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	<title>lippe-haeuser-wiki.de - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=H%C3%B6rster_Bruch_111_(H%C3%B6rste)&amp;diff=62508</id>
		<title>Hörster Bruch 111 (Hörste)</title>
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		<updated>2026-06-11T08:41:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94334, 8.77223&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörsterbruch&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=061}}Das frühere Haus Hörsterbruch 111 war die in den 1860er Jahren gegründete Neuwohnerstätte Hörste Nr. 61. Infolge mehrerer Übernahmen durch Töchter und Schwiegersöhne wird sie unter den Namen, Hunke, dann Niedermeier, dann Stölting und später Niemann geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Um den Jahreswechsel 1862/63 verkaufte Colon Wiemann Nr. 5 in Hiddentrup von der ihm bei der Teilung des Hörster Bruches 20 Jahre zuvor zugefallenen Hudefläche 9 Scheffelsaat zu gleichen Teilen an den Colon Neese Nr. 44 und den aus Hörste stammenden, jetzt in Greste wohnhaften Einlieger August Hunke.&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage, Fach 2 Nr. 26, Bd. 20&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;span&amp;gt; Auf dem Hunkeschen Anteil (ca. 0,75 ha) entstand die Neuwohnerstätte Hörste Nr. 61.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Die erste Bebauung geht im Grundriss aus der Grundkarte Hörste von 1880 hervor. 1897 meldete der Stättenbesitzer Maurer Heinrich Niedermeier sein neu erbautes Wohnhaus zur Grundsteuer an.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 A III, Nr. 212&amp;lt;/ref&amp;gt; Wohl dieses giebelständige massive Wohnhaus mit Schuppen stand noch in den 1970er Jahren, war zuletzt unbewohnt und wurde dann um 2000 abgerissen. Das Grundstück wurde danach mit einem Mehrfamilienhaus bebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;laut Gebäudesteuerrolle:&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundkarte 1880 Gemarkung Hörste Nr. 97; darin Neuwohnerstätte A. Hunke Nr. 61.jpg|mini|387x387px|Ausschnitt Grundkarte 1880 Gemarkung Hörste Nr. 97; Neuwohnerstätte Nr. 61]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;-  &#039;&#039;Huneke&#039;&#039;, August, Ziegler (Gründer)&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;-  Niedermeier, Heinrich, Ziegelarbeiter&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;-  Stölting, August, Ziegler&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Hunke (* 15. 2. 1831 auf Hörste Nr. 13,  †  12. 6. 1911 als Leibzüchter auf Nr. 61) hat zweimal geheiratet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Johanne Wilh. Amalie Obermann (1832 - 1880) am 15. 2. 1858 in Lage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Johanne Karoline Witwe Hebrock, geb. Linneweber (1832 - 1893) am 28. 3. 1882 in Hörste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter aus erster Ehe, Auguste Wilhelmine Hunke (* 15.11.1872 in Hörste), heiratet am 14.03.1896 (StAmt Stap.) den Einl. &amp;lt;u&amp;gt;Heinrich&amp;lt;/u&amp;gt; Dietrich Niedermeier (* 14.10.1863 zu Greste). Die Stätte wird gemäß Grundbuch wenige Tage danach an Tochter und Schwiegersohn des Gründerpaares übertragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 wird der Ziegler August Stölting Besitzer der Stätte Nr. 61. Er hat eine 1911 geborene Tochter namens &amp;lt;u&amp;gt;Lina&amp;lt;/u&amp;gt; Luise, die 1935 dem Tischler Adolf Ehrig Heinrich Niemann (1905 - 1981) aus Piv. VH die Einheirat ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1963 wird die Stätte erneut vererbt an diese dort auch wohnhafte &#039;&#039;Lina Niemann, geb. Stölting, Ehefrau.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 A, Nr. 8907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-  Adressbuch 1901: (Hörsterbruch) Niedermeier, Hch., Ziegler; Busch, Friedrich, Ziegler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-  Adressbuch 1926: (Hörsterbruch) Stölting, August, Ziegler; Beckmann, Karl, Ziegler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Kategorie:Hausstätte in Hörste]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörsterbruch (Hörste)]] [[Kategorie:Neuwohner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Teutoburger-Wald-Stra%C3%9Fe_8_(H%C3%B6rste)&amp;diff=62374</id>
		<title>Teutoburger-Wald-Straße 8 (Hörste)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Teutoburger-Wald-Stra%C3%9Fe_8_(H%C3%B6rste)&amp;diff=62374"/>
		<updated>2026-06-09T10:57:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Hörste&lt;br /&gt;
|Straße=Teutoburger-Wald-Straße  (Hörste)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=8&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94579, 8.75198&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=021&lt;br /&gt;
}}1781 als &#039;&#039;Straßenkötter&#039;&#039; bezeichnete Stätte Henrich Riesenberg (oder Grothof), Hörste Nr. 21  -  wird 1869 - 1871 durch Teilung und Verkauf zur Stätte Wendt, später Wiemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausschnitt Teutoburgerwaldstraße.jpg|mini|Grundkarte Hörste, 1880, Ausschnitt mit heutiger Teutoburger-Wald-Straße und einigen Hausstätten: links Hanning Nr. 48, mittig Weber Nr. 12, rechts Wendt Nr. 21]]&lt;br /&gt;
Zur Orientierung: Unter dem wohl typisch Hörster Namen Riesenberg&amp;lt;ref&amp;gt;Das um 1617 entstandene lippische Salbuch kennt unter dem Namen Riesenberg nur die beiden frühen Stätten in Hörste. Somit spricht vieles für eine ursprüngliche Herkunft des Namens Riesenberg, obwohl dieser bereits im 17. und 18. Jahrhundert in vielen anderen lippischen Dörfern vorkommt, von der Hörster Stätte mit der späteren Hausnummer 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; sind allein in Hörste vier vor 1900 entstandene Stätten/Häuser zu unterscheiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	Hoppenplöcker Riesenberg Nr. 16 (vor 1500 – ca. 1870)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	&#039;&#039;&#039;Straßenkötter Riesenberg oder Grothof, später Wendt, Nr. 21 (gegründet vor 1590)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)	Neuwohner Riesenberg Nr. 76 („hinterm Loh“, gegründet 1879)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	Riesenberg, W., Ziegelmeister Nr. 95 („auf dem Kreuze“, erbaut 1897)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus kommt ziemlich früh eine Stätte Riesenberg in Pivitsheide VL hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Neben der älteren Hpl.-Stätte &#039;&#039;Risenbruch&#039;&#039; (Riesenberg Nr. 16) wird im Hörster Landschatzregister von 1590 erstmals eine weitere Stätte &#039;&#039;Hencke Risenbruch&#039;&#039; (Riesenberg Nr. 21) genannt. Erstere wird mit &#039;&#039;1 Ort&#039;&#039; (= ¼ Taler) veranlagt, letztere muss nur &#039;&#039;2 ½ Gr&#039;&#039;(oschen) zahlen, ist also kleiner bzw. einkommensschwächer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Salbuch von 1617 werden beide Hörster Stätten  -  jetzt als &#039;&#039;Rißenbergk&#039;&#039; (Nr. 16) und &#039;&#039;Johan Rißenbergk&#039;&#039; (Nr. 21) bezeichnet  -  aufgeführt. Erstere, jetzt gräflich lippisch, aber ehemals ein Kotten des Meiers zu Stapelage, muss weiterhin den Weinkauf an diesen entrichten, letztere den geringeren Landschatz zahlen.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Im Salbuch von etwa 1640 heißen von den nur zwei Dutzend Höfen/Stätten in Hörste zwei exakt gleich  -  „&#039;&#039;Henrich Riesenbergh&#039;&#039;“. Hier wird aber der Besitz der Stätten näher aufgeschlüsselt: Der erste Riesenberg hat &#039;&#039;nichts, nur ein Hauß&#039;&#039; (Nr. 21); der zweite verfügt über &#039;&#039;1 Stück Landt zu 1 ½ schll Roggen, 1 Garten und 1 Hauß&#039;&#039; (Nr. 16).&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 92, S. 156&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1645 wird deutlich, wovon die Stätte/Familie Riesenberg (Nr. 21) lebt:  &#039;&#039;R. , der gn. Herrschaft eigen, hatt 3 Kinder,&#039;&#039; (hat) &#039;&#039;an Gelde ausstehen in Lande so er besamet  208 thlr.&#039;&#039;, (ist) &#039;&#039;ein Daglohner&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 94&amp;lt;/ref&amp;gt;   Ähnlich ist die Situation auch noch 1683.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 97, S. 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der 1683 auf der Stätte wirtschaftende Kötter Berend Riesenberg ist lange verstorben, als 1708 Hermann Rosenbaum, Sohn eines Schmiedes aus Lage (und offenbar auch selbst Schmied), seine Tochter, die Anerbin Catrina Riesenberg, heiratet und auf die Stätte kommt. Mit ihm beginnt eine 150 Jahre währende Tradition der Straßenkötterstätte Nr. 21 als Hörstes Dorfschmiede.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu Schmiede in Hörste vgl. auch Stätte Nr. 25&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa um diese Zeit kommt es zu einem merkwürdigen Wandel des Stätte- und auch Besitzernamens. Wie oben angedeutet, sind gleiche Namen bisweilen eher problematisch, denn Namen dienen der Unterscheidbarkeit von Dingen oder auch Menschen. Die Hörster Stätte mit der späteren Nr. 21 wird ab dem frühen 18. Jahrhundert bis ins späte 19. Jahrhundert zwar amtlich weiterhin häufig als „Henrich Riesenberg“ (in Abgrenzung zu „Riesenberg“ - Nr. 16) bezeichnet. Vereinzelt findet sich „&#039;&#039;Grautehoff oder Henrich Riesenberg&#039;&#039;“ (z. B. im Salbuch von 1752/53), dann zunehmend Großhof, später i. d. R. Grothof. So werden auch die Besitzer in Kirchenbuch, Gogerichtsregistern etc. genannt. Unklar bleibt, wie gerade dieser Beiname für eine Stätte, die alles andere als groß war, zustande gekommen ist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der 1708 eingeheiratete Hermann Rosenbaum kommt 1722 durch einen Unfall ums Leben  -  GoG Hörste 1722: &#039;&#039;Heinrich Riesenberg Stratenkötter Illstrmo eigen elendig unter einem Baum zu Todte gequetschet; hat nachgelaßen eine Kuh und die täglichen Kleÿder&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 184, S. 82&amp;lt;/ref&amp;gt;  Kirchenbuch Stapelage 1722: &#039;&#039;den 29ten Julÿ  Grotehoff begraben, alt 30 Jahre&#039;&#039;. Seine Ehefrau wird 1751 als &#039;&#039;Anna Cathrine Großhof, weil. Hermann Henrich Rosenbaums aus Hörste Witwe, 71 Jahre&#039;&#039; beerdigt. 1725/26 tritt ein anderer Rosenbaum in Erscheinung: &#039;&#039;Berend Rosenbaum, Einlieger, freÿ, hat eine Frau genohmmen, welche auch wieder gestorben, hat auch zu früh beÿ geschlaffen&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 184, S. 249&amp;lt;/ref&amp;gt;  Dieser Berend Rosenbaum heiratet als junger Witwer Ende 1726 eine Frau aus Lage, die zu ihm nach Hörste zieht und 50 Taler Brautschatz mitbringt.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 136, S. 20&amp;lt;/ref&amp;gt;  Im September 1727 &#039;&#039;haben der junge Schmidt in Hörste Berend Rosenbaum und seine Hausfrau eine Tochter taufen laßen&#039;&#039;, die 1742 als &#039;&#039;Anna Catharina Elisabeth Rosenbaum&#039;&#039; konfirmiert wird. (Kirchenb. Sta.) Eine weitere Tochter wird 1729 geboren; 1730 wird der Schmied Berend Rosenbaum als (gut verdienender) Einlieger im Einlieger-Verzeichnis Hörste geführt und muss einen Taler Einliegergeld zahlen.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z, Nr. 1424, S. 542&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1732 heiratet der Anerbe Cord Berend Grothof in Hörste Anne Elisabeth Mensendiek aus Kachtenhausen; sie kommt zu ihm und bringt 40 Taler mit. Sein Beruf geht aus dem Kirchenbuch hervor: (Im März 1737) &#039;&#039;haben Cordt Berend Grotehoff, der zeitige Schmidt in Hörste, und deßen Ehefrau  .  .  .  ein Töchterlein taufen laßen&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Datei:1824 Grothof 2.jpg|mini|Öffentlicher Aufruf zur Schulden-Ermittlung Grothof (auch von Kanzeln in Stapelage, Lage, Heiden und Detmold verlesen)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1869 Anzeige-Blatt beschnitten.jpg|mini|„Zwangsweise Subhastation“ (Zwangsversteigerung) der Stätte Grothof, Hörste Nr. 21, Fürstl. Lipp. Regierungs- u. Anzeigeblatt 1869, Nr. 14]]&lt;br /&gt;
Vor dem übernächsten Generationswechsel findet im Herbst 1797 ein Amtstermin in Detmold statt: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 T 1, Nr. 1238&amp;lt;/ref&amp;gt;   &#039;&#039;Es hat sich ergeben, daß der Vater diese Stätte mit Bewilligung seines Anerben und 24-jährigen Sohns Jobst Herman an besagte seine Tochter und deren Bräutigam übergeben wolle, weil sein Sohn das auf der Stette immer getriebene Schmiedehandwerk nicht erlernt habe, und die Hörster Meÿers eine Schmiede gern an der Hand behallten wollten.&#039;&#039;  .  .  . So geht es noch mehrere Generationen weiter, bis Ende 1857 in zweiter Ehe August Büker aus Hörste einheiratet, der kein Schmied ist, sondern dem damaligen Allerweltsberuf Ziegler nachgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1797 eingeheiratete Adolph Wind aus dem Kirchspiel Oerlinghausen mag ein guter Schmied gewesen sein; seine Bilanz als Haushälter und Geschäftsmann ist 27 Jahre später eindeutig negativ. Die &#039;&#039;Acte das Schuldenwesen des Straßenkötters Grothoff Nr. 21 in Hörste betr.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage/Amt Lage Fach 2 Nr. 26 Bd. VII, 6)&amp;lt;/ref&amp;gt;   enthält einen öffentlichen Aufruf von Ende 1824, Forderungen gegen die Stätte Nr. 21 an der Amtsstube vorzubringen und zu belegen. Dutzende Positionen, die sich auf mehr als 700 Taler summieren, kommen zusammen. Ein Teil der Gläubiger akzeptiert einen Teilerlass ihrer Forderungen bei umgehender Zahlung der Restsumme. So kann der Sohn des Schuldners die Stätte mit etwas reduzierter Schuldenlast übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diese Weise kommt man auf der Stätte noch einige Jahrzehnte irgendwie zurecht. Anfang 1869 kann der zwölf Jahre zuvor eingeheiratete Colon August Büker den Konkurs jedoch nicht mehr abwenden.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage/Amt Lage Fach 2 Nr. 26 Bd. XXII, 8)&amp;lt;/ref&amp;gt;  Das Inventar und die Immobilien der Stätte Nr. 21, bestehend aus &#039;&#039;1) Wohnhaus, 2) Leibzucht, 3) 5 Metzen Garten und 4) 36 – 40 Schfls. Ackerland und Senne&#039;&#039;, werden gegen Höchstgebot zwangsverkauft. Salomon Paradies, Kaufmann in Lage und häufiger in Immobiliengeschäften aktiv, erwirbt die Stätte und veräußert sie nach Aufteilung bald weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Besitzer der Grothoffschen Stätte Nr. 21 zu Hörste, Kaufmann Sal. I. Paradies hiers. erschien heute&#039;&#039; (14. Juli 1869) &#039;&#039;mit der Ehefrau des im Auslande befindlichen Colon Elkenkamp Nr. 60 zu Hörste&#039;&#039;  .  .  .  und verkauft den Garten und ein Stück Ackerland an Elkenkamp.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage/Amt Lage Fach 2 Nr. 26 Bd. XXII, 3)&amp;lt;/ref&amp;gt;  Etwa zur gleichen Zeit beantragt Paradies die Genehmigung zur Errichtung eines Kottens auf Flächen vor dem Ehberg, die der Stätte Nr. 21 bei der letzten Hörster Gemeinheitsteilung um 1860 zugefallen waren. Dieser Kotten auf 15 Schfls. (ca. 2,5 ha) Fläche wird zur Neuwohnerstätte Hörste Nr. 68 und 1874 von Paradies an Ziegelmeister August Klarholz aus Müssen verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage/Amt Lage Fach 2 Nr. 26 Bd. XXIV, 13)&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die restliche Stätte Nr. 21, bestehend aus &#039;&#039;1) Hofraum, 2) Wohnhaus mit der Schmiede, 3) Garten beim Hause, 4) 4 Schfls. Land a. d. Hörsterbruche&#039;&#039;, hat Paradies bereits 1871 an den Einlieger Töns Wendt veräußert.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage/Amt Lage Fach 2 Nr. 26 Bd. XXIII, 15)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hörste Nr. 21 beschnitten.jpg|mini|Teutoburger-Wald-Straße 8, Straßenansicht, 2025, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]&lt;br /&gt;
Im Salbuch um 1640 verfügt die Stätte über &#039;&#039;nichts alß ein Klein Hauß&#039;&#039;, auch 1683 wird zu Berend Riesenberg vermerkt: &#039;&#039;nur ein klein Brinksitzer, hatt nur ein Häusgen und kein Garten noch eig. Land.&#039;&#039; 1752/53 wird präzisiert: &#039;&#039;an Gebäuden 1) das Wohnhaus, 2) das Backhaus und Schmiede&#039;&#039;. Im Salbuch 1781 wird zu diesem Bestand nachträglich „&#039;&#039;Leibzucht&#039;&#039;“ hinzugefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Konkursverkauf der Stätte 1869 wird ein Inventar erstellt, das mit den Immobilien beginnt: &#039;&#039;1) Wohnhaus, 2) &amp;lt;s&amp;gt;Schmiede&amp;lt;/s&amp;gt; Leibzucht, 3) .  .&#039;&#039;  . , was sich in dieser Form als zur Leibzucht umgebauten/umgenutzten Schmiede deuten lässt. Ende 1871 bezeichnet Hörstes Dorfvorsteher Brockmann die Bebauung der Stätte allerdings noch als „&#039;&#039;das Wohnhaus mit der Schmiede&#039;&#039;“.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage/Amt Lage Fach 2 Nr. 26 Bd. XXIII, 15)&amp;lt;/ref&amp;gt;  1882 wird die Leibzucht (erneut) umgebaut/&#039;&#039;verbessert&#039;&#039; und dabei amtlicherseits auch beschrieben: &#039;&#039;massiv mit Brettergiebel, Ziegeldach; 2 beheizbare Stuben, 2 Kammern, 1 Keller.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 A III, Nr. 431&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Diese alte, umgebaute und instand gesetzte Bebauung bleibt vermutlich erhalten, bis Maurermeister Adolf Wiemann die Stätte 1930 übernimmt und das gegenwärtige Haus Teutoburger-Wald-Straße 8 errichten lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Das Haus Teutoburger-Wald-Straße 8 trägt als Inschrift zwischen Ornamenten sein Baujahr &#039;&#039;&#039;1930&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
Frühe Nachrichten zu Besitzern und Bewohnern der Stätte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1609		&#039;&#039;Johan Riesenberg&#039;&#039; (Mann, Frau, 1 Kleinkind) 	&#039;&#039;arm&#039;&#039; 	(Volkszählung)&lt;br /&gt;
		&#039;&#039;Leibzüchtersche 					lebt von Almosen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1617 		&#039;&#039;Johan Riesenbergk, Hoppenplocker,  m. gn. Herrn Eÿgen&#039;&#039;  .  .  .  (Salbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1633		&#039;&#039;Johan Riesenberges fraue verstorben, ist eine Hoppenplockerstede; Nachlas  1 			Kuh, Keßell vor 4 Mas, Kollpott von 5 Mas, Bette mitt ??? Zubeÿhörung; Lade 			und Kasten haben die Kriegers entzweÿ geschlagen, darzu ihre dechlichen 			Kleider&#039;&#039; 					(Erbteilung)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 174, S. 83&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1635/36	&#039;&#039;Johan Risenberg verstorben, ist ein Hoppenplöcker, Nachlaß 20 thlr bei 			Obermejer, bei Huneken 10 thlr, darzu die täglichen Kleider&#039;&#039; 	(Erbteilung)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 174, S. 165&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1638/39	&#039;&#039;Henrich Risenberg befrejet sich an Stinken Huneken, ist ein Hoppenplockerstet, 		bringtt darbei – 8 thlr&#039;&#039; 		(Weinkauf)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 174, S. 239&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1640 (um)	&#039;&#039;Henrich Riesenbergh, Hoppenplocker, der gn. Herrschaft Eigen, .  .  . ,&#039;&#039; (Besitz:) 			&#039;&#039;nichts, nur ein Hauß&#039;&#039; 			(Salbuch)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 92, S. 156 (links)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1645 (um)	&#039;&#039;Riesenberg, Hpl., hatt Kinder --- 3, an gelde ausstehen in lande so er besamet – 		208 thlr; ist schuldig --  12 thlr, ein daglohner&#039;&#039;   (Zustand der Höfe/Salbuch)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 94&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1648		&#039;&#039;Henrich Riesenberg, Kötter, deßen Frauwe, 3 Kinder unter 10 Jahren&#039;&#039; alt 								(Volkszählung)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z, Nr. 1424, S. 327&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1656		&#039;&#039;Henning Riesenbergk, ein Hoppenpflücker hatt&#039;&#039;   (3 Söhne, 3 Töchter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&#039;&#039;1)  Cort – beÿ dem Meÿer zu Stapelage  17 Jahr&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&#039;&#039;2) Heinrich –  beÿ dem Weike  14 Jahr&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&#039;&#039;3) Bernhart		von 	5 Jahren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&#039;&#039;1) Trinecke		von	   10 Jahren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&#039;&#039;2) Elisabetha		von 	9 Jahren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&#039;&#039;3) Anna Maria	von	7 Jahren 	&#039;&#039;&#039;&#039; (Verz. der eig.behör. Kinder)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z, Nr. 1424, S. 401&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  	&lt;br /&gt;
1676/77	&#039;&#039;Henrich Rießenbergh ein Stratenkötter ist gestorben, hat hinterlaßen 1 Kuh, 1 		Kalb, 1 Keßel, 1 Pott, 50 thlr beim M. z. Stapelage, Hilbern undt Brinkmann&#039;&#039;								(Erbteilung)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 178, S. 32&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1683		&#039;&#039;Berend Rießenberg ist ein klein Brinksitzer, hatt nur ein Häußgen und keinen 			Garten noch eig. Land, 2 Kühe, 1 Rind; hatt vom M. zu Stap. zu 4 Sch.Saat zu 70 		thlr.  .  .  . , von Brink einen Garten vor 25 thlr.  so ihm nicht allein, sondern 			seinen 2 Brüdern mit gehört .  .  .  bei Weßel uff der Breidenheide Brautschatz  			27 thlr., muß dajegen seine beiden Geschwister mit 40 thlr. zusahmen abfinden 		.  .  .	 			&#039;&#039;	(Salbuch)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 97, S. 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1691/92	&#039;&#039;Berend Riesenberg Kleinkötter Illstrmo Eigen verstorben, nach gelaßen 1 			Kuh und tägliche Kleider 	&#039;&#039;	(Erbteilung)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 180, S. 69&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1707/08	&#039;&#039;Herm Rosenbaum Illsmo Eÿgen muß Riesenbergs kleine Kottstätte 				beweinkauffen 	&#039;&#039;		(Weinkauf)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 181, S. 243&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1708		&#039;&#039;Hermann Rosenbaum hat ante Copulationem zu früh beÿ geschlaffen&#039;&#039; (GoG)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 181, S. 264&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1708 		&#039;&#039;Berndt Riesenberg hat&#039;&#039;(te) &#039;&#039;Kinder&#039;&#039;     (Verzeichnis der eigenbehörigen 				Untertanen in der Vogtei Lage)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z Nr. 1424, S. 497&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;1.	Catrina, 	so die Stette geerbet, hat zum Man des Schmiedes Rosenbaums Sohn aus der Lage, so freÿ, ist in Illstrmi Eigenthums getreten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2.	Evert	ledig&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;3.	Herman	ein Musquetier&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit stellen sich die frühen Generationen auf der Stätte Nr. 21 wie folgt dar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1605 – 1635/36	Johann Riesenberg, † 1635/35, ∞ vor 1610 NN († 1633)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	NN, * vor 1609&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	weitere ? , (* nach 1609)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1638/39 – 1676/77	Henrich Riesenberg (ca. 1610 – 1676/77), ∞ 1638/39 Stinken (Christine) Hunke aus Hörste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Cord, * 1639&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Heinrich, * 1642&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Trineke, * 1646&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Elisabeth, * 1647, ∞ um 1678 Hermann Weeke, Anerbe der Stätte Hörste Nr. 26, wird Weekesche, † 1715 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Maria, * 1649&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Bernhart, * 1651, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
um 1677 – 1691/92	 Berend (= Bernhart) Riesenberg (1651 – 1691/92), ∞ um 1677 NN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna &amp;lt;u&amp;gt;Catrina&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1677, Anerbin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann &amp;lt;u&amp;gt;Evert&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1679, ∞ nach 1707, Einl. in Hörste, † 1750&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hermann, * um 1684, 1708 Soldat, 2 uneheliche Kinder, * 1716 u. 1719&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1707/08 – 1722  Hermann Henrich Rosenbaum, Sohn des Schmiedes Ros. in Lage, ∞ 1707/08 in Hörste Anna &amp;lt;u&amp;gt;Catrina&amp;lt;/u&amp;gt; Riesenberg ( 1677 - 1751), Anerbin Ries.; H. Rosenbaum wird StK Riesenberg in Hörste ( † 1722 infolge Unfalls)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Cord Berend, * 1708, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Anna Maria&amp;lt;/u&amp;gt; Elisabeth, * 1715, unehelicher Sohn (* 1743), † 1754 &amp;lt;ref&amp;gt;Bei ihr (den Kirchenbuch-Einträgen zu ihr; dem Verprügeln des Kindesvaters durch ihre Familie (L 89 A, Nr. 187, S. 122); der Unterhaltsklage gemeinsam mit ihrer Mutter (L 85 Nr. 1580)) lässt sich das Handeln identischer Personen unter wechselnden Namen (Riesenberg oder Grothof) besonders gut nachvollziehen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Jobst, * 1717, ∞ 1743, wird Interimswirt Riesenberg Nr. 16, † 1771&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1725 – 1732  Schmiede vermutlich betrieben von Berend Rosenbaum, Schmied aus Lage und Einl. in Hörste)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1732 – 1768	Cord Berend Grothof (1708 – 1769), StK Hörste Nr. 21 und Schmied, ∞ (I) 1732 Anna Elisabeth Mensendiek aus Kachtenhausen (1706 – 1766), ∞ (II) 1767 Anna Maria Voss (1704 – 1785) aus Wellentrup, zuvor verwitwete Brink von Hörste Nr. 8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	NNw, * 1733, † 1741&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Henrich Christoph, * 1734, ∞ 1760, wird StK Kirchhof, Hörste Nr. 25, † 1807&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Margaretha Elisabeth, * 1737, † 1739&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Maria Elisabeth, * 1739, † 1742&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Ernst Christoph, * 1742, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1768 – 1797   Johann Ernst Christoph Grothof (1742 – 1803), StK Hörste Nr. 21 und Schmied, ∞ 1768 Anna Margarethe Ilsabein Mölling (1742 – 1796) von der Pivitsheide&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Margaretha Ilsabein, * 1770, wird Anerbin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Jost Herm, * 1772, eigentlicher Anerbe, 1797 abgefunden, da nicht Schmied, wird Einl. in Hörste, ∞ (I) 1805 Anne Cathr. Ilsab. Büker (1773 - 1815) aus Mackenbruch, ∞ (II) 1815 Hanne Wilhelmine Büker (1787 – 1825) aus Mackenbruch, † 1828&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Berend Henrich, * 1776, ∞ 1804 Anne Marie Westerheide aus Währentrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Amalie Elisabeth, * 1778, „obiit“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Marie Elisabeth, * 1780, † 1807&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Amalia Ilsabein, * 1783, † 1789&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann, * 1786, ∞ 1825&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1797 – 1825   Johann Henrich &amp;lt;u&amp;gt;Adolph&amp;lt;/u&amp;gt; Wind (1771 – 1841), Schmied a. d. Milser Kotten, Ksp. Oerl.hausen, ∞ 1797 Anna Margaretha Ilsabein Grothof (1770 – 1830), Anerbin, und wird StK in Hörste Nr. 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Henrich Christoph, * 1798, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Töns Henrich Adolph, * 1800, ∞ 1825 Anna Maria Cath. Elis. Klöpping aus Schlangen, .  .  . lassen sich in Wellentrup, Ksp. Oerl.hausen nieder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hanne Wilhelmine, * 1802&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Henriette Friederike Amalie, * 1804&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1825 – 1831	Johann Henrich Christoph Grothof (1798 – 1831), StK Hörste Nr. 21 und Schmied, ∞ (I) 1825 Wilhelmine Florentine Fuhrmann (1797 – 1844) aus Pottenhausen; diese ∞ (II) 1832 Friedrich Ernst Kruse oder Kellermeier (1806 – 1844), Schmied von Hillentrup Nr. 42, der als Interimswirt zu ihr auf die Stätte Nr. 21 kommt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder aus 2 Ehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Heinrich August, * 1826, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Karl Heinrich, * 1829, † 1904&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Ernst Gottlieb, * 1839&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johanne Amalie, * 1843, † 1844&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1831 – 1844	Friedrich Ernst Kruse oder Kellermeier, Interimswirt Hörste Nr. 21 (s.o.)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1851 – 1856	Heinrich August Grothof (1826 – 1856), StK Hörste Nr. 21 und Schmied, ∞ (I) 1851 in Holzhausen (Ksp. Schötmar) Karoline Friederike Charlotte Kuhlemann oder Gronemeier (1828 – 1879) aus Holzhausen, diese ∞ (II) 1857 in Hörste Simon August Büker (1831 - 1xxx), Ziegler, der StK/Interimswirt Hörste Nr. 21 wird (bis zum Verkauf der Stätte 1869)&lt;br /&gt;
[[Datei:Wendt Hörste Nr 21 Grabstein.jpg|mini|Grabstein der Eheleute Wendt auf dem Friedhof in Stapelage, 2025, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Töns Wendt aus Hörste Der Dorfjunge 3 beschn.jpg|mini|Töns Heinrich Wendt, Der Dorfjunge: Titelblatt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Töns Wendt aus Hörste Der Dorfjunge 5.jpg|mini|Töns Heinrich Wendt, Der Dorfjunge: Inhaltsverzeichnis]]&lt;br /&gt;
Kinder aus 2 Ehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Karl, * 1851&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Ulrich&amp;lt;/u&amp;gt; Leopold, * 1852&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Ernst&amp;lt;/u&amp;gt; Friedrich Christoph, * 1854, † 1875&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	August Friedrich Christian, * 1858, † 1874 in Potsdam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hermann &amp;lt;u&amp;gt;Heinrich&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1860&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johanne Juliane Auguste, * 1862, † 1952 in Oerlinghausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friederike Henriette, * 1865&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hanne Wilhelme Justine, * 1867, † 1868&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johanne Friederike, * 1869, † 1887&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1857 – 1869  	Simon August Büker aus Hörste, Interimswirt Hörste Nr. 21 (s.o.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1869 – 1871  Salomon I. Paradies, Immobilien-Kaufmann in Lage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 – 1900  &amp;lt;u&amp;gt;Töns&amp;lt;/u&amp;gt; Henrich Wendt (1827 – 1917), vor Kauf der Stätte Nr. 21 Einl., Weber u. Ziegler/Ziegelmeister in Hörste, ∞ 1853 &amp;lt;u&amp;gt;Luise&amp;lt;/u&amp;gt; Florentine Klutmann (1833 – 1891) von Hörste Nr. 33&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Töns Heinrich, * 1853, jung Ziegler u. Weber, wandert aus nach USA, versucht sich dort etwa 30 Jahre lang in vielfältigen Engagements als „Selfmademan“, kehrt dann kurz zurück und lebt danach/im Alter auf Gotland/Schweden, wo er auch seine Memoiren verfasst. &amp;lt;ref&amp;gt;Töns Henrich Wendt beschreibt in bisweilen skuriller Form seine Lebenserinnerungen in dem Büchlein „Der Dorfjunge“ (Bielefeld, um 1900 ?). Typische Alltagserfahrungen eines Jungen / jungen Mannes im Hörste der 1860er und 1870er Jahre werden geschildert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Heinrich &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1856, Ziegler, ∞ 1886 Luise Henriette Bax v. Hörste Nr. 15, gründet die Stätte Hörste Nr. 94 (später Gärtnerei), † 1937&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Henriette Wilhelmine, * 1858, † 1863&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johanne Henriette Friederike, * 1860, † 1863&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Adolf Heinrich, * 1863&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gottlieb Gustaf, * 1873, † 1875&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900 – 1930  Adolf Wendt, Ziegelmeister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 – 1953   Adolf Wiemann, Maurermeister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewohner der Stätte Hörste Nr. 21 in Volkszählungen (VZ) und Adressbüchern (AB):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1769 (VZ):    21  Henrich Riesenberg (Ma + Fr, 1 Verwandte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1776 (VZ):    21  Joh. Ernst Riesenberg (Ma + Fr, 2 Sö unt. 14 J, 1 To) Schmidt; Leibzüchterin . . (Fr), spinnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 (VZ):    21  1 Wohnhaus, Joh. Henr. Großhof, Leibz. Großhof, Einl. Friedr. Ad. Sprenger&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900/01 (AB): 21 Wendt, Töns, Rentner. Wendt, Adolf, Ziegelmeister. Kuhlemann, Heinrich, 	Ziegler. Nolte, Friedrich, Ziegler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925/26 (AB): 21 Wendt, Adolf, Kolon; Weber, August, Invalide; Meier, Fritz, Fabrikarbeiter; Schulze, Rudolf, Malermeister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausstätte in Hörste]] [[Kategorie:Teutoburger-Wald-Straße (Hörste)]] [[Kategorie:Straßenkötter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bentweg_20_(H%C3%B6rste)&amp;diff=62348</id>
		<title>Bentweg 20 (Hörste)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bentweg_20_(H%C3%B6rste)&amp;diff=62348"/>
		<updated>2026-06-09T08:05:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Hörste&lt;br /&gt;
|Straße=Bentweg  (Hörste)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=20&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94089, 8.77079&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=067&lt;br /&gt;
}}Ehemals Neuwohnerstätte August Schapeler, Haus 1939/40 wegen Baufälligkeit abgebrochen, dann Jahrzehnte Brachgrundstück; Parzelle des früheren Kolonatshauses um 1995 mit Mehrfamilienhaus bebaut; historische Haus-Nr. 67&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundstück Nr. 67.jpg|mini|Ursprüngliches Grundstück der Stätte Schapeler mit aufstehendem Kotten, Hörste Nr. 67; 1869; LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26 Bd. XXII]]&lt;br /&gt;
Ein früh baufälliges Colonatshaus, Kinderreichtum über mehrere Generationen und dadurch bedingt immer wieder Abtrennung/Übertragung von ursprünglich zum Colonat gehörenden Grundstücken für Siedlungs- bzw. Bauzwecke prägen in der Geschichte der Hörster Stätte Nr. 67. Diese Entwicklung führt direkt auf die heutige Struktur des Stättengeländes  -  kein erhaltenes wirklich altes Haus, südlich des Baches (teils Landschaftsschutzgebiet - ehemals „Schwarzer Dreck“/Torfstich) Natur, nördlich des Baches nahezu flächendeckende Bebauung mit Häusern unterschiedlichen Alters, die großenteils im Besitz von Nachfahren des Stättengründerpaares sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reihe nach: Im Hörster Salbuch von 1855 wird am 17. Febr. 1870 nachgetragen: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 131, S. 1795&amp;lt;/ref&amp;gt;  &#039;&#039;Nr. 67.  Schapeler, August; hat die Zubehörungen dieser Stätte vom Brinkschen Colonate Nr. 8 angekauft und besitzt: I. ein Wohnhaus; II. Länderei vom Hörsterbruche – 11 Schfls.&#039;&#039;; Darunter folgt ein weiterer Eintrag: &#039;&#039;Hinzu von Brink N.8.; Hude und Torfstich auf dem schwarzen Dreck – 25 Schfls.; Eing. 22. Jan. 1881&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Brinkschen Hof Nr. 8 waren bei der Teilung des Hörsterbruches um 1840 größere Flächen am Südrand des Geländes zugeschlagen worden, deren Verkauf Colon Brink Mitte der 1860er Jahre anstrebt. Dazu erhält er 1865 die Genehmigung zur Errichtung von zwei Kotten auf dem Gelände.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26, Bd. XX&amp;lt;/ref&amp;gt;  Womöglich ist der Bau der Kotten schon zugeschnitten auf zwei avisierte Käufer  -  August Schapeler und dessen Verwandten Arnold Gauss aus Mackenbruch. Auch Käufer und Verkäufer sind verwandt bzw. verschwägert: Die Colona Brink ist Justine Wilhelmine Schapeler (aus der Senne), eine mit ihm aufgewachsene Cousine des Käufers August Schapeler. So kommt es Ende 1869 zum &#039;&#039;Kaufkontrakt seitens des Kolons Brink Nr. 8 zu Hörste an die Einlieger Arnold Gauß von Mackenbruch und August Schapeler von Pivitsheide&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26, Bd. XXII&amp;lt;/ref&amp;gt;  Jeder Käufer erwirbt einen der Kotten und zugehöriges Land; die Hörster Neuwohnerstätten Gauss/ab 1881 Stölting Nr. 66 und Schapeler Nr. 67 entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August Schapeler zahlt für 11 Schfls., von denen zwei dem sogenannten schwarzen Dreck zugerechnet werden, 1900 Taler, davon 900 bei Übergabe. 1000 Taler gewährt Verkäufer Brink als mit 4 Prozent verzinsliches Darlehn. Zusätzlich zu dieser ursprünglichen Fläche von knapp 2 ha erwirbt A. Schapeler 1880 weitere südlich angrenzende 4 ha Land „auf dem schwarzen Dreck“ (größtenteils Moorgelände) von Brink Nr. 8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1900 verkauft Ernst &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Schapeler seinem ältesten Sohn, dem seit 1894 verheirateten, aber noch als Einlieger auf der elterlichen Stätte lebenden Ziegelmeister &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Adolf Schapeler ein 0,85 ha großes Teilstück seines Colonates, auf dem dieser im selben Jahr ein Haus baut, das er mit Familie bezieht  -  Hörstes Stätte Nr. 100 entsteht.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300189&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
August Schapeler („der Gründer“), seit 1907 Witwer, wird seine letzten 25 Lebensjahre durch im Hause wohnende Kinder und Enkel unterstützt, bleibt aber bis zu seinem Tod 1932 Eigentümer der Stätte, deren Anerbe der nebenan auf Nr. 100 lebende Sohn August Sch. („der Ältere“) wird. Dieser überträgt die Stätte Nr. 67 im Folgejahr 1933 käuflich an seinen bereits seit Jahren mit Familie auf Nr. 67 lebenden ältesten Sohn August („den Jüngeren“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Jahre später erfolgt der amtlich verordnete Abbruch des Colonatshauses wegen Baufälligkeit; die Familie Schapeler zieht um in das alte Leibzuchtshaus auf dem Hof Wiemann in Hiddentrup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederum der älteste Sohn Ernst August Schapeler (1929 – 2013) erwirbt 1960 ein Baugrundstück von der ehemaligen Stätte, baut und lebt dort mit Familie. Er findet einige Jahre später seine Geschwister ab und übernimmt den von der Stätte Nr. 67 verbliebenen Grundbesitz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus-zum-geflickten-Ständer kompr.jpg|mini|Haus &amp;quot;zum geflickten Ständer&amp;quot; (Schapeler Nr. 67, errichtet 1865, abgebrochen 1939/40); um 1930 ?; Foto: Privatbesitz Gottfried Schapeler, Detmold]]&lt;br /&gt;
Das Colonatshaus, noch errichtet als Kotten des Hofes Brink, war ein Bruchsteinbau mit Satteldach und Brettergiebel; der Einfahrgiebel mit Rundbogentür lag nach Südosten / zum kleinen Bach hin gerichtet. Der familiären Überlieferung nach war das Haus unter dem beziehungsreichen Spitznamen „Zum geflickten Ständer“ bekannt. Es hatte offenbar frühzeitig substanzielle Mängel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 wendet sich Wilhelm Kleine, Schwiegersohn des 85-jährigen Stättengründers, wegen gewünschter Übernahme der Stätte an das Amtsgricht in Oerlinghausen &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300189&amp;lt;/ref&amp;gt;  .  .  .  &#039;&#039;Auch möchte ich erwähnen, daß wir dies hauptsächlich angehen, weil&#039;&#039; (Schwieger-)&#039;&#039;Vater es gern will, denn das Haus ist ziemlich verfallen und der Grund und Boden ist nicht der beste.&#039;&#039;  .  .  . 1928 klagt dann der jetzt bei dem inzwischen 90-jährigen Alten wohnende Enkel August Schapeler „der Jüngere“ über die Last der Altenversorgung bei gleichzeitig ihm zu zahlender Miete:  &#039;&#039;Die Wohnung ist aber sehr baufällig, die Kammerdecke ist vor kurzem schon eingestürzt.&#039;&#039; 1939/40 wird das Haus auf amtliche Verfügung hin wegen Baufälligkeit abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 107 C Nr. 112, S. 136&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
nicht bekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
Der Stättengründer Ernst &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Schapeler (1838 – 1932) ist ein Spross der Schapelers „auf dem Schapeler“ in der Senne (Hörste Nr. 30): Sein Vater Johann Töns Henrich Schapeler (1807 – 1847), ein nachgeborener Sohn, war nach seiner Eheschließung 1838 als Einlieger und Spinner auf der elterlichen Stätte geblieben, die sein älterer Bruder Joh. Berend Christoph Schapeler geerbt hatte und bewirtschaftete. Hier in der Senne geboren, wurde August Schapeler Ziegler, lebte ab der Eheschließung 1864 fünf Jahre mit Familie als Einlieger in Pivitsheide VL, dann erfolgte Ende 1869 Grundstückskauf und  Gründung der Stätte Hörste Nr. 67.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1869 – 1932  Ernst &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Schapeler „der Gründer“ (1838 – 1932), ∞ 1864 Florentine Amalie Henriette Wiemann (1842 – 1907)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanne Friederike Justine, * 1865, ∞ 1888, wird Stöltingsche auf Nr. 66, † 1926&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Adolf „der Ältere“, * 1866, ∞ 1894 Johanne Wilh. Amalie Mölling (1871 – 1966) aus Piv., gründet 1900 die Stätte Hörste Nr. 100, † 1936; 4 Kinder, darunter &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Friedrich Wilh. „der Jüngere“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(6 weitere Kinder, * 1868  . . .  1881)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 – 1933  &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Adolf „der Ältere“ (s.o.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 – 1969 &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Friedr. Wilh. „der Jüngere“ Schapeler (1898 – 1969), ∞ vor 1928 Emma Funke († nach 1969); diese Eheleute haben die Stätte bereits ab Mitte der 1920er Jahre (als Einlieger) bewohnt, dies aber nur bis 1939/40 (Abbruch des Hauses).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ernst August (1929 – 2013)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
9 weitere Kinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adressbuch 1901: (Hörsterbruch) Schapeler, Aug., Landw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adressbuch 1926: (Hörsterbr.) Schapeler, Aug., Kol.; Schapeler, Aug., Arbeiter; Schapeler, Adolf, Ziegler; Schapeler, Adolf, Ziegler &lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Familienforschung Schapeler c/o Gottfried Schapeler, Detmold (erarbeitet teils von Werner Schapeler, Hörste (1933 - 2015))&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hiddentruper_Stra%C3%9Fe_2x_(H%C3%B6rste)&amp;diff=62275</id>
		<title>Hiddentruper Straße 2x (Hörste)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hiddentruper_Stra%C3%9Fe_2x_(H%C3%B6rste)&amp;diff=62275"/>
		<updated>2026-06-07T09:53:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer=virtuell {{AutoHausnummer}} &lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94580, 8.7554&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Nein&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
}}Etwa dort, wo der Besitzer des gegenüber liegenden Hofes Hörste Nr. 8 eine Pferdekoppel angelegt hat, standen bis etwa 1870 die beiden Häuser der alten Hoppenplöckerstätte Hörste Nr. 16  -  Riesenberg. Die Stätte gehörte seit 1799 dem gegenüber ansässigen Mittelkötter Brink und war schon Jahrzehnte in seinen Hof/Landwirtschaftsbetrieb integriert, als um 1885 bei der Anlegung des Hörster Grundbuches auffiel, dass für diese Zusammenlegung keinerlei Genehmigung vorlag.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Orientierung: Unter dem wohl ursprünglich Hörster Namen Riesenberg&amp;lt;ref&amp;gt;Das um 1617 entstandene lippische Salbuch kennt unter dem Namen Riesenberg nur die beiden frühen Stätten in Hörste. Somit spricht vieles für eine ursprüngliche Herkunft des Namens Riesenberg, der bereits im 17. und 18. Jahrhundert in vielen anderen lippischen Dörfern vorkommt, von der Hörster Stätte mit der späteren Hausnummer 16.&amp;lt;/ref&amp;gt;   sind allein in Hörste vier vor 1900 entstandene Stätten/Häuser zu unterscheiden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	&#039;&#039;&#039;Hoppenplöcker Riesenberg Nr. 16 (vor 1500 – ca. 1870)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	Straßenkötter Riesenberg Nr. 21 (gegründet vor 1590)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)	Neuwohner Riesenberg Nr. 76 („hinterm Loh“, gegründet 1879)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	Riesenberg, W., Ziegelmeister Nr. 95 („auf dem Kreuze“, erbaut 1897)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus kommt ziemlich früh eine Stätte Riesenberg in Pivitsheide VL hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:1533 Salbuch Riesenberg LAV NRW OWL L101CI 00090 0016.jpg|mini|Stätte Riesenberg im Salbuch von 1533, LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 90, S. 23]]&lt;br /&gt;
Im Salbuch der Vogtei Lage von 1533  heißt es zur Hörster Stätte Riesenberg: &#039;&#039;Rÿsenbruck, dat guet hoert vp den Hove tho Stapellaghe.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 90, S. 23&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die Stätte ist zu dieser Zeit ein Pachtkotten des Meierhofes Stapelage, der seinerseits dem Kloster Marienfeld gehört. Irgendwann in den folgenden 85 Jahren ändert sich dies, denn im nächsten Salbuch von 1617 notiert der Vogt oder Schreiber zu der Stätte Riesenberg: &#039;&#039;M. gn.&#039;&#039;(ädigen) &#039;&#039;Herrn Eÿgen&#039;&#039;  -  die Stätte ist jetzt also Eigentum des lippischen Grafen. In allen Schatzregistern findet sich die kleine Stätte: 1467 &#039;&#039;Hencke Rÿsenbroick 1 g.&#039;&#039;, 1488 &#039;&#039;Henke Rÿsenbrock&#039;&#039;, 1497 &#039;&#039;Hencke Rÿsenbrok 1 m.&#039;&#039;, 1507 &#039;&#039;Hencke Risinbroick ½ g.&#039;&#039;, 1535 &#039;&#039;Rÿsenbrock 1 Ort&#039;&#039;, 1545 &#039;&#039;Rÿsenbroick 1 Ort&#039;&#039;, 1562 &#039;&#039;Rÿsennbroick ½ Fl.&#039;&#039;, 1572 &#039;&#039;Rÿsennbroick ½ Ort&#039;&#039;, 1590 &#039;&#039;Risenbruch 1 Ort&#039;&#039;, 1618 &#039;&#039;Rißenbergh 20 Gr.&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbar hat sich die letzte Silbe des Namens Riesenberg erst mit dem beginnenden 17. Jahrhundert von -brock zu –berg verschoben. Riesen- bedeutet nach Preuß soviel wie Buschwerk (kommt von Reiser oder Reisig), während –brock oder –bruch ein feuchtes natürliches Gelände beschreibt.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Preuß, Die lippischen Familiennamen mit Berücksichtigung der Ortsnamen (1887), S. 84 u. 96&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die Hofstelle Riesenberg lag wie die des Nachbarn Brokmann vom Dorf Hörste aus gesehen vor dem Hörster Bruch. Ein Zusammenhang zwischen dem Familiennamen und dem Berg „Riesenberg“ im Teutoburger Wald (zwischen Stapelage und Oerlinghausen, 286 Meter üb. NN) besteht also nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1645 kommt es zu eher ungewöhnlichen Veränderungen auf zwei Hörster Höfen: &amp;lt;ref&amp;gt;Für diesen Zeitraum liegen 4 relativ dicht einander folgende Archivalien im LAV NRW OWL vor: Salbuch „um 1640“ (L 101 C I, Nr. 92), Zustand der Höfe in der Vogtei Lage „um 1645“ (L 101 C I, Nr. 94), Volkszählung 20. Nov. 1648 (L 92 Z Nr. 1424, S. 323f), Verz. eig.beh. Kinder vom 8. Nov. 1656 (L 92 Z Nr. 1424, S. 399f)&amp;lt;/ref&amp;gt;   Zwischen etwa 1640 und 1645 fällt der Hof Schulte (später Nr. 9) ledig; d.h. er fällt durch Tod/Aussterben der Besitzer(familie) an den Grundherrn (hier das Kloster Marienfeld) zurück und kann neu vergeben werden. Der (bisherige) Kötter Riesenberg (Nr. 16) hat Interesse und wird mit dem Kloster vor 1649 einig und übernimmt den Hof Schulte, was aber erst im Sommerhalbjahr 1650 Niederschlag im Hörster Gogerichtsregister findet: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 176, S. 25&amp;lt;/ref&amp;gt;   &#039;&#039;Henrich Riesenbergh hatt des Schulten Hoff erblich an sich gekauffet. Der Hoff ist den von Marienfelt eigen, Henrich Riesenbergh der Herrschaft eigen.&#039;&#039; Dieser Kauf ist Riesenberg nur möglich, indem er gleichzeitig seinerseits seine (kleinere) Stätte veräußert; so findet sich unter den Weinkauf-Einträgen desselben Registers ein weiterer:  &#039;&#039;Henrich Cespoell hatt Riesenbergs Stätte zu Hörste erblich gekauffet; ist ein Hoppenplocker. 3 Thlr&#039;&#039; (Gebühr)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 176, S. 24&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Henrich Kespohl, der neue Riesenberg, hat Anfang 1644 eine Riesenberg geheiratet: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 133, S. 86&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;Straten Henrich zu Wehrendorff, Johan Kespoels sehl. Sohn verheÿrathet sich an Ilßgen Rießenbergs,  .  .  .  vndt verspricht der Vatter Curtt Rießenberg seiner Dochter, der Braudt, 60. thl., eine Kuhe, ein Rindt neben gepührenden Braudtwagen, der Bräutigamb rühmet sich Freÿheit, die&#039;&#039; (er) &#039;&#039;auff nächstem Gogericht beweisen soll, wie auch die Braudt.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Amtstermin wird auch die Schwester der Braut, Anneken R., an einen Bielefelder Bürger verheiratet. Aus diesem Protokoll geht eindeutig hervor, dass der Brautvater Curt Riesenberg in Stapelage lebt.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 133, S. 87&amp;lt;/ref&amp;gt;  Unmittelbar nach der Eheschließung kommt ebenfalls in Hörste/Stapelage das erste Kind der jungen Leute zur Welt: &#039;&#039;Strahten Henrich hatt mit seiner itzigen frauwen Ilschen Riesenbergh in Vnpflicht gelebet.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 175, S. 177&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der recht ordentliche Brautschatz der Ehefrau Ilsche R. von 60 Talern mag die Stättenübernahme wenige Jahre später ermöglicht haben, ihre denkbare Verwandtschaft zu den weichenden Riesenbergs mag die Transaktion ebenso befördert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hörste, Dorfmitte 1730.jpg|mini|Hörste: Dorfmitte im Jahre 1730; Parzelle 206 = Riesenberg, „der garte beim Hauße“; daneben rechts Parzelle 205 = Riesenberg „2 gebäu mit Hoffraum“; links Parzelle 203 = Hofstelle Brockmann, LAV NRW OWL, D 73 Nr. 7/13]]&lt;br /&gt;
Zwei Ehen mit acht Kindern liegen 30 Jahre später hinter Henrich Riesenberg (der als Strate geboren ist, aber in Hörste allgemein Kespohl genannt wird), als der nächste Generationswechsel nicht so recht gelingen will. Daran ist der alte Kespohl wohl nicht ganz unbeteiligt, wie eine Nachricht aus dem Jahre 1675 nahelegt, die man als Charakterstudie auffassen kann. Henrich Riesenberg, genannt Kespohl, hat sich im Hiddentruper Krug betrunken, prügelt und beschimpft seinen einstigen Vorgänger als Kolon Henrich (jetzt) Schulte, ehemals  Riesenberg, der ihn zur Mäßigung drängt: &#039;&#039;Rießenberg claget das, als Kespoel dreÿ Tage in brinkmans hauße geßeßen vndt gesoffen, er Rißenbergh zu ihm gesacht, er solle doch einst zu Hauße gehen nach seinen Kindern, da hätte ihn Keßpoel auff den Leib gefallen vndt geschlagen, für einen alten Hundt gescholten.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 178, S. 52&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese 1675 festgehaltene Neigung ist womöglich Hof und Familie nur begrenzt zuträglich, und so will Henrich Kespohl/Riesenberg seine Stätte zwei Jahre später an seinen erst 22-jährigen Sohn &amp;lt;u&amp;gt;Tönnies&amp;lt;/u&amp;gt; Jacob abtreten. Dabei ist er streng: Der Sohn wird u. a. verpflichtet, auf dem Hof stehende Schulden zu übernehmen und abzutragen. Der Sohn zögert, obwohl es schon ein (nicht erhaltenes) Ehe- u. Stättenabtretungsprotokoll vom 5. Mai 1677 gegeben hat. Zehn Jahre später wird all dies offenbar, als der alte Kötter seine Stätte immer noch hat und diese jetzt an seine Tochter Elisabeth übergibt, die Cord Hunke ehelicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Eheprotokoll von 1687&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 135, S. 60/61&amp;lt;/ref&amp;gt; führt der Alte bittere Klage über den Sohn  .  .  .  &#039;&#039;alleine weile selbiger seinem am Ambte gethanen Versprechen nicht nachgelebet, keine Schulden abgetragen, auch wie er vor 6 Jahren durch den Bauerrichter Hunecken, item die Städte ufftragen wollen sich deßen geweigert, und sich nicht wie ein Sohn gegen ihme verhalten, dahero er genöhtiget worden solche Verschreibung hiedurch zu revocieren&#039;&#039; (widerrufen) &#039;&#039;und seiner Tochter Elisabethen den Kotten abzutretten, jedoch mit diesem expreshen Vorbehalt, daß&#039;&#039;  .  .  . Tochter Elisabeth und Schwiegersohn Cord Hunke sollen jetzt die zehn Jahre zuvor dem Sohne gemachten Auflagen erfüllen und die Schulden abtragen. Der Sohn Tönnies ist inzwischen &#039;&#039;unter ihro hochgräfl. Gnd. Herrn Graff Henrich Ernsten, bei dero damaliger heßischen Compagnie zu Rinteln im Kriegsdienste&#039;&#039; gewesen und erhebt nach Rückkehr 1691 bei der Regierung in Detmold Einspruch gegen die Stättenübertragung an seine Schwester Elisabeth.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 21 Nr. 135, Riesenberg; Bl. 89ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Diese hat aber mit ihrem Ehemann pünktlich alle Abgaben entrichtet, vertragsgemäß Schulden getilgt, Kinder aufgezogen und den alten Vater Henrich Kespohl/Riesenberg bis zu seinem Tode 1690 gepflegt. Das Entscheidende aber: Sie und ihr Mann haben bei Stättenantritt den Weinkauf gezahlt, was ihr Bruder Tönnies 1677 nicht getan hatte. Deshalb wird die Beschwerde abschlägig beschieden, Tönnies Riesenberg wird bzw. bleibt sein weiteres Leben Einlieger und Schneider in Stapelage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einmal besonders schwierig wird es auf der Stätte Riesenberg in den letzten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts. Als eher tragische Figuren erscheinen der Kötter Johann Berend Riesenberg und seine Ehefrau, die die Stätte zwischen 1752 und 1780 bewirtschaften. Dem Ehepaar werden acht Kinder geboren, von denen sieben im Kindesalter versterben  -  allein der 1758 geborene Anerbe Johann Töns überlebt. Der Vater ist lange Jahre Bauerrichter in Hörste  -  wird also einen gewissen Überblick gehabt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Sohn, der 1780 heiratet und die Stätte antritt, verschlechtert sich die wirtschaftliche Situation zusehens. 1795 muss der Vater und Leibzüchter aus Armenmitteln bestattet werden  -  ein Zeichen großer Not. Anfang 1799 erscheint das Kötterpaar Riesenberg schließlich mit ihrem nächsten Nachbarn, dem Mittelkötter Brink Nr. 8, auf der Amtsstube in Detmold und beantragt eine Genehmigung für den Verkauf ihrer Stätte Nr. 16 an den Nachbarn Brink. Der Kaufpreis besteht in der Übernahme von 650 Talern auf der Stätte lastender Schulden einerseits und einer Leibzucht für sich selbst und ihre vier Kinder andererseits.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In der amtlichen Einschätzung des Vorhabens klingt ein möglicher Grund für die hohe Verschuldung der Stätte an: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 T 1, Nr. 1239&amp;lt;/ref&amp;gt;   &#039;&#039;.  .  .  da des Verkäufers Vater dreÿ Jahre ganz zusammen gewachsen bettlägerig gewesen, und dadurch der Colonus zurückgekommen, und in Schulden geraten ist, so wäre der angetragene Verkauf unter den für den Verkäufer vortheilhaften Bedingungen  .  .  .  wohl zu genehmigen, denn sonst müßte die Stette ohnehin nächstens öffentlich meistbietend verkauft werden, um die andringenden Creditoren zu befriedigen.&#039;&#039; Alsbald wird der Stättenverkauf genehmigt; Käufer Brink erhält einen Kauf- und Meierbrief, der der Akte im Entwurf beiliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sterbeeintrag Johann Töns Riesenberg beschnitten.jpg|mini|Kirchenbuch Stapelage, Sterbe- und Begräbniseintrag Johann Töns Riesenberg, 1806]]&lt;br /&gt;
Gänzlich anders sieht Pastor Jenin in Stapelage die Hintergründe zum Ende der Stätte Riesenberg, und er kann 1806 bei der Beerdigung des Verkäufers Johann Töns Riesenberg nicht umhin, dies mit schwerer Hand in aller Deutlichkeit in dessen Sterbeeintrag hineinzuschreiben: &#039;&#039;den 8ten Junii starb Johann Töns Riesenberg in Hörste an der Auszehrung, nach dem er seine gantze Güther, Hauß, Hoff, Gärtens und Berg versoffen hatte, er wurde abends den 11ten Jun: begraben, sein Alter war 48 Jahre.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einmal Aufmerksamkeit erfährt die Stätte Riesenberg Nr. 16, als sie in der Realität längst verschwunden ist. 1886 werden bei Anlage des Hörster Grundbuches nicht nur Angaben aus dem letzten Salbuch von 1855 übernommen, sondern alle Grundbesitzer befragt, wie sie an ihren Besitz gekommen seien. Hermann Brink, der sich wie seine Vorgänger teils als &#039;&#039;Colon Nr. 8 und Nr. 16&#039;&#039; bezeichnen lässt, gibt zu Protokoll, dass Stätte Nr. 16 vor etwa 100 Jahren von einem seiner Vorgänger käuflich erworben sei, die Felder der einfacheren Bewirtschaftung wegen bald danach zusammengelegt worden seien.  .  .  . &#039;&#039;&amp;quot;Die Gebäude des Colonats Nr. 16 habe ich im Jahre 1868 schleifen lassen und hernach dieses Colonat mit dem Colonat Nr. 8, unter Beibehaltung der letzteren Nummer vereinigt.&amp;quot;&#039;&#039; Dass ein Colonat ohne jeden Verwaltungsvorgang einfach so verschwinden kann, löst bei den Amtspersonen Verwunderung, ja Befremden aus. Brink wird aufgefordert, schleunigst eine nachträgliche Genehmigung der Stättenauflösung bzw. –zusammenlegung zu beantragen. Er ist gut vernetzt im Dorf  und kann alsbald eine positive Stellungnahme der Bauerschaft Hörste einreichen, die von gewichtigen Personen wie M. z. Stapelage, Krawinkel, Weeke etc. unterzeichnet ist:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das vor etwa 110 Jahren von dem Colon Brink angekaufte Colonat Nr. 16 hatte zwei Wohngebäude, diese waren aber so baufällig, daß an eine Reperatur nicht gedacht werden konnte. Auch standen diese auf einem so nassen und sumpfigen Boden, daß gesunde Wohnungen nicht herzustellen wahren, auch war die Lage eine derartige, daß bei jedem auch nur etwas starken Gewitter beide Häuser im Wasser standen. Die Länderei vom Colonate Nr. 16 lag größtenteils zwischen den Ländereien des Colonats Nr. 8, es ist letzteres durch diese Zusammenlegung bedeutend verbessert worden, dieses wird den Käufer bewogen haben. Der sumpfige Hofraum ist in eine gute Wiese verwandelt worden. Unserer Überzeugung nach ist von großem Vortheil, daß das Colonat Nr. 16 zu dem Colonate Nr. 8 zugelegt worden ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Daraufhin wird das Ende des Kolonates Hörste Nr. 16 nachträglich auch amtlich genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Um 1640 und 1683 wird in den Salbüchern ein Haus als Gebäudebestand der Stätte Riesenberg angegeben. 1730 werden Wohnhaus und Backhaus genannt, 1829 kommt ein Leibzuchtshaus hinzu, 1855 werden Wohnhaus und Leibzucht aufgeführt, dann wird in einem Nachtrag von Juli 1886 der (18 Jahre zuvor erfolgte) Abbruch beider Gebäude vermerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
(nicht bekannt) &amp;lt;ref&amp;gt;Ein Sohn dieser Stätte (Cord Friederich Riesenberg 1698 - 1738) hinterlässt jedoch eine Inschrift andernorts. Er heiratet 1726 auf die Stätte Busse, Piv. VL Nr. 41, und lässt mit seiner Ehefrau dort ein Haus errichten, das heute im Ziegeleimuseum Lage steht und dort als &amp;quot;Haus Riesenberg&amp;quot; bezeichnet wird, obwohl es zum Gebäudebestand der Stätte Busse gehört.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
Frühe Nachrichten zu den Riesenbergs, teils Besitzer und Bewohner dieser Stätte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1595		&#039;&#039;Johan von gerres geclaget, das&#039;&#039;(s) &#039;&#039;Ihme Frantz Riesenbergck mit einer Barden in die Handt gehauwen&#039;&#039; 		(Gogericht)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 355, S. 134&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1597/98 	&#039;&#039;Vnpflicht:  Frantz Riesenberck mit Ilsche  ---  X thl&#039;&#039; 	(Gogericht)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 355, S. 181&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1598		Franz Riesenberg erwähnt 		(Amtsprotokoll)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 130, S. 200&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1599		(Erbteilung:) &#039;&#039;Berndt Rysenbroick fürstorben, eyn Kotten verlassen, 2 Kuhe, 1 Rinth, . . .&#039;&#039; 				(Gogericht)&amp;lt;ref&amp;gt;V NRW OWL, L 89 A, Nr. 171, S. 101 u. 111&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  	&lt;br /&gt;
1601/02	    &#039;&#039;Weinkauff:  Bax Heincke kompt vff Riesenbruchs Stette&#039;&#039; 	(Gogericht)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 171, S. 184a&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1609		&#039;&#039;Riesenbergk, Frauwe, klein Kinder 2; Inliggersche lebt v. Almosen&#039;&#039; 									(Volkszählung)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z, Nr. 1442, S. 137&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1616/17	&#039;&#039;Unpflicht:  Annicke Hanninck vndt Cordt Riesenberg, des Knechtes erste, vndt der Persohnen dritte mahll    10 thlr	&#039;&#039;	(Gogericht)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 171, S. 357&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
1629		&#039;&#039;Weinkauff:  Henrich Risenbergh hatt sich bestattet an Mejer Hermans dochter im Ehelenbruch, ist ein Hoppenplocker, bringt i&#039;&#039;(h)&#039;&#039;m 40 thl aller theile eines      		5 thl		&#039;&#039;					(Gogericht)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 174, S. 25&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1633		&#039;&#039;Weinkauff:  Herman Risenberch zieht auff Bertoldt Bringmans Stede auff der Pifites heide, ist ein Hoppenplocker		&#039;&#039;	(Gogericht)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 174, S. 81&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1635/36	&#039;&#039;Weinkauff:  Gredecke Risenberg bestadet sich an Herman Huneken; ist ein Hoppenplöcker, bringt dabei 20 Thlr&#039;&#039;    (Gogericht)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 174, S. 162&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
                  &lt;br /&gt;
1635 – 37	&#039;&#039;Grettke Risenberg klage vber ihren Bruder Herman Risenberg, der habe sie bruin v. blaeh geschlagen, auch bej den Haren hin vndt her geschle&#039;&#039;(i)&#039;&#039;ffet  ------- 		2 thl  		&#039;&#039;			(Gogericht)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 174, S. 177&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1640 (um)	&#039;&#039;Henrich Riesenbergh, ist der gn. Herrschaft eigen, gibt  .  .&#039;&#039;  . , (Besitz:) 				&#039;&#039;sonst nichts alß 1 Stück Landt zu 1 ½ Schfl Roggen, 1 Garten vnnd 1 Hauß 						&#039;&#039;		(Salbuch)LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 174, S. 177LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 92, S. 196 &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1641/42	&#039;&#039;Erbtheile Horster:  Henrich Riesenbergs fruwe gestorben, Nachlaeß ein Kuhe 			vnnd ein rindt, 3 Scheffell roggen im Felde, ein bette vnnd dagliecke Kleider –--- 		4 thlr&#039;&#039; 					(Gogericht)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 175, S. 100&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1642/43	&#039;&#039;Henrich Riesenbergh hatt mit seiner maget Ilschen in Vnpflicht gelebett.&#039;&#039;  								(Gogericht)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 173, S. 32&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1643		&#039;&#039;Weinkäuffe:  Henrich Riesenbergh hatt seine magett Ilschen vff seine Stette zur Ehe genommen, hadt Ihme aber nichts zugebrachtt&#039;&#039;    (Gogericht)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 175, S. 168&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1643/44	&#039;&#039;Strahten Henrich hatt mit seiner itzigen Frauwen Ilschen Riesenbergh in Vnpflicht gelebet.	&#039;&#039;		(Gogericht)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 175, S. 177&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1645 (um)	&#039;&#039;Henrich Riesenberg, der gn. Herrschafft eigen, ein Hpl., hatt Kinder --- 6, hatt bey Wieman ausstehen davor er zu 4 Sch Saat Landt vnterhatt  ---– 115 thlr; noch an Gelde ausstehen ----- 125 thlr, ist schuldig --  105 thlr&#039;&#039;   (Zustand der Höfe/Salbuch)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 94&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1646/47	&#039;&#039;Drewes im Steinwerke vnd der Riesenbergischen Schwester haben Unplicht gehabt&#039;&#039;					(Gogericht 1646/47)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 175, S. 343&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1648		&#039;&#039;Riesenberg, Hoppenplöcker, ein Sch .  .  . er&#039;&#039; (Schlächter, Schuster o.ä.) &#039;&#039;vnd Linneweber, deßen Frauwe, 1 Klein Kindt, 2 Lehrjungens	&#039;&#039;										(Volkszählung)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z, Nr. 1424, S. 326&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1650		&#039;&#039;Weinkeuffe: .  .  . 2.) Henrich Kespoell hatt Riesenbergs Stätte zu Hörste erblich gekauffet.  3) Henrich Riesenbergh hatt des Schulten Hoff erblich an sich 			gekauffet. Der Hoff ist den von Marienfeld eigen, Henrich Riesenberg der 		Herrschafft eigen.&#039;&#039;					(Gogericht)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 176, S. 24 u. 25&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1656		&#039;&#039;Riesenbergk, ein Hoppenplöcker (hat 2 Söhne, 1 Tochter)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&#039;&#039;1) Bernhart Andreas		7 Jahr&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		&#039;&#039;2) Johann Georgius  	von	3 Jahren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	    &#039;&#039;1) Ilsabe		von    11 Jahren&#039;&#039;              (Verz. der eig.behör. Kinder)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z, Nr. 1424, S. 400&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  	&lt;br /&gt;
1664		&#039;&#039;Erbtheile:  Henrich Rießenbergß Frauw, nachdem sie lange krank gelegen, ist gestorben.; der gnd. Herrschafft eig. vnd hinterlaßen wie folgett  .  .  .&#039;&#039;     										(Gogericht)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 177, S. 129&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1683		&#039;&#039;Henrich Rießenberg ist Illmo eigen und ein klein Hoppenplocker, hat 12 Kinder, wovon noch 8 leben, und 6 kleine noch beÿ ihm, hatt 3 Kühe, hatt nebenst Hauß 		1 Garten, zu 1 ½ Sch.saat das Land, von Wiemann zu Hiddentrup 1 ½ Sch.saat 		vor 75 thl.,   .  .  . , ausstehend Geld beÿ Brinkman zu Hiddentrup  30 rthl,  .  .  .	&#039;&#039;									(Salbuch)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 97, S. 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1688		&#039;&#039;Riesenberg muß sein Hoppenplücker-Städte beweinkauffen&#039;&#039;          (Gogericht)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 179, S. 198&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1690		&#039;&#039;Sterbfälle: Alte Riesenberg Kleinkötter Illstrmo eigen verstorben, nachgelaßen beÿ Brinkman zu Hittentrup 20 rthl , 1 Kuhe u. dagliche Kleider&#039;&#039;  (Gogericht)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 180, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1693/94	&#039;&#039;Diederich Rießenberg klaget, daß ihm Brockmann vor einen Hundes etc. gescholten, bittet Bestraffung	&#039;&#039;		(Gogericht)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 180, S. 124&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1694		&#039;&#039;Stärbfälle: Riesenberg, ein Stratenkötter Illmi eigen verstorben, nachgelaßen 1 Kuhe, 1 Rind vndt tagliche Kleider			&#039;&#039;(Gogericht)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 180, S. 149&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1695/96	&#039;&#039;Cordt Rießenberg muß seine kleine Kothstädte beweinkauffen&#039;&#039;   (Gogericht)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 180, S. 218&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1706		&#039;&#039;Weinkauff: Aus voriger Wruge wird repetiert, dass Riesenberg aus Hörste der gn. Herrschafft eÿgen, des Meÿers zu Stapel Kottstette .  .  .  ?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1708 		&#039;&#039;Henrich Riesenberg hat&#039;&#039;(te) &#039;&#039;Kinder&#039;&#039;    			(Verzeichnis der eigenbehörigen Untertanen in der Vogtei Lage)&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z Nr. 1424, S. 495/96&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;1.	Elisabeth, 	Besitzerin der Stätte, darauff geheÿrahtet Cord Frevert aus dem Laßbruche, gleichfals eÿgen der gnd. Herschafft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Diederich (Schmiedeskamp), ist denen Marienfeldern zu Stapela Kötter geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Töns Riesenberg, ein Einlieger&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühe Personen wie Franz R., die Geschwister Grete und Hermann R., auch der 1601 verstorbene Bernd R. sowie der Knecht Cord R. lassen sich nicht eindeutig einer der Stätten Riesenberg (Nr. 16 oder Nr. 21) zuordnen. Die 1629 und 1639 geschlossenen Ehen der beiden namensgleichen Kötter Henrich Riesenberg können hingegen über Zahl und Alter ihrer Kinder eindeutig zugeordnet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Stätte Nr. 16 stellen sich damit die frühen Generationen wie folgt dar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1629 – ca. 1647  Henrich Riesenberg, * um 1600, ∞ 1629 NNw Meierhermann aus Ehlenbruch, wechselt ca. 1647 auf den ledigen Hof Schulte (später Hörste Nr. 		11)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder zu verschiedenen Zeiten nach verschiedenen Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	um 1645 (Riesbg.)	6 Kinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	1648 (Schulte !)  	2 erwachsene Kinder sowie 4 Kinder bis 8 Jahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	1656 (Schulte !)  	folgende 11 Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Trinecke  	ist nicht klug	28 Jahre   	-&amp;gt; * 1628&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gretke	  	ist gantz la(h)m   26 Jahre -&amp;gt; * 1630&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johan			von 22 Jahren		    -&amp;gt; * 1634&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anke 	dienet beÿ Wiemann, 16 Jahre	-&amp;gt; * 1640&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Jost		von 13 Jahren			    -&amp;gt; * 1643&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Christoph 	von 11 Jahren			    -&amp;gt; * 1645&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	NN   (in VZ 1648 Anke u. 3 Geschwister)	-&amp;gt; * um 1647, † vor 1657&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Agneta	von 6 Jahren			        -&amp;gt; * 1650&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Trine Lische	von 3 Jahren			-&amp;gt; * 1653&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Cordt		von ½ Jahr			        -&amp;gt; * 1656&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Nur die ältesten 6 dieser Kinder haben auf der Stätte Nr. 16 gelebt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1647 – 1687  Henrich Kespohl aus Währentrup, * um 1615, ∞ (I) 1644  Ilßgen Riesenberg in Stapelage, kommt um 1647 durch Kauf auf die Stätte Hörste Nr. 16, ∞ (II) um 1665 NN, † 1690&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder aus 2 Ehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Ilsabe * 1645, ∞ 1668 Henrich Rachenpöhler, Hpl. a. d. Piv., u. wird Rachenpöhlersche, † 1709&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Bernhard Andreas, * 1649, Schneider, lebt (u. heiratet offenbar) 1676 in Halberstadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Georgen (Hans Jürgen), * 1653, ∞ um 1680, lebt in Hörste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Tönnies, * 1657, zunächst Anerbe, ∞ vor 1681, lebt als Einl. u. Schneider in Stapelage, † 1728&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	 Elisabeth, * um 1663, Anerbin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Diederich, * 1673, ∞ 1705, wird Schmiedeskamp, Kötter des M. z. Stapelage, † 1745&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	NN, * 1684&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	weitere früh verstorbene Kinder (Salbuch 1683: &#039;&#039;hatt 12 Kinder wovon noch 8 leben&#039;&#039;) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1687 – 1694	Cord Hun(e)ke (ca. 1660 – 1694) aus Hörste, ∞ (I) 1687 Elisabeth Riesenberg (ca. 1663 – 1732), Anerbin Hörste Nr. 16, und wird Riesenberg; die Ehefrau/Witwe ∞ (II) 1695 Cord Henrich Frevert (1668 – 1746) aus Laßbruch/Amt Sternberg, der Interimswirt Riesenberg wird; er ∞ (III) 1737 Witwe Anna Elisabeth Nieländer aus Piv.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Kinder aus 3 Ehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	NN, * um 1693 (Kindtaufe in GoG 1693/94)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Henrich, * 1695, ∞ (I) 1725 Anna M. Witwe Kip (1679 – 1744), geb. Pfenning aus Stadenhausen, wird KK Kip bzw. Kipmann in der Osterheide (Helpup), ∞ (II) 1745 A. M. Ils. Gruttmann aus Wellentrup, † 1759&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Cord Friederich, * 1698, ∞ 1726 Anna Ilsabein Busse, Anerbin der Hpl.-Stätte Busse in Piv. VL Nr. 41, wird Hpl. Busse, † 1738  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Johann &amp;lt;u&amp;gt;Philip&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1702,  Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hermann Daniel, * 1743&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1695 – 1726  Cord Henrich Riesenberg, geb Frevert (s. o.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1726 – 1742  Johann &amp;lt;u&amp;gt;Philip&amp;lt;/u&amp;gt; Riesenberg (1701 – 1742), ∞ (I) 1726 Anna Margaretha Kerkhoff (1696 – 1759) von Hörste Nr. 25, diese ∞ (II) 1743 Johann Jobst Grothof (1717 – 1771) von Hörste Nr. 21, der Interimswirt Riesenberg Nr. 16 wird&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kinder (erster Ehe):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Berend, * 1727, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Margreth Elisabeth, * 1729&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Simon Henrich, * 1731, ∞ 1760 Anna Marg. Liesabeth Junghärtchen (1740 – 1811) aus Müssen, Einl. in Hörste, † 1811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Simon Conrad, * 1734&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Henrich, * 1739&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1743 – 1753	Johann Jobst Grothof (s. o.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1753 – 1780	Johann Berend Riesenberg (1727 – 1795), ∞ 1753 Trine Ilsabein Grabe (1728 – 1796) aus dem Heysundern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Berend, * 1754, † 1754&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Henrich Conrad, * 1755, † 1758&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Töns, * 1758, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Cord Hermann, * 1760, † 1769&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Berend Ferdinand, * 1763, † 1768&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Friederich Adolph, * 1765, † 1769&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Cathrina Ilsabein, * 1766, † 1769&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Berend Christoph, * 1771, † 1774&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1780 – 1799  Johann Töns Riesenberg (1758 – 1806), ∞ (I) 1780 Trine Elisabeth Marie Schönhage († nach 1828) aus Billinghausen, diese ∞ (II) 1807 Witwer Jost Henrich Riesenberg (1767 – 1829; Vetter des verstorbenen J. T. Riesbg.), zuvor Einl. in Hörste, ab 1807 Leibzüchter auf Nr. 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
•	Anne Marie Ilsabein, * 1780&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Berend Henrich, * 1783, † 1791&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Margarethe Ilsabein, * 1786, ∞ 1813 Friedrich Adolph Riekehof a. d. Bill. Heide, wird Riekehofsche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Berend, * 1790, † 1791&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Catharina Ilsabein, * 1792, ∞ 1829 Joh. Hermann Christoph Sonnenbaum, Einl. in Hörste, † 1847&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Berend Henrich Christoph, * 1797, ∞ 1825 Luise Lükermann und wird Neuwohner Lükermann im Schling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1799 Verkauf der Stätte Hörste Nr. 16 an den Nachbarn, Mittelkötter Brink, Hörste Nr. 8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewohner der Stätte Nr. 16 im Jahre 1828 (Volkszählung):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Leibzüchterpaar Riesenberg mit 1 Tochter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Einl. Joh. H. Kuhlemann (4 Pers.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Einl. Philip Kreuzbusch (7 Pers.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Einl. Arnold Esselmann (5 Pers.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausstätte in Hörste]] [[Kategorie:Hiddentruper Straße (Hörste)]] [[Kategorie:Hoppenplöcker]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bentweg_20_(H%C3%B6rste)&amp;diff=62191</id>
		<title>Bentweg 20 (Hörste)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bentweg_20_(H%C3%B6rste)&amp;diff=62191"/>
		<updated>2026-06-05T06:22:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Hörste&lt;br /&gt;
|Straße=Bentweg  (Hörste)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=20&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94089, 8.77079&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=067&lt;br /&gt;
}}Ehemals Neuwohnerstätte August Schapeler, Haus 1939/40 wegen Baufälligkeit abgebrochen, dann Jahrzehnte Brachgrundstück; Parzelle des früheren Kolonatshauses um 1995 mit Mehrfamilienhaus bebaut; historische Haus-Nr. 67&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundstück Nr. 67.jpg|mini|Ursprüngliches Grundstück der Stätte Schapeler mit aufstehendem Kotten, Hörste Nr. 67; 1869; LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26 Bd. XXII]]&lt;br /&gt;
Ein früh baufälliges Colonatshaus, Kinderreichtum über mehrere Generationen und dadurch bedingt immer wieder Abtrennung/Übertragung von ursprünglich zum Colonat gehörenden Grundstücken für Siedlungs- bzw. Bauzwecke prägen in der Geschichte der Hörster Stätte Nr. 67. Diese Entwicklung führt direkt auf die heutige Struktur des Stättengeländes  -  kein erhaltenes wirklich altes Haus, südlich des Baches (teils Landschaftsschutzgebiet - ehemals „Schwarzer Dreck“/Torfstich) Natur, nördlich des Baches nahezu flächendeckende Bebauung mit Häusern unterschiedlichen Alters, die großenteils im Besitz von Nachfahren des Stättengründerpaares sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reihe nach: Im Hörster Salbuch von 1855 wird am 17. Febr. 1870 nachgetragen: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 131, S. 1795&amp;lt;/ref&amp;gt;  &#039;&#039;Nr. 67.  Schapeler, August; hat die Zubehörungen dieser Stätte vom Brinkschen Colonate Nr. 8 angekauft und besitzt: I. ein Wohnhaus; II. Länderei vom Hörsterbruche – 11 Schfls.&#039;&#039;; Darunter folgt ein weiterer Eintrag: &#039;&#039;Hinzu von Brink N.8.; Hude und Torfstich auf dem schwarzen Dreck – 25 Schfls.; Eing. 22. Jan. 1881&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Brinkschen Hof Nr. 8 waren bei der Teilung des Hörsterbruches um 1840 größere Flächen am Südrand des Geländes zugeschlagen worden, deren Verkauf Colon Brink Mitte der 1860er Jahre anstrebt. Dazu erhält er 1865 die Genehmigung zur Errichtung von zwei Kotten auf dem Gelände.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26, Bd. XX&amp;lt;/ref&amp;gt;  Womöglich ist der Bau der Kotten schon zugeschnitten auf zwei avisierte Käufer  -  August Schapeler und dessen Verwandten Arnold Gauss aus Mackenbruch. Auch Käufer und Verkäufer sind verwandt bzw. verschwägert: Die Colona Brink ist Justine Wilhelmine Schapeler (aus der Senne), eine mit ihm aufgewachsene Cousine des Käufers August Schapeler. So kommt es Ende 1869 zum &#039;&#039;Kaufkontrakt seitens des Kolons Brink Nr. 8 zu Hörste an die Einlieger Arnold Gauß von Mackenbruch und August Schapeler von Pivitsheide&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26, Bd. XXII&amp;lt;/ref&amp;gt;  Jeder Käufer erwirbt einen der Kotten und zugehöriges Land; die Hörster Neuwohnerstätten Gauss/ab 1881 Stölting Nr. 66 und Schapeler Nr. 67 entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August Schapeler zahlt für 11 Schfls., von denen zwei dem sogenannten schwarzen Dreck zugerechnet werden, 1900 Taler, davon 900 bei Übergabe. 1000 Taler gewährt Verkäufer Brink als mit 4 Prozent verzinsliches Darlehn. Zusätzlich zu dieser ursprünglichen Fläche von knapp 2 ha erwirbt A. Schapeler 1880 weitere südlich angrenzende 4 ha Land „auf dem schwarzen Dreck“ (größtenteils Moorgelände) von Brink Nr. 8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1900 verkauft Ernst &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Schapeler seinem ältesten Sohn, dem seit 1894 verheirateten, aber noch als Einlieger auf der elterlichen Stätte lebenden Ziegelmeister &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Adolf Schapeler ein 0,85 ha großes Teilstück seines Colonates, auf dem dieser im selben Jahr ein Haus baut, das er mit Familie bezieht  -  Hörstes Stätte Nr. 100 entsteht.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300189&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
August Schapeler („der Gründer“), seit 1907 Witwer, wird seine letzten 25 Lebensjahre durch im Hause wohnende Kinder und Enkel unterstützt, bleibt aber bis zu seinem Tod 1932 Eigentümer der Stätte, deren Anerbe der nebenan auf Nr. 100 lebende Sohn August Sch. („der Ältere“) wird. Dieser überträgt die Stätte Nr. 67 im Folgejahr 1933 käuflich an seinen bereits seit Jahren mit Familie auf Nr. 67 lebenden ältesten Sohn August („den Jüngeren“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Jahre später erfolgt der amtlich verordnete Abbruch des Colonatshauses wegen Baufälligkeit; die Familie Schapeler zieht um in das alte Leibzuchtshaus auf dem Hof Wiemann in Hiddentrup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederum der älteste Sohn Ernst August Schapeler (1929 – 2013) erwirbt 1960 ein Baugrundstück von der ehemaligen Stätte, baut und lebt dort mit Familie. Er findet einige Jahre später seine Geschwister ab und übernimmt den von der Stätte Nr. 67 verbliebenen Grundbesitz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus-zum-geflickten-Ständer kompr.jpg|mini|Haus &amp;quot;zum geflickten Ständer&amp;quot; (Schapeler Nr. 67, errichtet 1865, abgebrochen 1939/40); um 1930 ?; Foto: Privatbesitz Gottfried Schapeler, Detmold]]&lt;br /&gt;
Das Colonatshaus, noch errichtet als Kotten des Hofes Brink, war ein Bruchsteinbau mit Satteldach und Brettergiebel; der Einfahrgiebel mit Rundbogentür lag nach Südosten / zum kleinen Bach hin gerichtet. Der familiären Überlieferung nach war das Haus unter dem beziehungsreichen Spitznamen „Zum geflickten Ständer“ bekannt. Es hatte offenbar frühzeitig substanzielle Mängel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 wendet sich Wilhelm Kleine, Schwiegersohn des 85-jährigen Stättengründers, wegen gewünschter Übernahme der Stätte an das Amtsgricht in Oerlinghausen &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300189&amp;lt;/ref&amp;gt;  .  .  .  &#039;&#039;Auch möchte ich erwähnen, daß wir dies hauptsächlich angehen, weil&#039;&#039; (Schwieger-)&#039;&#039;Vater es gern will, denn das Haus ist ziemlich verfallen und der Grund und Boden ist nicht der beste.&#039;&#039;  .  .  . 1928 klagt dann der jetzt bei dem inzwischen 90-jährigen Alten wohnende Enkel August Schapeler „der Jüngere“ über die Last der Altenversorgung bei gleichzeitig ihm zu zahlender Miete:  &#039;&#039;Die Wohnung ist aber sehr baufällig, die Kammerdecke ist vor kurzem schon eingestürzt.&#039;&#039; 1939/40 wird das Haus auf amtliche Verfügung hin wegen Baufälligkeit abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 107 C Nr. 112, S. 136&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
nicht bekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
Der Stättengründer Ernst &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Schapeler (1838 – 1932) ist ein Spross der Schapelers „auf dem Schapeler“ in der Senne (Hörste Nr. 30): Sein Vater Johann Töns Henrich Schapeler (1807 – 1847), ein nachgeborener Sohn, war nach seiner Eheschließung 1838 als Einlieger und Spinner auf der elterlichen Stätte geblieben, die sein älterer Bruder Joh. Berend Christoph Schapeler geerbt hatte und bewirtschaftete. Hier in der Senne geboren, wurde August Schapeler Ziegler, lebte ab der Eheschließung 1864 fünf Jahre mit Familie als Einlieger in Pivitsheide VL, dann erfolgte Ende 1869 Grundstückskauf und  Gründung der Stätte Hörste Nr. 67.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1869 – 1932  Ernst &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Schapeler „der Gründer“ (1838 – 1932), ∞ 1864 Florentine Amalie Henriette Wiemann (1842 – 1907)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanne Friederike Justine, * 1865, ∞ 1888, wird Stöltingsche auf Nr. 66, † 1926&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Adolf „der Ältere“, * 1866, ∞ 1894 Johanne Wilh. Amalie Mölling (1871 – 1966) aus Piv., gründet 1900 die Stätte Hörste Nr. 100, † 1936; 4 Kinder, darunter &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Friedrich Wilh. „der Jüngere“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(6 weitere Kinder, * 1868  . . .  1881)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 – 1933  &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Adolf „der Ältere“ (s.o.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 – 1969 &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Friedr. Wilh. „der Jüngere“ Schapeler (1898 – 1969), ∞ vor 1928 Emma Funke († nach 1969); diese Eheleute haben die Stätte bereits ab Mitte der 1920er Jahre (als Einlieger) bewohnt, dies aber nur bis 1939/40 (Abbruch des Hauses).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ernst August (1929 – 2013)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
9 weitere Kinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Familienforschung Schapeler c/o Gottfried Schapeler, Detmold (erarbeitet teils von Werner Schapeler, Hörste (1933 - 2015))&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bentweg_20_(H%C3%B6rste)&amp;diff=62190</id>
		<title>Bentweg 20 (Hörste)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bentweg_20_(H%C3%B6rste)&amp;diff=62190"/>
		<updated>2026-06-05T06:19:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Hörste&lt;br /&gt;
|Straße=Bentweg  (Hörste)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=20&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94089, 8.77079&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=067&lt;br /&gt;
}}Ehemals Neuwohnerstätte August Schapeler, Haus 1940 wegen Baufälligkeit abgebrochen, dann Jahrzehnte Brachgrundstück; Parzelle des früheren Kolonatshauses um 1995 mit Mehrfamilienhaus bebaut; historische Haus-Nr. 67&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundstück Nr. 67.jpg|mini|Ursprüngliches Grundstück der Stätte Schapeler mit aufstehendem Kotten, Hörste Nr. 67; 1869; LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26 Bd. XXII]]&lt;br /&gt;
Ein früh baufälliges Colonatshaus, Kinderreichtum über mehrere Generationen und dadurch bedingt immer wieder Abtrennung/Übertragung von ursprünglich zum Colonat gehörenden Grundstücken für Siedlungs- bzw. Bauzwecke prägen in der Geschichte der Hörster Stätte Nr. 67. Diese Entwicklung führt direkt auf die heutige Struktur des Stättengeländes  -  kein erhaltenes wirklich altes Haus, südlich des Baches (teils Landschaftsschutzgebiet - ehemals „Schwarzer Dreck“/Torfstich) Natur, nördlich des Baches nahezu flächendeckende Bebauung mit Häusern unterschiedlichen Alters, die großenteils im Besitz von Nachfahren des Stättengründerpaares sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reihe nach: Im Hörster Salbuch von 1855 wird am 17. Febr. 1870 nachgetragen: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 131, S. 1795&amp;lt;/ref&amp;gt;  &#039;&#039;Nr. 67.  Schapeler, August; hat die Zubehörungen dieser Stätte vom Brinkschen Colonate Nr. 8 angekauft und besitzt: I. ein Wohnhaus; II. Länderei vom Hörsterbruche – 11 Schfls.&#039;&#039;; Darunter folgt ein weiterer Eintrag: &#039;&#039;Hinzu von Brink N.8.; Hude und Torfstich auf dem schwarzen Dreck – 25 Schfls.; Eing. 22. Jan. 1881&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Brinkschen Hof Nr. 8 waren bei der Teilung des Hörsterbruches um 1840 größere Flächen am Südrand des Geländes zugeschlagen worden, deren Verkauf Colon Brink Mitte der 1860er Jahre anstrebt. Dazu erhält er 1865 die Genehmigung zur Errichtung von zwei Kotten auf dem Gelände.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26, Bd. XX&amp;lt;/ref&amp;gt;  Womöglich ist der Bau der Kotten schon zugeschnitten auf zwei avisierte Käufer  -  August Schapeler und dessen Verwandten Arnold Gauss aus Mackenbruch. Auch Käufer und Verkäufer sind verwandt bzw. verschwägert: Die Colona Brink ist Justine Wilhelmine Schapeler (aus der Senne), eine mit ihm aufgewachsene Cousine des Käufers August Schapeler. So kommt es Ende 1869 zum &#039;&#039;Kaufkontrakt seitens des Kolons Brink Nr. 8 zu Hörste an die Einlieger Arnold Gauß von Mackenbruch und August Schapeler von Pivitsheide&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26, Bd. XXII&amp;lt;/ref&amp;gt;  Jeder Käufer erwirbt einen der Kotten und zugehöriges Land; die Hörster Neuwohnerstätten Gauss/ab 1881 Stölting Nr. 66 und Schapeler Nr. 67 entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August Schapeler zahlt für 11 Schfls., von denen zwei dem sogenannten schwarzen Dreck zugerechnet werden, 1900 Taler, davon 900 bei Übergabe. 1000 Taler gewährt Verkäufer Brink als mit 4 Prozent verzinsliches Darlehn. Zusätzlich zu dieser ursprünglichen Fläche von knapp 2 ha erwirbt A. Schapeler 1880 weitere südlich angrenzende 4 ha Land „auf dem schwarzen Dreck“ (größtenteils Moorgelände) von Brink Nr. 8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1900 verkauft Ernst &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Schapeler seinem ältesten Sohn, dem seit 1894 verheirateten, aber noch als Einlieger auf der elterlichen Stätte lebenden Ziegelmeister &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Adolf Schapeler ein 0,85 ha großes Teilstück seines Colonates, auf dem dieser im selben Jahr ein Haus baut, das er mit Familie bezieht  -  Hörstes Stätte Nr. 100 entsteht.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300189&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
August Schapeler („der Gründer“), seit 1907 Witwer, wird seine letzten 25 Lebensjahre durch im Hause wohnende Kinder und Enkel unterstützt, bleibt aber bis zu seinem Tod 1932 Eigentümer der Stätte, deren Anerbe der nebenan auf Nr. 100 lebende Sohn August Sch. („der Ältere“) wird. Dieser überträgt die Stätte Nr. 67 im Folgejahr 1933 käuflich an seinen bereits seit Jahren mit Familie auf Nr. 67 lebenden ältesten Sohn August („den Jüngeren“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Jahre später erfolgt der amtlich verordnete Abbruch des Colonatshauses wegen Baufälligkeit; die Familie Schapeler zieht um in das alte Leibzuchtshaus auf dem Hof Wiemann in Hiddentrup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederum der älteste Sohn Ernst August Schapeler (1929 – 2013) erwirbt 1960 ein Baugrundstück von der ehemaligen Stätte, baut und lebt dort mit Familie. Er findet einige Jahre später seine Geschwister ab und übernimmt den von der Stätte Nr. 67 verbliebenen Grundbesitz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus-zum-geflickten-Ständer kompr.jpg|mini|Haus &amp;quot;zum geflickten Ständer&amp;quot; (Schapeler Nr. 67, errichtet 1865, abgebrochen 1939/40); um 1930 ?; Foto: Privatbesitz Gottfried Schapeler, Detmold]]&lt;br /&gt;
Das Colonatshaus, noch errichtet als Kotten des Hofes Brink, war ein Bruchsteinbau mit Satteldach und Brettergiebel; der Einfahrgiebel mit Rundbogentür lag nach Südosten / zum kleinen Bach hin gerichtet. Der familiären Überlieferung nach war das Haus unter dem beziehungsreichen Spitznamen „Zum geflickten Ständer“ bekannt. Es hatte offenbar frühzeitig substanzielle Mängel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 wendet sich Wilhelm Kleine, Schwiegersohn des 85-jährigen Stättengründers, wegen gewünschter Übernahme der Stätte an das Amtsgricht in Oerlinghausen &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300189&amp;lt;/ref&amp;gt;  .  .  .  &#039;&#039;Auch möchte ich erwähnen, daß wir dies hauptsächlich angehen, weil&#039;&#039; (Schwieger-)&#039;&#039;Vater es gern will, denn das Haus ist ziemlich verfallen und der Grund und Boden ist nicht der beste.&#039;&#039;  .  .  . 1928 klagt dann der jetzt bei dem inzwischen 90-jährigen Alten wohnende Enkel August Schapeler „der Jüngere“ über die Last der Altenversorgung bei gleichzeitig ihm zu zahlender Miete:  &#039;&#039;Die Wohnung ist aber sehr baufällig, die Kammerdecke ist vor kurzem schon eingestürzt.&#039;&#039; 1939/40 wird das Haus auf amtliche Verfügung hin wegen Baufälligkeit abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 107 C Nr. 112, S. 136&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
nicht bekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
Der Stättengründer Ernst &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Schapeler (1838 – 1932) ist ein Spross der Schapelers „auf dem Schapeler“ in der Senne (Hörste Nr. 30): Sein Vater Johann Töns Henrich Schapeler (1807 – 1847), ein nachgeborener Sohn, war nach seiner Eheschließung 1838 als Einlieger und Spinner auf der elterlichen Stätte geblieben, die sein älterer Bruder Joh. Berend Christoph Schapeler geerbt hatte und bewirtschaftete. Hier in der Senne geboren, wurde August Schapeler Ziegler, lebte ab der Eheschließung 1864 fünf Jahre mit Familie als Einlieger in Pivitsheide VL, dann erfolgte Ende 1869 Grundstückskauf und  Gründung der Stätte Hörste Nr. 67.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1869 – 1932  Ernst &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Schapeler „der Gründer“ (1838 – 1932), ∞ 1864 Florentine Amalie Henriette Wiemann (1842 – 1907)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanne Friederike Justine, * 1865, ∞ 1888, wird Stöltingsche auf Nr. 66, † 1926&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Adolf „der Ältere“, * 1866, ∞ 1894 Johanne Wilh. Amalie Mölling (1871 – 1966) aus Piv., gründet 1900 die Stätte Hörste Nr. 100, † 1936; 4 Kinder, darunter &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Friedrich Wilh. „der Jüngere“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(6 weitere Kinder, * 1868  . . .  1881)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 – 1933  &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Adolf „der Ältere“ (s.o.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 – 1969 &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Friedr. Wilh. „der Jüngere“ Schapeler (1898 – 1969), ∞ vor 1928 Emma Funke († nach 1969); diese Eheleute haben die Stätte bereits ab Mitte der 1920er Jahre (als Einlieger) bewohnt, dies aber nur bis 1939/40 (Abbruch des Hauses).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ernst August (1929 – 2013)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
9 weitere Kinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Familienforschung Schapeler c/o Gottfried Schapeler, Detmold (erarbeitet teils von Werner Schapeler, Hörste (1933 - 2015))&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hiddentruper_Stra%C3%9Fe_11-13_(H%C3%B6rste)&amp;diff=62189</id>
		<title>Hiddentruper Straße 11-13 (Hörste)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hiddentruper_Stra%C3%9Fe_11-13_(H%C3%B6rste)&amp;diff=62189"/>
		<updated>2026-06-05T06:03:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Hörste&lt;br /&gt;
|Straße=Hiddentruper Straße  (Hörste)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=11-13&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94658, 8.75644&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=006&lt;br /&gt;
}}Über die Grundstücke Hiddentruper Straße 11 und 13 erstreckte sich bis 1981 das um 1560 erbaute Haupthaus des ehemaligen, bereits im 19. Jahrhundert zerteilten Hofes Hanning, früher Hörste Nr. 6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser 1730 als Großkötter klassifizierte Hof umfasste zu jener Zeit 162 Scheffelsaat (ca. 27 ha) Gesamtfläche,  wovon 102 Scheffelsaat (ca. 17 ha) Saatland (Ackerland) waren. Zu dem Hof gehörten vier Pferde.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 102, S. 224&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:1262 Urkunde Hörste LAV W B214u 00152.jpg|mini|Urkunde über den Verkauf der Höfe Hanning und Hilbrink im Jahre 1262, LAV W B 214u / Kloster Marienfeld, Nr. 152]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1629 30 Unpflicht Hans Hanning und Trinecke Vos.jpg|mini|„Unpflicht“ (uneheliche Kindeszeugung) und folgende Eheschließung von Hans Hanning u. Trinecke Voß, 1629/30, LAV NRW OWL, L 89 A Nr. 174, S. 34]]&lt;br /&gt;
Graf Otto III. von Ravensberg beurkundete 1262 als Lehnsherr den Verkauf von zwei Höfen  -  so genannten Mansen  -  in der &#039;&#039;villa Horste&#039;&#039;, Kirchspiel Stapelage, seitens eines &#039;&#039;Gerhard Duvellescop&#039;&#039; an das Kloster Marienfeld.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV W B 214u / Kloster Marienfeld, Nr. 152&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Stöwer, Lippische Ortsgeschichte, S. 408&amp;lt;/ref&amp;gt;   Fachleute verstehen solche „Mansen“ als mittelgroße Höfe, so dass unter den Jahrhunderte später marienfeldischen Höfen in Hörste nur Hanning Nr. 6 und Hilbrink Nr. 7 als die 1262 verkauften in Frage kommen. Hier ist der Großkötterhof  Hanning (später Nr. 6) also  erstmals erwähnt worden  -  dies allerdings ohne Namensnennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Namen (&#039;&#039;&#039;Jo&#039;&#039;&#039;)&#039;&#039;&#039;Hanning&#039;&#039;&#039; &amp;lt;ref&amp;gt;Man beachte bei Recherchen: Es hat ursprünglich zwei namensgleiche marienfeldische Höfe Johanning in der Vogtei Lage gegeben  -  ein kleinerer in Hörste und ein größerer in Ohrsen. Im 17. Jahrhundert verschwindet bei dem Hörster Hof die erste Namenssilbe Jo- mehr und mehr; Johanning wird zu Hanning.&amp;lt;/ref&amp;gt; findet sich der Hof in den frühen Schatzregistern: 1467 &#039;&#039;Cort Johannyngk 1 g.&#039;&#039;, 1488 - , 1497 &#039;&#039;Hencke Johanninck 2 m.&#039;&#039;, 1507 &#039;&#039;Hencke Johaninck 1 g.&#039;&#039;, 1535 &#039;&#039;Hencke Johann&#039;&#039;(in)&#039;&#039;ck 1 ½  G.&#039;&#039;, 1545 &#039;&#039;Hencke Johanninck 1 ½ Fl.&#039;&#039;, 1562 &#039;&#039;Cordt Johanninck 3 Fl.&#039;&#039;, 1572 &#039;&#039;Cordt Johanninck 3 Ort&#039;&#039;, 1590 &#039;&#039;Curdt Johanning 1 ½ Fl.&#039;&#039;, 1618 &#039;&#039;Churdt Haningh 3 Gfl.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Volkszählung Mitte 1609 werden uns die Menschen auf dem Hof vorgestellt  -  der Kötter &#039;&#039;Hanningh&#039;&#039; (Curt Hanning) mit Frau, 1 Sohn, 1 Tochter, 3 Kleinkinder(n), 1 Knecht. Der Kötter bzw. der Hof ist zu dieser Zeit &#039;&#039;ziemblich vermugens&#039;&#039;. Die ebenfalls auf dem Hof lebende &#039;&#039;Leibzüchtersche&#039;&#039; mit &#039;&#039;1 dochter&#039;&#039; und 2 Kleinkindern ist dagegen arm.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z, Nr. 1424, S. 131&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wohl der Sohn -  ggfs. auch eines der genannten Kleinkinder  -  ist Hans Hanning, der 1629 Trinecke Voß aus Wellentrup schwängert und heiratet &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 174, S. 34&amp;lt;/ref&amp;gt; und alsbald seinem Vater als Kötter folgt. Diese Eheleute haben Glück in mehrfacher Hinsicht: Eine offenbar stabile Gesundheit ermöglicht ihnen eine extrem lange Schaffenszeit von 45 Jahren als Kötterpaar auf dem Hof, so dass sie erst 1676 gemeinsam dem Kloster Marienfeld, ihrem Grundherrn, die Hofübergabe an ihren Sohn Bartold und dessen Ehefrau Anna Margarethe Löwe berichten.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV W B 214 / Kloster Marienfeld / Akten, Nr. 1 - 16i, fol. 47r&amp;lt;/ref&amp;gt;  Des Weiteren übersteht ihr Haus den Dreißigjährigen Krieg unbeschadet  -  es bleibt noch Jahrhunderte (bis 1981) erhalten. Unverhofftes Glück kommt schließlich hinzu: In den allgemein sehr schweren Jahrzehnten nach dem Dreißigjährigen Krieg verstirbt Cord Voß, ein Bruder von Trinecke Voß, 1669 kinderlos in Amsterdam. Er hat dort lange gelebt und ist zu beachtlichem Wohlstand gekommen. Trinecke Voß und ihre anderen Brüder, u. a. der Kötter auf dem Hof Voß in Wellentrup, erben das Vermögen ihres verstorbenen Bruders  -  jeweils mehrere Hundert Taler. Diese Erbschaft ermöglicht den Bau eines Hauses auf dem Hof Hanning.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 83 A Nr. 9 N 63, Bl. 4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während der 1676 antretende Kötter Bartold Hanning nur eine (bereits verstorbene) Schwester hatte, die bei ihrer Eheschließung 1655 mit 120 Talern und Vieh abgefunden wurde &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A Nr. 133, S. 550&amp;lt;/ref&amp;gt;, wird die Aussteuerung in der übernächsten und weiteren Generationen mit einer größeren Kinderzahl teuer und für den Hof belastend. Mindestens sieben der acht Kinder des ab 1715 den Hof bewirtschaftenden Ehepaares Hans Bartold Hanning und Anna Elisabeth Hartwig überleben  -  was eigentlich ein großes Glück ist. Die meisten davon erwarten und erhalten jedoch in den 1740er und 1750er Jahren einen Brautschatz von Hundert und mehr Talern, wenn sie den Hof mit ihrer Eheschließung verlassen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
So verflüchtigt sich der einstige Wohlstand mehr und mehr. Hatte es im Schuldenkataster von 1683 noch geheißen: &#039;&#039;Berthold Hanning ist nichts schüldig und hatt nichts sonderliches zu fordern   .  .  .&#039;&#039; &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 97, S. 104&amp;lt;/ref&amp;gt;, bleibt sein Enkel Johann Berend Hanning 1769 die Contribution schuldig und bittet um Zahlungsaufschub bis nach der Ernte sowie um Herausgabe von zwei gepfändeten Kühen.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 T 1 Nr. 1226&amp;lt;/ref&amp;gt; 1775 hat eine ähnliche Situation noch krassere Folgen: Im Januar schießt Straßenkötter Griemert aus Pivitsheide dem Colon Hanning 30 Taler (rückständige) Contribution bis nach der Ernte vor; er verlangt dafür die Erträge dreier Ackerstücke als Pfand. Hanning kann auch im August nicht zahlen, woraufhin der gemähte und aufgerichtete Roggen zwangsverkauft wird.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 83 A Nr. 11 J 246, Bl. 8f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Derlei lassen sich der Amtsvogt in Lage und die Rentkammer in Detmold nicht endlos bieten. 1778/79 wird ein Stück Land des Hofes Hanning abgetrennt und an einen Neuwohner vergeben; Hörstes Stätte Nr. 35 entsteht: &#039;&#039;Freilassung des Einliegers Joh. Henr. Rebbe aus Stapelage und dessen Anbau auf Hannings Hof zu Hörste.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 T 1, Nr. 1235&amp;lt;/ref&amp;gt;  Dennoch bleibt der Tenor im weiteren Schriftwechsel unverändert: &#039;&#039;Supplic&#039;&#039; des Coloni Hanning in Hörste Nr. 6 (1782) an die Rentkammer: - Brandschaden des Leibzuchtshauses, - daraufhin 1780 und 1781 von Forstverwalter 2000 Steine erhalten, versprochen zu bezahlen  .  .  .  , - Leinsamen geborgt, dann aber Flachs schlecht geraten  .  .  . ,  - möchte mit Arbeit bei Holzflößung Schulden abarbeiten  .  .  .&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 T 1 Nr. 1226&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Auch sonst wird Abenteuerliches und Absonderliches von dem Hof Hanning in Hörste berichtet. Im Oktober 1715 eskaliert die Hochzeitsfeier des Anerben/jungen Kötters Hans Bartold Hanning: &#039;&#039;Ex officio wirdt angezeiget, als Hanning zu Hörste Hochzeit gehalten, daß nachgesetzte Hochzeitsgäste sich untereinander grausamb geschlagen, sogar daß einige auff den Todt gelegen, und mit Pistollen und Flinten in das Hauß geschoßen, dadurch gar leicht eine Feüers Brunst und großes Unglück hette entstehen können, ist also dießer Excehs zu bestraffen. Die Combattanten seÿn  .  .  .&#039;&#039; &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A Nr. 182, S. 266/267&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine Kriminalakte aus dem Jahre 1772 trägt den Titel: &#039;&#039;Acta von einen besonderen Vorfall wegen eines beÿ dem Coloni Hanning zu Hörste unter dem Dache eines alten Backhauses vorgefundenen ausgetrockneten Menschen Fußes&#039;&#039; &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 86 Nr. 1392 a&amp;lt;/ref&amp;gt;  Es ist ein rechter Fuß, und alle Zehen sind noch dran. Verschiedene Verhöre werden angestellt, danach soll vor langer Zeit &#039;&#039;auf dem Colonate ein Mann gewohnet, der allerhand wunderliche Curen am Menschen und Vieh unternommen&#039;&#039;  .  .  .  der Sachverhalt kann letztlich nicht aufgeklärt werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:1882 Anzeige Kolonatsverkauf.jpg|mini|Insertion/Bekanntmachung „Kolonats-Verkauf“ in der Lippischen Landeszeitung, 1882]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1914 Tod Fritz Meier klein.jpg|mini|Todesanzeige Fritz Meier, Hörste, Lipp. Landeszeitung, Juli 1914]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hörste 1914.jpg|mini|Gebäudegrundrisse in Hörste, 1914, LAV NRW OWL, L 80.22 Nr. 453]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1981 Abbruch Hanning Nr. 6 farbig.jpg|mini|Abbruch des alten Bauernhauses Hanning/Meier/Brokmann, ehemals Hörste Nr. 6, 1981, aus 825 Jahre Hörste - Historische Fotosammlung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1981 Abbruch sw.jpg|mini|Abbruch des alten Bauernhauses Hanning/Meier/Brokmann, ehemals Hörste Nr. 6, 1981, aus 825 Jahre Hörste - Historische Fotosammlung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hidd Str. 11.jpg|mini|Heutiges Grundstück Hidd. Str. 11 markiert auf Flurkarte mit alten Gebäudegrundrissen (Wohnhaus u. Backhaus Hörste Nr. 6), 1980, D 23 B Detmold, Lage Bl. 3299 III, S. 272]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2024 Hörste Einmündung.jpg|mini|Hörste: Häuser Hiddentruper Straße (von links) Nr. 11, Nr. 13, Nr. 15; 2024, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit dem frühen Tod des jungen Kötters Töns Christoph Hanning (1795 – 1828) und seines einjährigen Sohnes stirbt die bis dahin auf dem Hof sitzende Familie 1828 aus; für den daraufhin einheiratenden Justus Franziskus Emilius Lüking aus Greste und auch seinen nachfolgenden Sohn August(us Franziskus) ist die emotionale Bindung an den Hof gemäß dem Motto „Ererbtes bewahren“ möglicherweise schwächer, so dass es 50 Jahre später zum Verkauf und damit zur „Zerschlagung“ des uralten Hofes Hanning kommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon zuvor entsteht in den 1840er bis 1860er Jahren mehr Bewegung auf dem Hörster Grundstücksmarkt. Dies ist sicherlich eine Folge der Teilung des Hörsterbruches um 1840, wodurch praktisch alle Grundbesitzer im Ort neue Ländereien zugeteilt erhalten. So verkauft Hanning 1841 eine ihm zugefallene größere Fläche auf dem südlichen Hörsterbruch, auf der dann die Neuwohnerstätte Ahle Nr. 43 entsteht. Hanning lässt 1842 einen Kotten auf dem Ikenkamp errichten. Weitere Verkäufe, aber auf Grundstückstausch-Transaktionen mit anderen Hörster Bauern folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann aber kommt es  -  zehn Jahre, nachdem der junge August Hanning geheiratet und 1865 den Hof  übernommen hat  -  zu Veränderungen anderer Dimension: &#039;&#039;Der Colon August Hanning Nr. 6 in Hörste ist aus familiären Rücksichten gezwungen worden, den Fluegelschen Hof zu Heesten Amts Horn anzukaufen, und dadurch in schwere Schuldenlast gerathen, zu deren Verminderung er sich entschlossen hat, einzelne Bestandtheile seines Colonats Nr. 6 in Hörste zu verkaufen.&#039;&#039; &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26 – Bd. XXV, 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Die Akte „L 108 Horn Fach 4 Nr. 58 Bd. 3: Colonats- u. Grundstücksverkäufe in Heesten 1872 – 1879“ erschließt folgende Hintergründe: Colon Anton Flügel in Heesten Nr. 9,  58 Jahre alt und Schwiegervater von August Hanning, lässt sich im Frühjahr 1872 auf eine Immobilienspekulation ein. Er kauft mit einem Partner den Hof Heesten Nr. 6 für 15150 Taler, „wofür beide Käufer mit sämtlichem Vermögen haften.“ Zwei Monate später erkrankt er schwer, tritt seinen Hof incl. Schulden an seinen ältesten Sohn ab und verstirbt alsbald. Versuche im Herbst 1872 und wiederholt im Frühjahr 1873, den angekauften Hof Heesten Nr. 6 öffentlich meistbietend wieder zu verkaufen, scheitern wegen ungenügender Gebote. Daraufhin wird die „Zerschlagung“  (Einzelverkauf von Grundstücken) genehmigt. Der junge Colon August Flügel entzieht sich der Schuldenkrise durch Auswanderung nach Amerika. August Hanning aus Hörste und seine Frau Juliane Karoline Flügel kaufen daraufhin 1875 ihren elterlichen Hof Flügel Nr. 9 in Heesten, wodurch die Verschuldung und der Druck, seinen ererbten Hof Hörste Nr. 6 zu veräußern, entsteht.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Tüchtige Leute im Ort  -  ob Besitzer anderer Stätten/Höfe oder häufig Einlieger mit der Berufsangabe Ziegelmeister  -  können jetzt ein passendes Stück Land für einen nicht überhöhten Preis erwerben. Vorhandene Stätten werden erweitert/verbessert, die Neuwohnerstätten Wendt Nr. 71, Meyer Nr. 72, Klarholz Nr. 73, Koch Nr. 74, Riesenberg Nr. 76 entstehen. Bei dieser Art des Verkaufs verbleibt natürlich zunächst ein Rest; diesen incl. des Haupthauses erwirbt die Besitzerin des Nachbarhofes, Witwe Colona Sophie Hilbrink, Hörste Nr. 7, im Mai 1876 für 8 500 Taler = 25 500 Mark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geht einige Jahre scheinbar gut, dann wird im März 1882 ein neues Problem offenbar: &#039;&#039;Curatel für die Witwe Colona Hilbrink No. 6 und 7 zu Hoerste.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 Detmold Nr. 1245&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Akte heißt es: &#039;&#039;Die Witwe Colona Hilbrink No 6 und 7 zu Hörste ist als Verschwenderin durch Beschluß von heute entmündigt und kann ohne Genehmigung der ihr als Curatoren bestellten Colonen  .  .  . keine Schulden mehr contrahieren.  .  .  .&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Monate später strebt man eine Lösung des Problems an; in der Landeszeitung wird ein öffentlicher Termin &#039;&#039;im Ostmannschen Kruge zu Hörste&#039;&#039; am Freitag, den 14. Juli 1882 bekannt gemacht: &#039;&#039;Die Kuratoren der Witwe Hilbrink Nr. 6 und 7 in Hörste beabsichtigen, das früher angekaufte Hanningsche Kolonat Nr. 6 daselbst, bestehend aus einem Wohnhause, taxiert zu 7600 M, einem Backhause zu 1300 Mark, nebst 72 Schffls. Ackerland, 26 Schffls. Heideboden u. ca. 8 Schffls. Holzbestand  .  .  .  meistbietend zu verkaufen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Termin erwirbt Isaak Hochfeld, Pferdehändler zu Lemgo und daneben häufiger in Immobiliengeschäften aktiv, das (ehemals Hanningsche) Kolonat Nr. 6. Hochfeld geht die weitere Filetierung des Besitzes systematisch an und verkauft im April 1883 Ackerflächen an die Colone Hanning Nr. 39, Hanning Nr. 48, Ostmann Nr. 14, Töns Wendt Nr. 21, Schulte Nr. 11 und Meier Nr. 41.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 Detmold Nr. 8239&amp;lt;/ref&amp;gt;  Er findet bis Ende des Folgejahres auch Käufer für alle restlichen Teile des Hofes Hörste Nr. 6. Am 19. Dez. 1884 findet a. d. Schulteschen Colonate Hörste Nr. 11 ein weiterer Amtstermin statt &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 Detmold Nr. 8249&amp;lt;/ref&amp;gt;; hier werden verkauft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	an Schulte Nr. 11		Grundstücke		2175 Mark,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	an Hanning Nr. 39		Grundstücke		1280 Mark,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	an Zimmermstr. Fritz Meier  Grundstücke (3,25 ha) incl. Wohnhaus + Backhaus&lt;br /&gt;
								12000 Mark,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	an Fritz Hey, Bill. Nr. 29	Holzung		1900 Mark,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	an Strate Nr. 20		Grundstücke		2400 Mark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1885 findet sich unter Hörste Nr. 6 also die Stätte des Zimmermeisters Friedrich Wilhelm (&amp;lt;u&amp;gt;Fritz&amp;lt;/u&amp;gt;) Meier, bestehend aus dem Wohnhaus u. Backhaus des ehemaligen Hofes Hanning sowie 3,25 ha Land (im wesentlichen 2 ha Acker „Im Holland“ (östlich Hofstelle Gees) sowie Gärten, Wiese u. Hofraum). Die ehemalige Leibzucht Hanning dagegen wurde bereits 1871/72 abgebrochen, ihr Standort mit dem südlichen Drittel des Hofraumes dann an den Ziegelmeister Fritz Meier verkauft, der hier inzwischen das noch heute stehende Haus seiner Neuwohnerstätte Nr. 72 erbaut hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aus Müssen stammende junge Zimmermeister Fritz Meier (1850 – 1914) wohnt seit Mitte 1882 als Einlieger im ehemals Hanningschen Haus Nr. 6. Er hat zu jener Zeit seine hochschwangere Braut geehelicht und eine Bleibe für seine junge Familie gesucht und zugleich eine Werkstatt für sein Gewerbe benötigt. Das für die verbliebene Landwirtschaft sicher überdimensionierte Haus wird also für seine Zwecke passend gewesen sein. Leute wie Fritz Meier wurden der Tradition folgend als Zimmermann/Zimmermeister bezeichnet, waren aber (gemessen an heutigen Berufsbildern) eher Bautischler, die i. d. R. alles bauten, was im ländlichen Bereich aus Holz gefertigt wurde, also gleichermaßen in der Werkstatt wie auf Baustellen tätig waren. Fritz Meier hat der familiären Überlieferung nach im Hause Hörste Nr. 6 über drei Jahrzehnte bis zu seinem Tod 1914 einen Betrieb mit mehreren Gesellen geführt. Das zur Kaufpreisfinanzierung 1885 benötigte Darlehn von 9000 Mark kann er bis 1907 vollständig tilgen, wie der Financier (1885 Major v. Rodewald in Detmold, 1907 zum General avanciert) bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B Hörste Bd 4 Bl. 102&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Fritz Meier hat irgendwann Magenprobleme  -  schließlich Magenkrebs, woran er sich im Juli 1914 in Schloß Neuhaus operieren lässt. Er überlebt die Operation nur wenige Tage. Dann ist seine Ehefrau/Witwe weitgehend allein mit ihrer jüngsten, 8-jährigen Tochter auf der Stätte, denn zeitgleich werden Millionen jüngere Männer in den Krieg befohlen. Anfängliche Hoffnungen auf ein schnelles Kriegsende gehen bald über in mühsame Jahre der Überforderung.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Juni 1918 erscheint die im Geschäftsleben vollkommen unerfahrene Witwe Juliane Meier, geb. Brinkmann, vor dem Amtsgericht Oerlinghausen und lässt sich anstelle ihres verstorbenen Mannes im Grundbuch als Eigentümerin der Stätte Hörste Nr. 6 eintragen. Im selben Termin verkauft sie die Stätte an ihren gegenüber wohnenden Nachbarn, den Colon/Landwirt August Brokmann, Hörste Nr. 10. Der Kaufpreis beträgt 20 000 (Papier-) Mark, Zahlung und Übergabe erfolgt am 1. April 1919.  Witwe Meier zieht 1919 zu ihrer Tochter Mathilde, die auf einen Hof in Brakelsiek heiraten kann und verstirbt dort 1936 völlig mittellos, denn der Erlös aus dem Stättenverkauf  -  bereits zwischen Vertragsabschluss und Auszahlung auf etwa den halben Wert gesunken  -  ist als Bankeinlage angelegt bis Ende 1923 wertlos geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den hochverschuldeten Käufer August Brokmann (seine Stätte Nr. 10 ist bei Übernahme 1913 mit 23 000 Mark Hypothekenschulden belastet) entwickeln sich die Dinge dagegen recht günstig. Angesichts der Situation erwirbt er im Folgejahr auch die (ehemals zum Hanningschen Hof gehörende) benachbarte Neuwohnerstätte Nr. 72. Da seine Gebäude auf Nr. 10 in schlechtem Zustand sind, bezieht er mit Familie das alte Haus Nr. 6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 wird der gesamte Immobilienbestand des zehn Jahre zuvor erworbenen Resthofes Nr. 6 im Grundbuch Hörste auf Antrag des Ehepaares Brokmann umgetragen auf ihren angestammten Hof Hörste Nr. 10. Das uralte Haupthaus des früheren Hofes Hanning Nr. 6 ist bis nach dem zweiten Weltkrieg bewohnt, steht dann Jahrzehnte leer. Irgendwann in dieser Phase wird es einer bauhistorischen Untersuchung für wert befunden und in das Standardwerk über westfälische (Fachwerk-)Bauernhäuser aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Schepers, Haus und Hof westfälischer Bauern, Verlag Aschendorff, Münster 1973&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In den 1970er Jahre wächst langsam die gesellschaftliche Sensibilität für den historischen Wert der wenigen verbliebenen Fachwerkbauten. Zugleich ist klar, dass das alte Haus mit dem umgebenden Hofraum zwei sehr gefragte Baugrundstücke ergeben würde/könnte. So muss das mehr als 400 Jahre alte Haus schließlich weichen. &#039;&#039;Die Grundstücksteilung kann erst erfolgen, wenn gemäß der Abbruchgenehmigung vom 18.02.81 das aufstehende Fachwerkhaus abgebaut worden ist.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Grundstücksteilungsgenehmigung in Grundakte Brokmann, LAV NRW OWL, D 23 B Detmold, Lage Blatt 3299 III, S. 310&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Abbau des Haus erfolgt zwar nach Kennzeichnung der Hölzer (vgl. Foto), die Balken werden dann aber Folien-umwickelt unsachgemäß gelagert, sind bald durchnässt und Fäulnis ausgesetzt. Schließlich ist einige Jahre später von Hörstes ältestem Haus nur Brennholz geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
In den Salbüchern ist folgender Gebäudebestand des Hofes Hörste Nr. 6 vermerkt: um 1640  &#039;&#039;2 gebuwte vnnd 1 backhaus&#039;&#039;, 1730 &#039;&#039;Hannings Hoff mit 4 gebäu und 3 Erdtkuhlen&#039;&#039;, 1771 &#039;&#039;an Gebäuden 1) ein Wohnhauß, 2) eine Leibzucht, 3) einen Schoppen, 4) ein Backhauß&#039;&#039;, 1781 (wie vor), 1829 (wie vor), Nachtrag: &#039;&#039;ein Kotten auf IV, 15&#039;&#039;, 1855 &#039;&#039;1. ein Wohnhaus, 2. eine Leibzucht, 3. einen Kotten auf dem Lande IV. 14.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Veränderungen des Bestandes bzw. einzelner Gebäude verlautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	1670 .  .  . 1675  Hans Hanning finanziert aus holländischer Erbschaft den Bau eines neuen Hauses auf dem Hof Hanning.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	um 1778  Brandschaden des Leibzuchtshauses, daraufhin 1780/81 Steine-Lieferung und Baumaßnahmen &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 T 1 Nr. 1226&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
c)	1842  Bau eines Kottens auf dem Ikenkamp/Saurenkamp &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26 – Bd. XV, 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1868 Verkauf dieses Kottens, der zur Neuwohnerstätte Hörste Nr. 65 wird &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26 - Bd. XXI, 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
d)	1861  Erbvertrag zwischen (bald) abtretendem Kötterpaar und Anerben: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26 – Bd. XX, 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;  (Die Alten hätten) .  .  .  &#039;&#039;ihre Einnahmen stets zur Verbesserung des Colonats verwandt, namentlich hätten sie mit bedeutendem Kostenaufwand die sämtlichen Colonatsgebäude theils neu gebaut, theils verbessert.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e)	1871/72  Abriss des Leibzuchtshauses durch Col. August Hanning, aus dem Holz Bau eines Kottens auf dem Hörsterbruch, 1876 Verkauf dieses Kottens, der zur Stätte Hörste Nr. 71 wird &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26 - Bd. XXV, 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
f)	1885  &#039;&#039;Durchbau&#039;&#039; des Wohnhauses seitens des neuen Besitzers Fritz Meier &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101, A III Nr. 431&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
g)	1981  Abrissgenehmigung und Abriss des alten Wohnhauses&lt;br /&gt;
[[Datei:1560 Nr. 6 Grundriss 846 1518 001.jpg|mini|Bauernhaus Hanning/Meier/Brokmann, Hörste Nr. 6: Bauaufnahme und Rekonstruktion des ursprünglichen Zustandes (Grundriss, Schnitte), (ohne Datum), Archiv LWL 846 / Kartensammlung, Nr. 846/1518]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1560 Nr. 6 Giebelansicht 846 1530 001.jpg|mini|Bauernhaus Hanning/Meier/Brokmann, Hörste Nr. 6: Bauaufnahme und Rekonstruktion des ursprünglichen Zustandes (Giebelansicht), (ohne Datum), Archiv LWL 846 / Kartensammlung, Nr. 846/1530]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1560 Nr. 6 Rückwärtige Ansicht 846 1519 001.jpg|mini|Bauernhaus Hanning/Meier/Brokmann, Hörste Nr. 6: Bauaufnahme und Rekonstruktion des ursprünglichen Zustandes (rückwärtige Ansicht), (ohne Datum), Archiv LWL 846 / Kartensammlung, Nr. 846/1519]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1885 Geb steuer änderungen Hörste.jpg|mini|Baumaßnahmen u. Gebäudesteuer-Veränderungen in Hörste 1885, LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 431]]&lt;br /&gt;
Neben dem nach bauhistorischen Untersuchungen um 1560 errichteten Haupthaus hat es also ein Backhaus und vor 1670 ein weiteres Haus (Leibzucht ?) auf dem Hof Hanning gegeben. Um 1673 ist dann noch ein Haus hinzugekommen. Etwa 1778 ist die Leibzucht abgebrannt, 1780 dann das Ersatzgebäude errichtet, wie der erhaltene Torbalken ausweist. Dieser Torbalken muss nach Abbruch der „neuen“ Leibzucht 1871/72 auf dem Hof Hanning verblieben sein, so dass er um 1877 bei Errichtung des nächsten, bis heute erhaltenen Hauses an gleicher Stelle (Haus Nr. 72) wieder verwendet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1861 im Erbvertrag vom Ehepaar Hanning in Anspruch genommene Leistung „&#039;&#039;Colonatsgebäude theils neu gebaut&#039;&#039;“ bezieht sich offenbar auf den Kotten Ikenkamp. Daneben hatte das Haupthaus  -  wie auf einem Abbruch-Foto zu erkennen  -  im hinteren Wohnbereich auf der Ostseite einen seitlichen bruchsteinernen Anbau, dessen Errichtung auf dieses seit 1829 wirtschaftende Kötterpaar zurückgehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Ausführung und Nutzung des Haupthauses ist aus der Bauaufnahme und -rekonstruktion zu ersehen. Schepers merkt zum rekonstruierten ursprünglichen Haus an: &#039;&#039;Flettdeelenhaus mit hoher Esslucht und verkümmerter Waschlucht. In die Seitenschiffe eingeschobene Kammern. Am Wohngiebel gleichzeitiger einhüftiger Vorbau mit Aufkammer (kleinem Saal), Anfang 17. Jh. zu vollem Kammerfach erweitert. Einst Giebelausgang. Zweiständerbau, weiter Balkenüberstand. Von Ständerköpfen 2 Rähm- und 2 Balkenkopfbänder abzweigend.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Schepers, Haus und Hof westfälischer Bauern, Verlag Aschendorff, Münster 1973, Tafel 169&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr beschränkte Finanzmittel haben über die letzten Jahrhunderte nur ebenso beschränkte Veränderungen des Hauses zugelassen. Der nach Erwerb des Hauses von Zimmermeister Fritz Meier 1885 vorgenommene „Durchbau“ wird u.a. in Hinblick auf die Nutzungsänderung erfolgt sein: Wo vorher Pferde und Großvieh im Halbdunkel standen, war für eine Zimmermannswerkstatt Licht erforderlich, wurden die erkennbaren Fenster in den Bereichen Pferdestall und Deele eingebaut. Unter „nähere Beschreibung“ des Hauses wird 1885 aufgelistet: &#039;&#039;3 Stuben, 5 Kammern, 2 Küchen, 1 Dreschdehl, 3 Keller, Stallung, 1 Werkstätte, 8 Bühnen, Boden.   3 H.&#039;&#039;(ektar) &#039;&#039;25 Ar 60 qm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Das Haupthaus hat keine Inschrift getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Torbalken der 1871/72 abgerissenen Leibzucht ist in das heutige Haus an gleicher Stelle (Nr. 72, Ziegelmeister Meyer, später Brokmann) eingebaut; er trägt die Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;JOHAN BERNDT HARNING XND ANNA KATRINA BRINKM VON IRRXSEN HABEN D&#039;&#039;&#039;IES HAUS &#039;&#039;&#039;LASEN BAUEN DEN 22. NOVEMBER 1780 I  PS 39&#039;&#039;&#039; (V 10) &#039;&#039;&#039;WO ICH WIL SCHWEIGEN UND MEINEN&#039;&#039;&#039; MUND &#039;&#039;&#039;NICHT AUFTHUN DAN D&#039;&#039;&#039;ER &#039;&#039;&#039;HERR HA(S)T ES GETHAN X M IOHAN .  .  .&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:1780 Torbalken Hanning.jpg|mini|Torbalken des nach Brand 1780 neu erbauten Leibzuchtshauses Hanning (um 1877 eingebaut in das Haus Hiddentruper Straße 15), 2024, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
vor 1591 – nach 1617  Curt Hanning (oder eingeh.), † vor 1646, ∞ um 1600 NNw NN (oder Hanning), † nach 1648&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
5 Kinder, * vor 1610 (Volkszählung 1609), darunter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hans, * um 1605, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1630 – 1676  Hans Hanning (ca. 1605 – n. 1682), ∞ 1629 Trinecke Voß (ca. 1605 – n. 1682) von Wellentrup Nr. 11&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
•	NN (Unpflicht-Kind), * 1629/30, kinderlos nach 1648 verstorben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Elisabeth, * 1632, ∞ 1655 Friedrich Nullmeyer, Vsp in Hiddesen Nr. 3, wird Nullmeyersche, † 1670&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Bartold, * um 1635, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1676 – 1713  Bartold Hanning (um 1635 – 1713), ∞ 1671/72 Anna Margarethe Löwe aus Greste &amp;lt;ref&amp;gt;Name der Braut/Ehefrau aus LAV NRW W, B 214, Nr. 1 - 16i, fol. 47r; Datum der Eheschließung aus LAV NRW OWL, L 16 Nr. 163&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Hans Bartold, * 1678,  Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Elisabeth Ilsabein, * 1682,  ∞ 1709, wird Hollmannsche in Ehrentrup Nr. 6, † 1745&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1713 – 1741 Hans Bartold Hanning (1678 – 1741), ∞ (I) 1715 Anna Elisabeth Hartwig (1693 – 1746) aus Ehrdissen, diese ∞ (II) 1743 Johann Jobst Berend Beining (1711 – 1782) aus Hiddentrup, der Interimswirt und ab 1754 Leibzüchter Hanning wird, er ∞ (III) 1753 Anna Maria Leßmeyer aus Hörste&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kinder aus 2 Ehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Elisabeth, * 1715, ∞ 1743, wird Leßmannsche in Mackenbruch, † 1791&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Anna Maria Ilsabein, * 1717, ∞ 1742, wird Bükersche in Krentruperhagen, † 1785&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	NNw („Tochter“), * 1719, früh verstorben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Catharine, * 1721, ∞ 1751, wird Eickensträtersche in Ehrentrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Margarethe Elisabeth, * 1723, ∞ 1751, wird Langmannsche in Kachtenhausen, † 1793&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Töns Henrich, * 1725, ∞ (I) 1752 Amalia Maria Rebecca Niemann (1727 – 1764) aus Hörste, ∞ (II) 1764 Catharina Margaretha Möller (1736 – 1796) aus Pivitsheide, lebt als Einl. auf dem Weberhof, Hörste Nr. 12, † 1796 &amp;lt;ref&amp;gt;Durch Nachfahren von Töns Henrich Hanning ist der Name Hanning über das Ende des Hofes Nr. 6 hinaus auf den Stätten Nr. 39, 48 und 55 in Hörste präsent.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Berend, * 1728, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Amalie Elisabeth, * um 1730, ledig (uneheliches Kind v. Joh. Henr. Weeke, * 1757), † 1778&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Maria Sophia, * 1735, ∞ 1767, wird Diederichsche in Hüntrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Marie Cathrine, * 1756&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Simon Henrich, * 1759, † 1761&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Berend Ferdinand, * 1764, † 1769 (Blattern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1743 – 1754  Johann Jobst Berend Hanning, geb. Beining (1711 – 1782) (vgl. oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1754 – 1792  Johann Berend Hanning (1728 – 1792), ∞ 1754 Anna Catharina Ilsabein Brinkmeyer (1733 – 1828) aus Jerxen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Herm Henrich, * 1755, ledig, † 1785 (Schwindsucht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Henrich, * 1758, ∞ 1783, wird Col. Schulte in Hörste Nr. 11, † 1830&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Cathrine Elisabeth, * 1760, † 1769 (Brustkrankheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Herm, * 1762, ∞ 1796, wird Col. Dreimann in Haustenbeck Nr. 37, † 1836&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Arend Moritz, * 1765&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Cathrina Florentine Amalie, * 1768, † 1769&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Töns Henrich, * 1770, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Cathrina Ilsabein, * 1774, 1779 (Blattern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Amalie Sophie Elisabeth, * 1777, † 1777 (Kinderschürken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1792 – 1798  Töns Henrich Hanning (1770 – 1798), ∞ (I) 1792 Anne Margarethe Elisabeth Lüking (1767 – 1817) von Evenhausen Nr. 6, diese ∞ (II) 1799 Johann Henrich Orbke (1765 – n. 1831) aus Bechterdissen, der Interimswirt Hanning in Hörste wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder aus 2 Ehen:&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
•	Hanna Wilhelmina, * 1793, ∞ 1821, wird Gee(r)sssche in Hörste Nr. 37, † 1865&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Töns Christoph, * 1795, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann, * 1797, ∞ 1821, wird Col. u. Krüger Ostmann in Hörste Nr. 14, † 1862&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Töns Henrich jun., * 1799, ∞ 1833, wird Col. u. Dörenkrüger Hagemann in Aug. Nr. 1, † 1848&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hanne Wilhelmine Florentine, * 1801, ∞ 1827, wird Brüningsche in Heiden Nr. 5, † 1842&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Henriette Florentine Amalie, * 1803, † 1804 (Stickhusten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Florentine Henriette, * 1805, ∞ 1832, wird Brinksche in Hörste Nr. 8, † 1855 (Schwindsucht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friedrich Adolph, * 1808, † 1810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1799 – 1826  Johann Henrich Hanning, geb. Orbke, (1765 – n. 1831) aus Bechterdissen, Interimswirt (s. o.)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1826 – 1828 	Töns Christoph Hanning (1795 – 1828), ∞ (I) 1826 Amalia Ilsabein Brink (1802 – 1864) von Hörste Nr. 8, diese ∞ (II) 1829 Justus Franziskus Emilius Lüking (1798 – 1870) von Greste/Evenhausen Nr. 9, der GK Hanning in Hörste wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder aus 2 Ehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Töns Henrich Adolph, * 1827, † 1828 (Auszehrung) (eigentlicher Anerbe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Karoline Justine Emilie, * 1830, † 1833 (Scharlach)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johanna Friederike, * 1831, ∞ 1857, wird Bükersche in Krentruperhagen Nr. 14, † 1885&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	 &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt;us Franziskus, * 1834, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friedrich Ludwig, * 1836, ∞ 1868, wird Col. Kleymann in Milse (Ksp. Heepen) Nr. 4, † 1895&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Heinrich Adolf, * 1839, ∞ 1875, bei Eheschließung Brauer, später Brauereibesitzer in Lage, † 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Justine Pauline, * 1842 (Zwill.), ∞ 1864, wird Wellnersche in Heiligenkirchen Nr. 9, † 1905&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Henriette Ernestine, * 1842 (Zwill.), † 1842 (Husten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Wilhelm Gottlieb, * 1845, ∞ 1875, Einl./Arbeiter, † 1905 in Ehrentrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1864 – 1876  &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt;us Franziskus Hanning (1834 – 1905), ∞ 1864 Juliane Karoline Flügel (1841 – 1898) von Heesten Nr. 9, kauft 1875 den verschuldeten Hof Heesten Nr. 9 von seinem ausgewanderten Schwager, bewirtschaftet diesen Hof und lebt dort mit Familie, verkauft in den Jahren danach (in Teilflächen) seinen ererbten Hof Hanning Nr. 6 in Hörste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
•	Karoline Juliane, * 1866&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johanne Hermine Pauline, * 1868&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	August Diedrich, * 1870, ∞ (I) 1890, 1946 – 1954 Bürgermeister in Horn, † 1954 in Horn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Emilie Karoline gen. Hermine, * 1872&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1876  Verkauf des (bereits um div. Flächen verkleinerten) Hofes Nr. 6 an die Besitzerin des Nachbarhofes Nr. 7,  Witwe Colona Hilbrink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1876 – 1882  (Witwe Colona Hilbrink, geb. Schmidtmeier, Hörste Nr. 7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1882  öffentlicher Verkauf des Hofes Nr. 6 gegen Höchstgebot; Käufer: Pferdehändler Isaak Hochfeld in Lemgo)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1882 – 1884  (Pferdehändler Issak Hochfeld, Lemgo), Einl. ab 1882: Zimmermeister Fritz Meier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1884  Verkauf des Hofes Nr. 6 durch Hochfeld in Teilflächen an div. Käufer  -  dabei der Hofstelle/des Haupthauses mit 3,25 ha Land an den dort bereits wohnenden Einlieger Zimmermeister Fritz Meier)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1910 Fam Meier Hörste.jpg|mini|Familie Fritz Meier, Hörste Nr. 6, um 1910: (von links:) To. Lina, Ehefrau Juliane, To. Helene, To. Pauline, davor To. Erna, Ehemann Fritz, To. Frieda (hinein retuschiert, da bereits 1905 an Tuberkulose verstorben), To. Mathilde Meier; Foto: Privatbesitz Dr. Horst Wissbrock]]&lt;br /&gt;
1884 – 1914  Zimmermeister Friedrich Wilhelm (&amp;lt;u&amp;gt;Fritz&amp;lt;/u&amp;gt;) Meier (1850 – 1914) aus Müssen, ∞ (I) 1882 Wilhelmine Karoline Stöppler (1852 – 1888) aus Billinghausen, ∞ (II) 1888 Johanne &amp;lt;u&amp;gt;Juliane&amp;lt;/u&amp;gt; Nedderhof modo Brinkmann (1863 – 1936) aus Wellentrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder aus 2 Ehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Pauline&amp;lt;/u&amp;gt; Louise Johanne, * 1882, ∞ 1907 Zimmermeister August Neese (1874 – 1961) von Hörste Nr. 44, leben als Einl. in der Rethlager Mühle, ab 1929 Neuwohner Hörste/Hörsterbruch Nr. 80, † 1971&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Frieda&amp;lt;/u&amp;gt; Auguste, * 1884, † 1905 (Tuberkulose)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Alwine Auguste Emilie, * 1891, † 1891&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Helene&amp;lt;/u&amp;gt; Auguste Wilhelmine, * 1891, ∞ 1916 Paul Stawicki (ab 1923 Stellinger) (1890 – ca. 1943), Reichsbahner in Wanne-Eickel, † um 1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Mathilde&amp;lt;/u&amp;gt; Hermine Auguste, * 1894, ∞ 1920 Friedrich &amp;lt;u&amp;gt;Heinrich&amp;lt;/u&amp;gt; Paul Ridder (1878 – 1953), Landwirt in Brakelsiek Nr. 4 und Witwer, † um 1975&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Karoline Juliane (&amp;lt;u&amp;gt;Lina&amp;lt;/u&amp;gt;), * 1898, ∞ 1928 Wilhelm &amp;lt;u&amp;gt;Christian&amp;lt;/u&amp;gt; Konrad Lange (1886 – 1973), Schlachtermeister u. Witwer in Bösingfeld, † 1977&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	 &amp;lt;u&amp;gt;Erna&amp;lt;/u&amp;gt; Paula Frieda Minna, * 1905, ∞ um 1930 Willi Lükermann, Holzbildhauer in Heiligenkirchen/Schling, † 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 – 1919  Witwe Johanne Juliane Meier, geb. Nedderhof (1863 – 1936) (vgl. oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1918/19  Verkauf des Resthofes Hörste Nr. 6 seitens der Witwe Juliane Meier, geb. Nedderhof, an den Nachbarn Landwirt August Brockmann, Hörste Nr. 10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919  - 1929  Landwirt Adolf &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Brokmann (seit 1913 auf der Nachbarstätte Hörste Nr. 10) (1871 – 1939), ∞ 1900 &amp;lt;u&amp;gt;Emilie&amp;lt;/u&amp;gt; Auguste Prüßner (* 1880) von Asmissen Nr. 14 († nach 1940)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friedrich Walter (Fritz), * 1900, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Paul, * 1904&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1929  Fritz Brokmann (1900 – 1955), Landwirt, ∞ 1937 Lina Hermine Hanke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewohner des Hofes Hörste Nr. 6 in Volkszählungen (VZ) und Adressbüchern (AB):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1769 (VZ): (Nr.) 6 Hanning (Ma + Fr + 2 Sö üb. 10 J.  +  1 So unt. 10 J. + 1 Verwandte); Leibzüchter (Ma + Fr + 1 So üb. 10 J.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1776 (VZ): (Nr.) 6  Joh. Berend Hanning (Ma + Fr + 1 So üb. 14 J. + 2 Sö unt. 14 J.  + 1To); Leibzüchter (Ma + Fr) spinnet&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1828 (VZ): (Nr.) 6   2 Wohnhäuser, Hanning, Hörste (Ma + Fr + 1 So); &lt;br /&gt;
- Leibzüchter Hanning (Ma + 1 To)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 (AB): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Meier, Friedrich, Tischler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreuzbusch, Wilhelm, Ziegelmeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 (AB): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Brokmann, August, Landwirt -&amp;gt; 132 (Lage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brokmann, Fritz, Landwirt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brokmann, Paul, Landwirt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
H. Wissbrock, Hanning Nr. 6  -  Spuren eines gänzlich verschwundenen Hofes in Hörste, Vortrag im Genealogischen Arbeitskreis des NHV Lippe, Detmold, 6. Nov. 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausstätte in Hörste]] [[Kategorie:Hiddentruper Straße (Hörste)]] [[Kategorie:Großkötter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bentweg_20_(H%C3%B6rste)&amp;diff=62188</id>
		<title>Bentweg 20 (Hörste)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bentweg_20_(H%C3%B6rste)&amp;diff=62188"/>
		<updated>2026-06-04T21:15:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Hörste&lt;br /&gt;
|Straße=Bentweg  (Hörste)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=20&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94089, 8.77079&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=067&lt;br /&gt;
}}Ehemals Neuwohnerstätte August Schapeler, Haus 1940 wegen Baufälligkeit abgebrochen, dann Jahrzehnte Brachgrundstück; Parzelle des früheren Kolonatshauses um 1995 mit Mehrfamilienhaus bebaut; historische Haus-Nr. 67&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundstück Nr. 67.jpg|mini|Ursprüngliches Grundstück der Stätte Schapeler mit aufstehenden Kotten, Hörste Nr. 67; 1869; LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26 Bd. XXII]]&lt;br /&gt;
Ein früh baufälliges Colonatshaus, Kinderreichtum über mehrere Generationen und dadurch bedingt immer wieder Abtrennung/Übertragung von ursprünglich zum Colonat gehörenden Grundstücken für Siedlungs- bzw. Bauzwecke prägen in der Geschichte der Hörster Stätte Nr. 67. Diese Entwicklung führt direkt auf die heutige Struktur des Stättengeländes  -  kein erhaltenes wirklich altes Haus, südlich des Baches (teils Landschaftsschutzgebiet - ehemals „Schwarzer Dreck“/Torfstich) Natur, nördlich des Baches nahezu flächendeckende Bebauung mit Häusern unterschiedlichen Alters, die großenteils im Besitz von Nachfahren des Stättengründerpaares sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reihe nach: Im Hörster Salbuch von 1855 wird am 17. Febr. 1870 nachgetragen: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 131, S. 1795&amp;lt;/ref&amp;gt;  &#039;&#039;Nr. 67.  Schapeler, August; hat die Zubehörungen dieser Stätte vom Brinkschen Colonate Nr. 8 angekauft und besitzt: I. ein Wohnhaus; II. Länderei vom Hörsterbruche – 11 Schfls.&#039;&#039;; Darunter folgt ein weiterer Eintrag: &#039;&#039;Hinzu von Brink N.8.; Hude und Torfstich auf dem schwarzen Dreck – 25 Schfls.; Eing. 22. Jan. 1881&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Brinkschen Hof Nr. 8 waren bei der Teilung des Hörsterbruches um 1840 größere Flächen am Südrand des Geländes zugeschlagen worden, deren Verkauf Colon Brink Mitte der 1860er Jahre anstrebt. Dazu erhält er 1865 die Genehmigung zur Errichtung von zwei Kotten auf dem Gelände.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26, Bd. XX&amp;lt;/ref&amp;gt;  Womöglich ist der Bau der Kotten schon zugeschnitten auf zwei avisierte Käufer  -  August Schapeler und dessen Verwandten Arnold Gauss aus Mackenbruch. Auch Käufer und Verkäufer sind verwandt bzw. verschwägert: Die Colona Brink ist Justine Wilhelmine Schapeler (aus der Senne), eine mit ihm aufgewachsene Cousine des Käufers August Schapeler. So kommt es Ende 1869 zum &#039;&#039;Kaufkontrakt seitens des Kolons Brink Nr. 8 zu Hörste an die Einlieger Arnold Gauß von Mackenbruch und August Schapeler von Pivitsheide&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26, Bd. XXII&amp;lt;/ref&amp;gt;  Jeder Käufer erwirbt einen der Kotten und zugehöriges Land; die Neuwohnerstätten Gauss/ab 1881 Stölting Nr. 66 und Schapeler Nr. 67 entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August Schapeler zahlt für 11 Schfls., von denen zwei dem sogenannten schwarzen Dreck zugerechnet werden, 1900 Taler, davon 900 bei Übergabe. 1000 Taler gewährt Verkäufer Brink als mit 4 Prozent verzinsliches Darlehn. Zusätzlich zu dieser ursprünglichen Fläche von knapp 2 ha erwirbt er 1880 weitere südlich angrenzende 4 ha Land „auf dem schwarzen Dreck“ (größtenteils Moorgelände) von Brink Nr. 8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1900 verkauft Ernst &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Schapeler seinem ältesten Sohn, dem seit 1894 verheirateten, aber noch als Einlieger auf der elterlichen Stätte lebenden Ziegelmeister &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Adolf Schapeler ein 0,85 ha großes Teilstück seines Colonates, auf dem dieser im selben Jahr ein Haus baut, das er mit Familie bezieht  -  Hörstes Stätte Nr. 100 entsteht.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300189&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
August Schapeler („der Gründer“), seit 1907 Witwer, wird seine letzten 25 Lebensjahre durch im Hause wohnende Kinder und Enkel unterstützt, bleibt aber bis zu seinem Tod 1932 Eigentümer der Stätte, deren Anerbe der nebenan auf Nr. 100 lebende Sohn August Sch. („der Ältere“) wird. Dieser überträgt die Stätte Nr. 67 im Folgejahr 1933 käuflich an seinen bereits seit Jahren mit Familie auf Nr. 67 lebenden ältesten Sohn August („den Jüngeren“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Jahre später erfolgt der amtlich verordnete Abbruch des Colonatshauses wegen Baufälligkeit; die Familie Schapeler zieht um in das alte Leibzuchtshaus auf dem Hof Wiemann in Hiddentrup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederum der älteste Sohn Ernst August Schapeler (1929 – 2013) erwirbt 1960 ein Baugrundstück von der ehemaligen Stätte, baut und lebt dort mit Familie. Er findet einige Jahre später seine Geschwister ab und übernimmt den von der Stätte Nr. 67 verbliebenen Grundbesitz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus-zum-geflickten-Ständer kompr.jpg|mini|Haus &amp;quot;zum geflickten Ständer&amp;quot; (Schapeler Nr. 67, errichtet 1865, abgebrochen 1939/40); um 1930 ?; Privatbesitz Gottfried Schapeler, Detmold]]&lt;br /&gt;
Das Colonatshaus, noch errichtet als Kotten des Hofes Brink, war ein Bruchsteinbau mit Satteldach und Brettergiebel; der Einfahrgiebel mit Rundbogentür lag nach Südosten / zum kleinen Bach hin gerichtet. Der familiären Überlieferung nach war das Haus unter dem beziehungsreichen Spitznamen „Zum geflickten Ständer“ bekannt. Es hatte offenbar frühzeitig substanzielle Mängel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 wendet sich Wilhelm Kleine, Schwiegersohn des 85-jährigen Stättengründers, wegen gewünschter Übernahme der Stätte an das Amtsgricht in Oerlinghausen &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300189&amp;lt;/ref&amp;gt;  .  .  .  &#039;&#039;Auch möchte ich erwähnen, daß wir dies hauptsächlich angehen, weil&#039;&#039; (Schwieger-)&#039;&#039;Vater es gern will, denn das Haus ist ziemlich verfallen und der Grund und Boden ist nicht der beste.&#039;&#039;  .  .  . 1928 klagt dann der jetzt bei dem inzwischen 90-jährigen Alten wohnende Enkel August Schapeler „der Jüngere“ über die Last der Altenversorgung bei gleichzeitig ihm zu zahlender Miete:  &#039;&#039;Die Wohnung ist aber sehr baufällig, die Kammerdecke ist vor kurzem schon eingestürzt.&#039;&#039; 1939/40 wird das Haus auf amtliche Verfügung hin wegen Baufälligkeit abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 107 C Nr. 112, S. 136&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
nicht bekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
Der Stättengründer Ernst &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Schapeler (1838 – 1932) ist ein Spross der Schapelers „auf dem Schapeler“ in der Senne (Hörste Nr. 30): Sein Vater Johann Töns Henrich Schapeler (1807 – 1847), ein nachgeborener Sohn, war nach seiner Eheschließung 1838 als Einlieger und Spinner auf der elterlichen Stätte geblieben, die sein älterer Bruder Joh. Berend Christoph Schapeler geerbt hatte und bewirtschaftete. Hier in der Senne geboren, wurde August Schapeler Ziegler, lebte ab der Eheschließung 1864 fünf Jahre mit Familie als Einlieger in Pivitsheide VL, dann erfolgte Ende 1869 Grundstückskauf und  Gründung der Stätte Hörste Nr. 67.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1869 – 1932  Ernst &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Schapeler „der Gründer“ (1838 – 1932), ∞ 1864 Florentine Amalie Henriette Wiemann (1842 – 1907)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanne Friederike Justine, * 1865, ∞ 1888, wird Stöltingsche auf Nr. 66, † 1926&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Adolf „der Ältere“, * 1866, ∞ 1894 Johanne Wilh. Amalie Mölling (1871 – 1966) aus Piv., gründet 1900 die Stätte Hörste Nr. 100, † 1936; 4 Kinder, darunter &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Friedrich Wilh. „der Jüngere“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(weitere 6 Kinder, * 1868  . . .  1881)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 – 1933  &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Adolf „der Ältere“ (s.o.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 – 1969 &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Friedr. Wilh. „der Jüngere“ Schapeler (1898 – 1969), ∞ vor 1928 Emma Funke († nach 1969); diese Eheleute haben die Stätte bereits ab Mitte der 1920er Jahre (als Einlieger) bewohnt, dies aber nur bis 1939/40 (Abbruch des Hauses).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ernst August (1929 – 2013)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
9 weitere Kinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Familienforschung Schapeler c/o Gottfried Schapeler, Detmold (erarbeitet teils von Werner Schapeler (1933 - 2015, Hörste)&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bentweg_20_(H%C3%B6rste)&amp;diff=62159</id>
		<title>Bentweg 20 (Hörste)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bentweg_20_(H%C3%B6rste)&amp;diff=62159"/>
		<updated>2026-06-04T17:06:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Hörste&lt;br /&gt;
|Straße=Bentweg  (Hörste)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=20&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94089, 8.77079&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=067&lt;br /&gt;
}}Ehemals Neuwohnerstätte August Schapeler, Haus 1940 wegen Baufälligkeit abgebrochen, dann Jahrzehnte Brachgrundstück; Parzelle des früheren Kolonatshauses um 1995 mit Mehrfamilienhaus bebaut; historische Haus-Nr. 67&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundstück Nr. 67.jpg|mini|Ursprüngliches Grundstück der Stätte Schapeler mit aufstehenden Kotten, Hörste Nr. 67; 1869; LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26 Bd. XXII]]&lt;br /&gt;
Ein früh baufälliges Colonatshaus, Kinderreichtum über mehrere Generationen und dadurch bedingt immer wieder Abtrennung/Übertragung von ursprünglich zum Colonat gehörenden Grundstücken für Siedlungs- bzw. Bauzwecke prägen in der Geschichte der Hörster Stätte Nr. 67. Diese Entwicklung führt direkt auf die heutige Struktur des Stättengeländes  -  kein erhaltenes wirklich altes Haus, südlich des Baches (teils Landschaftsschutzgebiet - ehemals „Schwarzer Dreck“/Torfstich) Natur, nördlich des Baches nahezu flächendeckende Bebauung mit Häusern unterschiedlichen Alters, die großenteils im Besitz von Nachfahren des Stättengründerpaares sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reihe nach: Im Hörster Salbuch von 1855 wird am 17. Febr. 1870 nachgetragen: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 131, S. 1795&amp;lt;/ref&amp;gt;  &#039;&#039;Nr. 67.  Schapeler, August; hat die Zubehörungen dieser Stätte vom Brinkschen Colonate Nr. 8 angekauft und besitzt: I. ein Wohnhaus; II. Länderei vom Hörsterbruche – 11 Schfls.&#039;&#039;; Darunter folgt ein weiterer Eintrag: &#039;&#039;Hinzu von Brink N.8.; Hude und Torfstich auf dem schwarzen Dreck – 25 Schfls.; Eing. 22. Jan. 1881&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Brinkschen Hof Nr. 8 waren bei der Teilung des Hörsterbruches um 1840 größere Flächen am Südrand des Geländes zugeschlagen worden, deren Verkauf Colon Brink Mitte der 1860er Jahre anstrebt. Dazu erhält er 1865 die Genehmigung zur Errichtung von zwei Kotten auf dem Gelände.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26, Bd. XX&amp;lt;/ref&amp;gt;  Womöglich ist der Bau der Kotten schon zugeschnitten auf zwei avisierte Käufer  -  August Schapeler und dessen Verwandten Arnold Gauss aus Mackenbruch. Auch Käufer und Verkäufer sind verwandt bzw. verschwägert: Die Colona Brink ist Justine Wilhelmine Schapeler (aus der Senne), eine mit ihm aufgewachsene Cousine des Käufers August Schapeler. So kommt es Ende 1869 zum &#039;&#039;Kaufkontrakt seitens des Kolons Brink Nr. 8 zu Hörste an die Einlieger Arnold Gauß von Mackenbruch und August Schapeler von Pivitsheide&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26, Bd. XXII&amp;lt;/ref&amp;gt;  Jeder Käufer erwirbt einen der Kotten und zugehöriges Land; die Neuwohnerstätten Gauss/ab 1881 Stölting Nr. 66 und Schapeler Nr. 67 entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August Schapeler zahlt für 11 Schfls., von denen zwei dem sogenannten schwarzen Dreck zugerechnet werden, 1900 Taler, davon 900 bei Übergabe. 1000 Taler gewährt Verkäufer Brink als mit 4 Prozent verzinsliches Darlehn. Zusätzlich zu dieser ursprünglichen Fläche von knapp 2 ha erwirbt er 1880 weitere südlich angrenzende 4 ha Land „auf dem schwarzen Dreck“ (größtenteils Moorgelände) von Brink Nr. 8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1900 verkauft Ernst &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Schapeler seinem ältesten Sohn, dem seit 1894 verheirateten, aber noch als Einlieger auf der elterlichen Stätte lebenden Ziegelmeister &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Adolf Schapeler ein 0,85 ha großes Teilstück seines Colonates, auf dem dieser im selben Jahr ein Haus baut, das er mit Familie bezieht  -  Hörstes Stätte Nr. 100 entsteht.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300189&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
August Schapeler („der Gründer“), seit 1907 Witwer, wird seine letzten 25 Lebensjahre durch im Hause wohnende Kinder und Enkel unterstützt, bleibt aber bis zu seinem Tod 1932 Eigentümer der Stätte, deren Anerbe der nebenan auf Nr. 100 lebende Sohn August Sch. („der Ältere“) wird. Dieser überträgt die Stätte Nr. 67 im Folgejahr 1933 käuflich an seinen bereits seit Jahren mit Familie auf Nr. 67 lebenden ältesten Sohn August („den Jüngeren“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Jahre später erfolgt der amtlich verordnete Abbruch des Colonatshauses wegen Baufälligkeit; die Familie Schapeler zieht um in das alte Leibzuchtshaus auf dem Hof Wiemann in Hiddentrup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederum der älteste Sohn Ernst August Schapeler (1929 – 2013) erwirbt 1960 ein Baugrundstück von der ehemaligen Stätte, baut und lebt dort mit Familie. Er findet einige Jahre später seine Geschwister ab und übernimmt den von der Stätte Nr. 67 verbliebenen Grundbesitz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus-zum-geflickten-Ständer kompr.jpg|mini|Haus &amp;quot;zum geflickten Ständer&amp;quot; (Schapeler Nr. 67, errichtet 1865, abgebrochen 1939/40); um 1930 ?; Privatbesitz Gottfried Schapeler, Detmold]]&lt;br /&gt;
Das Colonatshaus, noch errichtet als Kotten des Hofes Brink, war ein Bruchsteinbau mit Satteldach und Brettergiebel; der Einfahrgiebel mit Rundbogentür lag nach Südosten / zum kleinen Bach hin gerichtet. Der familiären Überlieferung nach war das Haus unter dem beziehungsreichen Spitznamen „Zum geflickten Ständer“ bekannt. Es hatte offenbar frühzeitig substanzielle Mängel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 wendet sich Wilhelm Kleine, Schwiegersohn des 85-jährigen Stättengründers, wegen gewünschter Übernahme der Stätte an das Amtsgricht in Oerlinghausen &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300189&amp;lt;/ref&amp;gt;  .  .  .  &#039;&#039;Auch möchte ich erwähnen, daß wir dies hauptsächlich angehen, weil&#039;&#039; (Schwieger-)&#039;&#039;Vater es gern will, denn das Haus ist ziemlich verfallen und der Grund und Boden ist nicht der beste.&#039;&#039;  .  .  . 1928 klagt dann der jetzt bei dem inzwischen 90-jährigen Alten wohnende Enkel August Schapeler „der Jüngere“ über die Last der Altenversorgung bei gleichzeitig ihm zu zahlender Miete:  &#039;&#039;Die Wohnung ist aber sehr baufällig, die Kammerdecke ist vor kurzem schon eingestürzt.&#039;&#039; 1940 wird das Haus auf amtliche Verfügung hin wegen Baufälligkeit abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 107 C Nr. 112, S. 136&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
nicht bekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
Der Stättengründer Ernst &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Schapeler (1838 – 1932) ist ein Spross der Schapelers „auf dem Schapeler“ in der Senne (Hörste Nr. 30): Sein Vater Johann Töns Henrich Schapeler (1807 – 1847), ein nachgeborener Sohn, war nach seiner Eheschließung 1838 als Einlieger und Spinner auf der elterlichen Stätte geblieben, die sein älterer Bruder Joh. Berend Christoph Schapeler geerbt hatte und bewirtschaftete. Hier in der Senne geboren, wurde August Schapeler Ziegler, lebte ab der Eheschließung 1864 fünf Jahre mit Familie als Einlieger in Pivitsheide VL, dann erfolgte Ende 1869 Grundstückskauf und  Gründung der Stätte Hörste Nr. 67.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1869 – 1932  Ernst &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Schapeler „der Gründer“ (1838 – 1932), ∞ 1864 Florentine Amalie Henriette Wiemann (1842 – 1907)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanne Friederike Justine, * 1865, ∞ 1888, wird Stöltingsche auf Nr. 66, † 1926&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Adolf „der Ältere“, * 1866, ∞ 1894 Johanne Wilh. Amalie Mölling (1871 – 1966) aus Piv., gründet 1900 die Stätte Hörste Nr. 100, † 1936; 4 Kinder, darunter &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Friedrich Wilh. „der Jüngere“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(weitere 6 Kinder, * 1868  . . .  1881)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 – 1933  &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Adolf „der Ältere“ (s.o.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 – 1969 &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Friedr. Wilh. „der Jüngere“ Schapeler (1898 – 1969), ∞ vor 1928 Emma Funke († nach 1969); diese Eheleute haben die Stätte bereits ab ca. 1923 (als Einlieger) bewohnt, dies aber nur bis 1939/40 (Abbruch des Hauses).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ernst August (1929 – 2013)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
8 weitere Kinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Familienforschung Schapeler c/o Gottfried Schapeler, Detmold (erarbeitet teils von Werner Schapeler (1933 - 2015, Hörste)&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
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		<title>Datei:Haus-zum-geflickten-Ständer kompr.jpg</title>
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		<updated>2026-06-04T17:05:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Haus &amp;quot;zum geflickten Ständer&amp;quot; (Schapeler Nr. 67, errichtet 1865, abgebrochen 1939/40); um 1930 ?; Privatbesitz Gottfried Schapeler, Detmold&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
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		<title>Bentweg 20 (Hörste)</title>
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		<updated>2026-06-04T16:54:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Hörste&lt;br /&gt;
|Straße=Bentweg  (Hörste)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=20&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94089, 8.77079&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=067&lt;br /&gt;
}}Ehemals Neuwohnerstätte August Schapeler, Haus 1940 wegen Baufälligkeit abgebrochen, dann Jahrzehnte Brachgrundstück; Parzelle des früheren Kolonatshauses um 1995 mit Mehrfamilienhaus bebaut; historische Haus-Nr. 67&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundstück Nr. 67.jpg|mini|Ursprüngliches Grundstück der Stätte Schapeler mit aufstehenden Kotten, Hörste Nr. 67; 1869; LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26 Bd. XXII]]&lt;br /&gt;
Ein früh baufälliges Colonatshaus, Kinderreichtum über mehrere Generationen und dadurch bedingt immer wieder Abtrennung/Übertragung von ursprünglich zum Colonat gehörenden Grundstücken für Siedlungs- bzw. Bauzwecke prägen in der Geschichte der Hörster Stätte Nr. 67. Diese Entwicklung führt direkt auf die heutige Struktur des Stättengeländes  -  kein erhaltenes wirklich altes Haus, südlich des Baches (teils Landschaftsschutzgebiet - ehemals „Schwarzer Dreck“/Torfstich) Natur, nördlich des Baches nahezu flächendeckende Bebauung mit Häusern unterschiedlichen Alters, die großenteils im Besitz von Nachfahren des Stättengründerpaares sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reihe nach: Im Hörster Salbuch von 1855 wird am 17. Febr. 1870 nachgetragen: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 131, S. 1795&amp;lt;/ref&amp;gt;  &#039;&#039;Nr. 67.  Schapeler, August; hat die Zubehörungen dieser Stätte vom Brinkschen Colonate Nr. 8 angekauft und besitzt: I. ein Wohnhaus; II. Länderei vom Hörsterbruche – 11 Schfls.&#039;&#039;; Darunter folgt ein weiterer Eintrag: &#039;&#039;Hinzu von Brink N.8.; Hude und Torfstich auf dem schwarzen Dreck – 25 Schfls.; Eing. 22. Jan. 1881&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Brinkschen Hof Nr. 8 waren bei der Teilung des Hörsterbruches um 1840 größere Flächen am Südrand des Geländes zugeschlagen worden, deren Verkauf Colon Brink Mitte der 1860er Jahre anstrebt. Dazu erhält er 1865 die Genehmigung zur Errichtung von zwei Kotten auf dem Gelände.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26, Bd. XX&amp;lt;/ref&amp;gt;  Womöglich ist der Bau der Kotten schon zugeschnitten auf zwei avisierte Käufer  -  August Schapeler und dessen Verwandten Arnold Gauss aus Mackenbruch. Auch Käufer und Verkäufer sind verwandt bzw. verschwägert: Die Colona Brink ist Justine Wilhelmine Schapeler (aus der Senne), eine mit ihm aufgewachsene Cousine des Käufers August Schapeler. So kommt es Ende 1869 zum &#039;&#039;Kaufkontrakt seitens des Kolons Brink Nr. 8 zu Hörste an die Einlieger Arnold Gauß von Mackenbruch und August Schapeler von Pivitsheide&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26, Bd. XXII&amp;lt;/ref&amp;gt;  Jeder Käufer erwirbt einen der Kotten und zugehöriges Land; die Neuwohnerstätten Gauss/ab 1881 Stölting Nr. 66 und Schapeler Nr. 67 entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August Schapeler zahlt für 11 Schfls., von denen zwei dem sogenannten schwarzen Dreck zugerechnet werden, 1900 Taler, davon 900 bei Übergabe. 1000 Taler gewährt Verkäufer Brink als mit 4 Prozent verzinsliches Darlehn. Zusätzlich zu dieser ursprünglichen Fläche von knapp 2 ha erwirbt er 1880 weitere südlich angrenzende 4 ha Land „auf dem schwarzen Dreck“ (größtenteils Moorgelände) von Brink Nr. 8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1900 verkauft Ernst &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Schapeler seinem ältesten Sohn, dem seit 1894 verheirateten, aber noch als Einlieger auf der elterlichen Stätte lebenden Ziegelmeister &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Adolf Schapeler ein 0,85 ha großes Teilstück seines Colonates, auf dem dieser im selben Jahr ein Haus baut, das er mit Familie bezieht  -  Hörstes Stätte Nr. 100 entsteht.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300189&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
August Schapeler („der Gründer“), seit 1907 Witwer, wird seine letzten 25 Lebensjahre durch im Hause wohnende Kinder und Enkel unterstützt, bleibt aber bis zu seinem Tod 1932 Eigentümer der Stätte, deren Anerbe der nebenan auf Nr. 100 lebende Sohn August Sch. („der Ältere“) wird. Dieser überträgt die Stätte Nr. 67 im Folgejahr 1933 käuflich an seinen bereits seit Jahren mit Familie auf Nr. 67 lebenden ältesten Sohn August („den Jüngeren“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Jahre später erfolgt der amtlich verordnete Abbruch des Colonatshauses wegen Baufälligkeit; die Familie Schapeler zieht um in das alte Leibzuchtshaus auf dem Hof Wiemann in Hiddentrup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederum der älteste Sohn Ernst August Schapeler (1929 – 2013) erwirbt 1960 ein Baugrundstück von der ehemaligen Stätte, baut und lebt dort mit Familie. Er findet einige Jahre später seine Geschwister ab und übernimmt den von der Stätte Nr. 67 verbliebenen Grundbesitz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Colonatshaus, noch errichtet als Kotten des Hofes Brink, war ein Bruchsteinbau mit Satteldach und Brettergiebel; der Einfahrgiebel mit Rundbogentür lag nach Südosten / zum kleinen Bach hin gerichtet. Der familiären Überlieferung nach war das Haus unter dem beziehungsreichen Spitznamen „Zum geflickten Ständer“ bekannt. Es hatte offenbar frühzeitig substanzielle Mängel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 wendet sich Wilhelm Kleine, Schwiegersohn des 85-jährigen Stättengründers, wegen gewünschter Übernahme der Stätte an das Amtsgricht in Oerlinghausen &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300189&amp;lt;/ref&amp;gt;  .  .  .  &#039;&#039;Auch möchte ich erwähnen, daß wir dies hauptsächlich angehen, weil&#039;&#039; (Schwieger-)&#039;&#039;Vater es gern will, denn das Haus ist ziemlich verfallen und der Grund und Boden ist nicht der beste.&#039;&#039;  .  .  . 1928 klagt dann der jetzt bei dem inzwischen 90-jährigen Alten wohnende Enkel August Schapeler „der Jüngere“ über die Last der Altenversorgung bei gleichzeitig ihm zu zahlender Miete:  &#039;&#039;Die Wohnung ist aber sehr baufällig, die Kammerdecke ist vor kurzem schon eingestürzt.&#039;&#039; 1940 wird das Haus auf amtliche Verfügung hin wegen Baufälligkeit abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 107 C Nr. 112, S. 136&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
nicht bekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
Der Stättengründer Ernst &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Schapeler (1838 – 1932) ist ein Spross der Schapelers „auf dem Schapeler“ in der Senne (Hörste Nr. 30): Sein Vater Johann Töns Henrich Schapeler (1807 – 1847), ein nachgeborener Sohn, war nach seiner Eheschließung 1838 als Einlieger und Spinner auf der elterlichen Stätte geblieben, die sein älterer Bruder Joh. Berend Christoph Schapeler geerbt hatte und bewirtschaftete. Hier in der Senne geboren, wurde August Schapeler Ziegler, lebte ab der Eheschließung 1864 fünf Jahre mit Familie als Einlieger in Pivitsheide VL, dann erfolgte Ende 1869 Grundstückskauf und  Gründung der Stätte Hörste Nr. 67.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1869 – 1932  Ernst &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Schapeler „der Gründer“ (1838 – 1932), ∞ 1864 Florentine Amalie Henriette Wiemann (1842 – 1907)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanne Friederike Justine, * 1865, ∞ 1888, wird Stöltingsche auf Nr. 66, † 1926&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Adolf „der Ältere“, * 1866, ∞ 1894 Johanne Wilh. Amalie Mölling (1871 – 1966) aus Piv., gründet 1900 die Stätte Hörste Nr. 100, † 1936; 4 Kinder, darunter &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Friedrich Wilh. „der Jüngere“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(weitere 6 Kinder, * 1868  . . .  1881)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 – 1933  &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Adolf „der Ältere“ (s.o.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 – 1969 &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Friedr. Wilh. „der Jüngere“ Schapeler (1898 – 1969), ∞ vor 1928 Emma Funke († nach 1969); diese Eheleute haben die Stätte bereits ab ca. 1923 (als Einlieger) bewohnt, dies aber nur bis 1939/40 (Abbruch des Hauses).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ernst August (1929 – 2013)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
8 weitere Kinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Familienforschung Schapeler c/o Gottfried Schapeler, Detmold (erarbeitet teils von Werner Schapeler (1933 - 2015, Hörste)&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
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		<title>Datei:Haus-zum-geflickten-Ständer-gerade.jpg</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Haus &amp;quot;zum geflickten Ständer&amp;quot; (Schapeler Nr. 67); um 1930 ?; Privatbesitz Gottfried Schapeler, Detmold&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ursprüngliches Grundstück der Stätte Schapeler, Hörste Nr. 67; 1869; LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26 Bd. XXII&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2026-06-04T16:37:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Hörste&lt;br /&gt;
|Straße=Bentweg  (Hörste)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=20&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94089, 8.77079&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=067&lt;br /&gt;
}}Ehemals Neuwohnerstätte August Schapeler, Haus 1940 wegen Baufälligkeit abgebrochen, dann Jahrzehnte Brachgrundstück; Parzelle des früheren Kolonatshauses um 1995 mit Mehrfamilienhaus bebaut; historische Haus-Nr. 67&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Ein früh baufälliges Colonatshaus, Kinderreichtum über mehrere Generationen und dadurch bedingt immer wieder Abtrennung/Übertragung von ursprünglich zum Colonat gehörenden Grundstücken für Siedlungs- bzw. Bauzwecke prägen in der Geschichte der Hörster Stätte Nr. 67. Diese Entwicklung führt direkt auf die heutige Struktur des Stättengeländes  -  kein erhaltenes wirklich altes Haus, südlich des Baches (teils Landschaftsschutzgebiet - ehemals „Schwarzer Dreck“/Torfstich) Natur, nördlich des Baches nahezu flächendeckende Bebauung mit Häusern unterschiedlichen Alters, die großenteils im Besitz von Nachfahren des Stättengründerpaares sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reihe nach: Im Hörster Salbuch von 1855 wird am 17. Febr. 1870 nachgetragen: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 131, S. 1795&amp;lt;/ref&amp;gt;  &#039;&#039;Nr. 67.  Schapeler, August; hat die Zubehörungen dieser Stätte vom Brinkschen Colonate Nr. 8 angekauft und besitzt: I. ein Wohnhaus; II. Länderei vom Hörsterbruche – 11 Schfls.&#039;&#039;; Darunter folgt ein weiterer Eintrag: &#039;&#039;Hinzu von Brink N.8.; Hude und Torfstich auf dem schwarzen Dreck – 25 Schfls.; Eing. 22. Jan. 1881&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Brinkschen Hof Nr. 8 waren bei der Teilung des Hörsterbruches um 1840 größere Flächen am Südrand des Geländes zugeschlagen worden, deren Verkauf Colon Brink Mitte der 1860er Jahre anstrebt. Dazu erhält er 1865 die Genehmigung zur Errichtung von zwei Kotten auf dem Gelände.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26, Bd. XX&amp;lt;/ref&amp;gt;  Womöglich ist der Bau der Kotten schon zugeschnitten auf zwei avisierte Käufer  -  August Schapeler und dessen Verwandten Arnold Gauss aus Mackenbruch. Auch Käufer und Verkäufer sind verwandt bzw. verschwägert: Die Colona Brink ist Justine Wilhelmine Schapeler (aus der Senne), eine mit ihm aufgewachsene Cousine des Käufers August Schapeler. So kommt es Ende 1869 zum &#039;&#039;Kaufkontrakt seitens des Kolons Brink Nr. 8 zu Hörste an die Einlieger Arnold Gauß von Mackenbruch und August Schapeler von Pivitsheide&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26, Bd. XXII&amp;lt;/ref&amp;gt;  Jeder Käufer erwirbt einen der Kotten und zugehöriges Land; die Neuwohnerstätten Gauss/ab 1881 Stölting Nr. 66 und Schapeler Nr. 67 entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August Schapeler zahlt für 11 Schfls., von denen zwei dem sogenannten schwarzen Dreck zugerechnet werden, 1900 Taler, davon 900 bei Übergabe. 1000 Taler gewährt Verkäufer Brink als mit 4 Prozent verzinsliches Darlehn. Zusätzlich zu dieser ursprünglichen Fläche von knapp 2 ha erwirbt er 1880 weitere südlich angrenzende 4 ha Land „auf dem schwarzen Dreck“ (größtenteils Moorgelände) von Brink Nr. 8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1900 verkauft Ernst &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Schapeler seinem ältesten Sohn, dem seit 1894 verheirateten, aber noch als Einlieger auf der elterlichen Stätte lebenden Ziegelmeister &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Adolf Schapeler ein 0,85 ha großes Teilstück seines Colonates, auf dem dieser im selben Jahr ein Haus baut, das er mit Familie bezieht  -  Hörstes Stätte Nr. 100 entsteht.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300189&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
August Schapeler („der Gründer“), seit 1907 Witwer, wird seine letzten 25 Lebensjahre durch im Hause wohnende Kinder und Enkel unterstützt, bleibt aber bis zu seinem Tod 1932 Eigentümer der Stätte, deren Anerbe der nebenan auf Nr. 100 lebende Sohn August Sch. („der Ältere“) wird. Dieser überträgt die Stätte Nr. 67 im Folgejahr 1933 käuflich an seinen bereits seit Jahren mit Familie auf Nr. 67 lebenden ältesten Sohn August („den Jüngeren“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Jahre später erfolgt der amtlich verordnete Abbruch des Colonatshauses wegen Baufälligkeit; die Familie Schapeler zieht um in das alte Leibzuchtshaus auf dem Hof Wiemann in Hiddentrup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederum der älteste Sohn Ernst August Schapeler (1929 – 2013) erwirbt 1960 ein Baugrundstück von der ehemaligen Stätte, baut und lebt dort mit Familie. Er findet einige Jahre später seine Geschwister ab und übernimmt den von der Stätte Nr. 67 verbliebenen Grundbesitz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Das Colonatshaus, noch errichtet als Kotten des Hofes Brink, war ein Bruchsteinbau mit Satteldach und Brettergiebel; der Einfahrgiebel mit Rundbogentür lag nach Südosten / zum kleinen Bach hin gerichtet. Der familiären Überlieferung nach war das Haus unter dem beziehungsreichen Spitznamen „Zum geflickten Ständer“ bekannt. Es hatte offenbar frühzeitig substanzielle Mängel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 wendet sich Wilhelm Kleine, Schwiegersohn des 85-jährigen Stättengründers, wegen gewünschter Übernahme der Stätte an das Amtsgricht in Oerlinghausen &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300189&amp;lt;/ref&amp;gt;  .  .  .  &#039;&#039;Auch möchte ich erwähnen, daß wir dies hauptsächlich angehen, weil&#039;&#039; (Schwieger-)&#039;&#039;Vater es gern will, denn das Haus ist ziemlich verfallen und der Grund und Boden ist nicht der beste.&#039;&#039;  .  .  . 1928 klagt dann der jetzt bei dem inzwischen 90-jährigen Alten wohnende Enkel August Schapeler „der Jüngere“ über die Last der Altenversorgung bei gleichzeitig ihm zu zahlender Miete:  &#039;&#039;Die Wohnung ist aber sehr baufällig, die Kammerdecke ist vor kurzem schon eingestürzt.&#039;&#039; 1940 wird das Haus auf amtliche Verfügung hin wegen Baufälligkeit abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 107 C Nr. 112, S. 136&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
nicht bekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
Der Stättengründer Ernst &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Schapeler (1838 – 1932) ist ein Spross der Schapelers „auf dem Schapeler“ in der Senne (Hörste Nr. 30): Sein Vater Johann Töns Henrich Schapeler (1807 – 1847), ein nachgeborener Sohn, war nach seiner Eheschließung 1838 als Einlieger und Spinner auf der elterlichen Stätte geblieben, die sein älterer Bruder Joh. Berend Christoph Schapeler geerbt hatte und bewirtschaftete. Hier in der Senne geboren, wurde August Schapeler Ziegler, lebte ab der Eheschließung 1864 fünf Jahre mit Familie als Einlieger in Pivitsheide VL, dann erfolgte Ende 1869 Grundstückskauf und  Gründung der Stätte Hörste Nr. 67.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1869 – 1932  Ernst &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Schapeler „der Gründer“ (1838 – 1932), ∞ 1864 Florentine Amalie Henriette Wiemann (1842 – 1907)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanne Friederike Justine, * 1865, ∞ 1888, wird Stöltingsche auf Nr. 66, † 1926&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Adolf „der Ältere“, * 1866, ∞ 1894 Johanne Wilh. Amalie Mölling (1871 – 1966) aus Piv., gründet 1900 die Stätte Hörste Nr. 100, † 1936; 4 Kinder, darunter &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Friedrich Wilh. „der Jüngere“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(weitere 6 Kinder, * 1868  . . .  1881)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 – 1933  &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Adolf „der Ältere“ (s.o.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 – 1969 &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Friedr. Wilh. „der Jüngere“ Schapeler (1898 – 1969), ∞ vor 1928 Emma Funke († nach 1969); diese Eheleute haben die Stätte bereits ab ca. 1923 (als Einlieger) bewohnt, dies aber nur bis 1939/40 (Abbruch des Hauses).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ernst August (1929 – 2013)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
8 weitere Kinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Familienforschung Schapeler c/o Gottfried Schapeler, Detmold (erarbeitet teils von Werner Schapeler (1933 - 2015, Hörste)&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bentweg_20_(H%C3%B6rste)&amp;diff=62153</id>
		<title>Bentweg 20 (Hörste)</title>
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		<updated>2026-06-04T16:34:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Hörste&lt;br /&gt;
|Straße=Bentweg  (Hörste)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=20&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94089, 8.77079&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=067&lt;br /&gt;
}}Ehemals Neuwohnerstätte August Schapeler, Haus 1940 wegen Baufälligkeit abgebrochen, dann Jahrzehnte Brachgrundstück; Parzelle des früheren Kolonatshauses um 1995 mit Mehrfamilienhaus bebaut; historische Haus-Nr. 67&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Ein früh baufälliges Colonatshaus, Kinderreichtum über mehrere Generationen und dadurch bedingt immer wieder Abtrennung/Übertragung von ursprünglich zum Colonat gehörenden Grundstücken für Siedlungs- bzw. Bauzwecke prägen in der Geschichte der Hörster Stätte Nr. 67. Diese Entwicklung führt direkt auf die heutige Struktur des Stättengeländes  -  kein erhaltenes wirklich altes Haus, südlich des Baches (teils Landschaftsschutzgebiet - ehemals „Schwarzer Dreck“/Torfstich) Natur, nördlich des Baches nahezu flächendeckende Bebauung mit Häusern unterschiedlichen Alters, die großenteils im Besitz von Nachfahren des Stättengründerpaares sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reihe nach: Im Hörster Salbuch von 1855 wird am 17. Febr. 1870 nachgetragen: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 131, S. 1795&amp;lt;/ref&amp;gt;  &#039;&#039;Nr. 67.  Schapeler, August; hat die Zubehörungen dieser Stätte vom Brinkschen Colonate Nr. 8 angekauft und besitzt: I. ein Wohnhaus; II. Länderei vom Hörsterbruche – 11 Schfls.&#039;&#039;; Darunter folgt ein weiterer Eintrag: &#039;&#039;Hinzu von Brink N.8.; Hude und Torfstich auf dem schwarzen Dreck – 25 Schfls.; Eing. 22. Jan. 1881&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Brinkschen Hof Nr. 8 waren bei der Teilung des Hörsterbruches um 1840 größere Flächen am Südrand des Geländes zugeschlagen worden, deren Verkauf Colon Brink Mitte der 1860er Jahre anstrebt. Dazu erhält er 1865 die Genehmigung zur Errichtung von zwei Kotten auf dem Gelände.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, l 108 Lage Fach 2 Nr. 26, Bd. XX&amp;lt;/ref&amp;gt;  Womöglich ist der Bau der Kotten schon zugeschnitten auf zwei avisierte Käufer  -  August Schapeler und dessen Verwandten Arnold Gauss aus Mackenbruch. Auch Käufer und Verkäufer sind verwandt bzw. verschwägert: Die Colona Brink ist Justine Wilhelmine Schapeler (aus der Senne), eine mit ihm aufgewachsene Cousine des Käufers August Schapeler. So kommt es Ende 1869 zum &#039;&#039;Kaufkontrakt seitens des Kolons Brink Nr. 8 zu Hörste an die Einlieger Arnold Gauß von Mackenbruch und August Schapeler von Pivitsheide&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, l 108 Lage Fach 2 Nr. 26, Bd. XXII&amp;lt;/ref&amp;gt;  Jeder Käufer erwirbt einen der Kotten und zugehöriges Land; die Neuwohnerstätten Gauss/ab 1881 Stölting Nr. 66 und Schapeler Nr. 67 entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August Schapeler zahlt für 11 Schfls., von denen zwei dem sogenannten schwarzen Dreck zugerechnet werden, 1900 Taler, davon 900 bei Übergabe. 1000 Taler gewährt Verkäufer Brink als mit 4 Prozent verzinsliches Darlehn. Zusätzlich zu dieser ursprünglichen Fläche von knapp 2 ha erwirbt er 1880 weitere südlich angrenzende 4 ha Land „auf dem schwarzen Dreck“ (größtenteils Moorgelände) von Brink Nr. 8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1900 verkauft Ernst &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Schapeler seinem ältesten Sohn, dem seit 1894 verheirateten, aber noch als Einlieger auf der elterlichen Stätte lebenden Ziegelmeister &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Adolf Schapeler ein 0,85 ha großes Teilstück seines Colonates, auf dem dieser im selben Jahr ein Haus baut, das er mit Familie bezieht  -  Hörstes Stätte Nr. 100 entsteht.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300189&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
August Schapeler („der Gründer“), seit 1907 Witwer, wird seine letzten 25 Lebensjahre durch im Hause wohnende Kinder und Enkel unterstützt, bleibt aber bis zu seinem Tod 1932 Eigentümer der Stätte, deren Anerbe der nebenan auf Nr. 100 lebende Sohn August Sch. („der Ältere“) wird. Dieser überträgt die Stätte Nr. 67 im Folgejahr 1933 käuflich an seinen bereits seit Jahren mit Familie auf Nr. 67 lebenden ältesten Sohn August („den Jüngeren“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Jahre später erfolgt der amtlich verordnete Abbruch des Colonatshauses wegen Baufälligkeit; die Familie Schapeler zieht um in das alte Leibzuchtshaus auf dem Hof Wiemann in Hiddentrup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederum der älteste Sohn Ernst August Schapeler (1929 – 2013) erwirbt 1960 ein Baugrundstück von der ehemaligen Stätte, baut und lebt dort mit Familie. Er findet einige Jahre später seine Geschwister ab und übernimmt den von der Stätte Nr. 67 verbliebenen Grundbesitz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Das Colonatshaus, noch errichtet als Kotten des Hofes Brink, war ein Bruchsteinbau mit Satteldach und Brettergiebel; der Einfahrgiebel mit Rundbogentür lag nach Südosten / zum kleinen Bach hin gerichtet. Der familiären Überlieferung nach war das Haus unter dem beziehungsreichen Spitznamen „Zum geflickten Ständer“ bekannt. Es hatte offenbar frühzeitig substanzielle Mängel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 wendet sich Wilhelm Kleine, Schwiegersohn des 85-jährigen Stättengründers, wegen gewünschter Übernahme der Stätte an das Amtsgricht in Oerlinghausen &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300189&amp;lt;/ref&amp;gt;  .  .  .  &#039;&#039;Auch möchte ich erwähnen, daß wir dies hauptsächlich angehen, weil&#039;&#039; (Schwieger-)&#039;&#039;Vater es gern will, denn das Haus ist ziemlich verfallen und der Grund und Boden ist nicht der beste.&#039;&#039;  .  .  . 1928 klagt dann der jetzt bei dem inzwischen 90-jährigen Alten wohnende Enkel August Schapeler „der Jüngere“ über die Last der Altenversorgung bei gleichzeitig ihm zu zahlender Miete:  &#039;&#039;Die Wohnung ist aber sehr baufällig, die Kammerdecke ist vor kurzem schon eingestürzt.&#039;&#039; 1940 wird das Haus auf amtliche Verfügung hin wegen Baufälligkeit abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 107 C Nr. 112, S. 136&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
nicht bekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
Der Stättengründer Ernst &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Schapeler (1838 – 1932) ist ein Spross der Schapelers „auf dem Schapeler“ in der Senne (Hörste Nr. 30): Sein Vater Johann Töns Henrich Schapeler (1807 – 1847), ein nachgeborener Sohn, war nach seiner Eheschließung 1838 als Einlieger und Spinner auf der elterlichen Stätte geblieben, die sein älterer Bruder Joh. Berend Christoph Schapeler geerbt hatte und bewirtschaftete. Hier in der Senne geboren, wurde August Schapeler Ziegler, lebte ab der Eheschließung 1864 fünf Jahre mit Familie als Einlieger in Pivitsheide VL, dann erfolgte Ende 1869 Grundstückskauf und  Gründung der Stätte Hörste Nr. 67.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1869 – 1932  Ernst &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Schapeler „der Gründer“ (1838 – 1932), ∞ 1864 Florentine Amalie Henriette Wiemann (1842 – 1907)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanne Friederike Justine, * 1865, ∞ 1888, wird Stöltingsche auf Nr. 66, † 1926&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Adolf „der Ältere“, * 1866, ∞ 1894 Johanne Wilh. Amalie Mölling (1871 – 1966) aus Piv., gründet 1900 die Stätte Hörste Nr. 100, † 1936; 4 Kinder, darunter &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Friedrich Wilh. „der Jüngere“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(weitere 6 Kinder, * 1868  . . .  1881)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 – 1933  &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Adolf „der Ältere“ (s.o.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 – 1969 &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Friedr. Wilh. „der Jüngere“ Schapeler (1898 – 1969), ∞ vor 1928 Emma Funke († nach 1969); diese Eheleute haben die Stätte bereits ab ca. 1923 (als Einlieger) bewohnt, dies aber nur bis 1939/40 (Abbruch des Hauses).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ernst August (1929 – 2013)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
8 weitere Kinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Familienforschung Schapeler c/o Gottfried Schapeler, Detmold (erarbeitet teils von Werner Schapeler (1933 - 2015, Hörste)&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
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		<title>Bentweg 20 (Hörste)</title>
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		<updated>2026-06-04T16:30:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Hörste&lt;br /&gt;
|Straße=Bentweg  (Hörste)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=20&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94089, 8.77079&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=067&lt;br /&gt;
}}Ehemals Neuwohnerstätte August Schapeler, Haus 1940 wegen Baufälligkeit abgebrochen, dann Jahrzehnte Brachgrundstück; Parzelle des früheren Kolonatshauses um 1995 mit Mehrfamilienhaus bebaut; historische Haus-Nr. 67&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Ein früh baufälliges Colonatshaus, Kinderreichtum über mehrere Generationen und dadurch bedingt immer wieder Abtrennung/Übertragung von ursprünglich zum Colonat gehörenden Grundstücken für Siedlungs- bzw. Bauzwecke prägen in der Geschichte der Hörster Stätte Nr. 67. Diese Entwicklung führt direkt auf die heutige Struktur des Stättengeländes  -  kein erhaltenes wirklich altes Haus, südlich des Baches (teils Landschaftsschutzgebiet - ehemals „Schwarzer Dreck“/Torfstich) Natur, nördlich des Baches nahezu flächendeckende Bebauung mit Häusern unterschiedlichen Alters, die großenteils im Besitz von Nachfahren des Stättengründerpaares sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Reihe nach: Im Hörster Salbuch von 1855 wird am 17. Febr. 1870 nachgetragen: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 131, S. 1795&amp;lt;/ref&amp;gt;  &#039;&#039;Nr. 67.  Schapeler, August; hat die Zubehörungen dieser Stätte vom Brinkschen Colonate Nr. 8 angekauft und besitzt: I. ein Wohnhaus; II. Länderei vom Hörsterbruche – 11 Schfls.&#039;&#039;; Darunter folgt ein weiterer Eintrag: &#039;&#039;Hinzu von Brink N.8.; Hude und Torfstich auf dem schwarzen Dreck – 25 Schfls.; Eing. 22. Jan. 1881&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Brinkschen Hof Nr. 8 waren bei der Teilung des Hörsterbruches um 1840 größere Flächen am Südrand des Geländes zugeschlagen worden, deren Verkauf Colon Brink Mitte der 1860er Jahre anstrebt. Dazu erhält er 1865 die Genehmigung zur Errichtung von zwei Kotten auf dem Gelände.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, l 108 Lage Fach 2 Nr. 26, Bd. XX&amp;lt;/ref&amp;gt;  Womöglich ist der Bau der Kotten schon zugeschnitten auf zwei avisierte Käufer  -  August Schapeler und dessen Verwandten Arnold Gauss aus Mackenbruch. Auch Käufer und Verkäufer sind verwandt bzw. verschwägert: Die Colona Brink ist Justine Wilhelmine Schapeler (aus der Senne), eine mit ihm aufgewachsene Cousine des Käufers August Schapeler. So kommt es Ende 1869 zum &#039;&#039;Kaufkontrakt seitens des Kolons Brink Nr. 8 zu Hörste an die Einlieger Arnold Gauß von Mackenbruch und August Schapeler von Pivitsheide&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, l 108 Lage Fach 2 Nr. 26, Bd. XXII&amp;lt;/ref&amp;gt;  Jeder Käufer erwirbt einen der Kotten und zugehöriges Land; die Neuwohnerstätten Gauss/ab 1881 Stölting Nr. 66 und Schapeler Nr. 67 entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August Schapeler zahlt für 11 Schfls., von denen zwei dem sogenannten schwarzen Dreck zugerechnet werden, 1900 Taler, davon 900 bei Übergabe. 1000 Taler gewährt Verkäufer Brink als mit 4 Prozent verzinsliches Darlehn. Zusätzlich zu dieser ursprünglichen Fläche von knapp 2 ha erwirbt er 1880 weitere südlich angrenzende 4 ha Land „auf dem schwarzen Dreck“ (größtenteils Moorgelände) von Brink Nr. 8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1900 verkauft Ernst &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Schapeler seinem ältesten Sohn, dem seit 1894 verheirateten, aber noch als Einlieger auf der elterlichen Stätte lebenden Ziegelmeister &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Adolf Schapeler ein 0,85 ha großes Teilstück seines Colonates, auf dem dieser im selben Jahr ein Haus baut, das er mit Familie bezieht  -  Hörstes Stätte Nr. 100 entsteht.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300189&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
August Schapeler („der Gründer“), seit 1907 Witwer, wird seine letzten 25 Lebensjahre durch im Hause wohnende Kinder und Enkel unterstützt, bleibt aber bis zu seinem Tod 1932 Eigentümer der Stätte, deren Anerbe der nebenan auf Nr. 100 lebende Sohn August Sch. („der Ältere“) wird. Dieser überträgt die Stätte Nr. 67 im Folgejahr 1933 käuflich an seinen bereits seit Jahren mit Familie auf Nr. 67 lebenden ältesten Sohn August („den Jüngeren“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Jahre später erfolgt der amtlich verordnete Abbruch des Colonatshauses wegen Baufälligkeit; die Familie Schapeler zieht um in das alte Leibzuchtshaus auf dem Hof Wiemann in Hiddentrup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederum der älteste Sohn Ernst August Schapeler (1929 – 2013) erwirbt 1960 ein Baugrundstück von der ehemaligen Stätte, baut und lebt dort mit Familie. Er findet einige Jahre später seine Geschwister ab und übernimmt den von der Stätte Nr. 67 verbliebenen Grundbesitz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Das Colonatshaus, noch errichtet als Kotten des Hofes Brink, war ein Bruchsteinbau mit Satteldach und Brettergiebel; der Einfahrgiebel mit Rundbogentür lag nach Südosten / zum kleinen Bach hin gerichtet. Der familiären Überlieferung nach war das Haus unter dem beziehungsreichen Spitznamen „Zum geflickten Ständer“ bekannt. Es hatte offenbar frühzeitig substanzielle Mängel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 wendet sich Wilhelm Kleine, Schwiegersohn des 85-jährigen Stättengründers, wegen gewünschter Übernahme der Stätte an das Amtsgricht in Oerlinghausen &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300189&amp;lt;/ref&amp;gt;  .  .  .  &#039;&#039;Auch möchte ich erwähnen, daß wir dies hauptsächlich angehen, weil&#039;&#039; (Schwieger-)&#039;&#039;Vater es gern will, denn das Haus ist ziemlich verfallen und der Grund und Boden ist nicht der beste.&#039;&#039;  .  .  . 1928 klagt dann der jetzt bei dem inzwischen 90-jährigen Alten wohnende Enkel August Schapeler „der Jüngere“ über die Last der Altenversorgung bei gleichzeitig ihm zu zahlender Miete:  &#039;&#039;Die Wohnung ist aber sehr baufällig, die Kammerdecke ist vor kurzem schon eingestürzt.&#039;&#039; 1940 wird das Haus auf amtliche Verfügung hin wegen Baufälligkeit abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 107 C Nr. 112, S. 136&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
nicht bekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
Der Stättengründer Ernst &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Schapeler (1838 – 1932) ist ein Spross der Schapelers „auf dem Schapeler“ in der Senne (Hörste Nr. 30): Sein Vater Johann Töns Henrich Schapeler (1807 – 1847), ein nachgeborener Sohn, war nach seiner Eheschließung 1838 als Einlieger und Spinner auf der elterlichen Stätte geblieben, die sein älterer Bruder Joh. Berend Christoph Schapeler geerbt hatte und bewirtschaftete. Hier in der Senne geboren, wurde August Schapeler Ziegler, lebte ab der Eheschließung 1864 fünf Jahre mit Familie als Einlieger in Pivitsheide VL, dann erfolgte Ende 1869 Grundstückskauf und  Gründung der Stätte Hörste Nr. 67.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1869 – 1932  Ernst &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Schapeler „der Gründer“ (1838 – 1932), ∞ 1864 Florentine Amalie Henriette Wiemann (1842 – 1907)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johanne Friederike Justine, * 1865, ∞ 1888, wird Stöltingsche auf Nr. 66, † 1926&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Adolf „der Ältere“, * 1866, ∞ 1894 Johanne Wilh. Amalie Mölling (1871 – 1966) aus Piv., gründet 1900 die Stätte Hörste Nr. 100, † 1936; 4 Kinder, darunter &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Friedrich Wilh. „der Jüngere“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(weitere 6 Kinder, * 1868  . . .  1881)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 – 1933  &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Adolf „der Ältere“ (s.o.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 – 1969 &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Friedr. Wilh. „der Jüngere“ Schapeler (1898 – 1969), ∞ vor 1928 Emma Funke († nach 1969); diese Eheleute haben die Stätte bereits ab ca. 1923 (als Einlieger) bewohnt, dies aber nur bis 1939/40 (Abbruch des Hauses).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ernst August (1929 – 2013)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
8 weitere Kinder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Familienforschung Schapeler c/o Gottfried Schapeler, Detmold&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hiddentruper_Stra%C3%9Fe_85_(H%C3%B6rste)&amp;diff=62045</id>
		<title>Hiddentruper Straße 85 (Hörste)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hiddentruper_Stra%C3%9Fe_85_(H%C3%B6rste)&amp;diff=62045"/>
		<updated>2026-06-04T10:48:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Hörste&lt;br /&gt;
|Straße=Hiddentruper Straße  (Hörste)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=85&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94934, 8.77163&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=003&lt;br /&gt;
}}Hier befindet sich der Hiddentruper Hof Brinkmann, 1781 als &#039;&#039;großer Halbmeyer&#039;&#039; bezeichnet, ehemals Hörste Nr. 3.&lt;br /&gt;
[[Datei:1456 Marienfeld Heberolle darin Brinkmann.jpg|mini|Heberegister des Klosters Marienfeld von 1456 (Ausschnitt): Auf den Meier zu Stapelage folgen Obermeier und Niedermeier zu Billinghausen, dann Brinkmann zu Hiddentrup; danach beginnt Kirchspiel Lage; LAV NRW W, W 005 / Msc. VII, Nr. 1308, S. 7]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Frankfurter Weg.jpg|mini|Karte Hörste (oben rechts) u. Hiddentrup (unten links) v. J. C. Friemel, 1730, LAV NRW OWL, D 73 Nr. 7/13, darin an Hiddentrup vorbei von unten/Norden nach oben/Süden der Frankfurter Weg mit Flurnummer N 546; Legende zu N 546: &amp;quot;der Weg von Hüttentrup über die Dörn nach Paderborn&amp;quot; (LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 102, S. 182)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Contract-Verlängerung für Hörster Krüger 1777 - 1780.jpg|mini|Konzession für die Hörster Krüger Ostmann, Brinkmann u. Mellies - Ostern 1777 bis Ostern 1780, LAV NRW OWL, L 92 N Nr. 367]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gebäudegrundrisse Hof Brinkmann 1899.jpg|mini|Gebäudegrundrisse Hof Brinkmann 1899, LAV NRW OWL, L 109 Nr. 227]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gebäudegrundrisse Hof Homeier 1913.jpg|mini|Gebäudegrundrisse Hof Brinkmann, jetzt Homeier, 1913, LAV NRW OWL, L 80.22 Nr. 453]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hof Brinkmann von Norden.jpg|mini|Hof Brinkmann von Norden, 2025, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hof Brinkmann von Osten.jpg|mini|Hof Brinkmann von Osten, 2025, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hof Brinkmann von Süden.jpg|mini|Hof Brinkmann von Süden, 2025, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Brinkmanns Kotten.jpg|mini|Brinkmanns Kotten, 2025, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1781 Inschrift Kotten Brinckmann hell.jpg|mini|Inschrift an Brinkmanns Kotten, 2025, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstein 1727.jpg|mini|Grabstein der Eheleute Strunk/Brinkmann an der Kirche in Stapelage (ihr Geburtsjahr -  eher als 1727 lesbar - ist 1747), 2025, Fotos: Dr. Horst Wissbrock]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sterbeeintrag 1825 ex KB Stapelage.jpg|mini|Sterbe- u. Begräbniseintrag der Anna Margaretha Elis. Haberjoh, verehelichte Brinkmann, 1825, Kirchenbuch Stapelage]]&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Ministeriale (etwa: hochgestellte Verwaltungsbeamte) &#039;&#039;Herboldus de Dedingtorp&#039;&#039; überließ 1259 dem Kloster Marienfeld eine Kornrente &#039;&#039;in domo ipsorum Hiddingtorphe&#039;&#039; (aus seinem Hause Hiddentrup).&amp;lt;ref&amp;gt;Westfälisches Urkunden-Buch, Bd IV, Nr. 810 &amp;lt;/ref&amp;gt;  Da die beiden anderen Hiddentruper Höfe in frühen Zeiten paderbornischer Grundherrschaft unterstanden, der Hof Brinkmann aber von der ersten namentlichen Nennung 1456 bis zum Ende des Klosters 1803 marienfeldisch war, stellt die obige Transaktion die früheste  -  allerdings namenlose  -  Erwähnung des Hofes Brinkmann dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Jahre 1456 liegt ein Register einzuziehender Abgaben („Heberolle“) des Klosters Marienfeld vor, in dem der Hof &#039;&#039;brinckman in Hiddentorpe&#039;&#039; mit (vermutlich den 1259 übertragenen) &#039;&#039;XXXV&#039;&#039; (35) Scheffel jährlich zu lieferndes Getreide aufgeführt ist (vgl. Abb.).&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW W, W 005 Msc. VII, Nr. 1308, S. 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In den frühen Landschatzregistern erscheint der Hof im Kirchspiel Lage (und Stapelage) unter der Rubrik &#039;&#039;Monnekelude&#039;&#039; (Mönchleute des Klosters Marienfeld): 1467 &#039;&#039;Bringkman to Hiddentorpe 4 g.&#039;&#039;; 1488 - ; 1497 &#039;&#039;Hennecke Brinckman 1/2 m.&#039;&#039;; 1507 &#039;&#039;Brinckman to Hiddentorp 3 g.&#039;&#039;; 1535 &#039;&#039;Brinckman  3 G.&#039;&#039;; 1545 dto.; 1562 &#039;&#039;Brinckman  6 Fl.&#039;&#039;; 1572 &#039;&#039;Brinckmann 1 ½  Fl.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine Besonderheit des Hofes Brinkmann war einst seine sehr verkehrsgünstige Lage. Ein wichtiger Nord-Süd-Fernhandelsweg führte direkt vor dem Hof vorbei. Der so genannte Frankfurter Weg verlief von Bremen über Minden, durch die Porta und anschließend entlang der Werre bis Lage, um dann über steigungsarmes Gelände (etwa Breitenheide) den Weg durch die Dörenschlucht Richtung Paderborn zu nehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. A. Hennigs, R. Linde u. H. Stiewe: Auf dem Frankfurter Weg durch Lippe; Rosenland 28/2023, S. 12 – 40; auch https://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurter_Weg&amp;lt;/ref&amp;gt;  Auf der Friemelkarte von 1730 ist der Weg braun markiert; danach zogen die Fuhrwerke der Kaufleute etwa entlang der heutigen Friedrich-Bayer- und Quellenstraße über den Hörster Bruch. Während Richtung Norden durchaus auch andere Gelegenheiten zu Einkehr und Übernachtung bestanden, galt es Richtung Süden nach Hiddentrup einen weiten unbesiedelten Landstrich bis ans Ende der Senne (bis Schloss Neuhaus oder etwas nordöstlich Österholz) zu durchqueren. Erst nach 1659 (Haustenbeck) bzw. nach 1775 (Augustdorf) entstanden Siedlungen an diesem Streckenabschnitt. Unweit des Hofes schneidet darüber hinaus die Ost-West-Verbindung zwischen Detmold und Bielefeld  -  noch heute Hellweg genannt  -  den alten Frankfurter Weg. Der Standort des Hofes Brinkmann war somit ideal für einen Krug, und ein solcher ist auf dem Hof seit dem frühen 17. Jahrhundert belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salbuch von etwa 1640 ist der „Krug-Taler“  -  die jährliche Konzessionsabgabe  -  vermerkt: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 92, S. 144&amp;lt;/ref&amp;gt;  .  .  .  &#039;&#039;Jahrlich 1 thlr vom Kruge  .  .&#039;&#039;  .  Um 1645 wird über den Hof berichtet: (Brinkmann) &#039;&#039;hat einen freÿen Kruch&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 94&amp;lt;/ref&amp;gt;  1657 klagte Henrich Brinkmann, der Vogt in Lage habe ihn behindert, zwei Tonnen Bier zu einer Kindtaufe in Hörste zu verkaufen  -  ein wichtiges Nebengeschäft, das er dringend benötige, da sein großer Hof über tausend Taler Schulden habe.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 N Nr. 356&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Obwohl die „Kruggerechtigkeit“ (Konzession) eindeutig bei Hofbesitzer Brinkmann lag und von diesem alle drei Jahre verlängert werden musste, war der Krug selbst  -  zumindest die meiste Zeit  -  verpachtet. Als Pächter des Brinkmannschen Kruges werden z.B. 1686/87 Johann Bunte &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 179, S. 164&amp;lt;/ref&amp;gt;  und 1696 Tönnies Riesenberg &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 21 Nr. 143, S. 74 - 81&amp;lt;/ref&amp;gt;  genannt. Gegenstand der  Konzession war Brauen (von Bier), Brennen (von Branntwein) und Versellen (Ausschenken/Verkaufen im Ort).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bis 1790 kooperierten die Hörster/Hiddentruper Krüger Ostmann, Brinkmann und Mellies offenbar bei den Verhandlungen mit der Rentkammer; Konzessionsverlängerungen wurden regelmäßig zu gleichen Bedingungen in einem Schriftstück an die drei Wirte erteilt. 1792 dann der Bruch: Ostmann und Mellies verlangten in der Verhandlung über die fällige Verlängerung gemeinsam, aber ohne Begründung, &#039;&#039;daß dem Colono Brinkmann zu Hiddentrup alles Versellen und Herbergen fremder und einheimischer Gäste bei Strafe untersagt würde&#039;&#039;. Die in der Rentkammer abgelegten Konzessionsverlängerungen für Brinkmann enden damit, für Ostmann und Mellies in Hörste laufen diese weiter bis 1870.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 N Nr. 367&amp;lt;/ref&amp;gt;  Offenbar hat der Krug in Hiddentrup bis 1792 bestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1659 erwähnten hohen Schulden des Hofes waren noch beim nächsten Generationswechsel 1677 derart drückend, dass der eigentliche Anerbe und sein Bruder auf die Hofübernahme verzichteten, stattdessen ihre Schwester Katharina mit Ehemann bzw. ihren Ehemännern den Hof weiterführte.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 84 Nr. I D Nr. 5, S. 16&amp;lt;/ref&amp;gt;  Irgendwie wurden die Schulden aber später bewältigt, jedenfalls konnte man hundert Jahre später einem allgemeinen damaligen Trend bei größeren Höfen folgen und 1781 einen Kotten errichten lassen. Dieser Kotten steht noch heute am Hellweg nahe der Rethlage  -  auf „Brinkmanns Sand“ kurz vor Pivitsheide VL.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage, Fach 2 Nr. 26 Bd. I&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ende des 19. Jahrhunderts lässt die Familiengeschichte Brinkmann einige Tragik erkennen: Fünf der sechs Kinder des Meierpaares Heinrich Brinkmann und Pauline Tasche verstarben in den 1880er und 1890er Jahren im kindlichen Alter. Die überlebende Anerbin Lina Brinkmann heiratete 1907 Hermann Homeier aus Silixen. Das Ehepaar übernahm den Hof, der durch das geänderte Namensrecht nun für eine Generation amtlich Homeier hieß. Der einzige Sohn des Ehepaares fiel im 2. Weltkrieg. So erbte nach dem Krieg die Tochter den Hof, der mit ihrer Eheschließung den heutigen Namen Wehmeier erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohl eine eher glückliche Hand hatte das Ehepaar Homeier/Brinkmann bei der vollständigen baulichen Erneuerung der Hofstelle unmittelbar vor dem ersten Weltkrieg: 10 000 Goldmark Darlehn wurden im August 1911 aufgenommen, und anstelle verschiedener eher kleinerer (Fachwerk-)Altbauten entstand eine damals sicherlich hochmoderne Hofanlage mit zentralem Hofplatz, der von Wohnhaus, Scheune und Stallgebäude umsäumt ist. Alles wurde in Bruchstein-Massivbauweise ausgeführt; das Wohnhaus drückt im Stil durchaus einen gewissen bäuerlichen Stolz aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulden der Vorkriegszeit wurden nach der großen Inflation zwar ab 1925 aufgewertet, waren aber nur mit 25 % des Standes von 1914 zu verzinsen und abzutragen. Alsbald ergab sich eine Gelegenheit, ein großes Stück Land an der Grenze zu Pivitsheide, das dem Hof bei der Teilung des Hörster Bruches um 1840 zugefallen war, parzelliert an Neuwohner zu verkaufen. Die dortige alte Flurbezeichnung Hammerheide (Schreibweise in Karte 1838, in Grundkarte 1880 &#039;&#039;Hammerhaide&#039;&#039;) lebt im Namen des dabei entstandenen Erschließungsweges/der heutigen Straße „Hamerheide“ fort. So konnte das Ehepaar Homeier/Brinkmann das Darlehn nach ersten Verkäufen 1929 tilgen.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300041 u. 300042&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vor einigen Jahrzehnten hat der Hof Brinkmann/Homeier bzw. die Familie Wehmeier wieder an die lange vergangene Tradition im Beherbergungsgewerbe angeknüpft und einige Ferienhäuser oberhalb des Hofes errichtet. Deren Name [http://www.hiddentrup.de iutspann Hiddentrup] stellt dabei den direkten Bezug zum einstigen Geschäft mit den reisenden Kaufleuten her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Im Salbuch von etwa 1640 werden &#039;&#039;3 gebuwete&#039;&#039; bei Hof Brinkmann genannt  -  ebenso im Messbuch 1730: &#039;&#039;Brinckmanns hoff mit 3 gebäu.&#039;&#039; Eines dieser Häuser wird 1710 erneuert worden sein, als Daniel Brinkmann eine große Hausböhrung mit zehn Tischen gefeiert hat.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 182, S. 4&amp;lt;/ref&amp;gt;  1752/53, 1781 und 1829 wurde man genauer: &#039;&#039;1. ein Wohnhaus, 2. die Leibzucht, 3. ein Schoppe, 4. ein Backhaus, 5. ein Schaafstall, 6. ein Kotten.&#039;&#039; Im letzten Salbuch von 1855 dann wieder die Beschränkung auf das Wesentliche:  &#039;&#039;1. ein Wohnhaus, 2. eine Leibzucht, 3. einen Kotten beim Heißenberge&#039;&#039; (benachbarte Stätte in Pivitsheide) &#039;&#039;am Rethlager Bache.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider verlautet baulicherseits nichts über den früheren Krug. August Meier-Böke berichtet über ein Ende Februar 1946 geführtes Vorortgespräch mit Wilhelm Ostmann sen. (1856 – 1953), selbst ehemaliger Hörster Wirt, der ihm die genaue Stelle gezeigt habe, &#039;&#039;wo die alte verrufene Herberge gestanden,&#039;&#039; (später) &#039;&#039;Leibzucht des Hofes.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;A. Meier-Böke, Zickzackfahrt durch Lippe: Hiddentrup – Dorf an der Kreuzung; in: Lippische Landeszeitung vom 10. Juli 1954&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Diese Leibzucht war offenbar eine Zeit lang ungenutzt und wurde dann anlässlich eines Generationswechsels auf dem Hof  von dem abgetretenen Meierpaar neu bezogen. Dies hatte 1881 eine (Wieder)Erhebung der Gebäudesteuer zur Folge, wozu die Gebäudeeigenschaften stichpunktartig und tabellarisch erfasst wurden: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 131&amp;lt;/ref&amp;gt;  (Eigentümer) &#039;&#039;Brinkmann, August&#039;&#039;; (Gattung des Gebäudes) &#039;&#039;Leibzucht&#039;&#039;; (Anzahl Stockwerke) &#039;&#039;2&#039;&#039;; (Außenwände) &#039;&#039;massiv&#039;&#039;; (Dach) &#039;&#039;Ziegel&#039;&#039;; (baulicher Zustand) &#039;&#039;gut&#039;&#039;; (Beschreibung Zimmer) &#039;&#039;2 heizb.&#039;&#039;(are) &#039;&#039;Stuben&#039;&#039;, &#039;&#039;3 Kammern, 1 Rauchkammer,  1 Kornbühne, 2 noch vorhandene Bühnen, 2 Keller, 1 Küche, 1 Hausflur, 1 Dreschdiel, Stallung für 4 Kühe.&#039;&#039; Auch hier kein Hinweis auf eine ehemals andere Nutzung des Hauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Gebäudesteuerrolle geht die umfassende Erneuerung der Hofanlage vor dem bzw. im ersten Weltkrieg wie folgt hervor: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C IV Nr. 80&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
a) (altes) Wohnhaus		1913 abgebrochen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b) Leibzucht			-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c) Scheune			1915 abgebrochen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d) Schafstall			1911 abgebrochen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e) Backhaus (Schweinehaus b. d. LZ)  1938 abgebrochen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
i) Bausehaus mit Anbau	1911 u. 1917 (erbaut)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
k) neues Wohnhaus		1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
l) Hühnerhaus		1916&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
m) Düngerhaus		1917&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
n) Wagenschuppen		1917&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebäudegrundrisse 1899 und 1913 zeigen im Vergleich, wie der Verlauf der Straße und des Hörster Baches geändert wurde, und, dass die neue Hofanlage leicht nördlich des alten Hofes errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Am hofseitigen Giebel des Haupthauses ist eine große Uhr angebracht; eine Inschrift ist auf dem Hof selbst nicht erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen trägt der 1781 auf „Brinkmanns Sand“ errichtete Kotten des Hofes folgende Torbogen-Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PSALM 69•V•36•37•DENN GOTT WIRD      ZIEON HELFFEN•UND DIE STÄTTE IUDA BAU-&lt;br /&gt;
EN•DAS MAN DASELBST WOHNE UND SIE BE-       SITZE•UND DER SAME SEINER KNECHTE WIRD SIE ER-ERBEN UND DIE SEINEN NAMEN LIEBEN WERDEN DARINNEN&lt;br /&gt;
BLEIBEN•DIESES HAUS IST VON MEINEN SELIGEN MANNE TÖNS HENDERICH&lt;br /&gt;
BRINCKMAN 3?R AUF NEIN (?)        GERIGTET UND ICH HABE SOLCHES NACH SEINEM&lt;br /&gt;
TODE VERFERTIGEN LAS-       SEN  ANNA MARGARETA ELIESABET HABERGO VON&lt;br /&gt;
HÜNTROP  ANNO•1781 DEN•30=TEN IUNI          M: IOHAN HERMAN PLÖGER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem am 10. 4. 1781 verstorbenen Ehemann ist im Kirchenbuch vermerkt:  &#039;&#039;starb plötzlich (Schlagfluss)&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist ein in der Inschrift von Hörste Nr. 39 zu findender Bibelvers über &amp;quot;Säufer und Schlemmer&amp;quot; sehr wahrscheinlich aus einer früheren (um 1770 existierenden) Inschrift an dem Brinkmannschen Kruge entlehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Das Ehepaar Strate/Hilgenstöhler hat vor Gründung der Stätte Hörste Nr. 39 im Jahre 1772 fast zwei Jahrzehnte als Einlieger auf dem Hof Brinkmann in Hiddentrup gelebt und kann den in Hausinschriften eher seltenen Bibelvers eigentlich nur hier aufgenommen haben.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
Frühe Nachrichten über die Bewohner des Hofes Brinkmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1595 Gogericht (GoG):  &#039;&#039;Engelke Wyman hatt Johan Brinkman mit einer Barden ahn den Kopf geschlagen.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 355, S. 134&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1597 Amtsprotokoll: In einer Verhandlung über Schuldsachen werden &#039;&#039;Berthold Brinkman zu Hidentruff und seines Bruders Sohn Herman Brinkman&#039;&#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 130, S. 58&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1599 Amtsprot.: Als Vormünder werden genannt &#039;&#039;der Düchtige zu Billinghausen und an des abgestorbenen Brinkmans zu Hiddendorp statt Johan Beining.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 130, S. 313&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1600 u. 1601 Amtsprot.: Konflikt zwischen dem Anerben Curt Brinkmann und seiner Stiefmutter Göste Br.; diese will ihn abfinden, behauptet sein verstorbener Vater &#039;&#039;hätte ihn beim Hoff nicht haben wollen.&#039;&#039; Curt Br. setzt sich durch, nimmt 1601 &#039;&#039;des Pferdehirten Tochter&#039;&#039; (aus Heidenoldendorf) mit 200 Taler Brautschatz zur Frau auf den Hof.  &#039;&#039;Was die Töchter semptlich anlanget, vor dieselben will sie&#039;&#039; (Göste Br.) &#039;&#039;handeln, vnd seindt Ire fünff vnbestattet, Ilsche, Anneke, Trineke, Lisabeth, Neteke; die sechste ist bestattet vff dem Dreckhoff zu Heiden.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 130, S. 424/25 und S. 530/31&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1606 Amtsprot.: &#039;&#039;Churt Griemerts Kinde Heinrichs  .  .  . Vormünder,&#039;&#039; (ein)&#039;&#039;gesetzt  .  .  . weil des Kindes Mutter baldt nach der geburt gestorben&#039;&#039;, geben an, dass aus des Kindes Mutter Brautschatz noch 90 Taler (und Vieh) offen sind. Diese muss Curt Brinkmann in drei Jahresraten entrichten. Eine Tochter vom Hof Brinkmann war also Ehefrau Griemert.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 131, S. 872&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1607 GoG: &#039;&#039;Erb&#039;&#039;(teilung) &#039;&#039;Ilsa Brinkmans obiit, ist Ehelich verloebt gewesen, aber gleichwol in Brinkmans Dienste gestorben, Ihm sein aber mitgeloebt 90 Thaler  .  .&#039;&#039;  .   &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 172, S. 84&amp;lt;/ref&amp;gt;(vgl. Töchter 1601)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1609 Volkszählung: Halbspenner Brinkmann + Frau + 4 Kleinkinder + Knechte/Magd/Schäfer&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z, Nr. 1424, S. 129&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
1617 GoG: &#039;&#039;Cordt Retberg ist ein Hoppenplocker, hat sich befreÿet an der alten Brinkmanschen zu Hiddendorf ihre Dochter, der Weinkauff ist nicht gedinget.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 172, S. 343&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1634/35 GoG: &#039;&#039;Bringman zu Hidendorff verstorben, ist ein halb spenner gut, gehört nach Margenfelt.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 174, S. 125&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit diesen und weiteren Quellen erschließt sich das Generationengefüge auf dem Hof:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1572 – ca. 1598 Berthold Brinkmann (oder eingeh.), † um 1598, ∞ (I) um 1573 NN (o. Brinkmann) († um 1576), ∞ (II) um 1577 Göste NN († nach 1616)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kinder aus 2 Ehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Curt, * um 1574, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	NNw, * um 1576, ∞ vor 1602 auf den Dreckhof in Heiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Ilsche, * um 1578, ledig, † 1607&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anneke, * um 1580, ∞ 1611 Nicolaus Beringer in Heiligenstadt, Eichsfeld&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 21 Nr. 143, S. 51 f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
•	Trinneke, * um 1582&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Lisabeth, * um 1584&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Neteke, * um 1586&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Eine der letzten drei Töchter ∞ nach 1600 Curt Griemert in Wellentrup und † vor 1607; eine andere ∞ 1617 Cord Rettberg, Hoppenplöcker.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1601 – ca. 1625 (?) Curt Brinkmann (ca. 1575 – ca. 1625), ∞ 1601 NNw Pferdehirte aus Heidenoldendorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	4 Kinder, * vor 1610&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna, * um 1620, ∞ 1652 Curt Krietenstein in Hagen&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1625 – 1634/35  Deppe NN oder Brinkmann, * um 1600, ist als Vater der 1651 heiratenden Anerbin Anna Brinkmann ausgewiesen; nicht ersichtlich, ob per Heirat der Witwe Br. oder deren ältester Tochter um 1625 auf den Hof gekommen oder gar als Sohn des Curt Br. selbst (sehr junger) Anerbe, † 1634/35 (Pest ?), seine Witwe ∞ (II) um 1636 NN, der Interimswirt Brinkmann wird und 1651 a. d. Leibzucht geht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deppe Br.s Tochter:  Anna Br., * um 1625, Anerbin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1636 – 1651  NN wird Interimswirt Brinkmann in Hidd. (s. o.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1651 – 1672	Henrich Krüger († vor 1673) aus der Hasebecke, ∞ 1651 Anna Brinkmann, Anerbin in Hiddentrup (ca. 1625 – ca. 1677), und wird Hsp Brinkmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder: &amp;lt;ref&amp;gt;Die 4 ledig verstorbenen Kinder gehen aus LAV NRW OWL, L 84 I D Nr. 5, hervor.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
•	Anna Ilsabein, * um 1652, ∞ 1671 (Heiden) Adolf Stelter, Anerbe/Colon in Nienhagen, wird Steltersche, † 1674 &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 21 Nr. 143, S. 56 f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
•	Hans, * um 1654, ledig, † vor 1693&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Anna Catharina, * um 1656, wird Anerbin, nachdem ihr Bruder den Hof ausgeschlagen hat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Kord Christoph, * um 1658, ∞ 1684 Catharina Sophie Witwe Dalkmann in der Senne und  wird  Interimswirt Dalkmann&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	NNw1, * um 1660, ledig, † um 1690&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johan Cord, * um 1662, ledig, † vor 1693&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	NNw2, * um 1664, ledig, † um 1690&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1672 – 1677 Witwe Anna Brinkmann (s. o.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1677 – ca. 1685  Cordt Meierhermann († ca. 1685) aus Ehlenbruch, ∞ (I) ca. 1677 Anna &amp;lt;u&amp;gt;Catharina&amp;lt;/u&amp;gt; Brinkmann (ca. 1655 – 1723), Anerbin in Hiddentrup, und wird Hsp Brinkmann; die Ehefrau/Witwe ∞ (II) 1685 Arend Wissmann († 1731) aus Wissentrup; dieser wird für 24 Jahre Interimswirt Brinkmann in Hidd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder aus 2 Ehen:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Hermann Daniel, * 1681, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Tönnies, * um 1686, ∞ 1713 (Lage) Anna Elisabeth Brüning (= Grotebrune) in Ehrentrup, wird 1718 Grotebrune in Ehrentrup&amp;lt;ref&amp;gt;Meierbrief in LAV NRW OWL, D 72 Falkmann Nr. 96&amp;lt;/ref&amp;gt;  , † 1760&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Cord Otto, * um 1695, ∞ 1727 (Detmold) Witwe Anna Ilsabein Stockebrand in Lenstrup, wird Interimswirt Stockebrand, dann dort LZer, † 1753&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Catharine Sophie, * um 1700, ∞ 1731 Simon Hermann Pfennig, Col. in Müssen, wird Pfennigsche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1685 – 1709  Arend Brinkmann, geb. Wissmann (s.o.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1709 – 1727 	Hermann &amp;lt;u&amp;gt;Daniel&amp;lt;/u&amp;gt; Brinkmann (1681 – 1727), ∞ (I) 1709 Anna Elisabeth Farwig (1682 – 1742) aus ?,  diese ∞ (II) 1727 Hermann Arend Rethmeier (1698 – 1780) aus Billinghausen, der Interimswirt Brinkmann wird; dieser ∞ (III) 1742 Amelie Margaretha Weeke (1710 – 1782) aus Hörste, die Brinkmannsche wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder aus 2 Ehen:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Henrich Christoph (1710 – 1751), Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Amalie,  * ca. 1712, ∞ 1735 Johann Hermann Rethmeier, Hsp in Billinghausen, wird Rethmeiersche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann, * 1714 (konf. 1727), ∞ 1742 Witwe Trin Lisabet Dreckmeier &amp;quot;bei der Werre&amp;quot; (Schötmar)(1713 - 1799), er wird Interimswirt Dreckmeier, † 1774 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Amalie Elisabeth, * 1716, konf. 1730&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Sophie, * 1719, ∞ 1741 Jobst Berend Austmann (Ostmann), Col. in Ohrsen, wird Ostmannsche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hermann Arend, * 1744, † 1746&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Töns Henrich, * 1746, nachfolgender Besitzer des Hofes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Ammalie Elisabeth, * 1749, † 1759&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Anna Sophie Elisabeth, * 1752, ∞ 1774 Johan Henrich Bödeker, Erbpächter der Rethlager Mühle in Piv. VL, wird dort Müllerin, † 1789&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1727 – 1774 	Hermann Arend Brinkmann, geb. Rethmeier (s. o.), dem der Hof laut Eheprotokoll vor seiner 2. Eheschließung 1741 von seinem Stiefsohn Henrich Christoph Br. (Anerbe) abgetreten wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1774 – 1781 	Töns Henrich Brinkmann (1746 – 1781), Sohn seines Vorgängers, ∞ (I) 1774 Anna Margaretha Haberjoh (1747 – 1825) aus Müssen, diese ∞ (II) 1781 Friedrich Adolph Ottenhausen (1752 – 1789) aus Müssen, der Interimswirt Brinkmann wird, die Witwe Br. ∞ (III) 1791 Johann Christoph Strunk (1755 – 1836), der nachfolgender Interimswirt Br. in Hidd. wird&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kinder (aus 1. Ehe):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Töns Hermann, * 1775, ∞ 1803 Henriette Friederike Wilhelmine Beining (1788 – 1864), Anerbin in Hidd., und wird Hsp Beining, † 1847&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Töns Henrich, * 1776, † 1776&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friedrich Adolph, * 1778, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Jobst Hermann, * 1780, † 1781&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1781 – 1789 Friedrich Adolph Brinkmann, geb. Ottenhausen (s.o.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1789 – 1806 Johann Christoph Brinkmann, geb. Strunk (s.o.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1806 – 1848 	Friedrich Adolph Brinkmann (1778 – 1851), ∞ 1806 Amalie Diekmeier ( 1785 - 1853) aus Lockhausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Caroline Friederike, * 1807&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Henriette Friederike, * 1809, † 1811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hanne Friederike Amalia, * 1811, ∞ 1843 Johann Berend Christoph Rethmeier (1812 – 1891), Hsp in Billinghausen, wird Rethmeiersche, † 1892&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Carl Ludwig, * 1813, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Wilhelm August, * 1815, ∞ 1848 Witwe Pankoke in Wülfer Nr. 6 und wird Interimswirt Pankoke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gottlieb August, * 1817, ∞ 1850 Hanne Luise Caroline Witwe Baade in Brünninghausen, geb. Betröme aus Heepen, und wird Interimswirt Baade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Justine Wilhelmine, * 1820, konf. Ostern 1834&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friederike Amalia, * 1822, ∞ 1852 Friedrich Adolph Gees, Hsp in Hörste Nr. 37, wird Colona Gees, † 1906&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Simon August, * 1825, ∞ 1851 Caroline Wilhelmine Witwe Tasche, geb. Tappe, in Ahmsen und wird Interimswirt Tasche, † 1911&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848 - 1864 Carl Ludwig Brinkmann (1813 – 1864), ∞ (I) 1848 Konradine Juliane Dingerdissen (1829 – 1905) von Ubbedissen Nr. 4; diese ∞ (II) 1865 Heinrich Adolf August Müssemeier (1842 – 1901) aus Müssen, der Interimswirt Brinkmann in Hidd. wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder aus 2 Ehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Heinrich Ludwig, * 1849, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johanne Juliane, * 1853,  † 1867&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hermine Auguste, * 1855, † 1856&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johanne Auguste, * 1858 (Zwilling), † 1858&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Emilie Mathilde, * 1858 (Zwilling)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friedrich August, * 1865&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Helene Johanne, * 1866, † 1867&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hermine Mathilde, * 1868, † 1870&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1865 – 1879  	Heinrich Adolf August Brinkmann, geb. Müssemeier (s.o.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1879 – ca. 1908 Heinrich Ludwig Brinkmann (1849 – 1923), ∞ 1879 Pauline Wilhelmine Tasche (1847 – 1918) von Ahmsen Nr. 9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Pauline Juliane Karoline, * 1880, † 1881&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Emilie Mathilde Alwine, * 1881, † 1894&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Lina Juliane, * 1884, Anerbin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Heinrich August Gottlieb, * 1887, † 1888&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Emil August, * 1889, † 1890&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Karl Albrecht, * 1889, † 1889&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 – 195x Hermann August Homeier (1880 - 1960) von Silixen Nr. 2, ∞ 1907 Lina Juliane Brinkmann (1884 – 1974), Anerbin des Hofes Hörste/Hidd. Nr. 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Juliane Homeier, * 1910, Erbin des Hofes nach dem Tode ihres Bruders, † 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Robert Homeier, * 1913, Anerbe, † 1941 am Wolchow, Russland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-  Adressbuch 1901: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3 (Hiddentrup) Brinkmann, Hch., Landw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Brinkmannssand) Grewe, Frdr., Tagel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopp, August, Tagelöhner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kopp, Christoph, Tagelöhner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kracht, August, Tagelöhner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-  Adressbuch 1926: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3 (Hiddentrup) Homeier, Herrmann, Landwirt,  -&amp;gt; 108 (Lage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tasche, Emma, Witwe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tasche, August, Student&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Brinkmannssand) Kracht, August, Ziegler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenel, August, Knecht&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausstätte in Hörste]] [[Kategorie:Hiddentruper Straße (Hörste)]] [[Kategorie:Halbmeier]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=H%C3%B6rste&amp;diff=61790</id>
		<title>Hörste</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=H%C3%B6rste&amp;diff=61790"/>
		<updated>2026-06-01T06:44:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Lage&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.9462, 8.7533&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ortsteile Lage (Lippe) Hörste.svg|thumb|Ortsteile Lage (Lippe) Hörste]]&lt;br /&gt;
[[In Den Dornen (Hörste)|Hörste]] ist ein Ortsteil von [[Lage]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Hörste war bis zum 1. Januar 1970 eigenständige Gemeinde. Im Rahmen der Gemeindereform durch das Detmold-Gesetz wurde Hörste in die neugebildete Großgemeinde Lage eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Die Bauerschaft/das Dorf Hörste liegt etwa 10 Kilometer westlich von Detmold im Tal des Hörster Baches und seiner Quellbäche am Nordostrand des Teutoburger Waldes. Vom alten Einzelhof Krawinkel im Nordwesten (Grenze zu Währentrup) bis zum Bach Rethlage jenseits des jüngeren Ortsteils Hörster Bruch im Südosten (Grenze zu Pivitsheide VL) erstreckt sich das Hörster Gebiet über mehr als 5 Kilometer. Der längs dieser Linie anschließende Teutoburger Wald gehört bis an den Rand der Senne (Grenze zu Augustdorf) ebenfalls zu Hörste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die Bauerschaft Hörste einschließlich Stapelage und Hiddentrup gehörte bis 1879 zur Vogtei Lage, die ihrerseits Teil des Amtes Detmold war, bis daraus 1823 ein neugebildetes Amt Lage mit den Vogteien Lage und Heiden ausgegliedert wurde. Ab 1879 gehörte das Amt Lage und somit auch Hörste zum Verwaltungsamt Detmold. 1932 wurde Hörste eine Gemeinde des neu gebildeten Kreises Detmold und blieb dies bis 1969. Seit 1970 ist Hörste Ortsteil der Stadt Lage im Kreis Lippe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchspiel Stapelage umfasste seit Alters her die Bauerschaften Hörste und Billinghausen, seit der Ende des sechzehnten Jahrhunderts einsetzenden Besiedlung der Pivitsheide auch die Bauerschaft Pivitsheide VL (bis ca. 1940) sowie etwa 200 Jahre später die entstehende Bauerschaft Augustdorf (1775 bis 1801). Gewisse Unschärfen frühen Verwaltungshandelns verlaufen entsprechend: Hausstätten und Höfe in Billinghausen und Pivitsheide sind gelegentlich in frühen Quellen wie Steuerlisten mit unter Hörste zu finden, soweit nicht separat aufgelistet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 20. Jahrhundert kommt es zu Verschiebungen der Gemeindegrenzen: Der Wohnplatz Helweg mit wenigen Häusern wird 1913 von Hörste nach Billinghausen umgemeindet. Die Stapelager Senne jenseits des Teutoburger Waldes (im wesentlichen Standortübungsplatz Stapel) wird im Rahmen der kommunalen Neuordnung 1970 von der Gemeinde Hörste nach Augustdorf umgegliedert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hörste um 1800.jpg|mini|Hörste um 1800, Kartenausschnitt&amp;lt;br /&amp;gt;Carte vom Fürstenthum Lippe&amp;lt;br /&amp;gt;[https://www.archive.nrw.de Archive NRW] Karten A 11725]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gebäudegrundrisse in Hiddentrup, 1899, LAV NRW OWL, L 109 Detmold Nr. 227.jpg|mini|Gebäudegrundrisse in Hiddentrup, 1899, LAV NRW OWL, L 109 Detmold Nr. 227]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neue Straßentrassierung und Gebäudegrundrisse in Hiddentrup, 1914, LAV NRW OWL L80.22 Nr. 453.jpg|mini|Neue Straßentrassierung und Gebäudegrundrisse in Hiddentrup, 1913, LAV NRW OWL, L80.22 Nr. 453]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftkurort Hörste 1955.jpg|mini|Hörste von Nordwesten: vorn Ortskern; mittig Schule u. Feuerwehrhaus; hinten links Hörsterbruch, um 1955, Ansichtskarte, aus 825 Jahre Hörste - Historische Fotosammlung]]&lt;br /&gt;
1188 überträgt der Bischof von Paderborn den Zehnten in Hörste und Stapelage  -  die an die Kirche zu entrichtenden Abgaben  -  an das drei Jahre zuvor gegründete Kloster Marienfeld. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alte Flurnamen wie Althof, Wöstehofsgarten, Wöstehofskamp im Ortszentrum führen auf die Hypothese, dass dort ein Hof existiert haben muss, der vor der schriftlichen Überlieferung in zwei Halbspännerhöfe geteilt wurde, die dann jeweils auf eine neue Hofstelle am Ortsrand verlagert wurden. Diese beiden größten Höfe im Dorf Hörste mit Namen Weeke und Gees haben  -  erkennbar an ihren in Salbucheinträgen  -  offensichtlich einen gemeinsamen, aber von den übrigen Höfen verschiedenen Weg durch die Geschichte genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Brand: Zur Genese der ländlich-agraren Siedlungen im lippischen Osning-Vorland, Münster 1967, S. 18 - 27&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1262 verkauft der Graf von Ravensberg zwei Bauernhöfe, so genannte &#039;&#039;Mansen&#039;&#039;, in Hörste an das Kloster Marienfeld  -  die Höfe Hanning und Hilbrink. 1365 erwirbt das Kloster St. Marien in Lemgo ein Hörster &#039;&#039;Haus und Gut  - &#039;&#039; den Hof Brink  -  von Lubbert de Wend. Zu den beiden Halbspännern und diesen drei mittelgroßen Höfen kommen weitere, meist kleinere Stätten hinzu, so dass im frühesten erhaltenen Salbuch von 1533 bereits folgende 14 Höfe und Stätten in Hörste genannt werden: &#039;&#039;Bruckman tho Horst&#039;&#039; (Brokmann), &#039;&#039;Johan Mellies&#039;&#039; (Mellies), &#039;&#039;Rysenberck&#039;&#039; (Riesenberg), &#039;&#039;Ostman tho Horst&#039;&#039; (Ostmann), &#039;&#039;Hildebrant tho Horst&#039;&#039; (Hilbrink), &#039;&#039;Deppe Johanning tho Horst&#039;&#039; (Hanning), &#039;&#039;Schulte tho Horst&#039;&#039; (Schulte), &#039;&#039;Brynckman tho Horst&#039;&#039; (Brink), &#039;&#039;Huneke tho Horst&#039;&#039; (Hunke). Hinzu kommen die Einzelhöfe Meier zu Stapelage und Krawinkel sowie die Hiddentruper Höfe &#039;&#039;Brinkman tho Hyttendorp&#039;&#039; (Brinkmann), &#039;&#039;Herm Beynynck&#039;&#039; (Beining) und &#039;&#039;Wyman tho Hyttendorp&#039;&#039; (Wiemann).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nordwestlich des Dorfes Hörste liegende Meierhof zu Stapelage wurde zusammen mit der benachbarten Kirche Stapelage 1185 seitens der Grafen von Schwalenberg dem entstehenden Kloster Marienfeld übereignet. Die Kirche geht nach archeologischen Befunden auf das 9. Jahrhundert zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Drei-Höfe-Ortsteil Hiddentrup besteht bereits im Mittelalter: Nach Kiewning gehört hier der Hof Wiemann zur Höfegruppe der Haholdschen Schenkung, die im Jahre 1011 dem Bischof von Paderborn zufiel. Die früheste Erwähnung des Ortsteilnamens findet sich in der Form &#039;&#039;Hiddinkthorpe&#039;&#039; (= Hiddentrup) in einem 1155/60 entstandenen Güterverzeichnis des Klosters Werden (bei Essen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1838 kommt es zur Teilung der Hörster Gemeinheiten Hörster Bruch und Hammerheide. In den Folgejahren beginnt langsam die Besiedlung dieses weitläufigen Geländes, so dass im Adressbuch 1901 bereits bei 22 der 102 existierenden Hörster Stätten der Wohnplatz &#039;&#039;Hörsterbruch&#039;&#039; angegeben wird. Die Bebauung ist hier bis heute soweit voran geschritten, dass nahezu alle von Straßen erschlossenen Flächen baulich genutzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jüngere Geschichte/Nachkriegszeit in Hörste ist geprägt vom Bedeutungsverlust der Landwirtschaft, vom Aufblühen und Niedergang einer Fremdenverkehrswirtschaft (in den 1950er bis 1970er Jahren zahlreiche &#039;&#039;Pensionen&#039;&#039; im &#039;&#039;Luftkurort Hörste&#039;&#039;) und vom vergeblichen Versuch einer Industrieansiedlung (Fa. Slendor, Hörster Bruch). Während die frühere Versorgungsinfrastruktur bis auf einige Gastronomiebetriebe inzwischen nahezu verschwunden ist, ist  -  wohl wegen der teils landschaftlich reizvollen Lage wie auch der verkehrsgünstigen Nähe zum Großraum Bielefeld  -  in den letzten sechs Jahrzehnten eine umfangreiche Wohnbebauung auch westlich des Ortskerns entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
·     Flurkarte Hiddentrup u. Hörste 1730 (Friemel)   (LAV NRW OWL, D 73 Nr. 7/13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
·     Hörster Gemeinheiten Hörster Bruch und Hammerheide 1838 (F. Roetteken) (LAV NRW OWL, D 73 Tit. 5 01527 K)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
·     Flurkarte Gemarkung Hörste Nr. 97 Flur 3 (Hiddentrup) 1952 (LAV NRW OWL, D 73 Kat. Lippe 1 Nr. /2093/02/031)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
·     Luftkurort Hörste 1969 (LAV NRW OWL, D 73 Tit. 4 Nr. 975)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hursten  - &#039;&#039; die mittelalterliche Form des Ortsnamens Hörste -  bedeutet etwa Gestrüpp, Gebüsch; der Ortsname ist also von der ursprünglich dort vorgefundenen Landschaft und Vegetation abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Die Volkszählung von 1769 nennt 304 Einwohner, davon 72 unter zehn Jahren. Einer der Einwohner dient als preussischer Soldat. Sieben Jahre später waren es 362 Einwohner, darunter 16 Leibzüchter und/oder Leibzüchterinnen. Landwirtschaft ist eine so selbstverständliche Arbeit der gesamten Bevölkerung, dass sie nicht genannt wird. Neben Landwirtschaft wird in 44 Haushalten gesponnen; 1 Radmacher, 1 Schneider, 1 Pferdehändler, 1 Kuhhirte, 1 Schäfer, 1 Schmied und 1 Schlachter sowie 2 preuss. Soldaten, 2 Tagelöhner und 3 Bettler ergänzen das Spektrum des Broterwerbs im Jahre 1776.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1828 wuchs die Zahl der Einwohner auf 861. Sie lebten in 164 Haushalten. Die Einwohnerstruktur schlüsselt sich folgendermaßen auf: 156 Frauen, 149 Männer, 212 Söhne, 183 Töchter, 23 weibliche und 15 männliche Hausgenossen, 61 männliche und 62 weibliche Dienstboten. 299 Einwohner  -  also mehr als ein Drittel  -  waren jünger als 14 Jahre, eine einzige Frau war über 80 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1852 hatte Hörste 1079 Einwohner, 1867 waren es schon 1131. In diesem Bereich bewegte sich die Einwohnerzahl bis 1925, wobei am 1. Dezember 1910 allein 210 Ziegler gezählt wurden  - davon 112 schon heimgekehrt, 98 noch abwesend.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z Nr. 1414: Sammlung lippischer Volkszählungen (1852 - 1925) &amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte eine Zunahme der Bevölkerung ein; zum 31.12.2020 wurden 2469 Einwohner in Hörste gezählt.[[Datei:Hörste um 1965 Farbe.jpg|mini|Ortskern Hörste aus Nordosten, um 1965, Ansichtskarte, aus 825 Jahre Hörste - Historische Fotosammlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verteilung der Bevölkerung auf die Wohnplätze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Einwohner || Jahr || Jahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wohnplatz || 1900 || 1925&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brinkmannssand,&amp;lt;br&amp;gt; Eberg, Helweg || 26 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Heskamp, Hessel,&amp;lt;br&amp;gt; Hiddentrup || 68 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hörste || 506 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hörsterbruch || 90 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Krawinkel || 26 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Massiek, Pferdekamp,&amp;lt;br&amp;gt; Röde, Schapeler || 34 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stapelage || 250 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Südfeld || 23 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Uekenpohl || 36 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Summe || 1059 || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
Die Höfe erhielten erst 1766 mit der &amp;quot;Verordnung wegen Numerierung der Häuser&amp;quot; eine Nummer zur Unterscheidung. Bis dahin orientierte man sich am Hofnamen. Üblicherweise behielt ein Hof auch bei Besitzerwechsel, etwa Einheirat eines Mannes bei weiblicher Hoferbin, den bekannten Hofnamen, den der Mann als Familiennamen annahm. Gleiches galt auch für einen Pächter. Diese Hofnamensitte bestand in Lippe ohne rechtliche Einschränkung bis 1864.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nummerierung folgte der Hofgröße. Die Fortschreibung der Hausnummern bei neu entstehenden Kolonaten erfolgte dann aber notgedrungen chronologisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salbuch von 1617 sind etwa 27 Hörster Hausstätten erfasst; 1730 sind es 35 Höfe/Häuser. Diese Anzahl liegt auch noch bei der Volkszählung 1769 vor, denn neben den jetzt vergebenen Hausnummern 1 bis 33 sind die erst 1785 verwaltungstechnisch in Hörste eingegliederten Höfe Weeke und Gees hinzuzurechnen.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Fach 21 Nr. 2: Umschreibung der ursprünglich zum Amt Oerlinghausen gehörigen, dann aber dem Amt Detmold inkorporierten Untertanen Kolon Wißmann zu Ehrentrup, Wißmann zu Wissentrup, Gees und Weeke zu Hörste (1785 – 1787)&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Volkszählung 1828 existieren schließlich 49 Hausnummern in Hörste. Das lippische Adressbuch 1901 listet unter „Hörste“ 102 Hausnummern/Wohnstätten auf. Mitte 1969  -  im letzten Jahr der alten Numerierung  -  sind in Hörste Hausnummern bis 369 vergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 73 Tit. 4 Nr. 975: Karte Luftkurort Hörste 1969 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohnplätze mit Bewohnerzahlen im Jahre 1900 (laut Adressbuch 1901):         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brinkmannssand, Eberg, Helweg (26), Heskamp, Hessel, Hiddentrup (68), Hörste (506), Hörsterbruch (90), Krawinkel (26), Massiek, Pferdekamp, Röde, Schapeler (34), Stapelage (250), Südfeld (23), Uekenpohl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohnplätze im Jahre 1925 (laut Adressbuch 1926):        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hörste, Brinkmannssand, Eberg, Helweg, Heskamp, Hiddentrup, Hörsterbruch, Krawinkel, Massiek, Pferdekamp, Röhde, Schapeler, Stapelage, Südfeld, Uekenpohl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkordanz der alten Hausnummern zu den aktuellen Adressen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(in Klammern: Wohnplatz, soweit außerhalb des Dorfes Hörste im Jahre 1900)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 1 = [[Währentruper Straße 1 (Hörste)|Währentruper Straße 1]]    (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 2 = [[Währentruper Straße 88 (Hörste)|Währentruper Straße 88]]  (Krawinkel)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 3 = [[Hiddentruper Straße 85 (Hörste)|Hiddentruper Straße 85]]   (Hiddentrup)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 4 = [[Hiddentruper Straße 72 (Hörste)|Hiddentruper Straße 72]]   (Hiddentrup)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 5 = [[Hiddentruper Straße 69 (Hörste)|Hiddentruper Straße 69]]   (Hiddentrup)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 6 = [[Hiddentruper Straße 11-13 (Hörste)|Hiddentruper Straße 11-13]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 7 = [[Distelkamp 10 (Hörste)|Distelkamp 10]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 8 = [[Hiddentruper Straße 5 (Hörste)|Hiddentruper Straße 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 9 = [[Distelkamp 9 (Hörste)|Distelkamp 9]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 10 = [[Hiddentruper Straße 6x (Hörste)|gegenüber Hiddentruper Straße 11-13]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 11 = [[Distelkamp 5 (Hörste)|Distelkamp 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 12 = [[Teutoburger-Wald-Straße 16 (Hörste)|Teutoburger-Wald-Straße 16]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 13 = [[Hiddentruper Straße 1 (Hörste)|Hiddentruper Straße 1]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 14 = [[Teutoburger-Wald-Straße 1 (Hörste)|Teutoburger-Wald-Straße 1]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 15 = [[Murnerweg 3 (Hörste)|Murnerweg 3]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 16 = (vor 1890) [[Hiddentruper Straße 2x (Hörste)|gegenüber Hiddentruper Straße 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 16 = (nach 1910) [[Stapelager Straße 41 (Hörste)|Stapelager Straße 41]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 17 = [[Uekenpohl 31 (Hörste)|Uekenpohl 31]]                 (Uekenpohl)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 18 = [[Uekenpohl 25 (Hörste)|Uekenpohl 25]]                 (Uekenpohl)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 19 = [[Uekenpohl 37 (Hörste)|Uekenpohl 37]]                 (Uekenpohl)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 20 (bis 1892) = [[Stapelager Straße 5 (Hörste)|Stapelager Straße 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 20 (ab 1893) = [[Konrad-Zuse-Weg 10 (Hörste)|Konrad-Zuse-Weg 10]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 21 = [[Teutoburger-Wald-Straße 8 (Hörste)|Teutoburger-Wald-Straße 8]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 22 = [[Hilgenstuhl 25 (Hörste)|Hilgenstuhl 25]]               (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 23 = [[nahe Währentruper Straße 1 (Hörste)|nahe Währentruper Straße 1]]   (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 24 = [[nahe Kalkreute 100 (Hörste)|nahe Kalkreute 100]] (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 25 = [[Teutoburger-Wald-Straße, Parkplatz neben Nr. 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 26 = [[Teutoburger-Wald-Straße 9 (Hörste)|Teutoburger-Wald-Straße 9]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 27 = [[Massiek 14 (Hörste)|Massiek 14]]                   (Massiek)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 28 = [[Murnerweg 6 (Hörste)|Murnerweg 6]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 29   [[nahe Währentruper Straße 88 (Hörste)|nahe Währentruper Straße 88]] (Krawinkel)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 30 = (Augustdorf, Standortübungsplatz Stapel) &amp;lt;ref&amp;gt;Durch die im Rahmen der kommunalen Gebietsreform zum 1. 1. 1970 durchgeführte Abtrennung der Stapelager Senne von Hörste und ihre Zuordnung zu Augustdorf liegt auch die ehemalige Hörster Hausstätte Nr. 30 (Schapeler) bzw. deren Ruine heute auf Augustdorfer Gebiet.&amp;lt;/ref&amp;gt;   (Schapeler)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 31 = [[Murnerweg 9 (Hörste)|Murnerweg 9]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 32 = [[Distelkamp 7 (Hörste)|Distelkamp 7]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 33 = [[Stapelager Straße 7 (Hörste)|Stapelager Straße 7]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 34 = [[Freibadstraße 28 (Hörste)|Freibadstraße 28]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 35 = [[Ikenkamp 77 (Hörste)|Ikenkamp 77]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 36 = [[Hörster Bruch 8 (Hörste)|Hörster Bruch 8]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 37 = [[Hiddentruper Straße 25 (Hörste)|Hiddentruper Straße 25]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 38 = [[Ikenkamp 51 (Hörste)|Ikenkamp 51]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 39 = [[Hörster Bruch 1 (Hörste)|Hörster Bruch 1]]              &lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 40 = [[Stapelager Straße 78 (Hörste)|Stapelager Straße 78]]      (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 41 = [[Dienstweg 56 (Hörste)|Dienstweg 56]]                   (Südfeld)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 42 = [[Dienstweg 54 (Hörste)|Dienstweg 54]]                   (Südfeld)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 43 = [[Quellenstraße 27a (Hörste)|Quellenstraße 27a]]           (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 44 = [[Hörster Bruch 121 (Hörste)|Hörster Bruch 121]]            (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 45 = [[Eschenbredestraße 1 (Hörste)|Eschenbredestraße 1]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 46 = [[Südfeldstraße 27 (Hörste)|Südfeldstraße 27]]             (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 47 = [[Südfeldstraße 31 (Hörste)|Südfeldstraße 31]]             (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 48 = [[Eschenbredestraße 2 (Hörste)|Eschenbredestraße 2]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 49 = [[Billinghauser Straße 49 (Hörste)|Billinghauser Straße 49]]  (Heskamp)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 50 = [[Im Heßkamp 50 (Hörste)|Im Heßkamp 50]]              (Heskamp)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 51 = [[Im Heßkamp 51 (Hörste)|Im Heßkamp 51]]              (Heskamp)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 52 = [[Am Freibad 25 (Hörste)|Am Freibad 25]]                (Pferdekamp)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 53 = [[Waldstraße 23 (Hörste)|Waldstraße 23]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 54 = [[Stapelager Straße 85 (Hörste)|Stapelager Straße 85]]      (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 55 = [[Südworthstraße 43 – 45 (Hörste)|Südworthstraße 43 – 45]]  (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 56 = [[Friedrich-Bayer-Straße 2 (Hörste)|Friedrich-Bayer-Straße 2]] (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 57 = [[Distelkamp 8 (Hörste)|Distelkamp 8]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 58 = [[Hiddentruper Straße 3 (Hörste)|Hiddentruper Straße 3]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 59 = [[Stapelager Straße 6 (Hörste)|Stapelager Straße 6]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 60 = [[Freibadstraße 3 (Hörste)|Freibadstraße 3]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 61 = [[Hörster Bruch 111 (Hörste)|Hörster Bruch 111]]            (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 62 (vor 1920) =&amp;gt; [[Billinghausen]] Nr. 95       (Helweg) &amp;lt;ref&amp;gt;Der Wohnplatz Helweg mit den alten Hausnummern 62, 64, 79 und 80 wurde 1913 von Hörste abgetrennt und der Bauerschaft Billinghausen zugeschlagen. Demgemäß kommen obige vier Hausnummern im Adressbuch 1926 unter „Hörste“ nicht vor; die Häuser Hörste Nr. 62, Nr. 64, Nr. 79 u. Nr. 80 (1900) wurden 1913 zu Billinghausen Nr. 95, Nr. 96, Nr. 97 und Nr. 98. 1929 wurden die vier frei gewordenen Hörster Hausnummern 62, 64, 79 und 80 dann erneut für neu erbaute Häuser in Hörste vergeben (vgl. Gebäudesteuerrolle Hörste, LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 80).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 62 (nach 1925) = [[Hörster Bruch 137]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 63 = [[Quellenstraße 1 (Hörste)|Quellenstraße 1]]               (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 64 (vor 1920) =&amp;gt; [[Billinghausen]] Nr. 96       (Helweg)     (vgl. Fußnote zu Nr. 62)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 64 (nach 1925) = [[Bentweg 18]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 65 = [[Ikenkamp 18 (Hörste)|Ikenkamp 18]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 66 = [[Bentweg 4 (Hörste)|Bentweg 4]]                       (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 67 = [[Bentweg 20 (Hörste)|Bentweg 20]]                       (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 68 = [[Freibadstraße 45 (Hörste)|Freibadstraße 45]]                      (Eberg)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 69 = [[Freibadstraße 50 (Hörste)|Freibadstraße 50]]                      (Eberg)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 70 = [[Lohweg 39 (Hörste)|Lohweg 39]]                       (Eberg)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 71 = [[Hörster Bruch 55 (Hörste)|Hörster Bruch 55]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 72 = [[Hiddentruper Straße 15 (Hörste)|Hiddentruper Straße 15]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 73 = [[Maybachstraße 16 (Hörste)|Maybachstraße 16]]           (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 74 = [[Am Sternberg 29 (Hörste)|Am Sternberg 29]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 75 = [[Hörster Bruch 124 (Hörste)|Hörster Bruch 124]]            (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 76 = [[Lohweg 24 (Hörste)|Lohweg 24]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 77 = [[Eschenbredestraße 16 (Hörste)|Eschenbredestraße 16]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 78 = [[Dienstweg 31 (Hörste)|Dienstweg 31]]                   (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 79 (vor 1920) =&amp;gt; [[Billinghausen]] Nr. 97       (Helweg)     (vgl. Fußnote zu Nr. 62)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 79 (nach 1925) = [[Eschenbredestraße 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 80 (vor 1920) =&amp;gt; [[Billinghausen]] Nr. 98       (Helweg)     (vgl. Fußnote zu Nr. 62)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 80 (nach 1925) = [[Hörster Bruch 133]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 81 = [[Hiddentruper Straße 51 (Hörste)|Hiddentruper Straße 51]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 82 = [[Stapelager Straße 8 (Hörste)|Stapelager Straße 8]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 83 = [[Ikenkamp 6 (Hörste)|Ikenkamp 6]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 84 = [[Südfeldstraße 25 (Hörste)|Südfeldstraße 25]]             (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 85 = [[Hörster Bruch 53 (Hörste)|Hörster Bruch 53]]             (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 86 = [[Teutoburger-Wald-Straße 12 (Hörste)|Teutoburger-Wald-Straße 12]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 87 = [[Stapelager Straße 5 (Hörste)|Stapelager Straße 5]]        &lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 88 = [[Dienstweg 21 (Hörste)|Dienstweg 21]]                   (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 89 = [[Dienstweg 15 (Hörste)|Dienstweg 15]]                   (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 90 = [[Dienstweg 33 (Hörste)|Dienstweg 33]]                   (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 91 = [[Hörster Bruch 62 (Hörste)|Hörster Bruch 62]]              (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 92 = [[Distelkamp 23 (Hörste)|Distelkamp 23]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 93 = [[Teutoburger-Wald-Straße 5 (Hörste)|Teutoburger-Wald-Straße 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 94 = [[Im Rodfelde 16 (Hörste)|Im Rodfelde 16]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 95 = [[Stapelager Straße 49 (Hörste)|Stapelager Straße 49]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 96 = [[Hörster Bruch 80 (Hörste)|Hörster Bruch 80]]             (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 97 = [[An der Egge 12 (Hörste)|An der Egge 12]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 98 = [[Stapelager Straße 30 (Hörste)|Stapelager Straße 30]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 99 = [[Eckenerstraße 11 (Hörste)|Eckenerstraße 11]]           (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 100 = [[Im Bent 37 (Hörste)|Im Bent 37]]                     (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 101 = [[Hörster Bruch 65 (Hörste)|Hörster Bruch 65]]           (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 102 = [[An der Egge 10 (Hörste)|An der Egge 10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
* [[Am Freibad (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Am Kurpark (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Am Sternberg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[An der Egge (Hörste)|An der Egge (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Bentweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Billinghauser Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Dienstweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Distelkamp (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Döllingerweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Eckenerstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Eschenbredestraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Freibadstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Friedrich-Bayer-Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Gingweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Grundstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Hamerheide (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Harnackweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Heinkelweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Hiddentruper Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Hilgenstuhl (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Hörster Bruch (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Ikenkamp (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Im Bent (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Im Heßkamp (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Im Rodfelde (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[In den Dornen (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Kalkreute (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Katenstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Kolpingstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Konrad-Zuse-Weg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Lilienthalstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Lohweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Lutherweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Massiek (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Maybachstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Murnerweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Neue Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus-Otto-Weg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Osianderweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Panoramaweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Quellenstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Rödeweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Sandwiese (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Schleiermacherweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Schuckertstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Sennerandweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Siemensstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Sohrenbrede (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Stapelager Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Südfeldstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Südworthstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Teutoburger-Wald-Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Uekenpohl (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Währentruper Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Waldstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Friedrich Brand, Zur Genese der ländlich-agraren Siedlungen im lippischen Osning-Vorland, Münster 1967, S. 18 - 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August Saaksmeier, Volksschule Stapelage-Hörste 1604 - 1965  -  Geschichte einer Dorfschule, Hörste 1968&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leopold Möller, Stapelage  -  Geschichte eines lippischen Kirchspiels zwischen Sachsenmission und Gegenwart, Detmold 1988&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herbert Stöwer, Lippische Ortsgeschichte  -  Handbuch der Städte und Gemeinden des ehemaligen Kreises Detmold, Lemgo 2008, S. 407 - 411&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Hörste_(Lage) Hörste auf Wikipedia]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
825 Jahre Hörste  -  Historische Fotoausstellung 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Quellen des Umfanges wegen nicht zu jeder Einzelheit angeführt werden können, nachfolgend eine Zusammenstellung/pauschale Angabe wichtiger Quellen zu Höfen/Hausstätten in Hörste und ihren Besitzer-/Bewohnerfamilien:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
a)	Salbücher Vogtei Lage 1533  . . .  1855  [LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 90  . . .  136]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	Kolonatssachen (Privata) zu Hörste [LAV NRW OWL, L 21, Nr. 115 – 122, 135 – 140, 143 – 145, 170 – 184]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)	Akten des Amtes Lage, Kolonatssachen in der Bauerschaft Hörste (1767 – 1875) [LAV NRW OWL, L 108 Lage, Fach 2, Nr. 26, Bd. I – XXV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	Grundbücher Hörste (ca. 1880 – ca. 1970) [LAV NRW OWL, D 23 A, Nr. 8906 – 8910]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e)	Gebäudesteuerrollen Bauerschaft Hörste (1885 – ca. 1961) [LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 80 und Nr. 263]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f)	Gebäudesteuerveränderungen Vogtei Lage [LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 431 (1880 – 1889) und Nr. 212 (1889 – 1905)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
g)	Brandkataster des Amtes Lage [LAV NRW OWL, L 107 C, Nr. 44 (1878) und Nr. 112 (1894 – ca. 1960)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h)	Gogerichtsregister der Vogtei Lage (ca. 1600 – 1795) [LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 171 – 192]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
i)	Eheprotokolle des (großen) Amtes Detmold 1641 – 1661, 1681 – 1693, 1726 – 1746 sowie des Amtes Lage 1807 – 1875 [LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 133 – 138 sowie Nr. 337 – 347]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
j)	Volkszählungen [LAV NRW OWL, L 92 Z, Nr. 1442 (1609), Nr. 1448 (1776), Nr. 1450 (1769) und Nr. 1451 (1828)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
k)	Eigenbehörigen-Verzeichnisse Hörste [LAV NRW OWL, L 92 Z Nr. 1424, S. 399 – 403 (1656) und S. 495 – 497 (1708)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
l)	Kirchenbuch Stapelage (ca. 1710 – 1889) [www. archion.de; ein kleiner Teil davon auch „verkartet“ (= alphabetisch u. chronologisch geordnet) in der Kirchenbuch-Kartei im Lesesaal des LAV NRW OWL, Detmold]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
m)	Personenstandsregister Standesamt Stapelage-Hörste [LAV NRW OWL, P 3/4, Nr. 4652 – 4714 (Geburten 1876 – 1938), Nr. 4715 – 4778 (Heiraten 1876 – 1938) und Nr. 4779 – 4841 (Sterbefälle 1876 – 1938)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
n)	(vereinzelt) Hausinschriften in Hörste, insbesondere von Fachwerk-Torbögen&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
o)	(vereinzelt) Grabstein-Inschriften des Friedhofes Stapelage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Lage]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauerschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Teutoburger-Wald-Stra%C3%9Fe_1_(H%C3%B6rste)&amp;diff=60429</id>
		<title>Teutoburger-Wald-Straße 1 (Hörste)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Teutoburger-Wald-Stra%C3%9Fe_1_(H%C3%B6rste)&amp;diff=60429"/>
		<updated>2026-05-20T10:00:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94589, 8.75382&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=014&lt;br /&gt;
}}Die Krugstätte Ostmann liegt mitten im Ort, an der Teutoburger-Wald-Straße 1. Früher war sie unter Hörste Nr. 14 verzeichnet. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts gegründet. Der Krug existiert bis heute.[http://www.hoersterkrug.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ostmann Luftbild 1955.jpg|mini|Hörste von Nordwesten, Ansichtskarte (mit Kennzeichnung Hörster Krug; ohne Kennzeichnung siehe [[Hörste]]), um 1955, aus 825 Jahre Hörste - Historische Fotosammlung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ostmann Hörster Krug um 1970.jpg|mini|Hörster Krug (links Saalbau), um 1970, aus 825 Jahre Hörste - Historische Fotosammlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die Stätte gehörte 1533 als Pachtkotten zum Hof zu Stapelage, der seinerseits dem Kloster Marienfeld unterstand. Zwischen 1562 und 1572 ist der Pachtkotten in eine selbstständige Stätte umgewandelt worden. Danach entrichtete der Besitzer die Abgaben direkt an die Marienfelder Mönche.&amp;lt;ref&amp;gt;Familie Ostmann und der Hörster Krug. Eine Chronik von Roland Linde und Susanne Sprenger, S. 6f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa in die Zeit, als der Kotten eigenständig wurde, dürfte auch der Beginn der Krugwirtschaft fallen. In den Amtsrechnungen von 1572/73 wird bereits ein „Austmann vann dem Kroge tho Horsti“ (also Ostmann vom Hörster Krug) genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;AR 1572/73.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
1730/31 wurden in einem Messbuch bei der Krugstätte Ostmann &#039;&#039;4 gebäu&#039;&#039;(de) gezählt &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 102, S. 213&amp;lt;/ref&amp;gt;, in den Salbüchern von 1752, 1771, 1781 und 1829 sind diese dann genauer spezifiziert als &#039;&#039;Wohnhaus, Leibzucht, Brauhaus, Pferdehaus.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 104, 107, 110, 119 &amp;lt;/ref&amp;gt; Im Salbuch von 1855 wurde außer dem Wohnhaus nur die Leibzucht erfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;Familie Ostmann und der Hörster Krug. Eine Chronik von Roland Linde und Susanne Sprenger, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer trefflichen Inschrift nach entstand 1851 ein Bierkeller &amp;lt;ref&amp;gt;Familie Ostmann und der Hörster Krug. Eine Chronik von Roland Linde und Susanne Sprenger, Titelseite.&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1892 wurde eine Kegelbahn gebaut &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 212&amp;lt;/ref&amp;gt;, und schließlich entstand 1909 der heutige Saalbau.&amp;lt;ref&amp;gt;Familie Ostmann und der Hörster Krug. Eine Chronik von Roland Linde und Susanne Sprenger, S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser erhielt 1964 den charakteristischen Vorbau, der einige Jahre als Sparkassenfiliale Hörste diente, danach einen Laden beherbergte und heute wieder Teil des Saales ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umnutzungen und auch Abbrüche gehören zum steten Wandel. Laut Gebäudesteuerrolle wurde aus dem früheren Brauhaus zunächst ein Kotten, dann ein Schuppen  -  bis dieser 1924 abgebrochen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 80&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 107 C Nr. 112&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Brandkataster heißt es &#039;&#039;&amp;lt;s&amp;gt;Leibzucht&amp;lt;/s&amp;gt;  jetzt Stallgebäude.&#039;&#039; Auch das ehemalige Leibzuchtshaus wurde 1970 abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Inschrift auf dem steinernen Torbogen des Bierkeller-Einganges:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Trink, wenn dich der Durst anficht!  Nach dem Tode trinkt man nicht.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bierkeller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W. OSTMANN JUN.                                             H. OSTMANN SEN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FRIEDERIKE OSTM.                                               AMALIE OSTM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ANNO                                                                   1851&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der familiären Überlieferung nach hat diese Inschrift damals zu einer vorübergehenden leichten Verstimmung mit der Kirche geführt   .  .  .&lt;br /&gt;
[[Datei:Inschrift Bierkeller Ostmann.jpg|mini|Eingang zum Bierkeller unter dem südöstlichen Gebäudeteil, 2026, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustav Ostmann.jpg|mini|Grabstein der Eheleute Gustav u. Fried. Florentine  Ostmann auf dem Friedhof in Stapelage, 2025, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustav Ostmann Inschrift und Rekonstruktion.jpg|mini|Schrifttafel Grabstein Ostmann, 2025, Foto u. Rekonstruktion: Dr. Horst Wissbrock]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm und Johanne.jpg|mini|Grabstein Wilhelm und Johanne Ostmann auf dem Friedhof in Stapelage, 2025, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm und Irma.jpg|mini|Grabstein Wilhelm und Irmgard Ostmann auf dem Friedhof in Stapelage, 2025, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1609 wird Ostmann in der Volkszählung als Kötter ohne Pferde gelistet. Er hat eine Frau und drei kleine Kinder. Außerdem lebte eine Leibzüchterin auf der Stätte.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z IV Nr. 29 (Volkszählung 1609).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(vermutlich die übernächste Generation):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Tochter Ostmann erbt die Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anerbin Ostmann (* 1640 (geschätzt), + um 1700 in Hörste&amp;lt;ref&amp;gt;(L 89 A Band 181, Gogericht Amt Lage, Blatt 4, Ostern - Michaelis 1700, Erbteilung: Die alte Ostmansche...&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oo I 1664 mit Diederich Schulte (* vor 1640, + vor 1674, Hörste)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oo II 1674 mit Arend Hußmann (* vor 1654, + um 1690&amp;lt;ref&amp;gt;L 89 A Nr. 180 (1690-99). Michaelis 1690 - Michaelis 1691. Hörste.&lt;br /&gt;
Erbteilung.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der nächsten Generation wird die Krugstätte an eine Tochter vererbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Agneta Ostmann (* um 1664 in Hörste, + um 1700 in Hörste)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oo 7.3.1691 (Eheprotokoll Amt Detmold)&amp;lt;ref&amp;gt;L 108 A, Amt Detmold, Bd. 134, S. 591f. (7.3.1691).&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Henrich Hilker (* um 2/1660 in Laßbruch/Amt Sternberg, + Aug. 1745 in Hörste, begr. 11.8.1745 Stapelage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
er oo II 8.10.1700 in Silixen&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbuch Silixen.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit NN Deppe aus Laßbruch (* um 1684, begr. 2.3.1715 Stapelage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
er oo III  19.11.1717 Stapelage mit Margreta Elisabeth Köster, Witwe Deppe (* um 1663, begr. 18.10. 1726)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bernhard Christoph Ostmann, Krüger (* um 1692 in Hörste, begr. 13.2.1734 in Hörste)&lt;br /&gt;
oo 31.8.1723 (Datum des Eheprotokolls) mit Catharina Margaretha Billerbeck, Kachtenhausen  (* um 1694 in Kachtenhausen Nr. 15, begr. 6.12.1734)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eheleute hatten bereits vor ihrer Ehe ein gemeinsamens Kind, das sie im Juni 1723 in Oerlinghausen taufen ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ernst Philipp Ferdinand Ostmann, Krüger (* in Hörste, tf. 30.3.1729, + 28.3.1799 in Hörste)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oo I  3.7.1752 in Schötmar mit Helena Elisabeth Wistinghausen (* 3.5.1732, + 27.9.1759)&lt;br /&gt;
Tochter des Krügers in Schuckenbaum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oo II  21.3.1760 in Oerlinghausen mit Anna Luise Dreyer  (tf. 20.1.1735 in Oerlinghausen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anna Marie Ilsabein Ostmann (tf. 2.9.1753 in Stapelage, + 17.3.1827 in Hörste)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oo I 29.6.1771 in Stapelage mit Johann Henrich Möller  (* um 1746 in Billinghausen Nr. 11, + 26.2.1797)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oo II 10.5.1797 Stapelage mit Johann Hermann Henrich Knocke (+ 13.5.1818 in Hörste)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Hermann Henrich Knocke war vorher Einlieger gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johann Friedrich Adolph Ostmann, Krüger (* 13.4.1779 in Hörste, + 12.9.1820 in Hörste)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oo 18.10.1811 in Stapelage mit Amalie Anne Marie Elisabeth (tf. 12.1.1785 in Oerlinghausen, + 2.3.1854 in Hörste)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sie oo II  22.7.1821 in Stapelage mit Johann Hermann Hanning  (* 19.1.1797 in Hörste Nr. 6, + 27.10.1862, Hörste)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Friedrich Wilhelm Ostmann, Krüger (* 29.12.1818 in Hörste,&lt;br /&gt;
+ 7.12.1863, Hörste)&lt;br /&gt;
oo  22.6.1850 in Stapelage mit Friederike Florentine Schapeler (* 31.5.1827 in Hörste, + 8.6.1895, Brake)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sie oo II  22.4.1865 mit Gustav Falkmann (* 26.1.1827 Ehrdissen, + 20.4.1891, Hörste)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wilhelm Ostmanns, Gastwirt (* 27.1.1856 in Hörste, + 11.4.1953 in Hörste)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oo 21.4.1882 in Stapelage mit Johanne Berkemeier aus Pivitsheide (* 21.12.1856 in Pivitsheide VL, + 2.3.1944 Hörste)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wilhelm Ostmann, Gastwirt (* 20.12.1883 in Hörste, + 8.4.1944)&lt;br /&gt;
oo mit Irmgard Jürgens aus Orbke (* 1894, + 1989)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-  Adressbuch 1901: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14 Ostmann, Wilhelm, Gastwirth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulte, Johanne, Hebamme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vietmeier, Adolf, Ziegler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vietmeier, Friedrich, Ziegler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vietmeier, Wilhelm, Ziegler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weber, Ludwig, Ziegler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-  Adressbuch 1926: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14 (Hörster Krug) Ostmann, Wilh. jun., Gastwirt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ostmann, Wilh. sen., Leibzüchter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{LindeKrug2011}}.&lt;br /&gt;
*{{LindeOstmann2011}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
http://www.hoersterkrug.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Kategorie:Teutoburger-Wald-Straße (Hörste)]] [[Kategorie:Hausstätte in Hörste]] [[Kategorie:Krug]] [[Kategorie:Gastwirtschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Teutoburger-Wald-Stra%C3%9Fe_1_(H%C3%B6rste)&amp;diff=60427</id>
		<title>Teutoburger-Wald-Straße 1 (Hörste)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Teutoburger-Wald-Stra%C3%9Fe_1_(H%C3%B6rste)&amp;diff=60427"/>
		<updated>2026-05-20T09:49:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94589, 8.75382&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=014&lt;br /&gt;
}}Die Krugstätte Ostmann liegt mitten im Ort, an der Teutoburger-Wald-Straße 1. Früher war sie unter Hörste Nr. 14 verzeichnet. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts gegründet. Der Krug existiert bis heute.[http://www.hoersterkrug.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ostmann Luftbild 1955.jpg|mini|Hörste von Nordwesten, Ansichtskarte (mit Kennzeichnung Hörster Krug; ohne Kennzeichnung siehe [[Hörste]]), um 1955, aus 825 Jahre Hörste - Historische Fotosammlung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ostmann Hörster Krug um 1970.jpg|mini|Hörster Krug (links Saalbau), um 1970, aus 825 Jahre Hörste - Historische Fotosammlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die Stätte gehörte 1533 als Pachtkotten zum Hof zu Stapelage, der seinerseits dem Kloster Marienfeld unterstand. Zwischen 1562 und 1572 ist der Pachtkotten in eine selbstständige Stätte umgewandelt worden. Danach entrichtete der Besitzer die Abgaben direkt an die Marienfelder Mönche.&amp;lt;ref&amp;gt;Familie Ostmann und der Hörster Krug. Eine Chronik von Roland Linde und Susanne Sprenger, S. 6f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa in die Zeit, als der Kotten eigenständig wurde, dürfte auch der Beginn der Krugwirtschaft fallen. In den Amtsrechnungen von 1572/73 wird bereits ein „Austmann vann dem Kroge tho Horsti“ (also Ostmann vom Hörster Krug) genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;AR 1572/73.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
1730/31 wurden in einem Messbuch bei der Krugstätte Ostmann &#039;&#039;4 gebäu&#039;&#039;(de) gezählt &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 102, S. 213&amp;lt;/ref&amp;gt;, in den Salbüchern von 1752, 1771, 1781 und 1829 sind diese dann genauer spezifiziert als &#039;&#039;Wohnhaus, Leibzucht, Brauhaus, Pferdehaus.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 104, 107, 110, 119 &amp;lt;/ref&amp;gt; Im Salbuch von 1855 wurde außer dem Wohnhaus nur die Leibzucht erfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;Familie Ostmann und der Hörster Krug. Eine Chronik von Roland Linde und Susanne Sprenger, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer trefflichen Inschrift nach entstand 1851 ein Bierkeller &amp;lt;ref&amp;gt;Familie Ostmann und der Hörster Krug. Eine Chronik von Roland Linde und Susanne Sprenger, Titelseite.&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1892 wurde eine Kegelbahn gebaut &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 212&amp;lt;/ref&amp;gt;, und schließlich entstand 1909 der heutige Saalbau.&amp;lt;ref&amp;gt;Familie Ostmann und der Hörster Krug. Eine Chronik von Roland Linde und Susanne Sprenger, S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser erhielt 1964 den charakteristischen Vorbau, der einige Jahre als Sparkassenfiliale Hörste diente, danach einen Laden beherbergte und heute wieder Teil des Saales ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umnutzungen und auch Abbrüche gehören zum steten Wandel. Laut Gebäudesteuerrolle wurde aus dem früheren Brauhaus zunächst ein Kotten, dann ein Schuppen  -  bis dieser 1924 abgebrochen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 80&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 107 C Nr. 112&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Brandkataster heißt es &#039;&#039;&amp;lt;s&amp;gt;Leibzucht&amp;lt;/s&amp;gt;  jetzt Stallgebäude.&#039;&#039; Auch das ehemalige Leibzuchtshaus wurde 1970 abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Inschrift auf dem steinernen Torbogen des Bierkeller-Einganges:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Trink, wenn dich der Durst anficht!  Nach dem Tode trinkt man nicht.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W. OSTMANN JUN.                                                     H. OSTMANN SEN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FRIEDERIKE OSTM.                                                          AMALIE OSTM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ANNO                                                                                                  1851&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der familiären Überlieferung nach hat diese Inschrift damals zu einer vorübergehenden leichten Verstimmung mit der Kirche geführt   .  .  .&lt;br /&gt;
[[Datei:Inschrift Bierkeller Ostmann.jpg|mini|Eingang zum Bierkeller unter dem südöstlichen Gebäudeteil, 2026, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustav Ostmann.jpg|mini|Grabstein der Eheleute Gustav u. Fried. Florentine  Ostmann auf dem Friedhof in Stapelage, 2025, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gustav Ostmann Inschrift und Rekonstruktion.jpg|mini|Schrifttafel Grabstein Ostmann, 2025, Foto u. Rekonstruktion: Dr. Horst Wissbrock]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm und Johanne.jpg|mini|Grabstein Wilhelm und Johanne Ostmann auf dem Friedhof in Stapelage, 2025, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilhelm und Irma.jpg|mini|Grabstein Wilhelm und Irmgard Ostmann auf dem Friedhof in Stapelage, 2025, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1609 wird Ostmann in der Volkszählung als Kötter ohne Pferde gelistet. Er hat eine Frau und drei kleine Kinder. Außerdem lebte eine Leibzüchterin auf der Stätte.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z IV Nr. 29 (Volkszählung 1609).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(vermutlich die übernächste Generation):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Tochter Ostmann erbt die Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anerbin Ostmann (* 1640 (geschätzt), + um 1700 in Hörste&amp;lt;ref&amp;gt;(L 89 A Band 181, Gogericht Amt Lage, Blatt 4, Ostern - Michaelis 1700, Erbteilung: Die alte Ostmansche...&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oo I 1664 mit Diederich Schulte (* vor 1640, + vor 1674, Hörste)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oo II 1674 mit Arend Hußmann (* vor 1654, + um 1690&amp;lt;ref&amp;gt;L 89 A Nr. 180 (1690-99). Michaelis 1690 - Michaelis 1691. Hörste.&lt;br /&gt;
Erbteilung.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der nächsten Generation wird die Krugstätte an eine Tochter vererbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Agneta Ostmann (* um 1664 in Hörste, + um 1700 in Hörste)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oo 7.3.1691 (Eheprotokoll Amt Detmold)&amp;lt;ref&amp;gt;L 108 A, Amt Detmold, Bd. 134, S. 591f. (7.3.1691).&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Henrich Hilker (* um 2/1660 in Laßbruch/Amt Sternberg, + Aug. 1745 in Hörste, begr. 11.8.1745 Stapelage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
er oo II 8.10.1700 in Silixen&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbuch Silixen.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit NN Deppe aus Laßbruch (* um 1684, begr. 2.3.1715 Stapelage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
er oo III  19.11.1717 Stapelage mit Margreta Elisabeth Köster, Witwe Deppe (* um 1663, begr. 18.10. 1726)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bernhard Christoph Ostmann, Krüger (* um 1692 in Hörste, begr. 13.2.1734 in Hörste)&lt;br /&gt;
oo 31.8.1723 (Datum des Eheprotokolls) mit Catharina Margaretha Billerbeck, Kachtenhausen  (* um 1694 in Kachtenhausen Nr. 15, begr. 6.12.1734)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eheleute hatten bereits vor ihrer Ehe ein gemeinsamens Kind, das sie im Juni 1723 in Oerlinghausen taufen ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ernst Philipp Ferdinand Ostmann, Krüger (* in Hörste, tf. 30.3.1729, + 28.3.1799 in Hörste)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oo I  3.7.1752 in Schötmar mit Helena Elisabeth Wistinghausen (* 3.5.1732, + 27.9.1759)&lt;br /&gt;
Tochter des Krügers in Schuckenbaum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oo II  21.3.1760 in Oerlinghausen mit Anna Luise Dreyer  (tf. 20.1.1735 in Oerlinghausen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anna Marie Ilsabein Ostmann (tf. 2.9.1753 in Stapelage, + 17.3.1827 in Hörste)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oo I 29.6.1771 in Stapelage mit Johann Henrich Möller  (* um 1746 in Billinghausen Nr. 11, + 26.2.1797)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oo II 10.5.1797 Stapelage mit Johann Hermann Henrich Knocke (+ 13.5.1818 in Hörste)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Hermann Henrich Knocke war vorher Einlieger gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johann Friedrich Adolph Ostmann, Krüger (* 13.4.1779 in Hörste, + 12.9.1820 in Hörste)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oo 18.10.1811 in Stapelage mit Amalie Anne Marie Elisabeth (tf. 12.1.1785 in Oerlinghausen, + 2.3.1854 in Hörste)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sie oo II  22.7.1821 in Stapelage mit Johann Hermann Hanning  (* 19.1.1797 in Hörste Nr. 6, + 27.10.1862, Hörste)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Friedrich Wilhelm Ostmann, Krüger (* 29.12.1818 in Hörste,&lt;br /&gt;
+ 7.12.1863, Hörste)&lt;br /&gt;
oo  22.6.1850 in Stapelage mit Friederike Florentine Schapeler (* 31.5.1827 in Hörste, + 8.6.1895, Brake)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sie oo II  22.4.1865 mit Gustav Falkmann (* 26.1.1827 Ehrdissen, + 20.4.1891, Hörste)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wilhelm Ostmanns, Gastwirt (* 27.1.1856 in Hörste, + 11.4.1953 in Hörste)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oo 21.4.1882 in Stapelage mit Johanne Berkemeier aus Pivitsheide (* 21.12.1856 in Pivitsheide VL, + 2.3.1944 Hörste)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wilhelm Ostmann, Gastwirt (* 20.12.1883 in Hörste, + 8.4.1944)&lt;br /&gt;
oo mit Irmgard Jürgens aus Orbke (* 1894, + 1989)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-  Adressbuch 1901: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14 Ostmann, Wilhelm, Gastwirth.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulte, Johanne, Hebamme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vietmeier, Adolf, Ziegler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vietmeier, Friedrich, Ziegler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vietmeier, Wilhelm, Ziegler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weber, Ludwig, Ziegler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-  Adressbuch 1926: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14 (Hörster Krug) Ostmann, Wilh. jun., Gastwirt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ostmann, Wilh. sen., Leibzüchter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{LindeKrug2011}}.&lt;br /&gt;
*{{LindeOstmann2011}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
http://www.hoersterkrug.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Kategorie:Teutoburger-Wald-Straße (Hörste)]] [[Kategorie:Hausstätte in Hörste]] [[Kategorie:Krug]] [[Kategorie:Gastwirtschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:Inschrift_Bierkeller_Ostmann.jpg&amp;diff=60426</id>
		<title>Datei:Inschrift Bierkeller Ostmann.jpg</title>
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		<updated>2026-05-20T09:43:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eingang zum Bierkeller unter dem südöstlichen Gebäudeteil, 2026, Foto: Dr. Horst Wissbrock&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Eschenbredestra%C3%9Fe_2_(H%C3%B6rste)&amp;diff=60355</id>
		<title>Eschenbredestraße 2 (Hörste)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Eschenbredestra%C3%9Fe_2_(H%C3%B6rste)&amp;diff=60355"/>
		<updated>2026-05-19T08:48:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Hörste&lt;br /&gt;
|Straße=Eschenbredestraße  (Hörste)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=2&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94524, 8.75063&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=048&lt;br /&gt;
}}Neuwohnerstätte Hanning, später Riesenberg; ehemals Hörste Nr. 48&lt;br /&gt;
[[Datei:Hanning Nr 48.jpg|mini|Eschenbredestraße 2, Straßenansicht, 2024, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die Anfänge der Stätte Nr. 48 in Hörste sind nicht ganz geklärt:&lt;br /&gt;
Im Salbuch von 1829 wird diese Stätte am 18. Mai 1844 nachgetragen: &#039;&#039;Hanning, ein Neuwohner und Straßenkötter, hat sich auf Gründen des Colon Brink N. 8 angebauet und besitzt  (I) ein Wohnhaus, (II) das von Brink gekaufte Bruch oben Weeken Hofe, (III) den von Bax N. 15 requirierten Gemeinheitsnutzen für eine Kuh auf dem noch ungetheilten Hörsterbruche.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz entsprechend wird Töns Henrich Hanning, ein nachgeborener Sohn aus der Stapelager Gutsförsterei Nr. 55 und erster Kötter auf der neuen Stätte Nr. 48,  bei zwei Eheschließungen und fünf Kindtaufen vor 1844 als Einlieger und Schuhmacher, bei einer weiteren Taufe 1845 dann als Colon Nr. 48 und Schuhmacher bezeichnet. Ein Grundstückskauf ist aber (entgegen vergleichbaren Fällen) nicht aktenkundig. So bleibt auch die Finanzierung der Neuwohnerstätte unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls sind die Hannings tüchtige Leute, die systematisch darauf hinwirken, ihren vier (überlebenden) Kindern zu einer Existenz zu verhelfen: 1864 kauft Hanning für 1600 Taler einen Kotten in Billinghausen vom Meier zu Stapelage, den dieser auf  6 Scheffelsaat Land erbaut hat, das ihm bei der Teilung der Billinghauser Gemeinheit Heysundern zugefallen war.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage, Fach 2 Nr. 26 Bd. 20 (1864)&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Kotten wird zur Neuwohnerstätte Billinghausen Nr. 56 des ältesten Hanning-Sohnes Hermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1879 errichtet das Ehepaar Hanning auf Stätte Nr. 48 ein Testament&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage, Fach 2 Nr. 26 Bd. 25 (1879)&amp;lt;/ref&amp;gt;, aus dem hervorgeht, dass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Sohn Hermann 1864 das Colonat Billinghausen Nr. 56 erhalten hat,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Sohn Heinrich, bisher Einlieger, jetzt das elterliche Colonat Nr. 48 übernehmen soll,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Sohn Wilhelm durch Kauf 1874 Colon Nr. 39 in Hörste (geworden) ist,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Tochter Friederike Colona Büker auf Hörste Nr. 27 (geworden) ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stättenerbe Heinrich Hanning hat zehn Jahre zuvor heftige Reaktionen ausgelöst, als er seine nachmalige lebenslange Ehefrau Karoline Wilhelmine Ahle geschwängert hat. Nach einem Drama (die Ende 1869 geborenen unehelichen Zwillingskinder sterben in Februar u. März 1870), Klage und Gegenklage 1870&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage, Fach 13 Nr. 5 (1870) und L 83 B, Nr. H 1020 (1870)&amp;lt;/ref&amp;gt;   wird Anfang 1872 die Ehe der Eltern geschlossen, aus der dann auch mehrere überlebende Kinder hervorgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ehepaar bleibt wohl teils lebenslänglich in der Verantwortung. Zwar heiratet ihr Sohn und Anerbe Hermann Hanning 1905 und führt das Schusterhandwerk weiter,  nach einer 1906 geborenen Tochter aber verstirbt die junge Ehefrau und Mutter bereits im Sommer 1907. Eher ungewöhnlich: Der junge Witwer bleibt allein und stirbt zehn Jahre später ebenfalls noch vor seinen Eltern, den Leibzüchtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohl in diesen Jahren zieht der Ziegler Wilhelm Riesenberg mit seiner Familie auf die Stätte Nr. 48, von der er 1933 das Haus mit Schuppen und Garten, 1952 dann ein weiteres Grundstück erwirbt. 1,6 Hektar Ackerland und Holzung wird Anfang 1939 durch die RUGE an einen Käufer vermittelt, der zuvor Flächen in Haustenbeck für Zwecke der Wehrmacht hatte abgeben müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300240, Bl. 61f&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
zweigeschossiges Haus mit Walmdach, offenbar nach dem Kauf des Grundstücks 1933 errichtet&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
1844 – 1879 	Töns Henrich Hanning (1803 – 1886), Schuhmacher, zuvor Einlieger in Hörste Nr. 12, ∞ (I) 1831 Friderike Henriette Weber von Hörste Nr. 12 († 1838), ∞ (II) 1839 Hanne Wilhelmine Henriette Mellies aus Hörste (1811 – 1894)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder aus 2 Ehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 	August Wilhelm 1832	(† 1833)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 		Töns &amp;lt;u&amp;gt;Hermann&amp;lt;/u&amp;gt; August, * 1834 Schuhmacher u. ab 1865 Col. Billinghausen Nr. 56, († 1903)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 		&amp;lt;u&amp;gt;Friederike&amp;lt;/u&amp;gt; Justine, * 1839 wird Colona Büker im Uekenpohl (Hörste Nr. 27), († 1907)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 		&amp;lt;u&amp;gt;Heinrich&amp;lt;/u&amp;gt; Christoph, * 1842, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 		Friedrich &amp;lt;u&amp;gt;Wilhelm&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1845, Schuhmacher, wird durch Kauf 1874 Colon Hörste Nr. 39, († 1922)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1879 – 1905	&amp;lt;u&amp;gt;Heinrich&amp;lt;/u&amp;gt; Christoph Hanning, Schuhmacher, ab 1905 Leibzüchter († 1919), ∞ 1872 Karoline Wilhelmine Ahle von Hörste Nr. 43 (1844 – 1922)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
* 	Juliane Pauline, * 1869	(† 1870) (Zwill.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 	Ernst August, * 1869 († 1870) (Zwill.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 	&amp;lt;u&amp;gt;Friederike&amp;lt;/u&amp;gt; Henriette, * 1872&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 	Töns &amp;lt;u&amp;gt;Hermann&amp;lt;/u&amp;gt; Friedrich, * 1874, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 	Heinrich Wilhelm, * 1876 († 1877)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 	Johanne Wilhelmine Sophie, * 1877 († 1877)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 	Friedrich Wilhelm, * 1879 († 1889)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 	Johanne Auguste, * 1882	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1905 – 1917	Töns &amp;lt;u&amp;gt;Hermann&amp;lt;/u&amp;gt; Friedrich Hanning (1874 – 1917), Schuhmacher, ∞ 1905 Mathilde Karoline Alwine Kaup (1879 – 1907) aus Heiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 		Minna &amp;lt;u&amp;gt;Mathilde&amp;lt;/u&amp;gt; Johanne, * 1906, Erbin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 (teils - 1952)	Minna &amp;lt;u&amp;gt;Mathilde&amp;lt;/u&amp;gt; Johanne Hanning (1933 in Nachfolge ihres bereits 1917 verstorbenen Vaters im Grundbuch eingetragen), ∞ vor April 1938 Heinrich Windmann, Müller in Schröttinghausen (1938) und Berlebeck (1939) († vor Juni 1952)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 - 1956 Wilhelm Rieseberg, Ziegler (* 1879, † nach 1956), Eigentümer durch Kauf 1933, zuvor dort Einl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewohner der Stätte Hörste Nr. 48 in Adressbüchern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900/01: 	48 Hanning, Heinrich, Schuhmacher.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1925/26: 	48 Riesenberg, Wilhelm, Ziegler &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausstätte in Hörste]] [[Kategorie:Eschenbredestraße (Hörste)]] [[Kategorie:Neuwohner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Teutoburger-Wald-Stra%C3%9Fe,_Parkplatz_neben_Nr._5&amp;diff=60354</id>
		<title>Teutoburger-Wald-Straße, Parkplatz neben Nr. 5</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Teutoburger-Wald-Stra%C3%9Fe,_Parkplatz_neben_Nr._5&amp;diff=60354"/>
		<updated>2026-05-19T08:27:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Hörste&lt;br /&gt;
|Straße=Teutoburger-Wald-Straße  (Hörste)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=3&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94566, 8.75277&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=025&lt;br /&gt;
}}Wo heute zwischen Gasthaus und Nachbarhaus der Parkplatz des Hörster Kruges liegt, stand bis in die 1970er Jahre Hörstes Schmiede, die ein Wirtschaftsgebäude der früheren Straßenkötterstätte Kirchhoff, Hörste Nr. 25, war.&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufruf Kirchhof 1816.jpg|mini|Öffentlicher Aufruf an den Anerben Kirchhof im Fürstl. Lipp. Intelligenzblatt vom 16. Juni 1816, LLB]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Schmiede 1969 beschnitten.jpg|mini|Straßenkötterstätte Kirchhof/Runte, Hörste Nr. 25 (im Hintergrund das Haupthaus des Hofes Weeke Nr. 36), um 1970 ?, aus 825 Jahre Hörste - Historische Fotosammlung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Schmiede 2.jpg|mini|Straßenkötterstätte Kirchhof/Runte, Hörste Nr. 25, um 1970 ?, aus 825 Jahre Hörste - Historische Fotosammlung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Schmiede 3.jpg|mini|Schmiede in Hörste Nr. 25 , um 1955 ?, aus 825 Jahre Hörste - Historische Fotosammlung]]&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Eine teils niederdeutsch abgefasstes notarielles Schriftstück vom 18. November 1594 beginnt:&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 21 Nr. 135, Kerckhof&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;Ich Henrich Kerckhoff, Johan Kerkhhowes vnd Anken, seiner Hausfrauwen eheliche&#039;&#039;(r) &#039;&#039;Sohne, bekenne vnd  .  .  .  mitt dussen schritt, datt Ick, nachdem die sembtlichen Menner zu Horste vnd Hiddentrup, mi vnd Ilsen meiner thokommenden husfrauwen,  .  .  .  vnd fruntlichkeit hebben tho gelewen vnd vergunnett, dat Ich samb meiner husfrauwen,  .  .  .   zu Horste im Stapelager Kerspelle mir   .  .  .  bewonnet hebben, oek bewonnen vnd besitten, dartho zwei Koie vnd 2. Schwine, vnd etzliche Honer vf der Wallmeine tho Water vnd grase tho holden, schall genehmigtt sein, .  .  .&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zunächst wie eine Urkunde über eine genehmigte und consensuale Stättengründung wirkt, ist offenbar mehr eine einseitige Erklärung des Henrich Kirchhof. Mit Datum 2. Febr. 1595 wendet er sich gemeinsam mit seinem Nachbarn Johann Weeke, auch dieser Straßenkötter ohne eigenes Land, in einer Supplic an die gräfliche Regierung in Brake, in der es ebenfalls um die Rechte und Pflichten ihrer Stätten geht. Insbesondere der Viehauftrieb auf die dörflichen Gemeinheiten war stets ein sensibler Punkt mit viel Anlass zu Streitigkeiten, und so folgt unter dem 14. April 1595 die Gegen-Stellungnahme &#039;&#039;Sembttlicher Eingesessener der Dorffschafften Horste und Hiddentrup&#039;&#039;. Wenig später  -  zum 18. April 1595  -  werden beide Parteien nach Brake vorgeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stätte Kirchhof ist 1595 nicht ganz neu; in der Eingabe vom 2. Februar an die lippische Regierung führt Henrich Kirchhof aus  &#039;&#039;.  .  .  wie vnd gestaldt vngefehr vor 40 Jahren mein vader Johan Kerkhoff, mit bewilligung der vonn Hörste, Einen geringen Kahten, oder Wonnhauß, vff der sillbigenn Gemeinde gebauwett, darvor die von Hörste  .  .  .&#039;&#039;  (jetzt) &#039;&#039;eine orkunde gefurdert vnd vffgebuhrett  .  .  .&#039;&#039;  1590 sind dann die beiden benachbarten Stätten &#039;&#039;Johan Weke&#039;&#039; und &#039;&#039;Henrich Kirchof&#039;&#039; erstmals &#039;&#039;vf den Schatz gesetzet&#039;&#039; (besteuert) worden.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z Nr. 1424, S. 6 u. S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt; Es geht also 1595 mehr um die Anmeldung/vollständige Legalisierung des Status quo  -  heute würde man vielleicht sagen: eines vorhandenen Schwarzbaues.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die mitten in Hörste gelegene landlose Straßenkötterstätte Kirchhof ist also zwischen 1550 und 1560 auf gemeinschaftlichem Grund der Bauerschaft Hörste und Hiddentrup entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Volkszählung 1609  -  19 Jahre nach der ersten Erwähnung der Stätte  -  werden Henke Kerckhoff und seine Frau, aber keine (lebenden) Kinder des Ehepaares aufgeführt. Henke, Henrich oder Heinrich Kirchhof wird (als Stätten- oder Köttername) bis nach 1620 genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salbuch von etwa 1640 wird zu der Stätte vermerkt: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 92, S. 155&amp;lt;/ref&amp;gt;  &#039;&#039;Johan Kirchhoff, ein Hoppenplocker, wohnett vff der Horster Gewelde, gibt denselben jahrlich ½ golthl., der gn. Herschafft 3 Burghfesttage vnnd 6 ohnetage  5 eÿer sonst nichts, hadt auch nichts alß ein klein Hauß.&#039;&#039; Dieser Johann Kirchhof  -  möglicherweise identisch mit einer 1599 wegen Unpflicht belangten gleichnamigen Person in Hörste &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 171, S. 120&amp;lt;/ref&amp;gt;  -  verstirbt in den Folgejahren; im um 1645 erfassten Zustand der Höfe in der Vogtei Lage findet sich zur Hörster Stätte Kirchhof: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 94 &amp;lt;/ref&amp;gt;  &#039;&#039;Johan vff´m Kirchhoff   ein alt wittwe, Hoppenplocker; hatt Kinder --- 2; 1 Kuh; hatt ---  an Gelde bey Wiemann 104 thllr; hatt davor zu 3 ½ schl Korn Insaat Landt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Geschäftsmodell einer solchen Kleinststätte ohne eigenes Land wird hier sichtbar: Das wichtige Huderecht für ein oder zwei Kühe auf der Gemeinheit wird ergänzt durch einen halben Hektar Ackerfläche, der kein direktes Pachtland, sondern Kreditsicherheit ist. Geld fließt bei dieser Art Geschäft nicht; die fiktive Zinseinnahme ist durch die ebenso fiktive Pachtzahlung abgegolten. Vierzig Jahre später gehört die Stätte Kirchhof immer noch zu den zahlreichen Gläubigern des hochverschuldeten Hofes Wiemann, das Pfandgrundstück kann also verlässlich bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 97, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Volkszählung Ende 1648 wird aufgenommen: (Stätte) &#039;&#039;Johan vffm Kirchhoffe, eine Witwe, 1 Kindt, 1 Inliggersche mitt einem Kleinkinde.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z Nr. 1424, S. 327&amp;lt;/ref&amp;gt; Unklar bleibt 1651/52 ein Weinkauf zu der Stätte: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 176, S. 77&amp;lt;/ref&amp;gt;  &#039;&#039;Henrich auffm Kirchhoffe will den Weinkauff dingen, ist ein Hoppenplocker in Hörste. N. Bartoldt auffm Kirchhoffe will nicht zulaßen, das sein Halbbruder Henrich den Weinkauf dingen soll. Wen&#039;&#039;(n) &#039;&#039;derselbe soll gedungen werden, will er als der rechte Erbe solches thun.&#039;&#039; Fünf Jahre später bei der Zählung eigenbehöriger Kinder ist weder Henrich noch Bartoldt, sondern ein gewisser &#039;&#039;Jost auff dem Kirchhoffe&#039;&#039; Besitzer der Stätte und hat bereits zwei Söhne im Alter von 3 ½ und 1 Jahr.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z Nr. 1424, S. 402&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 120 Jahre geht es nun in zwar sehr bescheidenen, aber geordneten Verhältnissen auf der Stätte weiter, dann kommt es in den 1780er Jahren zu einer ernsten Schuldenkrise.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26 Bd. 1 (Kerkhof Nr. 25)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1787 wird das verkäufliche Inventar der Stätte (1 Kuh, 1 Bett, 1 Oberbett, 2 kupferne Kessel, 1 eiserner Topf) von Amtspersonen ins Gasthaus nebenan geschafft und bereits am nächsten Morgen zwangsverkauft. 1789 steht der Zwangsverkauf des in sehr schlechtem Zustand befindlichen Hauses an. Bei einer Schätzung der Stätte auf 280 Taler werden nur 70 Taler geboten, weniger als die aufgelaufenen Schulden. Daraufhin kommt der Leibzüchter auf der Stätte zum Zuge, der anbietet, diese zusammen mit einem Partner gegen Zahlung der Schulden zu übernehmen. Für Jahrzehnte herrscht danach derartige Armut auf der Stätte, dass noch 1806 die Beerdigung der Colona Kirchhof aus Armenmitteln bezahlt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem bereits in den 1780er Jahren finanziell gescheiterten Kötter Johann Berend Wilhelm bleibt nichts erspart. Anfang 1816, ein Jahr vor seinem Tod, begibt er sich auf die Amtsstube in Detmold und erklärt, dass sein 28-jähriger Sohn drei Jahre zuvor heimlich mit einer Frau, mit der er bereits drei Kinder habe, entwichen und deshalb zur Übernahme seiner Stätte ungeeignet sei. Er schlägt statt des Sohnes dessen 24-jährige Schwester Hanna zur Anerbin vor, was vom Amt akzeptiert wird, nachdem der Sohn einem öffentlichen Aufruf, sich binnen eines Vierteljahres zu melden und Stellung zu nehmen, nicht gefolgt ist. So kann ein Ende 1816 einheiratender Schwiegersohn dringend benötigtes frisches Geld auf die Stätte bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1896 verkauft der Straßenkötter Wilhelm Kirchhof, ein Mann in den besten Jahren und hauptberuflich Ziegelmeister, das zur Stätte gehörende Leibzuchtshaus für 3000 Mark. Im Januar 1901 erscheint er erneut vor dem zuständigen Amtsgericht in Oerlinghausen und verkauft nun seine restliche Stätte Hörste Nr. 25 an den Schmiedemeister Wilhelm Runte, seit einigen Jahren Einlieger in Hörste, zum Kaufpreis von 4800 Mark.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300241, Bl. 61&amp;lt;/ref&amp;gt; Kirchhof zieht mit Frau und vier Kindern nach Rheydt bei Düsseldorf, wo er vermutlich bereits seit Jahren als Ziegelmeister tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Jahrzehnte betreibt Wilhelm Runte sen. die Schmiede, dann übergibt er Stätte und Schmiede 1941 an seinen ältesten, noch unverheirateten Sohn Wilhelm Runte jun., der aber noch vor seinen Eltern Anfang 1943 verstirbt. Die Stätte fällt an seine drei Geschwister Paul, Luise und Erwin Runte. Nach Kriegsende wird die Schmiede bis Ende der 1970er Jahre von dem Pächter Podschwadek weitergeführt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Ab etwa1555 existiert für mindestens hundert Jahre nur ein kleines Haus (Salbuch um 1640: &#039;&#039;nichts alß ein Klein Hauß&#039;&#039;), erst im Messbuch 1730 heißt es: &#039;&#039;2 gebäu auff der gemeine ohne Hoffraum&#039;&#039;; im Salbuch 1753 ist notiert: &#039;&#039;an Gebäuden 1. das Wohnhaus, 2. das Backhaus&#039;&#039;. Im Salbuch 1781 ist zusätzlich eine Leibzucht nachgetragen, die also zwischen 1780 und der nächsten Salbuch-Erhebung 1829 erbaut worden ist. 1896 wird diese südwestlich an der Straße (Dorf-auswärts) gelegene Leibzucht samt einem zugehörigen Backhaus abgetrennt und verkauft; sie wird zur Neuwohnerstätte Hörste Nr. 93.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Haupthaus, von der Grundfläche kaum größer als die Leibzucht, wechselt mit einem weiteren Backhaus 1901 den Besitzer und wird danach für sieben Jahrzehnte zu Hörstes Schmiede(-Stätte).&amp;lt;ref&amp;gt;In manchen lipp. Dörfern (z. B. Heiden u. Wellentrup/Oerl.) hat es sehr früh und über Jahrhunderte Stätten geben, deren Recht und Pflicht (neben der obligatorischen Landwirtschaft) der Betrieb einer Schmiede war, wie für Ostmann in Heiden u. Kespohl in Wellentrup bereits aus dem Salbuch 1617 hervorgeht. Auch in Hörste werden ab etwa 1700 verschiedentlich Schmiede erwähnt (z. B. Johan Rosenbaum im GoG 1710/11). Von Anfang des 18. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts befand sich Hörstes Dorfschmiede auf der Stätte Nr. 21  -  Riesenberg oder Grothof.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bald nach dem Erwerb wird das Wohnhaus durch einen Anbau rechts der Rundbogentür vergrößert, in den 1920er Jahren entsteht auf der linken Seite die Schmiedewerkstatt. Schließlich wird 1938 eine Dienstbarkeit für den Benzol-Verband, Bochum, in das Grundbuch eingetragen betreffend Bau einer Tankanlage mit unterirdischem Tank. Diese Tankstelle vor dem Giebel der Schmiede belegt, dass auch der Service für motorisierte Fahrzeuge durchgeführt wurde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Eine Inschrift hat es auf dem Torbogen gegeben. Diese ist auf einem Foto erkennbar, aber nicht lesbar.&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
um 1555	Johan Kerckhoff und Ehefrau Anke erbauen ein kleines Haus auf Dorf-gemeinschaftlichen Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1590		Henrich Kirchhof, Sohn des Vorangehenden, ist Kötter; seine Stätte wird &#039;&#039;vf den Schatz gesetzet&#039;&#039; (steuerpflichtig).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1594/95	Henrich Kirchhof und Frau Ilse bemühen sich um rechtliche Absicherung der Rechte und Pflichten ihrer Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1603		Henrich Kirchof (Landschatzregister)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1609		Henke Kerkhoff und Frau (Volkszählung; offenbar keine kleinen o. halbwüchsigen Kinder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1617		Heinrich Kirchoff , m. gnd. Herrn eigen (Salbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1640 (um)	Johan Kirchhoff  (Salbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1645 (um)	Witwe des Johan vffm Kirchhoff, 2 Kinder (Zustand der Höfe/Salbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1648		Witwe des Johan vffm Kirchhoff, 1 Kind (Volkszählung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1651/52	Jost auffm Kirchhoffe verstorben, nicht verheiratet gewesen, hinterlässt u. a. 5 Taler Brautschatzforderung gegen seine elterliche Stätte (Erbteilung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1651/52	Die Halbbrüder Henrich und Bartoldt Kirchhof streiten, wer von ihnen die Stätte antritt. (Weinkauf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1656		Jost auff dem Kirchhoffe, ein Hoppenpflücker hatt   (2 Söhne)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		1)  Heinrich – von 3 ½ Jahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		2) Hans Henrich – von 1 Jahr	(Verz. der eig.behör. Kinder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
1674		Jost Kerckhoffs fraue ist gestorben, hat hinterlaßen 2 Kuhbiester vndt acht kleine Kinder  .  .  .     	(Erbteilung)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1680		Johann vffm Kirchhoffe Ein Kleinkötter, der gnd. Herrsch. Eigen, hat 2 Kühe, aber keine eigene Ländereÿ,   .  .  .	(Salbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1680		Hanß Henrich Kirchhoffe zu frühe beÿ geschlaffen  	(GoG, Bauerschaft 			Hörste)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1680/81	Lücken Berent muß Johan Kerckhoffes Kottstette beweinkaufen (GoG, Brsch. 			Hörste)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1683     Hans Henrich Kerkhoff ist ein Brinksitzer, hat ein Kind und 6 Geschwister, wovon 4 dienen. (Salbuch)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1686		Hermann Bartold, weil. Jost Kerckhoffs zu Hörste hinterlassener Sohn, heiratet Catrina Ilsabein  .  .  .  auf der Breitenheide Witwe; er zu ihr, .  .  . 			verbessert mit 30 thlr so ihm sein Bruder Hans Henrich zum kindlichen Anteil aus seiner väterlichen Stätte mitgibt  .  .  .   (Eheprotokoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1687		Simon Kerckhoff hatt mit Anna Catharina Piepers in Unzucht gelebet. Ist Ihr erstes mahl	(GoG, Brsch. Hörste)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1689		Simon Kerckhoff zum andern mahl unpflicht getrieben mit Catharina von Schlinck Jacobs Hoff, dieser erstes mahl		(GoG, Brsch. Hörste)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1708 		Jobst Kerckhoff hat(te) Kinder     (Verzeichnis der eigenbehörigen Untertanen in der Vogtei Lage)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
		1. Hanß Herm ist an Erbe zur Stette, hat eine frau von der Pivitsheide so Eÿgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		2. Schling Herm, uff der Breiden Heide v. Lage so Eÿgen&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
		3. Simon ein Einlieger&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1716		Anna Maria, gebohren von Hanß Henrich Kerckhoff und Annen Cathrinen Lucken, Eheleuten in Hörste, Vogteÿ Lage, freÿ gelaßen für – 3 rthlr     (Freilassungen) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1652 – 1680/81	Jost Kirchhof, † vor 1687, ∞ um 1650 NN († 1674)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Heinrich, * 1653&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hans Hermann, * 1655, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hermann Bartold, * um 1660, ∞ 1686 Witwe Catharina Schling, wird KK Schling a. d. Breitenheide, † um 1708&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Simon, * um 1665,  zeugt 1687 u. 1689 unehel. Kinder, ist 1695 Krawinkels Knecht, 1708 Einlieger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	4 weitere Kinder, * vor 1675&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1681 – 1722		Hans Hermann Kirchhof (1655 - 1728), ∞ 1680/81 Anne Cathrine Lücke (1652 - 1728) aus Pivitsheide VL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann, * um/nach 1680, verh., 4 Kinder, † vor 1729&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Maria, * um 1689, ∞ 1716&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Berend, * 1690, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Margarethe Ilsabein, * 1696, ∞ 1726 KK Johann Philip Riesenberg in Hörste, wird Riesenbergsche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1722 – 1752		Johann Berend Kirchhof (1690 – 1758), ∞ 1722 Agnete Schierlau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Marie Ilsabein, * 1723&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann, * 1725, † 1740 (vom Boden gefallen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Catharina, * 1726, Anerbin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	NNw, * 1730&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Simon Jobst, * 1734, † 1747&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1752 – 1760		Johann Hermann Pollmann (1722 – 1760) aus Pivitsheide, ∞ 1752 Anna Catharina Kirchhof (1726 – 1758), Anerbin; J. H. Pollmann wird StK Kirchhof; er ∞ (II) 1759 Anna Maria Ilsabein Möller aus Pivitsheide; diese ∞ (III) 1760 Henrich Christoph Großhof (1734 – 1807) aus Hörste, der (Interims-)StK Kirchhof wird&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kinder aus 3 Ehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Henrich Herm:, * 1753, † 1755&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Catrine Liesabeth, * 1755&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Marie Ilsabein, * 1756&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Margarethe Ilsabein, * 1758, Anerbin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Töns, * 1760, † 1760&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Berend, * 1761&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann Christoph, * 1764, ∞ 1807, Einl. und Weber in Hörste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Agnetha Elisabeth * 1769&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1760 – vor 1782	Henrich Christoph Kirchhof , geb. Großhof (vgl. oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vor 1782 – 1816	Johann Berend Wilhelm (1746 – 1817) aus Schmeltebruch bei Greste, ∞ (I) vor 1782 Anne Margarethe Ilsabein Kirchhof (1758 – 1806), Anerbin, und wird StK Kirchhof; ∞ (II) 1807 Amalie Christine Wiemann aus Hörste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Amalie Elisabeth, * 1781, † 1784&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Marie Luise, * 1783, † 1805&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Töns Henrich, * 1788,  1813 heimlich ins Ausland entwichen, verliert 1816 das Anerberecht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hanna Catharina Ilsabein, * 1792, wird 1816 Anerbin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Friedrich Wilhelm, * 1800, † 1802&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 – 1840		Töns Henrich Kuhställer (1792 – 1840) aus Greste, ∞ 1816 Hanna Catharina Ilsabein Kirchhof (1792 – 1862), Anerbin, und wird StK Kirchhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	3 ungetauft verstorbene Kinder, * und † 1817, 1818, 1821&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Wilhelmine Caroline, * 1822, ∞ 1849&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friedrich Heinrich August, * 1825, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Caroline Amalie, * 1828, ∞ 1853&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1840 – 1853		Witwe Hanna Catrina Ilsabein Kirchhof (vgl. oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1853 – 1866		Friedrich Heinrich August Kirchhof (1825 – 1866), ∞ (I) 1853 Henriette Friederike Amalia Quentmeier (1828 – 1890) aus Hörste; diese ∞ (II) 1869 Friedrich Wilhelm Hausmann (1832 – 1892) aus Pivitsheide VL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Heinrich Adolf, * 1853, † 1856&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friedrich August, * 1856, † 1858&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friedrich Wilhelm, * 1858, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1869 – 1883		Friedrich Wilhelm Hausmann (1832 – 1892) (vgl. oben) ist (Interims-) StK Kirchhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1883 – 1900		Friedrich Wilhelm Kirchhof (* 1858), Ziegler/Ziegelmeister u. StK, ∞ 1883 Henriette Elise Detering von Hidessen Nr. 72 (* 1862)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Minna Auguste Luise, * 1882&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Emilie Hermine, * 1884&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Auguste Regine Klara, * 1887&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Bertha Johanne Luise, * 1889&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friedrich Wilhelm, * 1895, † 1896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Januar 1901 		Verkauf der Stätte Hörste Nr. 25 seitens des Ziegelmeisters Wilhelm Kirchhof an den Schmiedemeister Wilhelm Runte sen. aus Piv. VH; Wegzug der Familie Kirchhof Nr. 25 nach Rheydt bei Düsseldorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 – 1941		Wilhelm Runte sen. (1865 – 1944), Schmiedemeister, ∞ 1894 Juliane Marie Justine Schulze (1870 – 1944) von Hörste Nr. 32&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Wilhelm jun., Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Paul&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Luise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Erwin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1941 – 1943		Wilh. Runte jun., Schmiedemeister (1xxx – 1943) (ledig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1943		Erbengemeinschaft Geschwister Paul, Luise und Erwin Runte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewohner der Stätte Hörste Nr. 25 in Volkszählungen (VZ) und Adressbüchern (AB):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1769 (VZ):    25  Kerckhoff (Ma + Fr, 2 Sö, 1 To); Einl. Jost Fashe ( M + Fr, 1 So, 1 To) Preußischer Soldat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1776 (VZ):    25  Christoph Kerckhoff (Ma + Fr, 2 Sö, 1 To); Einl. Berend B . . . (Ma + Fr), spinnet&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1828 (VZ):    25  2 Wohnhäuser, Joh. Friedr. Kirchhof; Leibz. Joh. B. Kirchhof; Einl. Joh. Friedr. Gronemeier; Einl. Hermann Meier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900/01 (AB): 25 Runte, Wilhelm, Schmiedemeister. Reker, Hermann, Tagelöhner. (Angabe zu Nr. 26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925/26 (AB): 25 Runte, Wilh., Schmied; Runte, Paul, Ziegler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Im lippischen Adressbuch 1901 sind bei der Bauerschaft Hörste die Angaben zu den Hausnummern 25 und 26 vertauscht. Aus Vergleich von Gebäudesteuerrolle, Adr.buch 1901 und Adr.buch 1926 folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angaben bei Nr. 25 gehören zu Hausnummer 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angaben bei Nr. 26 gehören zu Hausnummer 25  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausstätte in Hörste]] [[Kategorie:Teutoburger-Wald-Straße (Hörste)]] [[Kategorie:Straßenkötter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Teutoburger-Wald-Stra%C3%9Fe,_Parkplatz_neben_Nr._5&amp;diff=60353</id>
		<title>Teutoburger-Wald-Straße, Parkplatz neben Nr. 5</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Teutoburger-Wald-Stra%C3%9Fe,_Parkplatz_neben_Nr._5&amp;diff=60353"/>
		<updated>2026-05-19T08:25:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Hörste&lt;br /&gt;
|Straße=Teutoburger-Wald-Straße  (Hörste)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=3&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94566, 8.75277&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=025&lt;br /&gt;
}}Wo heute zwischen Gasthaus und Nachbarhaus der Parkplatz des Hörster Kruges liegt, stand bis in die 1970er Jahre Hörstes Schmiede, die ein Wirtschaftsgebäude der früheren Straßenkötterstätte Kirchhoff, Hörste Nr. 25, war.&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufruf Kirchhof 1816.jpg|mini|Öffentlicher Aufruf an den Anerben Kirchhof im Fürstl. Lipp. Intelligenzblatt vom 16. Juni 1816, LLB]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Schmiede 1969 beschnitten.jpg|mini|Straßenkötterstätte Kirchhof/Runte, Hörste Nr. 25 (im Hintergrund das Haupthaus des Hofes Weeke Nr. 36), um 1970 ?, aus 825 Jahre Hörste - Historische Fotosammlung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Schmiede 2.jpg|mini|Straßenkötterstätte Kirchhof/Runte, Hörste Nr. 25, um 1970 ?, aus 825 Jahre Hörste - Historische Fotosammlung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Schmiede 3.jpg|mini|Schmiede in Hörste Nr. 25 , um 1955 ?, aus 825 Jahre Hörste - Historische Fotosammlung]]&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Eine teils niederdeutsch abgefasstes notarielles Schriftstück vom 18. November 1594 beginnt:&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 21 Nr. 135, Kerckhof&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;Ich Henrich Kerckhoff, Johan Kerkhhowes vnd Anken, seiner Hausfrauwen eheliche&#039;&#039;(r) &#039;&#039;Sohne, bekenne vnd  .  .  .  mitt dussen schritt, datt Ick, nachdem die sembtlichen Menner zu Horste vnd Hiddentrup, mi vnd Ilsen meiner thokommenden husfrauwen,  .  .  .  vnd fruntlichkeit hebben tho gelewen vnd vergunnett, dat Ich samb meiner husfrauwen,  .  .  .   zu Horste im Stapelager Kerspelle mir   .  .  .  bewonnet hebben, oek bewonnen vnd besitten, dartho zwei Koie vnd 2. Schwine, vnd etzliche Honer vf der Wallmeine tho Water vnd grase tho holden, schall genehmigtt sein, .  .  .&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zunächst wie eine Urkunde über eine genehmigte und consensuale Stättengründung wirkt, ist offenbar mehr eine einseitige Erklärung des Henrich Kirchhof. Mit Datum 2. Febr. 1595 wendet er sich gemeinsam mit seinem Nachbarn Johann Weeke, auch dieser Straßenkötter ohne eigenes Land, in einer Supplic an die gräfliche Regierung in Brake, in der es ebenfalls um die Rechte und Pflichten ihrer Stätten geht. Insbesondere der Viehauftrieb auf die dörflichen Gemeinheiten war stets ein sensibler Punkt mit viel Anlass zu Streitigkeiten, und so folgt unter dem 14. April 1595 die Gegen-Stellungnahme &#039;&#039;Sembttlicher Eingesessener der Dorffschafften Horste und Hiddentrup&#039;&#039;. Wenig später  -  zum 18. April 1595  -  werden beide Parteien nach Brake vorgeladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stätte Kirchhof ist 1595 nicht ganz neu; in der Eingabe vom 2. Februar an die lippische Regierung führt Henrich Kirchhof aus  &#039;&#039;.  .  .  wie vnd gestaldt vngefehr vor 40 Jahren mein vader Johan Kerkhoff, mit bewilligung der vonn Hörste, Einen geringen Kahten, oder Wonnhauß, vff der sillbigenn Gemeinde gebauwett, darvor die von Hörste  .  .  .&#039;&#039;  (jetzt) &#039;&#039;eine orkunde gefurdert vnd vffgebuhrett  .  .  .&#039;&#039;  1590 sind dann die beiden benachbarten Stätten &#039;&#039;Johan Weke&#039;&#039; und &#039;&#039;Henrich Kirchof&#039;&#039; erstmals &#039;&#039;vf den Schatz gesetzet&#039;&#039; (besteuert) worden.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z Nr. 1424, S. 6 u. S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt; Es geht also 1595 mehr um die Anmeldung/vollständige Legalisierung des Status quo  -  heute würde man vielleicht sagen: eines vorhandenen Schwarzbaues.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die mitten in Hörste gelegene landlose Straßenkötterstätte Kirchhof ist also zwischen 1550 und 1560 auf gemeinschaftlichem Grund der Bauerschaft Hörste und Hiddentrup entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Volkszählung 1609  -  19 Jahre nach der ersten Erwähnung der Stätte  -  werden Henke Kerckhoff und seine Frau, aber keine (lebenden) Kinder des Ehepaares aufgeführt. Henke, Henrich oder Heinrich Kirchhof wird (als Stätten- oder Köttername) bis nach 1620 genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salbuch von etwa 1640 wird zu der Stätte vermerkt: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 92, S. 155&amp;lt;/ref&amp;gt;  &#039;&#039;Johan Kirchhoff, ein Hoppenplocker, wohnett vff der Horster Gewelde, gibt denselben jahrlich ½ golthl., der gn. Herschafft 3 Burghfesttage vnnd 6 ohnetage  5 eÿer sonst nichts, hadt auch nichts alß ein klein Hauß.&#039;&#039; Dieser Johann Kirchhof  -  möglicherweise identisch mit einer 1599 wegen Unpflicht belangten gleichnamigen Person in Hörste &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 171, S. 120&amp;lt;/ref&amp;gt;  -  verstirbt in den Folgejahren; im um 1645 erfassten Zustand der Höfe in der Vogtei Lage findet sich zur Hörster Stätte Kirchhof: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 94 &amp;lt;/ref&amp;gt;  &#039;&#039;Johan vff´m Kirchhoff   ein alt wittwe, Hoppenplocker; hatt Kinder --- 2; 1 Kuh; hatt ---  an Gelde bey Wiemann 104 thllr; hatt davor zu 3 ½ schl Korn Insaat Landt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Geschäftsmodell einer solchen Kleinststätte ohne eigenes Land wird hier sichtbar: Das wichtige Huderecht für ein oder zwei Kühe auf der Gemeinheit wird ergänzt durch einen halben Hektar Ackerfläche, der kein direktes Pachtland, sondern Kreditsicherheit ist. Geld fließt bei dieser Art Geschäft nicht; die fiktive Zinseinnahme ist durch die ebenso fiktive Pachtzahlung abgegolten. Vierzig Jahre später gehört die Stätte Kirchhof immer noch zu den zahlreichen Gläubigern des hochverschuldeten Hofes Wiemann, das Pfandgrundstück kann also verlässlich bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 97, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Volkszählung Ende 1648 wird aufgenommen: (Stätte) &#039;&#039;Johan vffm Kirchhoffe, eine Witwe, 1 Kindt, 1 Inliggersche mitt einem Kleinkinde.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z Nr. 1424, S. 327&amp;lt;/ref&amp;gt; Unklar bleibt 1651/52 ein Weinkauf zu der Stätte: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 176, S. 77&amp;lt;/ref&amp;gt;  &#039;&#039;Henrich auffm Kirchhoffe will den Weinkauff dingen, ist ein Hoppenplocker in Hörste. N. Bartoldt auffm Kirchhoffe will nicht zulaßen, das sein Halbbruder Henrich den Weinkauf dingen soll. Wen&#039;&#039;(n) &#039;&#039;derselbe soll gedungen werden, will er als der rechte Erbe solches thun.&#039;&#039; Fünf Jahre später bei der Zählung eigenbehöriger Kinder ist weder Henrich noch Bartoldt, sondern ein gewisser &#039;&#039;Jost auff dem Kirchhoffe&#039;&#039; Besitzer der Stätte und hat bereits zwei Söhne im Alter von 3 ½ und 1 Jahr.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z Nr. 1424, S. 402&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 120 Jahre geht es nun in zwar sehr bescheidenen, aber geordneten Verhältnissen auf der Stätte weiter, dann kommt es in den 1780er Jahren zu einer ernsten Schuldenkrise.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26 Bd. 1 (Kerkhof Nr. 25)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1787 wird das verkäufliche Inventar der Stätte (1 Kuh, 1 Bett, 1 Oberbett, 2 kupferne Kessel, 1 eiserner Topf) von Amtspersonen ins Gasthaus nebenan geschafft und bereits am nächsten Morgen zwangsverkauft. 1789 steht der Zwangsverkauf des in sehr schlechtem Zustand befindlichen Hauses an. Bei einer Schätzung der Stätte auf 280 Taler werden nur 70 Taler geboten, weniger als die aufgelaufenen Schulden. Daraufhin kommt der Leibzüchter auf der Stätte zum Zuge, der anbietet, diese zusammen mit einem Partner gegen Zahlung der Schulden zu übernehmen. Für Jahrzehnte herrscht danach derartige Armut auf der Stätte, dass noch 1806 die Beerdigung der Colona Kirchhof aus Armenmitteln bezahlt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem bereits in den 1780er Jahren finanziell gescheiterten Kötter Johann Berend Wilhelm bleibt nichts erspart. Anfang 1816, ein Jahr vor seinem Tod, begibt er sich auf die Amtsstube in Detmold und erklärt, dass sein 28-jähriger Sohn drei Jahre zuvor heimlich mit einer Frau, mit der er bereits drei Kinder habe, entwichen und deshalb zur Übernahme seiner Stätte ungeeignet sei. Er schlägt statt des Sohnes dessen 24-jährige Schwester Hanna zur Anerbin vor, was vom Amt akzeptiert wird, nachdem der Sohn einem öffentlichen Aufruf, sich binnen eines Vierteljahres zu melden und Stellung zu nehmen, nicht gefolgt ist. So kann ein Ende 1816 einheiratender Schwiegersohn dringend benötigtes frisches Geld auf die Stätte bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1896 verkauft der Straßenkötter Wilhelm Kirchhof, ein Mann in den besten Jahren und hauptberuflich Ziegelmeister, das zur Stätte gehörende Leibzuchtshaus für 3000 Mark. Im Januar 1901 erscheint er erneut vor dem zuständigen Amtsgericht in Oerlinghausen und verkauft nun seine restliche Stätte Hörste Nr. 25 an den Schmiedemeister Wilhelm Runte, seit einigen Jahren Einlieger in Hörste, zum Kaufpreis von 4800 Mark.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold), Nr. 300241, Bl. 61&amp;lt;/ref&amp;gt; Kirchhof zieht mit Frau und vier Kindern nach Rheydt bei Düsseldorf, wo er vermutlich bereits seit Jahren als Ziegelmeister tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Jahrzehnte betreibt Wilhelm Runte sen. die Schmiede, dann übergibt er Stätte und Schmiede 1941 an seinen ältesten, noch unverheirateten Sohn Wilhelm Runte jun., der aber noch vor seinen Eltern Anfang 1943 verstirbt. Die Stätte fällt an seine drei Geschwister Paul, Luise und Erwin Runte. Nach Kriegsende wird die Schmiede bis Ende der 1970er Jahre von dem Pächter Podschwadek weitergeführt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Ab etwa1555 existiert für mindestens hundert Jahre nur ein kleines Haus (Salbuch um 1640: &#039;&#039;nichts alß ein Klein Hauß&#039;&#039;), erst im Messbuch 1730 heißt es: &#039;&#039;2 gebäu auff der gemeine ohne Hoffraum&#039;&#039;; im Salbuch 1753 ist notiert: &#039;&#039;an Gebäuden 1. das Wohnhaus, 2. das Backhaus&#039;&#039;. Im Salbuch 1781 ist zusätzlich eine Leibzucht nachgetragen, die also zwischen 1780 und der nächsten Salbuch-Erhebung 1829 erbaut worden ist. 1896 wird diese südwestlich an der Straße (Dorf-auswärts) gelegene Leibzucht samt einem zugehörigen Backhaus abgetrennt und verkauft; sie wird zur Neuwohnerstätte Hörste Nr. 93.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Haupthaus, von der Grundfläche kaum größer als die Leibzucht, wechselt mit einem weiteren Backhaus 1901 den Besitzer und wird danach für sieben Jahrzehnte zu Hörstes Schmiede(-Stätte).&amp;lt;ref&amp;gt;In manchen lipp. Dörfern (z. B. Heiden u. Wellentrup/Oerl.) hat es sehr früh und über Jahrhunderte Stätten geben, deren Recht und Pflicht (neben der obligatorischen Landwirtschaft) der Betrieb einer Schmiede war, wie für Ostmann in Heiden u. Kespohl in Wellentrup bereits aus dem Salbuch 1617 hervorgeht. Auch in Hörste werden ab etwa 1700 verschiedentlich Schmiede erwähnt (z. B. Johan Rosenbaum im GoG 1710/11). Von Anfang des 18. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts befand sich Hörstes Dorfschmiede auf der Stätte Nr. 21  -  Riesenberg oder Grothof.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bald nach dem Erwerb wird das Wohnhaus durch einen Anbau rechts der Rundbogentür vergrößert, in den 1920er Jahren entsteht auf der linken Seite die Schmiedewerkstatt. Schließlich wird 1938 eine Dienstbarkeit für den Benzol-Verband, Bochum, in das Grundbuch eingetragen betreffend Bau einer Tankanlage mit unterirdischem Tank. Diese Tankstelle vor dem Giebel der Schmiede belegt, dass auch der Service für motorisierte Fahrzeuge durchgeführt wurde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Eine Inschrift hat es auf dem Torbogen gegeben. Diese ist auf einem Foto erkennbar, aber nicht lesbar.&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
um 1555	Johan Kerckhoff und Ehefrau Anke erbauen ein kleines Haus auf Dorf-gemeinschaftlichen Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1590		Henrich Kirchhof, Sohn des Vorangehenden, ist Kötter; seine Stätte wird &#039;&#039;vf den Schatz gesetzet&#039;&#039; (steuerpflichtig).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1594/95	Henrich Kirchhof und Frau Ilse bemühen sich um rechtliche Absicherung der Rechte und Pflichten ihrer Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1603		Henrich Kirchof (Landschatzregister)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1609		Henke Kerkhoff und Frau (Volkszählung; offenbar keine kleinen o. halbwüchsigen Kinder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1617		Heinrich Kirchoff , m. gnd. Herrn eigen (Salbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1640 (um)	Johan Kirchhoff  (Salbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1645 (um)	Witwe des Johan vffm Kirchhoff, 2 Kinder (Zustand der Höfe/Salbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1648		Witwe des Johan vffm Kirchhoff, 1 Kind (Volkszählung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1651/52	Jost auffm Kirchhoffe verstorben, nicht verheiratet gewesen, hinterlässt u. a. 5 Taler Brautschatzforderung gegen seine elterliche Stätte (Erbteilung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1651/52	Die Halbbrüder Henrich und Bartoldt Kirchhof streiten, wer von ihnen die Stätte antritt. (Weinkauf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1656		Jost auff dem Kirchhoffe, ein Hoppenpflücker hatt   (2 Söhne)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		1)  Heinrich – von 3 ½ Jahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		2) Hans Henrich – von 1 Jahr	(Verz. der eig.behör. Kinder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
1674		Jost Kerckhoffs fraue ist gestorben, hat hinterlaßen 2 Kuhbiester vndt acht kleine Kinder  .  .  .     	(Erbteilung)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1680		Johann vffm Kirchhoffe Ein Kleinkötter, der gnd. Herrsch. Eigen, hat 2 Kühe, aber keine eigene Ländereÿ,   .  .  .	(Salbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1680		Hanß Henrich Kirchhoffe zu frühe beÿ geschlaffen  	(GoG, Bauerschaft 			Hörste)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1680/81	Lücken Berent muß Johan Kerckhoffes Kottstette beweinkaufen (GoG, Brsch. 			Hörste)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1683     Hans Henrich Kerkhoff ist ein Brinksitzer, hat ein Kind und 6 Geschwister, wovon 4 dienen. (Salbuch)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1686		Hermann Bartold, weil. Jost Kerckhoffs zu Hörste hinterlassener Sohn, heiratet Catrina Ilsabein  .  .  .  auf der Breitenheide Witwe; er zu ihr, .  .  . 			verbessert mit 30 thlr so ihm sein Bruder Hans Henrich zum kindlichen Anteil aus seiner väterlichen Stätte mitgibt  .  .  .   (Eheprotokoll)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1687		Simon Kerckhoff hatt mit Anna Catharina Piepers in Unzucht gelebet. Ist Ihr erstes mahl	(GoG, Brsch. Hörste)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1689		Simon Kerckhoff zum andern mahl unpflicht getrieben mit Catharina von Schlinck Jacobs Hoff, dieser erstes mahl		(GoG, Brsch. Hörste)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1708 		Jobst Kerckhoff hat(te) Kinder     (Verzeichnis der eigenbehörigen Untertanen in der Vogtei Lage)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
		1. Hanß Herm ist an Erbe zur Stette, hat eine frau von der Pivitsheide so Eÿgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
		2. Schling Herm, uff der Breiden Heide v. Lage so Eÿgen&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
		3. Simon ein Einlieger&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1716		Anna Maria, gebohren von Hanß Henrich Kerckhoff und Annen Cathrinen Lucken, Eheleuten in Hörste, Vogteÿ Lage, freÿ gelaßen für – 3 rthlr     (Freilassungen) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1652 – 1680/81	Jost Kirchhof, † vor 1687, ∞ um 1650 NN († 1674)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Heinrich, * 1653&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hans Hermann, * 1655, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hermann Bartold, * um 1660, ∞ 1686 Witwe Catharina Schling, wird KK Schling a. d. Breitenheide, † um 1708&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Simon, * um 1665,  zeugt 1687 u. 1689 unehel. Kinder, ist 1695 Krawinkels Knecht, 1708 Einlieger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	4 weitere Kinder, * vor 1675&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1681 – 1722		Hans Hermann Kirchhof (1655 - 1728), ∞ 1680/81 Anne Cathrine Lücke (1652 - 1728) aus Pivitsheide VL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann, * um/nach 1680, verh., 4 Kinder, † vor 1729&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Maria, * um 1689, ∞ 1716&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Berend, * 1690, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Margarethe Ilsabein, * 1696, ∞ 1726 KK Johann Philip Riesenberg in Hörste, wird Riesenbergsche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1722 – 1752		Johann Berend Kirchhof (1690 – 1758), ∞ 1722 Agnete Schierlau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Marie Ilsabein, * 1723&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann, * 1725, † 1740 (vom Boden gefallen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Catharina, * 1726, Anerbin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	NNw, * 1730&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Simon Jobst, * 1734, † 1747&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1752 – 1760		Johann Hermann Pollmann (1722 – 1760) aus Pivitsheide, ∞ 1752 Anna Catharina Kirchhof (1726 – 1758), Anerbin; J. H. Pollmann wird StK Kirchhof; er ∞ (II) 1759 Anna Maria Ilsabein Möller aus Pivitsheide; diese ∞ (III) 1760 Henrich Christoph Großhof (1734 – 1807) aus Hörste, der (Interims-)StK Kirchhof wird&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kinder aus 3 Ehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Henrich Herm:, * 1753, † 1755&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Catrine Liesabeth, * 1755&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Marie Ilsabein, * 1756&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Margarethe Ilsabein, * 1758, Anerbin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Töns, * 1760, † 1760&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Berend, * 1761&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann Christoph, * 1764, ∞ 1807, Einl. und Weber in Hörste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Agnetha Elisabeth * 1769&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1760 – vor 1782	Henrich Christoph Kirchhof , geb. Großhof (vgl. oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vor 1782 – 1816	Johann Berend Wilhelm (1746 – 1817) aus Schmeltebruch bei Greste, ∞ (I) vor 1782 Anne Margarethe Ilsabein Kirchhof (1758 – 1806), Anerbin, und wird StK Kirchhof; ∞ (II) 1807 Amalie Christine Wiemann aus Hörste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Amalie Elisabeth, * 1781, † 1784&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Marie Luise, * 1783, † 1805&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Töns Henrich, * 1788,  1813 heimlich ins Ausland entwichen, verliert 1816 das Anerberecht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hanna Catharina Ilsabein, * 1792, wird 1816 Anerbin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Friedrich Wilhelm, * 1800, † 1802&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 – 1840		Töns Henrich Kuhställer (1792 – 1840) aus Greste, ∞ 1816 Hanna Catharina Ilsabein Kirchhof (1792 – 1862), Anerbin, und wird StK Kirchhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	3 ungetauft verstorbene Kinder, * und † 1817, 1818, 1821&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Wilhelmine Caroline, * 1822, ∞ 1849&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friedrich Heinrich August, * 1825, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Caroline Amalie, * 1828, ∞ 1853&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1840 – 1853		Witwe Hanna Catrina Ilsabein Kirchhof (vgl. oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1853 – 1866		Friedrich Heinrich August Kirchhof (1825 – 1866), ∞ (I) 1853 Henriette Friederike Amalia Quentmeier (1828 – 1890) aus Hörste; diese ∞ (II) 1869 Friedrich Wilhelm Hausmann (1832 – 1892) aus Pivitsheide VL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Heinrich Adolf, * 1853, † 1856&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friedrich August, * 1856, † 1858&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friedrich Wilhelm, * 1858, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1869 – 1883		Friedrich Wilhelm Hausmann (1832 – 1892) (vgl. oben) ist (Interims-) StK Kirchhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1883 – 1900		Friedrich Wilhelm Kirchhof (* 1858), Ziegler/Ziegelmeister u. StK, ∞ 1883 Henriette Elise Detering von Hidessen Nr. 72 (* 1862)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Minna Auguste Luise, * 1882&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Emilie Hermine, * 1884&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Auguste Regine Klara, * 1887&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Bertha Johanne Luise, * 1889&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friedrich Wilhelm, * 1895, † 1896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Januar 1901 		Verkauf der Stätte Hörste Nr. 25 seitens des Ziegelmeisters Wilhelm Kirchhof an den Schmiedemeister Wilhelm Runte sen. aus Piv. VH; Wegzug der Familie Kirchhof Nr. 25 nach Rheydt bei Düsseldorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 – 1941		Wilhelm Runte sen. (1865 – 1944), Schmiedemeister, ∞ 1894 Juliane Marie Justine Schulze (1870 – 1944) von Hörste Nr. 32&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Wilhelm jun., Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Paul&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Luise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Erwin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1941 – 1943		Wilh. Runte jun., Schmiedemeister (1xxx – 1943) (ledig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1943		Erbengemeinschaft Geschwister Paul, Luise und Erwin Runte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewohner der Stätte Hörste Nr. 25 in Volkszählungen (VZ) und Adressbüchern (AB):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1769 (VZ):    25  Kerckhoff (Ma + Fr, 2 Sö, 1 To); Einl. Jost Fashe ( M + Fr, 1 So, 1 To) Preußischer Soldat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1776 (VZ):    25  Christoph Kerckhoff (Ma + Fr, 2 Sö, 1 To); Einl. Berend B . . . (Ma + Fr), spinnet&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1828 (VZ):    25  2 Wohnhäuser, Joh. Friedr. Kirchhof; Leibz. Joh. B. Kirchhof; Einl. Joh. Friedr. Gronemeier; Einl. Hermann Meier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900/01 (AB): 25 Runte, Wilhelm, Schmiedemeister. Reker, Hermann, Tagelöhner. (Angabe zu Nr. 26)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925/26 (AB): 25 Runte, Wilh., Schmied; Runte, Paul, Ziegler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Im lippischen Adressbuch 1901 sind bei der Bauerschaft Hörste die Angaben zu den Hausnummern 25 und 26 vertauscht. Aus Vergleich von Gebäudesteuerrolle, Adr.buch 1901 und Adr.buch 1926 folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angaben bei Nr. 25 gehören zu Hausnummer 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angaben bei Nr. 26 gehören zu Hausnummer 25  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausstätte in Hörste]] [[Kategorie:Teutoburger-Wald-Straße (Hörste)]] [[Kategorie:Straßenkötter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Teutoburger-Wald-Stra%C3%9Fe_9_(H%C3%B6rste)&amp;diff=60352</id>
		<title>Teutoburger-Wald-Straße 9 (Hörste)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Teutoburger-Wald-Stra%C3%9Fe_9_(H%C3%B6rste)&amp;diff=60352"/>
		<updated>2026-05-19T08:03:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Hörste&lt;br /&gt;
|Straße=Teutoburger-Wald-Straße  (Hörste)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=9&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94551, 8.75235&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=026&lt;br /&gt;
}}An diesem Ort befand sich einst die Hörster Straßenkötterstätte Nr. 26  -  Henrich Weeke  -  später Kleineweeke  -  kurzzeitig Riekehoff  -  dann Kirchhof  -  schließlich Pension Mollenhauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Höfe/Stätten &amp;quot;Weeke&amp;quot; finden sich u. a. in Hörste (Nr. 36, Nr. 38), in Mackenbruch und in Pivitsheide VL. &lt;br /&gt;
[[Datei:Teutoburgerwaldstr 9.jpg|mini|Teutoburger-Wald-Straße 9, 2025, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Kirchspiel Stapelage entstehen vor/um 1600 mehrere neue Stätten namens „Weeke“, u. a. Johann Weeke, Straßenkötter in Hörste (1590 bis 1626 erwähnt), und Berend Weeke auf der Lagischen Pivitsheide (1603 bis 1626 erwähnt). Johann Weeke kann eindeutig Hörste zugeordnet werden, weil er sich 1595 gemeinsam mit seinem Nachbarn Henrich Kirchhof (später Hörste Nr. 25) an die lipp. Regierung wendet.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 21 Nr. 135, Kerckhof&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Entstehung der landlosen Kleinststätte ist (wie bei der Nachbarstätte belegt) in den Jahrzehnten vor der ersten Besteuerung 1590 anzunehmen. Bei der Volkszählung Ende 1609 lebt Johann Weeke, der vermutlich ein älterer Bruder des benachbarten Halbmeiers Bartold Weeke ist, ohne Frau mit einem Sohn und einer Tochter auf der Stätte; er bzw. die Stätte wird als arm bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z, Nr. 1444, S. 137&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach unklaren Verhältnissen während des Dreißigjährigen Krieges wird erstmals 1648 Henrich Weeke als Kötter auf der Stätte genannt: &#039;&#039;Henrich Wehcke Kotter, dessen Frauwe, 1&#039;&#039; (Dienst-)&#039;&#039;Metgen.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z, Nr. 1424, S. 327&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Eigenbehörigen-Verzeichnis 1656 wird bestätigt: &#039;&#039;Henrich Weeke, ein Hoppenpflücker, hatt keine Kinder&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z, Nr. 1424, S. 462&amp;lt;/ref&amp;gt; Henrich Weeke verstirbt 1676/77 in wirtschaftlich geordneten, aber dennoch bedrückenden Verhältnissen: &#039;&#039;Henrich Weeke, ein Klein Kötter ist gestorben, hatt beim M: Crawinkel außstehendt Geldt 90 thl., beim Obermeÿer 30 thl., vndt beÿ Brinkmann zu Hiddendorf 20 thl. außstehend; seine hinterbliebene Frauw ist lahm und blind vndt weiß sich selbsten nicht zu helffen.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 178, S. 082&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Zeit kommt der nächste Kötter Hermann Weeke auf die Stätte, die aber im Salbuch 1680 noch unter altem Namen verzeichnet ist: &#039;&#039;Henrich Weecke, ein klein Kötter, der gnd. Herrsch. Eigen und hat 2. Kühe, aber keine eigene Ländereÿ  .  .  .&#039;&#039;  1683 heißt es über den neuen Kötter: &#039;&#039;Herman Weeke ist ein Brinksitzer und hat den Kotten gekauft. Ist seines Handwerks ein Meurer.&#039;&#039; &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 97, S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt; Kötter und Maurer &#039;&#039;Herm Weeke&#039;&#039; zeugt in den Folgejahren Kinder, die im Verzeichnis eigenbehöriger Kinder von 1708 sämtlich als noch ledig aufgeführt werden: &#039;&#039;1. Berndt, 2. Christoff, 3. Margreta, 4. Ilsabein, 5. Catrina.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr darauf heiratet der älteste Sohn Berend Weeke, übernimmt die elterliche Stätte und bewirtschaftet sie bis 1730. Da „Weeke“ bereits für den großen Freimeierhof in Hörste vergeben ist und auch sonst mehrfach als Stättename in der Nähe vorkommt, erfährt die Straßenkötterstätte mit der späteren Nr. 26 eine  -  vermutlich der Alltagssprache folgende  -  Namenswandlung: 1730 heiratet Christoph Erfkamp aus Müssen auf die Stätte; im Taufeintrag seiner Tochter taucht 1738 erstmals die Namensform &#039;&#039;Erfkamp modo Kleine Weeke&#039;&#039; auf, die gegen Ende des 18. Jahrhunderts zu &#039;&#039;Kleineweeke&#039;&#039; wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im neunzehnten Jahrhundert wird die Stätte mindestens ein Jahrzehnt verpachtet, weil Eltern früh versterben und Kinder noch nicht volljährig sind. 1836 übernimmt ein Kötterpaar, das kinderlos bleibt. Infolgedessen fällt die Stätte per Erbschaft 1878 an eine Nichte der Vorbesitzerin, Henriette Riekehof aus Billinghausen. Die Erbin heiratet im Folgejahr August Grave, Ziegler aus Müssen, und tritt mit ihm die Stätte Hörste Nr. 26 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf Jahre später nutzen die Graves eine Gelegenheit, Land in Hörste zu erwerben: Pferdehändler Isaak Hochfeld in Lemgo veräußert stückweise den von ihm zuvor ersteigerten Hof Hörste Nr. 6, ehemals Hanning. Knapp zwei Hektar bestes Land, zwischen Hörste und Hiddentrup gelegen, kauft Ehepaar Grave davon Mitte 1885 für 2550 (Gold)Mark. Vor Ende des Jahres verkaufen Graves dann ihre bisherige Stätte Nr. 26 an den Hörster Einlieger und Ziegler Heinrich Kirchhof, um auf dem neu erworbenen Land die Neuwohnerstätte Grave Nr. 81 zu gründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchhofs, seit zehn Jahren verheiratet, wirtschaften wie weithin üblich: Er ist als Ziegelmeister halbe Jahre fort, die Ehefrau kümmert sich dann allein um anfangs fünf, später sieben Kinder und die Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1931 zahlt der in Horn lebende Enkel Gustav Kirchhof eine größere Zahl von Miterben aus und wird Eigentümer der Stätte, die er bis in die 1950er Jahre verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann verkauft Gustav Kirchhof die Hörster Stätte Nr. 26 in drei Partien. 1952 erwirbt Willy Wiemann, Berufsbezeichnung „Mollenhauer“, das Hofgrundstück mit dem Haus Nr. 26, 1953 die Schwestern Brink, Besitzerinnen des Hofes Brink Nr. 8, ein Ackerstück von 1,1 Hektar mit der Bezeichnung „der vordere Ikenkamp“ und schließlich 1966 die Gemeinde Hörste 1,5 Hektar Holzung/Wald nahe dem Entenpfuhl für Sportplatzzwecke.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300243 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der seltene, inzwischen wohl ausgestorbene Beruf Mollenhauer klingt nach im Namen der in den 1950er und 1960er Jahren im Hause Hörste Nr. 26 betriebenen Pension: LANDHAUS MOLLENHAUER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Bei der ersten Besteuerung der Stätte 1590 wird bereits ein Haus existiert haben. Auch im Salbuch von 1781 wird &#039;&#039;ein Wohnhauß&#039;&#039; genannt, 100 Jahre später ist ein Backhaus hinzugekommen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
vor 1591 (Gründung)  - nach 1625  Johann Weeke, ∞ NN († vor 1610), 1609 1 Sohn, 1 Tochter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vor 1649 – 1676/77 Henrich Weeke († 1676/77), ∞ vor 1649 NN, offenbar kinderlos &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vor 1681 – 1709  Herm(ann) Weeke († 1710), ∞ um 1678 Elisabeth NN († 1715)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Johann Berend, * um 1680, Anerbe&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Christoph, * um 1682&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Margretha, * um 1684&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Catrina, * um 1686&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Ilsabein, * um 1688 (Freilassung -  und wohl auch Eheschließung - 1708)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1709 – 1730 Johann Berend Weeke, († um 1737) ∞ (I) 1709 Catharina Maria Dreckmeier (1688 - 1751) aus Heiden; diese ∞ (II) 1738 Witwer Cord Berend Hilgenstöhler in Hörste und geht auf dessen Stätte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Marie Elisabeth, * 1710, Anerbin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1730 -  1762 Johann Christoph Erfkamp aus Müssen († 1772), ∞ 1730 Anerbin Anne Marie Elisabeth Weeke (1710 – 1789); wird StK Weeke in Hörste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Elisabeth, * 1738&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Berend Henrich, * 1741, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1762 – 1802 Berend Henrich Erfkamp modo Kleineweeke († 1804), ∞ 1762 Anna Maria Ilsabein Kopp (1740 – 1797) aus Mackenbruch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Anna Maria Elisabeth, * 1763 († 1803)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Berend, * 1767; ∞ vor 1819 Anne Marie Sophie Ilsabein Weber; Einl. u. Weber in Währentrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Margaretha Ilsabein, * 1769  († 1771)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Margaretha Ilsabein, * 1771  († 1773)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Cathrine Elisabeth, * 1774 († 1798)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann, * 1776, Anerbe &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1802 – 1818 Johann Hermann Kleineweeke († 1818), ∞ 1802 Anna Margaretha Ilsabein Weeke (1770 – 1826) von der Neuwohnerstätte Philip Weeke, Hörste Nr. 38&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Wilhelmine Florentine, * 1803, ∞ 1842 Töns Henrich Strate (1793 – 1859), Colon Nr. 20 zu Hörste u. Weber&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Henriette Luise Elisabeth, * 1805, Anerbin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Friedrich Wilhelm, * 1808, ∞ 1836 Anna Maria Eke (1811 – 1878) von Hörste Nr. 35, tritt mit ihr die Nachfolge auf der Stätte (Philip) Weeke, Hörste Nr. 38, an († um 1855)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Berend Henrich Christoph, * 1811, Einlieger u. Weber in Hörste, ∞ 1842 Karoline Wilhelmine Beining (1818 – 1884), († 1888)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Friedrich Wilhelm, * 1815, ∞ 1847 Henrietta Amalia Riekehof (1825 – 1899), Anerbin der Stätte Billinghausen Nr. 18; wird Kleinkötter Riekehof († 1870)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1818 – 1826 Witwe Henriette Luise Elisabeth Kleineweeke, geb. Weeke († 1826)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1826 – 1836 Stätte verpachtet; 1828 u.a. dort wohnhaft: Pächter Friedrich Ad. Ostmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1836 - 1868 Johann Friedrich Wilhelm Sielemann (1806 - 1868), Einl. aus Hörste, ∞ 1836 Anerbin Henriette Luise Elisabeth Kleineweeke (1805 – 1878); wird StK Kleineweeke in Hörste Nr. 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ehe kinderlos) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1868 – 1878 (Witwe Kleineweeke)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1878 Johanne &amp;lt;u&amp;gt;Henriette&amp;lt;/u&amp;gt; Riekehof (* 1852) von Billinghausen Nr. 18, Nichte der Vorbesitzerin, erbt 1878 die Stätte Hörste Nr. 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1879 – 1885 Simon &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Grave von Müssen Nr. 21 (* 1838) ∞ 1879 Johanne &amp;lt;u&amp;gt;Henriette&amp;lt;/u&amp;gt; Riekehof, Erbin der Stätte Hörste Nr. 26, bezieht mit ihr die Stätte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	August Friedrich, * 1880&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Marie&amp;lt;/u&amp;gt; Henriette Johanne, * 1882&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friedrich Wilhelm, * 1883 († 1883)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1885	Verkauf der Hörster Stätte Nr. 26 an Ziegler/Ziegelmeister &amp;lt;u&amp;gt;Heinrich&amp;lt;/u&amp;gt; August Kirchhof, zuvor Einlieger in Hörste, Röde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1885 – 1931 &amp;lt;u&amp;gt;Heinrich&amp;lt;/u&amp;gt; August Kirchhof, Ziegler/Ziegelmeister (1853 – 1931), ∞ 1875 Henriette Wilhelmine Diekmann (1850 – 1916) aus Wellentrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Johanne Auguste Henriette, * 1875&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Karoline Wilhelmine Luise, * 1877&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Auguste Henriette Karoline, * 1879&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Heinrich Friedrich August, * 1881 († 1918)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Henriette Karoline, * 1884 († 1905)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friedrich August, * 1886&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Bertha&amp;lt;/u&amp;gt; Marie Pauline, * 1889&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 – 1952/1953/1966 Gustav Kirchhof, Kaufmann in Horn (Enkel des Vorgängers)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewohner der Stätte Hörste Nr. 26 in Volkszählungen (VZ) und Adressbüchern (AB):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1769 (VZ): (Nr.) 26 Henrich Weecke (Ma + Fr + 1 So unt. 10 J. + 2 Tö unt. 10 J.) 4 Kühe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leibzüchter (Ma + Fr) 1 Kuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1776 (VZ): (Nr.) 26  Berend Henr. Weecke (Ma + Fr + 1 So unt. 14 J. + 2 Tö) spinnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Leibzüchterin (Fr) spinnet&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
	Einl. Anna Elisabeth Bahden (Fr + 1 So unt. 14 J.) spinnet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	Einl. Joh. Bernd Windmeier (Ma + Fr + 1 So unt. 14 J.) Taglöhner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 (VZ): (Nr.) 26 1 Wohnhaus, Pächter Fried. Ad. Ostmann (Ma + Fr + 2 Sö + 2 Tö)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Joh. Jobst Oehlen (Ma + Fr + 2 Sö)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joh. Henrich Massold (Ma + Fr + 1 So + 2 Tö)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900/01 (AB): 26 Kirchhof, Wilhelm &amp;lt;ref&amp;gt;Vorname Wilhelm falsch, richtig ist Heinrich&amp;lt;/ref&amp;gt;  , Ziegelmeister. (Angaben zu Nr. 25)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925/26 (AB): 26 (Stapelage) &amp;lt;ref&amp;gt;Wohnplatzangabe falsch&amp;lt;/ref&amp;gt;  Kirchhof, Heinr., Inv.; Pöpper, Bertha, Ehefrau; Gellert, Lina, Kriegerwitwe; Kirchhof, Pauline, Witwe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Im lippischen Adressbuch 1901 sind bei der Bauerschaft Hörste die Angaben zu den Hausnummern 25 und 26 vertauscht. Aus Vergleich von Gebäudesteuerrolle, Adr.buch 1901 und Adr.buch 1926 folgt:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Angaben bei Nr. 25 gehören zu Hausnummer 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angaben bei Nr. 26 gehören zu Hausnummer 25 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausstätte in Hörste]] [[Kategorie:Teutoburger-Wald-Straße (Hörste)]] [[Kategorie:Straßenkötter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=H%C3%B6rster_Bruch_1_(H%C3%B6rste)&amp;diff=59845</id>
		<title>Hörster Bruch 1 (Hörste)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=H%C3%B6rster_Bruch_1_(H%C3%B6rste)&amp;diff=59845"/>
		<updated>2026-05-16T07:12:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94592, 8.75454&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=039&lt;br /&gt;
}}Hier befand sich einst die 1772 entstandene Neuwohnerstätte &#039;&#039;Strate vulgo Althof&#039;&#039;, aus der 1930/31 das Café Hanning hervorging, dessen bauliche Reste 2020 abgebrochen wurden. Die historische Hausnummer dieser Stätte ist 39.&lt;br /&gt;
[[Datei:Cafe Hanning jpg.jpg|mini|Café Hanning (ca. 1930 - 2020) in Hörstes Ortskern (Hörste Nr. 39), wohl Ansichtskarte; aus 825 Jahre Hörste - Historische Fotosammlung]]&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Acta über die vom Col: Weeken zu Hörste, Brscht. Währentrup erbetene Concession zum Anbau einer Stätte auf seinen Gründen&#039;&#039;    -  so lautet der Titel eine Akte des Amtes 0erlinghausen.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Oerlingh. Nr. 1599&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wird Colon Weeke im Mai 1772 auf dem Amt vorstellig und trägt dem Amtmann vor:&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
.  .  .  &#039;&#039;gestalten mein leibfreier Hof vor einigen Jahren zwar elociret&#039;&#039; (zwangsverwaltet)&#039;&#039;, jedoch auf Nachsuchen meiner Creditoren mir vor Kurtzen wieder übertragen worden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unter meinen Creditoren nun ist der Inquilinus&#039;&#039;  (Einlieger) &#039;&#039;Johann Henrich Strate, dermahlen bei Brinkmann zu Hittentrup wohnhaft, welcher ein Darlehn von 40 rthlr an mir zu fordern, und da er seine bisherige Wohnung verlaßen muß; so wäre er wohl willens auf das Meinige eine kleine Kottstette anzulegen, und dafür nicht nur seine bemelte Forderung der 40 thlr: zu quittieren,  .  .  . , übrigens aber auch die Herrschaftl: praestanda in etwas zu verbessern, jedoch mit Extradiensten verschonet zu bleiben, anverlanget.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wann nun ich als Eigenthümer, einen im Dorfe Hörste belegenen Garten habe, welchen ich von meinem Colonate zugleich entbehren kann, auch keinem eintzigen Colono daselbst der geringste Schade dadurch zuwächset, wenn das neü anzulegende Colonat darauf gebauet und errichtet wird, so gelanget  .  .  .  meine unterthänige Bitte  .  .  .  damit der neü angehende Colonus noch in diesem Sommer ein Wohnhaus darauf errichten könne.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Genehmigung und Bau des Hauses wird im Folgejahr ein ergänzender Eintrag zu der neuen Stätte mit der Nr. 25 im Salbuch des Amtes Oerlinghausen von 1771, Bauerschaft Währentrup, vorgenommen: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 154&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick vom Feuerwehrturm auf Hörste 1 Kopie.jpg|mini|Blick vom Feuerwehrturm auf Hörstes Ortskern: links Schule; in Bildmitte Rückfront von Café Hanning mit zugehörigem Fachwerkhaus rechts davor, genutzt als &amp;quot;Weinstube&amp;quot;, Bildrand rechts: Hof Brink, Nr. 8; Ansichtskarte ?; aus 825 Jahre Hörste - Historische Fotosammlung]]  &lt;br /&gt;
[[Datei:HörsterBruch1_290620_1.jpg|thumb|Café Hanning wenige Tage vor dem Abbruch, aufgenommen am 29.6.2020. Auf der Freifläche am linken Bildrand befand sich zuvor das kleine, früher als Weinstube genutzte Fachwerkhaus, Foto: Hella Sander, 2020]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Nro 25.    Johann Henrich Strate in Hörste hat in anno 1773 nach vorhergegangener Regierungs-Approbation vom 16ten Jul. 1772 neu angebauet, auf des Coloni Weeken in Hörste respve verkauften und angekaufften Garten, der alte Garte genannt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dieser hält 1 Schfl. 3 ¾ Metzen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ist taxiert zu				35 gl.   1 ½ d.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das Hauß pro Taxato			  4 thl.  18 gl.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2 Kuhe in der Gemeinheit  a 24 gl	   1 ½ thl.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
					       &#039;&#039;6 thl. 29 gl. 1 ½ d.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ist gnädigster Landesherrschaft leibeigen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dem Colono Weeken kömt er interimsweise pro simplo zur Hälfte mit 4 d. bis nach Vollendung der vorseÿenden Landes Catastrierung, da der NeoColono Strate verhältnismäßig aufgesetzet werden wird.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Stättengründer Johann Henrich Strate das Grundstück für seine neue Stätte von dem (in Hörste gelegenen) Halbspännerhof Weeke erworben hat, dieser aber seit Alters her als gewissermaßen verwaltungsmäßige Exklave zur Bauerschaft Währentrup gehört, liegt auch die neue Stätte zwar geographisch mitten in Hörste, gehört aber zunächst zu Währentrup.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Erst 15 Jahre später wird eine Gruppe von in der Vogtei Lage liegenden Höfen verwaltungstechnisch vom Amt Oerlinghausen in die Vogtei Lage umgeschrieben; so wird aus der Neuwohnerstätte Strate Nr. 25, Bauerschaft Währentrup, die Stätte Nr. 39 in der Bauerschaft Hörste.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Detmold, Fach 21 Nr. 2&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 110, S. 978&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Der Flurname des Stätten-Grundstücks „Der alte Garten“ verweist darauf, dass hier zentral vordem die Hofstelle des einstigen Hörster Ursprungshofes gelegen haben soll (vgl. Geschichte des Dorfes Hörste). Da der Stättenname Strate zu dieser Zeit in Hörste bereits vergeben ist und im Kirchspiel Stapelage sogar mehrfach vorkommt, wird in Kirchenbuch und Verwaltungsakten zur Unterscheidung konsequent mit Namenszusätzen operiert: &#039;&#039;Strate vulgo Grundmann&#039;&#039; ist die damals bereits 200 Jahre bestehende Strate-Stätte Nr. 20 in Hörste, als &#039;&#039;Strate vulgo Althoff&#039;&#039; wird fortan die neue Stätte Strate Nr. 39 bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Stättengründer Johann Henrich Strate noch im Gründungsjahr 1772 kinderlos 43-jährig verstorben ist, tut sich seine Witwe wohl schwer mit der kleinen Stätte. Ende 1776 übernimmt ein Verwandter des Colon Weeke die Stätte Nr. 39, die dann fast hundert Jahre im Besitz von Nachfahren dieses Kötters bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange ist der Grundbesitz auf den „Alten Garten“ von etwa 1 Schfls. Größe beschränkt, erst um 1840 kommen aus der Gemeinheitsteilung 3 Schfls. auf dem Hörsterbruch hinzu und schließlich 1867 &#039;&#039;Ackerland und Hude von den geteilten Hörster Bergen&#039;&#039; von immerhin 14 Schfls. Größe.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Auf diesem neu der Stätte Nr. 39 zugeschlagenen Land baut der Colon Wilhelm Strate, ein geborener Hanning von Hörste Nr. 55, der die Stätte Nr. 39 1855 gekauft und danach die Schwester der Verkäuferin geheiratet hat, ab 1869 einen Kotten.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage, Fach 2 Nr. 26 - Band: XXII&amp;lt;/ref&amp;gt;  Möglicherweise übernimmt er sich dabei finanziell. 1874 kommt es zur Dismembration (Zerstückelung) der Stätte Nr. 39 wegen Überschuldung.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage, Fach 2 Nr. 26 - Band: XXIV&amp;lt;/ref&amp;gt;  Das Ehepaar Strate zieht auf den neuen Kotten, der zur Neuwohnerstätte Hörste Nr. 70 wird, und verkauft seine (restliche) alte Stätte Nr. 39 an Colon und Schuhmachermeister Wilhelm Hanning, Besitzer der Stätte Hörste Nr. 48, der sie für seinen Sohn, den Schuhmacher und jungen Familienvater Friedrich Wilhelm Hanning erwirbt; &#039;&#039;Kaufsumme 2100 Thaler, Übergabe 1. April 1875&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Namensrecht zehn Jahre zuvor in Lippe geändert worden ist, wird die Stätte Strate Nr. 39 jetzt zur Stätte Hanning Nr. 39  -  ein Name, der insbesondere wegen des später aus dieser Stätte entstandenen „Café Hanning“ älteren Hörstern geläufig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1883 kauft W. Hanning mehr als 1 Hektar Land von Hochfeld, dem Interimsbesitzer des in Auflösung befindlichen Hofes Hörste Nr. 6, hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa fünfzig Jahre ist Familie Hanning über zwei Generationen neben der kleinen Landwirtschaft im Schumacher-/Schusterhandwerk tätig. Dann wendet man sich in den 1920er Jahren der Gastronomie zu. Einiges zu den Anfängen des „Café Hanning“ wie auch zum beginnenden Fremdenverkehr in Hörste findet sich in der &#039;&#039;Beschwerde des Konzessionsausschusses für das Gaststättengewerbe und des Landrats in Detmold gegen den Amtsausschuss in Detmold wegen der an die Geschwister Toni u. Elisabeth Hanning in Hörste verliehenen Konzession zum Ausschank alkoholischer Getränke&#039;&#039; von Anfang 1932.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 80.10 Nr. 29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorausgegangen ist offenbar der Abbruch eines alten Leibzuchtshauses und der Bau einer repräsentativen Pension/Gaststätte direkt gegenüber dem Saalbau des Hörster Kruges in den Jahren 1930/31 (vgl. zu Eigentümern/Bewohnern). Eine zuvor den Schwestern/Töchtern Toni und Elisabeth Hanning erteilte Schankerlaubnis wird mit der Beschwerde beschränkt auf den Zeitraum 15. April bis 15. Oktober jeden Jahres, da nur in diesen Zeiten Sommergäste in Hörste seien. In den übrigen Zeiten würden die vorhandenen Gaststätten Ostmann und Windmann im Ortskern Hörste sowie der Stapelager Krug den örtlichen Bedarf voll abdecken.&lt;br /&gt;
[[Datei:1967 Briefbogen Cafe Hanning.jpg|mini|Briefbogen Café Hanning, 1967; LAV NRW OWL, D 23 B Detmold. Lage, Blatt 75 I, S. 378]]&lt;br /&gt;
Der nach bescheidenen Anfängen in 1928 bereits auf etwa 1000 Sommergäste im Jahre 1931 angewachsene Fremdenverkehr in Hörste wird wegen der Weltwirtschaftskrise in den Folgejahren zurückgegangen sein; bestehen bleiben aber sehr hohe Schulden aus dem ambitionierten Neubau: &#039;&#039;Ich, der Schuhmachermeister Friedrich Hanning, Hörste Nr. 39, bekenne hiermit  .  .  .  ein Darlehn von Goldmark 16.389,15  .  .  .  erhalten zu haben  .  .  .  ab 1. August 1931 mit monatlich mindestens 85,-- Gm zu tilgen.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B Detmold. Lage, Blatt 75 I, S. 77&amp;lt;/ref&amp;gt;  Das ist offenbar nicht zu leisten; im Mai 1936 wird erstmals die (anzuberaumende) Zwangsversteigerung des Grundbesitzes im Grundbuch eingetragen, die Versteigerung dann aber durch (Teil-)Zahlung im letzten Moment abgewendet. Derlei gerät zur Routine und wiederholt sich in den 1950er und 1960er Jahren noch fünf mal.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B Detmold. Lage, Blatt 75 II&amp;lt;/ref&amp;gt;   Betreibende Gläubiger sind Brauereien in Detmold, Herford und Dortmund, auswärtige Kaffee- und Weinlieferanten, das Finanzamt, die AOK und andere.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B Detmold. Lage, Blatt 75 I - IV&amp;lt;/ref&amp;gt;  Jenseits all dessen pflegt man stets eine recht mondäne Außendarstellung im Hause Hanning.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Café Hanning überdauert noch den Niedergang des Fremdenverkehrs in Hörste, und letztlich findet sich eine Lösung für die finanziellen Probleme, als Anfang der 1990er Jahre ein zur Stätte gehörender größerer Acker zu Bauland wird, dessen Verkauf die Schulden abdeckt. Das „Café Hanning“ wird geschlossen, das Haus verkauft. Es lebt in anderen Händen noch einmal einige Jahre als Bierlokal „Eicheneck“ auf, bis es zur endgültigen Schließung kommt. Einem weiteren Verkauf des Gebäudes folgt ein langer Leerstand, schließlich 2020 der Abriss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Grundstück in zentraler Lage entstehen danach moderne Wohnbauten ohne erkennbaren Bezug zur baulichen Bestandsstruktur.&lt;br /&gt;
[[Datei:1913 Hörste Ausbaulanung Hiddentrupper Str.jpg|mini|Gebäudegrundrisse 1913 der Stätte Hanning (links Saalbau des Hörster Kruges) (aus Ausbauplanung Hiddentrupper Str. / LAV NRW OWL, L 80.22 Nr. 453)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
•	Kleines (Fachwerk-)Wohnhaus mit atypischen Fachwerkgiebeln und Torbogen von 1772; 1905 als Leibzucht bezeichnet bei Genehmigung eines Anbaus daran  -  dieser Anbau vor 1931 abgerissen; in den 1950er Jahren (?) Umbau des Hauses zu „Hannings Weinstube“; um 2018 Abriss nach langem Leerstand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Kleines Haus (die im Salbuch 1781 nachgetragene Leibzucht ??, also erbaut 1781  .  .  . 1829)  -  abgerissen vor 1931; an dessen Stelle Bau der Pension/des Gasthauses „Café Hanning“ (1930/31)  -  nach dessen Abriss 2020 heute dort modern gestaltete Wohnbebauung&lt;br /&gt;
[[Datei:HörsterBruch1_050410_1.jpg|thumb|das zuletzt als Weinstube genutzte und 2020 abgebrochene kleine Fachwerkhaus, Foto: Hans-Christian Schall, 2010]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
[[Datei:HörsterBruch1_050410_2.jpg|thumb|Torbogen-Inschrift von 1772 an dem zuletzt als Weinstube genutzten Fachwerkhaus , Foto: Hans-Christian Schall 2010]]&lt;br /&gt;
•	Das Erbauer-Ehepaar des ersten Hauses auf der Stätte  -  Johann Henrich Strate und Anna Catrine Hilgenstöhler  -  hat nach der Eheschließung 1754 zunächst lange Jahre als Einlieger auf dem Hof Brinkmann in Hiddentrup gelebt. Dort hat es damals einen Krug gegeben  -  zur Beköstigung und Übernachtung reisender Kaufleute und ihrer Gespanne, aber auch für durstige einheimische Kehlen.  So werden die Strates im Kruge zu Hiddentrup gedient/gearbeitet/geholfen und so ihre Erfahrungen mit &#039;&#039;„Säufern und Schlemmern“&#039;&#039; gemacht haben. Hat der einstige Krug auf dem Hof Brinkmann bereits die Inschrift mit dem bemerkenswerten Säufer-und-Schlemmer-Vers getragen? War er Vorbild für die Inschrift des 1772 neu erbauten Hauses der Strates?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Inschrift von 1772 an dem zuletzt als Weinstube genutzten Fachwerkhaus: &amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.nhv-ahnenforschung.de/Torbogen/lippe.htm Hausinschriftensammlung des Genealogischen Arbeitskreises im NHV] &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HÖRE MEIN SOHN SEI WEISE UND SEI NICHT UNTER DEN SÄUFFERN UND SCHLÄMMERN DEN(N)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
DIE SÄUFFER UND SCHLÄMMER VERARMEN UND EIN SCHLÄFFER MUSZ ZERRISSEN KLIDER TRA&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
GEN SPRÜCHEN SALOMONIS DAS XXIII VERS 19•20•21• IOHAN HENRICH STRATE UND&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SEINE EHEFRAUE ANNA CATRINE HELGENSTOHLER HAVS LASEN BAEN&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1772 M•I•K• BRINCK 	 	  	 DEN 16 SEPTEMBER&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Der prägnante, in großen Lettern ausgeführte Schriftzug  &#039;&#039;&#039;CAFE  HANNING&#039;&#039;&#039;  an der Fassade des Pensions-/Gaststättengebäudes der Familie Hanning gehörte fast 90 Jahre zu den markanten Blickpunkten in Hörstes Ortskern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
Zum Stättengründer Johann Henrich Strate steht im Sterberegister des Kirchenbuches Stapelage: (1772) &#039;&#039;den 19ten Dec. starb Johan Henrich Strate, Neuwohner in Weeken alten Hofe in Hörste an der Wassersucht, ward begraben den 22ten Dec., alt 43 Jahr 7 Monath 3 Wochen minus 2 Tage&#039;&#039;. Danach müsste er im April 1729 geboren sein; ein entsprechender Taufeintrag fehlt allerdings. Der Konfirmationsvermerk vom 18. 03. 1742   -  &#039;&#039;30) Johan Henrich Strate aus Hörste, 14 Jahre&#039;&#039;  -  belegt dann aber, dass er aus Hörste  -  wohl zumindest indirekt von der Stätte Strate Nr. 20  -  stammt.&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
Johann H. Strate verbringt fast sein ganzes Erwachsenen-Dasein als Einlieger auf dem Hof Brinkmann in Hiddentrup. Im Sommer 1752 heiratet er Anna Maria Ilsabein Böger aus Schlangen, die zwei Jahre später 28-jährig verstirbt. Vier Monate danach die zweite Ehe des Witwers: Die deutlich ältere Anna Catharina Hilgenstöhler (1712 – 1800) aus Stapelage wird seine Frau. Kinder gehen aus der Ehe offenbar nicht hervor; ein vermutlich unehelicher Sohn der Ehefrau ist im Einlieger-Verzeichnis 1752 aufgeführt:   &#039;&#039;27  Anna Cathar. Hilgenstöhler, Spinnerin&#039;&#039; [Frau + 1 Sohn]. Der spätere Familienstatus geht aus den Volkszählungen hervor; 1769 wird festgehalten: &#039;&#039;Nr. 3 Brinkmann&#039;&#039; (Hiddentrup) &#039;&#039;+ Einl. Joh. Henrich Strate&#039;&#039;  Ma. + Fr. (keine Kinder) &#039;&#039;+ 1 Kuh&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vier Jahre nach der Stättengründung zählt man 1776 (nicht unter Hörste, sondern unter Währentrup): &#039;&#039;Nr. 25 Strate zu Hörste&#039;&#039; (1 Fr + 1 Sohn üb. 14 Jahre + 1 Magd) &#039;&#039;spinnet, 1 Kuh&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bald nach der Volkszählung 1776 heiratet das nächste Paar, das die Stätte übernimmt:  (2. 11. 1776) Johann &#039;&#039;Hermann Weeke ein unehelich Sohn von dem jetzigen Bornmeyer, jetziger Althof und Neuwohner in Hörste mit Anne Marie Hillbrink in Hörste&#039;&#039;  .  .  .  &#039;&#039;copuliret&#039;&#039;. Verwandtschaft zu den Strates liegt nicht vor; Colon Weeke wird ihm gegenüber bestehende Verpflichtungen der Neuwohnerstätte genutzt haben, um dem Sohn seines Bruders Philipp (jetzt Bornmeier zu Barkhausen) zu einer Existenz zu verhelfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die junge Ehefrau stirbt nach anderthalb Jahren im Kindbett, der Witwer ehelicht im September 1779 &#039;&#039;seiner verstorbenen Frauen Schwester Amalie Catharine Ilsabein Hilbrinks&#039;&#039; (1759 – 1832) daselbst. Ein Kind erster Ehe verstirbt mit 9 Monaten, aus der zweiten Ehe gehen fünf Kinder hervor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	* 1783  Anne Marie Louise		obiit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	* 1785  Anne Marie Elisabeth	(† 3. Nov. 1869)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	* 1788  Jobst Hermann Berend, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	* 1791  Hanna Louise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	* 1796  Töns Henrich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eltern sterben 1815 (&#039;&#039;d 8ten May starb Johann Hermann Weke vulgo Althof in Hörste an der Brustkrankheit, begr. 11. May, sein Alter war 73 Jahre&#039;&#039;) und 1832 (&#039;&#039;Amalia Katharina Strate vulgo Althof, Nr. 39 zu Hörste, Witwe, 13. Novmbr, Altersschwäche, 76 J.&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anerbe &#039;&#039;Jobst Hermann Berend Strate vulgo Althöfer&#039;&#039; (1788 – 1854) übernimmt die Stätte Nr. 39 mit seiner ersten Eheschließung im Oktober 1827 von seiner Mutter. Seine Ehefrau und Colona wird Anne Sophie Elisabeth Reineke von Pivitsheide VL Nr. 24 (* 1802), die 1835 infolge Wochenbetts verstirbt. Daraufhin heiratet der Witwer (mit zwei Kindern) im Oktober 1836 Anna Marie Elisabeth Wiele (1810 – 1877) von Augustdorf Nr. 29. Aus den beiden Ehen gehen folgende Kinder hervor:&lt;br /&gt;
[[Datei:Aktuelle Bebauung IMG 3246.jpg|mini|Nach 2020 anstelle des Café Hanning entstandene Wohnbauten (rechts im Bild Saalbau des Hörster Kruges), 2025, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	*  1828  Töns Henrich Christoph	(† 1828)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	*  1829  Wilhelmine Luise Frieder.	 (Anerbin u. Stätten-Verkäuferin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	*  1832  Justine Henriette		(† 1848)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	*  1835  Friederike Amalie		(† 1836)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	*  1837  Johanne Karoline 		(heiratet 1855 den Stätten-Käufer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	*  1840  Ludwig Gottlieb		(† 1841)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	*  1842  Karoline Justine		(† 1842)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	*  1844  Karl August			(1868 Einl. u. Weber in Hörste)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	*  1848  Friedrich Wilhelm		(† 1848)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Ein Jahr nach dem Tode des Straßenkötters Jobst Hermann Strate Nr. 39 im Februar 1854 begibt sich seine Witwe Marie Strate, geb. Wiele, in Begleitung ihrer Stieftochter Wilhelmine im April 1855 auf die Amtsstube in Lage und erklärt, &#039;&#039;die Bewirthschaftung der Stätte falle ihr zu schwer und wolle dieselbe daher der am 8. Decbr. 1829 geborenen, mithin großjährigen Anerbin Wilhelmine übertragen und sich zur Leibzucht dasjenige vorbehalten, was in den hierbei überreichten Scripten bemerkt sei&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL,  L 108 Lage Fach 2 Nr.26 Bd. XX&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Niederschrift enthält wesentliche weitere Punkte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Die Stätte wird schuldenfrei übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Kaufkontrakt: Die unverheiratete Wilhelmine Strate verkauft ihre soeben ererbte Stätte Nr. 39 an den miterschienenen Käufer Heinrich Hanning von Hörste Nr. 55  -  Kaufpreis 500 Taler; sofort nach Genehmigung fällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Der Käufer will sich mit der Halbschwester der Verkäuferin, Johanne, wenn derselbe nächsten Herbst aus dem Auslande zurück weges ist, verheirathen  .  .  .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Stirbt die Johanne Strate vor der Verheirathung mit dem Käufer Heinrich Hanning, ist der hier abgeschlossene Contract null und nichtig  .  .  .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie im Frühjahr vertraglich festgelegt, wird die Ehe des nächsten Straßenkötterpaares Strate in Hörste Nr. 39 Ende Oktober 1855 per Eheprotokoll besiegelt.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A Nr. 341, S. 187/188&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die Eheleute Hermann Heinrich (geb. Hanning, 1823 – 1887) und Johanne Karoline Strate (1837 – 1894) haben Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	*  1856	August Wilhelm			(† 1937 auf Hörste Nr. 70)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	*  1858	Hanne Friederike&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	*  1861	Hermann Henrich August	(† 1862)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19 Jahre später, Ende 1874, haben die Strates erhebliche Schulden auf der Stätte Nr. 39, die möglicherweise in Zusammenhang mit dem Kottenbau auf neu zugeteiltem Land entstanden sind. Sie verkaufen ihre Stätte Nr. 39 mit Ausnahme es neuen Kottens für 2100 Taler an den Schuhmacher Wilhelm Hanning von Nr. 48. Dabei bleibt die Leibzucht für des Verkäufers Schwiegermutter bestehen, während die 1855 festgelegten Rechte der immer noch ledigen, jetzt 46-jährigen Wilhelmine Strate (Wohnung im Leibzuchtshause, 1/3 Gartennutzung) abgelöst werden. Familie Strate zieht auf ihren Kotten, der jetzt zur Neuwohnerstätte Nr. 70 wird.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hanning Prospekt 1931 1.jpg|mini|Werbeprospekt Pension GESCHW. HANNING, um 1931 (LAV NRW OWL, L 80.10 Nr. 29)]] &lt;br /&gt;
Der Käufer bzw. Sohn des Käufers Friedrich Wilhelm Hanning (1845 – 1922) hat ein halbes Jahr vor dem Stättenkauf seine erste Frau Juliana Franziska Weeke (1845 – 1878) geheiratet und am gleichen Tag  -  dem 1. Mai  -  auch das erste gemeinsame Kind taufen lassen. Die junge Ehefrau hat das für den Stättenkauf und weiteren Landkauf nötige Geld mit in die Ehe gebracht; laut Abtretungsvertrag ihres elterlichen Hofes Weeke Nr. 36 von Mai 1878 hat sie von dort die hohe Summe von 6000 Goldmark erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26 Bd. 25&amp;lt;/ref&amp;gt; Vier Jahre später verstirbt diese erste Ehefrau, der Witwer heiratet 1879 Johanne Auguste Schulte (1853 – 1932) von Hörste Nr. 11, mit der er weitere fünf Kinder hat und schließlich alt wird. Die Kinder dieser Generation auf der Stätte Nr. 39 sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	*  1874	Heinrich Christoph		(† 1874)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	*  1875	Wilhelm Gottlieb			(† vor 1932)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	*  1877	Gustav Adolf					 (Ziegler, † 1899)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	*  1879	Friedrich August   (Schuhmachermeister, Gastwirt, † 1964)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	*  1882	August Heinrich Hermann  (1931 Gastwirt in Lage, † 1945)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	*  1885	Ernst Albrecht 	(1931 Landwirt in Piv. VL)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	*  1887	Pauline Johann Marie					(† 1919)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	*  1893	Rudolf Hermann Adolf, Kriegsinvalide		(† 1919)&lt;br /&gt;
[[Datei:Hanning Prospekt 1931 2.jpg|mini|Werbeprospekt Pension GESCHW. HANNING, um 1931, Innenseite  (LAV NRW OWL, L 80.10 Nr. 29)]]&lt;br /&gt;
Nach dem Tode Wilhelm Hannings Ende Mai 1922 wird zunächst für neun Jahre seine Witwe Johanne, geb. Schulte, Eigentümerin der Stätte Nr. 39. Am 8. Mai 1931 schließt sie einen &#039;&#039;Kolonatsabtretungs- und Leibzuchtsvertrag&#039;&#039;   mit ihrem ältesten Sohn, dem &#039;&#039;Schuhmachermeister Friedrich Hanning&#039;&#039; (1879 – 1964), &#039;&#039;und seinen beiden einzigen&#039;&#039; (lebenden) &#039;&#039;Geschwistern&#039;&#039;, &#039;&#039;dem Wirt August Hanning in Lage&#039;&#039; (1882 – 1945) &#039;&#039;und dem Landwirt Albrecht Hanning in Pivitsheide VL&#039;&#039; (* 1885), die abgefunden werden. Zur Wohnung erhält die abtretende Kolona/Mutter &#039;&#039;3 in der I. Etage des in Neubau befindlichen Kolonatsgebäudes belegene Räume nach ihrer Wahl&#039;&#039;. Zum Tragen kommt diese Leibzucht maximal ein halbes Jahr, denn am 4. Januar 1932 verstirbt die Leibzüchterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der neue, in wirtschaftlich schwierigster Zeit die elterliche Stätte antretende Besitzer Friedrich Hanning ist bereits in der Mitte seines Lebens; er hat im Oktober 1905 Johanne Holzkämper (12.08.1882 - 24.08.1955) aus Oerlinghausen geheiratet und mit ihr vier Kinder:&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
	* 30.11.1905	Antonie, ab 1934 verh. Sturhahn in Hörste Nr. 112 († 1971)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
	* 11.01.1908	Elisabeth (ledig)					       († nach 1991)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
	* 25.09.1912	Elfriede, später verh. u. verwitwete Kremeier 	(† 1972)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
	* 06.10.1913	Friedrich (junior), Kfm./Gastwirt			    († 1991)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Friedrich Hanning senior muss es gewesen sein, der irgendwann in den 1920er Jahren die alte Volksweisheit „Schuster bleib bei deinem Leisten!“ in den Wind geschlagen und voll auf Gastronomie und Fremdenverkehr gesetzt hat. Der damit entstandene Schuldenberg wird für Jahrzehnte zur extremen Belastung.&lt;br /&gt;
Als Friedrich Hanning senior im Oktober 1964 verstorben ist, wird er von seinen vier Kindern zu je ¼ beerbt. Da der Grundbesitz hoch belastet ist und die Pfändung von Erbanteilen durch das Finanzamt droht &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B Detmold. Lage, Blatt 75 I, S. 369&amp;lt;/ref&amp;gt; ,  kommt es nach sechs Jahren  -  1970  -  nur zur Abfindung  der Tochter Antonie, verheiratete Sturhahn; die anderen Erben  -  alle auch wohnhaft im Hause Hörste Nr. 39  -  besitzen „Café Hanning“ inclusive ca. 2 Hektar Land und sehr hohen Schulden als Erbengemeinschaft. 1972 verstirbt Elfriede Kremeier, geb. Hanning. Ihr Anteil geht auf ihre beiden Kinder Jürgen Kremeier (* 1938) und Carla Easson, geb. Kremeier, (1944 – 2001) , ebenfalls beide wohnhaft Hörste Nr. 39, über. Eine letzte Veränderung der Erbengemeinschaft Hanning ergibt sich 1991 mit dem Tod von Friedrich Hanning, der seinen Neffen Roland Hanning (* 1939) zu seinem alleinigen Erben bestimmt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erbengemeinschaft Hanning kann nach 1990 etliche Baugrundstücke insbesondere südlich der Stapelager Straße (Kolpingstraße/Schleiermacherweg) verkaufen, die Schulden tilgen und veräußert dann auch das ehemals markante Haus „Café Hanning“ in Hörstes Ortskern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewohner der Stätte Hörste Nr. 39 in Volkszählungen (VZ) und Adressbüchern (AB):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 (VZ):       39  2 Wohnhäuser, Herman Strate; Einl. Töns H. Strate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900/01 (AB): 39 Hanning, Wilhelm, Schuhmacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925/26 (AB): 39 Hanning, Johanne, Witwe; Hanning, Fritz, Schuhmachermstr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}[[Kategorie:Straßenkötter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Hörste]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=H%C3%B6rste&amp;diff=59842</id>
		<title>Hörste</title>
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		<updated>2026-05-16T06:56:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Lage&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.9462, 8.7533&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ortsteile Lage (Lippe) Hörste.svg|thumb|Ortsteile Lage (Lippe) Hörste]]&lt;br /&gt;
[[In Den Dornen (Hörste)|Hörste]] ist ein Ortsteil von [[Lage]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Hörste war bis zum 1. Januar 1970 eigenständige Gemeinde. Im Rahmen der Gemeindereform durch das Detmold-Gesetz wurde Hörste in die neugebildete Großgemeinde Lage eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Die Bauerschaft/das Dorf Hörste liegt etwa 10 Kilometer westlich von Detmold im Tal des Hörster Baches und seiner Quellbäche am Nordostrand des Teutoburger Waldes. Vom alten Einzelhof Krawinkel im Nordwesten (Grenze zu Währentrup) bis zum Bach Rethlage jenseits des jüngeren Ortsteils Hörster Bruch im Südosten (Grenze zu Pivitsheide VL) erstreckt sich das Hörster Gebiet über mehr als 5 Kilometer. Der längs dieser Linie anschließende Teutoburger Wald gehört bis an den Rand der Senne (Grenze zu Augustdorf) ebenfalls zu Hörste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die Bauerschaft Hörste einschließlich Stapelage und Hiddentrup gehörte bis 1879 zur Vogtei Lage, die ihrerseits Teil des Amtes Detmold war, bis daraus 1823 ein neugebildetes Amt Lage mit den Vogteien Lage und Heiden ausgegliedert wurde. Ab 1879 gehörte das Amt Lage und somit auch Hörste zum Verwaltungsamt Detmold. 1932 wurde Hörste eine Gemeinde des neu gebildeten Kreises Detmold und blieb dies bis 1969. Seit 1970 ist Hörste Ortsteil der Stadt Lage im Kreis Lippe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchspiel Stapelage umfasste seit Alters her die Bauerschaften Hörste und Billinghausen, seit der Ende des sechzehnten Jahrhunderts einsetzenden Besiedlung der Pivitsheide auch die Bauerschaft Pivitsheide VL (bis ca. 1940) sowie etwa 200 Jahre später die entstehende Bauerschaft Augustdorf (1775 bis 1801). Gewisse Unschärfen frühen Verwaltungshandelns verlaufen entsprechend: Hausstätten und Höfe in Billinghausen und Pivitsheide sind gelegentlich in frühen Quellen wie Steuerlisten mit unter Hörste zu finden, soweit nicht separat aufgelistet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 20. Jahrhundert kommt es zu Verschiebungen der Gemeindegrenzen: Der Wohnplatz Helweg mit wenigen Häusern wird 1913 von Hörste nach Billinghausen umgemeindet. Die Stapelager Senne jenseits des Teutoburger Waldes (im wesentlichen Standortübungsplatz Stapel) wird im Rahmen der kommunalen Neuordnung 1970 von der Gemeinde Hörste nach Augustdorf umgegliedert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hörste um 1800.jpg|mini|Hörste um 1800, Kartenausschnitt&amp;lt;br /&amp;gt;Carte vom Fürstenthum Lippe&amp;lt;br /&amp;gt;[https://www.archive.nrw.de Archive NRW] Karten A 11725]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gebäudegrundrisse in Hiddentrup, 1899, LAV NRW OWL, L 109 Detmold Nr. 227.jpg|mini|Gebäudegrundrisse in Hiddentrup, 1899, LAV NRW OWL, L 109 Detmold Nr. 227]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neue Straßentrassierung und Gebäudegrundrisse in Hiddentrup, 1914, LAV NRW OWL L80.22 Nr. 453.jpg|mini|Neue Straßentrassierung und Gebäudegrundrisse in Hiddentrup, 1913, LAV NRW OWL, L80.22 Nr. 453]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftkurort Hörste 1955.jpg|mini|Hörste von Nordwesten: vorn Ortskern; mittig Schule u. Feuerwehrhaus; hinten links Hörsterbruch, um 1955, Ansichtskarte, aus 825 Jahre Hörste - Historische Fotosammlung]]&lt;br /&gt;
1188 überträgt der Bischof von Paderborn den Zehnten in Hörste und Stapelage  -  die an die Kirche zu entrichtenden Abgaben  -  an das drei Jahre zuvor gegründete Kloster Marienfeld. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alte Flurnamen wie Althof, Wöstehofsgarten, Wöstehofskamp im Ortszentrum führen auf die Hypothese, dass dort ein Hof existiert haben muss, der vor der schriftlichen Überlieferung in zwei Halbspännerhöfe geteilt wurde, die dann jeweils auf eine neue Hofstelle am Ortsrand verlagert wurden. Diese beiden größten Höfe im Dorf Hörste mit Namen Weeke und Gees haben  -  erkennbar an ihren in Salbucheinträgen  -  offensichtlich einen gemeinsamen, aber von den übrigen Höfen verschiedenen Weg durch die Geschichte genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Brand: Zur Genese der ländlich-agraren Siedlungen im lippischen Osning-Vorland, Münster 1967, S. 18 - 27&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1262 verkauft der Graf von Ravensberg zwei Bauernhöfe, so genannte &#039;&#039;Mansen&#039;&#039;, in Hörste an das Kloster Marienfeld  -  die Höfe Hanning und Hilbrink. 1365 erwirbt das Kloster St. Marien in Lemgo ein Hörster &#039;&#039;Haus und Gut  - &#039;&#039; den Hof Brink  -  von Lubbert de Wend. Zu den beiden Halbspännern und diesen drei mittelgroßen Höfen kommen weitere, meist kleinere Stätten hinzu, so dass im frühesten erhaltenen Salbuch von 1533 bereits folgende Höfe und Stätten in Hörste genannt werden: &#039;&#039;Bruckman tho Horst&#039;&#039; (Brokmann), &#039;&#039;Johan Mellies&#039;&#039; (Mellies), &#039;&#039;Rysenberck&#039;&#039; (Riesenberg), &#039;&#039;Ostman tho Horst&#039;&#039; (Ostmann), &#039;&#039;Hildebrant tho Horst&#039;&#039; (Hilbrink), &#039;&#039;Deppe Johanning&#039;&#039; &#039;&#039;tho Horst&#039;&#039; (Hanning), &#039;&#039;Schulte tho Horst&#039;&#039; (Schulte)&#039;&#039;, Brynckman tho Horst&#039;&#039; (Brink), &#039;&#039;Huneke tho Horst&#039;&#039; (Hunke). Hinzu kommen die Einzelhöfe Meier zu Stapelage und Krawinkel sowie die Hiddentruper Höfe &#039;&#039;Brinkman tho Hyttendorp&#039;&#039; (Brinkmann), &#039;&#039;Herm Beynynck&#039;&#039; (Beining) und &#039;&#039;Wyman tho Hyttendorp&#039;&#039; (Wiemann).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nordwestlich des Dorfes Hörste liegende Meierhof zu Stapelage wurde zusammen mit der benachbarten Kirche Stapelage 1185 seitens der Grafen von Schwalenberg dem entstehenden Kloster Marienfeld übereignet. Die Kirche geht nach archeologischen Befunden auf das 9. Jahrhundert zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Drei-Höfe-Ortsteil Hiddentrup besteht bereits im Mittelalter: Nach Kiewning gehört hier der Hof Wiemann zur Höfegruppe der Haholdschen Schenkung, die im Jahre 1011 dem Bischof von Paderborn zufiel. Die früheste Erwähnung des Ortsteilnamens findet sich in der Form &#039;&#039;Hiddinkthorpe&#039;&#039; (= Hiddentrup) in einem 1155/60 entstandenen Güterverzeichnis des Klosters Werden (bei Essen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1838 kommt es zur Teilung der Hörster Gemeinheiten Hörster Bruch und Hammerheide. In den Folgejahren beginnt langsam die Besiedlung dieses weitläufigen Geländes, so dass im Adressbuch 1901 bereits bei 22 der 102 existierenden Hörster Stätten der Wohnplatz &#039;&#039;Hörsterbruch&#039;&#039; angegeben wird. Die Bebauung ist hier bis heute soweit voran geschritten, dass nahezu alle von Straßen erschlossenen Flächen baulich genutzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jüngere Geschichte/Nachkriegszeit in Hörste ist geprägt vom Bedeutungsverlust der Landwirtschaft, vom Aufblühen und Niedergang einer Fremdenverkehrswirtschaft (in den 1950er bis 1970er Jahren zahlreiche &#039;&#039;Pensionen&#039;&#039; im &#039;&#039;Luftkurort Hörste&#039;&#039;) und vom vergeblichen Versuch einer Industrieansiedlung (Fa. Slendor, Hörster Bruch). Während die frühere Versorgungsinfrastruktur bis auf einige Gastronomiebetriebe inzwischen nahezu verschwunden ist, ist  -  wohl wegen der teils landschaftlich reizvollen Lage wie auch der verkehrsgünstigen Nähe zum Großraum Bielefeld  -  in den letzten sechs Jahrzehnten eine umfangreiche Wohnbebauung auch westlich des Ortskerns entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
·     Flurkarte Hiddentrup u. Hörste 1730 (Friemel)   (LAV NRW OWL, D 73 Nr. 7/13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
·     Hörster Gemeinheiten Hörster Bruch und Hammerheide 1838 (F. Roetteken) (LAV NRW OWL, D 73 Tit. 5 01527 K)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
·     Flurkarte Gemarkung Hörste Nr. 97 Flur 3 (Hiddentrup) 1952 (LAV NRW OWL, D 73 Kat. Lippe 1 Nr. /2093/02/031)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
·     Luftkurort Hörste 1969 (LAV NRW OWL, D 73 Tit. 4 Nr. 975)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hursten  - &#039;&#039; die mittelalterliche Form des Ortsnamens Hörste -  bedeutet etwa Gestrüpp, Gebüsch; der Ortsname ist also von der ursprünglich dort vorgefundenen Landschaft und Vegetation abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Die Volkszählung von 1769 nennt 304 Einwohner, davon 72 unter zehn Jahren. Einer der Einwohner dient als preussischer Soldat. Sieben Jahre später waren es 362 Einwohner, darunter 16 Leibzüchter und/oder Leibzüchterinnen. Landwirtschaft ist eine so selbstverständliche Arbeit der gesamten Bevölkerung, dass sie nicht genannt wird. Neben Landwirtschaft wird in 44 Haushalten gesponnen; 1 Radmacher, 1 Schneider, 1 Pferdehändler, 1 Kuhhirte, 1 Schäfer, 1 Schmied und 1 Schlachter sowie 2 preuss. Soldaten, 2 Tagelöhner und 3 Bettler ergänzen das Spektrum des Broterwerbs im Jahre 1776.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1828 wuchs die Zahl der Einwohner auf 861. Sie lebten in 164 Haushalten. Die Einwohnerstruktur schlüsselt sich folgendermaßen auf: 156 Frauen, 149 Männer, 212 Söhne, 183 Töchter, 23 weibliche und 15 männliche Hausgenossen, 61 männliche und 62 weibliche Dienstboten. 299 Einwohner  -  also mehr als ein Drittel  -  waren jünger als 14 Jahre, eine einzige Frau war über 80 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1852 hatte Hörste 1079 Einwohner, 1867 waren es schon 1131. In diesem Bereich bewegte sich die Einwohnerzahl bis 1925, wobei am 1. Dezember 1910 allein 210 Ziegler gezählt wurden  - davon 112 schon heimgekehrt, 98 noch abwesend.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z Nr. 1414: Sammlung lippischer Volkszählungen (1852 - 1925) &amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte eine Zunahme der Bevölkerung ein; zum 31.12.2020 wurden 2469 Einwohner in Hörste gezählt.[[Datei:Hörste um 1965 Farbe.jpg|mini|Ortskern Hörste aus Nordosten, um 1965, Ansichtskarte, aus 825 Jahre Hörste - Historische Fotosammlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verteilung der Bevölkerung auf die Wohnplätze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Einwohner || Jahr || Jahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wohnplatz || 1900 || 1925&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brinkmannssand,&amp;lt;br&amp;gt; Eberg, Helweg || 26 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Heskamp, Hessel,&amp;lt;br&amp;gt; Hiddentrup || 68 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hörste || 506 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hörsterbruch || 90 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Krawinkel || 26 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Massiek, Pferdekamp,&amp;lt;br&amp;gt; Röde, Schapeler || 34 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stapelage || 250 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Südfeld || 23 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Uekenpohl || 36 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Summe || 1059 || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
Die Höfe erhielten erst 1766 mit der &amp;quot;Verordnung wegen Numerierung der Häuser&amp;quot; eine Nummer zur Unterscheidung. Bis dahin orientierte man sich am Hofnamen. Üblicherweise behielt ein Hof auch bei Besitzerwechsel, etwa Einheirat eines Mannes bei weiblicher Hoferbin, den bekannten Hofnamen, den der Mann als Familiennamen annahm. Gleiches galt auch für einen Pächter. Diese Hofnamensitte bestand in Lippe ohne rechtliche Einschränkung bis 1864.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nummerierung folgte der Hofgröße. Die Fortschreibung der Hausnummern bei neu entstehenden Kolonaten erfolgte dann aber notgedrungen chronologisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salbuch von 1617 sind etwa 27 Hörster Hausstätten erfasst; 1730 sind es 35 Höfe/Häuser. Diese Anzahl liegt auch noch bei der Volkszählung 1769 vor, denn neben den jetzt vergebenen Hausnummern 1 bis 33 sind die erst 1785 verwaltungstechnisch in Hörste eingegliederten Höfe Weeke und Gees hinzuzurechnen.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Fach 21 Nr. 2: Umschreibung der ursprünglich zum Amt Oerlinghausen gehörigen, dann aber dem Amt Detmold inkorporierten Untertanen Kolon Wißmann zu Ehrentrup, Wißmann zu Wissentrup, Gees und Weeke zu Hörste (1785 – 1787)&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Volkszählung 1828 existieren schließlich 49 Hausnummern in Hörste. Das lippische Adressbuch 1901 listet unter „Hörste“ 102 Hausnummern/Wohnstätten auf. Mitte 1969  -  im letzten Jahr der alten Numerierung  -  sind in Hörste Hausnummern bis 369 vergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 73 Tit. 4 Nr. 975: Karte Luftkurort Hörste 1969 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohnplätze mit Bewohnerzahlen im Jahre 1900 (laut Adressbuch 1901):         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brinkmannssand, Eberg, Helweg (26), Heskamp, Hessel, Hiddentrup (68), Hörste (506), Hörsterbruch (90), Krawinkel (26), Massiek, Pferdekamp, Röde, Schapeler (34), Stapelage (250), Südfeld (23), Uekenpohl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohnplätze im Jahre 1925 (laut Adressbuch 1926):        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hörste, Brinkmannssand, Eberg, Helweg, Heskamp, Hiddentrup, Hörsterbruch, Krawinkel, Massiek, Pferdekamp, Röhde, Schapeler, Stapelage, Südfeld, Uekenpohl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkordanz der alten Hausnummern zu den aktuellen Adressen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(in Klammern: Wohnplatz, soweit außerhalb des Dorfes Hörste im Jahre 1900)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 1 = [[Währentruper Straße 1 (Hörste)|Währentruper Straße 1]]    (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 2 = [[Währentruper Straße 88 (Hörste)|Währentruper Straße 88]]  (Krawinkel)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 3 = [[Hiddentruper Straße 85 (Hörste)|Hiddentruper Straße 85]]   (Hiddentrup)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 4 = [[Hiddentruper Straße 72 (Hörste)|Hiddentruper Straße 72]]   (Hiddentrup)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 5 = [[Hiddentruper Straße 69 (Hörste)|Hiddentruper Straße 69]]   (Hiddentrup)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 6 = [[Hiddentruper Straße 11-13 (Hörste)|Hiddentruper Straße 11-13]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 7 = [[Distelkamp 10 (Hörste)|Distelkamp 10]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 8 = [[Hiddentruper Straße 5 (Hörste)|Hiddentruper Straße 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 9 = [[Distelkamp 9 (Hörste)|Distelkamp 9]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 10 = [[Hiddentruper Straße 6x (Hörste)|gegenüber Hiddentruper Straße 11-13]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 11 = [[Distelkamp 5 (Hörste)|Distelkamp 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 12 = [[Teutoburger-Wald-Straße 16 (Hörste)|Teutoburger-Wald-Straße 16]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 13 = [[Hiddentruper Straße 1 (Hörste)|Hiddentruper Straße 1]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 14 = [[Teutoburger-Wald-Straße 1 (Hörste)|Teutoburger-Wald-Straße 1]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 15 = [[Murnerweg 3 (Hörste)|Murnerweg 3]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 16 = (vor 1890) [[Hiddentruper Straße 2x (Hörste)|gegenüber Hiddentruper Straße 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 16 = (nach 1910) [[Stapelager Straße 41 (Hörste)|Stapelager Straße 41]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 17 = [[Uekenpohl 31 (Hörste)|Uekenpohl 31]]                 (Uekenpohl)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 18 = [[Uekenpohl 25 (Hörste)|Uekenpohl 25]]                 (Uekenpohl)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 19 = [[Uekenpohl 37 (Hörste)|Uekenpohl 37]]                 (Uekenpohl)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 20 (bis 1892) = [[Stapelager Straße 5 (Hörste)|Stapelager Straße 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 20 (ab 1893) = [[Konrad-Zuse-Weg 10 (Hörste)|Konrad-Zuse-Weg 10]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 21 = [[Teutoburger-Wald-Straße 8 (Hörste)|Teutoburger-Wald-Straße 8]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 22 = [[Hilgenstuhl 25 (Hörste)|Hilgenstuhl 25]]               (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 23 = [[nahe Währentruper Straße 1 (Hörste)|nahe Währentruper Straße 1]]   (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 24 = [[nahe Kalkreute 100 (Hörste)|nahe Kalkreute 100]] (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 25 = [[Teutoburger-Wald-Straße, Parkplatz neben Nr. 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 26 = [[Teutoburger-Wald-Straße 9 (Hörste)|Teutoburger-Wald-Straße 9]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 27 = [[Massiek 14 (Hörste)|Massiek 14]]                   (Massiek)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 28 = [[Murnerweg 6 (Hörste)|Murnerweg 6]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 29   [[nahe Währentruper Straße 88 (Hörste)|nahe Währentruper Straße 88]] (Krawinkel)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 30 = (Augustdorf, Standortübungsplatz Stapel) &amp;lt;ref&amp;gt;Durch die im Rahmen der kommunalen Gebietsreform zum 1. 1. 1970 durchgeführte Abtrennung der Stapelager Senne von Hörste und ihre Zuordnung zu Augustdorf liegt auch die ehemalige Hörster Hausstätte Nr. 30 (Schapeler) bzw. deren Ruine heute auf Augustdorfer Gebiet.&amp;lt;/ref&amp;gt;   (Schapeler)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 31 = [[Murnerweg 9 (Hörste)|Murnerweg 9]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 32 = [[Distelkamp 7 (Hörste)|Distelkamp 7]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 33 = [[Stapelager Straße 7 (Hörste)|Stapelager Straße 7]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 34 = [[Freibadstraße 28 (Hörste)|Freibadstraße 28]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 35 = [[Ikenkamp 77 (Hörste)|Ikenkamp 77]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 36 = [[Hörster Bruch 8 (Hörste)|Hörster Bruch 8]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 37 = [[Hiddentruper Straße 25 (Hörste)|Hiddentruper Straße 25]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 38 = [[Ikenkamp 51 (Hörste)|Ikenkamp 51]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 39 = [[Hörster Bruch 1 (Hörste)|Hörster Bruch 1]]              &lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 40 = [[Stapelager Straße 78 (Hörste)|Stapelager Straße 78]]      (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 41 = [[Dienstweg 56 (Hörste)|Dienstweg 56]]                   (Südfeld)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 42 = [[Dienstweg 54 (Hörste)|Dienstweg 54]]                   (Südfeld)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 43 = [[Quellenstraße 27a (Hörste)|Quellenstraße 27a]]           (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 44 = [[Hörster Bruch 121 (Hörste)|Hörster Bruch 121]]            (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 45 = [[Eschenbredestraße 1 (Hörste)|Eschenbredestraße 1]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 46 = [[Südfeldstraße 27 (Hörste)|Südfeldstraße 27]]             (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 47 = [[Südfeldstraße 31 (Hörste)|Südfeldstraße 31]]             (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 48 = [[Eschenbredestraße 2 (Hörste)|Eschenbredestraße 2]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 49 = [[Billinghauser Straße 49 (Hörste)|Billinghauser Straße 49]]  (Heskamp)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 50 = [[Im Heßkamp 50 (Hörste)|Im Heßkamp 50]]              (Heskamp)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 51 = [[Im Heßkamp 51 (Hörste)|Im Heßkamp 51]]              (Heskamp)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 52 = [[Am Freibad 25 (Hörste)|Am Freibad 25]]                (Pferdekamp)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 53 = [[Waldstraße 23 (Hörste)|Waldstraße 23]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 54 = [[Stapelager Straße 85 (Hörste)|Stapelager Straße 85]]      (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 55 = [[Südworthstraße 43 – 45 (Hörste)|Südworthstraße 43 – 45]]  (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 56 = [[Friedrich-Bayer-Straße 2 (Hörste)|Friedrich-Bayer-Straße 2]] (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 57 = [[Distelkamp 8 (Hörste)|Distelkamp 8]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 58 = [[Hiddentruper Straße 3 (Hörste)|Hiddentruper Straße 3]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 59 = [[Stapelager Straße 6 (Hörste)|Stapelager Straße 6]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 60 = [[Freibadstraße 3 (Hörste)|Freibadstraße 3]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 61 = [[Hörster Bruch 111 (Hörste)|Hörster Bruch 111]]            (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 62 (vor 1920) =&amp;gt; [[Billinghausen]] Nr. 95       (Helweg) &amp;lt;ref&amp;gt;Der Wohnplatz Helweg mit den alten Hausnummern 62, 64, 79 und 80 wurde 1913 von Hörste abgetrennt und der Bauerschaft Billinghausen zugeschlagen. Demgemäß kommen obige vier Hausnummern im Adressbuch 1926 unter „Hörste“ nicht vor; die Häuser Hörste Nr. 62, Nr. 64, Nr. 79 u. Nr. 80 (1900) wurden 1913 zu Billinghausen Nr. 95, Nr. 96, Nr. 97 und Nr. 98. 1929 wurden die vier frei gewordenen Hörster Hausnummern 62, 64, 79 und 80 dann erneut für neu erbaute Häuser in Hörste vergeben (vgl. Gebäudesteuerrolle Hörste, LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 80).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 62 (nach 1925) = [[Hörster Bruch 137]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 63 = [[Quellenstraße 1 (Hörste)|Quellenstraße 1]]               (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 64 (vor 1920) =&amp;gt; [[Billinghausen]] Nr. 96       (Helweg)     (vgl. Fußnote zu Nr. 62)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 64 (nach 1925) = [[Bentweg 18]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 65 = [[Ikenkamp 18 (Hörste)|Ikenkamp 18]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 66 = [[Bentweg 4 (Hörste)|Bentweg 4]]                       (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 67 = [[Bentweg 20 (Hörste)|Bentweg 20]]                       (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 68 = [[Freibadstraße 45 (Hörste)|Freibadstraße 45]]                      (Eberg)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 69 = [[Freibadstraße 50 (Hörste)|Freibadstraße 50]]                      (Eberg)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 70 = [[Lohweg 39 (Hörste)|Lohweg 39]]                       (Eberg)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 71 = [[Hörster Bruch 55 (Hörste)|Hörster Bruch 55]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 72 = [[Hiddentruper Straße 15 (Hörste)|Hiddentruper Straße 15]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 73 = [[Maybachstraße 16 (Hörste)|Maybachstraße 16]]           (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 74 = [[Am Sternberg 29 (Hörste)|Am Sternberg 29]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 75 = [[Hörster Bruch 124 (Hörste)|Hörster Bruch 124]]            (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 76 = [[Lohweg 24 (Hörste)|Lohweg 24]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 77 = [[Eschenbredestraße 16 (Hörste)|Eschenbredestraße 16]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 78 = [[Dienstweg 31 (Hörste)|Dienstweg 31]]                   (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 79 (vor 1920) =&amp;gt; [[Billinghausen]] Nr. 97       (Helweg)     (vgl. Fußnote zu Nr. 62)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 79 (nach 1925) = [[Eschenbredestraße 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 80 (vor 1920) =&amp;gt; [[Billinghausen]] Nr. 98       (Helweg)     (vgl. Fußnote zu Nr. 62)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 80 (nach 1925) = [[Hörster Bruch 133]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 81 = [[Hiddentruper Straße 51 (Hörste)|Hiddentruper Straße 51]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 82 = [[Stapelager Straße 8 (Hörste)|Stapelager Straße 8]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 83 = [[Ikenkamp 6 (Hörste)|Ikenkamp 6]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 84 = [[Südfeldstraße 25 (Hörste)|Südfeldstraße 25]]             (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 85 = [[Hörster Bruch 53 (Hörste)|Hörster Bruch 53]]             (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 86 = [[Teutoburger-Wald-Straße 12 (Hörste)|Teutoburger-Wald-Straße 12]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 87 = [[Stapelager Straße 5 (Hörste)|Stapelager Straße 5]]        &lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 88 = [[Dienstweg 21 (Hörste)|Dienstweg 21]]                   (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 89 = [[Dienstweg 15 (Hörste)|Dienstweg 15]]                   (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 90 = [[Dienstweg 33 (Hörste)|Dienstweg 33]]                   (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 91 = [[Hörster Bruch 62 (Hörste)|Hörster Bruch 62]]              (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 92 = [[Distelkamp 23 (Hörste)|Distelkamp 23]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 93 = [[Teutoburger-Wald-Straße 5 (Hörste)|Teutoburger-Wald-Straße 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 94 = [[Im Rodfelde 16 (Hörste)|Im Rodfelde 16]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 95 = [[Stapelager Straße 49 (Hörste)|Stapelager Straße 49]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 96 = [[Hörster Bruch 80 (Hörste)|Hörster Bruch 80]]             (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 97 = [[An der Egge 12 (Hörste)|An der Egge 12]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 98 = [[Stapelager Straße 30 (Hörste)|Stapelager Straße 30]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 99 = [[Eckenerstraße 11 (Hörste)|Eckenerstraße 11]]           (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 100 = [[Im Bent 37 (Hörste)|Im Bent 37]]                     (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 101 = [[Hörster Bruch 65 (Hörste)|Hörster Bruch 65]]           (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 102 = [[An der Egge 10 (Hörste)|An der Egge 10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
* [[Am Freibad (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Am Kurpark (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Am Sternberg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[An der Egge (Hörste)|An der Egge (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Bentweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Billinghauser Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Dienstweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Distelkamp (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Döllingerweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Eckenerstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Eschenbredestraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Freibadstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Friedrich-Bayer-Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Gingweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Grundstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Hamerheide (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Harnackweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Heinkelweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Hiddentruper Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Hilgenstuhl (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Hörster Bruch (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Ikenkamp (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Im Bent (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Im Heßkamp (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Im Rodfelde (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[In den Dornen (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Kalkreute (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Katenstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Kolpingstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Konrad-Zuse-Weg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Lilienthalstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Lohweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Lutherweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Massiek (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Maybachstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Murnerweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Neue Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus-Otto-Weg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Osianderweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Panoramaweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Quellenstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Rödeweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Sandwiese (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Schleiermacherweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Schuckertstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Sennerandweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Siemensstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Sohrenbrede (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Stapelager Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Südfeldstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Südworthstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Teutoburger-Wald-Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Uekenpohl (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Währentruper Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Waldstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Friedrich Brand, Zur Genese der ländlich-agraren Siedlungen im lippischen Osning-Vorland, Münster 1967, S. 18 - 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August Saaksmeier, Volksschule Stapelage-Hörste 1604 - 1965  -  Geschichte einer Dorfschule, Hörste 1968&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leopold Möller, Stapelage  -  Geschichte eines lippischen Kirchspiels zwischen Sachsenmission und Gegenwart, Detmold 1988&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herbert Stöwer, Lippische Ortsgeschichte  -  Handbuch der Städte und Gemeinden des ehemaligen Kreises Detmold, Lemgo 2008, S. 407 - 411&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Hörste_(Lage) Hörste auf Wikipedia]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
825 Jahre Hörste  -  Historische Fotoausstellung 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Quellen des Umfanges wegen nicht zu jeder Einzelheit angeführt werden können, nachfolgend eine Zusammenstellung/pauschale Angabe wichtiger Quellen zu Höfen/Hausstätten in Hörste und ihren Besitzer-/Bewohnerfamilien:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
a)	Salbücher Vogtei Lage 1533  . . .  1855  [LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 90  . . .  136]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	Kolonatssachen (Privata) zu Hörste [LAV NRW OWL, L 21, Nr. 115 – 122, 135 – 140, 143 – 145, 170 – 184]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)	Akten des Amtes Lage, Kolonatssachen in der Bauerschaft Hörste (1767 – 1875) [LAV NRW OWL, L 108 Lage, Fach 2, Nr. 26, Bd. I – XXV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	Grundbücher Hörste (ca. 1880 – ca. 1970) [LAV NRW OWL, D 23 A, Nr. 8906 – 8910]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e)	Gebäudesteuerrollen Bauerschaft Hörste (1885 – ca. 1961) [LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 80 und Nr. 263]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f)	Gebäudesteuerveränderungen Vogtei Lage [LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 431 (1880 – 1889) und Nr. 212 (1889 – 1905)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
g)	Brandkataster des Amtes Lage [LAV NRW OWL, L 107 C, Nr. 44 (1878) und Nr. 112 (1894 – ca. 1960)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h)	Gogerichtsregister der Vogtei Lage (ca. 1600 – 1795) [LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 171 – 192]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
i)	Eheprotokolle des (großen) Amtes Detmold 1641 – 1661, 1681 – 1693, 1726 – 1746 sowie des Amtes Lage 1807 – 1875 [LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 133 – 138 sowie Nr. 337 – 347]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
j)	Volkszählungen [LAV NRW OWL, L 92 Z, Nr. 1442 (1609), Nr. 1448 (1776), Nr. 1450 (1769) und Nr. 1451 (1828)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
k)	Eigenbehörigen-Verzeichnisse Hörste [LAV NRW OWL, L 92 Z Nr. 1424, S. 399 – 403 (1656) und S. 495 – 497 (1708)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
l)	Kirchenbuch Stapelage (ca. 1710 – 1889) [www. archion.de; ein kleiner Teil davon auch „verkartet“ (= alphabetisch u. chronologisch geordnet) in der Kirchenbuch-Kartei im Lesesaal des LAV NRW OWL, Detmold]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
m)	Personenstandsregister Standesamt Stapelage-Hörste [LAV NRW OWL, P 3/4, Nr. 4652 – 4714 (Geburten 1876 – 1938), Nr. 4715 – 4778 (Heiraten 1876 – 1938) und Nr. 4779 – 4841 (Sterbefälle 1876 – 1938)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
n)	(vereinzelt) Hausinschriften in Hörste, insbesondere von Fachwerk-Torbögen&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
o)	(vereinzelt) Grabstein-Inschriften des Friedhofes Stapelage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Lage]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauerschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hiddentruper_Stra%C3%9Fe_6x_(H%C3%B6rste)&amp;diff=59841</id>
		<title>Hiddentruper Straße 6x (Hörste)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hiddentruper_Stra%C3%9Fe_6x_(H%C3%B6rste)&amp;diff=59841"/>
		<updated>2026-05-16T06:49:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer=virtuell {{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94600, 8.7564&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=010&lt;br /&gt;
}}Etwa dort, wo gegenüber den Häusern 11 und 13 die Straße &amp;quot;Hörster Bruch&amp;quot; auf die Hiddentruper Straße einmündet, lag die ursprüngliche Hofstelle des Hofes Brockmann, Hörste Nr. 10. Sie verschwand nach Gebäudekauf auf der gegenüberliegenden Straßenseite und Umzug 1919/20 sukzessive durch Abbruch der Gebäude  -  letzte Reste erst mit Verlegung der Straße Hörster Bruch auf die heutige Trasse um 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:1533 Salbuch Brokmann LAV NRW OWL L101CI 00090 0008.jpg|mini|Salbuch der Vogtei Lage von 1533: Eintrag zur Stätte Brokmann in Hörste, LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 90, S. 7]]&lt;br /&gt;
Die frühere Stätte Brokmann (ab 1766 Nr. 10) gehört zu den sehr alten, bereits im Salbuch von 1533 aufgeführten Hörster Höfen: &#039;&#039;Bruckman tho Horst. Bruckman dat guet hoert vnsen g. H.  de man yß ampt frye, wyff vnd kynder hoeren vnsen g. H. Schuld V Sch Havere, I gr Schatte  Dinst vnd Kogelt vnsen g. H., den tigent vom allen dynghe boere de moenecke tho meyrenfelde, hefft XVIII sch havern Landt.&#039;&#039; Übertragen in moderne Sprache etwa: Brokmann zu Hörste. Brokmann, das Gut gehört unserem g.(nädigen) H.(errn), der Mann ist amtsfrei, Weib und Kinder gehören unserem g. H., Schuld(korn) 5 Sch(effel) Hafer, 1 Gr(oschen) Schatz, Dienst und Kuhgeld unserem  g. H., der Zehnte von allen Dingen gebührt den Mönchen zu Marienfeld, hat 18 Scheffelsaat (Hafer) Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stätte wird in frühen Schatzregistern in folgender Weise genannt: 1497 &#039;&#039;Bertold in dem Broke ½  m.&#039;&#039;, 1507 &#039;&#039;Bartold im Broke 1 g.&#039;&#039;, 1535 &#039;&#039;Bartold vor dem Wolde 1 G.&#039;&#039;, 1545 &#039;&#039;Bartoldt  vor dem Wolde 1 Fl.&#039;&#039;, 1562 &#039;&#039;Bartoldt vor dem Broike 2 Fl.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Fr. Verdenhalven, Die lipp. Landschatzreg. von 1535, 1545, 1562, u. 1572, Münster 1971, vgl. Anmerkung S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1572 -, 1590 -, 1618 &#039;&#039;Brockman 1 Gfl.&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Namensform „vor dem Brok/Bruch“ bzw. „vor dem Walde“ ist offensichtlich geographischen Ursprungs. Die früheste Hörste-Karte von Friemel &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 73 Nr. 7/13&amp;lt;/ref&amp;gt;   verdeutlicht, dass die Stätte Brokmann einst am östlichen Ortsrand lag, wo noch 1730 hinter kleineren Äckern der damals baumbestandene Teil des Hörster Bruches begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1635/36  -  in schweren Zeiten von Krieg und Pest  -   verstirbt der Kötter Henrich Brokmann in Hörste, hinterlässt seine Stätte mit 2 Kühen und dem üblichen Inventar, auch 74 Taler verliehenes Geld, aber keine Ehefrau/Witwe, jedoch eine 3- oder 4-jährige Tochter namens &#039;&#039;Netgen&#039;&#039; (Agnete).&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 174, S. 166&amp;lt;/ref&amp;gt;  Im Salbuch um 1640 heißt es demgemäß zur Stätte Brokmann (S. 157): &#039;&#039;Broeckman ein Mittellkötter, ist der gn. Herrschafft Eigen. Ist itzo leddigh vnnd kein Besitzer.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 92, S. 152&amp;lt;/ref&amp;gt;   -  aber auch (S. 160): &#039;&#039;Vff Brockmans Hoffe zu Hörste ist Henrich Schulte, wohnet im rechten Wohnhause, weile kein Besitzer da ist, hadt zu 4 Schfl. Roggen landt  .  .&#039;&#039;  . Auch fünf Jahre später ist die Situation offenbar unverändert: &#039;&#039;Brockmanß Hoeff ist leddig, gibdt aber ettwaß in die Contrib.&#039;&#039;(ution) &#039;&#039;vndt werden der Herrschafft gefelle bezahlt. Davor wirdt das Landt von anderen besamet.&#039;&#039; Vieh gibt es zu dieser Zeit nicht auf dem Hof.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, CL 101 C I Nr. 94 &amp;lt;/ref&amp;gt;  1656 ist die Tochter fast erwachsen (24 Jahre alt).&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z Nr. 1424, S. 400&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Erst 1661 findet sich mit Jürgen Obermeier aus Pivitsheide ein Ehemann, der zu ihr &#039;&#039;auff ihrer Eltern nachgelaßene verdorbene Klein Kötterstedte&#039;&#039; kommt und „Brokmann wird.“&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 133, S. 879&amp;lt;/ref&amp;gt; Der neue Kötter bringt ein Pferd, 2 Kühe und 60 Taler mit, verbessert so die „verdorbene“ Stätte und wird 1664 auch Bauerrichter in Hörste. Als er 1683 verstirbt, hinterlässt er sechs Kinder, von denen der älteste Sohn Hans Henrich sehr jung heiratet und die Stätte übernimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 134, S. 195&amp;lt;/ref&amp;gt;  Zu dieser wird angemerkt: &#039;&#039;Stehet gar schlegt.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 179, S. 81&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Des jungen Brokmanns Schwester Christine (geb. um 1675) wird 1699 mit einer traurigen Geschichte aktenkundig: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 63 Nr. 28 (1699)&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;Ehebruch und Kindeszeugung des wegen Dieberei außer Landes verwiesenen Hampe aus Hohenwart mit der Christina Brockmann aus Hörste&#039;&#039;.  Sie hat sich mit einem verheirateten Kriminellen eingelassen, der ausgewiesen wurde, ist mit ihm durchgebrannt, dann aber zur Taufe des gemeinsamen Kindes zeitweilig nach Lippe zurückgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Hof Brokmann wird es unterdessen schwieriger. Im Mai 1710 gibt Hans Henrich Brokmann auf dem Amt in Detmold zu Protokoll, dass sein Pferd verreckt sei und er nun eine Scheffelsaat Land versetzen müsse, um 25 Taler für ein neues leihen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A Nr. 162, S. 55r&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herbst 1724 kommt es zur Katastrophe; der Kötter Simon Jobst Brokmann berichtet 2 ½ Jahre später in einer Eingabe an die Regierung, &#039;&#039;leÿder&#039;&#039; habe ihn &#039;&#039;das große Unglücke getroffen  .  .  .  daß mir umb Michaeli, wie eben mein Korn und Flachs eingescheuret, das rechte Wohnhauß abgebrandt, wodurch dan&#039;&#039;(n) &#039;&#039;dermaßen, weilen nichts mehr behalten, alß was ich, meine Frau und Kindern, an Kleidern auf dem Leibe gehabt, so zurücke gesetzet, daß ohnmögl. weilen nicht alleine das abgebrandte Hauß von neuem wieder habe aufbauen, sondern auch was an Haußgeräth darin nöthig gewesen, wie auch Saat= und Brodt=Korn, vor baar geld habe anschaffen müßen.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 21 Nr. 135&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist Abgaben schuldig geblieben und bittet um deren Erlass. Dem wird entsprochen, nachdem der Vogt in Lage die Angaben als sachlich richtig bestätigt und hinzugefügt hat, &#039;&#039;Supplicante&#039;&#039; sei &#039;&#039;allem Vernehmen nach kein Verderber sondern ein fleißiger Mensch.&#039;&#039; Irgendwie wird diese Krise überwunden, und das Leben auf dem Hof Brokmann verläuft lange Zeit eher unspektakulär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1865 übergibt der abtretende Kötter, Interimswirt Ernst Heinrich Drake, die Stätte an den volljährig gewordenen Anerben, seinen Stiefsohn Christoph Brokmann (1840 – 1914). &#039;&#039;Der Interimswirth Brokmann erhält, nachdem er über die Führung seiner Wirthschaft Nachweise gegeben  -  in Berücksichtigung, daß diese nicht allenthalben wie sie sein sollten ausgefallen, nur folgendes zur Leibzucht:  1) das neu erbaute Leibzuchtshaus als Wohnung, 2)  .&#039;&#039;  .  . &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26, Bd. XX&amp;lt;/ref&amp;gt;  Der Anerbe übernimmt den Hof mit 1350 Taler Schulden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1902 steht der nächste Generationswechsel auf dem Hof an. Der alte Kötter Christoph Brokmann ist seit einem Jahr verwitwet, sein Sohn, der Anerbe August Brokmann (1871 – 1939), hat zwei Jahre zuvor geheiratet und soll nun den Hof übernehmen. Dies bedeutet erhebliche Verpflichtungen: 3000 Mark will der abtretende Kötter selbst statt einer Leibzucht haben,  mehrere jüngere, noch unverheiratete Schwestern sollen mit je 500 Mark abgefunden werden. Zugleich bekundet der alte Brokmann selbst, dass sein Kolonat sehr verschuldet sei. Der Anerbe versucht zunächst, beim Amtsgericht eine Minderung der seinen Schwestern zu zahlenden Brautschätze zu erreichen und lehnt schließlich die Übernahme der Stätte ab.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300190&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu dieser Übernahme kommt es erst Mitte 1913, als der alte Vater nach einem Sturz verletzt ist. Jetzt ist der Hof mit 22 950 Mark Hypotheken belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großes Geschick in schwierigen Zeiten beweist das Ehepaar Brokmann, indem es am Vorabend der großen Inflation 1918/19 die Nachbarstätte Nr. 6 und 1920 die Nachbarstätte Nr. 72 kauft. Das führt zu noch mehr Schulden, die aber bald (mit entwertetem Geld) getilgt werden können. Auch der Wohnsitz der Familie wird auf Stätte Nr. 6, später auf Nr. 72 verlegt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg endet die Bewirtschaftung der knapp 20 ha großen Stätte Brokmann; Grundstücke werden sukzessive verkauft  -  unter anderem das Areal für den Bau der Hörster Schule (1950; ca. 1500 qm), Ackerland auf dem Hörsterbruch, das der Stätte bei der Teilung um 1840 zugefallen ist, zur Ansiedlung des Industriebetriebes Slendor ( 1965; mehrere Hektar) sowie zwei Baugrundstücke, wo zuvor das alte Haus Nr. 6 gestanden hat (1981).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[Datei:1913 Ortskern Hörste Neutrassierung Hiddentruper Straße.jpg|mini|Straßen und Höfe/Häuser im Ortskern Hörste (Karte zur Neutrassierung der Hiddentruper Straße), 1913, LAV NRW OWL, L 80.22 Nr. 453]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1969 Hörste Ausschnitt D73 Tit4 00975.jpg|mini|Straßen und Höfe/Häuser im Ortskern Hörste, 1969 (es existieren die Häuser Nr. 6 u. Nr. 72, nicht aber Nr. 10), LAV NRW OWL, D 73 Tit. 4 Nr. 975]]&lt;br /&gt;
Etwa dort, wo einst die Hofstelle Brokmann Nr. 10 gelegen hat, befindet sich heute die Einmündung der Straße Hörster Bruch auf die Hiddentruper Straße. Diese Einmündung ist mit dem Ausbau der Straße Hörster Bruch (um/nach 1970 ?) verlegt worden. Vor dem Ausbau führte die Straße vor der Schule entlang und traf nach einer scharfen Rechtskurve zwischen dem Saalbau des Hörster Kruges und Cafe Hanning auf die Hiddentruper Straße. Etwa auf der heutigen Trasse führte zuvor lediglich ein Feldweg entlang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1730 wird der Hof im Messbuch mit &#039;&#039;2 gebäu&#039;&#039;(den) aufgeführt, von denen eines wenige Jahre zuvor nach Brand neu errichtet wurde. 1752/53, 1783 und auch 1829 enthält das Salbuch &#039;&#039;an Gebäuden 1. das Wohnhaus, 2. die Leibzucht, 3. das Backhaus.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Folgende Informationen betreffen darüber hinaus den Gebäudebestand der Stätte Nr. 10:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1800  Der Neuwohner Simon Herm Riesenberg, Piv. Nr. 89, hat &#039;&#039;ein alt Hauß von Brokman auß Hörste vür 60 rth&#039;&#039; (gekauft und) &#039;&#039;richtieg bezahl .&#039;&#039;  .  .&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 T 1 Nr. 1288&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
- 1865  Abtretung der Stätte Brokmann Nr. 10: Der abtretende Kötter erhält &#039;&#039;das neu erbaute Leibzuchtshaus als Wohnung.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26 Bd. XX&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
- 1882  Backhaus entkernt zum Back- und Viehhaus&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 431&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
- 1885  Wohnhaus; Durchbau und Anbau&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 431&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
- 1903  Backhaus abgebrochen &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 212&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
- 1913  Neubau eines Wagenschuppens, ab 1914 Gebäudesteuer-pflichtig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1921  Leibzucht abgebrochen &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300190, S. 162&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
- 1933  Wohnhaus abgebrochen, Scheune neu erbaut &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300190, S. 218&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Letzte Bebauungsreste der früheren Hofstelle Hörste Nr. 10 verschwinden mit dem Ausbau der Straße Hörster Bruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
ca. 1625 – 1637  Henrich Brokmann (oder eingeh.), † 1637, ∞ vor 1632 NN (oder Brokmann)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
•	Neschen, * um 1625, ∞ 1650 Johann Lillemeier aus Oerlinghausen, werden Einl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Netgen, * 1632, Anerbin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1637 – 1661  Hof „ledig“ / wird nicht bewirtschaftet; teils verpachtet, teils brach liegend)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1661 – 1683  Jürgen Obermeier († 1683) aus Piv. VL, ∞ 1661 Netgen Brokmann; er wird KK Brokmann in Hörste Nr. 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
•	Hans Henrich, * um 1662, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna &amp;lt;u&amp;gt;Elisabeth&amp;lt;/u&amp;gt;, * um 1662 (unehel. Kind * 1688) ∞ 1721 Bartold Christoph Wind, Eheleute leben als Einl. auf Hörste Nr. 6; sie † 1739&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Jobst, * um 1666, 1708 Einl. bei Hilbern im Hey, † vor 1731&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Christine, * um 1675 (2 unehel. Kinder, * um 1699 u. um 1705)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1683 – 1716  Hans Henrich Brokmann (ca. 1662 – 1728), ∞ 1683 Catrina Margaretha (Gretke) Wiese (ca. 1658 – 1716) aus Müssen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Catrina Ilsabein, * 1691, ∞ 1709 Johann Eberhard Hanning&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Simon Jost, * 1693,  Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna &amp;lt;u&amp;gt;Elisabeth&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1693, ∞ 1717 Johan Herman Grothof (1682 – 1754), Einl. in Hörste Nr. 15, † vor 1745&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Trin Angnetha, * 1695, ∞ 1718 Cord Henrich Strate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann, * 1701, ∞ 1731 Maria Ilsabein Hunke aus Billinghausen; werden Einl.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Anne Margarethe, * 1704, ∞ 1744 Cord Schling, Witwer im Mackenbruch&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Trine Ilsabein, * 1705, ∞ 1729 Hans Berend Culemann, Witwer in Währentrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1716 – 1743  Simon Jobst Brokmann (1693 – vor 1762), ∞ 1716 Anna Margarethe Wiemann (1679 – 1761) aus Hiddentrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	(Johann) Berend Henrich, * 1718, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Ilsabein, * 1722, † 1740&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Cordt Simon, * 1724, ∞ 1753 Anna Maria Elisabeth Schmaske (1737 – 1772), Anerbin in Haustenbeck Nr. 3, wird Schmaske, † 1794&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Berend, * 1726&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1743 – 1771  (Johann) Berend Henrich Brokmann (1718 – 1776), ∞ (I) 1743 Anna Cathrina Barkemeier (1716 – 1757) aus Billinghausen, ∞ (II) 1758 Anna Maria Brink (1734 – 1802) aus Wissentrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder aus 2 Ehen:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Trine Ilsabein,  * 1744&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Töns Berend, * 1746, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Margarethe Ilsabein, * 1749,  ∞ 1777 Conrad Heymann a. d. Pivitsheide, † 1790 (Kindbett)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Amalia Elisabeth, * 1752, † 1769 (Brustkrankheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann Moritz, * 1755, † 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Marie Lisabeth, * 1759&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Marie Ilsabein, * 1762&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Amalia &amp;lt;u&amp;gt;Louisa&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1765, ∞ 1792 Witwer Johann Töns Rehm, geb. Kindsgrab (1761- 1824), KK in Augusdorf, sie wird Rehmsche, † 1846&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Cathrina Florentina Elisabeth, * 1769, † 1838 in Augustdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friderich Adolph, * um 1772, ∞ 1802 Justine Friederike Bügener in Aug., die Eheleute gründen die Neuwohnerstätte Augustdorf Nr. 77; er † 1833&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1771 – 1813  Johann Töns Berend Brokmann (1746 - 1813), ∞ 1771 Amalie Arend in Eken (oder: Eke) (1747 - 1815) von Piv. VH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Johann Jobst, * 1773, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Christoph, * 1775, † 1777 (Kinderschürken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Berend Henrich Christoph, * 1778, † 1847&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann Christoph. * 1780, † 1843 (Schwindsucht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Amalia Sophia, * 1785, † 1789 (Schürken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hanna Luisa, * 1788, † 1788 (Kinderschürken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johanne Wilhelmine Hedwig, * 1789, ∞ 1820 Johann Henrich Ernst, Tischler aus Greste, Eheleute werden Einl. in Hörste&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1814 – ca. 1838   Johann Jobst Brokmann (1773 – ca. 1838), ∞ (I) 1814 Friderika Florentine Eke (Arend in Eichen) (1787 – 1829) von Piv. VL Nr. 16, ∞ (II) 1831 Ilsabein Anna Maria Stöppler (1793 – 1873) von Billinghausen Nr. 6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Caroline&amp;lt;/u&amp;gt; Henriette Amalie, * 1815&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Henriette&amp;lt;/u&amp;gt; Amalie, * 1817&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Henrich &amp;lt;u&amp;gt;Christoph&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1819, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friederica &amp;lt;u&amp;gt;Wilhelmine&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1821&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Ludwig&amp;lt;/u&amp;gt; August, * 1825&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friedrich Hermann (&amp;lt;u&amp;gt;Fritz&amp;lt;/u&amp;gt;), * 1827&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1840 – 1843  Johann Henrich &amp;lt;u&amp;gt;Christoph&amp;lt;/u&amp;gt; Brokmann (1819 – 1843), ∞ (I) 1840 Henriette Wilhelmine Hilbrink (1815 – 1876) von Hörste Nr. 7, diese ∞ (II) 1844 Ernst Heinrich Drake  (1818 – 1882) von Kirchheide Nr. 42, der Interimswirt Brokmann wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder aus 2 Ehen:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Christoph&amp;lt;/u&amp;gt; Heinrich, * 1840, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Friedrich&amp;lt;/u&amp;gt; Wilhelm, * 1842, lebt 1865 in Bremen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Justine Emilie, * 1844, ∞ 1866 Joh. Friedr. Wilh. Pollmann, Ziegler u. Einl. in Billinghausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Auguste&amp;lt;/u&amp;gt; Karoline, * 1846, ∞ 1869 Friedr. Adolf (&amp;lt;u&amp;gt;Fritz&amp;lt;/u&amp;gt;) Meyer (1839 – 1908), Einl. u. Ziegler, später Ziegelmeister u. Gründer der Stätte Hörste Nr. 72&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gottlieb August, * 1848&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Ernst Heinrich August, * 1851, † 1852 (Schwindsucht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1844 – 1865  Ernst Heinrich Brokmann, geb. Drake (vgl. oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1865 – 1913  &amp;lt;u&amp;gt;Christoph&amp;lt;/u&amp;gt; Heinrich Brokmann (1840 – 1914), ∞ 1865 Sophie Wilhelmine Karoline Tiemann (1841 – 1901) von Meiersfeld Nr. 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Luise Auguste, * 1865, ∞ 1889 Christoph &amp;lt;u&amp;gt;Adolph&amp;lt;/u&amp;gt; Strate, wird Stratesche auf Hörste Nr. 20, † 1890 (Kindbett)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Louis Leopold, * 1866, † 1868 (Brustkrankheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Ernst Friedrich, * 1867, † 1868 (Ruhr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friedrich Gottlieb Christoph, * 1868, †1869&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gustaf Eduard, * 1869, † 1882&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Adolf &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1871, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gottlieb, * 1873&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Friedrich Wilhelm, * 1876, † 1876 (Kopfkrankheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Hermine&amp;lt;/u&amp;gt; Pauline, * 1878 (1900 Trauzeugin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Karl, * 1881 (1913 Landwirt in Garmen bei Lünen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Sophie, * 1884&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 – 1929 Adolf &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Brokmann (1871 – 1939), ∞ 1900 &amp;lt;u&amp;gt;Emilie&amp;lt;/u&amp;gt; Auguste Prüßner (1880 – n. 1940) von Asmissen Nr. 14&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Friedrich Walter (&amp;lt;u&amp;gt;Fritz&amp;lt;/u&amp;gt;), * 1900, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Paul, * 1904&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1929  Fritz Brokmann (1900 – 1955)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewohner des Hofes Hörste Nr. 10 in Volkszählungen (VZ) und Adressbüchern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1769 (VZ): (Nr.) &#039;&#039;10 Brockmann&#039;&#039; (Ma + Fr + 1 So üb. 10 J. † 1 To üb. 10 J. † 2 Tö. unt. 10 J.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einl. Joh. Jost Grothoff&#039;&#039; (Ma + Fr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1776 (VZ): (Nr.) &#039;&#039;10  Tönß Berend Brockmann&#039;&#039; (Ma + Fr + 2 Sö unt. 14 J.)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Leibzüchterinne&#039;&#039; (Fr + 1 So unt. 14 J. + 2 Tö)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1828 (VZ): (Nr.) 10   2 Wohnhäuser, &#039;&#039;Joh. Jobst Brokmann&#039;&#039; (Ma + Fr + 3 Sö  + 3 Tö)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einl. Friedr. Justus Wendt&#039;&#039; (Ma + Fr + 2 Sö + 1 To)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Brokmann, Christoph, Landwirth&lt;br /&gt;
* 1926&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Brechmann, Hermann, Ziegler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausstätte in Hörste]] [[Kategorie:Hiddentruper Straße (Hörste)]] [[Kategorie:Kleinkötter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hiddentruper_Stra%C3%9Fe_15_(H%C3%B6rste)&amp;diff=59469</id>
		<title>Hiddentruper Straße 15 (Hörste)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hiddentruper_Stra%C3%9Fe_15_(H%C3%B6rste)&amp;diff=59469"/>
		<updated>2026-05-13T15:30:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Hörste&lt;br /&gt;
|Straße=Hiddentruper Straße  (Hörste)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=15&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94653, 8.75683&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=072&lt;br /&gt;
}}An diesem Ort stand ursprünglich das Leibzuchtshaus des Hofes Hanning Nr. 6 (1870/71 abgetragen). In den späten 1870er Jahren wurde hier dann das Neuwohnerhaus Fritz Meier Nr. 72 gebaut, welches durch Verkauf 1920 Teil der Stätte Brokmann (vordem Nr. 10, ab 1919 auch Nr. 6) wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Anfang dieser Stätte wird im letzten Salbuch von 1855 wie folgt beschrieben: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 131, S. 1805&amp;lt;/ref&amp;gt;  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;N. 72 Meier, Friedrich&#039;&#039;&#039;, hat vom Colonate N. 6 den Grund und Boden dieser Stätte angekauft und besitzt: 1. Ein Wohnhaus, 2. Hofraum, 3. Land auf dem Amelkampe und Broke  5 Schl., 4. Gehölz auf der Mesche 4 Metzen, hat die dingliche Berechtigung der Mitbenutzung eines über den Hanningschen Hof neu angelegten Weges. Eingetr. 10. Juni 1876.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Meier, ein 37-jähriger Einlieger und Ziegelmeister aus Stapelage, dessen Ehefrau gerade das vierte Kind erwartet, greift im Frühjahr 1876 wie andere auch beim Verkauf des aufgeteilten Hofes Hanning zu. Er kauft u. a. den an der Hiddentruper Straße gelegenen Teil des Hanningschen Hofraumes, auf dem bis wenige Jahre zuvor das Leibzuchtshaus des Hofes gestanden hat (vgl. Hörste Nr. 6), und baut dort das Haus seiner Neuwohnerstätte Nr. 72. Ende 1878 kauft er weitere 2 Scheffelsaat Land von seinem Schwager Gottlieb Brokmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ehepaar Meier (später teils &#039;&#039;Meyer&#039;&#039; geschrieben) hat schließlich acht Kinder  -  sieben Töchter und einen Sohn, von denen keines in Hörste bleibt. Die Eheleute sterben 1908 und 1911 bei einer ihrer Töchter in Schötmar. 1913 wird ihre Stätte von der Erbengemeinschaft/den Kindern für 11 000 Mark an den Ehemann der ältesten Tochter, Gottlieb Fillies, einen von Hörste Nr. 53 stammenden und in Bochum lebenden Ziegelmeister, verkauft. Die Wohnorte der Kinder im Jahre 1913 (Bochum, Detmold, 2 x Berlin-Pankow, Schötmar, 2 x Zehdenick in Brandenburg, Köln) verdeutlichen, dass auch vor hundert Jahren Kinder durchaus andere Wege als ihre Eltern eingeschlagen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 (Detmold) Hörste Bd. 2 Bl. 23 bzw. 53, S. 40f&amp;lt;/ref&amp;gt; Ziegeleien und öffentlicher Dienst sind die Berufsfelder der Kinder-Generation, keines von ihnen lebt auf einer Stätte und betreibt Kleinlandwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eheleute Fillies leben weiter in Bochum und vermieten das Haus in Hörste Nr. 72 an Paul Stawicki, einen Weichensteller a. D., der aus dem damals schwarzen Ruhrgebiet in das schöne Hörste zieht und noch 1925 dort lebt. 1920 verkauft Gottlieb Fillies die Stätte Nr. 72 an den Nachbarn dort gegenüber auf Nr. 10 und neuerdings auch nebenan auf Nr. 6, Landwirt August Brokmann. Der Kaufpreis beträgt 19 000 Mark. Der Käufer August Brokmann ist ein Vetter von des Verkäufers Ehefrau Emilie Fillies, geb. Meyer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1929 schließen die Eheleute August und Emilie Brokmann mit ihren beiden ältesten Söhnen einen umfassenden Abtretungsvertrag mit detaillierter Leibzuchtsregelung.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 (Detmold) Hörste Bd. 2 Bl. 23 bzw. 53, S. 78f&amp;lt;/ref&amp;gt;  Danach erhalten die abtretenden Eheleute  -  bisher wohnhaft auf Nr. 6  -  &#039;&#039;ein Wohnungsrecht auf der Stätte Nr. 72. Der Anerbe ist verpflichtet, die Gebäude auf Nr. 72 zu unterhalten und gegen Feuersgefahr zu versichern.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Süden IMG 5419.jpg|mini|Hörste Nr. 72, Straßenansicht von Süden, 2026, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Südosten IMG 5421.jpg|mini|Hörste Nr. 72, Straßenansicht von Südosten, 2026, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nr. 72 Ostgiebel.jpg|mini|Hörste Nr. 72, Ostgiebel mit Rundbogentür, 2017, Foto: Dr. Horst Wissbrock  ]]&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Das äußerlich wenig veränderte Haus Hörste Nr. 72 fällt durch zweierlei Bauart auf: Auf Ost- und Nordseite sind die Außenwände  -  inclusive Rundbogentür – in Fachwerkbauweise ausgeführt, auf Süd- und Westseite dagegen bestehen die Außenmauern erkennbar aus massivem Ziegelmauerwerk. &lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
In das Haus wurde der Torbalken des Vorgängerbaus an gleicher Stelle (Leibzucht Hanning, Hörste Nr. 6, um 1871 abgerissen [[Hiddentruper_Straße_11-13_(Hörste)]]) eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem rechten Ständer befindet sich noch (blaues Emailleschild mit weißer Schrift) die alte Hausnummer &#039;&#039;&#039;72&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
1876 – 1908  Friedrich Adolf (&amp;lt;u&amp;gt;Fritz&amp;lt;/u&amp;gt;) Meyer (1839 – 1908), Ziegler/Ziegelmeister, ∞ 1869 &amp;lt;u&amp;gt;Auguste&amp;lt;/u&amp;gt; Karoline Brokmann (1846 – 1911) von Hörste Nr. 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Emilie&amp;lt;/u&amp;gt; Auguste, * 1870, ∞ 1892 &amp;lt;u&amp;gt;Gottlieb&amp;lt;/u&amp;gt; August Fillies (1864 – 1924) von Hörste Nr. 53 (1913 Ziegelmeister in Bochum), † 1923 in Bochum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Henriette, * 1872, ∞ 1xxx Christoph Hambusch (1913 Oberpostschaffner in Detmold)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Auguste&amp;lt;/u&amp;gt; Johanne, * 1874, ∞ 1xxx Franz Backschat (1913 Stadtsekretär in Berlin-Pankow)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Pauline&amp;lt;/u&amp;gt; Wilhelmine, * 1876, ∞ 1899 Friedrich Wilhelm Klarholz aus Stapelage (1913 Ziegelmeister in Berlin-Pankow)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Helene &amp;lt;u&amp;gt;Johanne&amp;lt;/u&amp;gt; Juliane, * 1879, ∞ 1xxx Hermann Voß (1913 Postassistent in Schötmar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hermine, * 1881 (1913 unverheiratet in Zehdenick/Brandenburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Helene&amp;lt;/u&amp;gt; Anna, * 1883, ∞ 1xxx Julius Riesenberg aus Hörste (1913 Ziegelmeister in Zehdenick/Brandenburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Fritz, * 188x (1913 Postassistent in Köln)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 – 1920  (Eigentümer durch Kauf von Erbengemeinschaft) Gottlieb August Fillies (1864 – 1924), 1913 wohnhaft in Bochum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1913 – ca. 1929 (Bewohner als Mieter) Paul Stawicki, Weichensteller a. D. aus Wanne-Eickel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 – 1929 (Eigentümer durch Kauf) Landwirt August Brokmann, Hörste Nr. 6 u. 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1929 (Bewohner als Leibzüchter) Landwirt August Brokmann u. Ehefrau Emilie, geb. Prüßner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausstätte in Hörste]] [[Kategorie:Hiddentrupper Straße (Hörste)]] [[Kategorie:Neuwohner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hiddentruper_Stra%C3%9Fe_15_(H%C3%B6rste)&amp;diff=59466</id>
		<title>Hiddentruper Straße 15 (Hörste)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hiddentruper_Stra%C3%9Fe_15_(H%C3%B6rste)&amp;diff=59466"/>
		<updated>2026-05-13T15:25:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Hörste&lt;br /&gt;
|Straße=Hiddentruper Straße  (Hörste)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=15&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94653, 8.75683&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=072&lt;br /&gt;
}}An diesem Ort stand ursprünglich das Leibzuchtshaus des Hofes Hanning Nr. 6 (1870/71 abgetragen). In den späten 1870er Jahren wurde hier dann das Neuwohnerhaus Fritz Meier Nr. 72 gebaut, welches durch Verkauf 1920 Teil der Stätte Brokmann (vordem Nr. 10, ab 1919 auch Nr. 6) wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Anfang dieser Stätte wird im letzten Salbuch von 1855 wie folgt beschrieben: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 131, S. 1805&amp;lt;/ref&amp;gt;  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;N. 72 Meier, Friedrich&#039;&#039;&#039;, hat vom Colonate N. 6 den Grund und Boden dieser Stätte angekauft und besitzt: 1. Ein Wohnhaus, 2. Hofraum, 3. Land auf dem Amelkampe und Broke  5 Schl., 4. Gehölz auf der Mesche 4 Metzen, hat die dingliche Berechtigung der Mitbenutzung eines über den Hanningschen Hof neu angelegten Weges. Eingetr. 10. Juni 1876.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Meier, ein 37-jähriger Einlieger und Ziegelmeister aus Stapelage, dessen Ehefrau gerade das vierte Kind erwartet, greift im Frühjahr 1876 wie andere auch beim Verkauf des aufgeteilten Hofes Hanning zu. Er kauft u. a. den an der Hiddentruper Straße gelegenen Teil des Hanningschen Hofraumes, auf dem bis wenige Jahre zuvor das Leibzuchtshaus des Hofes gestanden hat (vgl. Hörste Nr. 6), und baut dort das Haus seiner Neuwohnerstätte Nr. 72. Ende 1878 kauft er weitere 2 Scheffelsaat Land von seinem Schwager Gottlieb Brokmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ehepaar Meier (später teils &#039;&#039;Meyer&#039;&#039; geschrieben) hat schließlich acht Kinder  -  sieben Töchter und einen Sohn, von denen keines in Hörste bleibt. Die Eheleute sterben 1908 und 1911 bei einer ihrer Töchter in Schötmar. 1913 wird ihre Stätte von der Erbengemeinschaft/den Kindern für 11 000 Mark an den Ehemann der ältesten Tochter, Gottlieb Fillies, einen von Hörste Nr. 53 stammenden und in Bochum lebenden Ziegelmeister, verkauft. Die Wohnorte der Kinder im Jahre 1913 (Bochum, Detmold, 2 x Berlin-Pankow, Schötmar, 2 x Zehdenick in Brandenburg, Köln) verdeutlichen, dass auch vor hundert Jahren Kinder durchaus andere Wege als ihre Eltern eingeschlagen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 (Detmold) Hörste Bd. 2 Bl. 23 bzw. 53, S. 40f&amp;lt;/ref&amp;gt; Ziegeleien und öffentlicher Dienst sind die Berufsfelder der Kinder-Generation, keines von ihnen lebt auf einer Stätte und betreibt Kleinlandwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eheleute Fillies leben weiter in Bochum und vermieten das Haus in Hörste Nr. 72 an Paul Stawicki, einen Weichensteller a. D., der aus dem damals schwarzen Ruhrgebiet in das schöne Hörste zieht und noch 1925 dort lebt. 1920 verkauft Gottlieb Fillies die Stätte Nr. 72 an den Nachbarn dort gegenüber auf Nr. 10 und neuerdings auch nebenan auf Nr. 6, Landwirt August Brokmann. Der Kaufpreis beträgt 19 000 Mark. Der Käufer August Brokmann ist ein Vetter von des Verkäufers Ehefrau Emilie Fillies, geb. Meyer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1929 schließen die Eheleute August und Emilie Brokmann mit ihren beiden ältesten Söhnen einen umfassenden Abtretungsvertrag mit detaillierter Leibzuchtsregelung.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 (Detmold) Hörste Bd. 2 Bl. 23 bzw. 53, S. 78f&amp;lt;/ref&amp;gt;  Danach erhalten die abtretenden Eheleute  -  bisher wohnhaft auf Nr. 6  -  &#039;&#039;ein Wohnungsrecht auf der Stätte Nr. 72. Der Anerbe ist verpflichtet, die Gebäude auf Nr. 72 zu unterhalten und gegen Feuersgefahr zu versichern.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Süden IMG 5419.jpg|mini|Hörste Nr. 72, Straßenansicht von Süden, 2026, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Südosten IMG 5421.jpg|mini|Hörste Nr. 72, Straßenansicht von Südosten, 2026, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nr. 72 Ostgiebel.jpg|mini|Hörste Nr. 72, Ostgiebel mit Rundbogentür, 2017, Foto: Dr. Horst Wissbrock  ]]&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Das äußerlich wenig veränderte Haus Hörste Nr. 72 fällt durch zweierlei Bauart auf: Auf Ost- und Nordseite sind die Außenwände  -  inclusive Rundbogentür – in Fachwerkbauweise ausgeführt, auf Süd- und Westseite dagegen bestehen die Außenmauern erkennbar aus massivem Ziegelmauerwerk. &lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
In das Haus wurde der Torbalken des Vorgängerbaus an gleicher Stelle (Leibzucht Hanning, Hörste Nr. 6, um 1871 abgerissen) eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem rechten Ständer befindet sich noch (blaues Emailleschild mit weißer Schrift) die alte Hausnummer &#039;&#039;&#039;72&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
1876 – 1908  Friedrich Adolf (&amp;lt;u&amp;gt;Fritz&amp;lt;/u&amp;gt;) Meyer (1839 – 1908), Ziegler/Ziegelmeister, ∞ 1869 &amp;lt;u&amp;gt;Auguste&amp;lt;/u&amp;gt; Karoline Brokmann (1846 – 1911) von Hörste Nr. 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Emilie&amp;lt;/u&amp;gt; Auguste, * 1870, ∞ 1892 &amp;lt;u&amp;gt;Gottlieb&amp;lt;/u&amp;gt; August Fillies (1864 – 1924) von Hörste Nr. 53 (1913 Ziegelmeister in Bochum), † 1923 in Bochum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Henriette, * 1872, ∞ 1xxx Christoph Hambusch (1913 Oberpostschaffner in Detmold)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Auguste&amp;lt;/u&amp;gt; Johanne, * 1874, ∞ 1xxx Franz Backschat (1913 Stadtsekretär in Berlin-Pankow)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Pauline&amp;lt;/u&amp;gt; Wilhelmine, * 1876, ∞ 1899 Friedrich Wilhelm Klarholz aus Stapelage (1913 Ziegelmeister in Berlin-Pankow)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Helene &amp;lt;u&amp;gt;Johanne&amp;lt;/u&amp;gt; Juliane, * 1879, ∞ 1xxx Hermann Voß (1913 Postassistent in Schötmar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hermine, * 1881 (1913 unverheiratet in Zehdenick/Brandenburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Helene&amp;lt;/u&amp;gt; Anna, * 1883, ∞ 1xxx Julius Riesenberg aus Hörste (1913 Ziegelmeister in Zehdenick/Brandenburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Fritz, * 188x (1913 Postassistent in Köln)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 – 1920  (Eigentümer durch Kauf von Erbengemeinschaft) Gottlieb August Fillies (1864 – 1924), 1913 wohnhaft in Bochum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1913 – ca. 1929 (Bewohner als Mieter) Paul Stawicki, Weichensteller a. D. aus Wanne-Eickel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 – 1929 (Eigentümer durch Kauf) Landwirt August Brokmann, Hörste Nr. 6 u. 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1929 (Bewohner als Leibzüchter) Landwirt August Brokmann u. Ehefrau Emilie, geb. Prüßner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausstätte in Hörste]] [[Kategorie:Hiddentrupper Straße (Hörste)]] [[Kategorie:Neuwohner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:S%C3%BCdosten_IMG_5421.jpg&amp;diff=59465</id>
		<title>Datei:Südosten IMG 5421.jpg</title>
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		<updated>2026-05-13T15:25:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hörste Nr. 72, Straßenansicht von Südosten, 2026, Foto: Dr. Horst Wissbrock&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
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		<title>Datei:Süden IMG 5419.jpg</title>
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		<updated>2026-05-13T15:23:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hörste Nr. 72, Straßenansicht von Süden, 2026, Foto: Dr. Horst Wissbrock&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Hiddentruper Straße 15 (Hörste)</title>
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		<updated>2026-05-10T17:34:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Hörste&lt;br /&gt;
|Straße=Hiddentruper Straße  (Hörste)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=15&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94653, 8.75683&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=072&lt;br /&gt;
}}An diesem Ort stand ursprünglich das Leibzuchtshaus des Hofes Hanning Nr. 6 (1870/71 abgetragen). In den späten 1870er Jahren wurde hier dann das Neuwohnerhaus Fritz Meier Nr. 72 gebaut, welches durch Verkauf 1920 Teil der Stätte Brokmann (vordem Nr. 10, ab 1919 auch Nr. 6) wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Anfang dieser Stätte wird im letzten Salbuch von 1855 wie folgt beschrieben: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 131, S. 1805&amp;lt;/ref&amp;gt;  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;N. 72 Meier, Friedrich&#039;&#039;&#039;, hat vom Colonate N. 6 den Grund und Boden dieser Stätte angekauft und besitzt: 1. Ein Wohnhaus, 2. Hofraum, 3. Land auf dem Amelkampe und Broke  5 Schl., 4. Gehölz auf der Mesche 4 Metzen, hat die dingliche Berechtigung der Mitbenutzung eines über den Hanningschen Hof neu angelegten Weges. Eingetr. 10. Juni 1876.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Meier, ein 37-jähriger Einlieger und Ziegelmeister aus Stapelage, dessen Ehefrau gerade das vierte Kind erwartet, greift im Frühjahr 1876 wie andere auch beim Verkauf des aufgeteilten Hofes Hanning zu. Er kauft u. a. den an der Hiddentruper Straße gelegenen Teil des Hanningschen Hofraumes, auf dem bis wenige Jahre zuvor das Leibzuchtshaus des Hofes gestanden hat (vgl. Hörste Nr. 6), und baut dort das Haus seiner Neuwohnerstätte Nr. 72. Ende 1878 kauft er weitere 2 Scheffelsaat Land von seinem Schwager Gottlieb Brokmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ehepaar Meier (später teils &#039;&#039;Meyer&#039;&#039; geschrieben) hat schließlich acht Kinder  -  sieben Töchter und einen Sohn, von denen keines in Hörste bleibt. Die Eheleute sterben 1908 und 1911 bei einer ihrer Töchter in Schötmar. 1913 wird ihre Stätte von der Erbengemeinschaft/den Kindern für 11 000 Mark an den Ehemann der ältesten Tochter, Gottlieb Fillies, einen von Hörste Nr. 53 stammenden und in Bochum lebenden Ziegelmeister, verkauft. Die Wohnorte der Kinder im Jahre 1913 (Bochum, Detmold, 2 x Berlin-Pankow, Schötmar, 2 x Zehdenick in Brandenburg, Köln) verdeutlichen, dass auch vor hundert Jahren Kinder durchaus andere Wege als ihre Eltern eingeschlagen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 (Detmold) Hörste Bd. 2 Bl. 23 bzw. 53, S. 40f&amp;lt;/ref&amp;gt; Ziegeleien und öffentlicher Dienst sind die Berufsfelder der Kinder-Generation, keines von ihnen lebt auf einer Stätte und betreibt Kleinlandwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eheleute Fillies leben weiter in Bochum und vermieten das Haus in Hörste Nr. 72 an Paul Stawicki, einen Weichensteller a. D., der aus dem damals schwarzen Ruhrgebiet in das schöne Hörste zieht und noch 1925 dort lebt. 1920 verkauft Gottlieb Fillies die Stätte Nr. 72 an den Nachbarn dort gegenüber auf Nr. 10 und neuerdings auch nebenan auf Nr. 6, Landwirt August Brokmann. Der Kaufpreis beträgt 19 000 Mark. Der Käufer August Brokmann ist ein Vetter von des Verkäufers Ehefrau Emilie Fillies, geb. Meyer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1929 schließen die Eheleute August und Emilie Brokmann mit ihren beiden ältesten Söhnen einen umfassenden Abtretungsvertrag mit detaillierter Leibzuchtsregelung.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 (Detmold) Hörste Bd. 2 Bl. 23 bzw. 53, S. 78f&amp;lt;/ref&amp;gt;  Danach erhalten die abtretenden Eheleute  -  bisher wohnhaft auf Nr. 6  -  &#039;&#039;ein Wohnungsrecht auf der Stätte Nr. 72. Der Anerbe ist verpflichtet, die Gebäude auf Nr. 72 zu unterhalten und gegen Feuersgefahr zu versichern.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Nr. 72 Ostgiebel.jpg|mini|Hörste Nr. 72, Ostgiebel mit Rundbogentür, 2017, Foto: Dr. Horst Wissbrock  ]]&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Das äußerlich wenig veränderte Haus Hörste Nr. 72 fällt durch zweierlei Bauart auf: Auf Ost- und Nordseite sind die Außenwände  -  inclusive Rundbogentür – in Fachwerkbauweise ausgeführt, auf Süd- und Westseite dagegen bestehen die Außenmauern erkennbar aus massivem Ziegelmauerwerk. &lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
In das Haus wurde der Torbalken des Vorgängerbaus an gleicher Stelle (Leibzucht Hanning, Hörste Nr. 6, um 1871 abgerissen) eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem rechten Ständer befindet sich noch (blaues Emailleschild mit weißer Schrift) die alte Hausnummer &#039;&#039;&#039;72&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
1876 – 1908  Friedrich Adolf (&amp;lt;u&amp;gt;Fritz&amp;lt;/u&amp;gt;) Meyer (1839 – 1908), Ziegler/Ziegelmeister, ∞ 1869 &amp;lt;u&amp;gt;Auguste&amp;lt;/u&amp;gt; Karoline Brokmann (1846 – 1911) von Hörste Nr. 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Emilie&amp;lt;/u&amp;gt; Auguste, * 1870, ∞ 1892 &amp;lt;u&amp;gt;Gottlieb&amp;lt;/u&amp;gt; August Fillies (1864 – 1924) von Hörste Nr. 53 (1913 Ziegelmeister in Bochum), † 1923 in Bochum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Henriette, * 1872, ∞ 1xxx Christoph Hambusch (1913 Oberpostschaffner in Detmold)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Auguste&amp;lt;/u&amp;gt; Johanne, * 1874, ∞ 1xxx Franz Backschat (1913 Stadtsekretär in Berlin-Pankow)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Pauline&amp;lt;/u&amp;gt; Wilhelmine, * 1876, ∞ 1899 Friedrich Wilhelm Klarholz aus Stapelage (1913 Ziegelmeister in Berlin-Pankow)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Helene &amp;lt;u&amp;gt;Johanne&amp;lt;/u&amp;gt; Juliane, * 1879, ∞ 1xxx Hermann Voß (1913 Postassistent in Schötmar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hermine, * 1881 (1913 unverheiratet in Zehdenick/Brandenburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Helene&amp;lt;/u&amp;gt; Anna, * 1883, ∞ 1xxx Julius Riesenberg aus Hörste (1913 Ziegelmeister in Zehdenick/Brandenburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Fritz, * 188x (1913 Postassistent in Köln)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 – 1920  (Eigentümer durch Kauf von Erbengemeinschaft) Gottlieb August Fillies (1864 – 1924), 1913 wohnhaft in Bochum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1913 – ca. 1929 (Bewohner als Mieter) Paul Stawicki, Weichensteller a. D. aus Wanne-Eickel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 – 1929 (Eigentümer durch Kauf) Landwirt August Brokmann, Hörste Nr. 6 u. 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1929 (Bewohner als Leibzüchter) Landwirt August Brokmann u. Ehefrau Emilie, geb. Prüßner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausstätte in Hörste]] [[Kategorie:Hiddentrupper Straße (Hörste)]] [[Kategorie:Neuwohner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bentweg_20_(H%C3%B6rste)&amp;diff=59338</id>
		<title>Bentweg 20 (Hörste)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bentweg_20_(H%C3%B6rste)&amp;diff=59338"/>
		<updated>2026-05-10T17:18:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Hörste&lt;br /&gt;
|Straße=Bentweg  (Hörste)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=20&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94089, 8.77079&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=067&lt;br /&gt;
}}Ehemals Neuwohnerstätte August Schapeler, Haus 1940 wegen Baufälligkeit abgebrochen, dann Jahrzehnte Brachgrundstück; Parzelle des früheren Kolonatshauses um 1995 mit Mehrfamilienhaus bebaut; historische Haus-Nr. 67&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hiddentruper_Stra%C3%9Fe_15_(H%C3%B6rste)&amp;diff=59130</id>
		<title>Hiddentruper Straße 15 (Hörste)</title>
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		<updated>2026-05-02T06:53:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Hörste&lt;br /&gt;
|Straße=Hiddentruper Straße  (Hörste)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=15&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94653, 8.75683&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=072&lt;br /&gt;
}}An diesem Ort stand ursprünglich das Leibzuchtshaus des Hofes Hanning Nr. 6 (1870/71 abgetragen). In den späten 1870er Jahren wurde hier dann das Neuwohnerhaus Fritz Meier Nr. 72 gebaut, welches durch Verkauf 1920 Teil der Stätte Brokmann (vordem Nr. 10, ab 1919 auch Nr. 6) wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Anfang dieser Stätte wird im letzten Salbuch von 1855 wie folgt beschrieben: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 131, S. 1805&amp;lt;/ref&amp;gt;  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;N. 72 Meier, Friedrich&#039;&#039;&#039;, hat vom Colonate N. 6 den Grund und Boden dieser Stätte angekauft und besitzt: 1. Ein Wohnhaus, 2. Hofraum, 3. Land auf dem Amelkampe und Broke  5 Schl., 4. Gehölz auf der Mesche 4 Metzen, hat die dingliche Berechtigung der Mitbenutzung eines über den Hanningschen Hof neu angelegten Weges. Eingetr. 10. Juni 1876.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Meier, ein 37-jähriger Einlieger und Ziegelmeister aus Stapelage, dessen Ehefrau gerade das vierte Kind erwartet, greift im Frühjahr 1876 wie andere auch beim Verkauf des aufgeteilten Hofes Hanning zu. Er kauft u. a. den an der Hiddentruper Straße gelegenen Teil des Hanningschen Hofraumes, auf dem bis wenige Jahre zuvor das Leibzuchtshaus des Hofes gestanden hat (vgl. Hörste Nr. 6), und baut dort das Haus seiner Neuwohnerstätte Nr. 72. Ende 1878 kauft er weitere 2 Scheffelsaat Land von seinem Schwager Gottlieb Brokmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ehepaar Meier (später teils &#039;&#039;Meyer&#039;&#039; geschrieben) hat schließlich acht Kinder  -  sieben Töchter und einen Sohn, von denen keines in Hörste bleibt. Die Eheleute sterben 1908 und 1911 bei einer ihrer Töchter in Schötmar. 1913 wird ihre Stätte von der Erbengemeinschaft/den Kindern für 11 000 Mark an den Ehemann der ältesten Tochter, Gottlieb Fillies, einen von Hörste Nr. 53 stammenden und in Bochum lebenden Ziegelmeister, verkauft. Die Wohnorte der Kinder im Jahre 1913 (Bochum, Detmold, 2 x Berlin-Pankow, Schötmar, 2 x Zehdenick in Brandenburg, Köln) verdeutlichen, dass auch vor hundert Jahren Kinder durchaus andere Wege als ihre Eltern eingeschlagen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 (Detmold) Hörste Bd. 2 Bl. 23 bzw. 53, S. 40f&amp;lt;/ref&amp;gt; Ziegeleien und öffentlicher Dienst sind die Berufsfelder der Kinder-Generation, keines von ihnen lebt auf einer Stätte und betreibt Kleinlandwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eheleute Fillies leben weiter in Bochum und vermieten das Haus in Hörste Nr. 72 an Paul Stawicki, einen Weichensteller a. D., der aus dem damals schwarzen Ruhrgebiet in das schöne Hörste zieht und noch 1925 dort lebt. 1920 verkauft Gottlieb Fillies die Stätte Nr. 72 an den Nachbarn dort gegenüber auf Nr. 10 und neuerdings auch nebenan auf Nr. 6, Landwirt August Brokmann. Der Kaufpreis beträgt 19 000 Mark. Der Käufer August Brokmann ist ein Vetter von des Verkäufers Ehefrau Emilie Fillies, geb. Meyer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1929 schließen die Eheleute August und Emilie Brokmann mit ihren beiden ältesten Söhnen einen umfassenden Abtretungsvertrag mit detaillierter Leibzuchtsregelung.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 (Detmold) Hörste Bd. 2 Bl. 23 bzw. 53, S. 78f&amp;lt;/ref&amp;gt;  Danach erhalten die abtretenden Eheleute  -  bisher wohnhaft auf Nr. 6  -  &#039;&#039;ein Wohnungrecht auf der Stätte Nr. 72. Der Anerbe ist verpflichtet, die Gebäude auf Nr. 72 zu unterhalten und gegen Feuersgefahr zu versichern.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Nr. 72 Ostgiebel.jpg|mini|Hörste Nr. 72, Ostgiebel mit Rundbogentür, 2017, Foto: Dr. Horst Wissbrock  ]]&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Das äußerlich wenig veränderte Haus Hörste Nr. 72 fällt durch zweierlei Bauart auf: Auf Ost- und Nordseite sind die Außenwände  -  inclusive Rundbogentür – in Fachwerkbauweise ausgeführt, auf Süd- und Westseite dagegen bestehen die Außenmauern erkennbar aus massivem Ziegelmauerwerk. &lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
In das Haus wurde der Torbalken des Vorgängerbaus an gleicher Stelle (Leibzucht Hanning, Hörste Nr. 6, um 1871 abgerissen) eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem rechten Ständer befindet sich noch (blaues Emailleschild mit weißer Schrift) die alte Hausnummer &#039;&#039;&#039;72&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
1876 – 1908  Friedrich Adolf (&amp;lt;u&amp;gt;Fritz&amp;lt;/u&amp;gt;) Meyer (1839 – 1908), Ziegler/Ziegelmeister, ∞ 1869 &amp;lt;u&amp;gt;Auguste&amp;lt;/u&amp;gt; Karoline Brokmann (1846 – 1911) von Hörste Nr. 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Emilie&amp;lt;/u&amp;gt; Auguste, * 1870, ∞ 1892 &amp;lt;u&amp;gt;Gottlieb&amp;lt;/u&amp;gt; August Fillies (1864 – 1924) von Hörste Nr. 53 (1913 Ziegelmeister in Bochum), † 1923 in Bochum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Henriette, * 1872, ∞ 1xxx Christoph Hambusch (1913 Oberpostschaffner in Detmold)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Auguste&amp;lt;/u&amp;gt; Johanne, * 1874, ∞ 1xxx Franz Backschat (1913 Stadtsekretär in Berlin-Pankow)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Pauline&amp;lt;/u&amp;gt; Wilhelmine, * 1876, ∞ 1899 Friedrich Wilhelm Klarholz aus Stapelage (1913 Ziegelmeister in Berlin-Pankow)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Helene &amp;lt;u&amp;gt;Johanne&amp;lt;/u&amp;gt; Juliane, * 1879, ∞ 1xxx Hermann Voß (1913 Postassistent in Schötmar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hermine, * 1881 (1913 unverheiratet in Zehdenick/Brandenburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Helene&amp;lt;/u&amp;gt; Anna, * 1883, ∞ 1xxx Julius Riesenberg aus Hörste (1913 Ziegelmeister in Zehdenick/Brandenburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Fritz, * 188x (1913 Postassistent in Köln)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 – 1920  (Eigentümer durch Kauf von Erbengemeinschaft) Gottlieb August Fillies (1864 – 1924), 1913 wohnhaft in Bochum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1913 – ca. 1929 (Bewohner als Mieter) Paul Stawicki, Weichensteller a. D. aus Wanne-Eickel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 – 1929 (Eigentümer durch Kauf) Landwirt August Brokmann, Hörste Nr. 6 u. 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1929 (Bewohner als Leibzüchter) Landwirt August Brokmann u. Ehefrau Emilie, geb. Prüßner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausstätte in Hörste]] [[Kategorie:Hiddentrupper Straße (Hörste)]] [[Kategorie:Neuwohner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
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		<title>Hiddentruper Straße 11-13 (Hörste)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hiddentruper_Stra%C3%9Fe_11-13_(H%C3%B6rste)&amp;diff=59053"/>
		<updated>2026-05-01T07:56:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Hörste&lt;br /&gt;
|Straße=Hiddentruper Straße  (Hörste)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=11-13&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94658, 8.75644&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=006&lt;br /&gt;
}}Über die Grundstücke Hiddentruper Straße 11 und 13 erstreckte sich bis 1981 das um 1560 erbaute Haupthaus des ehemaligen, bereits im 19. Jahrhundert zerteilten Hofes Hanning, früher Hörste Nr. 6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser 1730 als Großkötter klassifizierte Hof umfasste zu jener Zeit 162 Scheffelsaat (ca. 27 ha) Gesamtfläche,  wovon 102 Scheffelsaat (ca. 17 ha) Saatland (Ackerland) waren. Zu dem Hof gehörten vier Pferde.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 102, S. 224&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:1262 Urkunde Hörste LAV W B214u 00152.jpg|mini|Urkunde über den Verkauf der Höfe Hanning und Hilbrink im Jahre 1262, LAV W B 214u / Kloster Marienfeld, Nr. 152]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1629 30 Unpflicht Hans Hanning und Trinecke Vos.jpg|mini|„Unpflicht“ (uneheliche Kindeszeugung) und folgende Eheschließung von Hans Hanning u. Trinecke Voß, 1629/30, LAV NRW OWL, L 89 A Nr. 174, S. 34]]&lt;br /&gt;
Graf Otto III. von Ravensberg beurkundete 1262 als Lehnsherr den Verkauf von zwei Höfen  -  so genannten Mansen  -  in der &#039;&#039;villa Horste&#039;&#039;, Kirchspiel Stapelage, seitens eines &#039;&#039;Gerhard Duvellescop&#039;&#039; an das Kloster Marienfeld.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV W B 214u / Kloster Marienfeld, Nr. 152&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Stöwer, Lippische Ortsgeschichte, S. 408&amp;lt;/ref&amp;gt;   Fachleute verstehen solche „Mansen“ als mittelgroße Höfe, so dass unter den Jahrhunderte später marienfeldischen Höfen in Hörste nur Hanning Nr. 6 und Hilbrink Nr. 7 als die 1262 verkauften in Frage kommen. Hier ist der Großkötterhof  Hanning (später Nr. 6) also  erstmals erwähnt worden  -  dies allerdings ohne Namensnennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Namen (&#039;&#039;&#039;Jo&#039;&#039;&#039;)&#039;&#039;&#039;Hanning&#039;&#039;&#039; &amp;lt;ref&amp;gt;Man beachte bei Recherchen: Es hat ursprünglich zwei namensgleiche marienfeldische Höfe Johanning in der Vogtei Lage gegeben  -  ein kleinerer in Hörste und ein größerer in Ohrsen. Im 17. Jahrhundert verschwindet bei dem Hörster Hof die erste Namenssilbe Jo- mehr und mehr; Johanning wird zu Hanning.&amp;lt;/ref&amp;gt; findet sich der Hof in den frühen Schatzregistern: 1467 &#039;&#039;Cort Johannyngk 1 g.&#039;&#039;, 1488 - , 1497 &#039;&#039;Hencke Johanninck 2 m.&#039;&#039;, 1507 &#039;&#039;Hencke Johaninck 1 g.&#039;&#039;, 1535 &#039;&#039;Hencke Johann&#039;&#039;(in)&#039;&#039;ck 1 ½  G.&#039;&#039;, 1545 &#039;&#039;Hencke Johanninck 1 ½ Fl.&#039;&#039;, 1562 &#039;&#039;Cordt Johanninck 3 Fl.&#039;&#039;, 1572 &#039;&#039;Cordt Johanninck 3 Ort&#039;&#039;, 1590 &#039;&#039;Curdt Johanning 1 ½ Fl.&#039;&#039;, 1618 &#039;&#039;Churdt Haningh 3 Gfl.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Volkszählung Mitte 1609 werden uns die Menschen auf dem Hof vorgestellt  -  der Kötter &#039;&#039;Hanningh&#039;&#039; (Curt Hanning) mit Frau, 1 Sohn, 1 Tochter, 3 Kleinkinder(n), 1 Knecht. Der Kötter bzw. der Hof ist zu dieser Zeit &#039;&#039;ziemblich vermugens&#039;&#039;. Die ebenfalls auf dem Hof lebende &#039;&#039;Leibzüchtersche&#039;&#039; mit &#039;&#039;1 dochter&#039;&#039; und 2 Kleinkindern ist dagegen arm.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z, Nr. 1424, S. 131&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wohl der Sohn -  ggfs. auch eines der genannten Kleinkinder  -  ist Hans Hanning, der 1629 Trinecke Voß aus Wellentrup schwängert und heiratet &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 174, S. 34&amp;lt;/ref&amp;gt; und alsbald seinem Vater als Kötter folgt. Diese Eheleute haben Glück in mehrfacher Hinsicht: Eine offenbar stabile Gesundheit ermöglicht ihnen eine extrem lange Schaffenszeit von 45 Jahren als Kötterpaar auf dem Hof, so dass sie erst 1676 gemeinsam dem Kloster Marienfeld, ihrem Grundherrn, die Hofübergabe an ihren Sohn Bartold und dessen Ehefrau Anna Margarethe Löwe berichten.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV W B 214 / Kloster Marienfeld / Akten, Nr. 1 - 16i, fol. 47r&amp;lt;/ref&amp;gt;  Des Weiteren übersteht ihr Haus den Dreißigjährigen Krieg unbeschadet  -  es bleibt noch Jahrhunderte (bis 1981) erhalten. Unverhofftes Glück kommt schließlich hinzu: In den allgemein sehr schweren Jahrzehnten nach dem Dreißigjährigen Krieg verstirbt Cord Voß, ein Bruder von Trinecke Voß, 1669 kinderlos in Amsterdam. Er hat dort lange gelebt und ist zu beachtlichem Wohlstand gekommen. Trinecke Voß und ihre anderen Brüder, u. a. der Kötter auf dem Hof Voß in Wellentrup, erben das Vermögen ihres verstorbenen Bruders  -  jeweils mehrere Hundert Taler. Diese Erbschaft ermöglicht den Bau eines Hauses auf dem Hof Hanning.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 83 A Nr. 9 N 63, Bl. 4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Während der 1676 antretende Kötter Bartold Hanning nur eine (bereits verstorbene) Schwester hatte, die bei ihrer Eheschließung 1655 mit 120 Talern und Vieh abgefunden wurde &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A Nr. 133, S. 550&amp;lt;/ref&amp;gt;, wird die Aussteuerung in der übernächsten und weiteren Generationen mit einer größeren Kinderzahl teuer und für den Hof belastend. Mindestens sieben der acht Kinder des ab 1715 den Hof bewirtschaftenden Ehepaares Hans Bartold Hanning und Anna Elisabeth Hartwig überleben  -  was eigentlich ein großes Glück ist. Die meisten davon erwarten und erhalten jedoch in den 1740er und 1750er Jahren einen Brautschatz von Hundert und mehr Talern, wenn sie den Hof mit ihrer Eheschließung verlassen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
So verflüchtigt sich der einstige Wohlstand mehr und mehr. Hatte es im Schuldenkataster von 1683 noch geheißen: &#039;&#039;Berthold Hanning ist nichts schüldig und hatt nichts sonderliches zu fordern   .  .  .&#039;&#039; &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 97, S. 104&amp;lt;/ref&amp;gt;, bleibt sein Enkel Johann Berend Hanning 1769 die Contribution schuldig und bittet um Zahlungsaufschub bis nach der Ernte sowie um Herausgabe von zwei gepfändeten Kühen.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 T 1 Nr. 1226&amp;lt;/ref&amp;gt; 1775 hat eine ähnliche Situation noch krassere Folgen: Im Januar schießt Straßenkötter Griemert aus Pivitsheide dem Colon Hanning 30 Taler (rückständige) Contribution bis nach der Ernte vor; er verlangt dafür die Erträge dreier Ackerstücke als Pfand. Hanning kann auch im August nicht zahlen, woraufhin der gemähte und aufgerichtete Roggen zwangsverkauft wird.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 83 A Nr. 11 J 246, Bl. 8f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Derlei lassen sich der Amtsvogt in Lage und die Rentkammer in Detmold nicht endlos bieten. 1778/79 wird ein Stück Land des Hofes Hanning abgetrennt und an einen Neuwohner vergeben; Hörstes Stätte Nr. 35 entsteht: &#039;&#039;Freilassung des Einliegers Joh. Henr. Rebbe aus Stapelage und dessen Anbau auf Hannings Hof zu Hörste.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 T 1, Nr. 1235&amp;lt;/ref&amp;gt;  Dennoch bleibt der Tenor im weiteren Schriftwechsel unverändert: &#039;&#039;Supplic&#039;&#039; des Coloni Hanning in Hörste Nr. 6 (1782) an die Rentkammer: - Brandschaden des Leibzuchtshauses, - daraufhin 1780 und 1781 von Forstverwalter 2000 Steine erhalten, versprochen zu bezahlen  .  .  .  , - Leinsamen geborgt, dann aber Flachs schlecht geraten  .  .  . ,  - möchte mit Arbeit bei Holzflößung Schulden abarbeiten  .  .  .&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 T 1 Nr. 1226&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Auch sonst wird Abenteuerliches und Absonderliches von dem Hof Hanning in Hörste berichtet. Im Oktober 1715 eskaliert die Hochzeitsfeier des Anerben/jungen Kötters Hans Bartold Hanning: &#039;&#039;Ex officio wirdt angezeiget, als Hanning zu Hörste Hochzeit gehalten, daß nachgesetzte Hochzeitsgäste sich untereinander grausamb geschlagen, sogar daß einige auff den Todt gelegen, und mit Pistollen und Flinten in das Hauß geschoßen, dadurch gar leicht eine Feüers Brunst und großes Unglück hette entstehen können, ist also dießer Excehs zu bestraffen. Die Combattanten seÿn  .  .  .&#039;&#039; &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A Nr. 182, S. 266/267&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine Kriminalakte aus dem Jahre 1772 trägt den Titel: &#039;&#039;Acta von einen besonderen Vorfall wegen eines beÿ dem Coloni Hanning zu Hörste unter dem Dache eines alten Backhauses vorgefundenen ausgetrockneten Menschen Fußes&#039;&#039; &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 86 Nr. 1392 a&amp;lt;/ref&amp;gt;  Es ist ein rechter Fuß, und alle Zehen sind noch dran. Verschiedene Verhöre werden angestellt, danach soll vor langer Zeit &#039;&#039;auf dem Colonate ein Mann gewohnet, der allerhand wunderliche Curen am Menschen und Vieh unternommen&#039;&#039;  .  .  .  der Sachverhalt kann letztlich nicht aufgeklärt werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:1882 Anzeige Kolonatsverkauf.jpg|mini|Insertion/Bekanntmachung „Kolonats-Verkauf“ in der Lippischen Landeszeitung, 1882]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1914 Tod Fritz Meier klein.jpg|mini|Todesanzeige Fritz Meier, Hörste, Lipp. Landeszeitung, Juli 1914]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hörste 1914.jpg|mini|Gebäudegrundrisse in Hörste, 1914, LAV NRW OWL, L 80.22 Nr. 453]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1981 Abbruch Hanning Nr. 6 farbig.jpg|mini|Abbruch des alten Bauernhauses Hanning/Meier/Brokmann, ehemals Hörste Nr. 6, 1981, aus 825 Jahre Hörste - Historische Fotosammlung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1981 Abbruch sw.jpg|mini|Abbruch des alten Bauernhauses Hanning/Meier/Brokmann, ehemals Hörste Nr. 6, 1981, aus 825 Jahre Hörste - Historische Fotosammlung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hidd Str. 11.jpg|mini|Heutiges Grundstück Hidd. Str. 11 markiert auf Flurkarte mit alten Gebäudegrundrissen (Wohnhaus u. Backhaus Hörste Nr. 6), 1980, D 23 B Detmold, Lage Bl. 3299 III, S. 272]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2024 Hörste Einmündung.jpg|mini|Hörste: Häuser Hiddentruper Straße (von links) Nr. 11, Nr. 13, Nr. 15; 2024, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mit dem frühen Tod des jungen Kötters Töns Christoph Hanning (1795 – 1828) und seines einjährigen Sohnes stirbt die bis dahin auf dem Hof sitzende Familie 1828 aus; für den daraufhin einheiratenden Justus Franziskus Emilius Lüking aus Greste und auch seinen nachfolgenden Sohn August(us Franziskus) ist die emotionale Bindung an den Hof gemäß dem Motto „Ererbtes bewahren“ möglicherweise schwächer, so dass es 50 Jahre später zum Verkauf und damit zur „Zerschlagung“ des uralten Hofes Hanning kommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon zuvor entsteht in den 1840er bis 1860er Jahren mehr Bewegung auf dem Hörster Grundstücksmarkt. Dies ist sicherlich eine Folge der Teilung des Hörsterbruches um 1840, wodurch praktisch alle Grundbesitzer im Ort neue Ländereien zugeteilt erhalten. So verkauft Hanning 1841 eine ihm zugefallene größere Fläche auf dem südlichen Hörsterbruch, auf der dann die Neuwohnerstätte Ahle Nr. 43 entsteht. Hanning lässt 1842 einen Kotten auf dem Ikenkamp errichten. Weitere Verkäufe, aber auf Grundstückstausch-Transaktionen mit anderen Hörster Bauern folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann aber kommt es  -  zehn Jahre, nachdem der junge August Hanning geheiratet und 1865 den Hof  übernommen hat  -  zu Veränderungen anderer Dimension: &#039;&#039;Der Colon August Hanning Nr. 6 in Hörste ist aus familiären Rücksichten gezwungen worden, den Fluegelschen Hof zu Heesten Amts Horn anzukaufen, und dadurch in schwere Schuldenlast gerathen, zu deren Verminderung er sich entschlossen hat, einzelne Bestandtheile seines Colonats Nr. 6 in Hörste zu verkaufen.&#039;&#039; &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26 – Bd. XXV, 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Die Akte „L 108 Horn Fach 4 Nr. 58 Bd. 3: Colonats- u. Grundstücksverkäufe in Heesten 1872 – 1879“ erschließt folgende Hintergründe: Colon Anton Flügel in Heesten Nr. 9,  58 Jahre alt und Schwiegervater von August Hanning, lässt sich im Frühjahr 1872 auf eine Immobilienspekulation ein. Er kauft mit einem Partner den Hof Heesten Nr. 6 für 15150 Taler, „wofür beide Käufer mit sämtlichem Vermögen haften.“ Zwei Monate später erkrankt er schwer, tritt seinen Hof incl. Schulden an seinen ältesten Sohn ab und verstirbt alsbald. Versuche im Herbst 1872 und wiederholt im Frühjahr 1873, den angekauften Hof Heesten Nr. 6 öffentlich meistbietend wieder zu verkaufen, scheitern wegen ungenügender Gebote. Daraufhin wird die „Zerschlagung“  (Einzelverkauf von Grundstücken) genehmigt. Der junge Colon August Flügel entzieht sich der Schuldenkrise durch Auswanderung nach Amerika. August Hanning aus Hörste und seine Frau Juliane Karoline Flügel kaufen daraufhin 1875 ihren elterlichen Hof Flügel Nr. 9 in Heesten, wodurch die Verschuldung und der Druck, seinen ererbten Hof Hörste Nr. 6 zu veräußern, entsteht.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Tüchtige Leute im Ort  -  ob Besitzer anderer Stätten/Höfe oder häufig Einlieger mit der Berufsangabe Ziegelmeister  -  können jetzt ein passendes Stück Land für einen nicht überhöhten Preis erwerben. Vorhandene Stätten werden erweitert/verbessert, die Neuwohnerstätten Wendt Nr. 71, Meyer Nr. 72, Klarholz Nr. 73, Koch Nr. 74, Riesenberg Nr. 76 entstehen. Bei dieser Art des Verkaufs verbleibt natürlich zunächst ein Rest; diesen incl. des Haupthauses erwirbt die Besitzerin des Nachbarhofes, Witwe Colona Sophie Hilbrink, Hörste Nr. 7, im Mai 1876 für 8 500 Taler = 25 500 Mark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geht einige Jahre scheinbar gut, dann wird im März 1882 ein neues Problem offenbar: &#039;&#039;Curatel für die Witwe Colona Hilbrink No. 6 und 7 zu Hoerste.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 Detmold Nr. 1245&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Akte heißt es: &#039;&#039;Die Witwe Colona Hilbrink No 6 und 7 zu Hörste ist als Verschwenderin durch Beschluß von heute entmündigt und kann ohne Genehmigung der ihr als Curatoren bestellten Colonen  .  .  . keine Schulden mehr contrahieren.  .  .  .&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Monate später strebt man eine Lösung des Problems an; in der Landeszeitung wird ein öffentlicher Termin &#039;&#039;im Ostmannschen Kruge zu Hörste&#039;&#039; am Freitag, den 14. Juli 1882 bekannt gemacht: &#039;&#039;Die Kuratoren der Witwe Hilbrink Nr. 6 und 7 in Hörste beabsichtigen, das früher angekaufte Hanningsche Kolonat Nr. 6 daselbst, bestehend aus einem Wohnhause, taxiert zu 7600 M, einem Backhause zu 1300 Mark, nebst 72 Schffls. Ackerland, 26 Schffls. Heideboden u. ca. 8 Schffls. Holzbestand  .  .  .  meistbietend zu verkaufen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Termin erwirbt Isaak Hochfeld, Pferdehändler zu Lemgo und daneben häufiger in Immobiliengeschäften aktiv, das (ehemals Hanningsche) Kolonat Nr. 6. Hochfeld geht die weitere Filetierung des Besitzes systematisch an und verkauft im April 1883 Ackerflächen an die Colone Hanning Nr. 39, Hanning Nr. 48, Ostmann Nr. 14, Töns Wendt Nr. 21, Schulte Nr. 11 und Meier Nr. 41.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 Detmold Nr. 8239&amp;lt;/ref&amp;gt;  Er findet bis Ende des Folgejahres auch Käufer für alle restlichen Teile des Hofes Hörste Nr. 6. Am 19. Dez. 1884 findet a. d. Schulteschen Colonate Hörste Nr. 11 ein weiterer Amtstermin statt &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 Detmold Nr. 8249&amp;lt;/ref&amp;gt;; hier werden verkauft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	an Schulte Nr. 11		Grundstücke		2175 Mark,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	an Hanning Nr. 39		Grundstücke		1280 Mark,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	an Zimmermstr. Fritz Meier  Grundstücke (3,25 ha) incl. Wohnhaus + Backhaus&lt;br /&gt;
								12000 Mark,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	an Fritz Hey, Bill. Nr. 29	Holzung		1900 Mark,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	an Strate Nr. 20		Grundstücke		2400 Mark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1885 findet sich unter Hörste Nr. 6 also die Stätte des Zimmermeisters Friedrich Wilhelm (&amp;lt;u&amp;gt;Fritz&amp;lt;/u&amp;gt;) Meier, bestehend aus dem Wohnhaus u. Backhaus des ehemaligen Hofes Hanning sowie 3,25 ha Land (im wesentlichen 2 ha Acker „Im Holland“ (östlich Hofstelle Gees) sowie Gärten, Wiese u. Hofraum). Die ehemalige Leibzucht Hanning dagegen wurde bereits 1871/72 abgebrochen, ihr Standort mit dem südlichen Drittel des Hofraumes dann an den Ziegelmeister Fritz Meier verkauft, der hier inzwischen das noch heute stehende Haus seiner Neuwohnerstätte Nr. 72 erbaut hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der aus Müssen stammende junge Zimmermeister Fritz Meier (1850 – 1914) wohnt seit Mitte 1882 als Einlieger im ehemals Hanningschen Haus Nr. 6. Er hat zu jener Zeit seine hochschwangere Braut geehelicht und eine Bleibe für seine junge Familie gesucht und zugleich eine Werkstatt für sein Gewerbe benötigt. Das für die verbliebene Landwirtschaft sicher überdimensionierte Haus wird also für seine Zwecke passend gewesen sein. Leute wie Fritz Meier wurden der Tradition folgend als Zimmermann/Zimmermeister bezeichnet, waren aber (gemessen an heutigen Berufsbildern) eher Bautischler, die i. d. R. alles bauten, was im ländlichen Bereich aus Holz gefertigt wurde, also gleichermaßen in der Werkstatt wie auf Baustellen tätig waren. Fritz Meier hat der familiären Überlieferung nach im Hause Hörste Nr. 6 über drei Jahrzehnte bis zu seinem Tod 1914 einen Betrieb mit mehreren Gesellen geführt. Das zur Kaufpreisfinanzierung 1885 benötigte Darlehn von 9000 Mark kann er bis 1907 vollständig tilgen, wie der Financier (1885 Major v. Rodewald in Detmold, 1907 zum General avanciert) bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B Hörste Bd 4 Bl. 102&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Fritz Meier hat irgendwann Magenprobleme  -  schließlich Magenkrebs, woran er sich im Juli 1914 in Schloß Neuhaus operieren lässt. Er überlebt die Operation nur wenige Tage. Dann ist seine Ehefrau/Witwe weitgehend allein mit ihrer jüngsten, 8-jährigen Tochter auf der Stätte, denn zeitgleich werden Millionen jüngere Männer in den Krieg befohlen. Anfängliche Hoffnungen auf ein schnelles Kriegsende gehen bald über in mühsame Jahre der Überforderung.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Juni 1918 erscheint die im Geschäftsleben vollkommen unerfahrene Witwe Juliane Meier, geb. Brinkmann, vor dem Amtsgericht Oerlinghausen und lässt sich anstelle ihres verstorbenen Mannes im Grundbuch als Eigentümerin der Stätte Hörste Nr. 6 eintragen. Im selben Termin verkauft sie die Stätte an ihren gegenüber wohnenden Nachbarn, den Colon/Landwirt August Brokmann, Hörste Nr. 10. Der Kaufpreis beträgt 20 000 (Papier-) Mark, Zahlung und Übergabe erfolgt am 1. April 1919.  Witwe Meier zieht 1919 zu ihrer Tochter Mathilde, die auf einen Hof in Brakelsiek heiraten kann und verstirbt dort 1936 völlig mittellos, denn der Erlös aus dem Stättenverkauf  -  bereits zwischen Vertragsabschluss und Auszahlung auf etwa den halben Wert gesunken  -  ist als Bankeinlage angelegt bis Ende 1923 wertlos geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den hochverschuldeten Käufer August Brokmann (seine Stätte Nr. 10 ist bei Übernahme 1913 mit 23 000 Mark Hypothekenschulden belastet) entwickeln sich die Dinge dagegen recht günstig. Angesichts der Situation erwirbt er im Folgejahr auch die (ehemals zum Hanningschen Hof gehörende) benachbarte Neuwohnerstätte Nr. 72. Da seine Gebäude auf Nr. 10 in schlechtem Zustand sind, bezieht er mit Familie das alte Haus Nr. 6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 wird der gesamte Immobilienbestand des zehn Jahre zuvor erworbenen Resthofes Nr. 6 im Grundbuch Hörste auf Antrag des Ehepaares Brokmann umgetragen auf ihren angestammten Hof Hörste Nr. 10. Das uralte Haupthaus des früheren Hofes Hanning Nr. 6 ist bis nach dem zweiten Weltkrieg bewohnt, steht dann Jahrzehnte leer. Irgendwann in dieser Phase wird es einer bauhistorischen Untersuchung für wert befunden und in das Standardwerk über westfälische (Fachwerk-)Bauernhäuser aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Schepers, Haus und Hof westfälischer Bauern, Verlag Aschendorff, Münster 1973&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In den 1970er Jahre wächst langsam die gesellschaftliche Sensibilität für den historischen Wert der wenigen verbliebenen Fachwerkbauten. Zugleich ist klar, dass das alte Haus mit dem umgebenden Hofraum zwei sehr gefragte Baugrundstücke ergeben würde/könnte. So muss das mehr als 400 Jahre alte Haus schließlich weichen. &#039;&#039;Die Grundstücksteilung kann erst erfolgen, wenn gemäß der Abbruchgenehmigung vom 18.02.81 das aufstehende Fachwerkhaus abgebaut worden ist.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Grundstücksteilungsgenehmigung in Grundakte Brokmann, LAV NRW OWL, D 23 B Detmold, Lage Blatt 3299 III, S. 310&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Abbau des Haus erfolgt zwar nach Kennzeichnung der Hölzer (vgl. Foto), die Balken werden dann aber Folien-umwickelt unsachgemäß gelagert, sind bald durchnässt und Fäulnis ausgesetzt. Schließlich ist einige Jahre später von Hörstes ältestem Haus nur Brennholz geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
In den Salbüchern ist folgender Gebäudebestand des Hofes Hörste Nr. 6 vermerkt: um 1640  &#039;&#039;2 gebuwte vnnd 1 backhaus&#039;&#039;, 1730 &#039;&#039;Hannings Hoff mit 4 gebäu und 3 Erdtkuhlen&#039;&#039;, 1771 &#039;&#039;an Gebäuden 1) ein Wohnhauß, 2) eine Leibzucht, 3) einen Schoppen, 4) ein Backhauß&#039;&#039;, 1781 (wie vor), 1829 (wie vor), Nachtrag: &#039;&#039;ein Kotten auf IV, 15&#039;&#039;, 1855 &#039;&#039;1. ein Wohnhaus, 2. eine Leibzucht, 3. einen Kotten auf dem Lande IV. 14.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Veränderungen des Bestandes bzw. einzelner Gebäude verlautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a)	1670 .  .  . 1675  Hans Hanning finanziert aus holländischer Erbschaft den Bau eines neuen Hauses auf dem Hof Hanning.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	um 1778  Brandschaden des Leibzuchtshauses, daraufhin 1780/81 Steine-Lieferung und Baumaßnahmen &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 T 1 Nr. 1226&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
c)	1842  Bau eines Kottens auf dem Ikenkamp/Saurenkamp &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26 – Bd. XV, 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1868 Verkauf dieses Kottens, der zur Neuwohnerstätte Hörste Nr. 65 wird &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26 - Bd. XXI, 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
d)	1861  Erbvertrag zwischen (bald) abtretendem Kötterpaar und Anerben: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26 – Bd. XX, 17.&amp;lt;/ref&amp;gt;  (Die Alten hätten) .  .  .  &#039;&#039;ihre Einnahmen stets zur Verbesserung des Colonats verwandt, namentlich hätten sie mit bedeutendem Kostenaufwand die sämtlichen Colonatsgebäude theils neu gebaut, theils verbessert.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e)	1871/72  Abriss des Leibzuchtshauses durch Col. August Hanning, aus dem Holz Bau eines Kottens auf dem Hörsterbruch, 1876 Verkauf dieses Kottens, der zur Stätte Hörste Nr. 71 wird &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26 - Bd. XXV, 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
f)	1885  &#039;&#039;Durchbau&#039;&#039; des Wohnhauses seitens des neuen Besitzers Fritz Meier &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101, A III Nr. 431&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
g)	1981  Abrissgenehmigung und Abriss des alten Wohnhauses&lt;br /&gt;
[[Datei:1560 Nr. 6 Grundriss 846 1518 001.jpg|mini|Bauernhaus Hanning/Meier/Brokmann, Hörste Nr. 6: Bauaufnahme und Rekonstruktion des ursprünglichen Zustandes (Grundriss, Schnitte), (ohne Datum), Archiv LWL 846 / Kartensammlung, Nr. 846/1518]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1560 Nr. 6 Giebelansicht 846 1530 001.jpg|mini|Bauernhaus Hanning/Meier/Brokmann, Hörste Nr. 6: Bauaufnahme und Rekonstruktion des ursprünglichen Zustandes (Giebelansicht), (ohne Datum), Archiv LWL 846 / Kartensammlung, Nr. 846/1530]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1560 Nr. 6 Rückwärtige Ansicht 846 1519 001.jpg|mini|Bauernhaus Hanning/Meier/Brokmann, Hörste Nr. 6: Bauaufnahme und Rekonstruktion des ursprünglichen Zustandes (rückwärtige Ansicht), (ohne Datum), Archiv LWL 846 / Kartensammlung, Nr. 846/1519]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1885 Geb steuer änderungen Hörste.jpg|mini|Baumaßnahmen u. Gebäudesteuer-Veränderungen in Hörste 1885, LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 431]]&lt;br /&gt;
Neben dem nach bauhistorischen Untersuchungen um 1560 errichteten Haupthaus hat es also ein Backhaus und vor 1670 ein weiteres Haus (Leibzucht ?) auf dem Hof Hanning gegeben. Um 1673 ist dann noch ein Haus hinzugekommen. Etwa 1778 ist die Leibzucht abgebrannt, 1780 dann das Ersatzgebäude errichtet, wie der erhaltene Torbalken ausweist. Dieser Torbalken muss nach Abbruch der „neuen“ Leibzucht 1871/72 auf dem Hof Hanning verblieben sein, so dass er um 1877 bei Errichtung des nächsten, bis heute erhaltenen Hauses an gleicher Stelle (Haus Nr. 72) wieder verwendet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1861 im Erbvertrag vom Ehepaar Hanning in Anspruch genommene Leistung „&#039;&#039;Colonatsgebäude theils neu gebaut&#039;&#039;“ bezieht sich offenbar auf den Kotten Ikenkamp. Daneben hatte das Haupthaus  -  wie auf einem Abbruch-Foto zu erkennen  -  im hinteren Wohnbereich auf der Ostseite einen seitlichen bruchsteinernen Anbau, dessen Errichtung auf dieses seit 1829 wirtschaftende Kötterpaar zurückgehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Ausführung und Nutzung des Haupthauses ist aus der Bauaufnahme und -rekonstruktion zu ersehen. Schepers merkt zum rekonstruierten ursprünglichen Haus an: &#039;&#039;Flettdeelenhaus mit hoher Esslucht und verkümmerter Waschlucht. In die Seitenschiffe eingeschobene Kammern. Am Wohngiebel gleichzeitiger einhüftiger Vorbau mit Aufkammer (kleinem Saal), Anfang 17. Jh. zu vollem Kammerfach erweitert. Einst Giebelausgang. Zweiständerbau, weiter Balkenüberstand. Von Ständerköpfen 2 Rähm- und 2 Balkenkopfbänder abzweigend.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Schepers, Haus und Hof westfälischer Bauern, Verlag Aschendorff, Münster 1973, Tafel 169&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr beschränkte Finanzmittel haben über die letzten Jahrhunderte nur ebenso beschränkte Veränderungen des Hauses zugelassen. Der nach Erwerb des Hauses von Zimmermeister Fritz Meier 1885 vorgenommene „Durchbau“ wird u.a. in Hinblick auf die Nutzungsänderung erfolgt sein: Wo vorher Pferde und Großvieh im Halbdunkel standen, war für eine Zimmermannswerkstatt Licht erforderlich, wurden die erkennbaren Fenster in den Bereichen Pferdestall und Deele eingebaut. Unter „nähere Beschreibung“ des Hauses wird 1885 aufgelistet: &#039;&#039;3 Stuben, 5 Kammern, 2 Küchen, 1 Dreschdehl, 3 Keller, Stallung, 1 Werkstätte, 8 Bühnen, Boden.   3 H.&#039;&#039;(ektar) &#039;&#039;25 Ar 60 qm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Das Haupthaus hat keine Inschrift getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Torbalken der 1871/72 abgerissenen Leibzucht ist in das heutige Haus an gleicher Stelle (Nr. 72, Ziegelmeister Meyer, später Brokmann) eingebaut; er trägt die Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;JOHAN BERNDT HARNING XND ANNA KATRINA BRINKM VON IRRXSEN HABEN D&#039;&#039;&#039;IES HAUS &#039;&#039;&#039;LASEN BAUEN DEN 22. NOVEMBER 1780 I  PS 39&#039;&#039;&#039; (V 10) &#039;&#039;&#039;WO ICH WIL SCHWEIGEN UND MEINEN&#039;&#039;&#039; MUND &#039;&#039;&#039;NICHT AUFTHUN DAN D&#039;&#039;&#039;ER &#039;&#039;&#039;HERR HA(S)T ES GETHAN X M IOHAN .  .  .&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:1780 Torbalken Hanning.jpg|mini|Torbalken des nach Brand 1780 neu erbauten Leibzuchtshauses Hanning (um 1877 eingebaut in das Haus Hiddentruper Straße 15), 2024, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
vor 1591 – nach 1617  Curt Hanning (oder eingeh.), † vor 1646, ∞ um 1600 NNw NN (oder Hanning), † nach 1648&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
5 Kinder, * vor 1610 (Volkszählung 1609), darunter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hans, * um 1605, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1630 – 1676  Hans Hanning (ca. 1605 – n. 1682), ∞ 1629 Trinecke Voß (ca. 1605 – n. 1682) von Wellentrup Nr. 11&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
•	NN (Unpflicht-Kind), * 1629/30, kinderlos nach 1648 verstorben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Elisabeth, * 1632, ∞ 1655 Friedrich Nullmeyer, Vsp in Hiddesen Nr. 3, wird Nullmeyersche, † 1670&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Bartold, * um 1635, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1676 – 1713  Bartold Hanning (um 1635 – 1713), ∞ 1671/72 Anna Margarethe Löwe aus Greste &amp;lt;ref&amp;gt;Name der Braut/Ehefrau aus LAV NRW W, B 214, Nr. 1 - 16i, fol. 47r; Datum der Eheschließung aus LAV NRW OWL, L 16 Nr. 163&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Hans Bartold, * 1678,  Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Elisabeth Ilsabein, * 1682,  ∞ 1709, wird Hollmannsche in Ehrentrup Nr. 6, † 1745&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1713 – 1741 Hans Bartold Hanning (1678 – 1741), ∞ (I) 1715 Anna Elisabeth Hartwig (1693 – 1746) aus Ehrdissen, diese ∞ (II) 1743 Johann Jobst Berend Beining (1711 – 1782) aus Hiddentrup, der Interimswirt und ab 1754 Leibzüchter Hanning wird, er ∞ (III) 1753 Anna Maria Leßmeyer aus Hörste&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kinder aus 2 Ehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Elisabeth, * 1715, ∞ 1743, wird Leßmannsche in Mackenbruch, † 1791&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Anna Maria Ilsabein, * 1717, ∞ 1742, wird Bükersche in Krentruperhagen, † 1785&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	NNw („Tochter“), * 1719, früh verstorben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Catharine, * 1721, ∞ 1751, wird Eickensträtersche in Ehrentrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Margarethe Elisabeth, * 1723, ∞ 1751, wird Langmannsche in Kachtenhausen, † 1793&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Töns Henrich, * 1725, ∞ (I) 1752 Amalia Maria Rebecca Niemann (1727 – 1764) aus Hörste, ∞ (II) 1764 Catharina Margaretha Möller (1736 – 1796) aus Pivitsheide, lebt als Einl. auf dem Weberhof, Hörste Nr. 12, † 1796 &amp;lt;ref&amp;gt;Durch Nachfahren von Töns Henrich Hanning ist der Name Hanning über das Ende des Hofes Nr. 6 hinaus auf den Stätten Nr. 39, 48 und 55 in Hörste präsent.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Berend, * 1728, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Amalie Elisabeth, * um 1730, ledig (uneheliches Kind v. Joh. Henr. Weeke, * 1757), † 1778&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Maria Sophia, * 1735, ∞ 1767, wird Diederichsche in Hüntrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Marie Cathrine, * 1756&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Simon Henrich, * 1759, † 1761&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Berend Ferdinand, * 1764, † 1769 (Blattern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1743 – 1754  Johann Jobst Berend Hanning, geb. Beining (1711 – 1782) (vgl. oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1754 – 1792  Johann Berend Hanning (1728 – 1792), ∞ 1754 Anna Catharina Ilsabein Brinkmeyer (1733 – 1828) aus Jerxen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Herm Henrich, * 1755, ledig, † 1785 (Schwindsucht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Henrich, * 1758, ∞ 1783, wird Col. Schulte in Hörste Nr. 11, † 1830&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Cathrine Elisabeth, * 1760, † 1769 (Brustkrankheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Herm, * 1762, ∞ 1796, wird Col. Dreimann in Haustenbeck Nr. 37, † 1836&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Arend Moritz, * 1765&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Cathrina Florentine Amalie, * 1768, † 1769&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Töns Henrich, * 1770, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Cathrina Ilsabein, * 1774, 1779 (Blattern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Amalie Sophie Elisabeth, * 1777, † 1777 (Kinderschürken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1792 – 1798  Töns Henrich Hanning (1770 – 1798), ∞ (I) 1792 Anne Margarethe Elisabeth Lüking (1767 – 1817) von Evenhausen Nr. 6, diese ∞ (II) 1799 Johann Henrich Orbke (1765 – n. 1831) aus Bechterdissen, der Interimswirt Hanning in Hörste wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder aus 2 Ehen:&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
•	Hanna Wilhelmina, * 1793, ∞ 1821, wird Gee(r)sssche in Hörste Nr. 37, † 1865&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Töns Christoph, * 1795, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann, * 1797, ∞ 1821, wird Col. u. Krüger Ostmann in Hörste Nr. 14, † 1862&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Töns Henrich jun., * 1799, ∞ 1833, wird Col. u. Dörenkrüger Hagemann in Aug. Nr. 1, † 1848&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hanne Wilhelmine Florentine, * 1801, ∞ 1827, wird Brüningsche in Heiden Nr. 5, † 1842&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Henriette Florentine Amalie, * 1803, † 1804 (Stickhusten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Florentine Henriette, * 1805, ∞ 1832, wird Brinksche in Hörste Nr. 8, † 1855 (Schwindsucht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friedrich Adolph, * 1808, † 1810&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1799 – 1826  Johann Henrich Hanning, geb. Orbke, (1765 – n. 1831) aus Bechterdissen, Interimswirt (s. o.)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1826 – 1828 	Töns Christoph Hanning (1795 – 1828), ∞ (I) 1826 Amalia Ilsabein Brink (1802 – 1864) von Hörste Nr. 8, diese ∞ (II) 1829 Justus Franziskus Emilius Lüking (1798 – 1870) von Greste/Evenhausen Nr. 9, der GK Hanning in Hörste wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder aus 2 Ehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Töns Henrich Adolph, * 1827, † 1828 (Auszehrung) (eigentlicher Anerbe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Karoline Justine Emilie, * 1830, † 1833 (Scharlach)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johanna Friederike, * 1831, ∞ 1857, wird Bükersche in Krentruperhagen Nr. 14, † 1885&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	 &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt;us Franziskus, * 1834, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friedrich Ludwig, * 1836, ∞ 1868, wird Col. Kleymann in Milse (Ksp. Heepen) Nr. 4, † 1895&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Heinrich Adolf, * 1839, ∞ 1875, bei Eheschließung Brauer, später Brauereibesitzer in Lage, † 1924&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Justine Pauline, * 1842 (Zwill.), ∞ 1864, wird Wellnersche in Heiligenkirchen Nr. 9, † 1905&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Henriette Ernestine, * 1842 (Zwill.), † 1842 (Husten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Wilhelm Gottlieb, * 1845, ∞ 1875, Einl./Arbeiter, † 1905 in Ehrentrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1864 – 1876  &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt;us Franziskus Hanning (1834 – 1905), ∞ 1864 Juliane Karoline Flügel (1841 – 1898) von Heesten Nr. 9, kauft 1875 den verschuldeten Hof Heesten Nr. 9 von seinem ausgewanderten Schwager, bewirtschaftet diesen Hof und lebt dort mit Familie, verkauft in den Jahren danach (in Teilflächen) seinen ererbten Hof Hanning Nr. 6 in Hörste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
•	Karoline Juliane, * 1866&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johanne Hermine Pauline, * 1868&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	August Diedrich, * 1870, ∞ (I) 1890, 1946 – 1954 Bürgermeister in Horn, † 1954 in Horn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Emilie Karoline gen. Hermine, * 1872&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1876  Verkauf des (bereits um div. Flächen verkleinerten) Hofes Nr. 6 an die Besitzerin des Nachbarhofes Nr. 7,  Witwe Colona Hilbrink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1876 – 1882  (Witwe Colona Hilbrink, geb. Schmidtmeier, Hörste Nr. 7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1882  öffentlicher Verkauf des Hofes Nr. 6 gegen Höchstgebot; Käufer: Pferdehändler Isaak Hochfeld in Lemgo)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1882 – 1884  (Pferdehändler Issak Hochfeld, Lemgo), Einl. ab 1882: Zimmermeister Fritz Meier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1884  Verkauf des Hofes Nr. 6 durch Hochfeld in Teilflächen an div. Käufer  -  dabei der Hofstelle/des Haupthauses mit 3,25 ha Land an den dort bereits wohnenden Einlieger Zimmermeister Fritz Meier)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1910 Fam Meier Hörste.jpg|mini|Familie Fritz Meier, Hörste Nr. 6, um 1910: (von links:) To. Lina, Ehefrau Juliane, To. Helene, To. Pauline, davor To. Erna, Ehemann Fritz, To. Frieda (hinein retuschiert, da bereits 1905 an Tuberkulose verstorben), To. Mathilde Meier; Privatbesitz Dr. Horst Wissbrock]]&lt;br /&gt;
1884 – 1914  Zimmermeister Friedrich Wilhelm (&amp;lt;u&amp;gt;Fritz&amp;lt;/u&amp;gt;) Meier (1850 – 1914) aus Müssen, ∞ (I) 1882 Wilhelmine Karoline Stöppler (1852 – 1888) aus Billinghausen, ∞ (II) 1888 Johanne &amp;lt;u&amp;gt;Juliane&amp;lt;/u&amp;gt; Nedderhof modo Brinkmann (1863 – 1936) aus Wellentrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder aus 2 Ehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Pauline&amp;lt;/u&amp;gt; Louise Johanne, * 1882, ∞ 1907 Zimmermeister August Neese (1874 – 1961) von Hörste Nr. 44, leben als Einl. in der Rethlager Mühle, ab 1929 Neuwohner Hörste/Hörsterbruch Nr. 80, † 1971&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Frieda&amp;lt;/u&amp;gt; Auguste, * 1884, † 1905 (Tuberkulose)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Alwine Auguste Emilie, * 1891, † 1891&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Helene&amp;lt;/u&amp;gt; Auguste Wilhelmine, * 1891, ∞ 1916 Paul Stawicki (ab 1923 Stellinger) (1890 – ca. 1943), Reichsbahner in Wanne-Eickel, † um 1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Mathilde&amp;lt;/u&amp;gt; Hermine Auguste, * 1894, ∞ 1920 Friedrich &amp;lt;u&amp;gt;Heinrich&amp;lt;/u&amp;gt; Paul Ridder (1878 – 1953), Landwirt in Brakelsiek Nr. 4 und Witwer, † um 1975&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Karoline Juliane (&amp;lt;u&amp;gt;Lina&amp;lt;/u&amp;gt;), * 1898, ∞ 1928 Wilhelm &amp;lt;u&amp;gt;Christian&amp;lt;/u&amp;gt; Konrad Lange (1886 – 1973), Schlachtermeister u. Witwer in Bösingfeld, † 1977&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	 &amp;lt;u&amp;gt;Erna&amp;lt;/u&amp;gt; Paula Frieda Minna, * 1905, ∞ um 1930 Willi Lükermann, Holzbildhauer in Heiligenkirchen/Schling, † 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 – 1919  Witwe Johanne Juliane Meier, geb. Nedderhof (1863 – 1936) (vgl. oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1918/19  Verkauf des Resthofes Hörste Nr. 6 seitens der Witwe Juliane Meier, geb. Nedderhof, an den Nachbarn Landwirt August Brockmann, Hörste Nr. 10)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919  - 1929  Landwirt Adolf &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Brokmann (seit 1913 auf der Nachbarstätte Hörste Nr. 10) (1871 – 1939), ∞ 1900 &amp;lt;u&amp;gt;Emilie&amp;lt;/u&amp;gt; Auguste Prüßner (* 1880) von Asmissen Nr. 14 († nach 1940)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friedrich Walter (Fritz), * 1900, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Paul, * 1904&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1929  Fritz Brokmann (1900 – 1955), Landwirt, ∞ 1937 Lina Hermine Hanke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewohner des Hofes Hörste Nr. 6 in Volkszählungen (VZ) und Adressbüchern (AB):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1769 (VZ): (Nr.) 6 Hanning (Ma + Fr + 2 Sö üb. 10 J.  +  1 So unt. 10 J. + 1 Verwandte); Leibzüchter (Ma + Fr + 1 So üb. 10 J.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1776 (VZ): (Nr.) 6  Joh. Berend Hanning (Ma + Fr + 1 So üb. 14 J. + 2 Sö unt. 14 J.  + 1To); Leibzüchter (Ma + Fr) spinnet&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1828 (VZ): (Nr.) 6   2 Wohnhäuser, Hanning, Hörste (Ma + Fr + 1 So); &lt;br /&gt;
- Leibzüchter Hanning (Ma + 1 To)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 (AB): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Meier, Friedrich, Tischler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreuzbusch, Wilhelm, Ziegelmeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 (AB): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6 Brokmann, August, Landwirt -&amp;gt; 132 (Lage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brokmann, Fritz, Landwirt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brokmann, Paul, Landwirt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
H. Wissbrock, Hanning Nr. 6  -  Spuren eines gänzlich verschwundenen Hofes in Hörste, Vortrag im Genealogischen Arbeitskreis des NHV Lippe, Detmold, 6. Nov. 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausstätte in Hörste]] [[Kategorie:Hiddentruper Straße (Hörste)]] [[Kategorie:Großkötter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hiddentruper_Stra%C3%9Fe_6x_(H%C3%B6rste)&amp;diff=59052</id>
		<title>Hiddentruper Straße 6x (Hörste)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hiddentruper_Stra%C3%9Fe_6x_(H%C3%B6rste)&amp;diff=59052"/>
		<updated>2026-05-01T07:37:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer=virtuell {{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94600, 8.7564&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=010&lt;br /&gt;
}}Etwa dort, wo gegenüber den Häusern 11 und 13 die Straße &amp;quot;Hörster Bruch&amp;quot; auf die Hiddentruper Straße einmündet, lag die ursprüngliche Hofstelle des Hofes Brockmann, Hörste Nr. 10. Sie verschwand nach Gebäudekauf auf der gegenüberliegenden Straßenseite und Umzug 1919/20 sukzessive durch Abbruch der Gebäude  -  letzte Reste erst mit Verlegung der Straße Hörster Bruch auf die heutige Trasse um 1970.&lt;br /&gt;
[[Datei:1533 Salbuch Brokmann LAV NRW OWL L101CI 00090 0008.jpg|mini|Salbuch der Vogtei Lage von 1533: Eintrag zur Stätte Brokmann in Hörste, LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 90, S. 7]]&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die frühere Stätte Brokmann (ab 1766 Nr. 10) gehört zu den sehr alten, bereits im Salbuch von 1533 aufgeführten Hörster Höfen: &#039;&#039;Bruckman tho Horst. Bruckman dat guet hoert vnsen g. H.  de man yß ampt frye, wyff vnd kynder hoeren vnsen g. H. Schuld V Sch Havere, I gr Schatte  Dinst vnd Kogelt vnsen g. H., den tigent vom allen dynghe boere de moenecke tho meyrenfelde, hefft XVIII sch havern Landt.&#039;&#039; Übertragen in moderne Sprache etwa: Brokmann zu Hörste. Brokmann, das Gut gehört unserem g.(nädigen) H.(errn), der Mann ist amtsfrei, Weib und Kinder gehören unserem g. H., Schuld(korn) 5 Sch(effel) Hafer, 1 Gr(oschen) Schatz, Dienst und Kuhgeld unserem  g. H., der Zehnte von allen Dingen gebührt den Mönchen zu Marienfeld, hat 18 Scheffelsaat (Hafer) Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stätte wird in frühen Schatzregistern in folgender Weise genannt: 1497 &#039;&#039;Bertold in dem Broke ½  m.&#039;&#039;, 1507 &#039;&#039;Bartold im Broke 1 g.&#039;&#039;, 1535 &#039;&#039;Bartold vor dem Wolde 1 G.&#039;&#039;, 1545 &#039;&#039;Bartoldt  vor dem Wolde 1 Fl.&#039;&#039;, 1562 &#039;&#039;Bartoldt vor dem Broike 2 Fl.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Fr. Verdenhalven, Die lipp. Landschatzreg. von 1535, 1545, 1562, u. 1572, Münster 1971, vgl. Anmerkung S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1572 -, 1590 -, 1618 &#039;&#039;Brockman 1 Gfl.&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Namensform „vor dem Brok/Bruch“ bzw. „vor dem Walde“ ist offensichtlich geographischen Ursprungs. Die früheste Hörste-Karte von Friemel &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 73 Nr. 7/13&amp;lt;/ref&amp;gt;   verdeutlicht, dass die Stätte Brokmann einst am östlichen Ortsrand lag, wo noch 1730 hinter kleineren Äckern der damals baumbestandene Teil des Hörster Bruches begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1635/36  -  in schweren Zeiten von Krieg und Pest  -   verstirbt der Kötter Henrich Brokmann in Hörste, hinterlässt seine Stätte mit 2 Kühen und dem üblichen Inventar, auch 74 Taler verliehenes Geld, aber keine Ehefrau/Witwe, jedoch eine 3- oder 4-jährige Tochter namens &#039;&#039;Netgen&#039;&#039; (Agnete).&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 174, S. 166&amp;lt;/ref&amp;gt;  Im Salbuch um 1640 heißt es demgemäß zur Stätte Brokmann (S. 157): &#039;&#039;Broeckman ein Mittellkötter, ist der gn. Herrschafft Eigen. Ist itzo leddigh vnnd kein Besitzer.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 92, S. 152&amp;lt;/ref&amp;gt;   -  aber auch (S. 160): &#039;&#039;Vff Brockmans Hoffe zu Hörste ist Henrich Schulte, wohnet im rechten Wohnhause, weile kein Besitzer da ist, hadt zu 4 Schfl. Roggen landt  .  .&#039;&#039;  . Auch fünf Jahre später ist die Situation offenbar unverändert: &#039;&#039;Brockmanß Hoeff ist leddig, gibdt aber ettwaß in die Contrib.&#039;&#039;(ution) &#039;&#039;vndt werden der Herrschafft gefelle bezahlt. Davor wirdt das Landt von anderen besamet.&#039;&#039; Vieh gibt es zu dieser Zeit nicht auf dem Hof.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, CL 101 C I Nr. 94 &amp;lt;/ref&amp;gt;  1656 ist die Tochter fast erwachsen (24 Jahre alt).&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z Nr. 1424, S. 400&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Erst 1661 findet sich mit Jürgen Obermeier aus Pivitsheide ein Ehemann, der zu ihr &#039;&#039;auff ihrer Eltern nachgelaßene verdorbene Klein Kötterstedte&#039;&#039; kommt und „Brokmann wird.“&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 133, S. 879&amp;lt;/ref&amp;gt; Der neue Kötter bringt ein Pferd, 2 Kühe und 60 Taler mit, verbessert so die „verdorbene“ Stätte und wird 1664 auch Bauerrichter in Hörste. Als er 1683 verstirbt, hinterlässt er sechs Kinder, von denen der älteste Sohn Hans Henrich sehr jung heiratet und die Stätte übernimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 134, S. 195&amp;lt;/ref&amp;gt;  Zu dieser wird angemerkt: &#039;&#039;Stehet gar schlegt.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 179, S. 81&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Des jungen Brokmanns Schwester Christine (geb. um 1675) wird 1699 mit einer traurigen Geschichte aktenkundig: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 63 Nr. 28 (1699)&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;Ehebruch und Kindeszeugung des wegen Dieberei außer Landes verwiesenen Hampe aus Hohenwart mit der Christina Brockmann aus Hörste&#039;&#039;  Sie hat sich mit einem verheirateten Kriminellen eingelassen, der ausgewiesen wurde, ist mit ihm durchgebrannt, dann aber zur Taufe des gemeinsamen Kindes zeitweilig nach Lippe zurückgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Hof Brokmann wird es unterdessen schwieriger. Im Mai 1710 gibt Hans Henrich Brokmann auf dem Amt in Detmold zu Protokoll, dass sein Pferd verreckt sei und er nun eine Scheffelsaat Land versetzen müsse, um 25 Taler für ein neues leihen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A Nr. 162, S. 55r&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herbst 1724 kommt es zur Katastrophe; der Kötter Simon Jobst Brokmann berichtet 2 ½ Jahre später in einer Eingabe an die Regierung, &#039;&#039;leÿder&#039;&#039; habe ihn &#039;&#039;das große Unglücke getroffen  .  .  .  daß mir umb Michaeli, wie eben mein Korn und flachs eingescheuret, das rechte Wohnhauß abgebrandt, wodurch dan&#039;&#039;(n) &#039;&#039;dermaßen, weilen nichts mehr behalten, alß was ich, meine Frau und Kindern, an Kleidern auf dem Leibe gehabt, so zurücke gesetzet, daß ohnmögl. weilen nicht alleine das abgebrandte Hauß von neuem wieder habe aufbauen, sondern auch was an Haußgeräth darin nöthig gewesen, wie auch Saat= und Brodt=Korn, vor baar geld habe anschaffen müßen.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 21 Nr. 135&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist Abgaben schuldig geblieben und bittet um deren Erlass. Dem wird entsprochen, nachdem der Vogt in Lage die Angaben als sachlich richtig bestätigt und hinzugefügt hat, &#039;&#039;Supplicante&#039;&#039; sei &#039;&#039;allem Vernehmen nach kein Verderber sondern ein fleißiger Mensch.&#039;&#039; Irgendwie wird diese Krise überwunden, und das Leben auf dem Hof Brokmann verläuft lange Zeit eher unspektakulär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1865 übergibt der abtretende Kötter, Interimswirt Ernst Heinrich Drake, die Stätte an den volljährig gewordenen Anerben, seinen Stiefsohn Christoph Brokmann (1840 – 1914). &#039;&#039;Der Interimswirth Brokmann erhält, nachdem er über die Führung seiner Wirthschaft Nachweise gegeben  -  in Berücksichtigung, daß diese nicht allenthalben wie sie sein sollten ausgefallen, nur folgendes zur Leibzucht:  1) das neu erbaute Leibzuchtshaus als Wohnung, 2)  .&#039;&#039;  .  . &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26, Bd. XX&amp;lt;/ref&amp;gt;  Der Anerbe übernimmt den Hof mit 1350 Taler Schulden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1902 steht der nächste Generationswechsel auf dem Hof an. Der alte Kötter Christoph Brokmann ist seit einem Jahr verwitwet, sein Sohn, der Anerbe August Brokmann (1871 – 1939), hat zwei Jahre zuvor geheiratet und soll nun den Hof übernehmen. Dies bedeutet erhebliche Verpflichtungen: 3000 Mark will der abtretende Kötter selbst statt einer Leibzucht haben,  mehrere jüngere, noch unverheiratete Schwestern sollen mit je 500 Mark abgefunden werden. Zugleich bekundet der alte Brokmann selbst, dass sein Kolonat sehr verschuldet sei. Der Anerbe versucht zunächst, beim Amtsgericht eine Minderung der zu zahlenden Brautschätze zu erreichen und lehnt schließlich die Übernahme der Stätte ab.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300190&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu dieser Übernahme kommt es erst Mitte 1913, als der alte Vater nach einem Sturz verletzt ist. Jetzt ist der Hof mit 22 950 Mark Hypotheken belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großes Geschick in schwierigen Zeiten beweist das Ehepaar Brokmann, indem es am Vorabend der großen Inflation 1918/19 die Nachbarstätte Nr. 6 und 1920 die Nachbarstätte Nr. 72 kauft. Das führt zu noch mehr Schulden, die aber bald (mit entwertetem Geld) getilgt werden können. Auch der Wohnsitz der Familie wird auf Stätte Nr. 6, später auf Nr. 72 verlegt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg endet die Bewirtschaftung der knapp 20 ha großen Stätte Brokmann; Grundstücke werden sukzessive verkauft  -  unter anderem das Areal für den Bau der Hörster Schule (1950; ca. 1500 qm), Ackerland auf dem Hörsterbruch, das der Stätte bei der Teilung um 1840 zugefallen ist, zur Ansiedlung des Industriebetriebes Slendor ( 1965; mehrere Hektar) sowie zwei Baugrundstücke, wo zuvor das alte Haus Nr. 6 gestanden hat (1981).&lt;br /&gt;
[[Datei:1913 Ortskern Hörste Neutrassierung Hiddentruper Straße.jpg|mini|Straßen und Höfe/Häuser im Ortskern Hörste (Karte zur Neutrassierung der Hiddentruper Straße), 1913, LAV NRW OWL, L 80.22 Nr. 453]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1969 Hörste Ausschnitt D73 Tit4 00975.jpg|mini|Straßen und Höfe/Häuser im Ortskern Hörste, 1969 (es existieren die Häuser Nr. 6 u. Nr. 72, nicht aber Nr. 10), LAV NRW OWL, D 73 Tit. 4 Nr. 975]]&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Etwa dort, wo einst die Hofstelle Brokmann Nr. 10 gelegen hat, befindet sich heute die Einmündung der Straße Hörster Bruch auf die Hiddentruper Straße. Diese Einmündung ist mit dem Ausbau der Straße Hörster Bruch (um/nach 1970 ?) verlegt worden. Vor dem Ausbau führte die Straße vor der Schule entlang und traf nach einer scharfen Rechtskurve zwischen dem Saalbau des Hörster Kruges und Cafe Hanning auf die Hiddentruper Straße. Etwa auf der heutigen Trasse führte zuvor lediglich ein Feldweg entlang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1730 wird der Hof im Messbuch mit &#039;&#039;2 gebäu&#039;&#039;(den) aufgeführt, von denen eines wenige Jahre zuvor nach Brand neu errichtet wurde. 1752/53, 1783 und auch 1829 enthält das Salbuch &#039;&#039;an Gebäuden 1. das Wohnhaus, 2. die Leibzucht, 3. das Backhaus.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Folgende Informationen betreffen darüber hinaus den Gebäudebestand der Stätte Nr. 10:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1800  Der Neuwohner Simon Herm Riesenberg, Piv. Nr. 89, hat &#039;&#039;ein alt Hauß von Brokman auß Hörste vür 60 rth&#039;&#039; (gekauft und) &#039;&#039;richtieg bezahl .&#039;&#039;  .  .&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 T 1 Nr. 1288&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
- 1865  Abtretung der Stätte Brokmann Nr. 10: Der abtretende Kötter erhält &#039;&#039;das neu erbaute Leibzuchtshaus als Wohnung.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26 Bd. XX&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
- 1882  Backhaus entkernt zum Back- und Viehhaus&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 431&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
- 1885  Wohnhaus; Durchbau und Anbau&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 431&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
- 1903  Backhaus abgebrochen &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 212&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
- 1913  Neubau eines Wagenschuppens, ab 1914 Gebäudesteuer-pflichtig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1921  Leibzucht abgebrochen &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300190, S. 162&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
- 1933  Wohnhaus abgebrochen, Scheune neu erbaut &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300190, S. 218&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Letzte Bebauungsreste der früheren Hofstelle Hörste Nr. 10 verschwinden mit dem Ausbau der Straße Hörster Bruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
ca. 1625 – 1637  Henrich Brokmann (oder eingeh.), † 1637, ∞ vor 1632 NN (oder Brokmann)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
•	Neschen, * um 1625, ∞ 1650 Johann Lillemeier aus Oerlinghausen, werden Einl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Netgen, * 1632, Anerbin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1637 – 1661  Hof „ledig“ / wird nicht bewirtschaftet; teils verpachtet, teils brach liegend)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1661 – 1683  Jürgen Obermeier († 1683) aus Piv. VL, ∞ 1661 Netgen Brokmann; er wird KK Brokmann in Hörste Nr. 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
•	Hans Henrich, * um 1662, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna &amp;lt;u&amp;gt;Elisabeth&amp;lt;/u&amp;gt;, * um 1662 (unehel. Kind * 1688) ∞ 1721 Bartold Christoph Wind, Eheleute leben als Einl. auf Hörste Nr. 6; sie † 1739&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Jobst, * um 1666, 1708 Einl. bei Hilbern im Hey, † vor 1731&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Christine, * um 1675 (2 unehel. Kinder, * um 1699 u. um 1705)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1683 – 1716  Hans Henrich Brokmann (ca. 1662 – 1728), ∞ 1683 Catrina Margaretha (Gretke) Wiese (ca. 1658 – 1716) aus Müssen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Catrina Ilsabein, * 1691, ∞ 1709 Johann Eberhard Hanning&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Simon Jost, * 1693,  Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna &amp;lt;u&amp;gt;Elisabeth&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1693, ∞ 1717 Johan Herman Grothof (1682 – 1754), Einl. in Hörste Nr. 15, † vor 1745&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Trin Angnetha, * 1695, ∞ 1718 Cord Henrich Strate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann, * 1701, ∞ 1731 Maria Ilsabein Hunke aus Billinghausen; werden Einl.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Anne Margarethe, * 1704, ∞ 1744 Cord Schling, Witwer im Mackenbruch&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Trine Ilsabein, * 1705, ∞ 1729 Hans Berend Culemann, Witwer in Währentrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1716 – 1743  Simon Jobst Brokmann (1693 – vor 1762), ∞ 1716 Anna Margarethe Wiemann (1679 – 1761) aus Hiddentrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	(Johann) Berend Henrich, * 1718, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Ilsabein, * 1722, † 1740&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Cordt Simon, * 1724, ∞ 1753 Anna Maria Elisabeth Schmaske (1737 – 1772), Anerbin in Haustenbeck Nr. 3, wird Schmaske, † 1794&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Berend, * 1726&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1743 – 1771  (Johann) Berend Henrich Brokmann (1718 – 1776), ∞ (I) 1743 Anna Cathrina Barkemeier (1716 – 1757) aus Billinghausen, ∞ (II) 1758 Anna Maria Brink (1734 – 1802) aus Wissentrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder aus 2 Ehen:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Trine Ilsabein,  * 1744&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Töns Berend, * 1746, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Margarethe Ilsabein, * 1749,  ∞ 1777 Conrad Heymann a. d. Pivitsheide, † 1790 (Kindbett)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Amalia Elisabeth, * 1752, † 1769 (Brustkrankheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann Moritz, * 1755, † 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Marie Lisabeth, * 1759&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Marie Ilsabein, * 1762&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Amalia &amp;lt;u&amp;gt;Louisa&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1765, ∞ 1792 Witwer Johann Töns Rehm, geb. Kindsgrab (1761- 1824), KK in Augusdorf, sie wird Rehmsche, † 1846&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Cathrina Florentina Elisabeth, * 1769, † 1838 in Augustdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friderich Adolph, * um 1772, ∞ 1802 Justine Friederike Bügener in Aug., die Eheleute gründen die Neuwohnerstätte Augustdorf Nr. 77; er † 1833&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1771 – 1813  Johann Töns Berend Brokmann (1746 - 1813), ∞ 1771 Amalie Arend in Eken (oder: Eke) (1747 - 1815) von Piv. VH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Johann Jobst, * 1773, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Christoph, * 1775, † 1777 (Kinderschürken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Berend Henrich Christoph, * 1778, † 1847&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann Christoph. * 1780, † 1843 (Schwindsucht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Amalia Sophia, * 1785, † 1789 (Schürken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hanna Luisa, * 1788, † 1788 (Kinderschürken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johanne Wilhelmine Hedwig, * 1789, ∞ 1820 Johann Henrich Ernst, Tischler aus Greste, Eheleute werden Einl. in Hörste&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1814 – ca. 1838   Johann Jobst Brokmann (1773 – ca. 1838), ∞ (I) 1814 Friderika Florentine Eke (Arend in Eichen) (1787 – 1829) von Piv. VL Nr. 16, ∞ (II) 1831 Ilsabein Anna Maria Stöppler (1793 – 1873) von Billinghausen Nr. 6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Caroline&amp;lt;/u&amp;gt; Henriette Amalie, * 1815&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Henriette&amp;lt;/u&amp;gt; Amalie, * 1817&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Henrich &amp;lt;u&amp;gt;Christoph&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1819, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friederica &amp;lt;u&amp;gt;Wilhelmine&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1821&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Ludwig&amp;lt;/u&amp;gt; August, * 1825&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friedrich Hermann (&amp;lt;u&amp;gt;Fritz&amp;lt;/u&amp;gt;), * 1827&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1840 – 1843  Johann Henrich &amp;lt;u&amp;gt;Christoph&amp;lt;/u&amp;gt; Brokmann (1819 – 1843), ∞ (I) 1840 Henriette Wilhelmine Hilbrink (1815 – 1876) von Hörste Nr. 7, diese ∞ (II) 1844 Ernst Heinrich Drake  (1818 – 1882) von Kirchheide Nr. 42, der Interimswirt Brokmann wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder aus 2 Ehen:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Christoph&amp;lt;/u&amp;gt; Heinrich, * 1840, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Friedrich&amp;lt;/u&amp;gt; Wilhelm, * 1842, lebt 1865 in Bremen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Justine Emilie, * 1844, ∞ 1866 Joh. Friedr. Wilh. Pollmann, Ziegler u. Einl. in Billinghausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Auguste&amp;lt;/u&amp;gt; Karoline, * 1846, ∞ 1869 Friedr. Adolf (&amp;lt;u&amp;gt;Fritz&amp;lt;/u&amp;gt;) Meyer (1839 – 1908), Einl. u. Ziegler, später Ziegelmeister u. Gründer der Stätte Hörste Nr. 72&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gottlieb August, * 1848&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Ernst Heinrich August, * 1851, † 1852 (Schwindsucht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1844 – 1865  Ernst Heinrich Brokmann, geb. Drake (vgl. oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1865 – 1913  &amp;lt;u&amp;gt;Christoph&amp;lt;/u&amp;gt; Heinrich Brokmann (1840 – 1914), ∞ 1865 Sophie Wilhelmine Karoline Tiemann (1841 – 1901) von Meiersfeld Nr. 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Luise Auguste, * 1865, ∞ 1889 Christoph &amp;lt;u&amp;gt;Adolph&amp;lt;/u&amp;gt; Strate, wird Stratesche auf Hörste Nr. 20, † 1890 (Kindbett)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Louis Leopold, * 1866, † 1868 (Brustkrankheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Ernst Friedrich, * 1867, † 1868 (Ruhr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friedrich Gottlieb Christoph, * 1868, †1869&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gustaf Eduard, * 1869, † 1882&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Adolf &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1871, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gottlieb, * 1873&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Friedrich Wilhelm, * 1876, † 1876 (Kopfkrankheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Hermine&amp;lt;/u&amp;gt; Pauline, * 1878 (1900 Trauzeugin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Karl, * 1881 (1913 Landwirt in Garmen bei Lünen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Sophie, * 1884&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 – 1929 Adolf &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Brokmann (1871 – 1939), ∞ 1900 &amp;lt;u&amp;gt;Emilie&amp;lt;/u&amp;gt; Auguste Prüßner (1880 – n. 1940) von Asmissen Nr. 14&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Friedrich Walter (&amp;lt;u&amp;gt;Fritz&amp;lt;/u&amp;gt;), * 1900, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Paul, * 1904&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1929  Fritz Brokmann (1900 – 1955)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewohner des Hofes Hörste Nr. 10 in Volkszählungen (VZ) und Adressbüchern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1769 (VZ): (Nr.) &#039;&#039;10 Brockmann&#039;&#039; (Ma + Fr + 1 So üb. 10 J. † 1 To üb. 10 J. † 2 Tö. unt. 10 J.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einl. Joh. Jost Grothoff&#039;&#039; (Ma + Fr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1776 (VZ): (Nr.) &#039;&#039;10  Tönß Berend Brockmann&#039;&#039; (Ma + Fr + 2 Sö unt. 14 J.)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Leibzüchterinne&#039;&#039; (Fr + 1 So unt. 14 J. + 2 Tö)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1828 (VZ): (Nr.) 10   2 Wohnhäuser, &#039;&#039;Joh. Jobst Brokmann&#039;&#039; (Ma + Fr + 3 Sö  + 3 Tö)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einl. Friedr. Justus Wendt&#039;&#039; (Ma + Fr + 2 Sö + 1 To)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Brokmann, Christoph, Landwirth&lt;br /&gt;
* 1926&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Brechmann, Hermann, Ziegler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausstätte in Hörste]] [[Kategorie:Hiddentruper Straße (Hörste)]] [[Kategorie:Kleinkötter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hiddentruper_Stra%C3%9Fe_6x_(H%C3%B6rste)&amp;diff=59051</id>
		<title>Hiddentruper Straße 6x (Hörste)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hiddentruper_Stra%C3%9Fe_6x_(H%C3%B6rste)&amp;diff=59051"/>
		<updated>2026-05-01T07:34:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer=virtuell {{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94600, 8.7564&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=010&lt;br /&gt;
}}Etwa dort, wo gegenüber den Häusern 11 und 13 die Straße &amp;quot;Hörster Bruch&amp;quot; auf die Hiddentruper Straße einmündet, lag die ursprüngliche Hofstelle des Hofes Brockmann, Hörste Nr. 10. Sie verschwand nach Gebäudekauf auf der gegenüberliegenden Straßenseite und Umzug 1919/20 sukzessive durch Abbruch der Gebäude  -  letzte Reste erst mit Verlegung der Straße Hörster Bruch auf die heutige Trasse um 1970.&lt;br /&gt;
[[Datei:1533 Salbuch Brokmann LAV NRW OWL L101CI 00090 0008.jpg|mini|Salbuch der Vogtei Lage von 1533: Eintrag zur Stätte Brokmann in Hörste, LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 90, S. 7]]&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die frühere Stätte Brokmann (ab 1766 Nr. 10) gehört zu den sehr alten, bereits im Salbuch von 1533 aufgeführten Hörster Höfen: &#039;&#039;Bruckman tho Horst. Bruckman dat guet hoert vnsen g. H.  de man yß ampt frye, wyff vnd kynder hoeren vnsen g. H. Schuld V Sch Havere, I gr Schatte  Dinst vnd Kogelt vnsen g. H., den tigent vom allen dynghe boere de moenecke tho meyrenfelde, hefft XVIII sch havern Landt.&#039;&#039; Übertragen in moderne Sprache etwa: Brokmann zu Hörste. Brokmann, das Gut gehört unserem g.(nädigen) H.(errn), der Mann ist amtsfrei, Weib und Kinder gehören unserem g. H., Schuld(korn) 5 Sch(effel) Hafer, 1 Gr(oschen) Schatz, Dienst und Kuhgeld unserem  g. H., der Zehnte von allen Dingen gebührt den Mönchen zu Marienfeld, hat 18 Scheffelsaat (Hafer) Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stätte wird in frühen Schatzregistern in folgender Weise genannt: 1497 &#039;&#039;Bertold in dem Broke ½  m.&#039;&#039;, 1507 &#039;&#039;Bartold im Broke 1 g.&#039;&#039;, 1535 &#039;&#039;Bartold vor dem Wolde 1 G.&#039;&#039;, 1545 &#039;&#039;Bartoldt  vor dem Wolde 1 Fl.&#039;&#039;, 1562 &#039;&#039;Bartoldt vor dem Broike 2 Fl.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Fr. Verdenhalven, Die lipp. Landschatzreg. von 1535, 1545, 1562, u. 1572, Münster 1971, vgl. Anmerkung S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1572 -, 1590 -, 1618 &#039;&#039;Brockman 1 Gfl.&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Namensform „vor dem Brok/Bruch“ bzw. „vor dem Walde“ ist offensichtlich geographischen Ursprungs. Die früheste Hörste-Karte von Friemel &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 73 Nr. 7/13&amp;lt;/ref&amp;gt;   verdeutlicht, dass die Stätte Brokmann einst am östlichen Ortsrand lag, wo noch 1730 hinter kleineren Äckern der damals baumbestandene Teil des Hörster Bruches begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1635/36  -  in schweren Zeiten von Krieg und Pest  -   verstirbt der Kötter Henrich Brokmann in Hörste, hinterlässt seine Stätte mit 2 Kühen und dem üblichen Inventar, auch 74 Taler verliehenes Geld, aber keine Ehefrau/Witwe, jedoch eine 3- oder 4-jährige Tochter namens &#039;&#039;Netgen&#039;&#039; (Agnete).&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 174, S. 166&amp;lt;/ref&amp;gt;  Im Salbuch um 1640 heißt es demgemäß zur Stätte Brokmann (S. 157): &#039;&#039;Broeckman ein Mittellkötter, ist der gn. Herrschafft Eigen. Ist itzo leddigh vnnd kein Besitzer.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 92, S. 152&amp;lt;/ref&amp;gt;   -  aber auch (S. 160): &#039;&#039;Vff Brockmans Hoffe zu Hörste ist Henrich Schulte, wohnet im rechten Wohnhause, weile kein Besitzer da ist, hadt zu 4 Schfl. Roggen landt  .  .&#039;&#039;  . Auch fünf Jahre später ist die Situation offenbar unverändert: &#039;&#039;Brockmanß Hoeff ist leddig, gibdt aber ettwaß in die Contrib.&#039;&#039;(ution) &#039;&#039;vndt werden der Herrschafft gefelle bezahlt. Davor wirdt das Landt von anderen besamet.&#039;&#039; Vieh gibt es zu dieser Zeit nicht auf dem Hof.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, CL 101 C I Nr. 94 &amp;lt;/ref&amp;gt;  1656 ist die Tochter fast erwachsen (24 Jahre alt).&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z Nr. 1424, S. 400&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Erst 1661 findet sich mit Jürgen Obermeier aus Pivitsheide ein Ehemann, der zu ihr &#039;&#039;auff ihrer Eltern nachgelaßene verdorbene Klein Kötterstedte&#039;&#039; kommt und „Brokmann wird.“&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 133, S. 879&amp;lt;/ref&amp;gt; Der neue Kötter bringt ein Pferd, 2 Kühe und 60 Taler mit, verbessert so die „verdorbene“ Stätte und wird 1664 auch Bauerrichter in Hörste. Als er 1683 verstirbt, hinterlässt er sechs Kinder, von denen der älteste Sohn Hans Henrich sehr jung heiratet und die Stätte übernimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 134, S. 195&amp;lt;/ref&amp;gt;  Zu dieser wird angemerkt: &#039;&#039;Stehet gar schlegt.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 179, S. 81&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Des jungen Brokmanns Schwester Christine (geb. um 1675) wird 1699 mit einer traurigen Geschichte aktenkundig: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 63 Nr. 28 (1699)&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;Ehebruch und Kindeszeugung des wegen Dieberei außer Landes verwiesenen Hampe aus Hohenwart mit der Christina Brockmann aus Hörste&#039;&#039;  Sie hat sich mit einem verheirateten Kriminellen eingelassen, der ausgewiesen wurde, ist mit ihm durchgebrannt, dann aber zur Taufe des gemeinsamen Kindes zeitweilig nach Lippe zurückgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Hof Brokmann wird es unterdessen schwieriger. Im Mai 1710 gibt Hans Henrich Brokmann auf dem Amt in Detmold zu Protokoll, dass sein Pferd verreckt sei und er nun eine Scheffelsaat Land versetzen müsse, um 25 Taler für ein neues leihen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A Nr. 162, S. 55r&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herbst 1724 kommt es zur Katastrophe; der Kötter Simon Jobst Brokmann berichtet 2 ½ Jahre später in einer Eingabe an die Regierung, &#039;&#039;leÿder&#039;&#039; habe ihn &#039;&#039;das große Unglücke getroffen  .  .  .  daß mir umb Michaeli, wie eben mein Korn und flachs eingescheuret, das rechte Wohnhauß abgebrandt, wodurch dan&#039;&#039;(n) &#039;&#039;dermaßen, weilen nichts mehr behalten, alß was ich, meine Frau und Kindern, an Kleidern auf dem Leibe gehabt, so zurücke gesetzet, daß ohnmögl. weilen nicht alleine das abgebrandte Hauß von neuem wieder habe aufbauen, sondern auch was an Haußgeräth darin nöthig gewesen, wie auch Saat= und Brodt=Korn, vor baar geld habe anschaffen müßen.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 21 Nr. 135&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist Abgaben schuldig geblieben und bittet um deren Erlass. Dem wird entsprochen, nachdem der Vogt in Lage die Angaben als sachlich richtig bestätigt und hinzugefügt hat, &#039;&#039;Supplicante&#039;&#039; sei &#039;&#039;allem Vernehmen nach kein Verderber sondern ein fleißiger Mensch.&#039;&#039; Irgendwie wird diese Krise überwunden, und das Leben auf dem Hof Brokmann verläuft lange Zeit eher unspektakulär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1865 übergibt der abtretende Kötter, Interimswirt Ernst Heinrich Drake, die Stätte an den volljährig gewordenen Anerben, seinen Stiefsohn Christoph Brokmann (1840 – 1914). &#039;&#039;Der Interimswirth Brokmann erhält, nachdem er über die Führung seiner Wirthschaft Nachweise gegeben  -  in Berücksichtigung, daß diese nicht allenthalben wie sie sein sollten ausgefallen, nur folgendes zur Leibzucht:  1) das neu erbaute Leibzuchtshaus als Wohnung, 2)  .&#039;&#039;  .  . &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26, Bd. XX&amp;lt;/ref&amp;gt;  Der Anerbe übernimmt den Hof mit 1350 Taler Schulden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1902 steht der nächste Generationswechsel auf dem Hof an. Der alte Kötter Christoph Brokmann ist seit einem Jahr verwitwet, sein Sohn, der Anerbe August Brokmann (1871 – 1939), hat zwei Jahre zuvor geheiratet und soll nun den Hof übernehmen. Dies bedeutet erhebliche Verpflichtungen: 3000 Mark will der abtretende Kötter selbst statt einer Leibzucht haben,  mehrere jüngere, noch unverheiratete Schwestern sollen mit je 500 Mark abgefunden werden. Zugleich bekundet der alte Brokmann selbst, dass sein Kolonat sehr verschuldet sei. Der Anerbe versucht zunächst, beim Amtsgericht eine Minderung der Brautschätze zu erreichen und lehnt schließlich die Übernahme der Stätte ab.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300190&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu dieser Übernahme kommt es erst Mitte 1913, als der alte Vater nach einem Sturz verletzt ist. Jetzt ist der Hof mit 22 950 Mark Hypotheken belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großes Geschick in schwierigen Zeiten beweist das Ehepaar Brokmann, indem es am Vorabend der großen Inflation 1918/19 die Nachbarstätte Nr. 6 und 1920 die Nachbarstätte Nr. 72 kauft. Das führt zu noch mehr Schulden, die aber bald (mit entwertetem Geld) getilgt werden können. Auch der Wohnsitz der Familie wird auf Stätte Nr. 6, später auf Nr. 72 verlegt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg endet die Bewirtschaftung der knapp 20 ha großen Stätte Brokmann; Grundstücke werden sukzessive verkauft  -  unter anderem das Areal für den Bau der Hörster Schule (1950; ca. 1500 qm), Ackerland auf dem Hörsterbruch, das der Stätte bei der Teilung um 1840 zugefallen ist, zur Ansiedlung des Industriebetriebes Slendor ( 1965; mehrere Hektar) sowie zwei Baugrundstücke, wo zuvor das alte Haus Nr. 6 gestanden hat (1981).&lt;br /&gt;
[[Datei:1913 Ortskern Hörste Neutrassierung Hiddentruper Straße.jpg|mini|Straßen und Höfe/Häuser im Ortskern Hörste (Karte zur Neutrassierung der Hiddentruper Straße), 1913, LAV NRW OWL, L 80.22 Nr. 453]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1969 Hörste Ausschnitt D73 Tit4 00975.jpg|mini|Straßen und Höfe/Häuser im Ortskern Hörste, 1969 (es existieren die Häuser Nr. 6 u. Nr. 72, nicht aber Nr. 10), LAV NRW OWL, D 73 Tit. 4 Nr. 975]]&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Etwa dort, wo einst die Hofstelle Brokmann Nr. 10 gelegen hat, befindet sich heute die Einmündung der Straße Hörster Bruch auf die Hiddentruper Straße. Diese Einmündung ist mit dem Ausbau der Straße Hörster Bruch (um/nach 1970 ?) verlegt worden. Vor dem Ausbau führte die Straße vor der Schule entlang und traf nach einer scharfen Rechtskurve zwischen dem Saalbau des Hörster Kruges und Cafe Hanning auf die Hiddentruper Straße. Etwa auf der heutigen Trasse führte zuvor lediglich ein Feldweg entlang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1730 wird der Hof im Messbuch mit &#039;&#039;2 gebäu&#039;&#039;(den) aufgeführt, von denen eines wenige Jahre zuvor nach Brand neu errichtet wurde. 1752/53, 1783 und auch 1829 enthält das Salbuch &#039;&#039;an Gebäuden 1. das Wohnhaus, 2. die Leibzucht, 3. das Backhaus.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Folgende Informationen betreffen darüber hinaus den Gebäudebestand der Stätte Nr. 10:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1800  Der Neuwohner Simon Herm Riesenberg, Piv. Nr. 89, hat &#039;&#039;ein alt Hauß von Brokman auß Hörste vür 60 rth&#039;&#039; (gekauft und) &#039;&#039;richtieg bezahl .&#039;&#039;  .  .&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 T 1 Nr. 1288&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
- 1865  Abtretung der Stätte Brokmann Nr. 10: Der abtretende Kötter erhält &#039;&#039;das neu erbaute Leibzuchtshaus als Wohnung.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26 Bd. XX&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
- 1882  Backhaus entkernt zum Back- und Viehhaus&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 431&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
- 1885  Wohnhaus; Durchbau und Anbau&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 431&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
- 1903  Backhaus abgebrochen &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 212&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
- 1913  Neubau eines Wagenschuppens, ab 1914 Gebäudesteuer-pflichtig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1921  Leibzucht abgebrochen &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300190, S. 162&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
- 1933  Wohnhaus abgebrochen, Scheune neu erbaut &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300190, S. 218&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Letzte Bebauungsreste der früheren Hofstelle Hörste Nr. 10 verschwinden mit dem Ausbau der Straße Hörster Bruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
ca. 1625 – 1637  Henrich Brokmann (oder eingeh.), † 1637, ∞ vor 1632 NN (oder Brokmann)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
•	Neschen, * um 1625, ∞ 1650 Johann Lillemeier aus Oerlinghausen, werden Einl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Netgen, * 1632, Anerbin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1637 – 1661  Hof „ledig“ / wird nicht bewirtschaftet; teils verpachtet, teils brach liegend)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1661 – 1683  Jürgen Obermeier († 1683) aus Piv. VL, ∞ 1661 Netgen Brokmann; er wird KK Brokmann in Hörste Nr. 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
•	Hans Henrich, * um 1662, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna &amp;lt;u&amp;gt;Elisabeth&amp;lt;/u&amp;gt;, * um 1662 (unehel. Kind * 1688) ∞ 1721 Bartold Christoph Wind, Eheleute leben als Einl. auf Hörste Nr. 6; sie † 1739&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Jobst, * um 1666, 1708 Einl. bei Hilbern im Hey, † vor 1731&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Christine, * um 1675 (2 unehel. Kinder, * um 1699 u. um 1705)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1683 – 1716  Hans Henrich Brokmann (ca. 1662 – 1728), ∞ 1683 Catrina Margaretha (Gretke) Wiese (ca. 1658 – 1716) aus Müssen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Catrina Ilsabein, * 1691, ∞ 1709 Johann Eberhard Hanning&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Simon Jost, * 1693,  Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna &amp;lt;u&amp;gt;Elisabeth&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1693, ∞ 1717 Johan Herman Grothof (1682 – 1754), Einl. in Hörste Nr. 15, † vor 1745&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Trin Angnetha, * 1695, ∞ 1718 Cord Henrich Strate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann, * 1701, ∞ 1731 Maria Ilsabein Hunke aus Billinghausen; werden Einl.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Anne Margarethe, * 1704, ∞ 1744 Cord Schling, Witwer im Mackenbruch&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Trine Ilsabein, * 1705, ∞ 1729 Hans Berend Culemann, Witwer in Währentrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1716 – 1743  Simon Jobst Brokmann (1693 – vor 1762), ∞ 1716 Anna Margarethe Wiemann (1679 – 1761) aus Hiddentrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	(Johann) Berend Henrich, * 1718, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Ilsabein, * 1722, † 1740&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Cordt Simon, * 1724, ∞ 1753 Anna Maria Elisabeth Schmaske (1737 – 1772), Anerbin in Haustenbeck Nr. 3, wird Schmaske, † 1794&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Berend, * 1726&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1743 – 1771  (Johann) Berend Henrich Brokmann (1718 – 1776), ∞ (I) 1743 Anna Cathrina Barkemeier (1716 – 1757) aus Billinghausen, ∞ (II) 1758 Anna Maria Brink (1734 – 1802) aus Wissentrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder aus 2 Ehen:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Trine Ilsabein,  * 1744&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Töns Berend, * 1746, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Margarethe Ilsabein, * 1749,  ∞ 1777 Conrad Heymann a. d. Pivitsheide, † 1790 (Kindbett)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Amalia Elisabeth, * 1752, † 1769 (Brustkrankheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann Moritz, * 1755, † 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Marie Lisabeth, * 1759&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Marie Ilsabein, * 1762&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Amalia &amp;lt;u&amp;gt;Louisa&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1765, ∞ 1792 Witwer Johann Töns Rehm, geb. Kindsgrab (1761- 1824), KK in Augusdorf, sie wird Rehmsche, † 1846&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Cathrina Florentina Elisabeth, * 1769, † 1838 in Augustdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friderich Adolph, * um 1772, ∞ 1802 Justine Friederike Bügener in Aug., die Eheleute gründen die Neuwohnerstätte Augustdorf Nr. 77; er † 1833&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1771 – 1813  Johann Töns Berend Brokmann (1746 - 1813), ∞ 1771 Amalie Arend in Eken (oder: Eke) (1747 - 1815) von Piv. VH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Johann Jobst, * 1773, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Christoph, * 1775, † 1777 (Kinderschürken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Berend Henrich Christoph, * 1778, † 1847&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann Christoph. * 1780, † 1843 (Schwindsucht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Amalia Sophia, * 1785, † 1789 (Schürken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hanna Luisa, * 1788, † 1788 (Kinderschürken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johanne Wilhelmine Hedwig, * 1789, ∞ 1820 Johann Henrich Ernst, Tischler aus Greste, Eheleute werden Einl. in Hörste&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1814 – ca. 1838   Johann Jobst Brokmann (1773 – ca. 1838), ∞ (I) 1814 Friderika Florentine Eke (Arend in Eichen) (1787 – 1829) von Piv. VL Nr. 16, ∞ (II) 1831 Ilsabein Anna Maria Stöppler (1793 – 1873) von Billinghausen Nr. 6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Caroline&amp;lt;/u&amp;gt; Henriette Amalie, * 1815&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Henriette&amp;lt;/u&amp;gt; Amalie, * 1817&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Henrich &amp;lt;u&amp;gt;Christoph&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1819, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friederica &amp;lt;u&amp;gt;Wilhelmine&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1821&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Ludwig&amp;lt;/u&amp;gt; August, * 1825&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friedrich Hermann (&amp;lt;u&amp;gt;Fritz&amp;lt;/u&amp;gt;), * 1827&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1840 – 1843  Johann Henrich &amp;lt;u&amp;gt;Christoph&amp;lt;/u&amp;gt; Brokmann (1819 – 1843), ∞ (I) 1840 Henriette Wilhelmine Hilbrink (1815 – 1876) von Hörste Nr. 7, diese ∞ (II) 1844 Ernst Heinrich Drake  (1818 – 1882) von Kirchheide Nr. 42, der Interimswirt Brokmann wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder aus 2 Ehen:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Christoph&amp;lt;/u&amp;gt; Heinrich, * 1840, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Friedrich&amp;lt;/u&amp;gt; Wilhelm, * 1842, lebt 1865 in Bremen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Justine Emilie, * 1844, ∞ 1866 Joh. Friedr. Wilh. Pollmann, Ziegler u. Einl. in Billinghausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Auguste&amp;lt;/u&amp;gt; Karoline, * 1846, ∞ 1869 Friedr. Adolf (&amp;lt;u&amp;gt;Fritz&amp;lt;/u&amp;gt;) Meyer (1839 – 1908), Einl. u. Ziegler, später Ziegelmeister u. Gründer der Stätte Hörste Nr. 72&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gottlieb August, * 1848&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Ernst Heinrich August, * 1851, † 1852 (Schwindsucht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1844 – 1865  Ernst Heinrich Brokmann, geb. Drake (vgl. oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1865 – 1913  &amp;lt;u&amp;gt;Christoph&amp;lt;/u&amp;gt; Heinrich Brokmann (1840 – 1914), ∞ 1865 Sophie Wilhelmine Karoline Tiemann (1841 – 1901) von Meiersfeld Nr. 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Luise Auguste, * 1865, ∞ 1889 Christoph &amp;lt;u&amp;gt;Adolph&amp;lt;/u&amp;gt; Strate, wird Stratesche auf Hörste Nr. 20, † 1890 (Kindbett)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Louis Leopold, * 1866, † 1868 (Brustkrankheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Ernst Friedrich, * 1867, † 1868 (Ruhr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friedrich Gottlieb Christoph, * 1868, †1869&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gustaf Eduard, * 1869, † 1882&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Adolf &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1871, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gottlieb, * 1873&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Friedrich Wilhelm, * 1876, † 1876 (Kopfkrankheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Hermine&amp;lt;/u&amp;gt; Pauline, * 1878 (1900 Trauzeugin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Karl, * 1881 (1913 Landwirt in Garmen bei Lünen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Sophie, * 1884&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 – 1929 Adolf &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Brokmann (1871 – 1939), ∞ 1900 &amp;lt;u&amp;gt;Emilie&amp;lt;/u&amp;gt; Auguste Prüßner (1880 – n. 1940) von Asmissen Nr. 14&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Friedrich Walter (&amp;lt;u&amp;gt;Fritz&amp;lt;/u&amp;gt;), * 1900, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Paul, * 1904&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1929  Fritz Brokmann (1900 – 1955)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewohner des Hofes Hörste Nr. 10 in Volkszählungen (VZ) und Adressbüchern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1769 (VZ): (Nr.) &#039;&#039;10 Brockmann&#039;&#039; (Ma + Fr + 1 So üb. 10 J. † 1 To üb. 10 J. † 2 Tö. unt. 10 J.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einl. Joh. Jost Grothoff&#039;&#039; (Ma + Fr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1776 (VZ): (Nr.) &#039;&#039;10  Tönß Berend Brockmann&#039;&#039; (Ma + Fr + 2 Sö unt. 14 J.)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Leibzüchterinne&#039;&#039; (Fr + 1 So unt. 14 J. + 2 Tö)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1828 (VZ): (Nr.) 10   2 Wohnhäuser, &#039;&#039;Joh. Jobst Brokmann&#039;&#039; (Ma + Fr + 3 Sö  + 3 Tö)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einl. Friedr. Justus Wendt&#039;&#039; (Ma + Fr + 2 Sö + 1 To)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Brokmann, Christoph, Landwirth&lt;br /&gt;
* 1926&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Brechmann, Hermann, Ziegler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausstätte in Hörste]] [[Kategorie:Hiddentruper Straße (Hörste)]] [[Kategorie:Kleinkötter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hiddentruper_Stra%C3%9Fe_15_(H%C3%B6rste)&amp;diff=59048</id>
		<title>Hiddentruper Straße 15 (Hörste)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hiddentruper_Stra%C3%9Fe_15_(H%C3%B6rste)&amp;diff=59048"/>
		<updated>2026-05-01T07:24:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Hörste&lt;br /&gt;
|Straße=Hiddentruper Straße  (Hörste)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=15&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94653, 8.75683&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=072&lt;br /&gt;
}}An diesem Ort stand ursprünglich das Leibzuchtshaus des Hofes Hanning Nr. 6 (1870/71 abgetragen). In den späten 1870er Jahren wurde hier dann das Neuwohnerhaus Fritz Meier Nr. 72 gebaut, welches durch Verkauf 1920 Teil der Stätte Brokmann (vordem Nr. 10, ab 1919 auch Nr. 6) wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Anfang dieser Stätte wird im letzten Salbuch von 1855 wie folgt beschrieben: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 131, S. 1805&amp;lt;/ref&amp;gt;  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;N. 72 Meier, Friedrich&#039;&#039;&#039;, hat vom Colonate N. 6 den Grund und Boden dieser Stätte angekauft und besitzt: 1. Ein Wohnhaus, 2. Hofraum, 3. Land auf dem Amelkampe und Broke  5 Schl., 4. Gehölz auf der Mesche 4 Metzen, hat die dingliche Berechtigung der Mitbenutzung eines über den Hanningschen Hof neu angelegten Weges. Eingetr. 10. Juni 1876.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Meier, ein 37-jähriger Einlieger und Ziegelmeister aus Stapelage, dessen Ehefrau gerade das vierte Kind erwartet, greift im Frühjahr 1876 wie andere auch beim Verkauf des aufgeteilten Hofes Hanning zu. Er kauft u. a. den an der Hiddentruper Straße gelegenen Teil des Hanningschen Hofraumes, auf dem bis wenige Jahre zuvor das Leibzuchtshaus des Hofes gestanden hat (vgl. Hörste Nr. 6), und baut dort das Haus seiner Neuwohnerstätte Nr. 72. Ende 1878 kauft er weitere 2 Scheffelsaat Land von seinem Schwager Gottlieb Brokmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ehepaar Meier (später teils &#039;&#039;Meyer&#039;&#039; geschrieben) hat schließlich acht Kinder  -  sieben Töchter und einen Sohn, von denen keines in Hörste bleibt. Die Eheleute sterben 1908 und 1911 bei einer ihrer Töchter in Schötmar. 1913 wird ihre Stätte von der Erbengemeinschaft/den Kindern für 11 000 Mark an den Ehemann der ältesten Tochter, Gottlieb Fillies, einen von Hörste Nr. 53 stammenden und in Bochum lebenden Ziegelmeister, verkauft. Die Wohnorte der Kinder im Jahre 1913 (Bochum, Detmold, 2 x Berlin-Pankow, Schötmar, 2 x Zehdenick in Brandenburg, Köln) verdeutlichen, dass auch vor hundert Jahren Kinder durchaus andere Wege als ihre Eltern eingeschlagen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 (Detmold) Hörste Bd. 2 Bl. 23 bzw. 53, S. 40f&amp;lt;/ref&amp;gt; Ziegeleien und öffentlicher Dienst sind die Berufsfelder der Kinder-Generation, keines von ihnen lebt auf einer Stätte und betreibt Kleinlandwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eheleute Fillies leben weiter in Bochum und vermieten das Haus in Hörste Nr. 72 an Paul Stawicki, einen Weichensteller a. D., der aus dem damals schwarzen Ruhrgebiet in das schöne Hörste zieht und noch 1925 dort lebt. 1920 verkauft Gottlieb Fillies die Stätte Nr. 72 an den Nachbarn dort gegenüber auf Nr. 10 und neuerdings auch nebenan auf Nr. 6, Landwirt August Brokmann. Der Kaufpreis beträgt 19 000 Mark. Der Käufer August Brokmann ist ein Vetter von des Verkäufers Ehefrau Emilie Fillies, geb. Meyer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1929 schließen die Eheleute August und Emilie Brokmann mit ihren beiden ältesten Söhnen einen umfassenden Abtretungsvertrag mit detaillierter Leibzuchtsregelung.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 (Detmold) Hörste Bd. 2 Bl. 23 bzw. 53, S. 78f&amp;lt;/ref&amp;gt;  Danach erhalten die abtretenden Eheleute  -  bisher wohnhaft auf Nr. 6  -  &#039;&#039;ein Wohnungrecht auf der Stätte Nr. 72. Der Anerbe ist verpflichtet, die Gebäude auf Nr. 72 zu unterhalten und gegen Feuersgefahr zu versichern.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Nr. 72 Ostgiebel.jpg|mini|Hörste Nr. 72, Ostgiebel mit Rundbogentür, 2017, Foto: Dr. Horst Wissbrock  ]]&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Das äußerlich wenig veränderte Haus Hörste Nr. 72 fällt durch zweierlei Bauart auf: Auf Ost- und Nordseite sind die Außenwände  -  inclusive Rundbogentür – in Fachwerkbauweise ausgeführt, auf Süd- und Westseite dagegen bestehen die Außenmauern erkennbar aus massivem Ziegelmauerwerk. &lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
In das Haus wurde der Torbalken des Vorgängerbaus an gleicher Stelle (Leibzucht Hanning, Hörste Nr. 6, um 1871 abgerissen) eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem rechten Ständer befindet sich noch (blaues Emailleschild mit weißer Schrift) die alte Hausnummer &#039;&#039;&#039;72&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
1876 – 1908  Friedrich Adolf (&amp;lt;u&amp;gt;Fritz&amp;lt;/u&amp;gt;) Meyer (1839 – 1908), Ziegler/Ziegelmeister, ∞ 1869 &amp;lt;u&amp;gt;Auguste&amp;lt;/u&amp;gt; Karoline Brokmann (1846 – 1911) von Hörste Nr. 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Emilie&amp;lt;/u&amp;gt; Auguste, * 1870, ∞ 1892 &amp;lt;u&amp;gt;Gottlieb&amp;lt;/u&amp;gt; August Fillies (1864 – 1924) von Hörste Nr. 53 (1913 Ziegelmeister in Bochum), † 1923 in Bochum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Henriette, * 1872, ∞ 1xxx Christoph Hambusch (1913 Oberpostschaffner in Detmold)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Auguste&amp;lt;/u&amp;gt; Johanne, * 1874, ∞ 1xxx Franz Backschat (1913 Stadtsekretär in Berlin-Pankow)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Pauline&amp;lt;/u&amp;gt; Wilhelmine, * 1876, ∞ 1899 Friedrich Wilhelm Klarholz aus Stapelage (1913 Ziegelmeister in Berlin-Pankow)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Helene &amp;lt;u&amp;gt;Johanne&amp;lt;/u&amp;gt; Juliane, * 1879, ∞ 1xxx NNm Voß (sie lebt 1913 in Schötmar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hermine, * 1881 (1913 unverheiratet in Zehdenick/Brandenburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Helene&amp;lt;/u&amp;gt; Anna, * 1883, ∞ 1xxx Julius Riesenberg aus Hörste (1913 Ziegelmeister in Zehdenick/Brandenburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Fritz, * 188x (1913 Postassistent in Köln)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 – 1920  (Eigentümer durch Kauf von Erbengemeinschaft) Gottlieb August Fillies (1864 – 1924), 1913 wohnhaft in Bochum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1913 – ca. 1929 (Bewohner als Mieter) Paul Stawicki, Weichensteller a. D. aus Wanne-Eickel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 – 1929 (Eigentümer durch Kauf) Landwirt August Brokmann, Hörste Nr. 6 u. 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1929 (Bewohner als Leibzüchter) Landwirt August Brokmann u. Ehefrau Emilie, geb. Prüßner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausstätte in Hörste]] [[Kategorie:Hiddentrupper Straße (Hörste)]] [[Kategorie:Neuwohner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=H%C3%B6rste&amp;diff=58956</id>
		<title>Hörste</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=H%C3%B6rste&amp;diff=58956"/>
		<updated>2026-04-30T14:40:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Lage&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.9462, 8.7533&lt;br /&gt;
}}[[Datei:Ortsteile Lage (Lippe) Hörste.svg|thumb|Ortsteile Lage (Lippe) Hörste]][[Datei:Gebäudegrundrisse in Hiddentrup, 1899, LAV NRW OWL, L 109 Detmold Nr. 227.jpg|mini|Gebäudegrundrisse in Hiddentrup, 1899, LAV NRW OWL, L 109 Detmold Nr. 227]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neue Straßentrassierung und Gebäudegrundrisse in Hiddentrup, 1914, LAV NRW OWL L80.22 Nr. 453.jpg|mini|Neue Straßentrassierung und Gebäudegrundrisse in Hiddentrup, 1913, LAV NRW OWL, L80.22 Nr. 453]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftkurort Hörste 1955.jpg|mini|Hörste von Nordwesten: vorn Ortskern; mittig Schule u. Feuerwehrhaus; hinten links Hörsterbruch, um 1955, Ansichtskarte, aus 825 Jahre Hörste - Historische Fotosammlung]]&lt;br /&gt;
[[In Den Dornen (Hörste)|Hörste]] ist ein Ortsteil von [[Lage]]. Hörste war bis zum 1. Januar 1970 eigenständige Gemeinde. Im Rahmen der Gemeindereform durch das Detmold-Gesetz wurde Hörste in die neugebildete Großgemeinde Lage eingegliedert.&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Die Bauerschaft/das Dorf Hörste liegt etwa 10 Kilometer westlich von Detmold im Tal des Hörster Baches und seiner Quellbäche am Nordostrand des Teutoburger Waldes. Vom alten Einzelhof Krawinkel im Nordwesten (Grenze zu Währentrup) bis zum Bach Rethlage jenseits des jüngeren Ortsteils Hörster Bruch im Südosten (Grenze zu Pivitsheide VL) erstreckt sich das Hörster Gebiet über mehr als 5 Kilometer. Der längs dieser Linie anschließende Teutoburger Wald gehört bis an den Rand der Senne (Grenze zu Augustdorf) ebenfalls zu Hörste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die Bauerschaft Hörste einschließlich Stapelage und Hiddentrup gehörte bis 1879 zur Vogtei Lage, die ihrerseits Teil des Amtes Detmold war, bis daraus 1823 ein neugebildetes Amt Lage mit den Vogteien Lage und Heiden ausgegliedert wurde. Ab 1879 gehörte das Amt Lage und somit auch Hörste zum Verwaltungsamt Detmold. 1932 wurde Hörste eine Gemeinde des neu gebildeten Kreises Detmold und blieb dies bis 1969. Seit 1970 ist Hörste Ortsteil der Stadt Lage im Kreis Lippe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchspiel Stapelage umfasste seit Alters her die Bauerschaften Hörste und Billinghausen, seit der Ende des sechzehnten Jahrhunderts einsetzenden Besiedlung der Pivitsheide auch die Bauerschaft Pivitsheide VL (bis ca. 1940) sowie etwa 200 Jahre später die entstehende Bauerschaft Augustdorf (1775 bis 1801). Gewisse Unschärfen frühen Verwaltungshandelns verlaufen entsprechend: Hausstätten und Höfe in Billinghausen und Pivitsheide sind gelegentlich in frühen Quellen wie Steuerlisten mit unter Hörste zu finden, soweit nicht separat aufgelistet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 20. Jahrhundert kommt es zu Verschiebungen der Gemeindegrenzen: Der Wohnplatz Helweg mit wenigen Häusern wird 1913 von Hörste nach Billinghausen umgemeindet. Die Stapelager Senne jenseits des Teutoburger Waldes (im wesentlichen Standortübungsplatz Stapel) wird im Rahmen der kommunalen Neuordnung 1970 von der Gemeinde Hörste nach Augustdorf umgegliedert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
1188 überträgt der Bischof von Paderborn den Zehnten in Hörste und Stapelage  -  die an die Kirche zu entrichtenden Abgaben  -  an das drei Jahre zuvor gegründete Kloster Marienfeld. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alte Flurnamen wie Althof, Wöstehofsgarten, Wöstehofskamp im Ortszentrum führen auf die Hypothese, dass dort ein Hof existiert haben muss, der vor der schriftlichen Überlieferung in zwei Halbspännerhöfe geteilt wurde, die dann jeweils auf eine neue Hofstelle am Ortsrand verlagert wurden. Diese beiden größten Höfe im Dorf Hörste mit Namen Weeke und Gees haben  -  erkennbar an ihren in Salbucheinträgen  -  offensichtlich einen gemeinsamen, aber von den übrigen Höfen verschiedenen Weg durch die Geschichte genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Brand: Zur Genese der ländlich-agraren Siedlungen im lippischen Osning-Vorland, Münster 1967, S. 18 - 27&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1262 verkauft der Graf von Ravensberg zwei Bauernhöfe, so genannte &#039;&#039;Mansen&#039;&#039;, in Hörste an das Kloster Marienfeld  -  die Höfe Hanning und Hilbrink. 1365 erwirbt das Kloster St. Marien in Lemgo ein Hörster &#039;&#039;Haus und Gut  - &#039;&#039; den Hof Brink  -  von Lubbert de Wend. Zu den beiden Halbspännern und diesen drei mittelgroßen Höfen kommen weitere, meist kleinere Stätten hinzu, so dass im frühesten erhaltenen Salbuch von 1533 bereits folgende Höfe und Stätten in Hörste genannt werden: &#039;&#039;Bruckman tho Horst&#039;&#039; (Brokmann), &#039;&#039;Johan Mellies&#039;&#039; (Mellies), &#039;&#039;Rysenberck&#039;&#039; (Riesenberg), &#039;&#039;Ostman tho Horst&#039;&#039; (Ostmann), &#039;&#039;Hildebrant tho Horst&#039;&#039; (Hilbrink), &#039;&#039;Deppe Johanning&#039;&#039; &#039;&#039;tho Horst&#039;&#039; (Hanning), &#039;&#039;Schulte tho Horst&#039;&#039; (Schulte)&#039;&#039;, Brynckman tho Horst&#039;&#039; (Brink), &#039;&#039;Huneke tho Horst&#039;&#039; (Hunke). Hinzu kommen die Einzelhöfe Meier zu Stapelage und Krawinkel sowie die Hiddentruper Höfe &#039;&#039;Brinkman tho Hyttendorp&#039;&#039; (Brinkmann), &#039;&#039;Herm Beynynck&#039;&#039; (Beining) und &#039;&#039;Wyman tho Hyttendorp&#039;&#039; (Wiemann).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nordwestlich des Dorfes Hörste liegende Meierhof zu Stapelage wurde zusammen mit der benachbarten Kirche Stapelage 1185 seitens der Grafen von Schwalenberg dem entstehenden Kloster Marienfeld übereignet. Die Kirche geht nach archeologischen Befunden auf das 9. Jahrhundert zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Drei-Höfe-Ortsteil Hiddentrup besteht bereits im Mittelalter: Nach Kiewning gehört hier der Hof Wiemann zur Höfegruppe der Haholdschen Schenkung, die im Jahre 1011 dem Bischof von Paderborn zufiel. Die früheste Erwähnung des Ortsteilnamens findet sich in der Form &#039;&#039;Hiddinkthorpe&#039;&#039; (= Hiddentrup) in einem 1155/60 entstandenen Güterverzeichnis des Klosters Werden (bei Essen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1838 kommt es zur Teilung der Hörster Gemeinheiten Hörster Bruch und Hammerheide. In den Folgejahren beginnt langsam die Besiedlung dieses weitläufigen Geländes, so dass im Adressbuch 1901 bereits bei 22 der 102 existierenden Hörster Stätten der Wohnplatz &#039;&#039;Hörsterbruch&#039;&#039; angegeben wird. Die Bebauung ist hier bis heute soweit voran geschritten, dass nahezu alle von Straßen erschlossenen Flächen baulich genutzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jüngere Geschichte/Nachkriegszeit in Hörste ist geprägt vom Bedeutungsverlust der Landwirtschaft, vom Aufblühen und Niedergang einer Fremdenverkehrswirtschaft (in den 1950er bis 1970er Jahren zahlreiche &#039;&#039;Pensionen&#039;&#039; im &#039;&#039;Luftkurort Hörste&#039;&#039;) und vom vergeblichen Versuch einer Industrieansiedlung (Fa. Slendor, Hörster Bruch). Während die frühere Versorgungsinfrastruktur bis auf einige Gastronomiebetriebe inzwischen nahezu verschwunden ist, ist  -  wohl wegen der teils landschaftlich reizvollen Lage wie auch der verkehrsgünstigen Nähe zum Großraum Bielefeld  -  in den letzten sechs Jahrzehnten eine umfangreiche Wohnbebauung auch westlich des Ortskerns entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
·     Flurkarte Hiddentrup u. Hörste 1730 (Friemel)   (LAV NRW OWL, D 73 Nr. 7/13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
·     Hörster Gemeinheiten Hörster Bruch und Hammerheide 1838 (F. Roetteken) (LAV NRW OWL, D 73 Tit. 5 01527 K)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
·     Flurkarte Gemarkung Hörste Nr. 97 Flur 3 (Hiddentrup) 1952 (LAV NRW OWL, D 73 Kat. Lippe 1 Nr. /2093/02/031)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
·     Luftkurort Hörste 1969 (LAV NRW OWL, D 73 Tit. 4 Nr. 975)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hursten  - &#039;&#039; die mittelalterliche Form des Ortsnamens Hörste -  bedeutet etwa Gestrüpp, Gebüsch; der Ortsname ist also von der ursprünglich dort vorgefundenen Landschaft und Vegetation abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Die Volkszählung von 1769 nennt 304 Einwohner, davon 72 unter zehn Jahren. Einer der Einwohner dient als preussischer Soldat. Sieben Jahre später waren es 362 Einwohner, darunter 16 Leibzüchter und/oder Leibzüchterinnen. Landwirtschaft ist eine so selbstverständliche Arbeit der gesamten Bevölkerung, dass sie nicht genannt wird. Neben Landwirtschaft wird in 44 Haushalten gesponnen; 1 Radmacher, 1 Schneider, 1 Pferdehändler, 1 Kuhhirte, 1 Schäfer, 1 Schmied und 1 Schlachter sowie 2 preuss. Soldaten, 2 Tagelöhner und 3 Bettler ergänzen das Spektrum des Broterwerbs im Jahre 1776.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1828 wuchs die Zahl der Einwohner auf 861. Sie lebten in 164 Haushalten. Die Einwohnerstruktur schlüsselt sich folgendermaßen auf: 156 Frauen, 149 Männer, 212 Söhne, 183 Töchter, 23 weibliche und 15 männliche Hausgenossen, 61 männliche und 62 weibliche Dienstboten. 299 Einwohner  -  also mehr als ein Drittel  -  waren jünger als 14 Jahre, eine einzige Frau war über 80 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1852 hatte Hörste 1079 Einwohner, 1867 waren es schon 1131. In diesem Bereich bewegte sich die Einwohnerzahl bis 1925, wobei am 1. Dezember 1910 allein 210 Ziegler gezählt wurden  - davon 112 schon heimgekehrt, 98 noch abwesend.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z Nr. 1414: Sammlung lippischer Volkszählungen (1852 - 1925) &amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte eine Zunahme der Bevölkerung ein; zum 31.12.2020 wurden 2469 Einwohner in Hörste gezählt.[[Datei:Hörste um 1965 Farbe.jpg|mini|Ortskern Hörste aus Nordosten, um 1965, Ansichtskarte, aus 825 Jahre Hörste - Historische Fotosammlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verteilung der Bevölkerung auf die Wohnplätze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Einwohner || Jahr || Jahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wohnplatz || 1900 || 1925&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brinkmannssand,&amp;lt;br&amp;gt; Eberg, Helweg || 26 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Heskamp, Hessel,&amp;lt;br&amp;gt; Hiddentrup || 68 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hörste || 506 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hörsterbruch || 90 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Krawinkel || 26 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Massiek, Pferdekamp,&amp;lt;br&amp;gt; Röde, Schapeler || 34 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stapelage || 250 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Südfeld || 23 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Uekenpohl || 36 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Summe || 1059 || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
Die Höfe erhielten erst 1766 mit der &amp;quot;Verordnung wegen Numerierung der Häuser&amp;quot; eine Nummer zur Unterscheidung. Bis dahin orientierte man sich am Hofnamen. Üblicherweise behielt ein Hof auch bei Besitzerwechsel, etwa Einheirat eines Mannes bei weiblicher Hoferbin, den bekannten Hofnamen, den der Mann als Familiennamen annahm. Gleiches galt auch für einen Pächter. Diese Hofnamensitte bestand in Lippe ohne rechtliche Einschränkung bis 1864.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nummerierung folgte der Hofgröße. Die Fortschreibung der Hausnummern bei neu entstehenden Kolonaten erfolgte dann aber notgedrungen chronologisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salbuch von 1617 sind etwa 27 Hörster Hausstätten erfasst; 1730 sind es 35 Höfe/Häuser. Diese Anzahl liegt auch noch bei der Volkszählung 1769 vor, denn neben den jetzt vergebenen Hausnummern 1 bis 33 sind die erst 1785 verwaltungstechnisch in Hörste eingegliederten Höfe Weeke und Gees hinzuzurechnen.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Fach 21 Nr. 2: Umschreibung der ursprünglich zum Amt Oerlinghausen gehörigen, dann aber dem Amt Detmold inkorporierten Untertanen Kolon Wißmann zu Ehrentrup, Wißmann zu Wissentrup, Gees und Weeke zu Hörste (1785 – 1787)&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Volkszählung 1828 existieren schließlich 49 Hausnummern in Hörste. Das lippische Adressbuch 1901 listet unter „Hörste“ 102 Hausnummern/Wohnstätten auf. Mitte 1969  -  im letzten Jahr der alten Numerierung  -  sind in Hörste Hausnummern bis 369 vergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 73 Tit. 4 Nr. 975: Karte Luftkurort Hörste 1969 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohnplätze mit Bewohnerzahlen im Jahre 1900 (laut Adressbuch 1901):         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brinkmannssand, Eberg, Helweg (26), Heskamp, Hessel, Hiddentrup (68), Hörste (506), Hörsterbruch (90), Krawinkel (26), Massiek, Pferdekamp, Röde, Schapeler (34), Stapelage (250), Südfeld (23), Uekenpohl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohnplätze im Jahre 1925 (laut Adressbuch 1926):        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hörste, Brinkmannssand, Eberg, Helweg, Heskamp, Hiddentrup, Hörsterbruch, Krawinkel, Massiek, Pferdekamp, Röhde, Schapeler, Stapelage, Südfeld, Uekenpohl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkordanz der alten Hausnummern zu den aktuellen Adressen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(in Klammern: Wohnplatz, soweit außerhalb des Dorfes Hörste im Jahre 1900)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 1 = [[Währentruper Straße 1 (Hörste)|Währentruper Straße 1]]    (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 2 = [[Währentruper Straße 88 (Hörste)|Währentruper Straße 88]]  (Krawinkel)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 3 = [[Hiddentruper Straße 85 (Hörste)|Hiddentruper Straße 85]]   (Hiddentrup)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 4 = [[Hiddentruper Straße 72 (Hörste)|Hiddentruper Straße 72]]   (Hiddentrup)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 5 = [[Hiddentruper Straße 69 (Hörste)|Hiddentruper Straße 69]]   (Hiddentrup)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 6 = [[Hiddentruper Straße 11-13 (Hörste)|Hiddentruper Straße 11-13]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 7 = [[Distelkamp 10 (Hörste)|Distelkamp 10]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 8 = [[Hiddentruper Straße 5 (Hörste)|Hiddentruper Straße 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 9 = [[Distelkamp 9 (Hörste)|Distelkamp 9]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 10 = [[Hiddentruper Straße 6x (Hörste)|gegenüber Hiddentruper Straße 11-13]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 11 = [[Distelkamp 5 (Hörste)|Distelkamp 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 12 = [[Teutoburger-Wald-Straße 16 (Hörste)|Teutoburger-Wald-Straße 16]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 13 = [[Hiddentruper Straße 1 (Hörste)|Hiddentruper Straße 1]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 14 = [[Teutoburger-Wald-Straße 1 (Hörste)|Teutoburger-Wald-Straße 1]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 15 = [[Murnerweg 3 (Hörste)|Murnerweg 3]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 16 = (vor 1890) [[Hiddentruper Straße 2x (Hörste)|gegenüber Hiddentruper Straße 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 16 = (nach 1910) [[Stapelager Straße 41 (Hörste)|Stapelager Straße 41]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 17 = [[Uekenpohl 31 (Hörste)|Uekenpohl 31]]                 (Uekenpohl)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 18 = [[Uekenpohl 25 (Hörste)|Uekenpohl 25]]                 (Uekenpohl)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 19 = [[Uekenpohl 37 (Hörste)|Uekenpohl 37]]                 (Uekenpohl)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 20 (bis 1892) = [[Stapelager Straße 5 (Hörste)|Stapelager Straße 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 20 (ab 1893) = [[Konrad-Zuse-Weg 10 (Hörste)|Konrad-Zuse-Weg 10]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 21 = [[Teutoburger-Wald-Straße 8 (Hörste)|Teutoburger-Wald-Straße 8]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 22 = [[Hilgenstuhl 25 (Hörste)|Hilgenstuhl 25]]               (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 23 = [[nahe Währentruper Straße 1 (Hörste)|nahe Währentruper Straße 1]]   (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 24 = [[nahe Kalkreute 100 (Hörste)|nahe Kalkreute 100]] (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 25 = [[Teutoburger-Wald-Straße, Parkplatz neben Nr. 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 26 = [[Teutoburger-Wald-Straße 9 (Hörste)|Teutoburger-Wald-Straße 9]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 27 = [[Massiek 14 (Hörste)|Massiek 14]]                   (Massiek)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 28 = [[Murnerweg 6 (Hörste)|Murnerweg 6]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 29   [[nahe Währentruper Straße 88 (Hörste)|nahe Währentruper Straße 88]] (Krawinkel)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 30 = (Augustdorf, Standortübungsplatz Stapel) &amp;lt;ref&amp;gt;Durch die im Rahmen der kommunalen Gebietsreform zum 1. 1. 1970 durchgeführte Abtrennung der Stapelager Senne von Hörste und ihre Zuordnung zu Augustdorf liegt auch die ehemalige Hörster Hausstätte Nr. 30 (Schapeler) bzw. deren Ruine heute auf Augustdorfer Gebiet.&amp;lt;/ref&amp;gt;   (Schapeler)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 31 = [[Murnerweg 9 (Hörste)|Murnerweg 9]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 32 = [[Distelkamp 7 (Hörste)|Distelkamp 7]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 33 = [[Stapelager Straße 7 (Hörste)|Stapelager Straße 7]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 34 = [[Freibadstraße 28 (Hörste)|Freibadstraße 28]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 35 = [[Ikenkamp 77 (Hörste)|Ikenkamp 77]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 36 = [[Hörster Bruch 8 (Hörste)|Hörster Bruch 8]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 37 = [[Hiddentruper Straße 25 (Hörste)|Hiddentruper Straße 25]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 38 = [[Ikenkamp 51 (Hörste)|Ikenkamp 51]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 39 = [[Hörster Bruch 1 (Hörste)|Hörster Bruch 1]]              &lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 40 = [[Stapelager Straße 78 (Hörste)|Stapelager Straße 78]]      (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 41 = [[Dienstweg 56 (Hörste)|Dienstweg 56]]                   (Südfeld)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 42 = [[Dienstweg 54 (Hörste)|Dienstweg 54]]                   (Südfeld)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 43 = [[Quellenstraße 27a (Hörste)|Quellenstraße 27a]]           (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 44 = [[Hörster Bruch 121 (Hörste)|Hörster Bruch 121]]            (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 45 = [[Eschenbredestraße 1 (Hörste)|Eschenbredestraße 1]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 46 = [[Südfeldstraße 27 (Hörste)|Südfeldstraße 27]]             (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 47 = [[Südfeldstraße 31 (Hörste)|Südfeldstraße 31]]             (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 48 = [[Eschenbredestraße 2 (Hörste)|Eschenbredestraße 2]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 49 = [[Billinghauser Straße 49 (Hörste)|Billinghauser Straße 49]]  (Heskamp)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 50 = [[Im Heßkamp 50 (Hörste)|Im Heßkamp 50]]              (Heskamp)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 51 = [[Im Heßkamp 51 (Hörste)|Im Heßkamp 51]]              (Heskamp)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 52 = [[Am Freibad 25 (Hörste)|Am Freibad 25]]                (Pferdekamp)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 53 = [[Waldstraße 23 (Hörste)|Waldstraße 23]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 54 = [[Stapelager Straße 85 (Hörste)|Stapelager Straße 85]]      (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 55 = [[Südworthstraße 43 – 45 (Hörste)|Südworthstraße 43 – 45]]  (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 56 = [[Friedrich-Bayer-Straße 2 (Hörste)|Friedrich-Bayer-Straße 2]] (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 57 = [[Distelkamp 8 (Hörste)|Distelkamp 8]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 58 = [[Hiddentruper Straße 3 (Hörste)|Hiddentruper Straße 3]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 59 = [[Stapelager Straße 6 (Hörste)|Stapelager Straße 6]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 60 = [[Freibadstraße 3 (Hörste)|Freibadstraße 3]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 61 = [[Hörster Bruch 111 (Hörste)|Hörster Bruch 111]]            (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 62 (vor 1920) =&amp;gt; [[Billinghausen]] Nr. 95       (Helweg) &amp;lt;ref&amp;gt;Der Wohnplatz Helweg mit den alten Hausnummern 62, 64, 79 und 80 wurde 1913 von Hörste abgetrennt und der Bauerschaft Billinghausen zugeschlagen. Demgemäß kommen obige vier Hausnummern im Adressbuch 1926 unter „Hörste“ nicht vor; die Häuser Hörste Nr. 62, Nr. 64, Nr. 79 u. Nr. 80 (1900) wurden 1913 zu Billinghausen Nr. 95, Nr. 96, Nr. 97 und Nr. 98. 1929 wurden die vier frei gewordenen Hörster Hausnummern 62, 64, 79 und 80 dann erneut für neu erbaute Häuser in Hörste vergeben (vgl. Gebäudesteuerrolle Hörste, LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 80).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 62 (nach 1925) = [[Hörster Bruch 137]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 63 = [[Quellenstraße 1 (Hörste)|Quellenstraße 1]]               (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 64 (vor 1920) =&amp;gt; [[Billinghausen]] Nr. 96       (Helweg)     (vgl. Fußnote zu Nr. 62)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 64 (nach 1925) = [[Bentweg 18]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 65 = [[Ikenkamp 18 (Hörste)|Ikenkamp 18]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 66 = [[Bentweg 4 (Hörste)|Bentweg 4]]                       (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 67 = [[Bentweg 20 (Hörste)|Bentweg 20]]                       (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 68 = [[Freibadstraße 45 (Hörste)|Freibadstraße 45]]                      (Eberg)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 69 = [[Freibadstraße 50 (Hörste)|Freibadstraße 50]]                      (Eberg)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 70 = [[Lohweg 39 (Hörste)|Lohweg 39]]                       (Eberg)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 71 = [[Hörster Bruch 55 (Hörste)|Hörster Bruch 55]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 72 = [[Hiddentruper Straße 15 (Hörste)|Hiddentruper Straße 15]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 73 = [[Maybachstraße 16 (Hörste)|Maybachstraße 16]]           (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 74 = [[Am Sternberg 29 (Hörste)|Am Sternberg 29]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 75 = [[Hörster Bruch 124 (Hörste)|Hörster Bruch 124]]            (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 76 = [[Lohweg 24 (Hörste)|Lohweg 24]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 77 = [[Eschenbredestraße 16 (Hörste)|Eschenbredestraße 16]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 78 = [[Dienstweg 31 (Hörste)|Dienstweg 31]]                   (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 79 (vor 1920) =&amp;gt; [[Billinghausen]] Nr. 97       (Helweg)     (vgl. Fußnote zu Nr. 62)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 79 (nach 1925) = [[Eschenbredestraße 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 80 (vor 1920) =&amp;gt; [[Billinghausen]] Nr. 98       (Helweg)     (vgl. Fußnote zu Nr. 62)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 80 (nach 1925) = [[Hörster Bruch 133]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 81 = [[Hiddentruper Straße 51 (Hörste)|Hiddentruper Straße 51]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 82 = [[Stapelager Straße 8 (Hörste)|Stapelager Straße 8]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 83 = [[Ikenkamp 6 (Hörste)|Ikenkamp 6]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 84 = [[Südfeldstraße 25 (Hörste)|Südfeldstraße 25]]             (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 85 = [[Hörster Bruch 53 (Hörste)|Hörster Bruch 53]]             (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 86 = [[Teutoburger-Wald-Straße 12 (Hörste)|Teutoburger-Wald-Straße 12]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 87 = [[Stapelager Straße 5 (Hörste)|Stapelager Straße 5]]        &lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 88 = [[Dienstweg 21 (Hörste)|Dienstweg 21]]                   (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 89 = [[Dienstweg 15 (Hörste)|Dienstweg 15]]                   (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 90 = [[Dienstweg 33 (Hörste)|Dienstweg 33]]                   (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 91 = [[Hörster Bruch 62 (Hörste)|Hörster Bruch 62]]              (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 92 = [[Distelkamp 23 (Hörste)|Distelkamp 23]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 93 = [[Teutoburger-Wald-Straße 5 (Hörste)|Teutoburger-Wald-Straße 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 94 = [[Im Rodfelde 16 (Hörste)|Im Rodfelde 16]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 95 = [[Stapelager Straße 49 (Hörste)|Stapelager Straße 49]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 96 = [[Hörster Bruch 80 (Hörste)|Hörster Bruch 80]]             (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 97 = [[An der Egge 12 (Hörste)|An der Egge 12]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 98 = [[Stapelager Straße 30 (Hörste)|Stapelager Straße 30]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 99 = [[Eckenerstraße 11 (Hörste)|Eckenerstraße 11]]           (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 100 = [[Im Bent 37 (Hörste)|Im Bent 37]]                     (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 101 = [[Hörster Bruch 65 (Hörste)|Hörster Bruch 65]]           (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 102 = [[An der Egge 10 (Hörste)|An der Egge 10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
* [[Am Freibad (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Am Kurpark (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Am Sternberg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[An der Egge (Hörste)|An der Egge (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Bentweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Billinghauser Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Dienstweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Distelkamp (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Döllingerweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Eckenerstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Eschenbredestraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Freibadstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Friedrich-Bayer-Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Gingweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Grundstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Hamerheide (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Harnackweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Heinkelweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Hiddentruper Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Hilgenstuhl (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Hörster Bruch (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Ikenkamp (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Im Bent (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Im Heßkamp (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Im Rodfelde (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[In den Dornen (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Kalkreute (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Katenstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Kolpingstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Konrad-Zuse-Weg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Lilienthalstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Lohweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Lutherweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Massiek (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Maybachstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Murnerweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Neue Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus-Otto-Weg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Osianderweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Panoramaweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Quellenstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Rödeweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Sandwiese (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Schleiermacherweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Schuckertstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Sennerandweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Siemensstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Sohrenbrede (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Stapelager Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Südfeldstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Südworthstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Teutoburger-Wald-Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Uekenpohl (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Währentruper Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Waldstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Friedrich Brand, Zur Genese der ländlich-agraren Siedlungen im lippischen Osning-Vorland, Münster 1967, S. 18 - 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August Saaksmeier, Volksschule Stapelage-Hörste 1604 - 1965  -  Geschichte einer Dorfschule, Hörste 1968&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leopold Möller, Stapelage  -  Geschichte eines lippischen Kirchspiels zwischen Sachsenmission und Gegenwart, Detmold 1988&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herbert Stöwer, Lippische Ortsgeschichte  -  Handbuch der Städte und Gemeinden des ehemaligen Kreises Detmold, Lemgo 2008, S. 407 - 411&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Hörste_(Lage) Hörste auf Wikipedia]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
825 Jahre Hörste  -  Historische Fotoausstellung 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Quellen des Umfanges wegen nicht zu jeder Einzelheit angeführt werden können, nachfolgend eine Zusammenstellung/pauschale Angabe wichtiger Quellen zu Höfen/Hausstätten in Hörste und ihren Besitzer-/Bewohnerfamilien:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
a)	Salbücher Vogtei Lage 1533  . . .  1855  [LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 90  . . .  136]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	Kolonatssachen (Privata) zu Hörste [LAV NRW OWL, L 21, Nr. 115 – 122, 135 – 140, 143 – 145, 170 – 184]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)	Akten des Amtes Lage, Kolonatssachen in der Bauerschaft Hörste (1767 – 1875) [LAV NRW OWL, L 108 Lage, Fach 2, Nr. 26, Bd. I – XXV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	Grundbücher Hörste (ca. 1880 – ca. 1970) [LAV NRW OWL, D 23 A, Nr. 8906 – 8910]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e)	Gebäudesteuerrollen Bauerschaft Hörste (1885 – ca. 1961) [LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 80 und Nr. 263]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f)	Gebäudesteuerveränderungen Vogtei Lage [LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 431 (1880 – 1889) und Nr. 212 (1889 – 1905)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
g)	Brandkataster des Amtes Lage [LAV NRW OWL, L 107 C, Nr. 44 (1878) und Nr. 112 (1894 – ca. 1960)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h)	Gogerichtsregister der Vogtei Lage (ca. 1600 – 1795) [LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 171 – 192]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
i)	Eheprotokolle des (großen) Amtes Detmold 1641 – 1661, 1681 – 1693, 1726 – 1746 sowie des Amtes Lage 1807 – 1875 [LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 133 – 138 sowie Nr. 337 – 347]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
j)	Volkszählungen [LAV NRW OWL, L 92 Z, Nr. 1442 (1609), Nr. 1448 (1776), Nr. 1450 (1769) und Nr. 1451 (1828)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
k)	Eigenbehörigen-Verzeichnisse Hörste [LAV NRW OWL, L 92 Z Nr. 1424, S. 399 – 403 (1656) und S. 495 – 497 (1708)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
l)	Kirchenbuch Stapelage (ca. 1710 – 1889) [www. archion.de; ein kleiner Teil davon auch „verkartet“ (= alphabetisch u. chronologisch geordnet) in der Kirchenbuch-Kartei im Lesesaal des LAV NRW OWL, Detmold]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
m)	Personenstandsregister Standesamt Stapelage-Hörste [LAV NRW OWL, P 3/4, Nr. 4652 – 4714 (Geburten 1876 – 1938), Nr. 4715 – 4778 (Heiraten 1876 – 1938) und Nr. 4779 – 4841 (Sterbefälle 1876 – 1938)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
n)	(vereinzelt) Hausinschriften in Hörste, insbesondere von Fachwerk-Torbögen&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
o)	(vereinzelt) Grabstein-Inschriften des Friedhofes Stapelage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Lage]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauerschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hiddentruper_Stra%C3%9Fe_15_(H%C3%B6rste)&amp;diff=58929</id>
		<title>Hiddentruper Straße 15 (Hörste)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hiddentruper_Stra%C3%9Fe_15_(H%C3%B6rste)&amp;diff=58929"/>
		<updated>2026-04-30T07:26:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Hörste&lt;br /&gt;
|Straße=Hiddentruper Straße  (Hörste)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=15&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94653, 8.75683&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=072&lt;br /&gt;
}}An diesem Platz stand ursprünglich das Leibzuchtshaus des Hofes Hanning Nr. 6 (1870/71 abgetragen), dann das Neuwohnerhaus Fritz Meier Nr. 72 (in den späten 1870er Jahren gebaut), welches durch Verkauf 1920 zur Stätte Brokmann (vordem Nr. 10) wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Anfang dieser Stätte wird im letzten Salbuch von 1855 wie folgt beschrieben: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 131, S. 1805&amp;lt;/ref&amp;gt;  &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;N. 72 Meier, Friedrich&#039;&#039;&#039;, hat vom Colonate N. 6 den Grund und Boden dieser Stätte angekauft und besitzt: 1. Ein Wohnhaus, 2. Hofraum, 3. Land auf dem Amelkampe und Broke  5 Schl., 4. Gehölz auf der Mesche 4 Metzen, hat die dingliche Berechtigung der Mitbenutzung eines über den Hanningschen Hof neu angelegten Weges. Eingetr. 10. Juni 1876.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz Meier, ein 37-jähriger Einlieger und Ziegelmeister aus Stapelage, dessen Ehefrau gerade das vierte Kind erwartet, greift im Frühjahr 1876 wie andere auch beim Verkauf des aufgeteilten Hofes Hanning zu. Er kauft u. a. den an der Hiddentruper Straße gelegenen Teil des Hanningschen Hofraumes, auf dem bis wenige Jahre zuvor das Leibzuchtshaus des Hofes gestanden hat (vgl. Hörste Nr. 6), und baut dort das Haus seiner Neuwohnerstätte Nr. 72. Ende 1878 kauft er weitere 2 Scheffelsaat Land von seinem Schwager Gottlieb Brokmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ehepaar Meier hat schließlich acht Kinder  -  sieben Töchter und einen Sohn, von denen keines in Hörste bleibt. Die Eheleute sterben 1908 und 1911 bei einer ihrer Töchter in Schötmar. 1913 wird ihre Stätte von der Erbengemeinschaft/den Kindern für 11 000 Mark an den Ehemann der ältesten Tochter, Gottlieb Fillies, einen von Hörste Nr. 53 stammenden und in Bochum lebenden Ziegelmeister, verkauft. Die Wohnorte der Kinder im Jahre 1913 (Bochum, Detmold, 2 x Berlin-Pankow, Schötmar, 2 x Zehdenick in Brandenburg, Köln) verdeutlichen, dass auch vor hundert Jahren Kinder durchaus andere Wege als ihre Eltern eingeschlagen haben.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 (Detmold) Hörste Bd. 2 Bl. 23 bzw. 53, S. 40f&amp;lt;/ref&amp;gt; Ziegeleien und öffentlicher Dienst sind die Berufsfelder der Kinder-Generation, keines von ihnen lebt auf einer Stätte und betreibt Kleinlandwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eheleute Fillies leben weiter in Bochum und vermieten das Haus in Hörste Nr. 72 an Paul Stawicki, einen Weichensteller a. D., der aus dem damals schwarzen Ruhrgebiet in das schöne Hörste zieht und noch 1925 dort lebt. 1920 verkauft Gottlieb Fillies die Stätte Nr. 72 an den Nachbarn dort gegenüber auf Nr. 10 und neuerdings auch nebenan auf Nr. 6, Landwirt August Brokmann. Der Kaufpreis beträgt 19 000 Mark. Der Käufer August Brokmann ist  ein Vetter von des Verkäufers Ehefrau Emilie Fillies, geb. Meyer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1929 schließen die Eheleute August und Emilie Brokmann mit ihren beiden ältesten Söhnen einen umfassenden Abtretungsvertrag mit detaillierter Leibzuchtsregelung.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 (Detmold) Hörste Bd. 2 Bl. 23 bzw. 53, S. 78f&amp;lt;/ref&amp;gt;  Danach erhalten die abtretenden Eheleute  -  bisher wohnhaft auf Nr. 6  -  &#039;&#039;ein Wohnungrecht auf der Stätte Nr. 72. Der Anerbe ist verpflichtet, die Gebäude auf Nr. 72 zu unterhalten und gegen Feuersgefahr zu versichern.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Nr. 72 Ostgiebel.jpg|mini|Hörste Nr. 72, Ostgiebel mit Rundbogentür, 2017, Foto: Dr. Horst Wissbrock  ]]&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Das äußerlich wenig veränderte Haus Hörste Nr. 72 fällt durch zweierlei Bauart auf: Auf Ost- und Nordseite sind die Außenwände  -  inclusive Rundbogentür – in Fachwerkbauweise ausgeführt, auf Süd- und Westseite dagegen bestehen die Außenmauern erkennbar aus massivem Ziegelmauerwerk. &lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
In das Haus wurde der Torbalken des Vorgängerbaus an gleicher Stelle (Leibzucht Hanning, Hörste Nr. 6, um 1871 abgerissen) eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem rechten Ständer befindet sich noch (blaues Emailleschild mit weißer Schrift) die alte Hausnummer &#039;&#039;&#039;72&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
1876 – 1908  Friedrich Adolf (Fritz) Meyer (1839 – 1908), Ziegler/Ziegelmeister, ∞ 1869 Auguste Karoline Brokmann (1846 – 1911) von Hörste Nr. 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Emilie Auguste, * 1870, ∞ 1892 Gottlieb August Fillies (1864 – 1924) von Hörste Nr. 53 (1913 Ziegelmeister in Bochum), † 1923 in Bochum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Henriette, * 1872, ∞ 1xxx Christoph Hambusch (1913 Oberpostschaffner in Detmold)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Auguste Johanne, * 1874, ∞ 1xxx Franz Backschat (1913 Stadtsekretär in Berlin-Pankow)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Pauline Wilhelmine, * 1876, ∞ 1899 Friedrich Wilhelm Klarholz aus Stapelage (1913 Ziegelmeister in Berlin-Pankow)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Helene Johanne Juliane, * 1879, ∞ 1xxx NNm Voß (sie lebt 1913 in Schötmar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hermine, * 1881 (1913 unverheiratet in Zehdenick/Brandenburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Helene Anna, * 1883, ∞ 1xxx Julius Riesenberg aus Hörste (1913 Ziegelmeister in Zehdenick/Brandenburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Fritz, * 188x (1913 Postassistent in Köln)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 – 1920  (Eigentümer durch Kauf von Erbengemeinschaft) Gottlieb August Fillies (1864 – 1924), 1913 wohnhaft in Bochum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1913 – ca. 1929 (Bewohner als Mieter) Paul Stawicki, Weichensteller a. D. aus Essen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 – 1929 (Eigentümer durch Kauf) Landwirt August Brokmann, Hörste Nr. 6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1929 (Bewohner als Leibzüchter) Landwirt August Brokmann u. Ehefrau Emilie, geb. Prüßner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausstätte in Hörste]] [[Kategorie:Hiddentrupper Straße (Hörste)]] [[Kategorie:Neuwohner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:Nr._72_Ostgiebel.jpg&amp;diff=58928</id>
		<title>Datei:Nr. 72 Ostgiebel.jpg</title>
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		<updated>2026-04-30T07:20:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hörste Nr. 72, Ostgiebel mit Rundbogentür, 2017, Foto: Dr. Horst Wissbrock&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=H%C3%B6rste&amp;diff=58927</id>
		<title>Hörste</title>
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		<updated>2026-04-30T06:17:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Lage&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.9462, 8.7533&lt;br /&gt;
}}[[Datei:Ortsteile Lage (Lippe) Hörste.svg|thumb|Ortsteile Lage (Lippe) Hörste]][[Datei:Gebäudegrundrisse in Hiddentrup, 1899, LAV NRW OWL, L 109 Detmold Nr. 227.jpg|mini|Gebäudegrundrisse in Hiddentrup, 1899, LAV NRW OWL, L 109 Detmold Nr. 227]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neue Straßentrassierung und Gebäudegrundrisse in Hiddentrup, 1914, LAV NRW OWL L80.22 Nr. 453.jpg|mini|Neue Straßentrassierung und Gebäudegrundrisse in Hiddentrup, 1913, LAV NRW OWL, L80.22 Nr. 453]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftkurort Hörste 1955.jpg|mini|Hörste von Nordwesten: vorn Ortskern; mittig Schule u. Feuerwehrhaus; hinten links Hörsterbruch, um 1955, Ansichtskarte, aus 825 Jahre Hörste - Historische Fotosammlung]]&lt;br /&gt;
[[In Den Dornen (Hörste)|Hörste]] ist ein Ortsteil von [[Lage]]. Hörste war bis zum 1. Januar 1970 eigenständige Gemeinde. Im Rahmen der Gemeindereform durch das Detmold-Gesetz wurde Hörste in die neugebildete Großgemeinde Lage eingegliedert.&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Die Bauerschaft/das Dorf Hörste liegt etwa 10 Kilometer westlich von Detmold im Tal des Hörster Baches und seiner Quellbäche am Nordostrand des Teutoburger Waldes. Vom alten Einzelhof Krawinkel im Nordwesten (Grenze zu Währentrup) bis zum Bach Rethlage jenseits des jüngeren Ortsteils Hörster Bruch im Südosten (Grenze zu Pivitsheide VL) erstreckt sich das Hörster Gebiet über mehr als 5 Kilometer. Der längs dieser Linie anschließende Teutoburger Wald gehört bis an den Rand der Senne (Grenze zu Augustdorf) ebenfalls zu Hörste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die Bauerschaft Hörste einschließlich Stapelage und Hiddentrup gehörte bis 1879 zur Vogtei Lage, die ihrerseits Teil des Amtes Detmold war, bis daraus 1823 ein neugebildetes Amt Lage mit den Vogteien Lage und Heiden ausgegliedert wurde. Ab 1879 gehörte das Amt Lage und somit auch Hörste zum Verwaltungsamt Detmold. 1932 wurde Hörste eine Gemeinde des neu gebildeten Kreises Detmold und blieb dies bis 1969. Seit 1970 ist Hörste Ortsteil der Stadt Lage im Kreis Lippe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchspiel Stapelage umfasste seit Alters her die Bauerschaften Hörste und Billinghausen, seit der Ende des sechzehnten Jahrhunderts einsetzenden Besiedlung der Pivitsheide auch die Bauerschaft Pivitsheide VL (bis ca. 1940) sowie etwa 200 Jahre später die entstehende Bauerschaft Augustdorf (1775 bis 1801). Gewisse Unschärfen frühen Verwaltungshandelns verlaufen entsprechend: Hausstätten und Höfe in Billinghausen und Pivitsheide sind gelegentlich in frühen Quellen wie Steuerlisten mit unter Hörste zu finden, soweit nicht separat aufgelistet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 20. Jahrhundert kommt es zu Verschiebungen der Gemeindegrenzen: Der Wohnplatz Helweg mit wenigen Häusern wird 1913 von Hörste nach Billinghausen umgemeindet. Die Stapelager Senne jenseits des Teutoburger Waldes (im wesentlichen Standortübungsplatz Stapel) wird im Rahmen der kommunalen Neuordnung 1970 von der Gemeinde Hörste nach Augustdorf umgegliedert. &lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
1188 überträgt der Bischof von Paderborn den Zehnten in Hörste und Stapelage  -  die an die Kirche zu entrichtenden Abgaben  -  an das drei Jahre zuvor gegründete Kloster Marienfeld. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alte Flurnamen wie Althof, Wöstehofsgarten, Wöstehofskamp im Ortszentrum führen auf die Hypothese, dass dort ein Hof existiert haben muss, der vor der schriftlichen Überlieferung in zwei Halbspännerhöfe geteilt wurde, die dann jeweils auf eine neue Hofstelle am Ortsrand verlagert wurden. Diese beiden größten Höfe im Dorf Hörste mit Namen Weeke und Gees haben  -  erkennbar an ihren in Salbucheinträgen  -  offensichtlich einen gemeinsamen, aber von den übrigen Höfen verschiedenen Weg durch die Geschichte genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Brand: Zur Genese der ländlich-agraren Siedlungen im lippischen Osning-Vorland, Münster 1967, S. 18 - 27&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1262 verkauft der Graf von Ravensberg zwei Bauernhöfe, so genannte &#039;&#039;Mansen&#039;&#039;, in Hörste an das Kloster Marienfeld  -  die Höfe Hanning und Hilbrink. 1365 erwirbt das Kloster St. Marien in Lemgo ein Hörster &#039;&#039;Haus und Gut  - &#039;&#039; den Hof Brink  -  von Lubbert de Wend. Zu den beiden Halbspännern und diesen drei mittelgroßen Höfen kommen weitere, meist kleinere Stätten hinzu, so dass im frühesten erhaltenen Salbuch von 1533 bereits folgende Höfe und Stätten in Hörste genannt werden: &#039;&#039;Bruckman tho Horst&#039;&#039; (Brokmann), &#039;&#039;Johan Mellies&#039;&#039; (Mellies), &#039;&#039;Rysenberck&#039;&#039; (Riesenberg), &#039;&#039;Ostman tho Horst&#039;&#039; (Ostmann), &#039;&#039;Hildebrant tho Horst&#039;&#039; (Hilbrink), &#039;&#039;Deppe Johanning&#039;&#039; &#039;&#039;tho Horst&#039;&#039; (Hanning), &#039;&#039;Schulte tho Horst&#039;&#039; (Schulte)&#039;&#039;, Brynckman tho Horst&#039;&#039; (Brink), &#039;&#039;Huneke tho Horst&#039;&#039; (Hunke). Hinzu kommen die Einzelhöfe Meier zu Stapelage und Krawinkel sowie die Hiddentruper Höfe &#039;&#039;Brinkman tho Hyttendorp&#039;&#039; (Brinkmann), &#039;&#039;Herm Beynynck&#039;&#039; (Beining) und &#039;&#039;Wyman tho Hyttendorp&#039;&#039; (Wiemann).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nordwestlich des Dorfes Hörste liegende Meierhof zu Stapelage wurde zusammen mit der benachbarten Kirche Stapelage 1185 seitens der Grafen von Schwalenberg dem entstehenden Kloster Marienfeld übereignet. Die Kirche geht nach archeologischen Befunden auf das 9. Jahrhundert zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Drei-Höfe-Ortsteil Hiddentrup besteht bereits im Mittelalter: Nach Kiewning gehört hier der Hof Wiemann zur Höfegruppe der Haholdschen Schenkung, die im Jahre 1011 dem Bischof von Paderborn zufiel. Die früheste Erwähnung des Ortsteilnamens findet sich in der Form &#039;&#039;Hiddinkthorpe&#039;&#039; (= Hiddentrup) in einem 1155/60 entstandenen Güterverzeichnis des Klosters Werden (bei Essen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1838 kommt es zur Teilung der Hörster Gemeinheiten Hörster Bruch und Hammerheide. In den Folgejahren beginnt langsam die Besiedlung dieses weitläufigen Geländes, so dass im Adressbuch 1901 bereits bei 22 der 102 existierenden Hörster Stätten der Wohnplatz &#039;&#039;Hörsterbruch&#039;&#039; angegeben wird. Die Bebauung ist hier bis heute soweit voran geschritten, dass nahezu alle von Straßen erschlossenen Flächen baulich genutzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jüngere Geschichte/Nachkriegszeit in Hörste ist geprägt vom Bedeutungsverlust der Landwirtschaft, vom Aufblühen und Niedergang einer Fremdenverkehrswirtschaft (in den 1950er bis 1970er Jahren zahlreiche &#039;&#039;Pensionen&#039;&#039; im &#039;&#039;Luftkurort Hörste&#039;&#039;) und vom vergeblichen Versuch einer Industrieansiedlung (Fa. Slendor, Hörster Bruch). Während die frühere Versorgungsinfrastruktur bis auf einige Gastronomiebetriebe inzwischen nahezu verschwunden ist, ist  -  wohl wegen der teils landschaftlich reizvollen Lage wie auch der verkehrsgünstigen Nähe zum Großraum Bielefeld  -  in den letzten sechs Jahrzehnten eine umfangreiche Wohnbebauung auch westlich des Ortskerns entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Strukturen, Stadtbefestigung, Kirchen und Klöster, Bauten des Hofs, öffentliche Bauten, Parkanlagen, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
·     Flurkarte Hiddentrup u. Hörste 1730 (Friemel)   (LAV NRW OWL, D 73 Nr. 7/13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
·     Hörster Gemeinheiten Hörster Bruch und Hammerheide 1838 (F. Roetteken) (LAV NRW OWL, D 73 Tit. 5 01527 K)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
·     Flurkarte Gemarkung Hörste Nr. 97 Flur 3 (Hiddentrup) 1952 (LAV NRW OWL, D 73 Kat. Lippe 1 Nr. /2093/02/031)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
·     Luftkurort Hörste 1969 (LAV NRW OWL, D 73 Tit. 4 Nr. 975)&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hursten  - &#039;&#039; die mittelalterliche Form des Ortsnamens Hörste -  bedeutet etwa Gestrüpp, Gebüsch; der Ortsname ist also von der ursprünglich dort vorgefundenen Landschaft und Vegetation abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Die Volkszählung von 1769 nennt 304 Einwohner, davon 72 unter zehn Jahren. Einer der Einwohner dient als preussischer Soldat. Sieben Jahre später waren es 362 Einwohner, darunter 16 Leibzüchter und/oder Leibzüchterinnen. Landwirtschaft ist eine so selbstverständliche Arbeit der gesamten Bevölkerung, dass sie nicht genannt wird. Neben Landwirtschaft wird in 44 Haushalten gesponnen; 1 Radmacher, 1 Schneider, 1 Pferdehändler, 1 Kuhhirte, 1 Schäfer, 1 Schmied und 1 Schlachter sowie 2 preuss. Soldaten, 2 Tagelöhner und 3 Bettler ergänzen das Spektrum des Broterwerbs im Jahre 1776.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1828 wuchs die Zahl der Einwohner auf 861. Sie lebten in 164 Haushalten. Die Einwohnerstruktur schlüsselt sich folgendermaßen auf: 156 Frauen, 149 Männer, 212 Söhne, 183 Töchter, 23 weibliche und 15 männliche Hausgenossen, 61 männliche und 62 weibliche Dienstboten. 299 Einwohner  -  also mehr als ein Drittel  -  waren jünger als 14 Jahre, eine einzige Frau war über 80 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1852 hatte Hörste 1079 Einwohner, 1867 waren es schon 1131. In diesem Bereich bewegte sich die Einwohnerzahl bis 1925, wobei am 1. Dezember 1910 allein 210 Ziegler gezählt wurden  - davon 112 schon heimgekehrt, 98 noch abwesend.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z Nr. 1414: Sammlung lippischer Volkszählungen (1852 - 1925) &amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte eine Zunahme der Bevölkerung ein; zum 31.12.2020 wurden 2469 Einwohner in Hörste gezählt.[[Datei:Hörste um 1965 Farbe.jpg|mini|Ortskern Hörste aus Nordosten, um 1965, Ansichtskarte, aus 825 Jahre Hörste - Historische Fotosammlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verteilung der Bevölkerung auf die Wohnplätze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Einwohner || Jahr || Jahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wohnplatz || 1900 || 1925&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brinkmannssand,&amp;lt;br&amp;gt; Eberg, Helweg || 26 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Heskamp, Hessel,&amp;lt;br&amp;gt; Hiddentrup || 68 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hörste || 506 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hörsterbruch || 90 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Krawinkel || 26 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Massiek, Pferdekamp,&amp;lt;br&amp;gt; Röde, Schapeler || 34 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stapelage || 250 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Südfeld || 23 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Uekenpohl || 36 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Summe || 1059 || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
Die Höfe erhielten erst 1766 mit der &amp;quot;Verordnung wegen Numerierung der Häuser&amp;quot; eine Nummer zur Unterscheidung. Bis dahin orientierte man sich am Hofnamen. Üblicherweise behielt ein Hof auch bei Besitzerwechsel, etwa Einheirat eines Mannes bei weiblicher Hoferbin, den bekannten Hofnamen, den der Mann als Familiennamen annahm. Gleiches galt auch für einen Pächter. Diese Hofnamensitte bestand in Lippe ohne rechtliche Einschränkung bis 1864.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nummerierung folgte der Hofgröße. Die Fortschreibung der Hausnummern bei neu entstehenden Kolonaten erfolgte dann aber notgedrungen chronologisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salbuch von 1617 sind etwa 27 Hörster Hausstätten erfasst; 1730 sind es 35 Höfe/Häuser. Diese Anzahl liegt auch noch bei der Volkszählung 1769 vor, denn neben den jetzt vergebenen Hausnummern 1 bis 33 sind die erst 1785 verwaltungstechnisch in Hörste eingegliederten Höfe Weeke und Gees hinzuzurechnen.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Fach 21 Nr. 2: Umschreibung der ursprünglich zum Amt Oerlinghausen gehörigen, dann aber dem Amt Detmold inkorporierten Untertanen Kolon Wißmann zu Ehrentrup, Wißmann zu Wissentrup, Gees und Weeke zu Hörste (1785 – 1787)&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Volkszählung 1828 existieren schließlich 49 Hausnummern in Hörste. Das lippische Adressbuch 1901 listet unter „Hörste“ 102 Hausnummern/Wohnstätten auf. Mitte 1969  -  im letzten Jahr der alten Numerierung  -  sind in Hörste Hausnummern bis 369 vergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 73 Tit. 4 Nr. 975: Karte Luftkurort Hörste 1969 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohnplätze mit Bewohnerzahlen im Jahre 1900 (laut Adressbuch 1901):         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brinkmannssand, Eberg, Helweg (26), Heskamp, Hessel, Hiddentrup (68), Hörste (506), Hörsterbruch (90), Krawinkel (26), Massiek, Pferdekamp, Röde, Schapeler (34), Stapelage (250), Südfeld (23), Uekenpohl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohnplätze im Jahre 1925 (laut Adressbuch 1926):        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hörste, Brinkmannssand, Eberg, Helweg, Heskamp, Hiddentrup, Hörsterbruch, Krawinkel, Massiek, Pferdekamp, Röhde, Schapeler, Stapelage, Südfeld, Uekenpohl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkordanz der alten Hausnummern zu den aktuellen Adressen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(in Klammern: Wohnplatz, soweit außerhalb des Dorfes Hörste im Jahre 1900)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 1 = [[Währentruper Straße 1 (Hörste)|Währentruper Straße 1]]    (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 2 = [[Währentruper Straße 88 (Hörste)|Währentruper Straße 88]]  (Krawinkel)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 3 = [[Hiddentruper Straße 85 (Hörste)|Hiddentruper Straße 85]]   (Hiddentrup)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 4 = [[Hiddentruper Straße 72 (Hörste)|Hiddentruper Straße 72]]   (Hiddentrup)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 5 = [[Hiddentruper Straße 69 (Hörste)|Hiddentruper Straße 69]]   (Hiddentrup)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 6 = [[Hiddentruper Straße 11-13 (Hörste)|Hiddentruper Straße 11-13]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 7 = [[Distelkamp 10 (Hörste)|Distelkamp 10]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 8 = [[Hiddentruper Straße 5 (Hörste)|Hiddentruper Straße 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 9 = [[Distelkamp 9 (Hörste)|Distelkamp 9]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 10 = [[Hiddentruper Straße 6x (Hörste)|gegenüber Hiddentruper Straße 11-13]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 11 = [[Distelkamp 5 (Hörste)|Distelkamp 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 12 = [[Teutoburger-Wald-Straße 16 (Hörste)|Teutoburger-Wald-Straße 16]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 13 = [[Hiddentruper Straße 1 (Hörste)|Hiddentruper Straße 1]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 14 = [[Teutoburger-Wald-Straße 1 (Hörste)|Teutoburger-Wald-Straße 1]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 15 = [[Murnerweg 3 (Hörste)|Murnerweg 3]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 16 = (vor 1890) [[Hiddentruper Straße 2x (Hörste)|gegenüber Hiddentruper Straße 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 16 = (nach 1910) [[Stapelager Straße 41 (Hörste)|Stapelager Straße 41]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 17 = [[Uekenpohl 31 (Hörste)|Uekenpohl 31]]                 (Uekenpohl)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 18 = [[Uekenpohl 25 (Hörste)|Uekenpohl 25]]                 (Uekenpohl)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 19 = [[Uekenpohl 37 (Hörste)|Uekenpohl 37]]                 (Uekenpohl)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 20 (bis 1892) = [[Stapelager Straße 5 (Hörste)|Stapelager Straße 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 20 (ab 1893) = [[Konrad-Zuse-Weg 10 (Hörste)|Konrad-Zuse-Weg 10]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 21 = [[Teutoburger-Wald-Straße 8 (Hörste)|Teutoburger-Wald-Straße 8]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 22 = [[Hilgenstuhl 25 (Hörste)|Hilgenstuhl 25]]               (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 23 = [[nahe Währentruper Straße 1 (Hörste)|nahe Währentruper Straße 1]]   (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 24 = [[nahe Kalkreute 100 (Hörste)|nahe Kalkreute 100]] (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 25 = [[Teutoburger-Wald-Straße, Parkplatz neben Nr. 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 26 = [[Teutoburger-Wald-Straße 9 (Hörste)|Teutoburger-Wald-Straße 9]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 27 = [[Massiek 14 (Hörste)|Massiek 14]]                   (Massiek)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 28 = [[Murnerweg 6 (Hörste)|Murnerweg 6]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 29   [[nahe Währentruper Straße 88 (Hörste)|nahe Währentruper Straße 88]] (Krawinkel)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 30 = (Augustdorf, Standortübungsplatz Stapel) &amp;lt;ref&amp;gt;Durch die im Rahmen der kommunalen Gebietsreform zum 1. 1. 1970 durchgeführte Abtrennung der Stapelager Senne von Hörste und ihre Zuordnung zu Augustdorf liegt auch die ehemalige Hörster Hausstätte Nr. 30 (Schapeler) bzw. deren Ruine heute auf Augustdorfer Gebiet.&amp;lt;/ref&amp;gt;   (Schapeler)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 31 = [[Murnerweg 9 (Hörste)|Murnerweg 9]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 32 = [[Distelkamp 7 (Hörste)|Distelkamp 7]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 33 = [[Stapelager Straße 7 (Hörste)|Stapelager Straße 7]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 34 = [[Freibadstraße 28 (Hörste)|Freibadstraße 28]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 35 = [[Ikenkamp 77 (Hörste)|Ikenkamp 77]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 36 = [[Hörster Bruch 8 (Hörste)|Hörster Bruch 8]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 37 = [[Hiddentruper Straße 25 (Hörste)|Hiddentruper Straße 25]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 38 = [[Ikenkamp 51 (Hörste)|Ikenkamp 51]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 39 = [[Hörster Bruch 1 (Hörste)|Hörster Bruch 1]]              &lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 40 = [[Stapelager Straße 78 (Hörste)|Stapelager Straße 78]]      (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 41 = [[Dienstweg 56 (Hörste)|Dienstweg 56]]                   (Südfeld)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 42 = [[Dienstweg 54 (Hörste)|Dienstweg 54]]                   (Südfeld)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 43 = [[Quellenstraße 27a (Hörste)|Quellenstraße 27a]]           (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 44 = [[Hörster Bruch 121 (Hörste)|Hörster Bruch 121]]            (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 45 = [[Eschenbredestraße 1 (Hörste)|Eschenbredestraße 1]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 46 = [[Südfeldstraße 27 (Hörste)|Südfeldstraße 27]]             (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 47 = [[Südfeldstraße 31 (Hörste)|Südfeldstraße 31]]             (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 48 = [[Eschenbredestraße 2 (Hörste)|Eschenbredestraße 2]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 49 = [[Billinghauser Straße 49 (Hörste)|Billinghauser Straße 49]]  (Heskamp)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 50 = [[Im Heßkamp 50 (Hörste)|Im Heßkamp 50]]              (Heskamp)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 51 = [[Im Heßkamp 51 (Hörste)|Im Heßkamp 51]]              (Heskamp)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 52 = [[Am Freibad 25 (Hörste)|Am Freibad 25]]                (Pferdekamp)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 53 = [[Waldstraße 23 (Hörste)|Waldstraße 23]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 54 = [[Stapelager Straße 85 (Hörste)|Stapelager Straße 85]]      (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 55 = [[Südworthstraße 43 – 45 (Hörste)|Südworthstraße 43 – 45]]  (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 56 = [[Friedrich-Bayer-Straße 2 (Hörste)|Friedrich-Bayer-Straße 2]] (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 57 = [[Distelkamp 8 (Hörste)|Distelkamp 8]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 58 = [[Hiddentruper Straße 3 (Hörste)|Hiddentruper Straße 3]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 59 = [[Stapelager Straße 6 (Hörste)|Stapelager Straße 6]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 60 = [[Freibadstraße 3 (Hörste)|Freibadstraße 3]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 61 = [[Hörster Bruch 111 (Hörste)|Hörster Bruch 111]]            (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 62 (vor 1920) =&amp;gt; [[Billinghausen]] Nr. 95       (Helweg) &amp;lt;ref&amp;gt;Der Wohnplatz Helweg mit den alten Hausnummern 62, 64, 79 und 80 wurde 1913 von Hörste abgetrennt und der Bauerschaft Billinghausen zugeschlagen. Demgemäß kommen obige vier Hausnummern im Adressbuch 1926 unter „Hörste“ nicht vor; die Häuser Hörste Nr. 62, Nr. 64, Nr. 79 u. Nr. 80 (1900) wurden 1913 zu Billinghausen Nr. 95, Nr. 96, Nr. 97 und Nr. 98. 1929 wurden die vier frei gewordenen Hörster Hausnummern 62, 64, 79 und 80 dann erneut für neu erbaute Häuser in Hörste vergeben (vgl. Gebäudesteuerrolle Hörste, LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 80).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 62 (nach 1925) = [[Hörster Bruch 137]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 63 = [[Quellenstraße 1 (Hörste)|Quellenstraße 1]]               (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 64 (vor 1920) =&amp;gt; [[Billinghausen]] Nr. 96       (Helweg)     (vgl. Fußnote zu Nr. 62)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 64 (nach 1925) = [[Bentweg 18]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 65 = [[Ikenkamp 18 (Hörste)|Ikenkamp 18]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 66 = [[Bentweg 4 (Hörste)|Bentweg 4]]                       (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 67 = [[Bentweg 20 (Hörste)|Bentweg 20]]                       (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 68 = [[Freibadstraße 45 (Hörste)|Freibadstraße 45]]                      (Eberg)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 69 = [[Freibadstraße 50 (Hörste)|Freibadstraße 50]]                      (Eberg)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 70 = [[Lohweg 39 (Hörste)|Lohweg 39]]                       (Eberg)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 71 = [[Hörster Bruch 55 (Hörste)|Hörster Bruch 55]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 72 = [[Hiddentruper Straße 15 (Hörste)|Hiddentruper Straße 15]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 73 = [[Maybachstraße 16 (Hörste)|Maybachstraße 16]]           (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 74 = [[Am Sternberg 29 (Hörste)|Am Sternberg 29]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 75 = [[Hörster Bruch 124 (Hörste)|Hörster Bruch 124]]            (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 76 = [[Lohweg 24 (Hörste)|Lohweg 24]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 77 = [[Eschenbredestraße 16 (Hörste)|Eschenbredestraße 16]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 78 = [[Dienstweg 31 (Hörste)|Dienstweg 31]]                   (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 79 (vor 1920) =&amp;gt; [[Billinghausen]] Nr. 97       (Helweg)     (vgl. Fußnote zu Nr. 62)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 79 (nach 1925) = [[Eschenbredestraße 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 80 (vor 1920) =&amp;gt; [[Billinghausen]] Nr. 98       (Helweg)     (vgl. Fußnote zu Nr. 62)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 80 (nach 1925) = [[Hörster Bruch 133]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 81 = [[Hiddentruper Straße 51 (Hörste)|Hiddentruper Straße 51]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 82 = [[Stapelager Straße 8 (Hörste)|Stapelager Straße 8]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 83 = [[Ikenkamp 6 (Hörste)|Ikenkamp 6]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 84 = [[Südfeldstraße 25 (Hörste)|Südfeldstraße 25]]             (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 85 = [[Hörster Bruch 53 (Hörste)|Hörster Bruch 53]]             (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 86 = [[Teutoburger-Wald-Straße 12 (Hörste)|Teutoburger-Wald-Straße 12]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 87 = [[Stapelager Straße 5 (Hörste)|Stapelager Straße 5]]        &lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 88 = [[Dienstweg 21 (Hörste)|Dienstweg 21]]                   (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 89 = [[Dienstweg 15 (Hörste)|Dienstweg 15]]                   (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 90 = [[Dienstweg 33 (Hörste)|Dienstweg 33]]                   (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 91 = [[Hörster Bruch 62 (Hörste)|Hörster Bruch 62]]              (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 92 = [[Distelkamp 23 (Hörste)|Distelkamp 23]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 93 = [[Teutoburger-Wald-Straße 5 (Hörste)|Teutoburger-Wald-Straße 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 94 = [[Im Rodfelde 16 (Hörste)|Im Rodfelde 16]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 95 = [[Stapelager Straße 49 (Hörste)|Stapelager Straße 49]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 96 = [[Hörster Bruch 80 (Hörste)|Hörster Bruch 80]]             (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 97 = [[An der Egge 12 (Hörste)|An der Egge 12]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 98 = [[Stapelager Straße 30 (Hörste)|Stapelager Straße 30]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 99 = [[Eckenerstraße 11 (Hörste)|Eckenerstraße 11]]           (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 100 = [[Im Bent 37 (Hörste)|Im Bent 37]]                     (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 101 = [[Hörster Bruch 65 (Hörste)|Hörster Bruch 65]]           (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 102 = [[An der Egge 10 (Hörste)|An der Egge 10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
* [[Am Freibad (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Am Kurpark (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Am Sternberg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[An der Egge (Hörste)|An der Egge (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Bentweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Billinghauser Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Dienstweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Distelkamp (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Döllingerweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Eckenerstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Eschenbredestraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Freibadstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Friedrich-Bayer-Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Gingweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Grundstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Hamerheide (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Harnackweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Heinkelweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Hiddentruper Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Hilgenstuhl (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Hörster Bruch (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Ikenkamp (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Im Bent (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Im Heßkamp (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Im Rodfelde (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[In den Dornen (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Kalkreute (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Katenstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Kolpingstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Konrad-Zuse-Weg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Lilienthalstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Lohweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Lutherweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Massiek (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Maybachstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Murnerweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Neue Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus-Otto-Weg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Osianderweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Panoramaweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Quellenstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Rödeweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Sandwiese (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Schleiermacherweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Schuckertstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Sennerandweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Siemensstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Sohrenbrede (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Stapelager Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Südfeldstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Südworthstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Teutoburger-Wald-Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Uekenpohl (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Währentruper Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Waldstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Friedrich Brand, Zur Genese der ländlich-agraren Siedlungen im lippischen Osning-Vorland, Münster 1967, S. 18 - 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August Saaksmeier, Volksschule Stapelage-Hörste 1604 - 1965  -  Geschichte einer Dorfschule, Hörste 1968&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leopold Möller, Stapelage  -  Geschichte eines lippischen Kirchspiels zwischen Sachsenmission und Gegenwart, Detmold 1988&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herbert Stöwer, Lippische Ortsgeschichte  -  Handbuch der Städte und Gemeinden des ehemaligen Kreises Detmold, Lemgo 2008, S. 407 - 411&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Hörste_(Lage) Hörste auf Wikipedia]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
825 Jahre Hörste  -  Historische Fotoausstellung 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Quellen des Umfanges wegen nicht zu jeder Einzelheit angeführt werden können, nachfolgend eine Zusammenstellung/pauschale Angabe wichtiger Quellen zu Höfen/Hausstätten in Hörste und ihren Besitzer-/Bewohnerfamilien:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
a)	Salbücher Vogtei Lage 1533  . . .  1855  [LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 90  . . .  136]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	Kolonatssachen (Privata) zu Hörste [LAV NRW OWL, L 21, Nr. 115 – 122, 135 – 140, 143 – 145, 170 – 184]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)	Akten des Amtes Lage, Kolonatssachen in der Bauerschaft Hörste (1767 – 1875) [LAV NRW OWL, L 108 Lage, Fach 2, Nr. 26, Bd. I – XXV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	Grundbücher Hörste (ca. 1880 – ca. 1970) [LAV NRW OWL, D 23 A, Nr. 8906 – 8910]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e)	Gebäudesteuerrollen Bauerschaft Hörste (1885 – ca. 1961) [LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 80 und Nr. 263]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f)	Gebäudesteuerveränderungen Vogtei Lage [LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 431 (1880 – 1889) und Nr. 212 (1889 – 1905)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
g)	Brandkataster des Amtes Lage [LAV NRW OWL, L 107 C, Nr. 44 (1878) und Nr. 112 (1894 – ca. 1960)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h)	Gogerichtsregister der Vogtei Lage (ca. 1600 – 1795) [LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 171 – 192]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
i)	Eheprotokolle des (großen) Amtes Detmold 1641 – 1661, 1681 – 1693, 1726 – 1746 sowie des Amtes Lage 1807 – 1875 [LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 133 – 138 sowie Nr. 337 – 347]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
j)	Volkszählungen [LAV NRW OWL, L 92 Z, Nr. 1442 (1609), Nr. 1448 (1776), Nr. 1450 (1769) und Nr. 1451 (1828)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
k)	Eigenbehörigen-Verzeichnisse Hörste [LAV NRW OWL, L 92 Z Nr. 1424, S. 399 – 403 (1656) und S. 495 – 497 (1708)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
l)	Kirchenbuch Stapelage (ca. 1710 – 1889) [www. archion.de; ein kleiner Teil davon auch „verkartet“ (= alphabetisch u. chronologisch geordnet) in der Kirchenbuch-Kartei im Lesesaal des LAV NRW OWL, Detmold]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
m)	Personenstandsregister Standesamt Stapelage-Hörste [LAV NRW OWL, P 3/4, Nr. 4652 – 4714 (Geburten 1876 – 1938), Nr. 4715 – 4778 (Heiraten 1876 – 1938) und Nr. 4779 – 4841 (Sterbefälle 1876 – 1938)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
n)	(vereinzelt) Hausinschriften in Hörste, insbesondere von Fachwerk-Torbögen&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
o)	(vereinzelt) Grabstein-Inschriften des Friedhofes Stapelage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Lage]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauerschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=H%C3%B6rste&amp;diff=58926</id>
		<title>Hörste</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=H%C3%B6rste&amp;diff=58926"/>
		<updated>2026-04-30T06:16:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Lage&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.9462, 8.7533&lt;br /&gt;
}}[[Datei:Ortsteile Lage (Lippe) Hörste.svg|thumb|Ortsteile Lage (Lippe) Hörste]][[Datei:Gebäudegrundrisse in Hiddentrup, 1899, LAV NRW OWL, L 109 Detmold Nr. 227.jpg|mini|Gebäudegrundrisse in Hiddentrup, 1899, LAV NRW OWL, L 109 Detmold Nr. 227]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neue Straßentrassierung und Gebäudegrundrisse in Hiddentrup, 1914, LAV NRW OWL L80.22 Nr. 453.jpg|mini|Neue Straßentrassierung und Gebäudegrundrisse in Hiddentrup, 1913, LAV NRW OWL, L80.22 Nr. 453]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftkurort Hörste 1955.jpg|mini|Hörste von Nordwesten: vorn Ortskern; mittig Schule u. Feuerwehrhaus; hinten links Hörsterbruch, um 1955, Ansichtskarte, aus 825 Jahre Hörste - Historische Fotosammlung]]&lt;br /&gt;
[[In Den Dornen (Hörste)|Hörste]] ist ein Ortsteil von [[Lage]]. Hörste war bis zum 1. Januar 1970 eigenständige Gemeinde. Im Rahmen der Gemeindereform durch das Detmold-Gesetz wurde Hörste in die neugebildete Großgemeinde Lage eingegliedert.&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Die Bauerschaft/das Dorf Hörste liegt etwa 10 Kilometer westlich von Detmold im Tal des Hörster Baches und seiner Quellbäche am Nordostrand des Teutoburger Waldes. Vom alten Einzelhof Krawinkel im Nordwesten (Grenze zu Währentrup) bis zum Bach Rethlage jenseits des jüngeren Ortsteils Hörster Bruch im Südosten (Grenze zu Pivitsheide VL) erstreckt sich das Hörster Gebiet über mehr als 5 Kilometer. Der längs dieser Linie anschließende Teutoburger Wald gehört bis an den Rand der Senne (Grenze zu Augustdorf) ebenfalls zu Hörste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die Bauerschaft Hörste einschließlich Stapelage und Hiddentrup gehörte bis 1879 zur Vogtei Lage, die ihrerseits Teil des Amtes Detmold war, bis daraus 1823 ein neugebildetes Amt Lage mit den Vogteien Lage und Heiden ausgegliedert wurde. Ab 1879 gehörte das Amt Lage und somit auch Hörste zum Verwaltungsamt Detmold. 1932 wurde Hörste eine Gemeinde des neu gebildeten Kreises Detmold und blieb dies bis 1969. Seit 1970 ist Hörste Ortsteil der Stadt Lage im Kreis Lippe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchspiel Stapelage umfasste seit Alters her die Bauerschaften Hörste und Billinghausen, seit der Ende des sechzehnten Jahrhunderts einsetzenden Besiedlung der Pivitsheide auch die Bauerschaft Pivitsheide VL (bis ca. 1940) sowie etwa 200 Jahre später die entstehende Bauerschaft Augustdorf (1775 bis 1801). Gewisse Unschärfen frühen Verwaltungshandelns verlaufen entsprechend: Hausstätten und Höfe in Billinghausen und Pivitsheide sind gelegentlich in frühen Quellen wie Steuerlisten mit unter Hörste zu finden, soweit nicht separat aufgelistet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 20. Jahrhundert kommt es zu Verschiebungen der Gemeindegrenzen: Der Wohnplatz Helweg mit wenigen Häusern wird 1913 von Hörste nach Billinghausen umgemeindet. Die Stapelager Senne jenseits des Teutoburger Waldes (im wesentlichen Standortübungsplatz Stapel) wird im Rahmen der kommunalen Neuordnung 1970 von der Gemeinde Hörste nach Augustdorf umgegliedert. &lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
1188 überträgt der Bischof von Paderborn den Zehnten in Hörste und Stapelage  -  die an die Kirche zu entrichtenden Abgaben  -  an das drei Jahre zuvor gegründete Kloster Marienfeld. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alte Flurnamen wie Althof, Wöstehofsgarten, Wöstehofskamp im Ortszentrum führen auf die Hypothese, dass dort ein Hof existiert haben muss, der vor der schriftlichen Überlieferung in zwei Halbspännerhöfe geteilt wurde, die dann jeweils auf eine neue Hofstelle am Ortsrand verlagert wurden. Diese beiden größten Höfe im Dorf Hörste mit Namen Weeke und Gees haben  -  erkennbar an ihren in Salbucheinträgen  -  offensichtlich einen gemeinsamen, aber von den übrigen Höfen verschiedenen Weg durch die Geschichte genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Brand: Zur Genese der ländlich-agraren Siedlungen im lippischen Osning-Vorland, Münster 1967, S. 18 - 27&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1262 verkauft der Graf von Ravensberg zwei Bauernhöfe, so genannte &#039;&#039;Mansen&#039;&#039;, in Hörste an das Kloster Marienfeld  -  die Höfe Hanning und Hilbrink. 1365 erwirbt das Kloster St. Marien in Lemgo ein Hörster &#039;&#039;Haus und Gut  - &#039;&#039; den Hof Brink  -  von Lubbert de Wend. Zu den beiden Halbspännern und diesen drei mittelgroßen Höfen kommen weitere, meist kleinere Stätten hinzu, so dass im frühesten erhaltenen Salbuch von 1533 bereits folgende Höfe und Stätten in Hörste genannt werden: &#039;&#039;Bruckman tho Horst&#039;&#039; (Brokmann), &#039;&#039;Johan Mellies&#039;&#039; (Mellies), &#039;&#039;Rysenberck&#039;&#039; (Riesenberg), &#039;&#039;Ostman tho Horst&#039;&#039; (Ostmann), &#039;&#039;Hildebrant tho Horst&#039;&#039; (Hilbrink), &#039;&#039;Deppe Johanning&#039;&#039; &#039;&#039;tho Horst&#039;&#039; (Hanning), &#039;&#039;Schulte tho Horst&#039;&#039; (Schulte)&#039;&#039;, Brynckman tho Horst&#039;&#039; (Brink), &#039;&#039;Huneke tho Horst&#039;&#039; (Hunke). Hinzu kommen die Einzelhöfe Meier zu Stapelage und Krawinkel sowie die Hiddentruper Höfe &#039;&#039;Brinkman tho Hyttendorp&#039;&#039; (Brinkmann), &#039;&#039;Herm Beynynck&#039;&#039; (Beining) und &#039;&#039;Wyman tho Hyttendorp&#039;&#039; (Wiemann).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nordwestlich des Dorfes Hörste liegende Meierhof zu Stapelage wurde zusammen mit der benachbarten Kirche Stapelage 1185 seitens der Grafen von Schwalenberg dem entstehenden Kloster Marienfeld übereignet. Die Kirche geht nach archeologischen Befunden auf das 9. Jahrhundert zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Drei-Höfe-Ortsteil Hiddentrup besteht bereits im Mittelalter: Nach Kiewning gehört hier der Hof Wiemann zur Höfegruppe der Haholdschen Schenkung, die im Jahre 1011 dem Bischof von Paderborn zufiel. Die früheste Erwähnung des Ortsteilnamens findet sich in der Form &#039;&#039;Hiddinkthorpe&#039;&#039; (= Hiddentrup) in einem 1155/60 entstandenen Güterverzeichnis des Klosters Werden (bei Essen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1838 kommt es zur Teilung der Hörster Gemeinheiten Hörster Bruch und Hammerheide. In den Folgejahren beginnt langsam die Besiedlung dieses weitläufigen Geländes, so dass im Adressbuch 1901 bereits bei 22 der 102 existierenden Hörster Stätten der Wohnplatz &#039;&#039;Hörsterbruch&#039;&#039; angegeben wird. Die Bebauung ist hier bis heute soweit voran geschritten, dass nahezu alle von Straßen erschlossenen Flächen baulich genutzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jüngere Geschichte/Nachkriegszeit in Hörste ist geprägt vom Bedeutungsverlust der Landwirtschaft, vom Aufblühen und Niedergang einer Fremdenverkehrswirtschaft (in den 1950er bis 1970er Jahren zahlreiche &#039;&#039;Pensionen&#039;&#039; im &#039;&#039;Luftkurort Hörste&#039;&#039;) und vom vergeblichen Versuch einer Industrieansiedlung (Fa. Slendor, Hörster Bruch). Während die frühere Versorgungsinfrastruktur bis auf einige Gastronomiebetriebe inzwischen nahezu verschwunden ist, ist  -  wohl wegen der teils landschaftlich reizvollen Lage wie auch der verkehrsgünstigen Nähe zum Großraum Bielefeld  -  in den letzten sechs Jahrzehnten eine umfangreiche Wohnbebauung auch westlich des Ortskerns entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Strukturen, Stadtbefestigung, Kirchen und Klöster, Bauten des Hofs, öffentliche Bauten, Parkanlagen, ...&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
·     Flurkarte Hiddentrup u. Hörste 1730 (Friemel)   (LAV NRW OWL, D 73 Nr. 7/13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
·     Hörster Gemeinheiten Hörster Bruch und Hammerheide 1838 (F. Roetteken) (LAV NRW OWL, D 73 Tit. 5 01527 K)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
·     Flurkarte Gemarkung Hörste Nr. 97 Flur 3 (Hiddentrup) 1952 (LAV NRW OWL, D 73 Kat. Lippe 1 Nr. /2093/02/031)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
·     Luftkurort Hörste 1969 (LAV NRW OWL, D 73 Tit. 4 Nr. 975)&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hursten  - &#039;&#039; die mittelalterliche Form des Ortsnamens Hörste -  bedeutet etwa Gestrüpp, Gebüsch; der Ortsname ist also von der ursprünglich dort vorgefundenen Landschaft und Vegetation abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Die Volkszählung von 1769 nennt 304 Einwohner, davon 72 unter zehn Jahren. Einer der Einwohner dient als preussischer Soldat. Sieben Jahre später waren es 362 Einwohner, darunter 16 Leibzüchter und/oder Leibzüchterinnen. Landwirtschaft ist eine so selbstverständliche Arbeit der gesamten Bevölkerung, dass sie nicht genannt wird. Neben Landwirtschaft wird in 44 Haushalten gesponnen; 1 Radmacher, 1 Schneider, 1 Pferdehändler, 1 Kuhhirte, 1 Schäfer, 1 Schmied und 1 Schlachter sowie 2 preuss. Soldaten, 2 Tagelöhner und 3 Bettler ergänzen das Spektrum des Broterwerbs im Jahre 1776.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1828 wuchs die Zahl der Einwohner auf 861. Sie lebten in 164 Haushalten. Die Einwohnerstruktur schlüsselt sich folgendermaßen auf: 156 Frauen, 149 Männer, 212 Söhne, 183 Töchter, 23 weibliche und 15 männliche Hausgenossen, 61 männliche und 62 weibliche Dienstboten. 299 Einwohner  -  also mehr als ein Drittel  -  waren jünger als 14 Jahre, eine einzige Frau war über 80 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1852 hatte Hörste 1079 Einwohner, 1867 waren es schon 1131. In diesem Bereich bewegte sich die Einwohnerzahl bis 1925, wobei am 1. Dezember 1910 allein 210 Ziegler gezählt wurden  - davon 112 schon heimgekehrt, 98 noch abwesend.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z Nr. 1414: Sammlung lippischer Volkszählungen (1852 - 1925) &amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte eine Zunahme der Bevölkerung ein; zum 31.12.2020 wurden 2469 Einwohner in Hörste gezählt.[[Datei:Hörste um 1965 Farbe.jpg|mini|Ortskern Hörste aus Nordosten, um 1965, Ansichtskarte, aus 825 Jahre Hörste - Historische Fotosammlung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verteilung der Bevölkerung auf die Wohnplätze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| Einwohner || Jahr || Jahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wohnplatz || 1900 || 1925&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Brinkmannssand,&amp;lt;br&amp;gt; Eberg, Helweg || 26 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Heskamp, Hessel,&amp;lt;br&amp;gt; Hiddentrup || 68 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hörste || 506 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hörsterbruch || 90 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Krawinkel || 26 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Massiek, Pferdekamp,&amp;lt;br&amp;gt; Röde, Schapeler || 34 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stapelage || 250 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Südfeld || 23 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Uekenpohl || 36 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Summe || 1059 || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
Die Höfe erhielten erst 1766 mit der &amp;quot;Verordnung wegen Numerierung der Häuser&amp;quot; eine Nummer zur Unterscheidung. Bis dahin orientierte man sich am Hofnamen. Üblicherweise behielt ein Hof auch bei Besitzerwechsel, etwa Einheirat eines Mannes bei weiblicher Hoferbin, den bekannten Hofnamen, den der Mann als Familiennamen annahm. Gleiches galt auch für einen Pächter. Diese Hofnamensitte bestand in Lippe ohne rechtliche Einschränkung bis 1864.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nummerierung folgte der Hofgröße. Die Fortschreibung der Hausnummern bei neu entstehenden Kolonaten erfolgte dann aber notgedrungen chronologisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salbuch von 1617 sind etwa 27 Hörster Hausstätten erfasst; 1730 sind es 35 Höfe/Häuser. Diese Anzahl liegt auch noch bei der Volkszählung 1769 vor, denn neben den jetzt vergebenen Hausnummern 1 bis 33 sind die erst 1785 verwaltungstechnisch in Hörste eingegliederten Höfe Weeke und Gees hinzuzurechnen.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Fach 21 Nr. 2: Umschreibung der ursprünglich zum Amt Oerlinghausen gehörigen, dann aber dem Amt Detmold inkorporierten Untertanen Kolon Wißmann zu Ehrentrup, Wißmann zu Wissentrup, Gees und Weeke zu Hörste (1785 – 1787)&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Volkszählung 1828 existieren schließlich 49 Hausnummern in Hörste. Das lippische Adressbuch 1901 listet unter „Hörste“ 102 Hausnummern/Wohnstätten auf. Mitte 1969  -  im letzten Jahr der alten Numerierung  -  sind in Hörste Hausnummern bis 369 vergeben.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 73 Tit. 4 Nr. 975: Karte Luftkurort Hörste 1969 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohnplätze mit Bewohnerzahlen im Jahre 1900 (laut Adressbuch 1901):         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brinkmannssand, Eberg, Helweg (26), Heskamp, Hessel, Hiddentrup (68), Hörste (506), Hörsterbruch (90), Krawinkel (26), Massiek, Pferdekamp, Röde, Schapeler (34), Stapelage (250), Südfeld (23), Uekenpohl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohnplätze im Jahre 1925 (laut Adressbuch 1926):        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hörste, Brinkmannssand, Eberg, Helweg, Heskamp, Hiddentrup, Hörsterbruch, Krawinkel, Massiek, Pferdekamp, Röhde, Schapeler, Stapelage, Südfeld, Uekenpohl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkordanz der alten Hausnummern zu den aktuellen Adressen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(in Klammern: Wohnplatz, soweit außerhalb des Dorfes Hörste im Jahre 1900)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 1 = [[Währentruper Straße 1 (Hörste)|Währentruper Straße 1]]    (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 2 = [[Währentruper Straße 88 (Hörste)|Währentruper Straße 88]]  (Krawinkel)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 3 = [[Hiddentruper Straße 85 (Hörste)|Hiddentruper Straße 85]]   (Hiddentrup)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 4 = [[Hiddentruper Straße 72 (Hörste)|Hiddentruper Straße 72]]   (Hiddentrup)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 5 = [[Hiddentruper Straße 69 (Hörste)|Hiddentruper Straße 69]]   (Hiddentrup)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 6 = [[Hiddentruper Straße 11-13 (Hörste)|Hiddentruper Straße 11-13]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 7 = [[Distelkamp 10 (Hörste)|Distelkamp 10]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 8 = [[Hiddentruper Straße 5 (Hörste)|Hiddentruper Straße 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 9 = [[Distelkamp 9 (Hörste)|Distelkamp 9]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 10 =[[Hiddentruper Straße 6x (Hörste)|gegenüber Hiddentruper Straße 11-13]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 11 = [[Distelkamp 5 (Hörste)|Distelkamp 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 12 = [[Teutoburger-Wald-Straße 16 (Hörste)|Teutoburger-Wald-Straße 16]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 13 = [[Hiddentruper Straße 1 (Hörste)|Hiddentruper Straße 1]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 14 = [[Teutoburger-Wald-Straße 1 (Hörste)|Teutoburger-Wald-Straße 1]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 15 = [[Murnerweg 3 (Hörste)|Murnerweg 3]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 16 = (vor 1890) [[Hiddentruper Straße 2x (Hörste)|gegenüber Hiddentruper Straße 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 16 = (nach 1910) [[Stapelager Straße 41 (Hörste)|Stapelager Straße 41]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 17 = [[Uekenpohl 31 (Hörste)|Uekenpohl 31]]                 (Uekenpohl)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 18 = [[Uekenpohl 25 (Hörste)|Uekenpohl 25]]                 (Uekenpohl)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 19 = [[Uekenpohl 37 (Hörste)|Uekenpohl 37]]                 (Uekenpohl)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 20 (bis 1892) = [[Stapelager Straße 5 (Hörste)|Stapelager Straße 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 20 (ab 1893) = [[Konrad-Zuse-Weg 10 (Hörste)|Konrad-Zuse-Weg 10]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 21 = [[Teutoburger-Wald-Straße 8 (Hörste)|Teutoburger-Wald-Straße 8]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 22 = [[Hilgenstuhl 25 (Hörste)|Hilgenstuhl 25]]               (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 23 = [[nahe Währentruper Straße 1 (Hörste)|nahe Währentruper Straße 1]]   (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 24 = [[nahe Kalkreute 100 (Hörste)|nahe Kalkreute 100]] (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 25 = [[Teutoburger-Wald-Straße, Parkplatz neben Nr. 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 26 = [[Teutoburger-Wald-Straße 9 (Hörste)|Teutoburger-Wald-Straße 9]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 27 = [[Massiek 14 (Hörste)|Massiek 14]]                   (Massiek)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 28 = [[Murnerweg 6 (Hörste)|Murnerweg 6]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 29   [[nahe Währentruper Straße 88 (Hörste)|nahe Währentruper Straße 88]] (Krawinkel)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 30 = (Augustdorf, Standortübungsplatz Stapel) &amp;lt;ref&amp;gt;Durch die im Rahmen der kommunalen Gebietsreform zum 1. 1. 1970 durchgeführte Abtrennung der Stapelager Senne von Hörste und ihre Zuordnung zu Augustdorf liegt auch die ehemalige Hörster Hausstätte Nr. 30 (Schapeler) bzw. deren Ruine heute auf Augustdorfer Gebiet.&amp;lt;/ref&amp;gt;   (Schapeler)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 31 = [[Murnerweg 9 (Hörste)|Murnerweg 9]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 32 = [[Distelkamp 7 (Hörste)|Distelkamp 7]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 33 = [[Stapelager Straße 7 (Hörste)|Stapelager Straße 7]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 34 = [[Freibadstraße 28 (Hörste)|Freibadstraße 28]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 35 = [[Ikenkamp 77 (Hörste)|Ikenkamp 77]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 36 = [[Hörster Bruch 8 (Hörste)|Hörster Bruch 8]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 37 = [[Hiddentruper Straße 25 (Hörste)|Hiddentruper Straße 25]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 38 = [[Ikenkamp 51 (Hörste)|Ikenkamp 51]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 39 = [[Hörster Bruch 1 (Hörste)|Hörster Bruch 1]]              &lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 40 = [[Stapelager Straße 78 (Hörste)|Stapelager Straße 78]]      (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 41 = [[Dienstweg 56 (Hörste)|Dienstweg 56]]                   (Südfeld)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 42 = [[Dienstweg 54 (Hörste)|Dienstweg 54]]                   (Südfeld)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 43 = [[Quellenstraße 27a (Hörste)|Quellenstraße 27a]]           (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 44 = [[Hörster Bruch 121 (Hörste)|Hörster Bruch 121]]            (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 45 = [[Eschenbredestraße 1 (Hörste)|Eschenbredestraße 1]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 46 = [[Südfeldstraße 27 (Hörste)|Südfeldstraße 27]]             (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 47 = [[Südfeldstraße 31 (Hörste)|Südfeldstraße 31]]             (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 48 = [[Eschenbredestraße 2 (Hörste)|Eschenbredestraße 2]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 49 = [[Billinghauser Straße 49 (Hörste)|Billinghauser Straße 49]]  (Heskamp)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 50 = [[Im Heßkamp 50 (Hörste)|Im Heßkamp 50]]              (Heskamp)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 51 = [[Im Heßkamp 51 (Hörste)|Im Heßkamp 51]]              (Heskamp)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 52 = [[Am Freibad 25 (Hörste)|Am Freibad 25]]                (Pferdekamp)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 53 = [[Waldstraße 23 (Hörste)|Waldstraße 23]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 54 = [[Stapelager Straße 85 (Hörste)|Stapelager Straße 85]]      (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 55 = [[Südworthstraße 43 – 45 (Hörste)|Südworthstraße 43 – 45]]  (Stapelage)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 56 = [[Friedrich-Bayer-Straße 2 (Hörste)|Friedrich-Bayer-Straße 2]] (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 57 = [[Distelkamp 8 (Hörste)|Distelkamp 8]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 58 = [[Hiddentruper Straße 3 (Hörste)|Hiddentruper Straße 3]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 59 = [[Stapelager Straße 6 (Hörste)|Stapelager Straße 6]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 60 = [[Freibadstraße 3 (Hörste)|Freibadstraße 3]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 61 = [[Hörster Bruch 111 (Hörste)|Hörster Bruch 111]]            (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 62 (vor 1920) =&amp;gt; [[Billinghausen]] Nr. 95       (Helweg) &amp;lt;ref&amp;gt;Der Wohnplatz Helweg mit den alten Hausnummern 62, 64, 79 und 80 wurde 1913 von Hörste abgetrennt und der Bauerschaft Billinghausen zugeschlagen. Demgemäß kommen obige vier Hausnummern im Adressbuch 1926 unter „Hörste“ nicht vor; die Häuser Hörste Nr. 62, Nr. 64, Nr. 79 u. Nr. 80 (1900) wurden 1913 zu Billinghausen Nr. 95, Nr. 96, Nr. 97 und Nr. 98. 1929 wurden die vier frei gewordenen Hörster Hausnummern 62, 64, 79 und 80 dann erneut für neu erbaute Häuser in Hörste vergeben (vgl. Gebäudesteuerrolle Hörste, LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 80).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 62 (nach 1925) = [[Hörster Bruch 137]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 63 = [[Quellenstraße 1 (Hörste)|Quellenstraße 1]]               (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 64 (vor 1920) =&amp;gt; [[Billinghausen]] Nr. 96       (Helweg)     (vgl. Fußnote zu Nr. 62)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 64 (nach 1925) = [[Bentweg 18]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 65 = [[Ikenkamp 18 (Hörste)|Ikenkamp 18]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 66 = [[Bentweg 4 (Hörste)|Bentweg 4]]                       (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 67 = [[Bentweg 20 (Hörste)|Bentweg 20]]                       (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 68 = [[Freibadstraße 45 (Hörste)|Freibadstraße 45]]                      (Eberg)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 69 = [[Freibadstraße 50 (Hörste)|Freibadstraße 50]]                      (Eberg)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 70 = [[Lohweg 39 (Hörste)|Lohweg 39]]                       (Eberg)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 71 = [[Hörster Bruch 55 (Hörste)|Hörster Bruch 55]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 72 = [[Hiddentruper Straße 15 (Hörste)|Hiddentruper Straße 15]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 73 = [[Maybachstraße 16 (Hörste)|Maybachstraße 16]]           (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 74 = [[Am Sternberg 29 (Hörste)|Am Sternberg 29]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 75 = [[Hörster Bruch 124 (Hörste)|Hörster Bruch 124]]            (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 76 = [[Lohweg 24 (Hörste)|Lohweg 24]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 77 = [[Eschenbredestraße 16 (Hörste)|Eschenbredestraße 16]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 78 = [[Dienstweg 31 (Hörste)|Dienstweg 31]]                   (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 79 (vor 1920) =&amp;gt; [[Billinghausen]] Nr. 97       (Helweg)     (vgl. Fußnote zu Nr. 62)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 79 (nach 1925) = [[Eschenbredestraße 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 80 (vor 1920) =&amp;gt; [[Billinghausen]] Nr. 98       (Helweg)     (vgl. Fußnote zu Nr. 62)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 80 (nach 1925) = [[Hörster Bruch 133]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 81 = [[Hiddentruper Straße 51 (Hörste)|Hiddentruper Straße 51]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 82 = [[Stapelager Straße 8 (Hörste)|Stapelager Straße 8]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 83 = [[Ikenkamp 6 (Hörste)|Ikenkamp 6]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 84 = [[Südfeldstraße 25 (Hörste)|Südfeldstraße 25]]             (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 85 = [[Hörster Bruch 53 (Hörste)|Hörster Bruch 53]]             (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 86 = [[Teutoburger-Wald-Straße 12 (Hörste)|Teutoburger-Wald-Straße 12]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 87 = [[Stapelager Straße 5 (Hörste)|Stapelager Straße 5]]        &lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 88 = [[Dienstweg 21 (Hörste)|Dienstweg 21]]                   (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 89 = [[Dienstweg 15 (Hörste)|Dienstweg 15]]                   (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 90 = [[Dienstweg 33 (Hörste)|Dienstweg 33]]                   (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 91 = [[Hörster Bruch 62 (Hörste)|Hörster Bruch 62]]              (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 92 = [[Distelkamp 23 (Hörste)|Distelkamp 23]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 93 = [[Teutoburger-Wald-Straße 5 (Hörste)|Teutoburger-Wald-Straße 5]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 94 = [[Im Rodfelde 16 (Hörste)|Im Rodfelde 16]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 95 = [[Stapelager Straße 49 (Hörste)|Stapelager Straße 49]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 96 = [[Hörster Bruch 80 (Hörste)|Hörster Bruch 80]]             (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 97 = [[An der Egge 12 (Hörste)|An der Egge 12]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 98 = [[Stapelager Straße 30 (Hörste)|Stapelager Straße 30]]&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 99 = [[Eckenerstraße 11 (Hörste)|Eckenerstraße 11]]           (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 100 = [[Im Bent 37 (Hörste)|Im Bent 37]]                     (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 101 = [[Hörster Bruch 65 (Hörste)|Hörster Bruch 65]]           (Hörsterbruch)&lt;br /&gt;
* Hörste Nr. 102 = [[An der Egge 10 (Hörste)|An der Egge 10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
* [[Am Freibad (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Am Kurpark (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Am Sternberg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[An der Egge (Hörste)|An der Egge (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Bentweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Billinghauser Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Dienstweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Distelkamp (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Döllingerweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Eckenerstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Eschenbredestraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Freibadstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Friedrich-Bayer-Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Gingweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Grundstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Hamerheide (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Harnackweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Heinkelweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Hiddentruper Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Hilgenstuhl (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Hörster Bruch (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Ikenkamp (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Im Bent (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Im Heßkamp (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Im Rodfelde (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[In den Dornen (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Kalkreute (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Katenstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Kolpingstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Konrad-Zuse-Weg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Lilienthalstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Lohweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Lutherweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Massiek (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Maybachstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Murnerweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Neue Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus-Otto-Weg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Osianderweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Panoramaweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Quellenstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Rödeweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Sandwiese (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Schleiermacherweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Schuckertstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Sennerandweg (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Siemensstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Sohrenbrede (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Stapelager Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Südfeldstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Südworthstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Teutoburger-Wald-Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Uekenpohl (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Währentruper Straße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
* [[Waldstraße (Hörste)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Friedrich Brand, Zur Genese der ländlich-agraren Siedlungen im lippischen Osning-Vorland, Münster 1967, S. 18 - 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August Saaksmeier, Volksschule Stapelage-Hörste 1604 - 1965  -  Geschichte einer Dorfschule, Hörste 1968&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leopold Möller, Stapelage  -  Geschichte eines lippischen Kirchspiels zwischen Sachsenmission und Gegenwart, Detmold 1988&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herbert Stöwer, Lippische Ortsgeschichte  -  Handbuch der Städte und Gemeinden des ehemaligen Kreises Detmold, Lemgo 2008, S. 407 - 411&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Hörste_(Lage) Hörste auf Wikipedia]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
825 Jahre Hörste  -  Historische Fotoausstellung 2013&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Quellen des Umfanges wegen nicht zu jeder Einzelheit angeführt werden können, nachfolgend eine Zusammenstellung/pauschale Angabe wichtiger Quellen zu Höfen/Hausstätten in Hörste und ihren Besitzer-/Bewohnerfamilien:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
a)	Salbücher Vogtei Lage 1533  . . .  1855  [LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 90  . . .  136]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
b)	Kolonatssachen (Privata) zu Hörste [LAV NRW OWL, L 21, Nr. 115 – 122, 135 – 140, 143 – 145, 170 – 184]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
c)	Akten des Amtes Lage, Kolonatssachen in der Bauerschaft Hörste (1767 – 1875) [LAV NRW OWL, L 108 Lage, Fach 2, Nr. 26, Bd. I – XXV]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d)	Grundbücher Hörste (ca. 1880 – ca. 1970) [LAV NRW OWL, D 23 A, Nr. 8906 – 8910]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
e)	Gebäudesteuerrollen Bauerschaft Hörste (1885 – ca. 1961) [LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 80 und Nr. 263]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
f)	Gebäudesteuerveränderungen Vogtei Lage [LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 431 (1880 – 1889) und Nr. 212 (1889 – 1905)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
g)	Brandkataster des Amtes Lage [LAV NRW OWL, L 107 C, Nr. 44 (1878) und Nr. 112 (1894 – ca. 1960)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
h)	Gogerichtsregister der Vogtei Lage (ca. 1600 – 1795) [LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 171 – 192]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
i)	Eheprotokolle des (großen) Amtes Detmold 1641 – 1661, 1681 – 1693, 1726 – 1746 sowie des Amtes Lage 1807 – 1875 [LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 133 – 138 sowie Nr. 337 – 347]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
j)	Volkszählungen [LAV NRW OWL, L 92 Z, Nr. 1442 (1609), Nr. 1448 (1776), Nr. 1450 (1769) und Nr. 1451 (1828)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
k)	Eigenbehörigen-Verzeichnisse Hörste [LAV NRW OWL, L 92 Z Nr. 1424, S. 399 – 403 (1656) und S. 495 – 497 (1708)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
l)	Kirchenbuch Stapelage (ca. 1710 – 1889) [www. archion.de; ein kleiner Teil davon auch „verkartet“ (= alphabetisch u. chronologisch geordnet) in der Kirchenbuch-Kartei im Lesesaal des LAV NRW OWL, Detmold]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
m)	Personenstandsregister Standesamt Stapelage-Hörste [LAV NRW OWL, P 3/4, Nr. 4652 – 4714 (Geburten 1876 – 1938), Nr. 4715 – 4778 (Heiraten 1876 – 1938) und Nr. 4779 – 4841 (Sterbefälle 1876 – 1938)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
n)	(vereinzelt) Hausinschriften in Hörste, insbesondere von Fachwerk-Torbögen&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
o)	(vereinzelt) Grabstein-Inschriften des Friedhofes Stapelage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Lage]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauerschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hiddentruper_Stra%C3%9Fe_6x_(H%C3%B6rste)&amp;diff=58925</id>
		<title>Hiddentruper Straße 6x (Hörste)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hiddentruper_Stra%C3%9Fe_6x_(H%C3%B6rste)&amp;diff=58925"/>
		<updated>2026-04-30T06:12:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer=virtuell {{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94600, 8.7564&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=010&lt;br /&gt;
}}Etwa dort, wo gegenüber den Häusern 11 und 13 die Straße &amp;quot;Hörster Bruch&amp;quot; auf die Hiddentruper Straße einmündet, lag die ursprüngliche Hofstelle des Hofes Brockmann, Hörste Nr. 10. Sie verschwand nach Gebäudekauf auf der gegenüberliegenden Straßenseite und Umzug 1919/20 sukzessive durch Abbruch der Gebäude  -  letzte Reste erst mit Verlegung der Straße Hörster Bruch auf die heutige Trasse um 1970.&lt;br /&gt;
[[Datei:1533 Salbuch Brokmann LAV NRW OWL L101CI 00090 0008.jpg|mini|Salbuch der Vogtei Lage von 1533: Eintrag zur Stätte Brokmann in Hörste, LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 90, S. 7]]&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die frühere Stätte Brokmann (ab 1766 Nr. 10) gehört zu den sehr alten, bereits im Salbuch von 1533 aufgeführten Hörster Höfen: &#039;&#039;Bruckman tho Horst. Bruckman dat guet hoert vnsen g. H.  de man yß ampt frye, wyff vnd kynder hoeren vnsen g. H. Schuld V Sch Havere, I gr Schatte  Dinst vnd Kogelt vnsen g. H., den tigent vom allen dynghe boere de moenecke tho meyrenfelde, hefft XVIII sch havern Landt.&#039;&#039; Übertragen in moderne Sprache etwa: Brokmann zu Hörste. Brokmann, das Gut gehört unserem g.(nädigen) H.(errn), der Mann ist amtsfrei, Weib und Kinder gehören unserem g. H., Schuld(korn) 5 Sch(effel) Hafer, 1 Gr(oschen) Schatz, Dienst und Kuhgeld unserem  g. H., der Zehnte von allen Dingen gebührt den Mönchen zu Marienfeld, hat 18 Scheffelsaat (Hafer) Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stätte wird in frühen Schatzregistern in folgender Weise genannt: 1497 &#039;&#039;Bertold in dem Broke ½  m.&#039;&#039;, 1507 &#039;&#039;Bartold im Broke 1 g.&#039;&#039;, 1535 &#039;&#039;Bartold vor dem Wolde 1 G.&#039;&#039;, 1545 &#039;&#039;Bartoldt  vor dem Wolde 1 Fl.&#039;&#039;, 1562 &#039;&#039;Bartoldt vor dem Broike 2 Fl.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Fr. Verdenhalven, Die lipp. Landschatzreg. von 1535, 1545, 1562, u. 1572, Münster 1971, vgl. Anmerkung S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1572 -, 1590 -, 1618 &#039;&#039;Brockman 1 Gfl.&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Namensform „vor dem Brok/Bruch“ bzw. „vor dem Walde“ ist offensichtlich geographischen Ursprungs. Die früheste Hörste-Karte von Friemel &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 73 Nr. 7/13&amp;lt;/ref&amp;gt;   verdeutlicht, dass die Stätte Brokmann einst am östlichen Ortsrand lag, wo noch 1730 hinter kleineren Äckern der damals baumbestandene Teil des Hörster Bruches begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1635/36  -  in schweren Zeiten von Krieg und Pest  -   verstirbt der Kötter Henrich Brokmann in Hörste, hinterlässt seine Stätte mit 2 Kühen und dem üblichen Inventar, auch 74 Taler verliehenes Geld, aber keine Ehefrau/Witwe, jedoch eine 3- oder 4-jährige Tochter namens &#039;&#039;Netgen&#039;&#039; (Agnete).&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 174, S. 166&amp;lt;/ref&amp;gt;  Im Salbuch um 1640 heißt es demgemäß zur Stätte Brokmann (S. 157): &#039;&#039;Broeckman ein Mittellkötter, ist der gn. Herrschafft Eigen. Ist itzo leddigh vnnd kein Besitzer.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 92, S. 152&amp;lt;/ref&amp;gt;   -  aber auch (S. 160): &#039;&#039;Vff Brockmans Hoffe zu Hörste ist Henrich Schulte, wohnet im rechten Wohnhause, weile kein Besitzer da ist, hadt zu 4 Schfl. Roggen landt  .  .&#039;&#039;  . Auch fünf Jahre später ist die Situation offenbar unverändert: &#039;&#039;Brockmanß Hoeff ist leddig, gibdt aber ettwaß in die Contrib.&#039;&#039;(ution) &#039;&#039;vndt werden der Herrschafft gefelle bezahlt. Davor wirdt das Landt von anderen besamet.&#039;&#039; Vieh gibt es zu dieser Zeit nicht auf dem Hof.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, CL 101 C I Nr. 94 &amp;lt;/ref&amp;gt;  1656 ist die Tochter fast erwachsen (24 Jahre alt).&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z Nr. 1424, S. 400&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Erst 1661 findet sich mit Jürgen Obermeier aus Pivitsheide ein Ehemann, der zu ihr &#039;&#039;auff ihrer Eltern nachgelaßene verdorbene Klein Kötterstedte&#039;&#039; kommt und „Brokmann wird.“&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 133, S. 879&amp;lt;/ref&amp;gt; Der neue Kötter bringt ein Pferd, 2 Kühe und 60 Taler mit, verbessert so die „verdorbene“ Stätte und wird 1664 auch Bauerrichter in Hörste. Als er 1683 verstirbt, hinterlässt er sechs Kinder, von denen der älteste Sohn Hans Henrich sehr jung heiratet und die Stätte übernimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 134, S. 195&amp;lt;/ref&amp;gt;  Zu dieser wird angemerkt: &#039;&#039;Stehet gar schlegt.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 179, S. 81&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Des jungen Brokmanns Schwester Christine (geb. um 1675) wird 1699 mit einer traurigen Geschichte aktenkundig: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 63 Nr. 28 (1699)&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;Ehebruch und Kindeszeugung des wegen Dieberei außer Landes verwiesenen Hampe aus Hohenwart mit der Christina Brockmann aus Hörste&#039;&#039;  Sie hat sich mit einem verheirateten Kriminellen eingelassen, der ausgewiesen wurde, ist mit ihm durchgebrannt, dann aber zur Taufe des gemeinsamen Kindes zeitweilig nach Lippe zurückgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Hof Brokmann wird es unterdessen schwieriger. Im Mai 1710 gibt Hans Henrich Brokmann auf dem Amt in Detmold zu Protokoll, dass sein Pferd verreckt sei und er nun eine Scheffelsaat Land versetzen müsse, um 25 Taler für ein neues leihen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A Nr. 162, S. 55r&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herbst 1724 kommt es zur Katastrophe; der Kötter Simon Jobst Brokmann berichtet 2 ½ Jahre später in einer Eingabe an die Regierung, &#039;&#039;leÿder&#039;&#039; habe ihn &#039;&#039;das große Unglücke getroffen  .  .  .  daß mir umb Michaeli, wie eben mein Korn und flachs eingescheuret, das rechte Wohnhauß abgebrandt, wodurch dan&#039;&#039;(n) &#039;&#039;dermaßen, weilen nichts mehr behalten, alß was ich, meine Frau und Kindern, an Kleidern auf dem Leibe gehabt, so zurücke gesetzet, daß ohnmögl. weilen nicht alleine das abgebrandte Hauß von neuem wieder habe aufbauen, sondern auch was an Haußgeräth darin nöthig gewesen, wie auch Saat= und Brodt=Korn, vor baar geld habe anschaffen müßen.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 21 Nr. 135&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist Abgaben schuldig geblieben und bittet um deren Erlass. Dem wird entsprochen, nachdem der Vogt in Lage die Angaben als sachlich richtig bestätigt und hinzugefügt hat, &#039;&#039;Supplicante&#039;&#039; sei &#039;&#039;allem Vernehmen nach kein Verderber sondern ein fleißiger Mensch.&#039;&#039; Irgendwie wird diese Krise überwunden, und das Leben auf dem Hof Brokmann verläuft lange Zeit eher unspektakulär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1865 übergibt der abtretende Kötter, Interimswirt Ernst Heinrich Drake, die Stätte an den volljährig gewordenen Anerben, seinen Stiefsohn Christoph Brokmann (1840 – 1914). &#039;&#039;Der Interimswirth Brokmann erhält, nachdem er über die Führung seiner Wirthschaft Nachweise gegeben  -  in Berücksichtigung, daß diese nicht allenthalben wie sie sein sollten ausgefallen, nur folgendes zur Leibzucht:  1) das neu erbaute Leibzuchtshaus als Wohnung, 2)  .&#039;&#039;  .  . &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26, Bd. XX&amp;lt;/ref&amp;gt;  Der Anerbe übernimmt den Hof mit 1350 Taler Schulden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1902 steht der nächste Generationswechsel auf dem Hof an. Der alte Kötter Christoph Brokmann ist seit einem Jahr verwitwet, sein Sohn, der Anerbe August Brokmann (1871 – 1939), hat zwei Jahre zuvor geheiratet und soll nun den Hof übernehmen. Dies bedeutet erhebliche Verpflichtungen: 3000 Mark will der abtretende Kötter selbst statt einer Leibzucht haben,  mehrere jüngere, noch unverheiratete Schwestern sollen mit je 500 Mark abgefunden werden. Zugleich bekundet der alte Brokmann selbst, dass sein Kolonat sehr verschuldet sei. Der Anerbe versucht zunächst, beim Amtsgericht eine Minderung der Brautschätze zu erreichen und lehnt schließlich die Übernahme der Stätte ab.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300190&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu dieser Übernahme kommt es erst Mitte 1913, als der alte Vater nach einem Sturz verletzt ist. Jetzt ist der Hof mit 22 950 Mark Hypotheken belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großes Geschick in schwierigen Zeiten beweist das Ehepaar Brokmann, indem es am Vorabend der großen Inflation 1918/19 die Nachbarstätte Nr. 6 und 1920 die Nachbarstätte Nr. 72 kauft. Das führt zu noch mehr Schulden, die aber bald (mit entwertetem Geld) getilgt werden können. Auch der Wohnsitz der Familie wird auf Stätte Nr. 6, später auf Nr. 72 verlegt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg endet die Bewirtschaftung der knapp 20 ha großen Stätte Brokmann; Grundstücke werden sukzessive verkauft  -  unter anderem das Areal für den Bau der Hörster Schule (1950; ca. 1500 qm), Ackerland auf dem Hörsterbruch, das der Stätte bei der Teilung um 1840 zugefallen ist, zur Ansiedlung des Industriebetriebes Slendor ( 1965; mehrere Hektar) sowie zwei Baugrundstücke, wo zuvor das alte Haus Nr. 6 gestanden hat (1981).&lt;br /&gt;
[[Datei:1913 Ortskern Hörste Neutrassierung Hiddentruper Straße.jpg|mini|Straßen und Höfe/Häuser im Ortskern Hörste (Karte zur Neutrassierung der Hiddentruper Straße), 1913, LAV NRW OWL, L 80.22 Nr. 453]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1969 Hörste Ausschnitt D73 Tit4 00975.jpg|mini|Straßen und Höfe/Häuser im Ortskern Hörste, 1969 (es existieren die Häuser Nr. 6 u. Nr. 72, nicht aber Nr. 10), LAV NRW OWL, D 73 Tit. 4 Nr. 975]]&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Etwa dort, wo einst die Hofstelle Brokmann Nr. 10 gelegen hat, befindet sich heute die Einmündung der Straße Hörster Bruch auf die Hiddentruper Straße. Diese Einmündung ist mit dem Ausbau der Straße Hörster Bruch (um/nach 1970 ?) verlegt worden. Vor dem Ausbau führte die Straße vor der Schule entlang und traf nach einer scharfen Rechtskurve zwischen dem Saalbau des Hörster Kruges und Cafe Hanning auf die Hiddentruper Straße. Etwa auf der heutigen Trasse führte zuvor lediglich ein Feldweg entlang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1730 wird der Hof im Messbuch mit &#039;&#039;2 gebäu&#039;&#039;(den) aufgeführt, von denen eines wenige Jahre zuvor nach Brand neu errichtet wurde. 1752/53, 1783 und auch 1829 enthält das Salbuch &#039;&#039;an Gebäuden 1. das Wohnhaus, 2. die Leibzucht, 3. das Backhaus.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Folgende Informationen betreffen darüber hinaus den Gebäudebestand der Stätte Nr. 10:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1800  Der Neuwohner Simon Herm Riesenberg, Piv. Nr. 89, hat &#039;&#039;ein alt Hauß von Brokman auß Hörste vür 60 rth&#039;&#039; (gekauft und) &#039;&#039;richtieg bezahl .&#039;&#039;  .  .&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 T 1 Nr. 1288&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
- 1865  Abtretung der Stätte Brokmann Nr. 10: Der abtretende Kötter erhält &#039;&#039;das neu erbaute Leibzuchtshaus als Wohnung.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26 Bd. XX&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
- 1882  Backhaus entkernt zum Back- und Viehhaus&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 431&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
- 1885  Wohnhaus; Durchbau und Anbau&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 431&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
- 1903  Backhaus abgebrochen &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 212&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
- 1913  Neubau eines Wagenschuppens, ab 1914 Gebäudesteuer-pflichtig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1921  Leibzucht abgebrochen &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300190, S. 162&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
- 1933  Wohnhaus abgebrochen, Scheune neu erbaut &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300190, S. 218&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Letzte Bebauungsreste der früheren Hofstelle Hörste Nr. 10 verschwinden mit dem Ausbau der Straße Hörster Bruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
ca. 1625 – 1637  Henrich Brokmann (oder eingeh.), † 1637, ∞ vor 1632 NN (oder Brokmann)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
•	Neschen, * um 1625, ∞ 1650 Johann Lillemeier aus Oerlinghausen, werden Einl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Netgen, * 1632, Anerbin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1637 – 1661  Hof „ledig“ / wird nicht bewirtschaftet; teils verpachtet, teils brach liegend)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1661 – 1683  Jürgen Obermeier († 1683) aus Piv. VL, ∞ 1661 Netgen Brokmann; er wird KK Brokmann in Hörste Nr. 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
•	Hans Henrich, * um 1662, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna &amp;lt;u&amp;gt;Elisabeth&amp;lt;/u&amp;gt;, * um 1662 (unehel. Kind * 1688) ∞ 1721 Bartold Christoph Wind, Eheleute leben als Einl. auf Hörste Nr. 6; sie † 1739&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Jobst, * um 1666, 1708 Einl. bei Hilbern im Hey, † vor 1731&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Christine, * um 1675 (2 unehel. Kinder, * um 1699 u. um 1705)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1683 – 1716  Hans Henrich Brokmann (ca. 1662 – 1728), ∞ 1683 Catrina Margaretha (Gretke) Wiese (ca. 1658 – 1716) aus Müssen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Catrina Ilsabein, * 1691, ∞ 1709 Johann Eberhard Hanning&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Simon Jost, * 1693,  Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna &amp;lt;u&amp;gt;Elisabeth&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1693, ∞ 1717 Johan Herman Grothof (1682 – 1754), Einl. in Hörste Nr. 15, † vor 1745&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Trin Angnetha, * 1695, ∞ 1718 Cord Henrich Strate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann, * 1701, ∞ 1731 Maria Ilsabein Hunke aus Billinghausen; werden Einl.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Anne Margarethe, * 1704, ∞ 1744 Cord Schling, Witwer im Mackenbruch&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Trine Ilsabein, * 1705, ∞ 1729 Hans Berend Culemann, Witwer in Währentrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1716 – 1743  Simon Jobst Brokmann (1693 – vor 1762), ∞ 1716 Anna Margarethe Wiemann (1679 – 1761) aus Hiddentrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	(Johann) Berend Henrich, * 1718, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Ilsabein, * 1722, † 1740&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Cordt Simon, * 1724, ∞ 1753 Anna Maria Elisabeth Schmaske (1737 – 1772), Anerbin in Haustenbeck Nr. 3, wird Schmaske, † 1794&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Berend, * 1726&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1743 – 1771  (Johann) Berend Henrich Brokmann (1718 – 1776), ∞ (I) 1743 Anna Cathrina Barkemeier (1716 – 1757) aus Billinghausen, ∞ (II) 1718 Anna Maria Brink (1734 – 1802) aus Wissentrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder aus 2 Ehen:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Trine Ilsabein,  * 1744&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Töns Berend, * 1746, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Margarethe Ilsabein, * 1749,  ∞ 1777 Conrad Heymann a. d. Pivitsheide, † 1790 (Kindbett)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Amalia Elisabeth, * 1752, † 1769 (Brustkrankheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann Moritz, * 1755, † 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Marie Lisabeth, * 1759&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Marie Ilsabein, * 1762&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Amalia &amp;lt;u&amp;gt;Louisa&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1765, ∞ 1792 Witwer Johann Töns Rehm, geb. Kindsgrab (1761- 1824), KK in Augusdorf, sie wird Rehmsche, † 1846&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Cathrina Florentina Elisabeth, * 1769, † 1838 in Augustdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friderich Adolph, * um 1772, ∞ 1802 Justine Friederike Bügener in Aug., die Eheleute gründen die Neuwohnerstätte Augustdorf Nr. 77; er † 1833&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1771 – 1813  Johann Töns Berend Brokmann (1746 - 1813), ∞ 1771 Amalie Arend in Eken (oder: Eke) (1747 - 1815) von Piv. VH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Johann Jobst, * 1773, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Christoph, * 1775, † 1777 (Kinderschürken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Berend Henrich Christoph, * 1778, † 1847&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann Christoph. * 1780, † 1843 (Schwindsucht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Amalia Sophia, * 1785, † 1789 (Schürken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hanna Luisa, * 1788, † 1788 (Kinderschürken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johanne Wilhelmine Hedwig, * 1789, ∞ 1820 Johann Henrich Ernst, Tischler aus Greste, Eheleute werden Einl. in Hörste&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1814 – ca. 1838   Johann Jobst Brokmann (1773 – ca. 1838), ∞ (I) 1814 Friderika Florentine Eke (Arend in Eichen) (1787 – 1829) von Piv. VL Nr. 16, ∞ (II) 1831 Ilsabein Anna Maria Stöppler (1793 – 1873) von Billinghausen Nr. 6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Caroline&amp;lt;/u&amp;gt; Henriette Amalie, * 1815&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Henriette&amp;lt;/u&amp;gt; Amalie, * 1817&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Henrich &amp;lt;u&amp;gt;Christoph&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1819, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friederica &amp;lt;u&amp;gt;Wilhelmine&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1821&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Ludwig&amp;lt;/u&amp;gt; August, * 1825&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friedrich Hermann (&amp;lt;u&amp;gt;Fritz&amp;lt;/u&amp;gt;), * 1827&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1840 – 1843  Johann Henrich &amp;lt;u&amp;gt;Christoph&amp;lt;/u&amp;gt; Brokmann (1819 – 1843), ∞ (I) 1840 Henriette Wilhelmine Hilbrink (1815 – 1876) von Hörste Nr. 7, diese ∞ (II) 1844 Ernst Heinrich Drake  (1818 – 1882) von Kirchheide Nr. 42, der Interimswirt Brokmann wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder aus 2 Ehen:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Christoph&amp;lt;/u&amp;gt; Heinrich, * 1840, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Friedrich&amp;lt;/u&amp;gt; Wilhelm, * 1842, lebt 1865 in Bremen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Justine Emilie, * 1844, ∞ 1866 Joh. Friedr. Wilh. Pollmann, Ziegler u. Einl. in Billinghausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Auguste&amp;lt;/u&amp;gt; Karoline, * 1846, ∞ 1869 Friedr. Adolf (&amp;lt;u&amp;gt;Fritz&amp;lt;/u&amp;gt;) Meyer (1839 – 1908), Einl. u. Ziegler, später Ziegelmeister u. Gründer der Stätte Hörste Nr. 72&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gottlieb August, * 1848&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Ernst Heinrich August, * 1851, † 1852 (Schwindsucht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1844 – 1865  Ernst Heinrich Brokmann, geb. Drake (vgl. oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1865 – 1913  &amp;lt;u&amp;gt;Christoph&amp;lt;/u&amp;gt; Heinrich Brokmann (1840 – 1914), ∞ 1865 Sophie Wilhelmine Karoline Tiemann (1841 – 1901) von Meiersfeld Nr. 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Luise Auguste, * 1865, ∞ 1889 Christoph &amp;lt;u&amp;gt;Adolph&amp;lt;/u&amp;gt; Strate, wird Stratesche auf Hörste Nr. 20, † 1890 (Kindbett)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Louis Leopold, * 1866, † 1868 (Brustkrankheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Ernst Friedrich, * 1867, † 1868 (Ruhr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friedrich Gottlieb Christoph, * 1868, †1869&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gustaf Eduard, * 1869, † 1882&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Adolf &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1871, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gottlieb, * 1873&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Friedrich Wilhelm, * 1876, † 1876 (Kopfkrankheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Hermine&amp;lt;/u&amp;gt; Pauline, * 1878 (1900 Trauzeugin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Karl, * 1881 (1913 Landwirt in Garmen bei Lünen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Sophie, * 1884&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 – 1929 Adolf &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Brokmann (1871 – 1939), ∞ 1900 &amp;lt;u&amp;gt;Emilie&amp;lt;/u&amp;gt; Auguste Prüßner (1880 – n. 1940) von Asmissen Nr. 14&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Friedrich Walter (&amp;lt;u&amp;gt;Fritz&amp;lt;/u&amp;gt;), * 1900, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Paul, * 1904&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1929  Fritz Brokmann (1900 – 1955)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewohner des Hofes Hörste Nr. 10 in Volkszählungen (VZ) und Adressbüchern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1769 (VZ): (Nr.) &#039;&#039;10 Brockmann&#039;&#039; (Ma + Fr + 1 So üb. 10 J. † 1 To üb. 10 J. † 2 Tö. unt. 10 J.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einl. Joh. Jost Grothoff&#039;&#039; (Ma + Fr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1776 (VZ): (Nr.) &#039;&#039;10  Tönß Berend Brockmann&#039;&#039; (Ma + Fr + 2 Sö unt. 14 J.)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Leibzüchterinne&#039;&#039; (Fr + 1 So unt. 14 J. + 2 Tö)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1828 (VZ): (Nr.) 10   2 Wohnhäuser, &#039;&#039;Joh. Jobst Brokmann&#039;&#039; (Ma + Fr + 3 Sö  + 3 Tö)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einl. Friedr. Justus Wendt&#039;&#039; (Ma + Fr + 2 Sö + 1 To)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Brokmann, Christoph, Landwirth&lt;br /&gt;
* 1926&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Brechmann, Hermann, Ziegler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausstätte in Hörste]] [[Kategorie:Hiddentruper Straße (Hörste)]] [[Kategorie:Kleinkötter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hiddentruper_Stra%C3%9Fe_1_(H%C3%B6rste)&amp;diff=58899</id>
		<title>Hiddentruper Straße 1 (Hörste)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hiddentruper_Stra%C3%9Fe_1_(H%C3%B6rste)&amp;diff=58899"/>
		<updated>2026-04-27T19:37:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94621, 8.75388&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=013&lt;br /&gt;
}}Ehemals Hoppenplöckerstätte Hunke, Hörste Nr. 13, bereits im Landschatzregister von 1488 genannt: &#039;&#039;Deppe to Horste alias Huneke&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Salbuch 1533- Hunke zu Hörste.jpg|mini|Salbuch von 1533:  Hunke in Hörste, LAV NRW OWL, 101 C I Nr 90, S. 41 ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die Kleinkötterstätte Hunke Nr. 13 gehört zu den ältesten Hörster Stätten, wie die Nennung in frühen Landschatzregistern belegt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
           1488  &#039;&#039;Deppe to Horste alias Huneke  1/2 g.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
           1497  &#039;&#039;Deppe Huneke            1 m.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
           1507  &#039;&#039;Deppe Huneke            ½ g&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
           1535  &#039;&#039;Hunecke to Horste     1 Ort&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
           1545  &#039;&#039;Huneke to Horste       1 Ort&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
           1562  &#039;&#039;Johan Huneke             ½ Fl.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
           1572  &#039;&#039;Johann Huneke           ½ Ort&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
           1590  &#039;&#039;Johan Huneke             1 Ort&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im frühesten erhaltenen Salbuch von 1533 (vgl. Abbildung) wird zur Stätte Hunke vermerkt:&amp;lt;blockquote&amp;gt;Diese Güter gehören&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zu der Kirche zu Stapellage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Huneke zu Hörste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Huneke, das Gut gehört dem Kirchherrn zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stapellage, der Mann gehört unserem g. H. (gnädigsten Herrn), Weib und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder gehören den Mönchen. (Er) schuldet X (10) Scheffel Hafer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dem Kirchherrn, einen Scheffel dem Küster, unserem g. H.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 Schatt, (er) hat 9 Scheffel Haferland.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;1617 gehört die Stätte dem lippischen Grafen; die Verpflichtungen des Hunke werden wie folgt ausgewiesen: &#039;&#039;Huneke zu Horste M.G.H. eygen. Den Weinkauf dem Pastor zu Staplage; dem Pastor auch 8 Schfl. Hafern. Dem Chuster 1 Schfl. Hafern. Nach Dettmoldt: Dienet ungemessen Tage; Landschatz 10 Gr.; Burgfestgeld ½ Tlr.; Malzgeld 4 ½ Gr. Hofgerichtsschatz 1 Gr.; 2 Honer; Pfingst- und Michael-Kuhegeld à 2 Gr. 5 d.&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salbuch 1640 wird zu &#039;&#039;Johan Hunicke&#039;&#039; vermerkt: &#039;&#039;Kein Landt nur die 8 schfl Kirchenlandt, 1 alt Wohnhauß.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 92, S. 128&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch im Salbuch 1680 heißt es: &#039;&#039;Hunecke, ein Kleinkötter, der gnd. Herrschaft Eigen, hat 2. Kühe, aber kein Eigenes Landt, .  .  .&#039;&#039; &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 96, S. 140&amp;lt;/ref&amp;gt; In den folgenden Jahrzehnten ändert sich dies, denn im Messbuch 1730 sind zu &#039;&#039;Hunken Hoff mit 3 gebäu&#039;&#039; 8 Schfls. &#039;&#039;Saatlandt&#039;&#039; ausgewiesen. Hinzu kommen im inzwischen aufgeteilten Hörster Berg 27 Schfls. &#039;&#039;Holtzung, ein winziger Garten&#039;&#039; und ein ebensolcher Hofraum.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 102, S. 214/215&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stätte erhält 1766 die Hörster Hausnummer 13, sie bleibt bis in die jüngere Vergangenheit als Nebenerwerbs(landwirtschafts)betrieb erhalten  -  noch 1926 wird „Zimmermann“ und „Landwirt“ als Berufsbezeichnung der Besitzer/Bewohner angegeben.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hörste Nr. 13 mit Schlachterei.jpg|mini|Haus Hunke, Hörste Nr. 13, in den 1960er Jahren mit Fleischerei-Filiale, links Nebengebäude; aus 825 Jahre Hörste - Historische Fotosammlung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hiddentruper Straße 1.jpg|mini|Hiddentruper Straße 1, Straßenansicht, 2024, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hunke Nr 13 hinten.jpg|mini|Hiddentruper Straße 1, rückwärtige Gebäudeteile, 2025, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Im Salbuch 1640 ist &#039;&#039;1 alt Wohnhauß&#039;&#039; aufgeführt, 1685 dann &#039;&#039;zweÿ Hauser&#039;&#039;. Im Messbuch 1752/53 und im Salbuch 1781 werden bei der Stätte Hunke ein Wohnhaus, eine Leibzucht und ein Backhaus ausgewiesen. Auch in der Volkszählung 1828 werden hier &#039;&#039;3 Wohnhäuser&#039;&#039; gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gegenwärtige Haus Hiddentruper Straße 1 kann mit seinen der Straße zugewandten Proportionen als ein durch An- und Umbauten stark veränderter Altbau eingeschätzt werden. Eine rückwärtig (vom Distelkamp) erkennbare Fachwerk-Außenwand bestätigt diesen Befund. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist es im Kern jenes Haus, das  errichtet wurde, nachdem das Vorgängergebäude 1825 in einem Wolkenbruch vernichtet worden war (H. Hunke).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960 und 1970er Jahren befand sich ein kleines Fleischereigeschäft im Hause Hunke. Neben dem Haus stand bis in die jüngere Vergangenheit ein 1881 erbautes Werkstattgebäude.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 A III, Nr. 431 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
1903 soll ein Balken des Hauses folgende Inschrift getragen haben (H. Hunke, Bl. 13, mit Bezug auf den Eigentümer der Stätte in den 1930er Jahren):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29. 4. 1825  SANK ICH DURCH EINE GROßE WASSERFLUT HERNIEDER,&lt;br /&gt;
DURCH GOTTES HÜLF UND MENSCHENHAND STAND ICH HIER FESTE WIEDER &amp;lt;ref&amp;gt;Diese Inschrift ist offenbar die in der Sammlung Wilhelm Süvern nach Prof. Dr. Weerth, &amp;quot;Lippische Hausinschriften&amp;quot; (&amp;quot;Blätter f. lipp. Heimatkunde&amp;quot; 1903, Nr.1-11) unter Hörste, aber ohne Datum und nähere Zuordnung aufgeführte.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
1609 werden in der Volkszählung als Hofbewohner genannt: &#039;&#039;Hunecke,&#039;&#039; seine Frau, 4 Kleinkinder, zwei &#039;&#039;Inliggersche&#039;&#039; mit drei Kleinkindern, wobei letztere arm sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1636 heiratet Johann II Hunke, Sohn des 1609 aufgeführten Kötters Johann I Hunke, eine Tochter des Henrich Ostmeyer.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 174, S. 162&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1645 hat das Ehepaar 4 Kinder, und &#039;&#039;er hält die moder uff der liebzucht&#039;&#039;, er &#039;&#039;hatt keine hantierung vnter&#039;&#039; (übt kein Handwerk aus) &#039;&#039;weilen im daglichen verdie&#039;&#039;(n)&#039;&#039;t&#039;&#039; (arbeitet als Tagelöhner).&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 101&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Verzeichnis der eigenbehörigen Kinder von 1656 werden diese genauer vorgestellt: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z, Nr. 1424, S. 399&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
           (Johann II) &#039;&#039;Hunecke ein Hoppenplöcker hatt         2&#039;&#039; (Söhne)      &#039;&#039;4&#039;&#039; (Töchter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;1.) Friedrich               von 12 Jahren            ist beÿm Nullemeÿer&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*               &#039;&#039;2.) Hanß                    von 6 Jahren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*             &#039;&#039;1.) Elisabeth               von 17 Jahren            beÿ Hanning&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*               &#039;&#039;2.) Lische dienet beÿ dem Pastor     14 Jahr&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*               &#039;&#039;3.) Trinecke dienet beÿ Hanning  von 10 Jahr&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*          &#039;&#039;4.) Anna Maria               von 3 Jahr&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Mutter des Kötters lebt 1656 noch mit drei erwachsenen Kindern auf der Stätte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;               Alte Huneckesche, eine Wittib hat noch             1&#039;&#039; (Söhne)      &#039;&#039;2&#039;&#039; (Töchter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*                &#039;&#039;1.) Jost Tagelohner                34 Jahre&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*                &#039;&#039;1.) Trinecke                   von 46 Jahren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*                             &#039;&#039;2.) Lische                     von 30 Jahren&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann II Hunke verstirbt vor 1684.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 134, S. 135&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1665/66 heiratet &#039;&#039;Hanß Bücker&#039;&#039;, Einlieger aus Hörste, die älteste Tochter Elisabeth &#039;&#039;vnd bewohnet die Hoppenplockerstette  - &#039;&#039; er wird (der nächste) &#039;&#039;Hunecke&#039;&#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 177, S. 212&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1678 bis 1718 ist Hans Hun(e)ke, geb. Bücker, Bauerrichter in Hörste. Er stirbt 1720, seine Frau Elisabeth bereits 1698/99.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A,Nr. 180, S. 350 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1708 werden im Verzeichnis der eigenbehörigen Untertanen der Vogtei Lage die erwachsenen Kinder des Hörster Kötters bzw. Leibzüchters &#039;&#039;Hanß Huncke&#039;&#039; genannt: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z, Nr. 1424, S. 495&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
           &#039;&#039;Hanß Huncke hat Kinder&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1.)  der Sohn friederich erbet die Stätte und hat Webers tochter zur Fr., so Illstr. Eigen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;2.)  der Sohn Henrich verheÿrahtet uff Weßels Stätte in der Müßen so Illstr. Eÿgen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;3.)  Margreta die dochter wohnet uff wefers Stätte zu Hörste zu Illstr. Eÿgen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Friedrich Hunke (1673 – 1752) hat also vor 1709 Anna Catharina Weber (1668 – 1741) von Hörste Nr. 12 zur Frau und zu sich auf die Stätte genommen. Dieser Ehe entstammt der nächste Besitzer der Stätte, Johann Henrich Hunke (1708 – 1782).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1738 heißt es zu dessen Eheschließung:&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 138, S. 72&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;Johann Henrich, Johann Friedrich Huneken zu Hörste ehelicher Sohn, tritt in die Ehe mit Margreth Ilsabein, Johann Christophel Eberts im Ückenpohl ehelicher Tochter.&#039;&#039; Deren 1746 geborener Sohn Johann Töns Hunke († 1818) geht zwei Ehen mit sieben Kindern ein. Aus der zweiten, 1775 geschlossenen Verbindung mit Amalie Ilsabein Wessel von der Breitenheide stammt der nächste Hunke Nr. 13.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Henrich Adolph Hunke (1787 – 1854) ehelicht 1813 Anne Marie Wilhelmine Busse (1792 – 1847) aus Pivitsheide VL; die Tochter dieses Ehepaares namens Karoline Florentine (1822 – 1863) wird in der nächsten Generation Anerbin der Stätte Hunke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1849 lässt sie ihren Ehemann Friedrich Wilhelm Pecher (1814 – 1893), einen Zimmermann aus Solterwisch, Kirchspiel Exter im Preussischen, auf ihre ererbte Stätte einheiraten. Die Übergabe/Übernahme wird in Form eines Stättenverkaufes abgewickelt: &#039;&#039;Verkauf des Kolonats des Kolons und Hoppenplöckers Johann Henrich Huneke Nr. 13 zu Hörste an seinen Schwiegersohn, den Einlieger Wilhelm Pächer (Pecher) zu Hörste, 1850.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage, Fach 2 Nr. 26, Bd. XIX&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ehe ist offenbar schwierig; 1855 beantragt die Ehefrau beim Geistlichen Gericht die Scheidung.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 85, Nr. 3181&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu kommt es aber nicht, weitere Kinder der Eheleute werden 1856, 1858 und 1861 geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1877 heiratet der älteste Sohn aus der schwierigen Ehe, der Zimmermann Friedrich Wilhelm Hunke (1853 – 1928) Philipine Henriette Schröder von Ehrsen Nr. 26, übernimmt aber den Taufeinträgen seiner sechs Kinder zufolge erst um 1888 die elterliche Stätte Hörste Nr. 13. Der 1877 geborene älteste Sohn, ebenfalls mit Vornamen Friedrich Wilhelm, wird 1925/26 als &#039;&#039;Huneke Fritz, Landwirt&#039;&#039; im Adressbuch geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grundbuch &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 A, Nr. 8907&amp;lt;/ref&amp;gt; finden sich dementsprechend folgende Eigentümer-Einträge zur Stätte Nr. 13:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. bei Anlegung des Buches (Anfang 1888): Hunke, Wilhelm, Zimmermann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. ab 20. Juni 1888: Hunke, Fritz, Zimmermann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. ab 3. Mai 1937: Hunke, Friedrich, Zimmermann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. ab 8. Februar 1961: Hunke, Wilhelm, Tischlermeister &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewohner der Stätte Hörste Nr. 13 in Volkszählungen (VZ) und Adressbüchern (AB):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1769 (VZ):    13  Huncke (Ma + Fr, 1 So, 2 Tö)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1776 (VZ):    13  Joh: Töns Huncke (Ma + Fr, keine Kinder), Leibzüchter (Ma + Fr, 1 To), Einl. Jakob Sielemann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 (VZ):    13  3 Wohnhäuser, Joh. Henrich Hunke, Einl. H. H. Kulemann; Einl. Töns H. Hülß; Einl. Friedrich Ad. Beining&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900/01 (AB): 13 Hunke, Friedrich, Tischler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925/26 (AB): 13 Huneke, Friedrich Zimmermann; Huneke Fritz, Landwirt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
[https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Hunke_(Politiker) Heinrich Hunke], geb. 1902 in Heipke/Lippe, † 2000 in Hannover, gehörte zu dem Personenkreis, der sowohl vor als auch nach 1945 hohe Positionen in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft bekleidet hat. Hunke, dessen namensgebende Vorfahren bis zum 18. Jahrhundert auf der Hörster Stätte Hunke gesessen haben, hat Ende der 1930er Jahre seine Familiengeschichte aufwändig erforscht und anspruchsvoll graphisch aufbereiten lassen. Diese in seinem Nachlass befindliche Familienchronik (LAV NRW OWL, D 72 Nr. 217; 31 Kartonblätter, nicht paginiert) ist vom Geist der damaligen Zeit durchdrungen, enthält Irrtümer, zugleich aber wichtige Informationen zu Geschichte, Gebäuden, Inschriften und Eigentümern/Bewohnern der Stätte Hörste Nr. 13  -  hier mit &amp;quot;(H. Hunke)&amp;quot; gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
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{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}[[Kategorie:Hoppenplöcker]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hiddentruper_Stra%C3%9Fe_6x_(H%C3%B6rste)&amp;diff=58888</id>
		<title>Hiddentruper Straße 6x (Hörste)</title>
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		<updated>2026-04-27T06:36:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer=virtuell {{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94600, 8.7564&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=010&lt;br /&gt;
}}Etwa dort, wo gegenüber den Häusern 11 und 13 die Straße &amp;quot;Hörster Bruch&amp;quot; auf die Hiddentruper Straße einmündet, lag die ursprüngliche Hofstelle des Hofes Brockmann, Hörste Nr. 10. Sie verschwand nach Gebäudekauf auf der gegenüberliegenden Straßenseite und Umzug 1919/20 sukzessive durch Abbruch der Gebäude  -  letzte Reste erst mit Verlegung der Straße Hörster Bruch auf die heutige Trasse um 1970.&lt;br /&gt;
[[Datei:1533 Salbuch Brokmann LAV NRW OWL L101CI 00090 0008.jpg|mini|Salbuch der Vogtei Lage von 1533: Eintrag zur Stätte Brokmann in Hörste, LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 90, S. 7]]&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die frühere Stätte Brokmann (ab 1766 Nr. 10) gehört zu den sehr alten, bereits im Salbuch von 1533 aufgeführten Hörster Höfen: &#039;&#039;Bruckman tho Horst. Bruckman dat guet hoert vnsen g. H.  de man yß ampt frye, wyff vnd kynder hoeren vnsen g. H. Schuld V Sch Havere, I gr Schatte  Dinst vnd Kogelt vnsen g. H., den tigent vom allen dynghe boere de moenecke tho meyrenfelde, hefft XVIII sch havern Landt.&#039;&#039; Übertragen in moderne Sprache etwa: Brokmann zu Hörste. Brokmann, das Gut gehört unserem g.(nädigen) H.(errn), der Mann ist amtsfrei, Weib und Kinder gehören unserem g. H., Schuld(korn) 5 Sch(effel) Hafer, 1 Gr(oschen) Schatz, Dienst und Kuhgeld unserem  g. H., der Zehnte von allen Dingen gebührt den Mönchen zu Marienfeld, hat 18 Scheffelsaat (Hafer) Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stätte wird in frühen Schatzregistern in folgender Weise genannt: 1497 &#039;&#039;Bertold in dem Broke ½  m.&#039;&#039;, 1507 &#039;&#039;Bartold im Broke 1 g.&#039;&#039;, 1535 &#039;&#039;Bartold vor dem Wolde 1 G.&#039;&#039;, 1545 &#039;&#039;Bartoldt  vor dem Wolde 1 Fl.&#039;&#039;, 1562 &#039;&#039;Bartoldt vor dem Broike 2 Fl.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Fr. Verdenhalven, Die lipp. Landschatzreg. von 1535, 1545, 1562, u. 1572, Münster 1971, vgl. Anmerkung S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1572 -, 1590 -, 1618 &#039;&#039;Brockman 1 Gfl.&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Namensform „vor dem Brok/Bruch“ bzw. „vor dem Walde“ ist offensichtlich geographischen Ursprungs. Die früheste Hörste-Karte von Friemel &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 73 Nr. 7/13&amp;lt;/ref&amp;gt;   verdeutlicht, dass die Stätte Brokmann einst am östlichen Ortsrand lag, wo noch 1730 hinter kleineren Äckern der damals baumbestandene Teil des Hörster Bruches begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1635/36  -  in schweren Zeiten von Krieg und Pest  -   verstirbt der Kötter Henrich Brokmann in Hörste, hinterlässt seine Stätte mit 2 Kühen und dem üblichen Inventar, auch 74 Taler verliehenes Geld, aber keine Ehefrau/Witwe, jedoch eine 3- oder 4-jährige Tochter namens &#039;&#039;Netgen&#039;&#039; (Agnete).&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 174, S. 166&amp;lt;/ref&amp;gt;  Im Salbuch um 1640 heißt es demgemäß zur Stätte Brokmann (S. 157): &#039;&#039;Broeckman ein Mittellkötter, ist der gn. Herrschafft Eigen. Ist itzo leddigh vnnd kein Besitzer.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 92, S. 152&amp;lt;/ref&amp;gt;   -  aber auch (S. 160): &#039;&#039;Vff Brockmans Hoffe zu Hörste ist Henrich Schulte, wohnet im rechten Wohnhause, weile kein Besitzer da ist, hadt zu 4 Schfl. Roggen landt  .  .&#039;&#039;  . Auch fünf Jahre später ist die Situation offenbar unverändert: &#039;&#039;Brockmanß Hoeff ist leddig, gibdt aber ettwaß in die Contrib.&#039;&#039;(ution) &#039;&#039;vndt werden der Herrschafft gefelle bezahlt. Davor wirdt das Landt von anderen besamet.&#039;&#039; Vieh gibt es zu dieser Zeit nicht auf dem Hof.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, CL 101 C I Nr. 94 &amp;lt;/ref&amp;gt;  1656 ist die Tochter fast erwachsen (24 Jahre alt).&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z Nr. 1424, S. 400&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Erst 1661 findet sich mit Jürgen Obermeier aus Pivitsheide ein Ehemann, der zu ihr &#039;&#039;auff ihrer Eltern nachgelaßene verdorbene Klein Kötterstedte&#039;&#039; kommt und „Brokmann wird.“&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 133, S. 879&amp;lt;/ref&amp;gt; Der neue Kötter bringt ein Pferd, 2 Kühe und 60 Taler mit, verbessert so die „verdorbene“ Stätte und wird 1664 auch Bauerrichter in Hörste. Als er 1683 verstirbt, hinterlässt er sechs Kinder, von denen der älteste Sohn Hans Henrich sehr jung heiratet und die Stätte übernimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 134, S. 195&amp;lt;/ref&amp;gt;  Zu dieser wird angemerkt: &#039;&#039;Stehet gar schlegt.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 179, S. 81&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Des jungen Brokmanns Schwester Christine (geb. um 1675) wird 1699 mit einer traurigen Geschichte aktenkundig: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 63 Nr. 28 (1699)&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;Ehebruch und Kindeszeugung des wegen Dieberei außer Landes verwiesenen Hampe aus Hohenwart mit der Christina Brockmann aus Hörste&#039;&#039;  Sie hat sich mit einem verheirateten Kriminellen eingelassen, der ausgewiesen wurde, ist mit ihm durchgebrannt, dann aber zur Taufe des gemeinsamen Kindes zeitweilig nach Lippe zurückgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Hof Brokmann wird es unterdessen schwieriger. Im Mai 1710 gibt Hans Henrich Brokmann auf dem Amt in Detmold zu Protokoll, dass sein Pferd verreckt sei und er nun eine Scheffelsaat Land versetzen müsse, um 25 Taler für ein neues leihen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A Nr. 162, S. 55r&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herbst 1724 kommt es zur Katastrophe; der Kötter Simon Jobst Brokmann berichtet 2 ½ Jahre später in einer Eingabe an die Regierung, &#039;&#039;leÿder&#039;&#039; habe ihn &#039;&#039;das große Unglücke getroffen  .  .  .  daß mir umb Michaeli, wie eben mein Korn und flachs eingescheuret, das rechte Wohnhauß abgebrandt, wodurch dan&#039;&#039;(n) &#039;&#039;dermaßen, weilen nichts mehr behalten, alß was ich, meine Frau und Kindern, an Kleidern auf dem Leibe gehabt, so zurücke gesetzet, daß ohnmögl. weilen nicht alleine das abgebrandte Hauß von neuem wieder habe aufbauen, sondern auch was an Haußgeräth darin nöthig gewesen, wie auch Saat= und Brodt=Korn, vor baar geld habe anschaffen müßen.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 21 Nr. 135&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist Abgaben schuldig geblieben und bittet um deren Erlass. Dem wird entsprochen, nachdem der Vogt in Lage die Angaben als sachlich richtig bestätigt und hinzugefügt hat, &#039;&#039;Supplicante&#039;&#039; sei &#039;&#039;allem Vernehmen nach kein Verderber sondern ein fleißiger Mensch.&#039;&#039; Irgendwie wird diese Krise überwunden, und das Leben auf dem Hof Brokmann verläuft lange Zeit eher unspektakulär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1865 übergibt der abtretende Kötter, Interimswirt Ernst Heinrich Drake, die Stätte an den volljährig gewordenen Anerben, seinen Stiefsohn Christoph Brokmann (1840 – 1914). &#039;&#039;Der Interimswirth Brokmann erhält, nachdem er über die Führung seiner Wirthschaft Nachweise gegeben  -  in Berücksichtigung, daß diese nicht allenthalben wie sie sein sollten ausgefallen, nur folgendes zur Leibzucht:  1) das neu erbaute Leibzuchtshaus als Wohnung, 2)  .&#039;&#039;  .  . &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26, Bd. XX&amp;lt;/ref&amp;gt;  Der Anerbe übernimmt den Hof mit 1350 Taler Schulden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1902 steht der nächste Generationswechsel auf dem Hof an. Der alte Kötter Christoph Brokmann ist seit einem Jahr verwitwet, sein Sohn, der Anerbe August Brokmann (1871 – 1939), hat zwei Jahre zuvor geheiratet und soll nun den Hof übernehmen. Dies bedeutet erhebliche Verpflichtungen: 3000 Mark will der abtretende Kötter selbst statt einer Leibzucht haben,  mehrere jüngere, noch unverheiratete Schwestern sollen mit je 500 Mark abgefunden werden. Zugleich bekundet der alte Brokmann selbst, dass sein Kolonat sehr verschuldet sei. Der Anerbe versucht zunächst, beim Amtsgericht eine Minderung der Brautschätze zu erreichen und lehnt schließlich die Übernahme der Stätte ab.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300190&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu dieser Übernahme kommt es erst Mitte 1913, als der alte Vater nach einem Sturz verletzt ist. Jetzt ist der Hof mit 22 950 Mark Hypotheken belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großes Geschick in schwierigen Zeiten beweist das Ehepaar Brokmann, indem es am Vorabend der großen Inflation 1918/19 die Nachbarstätte Nr. 6 und 1919/20 die Nachbarstätte Nr. 72 kauft. Das führt zu noch mehr Schulden, die aber bald (mit entwertetem Geld) getilgt werden können. Auch der Wohnsitz der Familie wird auf Stätte Nr. 6, später auf Nr. 72 verlegt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg endet die Bewirtschaftung der knapp 20 ha großen Stätte Brokmann; Grundstücke werden sukzessive verkauft  -  unter anderem das Areal für den Bau der Hörster Schule (1950; ca. 1500 qm), Ackerland auf dem Hörsterbruch, das der Stätte bei der Teilung um 1840 zugefallen ist, zur Ansiedlung des Industriebetriebes Slendor ( 1965; mehrere Hektar) sowie zwei Baugrundstücke, wo zuvor das alte Haus Nr. 6 gestanden hat (1981).&lt;br /&gt;
[[Datei:1913 Ortskern Hörste Neutrassierung Hiddentruper Straße.jpg|mini|Straßen und Höfe/Häuser im Ortskern Hörste (Karte zur Neutrassierung der Hiddentruper Straße), 1913, LAV NRW OWL, L 80.22 Nr. 453]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1969 Hörste Ausschnitt D73 Tit4 00975.jpg|mini|Straßen und Höfe/Häuser im Ortskern Hörste, 1969 (es existieren die Häuser Nr. 6 u. Nr. 72, nicht aber Nr. 10), LAV NRW OWL, D 73 Tit. 4 Nr. 975]]&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Etwa dort, wo einst die Hofstelle Brokmann Nr. 10 gelegen hat, befindet sich heute die Einmündung der Straße Hörster Bruch auf die Hiddentruper Straße. Diese Einmündung ist mit dem Ausbau der Straße Hörster Bruch (um/nach 1970 ?) verlegt worden. Vor dem Ausbau führte die Straße vor der Schule entlang und traf nach einer scharfen Rechtskurve zwischen dem Saalbau des Hörster Kruges und Cafe Hanning auf die Hiddentruper Straße. Etwa auf der heutigen Trasse führte zuvor lediglich ein Feldweg entlang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1730 wird der Hof im Messbuch mit &#039;&#039;2 gebäu&#039;&#039;(den) aufgeführt, von denen eines wenige Jahre zuvor nach Brand neu errichtet wurde. 1752/53, 1783 und auch 1829 enthält das Salbuch &#039;&#039;an Gebäuden 1. das Wohnhaus, 2. die Leibzucht, 3. das Backhaus.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Folgende Informationen betreffen darüber hinaus den Gebäudebestand der Stätte Nr. 10:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1800  Der Neuwohner Simon Herm Riesenberg, Piv. Nr. 89, hat &#039;&#039;ein alt Hauß von Brokman auß Hörste vür 60 rth&#039;&#039; (gekauft und) &#039;&#039;richtieg bezahl .&#039;&#039;  .  .&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 T 1 Nr. 1288&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
- 1865  Abtretung der Stätte Brokmann Nr. 10: Der abtretende Kötter erhält &#039;&#039;das neu erbaute Leibzuchtshaus als Wohnung.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26 Bd. XX&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
- 1882  Backhaus entkernt zum Back- und Viehhaus&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 431&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
- 1885  Wohnhaus; Durchbau und Anbau&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 431&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
- 1903  Backhaus abgebrochen &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 212&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
- 1913  Neubau eines Wagenschuppens, ab 1914 Gebäudesteuer-pflichtig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1921  Leibzucht abgebrochen &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300190, S. 162&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
- 1933  Wohnhaus abgebrochen, Scheune neu erbaut &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300190, S. 218&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Letzte Bebauungsreste der früheren Hofstelle Hörste Nr. 10 verschwinden mit dem Ausbau der Straße Hörster Bruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
ca. 1625 – 1637  Henrich Brokmann (oder eingeh.), † 1637, ∞ vor 1632 NN (oder Brokmann)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
•	Neschen, * um 1625, ∞ 1650 Johann Lillemeier aus Oerlinghausen, werden Einl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Netgen, * 1632, Anerbin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1637 – 1661  Hof „ledig“ / wird nicht bewirtschaftet; teils verpachtet, teils brach liegend)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1661 – 1683  Jürgen Obermeier († 1683) aus Piv. VL, ∞ 1661 Netgen Brokmann; er wird KK Brokmann in Hörste Nr. 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
•	Hans Henrich, * um 1662, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna &amp;lt;u&amp;gt;Elisabeth&amp;lt;/u&amp;gt;, * um 1662 (unehel. Kind * 1688) ∞ 1721 Bartold Christoph Wind, Eheleute leben als Einl. auf Hörste Nr. 6; sie † 1739&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Jobst, * um 1666, 1708 Einl. bei Hilbern im Hey, † vor 1731&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Christine, * um 1675 (2 unehel. Kinder, * um 1699 u. um 1705)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1683 – 1716  Hans Henrich Brokmann (ca. 1662 – 1728), ∞ 1683 Catrina Margaretha (Gretke) Wiese (ca. 1658 – 1716) aus Müssen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Catrina Ilsabein, * 1691, ∞ 1709 Johann Eberhard Hanning&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Simon Jost, * 1693,  Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna &amp;lt;u&amp;gt;Elisabeth&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1693, ∞ 1717 Johan Herman Grothof (1682 – 1754), Einl. in Hörste Nr. 15, † vor 1745&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Trin Angnetha, * 1695, ∞ 1718 Cord Henrich Strate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann, * 1701, ∞ 1731 Maria Ilsabein Hunke aus Billinghausen; werden Einl.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Anne Margarethe, * 1704, ∞ 1744 Cord Schling, Witwer im Mackenbruch&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Trine Ilsabein, * 1705, ∞ 1729 Hans Berend Culemann, Witwer in Währentrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1716 – 1743  Simon Jobst Brokmann (1693 – vor 1762), ∞ 1716 Anna Margarethe Wiemann (1679 – 1761) aus Hiddentrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	(Johann) Berend Henrich, * 1718, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Ilsabein, * 1722, † 1740&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Cordt Simon, * 1724, ∞ 1753 Anna Maria Elisabeth Schmaske (1737 – 1772), Anerbin in Haustenbeck Nr. 3, wird Schmaske, † 1794&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Berend, * 1726&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1743 – 1771  (Johann) Berend Henrich Brokmann (1718 – 1776), ∞ (I) 1743 Anna Cathrina Barkemeier (1716 – 1757) aus Billinghausen, ∞ (II) 1718 Anna Maria Brink (1734 – 1802) aus Wissentrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder aus 2 Ehen:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Trine Ilsabein,  * 1744&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Töns Berend, * 1746, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Margarethe Ilsabein, * 1749,  ∞ 1777 Conrad Heymann a. d. Pivitsheide, † 1790 (Kindbett)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Amalia Elisabeth, * 1752, † 1769 (Brustkrankheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann Moritz, * 1755, † 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Marie Lisabeth, * 1759&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Marie Ilsabein, * 1762&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Amalia &amp;lt;u&amp;gt;Louisa&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1765, ∞ 1792 Witwer Johann Töns Rehm, geb. Kindsgrab (1761- 1824), KK in Augusdorf, sie wird Rehmsche, † 1846&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Cathrina Florentina Elisabeth, * 1769, † 1838 in Augustdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friderich Adolph, * um 1772, ∞ 1802 Justine Friederike Bügener in Aug., die Eheleute gründen die Neuwohnerstätte Augustdorf Nr. 77; er † 1833&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1771 – 1813  Johann Töns Berend Brokmann (1746 - 1813), ∞ 1771 Amalie Arend in Eken (oder: Eke) (1747 - 1815) von Piv. VH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Johann Jobst, * 1773, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Christoph, * 1775, † 1777 (Kinderschürken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Berend Henrich Christoph, * 1778, † 1847&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann Christoph. * 1780, † 1843 (Schwindsucht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Amalia Sophia, * 1785, † 1789 (Schürken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hanna Luisa, * 1788, † 1788 (Kinderschürken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johanne Wilhelmine Hedwig, * 1789, ∞ 1820 Johann Henrich Ernst, Tischler aus Greste, Eheleute werden Einl. in Hörste&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1814 – ca. 1838   Johann Jobst Brokmann (1773 – ca. 1838), ∞ (I) 1814 Friderika Florentine Eke (Arend in Eichen) (1787 – 1829) von Piv. VL Nr. 16, ∞ (II) 1831 Ilsabein Anna Maria Stöppler (1793 – 1873) von Billinghausen Nr. 6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Caroline&amp;lt;/u&amp;gt; Henriette Amalie, * 1815&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Henriette&amp;lt;/u&amp;gt; Amalie, * 1817&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Henrich &amp;lt;u&amp;gt;Christoph&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1819, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friederica &amp;lt;u&amp;gt;Wilhelmine&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1821&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Ludwig&amp;lt;/u&amp;gt; August, * 1825&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friedrich Hermann (&amp;lt;u&amp;gt;Fritz&amp;lt;/u&amp;gt;), * 1827&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1840 – 1843  Johann Henrich &amp;lt;u&amp;gt;Christoph&amp;lt;/u&amp;gt; Brokmann (1819 – 1843), ∞ (I) 1840 Henriette Wilhelmine Hilbrink (1815 – 1876) von Hörste Nr. 7, diese ∞ (II) 1844 Ernst Heinrich Drake  (1818 – 1882) von Kirchheide Nr. 42, der Interimswirt Brokmann wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder aus 2 Ehen:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Christoph&amp;lt;/u&amp;gt; Heinrich, * 1840, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Friedrich&amp;lt;/u&amp;gt; Wilhelm, * 1842, lebt 1865 in Bremen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Justine Emilie, * 1844, ∞ 1866 Joh. Friedr. Wilh. Pollmann, Ziegler u. Einl. in Billinghausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Auguste&amp;lt;/u&amp;gt; Karoline, * 1846, ∞ 1869 Friedr. Adolf (&amp;lt;u&amp;gt;Fritz&amp;lt;/u&amp;gt;) Meyer (1839 – 1908), Einl. u. Ziegler, später Ziegelmeister u. Gründer der Stätte Hörste Nr. 72&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gottlieb August, * 1848&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Ernst Heinrich August, * 1851, † 1852 (Schwindsucht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1844 – 1865  Ernst Heinrich Brokmann, geb. Drake (vgl. oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1865 – 1913  &amp;lt;u&amp;gt;Christoph&amp;lt;/u&amp;gt; Heinrich Brokmann (1840 – 1914), ∞ 1865 Sophie Wilhelmine Karoline Tiemann (1841 – 1901) von Meiersfeld Nr. 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Luise Auguste, * 1865, ∞ 1889 Christoph &amp;lt;u&amp;gt;Adolph&amp;lt;/u&amp;gt; Strate, wird Stratesche auf Hörste Nr. 20, † 1890 (Kindbett)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Louis Leopold, * 1866, † 1868 (Brustkrankheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Ernst Friedrich, * 1867, † 1868 (Ruhr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friedrich Gottlieb Christoph, * 1868, †1869&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gustaf Eduard, * 1869, † 1882&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Adolf &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1871, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gottlieb, * 1873&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Friedrich Wilhelm, * 1876, † 1876 (Kopfkrankheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Hermine&amp;lt;/u&amp;gt; Pauline, * 1878 (1900 Trauzeugin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Karl, * 1881 (1913 Landwirt in Garmen bei Lünen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Sophie, * 1884&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 – 1929 Adolf &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Brokmann (1871 – 1939), ∞ 1900 &amp;lt;u&amp;gt;Emilie&amp;lt;/u&amp;gt; Auguste Prüßner (1880 – n. 1940) von Asmissen Nr. 14&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Friedrich Walter (&amp;lt;u&amp;gt;Fritz&amp;lt;/u&amp;gt;), * 1900, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Paul, * 1904&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1929  Fritz Brokmann (1900 – 1955)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewohner des Hofes Hörste Nr. 10 in Volkszählungen (VZ) und Adressbüchern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1769 (VZ): (Nr.) &#039;&#039;10 Brockmann&#039;&#039; (Ma + Fr + 1 So üb. 10 J. † 1 To üb. 10 J. † 2 Tö. unt. 10 J.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einl. Joh. Jost Grothoff&#039;&#039; (Ma + Fr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1776 (VZ): (Nr.) &#039;&#039;10  Tönß Berend Brockmann&#039;&#039; (Ma + Fr + 2 Sö unt. 14 J.)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Leibzüchterinne&#039;&#039; (Fr + 1 So unt. 14 J. + 2 Tö)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1828 (VZ): (Nr.) 10   2 Wohnhäuser, &#039;&#039;Joh. Jobst Brokmann&#039;&#039; (Ma + Fr + 3 Sö  + 3 Tö)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einl. Friedr. Justus Wendt&#039;&#039; (Ma + Fr + 2 Sö + 1 To)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Brokmann, Christoph, Landwirth&lt;br /&gt;
* 1926&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Brechmann, Hermann, Ziegler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausstätte in Hörste]] [[Kategorie:Hiddentruper Straße (Hörste)]] [[Kategorie:Kleinkötter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hiddentruper_Stra%C3%9Fe_6x_(H%C3%B6rste)&amp;diff=58887</id>
		<title>Hiddentruper Straße 6x (Hörste)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hiddentruper_Stra%C3%9Fe_6x_(H%C3%B6rste)&amp;diff=58887"/>
		<updated>2026-04-27T06:27:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer=virtuell {{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94600, 8.7564&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=010&lt;br /&gt;
}}Etwa dort, wo gegenüber den Häusern 11 und 13 die Straße &amp;quot;Hörster Bruch&amp;quot; auf die Hiddentruper Straße einmündet, lag die ursprüngliche Hofstelle des Hofes Brockmann, Hörste Nr. 10. Sie verschwand nach Gebäudekauf auf der gegenüberliegenden Straßenseite und Umzug 1919/20 sukzessive durch Abbruch der Gebäude  -  letzte Reste erst mit Verlegung der Straße Hörster Bruch auf die heutige Trasse um 1970.&lt;br /&gt;
[[Datei:1533 Salbuch Brokmann LAV NRW OWL L101CI 00090 0008.jpg|mini|Salbuch der Vogtei Lage von 1533: Eintrag zur Stätte Brokmann in Hörste, LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 90, S. 7]]&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die frühere Stätte Brokmann (ab 1766 Nr. 10) gehört zu den sehr alten, bereits im Salbuch von 1533 aufgeführten Hörster Höfen: &#039;&#039;Bruckman tho Horst. Bruckman dat guet hoert vnsen g. H.  de man yß ampt frye, wyff vnd kynder hoeren vnsen g. H. Schuld V Sch Havere, I gr Schatte  Dinst vnd Kogelt vnsen g. H., den tigent vom allen dynghe boere de moenecke tho meyrenfelde, hefft XVIII sch havern Landt.&#039;&#039; Übertragen in moderne Sprache etwa: Brokmann zu Hörste. Brokmann, das Gut gehört unserem g.(nädigen) H.(errn), der Mann ist amtsfrei, Weib und Kinder gehören unserem g. H., Schuld(korn) 5 Sch(effel) Hafer, 1 Gr(oschen) Schatz, Dienst und Kuhgeld unserem  g. H., der Zehnte von allen Dingen gebührt den Mönchen zu Marienfeld, hat 18 Scheffelsaat (Hafer) Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stätte wird in frühen Schatzregistern in folgender Weise genannt: 1497 &#039;&#039;Bertold in dem Broke ½  m.&#039;&#039;, 1507 &#039;&#039;Bartold im Broke 1 g.&#039;&#039;, 1535 &#039;&#039;Bartold vor dem Wolde 1 G.&#039;&#039;, 1545 &#039;&#039;Bartoldt  vor dem Wolde 1 Fl.&#039;&#039;, 1562 &#039;&#039;Bartoldt vor dem Broike 2 Fl.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Fr. Verdenhalven, Die lipp. Landschatzreg. von 1535, 1545, 1562, u. 1572, Münster 1971, vgl. Anmerkung S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1572 -, 1590 -, 1618 &#039;&#039;Brockman 1 Gfl.&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Namensform „vor dem Brok/Bruch“ bzw. „vor dem Walde“ ist offensichtlich geographischen Ursprungs. Die früheste Hörste-Karte von Friemel &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 73 Nr. 7/13&amp;lt;/ref&amp;gt;   verdeutlicht, dass die Stätte Brokmann einst am östlichen Ortsrand lag, wo noch 1730 hinter kleineren Äckern der damals baumbestandene Teil des Hörster Bruches begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1635/36  -  in schweren Zeiten von Krieg und Pest  -   verstirbt der Kötter Henrich Brokmann in Hörste, hinterlässt seine Stätte mit 2 Kühen und dem üblichen Inventar, auch 74 Taler verliehenes Geld, aber keine Ehefrau/Witwe, jedoch eine 3- oder 4-jährige Tochter namens &#039;&#039;Netgen&#039;&#039; (Agnete).&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 174, S. 166&amp;lt;/ref&amp;gt;  Im Salbuch um 1640 heißt es demgemäß zur Stätte Brokmann (S. 157): &#039;&#039;Broeckman ein Mittellkötter, ist der gn. Herrschafft Eigen. Ist itzo leddigh vnnd kein Besitzer.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 92, S. 152&amp;lt;/ref&amp;gt;   -  aber auch (S. 160): &#039;&#039;Vff Brockmans Hoffe zu Hörste ist Henrich Schulte, wohnet im rechten Wohnhause, weile kein Besitzer da ist, hadt zu 4 Schfl. Roggen landt  .  .&#039;&#039;  . Auch fünf Jahre später ist die Situation offenbar unverändert: &#039;&#039;Brockmanß Hoeff ist leddig, gibdt aber ettwaß in die Contrib.&#039;&#039;(ution) &#039;&#039;vndt werden der Herrschafft gefelle bezahlt. Davor wirdt das Landt von anderen besamet.&#039;&#039; Vieh gibt es zu dieser Zeit nicht auf dem Hof.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, CL 101 C I Nr. 94 &amp;lt;/ref&amp;gt;  1656 ist die Tochter fast erwachsen (24 Jahre alt).&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z Nr. 1424, S. 400&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Erst 1661 findet sich mit Jürgen Obermeier aus Pivitsheide ein Ehemann, der zu ihr &#039;&#039;auff ihrer Eltern nachgelaßene verdorbene Klein Kötterstedte&#039;&#039; kommt und „Brokmann wird.“&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 133, S. 879&amp;lt;/ref&amp;gt; Der neue Kötter bringt ein Pferd, 2 Kühe und 60 Taler mit, verbessert so die „verdorbene“ Stätte und wird 1664 auch Bauerrichter in Hörste. Als er 1683 verstirbt, hinterlässt er sechs Kinder, von denen der älteste Sohn Hans Henrich sehr jung heiratet und die Stätte übernimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 134, S. 195&amp;lt;/ref&amp;gt;  Zu dieser wird angemerkt: &#039;&#039;Stehet gar schlegt.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 179, S. 81&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Des jungen Brokmanns Schwester Christine (geb. um 1675) wird 1699 mit einer traurigen Geschichte aktenkundig: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 63 Nr. 28 (1699)&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;Ehebruch und Kindeszeugung des wegen Dieberei außer Landes verwiesenen Hampe aus Hohenwart mit der Christina Brockmann aus Hörste&#039;&#039;  Sie hat sich mit einem verheirateten Kriminellen eingelassen, der ausgewiesen wurde, ist mit ihm durchgebrannt, dann aber zur Taufe des gemeinsamen Kindes zeitweilig nach Lippe zurückgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Hof Brokmann wird es unterdessen schwieriger. Im Mai 1710 gibt Hans Henrich Brokmann auf dem Amt in Detmold zu Protokoll, dass sein Pferd verreckt sei und er nun eine Scheffelsaat Land versetzen müsse, um 25 Taler für ein neues leihen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A Nr. 162, S. 55r&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herbst 1724 kommt es zur Katastrophe; der Kötter Simon Jobst Brokmann berichtet 2 ½ Jahre später in einer Eingabe an die Regierung, &#039;&#039;leÿder&#039;&#039; habe ihn &#039;&#039;das große Unglücke getroffen  .  .  .  daß mir umb Michaeli, wie eben mein Korn und flachs eingescheuret, das rechte Wohnhauß abgebrandt, wodurch dan&#039;&#039;(n) &#039;&#039;dermaßen, weilen nichts mehr behalten, alß was ich, meine Frau und Kindern, an Kleidern auf dem Leibe gehabt, so zurücke gesetzet, daß ohnmögl. weilen nicht alleine das abgebrandte Hauß von neuem wieder habe aufbauen, sondern auch was an Haußgeräth darin nöthig gewesen, wie auch Saat= und Brodt=Korn, vor baar geld habe anschaffen müßen.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 21 Nr. 135&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist Abgaben schuldig geblieben und bittet um deren Erlass. Dem wird entsprochen, nachdem der Vogt in Lage die Angaben als sachlich richtig bestätigt und hinzugefügt hat, &#039;&#039;Supplicante&#039;&#039; sei &#039;&#039;allem Vernehmen nach kein Verderber sondern ein fleißiger Mensch.&#039;&#039; Irgendwie wird diese Krise überwunden, und das Leben auf dem Hof Brokmann verläuft lange Zeit eher unspektakulär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1865 übergibt der abtretende Kötter, Interimswirt Ernst Heinrich Drake, die Stätte an den volljährig gewordenen Anerben, seinen Stiefsohn Christoph Brokmann (1840 – 1914). &#039;&#039;Der Interimswirth Brokmann erhält, nachdem er über die Führung seiner Wirthschaft Nachweise gegeben  -  in Berücksichtigung, daß diese nicht allenthalben wie sie sein sollten ausgefallen, nur folgendes zur Leibzucht:  1) das neu erbaute Leibzuchtshaus als Wohnung, 2)  .&#039;&#039;  .  . &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26, Bd. XX&amp;lt;/ref&amp;gt;  Der Anerbe übernimmt den Hof mit 1350 Taler Schulden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1902 steht der nächste Generationswechsel auf dem Hof an. Der alte Kötter Christoph Brokmann ist seit einem Jahr verwitwet, sein Sohn, der Anerbe August Brokmann (1871 – 1939), hat zwei Jahre zuvor geheiratet und soll nun den Hof übernehmen. Dies bedeutet erhebliche Verpflichtungen: 3000 Mark will der abtretende Kötter selbst statt einer Leibzucht haben,  mehrere jüngere, noch unverheiratete Schwestern sollen mit je 500 Mark abgefunden werden. Zugleich bekundet der alte Brokmann selbst, dass sein Kolonat sehr verschuldet sei. Der Anerbe versucht zunächst, beim Amtsgericht eine Minderung der Brautschätze zu erreichen und lehnt schließlich die Übernahme der Stätte ab.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300190-300192&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu dieser Übernahme kommt es erst Mitte 1913, als der alte Vater nach einem Sturz verletzt ist. Jetzt ist der Hof mit 22 950 Mark Hypotheken belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großes Geschick in schwierigen Zeiten beweist das Ehepaar Brokmann, indem es am Vorabend der großen Inflation 1918/19 die Nachbarstätte Nr. 6 und 1919/20 die Nachbarstätte Nr. 72 kauft. Das führt zu noch mehr Schulden, die aber bald (mit entwertetem Geld) getilgt werden können. Auch der Wohnsitz der Familie wird auf Stätte Nr. 6, später auf Nr. 72 verlegt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg endet die Bewirtschaftung der knapp 20 ha großen Stätte Brokmann; Grundstücke werden sukzessive verkauft  -  unter anderem das Areal für den Bau der Hörster Schule (1950; ca. 1500 qm), Ackerland auf dem Hörsterbruch, das der Stätte bei der Teilung um 1840 zugefallen ist, zur Ansiedlung des Industriebetriebes Slendor ( 1965; mehrere Hektar) sowie zwei Baugrundstücke, wo zuvor das alte Haus Nr. 6 gestanden hat (1981).&lt;br /&gt;
[[Datei:1913 Ortskern Hörste Neutrassierung Hiddentruper Straße.jpg|mini|Straßen und Höfe/Häuser im Ortskern Hörste (Karte zur Neutrassierung der Hiddentruper Straße), 1913, LAV NRW OWL, L 80.22 Nr. 453]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1969 Hörste Ausschnitt D73 Tit4 00975.jpg|mini|Straßen und Höfe/Häuser im Ortskern Hörste, 1969 (es existieren die Häuser Nr. 6 u. Nr. 72, nicht aber Nr. 10), LAV NRW OWL, D 73 Tit. 4 Nr. 975]]&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Etwa dort, wo einst die Hofstelle Brokmann Nr. 10 gelegen hat, befindet sich heute die Einmündung der Straße Hörster Bruch auf die Hiddentruper Straße. Diese Einmündung ist mit dem Ausbau der Straße Hörster Bruch (um/nach 1970 ?) verlegt worden. Vor dem Ausbau führte die Straße vor der Schule entlang und traf nach einer scharfen Rechtskurve zwischen dem Saalbau des Hörster Kruges und Cafe Hanning auf die Hiddentruper Straße. Etwa auf der heutigen Trasse führte zuvor lediglich ein Feldweg entlang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1730 wird der Hof im Messbuch mit &#039;&#039;2 gebäu&#039;&#039;(den) aufgeführt, von denen eines wenige Jahre zuvor nach Brand neu errichtet wurde. 1752/53, 1783 und auch 1829 enthält das Salbuch &#039;&#039;an Gebäuden 1. das Wohnhaus, 2. die Leibzucht, 3. das Backhaus.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Folgende Informationen betreffen darüber hinaus den Gebäudebestand der Stätte Nr. 10:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1800  Der Neuwohner Simon Herm Riesenberg, Piv. Nr. 89, hat &#039;&#039;ein alt Hauß von Brokman auß Hörste vür 60 rth&#039;&#039; (gekauft und) &#039;&#039;richtieg bezahl .&#039;&#039;  .  .&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 T 1 Nr. 1288&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
- 1865  Abtretung der Stätte Brokmann Nr. 10: Der abtretende Kötter erhält &#039;&#039;das neu erbaute Leibzuchtshaus als Wohnung.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26 Bd. XX&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
- 1882  Backhaus entkernt zum Back- und Viehhaus&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 431&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
- 1885  Wohnhaus; Durchbau und Anbau&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 431&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
- 1903  Backhaus abgebrochen &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 212&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
- 1913  Neubau eines Wagenschuppens, ab 1914 Gebäudesteuer-pflichtig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1921  Leibzucht abgebrochen &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300190, S. 162&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
- 1933  Wohnhaus abgebrochen, Scheune neu erbaut &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300190, S. 218&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Letzte Bebauungsreste der früheren Hofstelle Hörste Nr. 10 verschwinden mit dem Ausbau der Straße Hörster Bruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
ca. 1625 – 1637  Henrich Brokmann (oder eingeh.), † 1637, ∞ vor 1632 NN (oder Brokmann)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
•	Neschen, * um 1625, ∞ 1650 Johann Lillemeier aus Oerlinghausen, werden Einl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Netgen, * 1632, Anerbin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1637 – 1661  Hof „ledig“ / wird nicht bewirtschaftet; teils verpachtet, teils brach liegend)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1661 – 1683  Jürgen Obermeier († 1683) aus Piv. VL, ∞ 1661 Netgen Brokmann; er wird KK Brokmann in Hörste Nr. 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
•	Hans Henrich, * um 1662, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna &amp;lt;u&amp;gt;Elisabeth&amp;lt;/u&amp;gt;, * um 1662 (unehel. Kind * 1688) ∞ 1721 Bartold Christoph Wind, Eheleute leben als Einl. auf Hörste Nr. 6; sie † 1739&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Jobst, * um 1666, 1708 Einl. bei Hilbern im Hey, † vor 1731&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Christine, * um 1675 (2 unehel. Kinder, * um 1699 u. um 1705)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1683 – 1716  Hans Henrich Brokmann (ca. 1662 – 1728), ∞ 1683 Catrina Margaretha (Gretke) Wiese (ca. 1658 – 1716) aus Müssen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Catrina Ilsabein, * 1691, ∞ 1709 Johann Eberhard Hanning&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Simon Jost, * 1693,  Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna &amp;lt;u&amp;gt;Elisabeth&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1693, ∞ 1717 Johan Herman Grothof (1682 – 1754), Einl. in Hörste Nr. 15, † vor 1745&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Trin Angnetha, * 1695, ∞ 1718 Cord Henrich Strate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann, * 1701, ∞ 1731 Maria Ilsabein Hunke aus Billinghausen; werden Einl.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Anne Margarethe, * 1704, ∞ 1744 Cord Schling, Witwer im Mackenbruch&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Trine Ilsabein, * 1705, ∞ 1729 Hans Berend Culemann, Witwer in Währentrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1716 – 1743  Simon Jobst Brokmann (1693 – vor 1762), ∞ 1716 Anna Margarethe Wiemann (1679 – 1761) aus Hiddentrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	(Johann) Berend Henrich, * 1718, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Ilsabein, * 1722, † 1740&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Cordt Simon, * 1724, ∞ 1753 Anna Maria Elisabeth Schmaske (1737 – 1772), Anerbin in Haustenbeck Nr. 3, wird Schmaske, † 1794&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Berend, * 1726&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1743 – 1771  (Johann) Berend Henrich Brokmann (1718 – 1776), ∞ (I) 1743 Anna Cathrina Barkemeier (1716 – 1757) aus Billinghausen, ∞ (II) 1718 Anna Maria Brink (1734 – 1802) aus Wissentrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder aus 2 Ehen:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Trine Ilsabein,  * 1744&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Töns Berend, * 1746, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Margarethe Ilsabein, * 1749,  ∞ 1777 Conrad Heymann a. d. Pivitsheide, † 1790 (Kindbett)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Amalia Elisabeth, * 1752, † 1769 (Brustkrankheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann Moritz, * 1755, † 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Marie Lisabeth, * 1759&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Marie Ilsabein, * 1762&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Amalia &amp;lt;u&amp;gt;Louisa&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1765, ∞ 1792 Witwer Johann Töns Rehm, geb. Kindsgrab (1761- 1824), KK in Augusdorf, sie wird Rehmsche, † 1846&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Cathrina Florentina Elisabeth, * 1769, † 1838 in Augustdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friderich Adolph, * um 1772, ∞ 1802 Justine Friederike Bügener in Aug., die Eheleute gründen die Neuwohnerstätte Augustdorf Nr. 77; er † 1833&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1771 – 1813  Johann Töns Berend Brokmann (1746 - 1813), ∞ 1771 Amalie Arend in Eken (oder: Eke) (1747 - 1815) von Piv. VH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Johann Jobst, * 1773, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Christoph, * 1775, † 1777 (Kinderschürken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Berend Henrich Christoph, * 1778, † 1847&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann Christoph. * 1780, † 1843 (Schwindsucht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Amalia Sophia, * 1785, † 1789 (Schürken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hanna Luisa, * 1788, † 1788 (Kinderschürken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johanne Wilhelmine Hedwig, * 1789, ∞ 1820 Johann Henrich Ernst, Tischler aus Greste, Eheleute werden Einl. in Hörste&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1814 – ca. 1838   Johann Jobst Brokmann (1773 – ca. 1838), ∞ (I) 1814 Friderika Florentine Eke (Arend in Eichen) (1787 – 1829) von Piv. VL Nr. 16, ∞ (II) 1831 Ilsabein Anna Maria Stöppler (1793 – 1873) von Billinghausen Nr. 6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Caroline&amp;lt;/u&amp;gt; Henriette Amalie, * 1815&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Henriette&amp;lt;/u&amp;gt; Amalie, * 1817&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Henrich &amp;lt;u&amp;gt;Christoph&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1819, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friederica &amp;lt;u&amp;gt;Wilhelmine&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1821&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Ludwig&amp;lt;/u&amp;gt; August, * 1825&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friedrich Hermann (&amp;lt;u&amp;gt;Fritz&amp;lt;/u&amp;gt;), * 1827&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1840 – 1843  Johann Henrich &amp;lt;u&amp;gt;Christoph&amp;lt;/u&amp;gt; Brokmann (1819 – 1843), ∞ (I) 1840 Henriette Wilhelmine Hilbrink (1815 – 1876) von Hörste Nr. 7, diese ∞ (II) 1844 Ernst Heinrich Drake  (1818 – 1882) von Kirchheide Nr. 42, der Interimswirt Brokmann wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder aus 2 Ehen:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Christoph&amp;lt;/u&amp;gt; Heinrich, * 1840, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Friedrich&amp;lt;/u&amp;gt; Wilhelm, * 1842, lebt 1865 in Bremen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Justine Emilie, * 1844, ∞ 1866 Joh. Friedr. Wilh. Pollmann, Ziegler u. Einl. in Billinghausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Auguste&amp;lt;/u&amp;gt; Karoline, * 1846, ∞ 1869 Friedr. Adolf (&amp;lt;u&amp;gt;Fritz&amp;lt;/u&amp;gt;) Meyer (1839 – 1908), Einl. u. Ziegler, später Ziegelmeister u. Gründer der Stätte Hörste Nr. 72&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gottlieb August, * 1848&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Ernst Heinrich August, * 1851, † 1852 (Schwindsucht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1844 – 1865  Ernst Heinrich Brokmann, geb. Drake (vgl. oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1865 – 1913  &amp;lt;u&amp;gt;Christoph&amp;lt;/u&amp;gt; Heinrich Brokmann (1840 – 1914), ∞ 1865 Sophie Wilhelmine Karoline Tiemann (1841 – 1901) von Meiersfeld Nr. 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Luise Auguste, * 1865, ∞ 1889 Christoph &amp;lt;u&amp;gt;Adolph&amp;lt;/u&amp;gt; Strate, wird Stratesche auf Hörste Nr. 20, † 1890 (Kindbett)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Louis Leopold, * 1866, † 1868 (Brustkrankheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Ernst Friedrich, * 1867, † 1868 (Ruhr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friedrich Gottlieb Christoph, * 1868, †1869&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gustaf Eduard, * 1869, † 1882&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Adolf &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1871, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gottlieb, * 1873&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Friedrich Wilhelm, * 1876, † 1876 (Kopfkrankheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Hermine&amp;lt;/u&amp;gt; Pauline, * 1878 (1900 Trauzeugin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Karl, * 1881 (1913 Landwirt in Garmen bei Lünen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Sophie, * 1884&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 – 1929 Adolf &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Brokmann (1871 – 1939), ∞ 1900 &amp;lt;u&amp;gt;Emilie&amp;lt;/u&amp;gt; Auguste Prüßner (1880 – n. 1940) von Asmissen Nr. 14&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Friedrich Walter (&amp;lt;u&amp;gt;Fritz&amp;lt;/u&amp;gt;), * 1900, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Paul, * 1904&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1929  Fritz Brokmann (1900 – 1955)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewohner des Hofes Hörste Nr. 10 in Volkszählungen (VZ) und Adressbüchern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1769 (VZ): (Nr.) &#039;&#039;10 Brockmann&#039;&#039; (Ma + Fr + 1 So üb. 10 J. † 1 To üb. 10 J. † 2 Tö. unt. 10 J.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einl. Joh. Jost Grothoff&#039;&#039; (Ma + Fr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1776 (VZ): (Nr.) &#039;&#039;10  Tönß Berend Brockmann&#039;&#039; (Ma + Fr + 2 Sö unt. 14 J.)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Leibzüchterinne&#039;&#039; (Fr + 1 So unt. 14 J. + 2 Tö)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1828 (VZ): (Nr.) 10   2 Wohnhäuser, &#039;&#039;Joh. Jobst Brokmann&#039;&#039; (Ma + Fr + 3 Sö  + 3 Tö)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einl. Friedr. Justus Wendt&#039;&#039; (Ma + Fr + 2 Sö + 1 To)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Brokmann, Christoph, Landwirth&lt;br /&gt;
* 1926&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Brechmann, Hermann, Ziegler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausstätte in Hörste]] [[Kategorie:Hiddentruper Straße (Hörste)]] [[Kategorie:Kleinkötter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hiddentruper_Stra%C3%9Fe_6x_(H%C3%B6rste)&amp;diff=58886</id>
		<title>Hiddentruper Straße 6x (Hörste)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hiddentruper_Stra%C3%9Fe_6x_(H%C3%B6rste)&amp;diff=58886"/>
		<updated>2026-04-27T06:21:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer=virtuell {{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94600, 8.7564&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=010&lt;br /&gt;
}}Etwa dort, wo gegenüber den Häusern 11 und 13 die Straße &amp;quot;Hörster Bruch&amp;quot; auf die Hiddentruper Straße einmündet, lag die ursprüngliche Hofstelle des Hofes Brockmann, Hörste Nr. 10. Sie verschwand nach Gebäudekauf auf der gegenüberliegenden Straßenseite und Umzug 1919/20 sukzessive durch Abbruch der Gebäude  -  letzte Reste erst mit Verlegung der Straße Hörster Bruch auf die heutige Trasse um 1970.&lt;br /&gt;
[[Datei:1533 Salbuch Brokmann LAV NRW OWL L101CI 00090 0008.jpg|mini|Salbuch der Vogtei Lage: Eintrag zur Stätte Brokmann in Hörste, 1533, LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 90, S. 7]]&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die frühere Stätte Brokmann (ab 1766 Nr. 10) gehört zu den sehr alten, bereits im Salbuch von 1533 aufgeführten Hörster Höfen: &#039;&#039;Bruckman tho Horst. Bruckman dat guet hoert vnsen g. H.  de man yß ampt frye, wyff vnd kynder hoeren vnsen g. H. Schuld V Sch Havere, I gr Schatte  Dinst vnd Kogelt vnsen g. H., den tigent vom allen dynghe boere de moenecke tho meyrenfelde, hefft XVIII sch havern Landt.&#039;&#039; Übertragen in moderne Sprache etwa: Brokmann zu Hörste. Brokmann, das Gut gehört unserem g.(nädigen) H.(errn), der Mann ist amtsfrei, Weib und Kinder gehören unserem g. H., Schuld(korn) 5 Sch(effel) Hafer, 1 Gr(oschen) Schatz, Dienst und Kuhgeld unserem  g. H., der Zehnte von allen Dingen gebührt den Mönchen zu Marienfeld, hat 18 Scheffelsaat (Hafer) Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stätte wird in frühen Schatzregistern in folgender Weise genannt: 1497 &#039;&#039;Bertold in dem Broke ½  m.&#039;&#039;, 1507 &#039;&#039;Bartold im Broke 1 g.&#039;&#039;, 1535 &#039;&#039;Bartold vor dem Wolde 1 G.&#039;&#039;, 1545 &#039;&#039;Bartoldt  vor dem Wolde 1 Fl.&#039;&#039;, 1562 &#039;&#039;Bartoldt vor dem Broike 2 Fl.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Fr. Verdenhalven, Die lipp. Landschatzreg. von 1535, 1545, 1562, u. 1572, Münster 1971, vgl. Anmerkung S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1572 -, 1590 -, 1618 &#039;&#039;Brockman 1 Gfl.&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Namensform „vor dem Brok/Bruch“ bzw. „vor dem Walde“ ist offensichtlich geographischen Ursprungs. Die früheste Hörste-Karte von Friemel &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 73 Nr. 7/13&amp;lt;/ref&amp;gt;   verdeutlicht, dass die Stätte Brokmann einst am östlichen Ortsrand lag, wo noch 1730 hinter kleineren Äckern der damals baumbestandene Teil des Hörster Bruches begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1635/36  -  in schweren Zeiten von Krieg und Pest  -   verstirbt der Kötter Henrich Brokmann in Hörste, hinterlässt seine Stätte mit 2 Kühen und dem üblichen Inventar, auch 74 Taler verliehenes Geld, aber keine Ehefrau/Witwe, jedoch eine 3- oder 4-jährige Tochter namens &#039;&#039;Netgen&#039;&#039; (Agnete).&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 174, S. 166&amp;lt;/ref&amp;gt;  Im Salbuch um 1640 heißt es demgemäß zur Stätte Brokmann (S. 157): &#039;&#039;Broeckman ein Mittellkötter, ist der gn. Herrschafft Eigen. Ist itzo leddigh vnnd kein Besitzer.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 92, S. 152&amp;lt;/ref&amp;gt;   -  aber auch (S. 160): &#039;&#039;Vff Brockmans Hoffe zu Hörste ist Henrich Schulte, wohnet im rechten Wohnhause, weile kein Besitzer da ist, hadt zu 4 Schfl. Roggen landt  .  .&#039;&#039;  . Auch fünf Jahre später ist die Situation offenbar unverändert: &#039;&#039;Brockmanß Hoeff ist leddig, gibdt aber ettwaß in die Contrib.&#039;&#039;(ution) &#039;&#039;vndt werden der Herrschafft gefelle bezahlt. Davor wirdt das Landt von anderen besamet.&#039;&#039; Vieh gibt es zu dieser Zeit nicht auf dem Hof.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, CL 101 C I Nr. 94 &amp;lt;/ref&amp;gt;  1656 ist die Tochter fast erwachsen (24 Jahre alt).&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z Nr. 1424, S. 400&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Erst 1661 findet sich mit Jürgen Obermeier aus Pivitsheide ein Ehemann, der zu ihr &#039;&#039;auff ihrer Eltern nachgelaßene verdorbene Klein Kötterstedte&#039;&#039; kommt und „Brokmann wird.“&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 133, S. 879&amp;lt;/ref&amp;gt; Der neue Kötter bringt ein Pferd, 2 Kühe und 60 Taler mit, verbessert so die „verdorbene“ Stätte und wird 1664 auch Bauerrichter in Hörste. Als er 1683 verstirbt, hinterlässt er sechs Kinder, von denen der älteste Sohn Hans Henrich sehr jung heiratet und die Stätte übernimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 134, S. 195&amp;lt;/ref&amp;gt;  Zu dieser wird angemerkt: &#039;&#039;Stehet gar schlegt.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 179, S. 81&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Des jungen Brokmanns Schwester Christine (geb. um 1675) wird 1699 mit einer traurigen Geschichte aktenkundig: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 63 Nr. 28 (1699)&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;Ehebruch und Kindeszeugung des wegen Dieberei außer Landes verwiesenen Hampe aus Hohenwart mit der Christina Brockmann aus Hörste&#039;&#039;  Sie hat sich mit einem verheirateten Kriminellen eingelassen, der ausgewiesen wurde, ist mit ihm durchgebrannt, dann aber zur Taufe des gemeinsamen Kindes zeitweilig nach Lippe zurückgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Hof Brokmann wird es unterdessen schwieriger. Im Mai 1710 gibt Hans Henrich Brokmann auf dem Amt in Detmold zu Protokoll, dass sein Pferd verreckt sei und er nun eine Scheffelsaat Land versetzen müsse, um 25 Taler für ein neues leihen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A Nr. 162, S. 55r&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herbst 1724 kommt es zur Katastrophe; der Kötter Simon Jobst Brokmann berichtet 2 ½ Jahre später in einer Eingabe an die Regierung, &#039;&#039;leÿder&#039;&#039; habe ihn &#039;&#039;das große Unglücke getroffen  .  .  .  daß mir umb Michaeli, wie eben mein Korn und flachs eingescheuret, das rechte Wohnhauß abgebrandt, wodurch dan&#039;&#039;(n) &#039;&#039;dermaßen, weilen nichts mehr behalten, alß was ich, meine Frau und Kindern, an Kleidern auf dem Leibe gehabt, so zurücke gesetzet, daß ohnmögl. weilen nicht alleine das abgebrandte Hauß von neuem wieder habe aufbauen, sondern auch was an Haußgeräth darin nöthig gewesen, wie auch Saat= und Brodt=Korn, vor baar geld habe anschaffen müßen.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 21 Nr. 135&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist Abgaben schuldig geblieben und bittet um deren Erlass. Dem wird entsprochen, nachdem der Vogt in Lage die Angaben als sachlich richtig bestätigt und hinzugefügt hat, &#039;&#039;Supplicante&#039;&#039; sei &#039;&#039;allem Vernehmen nach kein Verderber sondern ein fleißiger Mensch.&#039;&#039; Irgendwie wird diese Krise überwunden, und das Leben auf dem Hof Brokmann verläuft lange Zeit eher unspektakulär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1865 übergibt der abtretende Kötter, Interimswirt Ernst Heinrich Drake, die Stätte an den volljährig gewordenen Anerben, seinen Stiefsohn Christoph Brokmann (1840 – 1914). &#039;&#039;Der Interimswirth Brokmann erhält, nachdem er über die Führung seiner Wirthschaft Nachweise gegeben  -  in Berücksichtigung, daß diese nicht allenthalben wie sie sein sollten ausgefallen, nur folgendes zur Leibzucht:  1) das neu erbaute Leibzuchtshaus als Wohnung, 2)  .&#039;&#039;  .  . &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26, Bd. XX&amp;lt;/ref&amp;gt;  Der Anerbe übernimmt den Hof mit 1350 Taler Schulden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1902 steht der nächste Generationswechsel auf dem Hof an. Der alte Kötter Christoph Brokmann ist seit einem Jahr verwitwet, sein Sohn, der Anerbe August Brokmann (1871 – 1939), hat zwei Jahre zuvor geheiratet und soll nun den Hof übernehmen. Dies bedeutet erhebliche Verpflichtungen: 3000 Mark will der abtretende Kötter selbst statt einer Leibzucht haben,  mehrere jüngere, noch unverheiratete Schwestern sollen mit je 500 Mark abgefunden werden. Zugleich bekundet der alte Brokmann selbst, dass sein Kolonat sehr verschuldet sei. Der Anerbe versucht zunächst, beim Amtsgericht eine Minderung der Brautschätze zu erreichen und lehnt schließlich die Übernahme der Stätte ab.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300190-300192&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu dieser Übernahme kommt es erst Mitte 1913, als der alte Vater nach einem Sturz verletzt ist. Jetzt ist der Hof mit 22 950 Mark Hypotheken belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großes Geschick in schwierigen Zeiten beweist das Ehepaar Brokmann, indem es am Vorabend der großen Inflation 1918/19 die Nachbarstätte Nr. 6 und 1919/20 die Nachbarstätte Nr. 72 kauft. Das führt zu noch mehr Schulden, die aber bald (mit entwertetem Geld) getilgt werden können. Auch der Wohnsitz der Familie wird auf Stätte Nr. 6, später auf Nr. 72 verlegt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg endet die Bewirtschaftung der knapp 20 ha großen Stätte Brokmann; Grundstücke werden sukzessive verkauft  -  unter anderem das Areal für den Bau der Hörster Schule (1950; ca. 1500 qm), Ackerland auf dem Hörsterbruch, das der Stätte bei der Teilung um 1840 zugefallen ist, zur Ansiedlung des Industriebetriebes Slendor ( 1965; mehrere Hektar) sowie zwei Baugrundstücke, wo zuvor das alte Haus Nr. 6 gestanden hat (1981).&lt;br /&gt;
[[Datei:1913 Ortskern Hörste Neutrassierung Hiddentruper Straße.jpg|mini|Straßen und Höfe/Häuser im Ortskern Hörste (Karte zur Neutrassierung der Hiddentruper Straße), 1913, LAV NRW OWL, L 80.22 Nr. 453]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1969 Hörste Ausschnitt D73 Tit4 00975.jpg|mini|Straßen und Höfe/Häuser im Ortskern Hörste, 1969 (es existieren die Häuser Nr. 6 u. Nr. 72, nicht aber Nr. 10), LAV NRW OWL, D 73 Tit. 4 Nr. 975]]&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Etwa dort, wo einst die Hofstelle Brokmann Nr. 10 gelegen hat, befindet sich heute die Einmündung der Straße Hörster Bruch auf die Hiddentruper Straße. Diese Einmündung ist mit dem Ausbau der Straße Hörster Bruch (um/nach 1970 ?) verlegt worden. Vor dem Ausbau führte die Straße vor der Schule entlang und traf nach einer scharfen Rechtskurve zwischen dem Saalbau des Hörster Kruges und Cafe Hanning auf die Hiddentruper Straße. Etwa auf der heutigen Trasse führte zuvor lediglich ein Feldweg entlang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1730 wird der Hof im Messbuch mit &#039;&#039;2 gebäu&#039;&#039;(den) aufgeführt, von denen eines wenige Jahre zuvor nach Brand neu errichtet wurde. 1752/53, 1783 und auch 1829 enthält das Salbuch &#039;&#039;an Gebäuden 1. das Wohnhaus, 2. die Leibzucht, 3. das Backhaus.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Folgende Informationen betreffen darüber hinaus den Gebäudebestand der Stätte Nr. 10:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1800  Der Neuwohner Simon Herm Riesenberg, Piv. Nr. 89, hat &#039;&#039;ein alt Hauß von Brokman auß Hörste vür 60 rth&#039;&#039; (gekauft und) &#039;&#039;richtieg bezahl .&#039;&#039;  .  .&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 T 1 Nr. 1288&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
- 1865  Abtretung der Stätte Brokmann Nr. 10: Der abtretende Kötter erhält &#039;&#039;das neu erbaute Leibzuchtshaus als Wohnung.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26 Bd. XX&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
- 1882  Backhaus entkernt zum Back- und Viehhaus&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 431&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
- 1885  Wohnhaus; Durchbau und Anbau&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 431&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
- 1903  Backhaus abgebrochen &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 212&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
- 1913  Neubau eines Wagenschuppens, ab 1914 Gebäudesteuer-pflichtig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1921  Leibzucht abgebrochen &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300190, S. 162&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
- 1933  Wohnhaus abgebrochen, Scheune neu erbaut &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300190, S. 218&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Letzte Bebauungsreste der früheren Hofstelle Hörste Nr. 10 verschwinden mit dem Ausbau der Straße Hörster Bruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
ca. 1625 – 1637  Henrich Brokmann (oder eingeh.), † 1637, ∞ vor 1632 NN (oder Brokmann)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
•	Neschen, * um 1625, ∞ 1650 Johann Lillemeier aus Oerlinghausen, werden Einl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Netgen, * 1632, Anerbin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1637 – 1661  Hof „ledig“ / wird nicht bewirtschaftet; teils verpachtet, teils brach liegend)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1661 – 1683  Jürgen Obermeier († 1683) aus Piv. VL, ∞ 1661 Netgen Brokmann; er wird KK Brokmann in Hörste Nr. 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
•	Hans Henrich, * um 1662, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna &amp;lt;u&amp;gt;Elisabeth&amp;lt;/u&amp;gt;, * um 1662 (unehel. Kind * 1688) ∞ 1721 Bartold Christoph Wind, Eheleute leben als Einl. auf Hörste Nr. 6; sie † 1739&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Jobst, * um 1666, 1708 Einl. bei Hilbern im Hey, † vor 1731&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Christine, * um 1675 (2 unehel. Kinder, * um 1699 u. um 1705)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1683 – 1716  Hans Henrich Brokmann (ca. 1662 – 1728), ∞ 1683 Catrina Margaretha (Gretke) Wiese (ca. 1658 – 1716) aus Müssen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Catrina Ilsabein, * 1691, ∞ 1709 Johann Eberhard Hanning&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Simon Jost, * 1693,  Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna &amp;lt;u&amp;gt;Elisabeth&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1693, ∞ 1717 Johan Herman Grothof (1682 – 1754), Einl. in Hörste Nr. 15, † vor 1745&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Trin Angnetha, * 1695, ∞ 1718 Cord Henrich Strate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann, * 1701, ∞ 1731 Maria Ilsabein Hunke aus Billinghausen; werden Einl.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Anne Margarethe, * 1704, ∞ 1744 Cord Schling, Witwer im Mackenbruch&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Trine Ilsabein, * 1705, ∞ 1729 Hans Berend Culemann, Witwer in Währentrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1716 – 1743  Simon Jobst Brokmann (1693 – vor 1762), ∞ 1716 Anna Margarethe Wiemann (1679 – 1761) aus Hiddentrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	(Johann) Berend Henrich, * 1718, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Ilsabein, * 1722, † 1740&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Cordt Simon, * 1724, ∞ 1753 Anna Maria Elisabeth Schmaske (1737 – 1772), Anerbin in Haustenbeck Nr. 3, wird Schmaske, † 1794&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Berend, * 1726&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1743 – 1771  (Johann) Berend Henrich Brokmann (1718 – 1776), ∞ (I) 1743 Anna Cathrina Barkemeier (1716 – 1757) aus Billinghausen, ∞ (II) 1718 Anna Maria Brink (1734 – 1802) aus Wissentrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder aus 2 Ehen:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Trine Ilsabein,  * 1744&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Töns Berend, * 1746, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Margarethe Ilsabein, * 1749,  ∞ 1777 Conrad Heymann a. d. Pivitsheide, † 1790 (Kindbett)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Amalia Elisabeth, * 1752, † 1769 (Brustkrankheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann Moritz, * 1755, † 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Marie Lisabeth, * 1759&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Marie Ilsabein, * 1762&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Amalia &amp;lt;u&amp;gt;Louisa&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1765, ∞ 1792 Witwer Johann Töns Rehm, geb. Kindsgrab (1761- 1824), KK in Augusdorf, sie wird Rehmsche, † 1846&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Cathrina Florentina Elisabeth, * 1769, † 1838 in Augustdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friderich Adolph, * um 1772, ∞ 1802 Justine Friederike Bügener in Aug., die Eheleute gründen die Neuwohnerstätte Augustdorf Nr. 77; er † 1833&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1771 – 1813  Johann Töns Berend Brokmann (1746 - 1813), ∞ 1771 Amalie Arend in Eken (oder: Eke) (1747 - 1815) von Piv. VH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Johann Jobst, * 1773, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Christoph, * 1775, † 1777 (Kinderschürken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Berend Henrich Christoph, * 1778, † 1847&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann Christoph. * 1780, † 1843 (Schwindsucht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Amalia Sophia, * 1785, † 1789 (Schürken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hanna Luisa, * 1788, † 1788 (Kinderschürken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johanne Wilhelmine Hedwig, * 1789, ∞ 1820 Johann Henrich Ernst, Tischler aus Greste, Eheleute werden Einl. in Hörste&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1814 – ca. 1838   Johann Jobst Brokmann (1773 – ca. 1838), ∞ (I) 1814 Friderika Florentine Eke (Arend in Eichen) (1787 – 1829) von Piv. VL Nr. 16, ∞ (II) 1831 Ilsabein Anna Maria Stöppler (1793 – 1873) von Billinghausen Nr. 6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Caroline&amp;lt;/u&amp;gt; Henriette Amalie, * 1815&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Henriette&amp;lt;/u&amp;gt; Amalie, * 1817&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Henrich &amp;lt;u&amp;gt;Christoph&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1819, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friederica &amp;lt;u&amp;gt;Wilhelmine&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1821&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Ludwig&amp;lt;/u&amp;gt; August, * 1825&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friedrich Hermann (&amp;lt;u&amp;gt;Fritz&amp;lt;/u&amp;gt;), * 1827&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1840 – 1843  Johann Henrich &amp;lt;u&amp;gt;Christoph&amp;lt;/u&amp;gt; Brokmann (1819 – 1843), ∞ (I) 1840 Henriette Wilhelmine Hilbrink (1815 – 1876) von Hörste Nr. 7, diese ∞ (II) 1844 Ernst Heinrich Drake  (1818 – 1882) von Kirchheide Nr. 42, der Interimswirt Brokmann wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder aus 2 Ehen:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Christoph&amp;lt;/u&amp;gt; Heinrich, * 1840, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Friedrich&amp;lt;/u&amp;gt; Wilhelm, * 1842, lebt 1865 in Bremen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Justine Emilie, * 1844, ∞ 1866 Joh. Friedr. Wilh. Pollmann, Ziegler u. Einl. in Billinghausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Auguste&amp;lt;/u&amp;gt; Karoline, * 1846, ∞ 1869 Friedr. Adolf (&amp;lt;u&amp;gt;Fritz&amp;lt;/u&amp;gt;) Meyer (1839 – 1908), Einl. u. Ziegler, später Ziegelmeister u. Gründer der Stätte Hörste Nr. 72&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gottlieb August, * 1848&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Ernst Heinrich August, * 1851, † 1852 (Schwindsucht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1844 – 1865  Ernst Heinrich Brokmann, geb. Drake (vgl. oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1865 – 1913  &amp;lt;u&amp;gt;Christoph&amp;lt;/u&amp;gt; Heinrich Brokmann (1840 – 1914), ∞ 1865 Sophie Wilhelmine Karoline Tiemann (1841 – 1901) von Meiersfeld Nr. 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Luise Auguste, * 1865, ∞ 1889 Christoph &amp;lt;u&amp;gt;Adolph&amp;lt;/u&amp;gt; Strate, wird Stratesche auf Hörste Nr. 20, † 1890 (Kindbett)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Louis Leopold, * 1866, † 1868 (Brustkrankheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Ernst Friedrich, * 1867, † 1868 (Ruhr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friedrich Gottlieb Christoph, * 1868, †1869&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gustaf Eduard, * 1869, † 1882&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Adolf &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1871, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gottlieb, * 1873&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Friedrich Wilhelm, * 1876, † 1876 (Kopfkrankheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Hermine&amp;lt;/u&amp;gt; Pauline, * 1878 (1900 Trauzeugin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Karl, * 1881 (1913 Landwirt in Garmen bei Lünen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Sophie, * 1884&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 – 1929 Adolf &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Brokmann (1871 – 1939), ∞ 1900 &amp;lt;u&amp;gt;Emilie&amp;lt;/u&amp;gt; Auguste Prüßner (1880 – n. 1940) von Asmissen Nr. 14&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Friedrich Walter (&amp;lt;u&amp;gt;Fritz&amp;lt;/u&amp;gt;), * 1900, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Paul, * 1904&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1929  Fritz Brokmann (1900 – 1955)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewohner des Hofes Hörste Nr. 10 in Volkszählungen (VZ) und Adressbüchern (AB):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1769 (VZ): (Nr.) &#039;&#039;10 Brockmann&#039;&#039; (Ma + Fr + 1 So üb. 10 J. † 1 To üb. 10 J. † 2 Tö. unt. 10 J.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einl. Joh. Jost Grothoff&#039;&#039; (Ma + Fr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1776 (VZ): (Nr.) &#039;&#039;10  Tönß Berend Brockmann&#039;&#039; (Ma + Fr + 2 Sö unt. 14 J.)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Leibzüchterinne&#039;&#039; (Fr + 1 So unt. 14 J. + 2 Tö)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1828 (VZ): (Nr.) 10   2 Wohnhäuser, &#039;&#039;Joh. Jobst Brokmann&#039;&#039; (Ma + Fr + 3 Sö  + 3 Tö)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einl. Friedr. Justus Wendt&#039;&#039; (Ma + Fr + 2 Sö + 1 To)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Brokmann, Christoph, Landwirth&lt;br /&gt;
* 1926&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Brechmann, Hermann, Ziegler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausstätte in Hörste]] [[Kategorie:Hiddentruper Straße (Hörste)]] [[Kategorie:Kleinkötter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:1969_H%C3%B6rste_Ausschnitt_D73_Tit4_00975.jpg&amp;diff=58885</id>
		<title>Datei:1969 Hörste Ausschnitt D73 Tit4 00975.jpg</title>
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		<updated>2026-04-27T06:20:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Dr. Horst Wissbrock: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Straßen und Höfe/Häuser im Ortskern Hörste, 1969 (es existieren die Häuser Nr. 6 u. Nr. 72, nicht aber Nr. 10), LAV NRW OWL, D 73 Tit. 4 Nr. 975&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Dr. Horst Wissbrock</name></author>
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