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	<title>lippe-haeuser-wiki.de - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Katerallee_1_(Hiddesen)&amp;diff=71930</id>
		<title>Katerallee 1 (Hiddesen)</title>
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		<updated>2026-09-15T11:29:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: Foto ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92525, 8.84915&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Nein&lt;br /&gt;
}}Feuerwehrgerätehaus (Spritzenhaus), erbaut 1919.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem schon seit 1909 Planungen bestanden,&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 80.14 / Regierung/Landesregierung Lippe - Polizeiangelegenheiten, Nr. 630: Errichtung und Unterhaltung eines Spritzenhauses in Hiddesen, 1909-1939.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden 1919 eine Feuerspritze und der Bau des Spritzenhauses vom Verwaltungsamt Detmold in Auftrag gegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 80.22 / Regierung/Landesregierung Lippe - Bauabteilung, Nr. 603: Neubau des Spritzenhauses zu Hiddesen, 1919-1923, 1931, enthält v. a. Kostenanschläge, Verdingungen, Zahlungen, Handzeichnungen.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Bedienung sollte eine Pflicht- oder Freiwillige Feuerwehr gebildet werden. Am 29.10.1919 verpflichteten sich 30 Hiddeser Männer zu einer Freiwilligen Feuerwehr. Brandmeister wurde der Schmiedemeister Heinrich Runte, Hauptmann und Kommandant wurde Bäckermeister F. A. Günther.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 80.14 / Regierung/Landesregierung Lippe - Polizeiangelegenheiten, Nr. 629: Errichtung, Satzungen und Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehr Hiddesen, 1920-1922, 1940.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 15.2.1920 erhielten die Wehrmänner ihre Ausrüstung und Uniformen im Wert von 6.000 Mark. Am 2.8.1921 erfolgte der erste größere Einsatz bei einem Heidebrand. Nach Günthers Tod folgte Zimmermeister Ernst Wegener als Hauptmann. 1945 folgte der alten, von Pferden gezogenen Spritze eine Tragkraftspritze der ehem. Wehrmacht, die von einem DKW-Zweitaktmotor angetrieben 800 Liter/min. förderte. 1956 folgte der erste (gebrauchte) Mannschaftswagen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{PlatteRetten2006}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Baudenkmal eingetragen in die Denkmalliste der Stadt Detmold am 23.3.1994, Nr. A452.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Gestaltung und der Lage am Waldrand wurde das Spritzenhaus in frühen Jahren auch als „Waldkapelle“ bezeichnet. Nachdem 1997 das unmittelbar daneben errichtete neue Gerätehaus bezogen worden war, diente der Altbau der Jugendfeuerwehr noch einige Zeit als Gruppenraum. 1999 verkaufte die Stadt Detmold die Immobilie zum symbolischen Preis von einer D-Mark an die örtliche Pfadfindergruppe, die das Gebäude seither als Gruppenraum nutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hiddeser Pfadfinder begannen anschließend mit einer umfassenden Restaurierung des Gebäudes. Dabei wurden Teile des Fachwerks erneuert sowie die Tore und Sprossenfenster ersetzt. Im Jahr 2022 konnten die Arbeiten mit der Erneuerung der seitlichen Eingangstür nach historischem Vorbild abgeschlossen werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:1909 Feuerwehr.jpg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Detmold - 2017-06-11 - Feuerwehr Hiddesen (4).jpg|thumb|Feuerwehrgerätehaus Hiddesen, 2017, Foto: Tsungam]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Detmold2023 0236tm.jpg|thumb|Feuerwehrgerätehaus Hiddesen, 2023, Foto: Falko Sieker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingeschossiger Mauerwerksbau mit Bruchsteinsockel und Putzfassade, Fachwerkgiebel zur Nordseite, Satteldach. Südlich beidseitig eingerückt angebaut ein Schlauchtrockenturm mit Fachwerkdrempel, Fachgiebel und steilem Satteldach. Im Fachwerkgiebel oberhalb der Jalousieläden inschriftliche Datierung „1919“ und auf der Giebelschwelle die Inschrift „SPRITZENHAUS“ mit 2 Lippischen Rosen. Darunter breites Holztor. Im Turm an der Westseite eine kleine Rundbogentür. Holzklappläden (Jalousieläden). Die obere Hälfte der Giebeldreiecke verbrettert, die Brettfugen mit Deckleisten. Rautenförmige Fenster im Spitzboden. Östlich jüngerer Anbau unter abgeschlepptem Dach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fachwerkgiebel „ERBAUT 1919“ und „SPRITZENHAUS“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinde Hiddesen, seit 1970 in Rechtsnachfolge Stadt Detmold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1997 Verkauf für 1 DM an die Hiddeser Pfadfinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Förderverein Freiwillige Feuerwehr in Hiddesen e.V. (Hg.), 100 Jahre Feuerwehr in Hiddesen. Löschgruppe Hiddesen. Festschrift, Detmold 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PlatteRetten2006}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
50 Jahre Freiwillige Feuerwehr Hiddesen 1919-1969, Lemgo 1969.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 80.14 / Regierung/Landesregierung Lippe - Polizeiangelegenheiten, Nr. 630: Errichtung und Unterhaltung eines Spritzenhauses in Hiddesen, 1909-1939.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 80.22 / Regierung/Landesregierung Lippe - Bauabteilung, Nr. 603: Neubau des Spritzenhauses zu Hiddesen, 1919-1923, 1931, enthält v. a. Kostenanschläge, Verdingungen, Zahlungen, Handzeichnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 103 / Lippische Kriegswirtschaftsbehörden und andere Kriegs- und Kriegsfolgeeinrichtungen, Nr. 514, 1919, enthält u. a. Spritzenhausbau in Hiddsesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, D 73 / Allgemeine Kartensammlung, Nr. 4/4806-17: Pläne für den Bau eines Feuerwehrhauses zu Hiddesen, Ansicht und Pläne, 1920.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 80.14 / Regierung/Landesregierung Lippe - Polizeiangelegenheiten, Nr. 631: Ernennung der Feuerwehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Hiddesen, 1937.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 80.14 / Regierung/Landesregierung Lippe - Polizeiangelegenheiten, Nr. 629: Errichtung, Satzungen und Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehr Hiddesen, 1920-1922, 1940.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}} [[Kategorie:Baudenkmal]] [[Kategorie:Spritzenhaus]] [[Kategorie:Inschrift in Hiddesen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:Detmold2023_0236tm.jpg&amp;diff=71929</id>
		<title>Datei:Detmold2023 0236tm.jpg</title>
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		<updated>2026-09-15T11:28:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Detmold2023 0236tm&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Rosental_21_(Detmold)&amp;diff=71928</id>
		<title>Rosental 21 (Detmold)</title>
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		<updated>2026-09-15T11:26:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: Foto ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Straße=Rosental (Detmold)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=21&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.93741, 8.87947&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Detmold&lt;br /&gt;
|Straße1901=Theaterplatz&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=006&lt;br /&gt;
|Quartiersnummer=-&lt;br /&gt;
}}Das &amp;quot;Ferdinand-Brune-Haus&amp;quot; ist benannt nach seinem Entwerfer und ersten Bewohner, dem lippischen Landbaumeister [https://lippelex.de/index.php?title=Brune,_Ferdinand_(1803-1857) Ferdinand Brune] (1803–1857). Es wurde 1829/30 im Rosental am Theaterplatz erbaut. Frühere Adressbezeichnung: Theaterplatz 6 (Adressbuch 1884–1909, Adressbücher 1894, 1912–1918 Theaterplatz 6 und 7), Rosental 8, Rosental 10.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das für höhere höfische Bediente errichtete &amp;quot;Offiziantengebäude&amp;quot; entstand als Arbeits- und Wohngebäude neben dem [[Theaterplatz 1 (Detmold)|Schauspielhaus]]. Zunächst war nur an den notwendigen Neubau der Bauschreiberwohnung gedacht.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 R Nr. 821, fol. 8&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Verlauf des Planungsprozesses kamen dann noch die Baumeisterwohnung, eine Offiziantenwohnung für den Kammerdiener Koch, die Wohnung des Obertierarztes Cronemeyer und eine Amtsstube nebst Registratur für das Amt Detmold hinzu, außerdem in den Nebengebäuden die Hofschreinerei und der Wildscharren. Der herrschaftliche Kornboden nahm oberhalb des Kehlbalkens das gesamte Dach ein und fasste 75 bis 90 Fuder Korn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 Umbau sowie Erweiterung um ein Hintergebäude für die Bedürfnisse des Landkreises Detmold, Entwurf Kreisbaurat Herbert König. Im Treppenhaus der Hintergebäudes Bleiverglasung aus blanken Rechteckscheiben, im mittleren unteren Fenster zweiteilige gemalte Wappenscheibe des Kreises und die Datierung &amp;quot;1951&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HeugerBürgerstolz2015}}, S. 274 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Rosental21_D_73-4-17679.jpg|thumb|Rosental 21, Grundriss Erdgeschoss, 1829, Zeichnung: Ferdinand Brune, LAV NRW OWL, D 73/4 Nr. 17679]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Rosental21_ThKliem Slg Budde.jpeg|thumb|Rosental 21, um 1880, Foto: Theodor Kliem, Sammlung Frank Budde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Rosental21_ BA_DT-19-18.jpg|thumb|Rosental 21, Hofansicht, um 1900, Foto: Ferdinand Brune, LLB: BA DT-19-18]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Rosental21_JK2023.jpg|thumb|Rosental 21, 2023, Foto: Joachim Kleinmanns]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Detmold2023 0023tm.jpg|thumb|Rosental 21, 2023, Foto: Falko Sieker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bauplatz im Rosental lag neben dem Schauspielhaus, dem Vorgänger des heutigen Landestheaters. Brune nahm einerseits auf das Theater Bezug, indem er den Neubau mit der westlichen Fassade genau parallel dazu positionierte. Andererseits folgt die südliche Fassade dem Verlauf des Rosentals, an dessen Nordseite schon vier neue Wohnhäuser, parallel zu Marstall und Reithaus, eine Flucht vorgaben. Daraus resultierte ein leicht stumpfwinkliger L-förmiger Grundriss. Als Eckgebäude stattete Brune das zweigeschossige Bruchsteinbauwerk mit zwei Schauseiten aus. Die mit elf Achsen etwas längere Front wandte sich dem Hoftheater zu. Streng symmetrisch aufgebaut ordnete der Baumeister den Eingang in der mittleren Achse mit einer repräsentativen zweiläufigen Freitreppe an (Abbruch 1952). Die Fassade zum Rosental ist neun Fensterachsen lang. In der mittleren Achse führte eine Durchfahrt in den durch rückwärtige Stallgebäude geschlossenen Hof. Auffällig ist die betont horizontale Gliederung des Bauwerks mit Stockwerkgesimsen über Sockel (Keller) und Hochparterre sowie einem kräftigen Kranzgesims über dem Obergeschoss, das im Bauplan abwechselnd mit Rose und Stern geschmückt ist, aus Kostengründen jedoch als schlichtes Sandsteingesims ausgeführt wurde. Darüber befand sich ein niedriger Kniestock mit flachen Rechteckfenstern. Auch die aufgeputzten Scheinquader der beiden Schaufassaden betonen die Horizontale. Die hochrechteckigen Fenster haben vorspringende Sohlbänke, die Tordurchfahrt überwölbt ein moderner Stichbogen. Der Bodenraum unter dem flach geneigten Walmdach wurde zu beiden Straßen- und Hofseiten mit je drei Fledermausgauben belichtet und belüftet. Orte, Walme und Firste des Ziegeldachs waren mit Schiefer eingefasst. An beiden Straßenseiten waren Dachrinnen und Fallrohre aus Blech angebracht. Drei Schornsteine überragten die Dachfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größte Grundfläche und die schönste Position mit Fenstern zu zwei Seiten nahm zwischen dem Haupteingang bzw. dem dahinterliegenden Treppenhaus an der Westseite und der Durchfahrt an der Südseite die Wohnung des Baumeisters ein. Bescheidener sind die Räumlichkeiten des Bauschreibers links vom Haupteingang und die des Ersten Hof-Offizianten rechts der Durchfahrt. Selbst der Obertierarzt war schlechter gestellt. Brunes Wohnung bestand im Einzelnen im Erdgeschoss aus Vorratskammer, Küche, Knechtskammer, Gesindestube, Kinderstube, Wohnstube (an der Ecke) und einer Kammer am Nebeneingang in der Durchfahrt. Im Obergeschoss schloss sich an das Treppenhaus die Arbeitsstube des Baumeisters an. Dieser folgten dann weitere Räume der Baumeisterwohnung wie Gesellschaftszimmer (wie die Wohnstube in bester Lage an der Südwestecke), Fremdenschlafzimmer, Mägdekammer, Nebenstube und noch eine Kammer. Neben dem Haupttreppenhaus gab es zur inneren Erschließung der Bauschreiberwohnung eine eigene Treppe im Winkel des Gebäudes. Hinter dieser Treppe waren auch die Aborte der Wohnung angelegt. Die Räume des Bauschreibers bestanden aus einer Arbeitsstube im Erdgeschoss und einer kleinen Wohnung im Obergeschoss. Die Wohnung des Tierarztes lag ebenfalls im Obergeschoss. Im Erdgeschoss waren rechts der Durchfahrt zum Rosental die Räume des Amtes Detmold untergebracht, darüber die Wohnung des Kammerdieners Koch, dessen Küche jedoch nur im Erdgeschoss Platz fand. In den beiden eingeschossigen Hofflügeln des vierflügeligen Bauwerks befanden sich Aborte, die Hoftischlerei sowie Stallungen und Remisen. Brune durfte hier einen Stall für sein Pferd, eine Wagenremise und eine Holzlege nutzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 wurde das Gebäude im Grundbuch auf den Landesverband Lippe eingetragen, 1953 auf den Kreis Detmold. Für die hier untergebrachte Kreisverwaltung war 1952 ein Treppenhaus angebaut und das Gebäude um ein Geschoss erhöht worden, um zusätzliche Räume zu schaffen. Die Toröffnung wurde nun zum Haupteingang, die Freitreppe entfernt und die Haustür zu einem Fenster verkleinert. Seit Umzug der Kreisverwaltung in den Neubau an der Felix-Fechenbach-Straße nutzt die Stadt Detmold das Gebäude für die Bauverwaltung. 1984 wurde es in die Denkmalliste eingetragen. Zur Erinnerung an seinen Erbauer trägt es den Namen Ferdinand-Brune-Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentümerin war die Fürstliche Rentkammer (bis 1918).&amp;lt;ref&amp;gt;{{KleinmannsLandbaumeister2024}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1830–1857 Landbaumeister Ferdinand Brune (* Halle/Westf. 18.7.1803, † Detmold 28.7.1857) und Frau Henriette geb. Reuter (* Halle/Westf. 10.11.1804, † Detmold 13.3.1857).&amp;lt;ref&amp;gt;{{KleinmannsLandbaumeister2024}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1830–1842 Bauschreiber Aemilius Konrad Plöger († 3.7.1842) mit Frau und Tochter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{KleinmannsLandbaumeister2024}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1842–1858 Bauschreiber Karl Adams († 1858) aus Brake.&amp;lt;ref&amp;gt;{{KleinmannsLandbaumeister2024}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1.10.1858 Bauschreiber Eduard Plöger aus Schieder (* 18.1.1823, † 27.4.1891).&amp;lt;ref&amp;gt;{{KleinmannsLandbaumeister2024}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1830 Obertierarzt Cronemeyer; Kammerdiener Koch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{KleinmannsLandbaumeister2024}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 (Adressbuch) Küchenmeister Heinrich Götte; Bauverwalter [Eduard] Plöger; Amtsrat A. Weßel; Hofsekretär Landgraf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1884 (Adressbuch) Eigentümer: Fürstl. Landrentei; Bewohner*innen: Reitknecht Reker; Friedrich Gärtner, Wagenhalter; Frl. Theodore Heldmann; Hofsekretär Landgraf; Fritz Multhaupt, Kornbodenadministrator; Julius Neubourg, Amtsrat; [Eduard] Plöger, Bauverwalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 (Adressbuch) Eigentümer: Fürstl. Landrentei; Bewohner*innen: Friedrich Gärtner, Wagenhalter; Frl. Theodore Heldmann; Hofsekretär Landgraf; Simon Multhaupt, Kornbodenadministrator; Julius Neubourg, Amtsrat; [Eduard] Plöger, Bauverwalter; Wilhelm Disse, Livreejäger; Brückner, Gymnasiallehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 (Adressbuch) Eigentümer: Fürstl. Rentkammer; Bewohner*innen: [Friedrich] Gärtner, Wagenhalter; Hofsekretär Landgraf; Multhaupt, Bauaufseher; [Julius] Neubourg, Amtsrat; [Eduard] Plöger, Bauverwalter; Dr. phil. Plöger; [Wilhelm] Disse, Jäger; v. Heister, Stiftspensionärin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1894 (Adressbuch) Eigentümer: Fürstl. Landrentei; Bewohner*innen: Witwe Johanne Gärtner; Wilhelm Disse, Livreejäger; Graf Reinhard von Merveldt, Sekundär-Leutnant. In Nr. 7: Julius Neubourg, Amtsrat; Simon Landgraf, Hofsekretär; Frl. Anna Landgraf, Lehrerin; S. Multhaup, Rendant und Administrator; Fritz Multhaup, Bauverwalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1897 (Adressbuch) Eigentümer: Fürstl. Landrentei; Bewohner*innen: F. Holzkämper, Hofstaatssekretär; Wilhelm Holzkämper, Buchhalter; Friedrich Multhaup, Bauverwalter; W. Disse, Fürstl. Büchsenspanner; Wilhelm Schlüter, Reitknecht; Simon Multhaup, Rendant der Domanialrentei; Karl Piderit, Amthauptmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 (Adressbuch) Eigentümer: Fürstl. Rentkammer; Bewohner*innen: Wilhelm Disse, Fürstl. Büchsenspanner; Friedrich Holzkämper, Hofstaatssekretär; Wilhelm Holzkämper, Buchhalter; Friedrich Multhaup, Bauverwalter; Louise Multhaup, Modistin; Simon Multhaup, Rendant; Karl Piderit, Landrat; Fürstliches Verwaltungsamt Detmold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 (Adressbuch) Eigentümer: Fürstl. Rentkammer; Bewohner*innen: Wilhelm Disse, Fürstl. Büchsenspanner; Fürstliches Verwaltungsamt Detmold; Friedrich Beermann, Hofregistrator; Friedrich Multhaup, Bauverwalter; Louise Multhaup, Modistin; Simon Multhaup, Rendant; Karl Ostmann, Assessor; Karl Piderit, Landrat; Wilhelm Schlüter, Hofkutscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 (Adressbuch) Eigentümer: Fürstl. Rentkammer; Bewohner*innen: Verwaltungsamt; Piderit, Landrat; Beermann, Fürstl. Hofstaatssekretär; Schieferdecker, Kammersekretär; Beuels, Fürstl. Haushofmeister; Disse, Fürstl. Büchsenspanner; Windel, Drogist; Schlüter, Leibkutscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 (Adressbuch) Eigentümer: Fürstl. Rentkammer; Bewohner*innen: Piderit, Landrat; Beuels, Haushofmeister; Husemann, Gerichtsassessor; Beermann, Hofstaatssekretär; Schlüter, Kutscher; Schieferdecker, Kammerrentmeister; Witwe Kugel; Frl. Kugel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 (Adressbuch) Eigentümer: Rentkammer; Bewohner*innen: Th. Schieferdecker, Kammerrentmeister; Witwe Anna Kugel geb. Mitte; Frl. Johanne Kugel; Karl Piderit, Landrat; Ilse Pustkuchen geb. Piderit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916 (Adressbuch) Eigentümer: Rentkammer; Bewohner*innen: Wilhelm Schlüter, Leibkutscher; Th. Schieferdecker, Rechnungsrat; Witwe Anna Kugel geb. Mitte; Frl. Johanne Kugel; Karl Piderit, Landrat; Ilse Pustkuchen geb. Piderit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 (Adressbuch) Eigentümer: Fürstl. Rentkammer; Bewohner*innen: Ad. Beuels, Fürstl. Haushofmeister/Hofrechnungsrat; Johanne Kugel, Rentnerin; Johanne Saak, Bürogehilfin; Theodor Schieferdecker, Fürstl. Kammerrentmeister/Rechnungsrat; Wilhelm Schlüter, Fürstl. Kutscher; Karl Piderit, Landrat/Geh. Regierungsrat; Frau I. Pustkuchen geb. Piderit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 (Adressbuch) Eigentümer: Rentkammer; Bewohner*innen: Ad. Beuels, Hofrechnungsrat; Frau Anna Rettig; Max Keitel, Fürstl. Mundkoch; Theodor Schieferdecker, Kammerrentmeister/Rechnungsrat; Wilhelm Schlüter, Fürstl. Kutscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 (Adressbuch) Eigentümer: Rentkammer; Bewohner*innen: Ad. Beuels, Hofrechnungsrat; Felix Wittenstein, Kaufmann; Theodor Schieferdecker, Kammerrentmeister/Rechnungsrat; Paul Meyer, Inspektor; Wilhelm Schlüter, Fürstl. Kutscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 (Adressbuch) Eigentümer: Lipp. Regierung; Bewohner*innen: Ad. Beuels, Hofrechnungsrat; Felix Wittenstein, Kaufmann; Theodor Schieferdecker, Kammerrentmeister a. D./Rechnungsrat; Paul Meyer, Reg.-Inspektor; Wilhelm Schlüter, Fürstl. Kutscher; Kurt Schieferdecker, Kaufmann; Gustav Driste, Amtsgehilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 (Adressbuch) Eigentümer: Lipp. Regierung; Bewohner*innen: Witwe Franziska Beuels; Felix Wittenstein, Kaufmann; Theodor Schieferdecker, Kammerrentmeister a. D./Rechnungsrat; Kurt Schieferdecker, Kaufmann; Paul Meyer, Forst-Oberrendant; Wilhelm Schlüter, Fürstl. Kutscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufstockung Brunehaus fast fertig, in: Westfälische Zeitung 15.8.1952.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PetersBaugeschichte1953}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GaulStadt1968}}, S. 379.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{HeugerBürgerstolz2015}}, S. 274 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KleinmannsLandbaumeister2024}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, D 73 Tit. 4 Nr. 17679: Riss zu einem Gebäude für zwei Bau- und zwei Hof-Officianten, nebst Amtslocale, Wildscharrer, Hoftischlerei, mehrern Stallungen und Böden für die Wohnungen, für Korn und für die Wildhäute, 1829.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 92 R Nr. 821: Offiziantengebäude im Rosental, Bd. 1, 1828–1830.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 92 R Nr. 822: Offiziantengebäude im Rosental, Bd. 2, 1830–1833.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 92 R Nr. 823: Offiziantengebäude im Rosental, Bd. 3, 1833–1847.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 92 R Nr. 824: Offiziantengebäude im Rosental, Bd. 4, 1847–1868.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 92 R Nr. 825: Offiziantengebäude im Rosental, Bd. 5, 1868–1893.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 92 R Nr. 826: Obristleutnant Roth gestatteter Durchbruch seiner Grenzmauer zu einem Durchgang nach der Werre, 1847.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 92 R 1 Nr. 88: Umbau und Reparatur des Offiziantengebäudes, 1858–1911.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 92 A Nr. 4310: Einrichtung der Amtsstube [für das Amt Detmold] im neuen Gebäude am Rosental in Detmold, [1828].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 92 A Nr. 4323: Überlassung der Wohnung im Offizianten-Gebäude in Detmold nebst Garten an den Regierungspräsidenten de la Croix, dann an den ersten Beamten des Amtes Detmold, 1858–1868.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 102 B Detmold Nr. 159: Nutzung, Unterhaltung, Instandsetzung und Ausbau des Hauses Theaterplatz 6 (Offiziantengebäude, Landratsamt und später Kreisgebäude) in Detmold, Bd. 1, 1892-1935.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, D 75, Nr. 6059, 6545, 6856 und 7323-2: Fotografien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LLB, BA DT 19-18: Hofansicht, Fotografie Ferdinand Düstersiek (um 1900).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LLB, BA DT 19-36: Ansicht von Südwesten, Fotografie nach Aufstockung (um 1955).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sammlung Frank Budde/Detmold: Ansicht von Südosten, Fotografie Theodor Kliem, um 1880.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  [[Kategorie:Rosental (Detmold)]] [[Kategorie:Steuerfreie Hausstätte]] [[Kategorie:Ferdinand Brune]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:Detmold2023_0023tm.jpg&amp;diff=71927</id>
		<title>Datei:Detmold2023 0023tm.jpg</title>
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		<updated>2026-09-15T11:26:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Detmold2023 0023tm&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Ameide_4_(Detmold)&amp;diff=71926</id>
		<title>Ameide 4 (Detmold)</title>
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		<updated>2026-09-15T11:05:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: Foto ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=Ameide (Detmold)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=4&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.93717, 8.87685&lt;br /&gt;
|Quartiersnummer=D 086&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Detmold&lt;br /&gt;
|Straße1901=Bismarckstraße&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=004&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
1871–1873 erbautes Gesellschaftshaus des Vereins Ressource, ehem. Quartier-Nr. D 86, dann Bismarckstraße 4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft Ressource wurde 1825 gegründet und 1831 als förmlicher Verein eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{FinkJahre2000}}, S. 9–12.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vereinslokale waren zunächst der Gastwirt Seiff in der [[Neustadt 12 (Detmold)|Neustadt]], ab 1827 der Gasthof zur Stadt Frankfurt in der [[Lange Straße 65 (Detmold)|Langen Straße 65]]. 1831 erfolgte der Umzug in den Neubau des [[Marktplatz 5 (Detmold)|Rathauses]]. 40 Jahre später entschloss sich die Ressourcen-Gesellschaft zum Bau eines eigenen Gesellschaftshauses, schloss 1872 mit der Fürstlichen Rentkammer einen Erbpachtvertrag über das Grundstück in der Mühlenwiese an der Ameide&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 83 B Nr. 116.&amp;lt;/ref&amp;gt; und kündigte die Räume im Rathaus zu Michaelis (29. Sept.) 1873. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Juli 1872 Grundsteinlegung, am 21. Dezember 1872 Richtfest und 1. Oktober 1873 Einweihung des neuen Hauses.&amp;lt;ref&amp;gt;{{KirchhofRessource1954}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. September 1883 brannte das Gebäude völlig aus und wurde bis 1884 wieder aufgebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916 bis 1954 trug der Verein den Namen &amp;quot;Verein Gesellschaftshaus&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{FinkJahre2000}}, S. 83–86.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erhebliche Mitgliederschwund zu Beginn der NS-Diktatur legte den Verkauf des Hauses nahe, das die Wehrmacht 1935 als Kasino für 130.000 RM erwarb.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 80.20 Nr. 394.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verein erwarb stattdessen das Haus [[Allee 11 (Detmold)|Allee 11]] für 45.000 RM.&amp;lt;ref&amp;gt;{{FinkJahre2000}}, S. 96–100.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1953 Sitz des [https://lippisches-landesmuseum.de Lippischen Landesmuseums].&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW Abteilung Rheinland, NW 0094, Nr. 2635: Zustimmung zur Veräußerung des bundeseigenen Grundstücks &amp;quot;Haus Ameide&amp;quot; in Detmold, 1957.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW Abteilung Rheinland, NW 0060, Nr. 242: Neubau eines Lippischen Landesmuseums in Detmold, 1950–1955.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 wurde das Haus in die Baudenkmalliste des Landeskonservators aufgenommen und am 17.5.1985 in die Denkmalliste der Stadt Detmold, Nr. A 096.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Ameide4_JK2013-SW.jpg|thumb|Ameide 4, Ansicht von Südwesten, 2013, Foto: Joachim Kleinmanns]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Ameide4_JK2013-Ost.jpg|thumb|Ameide 4, Ansicht von Osten, 2013, Foto: Joachim Kleinmanns]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Detmold2024 0594tm.jpg|thumb|Ameide 4, nächtliche Ansicht 2024, Foto: Falko Sieker]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Ameide4_JK2013-Sued.jpg|thumb|Ameide 4, Ansicht von Süden, 2013, Foto: Joachim Kleinmanns]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreigeschossiger Villenbau, das obere Geschoss jedoch nur als Mezzanin. Walmdach mit Schieferdeckung. Haupteingang im Süden mit einem Vordach auf vier kannelierten Pfeilern. Die Fassade hier dreiachsig, die Mittelachse als Risalit mit flachem Dreieckgiebel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die West- und Ostseite mit sieben Fensterachsen, davon drei als Mittelrisalit, im Erdgeschoss Putzquaderung, im Obergeschoss die Risalite mit kannelierten Lisenen und korinthischen Kapitellen, die seitlichen Fenster im Osten mit flachen Dreieckgiebeln, im Westen mit geradem Gebälk überdeckt. Fensteröffnungen der Westseite verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nordseite schmuckloser ohne Risalit, drei Fensterachsen, im Obergeschoss mit flachen Dreieckgiebeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1884 Eigentümerin: Ressourcengesellschaft; Bewohner*innen: Carl Eickemeyer, Ressourcenwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch der Residenzstadt Detmold, Detmold 1884.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 Eigentümerin: Ressourcengesellschaft; Bewohner*innen: Karl Eickemeyer, Ressourcenwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch der Residenzstadt Detmold. 2. Aufl., Detmold 1887.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 Eigentümerin: Ressource-Gesellschaft; Bewohner*innen: Eickemeyer, Ressourcewirt.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreß- und Geschäfts-Handbuch der Fürstlichen Residenzstadt Detmold, Detmold 1891.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1894 Eigentümerin: Ressourcen-Gesellschaft; Bewohner*innen: Karl Eickemeyer, Ressourcenwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbuch der Residenzstadt Detmold. 4. Aufl., Detmold 1894.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1897 Eigentümerin: Ressourcen-Gesellschaft; Bewohner*innen: Karl Eickemeyer, Hoftraiteur.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch der Residenzstadt Detmold. 5. Aufl., Detmold 1897.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 Eigentümerin: Gesellschaft &amp;quot;Ressource&amp;quot;; Bewohner*innen: Carl Eickemeyer, Hoftraiteur.&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 Eigentümerin: Gesellschaft &amp;quot;Ressource&amp;quot;; Bewohner*innen: Carl Eickemeyer, Hoftraiteur.&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbuch der Residenzstadt Detmold. 6. Aufl., Detmold 1904.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 Eigentümerin: Ressourcen-Gesellschaft; Bewohner*innen: Eickemeyer, Witwe; Eickemeyer, Wirt.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreß- und Geschäfts-Handbuch der Residenzstadt Detmold, Detmold 1909.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 Eigentümerin: Gesellschaft Ressource; Bewohner*innen: Eickemeyer, Wirt; Eickemeyer, Witwe.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreß- und Geschäfts-Handbuch der Residenzstadt Detmold, Detmold 1912.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 Ressource-Gesellschaft; Antonie Eickemeyer, Witwe; Gustav Eickemeyer, Wirt.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch der Fürstlichen Residenzstadt Detmold, Detmold 1914.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916 Ressource-Gesellschaft; August Büxe, Gastwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch der Fürstlichen Residenzstadt Detmold, Detmold 1916.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 Gesellschaftshaus; August Büxe, Gastwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch der Fürstlichen Residenzstadt Detmold, Detmold 1918.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 Gesellschaftshaus; August Büxe, Gastwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch der Landeshauptstadt Detmold, Detmold 1920.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 Gesellschaftshaus; August Büxe, Gastwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch der Landeshauptstadt Detmold, Detmold 1923.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 Gesellschaftshaus; Hermann Geller, Wirt.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch der Landeshauptstadt Detmold, Detmold 1925.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 Gesellschaftshaus; Hermann Geller, Wirt; Werner Dickmann, Gehilfe.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KirchhofRessource1954}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FinkJahre2000}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FinkJahre2001}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{StichAufstieg1996}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, D 107 D Ressource, 1828–1924.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, D 73 / Allgemeine Kartensammlung, Nr. 4/7300: Situationsplan zum Bau eines neuen Ressource-Gebäudes in Detmold, 1871.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 83 B / Lippische Justizkanzlei, Jüngere Prozessakten (1801–1879), Nr. Nr. 116: Bestätigung von Kauf- und Tauschverträgen, 1868–1872, enthält u. a. Abtretung eines Teils der Mühlenwiese in Detmold an die Ressource-Gesellschaft zur Erbauung eines Gesellschaftsgebäudes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 80.20 / Regierung/Landesregierung Lippe - Domänenabteilung, Nr. 394: Ausweisung eines Bauplatzes zum Neubau des Gebäudes der Ressource-Gesellschaft in der Mühlenwiese, 1871–1887, 1914–1948, enthält auch Verkauf an die Heeresstandortverwaltung 1935.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statuten der Ressourcen-Gesellschaft in Detmold, beschlossen in der General-Versammlung den 30. März 1880, Detmold 1880 (LLB, LH 372a)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://lippisches-landesmuseum.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  [[Kategorie:Bürgerliche Hausstätte]] [[Kategorie:Ameide (Detmold)]] [[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:Detmold2024_0594tm.jpg&amp;diff=71925</id>
		<title>Datei:Detmold2024 0594tm.jpg</title>
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		<updated>2026-09-15T11:03:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Detmold2024 0594tm&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bismarckstra%C3%9Fe_3_(Detmold)&amp;diff=71922</id>
		<title>Bismarckstraße 3 (Detmold)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bismarckstra%C3%9Fe_3_(Detmold)&amp;diff=71922"/>
		<updated>2026-09-15T08:32:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: Foto ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=Bismarckstraße (Detmold)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=3&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.93788, 8.87766&lt;br /&gt;
|Quartiersnummer=-&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Nein&lt;br /&gt;
}}1903 als Dresdner Bank erbaut, ehem. Quartier-Nr. D 460.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Bismarckstr3_StADT–BA-2507.jpg|thumb|Bismarckstraße 3, Deutsche Bank, Ansicht von Südosten, um 1950, StA DT, BA 2507]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Bismarckstr3_StADT_BA-2510.jpg|thumb|Bismarckstraße 3, Deutsche Bank, Ansicht von Südosten, um 1960, StA DT, BA 2510]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Bismarckstr3_BA_DT-11-27.png|thumb|Bismarckstraße 3 (rechts) und 5, Neubauten der Volksbank und Deutschen Bank, 1976, Ansicht von Südwesten, Foto: Michael Schnittger, LLB, BA DT-11-27]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Bismarckstr3_StADT_BA-4320.jpg|thumb|Bismarckstraße 3, Deutsche Bank, Ansicht von Südosten, um 1980, StA DT, BA 4320]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Bismarckstr3_JK2025.jpg|thumb|Bismarckstraße 3, Ansicht von Süden, 2025, Foto: Joachim Kleinmanns]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Detmold2022 0111tm.jpg|thumb|Bismarckstraße 3, Ansicht von Südwesten, 2022, Foto: Falko Sieker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1901 suchte die Dresdner Bank um ein 1000 m2 großes Grundstück zwischen dem Theater und der Lortzingstraße nach. Im Juli ersteigerte Erich Zimmermann als beauftragter der Dresdner Bank das Grundstück Nr. 1 in der Mühlenwiese, Ecke Bismarck- und Lortzingstraße, 993 m2 groß, für 19.860 Mark.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 A Nr. 4377, fol. 166, 172–197.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend wurde hier ein Bankgebäude errichtet, welches 1903 fertiggestellt wurde. 1907 klagte die Bank gegen den Magistrat wegen der Erstattung von Pflasterungskosten.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 91 A Nr. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1923/24 Übernahme durch die Deutsche Bank. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 Purifizierung des Gebäudes mit Wegnahme der historistischen Bauformen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbruch und Neubau 1976/77.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweigeschossiger Massivbau mit dreigeschossigen Eckrisaliten. Diese mit säulengestützter Utlucht im 1. Obergeschoss, darüber Balkon. Haupteingang im östlichen Risalit. Zwischenbau mit sechs Fensterachsen, im Erdgeschoss rundbogig, im Obergeschoss flach übergiebelt geschlossen. Geböschter Sockel, Stockwerks- und Kranzgesims. Rückwärtig Anbauten, geringer Gestaltungsanspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 Dresdner Bank, im Adressbuch noch kein Eintrag.&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 Eigentümer: Dresdner Bank, Wechselstube und Depositen-Kasse; Bewohner*innen: Erich Zimmermann, Bankdirektor; Ernst Siekmeier, Hausmeister.&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbuch der Residenzstadt Detmold. 6. Aufl., Detmold 1904.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 Eigentümer: Dresdner Bank; Bewohner*innen: Weber, Bankdirektor; Siekmeier, Hausmeister.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreß- und Geschäfts-Handbuch der Residenzstadt Detmold, Detmold 1909.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 Eigentümer: Dresdner Bank; Bewohner*innen: Weber, Direktor; Siekmeier, Hausmeister.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreß- und Geschäfts-Handbuch der Residenzstadt Detmold, Detmold 1912.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 Dresdner Bank; Eduard Weber, Bankdirektor; Frieda Weber, Frl.; Ernst Siekmeier, Hausmeister.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch der Fürstlichen Residenzstadt Detmold, Detmold 1914.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916 Dresdner Bank; Eduard Weber, Bankdirektor; Frieda Weber, Frl.; Ernst Siekmeier, Hausmeister.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch der Fürstlichen Residenzstadt Detmold, Detmold 1916.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 Dresdner Bank, Geschäftsstelle Detmold; Eduard Weber, Bankdirektor; Frieda Weber, Frl.; Ernst Siekmeier, Hausmeister.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch der Fürstlichen Residenzstadt Detmold, Detmold 1918.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 Dresdner Bank, Geschäftsstelle Detmold; Eduard Weber, Bankdirektor; Ernst Siekmeier, Hausmeister.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch der Landeshauptstadt Detmold, Detmold 1920.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 Dresdner Bank, Geschäftsstelle Detmold; Victor Gottwald, Bankdirektor; Ernst Siekmeier, Hausmeister.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch der Landeshauptstadt Detmold, Detmold 1923.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 Deutsche Bank, Zweigstelle Detmold; Heinrich Böke, Bankdirektor; Ernst Siekmeier, Hausmeister.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch der Landeshauptstadt Detmold, Detmold 1925.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 Deutsche Bank, Zweigstelle Detmold; Heinrich Böke, Bankdirektor; Ernst Siekmeier, Hausmeister.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abb. in {{VerdenhalvenDetmold1979}}, S. 39.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 92 A Nr. 4377: Ausweisung der Mühlenwiese zu Bauplätzen, 1873–1907.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 91 A / Kreisverwaltungsgericht Detmold, Nr. 125: Kläger: Wechselstube und Depositenkasse der Dresdner Bank in Detmold, Beklagter: Magistrat in Detmold: Zahlung von Pflasterungskosten, 1907–1909.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  [[Kategorie:Gewerbebau]] [[Kategorie:Bismarckstraße (Detmold)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:Detmold2022_0111tm.jpg&amp;diff=71921</id>
		<title>Datei:Detmold2022 0111tm.jpg</title>
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		<updated>2026-09-15T08:29:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Detmold2022 0111tm&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Wallgraben_26_(Detmold)&amp;diff=71920</id>
		<title>Wallgraben 26 (Detmold)</title>
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		<updated>2026-09-15T08:25:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: Foto ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.93403, 8.87626&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Detmold&lt;br /&gt;
|Straße1901={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901={{AutoHausnummer3}}&lt;br /&gt;
|Straße1901=Wallgraben&lt;br /&gt;
|Quartiersnummer=C 176&lt;br /&gt;
}}Eine im Jahr 1870 gegründete Hausstätte. Alte Quartiersnummer C 176.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Detmold, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Wallgr26_JK2024.jpg|thumb|Wallgraben 26, Ansicht von Süden, 2024, Foto: Joachim Kleinmanns]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Detmold2021 1223tm.jpg|thumb|Wallgraben 26, Ansicht von Südosten, 2021, Foto: Falko Sieker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traufständiger zweigeschossiger Massivbau aus Bruchstein, steinsichtig. Satteldach, fünf Fensterachsen, Mitteleingang. Im Obergeschoss rechts zwei Fenster zu einem großen Panoramafenster umgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 (Adressbuch) Carl Wagner, Hausverwalter; Asemissen, Auditor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1884 (Adressbuch) Louise Wagner, Frl.; Emilie Wagner, Frl.; Theodor Schierenberg, Kaufmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 (Adressbuch) L. Wagner, Frl.; Emilie Wagner, Frl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 (Adressbuch) E. Wagner, Rentiere; L. Wagner, Rentiere; Kotzenberg, Agentur-Geschäft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1894 (Adressbuch) Emilie Wagener, Frl., Rentnerin; Lina Wagener, Fräulein, Rentnerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1897 (Adressbuch) Emilie Wagner, Frl., Rentnerin; Lina Wagner, Frl., Rentnerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 (Adressbuch) Emilie Wagner, Frl., August Müller, Rentner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 (Adressbuch) Emilie Wagner, Frl., August Müller, Rentner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 (Adressbuch) Eigentümerin: Wagner, Fräulein; Bewohner*innen: Wiegand, Fabrikant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 (Adressbuch) Eigentümerin: E. Wagner, Fräulein; Bewohner*innen: Wiegand, Rentner; Jager, Kaufmann; Kneuse, Fräulein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 (Adressbuch) Eigentümerin: Emilie Wagner, Frl.; Bewohner*innen: Elise Willer geb. Klasing; Paul Dinger, Hofopernregisseur; Fritz Wiegand, Rentner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916 (Adressbuch) Eigentümerin: Emilie Wagner, Frl.; Bewohner*innen: Elise Willer geb. Klasing; Paul Dinger, Hofopernregisseur; Fritz Wiegand, Rentner; Leopold Büker, Bankbeamter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 (Adressbuch) Eigentümerin: Emilie Wagner, Frl.; Bewohner*innen: P. Dinger, Hofopern-Regisseur; Fritz Wiegand, Fabrikant; Elise Willer, Witwe; Martha Knappmann, Kontoristin; Margarete Knappmann, Haushälterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 (Adressbuch) Eigentümer*in: Cordes, Hiddesen; Bewohner*innen: Fritz Wiegand, Rentner; Elise Willer, Witwe; Robert Stockebrandt, Leutnant; Adolf Schulte, Kaufmann; Margarete Knappmann, Haushälterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 (Adressbuch) Anna Cordes, Witwe; Elise Willer, Witwe; Lücking, Volksschullehrer; August Nölting, Obersteuersekretär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 (Adressbuch) Anna Cordes, Witwe; Elise Willer, Witwe; Lücking, Oberlehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 (Adressbuch) Anna Cordes, Witwe; Elise Willer, Witwe; Lücking, Oberlehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
StadtA Detmold, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (bearb.), Detmolder Häuserbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgerliche Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:Detmold2021_1223tm.jpg&amp;diff=71919</id>
		<title>Datei:Detmold2021 1223tm.jpg</title>
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		<updated>2026-09-15T08:24:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Detmold2021 1223tm&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Lakeweg_9_(Belle)&amp;diff=71918</id>
		<title>Lakeweg 9 (Belle)</title>
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		<updated>2026-09-15T08:22:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.90427, 9.07597&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Belle&lt;br /&gt;
|Wohnplatz1901=Lakehof&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=001&lt;br /&gt;
}}Der Lakehof ist ein großer Einzelhof nordöstlich des Dorfes Belle. Vollspännerhof, früher Belle Nr. 1 (heute Lakeweg 9).&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Vogelschau Stiewe 1985.jpg|mini|Lakehof bei Belle, Vogelschauansicht um 1950. Zeichnung: Stiewe 1985]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Lageplan nach Urkataster 1880 Stiewe 1985.jpg|mini|Lakehof bei Belle, Lageplan nach Urkataster 1883. 1: Meierhaus, 1708; 2: Leibzucht, 19. Jahrhundert/1902; 3. Speicher, 1781; 4. Dreschhaus, 1809; 5. Schafstall, 1837; 6. Viehwaage (?); 7. Holzschuppen; 8. Bienenhaus. Zeichnung: Stiewe 1985]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus mit Pferdestall Heinrich Schäfer 1953 LLB-BA HO-12-19.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus von 1708 mit Pferdestallanbau. Foto: Heinrich Schäfer, 1953 (LLB Detmold)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, Torinschrift Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus von 1708, Torinschrift. Foto: Stiewe, ca. 1982]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Dreschhaus Schäfer 1953 LLB BA HO-12-20.jpg|mini|Lakehof, Dreschhaus von 1809. Foto: Heinrich Schäfer, 1953 (LLB Detmold)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Speicher von SO Schäfer 1953 LLB BA HO-12-22.jpg|mini|Lakehof, Speicher von 1781. Foto: Heinrich Schäfer 1953 (LLB Detmold)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Detmold2021 0827tm.jpg|mini|Lakehof, Speicher, Foto von 2021 am heutigen Standort. Foto: Falko Sieker]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Speicher, Eingangstür Schäfer 1953 LLB BA HO-12-23.jpg|mini|Lakehof, Speicher von 1781. Eingangstür mit stark verwitterter Schnitzerei. Foto: Heinrich Schäfer, 1953 (LLB Detmold)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, Giebel Bstand Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus von 1708. Giebelansicht, Bestand. Aufmaß/Zeichnung: Stiewe 1982 (aus Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, Giebel Rek Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus von 1708. Giebelansicht, Zustand zur Bauzeit 1708, Rekonstruktion (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, re. Traufe, Rek Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus von 1708. Rechte Traufwand mit später angebautem Kammerfach. Zustand um 1730, Rekonstruktion (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, Kammerfach, Bstand, Rek Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus von 1708. Kammerfachgiebel, um 1730, Bestand und Rekonstruktion (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, Querschnitt Rek Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus von 1708. Querschnitt Diele, Rekonstruktion und Details im Flett (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, LS links, Rek Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus von 1708. Längsschnitt mit Kammerfach um 1730, Rekonstruktion (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, LS rechts, Rek Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus von 1708. Längsschnitt rechte Dielenseite mit Kammerfach um 1730, Rekonstruktion (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, QS Herdwand, Rek Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus von 1708. Querschnitt vor der Herdwand, Zustand um 1730, Rekonstruktion (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, Grundrissl Rek Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus von 1708. Grundriss, Zustand um 1730, Rekonstruktion (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, Kammerfach,Tür Stube EG Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus. Stubentür im Kammerfach, um 1730 (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, Kammerfach,Tür Kammer rechts Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus. Kammertür im Kammerfach, um 1730 (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, Kammerfach,Tür Kammer OG Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus. Kammertür im Kammerfach-Obergeschoss, um 1730 (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Johann Wilhelm Lakemeyer, 1727-1799, Silhouette.jpg|mini|Johann Wilhelm Lakemeyer (1727-1799), der Erbauer des Speichers von 1781. Silhouette, um 1780 (Familienbesitz)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Speicher 1781, Eingangstür Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Speicher von 1781, Eingangstür (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Speicher 1781, Ansichten Rek Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Speicher von 1781. Ansichten, Rekonstruktion (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Speicher 1781, Schnitte Rek Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Speicher von 1781. Quer- und Längsschnitt, Rekonstruktion (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Speicher 1781, Grundriss, Details Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Speicher von 1781. Grundriss und Details (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Lakehof ist ein großer, vermutlich hochmittelalterlicher Einzelhof mit umgebender Kampflur. Von der alten Hofstelle am Hang eines Höhenrückens zwischen dem Molkenberg im Westen und dem Nessenberg im Osten hat man einen weiten Blick in die fruchtbare Lössbörde des Steinheimer Beckens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof ist seit Jahrhunderten in Familienbesitz; die Hof- und Familiengeschichte lässt sich bis in das 15. Jahrhundert nahezu lückenlos zurückverfolgen. Der Familienname &amp;quot;Lakemeyer&amp;quot; ist im 16. Jahrhundert aus der Ortsbezeichnung des Hofes &amp;quot;upper Lake&amp;quot;, d. h. oberhalb eines Teiches oder Feuchtgebietes gelegen, in Verbindung mit der bäuerlichen Berufsbezeichnung &amp;quot;Meier&amp;quot; entstanden. Im Landschatzregister von 1488 wird &amp;quot;der junge Brughenne&amp;quot; genannt; 1497 heißt er &amp;quot;Brughenne upper Lake&amp;quot;. Der heutige Name &amp;quot;Lakemeyer&amp;quot; erscheint erstmals 1557.&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Schulte, Der Lakehof und seine Erbmeier, Wattenscheid 1954, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof ist vermutlich ein alter Haupthof der &amp;quot;Herrentruper Mark&amp;quot;, der ursprünglich zum Tafelgut der Paderborner Bischöfe gehörte. 1036 hatte Bischof Meinwerk von Paderborn 17 Haupthöfe und 71 Vorwerke aus diesem Tafelgut dem neugegründeten Busdorfstift in Paderborn geschenkt. Die &amp;quot;curia Hardinctorp&amp;quot; war eines dieser Vorwerke und gehörte zum Haupthof Oeynhausen (bei Steinheim), sie hatte 1036 60 Scheffel Roggen, 84 Scheffel Hafer, 6 Denare (Pfennige), eine Gans und zwei Hühner an das Busdorfstift zu liefern.&amp;lt;ref&amp;gt;Schulte, Lakehof (1954), S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unklar ist der Zusammenhang zwischen der &amp;quot;curia Hardinctorp&amp;quot; und dem heutigen Lakehof, der als Einzelhof sicherlich schon im Hoch- oder beginnenden Spätmittelalter entstanden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Spätmittelalter war der Hof den drei &amp;quot;Markjunkern&amp;quot; von Donop, von Mengersen und von Friesenhausen, die vom Stift Busdorf mit der &amp;quot;Herrentruper Mark&amp;quot; belehnt worden waren, als Grundherren abgabe- und dienstpflichtig. Als Vollspänner musste der Lakemeyer mit einem vollen Gespann, also vier Pferden, Spanndienste leisten. Lakemeyer war dem lippischen Landesherrn eigenbehörig, doch gelang es Johann Wilhelm Lakemeyer (1727-1799) um die Mitte des 18. Jahrhunderts, sich aus der Leibeigenschaft freizukaufen. In der Volkszählung von 1766 wird er als &amp;quot;Freimeier&amp;quot; bezeichnet. Dennoch musste der Hof weiterhin umfangreiche Abgaben und Spanndienste an die Landesherrschaft leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Landbesitz&#039;&#039;&#039; des Lakehofes betrug nach dem Salbuch von 1643/44 189 Morgen (ca. 47 Hektar) Ackerland, 6 &amp;quot;Dreißkämpe&amp;quot; (Dauerweiden) von etwa 20 Morgen (5 ha) und vier Wiesen, die je 1 Fuder Heu einbrachten. Außerdem besaß der Hof Nutzungsrechte an der Beller Gemeinheit und umfangreiche Hudeberechtigungen in der &amp;quot;Herrentruper Mark&amp;quot;. Im Salbauch von 1721 werden dagegen nur 132 Morgen Ackerland, 7 Weiden und 4 Fuder Wiesewachs angegeben. 1829 war der Besitz auf 60 ha Äcker und Weiden angestiegen und vergrößerte sich durch die Gemeinheitsteilung und Zukäufe auf 90,6 ha im Jahre 1953.&amp;lt;ref&amp;gt;Schulte, Lakehof (1954), S. 14f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viehschatzregister des 16. Jahrhunderts und das Salbuch von 1643/44 überliefern einige Daten zum &#039;&#039;&#039;Viehbestand&#039;&#039;&#039; des Lakehofes: 1568 wurden 9 Pferde, 16 Kühe (einschl. Rinder) und 90 Schafe gezählt. 1573 waren es 11 Pferde, 16 Kühe, 20 Schweine (einschl. Ferkel) und 50 Schafe; der Leibzüchter besaß immerhin 6 Kühe, 5 Schweine und 14 Schafe. 1580 werden für den Leibzüchter 1 Esel, 5 Kühe und 6 Schweine verzeichnet. 1592 wird mit 10 Pferden, 26 Kühen (einschl. Rinder), 29 Schweinen (einschl. Ferkeln), 10 &amp;quot;Hämmeln&amp;quot; und 6 &amp;quot;Immenkörben&amp;quot; (Bienenkörben) ein Höchststand erreicht. Das Salbuch von 1643/44 nennt für die Vorkriegszeit 12 Pferde, 16 Kühe, 30 Schweine und 200 Schafe; 1644 habe Lakemeyer, nachdem er zweimal geplündert worden ist, nur noch 4 Pferde, 7 Kühe, 12 Schweine sowie 40 eigene und 40 fremde Schafe.&amp;lt;ref&amp;gt;Schulte, Lakehof (1954), S. 16f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Am Ende des 15. Jahrhunderts lag der Lakehof wüst, &amp;quot;Brughenne huss iss woiste&amp;quot;, schrieb der Blomberger Amtmann 1493. Vermutlich war der Hof in der Soester Fehde von böhmischen Söldnern niedergebrannt worden und konnte noch nicht wiederaufgebaut werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich des Hofes, auf einem Flurstück mit dem Namen &amp;quot;auf dem Turm&amp;quot; auf dem &amp;quot;Hundsloh&amp;quot;, sollen in den 1950er Jahren Fundamentsteine hochgepflügt worden sein. Möglicherweise stand hier ein Wartturm der Stadt Blomberg, von dem aus das angrenzende Steinheimer Becken überblickt werden konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Salbuch von 1643/44 besaß der Vollspänner Jochim Lackemeyer &amp;quot;Ein Wohnhauß von 8; ein Leibzuchtshauß von 9; ein Pferdehauß von 9; ein Schafstall von 5; ein Schweinehaus von 4 und ein Backhaus von 4 Spären (Sparren) groß&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die 1960er und 70er Jahre bestand eine eindrucksvolle Hofanalge mit umfangreichem Baubestand; seitdem sind die Gebäude fast sämtlich abgebrochen worden:&amp;lt;ref&amp;gt;Ausführliche Dokumentation von Hofanlage und Gebäuden bei Stiewe, Bauernhöfe (1985), S. 25-57.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Meierhaus von 1708&#039;&#039;&#039;, größtes und ältestes Gebäude des Hofes, abgebrochen 2013. Großer Vierständerbau, auf Stichbalken vorkragender Giebel, unteres Giebelstockwerk ursprünglich sichtbares Fachwerk mit Backsteinausfachung, im 19. Jahrhundert verbrettert. Gegenläufige Fußstreben beiderseits des Dielentores, Torbogen mit Rose und Stern auf den Kopfbändern und langer Bauinschrift, weitere Inschrift auf dem Giebelrähm. Großer Vierständerbau mit aufgelegten Dachbalken, dreischiffiges Flettdielenhaus mit eindrucksvoller Diele, breiterem Pferdestallseitenschiff links (um 1920 um seitlichen Pferdestallanbau erweitert) und schmalerem Kuhstallseitenschiff rechts. Die Kuhställe für 8 bis 12 Kühe waren ursprünglich unter drei mächtigen Kuhnackenriegeln, die jeweils zwei Fache überbrücken, zur Diele geöffnet. Mächtiges Sparrendach mit Hochständerdachwerk mit angeblatteten Streben, 2 Bodenaufzüge. Flett mit hoher Lucht rechts und halbhoher Küchenlucht links; hier befand sich die Herdstelle unter einer Räucherbühne. Der mächtige Luchtriegel, ca. 32/22 cm hochkant, war gebrochen und musste nachträglich mit einer Säule mit barock profilierten Knaggen abgestützt werden. Das Gebäude war ursprünglich ein Flettdielenhaus ohne Kammerfach; der zulezt bestehende Wohnteil in Stockwerkbauweise war etwa eine Generation später (um 1730) angebaut worden. Das Kammerfach war ursprünglich seitlich eingerückt und wurde im 19. Jahrhundert auf Hausbreite verbreitert. Es gliederte sich in eine große Stube in Ecklage rechts, eine Eheschlafkammer mit Wandbett und Abortanbau in der Mitte und eine kleine Kammer rechts; eine weitere große Kammer bestand im Obergeschoss. Bedeutende Teile der barocken Ausstattung waren erhalten geblieben: mehere Stuben- und Kammertüren mit durchbrochenen Schippenhespen und geohrten Füllungen sowie eine frühere Bettnische in der mittleren Eheschlafkammer mit einem geschnitzten Pfosten und Klappen zur Diele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Speicher von 1781&#039;&#039;&#039;, großer, zweigeschossiger Fachwerkspeicher auf hohem Bruchstreinsockel mit Backsteinausfachung. Krüppelwalmdach mit Hochständerdachwerk mit angeblatteten Streben, ursrprünglich mit Sollingplattendeckung. Ungewöhnliches Fachwerk aus kräftigen Hölzern mit fischgrätartigen Streben in den Eckfachen und beiderseits der Mittelachsen, keine Stockwerkvorkragungen. Doppelflügelige, rautenförmig aufgedoppelte Eingangstür, breite Türständer und Sturz mit Tulpenranken, Rose und Stern und Bauinschriften reich beschnitzt, weitere Inschriften auf den Rähmen des Erdgeschosses, Eckständer mit geschnitzten Ecksäulchen. Die Schnitzereien waren stark verwittert und sind beim Wiederaufbau in Detmold kräftig nachgeschnitzt worden. Im Innern verräucherte Eingangsdiele mit Treppe zum Speichergeschoss und angebautem Back- und Dörrofen; links unterkellerte Altenteilerwohnung mit Stube und Kammer, aufwendig ausgestattet mit Zweifüllungstüren, einem Wandschrank und einem angebauten Aborterker. Obergeschoss mit Ladeluke und Dachgeschoss als Kornspeicher genutzt. Der &amp;quot;Spieker&amp;quot; wurde 1977 vom Landesverband Lippe erworben, abgetragen und als Gaststätte beim Lippischen Landesmuseum an der Ameide in Detmold wiederaufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dreschhaus von 1809&#039;&#039;&#039;, große Längsdurchfahrtsscheune von 19 Fach Länge mit Brettergiebeln und Sollingplattendach, stand quer zum Haupthaus mitten auf dem Hof, zuletzt als Kuhstall genutzt, abgebrochen um 1960.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schafstall von 1837&#039;&#039;&#039;, Schafscheune mit hohem Grundmauersockel und Längsdurchfahrt nahe der Hofeinfahrt, abgebrochen um 1960. Die Scheune beherbergte die große Schafherde des Hofes, die nach dem Salbuch von 1829 350 Tiere umfasste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leibzucht, 1864&#039;&#039;&#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Schulte, Lakehof (1954), S. 121.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1902 zum massiven Wohnhaus umgebaut und mordernisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feldscheune, um 1920-30&#039;&#039;&#039; mit zwei Durchfahrten an einem Wirtschaftsweg westlich vom Hof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Meierhaus, 1708&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torbogen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ANNO 1708    Den 27. JUNIUS / VERBIRG DEIN ANTLITZ NICHT FÜR MIHR UND VERSTOSSE NICHT IM ZORN DEINEN KNECHT DEN DE / BIST MEINE HULFE . LAS MICH NICHT . UND THUE NICHT VON MIR DIE HAND AB . GOTT MEIN HEIL . DEN MEIN VATTER UND MEINE MUTTER VERLASSEN MICH . ABER DER HER NIMT MICH AUF . PAS. MXXVII VX 9 / JOHAN WILHELM LACKEMEIER UND CATHRINA ILSABEIN MEIERJOSTES&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Giebelrähm: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(HABE DEINE LUST AN DEM HERRN DER) WIRD DIR GEBEN . WAS DEIN HERSZ WÜNSCHET . BEFIHL DEM HERRN DEINE WEGE . UND HOFFE AUF IHN . ER WIRD ES WOLMACHEN UND WIRD DEINE GERECHTIGKEIT HERFÜRBRIN(GEN)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kammerfachgiebel, Erdgeschossrähm. Die Inschrift nimmt offensichtlich darauf Bezug, dass das Kammerfach später (um 1730) angebaut worden ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HER.ES.IST.GE.SCHEHEN.WAS.DU.BEFOHLEN.HAST. ES.IST.A.BER.NOCH.RAUM.DA.LUCKAS.AM.XIII.DEN.X XXII.HIR...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Speicher, 1781&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingangstür, Sturz, Medaillon links: JOHAN / WILHELM / LAKEMEYER / UND´&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sturz, Medaillon rechts: FRIEDRIKA / HENRIETTA / GELHAUS / 1780/81&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Türständer: DEN 7. AUGUST ANNO 1781 / DER M(eister) HONNER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stiel zwischen den Oberlichtern: MIT GOTT IN EINER JEDEN SACH ANFANG UND ENDE MACH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sturz, Mitte (stark verwittert), vermutlich Fortsetzung: MIT GOTT GERÄT DER ANFANG WOHL AM ENDE MAN GOTT DANKEN SOLL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rähm Erdgeschoss: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LASZ DEINE HAND DES ABENDS NICHT AB . DENN DU WEIST NICHT OB DIS ODER DAS GERATHEN WIRD . UND OBS BEIDES GERIETHE SO WÄRE ES DESTO BESSER . PRED. SALM. CAP. XI VRS VI ANO MDCCLXXXI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dreschhaus, 1809&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torbogen:&amp;lt;ref&amp;gt;Inschriften von Dreschhaus und Schafscheune (abgebrochen) nach Schulte 1954.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DENN DURCH GOTTES SEGEN BEISTAND UND GNADE IST ERBAUT WAS ALHIER DER MENSCH ERSCHAUET . ALLES IST MIT GOTTES HÜLFE . SOLI DEO GLORIA . RICHTE DRAUSSEN DEINE GESCHÄFTE UND DARNACH BAUE DEIN HAUS DENNN DURCH FAULHEIT SINKEN DIE BALKEN UND DURCH HINLÄSSIGE HÄNDE WIRD DAS HAUS TRIEFEND . PREDIGER SALOMON CP. 6. V. 10 UN 18 DEN 2. JUNY ANNO 1809&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namen der Erbauer in Medaillons auf den Torständern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
JOHANN / FRIEDRICH / LAKEMEIER / UND&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ANNA / MARIA / LOWISA / GEBURNER / MEYER VON / WELLENTRUP&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zimmermeisternennung auf einem Torständer: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Z. M. CHRISTOPH GÖDER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schafstall, 1837&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torbogen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FRIEDRICH LAKEMEYER . FRIEDERIKE WALPER 10. JUNI 1837&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
Der Lakehof ist, soweit zu überblicken, vom frühen 16. bis zum frühen 20. Jahrhundert über mindestens zwölf Generationen &amp;quot;im Mannesstamm&amp;quot; weitervererbt worden - das ist für eine Hof- und Familiengeschichte sehr ungewöhnlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Angaben zur Besitzerfolge nach Schulte, Lakehof (1954).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1488: der junge Brughenne (Landschatzregister)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1497: Brughenne upper Lake (Dienstgeldregister?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1507: Brughenne upper Lake verstorben (Erbteilung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1520 Grete Brughenne upper Lake (um 1500-1577), Tochter und Anerbin, Heirat mit Johann Bracht (um 1500-1580), wohl aus Siebenhöfen, wird Meier upper Lake, genannt Lakemeyer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1548, 3. April: &amp;quot;Meier auf der Lake&amp;quot; (Urkunde von Antonius von Donop, dieser habe von dem Meier auf der Lake 3 Scheffel Hafer als Zinskorn für die Herrentruper Mark für seinen Bruder Christoffer von Donop erhalten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1557: &amp;quot;de Lakemeier&amp;quot;, beschäftigte seine Söhne Johann, Ernst und Bernd als Knechte sowie einen weiteren Knecht und einen Schäfer (Knechtschatzregister).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
um 1560: Johann Lakemeyer (um 1525-nach 1560), Sohn und Anerbe (1561: &amp;quot;der junge Lakemeyer&amp;quot;), Heirat mit Ilse N.N. (um 1530-1592)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
um 1595: Johann Lakemeyer (um 1560-1605/06), Sohn und Anerbe, Heirat mit N.N. Mönnich (um 1565-um 1654/55), Tochter von Georg Mönnich in Belle. Er starb schon 1605/06, die Witwe heiratete in zweiter Ehe Hans N.N., wird Johann Lakemeyer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1625, 22./23. September: Jochim Lakemeyer (1598-1666), Sohn und Anerbe, Heirat mit Anna &amp;quot;vom Hofe Barkhausen&amp;quot; (1608-1668). Während der Hochzeit wurde die Gesellschaft von plündernden Soldaten überfallen, die Lakemeyer und seinen Gästen die Pferde raubten. Die Erinnerung an &amp;quot;Jochims Kriegshochzeit&amp;quot; blieb bis ins 20. Jahrhundert in der mündlichen Überlieferung lebendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1643/44 (Salbuch): &amp;quot;Jochim Lackemeyer, seines Alters 46 Jahr, seine Fraw heiße Anna, sey 36 Jahr alt unndt vom Hoffe Barkhausen [= Oberbarkhausen bei Detmold] bürtig&amp;quot;, 5 Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1661/62, Winter: Hans Hermann Lakemeyer (1630-1715), Sohn und Anerbe, Heirat mit Anna Maria Sültemeyer (1640-1696) vom Sültehof im Kirchspiel Heiden, 5 Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1696, 10. März: Johann Wilhelm Lakemeyer (1663-1740), So 88hn und Anerbe, Heirat mit Katharina Ilsabein Meierjobst (1679-1763), 8 Kinder. Die Eheleute errichteten 1708 ein neues Meierhaus, das bis 2013 Bestand haben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1727, 9. Mai: Hermann Wilhelm Lakemeyer (1698-1760), Sohn und Anerbe, Heirat mit Dorothee Kaup (Kaupmeyer, 1701-1757) aus Belle, 9 Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1761, 13. Mai: Johann &#039;&#039;Wilhelm&#039;&#039; Lakemeyer (1727-1799), Sohn und Anerbe, Heirat mit Anna Margareta Ilsabein Brüggemeier &amp;quot;aus der Wienbecke&amp;quot; im Kirchspiel Brake, + 30.8.1762 im Wochenbett; 2. Heirat 29.7.1763 mit Anna Sofia Elisabeth Niedermeier aus Lückhausen, Kirchspiel Lieme, 8 Kinder, + 1.7.1778; 3. Heirat mit Friederike Henriette Gellhaus aus Schötmar, 2 Kinder. Diese Eheleute erbauten 1781 den Kornspeicher mit der Altenteilerwohnung als Leibzucht. Von Johann Wilhelm Lakemeyer blieb ein spätes Silhouettenporträt (um 1780) auf dem Lakehof erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1766 (VZ): Johann Wilhelm Lakemeyer wird als &amp;quot;Freimeier&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1798, Frühjahr: Friedrich Lakemeyer (1768-1835), 2. Sohn aus 2. Ehe und Anerbe, Heirat mit Anna Luise Schlepper (1772-1826) vom Meierhof aus Wellentrup, 6 Kinder. 1809 bauten die Eheleute eine große Scheune, das sogenannte Dreschhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1830, 8. Dezember: Johann &#039;&#039;Friedrich&#039;&#039; Adolf Lakemeyer (1801-1851), Sohn und Anerbe, Heirat mit Friderieke Sarah Walper (1807-1892), Tochter des Pfarrers aus Niederaula, Kurhessen, 6 Kinder. 1837 erbauten die beiden einen neuen Schafstall. Friedrich Lakemeyer starb am 14.12.1851 nach einem &amp;quot;Blutsturz&amp;quot;. Am 26.11.1852 2. Heirat von Friederike Lakemeyer mit Interimswirt Friedrich Karl Betzemeier aus Betzen, Bauerschaft Wendlinghausen, Amt Brake.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1864, 21. Juni: Karl Lakemeyer (1836-1874), Sohn und Anerbe, Heirat mit Auguste Hermine Lindemann (1830-1882) aus Holzhausen an der Bega, 6 Kinder. Beide verstarben früh, er am 24.10.1874, sie am 20.8.1882. Von den Vormündern der unmündigen Kinder wurde der Lakehof auf 12 Jahre an &amp;quot;Herrn Uhmeier&amp;quot; verpachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902, 11. November: Heinrich Friedrich &#039;&#039;Karl&#039;&#039; Lakemeyer (1869-1928), Sohn und Anerbe, Heirat mit Auguste Hartmann (1877-1960) aus Bledeln bei Hildesheim, 4 Kinder. Zur Hochzeit ließ Karl Lakemeyer das bisherige Leibzuchtshaus (von 1864) zu einem großzügigen Wohnhaus umbauen und modernisieren. Auguste Lakemeyer rettete zwei alte eichene Truhen und einen Schrank und ließ diese Möbel vom Tischler Pieper aus Wöbbel aufarbeiten, sie blieben bis heute erhalten. Auch legte sie den parkartigen Garten um das Wohnhaus an, mit einem terrassierten &amp;quot;Steingarten&amp;quot; am Hang zwischen dem Teich und dem Speicher. Ein geplanter Umbau des Speichers zum Alterswohnsitz kam wegen der Inflation 1923 nicht zustande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Eduard Schulte, Der Lakehof und seine Erbmeier. Lippische Geschichtsbilder aus fünf Jahrhunderten, Wattenscheid 1954.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{StieweBauernhöfe1985}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Lakeweg_9_(Belle)&amp;diff=71917</id>
		<title>Lakeweg 9 (Belle)</title>
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		<updated>2026-09-15T08:21:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.90427, 9.07597&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Belle&lt;br /&gt;
|Wohnplatz1901=Lakehof&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=001&lt;br /&gt;
}}Der Lakehof ist ein großer Einzelhof nordöstlich des Dorfes Belle. Vollspännerhof, früher Belle Nr. 1 (heute Lakeweg 9).&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Vogelschau Stiewe 1985.jpg|mini|Lakehof bei Belle, Vogelschauansicht um 1950. Zeichnung: Stiewe 1985]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Lageplan nach Urkataster 1883 Stiewe 1985.jpg|mini|Lakehof bei Belle, Lageplan nach Urkataster 1880. 1: Meierhaus, 1708; 2: Leibzucht, 19. Jahrhundert/1902; 3. Speicher, 1781; 4. Dreschhaus, 1809; 5. Schafstall, 1837; 6. Viehwaage (?); 7. Holzschuppen; 8. Bienenhaus. Zeichnung: Stiewe 1985]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus mit Pferdestall Heinrich Schäfer 1953 LLB-BA HO-12-19.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus von 1708 mit Pferdestallanbau. Foto: Heinrich Schäfer, 1953 (LLB Detmold)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, Torinschrift Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus von 1708, Torinschrift. Foto: Stiewe, ca. 1982]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Dreschhaus Schäfer 1953 LLB BA HO-12-20.jpg|mini|Lakehof, Dreschhaus von 1809. Foto: Heinrich Schäfer, 1953 (LLB Detmold)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Speicher von SO Schäfer 1953 LLB BA HO-12-22.jpg|mini|Lakehof, Speicher von 1781. Foto: Heinrich Schäfer 1953 (LLB Detmold)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Detmold2021 0827tm.jpg|mini|Lakehof, Speicher, Foto von 2021 am heutigen Standort. Foto: Falko Sieker]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Speicher, Eingangstür Schäfer 1953 LLB BA HO-12-23.jpg|mini|Lakehof, Speicher von 1781. Eingangstür mit stark verwitterter Schnitzerei. Foto: Heinrich Schäfer, 1953 (LLB Detmold)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, Giebel Bstand Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus von 1708. Giebelansicht, Bestand. Aufmaß/Zeichnung: Stiewe 1982 (aus Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, Giebel Rek Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus von 1708. Giebelansicht, Zustand zur Bauzeit 1708, Rekonstruktion (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, re. Traufe, Rek Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus von 1708. Rechte Traufwand mit später angebautem Kammerfach. Zustand um 1730, Rekonstruktion (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, Kammerfach, Bstand, Rek Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus von 1708. Kammerfachgiebel, um 1730, Bestand und Rekonstruktion (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, Querschnitt Rek Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus von 1708. Querschnitt Diele, Rekonstruktion und Details im Flett (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, LS links, Rek Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus von 1708. Längsschnitt mit Kammerfach um 1730, Rekonstruktion (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, LS rechts, Rek Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus von 1708. Längsschnitt rechte Dielenseite mit Kammerfach um 1730, Rekonstruktion (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, QS Herdwand, Rek Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus von 1708. Querschnitt vor der Herdwand, Zustand um 1730, Rekonstruktion (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, Grundrissl Rek Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus von 1708. Grundriss, Zustand um 1730, Rekonstruktion (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, Kammerfach,Tür Stube EG Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus. Stubentür im Kammerfach, um 1730 (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, Kammerfach,Tür Kammer rechts Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus. Kammertür im Kammerfach, um 1730 (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, Kammerfach,Tür Kammer OG Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus. Kammertür im Kammerfach-Obergeschoss, um 1730 (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Johann Wilhelm Lakemeyer, 1727-1799, Silhouette.jpg|mini|Johann Wilhelm Lakemeyer (1727-1799), der Erbauer des Speichers von 1781. Silhouette, um 1780 (Familienbesitz)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Speicher 1781, Eingangstür Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Speicher von 1781, Eingangstür (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Speicher 1781, Ansichten Rek Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Speicher von 1781. Ansichten, Rekonstruktion (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Speicher 1781, Schnitte Rek Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Speicher von 1781. Quer- und Längsschnitt, Rekonstruktion (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Speicher 1781, Grundriss, Details Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Speicher von 1781. Grundriss und Details (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Lakehof ist ein großer, vermutlich hochmittelalterlicher Einzelhof mit umgebender Kampflur. Von der alten Hofstelle am Hang eines Höhenrückens zwischen dem Molkenberg im Westen und dem Nessenberg im Osten hat man einen weiten Blick in die fruchtbare Lössbörde des Steinheimer Beckens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof ist seit Jahrhunderten in Familienbesitz; die Hof- und Familiengeschichte lässt sich bis in das 15. Jahrhundert nahezu lückenlos zurückverfolgen. Der Familienname &amp;quot;Lakemeyer&amp;quot; ist im 16. Jahrhundert aus der Ortsbezeichnung des Hofes &amp;quot;upper Lake&amp;quot;, d. h. oberhalb eines Teiches oder Feuchtgebietes gelegen, in Verbindung mit der bäuerlichen Berufsbezeichnung &amp;quot;Meier&amp;quot; entstanden. Im Landschatzregister von 1488 wird &amp;quot;der junge Brughenne&amp;quot; genannt; 1497 heißt er &amp;quot;Brughenne upper Lake&amp;quot;. Der heutige Name &amp;quot;Lakemeyer&amp;quot; erscheint erstmals 1557.&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Schulte, Der Lakehof und seine Erbmeier, Wattenscheid 1954, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof ist vermutlich ein alter Haupthof der &amp;quot;Herrentruper Mark&amp;quot;, der ursprünglich zum Tafelgut der Paderborner Bischöfe gehörte. 1036 hatte Bischof Meinwerk von Paderborn 17 Haupthöfe und 71 Vorwerke aus diesem Tafelgut dem neugegründeten Busdorfstift in Paderborn geschenkt. Die &amp;quot;curia Hardinctorp&amp;quot; war eines dieser Vorwerke und gehörte zum Haupthof Oeynhausen (bei Steinheim), sie hatte 1036 60 Scheffel Roggen, 84 Scheffel Hafer, 6 Denare (Pfennige), eine Gans und zwei Hühner an das Busdorfstift zu liefern.&amp;lt;ref&amp;gt;Schulte, Lakehof (1954), S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unklar ist der Zusammenhang zwischen der &amp;quot;curia Hardinctorp&amp;quot; und dem heutigen Lakehof, der als Einzelhof sicherlich schon im Hoch- oder beginnenden Spätmittelalter entstanden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Spätmittelalter war der Hof den drei &amp;quot;Markjunkern&amp;quot; von Donop, von Mengersen und von Friesenhausen, die vom Stift Busdorf mit der &amp;quot;Herrentruper Mark&amp;quot; belehnt worden waren, als Grundherren abgabe- und dienstpflichtig. Als Vollspänner musste der Lakemeyer mit einem vollen Gespann, also vier Pferden, Spanndienste leisten. Lakemeyer war dem lippischen Landesherrn eigenbehörig, doch gelang es Johann Wilhelm Lakemeyer (1727-1799) um die Mitte des 18. Jahrhunderts, sich aus der Leibeigenschaft freizukaufen. In der Volkszählung von 1766 wird er als &amp;quot;Freimeier&amp;quot; bezeichnet. Dennoch musste der Hof weiterhin umfangreiche Abgaben und Spanndienste an die Landesherrschaft leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Landbesitz&#039;&#039;&#039; des Lakehofes betrug nach dem Salbuch von 1643/44 189 Morgen (ca. 47 Hektar) Ackerland, 6 &amp;quot;Dreißkämpe&amp;quot; (Dauerweiden) von etwa 20 Morgen (5 ha) und vier Wiesen, die je 1 Fuder Heu einbrachten. Außerdem besaß der Hof Nutzungsrechte an der Beller Gemeinheit und umfangreiche Hudeberechtigungen in der &amp;quot;Herrentruper Mark&amp;quot;. Im Salbauch von 1721 werden dagegen nur 132 Morgen Ackerland, 7 Weiden und 4 Fuder Wiesewachs angegeben. 1829 war der Besitz auf 60 ha Äcker und Weiden angestiegen und vergrößerte sich durch die Gemeinheitsteilung und Zukäufe auf 90,6 ha im Jahre 1953.&amp;lt;ref&amp;gt;Schulte, Lakehof (1954), S. 14f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viehschatzregister des 16. Jahrhunderts und das Salbuch von 1643/44 überliefern einige Daten zum &#039;&#039;&#039;Viehbestand&#039;&#039;&#039; des Lakehofes: 1568 wurden 9 Pferde, 16 Kühe (einschl. Rinder) und 90 Schafe gezählt. 1573 waren es 11 Pferde, 16 Kühe, 20 Schweine (einschl. Ferkel) und 50 Schafe; der Leibzüchter besaß immerhin 6 Kühe, 5 Schweine und 14 Schafe. 1580 werden für den Leibzüchter 1 Esel, 5 Kühe und 6 Schweine verzeichnet. 1592 wird mit 10 Pferden, 26 Kühen (einschl. Rinder), 29 Schweinen (einschl. Ferkeln), 10 &amp;quot;Hämmeln&amp;quot; und 6 &amp;quot;Immenkörben&amp;quot; (Bienenkörben) ein Höchststand erreicht. Das Salbuch von 1643/44 nennt für die Vorkriegszeit 12 Pferde, 16 Kühe, 30 Schweine und 200 Schafe; 1644 habe Lakemeyer, nachdem er zweimal geplündert worden ist, nur noch 4 Pferde, 7 Kühe, 12 Schweine sowie 40 eigene und 40 fremde Schafe.&amp;lt;ref&amp;gt;Schulte, Lakehof (1954), S. 16f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Am Ende des 15. Jahrhunderts lag der Lakehof wüst, &amp;quot;Brughenne huss iss woiste&amp;quot;, schrieb der Blomberger Amtmann 1493. Vermutlich war der Hof in der Soester Fehde von böhmischen Söldnern niedergebrannt worden und konnte noch nicht wiederaufgebaut werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich des Hofes, auf einem Flurstück mit dem Namen &amp;quot;auf dem Turm&amp;quot; auf dem &amp;quot;Hundsloh&amp;quot;, sollen in den 1950er Jahren Fundamentsteine hochgepflügt worden sein. Möglicherweise stand hier ein Wartturm der Stadt Blomberg, von dem aus das angrenzende Steinheimer Becken überblickt werden konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Salbuch von 1643/44 besaß der Vollspänner Jochim Lackemeyer &amp;quot;Ein Wohnhauß von 8; ein Leibzuchtshauß von 9; ein Pferdehauß von 9; ein Schafstall von 5; ein Schweinehaus von 4 und ein Backhaus von 4 Spären (Sparren) groß&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die 1960er und 70er Jahre bestand eine eindrucksvolle Hofanalge mit umfangreichem Baubestand; seitdem sind die Gebäude fast sämtlich abgebrochen worden:&amp;lt;ref&amp;gt;Ausführliche Dokumentation von Hofanlage und Gebäuden bei Stiewe, Bauernhöfe (1985), S. 25-57.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Meierhaus von 1708&#039;&#039;&#039;, größtes und ältestes Gebäude des Hofes, abgebrochen 2013. Großer Vierständerbau, auf Stichbalken vorkragender Giebel, unteres Giebelstockwerk ursprünglich sichtbares Fachwerk mit Backsteinausfachung, im 19. Jahrhundert verbrettert. Gegenläufige Fußstreben beiderseits des Dielentores, Torbogen mit Rose und Stern auf den Kopfbändern und langer Bauinschrift, weitere Inschrift auf dem Giebelrähm. Großer Vierständerbau mit aufgelegten Dachbalken, dreischiffiges Flettdielenhaus mit eindrucksvoller Diele, breiterem Pferdestallseitenschiff links (um 1920 um seitlichen Pferdestallanbau erweitert) und schmalerem Kuhstallseitenschiff rechts. Die Kuhställe für 8 bis 12 Kühe waren ursprünglich unter drei mächtigen Kuhnackenriegeln, die jeweils zwei Fache überbrücken, zur Diele geöffnet. Mächtiges Sparrendach mit Hochständerdachwerk mit angeblatteten Streben, 2 Bodenaufzüge. Flett mit hoher Lucht rechts und halbhoher Küchenlucht links; hier befand sich die Herdstelle unter einer Räucherbühne. Der mächtige Luchtriegel, ca. 32/22 cm hochkant, war gebrochen und musste nachträglich mit einer Säule mit barock profilierten Knaggen abgestützt werden. Das Gebäude war ursprünglich ein Flettdielenhaus ohne Kammerfach; der zulezt bestehende Wohnteil in Stockwerkbauweise war etwa eine Generation später (um 1730) angebaut worden. Das Kammerfach war ursprünglich seitlich eingerückt und wurde im 19. Jahrhundert auf Hausbreite verbreitert. Es gliederte sich in eine große Stube in Ecklage rechts, eine Eheschlafkammer mit Wandbett und Abortanbau in der Mitte und eine kleine Kammer rechts; eine weitere große Kammer bestand im Obergeschoss. Bedeutende Teile der barocken Ausstattung waren erhalten geblieben: mehere Stuben- und Kammertüren mit durchbrochenen Schippenhespen und geohrten Füllungen sowie eine frühere Bettnische in der mittleren Eheschlafkammer mit einem geschnitzten Pfosten und Klappen zur Diele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Speicher von 1781&#039;&#039;&#039;, großer, zweigeschossiger Fachwerkspeicher auf hohem Bruchstreinsockel mit Backsteinausfachung. Krüppelwalmdach mit Hochständerdachwerk mit angeblatteten Streben, ursrprünglich mit Sollingplattendeckung. Ungewöhnliches Fachwerk aus kräftigen Hölzern mit fischgrätartigen Streben in den Eckfachen und beiderseits der Mittelachsen, keine Stockwerkvorkragungen. Doppelflügelige, rautenförmig aufgedoppelte Eingangstür, breite Türständer und Sturz mit Tulpenranken, Rose und Stern und Bauinschriften reich beschnitzt, weitere Inschriften auf den Rähmen des Erdgeschosses, Eckständer mit geschnitzten Ecksäulchen. Die Schnitzereien waren stark verwittert und sind beim Wiederaufbau in Detmold kräftig nachgeschnitzt worden. Im Innern verräucherte Eingangsdiele mit Treppe zum Speichergeschoss und angebautem Back- und Dörrofen; links unterkellerte Altenteilerwohnung mit Stube und Kammer, aufwendig ausgestattet mit Zweifüllungstüren, einem Wandschrank und einem angebauten Aborterker. Obergeschoss mit Ladeluke und Dachgeschoss als Kornspeicher genutzt. Der &amp;quot;Spieker&amp;quot; wurde 1977 vom Landesverband Lippe erworben, abgetragen und als Gaststätte beim Lippischen Landesmuseum an der Ameide in Detmold wiederaufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dreschhaus von 1809&#039;&#039;&#039;, große Längsdurchfahrtsscheune von 19 Fach Länge mit Brettergiebeln und Sollingplattendach, stand quer zum Haupthaus mitten auf dem Hof, zuletzt als Kuhstall genutzt, abgebrochen um 1960.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schafstall von 1837&#039;&#039;&#039;, Schafscheune mit hohem Grundmauersockel und Längsdurchfahrt nahe der Hofeinfahrt, abgebrochen um 1960. Die Scheune beherbergte die große Schafherde des Hofes, die nach dem Salbuch von 1829 350 Tiere umfasste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leibzucht, 1864&#039;&#039;&#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Schulte, Lakehof (1954), S. 121.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1902 zum massiven Wohnhaus umgebaut und mordernisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feldscheune, um 1920-30&#039;&#039;&#039; mit zwei Durchfahrten an einem Wirtschaftsweg westlich vom Hof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Meierhaus, 1708&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torbogen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ANNO 1708    Den 27. JUNIUS / VERBIRG DEIN ANTLITZ NICHT FÜR MIHR UND VERSTOSSE NICHT IM ZORN DEINEN KNECHT DEN DE / BIST MEINE HULFE . LAS MICH NICHT . UND THUE NICHT VON MIR DIE HAND AB . GOTT MEIN HEIL . DEN MEIN VATTER UND MEINE MUTTER VERLASSEN MICH . ABER DER HER NIMT MICH AUF . PAS. MXXVII VX 9 / JOHAN WILHELM LACKEMEIER UND CATHRINA ILSABEIN MEIERJOSTES&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Giebelrähm: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(HABE DEINE LUST AN DEM HERRN DER) WIRD DIR GEBEN . WAS DEIN HERSZ WÜNSCHET . BEFIHL DEM HERRN DEINE WEGE . UND HOFFE AUF IHN . ER WIRD ES WOLMACHEN UND WIRD DEINE GERECHTIGKEIT HERFÜRBRIN(GEN)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kammerfachgiebel, Erdgeschossrähm. Die Inschrift nimmt offensichtlich darauf Bezug, dass das Kammerfach später (um 1730) angebaut worden ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HER.ES.IST.GE.SCHEHEN.WAS.DU.BEFOHLEN.HAST. ES.IST.A.BER.NOCH.RAUM.DA.LUCKAS.AM.XIII.DEN.X XXII.HIR...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Speicher, 1781&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingangstür, Sturz, Medaillon links: JOHAN / WILHELM / LAKEMEYER / UND´&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sturz, Medaillon rechts: FRIEDRIKA / HENRIETTA / GELHAUS / 1780/81&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Türständer: DEN 7. AUGUST ANNO 1781 / DER M(eister) HONNER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stiel zwischen den Oberlichtern: MIT GOTT IN EINER JEDEN SACH ANFANG UND ENDE MACH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sturz, Mitte (stark verwittert), vermutlich Fortsetzung: MIT GOTT GERÄT DER ANFANG WOHL AM ENDE MAN GOTT DANKEN SOLL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rähm Erdgeschoss: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LASZ DEINE HAND DES ABENDS NICHT AB . DENN DU WEIST NICHT OB DIS ODER DAS GERATHEN WIRD . UND OBS BEIDES GERIETHE SO WÄRE ES DESTO BESSER . PRED. SALM. CAP. XI VRS VI ANO MDCCLXXXI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dreschhaus, 1809&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torbogen:&amp;lt;ref&amp;gt;Inschriften von Dreschhaus und Schafscheune (abgebrochen) nach Schulte 1954.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DENN DURCH GOTTES SEGEN BEISTAND UND GNADE IST ERBAUT WAS ALHIER DER MENSCH ERSCHAUET . ALLES IST MIT GOTTES HÜLFE . SOLI DEO GLORIA . RICHTE DRAUSSEN DEINE GESCHÄFTE UND DARNACH BAUE DEIN HAUS DENNN DURCH FAULHEIT SINKEN DIE BALKEN UND DURCH HINLÄSSIGE HÄNDE WIRD DAS HAUS TRIEFEND . PREDIGER SALOMON CP. 6. V. 10 UN 18 DEN 2. JUNY ANNO 1809&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namen der Erbauer in Medaillons auf den Torständern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
JOHANN / FRIEDRICH / LAKEMEIER / UND&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ANNA / MARIA / LOWISA / GEBURNER / MEYER VON / WELLENTRUP&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zimmermeisternennung auf einem Torständer: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Z. M. CHRISTOPH GÖDER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schafstall, 1837&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torbogen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FRIEDRICH LAKEMEYER . FRIEDERIKE WALPER 10. JUNI 1837&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
Der Lakehof ist, soweit zu überblicken, vom frühen 16. bis zum frühen 20. Jahrhundert über mindestens zwölf Generationen &amp;quot;im Mannesstamm&amp;quot; weitervererbt worden - das ist für eine Hof- und Familiengeschichte sehr ungewöhnlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Angaben zur Besitzerfolge nach Schulte, Lakehof (1954).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1488: der junge Brughenne (Landschatzregister)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1497: Brughenne upper Lake (Dienstgeldregister?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1507: Brughenne upper Lake verstorben (Erbteilung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1520 Grete Brughenne upper Lake (um 1500-1577), Tochter und Anerbin, Heirat mit Johann Bracht (um 1500-1580), wohl aus Siebenhöfen, wird Meier upper Lake, genannt Lakemeyer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1548, 3. April: &amp;quot;Meier auf der Lake&amp;quot; (Urkunde von Antonius von Donop, dieser habe von dem Meier auf der Lake 3 Scheffel Hafer als Zinskorn für die Herrentruper Mark für seinen Bruder Christoffer von Donop erhalten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1557: &amp;quot;de Lakemeier&amp;quot;, beschäftigte seine Söhne Johann, Ernst und Bernd als Knechte sowie einen weiteren Knecht und einen Schäfer (Knechtschatzregister).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
um 1560: Johann Lakemeyer (um 1525-nach 1560), Sohn und Anerbe (1561: &amp;quot;der junge Lakemeyer&amp;quot;), Heirat mit Ilse N.N. (um 1530-1592)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
um 1595: Johann Lakemeyer (um 1560-1605/06), Sohn und Anerbe, Heirat mit N.N. Mönnich (um 1565-um 1654/55), Tochter von Georg Mönnich in Belle. Er starb schon 1605/06, die Witwe heiratete in zweiter Ehe Hans N.N., wird Johann Lakemeyer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1625, 22./23. September: Jochim Lakemeyer (1598-1666), Sohn und Anerbe, Heirat mit Anna &amp;quot;vom Hofe Barkhausen&amp;quot; (1608-1668). Während der Hochzeit wurde die Gesellschaft von plündernden Soldaten überfallen, die Lakemeyer und seinen Gästen die Pferde raubten. Die Erinnerung an &amp;quot;Jochims Kriegshochzeit&amp;quot; blieb bis ins 20. Jahrhundert in der mündlichen Überlieferung lebendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1643/44 (Salbuch): &amp;quot;Jochim Lackemeyer, seines Alters 46 Jahr, seine Fraw heiße Anna, sey 36 Jahr alt unndt vom Hoffe Barkhausen [= Oberbarkhausen bei Detmold] bürtig&amp;quot;, 5 Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1661/62, Winter: Hans Hermann Lakemeyer (1630-1715), Sohn und Anerbe, Heirat mit Anna Maria Sültemeyer (1640-1696) vom Sültehof im Kirchspiel Heiden, 5 Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1696, 10. März: Johann Wilhelm Lakemeyer (1663-1740), So 88hn und Anerbe, Heirat mit Katharina Ilsabein Meierjobst (1679-1763), 8 Kinder. Die Eheleute errichteten 1708 ein neues Meierhaus, das bis 2013 Bestand haben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1727, 9. Mai: Hermann Wilhelm Lakemeyer (1698-1760), Sohn und Anerbe, Heirat mit Dorothee Kaup (Kaupmeyer, 1701-1757) aus Belle, 9 Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1761, 13. Mai: Johann &#039;&#039;Wilhelm&#039;&#039; Lakemeyer (1727-1799), Sohn und Anerbe, Heirat mit Anna Margareta Ilsabein Brüggemeier &amp;quot;aus der Wienbecke&amp;quot; im Kirchspiel Brake, + 30.8.1762 im Wochenbett; 2. Heirat 29.7.1763 mit Anna Sofia Elisabeth Niedermeier aus Lückhausen, Kirchspiel Lieme, 8 Kinder, + 1.7.1778; 3. Heirat mit Friederike Henriette Gellhaus aus Schötmar, 2 Kinder. Diese Eheleute erbauten 1781 den Kornspeicher mit der Altenteilerwohnung als Leibzucht. Von Johann Wilhelm Lakemeyer blieb ein spätes Silhouettenporträt (um 1780) auf dem Lakehof erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1766 (VZ): Johann Wilhelm Lakemeyer wird als &amp;quot;Freimeier&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1798, Frühjahr: Friedrich Lakemeyer (1768-1835), 2. Sohn aus 2. Ehe und Anerbe, Heirat mit Anna Luise Schlepper (1772-1826) vom Meierhof aus Wellentrup, 6 Kinder. 1809 bauten die Eheleute eine große Scheune, das sogenannte Dreschhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1830, 8. Dezember: Johann &#039;&#039;Friedrich&#039;&#039; Adolf Lakemeyer (1801-1851), Sohn und Anerbe, Heirat mit Friderieke Sarah Walper (1807-1892), Tochter des Pfarrers aus Niederaula, Kurhessen, 6 Kinder. 1837 erbauten die beiden einen neuen Schafstall. Friedrich Lakemeyer starb am 14.12.1851 nach einem &amp;quot;Blutsturz&amp;quot;. Am 26.11.1852 2. Heirat von Friederike Lakemeyer mit Interimswirt Friedrich Karl Betzemeier aus Betzen, Bauerschaft Wendlinghausen, Amt Brake.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1864, 21. Juni: Karl Lakemeyer (1836-1874), Sohn und Anerbe, Heirat mit Auguste Hermine Lindemann (1830-1882) aus Holzhausen an der Bega, 6 Kinder. Beide verstarben früh, er am 24.10.1874, sie am 20.8.1882. Von den Vormündern der unmündigen Kinder wurde der Lakehof auf 12 Jahre an &amp;quot;Herrn Uhmeier&amp;quot; verpachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902, 11. November: Heinrich Friedrich &#039;&#039;Karl&#039;&#039; Lakemeyer (1869-1928), Sohn und Anerbe, Heirat mit Auguste Hartmann (1877-1960) aus Bledeln bei Hildesheim, 4 Kinder. Zur Hochzeit ließ Karl Lakemeyer das bisherige Leibzuchtshaus (von 1864) zu einem großzügigen Wohnhaus umbauen und modernisieren. Auguste Lakemeyer rettete zwei alte eichene Truhen und einen Schrank und ließ diese Möbel vom Tischler Pieper aus Wöbbel aufarbeiten, sie blieben bis heute erhalten. Auch legte sie den parkartigen Garten um das Wohnhaus an, mit einem terrassierten &amp;quot;Steingarten&amp;quot; am Hang zwischen dem Teich und dem Speicher. Ein geplanter Umbau des Speichers zum Alterswohnsitz kam wegen der Inflation 1923 nicht zustande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Eduard Schulte, Der Lakehof und seine Erbmeier. Lippische Geschichtsbilder aus fünf Jahrhunderten, Wattenscheid 1954.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{StieweBauernhöfe1985}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Lakeweg_9_(Belle)&amp;diff=71916</id>
		<title>Lakeweg 9 (Belle)</title>
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		<updated>2026-09-15T08:19:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: Foto ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.90427, 9.07597&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Belle&lt;br /&gt;
|Wohnplatz1901=Lakehof&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=001&lt;br /&gt;
}}Der Lakehof ist ein großer Einzelhof nordöstlich des Dorfes Belle. Vollspännerhof, früher Belle Nr. 1 (heute Lakeweg 9).&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Vogelschau Stiewe 1985.jpg|mini|Lakehof bei Belle, Vogelschauansicht um 1950. Zeichnung: Stiewe 1985]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Lageplan nach Urkataster 1883 Stiewe 1985.jpg|mini|Lakehof bei Belle, Lageplan nach Urkataster 1880. 1: Meierhaus, 1708; 2: Leibzucht, 19. Jahrhundert/1902; 3. Speicher, 1781; 4. Dreschhaus, 1809; 5. Schafstall, 1837; 6. Viehwaage (?); 7. Holzschuppen; 8. Bienenhaus. Zeichnung: Stiewe 1985]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus mit Pferdestall Heinrich Schäfer 1953 LLB-BA HO-12-19.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus von 1708 mit Pferdestallanbau. Foto: Heinrich Schäfer, 1953 (LLB Detmold)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, Torinschrift Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus von 1708, Torinschrift. Foto: Stiewe, ca. 1982]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Dreschhaus Schäfer 1953 LLB BA HO-12-20.jpg|mini|Lakehof, Dreschhaus von 1809. Foto: Heinrich Schäfer, 1953 (LLB Detmold)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Speicher von SO Schäfer 1953 LLB BA HO-12-22.jpg|mini|Lakehof, Speicher von 1781. Foto: Heinrich Schäfer 1953 (LLB Detmold)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Detmold2021 0827tm.jpg|mini|Lakehof, Speicher von 2021 am heutigen Standort. Foto: Falko Sieker]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Speicher, Eingangstür Schäfer 1953 LLB BA HO-12-23.jpg|mini|Lakehof, Speicher von 1781. Eingangstür mit stark verwitterter Schnitzerei. Foto: Heinrich Schäfer, 1953 (LLB Detmold)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, Giebel Bstand Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus von 1708. Giebelansicht, Bestand. Aufmaß/Zeichnung: Stiewe 1982 (aus Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, Giebel Rek Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus von 1708. Giebelansicht, Zustand zur Bauzeit 1708, Rekonstruktion (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, re. Traufe, Rek Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus von 1708. Rechte Traufwand mit später angebautem Kammerfach. Zustand um 1730, Rekonstruktion (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, Kammerfach, Bstand, Rek Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus von 1708. Kammerfachgiebel, um 1730, Bestand und Rekonstruktion (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, Querschnitt Rek Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus von 1708. Querschnitt Diele, Rekonstruktion und Details im Flett (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, LS links, Rek Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus von 1708. Längsschnitt mit Kammerfach um 1730, Rekonstruktion (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, LS rechts, Rek Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus von 1708. Längsschnitt rechte Dielenseite mit Kammerfach um 1730, Rekonstruktion (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, QS Herdwand, Rek Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus von 1708. Querschnitt vor der Herdwand, Zustand um 1730, Rekonstruktion (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, Grundrissl Rek Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus von 1708. Grundriss, Zustand um 1730, Rekonstruktion (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, Kammerfach,Tür Stube EG Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus. Stubentür im Kammerfach, um 1730 (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, Kammerfach,Tür Kammer rechts Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus. Kammertür im Kammerfach, um 1730 (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Meierhaus 1708, Kammerfach,Tür Kammer OG Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Meierhaus. Kammertür im Kammerfach-Obergeschoss, um 1730 (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Johann Wilhelm Lakemeyer, 1727-1799, Silhouette.jpg|mini|Johann Wilhelm Lakemeyer (1727-1799), der Erbauer des Speichers von 1781. Silhouette, um 1780 (Familienbesitz)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Speicher 1781, Eingangstür Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Speicher von 1781, Eingangstür (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Speicher 1781, Ansichten Rek Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Speicher von 1781. Ansichten, Rekonstruktion (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Speicher 1781, Schnitte Rek Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Speicher von 1781. Quer- und Längsschnitt, Rekonstruktion (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakehof, Speicher 1781, Grundriss, Details Stiewe 1982.jpg|mini|Lakehof, Speicher von 1781. Grundriss und Details (Stiewe 1985)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Lakehof ist ein großer, vermutlich hochmittelalterlicher Einzelhof mit umgebender Kampflur. Von der alten Hofstelle am Hang eines Höhenrückens zwischen dem Molkenberg im Westen und dem Nessenberg im Osten hat man einen weiten Blick in die fruchtbare Lössbörde des Steinheimer Beckens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof ist seit Jahrhunderten in Familienbesitz; die Hof- und Familiengeschichte lässt sich bis in das 15. Jahrhundert nahezu lückenlos zurückverfolgen. Der Familienname &amp;quot;Lakemeyer&amp;quot; ist im 16. Jahrhundert aus der Ortsbezeichnung des Hofes &amp;quot;upper Lake&amp;quot;, d. h. oberhalb eines Teiches oder Feuchtgebietes gelegen, in Verbindung mit der bäuerlichen Berufsbezeichnung &amp;quot;Meier&amp;quot; entstanden. Im Landschatzregister von 1488 wird &amp;quot;der junge Brughenne&amp;quot; genannt; 1497 heißt er &amp;quot;Brughenne upper Lake&amp;quot;. Der heutige Name &amp;quot;Lakemeyer&amp;quot; erscheint erstmals 1557.&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Schulte, Der Lakehof und seine Erbmeier, Wattenscheid 1954, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof ist vermutlich ein alter Haupthof der &amp;quot;Herrentruper Mark&amp;quot;, der ursprünglich zum Tafelgut der Paderborner Bischöfe gehörte. 1036 hatte Bischof Meinwerk von Paderborn 17 Haupthöfe und 71 Vorwerke aus diesem Tafelgut dem neugegründeten Busdorfstift in Paderborn geschenkt. Die &amp;quot;curia Hardinctorp&amp;quot; war eines dieser Vorwerke und gehörte zum Haupthof Oeynhausen (bei Steinheim), sie hatte 1036 60 Scheffel Roggen, 84 Scheffel Hafer, 6 Denare (Pfennige), eine Gans und zwei Hühner an das Busdorfstift zu liefern.&amp;lt;ref&amp;gt;Schulte, Lakehof (1954), S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unklar ist der Zusammenhang zwischen der &amp;quot;curia Hardinctorp&amp;quot; und dem heutigen Lakehof, der als Einzelhof sicherlich schon im Hoch- oder beginnenden Spätmittelalter entstanden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Spätmittelalter war der Hof den drei &amp;quot;Markjunkern&amp;quot; von Donop, von Mengersen und von Friesenhausen, die vom Stift Busdorf mit der &amp;quot;Herrentruper Mark&amp;quot; belehnt worden waren, als Grundherren abgabe- und dienstpflichtig. Als Vollspänner musste der Lakemeyer mit einem vollen Gespann, also vier Pferden, Spanndienste leisten. Lakemeyer war dem lippischen Landesherrn eigenbehörig, doch gelang es Johann Wilhelm Lakemeyer (1727-1799) um die Mitte des 18. Jahrhunderts, sich aus der Leibeigenschaft freizukaufen. In der Volkszählung von 1766 wird er als &amp;quot;Freimeier&amp;quot; bezeichnet. Dennoch musste der Hof weiterhin umfangreiche Abgaben und Spanndienste an die Landesherrschaft leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Landbesitz&#039;&#039;&#039; des Lakehofes betrug nach dem Salbuch von 1643/44 189 Morgen (ca. 47 Hektar) Ackerland, 6 &amp;quot;Dreißkämpe&amp;quot; (Dauerweiden) von etwa 20 Morgen (5 ha) und vier Wiesen, die je 1 Fuder Heu einbrachten. Außerdem besaß der Hof Nutzungsrechte an der Beller Gemeinheit und umfangreiche Hudeberechtigungen in der &amp;quot;Herrentruper Mark&amp;quot;. Im Salbauch von 1721 werden dagegen nur 132 Morgen Ackerland, 7 Weiden und 4 Fuder Wiesewachs angegeben. 1829 war der Besitz auf 60 ha Äcker und Weiden angestiegen und vergrößerte sich durch die Gemeinheitsteilung und Zukäufe auf 90,6 ha im Jahre 1953.&amp;lt;ref&amp;gt;Schulte, Lakehof (1954), S. 14f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viehschatzregister des 16. Jahrhunderts und das Salbuch von 1643/44 überliefern einige Daten zum &#039;&#039;&#039;Viehbestand&#039;&#039;&#039; des Lakehofes: 1568 wurden 9 Pferde, 16 Kühe (einschl. Rinder) und 90 Schafe gezählt. 1573 waren es 11 Pferde, 16 Kühe, 20 Schweine (einschl. Ferkel) und 50 Schafe; der Leibzüchter besaß immerhin 6 Kühe, 5 Schweine und 14 Schafe. 1580 werden für den Leibzüchter 1 Esel, 5 Kühe und 6 Schweine verzeichnet. 1592 wird mit 10 Pferden, 26 Kühen (einschl. Rinder), 29 Schweinen (einschl. Ferkeln), 10 &amp;quot;Hämmeln&amp;quot; und 6 &amp;quot;Immenkörben&amp;quot; (Bienenkörben) ein Höchststand erreicht. Das Salbuch von 1643/44 nennt für die Vorkriegszeit 12 Pferde, 16 Kühe, 30 Schweine und 200 Schafe; 1644 habe Lakemeyer, nachdem er zweimal geplündert worden ist, nur noch 4 Pferde, 7 Kühe, 12 Schweine sowie 40 eigene und 40 fremde Schafe.&amp;lt;ref&amp;gt;Schulte, Lakehof (1954), S. 16f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Am Ende des 15. Jahrhunderts lag der Lakehof wüst, &amp;quot;Brughenne huss iss woiste&amp;quot;, schrieb der Blomberger Amtmann 1493. Vermutlich war der Hof in der Soester Fehde von böhmischen Söldnern niedergebrannt worden und konnte noch nicht wiederaufgebaut werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich des Hofes, auf einem Flurstück mit dem Namen &amp;quot;auf dem Turm&amp;quot; auf dem &amp;quot;Hundsloh&amp;quot;, sollen in den 1950er Jahren Fundamentsteine hochgepflügt worden sein. Möglicherweise stand hier ein Wartturm der Stadt Blomberg, von dem aus das angrenzende Steinheimer Becken überblickt werden konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Salbuch von 1643/44 besaß der Vollspänner Jochim Lackemeyer &amp;quot;Ein Wohnhauß von 8; ein Leibzuchtshauß von 9; ein Pferdehauß von 9; ein Schafstall von 5; ein Schweinehaus von 4 und ein Backhaus von 4 Spären (Sparren) groß&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die 1960er und 70er Jahre bestand eine eindrucksvolle Hofanalge mit umfangreichem Baubestand; seitdem sind die Gebäude fast sämtlich abgebrochen worden:&amp;lt;ref&amp;gt;Ausführliche Dokumentation von Hofanlage und Gebäuden bei Stiewe, Bauernhöfe (1985), S. 25-57.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Meierhaus von 1708&#039;&#039;&#039;, größtes und ältestes Gebäude des Hofes, abgebrochen 2013. Großer Vierständerbau, auf Stichbalken vorkragender Giebel, unteres Giebelstockwerk ursprünglich sichtbares Fachwerk mit Backsteinausfachung, im 19. Jahrhundert verbrettert. Gegenläufige Fußstreben beiderseits des Dielentores, Torbogen mit Rose und Stern auf den Kopfbändern und langer Bauinschrift, weitere Inschrift auf dem Giebelrähm. Großer Vierständerbau mit aufgelegten Dachbalken, dreischiffiges Flettdielenhaus mit eindrucksvoller Diele, breiterem Pferdestallseitenschiff links (um 1920 um seitlichen Pferdestallanbau erweitert) und schmalerem Kuhstallseitenschiff rechts. Die Kuhställe für 8 bis 12 Kühe waren ursprünglich unter drei mächtigen Kuhnackenriegeln, die jeweils zwei Fache überbrücken, zur Diele geöffnet. Mächtiges Sparrendach mit Hochständerdachwerk mit angeblatteten Streben, 2 Bodenaufzüge. Flett mit hoher Lucht rechts und halbhoher Küchenlucht links; hier befand sich die Herdstelle unter einer Räucherbühne. Der mächtige Luchtriegel, ca. 32/22 cm hochkant, war gebrochen und musste nachträglich mit einer Säule mit barock profilierten Knaggen abgestützt werden. Das Gebäude war ursprünglich ein Flettdielenhaus ohne Kammerfach; der zulezt bestehende Wohnteil in Stockwerkbauweise war etwa eine Generation später (um 1730) angebaut worden. Das Kammerfach war ursprünglich seitlich eingerückt und wurde im 19. Jahrhundert auf Hausbreite verbreitert. Es gliederte sich in eine große Stube in Ecklage rechts, eine Eheschlafkammer mit Wandbett und Abortanbau in der Mitte und eine kleine Kammer rechts; eine weitere große Kammer bestand im Obergeschoss. Bedeutende Teile der barocken Ausstattung waren erhalten geblieben: mehere Stuben- und Kammertüren mit durchbrochenen Schippenhespen und geohrten Füllungen sowie eine frühere Bettnische in der mittleren Eheschlafkammer mit einem geschnitzten Pfosten und Klappen zur Diele. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Speicher von 1781&#039;&#039;&#039;, großer, zweigeschossiger Fachwerkspeicher auf hohem Bruchstreinsockel mit Backsteinausfachung. Krüppelwalmdach mit Hochständerdachwerk mit angeblatteten Streben, ursrprünglich mit Sollingplattendeckung. Ungewöhnliches Fachwerk aus kräftigen Hölzern mit fischgrätartigen Streben in den Eckfachen und beiderseits der Mittelachsen, keine Stockwerkvorkragungen. Doppelflügelige, rautenförmig aufgedoppelte Eingangstür, breite Türständer und Sturz mit Tulpenranken, Rose und Stern und Bauinschriften reich beschnitzt, weitere Inschriften auf den Rähmen des Erdgeschosses, Eckständer mit geschnitzten Ecksäulchen. Die Schnitzereien waren stark verwittert und sind beim Wiederaufbau in Detmold kräftig nachgeschnitzt worden. Im Innern verräucherte Eingangsdiele mit Treppe zum Speichergeschoss und angebautem Back- und Dörrofen; links unterkellerte Altenteilerwohnung mit Stube und Kammer, aufwendig ausgestattet mit Zweifüllungstüren, einem Wandschrank und einem angebauten Aborterker. Obergeschoss mit Ladeluke und Dachgeschoss als Kornspeicher genutzt. Der &amp;quot;Spieker&amp;quot; wurde 1977 vom Landesverband Lippe erworben, abgetragen und als Gaststätte beim Lippischen Landesmuseum an der Ameide in Detmold wiederaufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dreschhaus von 1809&#039;&#039;&#039;, große Längsdurchfahrtsscheune von 19 Fach Länge mit Brettergiebeln und Sollingplattendach, stand quer zum Haupthaus mitten auf dem Hof, zuletzt als Kuhstall genutzt, abgebrochen um 1960.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schafstall von 1837&#039;&#039;&#039;, Schafscheune mit hohem Grundmauersockel und Längsdurchfahrt nahe der Hofeinfahrt, abgebrochen um 1960. Die Scheune beherbergte die große Schafherde des Hofes, die nach dem Salbuch von 1829 350 Tiere umfasste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leibzucht, 1864&#039;&#039;&#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Schulte, Lakehof (1954), S. 121.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1902 zum massiven Wohnhaus umgebaut und mordernisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Feldscheune, um 1920-30&#039;&#039;&#039; mit zwei Durchfahrten an einem Wirtschaftsweg westlich vom Hof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Meierhaus, 1708&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torbogen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ANNO 1708    Den 27. JUNIUS / VERBIRG DEIN ANTLITZ NICHT FÜR MIHR UND VERSTOSSE NICHT IM ZORN DEINEN KNECHT DEN DE / BIST MEINE HULFE . LAS MICH NICHT . UND THUE NICHT VON MIR DIE HAND AB . GOTT MEIN HEIL . DEN MEIN VATTER UND MEINE MUTTER VERLASSEN MICH . ABER DER HER NIMT MICH AUF . PAS. MXXVII VX 9 / JOHAN WILHELM LACKEMEIER UND CATHRINA ILSABEIN MEIERJOSTES&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Giebelrähm: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(HABE DEINE LUST AN DEM HERRN DER) WIRD DIR GEBEN . WAS DEIN HERSZ WÜNSCHET . BEFIHL DEM HERRN DEINE WEGE . UND HOFFE AUF IHN . ER WIRD ES WOLMACHEN UND WIRD DEINE GERECHTIGKEIT HERFÜRBRIN(GEN)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kammerfachgiebel, Erdgeschossrähm. Die Inschrift nimmt offensichtlich darauf Bezug, dass das Kammerfach später (um 1730) angebaut worden ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HER.ES.IST.GE.SCHEHEN.WAS.DU.BEFOHLEN.HAST. ES.IST.A.BER.NOCH.RAUM.DA.LUCKAS.AM.XIII.DEN.X XXII.HIR...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Speicher, 1781&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingangstür, Sturz, Medaillon links: JOHAN / WILHELM / LAKEMEYER / UND´&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sturz, Medaillon rechts: FRIEDRIKA / HENRIETTA / GELHAUS / 1780/81&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Türständer: DEN 7. AUGUST ANNO 1781 / DER M(eister) HONNER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stiel zwischen den Oberlichtern: MIT GOTT IN EINER JEDEN SACH ANFANG UND ENDE MACH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sturz, Mitte (stark verwittert), vermutlich Fortsetzung: MIT GOTT GERÄT DER ANFANG WOHL AM ENDE MAN GOTT DANKEN SOLL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rähm Erdgeschoss: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LASZ DEINE HAND DES ABENDS NICHT AB . DENN DU WEIST NICHT OB DIS ODER DAS GERATHEN WIRD . UND OBS BEIDES GERIETHE SO WÄRE ES DESTO BESSER . PRED. SALM. CAP. XI VRS VI ANO MDCCLXXXI&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dreschhaus, 1809&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torbogen:&amp;lt;ref&amp;gt;Inschriften von Dreschhaus und Schafscheune (abgebrochen) nach Schulte 1954.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DENN DURCH GOTTES SEGEN BEISTAND UND GNADE IST ERBAUT WAS ALHIER DER MENSCH ERSCHAUET . ALLES IST MIT GOTTES HÜLFE . SOLI DEO GLORIA . RICHTE DRAUSSEN DEINE GESCHÄFTE UND DARNACH BAUE DEIN HAUS DENNN DURCH FAULHEIT SINKEN DIE BALKEN UND DURCH HINLÄSSIGE HÄNDE WIRD DAS HAUS TRIEFEND . PREDIGER SALOMON CP. 6. V. 10 UN 18 DEN 2. JUNY ANNO 1809&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namen der Erbauer in Medaillons auf den Torständern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
JOHANN / FRIEDRICH / LAKEMEIER / UND&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ANNA / MARIA / LOWISA / GEBURNER / MEYER VON / WELLENTRUP&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zimmermeisternennung auf einem Torständer: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Z. M. CHRISTOPH GÖDER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schafstall, 1837&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torbogen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FRIEDRICH LAKEMEYER . FRIEDERIKE WALPER 10. JUNI 1837&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
Der Lakehof ist, soweit zu überblicken, vom frühen 16. bis zum frühen 20. Jahrhundert über mindestens zwölf Generationen &amp;quot;im Mannesstamm&amp;quot; weitervererbt worden - das ist für eine Hof- und Familiengeschichte sehr ungewöhnlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Angaben zur Besitzerfolge nach Schulte, Lakehof (1954).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1488: der junge Brughenne (Landschatzregister)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1497: Brughenne upper Lake (Dienstgeldregister?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1507: Brughenne upper Lake verstorben (Erbteilung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ca. 1520 Grete Brughenne upper Lake (um 1500-1577), Tochter und Anerbin, Heirat mit Johann Bracht (um 1500-1580), wohl aus Siebenhöfen, wird Meier upper Lake, genannt Lakemeyer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1548, 3. April: &amp;quot;Meier auf der Lake&amp;quot; (Urkunde von Antonius von Donop, dieser habe von dem Meier auf der Lake 3 Scheffel Hafer als Zinskorn für die Herrentruper Mark für seinen Bruder Christoffer von Donop erhalten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1557: &amp;quot;de Lakemeier&amp;quot;, beschäftigte seine Söhne Johann, Ernst und Bernd als Knechte sowie einen weiteren Knecht und einen Schäfer (Knechtschatzregister).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
um 1560: Johann Lakemeyer (um 1525-nach 1560), Sohn und Anerbe (1561: &amp;quot;der junge Lakemeyer&amp;quot;), Heirat mit Ilse N.N. (um 1530-1592)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
um 1595: Johann Lakemeyer (um 1560-1605/06), Sohn und Anerbe, Heirat mit N.N. Mönnich (um 1565-um 1654/55), Tochter von Georg Mönnich in Belle. Er starb schon 1605/06, die Witwe heiratete in zweiter Ehe Hans N.N., wird Johann Lakemeyer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1625, 22./23. September: Jochim Lakemeyer (1598-1666), Sohn und Anerbe, Heirat mit Anna &amp;quot;vom Hofe Barkhausen&amp;quot; (1608-1668). Während der Hochzeit wurde die Gesellschaft von plündernden Soldaten überfallen, die Lakemeyer und seinen Gästen die Pferde raubten. Die Erinnerung an &amp;quot;Jochims Kriegshochzeit&amp;quot; blieb bis ins 20. Jahrhundert in der mündlichen Überlieferung lebendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1643/44 (Salbuch): &amp;quot;Jochim Lackemeyer, seines Alters 46 Jahr, seine Fraw heiße Anna, sey 36 Jahr alt unndt vom Hoffe Barkhausen [= Oberbarkhausen bei Detmold] bürtig&amp;quot;, 5 Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1661/62, Winter: Hans Hermann Lakemeyer (1630-1715), Sohn und Anerbe, Heirat mit Anna Maria Sültemeyer (1640-1696) vom Sültehof im Kirchspiel Heiden, 5 Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1696, 10. März: Johann Wilhelm Lakemeyer (1663-1740), So 88hn und Anerbe, Heirat mit Katharina Ilsabein Meierjobst (1679-1763), 8 Kinder. Die Eheleute errichteten 1708 ein neues Meierhaus, das bis 2013 Bestand haben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1727, 9. Mai: Hermann Wilhelm Lakemeyer (1698-1760), Sohn und Anerbe, Heirat mit Dorothee Kaup (Kaupmeyer, 1701-1757) aus Belle, 9 Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1761, 13. Mai: Johann &#039;&#039;Wilhelm&#039;&#039; Lakemeyer (1727-1799), Sohn und Anerbe, Heirat mit Anna Margareta Ilsabein Brüggemeier &amp;quot;aus der Wienbecke&amp;quot; im Kirchspiel Brake, + 30.8.1762 im Wochenbett; 2. Heirat 29.7.1763 mit Anna Sofia Elisabeth Niedermeier aus Lückhausen, Kirchspiel Lieme, 8 Kinder, + 1.7.1778; 3. Heirat mit Friederike Henriette Gellhaus aus Schötmar, 2 Kinder. Diese Eheleute erbauten 1781 den Kornspeicher mit der Altenteilerwohnung als Leibzucht. Von Johann Wilhelm Lakemeyer blieb ein spätes Silhouettenporträt (um 1780) auf dem Lakehof erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1766 (VZ): Johann Wilhelm Lakemeyer wird als &amp;quot;Freimeier&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1798, Frühjahr: Friedrich Lakemeyer (1768-1835), 2. Sohn aus 2. Ehe und Anerbe, Heirat mit Anna Luise Schlepper (1772-1826) vom Meierhof aus Wellentrup, 6 Kinder. 1809 bauten die Eheleute eine große Scheune, das sogenannte Dreschhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1830, 8. Dezember: Johann &#039;&#039;Friedrich&#039;&#039; Adolf Lakemeyer (1801-1851), Sohn und Anerbe, Heirat mit Friderieke Sarah Walper (1807-1892), Tochter des Pfarrers aus Niederaula, Kurhessen, 6 Kinder. 1837 erbauten die beiden einen neuen Schafstall. Friedrich Lakemeyer starb am 14.12.1851 nach einem &amp;quot;Blutsturz&amp;quot;. Am 26.11.1852 2. Heirat von Friederike Lakemeyer mit Interimswirt Friedrich Karl Betzemeier aus Betzen, Bauerschaft Wendlinghausen, Amt Brake.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1864, 21. Juni: Karl Lakemeyer (1836-1874), Sohn und Anerbe, Heirat mit Auguste Hermine Lindemann (1830-1882) aus Holzhausen an der Bega, 6 Kinder. Beide verstarben früh, er am 24.10.1874, sie am 20.8.1882. Von den Vormündern der unmündigen Kinder wurde der Lakehof auf 12 Jahre an &amp;quot;Herrn Uhmeier&amp;quot; verpachtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902, 11. November: Heinrich Friedrich &#039;&#039;Karl&#039;&#039; Lakemeyer (1869-1928), Sohn und Anerbe, Heirat mit Auguste Hartmann (1877-1960) aus Bledeln bei Hildesheim, 4 Kinder. Zur Hochzeit ließ Karl Lakemeyer das bisherige Leibzuchtshaus (von 1864) zu einem großzügigen Wohnhaus umbauen und modernisieren. Auguste Lakemeyer rettete zwei alte eichene Truhen und einen Schrank und ließ diese Möbel vom Tischler Pieper aus Wöbbel aufarbeiten, sie blieben bis heute erhalten. Auch legte sie den parkartigen Garten um das Wohnhaus an, mit einem terrassierten &amp;quot;Steingarten&amp;quot; am Hang zwischen dem Teich und dem Speicher. Ein geplanter Umbau des Speichers zum Alterswohnsitz kam wegen der Inflation 1923 nicht zustande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Eduard Schulte, Der Lakehof und seine Erbmeier. Lippische Geschichtsbilder aus fünf Jahrhunderten, Wattenscheid 1954.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{StieweBauernhöfe1985}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
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		<title>Ameide 8 (Detmold)</title>
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		<updated>2026-09-15T08:17:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: Foto ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.93637, 8.87565&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Nein&lt;br /&gt;
}}An dieser Stelle stand bis zu ihrem Abriss 1964 die Scheune der benachbarten [[Grabbestraße 2 (Detmold)|Mittelmühle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1964 abgerissene Scheune war 1877 neu erbaut worden.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 73/4 Nr. 6299: Ansichten, Querschnitte, Grundrisse von einer neuen Scheune bei der Mittelmühle in Detmold, 1877.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An ihrer Stelle wurde 1977 das &amp;quot;neue Haus&amp;quot; (vielleicht Leibzucht) des Lakehofs bei [[Belle]], Stadt Horn-Bad Meinberg, als Gaststätte für das Lippische Landesmuseum wiederaufgebaut. Zu diesem Gebäude siehe [[Lakeweg 9 (Belle)]]. Es war 1976 stark verfallen und dem Landesverband Lippe geschenkt worden, dessen Bauabteilung Abbau und Wiederaufbau leitete. Die innere Aufteilung dabei stark für die neue Nutzung verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[Datei:Detmold2021 0827tm.jpg|thumb|Gebäudeansicht von 2021, Foto: Falko Sieker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Modernes Kellergeschoss mit Sichtbetonsockel, darüber Fachwerkgebäude von 1781 [i]. Zweistöckig ohne Vorkragung des oberen Stockwerks, Halbwalmdach. Eng gestellte Ständer, zwei Riegelketten je Stockwerk. Ungewöhnlich sind die kurzen Streben von Ständer zu Ständer, fischgrätartig in übereinanderliegenden Gefachen. Ausfachung in Backstein. Eckständer mit säulenartiger Schnitzerei. Erdgeschossrähme mit Inschriften. Türständer und hoher Sturz mit Flachschnittornament, Topfblumen mit Tulpenranken, Rose und Stern, zwei runde Medaillons mit den Namen der Erbauer, auf den Türständern Richtdatum und Zimmermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erdgeschoss im hinteren Bereich ursprünglich ein Backraum mit angebautem großen Backofen. Rechts vom Eingang halb tiefer Keller und Upkammer. Die linke unterkellerte Hälfte ursprünglich mit Wohnräumen und Hinterladerofen. Zwischen Stube und hinterer Kammer eine Schrankwand. Die Kammer wohl Schlafkammer, Befunde für einen angebauten Aborterker.&amp;lt;ref&amp;gt;{{StieweBauernhöfe1985}}, S. 25–57.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erdgeschossrähm vorn: &amp;quot;LASZ DEINE HAND DES ABENDS NICHT AB. DENN DU WEIST NICHT OB DIS ODER DAS GERATHEN WIRD. UND OBS BEIDES GERIETHE SO WÄRE ES DESTO BESSER. PRED. PSALM. CAP. XI VRS VI ANO MDCCLXXXI&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Medaillons auf dem Türsturz links: &amp;quot;JOHAN / WILHELM / LAKEMEIER / UND&amp;quot;, rechts: &amp;quot;FRIEDERIKA / HENRIETTA / GELHAUS / 1780/81&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Türständern: &amp;quot;DEN 7. AUGUST ANNO 1781 / DER M HONNER&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auft dem breiten Ständer über dem Sturz: &amp;quot;MIT GOTT IN EINER JEDEN SACH ANFANG UND ENDE MACH&amp;quot;, darunter war stark verwittert eine Fortsetzung, wohl zu ergänzen als &amp;quot;MIT GOTT GERÄT DER ANFANG WOHL, AM ENDE MAN GOTT DANKEN SOLL.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{StieweBauernhöfe1985}}, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landesverband Lippe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{StieweBauernhöfe1985}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gaststätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
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		<updated>2026-09-15T08:16:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Detmold2021 0827tm&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Theaterplatz_1_(Detmold)&amp;diff=71913</id>
		<title>Theaterplatz 1 (Detmold)</title>
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		<updated>2026-09-15T08:14:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: Foto ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.93788, 8.87894&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Detmold&lt;br /&gt;
|Straße1901=Theaterplatz&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=001&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Landestheater, erbaut 1914–1919 im Quartier D, ohne Quartiernummer. Der Vorgängerbau, das Hoftheater, brannte 1912 aus. Im Adressbuch 1871 der Rosenthal-Straße zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DetmoldAdressbuch1871}}, S. 64.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hoftheater===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Theater_1D44 Meysenbug 1866.jpg|thumb|Ansicht des Hoftheaters vom Schlossplatz aus, Bleistiftzeichnung, Otto von Meysenbug, 1866, LLB: 1 D 44]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Theater_BA_DT-24-15.jpg|thumb|Ansicht des Hoftheaters von Südwesten, Foto: Ferdinand Düstersiek, vor 1911, LLB: BA DT-24-15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Theater_BA_DT-24-23.jpg|thumb|Brandruine des Hoftheaters am 6. Februar 1912, Foto, LLB: BA DT-24-23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Theater_Hofrang.jpg|thumb|Grundriss des Landestheaters, Bodo Ebhardt, 1914, LAV NRW OWL: L 79 Nr. 7321]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Theater_TBS_093_13.jpg|thumb|Landestheater, Blick zur Bühne, 1941, Foto: Paul Beckmann, Architekturmuseum der TU Berlin: TBS 093-13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Theater_TBS_093_12.jpg|thumb|Landestheater, Blick zur Fremdenloge, 1941, Foto: Paul Beckmann, Architekturmuseum der TU Berlin: TBS 093-12]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Theater_ME-PK-7-94.jpg|thumb|Landestheater als &amp;quot;Casino&amp;quot; der Royal Air Force, um 1950, LLB: ME-PK-7-94]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Detmold2021 0684tm.jpg|thumb|Landestheater am 23.08.2021 - Lippe 75 Jahre in NRW - Foto: Falko Sieker ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachfolge des baufälligen [[Lange Straße 84 (Detmold)|Komödienhauses]] war 1825–1828 im Rosental das Hoftheater als Schauspielhaus erbaut worden. Bauherr war Fürst Leopold II. (1796–1851). Der Entwurf stammte von Landbaumeister [https://lippelex.de/index.php?title=Natorp,_Theodor_von_(1777-1830) Johann Theodor Freiherr von Natorp], beraten von dem Kasseler Oberhofbaumeister Johann Conrad Bromeis (1788–1855). Die Einweihung fand auf fürstliches Drängen hin bereits im November 1825 statt, obwohl der Portikus und auch der Außenputz noch fehlten und erst 1828 fertiggestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1866 erfolgte, um mehr Zuschauer*innen aufnehmen zu können, ein grundlegender Umbau mit vorheriger weitgehender Entkernung, um einen 2. Rang unterbringen zu können. Nach Entwurf des Hofbaumeisters [https://lippelex.de/index.php?title=Meien,_Wilhelm_von_(1828-1875) Wilhelm von Meien] wurde außerdem an der Westseite eine Konditorei angebaut. 1883 wurden außen Fluchttreppen nach Entwurf von Stadtbaumeister Bernhard Meyer angebaut. 1899/1900 erfolgte der Anbau zweier zusätzlicher Treppen zum 1. Rang unter Baurat Fritz Krohn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Februar 1912 geriet das Hoftheater infolge Überhitzung eines zu nahm an einem Kamin liegenden Deckenbalkens während einer Vorstellung in Brand. Das Auditorium konnte rechtzeitig evakuiert werden, so dass keine Personen zu Schaden kamen. Der Wiederaufbau erfolgte im Auftrag des Hofmarschallamtes, unterstützt durch den noch im Februar 1912 gegründeten Lippischen Theaterverein. Erst 1913, vom 4. bis 7. Juni, sprengten Pioniere die Außenmauern der Theaterruine. Die 4 Säulen des Portikus wurden anschließend sorgfältig abgetragen und für den Wiederaufbau eingelagert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{KleinmannsLandestheater2019}}, S. 1 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landestheater===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Architekten des Wiederaufbaus bestimmte Fürst Leopold IV. eine Dreiergruppe von Architekten: Bodo Ebhardt, Otto Kuhlmann und Felix Genzmer, von denen lediglich Genzmer einschlägige Erfahrungen mitbrachte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{KleinmannsLandestheater2019}}, S. 3 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Den maßgeblichen Entwurf jedoch lieferte Ebhardt, der Vertrag mit Kuhlmann wurde  bereits 1914 wieder gekündigt. Grundsteinlegung war erst am 30.5.1914. 28 Tage später begann mit dem tödlichen Attentat auf Erzherzog Franz Ferdinand und seine Gemahlin der Erste Weltkrieg, der die Bauarbeiten und Materiallieferungen erschwerte. Im Sommer 1915 war der Bau jedoch unter Dach und außen verputzt. 1916 mussten die Bauarbeiten durch ein generelles Bauverbot bis September 1918 ruhen. Der Weiterbau wurde dann durch den Kieler Matrosenaufstand im November, der sich zur Revolution ausweitete, wieder unterbrochen. Am 11. November 1918 übernahm der Lippische Volks- und Soldatenrat die Macht. Der dann gebildete neue Landtag genehmigte 1919 die Vollendung, so dass das neue Theater als &amp;quot;Landestheater&amp;quot; am 28.9.1919 eingeweiht werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{KleinmannsLandestheater2019}}, S. 11–14.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936/37 wurde der ehemalige Fürstenaufgang an der Westseite zu Büroräumen umgebaut, 1938 anlässlich der 4. Wagner-Woche das vollständige Bayreuther Ensemble verpflichtet, wozu der Orchestergraben erweitert werden musste. Am 1.9.1944 musste der Theaterbetrieb kriegsbedingt eingestellt werden. Von 1945 bis 1952 war das Theater von der britischen Besatzung beschlagnahmt und diente der Royal Air Force als &amp;quot;Casino Theatre&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{KleinmannsLandestheater2019}}, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1967 bis 1969 erfolgte der umfangreiche Anbau an der Nordseite, u. a. für Werkstätten, Garagen, Büro- und Übungsräume. 1979 wurde ein Personenaufzug an der Ostseite  angebaut. Ein weiterer Anbau an der Nordseite wurde 2008 angefügt für Dramaturgie, Orchesterprobensaal, Theaterpädagogik u. a.&amp;lt;ref&amp;gt;{{KleinmannsLandestheater2019}}, S. 25–29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15.5.1985 als Baudenkmal eingetragen in die Denkmalliste der Stadt Detmold, Nr. 094.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hoftheater===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechteckiger Bau von 120 Fuß Länge und 62 Fuß Breite (34,8 mal 18 m). Die Höhe bis zur Traufe des gewaltigen Walmdaches betrug 35 ½ Fuß, bis zum First waren es 70 Fuß (20,30 m).&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 73 Tit. 4 Nr. 7068.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Portikus aus vier glatten Sandsteinsäulen trug einen kräftigen Architrav aus Holz mit Triglyphenfries und flachem Dreiecksgiebel darüber. Um ihm den Anschein eines steinernen zu geben, war er verputzt. Die Fensterreihung der Traufseiten mit 7 Fensterachsen zeigte die Gliederung in 3 Geschosse mit Parterre, 1. Rang und Galerie. Zwischen Erdgeschoss und 1. Rang ein umlaufendes Gesims, unter der Traufe ein gestuftes, aufgeputztes Kranzgesims. An den Schmalseiten 3 Fensterachsen bzw. an der Fassade Richtung Burggraben 3 Eingänge mit rundbogig verglasten Oberlichtern. Sie führten unmittelbar auf den 1. Rang bzw. ins Parterre und Parkett, ein Foyer gab es nicht. Seitliche Logen im Parterre und auf dem ansonsten 3-reihig bestuhlten 1. Rang. Gegenüber der Bühne die große Fürstenloge mit Vorzimmer und Kabinett. In der 3. Ebene lag die Galerie bzw. über der Fürstenloge das &amp;quot;Amphitheater&amp;quot;. Einen 2. Rang gab es noch nicht. Rang und Galerien ruhten auf filigranen gusseisernen Stützen. Das gesamte Auditorium fasste anfangs rund 500 Zuschauer*innen. Die nördliche Gebäudehälfte nahmen die Bühne und die Garderoben der Künstler*innen ein.&lt;br /&gt;
Seit 1866 waren an den beiden Seiten Anbauten von Nebenräumen und Treppenhäusern erfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landestheater===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiederaufbau um 11 m nach Norden versetzt, da das alte Hoftheater in die nach seiner Errichtung angelegte [[Bismarckstraße (Detmold)|Bismarckstraße]] geragt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die äußere Gestalt des Theaters ist aus den inneren Funktionen entwickelt. Die wesentlichen Bereiche wie Foyer, Auditorium, Bühne, Seitenbühne, Garderoben und Büros sind als eigenständige Baukörper zu einer lebhaften Baugruppe verbunden, die von dem hohen Bühnenturm überragt wird. Bis auf leicht geneigte Satteldächer bei Portikus und Auditorium verstärken Flachdächer die kubische Wirkung. Ohne Rücksicht auf Symmetrie schiebt sich im Osten die Seitenbühne heraus, während auf der gegenüber liegenden Seite bis 1937 die überdachte Vorfahrt des Fürstenhauses vorragte. Bis auf den neoklassizistischen Portikus, der auf das untergegangene Hoftheater verwies und 1914 durchaus noch zum architektonischen Repertoire eines Theatergebäudes zählte, ein hochmoderner Bau, nicht nur gestalterisch, sondern etwa mit der Seitenbühne auch funktional auf der Höhe der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenmauern ruhen auf einem Sockel aus hellem Osningsandstein und sind glatt verputzt. Ein umlaufendes Kranzgesims bindet die Bauteile zusammen. Innen finden sich reichliche Stuckdekorationen, im ehem. Konzertsaal (heute Pausenraum) von Hillmann &amp;amp; Heinemann/Berlin, die übrigen, vor allem im Auditorium, von den Kunstwerkstätten Albert Lauermann/Detmold. Konzertsaal mit bunten Glasfenstern (nicht erhalten) von der Kunstanstalt für Glasmalerei Ferdinand Müller/Quedlinburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wände und Decke des Auditoriums besteht aus einem Stahlfachwerk, mit Rabitz (Putz auf Drahtgeflecht) verkleidet. Bei Fertigstellung 741 Sitzplätze (jetzt 657).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Giebeldreieck des Portikus: &amp;quot;Erbaut in den Kriegsjahren 1914/15 unter Leopold IV.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1825-1919 Fürstl. Rentkammer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919–21.1.1947 Freistaat Lippe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seit 1947 Landesverband Lippe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewohner*innen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 Wilhelm Schmidt, Theatermeister.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DetmoldAdressbuch1920}}, S. 116.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 Heinrich Möller, Hausmeister; August Hausdörfer, Theatermeister; Wilhelm Schmidt, Zimmerer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DetmoldAdressbuch1923}}, S. 71.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 Heinrich Möller, Hausmeister; Florenz Meinert, Theatermeister ; Wilhelm Schmidt, Zimmerer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{DetmoldAdressbuch1925}}, S. 189.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 Heinrich Möller, Hausmeister; Florenz Meinert, Theatermeister.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 232.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MeysenbugBeiträge1914}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KleinmannsLandestheater2019}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KleinmannsHoftheater2021}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fürstlich Lippisches Archiv, Schloss Detmold, Bestand Hofmarschallamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, D 1 Nr. 43704 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, D 31 Lippisches Landestheater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, D 73 Tit. 4 Nr. 7056, 7079, 7080, 7083, 7094, 7112.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, D 75 Abt. 4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, D 106 Detmold Nr. 2467–2469.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 92 R Nr. 762–771.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 80.22 Nr. 698–733.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 88.22.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 98 Nr. 470, 496 und 570.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LLB, BA DT-24-15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LLB, ME-PK-7-45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.landestheater-detmold.de/de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor(innen)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterplatz (Detmold)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Detmold2021 0684tm&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Lange_Stra%C3%9Fe_35_(Detmold)&amp;diff=71911</id>
		<title>Lange Straße 35 (Detmold)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Lange_Stra%C3%9Fe_35_(Detmold)&amp;diff=71911"/>
		<updated>2026-09-15T08:10:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: Foto ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.93458, 8.87926&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Detmold&lt;br /&gt;
|Straße1901={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901={{AutoHausnummer3}}&lt;br /&gt;
|Quartiersnummer=B 003&lt;br /&gt;
}}1549/50 [d] erbaut, archivalisch seit 1678 belegte Hausstätte, alte Hausnummer: 23; Quartiernummer: B 3. Teilung vor 1678 in zwei Stätten, siehe auch [[Lange Straße 33 (Detmold)|Lange Straße 33]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast unmittelbar nach dem großen Stadtbrand von 1547 auf einer rund 20 m breiten und 30 m tiefen Parzelle erbaut, vermutlich 1579 [d] Teilung in zwei Stätten, dabei Einbau einer Stube in den bisherigen Stall und Anbau eines hofseitigen Flügels mit Unterkellerung, dazwischen ein Wandkamin. Aufstockung des Flügels um ein Saalgeschoss 1627 [d]. 1764 [d] Verbreiterung des Wohnseitenschiffs durch Versetzen der Dielenwand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerBürgerhäuser2024}}, S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Hof ein Brunnen, bei der Sanierung 1997/98 sichtbar gemacht. 1957 das Dachwerk des Flügels durch ein nach Norden geneigtes flaches Pultdach ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Baudenkmal eingetragen in die Denkmalliste der Stadt Detmold am 20.12.1996, Nr. A 512. 1997/98 Sanierung mit Fachwerkfreilegung. Dabei die Reste einer rückwärtigen Scheune des 17. Jh. beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Detmold2021 0367tm.jpg|thumb|Lange Straße 35, 2021, Foto: Falko Sieker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Detmold - 512 - Lange Straße 35.jpg|thumb|Lange Straße 35, 2012, Foto: Tsungam]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Langestr33-39HSA_6222.png|thumb|Lange Straße 35 (2. Haus v. r.) mit Schaufensterfront des Historismus, vor 1911, Foto: Ferdinand Düstersiek, LLB: HSA 6, 222]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Langestr35_HSA_6218.png|thumb|Lange Straße 35, Hofraum mit Flügelbau (links) und Scheune, vor 1911, Foto: Ferdinand Düstersiek, LLB: HSA 6, 218]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Detmold2020 0008.jpg|thumb|Lange Straße 35, Ansicht heute 2020 als Restaurant, Foto: Falko Sieker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich rechts Wohnteil, links Wirtschaftsteil mit hoher Durchfahrtdiele. Der linke (nördliche Teil) im Unterschied zum rechten im konstruktiven Gefüge weitgehend erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerBürgerhäuser2024}}, S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf einem gut 4 m hohen Dielengeschoss ruht ein rund 2,50 m hoher Speicherstock, der auf Knaggen weit vorkragt. Links der Diele Stallung, rechts Trennwand zum Wohnteil (jetzt Lange Straße 33). Ständer des Speicherstocks beidseitig durch viertelkreisförmige Fußbänder gestützt, auf der darüber verlaufenden Riegelkette Profilband, welches auf den Ständern in Spitzen nach oben geführt ist und damit an spätmittelalterliche Trapez- oder Bügelfriese erinnert, wie sie im Harzvorland (Braunschweig, Goslar) oder in Hameln vorkommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerBürgerhäuser2024}}, S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fassade im Erdgeschoss vor 1895 durch Schaufenstereinbauten ersetzt, 1998 durch eine Stahl-Glas-Architektur erneuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1678 Erben Berend Lindemann, Kämmerer.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1692 Witwe Johann Adolf Clausing (Clasing) .&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1738 Johann Konrad Clausing (Clasing), Bäcker.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1743 Witwe Johann Henrich Puls.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1756 Simon Carl Wagener, Landchirurg, gest. 21.11. 1789, Witwe gest. 30.5.1791 (KB) .&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1791 Christian Adolf Flörcke, Chirurg, Bürger 8.3.1791 (Bb 1230), vermählt 20.9.1791 (KB). Witwe Flörke heiratet 10.1.1806 Raseur Friedrich Wilhelm Schmerz aus Barntrup.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1806 Witwe Friedrich Wilhelm Schmerz, Raseur.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1850 Pieper, Bäcker.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 (Adressbuch) Heinrich Pieper, Hofmetzger; C. Hirsch, Hoboist; von Stietencron, Witwe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1884 (Adressbuch) Heinrich Pieper, Hofmetzger; Hirsch, Hoboist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 (Adressbuch) Heinrich Pieper, Hofmetzger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 (Adressbuch) Pieper, Metzgermeister; Pieper, Rentiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1894 (Adressbuch) Heinrich Pieper, Hofmetzger; Friederike Pieper, Witwe; Louis Pieper, Metzger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1897 (Adressbuch) Heinrich Pieper, Hofmetzger; Louis Pieper, Metzger; Friederike Pieper, Witwe; Louise Pieper, Haushälterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 (Adressbuch) Heinrich Pieper, Hof-Metzgermeister; Louis Pieper, Geschäftsführer; Friederike Pieper, Witwe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 (Adressbuch) Heinrich Pieper, Rentner; Louis Pieper, Metzgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 (Adressbuch) Pieper, Rentner; Pieper, Fleischermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 (Adressbuch) Pieper, Rentner; Pieper, Metzgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 (Adressbuch) Heinrich Pieper, Rentner; Louis Pieper, Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916 (Adressbuch) Heinrich Pieper, Rentner; Louis Pieper, Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 (Adressbuch) Pauline Pieper, Witwe; Ludwig Pieper, Schlachtermeister; Frieda Pieper, Kontoristin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 (Adressbuch) Pauline Pieper, Witwe; Ludwig Pieper, Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 (Adressbuch) Ludwig Pieper, Schlachtermeister; Pauline Pieper, Witwe; Walter Ruske, Werkmeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 (Adressbuch) Louis Pieper, Schlachtermeister; Pauline Pieper, Witwe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 (Adressbuch) Louis Pieper, Schlachtermeister; Pauline Pieper, Witwe; Paula Pieper, Kontoristin; Heinrich Menze, Maschinenbauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SprengerBürgerhäuser2024}}, S. 51–55, 308–313.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgerliche Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:Detmold2021_0367tm.jpg&amp;diff=71910</id>
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		<updated>2026-09-15T08:10:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Detmold2021 0367tm&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Krumme_Stra%C3%9Fe_(Detmold)&amp;diff=70419</id>
		<title>Krumme Straße (Detmold)</title>
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		<updated>2026-08-26T07:30:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: Foto ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Straße info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Detmold (Kernstadt)&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.93451, 8.87689&lt;br /&gt;
}}Die Krumme Straße verläuft von der [[Lange Straße (Detmold)|Langen Straße]] in einem Bogen zur [[Bruchstraße (Detmold)|Bruchstraße]], mit der sie auf etwa halber Strecke auch mit der Straße [[Unter der Wehme (Detmold)|Unter der Wehme]] verbunden ist. Gegenüber dieser Einmündung wurde 1874 ein zunächst schmaler Durchbruch über den Wall nach Süden geschaffen, die spätere [[Freiligrathstraße (Detmold)|Freiligrathstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Charakteristik==&lt;br /&gt;
[[Datei:Infotafel Krumme Straße.jpg|thumb|Infotafel Krumme Straße]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Krummestr-Ost_HSA_6264.png|thumb|Blick von der Langen Straße in die Krumme Straße, vor 1911, Foto: Ferdinand Düstersiek, LLB: HSA 6,264]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Krummestr_1908_DT BA 2376.jpg|thumb|Blick von Westen in die Krumme Straße, vorn links angeschnitten Nr. 43, rechts Nr. 50, 1908, StadtA DT, BA 2376]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Krummestr-West_HSA_5_B078r3.png|thumb|Blick in den westlichen Teil der Krummen Straße, links Nr. 34–52 und 58, um 1940, LLB: HSA 5, 78r3]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Detmold2022 0351tm.jpg|thumb|Blick in den westlichen Teil der Krummen Straße, 2022, Foto: Falko Sieker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eng bebaut mit giebelständigen Häusern, größtenteils aus Fachwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südliche geschlossene Häuserzeile wurde 1879 mit dem Abbruch von [[Krumme Straße 30a (Detmold)|Krumme Straße 30a]] für eine Straßenverbindung zur [[Paulinenstraße (Detmold)|Paulinenstraße]] geöffnet und 1909 mit dem Abbruch von [[Krumme Straße 30 (Detmold)|Krumme Straße 30]] verbreitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem gebogenen Verlauf, welcher aus dem ovalen Stadtgrundriss resultiert. Annähernd parallel zur Stadtmauer. Im 15. Jh. auch Freie Straße genannt wegen der hier vorhandenen abgabenfreien Stätten des Adels und Stadtpatriziats.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerBürgerhäuser2024}}, S. 261.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der hintere Teil vor der Einmündung in die [[Bruchstraße (Detmold)|Bruchstraße]] im Volksmund &amp;quot;Katzhagen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HenkeStraßen2013}}, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich größere Parzellen des Adels und Stadtpatriziats. Nach dem großen Stadtbrand von 1547 setzte seit dem frühen 17. Jh. die Bebauung mit kleineren und mittleren Bürgerhäusern ein, die der Straße ihren heutigen Charakter verleihen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerBürgerhäuser2024}}, S. 261.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Hausstätten==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 1 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 2 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 3 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 4 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 5 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 6 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 7 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 8 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 9 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 10 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 11 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 12 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 13 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 14 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 15 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 16 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 17 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 18 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 19 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 20 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 21 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 22 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 23 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 24 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 25 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 26 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 27 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 28 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 29 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 30 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 30a (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 31 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 32 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße bei 32 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 33 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 34 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 35 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 36 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 37 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 38 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 39 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 40 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 41 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 42 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 43 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 44 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 45 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 46 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 48 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 50 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 52 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 54 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 56 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 58 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße bei 58 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Krumme Straße 60 (Detmold)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SprengerBürgerhäuser2024}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Straßenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:Detmold2022_0351tm.jpg&amp;diff=70418</id>
		<title>Datei:Detmold2022 0351tm.jpg</title>
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		<updated>2026-08-26T07:30:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Detmold2022 0351tm&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bruchstra%C3%9Fe_35_(Detmold)&amp;diff=70417</id>
		<title>Bruchstraße 35 (Detmold)</title>
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		<updated>2026-08-26T07:28:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: Foto ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.93608, 8.87525&lt;br /&gt;
|Quartiersnummer=D 151&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Detmold&lt;br /&gt;
|Straße1901={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=031&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
1878 gegründete Hausstätte, Quartiernummer: D 151, 1884–1909 Bruchstraße 31, seit 1912 Bruchstraße 35 (Adressbücher).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1877/78 durch Maurermeister Friedrich Sielemann errichtet. Erstes Haus außerhalb der ehemaligen Bruchpforte an der 1875 verlängerten Bruchstraße. Umbau 1927/28 in ein Geschäftshaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26.8.1997 als Baudenkmal eingetragen in die Denkmalliste der Stadt Detmold, Nr. A 520.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Detmold - 520 - Bruchstraße 35.jpg|thumb|Bruchstraße 35, 2012, Foto: Tsungam]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Detmold2022 0366tm.jpg|thumb|Bruchstraße 35, 2022, Foto: Falko Sieker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweigeschossiger verputzter Massivbau, auf spitzwinkligem Grundriss (den Fluchtlinien von Bruchstraße und Wall entsprechend), auf Schrägansicht vom Bruchberg konzipiert. Fünfeckiger Baukörper mit Walmdach aus Schiefer in englischer Deckung. Dachrinnen in das weit vorkragende profilierte Traufgesims aus Holz integriert. Die Schauseiten von je 4 Fensterachsen, dazwischen die durch einen Balkon betonte zweiachsige abgeschrägte Stirnfassade. 1927/28 Umbau zum Wohn-Geschäftshaus. Dabei die Fassade zur Bruchstraße mit kunststeingerahmten Schaufenstern und zwei Ladentüren hinter viertelkreisförmig gebogenen Schaufensterschreiben versehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die äußeren etwas breiteren Fensterachsen der beiden Schauseiten sind als Seitenrisalite, die dazwischen liegende Stirnfassade ist als Mittelrisalit vorgezogen. Jeder Risalit ist mit einem Dreiecksgiebel abgeschlossen und im Obergeschoss durch Pilaster mit korinthischen Kapitellen und Gebälk betont. Fenster im Obergeschoss sind profiliert eingefasst und mit flachen Verdachungen auf Konsolen und aufgesetzten Akroterien bestückt. Zwischen Erd- und Obergeschoss je ein Stockwerksgesims und ein Sohlbankgesims, dazwischen stuckierte Brüstungsfelder in jeder Fensterachse. Die Rückseiten des Hauses schlicht, nur die Fassade des eingeschossigen Anbaus (um 1907 für den Färber Koch) mit flachem Pultdach im Norden von Pilastern gegliedert und mit einer Balustrade zum Wall. An der Westseite Eingang mit achtstufiger Freitreppe aus Sandstein und Windfang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich zum Wall angebauter Verkaufspavillon (nicht Bestandteil des Baudenkmals). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1878 Friedrich Sielemann, Maurermeister.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1880 Joseph Mandik, Zuschneider.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1884 (Adressbuch) Friedrich Sielemann, Maurermeister; Johanne Hoffmann, Frl., Rentnerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 (Adressbuch) Eigentümer: Friedrich Sielemann, Maurermeister; Bewohner*innen: Anna Eschenburg, Stiftsdame; von Behr, Seconde-Leutnant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 (Adressbuch) Mandik, Herrengarderobegeschäft; Berkemeier, Assessor; Eschenburg, Stiftsdame; Habichtsberg, Putzgeschäft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1894 (Adressbuch) Josef Mandik, Herrengarderobe-Geschäft; Pauline Mandik, Ehefrau, Putzgeschäft, Firma: Pauline Habichtsberg; Anna Eschenburg, Frl., Stiftsdame.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1897 (Adressbuch) Joseph Mandik, Schneider; Pauline Habichtsberg, Putzgeschäft; Anna Eschenburg, Frl., Stiftsdame; Johann Papenkord, Schneider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 (Adressbuch) Josef Mandik, Herren-Garderobe; Pauline Mandik, Putzgeschäft, Hoflieferantin; Anna Eschenburg, Stiftsdame.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 (Adressbuch) Josef Mandik, Herren-Garderobe; Pauline Mandik, Putzgeschäft, Hoflieferantin; Anna Eschenburg, Stiftsdame.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 (Adressbuch) Mandik, Putzgeschäft; Diederichs, Apothekers-Witwe; Pavillon (Koch, Färber); Mauersberger, Uhrmacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 (Adressbuch) Mandik, Putzgeschäft; Mandik, Fräulein; Diederich, Rentnerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 (Adressbuch) Josef Mandik, Putzgeschäft; Margarete Diederichs, Witwe; Friedrike Krösche, Gesellschafterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916 (Adressbuch) Josef Mandik, Putzgeschäft; Margarete Diederichs, Witwe; Friedrike Krösche, Gesellschafterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 (Adressbuch) Josef Mandik, Schneidermeister; Pauline Mandik, Hoflieferantin, Putzgeschäft; Elly Mandik, Hofpianistin, Lehrerin am Fürstlichen Konservatorium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 (Adressbuch) Eigentümer: Josef Mandik; Bewohner*innen: Pauline Mandik, Hoflieferantin, Putzgeschäft; Elly Bruns-Mandik, Hofpianistin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 (Adressbuch) Josef Mandik, Rentner; Elly Bruns-Mandik, Hofpianistin; Julius Moser, Kaufmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 (Adressbuch) Josef Mandik, Rentner; Elly Bruns-Mandik, Hofpianistin; Julius Moser, Kaufmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 (Adressbuch) Josef Mandik, Rentner; Elly Bruns-Mandik, Hofpianistin; Otto Kampmeier, Inspektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch der Residenzstadt Detmold, Detmold 1884.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch der Residenzstadt Detmold. 2. Aufl., Detmold 1887.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreß- und Geschäfts-Handbuch der Fürstlichen Residenzstadt Detmold, Detmold 1891.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adressbuch der Residenzstadt Detmold. 4. Aufl., Detmold 1894.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch der Residenzstadt Detmold. 5. Aufl., Detmold 1897.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adressbuch der Residenzstadt Detmold. 6. Aufl., Detmold 1904.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreß- und Geschäfts-Handbuch der Residenzstadt Detmold, Detmold 1909.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreß- und Geschäfts-Handbuch der Residenzstadt Detmold, Detmold 1912.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch der Fürstlichen Residenzstadt Detmold, Detmold 1914.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch der Fürstlichen Residenzstadt Detmold, Detmold 1916.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch der Fürstlichen Residenzstadt Detmold, Detmold 1918.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch der Landeshauptstadt Detmold, Detmold 1920.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch der Landeshauptstadt Detmold, Detmold 1923.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch der Landeshauptstadt Detmold, Detmold 1925.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://geoportal.detmold.de/130e/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgerliche Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:Detmold2022_0366tm.jpg&amp;diff=70416</id>
		<title>Datei:Detmold2022 0366tm.jpg</title>
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		<updated>2026-08-26T07:27:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Detmold2022 0366tm&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hinter_den_Pinneichen_15_(Jerxen-Orbke)&amp;diff=70328</id>
		<title>Hinter den Pinneichen 15 (Jerxen-Orbke)</title>
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		<updated>2026-08-25T10:24:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: Foto ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.95051, 8.86305&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Jerxen und Orbke&lt;br /&gt;
|Wohnplatz1901=Orbke&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=055&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
1891 gegründete Hausstätte, ehemalige Kolonatsnummer 55.&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
1891 von Schlüter auf Land von [[Orbker Straße 64 (Jerxen-Orbke)|Meierrieks]] erbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Heuwinkel-OtterDorf2014}}, S. 199.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Schöner erhaltener Fachwerkbau, evtl. aus [[Hiddesen]] transloziert?&amp;lt;ref&amp;gt;{{Heuwinkel-OtterDorf2014}}, S. 199.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Detmold2022 0231tm.jpg|thumb|Ansicht 2022, Foto: Falko Sieker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
1891 Schlüter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 Friedrich Schlur, Maurer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 265.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 Gottlieb Sieweke, Arbeiter; Bernhard Schlüter, Agentur der Lippischen Landes-Zeitung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 743.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
{{Heuwinkel-OtterDorf2014}}.&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}} [[Kategorie:Neuwohner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:Detmold2022_0231tm.jpg&amp;diff=70327</id>
		<title>Datei:Detmold2022 0231tm.jpg</title>
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		<updated>2026-08-25T10:24:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Detmold2022 0231tm&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Elisabethstra%C3%9Fe_52_(Detmold)&amp;diff=70326</id>
		<title>Elisabethstraße 52 (Detmold)</title>
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		<updated>2026-08-25T10:22:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: Foto ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.93997, 8.86704&lt;br /&gt;
|Quartiersnummer=036,I&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Detmold&lt;br /&gt;
|Straße1901={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=036.1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
1897 entstandene Hausstätte, erstmals im Adressbuch von 1901 verzeichnet unter der Hausnummer Elisabethstraße 36,I, ab 1909 Hausnummer 52. Quartiernummer laut Wegemann 404.&amp;lt;ref&amp;gt;{{WegemannAlter1957}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1897 von dem Architekten und Zimmermeister Wilhelm Priester nach eigenem Entwurf erbaut. Bereits 1885 hatte er das Nachbarhaus [[Elisabethstraße 50 (Detmold)|Elisabethstraße 50]] für sich als Architekturbüro entworfen und erbaut sowie die dahinterliegende Zimmerei und Bautischlerei. Spätestens ab 1906 betrieb Priester hier eine Möbelfabrik, die ab etwa 1917 „Fürstlich Lippische Staatswerkstätten A.-G. Detmold“ hieß und ab 1919 als „Stuhlfabrik Emil Althoff“ weiter bestand.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Detmold, Untere Denkmalbehörde, Denkmalkartei.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Baudenkmal eingetragen in die Denkmalliste der Stadt Detmold am 28.2.1990, Nr. 371.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Detmold - 371 - Elisabethstraße 52.jpg|thumb|Elisabethstraße 52, 2012, Foto: Tsungam]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Detmold2022 0186tm.jpg|thumb|Elisabethstraße 52, 2022, Foto: Falko Sieker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweigeschossiger Ziegelsteinbau auf Bruchsteinsockel mit ist stark gegliedertem Baukörper und sich durchdringenden Walm- und Satteldächern, insgesamt 5 kleine Schleppgauben. Fries aus Ziegelformsteinen. Querhaus mit Giebel und Drempel in Fachwerk an der Südostseite, ursprüngliche mit Turmhelm. Die ursprünglich offene Veranda an der Nordostecke durch ein Fenster geschlossen. Im Nordwesten das Treppenhaus in einem Risalit mit turmartigem Walmdach. Die Fenster mit Putzrahmung. Der südwestlich anschließende Bau abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren ein großzügiges Treppenhaus mit bemalter Holzdecke. Ein Büroraum mit direktem Zugang zum Hof (von hier hatte man Überblick über den Zimmereiplatz, jetzt Parkplatz).&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Detmold, Untere Denkmalbehörde, Denkmalkartei.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 (Adressbuch) Wilhelm Priester, Architekt und Zimmermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 (Adressbuch) Priester, Zimmermeister; Seegers, Fräulein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 (Adressbuch) Priester, Zimmermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 (Adressbuch) Eigentümer: Priester, Bäckermeister; Bewohner*innen: Karl Haberbeck, Malermeister; Johannes Tölle, Buchhalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916 (Adressbuch) Eigentümer: Priester, Bäckermeister; Bewohner*innen: Gustav Huxholl, Fabrikant; Karl Keese, Königl. Preuß. Oberbergamtssekretär a. D.; Louis Kessemeier, Werkmeister; Louise Kaspohl, Witwe; Ludwig Möller, Invalide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 (Adressbuch) Eigentümer: Priester, Bäckermeister; Bewohner*innen: Louis Kessemeier, Werkmeister; Louise Kaspohl, Witwe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 (Adressbuch) Emil Althof, Fabrikbesitzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 (Adressbuch) Emil Althof, Fabrikbesitzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 (Adressbuch) Emil Althoff, Fabrikbesitzer; Helene Lattrich, Haushälterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 (Adressbuch) Emil Althoff, Fabrikbesitzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreß- und Geschäfts-Handbuch der Residenzstadt Detmold, Detmold 1909.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreß- und Geschäfts-Handbuch der Residenzstadt Detmold, Detmold 1912.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch der Fürstlichen Residenzstadt Detmold, Detmold 1914.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch der Fürstlichen Residenzstadt Detmold, Detmold 1916.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch der Fürstlichen Residenzstadt Detmold, Detmold 1918.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch der Landeshauptstadt Detmold, Detmold 1920.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch der Landeshauptstadt Detmold, Detmold 1923.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch der Landeshauptstadt Detmold, Detmold 1925.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wilhelm Priester]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:Detmold2022_0186tm.jpg&amp;diff=70325</id>
		<title>Datei:Detmold2022 0186tm.jpg</title>
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		<updated>2026-08-25T10:22:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Detmold2022 0186tm&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bruchstra%C3%9Fe_40_(Detmold)&amp;diff=70323</id>
		<title>Bruchstraße 40 (Detmold)</title>
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		<updated>2026-08-25T10:10:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: Foto ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.93597, 8.87462&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Detmold&lt;br /&gt;
|Straße1901={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901={{AutoHausnummer3}}&lt;br /&gt;
|Quartiersnummer=C 234&lt;br /&gt;
}}Eine im Jahr 1882 gegründete Hausstätte. Die alte Quartiersnummer lautet C 234.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Detmold, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausstätte, das sog. Hammann-Haus, wurde 1882 gegründet und spätestens 1884 bezogen. Auf der Glasscheibe des Oberlichts über dem Eingang die irrige Inschrift &amp;quot;seit 1834&amp;quot;. Der Bauherr, der Buchbinder Ernst Hammann, hatte zuvor seinen Wohnsitz in der [[Bruchstraße 32 (Detmold)|Bruchstraße 32]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Bruchstr36-42_BA-4177.jpg|thumb|Bruchstraße 36-42, um 1960, StadtA DT: BA 4177]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Detmold2022 0048tm.jpg|thumb|Bruchstraße 36-42, 2022, Foto: Falko Sieker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traufständig, im Erdgeschoss große Schaufenster, im Obergeschoss 6 Fensterachsen, rechts als 3er-Gruppe, in der Mitte als 2er-Gruppe in einer Putznische, links ein Einzelfenster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Glasscheibe des Oberlichts über dem Eingang: &amp;quot;HAMMANN/HAUS/SEIT 1834&amp;quot; (richtig ist: seit 1884).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1884 (Adressbuch) Ernst Hammann, Buchbinder; Gustav Ritter, Postdirektor a. D. und Landrezeptor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 (Adressbuch) Hammann, Buchbindermeister; Gustav Ritter, Postdirektor a. D. und Landrezeptor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 (Adressbuch) Ernst Hammann, Buchbinder; Geschwister von Blomberg; Weddigen, Fräulein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1894 (Adressbuch) Ernst Hammann, Buchbinder; Paul von Thiele, Oberstlieutenant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1897 (Adressbuch) Ernst Hammann, Buchbindermeister; August Wilhelm Tasche, Geh. Regierungsrat a. D.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 (Adressbuch) Ernst Hammann, Buchbindermeister, Hoflieferant; Magda Tasche, Geh. Regierungsrat-Witwe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 (Adressbuch) Ernst Hammann, Buchbindermeister, Hoflieferant; Magda Tasche, Geh. Regierungsrat-Witwe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 (Adressbuch) Hammann, Witwe; Hammann, Buchhändler; Ploeger, Witwe, Rentnerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 (Adressbuch) Hammann, Buchhändler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 (Adressbuch) Heinrich Hammann, Buchhändler; Julie Sander, Apothekengehilfin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916 (Adressbuch) Heinrich Hammann, Buchhändler; Julie Sander, Apothekengehilfin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 (Adressbuch) Heinrich Hammann, Buchhändler; Frl. Julie Sander, Apothekengehilfin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 (Adressbuch) Heinrich Hammann, Buchhändler; Amalie Bierwirth, Witwe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 (Adressbuch) Heinrich Hammann, Buchhändler; Amalie Bierwirth, Witwe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 (Adressbuch) Heinrich Hammann, Buchhändler; Amalie Bierwirth, Witwe; Curt Sartorius, Katasteranwärter; Gewerbebank eGmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 (Adressbuch) Heinrich Hammann, Buchhändler; Amalie Bierwerth, Witwe; Curt Sartorius, Katasteranwärter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch der Residenzstadt Detmold, Detmold 1884.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch der Residenzstadt Detmold. 2. Aufl., Detmold 1887.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreß- und Geschäfts-Handbuch der Fürstlichen Residenzstadt Detmold, Detmold 1891.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adressbuch der Residenzstadt Detmold. 4. Aufl., Detmold 1894.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch der Residenzstadt Detmold. 5. Aufl., Detmold 1897.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adressbuch der Residenzstadt Detmold. 6. Aufl., Detmold 1904.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreß- und Geschäfts-Handbuch der Residenzstadt Detmold, Detmold 1909.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreß- und Geschäfts-Handbuch der Residenzstadt Detmold, Detmold 1912.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch der Fürstlichen Residenzstadt Detmold, Detmold 1914.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch der Fürstlichen Residenzstadt Detmold, Detmold 1916.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch der Fürstlichen Residenzstadt Detmold, Detmold 1918.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch der Landeshauptstadt Detmold, Detmold 1920.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch der Landeshauptstadt Detmold, Detmold 1923.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch der Landeshauptstadt Detmold, Detmold 1925.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor(innen)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:Detmold2022_0048tm.jpg&amp;diff=70322</id>
		<title>Datei:Detmold2022 0048tm.jpg</title>
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		<updated>2026-08-25T10:09:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Detmold2022 0048tm&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hermannstra%C3%9Fe_9_(Detmold)&amp;diff=70321</id>
		<title>Hermannstraße 9 (Detmold)</title>
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		<updated>2026-08-25T10:07:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: Foto ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.93933, 8.87271&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Detmold&lt;br /&gt;
|Straße1901={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901={{AutoHausnummer3}}&lt;br /&gt;
|Quartiersnummer=009&lt;br /&gt;
}}1890 gegründete Hausstätte, ehem. Quartiernummer D 281.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1890 nach einem Entwurf des Architekten Wilhelm Priester als Doppelhaus mit [[Hermannstraße 7 (Detmold)| Hermannstraße 7]] für den Rentner Wilhelm Ehlerding erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Baudenkmal eingetragen in die Denkmalliste der Stadt Detmold am 12.10.1988, Nr. A284.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Detmold - 285 - Hermannstrasse 9.jpg|thumb|Hermannstraße 9, 2012, Foto: Tsungam]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Hermannstr9_JK2025.jpg|thumb|Hermannstraße 9, Ecke Sachsenstraße (links), 2025, Foto: Joachim Kleinmanns]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Detmold2022 0024tm.jpg|thumb|Hermannstraße 9, Ecke Sachsenstraße (links), 2022, Foto: Falko Sieker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doppelhaus mit [[Hermannstraße 7 (Detmold)| Hermannstraße 7]]. Zweigeschossiger traufständiger Mauerwerksbau mit Putzfassade auf hohem Sockel, Satteldach. Auf spitzwinkligem Grundriss abgeschrägte Gebäudeecke, betont durch einen zweigeschossigen Erker mit Doppelpilastergliederung und abgeflachtem Walmdach (nach der Bauzeichnung von 1890 ursprünglich mit kuppeliger Haube). Zu beiden Seiten der abgeschrägten Ecke knapp vorspringende Risalite, zur Sachsenstraße mit Haustür, zur Hermannstraße im Obergeschoss mit kleinem Balkon und schmiedeeisernem Ziergeländer; der Dachkörper hierüber in Form einer abgestumpften Pyramide mit Schieferdeckung und zwei Zwerchhäusern mit Segmentbogengiebeln. Auf dem First bauzeitlicher Kaminkopf. Starke Horizontalgliederung durch profilierte Gesimse. Sockel glatt verputzt, im Erdgeschoss Quaderputz, im Obergeschoss Glattputz und genutete Pilaster, über den Fenstern verkröpftes Profil mit Stuckfeld und segmentbogiger Fensterverdachung. Kräftiges Kranzgesims mit profilierten Konsolen, darüber schmale Attikazone mit Kassetten und Bossen. Über den im gleichmäßigen Rhythmus angelegten Fensterachsen jeweils kleine Gaube mit Rundfenster. Im Inneren Holztreppe mit geschnitztem Antrittspfosten und ornamental gestaltete Bodenfliesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Detmold, Untere Denkmalbehörde, Denkmalkartei.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1894 Eigentümer: Wilhelm Ehlerding, Rentner; Eisenbahnbau-Büro; Wilhelm Menke, Bürodiener.&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbuch der Residenzstadt Detmold. 4. Aufl., Detmold 1894.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1897 Wilhelm Ehlerding, Rentner.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch der Residenzstadt Detmold. 5. Aufl., Detmold 1897.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 Wilhelm Ehlerding, Rentner; Süddeutsche Feuerversicherungs-Bank München General-Agentur (E. Brockmann); Verein Creditreform Detmold, Geschäftsführer E. Brockmann.&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 Wilhelm Ehlerding, Rentner.&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbuch der Residenzstadt Detmold. 6. Aufl., Detmold 1904.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 Ehlerding, Witwe.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreß- und Geschäfts-Handbuch der Residenzstadt Detmold, Detmold 1909.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 Eigentümer*innen: Geschwister Ehlerding; Bewohner*innen: Fehler, Brauereidirektor; Neumann, Architekt.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreß- und Geschäfts-Handbuch der Residenzstadt Detmold, Detmold 1912.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 Eigentümer*innen: Geschwister Ehlerding; Bewohner*innen: Alfred Fehler, Brauerei-Direktor; Wilhelm Korf, Renter.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch der Fürstlichen Residenzstadt Detmold, Detmold 1914.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916 Eigentümer*innen: Geschwister Ehlerding; Bewohner*innen: Ida Mathies geb. Pietschmann; Martin Eindorf, Kaufmann.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch der Fürstlichen Residenzstadt Detmold, Detmold 1916.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 Anna Ehlerding, Frl.; Emilie Ehlerding, Frl.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch der Fürstlichen Residenzstadt Detmold, Detmold 1918.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 Anna Ehlerding, Frl.; Emilie Ehlerding, Frl.; Kramer, Oberstleutnant a. D.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch der Landeshauptstadt Detmold, Detmold 1920.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 Eigentümer*innen: Geschwister Ehlerding; Bewohner*innen: Anna Ehlerding, Frl.; Emilie Ehlerding, Frl.; Wilhelm Hille, Steuersekretär.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch der Landeshauptstadt Detmold, Detmold 1923.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 Eigentümer*innen: Geschwister Ehlerding; Bewohner*innen: Anna Ehlerding, Frl.; Emilie Ehlerding, Frl.; Wilhelm Hille, Obersteuersekretär.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch der Landeshauptstadt Detmold, Detmold 1925.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 Eigentümer*innen: Geschwister Ehlerding; Bewohner*innen: Anna Ehlerding, Frl.; Emilie Ehlerding, Frl.; Wilhelm Hille, Obersteuersekretär.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}} [[Kategorie:Baudenkmal]] [[Kategorie:Wilhelm Priester]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:Detmold2022_0024tm.jpg&amp;diff=70320</id>
		<title>Datei:Detmold2022 0024tm.jpg</title>
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		<updated>2026-08-25T10:07:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Detmold2022 0024tm&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bruchstra%C3%9Fe_19_(Detmold)&amp;diff=70319</id>
		<title>Bruchstraße 19 (Detmold)</title>
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		<updated>2026-08-25T10:04:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: Foto ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Detmold (Kernstadt)&lt;br /&gt;
|Straße=Bruchstraße (Detmold)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=19&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.93558, 8.87686&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Detmold&lt;br /&gt;
|Straße1901={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901={{AutoHausnummer3}}&lt;br /&gt;
|Quartiersnummer=019&lt;br /&gt;
}}Seit 1678 archivalisch belegte Hausstätte, alte Hausnummer: 198; Quartiernummer: D 11.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Bruchstr19 HSA 5 B032r1.png|thumb|Bruchstraße 19 (vorn), um 1910 (zw. 1907 und 1912), Foto: Ferdinand Düstersiek, LLB: HSA 5, B 32r1]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Detmold2023 0098tm.jpg|thumb|heutige Ansicht, 2023, Foto: Falko Sieker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Bruchstr19_BA-20285.JPG|thumb|Blick von Westen in die Bruchstraße, links traufständig Bruchstraße 19 vor dem Umbau, 1974, StadtA DT: BA 20258]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch die Vergrößerung der Burg und ihrer Befestigungen im 15. und 16. Jh. wurden die Parzellen der Hausstätten auf der Nordseite der Bruchstraße stark beschnitten bzw. aufgehoben (zwischen Bruchstraße 17 und 19). Das Haus wurde daher entsprechend dem trapezförmigen Grundstück mit einem unregelmäßigen Grundriss erbaut. An seiner östlichen Schmalseite misst es nur 2,5 m, an der westlichen Giebelseite hingegen 11 m bei einer Trauflänge zur Bruchstraße von ca. 13,3 m. Die Nordseite begrenzt den Burggraben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweigeschossiger traufständiger Fachwerkbau in Stockwerksbauweise, erbaut  im 1. Drittel des 19. Jh. Fassaden zur Straße ursprünglich verschiefert (kein Sichtfachwerk), zur Straße sechs Achsen, in der dritten von rechts Eingang. Um 1980 Erdgeschoss vollständig umgebaut, Eingang in den rechten Giebel verlegt, gläserne Ausfachung. Die Fassade des entkernten Erdgeschosses dabei durch Fachwerkständer im Rhythmus des Obergeschosses gestaltet. Satteldach, das östliche Ende mit Halbwalm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1678 Erben Adolf Beermann genannt Lübbing, Schreiner.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1712 Witwe Martin Beermann genannt Lübbing.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1742 Johann Daniel Wistinghausen, Advokat, Bürgermeister.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1743 Henrich Moritz Piderit, Ratsdiener, schon ab 1733 Besitzer eines Drittels.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1760 Johann Christian Friedrich Piderit, Schuster.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1777 Johann Hinrich Tölle, Schuster, aus Schwalenberg, heiratet 1.6.1777 die Witwe Piderit.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1813 Johann Christoph Emil Tölle, Schuhmacher.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1855 Henrich Tölle jun., Schuhmacher.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 (Adressbuch) H. Tölle, Witwe; Mathilde Eichner, unverehelicht, Näherin; Auguste Schröder, Gendarm-Witwe; Emilie Tölle, Frl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1884 (Adressbuch) H. Tölle, Witwe; Mathilde Eichner, unverehelicht, Näherin; Auguste Schröder, Gendarm-Witwe; Emilie Tölle, Frl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 (Adressbuch) H. Tölle, Witwe; Auguste Schröder, Gendarm-Witwe; Emilie Tölle, Frl.; Henny Böhlke, Näherin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1888 Fritz und Henrich Tölle.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 (Adressbuch) Eigentümer: Gebr. Tölle; Bewohner*innen: Bauer, Privatiere; Kate, Privatiere; Tölle, Gärtnergehilfe; Tölle, Fräulein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1894 (Adressbuch) Fr. Tölle, Gärtner; Frl. Emilie Tölle; Lina Kate, Schuhmacher-Witwe; Clementine Bauer, Witwe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1897 (Adressbuch) Eigentümer: Tölles Erben; Bewohner*innen: Frl. Emilie Tölle, Privatiere; Fritz Tölle, Gärtner; Heinrich Tölle, Oberkellner; August Tölle, Oberkellner; Clementine Bauer, Witwe, Privatiere; Kate, Witwe, Privatiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 (Adressbuch) Eigentümer: Gebr. Tölle; Bewohner*innen: Friedrich Tölle, Rentner; Heinrich Tölle, Privatier; Fritz Tölle, Gärtner; Emilie Tölle, Privatiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 (Adressbuch) Eigentümer: Gebr. Tölle; Bewohner*innen: Friedrich Tölle, Rentner; Fritz Tölle, Gärtner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 (Adressbuch) A. Tölle, Rentner; F. Tölle, Rentner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 (Adressbuch) August Tölle, Rentner; Friedrich Tölle, Rentner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 (Adressbuch) August Tölle, Rentner; Karl Manns, Bote; Emilie Kesting, Aufwärterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916 (Adressbuch) August Tölle, Rentner; Karl Manns, Bote.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 (Adressbuch) August Tölle, Rentner; Karl Manns, Kassenbote; Emilie Luhmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 (Adressbuch) August Tölle, Rentner; Karl Manns, Kassenbote; Ernst Luhmann, Dekorationsmaler; August Röwe, Friseur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 (Adressbuch) August Tölle, Rentner; Richard Mücke, Reisender; August Röwe, Friseur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 (Adressbuch) August Tölle, Rentner; Richard Mücke, Reisender; August Röwe, Friseur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 (Adressbuch) August Tölle, Rentner; August Röwe, Friseur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreß-Buch der Stadt Detmold, Detmold 1871.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch der Residenzstadt Detmold, Detmold 1884.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch der Residenzstadt Detmold. 2. Aufl., Detmold 1887.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreß- und Geschäfts-Handbuch der Fürstlichen Residenzstadt Detmold, Detmold 1891.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adressbuch der Residenzstadt Detmold. 4. Aufl., Detmold 1894.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch der Residenzstadt Detmold. 5. Aufl., Detmold 1897.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adressbuch der Residenzstadt Detmold. 6. Aufl., Detmold 1904.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreß- und Geschäfts-Handbuch der Residenzstadt Detmold, Detmold 1909.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreß- und Geschäfts-Handbuch der Residenzstadt Detmold, Detmold 1912.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch der Fürstlichen Residenzstadt Detmold, Detmold 1914.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch der Fürstlichen Residenzstadt Detmold, Detmold 1916.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch der Fürstlichen Residenzstadt Detmold, Detmold 1918.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch der Landeshauptstadt Detmold, Detmold 1920.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch der Landeshauptstadt Detmold, Detmold 1923.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch der Landeshauptstadt Detmold, Detmold 1925.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LLB, BA DT-10-21, Foto: Ferdinand Düstersiek, um 1900.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LLB, BA SP-DT-BRU-20, Foto: Wilhelm Pecher, um 1925.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgerliche Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:Detmold2023_0098tm.jpg&amp;diff=70318</id>
		<title>Datei:Detmold2023 0098tm.jpg</title>
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		<updated>2026-08-25T10:03:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Detmold2023 0098tm&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bruchmauerstra%C3%9Fe_46_(Detmold)&amp;diff=70317</id>
		<title>Bruchmauerstraße 46 (Detmold)</title>
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		<updated>2026-08-25T09:59:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: Foto ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.9337, 8.87751&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Detmold&lt;br /&gt;
|Straße1901={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901={{AutoHausnummer3}}&lt;br /&gt;
|Quartiersnummer=C 14a&lt;br /&gt;
}}Eine im Jahr 1879 [widersprüchlich: 1873, s. u.] gegründete Hausstätte. Gelände wurde abgeteilt von der Hausstätte [[Lange Straße 14 (Detmold)|Lange Straße 14]]. Alte Quartiersnummer C 14a.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Detmold, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Garten der Stätte Lange Straße 14 abgetrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Bruchmauerstr44+46 DT BA 1449.jpg|thumb|Bruchmauerstraße 44 und 46, Blick vom Wall (Süden), 1955, StadtA DT: BA 1449]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Detmold2023 0035tm panorama A.jpg|thumb|Heutige Ansicht vom Wallgraben, 2023, Foto: Falko Sieker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ersten Eigentümer gibt Kittel einen Karl Erichsmeier im Jahr 1873 an, die Gründung der Hausstätte jedoch erst 1879.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Detmold, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traufständiger zweigeschossiger Backsteinbau mit Satteldach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1873 Karl Erichsmeier, Posthalter.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Detmold, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1879 Rosenthal &amp;amp; Lohmeyer, Kaufleute aus Paderborn.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Detmold, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1879 E. Steller, Kaufmann.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Detmold, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1879 Heinrich Niemeyer, Kutscher, Hauderer.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Detmold, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1884 Heinrich Niemeyer, Hauderer; Carl Albrecht, Postschaffner; August Gast, Maler; Wilhelm Kreiling, Kutscher; Koch, Landbriefträger.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch der Residenzstadt Detmold, Detmold 1884. Der/die Erstgenannte ist Eigentümer*in.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 Heinrich Niemeyer, Hauderer; Karl Albrecht, Postschaffner; Bernhard Groß, Hofmusikus; Georg Schätzlein, Briefbote; Amalie Süllwald, Witwe.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch der Residenzstadt Detmold. 2. Aufl., Detmold 1887. Der/die Erstgenannte ist Eigentümer*in.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 Niemeyer, Hauderer; Dürger, Schneidermeister; zur Heide, Malergehilfe; Meier, Hofmusikus; Melges, Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreß- und Geschäfts-Handbuch der Fürstlichen Residenzstadt Detmold, Detmold 1891. Der/die Erstgenannte ist Eigentümer*in.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1894 Heinrich Niemeier, Hauderer; Wilhelm Meier, Hofmusikus z. D.; Hermann Rauter, Posamentier; Rudolf Zurheide, Maler; Minna Melges, Näherin.&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbuch der Residenzstadt Detmold. 4. Aufl., Detmold 1894. Der/die Erstgenannte ist Eigentümer*in.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1897 Heinrich Niemeier, Hauderer; Hermann Rauter, Kalanderführer; Adolf Biermann, Schneider; Wilhelm Meyer, Hofmusikus; Minna Eichner, Näherin; Marie Eichner, Aufwärterin.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch der Residenzstadt Detmold. 5. Aufl., Detmold 1897. Der/die Erstgenannte ist Eigentümer*in.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 Heinrich Niemeier, Hauderer; Christine Bensiek, Frl., Aufwärterin; Amalie Jasper, Witwe, Waschfrau; August Knabach, Agent; Hermine Meier, Witwe; August Tippenhauer, Arbeiter.&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901. Der/die Erstgenannte ist Eigentümer*in.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 Niemeier, Witwe; Holzkämper, Witwe; Holzkämper, Arbeiterin; Holzkämper, Tischler; Holzkämper, Steindrucker; Grote, Witwe; Schröder, Witwe; Schlüter, Witwe; Schlüter, Arbeiterin; Schlüter, Tapezierer; Hörster, Buchdrucker.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreß- und Geschäfts-Handbuch der Residenzstadt Detmold, Detmold 1909. Der/die Erstgenannte ist Eigentümer*in.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 Niemeyer, Witwe; Karl Weber, Arbeiter; Wilhelm Weber, Arbeiter; Heinig, Aufwärterin; Schröder, Witwe; Schlüter, Tapezierer; Schlüter, Witwe; Holzkämper, Witwe; F. Holzkämper, Tischler; Wilhelm Holzkämper, Steindrucker; Holzkämper, Fräulein; Peis, Schlosser.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreß- und Geschäfts-Handbuch der Residenzstadt Detmold, Detmold 1912. Der/die Erstgenannte ist Eigentümer*in.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 Charlotte Niemeyer, Witwe; Albert Heine, Flurschütz; Henriette Schröder, Witwe; Karl Weber, Arbeiter; August Weber, Tischler; Sofie Babekuhl, Witwe; Marie Heinig, Witwe; Heinrich Beckmann, Bahnarbeiter; Charlotte Czwallina, Witwe.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch der Fürstlichen Residenzstadt Detmold, Detmold 1914. Der/die Erstgenannte ist Eigentümer*in.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916 Charlotte Niemeyer, Witwe; Henriette Schröder, Witwe; Karl Weber, Arbeiter; Sofie Babekuhl, Witwe; Wilhelm Ebert, Schieferdecker; Albert Vigano, Arbeiter.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch der Fürstlichen Residenzstadt Detmold, Detmold 1916. Der/die Erstgenannte ist Eigentümer*in.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 Wilhelm Niemeyer, Tapezierer; Frau Lina Behrmann; Wilhelm Ebert, Schieferdecker; Amalie Jasper, Waschfrau; Heinrich König, Tischler; Hans Sachs, Arbeiter; Henriette Schröder, Witwe; Louise Siekmann, Invalidin.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch der Fürstlichen Residenzstadt Detmold, Detmold 1918. Der/die Erstgenannte ist Eigentümer*in.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 Eigentümer: Werder, Schlachtermeister; Bewohner*innen: Heinrich Beermann, Arbeiter; Friedrich Schenk, Fuhrknecht; Wilhelm Ebert, Schieferdecker; Amalie Jasper, Waschfrau; Heinrich König, Tischler; Henriette Schröder, Witwe.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch der Landeshauptstadt Detmold, Detmold 1920.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 Eigentümer: Werder, Schlachtermeister; Bewohner*innen: Wilhelm Niemeyer, Polsterer; Friedrich Schenk, Fuhrknecht; Wilhelm Ebert, Schieferdecker; Henriette Schröder, Witwe.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch der Landeshauptstadt Detmold, Detmold 1923.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 Eigentümer: Werder, Schlachtermeister; Bewohner*innen: Wilhelm Niemeyer, Polsterer; Friedrich Schenk, Fuhrknecht; Wilhelm Ebert, Schieferdecker.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch der Landeshauptstadt Detmold, Detmold 1925.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 Eigentümer: Werder, Schlachtermeister; Bewohner*innen: Wilhelm Niemeyer, Polsterer; Lina Beermann, Aufwärterin; Karl Willbier, Dachdecker; Friedrich Schenk, Fuhrknecht; Fritz Schenk, Arbeiter; Karl Schenk, Arbeiter; Wilhelm Ebert, Schieferdecker; Gustav Ebert, Maler.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
StadtA Detmold, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (bearb.), Detmolder Häuserbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL L 101 C I Nr. 7-10, Salbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgerliche Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:Detmold2023_0035tm_panorama_A.jpg&amp;diff=70316</id>
		<title>Datei:Detmold2023 0035tm panorama A.jpg</title>
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		<updated>2026-08-25T09:58:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Detmold2023 0035tm&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Lange_Stra%C3%9Fe_68_(Detmold)&amp;diff=70308</id>
		<title>Lange Straße 68 (Detmold)</title>
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		<updated>2026-08-25T09:46:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: Foto ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.93634, 8.88103&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Nein&lt;br /&gt;
}}1785–1787 als Stallmeisterwohnung erbaut. Ehemals Schlossplatz 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Langestr48-70_HSA_6243.png|thumb|Lange Straße, Schlossplatzbebauung, Ansicht von Nordosten, Pavillon V (rechts), vor 1911, Foto: Ferdinand Düstersiek, LLB: HSA 6, 243]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Detmold2024 0294tm.jpg|thumb|Lange Straße Eckgebäude, 2024, Foto Falko Sieker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pavillon V, Teil der ehemaligen Schlossplatz-Randbebauung, erbaut 1785–1787 nach Entwurf von [https://lippelex.de/index.php?title=Teudt,_Johann_Christian_(1741-1814) Johann Christian Teudt]. Ausführung unter Steinhauermeister Johannes Landefeld aus Kassel].&amp;lt;ref&amp;gt;{{GaulStadt1968}}, S. 319 f. und 327.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich als Stallmeisterwohnung für den benachbarten Marstall, dann als Geh. Zivilkabinett genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GaulStadt1968}}, S. 327.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamte Schlossanlage mit Nebengebäuden als Baudenkmal eingetragen in die Denkmalliste der Stadt Detmold am 22.12.1982, Nr. A 001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pavillon V an der spitzwinkligen Ecke von Langer Straße und [[Rosental (Detmold)|Rosental]]. Zweigeschossiger verputzter Bruchsteinbau mit Mansarddach, Sandsteingewände. Schiefwinkliger, unregelmäßig rautenförmiger Grundriss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Osten und Norden 3 Fensterachsen. Eingang ursprünglich an der Südseite, zudem Durchgang in den Marstall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 durch große Schaufenster und Ladeneingang in neobarocken Formen an der Ecke sowie im Inneren stark verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1918 Fürst zur Lippe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 infolge der Revolution eigentumsmäßige Teilung der Schlossplatzbauten. Den Südflügel und den Ostflügel bis hin zum Pavillon III behielt der abgedankte Fürst Leopold IV. zur Lippe, die anschließenden Bauten vom Pavillon IV bis hin zum Pavillon VIII das Land Lippe (Rechtsnachfolger: Landesverband Lippe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GaulStadt1968}}, S. 320 u. 327.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steuerfreie Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:Detmold2024_0294tm.jpg&amp;diff=70305</id>
		<title>Datei:Detmold2024 0294tm.jpg</title>
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		<updated>2026-08-25T09:45:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Detmold2024 0294tm&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Lange_Stra%C3%9Fe_83_(Detmold)&amp;diff=70298</id>
		<title>Lange Straße 83 (Detmold)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Lange_Stra%C3%9Fe_83_(Detmold)&amp;diff=70298"/>
		<updated>2026-08-25T09:42:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: Foto ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.93711, 8.88242&lt;br /&gt;
|Quartiersnummer=A 162&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Detmold&lt;br /&gt;
|Straße1901=Lemgoerstraße&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=007,1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
1888 gegründete Hausstätte, alte Quartiernummer: A 162. bis 1909 Lemgoer Straße 7 I, ab 1912 Lange Straße 83.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbaut von dem Klempnermeister Wilhelm Finke.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1821 hatte schon der Braumeister Dreier hier bauen wollen, wurde aber auf einen größeren Abstand zur Werrebrücke verwiesen und baute das Nachbarhaus [[Lange Straße 85 (Detmold)|Lange Straße 85]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Langestr81a+83_JK2024.jpg|thumb|Lange Straße 83, 2024, Foto: Joachim Kleinmanns]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Detmold2024 0318tm.jpg|thumb|Lange Straße 83, 2024, Foto: Falko Sieker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreigeschossiger Mauerwerksbau mit Putzfassade und sehr flach geneigtem Dach unmittelbar an der Werre-Brücke. Zur Straße 4 und zum Fluss drei Fensterachsen, die Gebäudeecke durch einen Erker im 1. und 2. Obergeschoss betont, dessen Ecken mit Pilastern betont, ursprünglich mit steilem Zeltdach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1888 Wilhelm Finke, Klempner.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 (Adressbuch) Finke, Klempnermeister; Kgl. Bezirks-Kommando, Haupt-Meldeamt; Walte, Witwe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1894 (Adressbuch) F. W. Finke, Klempner, Lager von Lampen u. Blechwaren; Königl. Bezirks-Kommando (vom 1. April ab Paulinenstraße 17-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1897 (Adressbuch) Wilhelm Finke, Klempner; Rudolf Rieke, Klempner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 (Adressbuch) Wilhelm Finke, Klempnermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 (Adressbuch) Wilhelm Finke, Klempnermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 (Adressbuch) Finke, Klempnermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 (Adressbuch) Finke, Klempnermeister; Finke, Fräulein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 (Adressbuch) Wilhelm Finke, Klempnermeister; Wilhelm Finke, Installateur; Helene Finke, Fräulein; Georg Finke, Klempner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916 (Adressbuch) Wilhelm Finke, Klempnermeister; Wilhelm Finke, Installateur; Helene Finke, Fräulein; Georg Finke, Klempner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 (Adressbuch) Wilhelm Finke, Klempnermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 (Adressbuch) Wilhelm Finke, Klempnermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 (Adressbuch) Wilhelm Finke, Klempnermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 (Adressbuch) Wilhelm Finke, Klempnermeister; Helene Finke, Frl.; Georg Finke, Kaufmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 (Adressbuch) Eigentümer*innen: F. W. Finke Erben; Bewohner*innen: Helene Finke, Frl.; Georg Finke, Elektrotechniker; Rudolf Rieke, Techniker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
StadtA DT, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (Bearb.), Detmolder Häuserbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgerliche Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:Detmold2024_0318tm.jpg&amp;diff=70297</id>
		<title>Datei:Detmold2024 0318tm.jpg</title>
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		<updated>2026-08-25T09:41:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Detmold2024 0318tm&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Postweg_Kirche_(Elbrinxen)&amp;diff=69448</id>
		<title>Postweg Kirche (Elbrinxen)</title>
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		<updated>2026-08-14T09:06:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: Foto ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.90676, 9.24965&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ev.-ref. Kirche Elbrinxen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Introtext&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die kleine Kirche stammt vermutlich aus dem Hochmittelalter.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Meier&amp;quot;&amp;gt;{{MeierLippischeKirchen2004}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Butterweck&amp;quot;&amp;gt;{{ButterweckGeschichte1926}}, Seite 388 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[File:Lügde - 2014-09-08 - Evangelische Kirche Elbrinxen (6).jpg|thumb|Kirche Elbrinxen, 2014, Foto: Tsungam]]&lt;br /&gt;
Romanischer Kirchenbau mit mächtigem Westturm.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Meier&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus einem Langschiff und einer an der Westseite befindlichen Turmanlage bestehende Kirche wurde im 12. Jh. erbaut und gehört zu den ältesten Gotteshäusern in Lippe. Der Turm mit seinen meterdicken Mauern diente in Kriegszeiten als Wehrturm zum Schutz der Dorfbewohner. Die Turmfenster zeigen romanischen Baustil, weshalb eine Errichtung der Kirche um 1100 anzunehmen ist. Eine Kirchenrechnung von 1620 belegt eine gründliche Erneuerung von Kirche und Turm.&lt;br /&gt;
[[Datei: Kirche in Elbrinxen.jpg | thumb | Kirche in Elbrinxen, Foto L. Kaup 2005]]&lt;br /&gt;
Nach der letzten Innengestaltung von 1929 wurde die Kirche 1969 vollständig renoviert. Im Altarraum steht die neue 13-Register-Orgel der Orgelbaufirma Steinmann, Vlotho. Durch die Verlagerung der Empore von der West- an die Nordseite konnte der Turmraum mit seinem romanischen Bogen in das Kirchenschiff mit einbezogen werden. Die jahrhundertealten Eichen-Deckenbalken wurden freigelegt und z. T. erneuert. Besonders wertvoll ist die Kanzel von 1562. Sie stand bis 1699 in der Kirche in Horn. Die sechs Seitenfelder der Kanzel  zeigen biblische Motive des alten und neuen Testaments in hervorragender plastischer Schnitzkunst mit altdeutschen Begleitsprüchen.&lt;br /&gt;
[[Datei: Kirche in Elbrinxen innen, Tafel.jpg | thumb | Kirche in Elbrinxen in-nen, Foto L.Kaup 2005]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Luegde2020 0268.jpg | thumb | Tausendjährige Linde mit Kirche Elbrinxen im Hintergrund 2020, Foto: Falko Sieker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Kirchhof befindet sich das Naturdenkmal „1000-jährige Linde“, die einen Stammumfang von 12 m und einen Kronendurchmesser von 30 m bei einer Gesamthöhe von 35 m hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Kreis Lippe, Denkmalbehörde, 20 Jahre Tag des offenen Denkmals in Lippe, 100 Baudenkmale, S.140, 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glocken==&lt;br /&gt;
Glocken von 1922 und 1949&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orgel==&lt;br /&gt;
1969 Steinmann Orgel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inventar==&lt;br /&gt;
[[File:Lügde - 2014-09-08 - Evangelische Kirche Elbrinxen (19).jpg|thumb|Kanzel in der Kirche Elbrinxen, 2014, Foto: Tsungam]]&lt;br /&gt;
* Kanzel von 1562&lt;br /&gt;
* Empore von 1620&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer==&lt;br /&gt;
Ev.-ref. Kirchengemeinde Elbrinxen-Falkenhagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pastoren==&lt;br /&gt;
* 1590-1550 Johann Schwager&lt;br /&gt;
bis 1926 siehe Butterweck&amp;lt;ref name=&amp;quot;Butterweck&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926-JJJJ Erich Stiewe&lt;br /&gt;
* JJJJ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* {{MeierLippischeKirchen2004}}&lt;br /&gt;
* {{ButterweckGeschichte1926}}, Seite 388 ff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Internetseite der Kirchengemeinde: http://www.klosterbote.net/cms-elbrinxen---falkenhagen/unsere-neue-kirchengemeinde.html&lt;br /&gt;
* Archiv der Lippischen Landeskirche: [https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=BESTAND-A92x25389051437377920220210101553727 Archivseite]&lt;br /&gt;
* Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Kirche_Elbrinxen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
{{Kirchenkategorien}}&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:Luegde2020_0268.jpg&amp;diff=69446</id>
		<title>Datei:Luegde2020 0268.jpg</title>
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		<updated>2026-08-14T09:05:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Luegde2020 0268&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=In_der_Ecke_10_(Lieme)&amp;diff=69439</id>
		<title>In der Ecke 10 (Lieme)</title>
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		<updated>2026-08-14T08:52:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: Foto ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Lieme&lt;br /&gt;
|Straße=In der Ecke (Lieme)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=10&lt;br /&gt;
|Koordinaten=52.02335, 8.83136&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Lieme&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=-&lt;br /&gt;
}}In der Ecke 10 ist die heutige Adresse des früheren Hofs Steinmeier, auch Steinhof genannt, der sich seit 1854 im Besitz der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Lieme befindet. Als Pfarrhof hatte das Anwesen bis zur Einführung der Straßennamen in Lieme keine Hausnummer. Der Steinhof war im frühen 18. Jahrhundert Wohnsitz des bekannten Arztes und Asienreisenden Engelbert Kaempfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinhof-Lieme-Aquarell.jpg|thumb|Der Steinhof in Lieme. Aquarell von Carl Dewitz, 1882, Lippische Landesbibliothek Detmold, Bild-DB Lippe 5 L 6.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lemgo2016 0086tm.jpg|thumb|Der Steinhof in Lieme 2016, Foto Falko Sieker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:Lemgo2016_0086tm.jpg&amp;diff=69436</id>
		<title>Datei:Lemgo2016 0086tm.jpg</title>
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		<updated>2026-08-14T08:51:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Lemgo2016 0086tm&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Altenbekener_Stra%C3%9Fe_Kapelle_(Feldrom)&amp;diff=69432</id>
		<title>Altenbekener Straße Kapelle (Feldrom)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Altenbekener_Stra%C3%9Fe_Kapelle_(Feldrom)&amp;diff=69432"/>
		<updated>2026-08-14T08:48:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: Foto ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
{{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
{{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
{{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
51.823757, 8.941653&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kath. Kapelle St. Josef Feldrom&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:HBM2022 0162tm.jpg|thumb|Friedhofskapelle Veldrom, 2022, Foto: Falko Sieker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Kath. Kirche Feldrom.jpg|thumb|Kath. Kirche Feldrom, Foto: NN, JJJJ]]&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glocken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orgel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inventar==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kath. Kirchengemeinde Feldrom&lt;br /&gt;
==Pastoren==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* JJJJ &lt;br /&gt;
==Literatur====&lt;br /&gt;
* {{SchlikKirchenbau2001}}&lt;br /&gt;
* Katholische Kirche in Lippe: 783 – 1983, Paderborn 1983&lt;br /&gt;
* Kirchenbau nach 1945: Entwicklung und Bestand in Westfalen-Lippe, 2026&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Internetseite der Kirchengemeinde: https://www.kath-slp.de/kirche-vor-ort/hbad-meinberg&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
{{Kirchenkategorien}}&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:HBM2022_0162tm.jpg&amp;diff=69431</id>
		<title>Datei:HBM2022 0162tm.jpg</title>
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		<updated>2026-08-14T08:47:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;HBM2022 0162tm&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Im_M%C3%BChlengrund_4_(Kohlst%C3%A4dt)&amp;diff=69429</id>
		<title>Im Mühlengrund 4 (Kohlstädt)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Im_M%C3%BChlengrund_4_(Kohlst%C3%A4dt)&amp;diff=69429"/>
		<updated>2026-08-14T08:44:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: Foto ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.8289, 8.87341&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Kohlstädt&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=018&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Hausstätte Kohlstädt ehem. Nr. 18&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlangen2026 0034tm.jpg|thumb|Foto 2026, Falko Sieker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* Adressbuch 1901: Starke, Friedrich, Müller&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 229.ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Adressbuch 1926: Starke, Wilhelmine, Wwe&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 770.ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* {{FischerGeschichte2020}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:Schlangen2026_0034tm.jpg&amp;diff=69428</id>
		<title>Datei:Schlangen2026 0034tm.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:Schlangen2026_0034tm.jpg&amp;diff=69428"/>
		<updated>2026-08-14T08:43:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Schlangen2026 0034tm&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Marktplatz_4_(Detmold)&amp;diff=69410</id>
		<title>Marktplatz 4 (Detmold)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Marktplatz_4_(Detmold)&amp;diff=69410"/>
		<updated>2026-08-14T08:13:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ev.-ref. Erlöserkirche Detmold&#039;&#039;&#039; - bis 1947 &#039;&#039;&#039;Marktirche&#039;&#039;&#039; genannt.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
1947 erfolgte die offizielle Umbenennung durch die Kirchengemeinde.&lt;br /&gt;
{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.93542, 8.87879&lt;br /&gt;
|Quartiersnummer= –&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Straße1901=Marktplatz (Detmold)&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=004&lt;br /&gt;
}} Inmitten der um 1265 begründeten Stadt Detmold erhebt sich die altehrwürdige Marktkirche. Da Detmold seit 1511 fast ununterbrochenResidenzstadt der Grafen und Fürsten zur Lippe war, führte das Gotteshaus zugleich die Bezeichnung Hofkirche.&amp;lt;ref&amp;gt;{{MeierLippischeKirchen2004}}, S. 55&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Lage im Stadtzentrum, jedoch ursprünglich hinter dem (alten) Rathaus, seit 1830 im Winkel zwischen neuem Rathaus und Schlossbezirk, der schon früher aufgegebene Kirchhof seitdem zum erweiterten Marktplatz umgewidmet.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kirche ist nur annähernd mit ihrem Chor nach Osten ausgerichtet, da sie parallel zur nach Südosten abweichenden Ost-West-Straßenachse erbaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Erlöserkirche_u1855_1_D_351.png|thumb|Erlöserkirche, Ansicht von Südosten, um 1855, aquarellierte Federzeichnung, anonym, LLB: 1 D 35,1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Erlöserkirche_ThKliemu1880_BA_DT-38-50.png|thumb|Erlöserkirche, Ansicht von Südosten, um 1880, Foto: Theodor Kliem, LLB: BA DT-38-50]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Erlöserkirche_NO_FDv1911_HSA_6138.png|thumb|Erlöserkirche, Ansicht von Nordosten, vor 1911, Foto: Ferdinand Düstersiek, LLB: HSA 6, 138]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Erlöserkirche1851 LMenke HV 1516 2R.png|thumb|Inneres der Erlöserkirche, Blick nach Osten, kolorierte Bleistiftzeichnung, Ludwig Menke, 1851, LLB: HV 15,16-2r]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Erlöserkirche_JK2024.JPG|thumb|Inneres der Erlöserkirche, Blick nach Osten, 2024, Foto: Joachim Kleinmanns]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Erlöserkirche_FDv1911_HSA_6135.png|thumb|Erlöserkirche, Inneres mit Blick nach Westen zur Orgel, vor 1911, Foto: Ferdinand Düstersiek, LLB: HSA 6,135]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Detmold Pano 002.jpg|thumb|Erlöserkirche, Panorama mit Marktplatz 2009, Foto: Falko Sieker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Kirche war ursprünglich dem hl. Vitus geweiht, dem Heiligen, der seit 836 der Schutzpatron des Klosters Corvey war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Butterweck&amp;quot;&amp;gt;{{ButterweckGeschichte1926}}, Seite 360 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vermutlich nach 836 unter Corveyer Einfluss gegründete Kirche mit dem Patrozinium des Hl. Vitus, möglicherweise aber auch die Ende des 8. Jahrhunderts in Thiotmalli gegründete Kirche, der Papst Leo 799 einen Altarstein stiftete. Siehe dazu [[Kirche in Theotmalli]]. Um 1300 (?) Neubau des Chores, um 1380–1400 das westliche Joch nach Norden und Süden um 1 Joch verbreitert, 1547–1564 ebenso das östliche Joch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GaulStadt1968}}, S. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter bischöflichem Patronat, Anfang des 13. Jahrhunderts zum Archidiakonat des Paderborner Domprobstes gehörend, 1264 selbständig und im 14. Jahrhundert dem Archidiakonat Lemgo angegliedert. Aus dem Mittelalter wenige Informationen. Es wurden 4 Altäre erwähnt: Katharinenaltar (mehrfach seit 1443), Altar der Heiligen Engel (1464), Marienaltar (1488) und Hubertusaltar (1526). Schäden durch die Soester Fehde (1447) und den Stadtbrand (1547) werden vermutet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GaulStadt1968}}, S. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Residenzwerdung Detmold 1511 nicht mehr nur Stadtkirche, sondern auch Hofkirche, die Sakristei seit 1629 landesherrliche Gruft (letztmals 1854). 1538 lutherisches Bekenntnis, 1605 erstes Abendmahl nach reformiertem Bekenntnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Turmneubau in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Anschließend, 1596, Anstellung zweier Turmwächter zur Verhütung von Stadtbränden angestellt, jedoch wegen der Kälte der Turmwohnung nur für wenige Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 mit Umzug der Stadtgemeinde in die neue [[Christuskirche (Detmold)|Christuskirche]] ist die Erlöserkirche die Kirche der Landgemeinde Detmold, seit 1947 jedoch wieder der stark angewachsenen Stadtgemeinde Detmold-Ost.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Restaurierungsarbeiten 1908 (u. a. farbige Fenster), 1956/57 (u. a. Abendmahlstisch, Gewölbeschlusssteine) und seit 2022.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreischiffige Hallenkirche, 2 Joche lang mit gerade geschlossenem Chorjoch. Die Langhausjoche mit Quersatteldächern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Westturm ab 1564 an die Südseite versetzt (vor das östliche Joch), 1579 der Turmschaft aufgemauert, 1592 der Turmhelm mit Laterne vollendet. Länge 33,3 m, Breite 27 m (mit Turm 35 m). Turmhöhe 23,2 m bis zur Traufe, bis zur Spitze des Helms 46 m. Dächer und Helm mit Schieferdeckung (Westjoche 1968 noch mit Höxterplatten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nordöstlichen Winkel zwischen Schiff und Chor die 1692 zur Gruft umgenutzte Sakristei (Gerkammer). Im Westen vor dem Mittelschiff ein rechteckiger Vorbau, Gaul vermutet Sakristei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GaulStadt1968}}, S. 91.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verputzter Bruchsteinbau mit Werksteingliederungen aus Sandstein. Dem Lastabfluss der Gewölbe entsprechend rundum Strebepfeiler, an der Westseite 1564 [i]. Einfaches Sockelgesims, am Turm auch Stockwerksgesimse (Wasserschlag-Gesimse). Rundum in jedem Joch ein spätgotisches Maßwerkfenster, in Größe und Form uneinheitlich. Portale an der Südseite im Turm und im äußersten westlichen Ende, an der Nordseite inmitten des nordöstlichen Jochs (Zugang des Hofes). Ein weiterer Zugang im westlichen Vorbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren steile Kreuzgratgewölbe mit breiten Gurtbögen, das nordwestliche Joch jedoch mit Kreuzrippen. Gedrungener Raum mit zwei 2,5 m niedrigen kreuzförmigen Pfeilern, 9 m bis zum Gewölbescheitel. Ohne den Chor nur 18 m lang bei 24,7 m Breite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westen im Bereich des Mittelschiffs sind Reste der ehemaligen Turm-Ostseite erhalten, 1,9 m starkes Mauerwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausstattung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zelebrantensitz (Sedilie) aus vorreformatorischer Zeit, an der Südseite des Chors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kanzel mit Schalldeckel, 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taufstein 1579 [i] mit Messingschale (Inschrift s. u.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orgel an der Westseite des Mittelschiffs, 1791–1796 von [https://de.wikipedia.org/wiki/Johann-Markus_Oestreich Johann Markus Oestreich], Oberbimbach bei Fulda, erbaut, dabei 4 Register aus der Vorgängerorgel von C. Lohoff (1651) übernommen. Restaurierungen 1975/76 und 1985.&amp;lt;ref&amp;gt;{{WagnerOrgeln2008}}, S. 61–63.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Priechen (Emporen), schon 1677 durch den Bericht des Amtmanns Küster über deren Einsturz belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{FinkDiarium1998}}, 22. Juli 1677.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese älteren Priechen 1824 durch die heute vorhandenen ersetzt. Ägyptisierende Blattkapitelle, darüber auf dem Gebälk Lippische Rosen. &amp;quot;Bey dem Losbrechen derselben [alten Sandsteinplatten] hat sich ein Menschenkopf gefunden, der noch mit Haren bedeckt und mit einem Samtband umgeben gewesen ist.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 72 Emmighausen, Tagebuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ornamentale farbige Fensterverglasung, 1908 durch Ferdinand Müller, Quedlinburg [i], hergestellt. Das Fenster an der Fürstenempore im Nordosten eine Stiftung Leopolds IV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewölbeschlusssteine als Mosaiken, 1957 von [https://lippelex.de/index.php?title=Ehlers,_Karl_(1904-1973) Karl Ehlers].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Turmhalle Epitaph der Margarethe von Schwarz, geb. von Kerssenbrock († 1567), vielleicht von Hermann Wulff. Dargestellt sind zu beiden Seiten eines Kreuzes die betenden Figuren des Drosten Adolf Schwarz zu Braunenbruch († 1601) und seiner Frau, darunter in einer Rollwerkkartusche eine Inschrift (s. u.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Turmhalle Epitaph der Anna von Zerssen, geb. von Werpup († 1586), Gemahlin des 1541 ermordeten Levin von Zerssen. Darstellung aller Familienangehörigen und von 16 Ahnenwappen. Darunter Inschrift (s. u.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Truhe mit Eisenbeschlägen und drei Schlössern (Opferkasten), um 1600, unter der Kanzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kanzel zwei ovale Sandsteintafeln mit den Namen der Gefallenen der Gemeinde in den Kriegen 1866 und 1870/71 (Inschriften s. u.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Nordwand des Chores Kriegerdenkmal (hölzerne Namenstafeln) für die Gefallenen der Landgemeinde im Ersten Weltkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glocken: In der Laterne Bronzeglocke, 1456 [i] von (Johannes?) Volckers gegossen. Am oberen Rand umlaufende Minuskel-Inschrift (s. u.), in der Glockenstube Feuerglocke, 1568 von Hans Rabe in Bronze gegossen [i]. Inschrift am oberen Rand (s. u.). Friedensglocke, 2005 gegossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Turmuhren an allen vier Seiten am unteren Kuppelansatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Turm (über dem Fenster des ersten Turmgeschosses, unmittelbar unter dem ersten Wasserschlaggesims, Südseite): 1564 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Westeingang: &amp;quot;Alle meine Gebeine sagen: Herr, wer ist Dir gleich? (Psalm 35,10)&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Taufstein: &amp;quot;ANNO DOMINI 1579&amp;quot;, auf der Taufschale: &amp;quot;DORCH DAT BADT DER WEDDERGEBORT VND VORNIINGE DES HILLIGEN GEISTES DEN HE RICKLIKEN VTH GEGATEN HEFT AVER VNS DORCH IHESVM CHRISTVM TITO 3&amp;quot; (Durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung des Heiligen Geists, welchen er ausgegossen hat über uns reichlich durch Jesus Christus. Titus 3, Vers 5–6).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Epitaph der Margarethe von Schwarz: &amp;quot;GRABSCHRIFT DER ERBARN VNDT TVGENTSAME MARGARETHEN VON KARSSENBROCK DES ERNVESTEN VND ERBARN ADOLF SWARTZEN HAUSFRAWN SO IM JAR 1567 DEN 29 JANUA SELIGLIG IM HERN ENTSLAFEN. HIE SLAFF ICH FRIDSAM VND HABS GUTH DEN MICH ERLÖST HAT CHRISTI BLVT MEIN LEIB ITZT IST OHN HERTZELEID DIE SEEL ABER LEBET IN EWIGKEIT DARVMB AN CHRISTVM HOFF IN NOT DER HILFFT GEWIS AVSSEM EWIGEM TODT HAT VNS AVCH ALL IN SEINER HUT WEN ELEIB VND SEEL SICH SCHEIDEN THVT&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Epitaph der Anna von Zerssen: &amp;quot;Hie ruhet im heren sanfft und weich Die Eddle und Vielthugentreich Anna ein Warpup geboren Hatt gelebt und gezeugt in sechs Jahren Mit ihrem Junckern im Ehestandt Levin von Zerssen woll genandt Rittermessig Vier Sonleinn Jobst (37) Simon (38) Niclas (40) vnd Levinn (41) Jobst auss Frankreich biss Münster kumpt Und (Anno 1558) da sein letzten ende nimbt Simon ein Venderich in Dennemark Ruhet (Ao 1563) zu Copenhagen im Sarck Ihr Vatter durch ein ungefahl Anno christi der minder zahl Viertzig ein Erstochen ist Der sehlen gnade O Herre Christ Hin bey Viertzig und fünff Jahr Sie Vatter vund Mutter wahr Ihrer weisen: die sie mit lehren Erzog in Gottes forcht vnd ehrn Trewete Gott hielt vleisig hauss Almosen theilte sie gerne auss Für eine hoffmeisterin letzt hie kam Zu hoff vnd ihren ende nam An welcher Zeit dis ist geschen Das liss auff hie gelegten stein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ovales Sandsteinmedaillon rechts neben der Kanzel: &amp;quot;GEDENKTAFEL/für die im glorreichen Kriege/des Jahres 1866 gefallenen Krieger/Aus der Stadtgemeinde/ Aug. Rohdewald,/Major u. Bataill.-Commandeur, † Kissingen, 10. Juli. / Aus der Landgemeinde/Conr. Reuter./Füsilier † Kissingen 10. Juli./Sim. Drewes./Füsilier. † Kissingen, 10. Juli./Jes. 55, 1,9. Philipp. 1,21.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres ovales Sandsteinmedaillon: &amp;quot;Gedenktafel für die im glor-/reichen Kriege Deutschlands/gegen Frankreich 1870/71/gefallenen Krieger./ Aus der Stadtgemeinde./L. Barkhausen./Einj. Freiw. Inf. Reg. No. 55 † Dijon/L. Gellhaus./Se. Lieut. Inf. Reg. No. 49 † Pontalier./A. Grote./Drj. Freiw. Inf. Reg. No. 55 † Courelles./L. Hölzermann/Hauptm. Inf. Reg. No. 50 † Sulz/C. Horrmann/R. Lieut. Art. Reg. No. 9/† Verneville./Aus der Landgemeinde./C. Grabbe./Füsil. Inf. Reg. No. 55 † Metz./H. Herzog./Füsil. Inf. Reg. No. 55 † Cöln./S. Kottmann./Gefr. Inf. Reg. No. 55 † Forbach./F. Krukmeier./Füsil. Inf. Reg. No. 55 † Pont a Mousson./W. Kottmann./Musk. Inf. Reg. No. 55 † Chaumont./ F. Plass./Gefr. Inf. Reg. No. 55 † Corne/T. Schwerter./Gefr. Inf. Reg. No. 55 † Pange/Ev. Johannes/Cap. 11.25&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kriegerdenkmal (Schrifttafeln) an der Nordseite des Chors, von West nach Ost:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tafel 1: &amp;quot;Detmold. 1917. Herm. Theopold/Hiddesen/1914. Friedrich Dierksmeier/Gust. Brenker. Gottl. Schmiedes-/kamp. Wilhelm Haferbeck/Heinr. Dierksmeier. Ad. Timer/Friedr. Wellige. Gust. Deppe/Leop. Krüger. Gust. Köller/Aug. Linnemann. Karl Welge/1915 Friedr. Holste. Georg Biere/Gottlieb Hesse. Heinr. Kligge/Aug. Mellies. Wilhelm Grote/Aug. Gausmann. Heinr. Ziegenbein/Heinr. Brinkmann. Ad. Schröder/Aug. Niemeier. Heinr. Linnemann/Friedr. Brüggemann. Heinr. Keiser/Wilh. Klöpper. Aug. Huneke/Adolf Weber. Heinr. Erfkamp/Lud. Wellige. 1916. Fr. Meierjohann/Heinr. Echterhölter. Wilh. Kükenhöner/Friedr. Keiser. Friedr. Detering/Friedr. Langefeld. Karl Zohmann/Heinr. Fricke. Heinr. Multhaupt/Fritz Gausmann. Heinr. Wellige/Friedr. Detering. 1917. Ernst Geeve/Gustav Decker. Gustav Mester/Gustav Schlepper. Wilh. Ahrens/Wilh. Friedrichs. Friedr. Deppe/Wilhelm Grote. Herm. Wellige&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tafel 2: &amp;quot;Simon Sander. Emil Kippmann/1918. Karl Düe. Heinr. Hampe/Friedr. Hillbrink. Heinr. Linnemann/Wilh. Göbel. Friedr. Wegener/Adolf Beckmann. Aug. Tielke/Heinr. Göbel. Ernst Grüttemeier/Karl Klewe. Friedr. Klöpper/Friedr. Strate. Friedr. Fricke/Heinr. Stölting. Heinr. Grüttemeier/Aug. Kligge. 1919. Heinr. Brüning/Gustav Günther. 1920. Heinr. Römer/1924. Friedrich Linnemann/Heidenoldendorf/1914. Ad. Hunold. Friedr. Kramer/Friedr. Brenker. Gust. Brinkmann/August Dubbert. August Pott/Wilh. Wilkenloh. Ernst Hellberg/Ludw. Schlüer. Otto Sprenger/Herm. Blöß. Gottl. Heißenberg/Friedr. Eichmeier. Lud. Alhauer/Aug. Brüning. Gustav Hunold/Wilh. Heitkämper. Wilh. Böger/1915. Friedr. Tiemann. Wilh. Alhauer/Gerh. Dierksen. Joh. Goranowitsch/Aug. Niewald. Friedrich Hesse/Berth. Niewald. Friedr. Wegener/Wilhelm Hesse. Heinr. Lehbrink/Herm. Fillies. Gust. Telligmann/Heinrich Wilkenloh&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tafel 3: &amp;quot;Emil Glietz. Karl Maschmeier/Heinr. Rüterkamp. Sim. Funke/Herm. Beermann. Fritz Weber/Heinr. Rüterkamp. Heinr. Mische/Friedr. Poggenburg. Paul Disse/Heinr. Strate. Aug. Mengedoht/Wilh. Brink. Alfred Kümmel/Karl Hellberg. Fritz Vorher/Friedrich Strate. Hugo Hampe/1916. Wilh. Schlühr. Wilh. Bröker/Karl Krüger. Ernst Amelung/Wilh. Hunold. Gustav Vogelstrom/Wilh. Plogstert. Gust. Oetermann/Simon Kramer. Wilh. Lamm/Bernh. Ellerbrok. Friedr. Bröker/Wilh. Hillbrink. Friedrich Glietz/Friedr. Küster. Friedr. Hildebrand/1917. Wilh. Gehring. Friedr. Böger/Heinr. Brokmann. Heinr. Schröder/Friedr. Landwehr. Aug. Lübbeke/Heinr. Hunold. Gust. Rüterkamp/Gust. Windmann. Wilh. Pawlick/Wilh. Reineke. Wilh. Diekmann/1918. Heinr. Grabbe. Wilh. Weber/Friedr. Heitkämper. Wilh. Beckmann/Wilh. Heißenberg. Wilh. Freitag/Gust. Hellweg. Rob. Schilling/Wilh. Moritz. Herm Rettberg/Gustav Schrahe. Heinr. Meier&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über der Sakristeitür: &amp;quot;Gott aber ist nicht der Toten/sondern der Lebendigen Gott;/denn sie leben Ihm alle. Ev. Luc. 20. 38&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tafel 4: &amp;quot;Spork-Eichholz/1914. Heinrich Stölting. 1915/Otto Buschmann. Heinr. Bunte/Wilhelm Grefe. Heinrich Lau/Fritz Meise. Simon Günther/Herm. Holzgrewe.Heinr. Stock/1916. Heinr. Kuhlmann. Heinr. Kligge/Friedr. Johmann. Wilh. Mannes/1917. Gust. Stein. Aug. Strunkmann/Heinr. Winter 1918 Wilh. Kemper/Rud. Krüger. Heinr. Fiener/Karl Sand. Heinrich Hake/Aug. Rethmeier. Simon Lau/Remmighausen/1914 Karl Burre. Ad. Möllenbrok/1915. Aug. Eichmeier. Wilh. Grote/Heinr. Lübbecke. Simon Altmeier/1916. Jul. Schlüter 1918 Herm. Rose/Ludw. Winter. Heinrich Klaare/Schönemark/1914. Heinr. Kessemeier. Heinr. Beckmann/Heinr. Mischer. 1915. Gustav Feger/Heinr. Beermann 1916 Ernst Rothaus/Fritz Flake. Friedrich Beckmann/Gust. Alster. 1917. Ernst Flake/1918. Hermann Meienbrok/Friedrich Stork. Friedr. Plöger/Schmedissen/1915. Heinr. Havermeier. 1916&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tafel 5: &amp;quot;Aug. Betge. Gust. Havermeier.1917/Heinr. Havermeier. 1918 Heinr. Fiener/Meiersfeld/1914. Fritz Schäfer. Karl Müller/1915 Gust. Brüning. Paul Müller/Fritz Göbel. Heinrich Schröder/Heinr. Tiemann. 1916. Wilh. Wieneke/1917 Heinr. Eikmeier. Aug. Schlömer/1918 Fritz Bauerkämper. Gust. Hesse/Hakedahl/1914. Aug. Feger. Jul. Wehmeier/Heinr. Busch. 1915. Wilh. Stork/Herm. Niemann. 1916. Fritz Gehring/Fritz Lauhöfer. Heinr. Beckmeier/1917. Wilh. Kuhlmann 1918 Fritz Feger/Brokhausen. 1914/Wilh. Edler. Heinr. Bornemeier. 1915/Aug. Krug. Gottl. Brand. Gust. Sprick/Aug. Eikmeier. Aug. Sprenger/Aug. Hellweg. 1916. Friedr. Plöger/Aug. Edler. Heinr. Eikmeier/1917. Rud. Reuter. 1918. Heinr. Gerlach/Aug. Brinkmeier. Gust. Stukenbrok/Wilh. Danne. 1919. Friedr. Puls/Barkhausen./1915 Aug. Wieneke 1917. Jul. Meier/Klüt-Dehlentrup/1914. Aug. Bornemeier. Aug. Reineke/Ferdinand Brandt&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tafel 6: &amp;quot;Ernst Berghahn. Adolf Klaus/1915. Aug. Diekmann. Aug. Keckmeier/Wilh. Reineke. August Gehrt/1916. Adolf Holstein. Aug. Niehaus/Friedr. Kruse. Wilh. Brand. 1917/Heinr. Reineke. Eduard Luhmann/1918 Aug. Holstein. Wilh. Diekmann/Ernst Kracht. Gust. Bornemeier/Hermann Tölle. Heinrich Müller/Jerxen./1915. Heinr. Fricke. Heinr. Tüntker/Herm. Tüntker. Rudolf Wentker/1916. Aug. Manhenke. Ernst Brand/Heinr. Brand. 1917. Aug. Brüggemann/Paul Gehring. Wilh. Heistermann/1918. Friedr. Klöpping. Rud. Gehring/Orbke./1914. Heinr. Koke. Herm. Obermann/1915. Sim. Mesch. Heinr. Wehmeier/Dietrich Büker. August Radau/1916. Rud. Mellies. Wilh. Busch/Friedrich Klöpping. Gustav Bicker/1917. Adolf Krähe. Aug. Grabbe/Aug. Bicker. 1918. Gust. Meierherm/Gustav Busch. August Meier/Ernst Gerd-Schlühr. Herm. Meise/Wilh. Reineking. Jul. Reineking./Ernst Lüke. Friedrich Böke/August Mellies. Heinrich Wessel&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am unteren Rand des Glasfensters der Fürstenprieche: &amp;quot;Gest. von Sr. Durchl./Fürst Leopold IV. 1908.&amp;quot; und &amp;quot;Ferd. Müller Glasmalerei/Quedlinburg&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Laternen-Glocke, auch Uhrglocke genannt: &amp;quot;ihesus xpc maria iohannes volckers me fecit Anno m ccc l vi&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Feuerglocke: &amp;quot;PSALM CL LAVET DEN HEREN WAT LEVET UP ERDEN MIT LOBGESANGE HELLEM TUMPLEN KLOCKENKLANGE. ANNO MDXXXXXXVIII HANS RABE&amp;quot;.&lt;br /&gt;
==Glocken==&lt;br /&gt;
Die älteste Glocke von Detmold, die Feuerglocke, fiel nicht unter die sog. Kriegsabgaben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Glocke von 1618 musste 1917 als Kriegsabgabe abgeliefert werden. Zum 400-Jahre-Jubiläum der reformierten Gemeinde im Jahr 2005 konnte sie durch die bei Rincker gegossene &amp;quot;Friedensglocke&amp;quot; ersetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=XC6M3dtSmqk&amp;amp;list=PL0E4EA342E7D9757D&amp;amp;index=7 Video zum Jubiläum ]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Geläut hat die Disposition: &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=BESTAND-A92x91131204366683920220210101553727 Lippische Landeskirche, Archivbestand 07.17]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;{{WiesekopsiekerGlocken1970}}, Seite &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Schlagton&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Gussjahr&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;&amp;amp;#8960; in mm&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;m in kg&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Inschrift&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;es&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039; || 1568 || 1300  || || PSALM CL LAVET DEN HEREN WAT LEVET UP ERDEN&amp;lt;br /&amp;gt;MIT LOBGESANGE HELLEM TUMBLEN KLOCKENKLANGE. &amp;lt;br /&amp;gt;HANS RABE MDXXXXXXVIII&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039; || 2005 || 1200 || || EHRE SEI GOTT IN DER HÖHE UND FRIEDE AUF ERDEN&amp;lt;br /&amp;gt;1605 ECCLESIA REFORMATA SEMPER REFORMANDA 2005&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;color:red&amp;quot;|Kriegsabgabe 1917&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;d&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039; || 1618 ||  ||  || SIMON GRAVE UND EDLER HERR ZUR LIPPE&amp;lt;br /&amp;gt; D.S.D. 1618&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Auf den Basisumfang befindet sich eine weitere Inschrift zur Geschichte der &amp;quot;Friedensglocke&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;+ Gegossen A.D. 1618 + zerstört im Weltkrieg 1917 + Zur Ehre Gottes aus Spenden der Gemeinde A.D. 2005 +&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orgel==&lt;br /&gt;
Gebaut von Johann Markus Oesterich (Oberbimbach bei Fulda). Machanische Schleifladenorgel. 32 Register. 2 Manuale. Pedal. &lt;br /&gt;
Erweiterung der Orgel 1940 von der Firma Emil Hammer (Hannover). Manualumfänge wurden erweitert. Einfügung einer elektropneumatischen Taktur und eines 6registrigen Rückpositiv und pneumatischen Registerwerk.&lt;br /&gt;
Hauptwerk (C-g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;), Oberwerk (C-g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;), Rückenpositiv (C-g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;), Pedal (C-f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
Wagner&amp;lt;ref&amp;gt;{{WagnerOrgeln2008}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Orgelindex&amp;lt;ref&amp;gt;[https://organindex.de/index.php?title=title=Detmold,_Erlöserkirche Organindex]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Orgeln in OWL&amp;lt;ref&amp;gt;[https://orgel-owl.de/dt_erl.htm Orgeln in OWL].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Disposition&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Rückpositiv&amp;lt;br /&amp;gt;(C-g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Hauptwerk&amp;lt;br /&amp;gt;C-g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Oberwerk (Positiv)&amp;lt;br /&amp;gt;C-g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Pedalwerk&amp;lt;br /&amp;gt;C-f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rohrpommer 8&#039; || Bordun 16&#039; || Gedacht 8&#039; || Prinzipalbass 16&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Koppelflöte 4&#039; || Prinzipal 8&#039; || Quintatön 8&#039; || Subbass 16&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rohrnasat 2&amp;amp;frac23;&#039; || Gemshorn 8&#039; || Salicional 8&#039; || Oktavbass 8&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Terz 1&amp;amp;frac35;&#039; || Viola di Gamba 8&#039; || Oktave 4&#039; || Oktav 4&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jauchzende Pfeife II 1&#039; || Rohrflöte 8&#039; || Dousflöte 4&#039; || Schwiegelpfeife 2&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kopfregal 8&#039; || Spitzflöte 4&#039; || Oktav 2&#039; || Mixtur VI&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Gedackt 4&#039; || Flageolett 2&#039; || Posaune 16&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Quinte 2&amp;amp;frac23;&#039; || Quintflöte 1&amp;amp;frac23;&#039; || Trompete 8&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Oktave 2&#039; || Mixtur III 1&#039; || Trompete 4&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Kornett IV || Krummhorn 8&#039; || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Mixtur III-VI ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Zimbel III 1&#039; ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Trompete 8&#039; ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tremulant ||  || Tremulant || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer==&lt;br /&gt;
Ev.-ref. Kirchengemeinde Detmold-Ost&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
davor:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
bis zur Reformation (1538) katholische St. Vitus-Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seit 1511 nicht nur Stadt- sondern auch Hofkirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1538–1605 luth. Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1605–1908 ref. Stadtkirchengemeinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908–1947 ref. Landgemeinde Detmold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seit 1947 ref. Stadtkirchengemeinde Detmold-Ost&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pastoren==&lt;br /&gt;
bis 1926 &amp;lt;ref Name=&amp;quot;Butterweck&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* JJJJ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* {{MeierLippischeKirchen2004}}&lt;br /&gt;
* {{GaulStadt1968}}&lt;br /&gt;
* {{SchwabedissenErlöserkirche2015}}&lt;br /&gt;
* {{FinkDiarium1998}}&lt;br /&gt;
* {{WagnerOrgeln2008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Internetseite der Kirchengemeinde: https://www.kirche-detmold.de&lt;br /&gt;
* Archiv der Lippischen Landeskirche: [https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=FINDBUCH-A92x74977797269821120220210101553727 Archivseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
{{Kirchenkategorien}}&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marktplatz (Detmold)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Marktplatz_4_(Detmold)&amp;diff=69408</id>
		<title>Marktplatz 4 (Detmold)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Marktplatz_4_(Detmold)&amp;diff=69408"/>
		<updated>2026-08-14T08:13:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: Foto ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ev.-ref. Erlöserkirche Detmold&#039;&#039;&#039; - bis 1947 &#039;&#039;&#039;Marktirche&#039;&#039;&#039; genannt.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
1947 erfolgte die offizielle Umbenennung durch die Kirchengemeinde.&lt;br /&gt;
{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.93542, 8.87879&lt;br /&gt;
|Quartiersnummer= –&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Straße1901=Marktplatz (Detmold)&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=004&lt;br /&gt;
}} Inmitten der um 1265 begründeten Stadt Detmold erhebt sich die altehrwürdige Marktkirche. Da Detmold seit 1511 fast ununterbrochenResidenzstadt der Grafen und Fürsten zur Lippe war, führte das Gotteshaus zugleich die Bezeichnung Hofkirche.&amp;lt;ref&amp;gt;{{MeierLippischeKirchen2004}}, S. 55&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Lage im Stadtzentrum, jedoch ursprünglich hinter dem (alten) Rathaus, seit 1830 im Winkel zwischen neuem Rathaus und Schlossbezirk, der schon früher aufgegebene Kirchhof seitdem zum erweiterten Marktplatz umgewidmet.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kirche ist nur annähernd mit ihrem Chor nach Osten ausgerichtet, da sie parallel zur nach Südosten abweichenden Ost-West-Straßenachse erbaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Erlöserkirche_u1855_1_D_351.png|thumb|Erlöserkirche, Ansicht von Südosten, um 1855, aquarellierte Federzeichnung, anonym, LLB: 1 D 35,1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Erlöserkirche_ThKliemu1880_BA_DT-38-50.png|thumb|Erlöserkirche, Ansicht von Südosten, um 1880, Foto: Theodor Kliem, LLB: BA DT-38-50]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Erlöserkirche_NO_FDv1911_HSA_6138.png|thumb|Erlöserkirche, Ansicht von Nordosten, vor 1911, Foto: Ferdinand Düstersiek, LLB: HSA 6, 138]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Erlöserkirche1851 LMenke HV 1516 2R.png|thumb|Inneres der Erlöserkirche, Blick nach Osten, kolorierte Bleistiftzeichnung, Ludwig Menke, 1851, LLB: HV 15,16-2r]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Erlöserkirche_JK2024.JPG|thumb|Inneres der Erlöserkirche, Blick nach Osten, 2024, Foto: Joachim Kleinmanns]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Erlöserkirche_FDv1911_HSA_6135.png|thumb|Erlöserkirche, Inneres mit Blick nach Westen zur Orgel, vor 1911, Foto: Ferdinand Düstersiek, LLB: HSA 6,135]]&lt;br /&gt;
[[[Datei:Detmold Pano 002.jpg|thumb|Erlöserkirche, Panorama mit Marktplatz 2009, Foto: Falko Sieker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Kirche war ursprünglich dem hl. Vitus geweiht, dem Heiligen, der seit 836 der Schutzpatron des Klosters Corvey war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Butterweck&amp;quot;&amp;gt;{{ButterweckGeschichte1926}}, Seite 360 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vermutlich nach 836 unter Corveyer Einfluss gegründete Kirche mit dem Patrozinium des Hl. Vitus, möglicherweise aber auch die Ende des 8. Jahrhunderts in Thiotmalli gegründete Kirche, der Papst Leo 799 einen Altarstein stiftete. Siehe dazu [[Kirche in Theotmalli]]. Um 1300 (?) Neubau des Chores, um 1380–1400 das westliche Joch nach Norden und Süden um 1 Joch verbreitert, 1547–1564 ebenso das östliche Joch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GaulStadt1968}}, S. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter bischöflichem Patronat, Anfang des 13. Jahrhunderts zum Archidiakonat des Paderborner Domprobstes gehörend, 1264 selbständig und im 14. Jahrhundert dem Archidiakonat Lemgo angegliedert. Aus dem Mittelalter wenige Informationen. Es wurden 4 Altäre erwähnt: Katharinenaltar (mehrfach seit 1443), Altar der Heiligen Engel (1464), Marienaltar (1488) und Hubertusaltar (1526). Schäden durch die Soester Fehde (1447) und den Stadtbrand (1547) werden vermutet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GaulStadt1968}}, S. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Residenzwerdung Detmold 1511 nicht mehr nur Stadtkirche, sondern auch Hofkirche, die Sakristei seit 1629 landesherrliche Gruft (letztmals 1854). 1538 lutherisches Bekenntnis, 1605 erstes Abendmahl nach reformiertem Bekenntnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Turmneubau in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Anschließend, 1596, Anstellung zweier Turmwächter zur Verhütung von Stadtbränden angestellt, jedoch wegen der Kälte der Turmwohnung nur für wenige Jahre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 mit Umzug der Stadtgemeinde in die neue [[Christuskirche (Detmold)|Christuskirche]] ist die Erlöserkirche die Kirche der Landgemeinde Detmold, seit 1947 jedoch wieder der stark angewachsenen Stadtgemeinde Detmold-Ost.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Restaurierungsarbeiten 1908 (u. a. farbige Fenster), 1956/57 (u. a. Abendmahlstisch, Gewölbeschlusssteine) und seit 2022.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreischiffige Hallenkirche, 2 Joche lang mit gerade geschlossenem Chorjoch. Die Langhausjoche mit Quersatteldächern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Westturm ab 1564 an die Südseite versetzt (vor das östliche Joch), 1579 der Turmschaft aufgemauert, 1592 der Turmhelm mit Laterne vollendet. Länge 33,3 m, Breite 27 m (mit Turm 35 m). Turmhöhe 23,2 m bis zur Traufe, bis zur Spitze des Helms 46 m. Dächer und Helm mit Schieferdeckung (Westjoche 1968 noch mit Höxterplatten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nordöstlichen Winkel zwischen Schiff und Chor die 1692 zur Gruft umgenutzte Sakristei (Gerkammer). Im Westen vor dem Mittelschiff ein rechteckiger Vorbau, Gaul vermutet Sakristei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GaulStadt1968}}, S. 91.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verputzter Bruchsteinbau mit Werksteingliederungen aus Sandstein. Dem Lastabfluss der Gewölbe entsprechend rundum Strebepfeiler, an der Westseite 1564 [i]. Einfaches Sockelgesims, am Turm auch Stockwerksgesimse (Wasserschlag-Gesimse). Rundum in jedem Joch ein spätgotisches Maßwerkfenster, in Größe und Form uneinheitlich. Portale an der Südseite im Turm und im äußersten westlichen Ende, an der Nordseite inmitten des nordöstlichen Jochs (Zugang des Hofes). Ein weiterer Zugang im westlichen Vorbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren steile Kreuzgratgewölbe mit breiten Gurtbögen, das nordwestliche Joch jedoch mit Kreuzrippen. Gedrungener Raum mit zwei 2,5 m niedrigen kreuzförmigen Pfeilern, 9 m bis zum Gewölbescheitel. Ohne den Chor nur 18 m lang bei 24,7 m Breite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westen im Bereich des Mittelschiffs sind Reste der ehemaligen Turm-Ostseite erhalten, 1,9 m starkes Mauerwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausstattung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zelebrantensitz (Sedilie) aus vorreformatorischer Zeit, an der Südseite des Chors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kanzel mit Schalldeckel, 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taufstein 1579 [i] mit Messingschale (Inschrift s. u.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orgel an der Westseite des Mittelschiffs, 1791–1796 von [https://de.wikipedia.org/wiki/Johann-Markus_Oestreich Johann Markus Oestreich], Oberbimbach bei Fulda, erbaut, dabei 4 Register aus der Vorgängerorgel von C. Lohoff (1651) übernommen. Restaurierungen 1975/76 und 1985.&amp;lt;ref&amp;gt;{{WagnerOrgeln2008}}, S. 61–63.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Priechen (Emporen), schon 1677 durch den Bericht des Amtmanns Küster über deren Einsturz belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{FinkDiarium1998}}, 22. Juli 1677.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese älteren Priechen 1824 durch die heute vorhandenen ersetzt. Ägyptisierende Blattkapitelle, darüber auf dem Gebälk Lippische Rosen. &amp;quot;Bey dem Losbrechen derselben [alten Sandsteinplatten] hat sich ein Menschenkopf gefunden, der noch mit Haren bedeckt und mit einem Samtband umgeben gewesen ist.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 72 Emmighausen, Tagebuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ornamentale farbige Fensterverglasung, 1908 durch Ferdinand Müller, Quedlinburg [i], hergestellt. Das Fenster an der Fürstenempore im Nordosten eine Stiftung Leopolds IV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewölbeschlusssteine als Mosaiken, 1957 von [https://lippelex.de/index.php?title=Ehlers,_Karl_(1904-1973) Karl Ehlers].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Turmhalle Epitaph der Margarethe von Schwarz, geb. von Kerssenbrock († 1567), vielleicht von Hermann Wulff. Dargestellt sind zu beiden Seiten eines Kreuzes die betenden Figuren des Drosten Adolf Schwarz zu Braunenbruch († 1601) und seiner Frau, darunter in einer Rollwerkkartusche eine Inschrift (s. u.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Turmhalle Epitaph der Anna von Zerssen, geb. von Werpup († 1586), Gemahlin des 1541 ermordeten Levin von Zerssen. Darstellung aller Familienangehörigen und von 16 Ahnenwappen. Darunter Inschrift (s. u.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Truhe mit Eisenbeschlägen und drei Schlössern (Opferkasten), um 1600, unter der Kanzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Kanzel zwei ovale Sandsteintafeln mit den Namen der Gefallenen der Gemeinde in den Kriegen 1866 und 1870/71 (Inschriften s. u.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Nordwand des Chores Kriegerdenkmal (hölzerne Namenstafeln) für die Gefallenen der Landgemeinde im Ersten Weltkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glocken: In der Laterne Bronzeglocke, 1456 [i] von (Johannes?) Volckers gegossen. Am oberen Rand umlaufende Minuskel-Inschrift (s. u.), in der Glockenstube Feuerglocke, 1568 von Hans Rabe in Bronze gegossen [i]. Inschrift am oberen Rand (s. u.). Friedensglocke, 2005 gegossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Turmuhren an allen vier Seiten am unteren Kuppelansatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Turm (über dem Fenster des ersten Turmgeschosses, unmittelbar unter dem ersten Wasserschlaggesims, Südseite): 1564 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Westeingang: &amp;quot;Alle meine Gebeine sagen: Herr, wer ist Dir gleich? (Psalm 35,10)&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Taufstein: &amp;quot;ANNO DOMINI 1579&amp;quot;, auf der Taufschale: &amp;quot;DORCH DAT BADT DER WEDDERGEBORT VND VORNIINGE DES HILLIGEN GEISTES DEN HE RICKLIKEN VTH GEGATEN HEFT AVER VNS DORCH IHESVM CHRISTVM TITO 3&amp;quot; (Durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung des Heiligen Geists, welchen er ausgegossen hat über uns reichlich durch Jesus Christus. Titus 3, Vers 5–6).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Epitaph der Margarethe von Schwarz: &amp;quot;GRABSCHRIFT DER ERBARN VNDT TVGENTSAME MARGARETHEN VON KARSSENBROCK DES ERNVESTEN VND ERBARN ADOLF SWARTZEN HAUSFRAWN SO IM JAR 1567 DEN 29 JANUA SELIGLIG IM HERN ENTSLAFEN. HIE SLAFF ICH FRIDSAM VND HABS GUTH DEN MICH ERLÖST HAT CHRISTI BLVT MEIN LEIB ITZT IST OHN HERTZELEID DIE SEEL ABER LEBET IN EWIGKEIT DARVMB AN CHRISTVM HOFF IN NOT DER HILFFT GEWIS AVSSEM EWIGEM TODT HAT VNS AVCH ALL IN SEINER HUT WEN ELEIB VND SEEL SICH SCHEIDEN THVT&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Epitaph der Anna von Zerssen: &amp;quot;Hie ruhet im heren sanfft und weich Die Eddle und Vielthugentreich Anna ein Warpup geboren Hatt gelebt und gezeugt in sechs Jahren Mit ihrem Junckern im Ehestandt Levin von Zerssen woll genandt Rittermessig Vier Sonleinn Jobst (37) Simon (38) Niclas (40) vnd Levinn (41) Jobst auss Frankreich biss Münster kumpt Und (Anno 1558) da sein letzten ende nimbt Simon ein Venderich in Dennemark Ruhet (Ao 1563) zu Copenhagen im Sarck Ihr Vatter durch ein ungefahl Anno christi der minder zahl Viertzig ein Erstochen ist Der sehlen gnade O Herre Christ Hin bey Viertzig und fünff Jahr Sie Vatter vund Mutter wahr Ihrer weisen: die sie mit lehren Erzog in Gottes forcht vnd ehrn Trewete Gott hielt vleisig hauss Almosen theilte sie gerne auss Für eine hoffmeisterin letzt hie kam Zu hoff vnd ihren ende nam An welcher Zeit dis ist geschen Das liss auff hie gelegten stein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ovales Sandsteinmedaillon rechts neben der Kanzel: &amp;quot;GEDENKTAFEL/für die im glorreichen Kriege/des Jahres 1866 gefallenen Krieger/Aus der Stadtgemeinde/ Aug. Rohdewald,/Major u. Bataill.-Commandeur, † Kissingen, 10. Juli. / Aus der Landgemeinde/Conr. Reuter./Füsilier † Kissingen 10. Juli./Sim. Drewes./Füsilier. † Kissingen, 10. Juli./Jes. 55, 1,9. Philipp. 1,21.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres ovales Sandsteinmedaillon: &amp;quot;Gedenktafel für die im glor-/reichen Kriege Deutschlands/gegen Frankreich 1870/71/gefallenen Krieger./ Aus der Stadtgemeinde./L. Barkhausen./Einj. Freiw. Inf. Reg. No. 55 † Dijon/L. Gellhaus./Se. Lieut. Inf. Reg. No. 49 † Pontalier./A. Grote./Drj. Freiw. Inf. Reg. No. 55 † Courelles./L. Hölzermann/Hauptm. Inf. Reg. No. 50 † Sulz/C. Horrmann/R. Lieut. Art. Reg. No. 9/† Verneville./Aus der Landgemeinde./C. Grabbe./Füsil. Inf. Reg. No. 55 † Metz./H. Herzog./Füsil. Inf. Reg. No. 55 † Cöln./S. Kottmann./Gefr. Inf. Reg. No. 55 † Forbach./F. Krukmeier./Füsil. Inf. Reg. No. 55 † Pont a Mousson./W. Kottmann./Musk. Inf. Reg. No. 55 † Chaumont./ F. Plass./Gefr. Inf. Reg. No. 55 † Corne/T. Schwerter./Gefr. Inf. Reg. No. 55 † Pange/Ev. Johannes/Cap. 11.25&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kriegerdenkmal (Schrifttafeln) an der Nordseite des Chors, von West nach Ost:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tafel 1: &amp;quot;Detmold. 1917. Herm. Theopold/Hiddesen/1914. Friedrich Dierksmeier/Gust. Brenker. Gottl. Schmiedes-/kamp. Wilhelm Haferbeck/Heinr. Dierksmeier. Ad. Timer/Friedr. Wellige. Gust. Deppe/Leop. Krüger. Gust. Köller/Aug. Linnemann. Karl Welge/1915 Friedr. Holste. Georg Biere/Gottlieb Hesse. Heinr. Kligge/Aug. Mellies. Wilhelm Grote/Aug. Gausmann. Heinr. Ziegenbein/Heinr. Brinkmann. Ad. Schröder/Aug. Niemeier. Heinr. Linnemann/Friedr. Brüggemann. Heinr. Keiser/Wilh. Klöpper. Aug. Huneke/Adolf Weber. Heinr. Erfkamp/Lud. Wellige. 1916. Fr. Meierjohann/Heinr. Echterhölter. Wilh. Kükenhöner/Friedr. Keiser. Friedr. Detering/Friedr. Langefeld. Karl Zohmann/Heinr. Fricke. Heinr. Multhaupt/Fritz Gausmann. Heinr. Wellige/Friedr. Detering. 1917. Ernst Geeve/Gustav Decker. Gustav Mester/Gustav Schlepper. Wilh. Ahrens/Wilh. Friedrichs. Friedr. Deppe/Wilhelm Grote. Herm. Wellige&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tafel 2: &amp;quot;Simon Sander. Emil Kippmann/1918. Karl Düe. Heinr. Hampe/Friedr. Hillbrink. Heinr. Linnemann/Wilh. Göbel. Friedr. Wegener/Adolf Beckmann. Aug. Tielke/Heinr. Göbel. Ernst Grüttemeier/Karl Klewe. Friedr. Klöpper/Friedr. Strate. Friedr. Fricke/Heinr. Stölting. Heinr. Grüttemeier/Aug. Kligge. 1919. Heinr. Brüning/Gustav Günther. 1920. Heinr. Römer/1924. Friedrich Linnemann/Heidenoldendorf/1914. Ad. Hunold. Friedr. Kramer/Friedr. Brenker. Gust. Brinkmann/August Dubbert. August Pott/Wilh. Wilkenloh. Ernst Hellberg/Ludw. Schlüer. Otto Sprenger/Herm. Blöß. Gottl. Heißenberg/Friedr. Eichmeier. Lud. Alhauer/Aug. Brüning. Gustav Hunold/Wilh. Heitkämper. Wilh. Böger/1915. Friedr. Tiemann. Wilh. Alhauer/Gerh. Dierksen. Joh. Goranowitsch/Aug. Niewald. Friedrich Hesse/Berth. Niewald. Friedr. Wegener/Wilhelm Hesse. Heinr. Lehbrink/Herm. Fillies. Gust. Telligmann/Heinrich Wilkenloh&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tafel 3: &amp;quot;Emil Glietz. Karl Maschmeier/Heinr. Rüterkamp. Sim. Funke/Herm. Beermann. Fritz Weber/Heinr. Rüterkamp. Heinr. Mische/Friedr. Poggenburg. Paul Disse/Heinr. Strate. Aug. Mengedoht/Wilh. Brink. Alfred Kümmel/Karl Hellberg. Fritz Vorher/Friedrich Strate. Hugo Hampe/1916. Wilh. Schlühr. Wilh. Bröker/Karl Krüger. Ernst Amelung/Wilh. Hunold. Gustav Vogelstrom/Wilh. Plogstert. Gust. Oetermann/Simon Kramer. Wilh. Lamm/Bernh. Ellerbrok. Friedr. Bröker/Wilh. Hillbrink. Friedrich Glietz/Friedr. Küster. Friedr. Hildebrand/1917. Wilh. Gehring. Friedr. Böger/Heinr. Brokmann. Heinr. Schröder/Friedr. Landwehr. Aug. Lübbeke/Heinr. Hunold. Gust. Rüterkamp/Gust. Windmann. Wilh. Pawlick/Wilh. Reineke. Wilh. Diekmann/1918. Heinr. Grabbe. Wilh. Weber/Friedr. Heitkämper. Wilh. Beckmann/Wilh. Heißenberg. Wilh. Freitag/Gust. Hellweg. Rob. Schilling/Wilh. Moritz. Herm Rettberg/Gustav Schrahe. Heinr. Meier&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über der Sakristeitür: &amp;quot;Gott aber ist nicht der Toten/sondern der Lebendigen Gott;/denn sie leben Ihm alle. Ev. Luc. 20. 38&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tafel 4: &amp;quot;Spork-Eichholz/1914. Heinrich Stölting. 1915/Otto Buschmann. Heinr. Bunte/Wilhelm Grefe. Heinrich Lau/Fritz Meise. Simon Günther/Herm. Holzgrewe.Heinr. Stock/1916. Heinr. Kuhlmann. Heinr. Kligge/Friedr. Johmann. Wilh. Mannes/1917. Gust. Stein. Aug. Strunkmann/Heinr. Winter 1918 Wilh. Kemper/Rud. Krüger. Heinr. Fiener/Karl Sand. Heinrich Hake/Aug. Rethmeier. Simon Lau/Remmighausen/1914 Karl Burre. Ad. Möllenbrok/1915. Aug. Eichmeier. Wilh. Grote/Heinr. Lübbecke. Simon Altmeier/1916. Jul. Schlüter 1918 Herm. Rose/Ludw. Winter. Heinrich Klaare/Schönemark/1914. Heinr. Kessemeier. Heinr. Beckmann/Heinr. Mischer. 1915. Gustav Feger/Heinr. Beermann 1916 Ernst Rothaus/Fritz Flake. Friedrich Beckmann/Gust. Alster. 1917. Ernst Flake/1918. Hermann Meienbrok/Friedrich Stork. Friedr. Plöger/Schmedissen/1915. Heinr. Havermeier. 1916&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tafel 5: &amp;quot;Aug. Betge. Gust. Havermeier.1917/Heinr. Havermeier. 1918 Heinr. Fiener/Meiersfeld/1914. Fritz Schäfer. Karl Müller/1915 Gust. Brüning. Paul Müller/Fritz Göbel. Heinrich Schröder/Heinr. Tiemann. 1916. Wilh. Wieneke/1917 Heinr. Eikmeier. Aug. Schlömer/1918 Fritz Bauerkämper. Gust. Hesse/Hakedahl/1914. Aug. Feger. Jul. Wehmeier/Heinr. Busch. 1915. Wilh. Stork/Herm. Niemann. 1916. Fritz Gehring/Fritz Lauhöfer. Heinr. Beckmeier/1917. Wilh. Kuhlmann 1918 Fritz Feger/Brokhausen. 1914/Wilh. Edler. Heinr. Bornemeier. 1915/Aug. Krug. Gottl. Brand. Gust. Sprick/Aug. Eikmeier. Aug. Sprenger/Aug. Hellweg. 1916. Friedr. Plöger/Aug. Edler. Heinr. Eikmeier/1917. Rud. Reuter. 1918. Heinr. Gerlach/Aug. Brinkmeier. Gust. Stukenbrok/Wilh. Danne. 1919. Friedr. Puls/Barkhausen./1915 Aug. Wieneke 1917. Jul. Meier/Klüt-Dehlentrup/1914. Aug. Bornemeier. Aug. Reineke/Ferdinand Brandt&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tafel 6: &amp;quot;Ernst Berghahn. Adolf Klaus/1915. Aug. Diekmann. Aug. Keckmeier/Wilh. Reineke. August Gehrt/1916. Adolf Holstein. Aug. Niehaus/Friedr. Kruse. Wilh. Brand. 1917/Heinr. Reineke. Eduard Luhmann/1918 Aug. Holstein. Wilh. Diekmann/Ernst Kracht. Gust. Bornemeier/Hermann Tölle. Heinrich Müller/Jerxen./1915. Heinr. Fricke. Heinr. Tüntker/Herm. Tüntker. Rudolf Wentker/1916. Aug. Manhenke. Ernst Brand/Heinr. Brand. 1917. Aug. Brüggemann/Paul Gehring. Wilh. Heistermann/1918. Friedr. Klöpping. Rud. Gehring/Orbke./1914. Heinr. Koke. Herm. Obermann/1915. Sim. Mesch. Heinr. Wehmeier/Dietrich Büker. August Radau/1916. Rud. Mellies. Wilh. Busch/Friedrich Klöpping. Gustav Bicker/1917. Adolf Krähe. Aug. Grabbe/Aug. Bicker. 1918. Gust. Meierherm/Gustav Busch. August Meier/Ernst Gerd-Schlühr. Herm. Meise/Wilh. Reineking. Jul. Reineking./Ernst Lüke. Friedrich Böke/August Mellies. Heinrich Wessel&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am unteren Rand des Glasfensters der Fürstenprieche: &amp;quot;Gest. von Sr. Durchl./Fürst Leopold IV. 1908.&amp;quot; und &amp;quot;Ferd. Müller Glasmalerei/Quedlinburg&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Laternen-Glocke, auch Uhrglocke genannt: &amp;quot;ihesus xpc maria iohannes volckers me fecit Anno m ccc l vi&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Feuerglocke: &amp;quot;PSALM CL LAVET DEN HEREN WAT LEVET UP ERDEN MIT LOBGESANGE HELLEM TUMPLEN KLOCKENKLANGE. ANNO MDXXXXXXVIII HANS RABE&amp;quot;.&lt;br /&gt;
==Glocken==&lt;br /&gt;
Die älteste Glocke von Detmold, die Feuerglocke, fiel nicht unter die sog. Kriegsabgaben.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Glocke von 1618 musste 1917 als Kriegsabgabe abgeliefert werden. Zum 400-Jahre-Jubiläum der reformierten Gemeinde im Jahr 2005 konnte sie durch die bei Rincker gegossene &amp;quot;Friedensglocke&amp;quot; ersetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=XC6M3dtSmqk&amp;amp;list=PL0E4EA342E7D9757D&amp;amp;index=7 Video zum Jubiläum ]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Geläut hat die Disposition: &amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=BESTAND-A92x91131204366683920220210101553727 Lippische Landeskirche, Archivbestand 07.17]&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;{{WiesekopsiekerGlocken1970}}, Seite &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Schlagton&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Gussjahr&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;&amp;amp;#8960; in mm&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;m in kg&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Inschrift&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;es&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039; || 1568 || 1300  || || PSALM CL LAVET DEN HEREN WAT LEVET UP ERDEN&amp;lt;br /&amp;gt;MIT LOBGESANGE HELLEM TUMBLEN KLOCKENKLANGE. &amp;lt;br /&amp;gt;HANS RABE MDXXXXXXVIII&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039; || 2005 || 1200 || || EHRE SEI GOTT IN DER HÖHE UND FRIEDE AUF ERDEN&amp;lt;br /&amp;gt;1605 ECCLESIA REFORMATA SEMPER REFORMANDA 2005&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot; style=&amp;quot;color:red&amp;quot;|Kriegsabgabe 1917&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;d&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039; || 1618 ||  ||  || SIMON GRAVE UND EDLER HERR ZUR LIPPE&amp;lt;br /&amp;gt; D.S.D. 1618&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Auf den Basisumfang befindet sich eine weitere Inschrift zur Geschichte der &amp;quot;Friedensglocke&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;+ Gegossen A.D. 1618 + zerstört im Weltkrieg 1917 + Zur Ehre Gottes aus Spenden der Gemeinde A.D. 2005 +&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orgel==&lt;br /&gt;
Gebaut von Johann Markus Oesterich (Oberbimbach bei Fulda). Machanische Schleifladenorgel. 32 Register. 2 Manuale. Pedal. &lt;br /&gt;
Erweiterung der Orgel 1940 von der Firma Emil Hammer (Hannover). Manualumfänge wurden erweitert. Einfügung einer elektropneumatischen Taktur und eines 6registrigen Rückpositiv und pneumatischen Registerwerk.&lt;br /&gt;
Hauptwerk (C-g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;), Oberwerk (C-g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;), Rückenpositiv (C-g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;), Pedal (C-f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Quellen: &lt;br /&gt;
Wagner&amp;lt;ref&amp;gt;{{WagnerOrgeln2008}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Orgelindex&amp;lt;ref&amp;gt;[https://organindex.de/index.php?title=title=Detmold,_Erlöserkirche Organindex]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Orgeln in OWL&amp;lt;ref&amp;gt;[https://orgel-owl.de/dt_erl.htm Orgeln in OWL].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Disposition&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Rückpositiv&amp;lt;br /&amp;gt;(C-g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Hauptwerk&amp;lt;br /&amp;gt;C-g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Oberwerk (Positiv)&amp;lt;br /&amp;gt;C-g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Pedalwerk&amp;lt;br /&amp;gt;C-f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rohrpommer 8&#039; || Bordun 16&#039; || Gedacht 8&#039; || Prinzipalbass 16&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Koppelflöte 4&#039; || Prinzipal 8&#039; || Quintatön 8&#039; || Subbass 16&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rohrnasat 2&amp;amp;frac23;&#039; || Gemshorn 8&#039; || Salicional 8&#039; || Oktavbass 8&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Terz 1&amp;amp;frac35;&#039; || Viola di Gamba 8&#039; || Oktave 4&#039; || Oktav 4&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Jauchzende Pfeife II 1&#039; || Rohrflöte 8&#039; || Dousflöte 4&#039; || Schwiegelpfeife 2&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kopfregal 8&#039; || Spitzflöte 4&#039; || Oktav 2&#039; || Mixtur VI&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Gedackt 4&#039; || Flageolett 2&#039; || Posaune 16&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Quinte 2&amp;amp;frac23;&#039; || Quintflöte 1&amp;amp;frac23;&#039; || Trompete 8&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Oktave 2&#039; || Mixtur III 1&#039; || Trompete 4&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Kornett IV || Krummhorn 8&#039; || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Mixtur III-VI ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Zimbel III 1&#039; ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  || Trompete 8&#039; ||  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tremulant ||  || Tremulant || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer==&lt;br /&gt;
Ev.-ref. Kirchengemeinde Detmold-Ost&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
davor:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
bis zur Reformation (1538) katholische St. Vitus-Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seit 1511 nicht nur Stadt- sondern auch Hofkirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1538–1605 luth. Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1605–1908 ref. Stadtkirchengemeinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908–1947 ref. Landgemeinde Detmold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seit 1947 ref. Stadtkirchengemeinde Detmold-Ost&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pastoren==&lt;br /&gt;
bis 1926 &amp;lt;ref Name=&amp;quot;Butterweck&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* JJJJ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* {{MeierLippischeKirchen2004}}&lt;br /&gt;
* {{GaulStadt1968}}&lt;br /&gt;
* {{SchwabedissenErlöserkirche2015}}&lt;br /&gt;
* {{FinkDiarium1998}}&lt;br /&gt;
* {{WagnerOrgeln2008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Internetseite der Kirchengemeinde: https://www.kirche-detmold.de&lt;br /&gt;
* Archiv der Lippischen Landeskirche: [https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=FINDBUCH-A92x74977797269821120220210101553727 Archivseite]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
{{Kirchenkategorien}}&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marktplatz (Detmold)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
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		<updated>2026-08-14T08:12:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Falko Sieker: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;Detmold Pano 002&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Falko Sieker</name></author>
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