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	<title>lippe-haeuser-wiki.de - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Lemgoer_Stra%C3%9Fe_16b_(Hillentrup)&amp;diff=72131</id>
		<title>Lemgoer Straße 16b (Hillentrup)</title>
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		<updated>2026-09-22T16:59:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=52.0352, 8.98669&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Lemgo&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=Nikolai-Bauerschaft 137&lt;br /&gt;
}}Es handelt sich um den früheren Gröchtenhof in der Siedlung Neuenkamp, der noch auf Lemgoer Gebiet an der früheren Grenze der Stadt [[Lemgo (Kernstadt)|Lemgo]] und der Gemeinde Hillentrup lag. Heute gehört er zum Ortsteil [[Hillentrup]] der Großgemeinde [[Dörentrup]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die Familie Gröchtemeier bewirtschaftete den Gröchtenhof bis 1857 als Pachtbetrieb der Stadt Lemgo. Der Hof wurde im Spätmittelalter als Wirtschaftshof des Gröchtenturms angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1800 bis zum Bau der Chausseehäuser in Humfeld und [[Hamelner Straße 168 (Lemgo)|Bellevue]] vor Lemgo 1803 war hier die Wegegeld-Erheber-Stelle.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 S / Lippische Rentkammer - Verkehrswege- und Wasserbau, Nr. 0 - Tit. XIX Nr. 4: Chaussee-Reglement und Chausseegeld-Taxe für die Lemgoer und Humfelder Chaussee, 1800.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1857 erwarb der Colon Großvahr, Großenmarpe Nr. 39, den Hof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1877 ging der Gröchtenhof in den Besitz der Fürstlich Lippischen Rentkammer über und diente seitdem bis 1965 als Forsthaus der  Revierförsterei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich des Forsthauses Gröchtenhof wurde ab 1836 die fürstliche Silbersandgrube betrieben, betreut von fürstlichen Aufsehern, auch &amp;quot;Sandförstern&amp;quot;, mit Dienstwohnung ab 1875 im &amp;quot;Forsthaus im Ringe&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dreiständerbau von 1833 mit nach links versetzter Deele. Pfannendach mit Krüppelwalm. Auf dem Torbogen erhaltene Inschrift (s.u.). An den Torbögen Stern und Rose, die Ständer mit Schlangenranken beschnitzt. An den Traufseiten enggestellte Ständer; die Westwand in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts in Bruchstein mit Backsteinwänden vorgemauert. Das Haus wird jetzt [1983] noch als Stall genutzt&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{GaulStadt1983}}, S.149&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschrift&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nhv-ahnenforschung.de/Torbogen/lippe.htm ‘‘Hausinschriftensammlung des Genealogischen Arbeitskreises im NHV‘‘]&amp;lt;/ref&amp;gt;==&lt;br /&gt;
MIT GOTT IN EINER IEDEN SACH DEN ANFANG UND DAS ENDE MACH MIT GOTT GERATH DER&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ANGANG WOHL FÜRS ENDE MAN GOTT DANKEN SOLL SUCH NICHT IN DEINEM CHRISTEN&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
THUM DURCH HEUCHELEI BEI MENSCHEN RUHM GOTT KENNT DEIN HERTZ UND * CONRADT GRÖCHTENMEIER&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
UND WILHELMIENE BRÄDEN VOM SPORKE HABEN DIESES HAUS BAUEN LASSEN DURCH&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
M*CHRISTOPH BRUNS DEN 27 TEN IUNIUS ANNO 1833&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:LemgoerStrasse16b_BA_TB-8-42_001.png|thumb|Torbogen der Scheune des Gröchtenhofes, Foto: Pahmeier, 1969, LLB BA_TB-8-42_001]]&lt;br /&gt;
[[Datei:LemgoerStrasse16b_300809_1.jpg|thumb|hausinschrift auf dem Torbogen der Scheune des Gröchtenhofes, Foto: Hans-Christian Schall, 2009]]&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* Adressbuch 1901: (Fürstliche Rentkammer) Friedrich Brakemeier, Förster&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Adressbuch 1926: Heinrich Köster, Förster (Neuenkamp 137) (&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Förster auf dem Gröchtenhof 1877-1965:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Brakemeier, geb. 23.10.1815,&lt;br /&gt;
Waldschutzlehrling, Aufseher in der benachbarten Silbersandgrube im Netling,&lt;br /&gt;
am 1.7.1844 als Waldschütze in die Wacherschaft Spork versetzt und&lt;br /&gt;
am 25.02.1890 als Förster im Gröchtenhof gestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August Dalbkermeyer, geb. 25.5.1866,&lt;br /&gt;
Vertretung vom 25.2.1890 bis 30.6.1890&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Hattebuhr, geb. 17.1.1829;&lt;br /&gt;
1890 bis zu seinem Tod am 18.01.1899 Förster im Gröchtenhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Gelsten geb. 20.1.1881;&lt;br /&gt;
Vertretung 18.1.-30.4.1899&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Brakemeier, geb 26.5.1852, ab 1.5.1899 bis zum Ruhestand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Köster, geb 20.10.1887, gest. ###, Grabstein auf dem alten Friedhof in Hillentrup noch vorhanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er entdeckte die Höhenbefestigung (Wallanlage) aus der vorrömischen Eisenzeit auf dem Piepenkopf, wo seitdem bis heute archäologische Grabungen durchgeführt werden. Anekdote: Im Krieg ging seine Ziege tot und für eine neue lebenswichtige Ziege mußte die beste Lärche den Besitzer wechseln..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
{{GaulStadt1983}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus Gröchtemeier: Die Meier auf dem Gröchtenhof zu Lemgo: Daten zur Geschichte der Familie Gröchtenmeier im Zeitraum von 1557 bis 1857, Mskr. 1989, Stadtarchiv Lemgo, 13 Bib 01 / [S 1] 13, Nr. 6764 (noch auszuwerten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jürgen Scheffler u.a., Rund um das Maibolte-Tal und den Piepenkopf (Lippische Kulturlandschaften, H. 51), Detmold 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Wilhelm Brakemeier, Aufzeichnungen über die Oberförstereien Sternberg Brake&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Hillentrup]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Ostertalstra%C3%9Fe_(Heiligenkirchen)&amp;diff=71976</id>
		<title>Ostertalstraße (Heiligenkirchen)</title>
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		<updated>2026-09-17T11:40:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: /* Charakteristik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Straße info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Heiligenkirchen&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.89897, 8.85705&lt;br /&gt;
}}Weg durch das Ostertal, führt von der [[Denkmalstraße (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße]] am Vogelpark steil hinauf zum [[Hangsteinstraße 60 (Berlebeck)|Haus Hangstein]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Charakteristik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Hk_Ostertalstr_ME-PK-24-247.jpg|thumb|Links die Ostertalstraße, unten Hausnr. 13, um 1920, LLB: ME-PK-24-247]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberhalb der Häuser ist die Ostertalstraße, bis sie auf das Haus Hangstein trifft, ein unbebauter Waldweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name bezieht sich auf das Ostertal, welchem der Weg folgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausstätten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ostertalstraße 1 (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ostertalstraße 2 (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ostertalstraße 3 (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ostertalstraße 4 (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ostertalstraße 13 (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ostertalstraße 14 (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Ostertalstraße Wasserwerk (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{{Straßenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Vorlage:LindeBurg2008&amp;diff=71972</id>
		<title>Vorlage:LindeBurg2008</title>
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		<updated>2026-09-16T19:57:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Roland Linde, Die Burg Horn. Nebenresidenz und Witwensitz der Edelherren und Grafen zur Lippe (Lippische Kulturlandschaften; 10), Detmold 2008&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{DISPLAYTITLE:Linde, Die Burg Horn, 2008}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliographie]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Vorlage:LindeBurg2008&amp;diff=71971</id>
		<title>Vorlage:LindeBurg2008</title>
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		<updated>2026-09-16T19:56:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: Die Seite wurde neu angelegt: „{{subst:Bibliographie}}“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gib anstelle dieses Textes den Titel ein, wie er in der Bibliographie erscheinen soll.&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{DISPLAYTITLE:Nachname, Titel, Jahr}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliographie]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Burgstra%C3%9Fe_13_(Horn)&amp;diff=71970</id>
		<title>Burgstraße 13 (Horn)</title>
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		<updated>2026-09-16T19:55:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.8737, 8.9426&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Vermutlich im 2. Viertel des 13. Jh. gegründete herrschaftlich-lippische Burg, jetzt Burgmuseum des Heimatvereins Horn.&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
[[Datei:HO-Burg_EvLennep1663_8_H_3.png|thumb|Burg Horn, Ansicht von Westen (Feldseite), Kupferstich, Elias und Heinrich van Lennep, 1663/65 (LLB, 8 H 3)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HO-Burg_EZeiss1863_8_H_4.png|thumb|Burg Horn, Ansicht von Südosten, Zeichnung, Emil Zeiß, 1863 (LLB, 8 H 4)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HO-Burg_EZeissc1860_8_H_10.png|thumb|Burg Horn, Grundriss, Zeichnung, Emil Zeiß, um 1860 (LLB, 8 H 10)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HO-Burg_HeinrSchäfer1953_BA_HO-2-6.png|thumb|Burg Horn, Ansicht von Norden, Foto, Heinrich Schäfer, 1953 (LLB, BA HO-2-6)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HO-Burg_WPecher1932_BA_SP-HBM-2-36.png|thumb|Burg Horn, Ansicht vom Burghof (Südost), Foto, Wilhelm Pecher, 1932 (LLB, BA SP-HBM-2-36)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HO-Burg_c2008_BA_MIL-VER-2-37.png|thumb|Burg Horn, Turmportal von 1659, Foto, Gerhard Milting, um 2008 (LLB, BA MIL-Ver-2-37)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nordwestlichen Teil der Stadt umittelbar an der Stadtmauer, welche zugleich die Nordmauer der Burg bildet. Südwestlich der Burg der Wirtschaftshof mit dem Vorwerk, südöstlich ehemals ein Lustgarten, nordwestlich jenseits des Walles der Küchengarten (Potthof).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Wohl mit der Stadt im 2. Viertel das 13. Jh. von Bernhard III. zur Lippe gegründet. 1326 Stiftung einer Hofkapelle unmittelbar bei der Burg durch Simon I. und seine Frau Adelheid von Waldeck (Abbruch beim Umbau 1656–1659). 1344 an Simons Sohn Bernhard V., 1348 Bauarbeiten (lateinische Inschrift an der Südfassade). Ab 1365 Witwensitz seiner Frau Richarde von der Mark. 1407 dreiwöchige Belagerung in der Eversteiner Fehde. Ab dem 14. Jh. Sitz des Amtes Horn. Unter Graf Hermann Adolf 1656–1659 umfangreiche Bauarbeiten durch Baumeister Hans Degener (Steinmetzzeichen zwischen den Wappen des Hauptportals) und seinen Bauleiter Philipp Günther für 1.400 Taler: Anbau des Turms mit Freitreppe und Hauptportal, Modernisierung des Altbaus durch Eckquaderung und steinerne Fenstergewände, Verbindung der drei Etagen mit dem neuen Treppenturm durch Türen. Teil der Modernisierung war auch der Einbau von 4 &amp;quot;Secreten&amp;quot;, Aborten an der Außenmauer zum Burggraben, in welche die Aborte entleerten. An der Ostseite wurde das Back- und Brauhaus angebaut mit gemauertem Herd im Keller. 1658/59 kam der Zimmermeister Emanuel Brand hinzu, der für weitere 400 Taler das Dach des mittelalterlichen Baus abbrach und auf diesem und dem Back- und Brauhaus neue Dächer aufrichtete. Auf dem Turm errichtete er auftragsgemäß zwei übereinandergestellte gestufte &amp;quot;welche Hauben&amp;quot; als Aussichtspavillon. Um den Jahreswechsel 1666/67 bezog Hermann Adolfs zweite Frau, Amalia zur Lippe-Brake, die Burg Horn als Witwensitz (die Hochzeit war erst am 27. Februar 1666 gewesen, † 19. August 1676). 1682 Errichtung eines neuen &amp;quot;Kumps&amp;quot; (Wasserbecken) auf dem Burghof, gespeist durch hölzerne &amp;quot;Piepen&amp;quot; aus einer Quelle am Bornsberg, der Steinmetz Hans Brauns erhielt dafür 9 Taler und 9 Groschen. Der Kump wurde im 19. Jahrhundert entfernt. 1744 ließ Gräfin Johannette Wilhelmine das Vorwerk durch einen Neubau ersetzen, seit 1787 an die Familien Geise und Cordemann verpachtet, der Kraut- und Baumgarten im Osten der Burg parzelliert und durch Neuwohner bebaut. Nach dem Stadtbrand von 1864 Neubau des Pächterwohnhauses Geise links neben dem Turm. In der Burg von 1787 bis Anfang des 20. Jh. im Untergeschoss Amtsgefängnis und Wohnung des Gefangenenwärters, darüber Kornspeicher. 1775 und 1798 in zwei Etappen Abbruch des vierten und dritten Turmgeschosses. 1787 Fenster, Türen und Sekrete zugemauert, Kamine und Öfen entfernt. 1800 brach man eine Wendeltreppe ab und verwandte sie im Detmolder Residenzschloss.1858 Erneuerung des Dachs. Seit 1910 Verhandlungen über eine Umnutzung zum Museum. Nach dem Ersten Weltkrieg bis 1925 provisorische Jugendherberge (ohne sanitäre Anlagen), dann Umzug in die Burgscheune. 1930/31 Übernahme durch die ev.-ref. Kirchengemeinde Horn, Überlassung der beiden Säle im Obergeschoss an die Ortsgruppe Horn des Lippischen Bundes Heimatschutz zur Einrichtung eines Museums (der Heimatverein hatte dazu 2.000 RM Zuschuss zur Instandsetzung gezahlt). &amp;quot;Durchbau&amp;quot; bis Ende 1932, Entfernung einer wohl erst 1787 eingezogenen Zwischendecke&amp;lt;ref&amp;gt;{{GaulKreisDetmold1960}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; im Mittelalterbau zur Schaffung eines hohen &amp;quot;Rittersaales&amp;quot;. 1933 Einweihung des Heimatmuseums. 1962–1967 Vermietung als Wohnraum für &amp;quot;Gastarbeiter&amp;quot;, 1968 unentgeltliche Übertragung der Burg von der Kirchengemeinde an die Stadt Horn. Generalsanierung 1982–1988, dabei die ursprüngliche Höhe des Treppenturms rekonstruiert. 1993 Wiedereröffnung des Burgmuseums.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LindeBurg2008}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Der mittelalterliche Bau mit rechteckigem Grundriss (20,5 x 12 m) aus Bruchstein mit Putzfassade, Eckquaderung aus Sandstein, zweigeschossig (ursprünglich dreigeschossig), große Kreuzstockfenster aus Sandstein (erneuert 1931/32). An der westlichen Ecke zum Burggraben mächtiger angeschrägter Stützpfeiler (M. 19. Jh.). In der Fassadenmitte zum Burghof der ehemalige Türsturz mit Inschrift (s. u.) sowie ein vermuteter Gewölbeschlussstein aus der abgebrochenen Burgkapelle (Stern und lippische Rose). Innen seit 1930 hoher &amp;quot;Rittersaal&amp;quot; (vor dem Umbau zwei Geschosse, unten Wohnung des Amtmanns, darüber Festsaal). In der Nordwand in beiden ehemaligen Geschossen je zwei Aborte und zwei hohe Fenster. An der Westseite säulenflankierter Kamin. Die Inventarverzeichnisse von 1591 und 1628 erwähnen im Erdgeschoss die Küche, im 1. Stockwerk die große Stube, ein hoher Ritter- oder Speisesaal (1628 durch Zwischenwände zur Wohnung des Amtmanns umgebaut). Im 2. Stockwerk 2 Schlafkammern und 1 kleine Kammer, darüber 1628 Kornboden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freitreppe in den Turm des 17. Jh. Über dem Portal gesprengter Dreiecksgiebel, darin Allianzwappen Hermann Adolfs zur Lippe und seiner ersten Frau  Ernestine von Isenburg-Büdingen, darunter Inschriften (s. u.). Innen viergeschossiges Treppenhaus mit Steinbalustertreppe. Rechts Zugang über einen Vorraum in den &amp;quot;Rittersaal&amp;quot;. Im Vorraum Zugang zur Wendeltreppe in den kreuzgewölbten Keller (2 x 4 Joche) mit altem Brunnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ostseite angebaut Back- und Brauhaus, Grundfläche ca. 10 x 11 m, im Keller Mittelpfeiler und 4 Kreuzgratgewölbe sowie großer Kamin im Südwestjoch, Kaminaufsatz auf 2 Freipfeilern mit Segmentbögen. Hinter dem Kamin befand sich der Backofen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die Burg schließt sich beiderseits die Stadtmauer an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich die sog. Burgscheune, das Vorwerk der Burg (Landwirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
Im mittelalterlichen Teil ein im 15. Jh. verfüllter Brunnen. Turm 1656–1659 erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Südfassade des mittelalterlichen Baus: BERNHARDUS NOBILIS VIR DNS LIPPEN / SIS HANC DOMUM CONSTRUXIT ET COMPLE / VIT ANNO DOM MCCCXLVIII (1348). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem Portal des Treppenturms Allianzwappen, Datierung 1659 und Beschriftung der beiden Wappen: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
HERMANN / ADOLPFF / G. V. E. H. Z. [Graf und Edler Herr zur] / LIPPE.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ERNESTINA / G. V. E. F. Z. [Gräfin und Edle Frau zur] LIPPE / G. G. Z. [geborene Gräfin zu] ISENBVRG / VND BVDINGEN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Kump (Inschrifttafel im Burgmuseum, Rittersaal-Nordwand):&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
MICH HATT DER ERDKRAIS SCHON 3 HUNDERt JAHR GEtRAGEN / EH MAN O SCHÖNStES CLAR VON DIR WAS KONNEN SAGEN / NUR DAS DEIN LAUF DURCHKROCH DAS LAND ZUR FAUL UND NÄS / VND NUN ZUR SPEIS VNt TRANCK ERFÜLLESt DIE GEFÄS. / GANTZ REICHLICH QUILLEStU GIBSt WASSERS GNUG ZU LEBEN / SO DAS WIR DIR O GOTT DAFUR DANCKOPFER GEBEN. / ICH StAND GANTZ OHNE LICHt, VERALTEt VNDT VERDERBT. / WIE HERMAN ADOLPH MICH ALS HER DES LANDS GEERBT. / GLEICHWIE ER ABER MICH SO RÜMBLICH AUFGEBAUET. / VND OFT ZU SEINER LUST GANtZ FRÖLICH ANGESCAUET. / ALSO HAT SEIN HER SOHN GRAF SIMON HENRICH MIR. / DURCH DIESES BRUNNEN LAUF, VERMEHREt MEINE ZIER. / LEB DAN O GROSSER GRAF, LEB GLÜCKLICH LANG UND QUILDO / DER WEISHEIT ÜBERFLUS, GOTT MEINEN WUNSCH ERFULLE / UND SEGNE MEINEN HERN, SEIN LAND, UND DIES SEIN HAUS / UMB OFtERS GANZt VERGNUGt ZU ZIEHEN EIN UND AUS. / DEN 12 FEBR. 1682. AHVKGLHVDZH [Adam Henrich von Kotzenberg gräflich lippischer Hofmeister vnd Drost zu Horn).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
{{PreußAlterthümer1873}}, S. 43 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GaulKreisDetmold1960}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LindeBurg2008}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[https://www.burgmuseum-horn.de Website des Burgmuseums]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}} [[Kategorie:Burg]] [[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
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		<title>Burgstraße 13 (Horn)</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
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|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
An dieser Stelle bitte eine kurze Einführung einfügen, u.a. wann gegründet/erbaut, ehem. Haus-Nr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
}}An dieser Stelle bitte eine kurze Einführung einfügen, u.a. wann gegründet/erbaut, ehem. Haus-Nr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<updated>2026-09-16T19:44:12Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
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		<updated>2026-09-16T19:43:10Z</updated>

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		<updated>2026-09-16T19:39:27Z</updated>

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		<updated>2026-09-16T19:37:38Z</updated>

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		<updated>2026-09-16T19:35:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: Burg Horn, Ansicht von Westen (Feldseite), Kupferstich, Elias und Heinrich van Lennep, 1663/65 (LLB, 8 H 3)&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
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		<updated>2026-09-16T19:32:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: Burg Horn, Turmportal von 1659, Foto: Gerhard Milting, um 2008 (LLB: BA MIL-Ver-2-37)&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Burg Horn, Turmportal von 1659, Foto: Gerhard Milting, um 2008 (LLB: BA MIL-Ver-2-37)&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Burgstraße (Horn)</title>
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		<updated>2026-09-16T16:52:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Straße info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.87302, 8.94283&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Straße im nordwestlichen Viertel der Stadt. &lt;br /&gt;
==Charakteristik==&lt;br /&gt;
Gebogener Straßenverlauf, von der [[Mittelstraße (Horn)|Mittelstraße]] nach Norden, dann vor der Burg nach Osten abknickend zur [[Nordstraße (Horn)|Nordstraße]]. Bis auf den Burgbezirk eng bebaut.&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Benannt nach der an der Straße gelegenen Burg.&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Mit der Stadtgründung angelegt nach dem lippischen Straßenschema.&lt;br /&gt;
==Hausstätten==&lt;br /&gt;
* [[Burgstraße 13 (Horn)|Burgstraße 13]] Burg Horn&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Straßenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Burgstra%C3%9Fe_(Horn)&amp;diff=71955</id>
		<title>Burgstraße (Horn)</title>
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		<updated>2026-09-16T16:48:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Straße info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.87302, 8.94283&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
An dieser Stelle bitte eine kurze Einleitung einfügen, ggf. mit früheren Namen der Straße, Namensbedeutung, Zeitpunkt der Anlage der Straße usw.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Charakteristik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Hausstätten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Straßenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Burgstra%C3%9Fe_(Horn)&amp;diff=71954</id>
		<title>Burgstraße (Horn)</title>
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		<updated>2026-09-16T16:47:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: Die Seite wurde neu angelegt: „{{subst:Straße}}“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Straße info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
}}An dieser Stelle bitte eine kurze Einleitung einfügen, ggf. mit früheren Namen der Straße, Namensbedeutung, Zeitpunkt der Anlage der Straße usw.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Charakteristik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Hausstätten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Im_Seligen_Winkel_Kirche_(Blomberg)&amp;diff=71892</id>
		<title>Im Seligen Winkel Kirche (Blomberg)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Im_Seligen_Winkel_Kirche_(Blomberg)&amp;diff=71892"/>
		<updated>2026-09-14T16:31:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ev.-ref. Klosterkirche Blomberg&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.944391, 9.089363&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Am Ostertag des Jahres 1460 stahl eine Frau 45 geweihte Hostien aus der Martinikirche und warf diese, aus Angst vor Verfolgung, in einen Brunnen. Sie wurde ergriffen, vor Gericht gestellt, verurteilt und verbrannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Sühne ließen Graf Bernhard VII. und sein Bruder Simon (seit 1463 Bischof in Paderborn) eine Kapelle über dem Brunnen erbauen, wie in der Stiftungsurkunde des Blomberger Klosters von 1469 überliefert ist. Das Brunnenwasser soll durch die Hostien Wunder bewirkt haben. Dieser Glaube ließ eine blühende Wallfahrt entstehen. Um die große Zahl an Pilger*innen zu bewältigen, gründete Bernhard VII. mit Möllenbecker Augustiner-Chorherren in Blomberg ein Kloster, das einschließlich einer Kirche von 1462–1485 aus den Wallfahrts-Einnahmen anstelle der Kapelle erbaut wurde. Als Meister ist durch Steinmetzzeichen Heinrich Goellerth identifiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{PrieweKlosterkirche2012}}, S. 1–4, 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reformation läutete die allmähliche Auflösung des Klosters ein. Der letzte Mönch starb am 14.12.1570, Graf Simon nahm das von seinen Vorfahren gestiftete Kloster wieder an sich und schenkte die Klostergebäude 1651 der Stadt Blomberg samt dem Klosterhof zur Schule und als Pfarrhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ButterweckGeschichte1926}}, S. 18 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1833 Pfarrkirche, 1838 durch Ferdinand Brune restauriert, dazu auch eine neue Orgel von Kuhlemann/Kassel, 1860 von Randebroek wesentlich verbessert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ButterweckGeschichte1926}}, S. 326.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[Datei: Klosterkirche-Blomberg-Südseite.jpg|thumb|Klosterkirche Blomberg, 2012, Foto: Grugerio]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Blomberg2026 0098 photomatix a.jpg|thumb|Klosterkirche Blomberg, 2026, Foto: Falko Sieker]]&lt;br /&gt;
[[File:Klosterkirche02.jpg|thumb|Blomberg, Klosterkirche, Foto: Nikater 2009 (CC BY-SA 3.0)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BLO-Kirche-c1900_PK-BL-19.png|thumb|Blomberg, Klosterkirche, um 1900 (LLB, HSA 4,11r)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BLO-Kirche_HSA_4=11R.png|thumb|Grabtumba von Bernhard VII. und seiner Gemahlin Anna in der Blomberger Klosterkirche, undat. (LLB, HSA 4,11r)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Turmlose spätgotische Hallenkirche, dreischiffiges dreijochiges Langhaus mit annähernd quadratischem Grundriss, im Osten ein 5/8-Chor in der Breite des Mittelschiffs. Die Joche der Seitenschiffe längsrechteckig, im Mittelschiff querrechteckig. Spitzbogiges Hauptportal inmitten der Südseite, spitzbogige dreibahnige Fenster mit Maßwerkschluss, Strebepfeiler mit zierlichen Fialen. Südschiff mit zwei Querdächern und Fachwerkgiebeln, Nordseite fensterlos mit Gewölbeansätzen eines ehem. Kreuzgangs. Innen mit Kreuzrippengewölben auf Rundpfeilern geschlossen, in den Schlusssteinen Kreuz der Augustiner-Chorherren, Lippische Rose, Schaumburger Nesselblatt und, im Chor, Agnus Dei (Lamm Gottes). Kapitelle mit Figuren- und Laubschmuck. Die Gewölbekappen im Chor aus Bruchstein, im Langhaus aus Backstein. West- und Nordseite mit Emporen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{PrieweKlosterkirche2012}}, S. 5–13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am westlichen Ende des Langhauses Einbau einer Gruft, 1623 für Simon VII. vergrößert und dabei das Westportal vermauert. Verbindung mit den älteren Grüften für Bernhard VIII. († 1513), Simon V. († 1536), Simon VI. († 1614) und Johann Bernhard zur Lippe († 1652) sowie Mitglieder der Nebenlinien Lippe-Biesterfeld und Lippe-Weißenfeld. Insgesamt 22 Zinn- und Holzsärge von 1584–1769.&amp;lt;ref&amp;gt;{{PrieweKlosterkirche2012}}, S. 28 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweise auf einen angebauten Kreuzgang sind vorhanden, im Haus [[Schulstraße 15 (Blomberg)|Schulstraße 15]] sind Reste eines zugehörigen Klostergebäudes erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Am westlichen Strebepfeiler des Chores unterhalb des Wasserschlaggesimses in gotischen Minuskeln &amp;quot;anno dm / m cccc sexa / gesimo secundo&amp;quot; (1462).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Westfenster der Südseite an der westlichen Gewändelaibung: &amp;quot;mcccclxxiii&amp;quot; (1473).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Schalldeckel der Kanzel Allianzwappen Lippe/Solms-Hohensolms, darunter Stifterinschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Taufstein (1833 aus der ehem. Martinikirche): &amp;quot;ANNO DNI / 1574&amp;quot;, Steinmetzzeichen des Hans Rade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 Grabplatten an der Ostwand des Chors (1833 aus der ehem. Martinikirche), links für den Blombergter Kammerrat Anthon Günther Kopf († 1707) und seine Frau Elisabeth Theopold († 1712), rechts für Pastor Johann Jodokus Abraham Theopold († 1657) und seine Frau Elisabeth Stapperfenne († 1664).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glocken==&lt;br /&gt;
Um 1850 existierten sechs Glocken.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Schlagton&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Gussjahr&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Gießer&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Inschrift&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; b&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; &#039;&#039;&#039; || 1463 || Broder Arent Gocke || nicht bekannt || JHESUS . MARIA . BRODER . ARENT&amp;lt;br /&amp;gt;ANNO DOMINI MCCCCLXIII&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; es&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; &#039;&#039;&#039; || 1844 || Schulglocke || H. J. Lohmeier || Gott allein die Ehre &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; b&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; &#039;&#039;&#039; || 1844 || Vorläuteglocke || H. J. Lohmeier || Gott allein die Ehre &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; ges&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; &#039;&#039;&#039; || 1845 || Betglocke || ?? || Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses &amp;lt;br /&amp;gt;und den Ort, da deine Ehre wohnt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; es&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; &#039;&#039;&#039; || 1845 || Feuerglocke || ?? || Wo der Herr nicht die Stadt bewacht, &amp;lt;br /&amp;gt;so wachet der Wächter umsonst.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; n.a. &#039;&#039;&#039; || 1849 || Viertelschlagglocke || ?? || Keine&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Vier Glocken aus Blomberg fielen unter die Kriegsabgabe 1917. Lediglich die Broder Arent Glocke blieb der Gemeinde erhalten, sie fiel jedoch 25 Jahre danach unter die Kriegsabgabe 1942.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 stifteten die Familien Siekmann, Hausmann und Stöß ein Dreiergeläut das bei Ulrich &amp;amp; Weule in Apolda gegossen wurde.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Geläut der (Stahl?)glocken hat die Disposition: &amp;lt;ref Name=&amp;quot;Glocken&amp;quot;&amp;gt;[https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=BESTAND-A92x91131204366683920220210101553727 Lippische Landeskirche, Archivbestand 07.17]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref Name=&amp;quot;GlockenLippe&amp;quot;&amp;gt;Theolog. Bibliothek der Lippischen Landeskirche: &amp;quot;Die Glocken des Lipperlandes&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Schlagton&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Gussjahr&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;&amp;amp;#8960; in mm&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;m in kg&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Inschrift&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; &#039;&#039;&#039; || 1921 || 1580 || 1550 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; as&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; &#039;&#039;&#039; || 1921 || 1210 || 700 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; c&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; &#039;&#039;&#039; || 1921 || 1010 || 450 || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die Broder Arent Glocke konnte 1948 von der Glockensammelstelle Lünen zurück nach Blomberg gebracht werden. Sie ist angeblich die fünftälteste lippische Glocke und steht seit 1948 unbenutzt im Turm.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Glocken&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 beschloss der Kirchenvorstand ein neues Geläut anzuschaffen und die &#039;&#039;&#039;Broder-Arent-Glocke&#039;&#039;&#039; in das Geläut einzubeziehen.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Glocken&amp;quot; /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei Bronzeglocken wurden von der Gießerei Rincker gegossen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Schlagton&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Gussjahr&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;&amp;amp;#8960; in mm&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;m in kg&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Inschrift&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; b&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; &#039;&#039;&#039; || 1463 || ?? || 425 || JHESUS . MARIA . BRODER . ARENT&amp;lt;br /&amp;gt;ANNO DOMINI MCCCCLXIII&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;des&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; &#039;&#039;&#039; || 1977 ||  ||  || SUCHET MICH, SO WERDET IHR LEBEN AM. 5,4 +  &amp;lt;br /&amp;gt;GOTT ALLEIN DIE EHRE &amp;lt;br /&amp;gt;GLAUBE&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;es&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; &#039;&#039;&#039; || 1977 ||  ||  || SEID FRÖHLICH IN HOFFNUNG + RÖM. 12,12 +  &amp;lt;br /&amp;gt;GOTT ALLEIN DIE EHRE  &amp;lt;br /&amp;gt;HOFFNUNG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ges&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; &#039;&#039;&#039; || 1977 ||  ||  || ALLE EURE DINGE LASSET IN DER LIEBE GESCHEHEN + 1. KOR. 16.14 + &amp;lt;br /&amp;gt;GOTT ALLEIN DIE EHRE  &amp;lt;br /&amp;gt;LIEBE&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Im Turm befinden sich zwei kleine Schlagglocken für die Uhr der Stadt Blomberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausstattung==&lt;br /&gt;
Grabmal (Tumba) des Kirchenstifters Bernhard VII. zur Lippe († 1511) und seiner Frau Anna von Holstein-Schaumburg († 1495) im Chor (bis in die 1960er Jahre im Langhaus). Die 4 Seiten architektonisch gegliedert und figürlich geschmückt, darauf die Grabplatte mit den lebensgroßen Ganzkörperbildnissen. Die Köpfe mit geöffneten Augen auf Kissen gebettet unter spätgotischen Baldachinen. Zu Füßen Schilde tragende Löwenkonsolen. Umlaufende Inschrift, unterbrochen von den 16 Wappen der Ahnenreihe Bernhards. Stilistisch wird die Tumba dem Münsteraner Bildhauer Heinrich Brabender zugeschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{PrieweKlosterkirche2012}}, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chorgestühl stilistisch kurz nach 1500, 1833 entfernt, ein Rest 315 x 70 cm große Eichenbohle) hinter dem nördlichen Emporenaufgang ausgestellt, ein kürzeres Stück in der Sammlung des [[Schlossstraße 18 (Brake)|Weserrenaissance-Museums Schloss Brake]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sakramentshaus ursprünglich als zweigeschossiger Tabernakel in spätgotischen Formen, in der Reformation entfernt, die Bedachung als Taufstein-Baldachin bis in die 1950er Jahre erhalten, bis auf kleinste Reste zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barockkanzel aus Holz, 1704 von Jobst Rentorff aus Donop, gestiftet von Graf Friedrich Adolph zur Lippe und Amalia von Solms-Hohensolms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemalte Glasfenster (Wappenfenster) von 1911, gestiftet von Fürst Leopold IV. und Fürstin Bertha, Prinzessin von Hessen-Philippstal-Barchfeld (Chor), Fürst Georg zu Schaumburg-Lippe und Anna Marie von Sachsen-Altenburg (Südseite) sowie dem Blomberger Magistrat (über dem Portal).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer==&lt;br /&gt;
Ev.-ref. Kirchengemeinde Blomberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pastoren==&lt;br /&gt;
Pastoren ab 1833:&amp;lt;ref&amp;gt;{{ButterweckGeschichte1926}}, S. 333 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bis 1848 Philipp Ferdinand Neubourg († 21.4.1848), zuvor schon Pastor der 1833 abgerissenen Martinikirche. oo Marie Wilhelmine Volkhausen († 11.7.1840).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1848–1854 Ernst Hovedissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1854–1899 Georg Neubourg, zuvor dort 2. Pastor († 23.5.1901).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1899 bis nach 1926 Ernst Thelemann (* Detmold 12.3.1869) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
{{PrieweKlosterkirche2012}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MeierLippischeKirchen2004}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Meier, Ein folgenschwerer Diebstahl. Ermittlungen und Quellen zum Blomberger Hostienfrevel von 1460 und zur Wallfahrt nach Blomberg (Lippische Geschichtsquellen; 27), Bielefeld 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ButterweckGeschichte1926}}, S. 16–19, 326–334.&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Internetseite der Kirchengemeinde: https://www.blombergref.de&lt;br /&gt;
* Archiv der Lippischen Landeskirche: [https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=BESTAND-A92x93666023015975920220210101553727 Archivseite]&lt;br /&gt;
* Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Klosterkirche_(Blomberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
{{Kirchenkategorien}} [[Kategorie:Ferdinand Brune]]&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
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		<updated>2026-09-14T14:33:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: Grabtumba von Bernhard VII. und seiner Gemahlin Anna in der Blomberger Klosterkirche, undat. (LLB, HSA 4,11r)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Grabtumba von Bernhard VII. und seiner Gemahlin Anna in der Blomberger Klosterkirche, undat. (LLB, HSA 4,11r)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
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		<updated>2026-09-14T14:33:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: Blomberg, Klosterkirche, um 1900 (LLB, HSA 4,11r)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Blomberg, Klosterkirche, um 1900 (LLB, HSA 4,11r)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Vorlage:PrieweKlosterkirche2012&amp;diff=71889</id>
		<title>Vorlage:PrieweKlosterkirche2012</title>
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		<updated>2026-09-14T14:32:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Katharina Priewe, Die ehemalige Klosterkirche &amp;quot;Zum Heiligen Leichnam&amp;quot; in Blomberg (heute ev.-ref. Kirche) (Lippische Kulturlandschaften; 21); Detmold 2012&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{DISPLAYTITLE: Priewe, Die ehemalige Klosterkirche &amp;quot;Zum Heiligen Leichnam&amp;quot; in Blomberg, 2012}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliographie]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Vorlage:PrieweKlosterkirche2012&amp;diff=71888</id>
		<title>Vorlage:PrieweKlosterkirche2012</title>
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		<updated>2026-09-14T14:30:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: Die Seite wurde neu angelegt: „{{subst:Bibliographie}}“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gib anstelle dieses Textes den Titel ein, wie er in der Bibliographie erscheinen soll.&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{DISPLAYTITLE:Nachname, Titel, Jahr}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliographie]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Im_Seligen_Winkel_Kirche_(Blomberg)&amp;diff=71887</id>
		<title>Im Seligen Winkel Kirche (Blomberg)</title>
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		<updated>2026-09-14T14:30:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Ev.-ref. Klosterkirche Blomberg&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.944391, 9.089363&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Am Ostertag des Jahres 1460 stahl eine Frau 45 geweihte Hostien aus der Martinikirche und warf diese, aus Angst vor Verfolgung, in einen Brunnen. Sie wurde ergriffen, vor Gericht gestellt, verurteilt und verbrannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Sühne ließen Graf Bernhard VII. und sein Bruder Simon (seit 1463 Bischof in Paderborn) eine Kapelle über dem Brunnen erbauen, wie in der Stiftungsurkunde des Blomberger Klosters von 1469 überliefert ist. Das Brunnenwasser soll durch die Hostien Wunder bewirkt haben. Dieser Glaube ließ eine blühende Wallfahrt entstehen. Um die große Zahl an Pilger*innen zu bewältigen, gründete Bernhard VII. mit Möllenbecker Augustiner-Chorherren in Blomberg ein Kloster, das einschließlich einer Kirche von 1462–1485 aus den Wallfahrts-Einnahmen anstelle der Kapelle erbaut wurde. Als Meister ist durch Steinmetzzeichen Heinrich Goellerth identifiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{PrieweKlosterkirche2012}}, S. 1–4, 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[Datei: Klosterkirche-Blomberg-Südseite.jpg|thumb|Klosterkirche Blomberg, 2012, Foto: Grugerio]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Blomberg2026 0098 photomatix a.jpg|thumb|Klosterkirche Blomberg, 2026, Foto: Falko Sieker]]&lt;br /&gt;
[[File:Klosterkirche02.jpg|thumb|Blomberg, Klosterkirche, Foto: Nikater 2009 (CC BY-SA 3.0)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BLO-Kirche-c1900_PK-BL-19.png|thumb|Blomberg, Klosterkirche, um 1900 (LLB, HSA 4,11r)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BLO-Kirche_HSA_4=11R.png|thumb|Grabtumba von Bernhard VII. und seiner Gemahlin Anna in der Blomberger Klosterkirche, undat. (LLB, HSA 4,11r)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Turmlose spätgotische Hallenkirche, dreischiffiges dreijochiges Langhaus mit annähernd quadratischem Grundriss, im Osten ein 5/8-Chor in der Breite des Mittelschiffs. Die Joche der Seitenschiffe längsrechteckig, im Mittelschiff querrechteckig. Spitzbogiges Hauptportal inmitten der Südseite, spitzbogige dreibahnige Fenster mit Maßwerkschluss, Strebepfeiler mit zierlichen Fialen. Südschiff mit zwei Querdächern und Fachwerkgiebeln, Nordseite fensterlos mit Gewölbeansätzen eines ehem. Kreuzgangs. Innen mit Kreuzrippengewölben auf Rundpfeilern geschlossen, in den Schlusssteinen Kreuz der Augustiner-Chorherren, Lippische Rose, Schaumburger Nesselblatt und, im Chor, Agnus Dei (Lamm Gottes). Kapitelle mit Figuren- und Laubschmuck. Die Gewölbekappen im Chor aus Bruchstein, im Langhaus aus Backstein. West- und Nordseite mit Emporen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{PrieweKlosterkirche2012}}, S. 5–13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am westlichen Ende des Langhauses Einbau einer Gruft, 1623 für Simon VII. vergrößert und dabei das Westportal vermauert. Verbindung mit den älteren Grüften für Bernhard VIII. († 1513), Simon V. († 1536), Simon VI. († 1614) und Johann Bernhard zur Lippe († 1652) sowie Mitglieder der Nebenlinien Lippe-Biesterfeld und Lippe-Weißenfeld. Insgesamt 22 Zinn- und Holzsärge von 1584–1769.&amp;lt;ref&amp;gt;{{PrieweKlosterkirche2012}}, S. 28 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweise auf einen angebauten Kreuzgang sind vorhanden, im Haus [[Schulstraße 15 (Blomberg)|Schulstraße 15]] sind Reste eines zugehörigen Klostergebäudes erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Am westlichen Strebepfeiler des Chores unterhalb des Wasserschlaggesimses in gotischen Minuskeln &amp;quot;anno dm / m cccc sexa / gesimo secundo&amp;quot; (1462).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Westfenster der Südseite an der westlichen Gewändelaibung: &amp;quot;mcccclxxiii&amp;quot; (1473).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Schalldeckel der Kanzel Allianzwappen Lippe/Solms-Hohensolms, darunter Stifterinschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Taufstein (1833 aus der ehem. Martinikirche): &amp;quot;ANNO DNI / 1574&amp;quot;, Steinmetzzeichen des Hans Rade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2 Grabplatten an der Ostwand des Chors (1833 aus der ehem. Martinikirche), links für den Blombergter Kammerrat Anthon Günther Kopf († 1707) und seine Frau Elisabeth Theopold († 1712), rechts für Pastor Johann Jodokus Abraham Theopold († 1657) und seine Frau Elisabeth Stapperfenne († 1664).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glocken==&lt;br /&gt;
Um 1850 existierten sechs Glocken.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Schlagton&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Gussjahr&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Name&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Gießer&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Inschrift&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; b&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; &#039;&#039;&#039; || 1463 || Broder Arent Gocke || nicht bekannt || JHESUS . MARIA . BRODER . ARENT&amp;lt;br /&amp;gt;ANNO DOMINI MCCCCLXIII&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; es&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; &#039;&#039;&#039; || 1844 || Schulglocke || H. J. Lohmeier || Gott allein die Ehre &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; b&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; &#039;&#039;&#039; || 1844 || Vorläuteglocke || H. J. Lohmeier || Gott allein die Ehre &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; ges&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; &#039;&#039;&#039; || 1845 || Betglocke || ?? || Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses &amp;lt;br /&amp;gt;und den Ort, da deine Ehre wohnt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; es&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; &#039;&#039;&#039; || 1845 || Feuerglocke || ?? || Wo der Herr nicht die Stadt bewacht, &amp;lt;br /&amp;gt;so wachet der Wächter umsonst.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; n.a. &#039;&#039;&#039; || 1849 || Viertelschlagglocke || ?? || Keine&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Vier Glocken aus Blomberg fielen unter die Kriegsabgabe 1917. Lediglich die Broder Arent Glocke blieb der Gemeinde erhalten, sie fiel jedoch 25 Jahre danach unter die Kriegsabgabe 1942.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 stifteten die Familien Siekmann, Hausmann und Stöß ein Dreiergeläut das bei Ulrich &amp;amp; Weule in Apolda gegossen wurde.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Geläut der (Stahl?)glocken hat die Disposition: &amp;lt;ref Name=&amp;quot;Glocken&amp;quot;&amp;gt;[https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=BESTAND-A92x91131204366683920220210101553727 Lippische Landeskirche, Archivbestand 07.17]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref Name=&amp;quot;GlockenLippe&amp;quot;&amp;gt;Theolog. Bibliothek der Lippischen Landeskirche: &amp;quot;Die Glocken des Lipperlandes&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Schlagton&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Gussjahr&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;&amp;amp;#8960; in mm&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;m in kg&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Inschrift&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; &#039;&#039;&#039; || 1921 || 1580 || 1550 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; as&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; &#039;&#039;&#039; || 1921 || 1210 || 700 || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; c&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; &#039;&#039;&#039; || 1921 || 1010 || 450 || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die Broder Arent Glocke konnte 1948 von der Glockensammelstelle Lünen zurück nach Blomberg gebracht werden. Sie ist angeblich die fünftälteste lippische Glocke und steht seit 1948 unbenutzt im Turm.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Glocken&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 beschloss der Kirchenvorstand ein neues Geläut anzuschaffen und die &#039;&#039;&#039;Broder-Arent-Glocke&#039;&#039;&#039; in das Geläut einzubeziehen.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Glocken&amp;quot; /&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die drei Bronzeglocken wurden von der Gießerei Rincker gegossen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Schlagton&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Gussjahr&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;&amp;amp;#8960; in mm&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;m in kg&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Inschrift&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; b&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; &#039;&#039;&#039; || 1463 || ?? || 425 || JHESUS . MARIA . BRODER . ARENT&amp;lt;br /&amp;gt;ANNO DOMINI MCCCCLXIII&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;des&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; &#039;&#039;&#039; || 1977 ||  ||  || SUCHET MICH, SO WERDET IHR LEBEN AM. 5,4 +  &amp;lt;br /&amp;gt;GOTT ALLEIN DIE EHRE &amp;lt;br /&amp;gt;GLAUBE&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;es&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; &#039;&#039;&#039; || 1977 ||  ||  || SEID FRÖHLICH IN HOFFNUNG + RÖM. 12,12 +  &amp;lt;br /&amp;gt;GOTT ALLEIN DIE EHRE  &amp;lt;br /&amp;gt;HOFFNUNG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;ges&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; &#039;&#039;&#039; || 1977 ||  ||  || ALLE EURE DINGE LASSET IN DER LIEBE GESCHEHEN + 1. KOR. 16.14 + &amp;lt;br /&amp;gt;GOTT ALLEIN DIE EHRE  &amp;lt;br /&amp;gt;LIEBE&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Im Turm befinden sich zwei kleine Schlagglocken für die Uhr der Stadt Blomberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ausstattung==&lt;br /&gt;
Grabmal (Tumba) des Kirchenstifters Bernhard VII. zur Lippe († 1511) und seiner Frau Anna von Holstein-Schaumburg († 1495) im Chor (bis in die 1960er Jahre im Langhaus). Die 4 Seiten architektonisch gegliedert und figürlich geschmückt, darauf die Grabplatte mit den lebensgroßen Ganzkörperbildnissen. Die Köpfe mit geöffneten Augen auf Kissen gebettet unter spätgotischen Baldachinen. Zu Füßen Schilde tragende Löwenkonsolen. Umlaufende Inschrift, unterbrochen von den 16 Wappen der Ahnenreihe Bernhards. Stilistisch wird die Tumba dem Münsteraner Bildhauer Heinrich Brabender zugeschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{PrieweKlosterkirche2012}}, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chorgestühl stilistisch kurz nach 1500, 1833 entfernt, ein Rest 315 x 70 cm große Eichenbohle) hinter dem nördlichen Emporenaufgang ausgestellt, ein kürzeres Stück in der Sammlung des [[Schlossstraße 18 (Brake)|Weserrenaissance-Museums Schloss Brake]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sakramentshaus ursprünglich als zweigeschossiger Tabernakel in spätgotischen Formen, in der Reformation entfernt, die Bedachung als Taufstein-Baldachin bis in die 1950er Jahre erhalten, bis auf kleinste Reste zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barockkanzel aus Holz, 1704 von Jobst Rentorff aus Donop, gestiftet von Graf Friedrich Adolph zur Lippe und Amalia von Solms-Hohensolms.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemalte Glasfenster (Wappenfenster) von 1911, gestiftet von Fürst Leopold IV. und Fürstin Bertha, Prinzessin von Hessen-Philippstal-Barchfeld (Chor), Fürst Georg zu Schaumburg-Lippe und Anna Marie von Sachsen-Altenburg (Südseite) sowie dem Blomberger Magistrat (über dem Portal).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer==&lt;br /&gt;
Ev.-ref. Kirchengemeinde Blomberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pastoren==&lt;br /&gt;
bis 1926 &amp;lt;ref&amp;gt;{{ButterweckGeschichte1926}}, Seite 324 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* JJJJ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
{{PrieweKlosterkirche2012}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{MeierLippischeKirchen2004}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Meier, Ein folgenschwerer Diebstahl - Der Blomberger Hostienfrevel 1460&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Internetseite der Kirchengemeinde: https://www.blombergref.de&lt;br /&gt;
* Archiv der Lippischen Landeskirche: [https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=BESTAND-A92x93666023015975920220210101553727 Archivseite]&lt;br /&gt;
* Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Klosterkirche_(Blomberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
{{Kirchenkategorien}}&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Friedrich-Pieper-Stra%C3%9Fe_16_(Heiligenkirchen)&amp;diff=71880</id>
		<title>Friedrich-Pieper-Straße 16 (Heiligenkirchen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Friedrich-Pieper-Stra%C3%9Fe_16_(Heiligenkirchen)&amp;diff=71880"/>
		<updated>2026-09-14T10:28:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Straße=Friedrich-Pieper-Straße (Heiligenkirchen)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=16&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Heiligenkirchen&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.91686, 8.86978&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Heiligenkirchen&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=-&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
1908 erbaut, ehem. Heiligenkirchen Nr. 128.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbaut 1908 von Maurermeister Wilhelm Hilker/Heiligenkirchen für Senator a. D. Ed. Reye als &amp;quot;Villa Landsknecht&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 107 C / Landesbrandversicherungsanstalt, Nr. 102: Brandkataster des Amtes Detmold Bd. 1: Barkhausen - Heiligenkirchen, 1894-ca. 1960. &amp;lt;/ref&amp;gt; Später (etwa 1912) &amp;quot;Villa Carola&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 28.11.2024 als Baudenkmal eingetragen in die Denkmalliste der Stadt Detmold, Nr. A744.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Hk_Friedrichpieperstr16_JK2017.jpg|thumb|Friedrich-Pieper-Straße 16, Ansicht von Nordosten, 2017, Foto: Joachim Kleinmanns]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hk-FrPieper16-Hilker 2.jpg|thumb|Bauplan von Maurermeister Wilhelm Hilker, 1908, Ausschnitt (Foto: Privat)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hk_FrPieper16-Terrasse.JPG|thumb|Friedrich-Pieper-Straße 16, Blick von der Terrasse zur Grotenburg, Foto: Joachim Kleinmanns, 2026]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eineinhalbgeschossiger Bruchsteinbau mit teilweisem Zierputz auf L-förmigem Grundriss, Satteldächer. Talseitig hohes Bruchstein-Souterrain. Im Erdgeschoss hölzerner Wintergarten, darauf Balkon (jetzt verglast). 1955 Bau einer Garage. Die abgesägten Freigespärre 2024 rekonstruiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschreibung lt. Denkmalkartei: &amp;quot;Das Gebäude ist ein großer giebelständiger zweigeschossiger, vielfältig gegliederter Bruchsteinbau, talseitig auf hohem Souterraingeschoss errichtet. Der Hauptbaukörper ist von einem Satteldach mit roten Ziegelpfannen überdeckt. Die rechte Hälfte der Straßenansicht (Nordostansicht) ist leicht vorgezogen mit einer knapp vorkragenden Fachwerkauslucht oberhalb der originalen Haustür. An der südöstlichen Traufseite ist der vordere Teil des Gebäudes als Querhaus ausgebildet. Der dahinter liegende Bereich des Gebäudes ist verputzt und mit höher gezogener Traufe und Schleppdach ausgeführt, wobei die Mitte durch einen Giebel akzentuiert wird. Im Erdgeschoss befindet sich ein Terrassenplateau auf massiven Stützen. Auf das Terrassenplateau wurde nachträglich ein Wintergarten errichtet, der nicht Bestandteil des Baudenkmals ist. An der südlichen Gebäudeecke befindet sich eine Auslucht mit Walmdach. An der Nordwestseite ist ein Erker (Treppenhaus) mit Schleppdach angefügt, darüber eine Gaube ebenfalls mit Schleppdach. Die Ortgang- und Traufblenden sowie Fenster- und Türeinfassungen der Bruchsteinfassaden sind verputzt. Die Stürze der Bogenfenster wurden in Sichtmauerwerk ausgeführt und mit einem Schlussstein mit Relief betont. Die Fenster wurden durch Kunststofffenster ausgetauscht. Im Souterrain sind noch zwei bauzeitliche Fenster erhalten. Ebenfalls erhalten ist hier die Holzeingangstür mit Oberlicht zum Souterrain. Im Inneren des Gebäudes sind die bauzeitlichen Raumstrukturen sowie ein Großteil der bemerkenswerten bauzeitlichen Ausstattungen unverändert erhalten. Eine zweiläufige Holzpodesttreppe mit gedrechseltem Geländer erschließt die Geschosse vom Untergeschoss bis zum Dach. Das Podest zwischen Souterrain- und Erdgeschoss ist mit einem Terrazzobelag ausgeführt. Die Zimmertüren (bis auf eine im Kellergeschoss) sind als viergeteilte (im Erd- und Obergeschoss) bzw. dreigeteilte (im Keller- und Dachgeschoss), profilierte Rahmenfüllungstüren mit Fischband und orig. Türklinke mit Langschild gestaltet. Im Wohnzimmer im Erdgeschoss befindet sich eine zweiteilige Schiebetür mit originalen Griffmuscheln. Im Flur des Kellergeschosses und im Eingangsbereich und WC des Erdgeschosses liegt noch der originale Terrazzoboden. Der Flur im Erdgeschoss ist aufwendig mit einer hölzernen Wandverkleidung mit Kassettenfüllungen bekleidet. Hier befindet sich auch der originale Küchenaufzug für den Transport der Speisen aus der Küche im Untergeschoss. In einigen Räumen im Gebäude sind noch gusseiserne Heizkörper mit floralen Elementen erhalten. Im Ober- und Dachgeschoss ist der originale Dielenboden vorhanden. In den repräsentativeren Wohnräumen sind die Decken mit schlichten Stuckelementen und Kehlen entlang der Wände gestaltet. Im Dachgeschoss sind zwei Räume vorhanden. Der Raum in nördliche Richtung diente als Dachboden, bei dem Raum in südlicher Richtung handelte es sich um das sog. &#039;Mädchenzimmer&#039;.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Detmold, Untere Denkmalbehörde, Denkmalkartei.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1907 (Adressbuch) o. Hausnummer: Senator a. D. Ed. Reye.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 (Adressbuch) Senator Reyer, Tochter Reyer [sic].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 (Adressbuch) Senator Reyer, Tochter Reyer [sic].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 (Adressbuch) Rentnerin Agnes Reye.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 (Volkszählung) Rentner Schulz mit 4 weiblichen Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 (Adressbuch) Rentnerin Agnes Reye.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 (Adressbuch) Rentner [Hermann] Rinne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 (Adressbuch) Rentner Hermann Rinne, Tel. 940.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KeilBauernhöfe2021}}, S. 97 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 107 C / Landesbrandversicherungsanstalt, Nr. 102: Brandkataster des Amtes Detmold Bd. 1: Barkhausen - Heiligenkirchen, 1894-ca. 1960.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 79 (Lippische Regierung (Jüngere Registratur)), Nr. 5257: Volkszählung 1919.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Kategorie:Hausstätte in Heiligenkirchen]] [[Kategorie:Friedrich-Pieper-Straße (Heiligenkirchen)]] [[Kategorie:Neuwohner]] [[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:Hk_FrPieper16-Terrasse.JPG&amp;diff=71879</id>
		<title>Datei:Hk FrPieper16-Terrasse.JPG</title>
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		<updated>2026-09-14T10:15:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: Friedrich-Pieper-Straße 16, Blick von der Terrasse zur Grotenburg, Foto: Joachim Kleinmanns, 2026&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Friedrich-Pieper-Straße 16, Blick von der Terrasse zur Grotenburg, Foto: Joachim Kleinmanns, 2026&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:Hk-FrPieper16-Hilker_2.jpg&amp;diff=71878</id>
		<title>Datei:Hk-FrPieper16-Hilker 2.jpg</title>
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		<updated>2026-09-14T10:13:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: Bauplan von Maurermeister Wilhelm Hilker (Ausschnitt), Foto: Privat&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Bauplan von Maurermeister Wilhelm Hilker (Ausschnitt), Foto: Privat&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Im_Seligen_Winkel_(Blomberg)&amp;diff=71865</id>
		<title>Im Seligen Winkel (Blomberg)</title>
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		<updated>2026-09-14T06:49:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: /* Hausstätten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Straße info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94416, 9.08925&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Straße &amp;quot;Im Seligen Winkel&amp;quot; führt westlich am Martinikirchplatz und an der Klosterkirche vorbei bis an die Stadtmauer.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Charakteristik==&lt;br /&gt;
Die Straße &amp;quot;Im Seligen Winkel&amp;quot; führt am Martinikirchhof, dem zugehörigen Pfarrhof und der Klosterkirche vorbei. Nur an ihrem südwestlichen und westlichen Ende ist sie mit Bürgerhäusern bebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;quot;Im Seligen Winkel&amp;quot; (lat. &amp;quot;in angulo felici&amp;quot;) ist schon im Mittelater belegt und bezieht sich auf Kirch- und Pfarrhof sowie religiöse Einrichtungen in diesem Bereich der Stadt. Nach dieser Straße erhielt das Winkelviertel seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Hausstätten==&lt;br /&gt;
* [[Im Seligen Winkel Kirche (Blomberg)|Klosterkirche]]&lt;br /&gt;
* [[Im Seligen Winkel 1 (Blomberg)|Im Seligen Winkel 1]]&lt;br /&gt;
* [[Im Seligen Winkel 2 (Blomberg)|Im Seligen Winkel 2]]&lt;br /&gt;
* [[Im Seligen Winkel 3 (Blomberg)|Im Seligen Winkel 3]]&lt;br /&gt;
* [[Im Seligen Winkel 4 (Blomberg)|Im Seligen Winkel 4]]&lt;br /&gt;
* [[Im Seligen Winkel 5 (Blomberg)|Im Seligen Winkel 5]]&lt;br /&gt;
* [[Im Seligen Winkel 6 (Blomberg)|Im Seligen Winkel 6]]&lt;br /&gt;
* [[Im Seligen Winkel 7 (Blomberg)|Im Seligen Winkel 7]]&lt;br /&gt;
* [[Im Seligen Winkel 8 (Blomberg)|Im Seligen Winkel 8]]&lt;br /&gt;
* [[Im Seligen Winkel 9 (Blomberg)|Im Seligen Winkel 9]]&lt;br /&gt;
* [[Im Seligen Winkel 26 (Blomberg)|Im Seligen Winkel 26]]&lt;br /&gt;
* [[Im Seligen Winkel 28 (Blomberg)|Im Seligen Winkel 28]]&lt;br /&gt;
* [[Im Seligen Winkel 30 (Blomberg)|Im Seligen Winkel 30]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Straßenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=In_der_Ecke_10_(Lieme)&amp;diff=71864</id>
		<title>In der Ecke 10 (Lieme)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=In_der_Ecke_10_(Lieme)&amp;diff=71864"/>
		<updated>2026-09-14T06:24:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Lieme&lt;br /&gt;
|Straße=In der Ecke (Lieme)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=10&lt;br /&gt;
|Koordinaten=52.02335, 8.83136&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Lieme&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=-&lt;br /&gt;
}}In der Ecke 10 ist die heutige Adresse des früheren Hofs Steinmeier, auch Steinhof genannt, der sich seit 1854 im Besitz der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Lieme befindet. Als Pfarrhof hatte das Anwesen bis zur Einführung der Straßennamen in Lieme keine Hausnummer. Der Steinhof war im frühen 18. Jahrhundert Wohnsitz des bekannten Arztes und Asienreisenden Engelbert Kaempfer. Er liegt südlich des Dorfkerns von [[Lieme]] nahe der Mündung der Ilse in die Bega.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinhof-Lieme-Aquarell.jpg|thumb|Der Steinhof in Lieme. Aquarell von Carl Dewitz, 1882, Lippische Landesbibliothek Detmold, Bild-DB Lippe 5 L 6.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lemgo2016 0086tm.jpg|thumb|Der Steinhof in Lieme 2016, Foto Falko Sieker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Hofes hat zuletzt Heinrich Stiewe ausführlich behandelt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{StieweSteinhof2018}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursprünglich ein amtsfreier Meierhof im Amt Heerse, einer Villikation der Paderborner Bischöfe, 1036 Tafelgut des Bischofs Meinwerk. Seit 1306 übten die lippischen Edelherren hier Vogteirechte aus, ab 1618 war das Amt dann in lippischem Besitz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LindeAmtsmeierhof2002}}, S. 15 ff. u. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Hof erstmals 1439 als &amp;quot;Steynmeyer&amp;quot; erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lippische Regesten N. F., 1439.10.25.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1580 ging der hochverschuldete Hof von den Vormündern des minderjährigen Anerben für 2.100 Taler an den gräflich-lippischen Rat Dr. Tilemann Erp-Brockhausen und errichtete im Jahr darauf das 1898 abgerissene Wohnhaus. Zwar erhielt Tilmann 1582 eine Konzession zum Bau und Betrieb einer Wassermühle (Mahl- und Ölmühle) auf dem Steinhof, konnte dies jedoch nicht mehr realisieren, da er bereits 1582 verstarb.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 N / Lippische Rentkammer - Gewerbeabgaben, Nr. 1074: Konzession für Tilman Erpbrokhausen, auf seinem Steinhof bei Lieme eine Wassermahl- und -Ölmühle errichten zu dürfen, 1582.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Erben verkauften den Steinhof 1587 für 5.500 Taler an Graf Simon VI. zur Lippe, der ihn 1607 seinem Rat Dr. Johann Erp-Brockhausen in Lemgo, einem der Söhne Tilmanns, als Anerkennung für getreue Dienste schenkte, frei von Abgaben und Diensten, jedoch mit der &amp;quot;Sattelfreiheit&amp;quot;, also der Verpflichtung dem Landesherrn im Kriegsfall ein gesatteltes Pferd zu stellen. Johann verstarb um 1625, seine Witwe Elisabeth Margarethe von Fuhrlohn († 1667) heiratete 1631 den Theologen und Magister [https://lippelex.de/index.php?title=Gisenius,_Johannes_(1577-1658) Johannes Gisenius] (1577–6.5.1658), der allerdings erst ab 1652 dauerhaft auf dem Steinhof wohnte. 1675 erwarb [https://lippelex.de/index.php?title=Kemper,_Johannes_(1610-1682) Johannes Kemper] (1610–1682) den Steinhof zur Nutzung als Alterssitz. 1694 kaufte sein Sohn, der Lemgoer Arzt und Asienforscher [https://lippelex.de/index.php?title=Kaempfer,_Engelbert_(1651-1716) Engelbert Kaempfer] (1651–1716) den Hof im Zuge der Erbauseinandersetzung mit der zweiten Frau seines Vaters, Adelheid Pöppelmann (1637–1721, oo 1658) aus Herford und seinem Halbbruder Johann Daniel.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 27 / Amt Brake, Nr. 112: Persönliche Angelegenheiten der Besitzer des Guts Steinhof zu Lieme / Kämper (Kaempfer), 1698–1743.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1716 durch Erbschaft an seinen Neffen Johann Hermann Kaempfer, der den Steinhof 1724 wegen Überschuldung in einer Zwangsversteigerung an den Detmolder Hofrat Theodor Fuchs verlor. 1733 ließ dieser eine Steinbrücke über die Ilse als repräsentative Hofzufahrt erbauen. Sein Sohn, der Landleutnant Simon Henrich Adolph Joseph Maria Johannes Fuchs, ließ mit seiner Frau Dorothea Elisabeth Strohe 1748 das zweite, heute noch erhaltene Wohnhaus errichten, konnte das Anwesen aber nicht lange halten. 1752 Verkauf für 6.400 Taler an Superintendent [https://lippelex.de/index.php?title=Hildebrand,_Henrich_Philipp_(1682-1762) Henrich Philipp Hildebrand] aus Lüdenhausen. 1759 konnte Fuchs zwar den größten Teil des Anwesens zurückkaufen, doch kam es nach seinem Tod 1763 erneut zur Zahlungsunfähigkeit, ohne dass Zwangsversteigerungstermine Erfolg hatten. Erst 1777 trat mit Stiftsdechant Friedrich Wilhelm Consbruch aus Herford ein neuer Eigentümer auf. Von den Erben der Witwe erwarb nach 1824 Johann Christoph Rhenius den Hof. Rhenius war Rentmeister auf dem Kerßenbrock’schen [[Mönchshof 3 (Barntrup)|Gut Mönchshof]] bei Barntrup. 1857 Kauf durch die ev.-ref. Kirchengemeinde Lieme (1726 von der Lemgoer Landgemeinde St. Johann abgepfarrt), seitdem Pfarrhof.&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
===Hauptgebäude===&lt;br /&gt;
[[Datei:LIE-Steinhof-CDewitz1880_5_L_9.png|thumb|Nördl. Portal, Torbogen von 1581 und Kamin (um 1675) im ehem. Haupthaus, Skizze Carl Dewitz, 1880 (LLB, 5 L 9)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:LIE-Steinhof-CDewitz1882_5_L_8.png|thumb|Kamin im ehem. Haupthaus, perspekt. Ansicht, Skizze Carl Dewitz, 1882 (LLB, 5 L 8)]]&lt;br /&gt;
1581 erbaut, 1898 abgebrochen. Längsdeelenhaus, ursprünglich ein Dreiständerbau, durch Umbau zum Vierständerbau verbreitert (linke Außenwand neu errichtet). Deelenwandständer seitlich des Torbogens beidseitigen mit Kopfbändern ausgesteift. Auf der Giebelschwelle eine Reihe von Brüstungsbohlen mit geschnitzten Fächerrosetten. Innen Lehmdeele, links zuletzt Wohnräume, rechts Stallungen, am Ende der Deele offener Kamin mit volutenförmigen Kragsteinen am Rauchfang, links Fletttür zum Baumhof, rechts Treppe zum Saal.&amp;lt;br&amp;gt;Nach einer Skizze auf einer Flurkarte um 1700 bildete das Haupthaus mit zwei Nebengebäuden eine U-förmige Anlage (Dreiseithof).&amp;lt;ref&amp;gt;{{StieweSteinhof2018}}, S. 4 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fachwerk-Wohnhaus===&lt;br /&gt;
[[Datei:LIE-Steinhof_WPecherc1930_BA_LE-29-29.png|thumb|Steinbrücke und Pfarrhaus (&amp;quot;Fuchs-Bau&amp;quot; von 1748), Foto: Wilhelm Pecher, um 1930 (LLB, BA LE-29-29)]]&lt;br /&gt;
1748 erbauter zweistöckiger Fachwerkbau mit Viertelwalmdach, 8 Fache lang, 5 Fache breit. Zweiflügelige Eingangstür in der Stirnseite, flankiert von den Steintafeln mit Wappen der Bauherrschaft. Ober- und Dachgeschoss über Stichbalken gering vorkragend, Balkenköpfe und Füllhölzer leicht profiliert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{StieweSteinhof2018}}, S. 6 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anbau von 1912,&amp;lt;ref&amp;gt;{{ButterweckGeschichte1926}}, S. 508.&amp;lt;/ref&amp;gt; abgebrochen.&lt;br /&gt;
===Remise===&lt;br /&gt;
1857 erbaute zweigeschossige Fachwerkremise, im Erdgeschoss vier offene Einfahrten.&lt;br /&gt;
===Brücke===&lt;br /&gt;
Steinerne Bogenbrücke aus Bruchsteinmauerwerk, an der Kopfseite der rechten Brüstungsmauer mit der Datierung 1733. An der Seite zum Hof zwei rund 3 m hohe Sandsteinpfeiler, bekrönt mit Steinkugeln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{StieweSteinhof2018}}, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Ehem. Haupthaus im Torbogen: ANNO 1581&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke: 1733.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:LIE-Steinhof-CDewitz1880_5_L_10.png|thumb|Wappen Fuchs/Strohe 1748, Skizze von Carl Dewitz (?), 1880 (LLB, 5 L 10)]]&lt;br /&gt;
Zwei Wappen am Haus von 1748 links und rechts der Eingangstür.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Links: S. H. A. J. M. J. FUCHS / D. 1. OCT. 1748.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rechts: D. E. FUCHS GEBO. STROHE / D. 1. OCT. 1748.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
1036 Tafelgut des Bischofs Meinwerk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1439 erstmals als Hof &amp;quot;Steynmeyer&amp;quot; erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lippische Regesten N. F., 1439.10.25.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1580 an den gräflich-lippischen Rat Dr. Tilemann Erp-Brockhausen († 1582).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1587 Verkauf an Graf Simon VI. zur Lippe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1607 Schenkung an den Rat Dr. Johann Erp-Brockhausen († 1625).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1631 Heirat seiner Witwe Elisabeth Margarethe von Fuhrlohn († 1667) mit dem Theologen und Magister Johannes Gisenius († 6.5.1658).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1675 Verkauf an Johannes Kemper (1610–1682).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1694 Verkauf an den Lemgoer Arzt und Asienforscher Engelbert Kaempfer (1651–1716).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1716 durch Erbschaft an dessen Neffen Johann Hermann Kaempfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1724 in einer Zwangsversteigerung an den Detmolder Hofrat Theodor Fuchs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Erbschaft an dessen Sohn, der Landleutnant Simon Henrich Adolph Joseph Maria Johannes Fuchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1752 Verkauf an Superintendent Henrich Philipp Hildebrand aus Lüdenhausen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1759 Rückkauf durch Fuchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1777 Verkauf an Stiftsdechant Friedrich Wilhelm Consbruch aus Herford.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1824 von den Erben der Witwe an Johann Christoph Rhenius, Rentmeister auf dem Kerßenbrock’schen Gut Mönchshof bei Barntrup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1857 Kauf durch die ev.-ref. Kirchengemeinde Lieme. Pastoren ab 1857:&amp;lt;ref&amp;gt;{{ButterweckGeschichte1926}}, S. 510–512.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bis 1858 Karl Mörs, 1. oo Johanne Caroline Friederike Wittenstein, 2. oo 1868 Dorothea Wilhelmine Reimerdes aus Belle († Lemgo 22.1.1905).&lt;br /&gt;
* 1858–1866 Gustav Schmidt.&lt;br /&gt;
* 1866–1871 Hermann Wolff (* Detmold 25.5.1838, † Horn 22.1.1913).&lt;br /&gt;
* 1871–1885 Karl Cronemeyer (* Bösingfeld 20.6.1840, † Lieme 15.8.1885), oo Anna Neubourg († Salzuflen 24.6.1924).&lt;br /&gt;
* 1886–1889 Georg Friedrich Heinrich Wilhelm Deppe, oo 20.10.1896 Wilhelmine Luise Sophie Charlotte Credé.&lt;br /&gt;
* 1889–1901 Johannes Schmidt († 14.3.1901), oo 17.3.1887 Christine Henriette Marie Knoop aus Bremen.&lt;br /&gt;
* 1901–nach 1926 Alexander Hoffius, verheiratet mit Meta Friederike Adelheid Smidt aus Weener/Ostfriesland (oo 24.10.1901).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 Kirchengemeinde; Alex. Hoffius, Pastor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 354.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
{{StieweSteinhof2018}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LindeAmtsmeierhof2002}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{StiewePfarrhausbau2000}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SauerländerSteinhof1954}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ButterweckGeschichte1926}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 27 / Amt Brake, Nr. 109: Kauf und Verkauf des Guts Steinhof zu Lieme, Besitzrechte, Obligationen, 1580-1614, 1653, o. D., enthält u. a. Verzeichnis der zum Steinhof gehörigen Güter und Ästimation des Kaemfperschen Nachlasses, o. D.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 27 / Amt Brake, Nr. 110: Freiheit und Rechte sowie Lasten des Guts Steinhof zu Lieme, 1646, 1679, 1717-1724&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 27 / Amt Brake, Nr. 111: Liegenschaften des Guts Steinhof zu Lieme / Otterkamp, 1698-1724.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 27 / Amt Brake, Nr. 112: Persönliche Angelegenheiten der Besitzer des Guts Steinhof zu Lieme / Kämper (Kaempfer), 1698–1743, enthält u. a. Auseinandersetzung zwischen Dr. Engelbert Kämper (Kaempfer) und dessen Halbbruder Johann Daniel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}} [[Kategorie:Pfarrhaus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Vorlage:Sauerl%C3%A4nderSteinhof1954&amp;diff=71796</id>
		<title>Vorlage:SauerländerSteinhof1954</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Friedrich Sauerländer, Der Steinhof in Lieme und seine Besitzer, in: Mitteilungen aus der lippischen Geschichte und Landeskunde, 23 (1954), S. 138–158&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{DISPLAYTITLE:Sauerländer, Der Steinhof in Lieme und seine Besitzer, 1954}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliographie]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
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		<updated>2026-09-13T16:48:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: Die Seite wurde neu angelegt: „{{subst:Bibliographie}}“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gib anstelle dieses Textes den Titel ein, wie er in der Bibliographie erscheinen soll.&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{DISPLAYTITLE:Nachname, Titel, Jahr}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliographie]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
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		<updated>2026-09-13T16:47:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Roland Linde, Der Amtsmeierhof Asemissen und das Amt Barkhausen (Höfe und Familien in Lippe; 1), Norderstedt 2002&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{DISPLAYTITLE:Linde, Der Amtsmeierhof Asemissen und das Amt Barkhausen, 2002}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliographie]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: Die Seite wurde neu angelegt: „{{subst:Bibliographie}}“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gib anstelle dieses Textes den Titel ein, wie er in der Bibliographie erscheinen soll.&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{DISPLAYTITLE:Nachname, Titel, Jahr}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliographie]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Heinrich Stiewe/Gisela Wilbertz/Jürgen Scheffler/Karl-Rochus Kintscher, Der Steinhof in Lieme und Engelbert Kaempfer (Lippische Kulturlandschaften; 40), Detmold 2018&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{DISPLAYTITLE:Stiewe/Wilbertz/Scheffler/Kintscher, Der Steinhof in Lieme und Engelbert Kaempfer, 2018}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliographie]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: Die Seite wurde neu angelegt: „{{subst:Bibliographie}}“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gib anstelle dieses Textes den Titel ein, wie er in der Bibliographie erscheinen soll.&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{DISPLAYTITLE:Nachname, Titel, Jahr}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliographie]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=In_der_Ecke_10_(Lieme)&amp;diff=71790</id>
		<title>In der Ecke 10 (Lieme)</title>
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		<updated>2026-09-13T16:43:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Lieme&lt;br /&gt;
|Straße=In der Ecke (Lieme)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=10&lt;br /&gt;
|Koordinaten=52.02335, 8.83136&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Lieme&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=-&lt;br /&gt;
}}In der Ecke 10 ist die heutige Adresse des früheren Hofs Steinmeier, auch Steinhof genannt, der sich seit 1854 im Besitz der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Lieme befindet. Als Pfarrhof hatte das Anwesen bis zur Einführung der Straßennamen in Lieme keine Hausnummer. Der Steinhof war im frühen 18. Jahrhundert Wohnsitz des bekannten Arztes und Asienreisenden Engelbert Kaempfer. Er liegt südlich des Dorfkerns von [[Lieme]] nahe der Mündung der Ilse in die Bega.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Steinhof-Lieme-Aquarell.jpg|thumb|Der Steinhof in Lieme. Aquarell von Carl Dewitz, 1882, Lippische Landesbibliothek Detmold, Bild-DB Lippe 5 L 6.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lemgo2016 0086tm.jpg|thumb|Der Steinhof in Lieme 2016, Foto Falko Sieker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Hofes hat zuletzt Heinrich Stiewe ausführlich behandelt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{StieweSteinhof2018}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ursprünglich ein amtsfreier Meierhof im Amt Heerse, einer Villikation der Paderborner Bischöfe, 1036 Tafelgut des Bischofs Meinwerk. Seit 1306 übten die lippischen Edelherren hier Vogteirechte aus, ab 1618 war das Amt dann in lippischem Besitz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LindeAmtsmeierhof2002}}, S. 15 ff. u. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Hof erstmals 1439 als &amp;quot;Steynmeyer&amp;quot; erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lippische Regesten N. F., 1439.10.25.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1580 ging der hochverschuldete Hof von den Vormündern des minderjährigen Anerben für 2.100 Taler an den gräflich-lippischen Rat Dr. Tilemann Erp-Brockhausen und errichtete im Jahr darauf das 1898 abgerissene Wohnhaus. Zwar erhielt Tilmann 1582 eine Konzession zum Bau und Betrieb einer Wassermühle (Mahl- und Ölmühle) auf dem Steinhof, konnte dies jedoch nicht mehr realisieren, da er bereits 1582 verstarb.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 N / Lippische Rentkammer - Gewerbeabgaben, Nr. 1074: Konzession für Tilman Erpbrokhausen, auf seinem Steinhof bei Lieme eine Wassermahl- und -Ölmühle errichten zu dürfen, 1582.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Erben verkauften den Steinhof 1587 für 5.500 Taler an Graf Simon VI. zur Lippe, der ihn 1607 seinem Rat Dr. Johann Erp-Brockhausen in Lemgo, einem der Söhne Tilmanns, als Anerkennung für getreue Dienste schenkte, frei von Abgaben und Diensten, jedoch mit der &amp;quot;Sattelfreiheit&amp;quot;, also der Verpflichtung dem Landesherrn im Kriegsfall ein gesatteltes Pferd zu stellen. Johann verstarb um 1625, seine Witwe Elisabeth Margarethe von Fuhrlohn († 1667) heiratete 1631 den Theologen und Magister [https://lippelex.de/index.php?title=Gisenius,_Johannes_(1577-1658) Johannes Gisenius] (1577–6.5.1658), der allerdings erst ab 1652 dauerhaft auf dem Steinhof wohnte. 1675 erwarb [https://lippelex.de/index.php?title=Kemper,_Johannes_(1610-1682) Johannes Kemper] (1610–1682) den Steinhof zur Nutzung als Alterssitz. 1694 kaufte sein Sohn, der Lemgoer Arzt und Asienforscher [https://lippelex.de/index.php?title=Kaempfer,_Engelbert_(1651-1716) Engelbert Kaempfer] (1651–1716) den Hof im Zuge der Erbauseinandersetzung mit der zweiten Frau seines Vaters, Adelheid Pöppelmann (1637–1721, oo 1658) aus Herford und seinem Halbbruder Johann Daniel.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 27 / Amt Brake, Nr. 112: Persönliche Angelegenheiten der Besitzer des Guts Steinhof zu Lieme / Kämper (Kaempfer), 1698–1743.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1716 durch Erbschaft an seinen Neffen Johann Hermann Kaempfer, der den Steinhof 1724 wegen Überschuldung in einer Zwangsversteigerung an den Detmolder Hofrat Theodor Fuchs verlor. 1733 ließ dieser eine Steinbrücke über die Ilse als repräsentative Hofzufahrt erbauen. Sein Sohn, der Landleutnant Simon Henrich Adolph Joseph Maria Johannes Fuchs, ließ mit seiner Frau Dorothea Elisabeth Strohe 1748 das zweite, heute noch erhaltene Wohnhaus errichten, konnte das Anwesen aber nicht lange halten. 1752 Verkauf für 6.400 Taler an Superintendent [https://lippelex.de/index.php?title=Hildebrand,_Henrich_Philipp_(1682-1762) Henrich Philipp Hildebrand] aus Lüdenhausen. 1759 konnte Fuchs zwar den größten Teil des Anwesens zurückkaufen, doch kam es nach seinem Tod 1763 erneut zur Zahlungsunfähigkeit, ohne dass Zwangsversteigerungstermine Erfolg hatten. Erst 1777 trat mit Stiftsdechant Friedrich Wilhelm Consbruch aus Herford ein neuer Eigentümer auf. Von den Erben der Witwe erwarb nach 1824 Johann Christoph Rhenius den Hof. Rhenius war Rentmeister auf dem Kerßenbrock’schen [[Mönchshof 3 (Barntrup)|Gut Mönchshof]] bei Barntrup. 1857 Kauf durch die ev.-ref. Kirchengemeinde Lieme (1726 von der Lemgoer Landgemeinde St. Johann abgepfarrt), seitdem Pfarrhof.&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
===Hauptgebäude===&lt;br /&gt;
[[Datei:LIE-Steinhof-CDewitz1880_5_L_9.png|thumb|Nördl. Portal, Torbogen von 1581 und Kamin (um 1675) im ehem. Haupthaus, Skizze Carl Dewitz, 1880 (LLB, 5 L 9)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:LIE-Steinhof-CDewitz1882_5_L_8.png|thumb|Kamin im ehem. Haupthaus, perspekt. Ansicht, Skizze Carl Dewitz, 1882 (LLB, 5 L 8)]]&lt;br /&gt;
1581 erbaut, 1898 abgebrochen. Längsdeelenhaus, ursprünglich ein Dreiständerbau, durch Umbau zum Vierständerbau verbreitert (linke Außenwand neu errichtet). Deelenwandständer seitlich des Torbogens beidseitigen mit Kopfbändern ausgesteift. Auf der Giebelschwelle eine Reihe von Brüstungsbohlen mit geschnitzten Fächerrosetten. Innen Lehmdeele, links zuletzt Wohnräume, rechts Stallungen, am Ende der Deele offener Kamin mit volutenförmigen Kragsteinen am Rauchfang, links Fletttür zum Baumhof, rechts Treppe zum Saal.&amp;lt;br&amp;gt;Nach einer Skizze auf einer Flurkarte um 1700 bildete das Haupthaus mit zwei Nebengebäuden eine U-förmige Anlage (Dreiseithof).&amp;lt;ref&amp;gt;{{StieweSteinhof2018}}, S. 4 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fachwerk-Wohnhaus===&lt;br /&gt;
[[Datei:LIE-Steinhof_WPecherc1930_BA_LE-29-29.png|thumb|Steinbrücke und Pfarrhaus (&amp;quot;Fuchs-Bau&amp;quot; von 1748), Foto: Wilhelm Pecher, um 1930 (LLB, BA LE-29-29)]]&lt;br /&gt;
1748 erbauter zweistöckiger Fachwerkbau mit Viertelwalmdach, 8 Fache lang, 5 Fache breit. Zweiflügelige Eingangstür in der Stirnseite, flankiert von den Steintafeln mit Wappen der Bauherrschaft. Ober- und Dachgeschoss über Stichbalken gering vorkragend, Balkenköpfe und Füllhölzer leicht profiliert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{StieweSteinhof2018}}, S. 6 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anbau von 1912 abgebrochen&lt;br /&gt;
===Remise===&lt;br /&gt;
1857 erbaute zweigeschossige Fachwerkremise, im Erdgeschoss vier offene Einfahrten.&lt;br /&gt;
===Brücke===&lt;br /&gt;
Steinerne Bogenbrücke aus Bruchsteinmauerwerk, an der Kopfseite der rechten Brüstungsmauer mit der Datierung 1733. An der Seite zum Hof zwei rund 3 m hohe Sandsteinpfeiler, bekrönt mit Steinkugeln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{StieweSteinhof2018}}, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Ehem. Haupthaus im Torbogen: ANNO 1581&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Brücke: 1733.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:LIE-Steinhof-CDewitz1880_5_L_10.png|thumb|Wappen Fuchs/Strohe 1748, Skizze von Carl Dewitz (?), 1880 (LLB, 5 L 10)]]&lt;br /&gt;
Zwei Wappen am Haus von 1748 links und rechts der Eingangstür.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Links: S. H. A. J. M. J. FUCHS / D. 1. OCT. 1748.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rechts: D. E. FUCHS GEBO. STROHE / D. 1. OCT. 1748.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
1036 Tafelgut des Bischofs Meinwerk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1439 erstmals als Hof &amp;quot;Steynmeyer&amp;quot; erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lippische Regesten N. F., 1439.10.25.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1580 an den gräflich-lippischen Rat Dr. Tilemann Erp-Brockhausen († 1582).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1587 Verkauf an Graf Simon VI. zur Lippe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1607 Schenkung an den Rat Dr. Johann Erp-Brockhausen († 1625).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1631 Heirat seiner Witwe Elisabeth Margarethe von Fuhrlohn († 1667) mit dem Theologen und Magister Johannes Gisenius († 6.5.1658).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1675 Verkauf an Johannes Kemper (1610–1682).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1694 Verkauf an den Lemgoer Arzt und Asienforscher Engelbert Kaempfer (1651–1716).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1716 durch Erbschaft an dessen Neffen Johann Hermann Kaempfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1724 in einer Zwangsversteigerung an den Detmolder Hofrat Theodor Fuchs. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Erbschaft an dessen Sohn, der Landleutnant Simon Henrich Adolph Joseph Maria Johannes Fuchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1752 Verkauf an Superintendent Henrich Philipp Hildebrand aus Lüdenhausen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1759 Rückkauf durch Fuchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1777 Verkauf an Stiftsdechant Friedrich Wilhelm Consbruch aus Herford.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1824 von den Erben der Witwe an Johann Christoph Rhenius, Rentmeister auf dem Kerßenbrock’schen Gut Mönchshof bei Barntrup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1857 Kauf durch die ev.-ref. Kirchengemeinde Lieme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 Kirchengemeinde; Alex. Hoffius, Pastor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 354.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
{{StieweSteinhof2018}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LindeAmtsmeierhof2002}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{StiewePfarrhausbau2000}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SauerländerSteinhof1954}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 27 / Amt Brake, Nr. 109: Kauf und Verkauf des Guts Steinhof zu Lieme, Besitzrechte, Obligationen, 1580-1614, 1653, o. D., enthält u. a. Verzeichnis der zum Steinhof gehörigen Güter und Ästimation des Kaemfperschen Nachlasses, o. D.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 27 / Amt Brake, Nr. 110: Freiheit und Rechte sowie Lasten des Guts Steinhof zu Lieme, 1646, 1679, 1717-1724&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 27 / Amt Brake, Nr. 111: Liegenschaften des Guts Steinhof zu Lieme / Otterkamp, 1698-1724.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 27 / Amt Brake, Nr. 112: Persönliche Angelegenheiten der Besitzer des Guts Steinhof zu Lieme / Kämper (Kaempfer), 1698–1743, enthält u. a. Auseinandersetzung zwischen Dr. Engelbert Kämper (Kaempfer) und dessen Halbbruder Johann Daniel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<updated>2026-09-13T16:39:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: Wappen Fuchs/Strohe 1748, Skizze von Carl Dewitz (?), 1880 (LLB, 5 L 10)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Wappen Fuchs/Strohe 1748, Skizze von Carl Dewitz (?), 1880 (LLB, 5 L 10)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<updated>2026-09-13T16:34:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: Kamin im ehem. Haupthaus, perspekt. Ansicht, Skizze Carl Dewitz, 1882 (LLB, 5 L 8)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Kamin im ehem. Haupthaus, perspekt. Ansicht, Skizze Carl Dewitz, 1882 (LLB, 5 L 8)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
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		<updated>2026-09-13T16:34:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: Nördl. Portal, Torbogen von 1581 und Kamin (um 1675) im ehem. Haupthaus, Skizze Carl Dewitz, 1880 (LLB, 5 L 9)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Nördl. Portal, Torbogen von 1581 und Kamin (um 1675) im ehem. Haupthaus, Skizze Carl Dewitz, 1880 (LLB, 5 L 9)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
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		<updated>2026-09-13T16:32:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: Steinbrücke und Pfarrhaus (&amp;quot;Fuchs-Bau&amp;quot; von 1748), Foto: Wilhelm Pecher, um 1930 (LLB, BA LE-29-29)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Steinbrücke und Pfarrhaus (&amp;quot;Fuchs-Bau&amp;quot; von 1748), Foto: Wilhelm Pecher, um 1930 (LLB, BA LE-29-29)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Tiergarten_(Detmold)&amp;diff=71726</id>
		<title>Tiergarten (Detmold)</title>
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		<updated>2026-09-13T07:08:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=Krummes Haus (Detmold)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=-&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92287, 8.87409&lt;br /&gt;
|Quartiersnummer=-&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Heiligenkirchen&lt;br /&gt;
|Wohnplatz1901=Thiergarten&lt;br /&gt;
|Straße1901=-&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=-&lt;br /&gt;
|ErgänzteNummer1901=103&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Fasanerie im Tiergarten bei Detmold, 1836/37 (auf dem Gelände des LWL-Museums Hellerlecht). Ursprüngliche Wohnplatzbezeichnung: Tiergarten. Ursprünglich zur Gemarkung [[Heiligenkirchen]] gehörend, 1921 nach Detmold umgemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fasanerie ist Teil des ummauerten Tiergartens am Büchenberg, den die Fürsten zur Lippe hier auf dem Gelände des barocken Lustgartens „Friedrichstal“ anlegten. Am 4. August 1819 war &amp;quot;auf Befehl Sr. Durchlaucht des Erbprinzen zur Lippe der Anfang mit der Anlage eines Thiergartens im Büchenberge beym Krummenhause gemacht.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 72 Emmighausen, Tagebuch.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 18. Januar 1836 erteilte [https://lippelex.de/index.php?title=Leopold_II.,_Lippe,_Fürst_(1796-1851) Fürst Leopold II.] der Rentkammer den Auftrag zur Anlage einer Fasanerie.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 93 B I, Tit. 6 Nr. 28, fol. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt; Grundlage war ein von Hofjägermeister von Donop erstelltes Gutachten,&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 93 B I, Tit. 6 Nr. 28, fol. 3 f. &amp;lt;/ref&amp;gt; welches wiederum auf einer Zeichnung der Fasanerie in Niederspier, südlich von Sondershausen in Thüringen, beruhte.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 93 B I, Tit. 6 Nr. 28, fol. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; [https://lippelex.de/index.php?title=Brune,_Ferdinand_(1803-1857) Ferdinand Brunes] Entwurf folgte diesem Vorbild jedoch nicht. Seine Entwurfszeichnungen zeigen einen dreiteiligen eingeschossigen Putzbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. Juni 1836 Einrichtung der Baustelle. Der Zuchtbetrieb konnte schon im Sommer 1837 aufgenommen werden.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 92 R Nr. 841, fol. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis der Neubau soweit getrocknet und bewohnbar war, verging jedoch noch ein Jahr, so dass Fasanenwärter Römer und seine Familie erst im Sommer 1838 einzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem ersten Winter (1837/38) stellte von Donop fest, dass das Winterhaus für die Fasanen ungeeignet war.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 92 R Nr. 841, fol. 79&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde daraufhin ein eigenes Winterhaus aus Fachwerk errichtet. Der Versuch, im Büchenberg Fasanen zu züchten, war nicht von Erfolg gekrönt. So gab man die Fasanenzucht nach wenigen Jahren wieder auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1849 übergab Fürst Leopold II. den Tiergarten mitsamt der Fasanerie seinem Sohn [https://lippelex.de/index.php?title=Woldemar,_Lippe,_Fürst_(1824-1895) Woldemar]. Das Fasaneriegebäude wurde nun als Gestüt für die fürstliche Pferdezucht genutzt. 1850 entstand gegenüber der Fasanerie das sogenannte Fouragehaus, ein Fachwerkgebäude ähnlicher Gestalt, in dem das Pferdefutter gelagert wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1932 Planung und Bau eines Pferdestalls für die Reit- und Fahrschule (abgängig). Nach Überlassung an die SA 1934 Bau eines Mannschaftsgebäudes (abgängig).&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 102 B Detmold / Landesbauamt Detmold, Nr. 186 bis 205: Neubau der Reitschule der SA im Tiergarten Detmold, 1934–1935.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936/37 Umbau des Mannschaftsgebäudes für eine 2/3-Bereitschaft der motorisierten Gendarmerie bzw. Straßenpolizei nach einem Musterbauplan des Reichsführers SS.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 102 B Detmold / Landesbauamt Detmold, Nr. 187.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; L 102 B Detmold / Landesbauamt Detmold, Nr. 206 bis 207.&amp;lt;/ref&amp;gt; Umfasste auch einen Exerzierplatz, Sportplatz und Kleinkaliber-Schießstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1944 nicht realisierte Planung eines Luftschutzstollens für das Rheinisch-Westfälische Kohlensyndikat.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 80.22 / Regierung/Landesregierung Lippe - Bauabteilung, Nr. 586.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975 Umzug der Bereitschaftspolizei nach Schloß Holte-Stukenbrock, Bereitschaftspolizei-Abt. VII.&amp;lt;ref&amp;gt;Institut der Aus- und Fortbildung der Polizei NRW (Hg.), Das Institut für Aus- und Fortbildung der Polizei Nordrhein-Westfalen vom Gestern zum Heute. Eine Chronik der Jahrzehnte, Selm 2005, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem Nutzung des ehemaligen Fasanerie-Gebäudes durch das Westfälische Freilichtmuseum (jetzt: LWL-Freilichtmuseum) als Nachtwächter-Station und Magazin, seit 19903 wird hier eine Dauerausstellung zur historischen Nutzung des Gebäudes gezeigt. Abbruch des Fouragehauses und Pferdestalls 1975, Abbruch des Mannschaftsgebäudes um 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:(029b-2) Fasanerie P1010634.JPG|thumb|Fasanerie Friedrichstal bei Detmold, Ansicht von Süden, rekonstruierter Zustand um 1905, 2011, Foto: Joachim Kleinmanns]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Fasanerie_D73-4-13413.jpg|thumb|Entwurf des Fasaneriegebäudes im Tiergarten, Grundrisse, Ferdinand Brune, 1836, LAV NRW OWL, D 73 /4 Nr. 13413]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der klassizistische Baukörper ist streng symmetrisch aufgebaut; er besteht aus einem größeren rechteckigen Mittelbau (ca. 11,30 mal 8,00 m) und zwei seitlichen rechteckigen Flügeln (ca. 9,90 mal 5,80 m), jeweils eingeschossig und mit Satteldächern versehen. Die Vorderansicht weist nach Süden. An den Wohnbau in der Mitte schließen sich seitlich die beiden Stallflügel an. Inmitten der Wohnteilfassade befindet sich die kassettierte Haustür mit Oberlicht, zu der drei Sandsteinstufen hinaufführen. Zu jeder Seite der Tür gliedert ein großes gekuppeltes Fenster die Fassade. In den seitlichen Flügeln waren Balz-, Brut- und Aufzuchtkammern, das Winterhaus für die Fasanen, eine „Utensilienkammer“ sowie ein Stall für Schwein und Kuh zur Selbstversorgung untergebracht. Wie im 19. Jahrhundert üblich, ist im Stall ein Abort angelegt. Durch einen Mauerdurchlass rutschten die Fäkalien nach draußen in die Düngergrube vor der Giebelwand. Während die jeweils dem Wohnteil nächstgelegenen Räume Türen in der Vorderseite hatten, befanden sich die Türen der äußeren Räume nach Norden hin, also zur Rückseite. So öffneten sich die Brut- und Aufzuchtkammern für die Fasanen zur Sonne und den Freilaufgehegen, während der Geräteraum und der Viehstall davon unabhängig zu betreten waren. Kleinere, hochgelegene Fenster, jeweils der Tür gegenüber, ermöglichten eine gute Durchlüftung aller Ställe. In den Giebelseiten befanden sich Luken für die Dachböden und in der Ostseite eine kleine Öffnung zum Entmisten des dort gelegenen Viehstalls. Die rückwärtige Traufseite war weniger streng symmetrisch angelegt als die Vorderseite. Hier rückte die Küchentür, anders als die vordere Haustür, aus der Mittelachse nach Westen, da die Küche im Unterschied zum Hausflur ein großes Fenster neben der Küchentür benötigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wohnung des Fasanenwärters und seiner Familie bestand aus einem Hausflur, der zur dahinterliegenden Küche führt, und Stube und Kammern seitlich. Gekocht wurde am offenen Herdfeuer auf einem gemauerten Herd mit Eisenrost. Ein Rauchfang ruhte auf seitlichen Mauervorlagen. Die Rückseite der Feuerstelle zur Schlafkammer hin war als Brandmauer aus Backstein gemauert. Auch der Rauch des Hinterladers, mit dem die Stube beheizt wurde, gelangte in den Rauchfang und wurde in einem Schornstein über Dach geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 2000 Rekonstruktion des Zustandes um 1900 als Gestütswärter-Wohnung mit Zwerchhaus über dem Eingang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentümer*innen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1836 Fürstliche Rentkammer, Forstdirektion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 Freistaat Lippe (Domänenabteilung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 Verpachtung an den Verband Lippischer Pferdezüchter. Der Zuchtdirektor Dr. phil. Alfred Stender wohnte in [[Paderborner Straße 11 (Heiligenkirchen)|Paderborner Straße 11]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 (Adressbuch) Lippischer Staat, Gestütswärterhaus; Bewohner: August Wehrmann, Gestütswärter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 Reit- und Fahrschule, nach kurzer Zeit der SA überlassen (bis 1939).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 Verkauf an die Gendarmerie-Bereitschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewohner*innen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14.4.1837 Ludwig Römer von Berlebeck Nr. 40 zum Fasanenwärter in der Friedrichsthaler Fasanerie ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Kleinmanns, „Fasanerie im hiesigen Thiergarten“. Zur Baugeschichte der fürstlich-lippischen Fasanerie auf dem Gelände des Freilichtmuseums, in: Stefan Baumeier und Jan Carstensen (Hg.), Beiträge zur Volkskunde und Hausforschung, 8, Detmold 1999, S. 105–122&amp;lt;/ref&amp;gt;, seit 12.2.1832 verheiratet mit Henriette Grote von [[Paderborner Straße 67 (Heiligenkirchen)|Heiligenkirchen Nr. 38]], Einzug jedoch erst im Sommer 1838.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1849 Gestütswärter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1894 Tötemeyer, Gestütswärter.&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbuch der Residenzstadt Detmold. 4. Aufl., Detmold 1894.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1897 Tötemeyer, Gestütswärter.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch der Residenzstadt Detmold. 5. Aufl., Detmold 1897.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 Fürstlicher Wagenmeister Philipp Meise.&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 Wehrmann, Wagenhalter.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreß- und Geschäfts-Handbuch der Residenzstadt Detmold, Detmold 1909.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 (Volkszählung) Pferdepfleger August Wehrmann, Ehefrau Henriette, Tochter Lina, Sohn Heinrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 Eigentümer: Lippischer Staat; Bewohner*innen: August Wehrmann, Gestütswärter; Oskar Wittgrewe, Chauffeur.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch der Landeshauptstadt Detmold, Detmold 1925, S. 143.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 Fohlenwärter August Wehrmann; Frl. Minna Wehrmann.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KleinmannsNutzen1996}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KleinmannsFasanerie1999}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KleinmannsLandbaumeister2024}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, D 73 Tit. 4 Nr. 13412: Entwurf zur Anlage einer Fasanerie, Brune 1836.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, D 73 Tit. 4 Nr. 13413: Entwurf zur Anlage einer Fasanerie, Brune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 93 B I Tit. 6 Nr. 28: Fasanerie im Büchenberg, 1836.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 93 B I Tit. 6 Nr. 29: Erbauung eines Fasanerie-Hauses im Tiergarten, 1836&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 77 A Nr. 56: Forstpolizeiliche Anordnungen zum Schutz der Fasanerie im Büchenberg b. Detmold, 1837.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 92 R Nr. 841: Bau einer Fasanerie im Tiergarten bei Detmold sowie Herrichtung der erforderlichen Wege, 1836–1840&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 92 R Nr. 840: Bauten und Reparaturen am Krummen Haus und Nebengebäuden sowie an den Anlagen im Büchenberg und an der Fasanerie im Tiergarten, Bd. 4, 1841–1909.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 93 / Lippische Forstverwaltung und Forstgericht, Nr. B I Tit. 6 Nr. 29: Erbauung eines Fasanerie-Hauses im Tiergarten, 1836&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 93 B I Tit. 6 Nr. 34: Überlassung der Fasanerie und des Tiergartens an den Prinzen Woldemar zur Benutzung als Gestüt und Weidekamp, 1850.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 92 P Nr. 1347: Überlassung des Tiergartens und der ehemaligen Fasanerie an den Prinzen Woldemar zur Benutzung als Stall und Weidekamp, 1850–1857, 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 102 B Detmold / Landesbauamt Detmold, Nr. 275: Unterhaltung, Instandsetzung und Ausbau der Gebäude im Tiergarten Detmold, 1923, 1937–1938.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 80.20 / Regierung/Landesregierung Lippe - Domänenabteilung, Nr. 424: Bauten und Reparaturen an den Gebäuden im Tiergarten; 1920–1941, darin: Zeichnungen des Unterkunftsgebäudes und des Pferdestalls der Reitschule im Tiergarten, 1934.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 92 R / Lippische Rentkammer - Bausachen, Nr. 382: Gestütsgebäude im Tiergarten, 1896–1911.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 80.20 / Regierung/Landesregierung Lippe - Domänenabteilung, Nr. 403: Auflösung bzw. Einschränkung des Sennergestüts Lopshorn und Verpachtung des Tiergartens an den Verband Lippischer Pferdezüchter, Bd. 3, 1920–1938.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 92 R 1 / Lippische Rentkammer - Hof- und Domanialbauverwaltung, Nr. 55: Tiergarten bei Detmold: Reparaturen an den Gestütsgebäuden, Unterhaltung der Baumschule, 1873–1912.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, D 73 / Allgemeine Kartensammlung, Nr. 4/13562 bis 13594: Pläne zum Bau einer Polizeistation und Reitschule im Tiergarten bei Detmold, 1932–1959.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 80.22 / Regierung/Landesregierung Lippe - Bauabteilung, Nr. 780: Umbau des Pferdestalls im Tiergarten Detmold, 1928, enthält auch Verlegung des Betriebs des Verbands der Lippischen Pferdezüchter von Lopshorn in den Tiergarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 80.22 / Regierung/Landesregierung Lippe - Bauabteilung, Nr. 586: Projektierter Bau eines Luftschutzstollens für das Rheinisch-Westfälische Kohlensyndikat im Tiergarten bei Detmold, 1944.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, D 73 / Allgemeine Kartensammlung, Nr. 4/17588 bis 17590: Zeichnungen über ein Mannschaftsgebäude der SA-Reit- und Fahrschule im Tiergarten bei Detmold (4 Blatt, Grundrisse und Ansichten), 1934.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, D 73 / Allgemeine Kartensammlung, Nr. 4/17677: Zeichnungen über ein Mannschaftsgebäude der SA-Reit- und Fahrschule im Tiergarten bei Detmold (4 Blatt, Grundrisse und Ansichten), 1934.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 102 B Detmold / Landesbauamt Detmold, Nr. 186 bis 205: Neubau der Reitschule der SA im Tiergarten Detmold, 1934–1935.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 102 B Detmold / Landesbauamt Detmold, Nr. 206 bis 207: Ausbau der Reitschule im Tiergarten Detmold zwecks Unterbringung einer 2/3-Bereitschaft der motorisierten Gendarmerie bzw. Straßenpolizei, 1936–1937.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  [[Kategorie:Tiergarten (Detmold)]] [[Kategorie:Steuerfreie Hausstätte]] [[Kategorie:Fasanerie]] [[Kategorie:Ferdinand Brune]] [[Kategorie:Wohnplatz]] [[Kategorie:Wohnplatz in Heiligenkirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
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		<title>Grotte, Wohnplatz in Heiligenkirchen)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;{{Wohnplatz info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Heiligenkirchen&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92364, 8.86681&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Einzig aus dem 1966 abgebrochenen Zollhaus bestehend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Paderbornerstr-Zollhaus_BADT-15-47.jpg|thumb|Ansicht von Nordosten, 1958, Foto: H. Schäfer, LLB, BA DT-15-47]]&lt;br /&gt;
Gegenüber dem Mausoleum an der Paderborner Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Als dieser Wohnplatz 1803 mit dem Bau des [[Zollhaus (Detmold)|Zollhauses]] am Abzweig der Heiligenkirchener Chaussee von der Hiddeser Chaussee in der Inselwiese entstand, war die ehemalige Grotte der barocken &amp;quot;Friedrichstaler Anlagen&amp;quot; noch nicht zum Mausoleum umgebaut. Mit dem Abbruch des Zollhauses 1966 wurde dieser Wohnplatz aufgegeben. Weitere Wohnhäuser waren an dieser abgelegenen Stelle nicht entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Wohnplatz &amp;quot;Grotte&amp;quot; in der Bauerschaft [[Heiligenkirchen]], spätestens seit 1894 Adresse &amp;quot;Zollhaus&amp;quot; (Adressbuch). Um 1920 Umgemeindung nach Detmold.&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Einzelnes Wohnhaus mit Wegegelderhebungs-Station.&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Nach der gegenüberliegenden Grotte, einer barocken Parkstaffage, benannt. Die Grotte wurde 1855–1857 zum fürstlichen [[Mausoleum (Detmold)|Mausoleum]] umgebaut.&lt;br /&gt;
==Hausstätten==&lt;br /&gt;
* [[Zollhaus (Detmold)|Zollhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Objekte==&lt;br /&gt;
* [[Mausoleum (Detmold)|Mausoleum]]&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
{{KleinmannsZollhaus2023}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohnplatz]] [[Kategorie:Wohnplatz in Heiligenkirchen]] [[Kategorie:Aufgegebener Wohnplatz]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;{{Wohnplatz info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Heiligenkirchen&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
An dieser Stelle bitte eine kurze Einleitung einfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
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==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
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==Ortsname==&lt;br /&gt;
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==Hausstätten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
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==Weblinks==&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
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{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: Die Seite wurde neu angelegt: „{{subst:Wohnplatz}}“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Wohnplatz_info}}An dieser Stelle bitte eine kurze Einleitung einfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Hausstätten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Wohnplatz]] [[Kategorie:Wohnplatz in ...]] [[Kategorie: ... /=Status des Ortes/]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.90798, 8.87547&lt;br /&gt;
}}Die Bauerschaft Heiligenkirchen entstand in der karolingisch-ottonischen Siedlungsperiode mit vier Höfen im Bereich einer älteren sächsischen Siedlung &amp;quot;Wamelincthorp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
[[Datei:Christian Schrot_Westphalia totius_1579.jpg|thumb|Heiligenkirchen als &amp;quot;Heijligeberg&amp;quot; auf der Landkarte &amp;quot;Westphalia totius&amp;quot; des Christian Schrot aus dem Jahr 1579 (Ausschnitt), Norden links]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heiligenkirchen um 1800.jpg|mini|Heiligenkirchen um 1800, Kartenausschnitt&amp;lt;br /&amp;gt;Carte vom Fürstenthum Lippe&amp;lt;br /&amp;gt;[https://www.archive.nrw.de Archive NRW] Karten A 11725]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hk_Wappen_LZ_75_1954.png|thumb|Wappen der Gemeinde Heiligenkirchen, aus: Erich Kittel: Die Wappen und Siegel der Gemeinden ..., in: Lippische Heimat 31 (1954), LLB: Signatur Lz 75]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Heiligenkirchen liegt 3 Kilometer Luftlinie südlich der Kernstadt [[Detmold]] im Tal der Berlebecke auf einer Höhe von etwa 140–160 m ü. NN. Im Nordosten begrenzt der Königsberg (220 m ü. NN) das Tal, im Südwesten der Höhenzug des Teutoburger Waldes mit der Grotenburg (386 m ü. NN). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während letztere aus Osning-Sandstein und mittlerem Keuper besteht, bilden oberer und unterer Muschelkalk den Königsberg. Den Talboden prägt Auelehm. Am westlichen Ufer der Berlebecke hat sich zwischen den Zuflüssen der Berlebecke fruchtbarer Lössboden abgelagert. Die wasserreichsten dieser Bäche sind, von Süd nach Nord, der Silberbach, der Bergmolchbach und der Grüttersbach. Von Osten mündet nur am südlichen Dorfrand die Wiembecke in die Berlebecke. Im weiteren Verlauf bleibt das Ostufer ohne Zuflüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiligenkirchen ist seit 1970 ein Ortsteil der Stadt Detmold. Bis 1879 war es selbständige Bauerschaft in der Vogtei Falkenberg,  Amt Detmold, von 1879 bis 1932 Gemeinde in der Amtsgemeinde Detmold, Verwaltungsamt Detmold und von 1932 bis 1969 Gemeinde im Kreis Detmold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiligenkirchen war seit dem Mittelalter Mittelpunkt eines Kirchspiels, der heutigen ev.-ref. Kirchengemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohnplätze der politischen Gemeinde Heiligenkirchen waren 1901:&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 211.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Büchenberg (Post Detmold)&lt;br /&gt;
* [[Grotte, Wohnplatz in Heiligenkirchen)|Grotte]] (Post Detmold)&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen (Post Heiligenkirchen)&lt;br /&gt;
* [[Krummes Haus (Detmold)|Krummehaus]] (Post Detmold)&lt;br /&gt;
* Schanze (Post Detmold), politisch teilweise auch zu [[Hiddesen]]&lt;br /&gt;
* [[Schling, Wohnplatz in Heiligenkirchen|Schling]] (Post Heiligenkirchen), politisch bis 1935 teilweise zu [[Berlebeck]]&lt;br /&gt;
* Sophienanstalt&lt;br /&gt;
* [[Tiergarten (Detmold)|Tiergarten]] (Post Detmold)&lt;br /&gt;
* [[Unterer Weg 12 (Heiligenkirchen)|Tötehof]] (Post Heiligenkirchen)&lt;br /&gt;
* [[Am Rautenberg 15 (Heiligenkirchen)|Wantrup]] (Post Heiligenkirchen)&lt;br /&gt;
* Wellnerberg (Post Heiligenkirchen), politisch teilweise auch zu [[Hornoldendorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 wurden die bis dahin zu [[Berlebeck]] gehörenden Hausstätten im Wohnplatz Schling nach Heiligenkirchen umgemeindet. Büchenberg, [[Krummes Haus (Detmold)|Krummes Haus]], Grotte und [[Tiergarten (Detmold)|Tiergarten]] lagen auf Heiligenkirchener Gemarkung, unterlagen der (Detmolder) Neustädter Jurisdiktion und zählten kirchlich zur Landgemeinde Detmold. Sie wurden nach [[Detmold]] umgemeindet. Die Heiligenkirchener Hausstätten des Wohnplatzes Schanze ([[Dehlenkamp (Hiddesen)|Dehlenkamp]], [[Friedenstal (Hiddesen)|Friedenstal]]) und im [[Cheruskerweg (Hiddesen)|Cheruskerweg]] wurden nach [[Hiddesen]] umgemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die Entstehung des Ortes Heiligenkirchen ist eine Folge der karolingischen Territorial- und Siedlungspolitik. 783 hatte [https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_der_Große Karl der Große] die Sachsen im Theomalli-Gau besiegt. Zur Sicherung des eroberten Gebietes wurden Hofverbände (Villikationen) gegründet, die spätestens im frühen 11. Jahrhundert dem Paderborner Bischof unterstanden und ihre Abgaben dorthin abliefern mussten. Villikationen dienten der Versorgung des Grundherrn, sie wurden daher auch Tafelgüter genannt, die in diesem Fall die Tafel des Paderborner Bischofs deckten. Solche Villikationen sind gekennzeichnet durch geschlossenen Landbesitz, ertragreichen Lössboden, die Lage des Hofes inmitten des Besitzes und einer Eigenkirche auf dem Haupthof – ein Vorgang, wie er ähnlich in Stapelage, Meinberg, Heiden und Wöbbel stattfand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Quellenlage ist allerdings so dürftig, dass es keinen Beleg dafür gibt, dass Heiligenkirchen Königsgut gewesen ist. In ganz Lippe ist nur die &amp;quot;curtis dominicalis&amp;quot; in [[Schieder]] als Königsgut belegt, welches 997 in kirchlichen Besitz, nämlich des Magdebuger Erzbistums, überging.  Bewertet man aber die Indizien, so darf die These wohl als hochwahrscheinlich bestehen. Und auch das Königsgut Heiligenkirchen dürfte spätestens um 1000 in dem Besitz eines Bistums, nämlich des Paderborners, gelangt sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Linde, Ortsnamen und Grundherrschaft im Frühmittelalter. Das Beispiel des Tafelgutes der Bischöfe von Paderborn, in: Mareike Menn u. Michael Strohmer (Hg.), Total Regional. Studien zur frühneuzeitlichen Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Festschrift für Frank Göttmann zum 65. Geburtstag, Regensburg 2011, S. 33–51.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villikation Heiligenkirchen umfasste einen Haupthof (&amp;quot;curtis dominicalis&amp;quot;) und drei davon abhängige Hufen (mittelniederdeutsch: &amp;quot;hove&amp;quot;), die von hörigen Bauern eigenverantwortlich bewirtschaftet wurden. Während der Haupthof mit drei Königshufen Land ausgestattet wurde (rund 134 Hektar), erhielten die anderen die Hälfte, jeweils eineinhalb Königshufen. Der Schwerpunkt der Siedlung lag mit drei Höfen links der Berlebecke. Als einziger wurde der Haupthof rechts vom Bachlauf positioniert, was ihm den Namen „Meier over dem Water“ oder kurz [[Königstraße 2 (Heiligenkirchen)|Watermeier]] eintrug. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei anderen Höfe können als die heute noch vorhandenen Höfe [[Denkmalstraße 55 (Heiligenkirchen)|Köllermeier]], [[Am Rautenberg 15 (Heiligenkirchen)|Meier zu Wantrup]] und [[Unterer Weg 12 (Heiligenkirchen)|Teutmeier]] identifiziert werden. Sie befinden sich in Streulage auf den Lössterrassen, die sich zwischen den Zuflüssen der Berlebecke gebildet haben. Jeder Hof ist mit frischem, quellnahem Wasser versorgt. Der Schwerpunkt der Siedlung hat sich vom sächsischen &amp;quot;Wamelincthorp&amp;quot; in der Frankenzeit etwas nach Süden verschoben. Über dem Wamelincthorp war der Hof &amp;quot;Meyger to Wamelynchtorpe&amp;quot;, dessen Name sich später zu &amp;quot;Meyer zu Wantrup&amp;quot; verschliff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Jahrhunderte war Heiligenkirchen eine aus wenigen Höfen bestehende -trup-Siedlung, deren Zentrum um die Kirche lag. Diese steht an der Stelle der Eigenkirche der &amp;quot;curtis dominicalis&amp;quot;, des späteren Hofs Watermeier. Es kann sich bei ihr um die in der [https://de.wikipedia.org/wiki/Vita_Meinwerci Vita Meinwerci] genannte Kirche in &amp;quot;Theotmalli&amp;quot; handeln. Karl der Große hatte hier nach seiner gewonnenen Schlacht gegen die Sachsen (783) eine Kirche errichten lassen. 799 stiftete [https://de.wikipedia.org/wiki/Leo_III._(Papst) Papst Leo III.] anlässlich seines Besuches in Paderborn dieser Kirche in Theotmalli einen prächtigen Altarstein. &amp;quot;So kam das Kirchspiel (Pfarrbezirk) zu dem Namen Heiligenkirchen. Es gibt sogar Hinweise darauf, dass Papst Leo III. selbst in Heiligenkirchen war&amp;quot;, schreibt Adolf Schüttler 2001.  1022 musste der Altarstein jedoch an das Kloster Abdinghof in Paderborn abgeben werden, wo er in der Krypta der neuen Klosterkirche seinen Platz fand. Als Grundherr konnte der Bischof dies verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Teilungen und Rodungen nahm die Zahl der Hofstellen vor allem im 12. Jahrhundert zu. Im ältesten lippischen Schatzregister um 1390 gab es im Kirchspiel Heiligenkirchen neben den vier Meierhöfen bereits dreizehn weitere steuerpflichtige &amp;quot;Kolonate&amp;quot;: &amp;quot;In deme dorpe de Soneke, de Kolmeyger (Köllermeier), de Swolner (Wellner), Sysenop (Siesenop), Dammeyger (Dammeier), de grote Goschalk (Grote), Cord de Herde, Bolte, de Lange, Henne Hopen, Wemere, Hermann Stryke, Hermann tor Molen (Mühle), de Meyger ouer dem Watere (Watermeier), de Meyger to Wamelynchtorpe (Meier zu Wantrup). In dem Toyte Waremeyger (Teutmeyer), Nolte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofstellen [[Am Silberbach 5 (Heiligenkirchen)|Dammeier]], de Soneke (später: [[Unterer Weg 87 (Heiligenkirchen)|Timmerhans]]) und [[Externsteinestraße 9 (Heiligenkirchen)|Grote]] wurden mit jeweils rund 20 Hektar vom Hof Watermeier abgespalten. Das kann erst nach 1036 geschehen sein, denn als in diesem Jahr das Zehntrecht an das neu gegründete Paderborner Busdorf-Stift übertragen wurde, war der Hof noch eine &amp;quot;curtis dominicalis&amp;quot;. Wahrscheinlich fand der Teilungsvorgang im 12. Jahrhundert statt. Während Grote inmitten seines geschlossenen Besitzes rechts der Berlebecke baute, siedelten die beiden anderen nahe dem Kirchhof, trotzdem sie vorwiegend rechts der Berlebecke, am Königsberg, Streubesitz erhielten. Auch der Hof Wellner ist aus dem ursprünglichen Königshof herausgelöst und baute links der Berlebecke, obwohl sein Land auf dem rechten Ufer lag. Erst 1852 versetzte er sein Haus vom Krugplatz auch dorthin ([[Schauinsland 27 (Heiligenkirchen)|Schauinsland 27]]). Vom Hof Köllermeier wurde das Kolonat Siesenop abgespalten. Lediglich der Meier zu Wantrup konnte seinen Landbesitz zusammenhalten und wurde dadurch zum größten Hof der Bauerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis um 1900 ist Heiligenkirchen eine landwirtschaftlich geprägte Streusiedlung, die auf vier großen Höfen gründet und durch Höfeteilungen zu einer größeren Zahl an Stätten oder Kolonaten kam. Im 19. Jahrhundert führte das Bevölkerungswachstum zur Bildung zahlreicher Binnenkotten und Neuwohnerstätten, meist als Straßenkötter. Der Schwerpunkt verschob sich durch den Chausseebau zur [[Paderborner Straße (Heiligenkirchen)|Paderborner Straße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Umzug des Wellnerschen Kolonats Nr. 9 auf den Wellnerberg und der Errichtung eines großen Bruchsteinhauses als Gasthaus auf dem ehemaligen Wellnerschen Hofraum begann an der heutigen [[Denkmalstraße (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße]] ab 1852 eine Siedlungsverdichtung in einer dorf-untypischen Massivbauweise, welche der Straße den Namen &amp;quot;Neustadt&amp;quot; einbrachte. 1894 begann auch die Aufsiedlung des [[Hohler Weg (Heiligenkirchen)|Hohlen Wegs]] von der Denkmalstraße ausgehend nach Süden. Ab 1903 erschloss der &amp;quot;Gemeinnützige Bauverein GmbH&amp;quot; die [[Simonshöhe (Heiligenkirchen)|Simonshöhe]] und es entstanden private Neubauten [[Am Krugplatz (Heiligenkirchen)|Am Krugplatz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1900 kam es zu einer mehr oder weniger planmäßigen Anlage einer dem Dorf fremden und ebenso dorffern an der nördlichen Peripherie gelegenen Villenkolonie durch die Investoren Rentner Friedrich Pieper und Holzhändler Conrad Urhahn.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C III Nr. 366 Art.-Nr. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Pieper wurde die Siedlung [[Friedrichshöhe (Heiligenkirchen)|Friedrichshöhe]] benannt und später auch die dort gelegene [[Friedrich-Pieper-Straße (Heiligenkirchen)|Friedrich-Pieper-Straße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
* Flurkarte Heiligenkirchen/Berlebeck 1776 (LAV NRW OWL, D 73 Nr. 4/6395)&lt;br /&gt;
* Besitzstand um 1880 der Bauerschaft Heiligenkirchen, bearb. nach Unterlagen des Katasteramtes Detmold von Architekt Richard Schluckebier, Gohfeld, M = 1: 5.000 (LAV NRW OWL, D 73 Tit. 5 Nr. 1492)&lt;br /&gt;
* Ausschnitt der Karte von Berlebeck-Schling 1879, bearb. von Architekt Richard Schluckebier, Gohfeld, M = 1: 5.000 (LAV NRW OWL, D 73 Tit. 5 Nr. 1495/1496)&lt;br /&gt;
* Flurkarte Gemarkung Heiligenkirchen Nr. 41 Kreis Detmold, Flur 1 bis 6, 1954, M = 1: 2.000 (LAV NRW OWL, D 73 Kat. Lippe 1 Nr. 2082/02/011 bis 2082/02/061)&lt;br /&gt;
* Ansicht von Norden, Aquarell, Carl Dewitz, 1883 (LLB: BADT-53-12)&lt;br /&gt;
* Ansicht von Nordosten, Zeichnung, Carl Dewitz, um 1880 (LLB: BADT-53-13)&lt;br /&gt;
* Ansicht von Nordosten, Fotografie, um 1900 (LLB: ME-PK-24-121)&lt;br /&gt;
* Ansichten von Nordosten, Fotografien, um 1909 (LLB: HSA 129 und 130)&lt;br /&gt;
* Ansicht von Süden, Fotografie, um 1935 (LLB: ME-PK-24-134)&lt;br /&gt;
* Luftbild von Südosten, Fotografie, um 1950 (LLB: ME-PK-24-125)&lt;br /&gt;
* Luftbild von Südosten, Fotografie, um 1955 (LLB: ME-PK-24-157)&lt;br /&gt;
* Ansicht von Osten, Fotografie, um 1960 (StA DT: DT BA 1131)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Der Name beruht auf dem frühen Bau der [[Kirche in Heiligenkirchen|Kirche]], die als [[Eigenkirche]] auf dem Haupthof [[Königstraße 2 (Heiligenkirchen)|Watermeier]] Ende des 8. oder Anfang des 9. Jahrhunderts erbaut wurde. Anfang des 11. Jahrhunderts wird der Name Heiligenkirchen erstmals urkundlich in der Schreibweise &amp;quot;Halugokircan&amp;quot;, &amp;quot;Halogokircan&amp;quot; bzw. &amp;quot;Helagankyrcan&amp;quot; dokumentiert, und zwar in der [https://de.wikipedia.org/wiki/Vita_Meinwerci Vita Meinwerci], der um 1160 verfassten Lebensbeschreibung des Paderborner Bischofs Meinwerk, dessen Amtszeit von 1009 bis 1036 währte. Die beiden Erwähnungen sind nicht datiert, aber eingrenzbar auf den Zeitraum zwischen der Weihe des wiederaufgebauten Paderborner Doms 1015 und dem Tod Meinwerks 1036. Wahrscheinlich ist eine zeitliche Nähe zum Jahr 1015.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Sprachwissenschaftlerin Birgit Meineke zeigte, bedeutet der Name &amp;quot;(bei der) Kirche der Heiligen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{MeinekeOrtsnamen2010}}, S. 212f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Heiligen waren der heilige [https://de.wikipedia.org/wiki/Stephan_I._(Bischof_von_Rom) Stephanus], dessen Reliquien &amp;quot;mit denen vieler anderer Heiliger&amp;quot; in der Kirche ruhten, und [https://de.wikipedia.org/wiki/Kosmas_und_Damian Cosmas und Damian], syrische Zwillingen, die sich zum Christentum bekannt hatten, als Ärzte unentgeltlich Kranke behandelten und später – dazu gibt es widersprüchliche Überlieferungen – vielleicht als Märtyrer starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausnummern==&lt;br /&gt;
Die Höfe erhielten erst 1766 mit der &amp;quot;Verordnung wegen Numerirung der Häuser&amp;quot; eine Nummer zur Unterscheidung. Bis dahin orientierte man sich am Hofnamen. Die Zahl der Hausstellen in Heiligenkirchen war zu dieser Zeit mit 25 Kolonaten noch sehr überschaubar. Üblicherweise behielt ein Hof auch bei Besitzerwechsel, etwa Einheirat eines Mannes bei weiblicher Hoferbin, den bekannten Hofnamen, den der Mann als Familiennamen annahm. Gleiches galt auch für einen Pächter. Diese Hofnamensitte bestand in Lippe ohne rechtliche Einschränkung bis 1864. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nummerierung folgte der Hofgröße. Die Fortschreibung der Hausnummern bei neu entstehenden Kolonaten erfolgte dann aber notgedrungen chronologisch. Diese Regelung der Nummernvergabe war bis zur Kommunalreform 1970 in Kraft, als die Einführung einer straßenweisen Zählung mit ungeraden Nummern auf der rechten und geraden Nummern auf der linken Straßenseite erfolgte. Um 1960 hatten die Straßen überhaupt erst eine amtliche Bezeichnung erhalten. Diese Umstellung der Hausnummern wurde im 20. Jahrhundert durch die enorme Zunahme an Wohnhäusern notwendig. Heiligenkirchen hatte 1648 erst 15 Kolonate, 200 Jahre später waren es 50 und 1910 schon 145 Wohnhäuser. Die vermutlich letzte fortlaufende Hausnummer war 1964 die 523 (heute: [[Friedrich-Pieper-Straße 2 (Heiligenkirchen)|Friedrich-Pieper-Straße 2]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkordanz der alten Hausnummern zu den aktuellen Adressen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 1 = [[Am Rautenberg 15 (Heiligenkirchen)|Am Rautenberg 15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 2 = [[Königstraße 2 (Heiligenkirchen)|Königstraße 2]] und [[Paderborner Straße 79 (Heiligenkirchen)|Paderborner Straße 79]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 3 = [[Denkmalstraße 55 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 55]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 4 = [[Unterer Weg 12 (Heiligenkirchen)|Unterer Weg 2–14]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 5 = [[Unterer Weg 87 (Heiligenkirchen)|Unterer Weg 87]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 6 = [[Am Silberbach 5 (Heiligenkirchen)|Am Silberbach 5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 7 = [[Warweg 7 (Heiligenkirchen)|Warweg 7]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 8 = [[Externsteinestraße 9 (Heiligenkirchen)|Externsteinestraße 9]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 9 = [[Schauinsland 27 (Heiligenkirchen)|Schauinsland 27]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 10 = [[Denkmalstraße 31 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 31]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 11 = [[Denkmalstraße 41 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 41]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 12 = [[Kirchweg 24–26 (Heiligenkirchen)|Kirchweg 24–26]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 13 = [[Denkmalstraße 29 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 29]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 14 = [[Denkmalstraße 27 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 27]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 15 = [[Kirchweg 15 (Heiligenkirchen)|Kirchweg 15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 16 = [[Kirchweg 12 (Heiligenkirchen)|Kirchweg 12]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 17 = [[Denkmalstraße 23 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 23]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 18 = [[Am Silberbach 3 (Heiligenkirchen)|Am Silberbach 3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 19 = [[Denkmalstraße 86 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 86]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 20 = [[Denkmalstraße 103 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 103]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 21 = [[Ellernbruchweg 2b (Heiligenkirchen)|Ellernbruchweg 2b]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 22 = [[Ellernbruchweg 3 (Heiligenkirchen)|Ellernbruchweg 3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 23 = [[Ostertalstraße 1 (Heiligenkirchen)|Ostertalstraße 1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 24 = [[Kirchweg 11 (Heiligenkirchen)|Kirchweg 11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 25 = [[Am Krugplatz 3 (Heiligenkirchen)|Am Krugplatz 3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 26 = [[Denkmalstraße 44 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 44]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 27 = [[Alter Mühlenweg 12 (Heiligenkirchen)|Alter Mühlenweg 12]] und [[Am Grotenhof 27 (Heiligenkirchen)|Am Grotenhof 27]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 28 = [[Denkmalstraße 81 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 81]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 29 = [[Plasskampweg 40 (Heiligenkirchen)|Plasskampweg 40]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 30 = [[Ostertalstraße 13 (Heiligenkirchen)|Ostertalstraße 13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 31 = [[Alter Mühlenweg 10 (Heiligenkirchen)|Alter Mühlenweg 10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 32 = [[Kirchweg 20 (Heiligenkirchen)|Kirchweg 20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 33 = [[Denkmalstraße 33 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 34 = [[Paderborner Straße 49 (Heiligenkirchen)|Paderborner Straße 49]] und [[Paderborner Straße 51 (Heiligenkirchen)|Paderborner Straße 51]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 35 = [[Am Krugplatz 1 (Heiligenkirchen)|Am Krugplatz 1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 36 = [[Paderborner Straße 44 (Heiligenkirchen)|Paderborner Straße 44]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 37 = [[Hermannsweg 3 (Heiligenkirchen)|Hermannsweg 3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 38 = [[Paderborner Straße 67 (Heiligenkirchen)|Paderborner Straße 67]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 39 = [[Paderborner Straße 46 (Heiligenkirchen)|Paderborner Straße 46]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 40 = [[Paderborner Straße 50 (Heiligenkirchen)|Paderborner Straße 50]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 41 = [[Am Bosenberg 7 (Heiligenkirchen)|Am Bosenberg 7]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 42 = [[Ostertalstraße 3 (Heiligenkirchen)|Ostertalstraße 3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 43 = [[Am Krugplatz 14 (Heiligenkirchen)|Am Krugplatz 14]] und [[Denkmalstraße 11 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 44 = [[Warweg 8 (Heiligenkirchen)|Warweg 8]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 45 = [[Denkmalstraße 116 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 116]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 46 = [[Externsteinestraße 2 (Heiligenkirchen)|Externsteinestraße 2]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 47 = [[Denkmalstraße 8 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 8]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 48 = [[Warweg 4 (Heiligenkirchen)|Warweg 4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 49 = [[Am Krugplatz 5 (Heiligenkirchen)|Am Krugplatz 5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 50 = [[Denkmalstraße 10 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 51 = [[Kirchweg 18 (Heiligenkirchen)|Kirchweg 18]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 52 = [[Paderborner Straße 65 (Heiligenkirchen)|Paderborner Straße 65]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 53 = [[Paderborner Straße 43 (Heiligenkirchen)|Paderborner Straße 43]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 54 = [[Denkmalstraße 52 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 52]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 55 = [[Paderborner Straße 57 (Heiligenkirchen)|Paderborner Straße 57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 56 = [[Denkmalstraße 139 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 139]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 57 = [[Paderborner Straße 41 (Heiligenkirchen)|Paderborner Straße 41]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 58 = [[Denkmalstraße 135 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 135]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 59 = [[Denkmalstraße 14 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 14]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 60 = [[Paderborner Straße 51 (Heiligenkirchen)|Paderborner Straße 51]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 61 = [[Goldregenweg 8 (Heiligenkirchen)|Goldregenweg 8]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 62 = [[Friedrichshöhe 12 (Heiligenkirchen)|Friedrichshöhe 12]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 63 = [[Am Königsberg 2 (Heiligenkirchen)|Am Königsberg 2]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 64 = [[Unterer Weg 91 (Heiligenkirchen)|Unterer Weg 91]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 65 = [[Höwelberg 13 (Heiligenkirchen)|Höwelberg 13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 66 = [[Paderborner Straße 55 (Heiligenkirchen)|Paderborner Straße 55]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 67 = [[Paderborner Straße 57 (Heiligenkirchen)|Paderborner Straße 57]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 68 = [[Friedenstal 8 (Hiddesen)|Friedenstal 8]], 1932 nach [[Hiddesen]] übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 69 = [[Unterer Weg 60 (Heiligenkirchen)|Unterer Weg 60]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 70 = [[Hohler Weg 13 (Heiligenkirchen)|Hohler Weg 13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 71 = [[Goldregenweg 6 (Heiligenkirchen)|Goldregenweg 6]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 72 = [[Richard-Thiemann-Straße 1 (Heiligenkirchen)|Richard-Thiemann-Straße 1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 73 = [[Denkmalstraße 133 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 133]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 74 = [[Goldregenweg 1 (Heiligenkirchen)|Goldregenweg 1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 75 = [[Hohler Weg 4 (Heiligenkirchen)|Hohler Weg 4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 76 = [[Friedrichshöhe 5 (Heiligenkirchen)|Friedrichshöhe 5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 77 = [[Friedrichshöhe 15 (Heiligenkirchen)|Friedrichshöhe 15]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 78 = [[Goldregenweg 7 (Heiligenkirchen)|Goldregenweg 7]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 79 = [[Goldregenweg 9 (Heiligenkirchen)|Goldregenweg 9]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 80 = [[Denkmalstraße 12 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 12]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 81 = [[Denkmalstraße 18 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 18]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 82 = [[Plasskampweg 46 (Heiligenkirchen)|Plasskampweg 46]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 83 = [[Friedrich-Ebert-Straße 5 (Hiddesen)|Friedrich-Ebert-Straße 5]], 1932 nach [[Hiddesen]] übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 84 = [[Alter Mühlenweg 5 (Heiligenkirchen)|Alter Mühlenweg 5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 85 = [[Denkmalstraße 2 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 2]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 86 = [[Hohler Weg 6 (Heiligenkirchen)|Hohler Weg 6]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 87 = [[Hohler Weg 7 (Heiligenkirchen)|Hohler Weg 7]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 88 = [[Hohler Weg 9 (Heiligenkirchen)|Hohler Weg 9]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 89 = 1932 nach [[Hiddesen]] Nr. 295 übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 90 = [[Paderborner Straße 33 (Heiligenkirchen)|Paderborner Straße 33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 91 = [[Paderborner Straße 25 (Heiligenkirchen)|Paderborner Straße 25]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 92 = [[Hohler Weg 5 (Heiligenkirchen)|Hohler Weg 5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 93 = [[Denkmalstraße 21 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 21]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 94 = [[Denkmalstraße 16 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 95 = [[Plasskampweg 30 (Heiligenkirchen)|Plasskampweg 30]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 96 = [[Paderborner Straße 10 (Heiligenkirchen)|Paderborner Straße 10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 97 = [[Paderborner Straße 30 (Heiligenkirchen)|Paderborner Straße 30]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 98 = [[Am Silberbach 4 (Heiligenkirchen)|Am Silberbach 4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 99 = [[Paderborner Straße 25 (Heiligenkirchen)|Paderborner Straße 25]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 100 = [[Paderborner Straße 11 (Heiligenkirchen)|Paderborner Straße 11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 101 = [[Friedrichshöhe 9 (Heiligenkirchen)|Friedrichshöhe 9]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 102 = [[Friedrichshöhe 14 (Heiligenkirchen)|Friedrichshöhe 4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 103 = [[Paderborner Straße 20 (Heiligenkirchen)|Paderborner Straße 20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 104 = [[Unterer Weg 63 (Heiligenkirchen)|Unterer Weg 63]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 105 = [[Paderborner Straße 22 (Heiligenkirchen)|Paderborner Straße 22]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 106 = [[Simonshöhe 1 (Heiligenkirchen)|Simonshöhe 1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 107 = [[Simonshöhe 7 (Heiligenkirchen)|Simonshöhe 7]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 108 = [[Simonshöhe 11 (Heiligenkirchen)|Simonshöhe 11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 109 = [[Hahnbergstraße 18 (Heiligenkirchen)|Hahnbergstraße 18]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 110 = [[Unterer Weg 85 (Heiligenkirchen)|Unterer Weg 85]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 111 = [[Am Krugplatz 4 (Heiligenkirchen)|Am Krugplatz 4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 112 = [[Friedrichshöhe 25 (Heiligenkirchen)|Friedrichshöhe 25]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 113 = [[Paderborner Straße 6 (Heiligenkirchen)|Paderborner Straße 6]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 114 = [[Friedrichshöhe 13 (Heiligenkirchen)|Friedrichshöhe 13]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 115 = [[Am Krugplatz 2 (Heiligenkirchen)|Am Krugplatz 2]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 116 = [[Hohler Weg 11 (Heiligenkirchen)|Hohler Weg 11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 117 = [[Paderborner Straße 26 (Heiligenkirchen)|Paderborner Straße 26]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 118 = [[Paderborner Straße 87 (Heiligenkirchen)|Paderborner Straße 87]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 119 = [[Friedrich-Pieper-Straße 6 (Heiligenkirchen)|Friedrich-Pieper-Straße 6]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 120 = [[Friedrichshöhe 18 (Heiligenkirchen)|Friedrichshöhe 18]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 121 = [[Friedrichshöhe 16 (Heiligenkirchen)|Friedrichshöhe 16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 122 = [[Alter Mühlenweg 1 (Heiligenkirchen)|Alter Mühlenweg 1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 123 = [[Hahnbergstraße 20 (Heiligenkirchen)|Hahnbergstraße 20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 124 = [[Klematisweg 9d (Heiligenkirchen)|Klematisweg 9d]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 125 = [[Friedrichshöhe 8 (Heiligenkirchen)|Friedrichshöhe 8]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 126 = [[Friedrich-Pieper-Straße 12 (Heiligenkirchen)|Friedrich-Pieper-Straße 12]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 127 = [[Simonshöhe 3 (Heiligenkirchen)|Simonshöhe 3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 128 = [[Friedrich-Pieper-Straße 16 (Heiligenkirchen)|Friedrich-Pieper-Straße 16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 129 = [[Friedrichshöhe 12 (Heiligenkirchen)|Friedrichshöhe 12]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 130 = [[Paderborner Straße 56 (Heiligenkirchen)|Paderborner Straße 56]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 131 = [[Friedrichshöhe 1 (Heiligenkirchen)|Friedrichshöhe 1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 132 = [[Paderborner Straße 63 (Heiligenkirchen)|Paderborner Straße 63]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 133 = [[Kirchhöhe 10 (Heiligenkirchen)|Kirchhöhe 10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 134 = [[Paderborner Straße 28 (Heiligenkirchen)|Paderborner Straße 28]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 135 = [[Denkmalstraße 1 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 136 = [[Friedrich-Pieper-Straße 18 (Heiligenkirchen)|Friedrich-Pieper-Straße 18]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 137 = [[Denkmalstraße 0 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 0]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 138 = [[Am Krugplatz 8 (Heiligenkirchen)|Am Krugplatz 8]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 139 = [[Denkmalstraße 5 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 140 = [[Friedrich-Pieper-Straße 3 (Heiligenkirchen)|Friedrich-Pieper-Straße 3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 141 = [[Friedrichshöhe 10 (Heiligenkirchen)|Friedrichshöhe 10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 142 = [[Friedenstal 1 (Hiddesen)|Friedenstal 1]], 1932 nach [[Hiddesen]] übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 143 = [[Einsteinweg 16 (Heiligenkirchen)|Einsteinweg 16]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 144 = [[Einsteinweg 20 (Heiligenkirchen)|Einsteinweg 20]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 145 = [[Am Büchenberg 6 (Heiligenkirchen)|Am Büchenberg 6]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 146 = [[Unterer Weg 62 (Heiligenkirchen)|Unterer Weg 62]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 147 = [[Denkmalstraße 22 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 22]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 148 = [[Hohler Weg 12 (Heiligenkirchen)|Hohler Weg 12]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen Nr. 149 = [[Am Krugplatz 10 (Heiligenkirchen)|Am Krugplatz 10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Schatzregister von etwa 1390 wissen wir, dass Heiligenkirchen damals aus 17 schatzpflichtigen Höfen und der Wassermühle bestand, mit insgesamt 160 Einwohnern. Bis 1617 veränderte sich das nicht merklich. Erst die Volkszählung von 1769 nennt 50 Haushaltungen in 25 Häusern mit 224 Einwohnern, davon 52 unter zehn Jahren. Mehrere Kolonate (Hofstellen) bestanden aus zwei Wohnhäusern, dem Haupthaus und dem Leibzuchtgebäude. Sieben Jahre später waren es 59 Haushalte in 27 Häusern mit 238 Einwohnern, darunter 15 Leibzüchter, 6 Hollandgänger, 4 Weber, 20 Spinner, 2 Maurer und 3 Bettler.  Bis 1828 wuchs die Zahl der Einwohner auf 344. Sie lebten in 71 Haushaltungen in 51 Wohnhäusern auf 34 Kolonaten. Von diesen wurden neun, also fast ein Viertel, als „neue Kolonate“ bezeichnet. Die Einwohnerstruktur schlüsselt sich folgendermaßen auf: 71 Frauen, 67 Männer, 75 Söhne, 71 Töchter, sieben weibliche und fünf männliche Hausgenossen, 26 männliche und 22 weibliche Dienstboten. 111 Einwohner, also ein knappes Drittel, waren jünger als 14 Jahre, keiner über 80 Jahre alt. Hinzu kamen von den zu Heiligenkirchen zählenden fünf alten Hausstellen im Schling neun Haushaltungen mit 43 Einwohnern. Der Anteil der unter 14jährigen darunter war hier mit sieben Jungen und zwölf Mädchen noch höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1835 waren es 450 Einwohner, 1852 schon 506, 1875 dann 624, zum Jahrhundertwechsel 826, darunter schon 8 Katholiken, in 111 Wohnhäusern. 1910 zählte man 1.078, darunter 18 Katholiken, in 145 Wohnhäusern. Durch den Ersten Weltkrieg sank die Zahl leicht auf 1.056 im Jahr 1925, wuchs dann aber rasant auf 1.491 im Jahr der Machtergreifung Adolf Hitlers 1933 und 1.627 zu Beginn des Zweiten Weltkriegs 1939. Die auch nach Heiligenkirchen kommenden Flüchtlinge und Vertriebenen führten nach dem Zweiten Weltkrieg zu einer erheblichen Zunahme. 1946 waren es 2.186, 1950 bereits 2.352, 1960 dann 2.690 Einwohner und 1987 3.737 Einwohner. Seitdem sinkt die Zahl langsam (2020: 3.185).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausstätten==&lt;br /&gt;
Was die Zahl der Wohnstätten betrifft, waren im späten 14. Jahrhundert 17 Kolonate vorhanden, deren Zahl kurzzeitig auf 20 stieg, 1617 aber wieder bei 17 gesunken lag. 1769 waren es 25 Wohnhäuser, deren Zahl nun kontinuierlich wuchs und sich bis 1828 auf 51 verdoppelte, zuzüglich der fünf zu Heiligenkirchen zählenden im Schling. 1875 waren es 77 Häuser (ohne Schling). Nun beschleunigte sich das Wachstum auf 111 Wohnhäuser zur Jahrhundertwende und 145 zuzüglich zwölf Wohnhäusern im Schling 1910. 1930 waren es 168 Wohnstätten. 37 Kolonate im Schling wurden 1935 von Berlebeck nach Heiligenkirchen umgemeindet und erhielten neue Kolonat-Nummern (187–224). Bis 1940 stieg die Zahl der Wohnhäuser um weitere 41 auf 246. 1960 waren es doppelt so viele. 1968 schließlich gab es 575 Wohnhäuser mit 1.200 Wohnungen, fast zehn mal so viel wie 100 Jahre zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
In Heiligenkirchen kreuzt der Alte Postweg ([[Königstraße (Heiligenkirchen)|Königstraße]] – [[Am Krugplatz (Heiligenkirchen)|Am Krugplatz]] – [[Hohler Weg (Heiligenkirchen)|Hohler Weg)]] auf seinem Verlauf von Detmold nach Paderborn die Berlebecke. Hier entstand neben einer Furt spätestens Ende des 16. Jahrhunderts eine Brücke. Vor dem wenige Meter hinter der Brücke nach Nordwesten zur [[Kirche in Heiligenkirchen|Kirche]] abzweigenden [[Steinweg (Heiligenkirchen)|Steinweg]] befand sich der [[Am Krugplatz 3 (Heiligenkirchen)|Dorfkrug]]. Vor der Kirche traf der Steinweg auf den [[Unterer Weg (Heiligenkirchen)|Unteren Weg]], welcher als innerörtliche Nord-Süd-Verbindung auf der linken Kante des Hochgestades der Berlebecke die Höfe [[Unterer Weg 12 (Heiligenkirchen)|Teutmeier]], [[Warweg 7 (Heiligenkirchen)|Warweg]] und [[Am Rautenberg 15  (Heiligenkirchen)|Wantrup]] miteinander und mit der Kirche verbindet. Am Ende des Steinwegs trifft von Süden der [[Kirchweg (Heiligenkirchen)|Kirchweg]] auf ihn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Weg führte zwischen dem Hof [[Am Silberbach 5 (Heiligenkirchen)|Dammeier]] und dem [[Am Silberbach 4 (Heiligenkirchen)|Küsterhaus]] am Silberbach entlang zum [[Denkmalstraße 55 (Heiligenkirchen)|Köllerhof]] und weiter in den Schling. Dieser Weg, der im Osten bis zur Kreuzung mit dem Hohlen Weg und darüber hinaus führte, wurde mit seiner Verlängerung bis zur Baustelle des Hermannsdenkmals im 19. Jahrhundert &amp;quot;Denkmalstraße&amp;quot; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst ab 1799, unter der Regentschaft der Fürstin Pauline, entstanden die [[Paderborner Straße (Heiligenkirchen)|Paderborner Straße]] und in deren weiterem Verlauf der Pass über die Gauseköte als mautpflichtige Chaussee (Kunststraße). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1897 erhielten der Ingenieur Ferdinand Wessel und der Stadtbaumeister Schubert die Konzession für den Bau einer Straßenbahn. 1898 wurde die Kommanditgesellschaft &amp;quot;Lippische Elektrizitätswerke&amp;quot; gegründet und 1900 in eine AG (LEAG) umgewandelt. Eine Straßenbahnlinie verlief von Detmold nach Berlebeck auf der Paderborner Straße durch Heiligenkirchen. 1954 wurde der Straßenbahnbetrieb eingestellt und durch Postbusse ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
Aufgeführt sind vorläufig nur Straßen, in denen 1925 bereits Hausstätten bestanden. Zur Konkordanz der aktuelle zu früheren Straßennamen siehe das [[Verzeichnis der Straßennamen (Heiligenkirchen)]].&lt;br /&gt;
* [[Alter Mühlenweg (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[Am Bosenberg (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[Am Büchenberg (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[Am Grotenhof (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[Am Hellberg (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[Am Krugplatz (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[Am Königsberg (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[Am Rautenberg (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[Am Silberbach (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[Denkmalstraße (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[Einsteinweg (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[Ellernbruchweg (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[Externsteinestraße (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[Friedrich-Pieper-Straße (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[Friedrichshöhe (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[Goldregenweg (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[Hahnbergstraße (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[Hermannsweg (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[Hohler Weg (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[Höwelberg (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[Im Felde (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[In der Steinbreite (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[Kirchhöhe (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[Kirchweg (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[Klematisweg (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[Königstraße (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[Ostertalstraße (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[Paderborner Straße (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[Plasskampweg (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[Richard-Thiemann-Straße (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[Schauinsland (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[Simonshöhe (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[Sprengerweg (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[Steinweg (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[Unterer Weg (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
* [[Warweg (Heiligenkirchen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Erich Kittel, Detmold bis zum Ende des 17. Jahrhunderts, in: Geschichte der Stadt Detmold. Im Auftrage der Stadt Detmold hg. vom Naturwissenschaftlichen und Historischen Verein für das Land Lippe, Detmold 1953, S. 48–181&lt;br /&gt;
* Karl Sundergeld (Hg.), Das älteste lippische Schatzregister aus dem Ende des 14. Jahrhunderts für die Kirchspiele Detmold, Heiligenkirchen, Meinberg und Cappel. Mit einer Einleitung von Erich Kittel, in: Lipp. Mitt. 23 (1954), S. 38-51.&lt;br /&gt;
* Hermann Wendt, Das ehemalige Amt Falkenberg, Lemgo 1965.&lt;br /&gt;
* Heiligenkirchen. Ein Streifzug durch die Vergangenheit, hg. vom Heimat- und Verkehrsverein Heiligenkirchen, Horb am Neckar 1989.&lt;br /&gt;
* Herbert Stöwer, Die frühen Kirchengründungen im Raum Detmold, in: Lippische Mitteilungen aus Geschichte und Landeskunde, 68 (1999), S. 45–64.&lt;br /&gt;
* Christa Schröder, Die alten Schlinger Hausnummern, in: Bergfreunde Schling (Hg.), Schlinger Mitteilungen aus alter und neuer Zeit, Detmold 1999, S. 33–34.&lt;br /&gt;
* Herbert Stöwer (Bearb.), Die ältesten Lippischen Landschatzregister von 1467, 1488, 1497 und 1507 (Westfälische Schatzungs- und Steuerregister; 7), Münster 2001.&lt;br /&gt;
* Roland Linde, Ortsnamen und Grundherrschaft im Frühmittelalter. Das Beispiel des Tafelgutes der Bischöfe von Paderborn, in: Mareike Menn u. Michael Strohmer (Hg.), Total Regional. &lt;br /&gt;
* Studien zur frühneuzeitlichen Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Festschrift für Frank Göttmann zum 65. Geburtstag, Regensburg 2011, S. 33–51&lt;br /&gt;
* 1000 Jahre Heiligenkirchen 1015–2015. Festschrift, hg. vom Heimat- und Verkehrsverein Heiligenkirchen, Detmold 2015.&lt;br /&gt;
* Adolf Schüttler, Theotmalli – Heiligenkirchen – Detmold. Landesnatur und frühe Siedlung, in: Heimatland Lippe 93 (2000), S. 208–212.&lt;br /&gt;
* Adolf Schüttler, Theotmalli – Heiligenkirchen – Detmold. Landesnatur und fränkische Siedlungskolonisation, in: Geographische Kommission für Westfalen – GeKo Aktuell, 1 (2001), S. 2–6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* LLB Detmold: Otto Gaul, Denkmalinventar Detmold-Land, Typoskript (2. Fassung), um 1960, Bl. 177–185 [https://digitale-sammlungen.llb-detmold.de/content/titleinfo/10093449 Digitalisat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]][[Kategorie:Ortsteil von Detmold]][[Kategorie:Bauerschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Wilbasen,_Wohnplatz_in_Siebenh%C3%B6fen&amp;diff=71721</id>
		<title>Wilbasen, Wohnplatz in Siebenhöfen</title>
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		<updated>2026-09-13T05:44:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Blomberg&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.93484, 9.0764&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Wilbasen ist ein alter Wohnplatz südlich der Bundesstraße 1 zwischen Siebenhöfen und Blomberg. Er besteht aus dem früheren Meierhof Stork, Siebenhöfen Nr. 10 (heute [[Wilbaser Straße 5 (Blomberg)|Wilbaser Straße 5]]) und dem weiter westlich an der B 1 gelegenen Festplatz. Hier, auf früheren Ländereien dieses Hofes, findet alljährlich am zweiten Wochenende im September der &amp;quot;Wilbaser Markt&amp;quot;, eine große Stoppelkirmes vor den Toren der Stadt Blomberg, statt, die heute vom Kreis Lippe veranstaltet wird. Auf dem Meierhof Stork tagte unter einer Eiche der Freistuhl von Wilbasen, ein mittelalterliches Freigericht, und hier lag auch die 1398 urkundlich erwähnte Marienkapelle von Wilbasen, eine Wallfahrtskapelle, die zeitweilig auch als Grablege der Edelherren zur Lippe genutzt wurde. Aus dem Kirchweihfest dieser Kapelle, das am 10. September stattfand, entwickelte sich der 1500 erstmals erwähnte &amp;quot;Wilbaser Markt&amp;quot; am zweiten Septemberwochenende.&lt;br /&gt;
[[Datei:Meyer Storckes Hoff und Siechenhaus Friemel 1750.jpg|mini|&amp;quot;Meyer Storckes Hoff&amp;quot; mit Ruine der Wilbaser Kapelle und Blomberger Siechenhaus (rechts, No. 54). Flurkarte der Gemarkung Blomberg von Johann Christoph Friemel, 1750, Ausschnitt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kapelle Wilbasen Klaas 1958.jpg|mini|Die Kapelle auf dem Meierhof Stork in Wilbasen. Skizze von Ernst Klaas, 1958]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Madonna zu Wilbasen LLM Detmold.jpg|mini|Madonna zu Wilbasen, Eichenholz, um 1500. Lippisches Landesmuseum Detmold]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilbasen, Schlussstein auf Hof Stork, um 1960 LLB BA BL-7-10.jpg|mini|Hof Stork, Schlusstein mit Lamm Gottes und Gewölberippen der Kapelle zu Wilbasen in der Wand der Scheune, um 1960. LLB DT, BA-BL 7-10]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reste der Kirche zu Wilbasen Dewitz 1880 LLB 3 W 3.jpg|mini|&amp;quot;Reste der Kirche zu Wilbasen&amp;quot;. Skizze von Carl Dewitz, 1880. LLB DT, 3 W 3]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche zu Siebenhöfen, Wilbasen Dewitz 1880 LLB 3 W 1.jpg|mini|&amp;quot;Kirche zu Siebenhöfen Wilbasen&amp;quot;. Skizze von Carl Dewitz, 1880. LLB DT 3 W 1]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reste d. Kirche zu Wilbasen Dewitz 1880 LLB 3 W 2.jpg|mini|&amp;quot;Reste d. Kirche zu Wilbasen&amp;quot;. Skizze von Carl Dewitz, 1880. LLB DT, 3 W 2]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wilbasen, Karussell um 1955 LLB BA BL-3-17B.jpg|mini|Wilbasen, Karussell um 1955. LLB DT, BA-BL 3-17B]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pferdehändler, Wilbasen um 1950 LLB BA BL-7-16B.jpg|mini|Pferdehändler auf dem Wilbaser Markt, um 1950. LLB DT, BA-BL 7-16B]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pferdehandel, Wilbasen um 1950 LLB BA BL-7-15C.jpg|mini|Pferdehandel auf dem Wilbaser Markt, um 1950. LLB DT, BA-BL 7-15C]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Die Einzelhofsiedlung Wilbasen, der frühere Meierhof Stork, liegt an der heutigen Bundesstraße 1, der früheren &amp;quot;Cöllnischen Landstraße&amp;quot;, etwa 2 km westlich der Stadt Blomberg. Östlich verläuft das &amp;quot;Talsystem des Königsbaches&amp;quot; (auch: Hainbach, früher &amp;quot;Wilbaser Beke&amp;quot;), westlich führt ein alter Hohlweg in nord-südlicher Richtung an der Hofstelle vorbei. Nordöstlich des heutigen Hofes hat Willy Gerking durch archäologische Streufunde mit Keramikscherben des 9. bis 14. Jahrhunderts eine Wüstung lokalisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Willy Gerking, Die Wüstungen des Kreises Lippe. Eine historisch-archäologische und geographische Studie zum spätmittelalterlichen Wüstungsgeschehen in Lippe (Veröffentlichungen der Altertumskommission für Westfalen, 10), Münster 1995, S. 58f., 77, 125ff., 167.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Der Wohnplatz Wilbasen mit dem früheren Meierhof Stork gehörte mit der alten Kolonatsnummer 10 zur Bauerschaft (Gemeinde) Siebenhöfen, die seit dem 1.1.1970 ein Ortsteil der Stadt Blomberg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der in der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts erstmals erwähnte Ort Wilbasen war Sitz eines Freistuhles, eines Freigerichtes, an dem vom Kaiser ernannte Freigrafen Recht sprachen.&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Folgenden vgl. Burkhard Meier, Kirchen, Klöster, Mausoleen. Die Grabstätten der Häuser Lippe und Schaumburg-Lippe, Leopoldshöhe/Bielefeld 1996, S. 19-22; Karl-Ferdinand Beßelmann, Stätten des Heils, Münster 1998, S. 95-99.&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch bis zum Ende des 16. Jahrhunderts tagte das Freigericht regelmäßig unter einer Eiche auf dem Meierhof Stork, dann wurde es in den sog. Wilbasensaal, den kleinen Saal im Blomberger Rathaus, verlegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiligabend 1398 stifteten Simon III. und Bernhard VI. zur Lippe einen Altar des Evangelisten Johannes in der Wilbaser Kapelle, einer Filiale der Kirche in Reelkirchen, und statteten diesen mit Besitz aus. 1400 wird eine Marienkapelle zu &#039;&#039;Wilbodessen&#039;&#039; erwähnt. Möglicherweise wurde schon vor 1400 ein Sohn Simons III., Otto, in Wilbasen beigesetzt, doch war zu dieser Zeit noch die Marienkirche in Lemgo Grablege der Edelherren zur Lippe. Nach Johannes Piderit (&#039;&#039;Chronicon Comitatus Lippiae&#039;&#039;, Rinteln 1627) soll die Kapelle Ende des 14. Jahrhunderts von der Gemahlin Simons III. wegen einer schweren Hautkrankheit Simons zu Ehren der Jungfrau Maria gestiftet worden sein. Die Kapelle soll auf eine wundertätige Marienfigur zurückgehen, die an einem Feldweg nach Istrup gestanden haben soll, das Flurstück heißt noch heute &amp;quot;Auf unserer lieben Frau&amp;quot;. Die Wilbaser Kapelle, in der neben dem Maria geweihten Hauptaltar weitere Altäre für den Evangelisten Johannes und die Apostel Petrus und Paulus sowie für die Heiligen Antonius und Katharina standen, entwickelte sich schon bald zu einer beliebten Wallfahrtsstätte. Eine spätgotische, aus Eichenholz geschnitzte Marienfigur aus der Zeit um 1500 blieb erhalten und befindet sich heute im Lippischen Landesmuseum. Die Kapelle enthielt Grabstäten von vier in der Umgebung ansässigen Adelsfamilien und diente für einige Jahrzehnte auch als Grablege des Hauses Lippe. Die Kapelle wurde mit Schenkungen und Stiftungen reich ausgestattet, neben ihr bestand eine Klause, in der zwei Priester lebten, die in der Kapelle Dienst taten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Wallfahrt berichtet Piderit 1627 in seiner lippischen Chronik: &amp;quot;Man hat zu unserer Zeit die Krücken und Stäbe, welche die Gebrechlichen zum Zeichen ihrer Gesundheit haben stehen und liegen gelassen, gefunden, wie auch die Hellen und eisern Bande, so die Türcken und andere Tyrannen armen Christen mit Gewalt angelegt, ohne Zutun daselbst sind abgefallen.&amp;quot; Aus dem Kirchweihfest der Kapelle, das auf den 10. September fiel, entwickelte sich schon bald der &amp;quot;Wilbaser Markt&amp;quot;, ein Jahrmarkt, der bis heute am zweiten Wochenende im September stattfindet und der 1500 erstmals erwähnt wird. Am 10. September 1430 musste die Wilbaser Kapelle durch den Mindener Bischof neu geweiht werden, weil sich der 1429 dort bestattete Simon IV. zur Lippe im Kirchenbann befand. Vielleicht war dieser Umstand der Grund für die Wahl der Kapelle zu Wilbasen (und nicht der Marienkirche in Lemgo) als Grablege durch seine Witwe. Bis zum Ende des 15. Jahrhunderts diente die Kapelle als Grablege der Edelherren zur Lippe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. März 1458 schenkten Bernhard VII. zur Lippe und sein Bruder Simon, der spätere Bischof von Paderborn, ihre beiden Leibeigenen Henne und Gertrude Husemann der Kapelle &amp;quot;Unserer Lieben Frau&amp;quot; zu Wilbasen. Diese Eheleute und ihre Erben sollten als Eigenbehörige den zur Kapelle gehörenden Meierhof, den späeren Meierhof Stork, bewirtschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung des Augustiner-Chorherrenstifts &amp;quot;Zum Heiligen Leichnam&amp;quot; in Blomberg 1468 entzog Edelherr Bernhard VII. der Kapelle in Wilbasen seine Gunst und verlegte die Grablege seiner Familie 1495 in die Klosterkirche nach Blomberg; in der Folge wurde die Wilbaser Kapelle dem Kloster inkorporiert, das künftig für die Unterhaltung der Kapelle, ihrer Ausstattung, der zugehörigen Klause und des Priesterhauses sowie aller Nebengebäude und des Kirchhofes verantwortlich war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als um 1500 keine Pilger mehr nach Wilbasen kamen, wurde um 1504 in der Klause bei der Kapelle ein Siechenhaus, also ein Leprosenhaus, eingerichtet, das 200 Jahre später von der Stadt Blomberg übernommen wurde. Anfang des 18. Jahrhunderts war die Kapelle in Verfall geraten; 1708 war sie bereits Ruine und der Bauerrichter ließ die Straße nach Herrentrup mit Steinen der Kapelle ausbessern. Schon 1643 hatte ein Sturm das Dach der Kapelle beschädigt und 1688 brach der Meier zu Siebenhöfen &amp;quot;Fenstergewölbesteine&amp;quot; heraus, um sie auf seinem Hof zu verwenden. Eine Zeichnung des Meierhofes Stork auf einer Flurkarte der Blomberger Feldmark des Landmessers Friemel von 1750 zeigt die Ruine der Kapelle am nördlichen Rand des Hofes; später wurde sie ganz abgebrochen. An ihrer Stelle befindet sich heute ein Erbbegräbnis der Besitzerfamilie Stork/Tippenhauer. Ein Schlussstein mit dem Lamm Gottes und einige Stücke von Gewölberippen waren bis vor etwa 30 Jahren noch in der Scheune des Hofes Stork/Tippenhauer eingemauert; heute befindet sich der Schlussstein mit dem &amp;quot;Agnus Dei&amp;quot; in der Kirche in Reelkirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Großer Einzelhof westlich der Stadt Blomberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
Flurkarte der Gemarkung Blomberg des Geometers Johann Christoph Friemel, 1750&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Älteste Erwähnungen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1036-1051 (Fälschung des 12. Jh.): &#039;&#039;in Wigodessun&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1146: &#039;&#039;decimam in Wilbodessun&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1183: &#039;&#039;decimam in Wilbod&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1271: &#039;&#039;de decima in Wilbodessen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1400: Kapelle zu &#039;&#039;Wyllebadesen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1400: Marienkapelle zu &#039;&#039;Wilbodessen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1440: &#039;&#039;in Wilbadessen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1480: &#039;&#039;in Wilbasen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Birgit Meineke deutet den Ortsnamen als eine Bildung aus dem Personennamen &#039;&#039;Wil(le)bod&#039;&#039; mit dem Grundwort &#039;&#039;husen&#039;&#039;, &amp;quot;bei den Häusern des Wil(le)bod&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{MeinekeOrtsnamen2010}}, S. 523f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Hausstätten==&lt;br /&gt;
Meierhof Stork, Siebenhöfen Nr. 10 = [[Wilbaser Straße 5 (Blomberg)|Wilbaser Straße 5]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
An Wilbasen vorbei führt die Bundesstraße 1, die frühere &amp;quot;Cöllnische Landstraße&amp;quot;, eine alte Handelsstraße, die als ein Zweig des westfälischen Hellwegs von Paderborn über die Egge bei Horn nach Blomberg führt und von dort weiter über Hameln in Richtung Braunschweig und Magdeburg verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
[[Wilbaser Straße (Blomberg)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Karl-Ferdinand Beßelmann, Stätten des Heils, Münster 1998.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willy Gerking, Die Wüstungen des Kreises Lippe. Eine historisch-archäologische und geographische Studie zum spätmittelalterlichen Wüstungsgeschehen in Lippe (Veröffentlichungen der Altertumskommission für Westfalen, 10), Münster 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burkhard Meier, Kirchen, Klöster, Mausoleen. Die Grabstätten der Häuser Lippe und Schaumburg-Lippe (Sonderveröffentlichungen des Naturwissenschaftlichen und Historischen Vereins für das Land Lippe, 46), Leopoldshöhe/Bielefeld 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Meier/Heinrich Stiewe, Blomberg (Historischer Atlas westfälischer Städte, 13), Münster 2022.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Birgit Meineke, Die Ortsnamen des Kreises Lippe (Westfälisches Ortsnamenbuch, 2), Bielefeld 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich und Berta Plöger, 16 Hofgeschichten aus dem Kirchspiel Reelkirchen (Beiträge zur Familiengeschichte Theopold), Masch.-schr. Manuskript Reelkirchen 1972.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Stiewe, &amp;quot;Bernhardiner-Bauten&amp;quot;. Häuser und Höfe von Nachfahren Bernhards VII. zur Lippe aus dem 16. bis frühen 18. Jahrhundert, in: Wolfgang Bechtel, Margit Lenniger, Roland Linde u. a., Bäuerliche und bürgerliche Nachkommen Bernhards VII. zur Lippe (1428-1511) bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts (Beiträge zur westfälischen Familienforschung 69, 2011), Münster 2013, S. 40-73.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herbert Stöwer, Lippische Ortsgeschichte. Handbuch der Städte und Gemeinden des ehemaligen Kreises Detmold (Lippische Studien, 23). Detmold 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Blomberg]] [[Kategorie:Wohnplatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
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		<updated>2026-09-12T18:57:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: Detail-Skizzen von der Alexanderkirche, Carl Dewitz, 1880 (LLB, HV 17,2)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Detail-Skizzen von der Alexanderkirche, Carl Dewitz, 1880 (LLB, HV 17,2)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
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		<updated>2026-09-12T18:57:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: Wappen an der Orgel, Carl Dewitz, 1882 (LLB, 1 O 5)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Wappen an der Orgel, Carl Dewitz, 1882 (LLB, 1 O 5)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
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		<updated>2026-09-12T18:56:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: Außenansicht des Chors, Carl Dewitz, 1880 (LLB, HV 17,2)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Außenansicht des Chors, Carl Dewitz, 1880 (LLB, HV 17,2)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hauptstra%C3%9Fe_Kirche_(Oerlinghausen)&amp;diff=71648</id>
		<title>Hauptstraße Kirche (Oerlinghausen)</title>
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		<updated>2026-09-12T18:55:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.95835, 8.65862&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ev.-ref. Alexanderkirche Oerlinghausen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage== &lt;br /&gt;
Auf einer Geländeterrasse des Südwesthangs vom Tönsberg, wegen der steilen topographischen Situation nicht in üblicher Ost-West-Ausrichtung, sondern um etwa 22,5° im Uhrzeigersinn gedreht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die dem hl. Alexander geweihte Kirche wird urkundlich erstmals 1203 erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Butterweck&amp;quot;&amp;gt;{{ButterweckGeschichte1926}}, S. 534 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 13. Jh. als Pfarrkirche belegt. Vorgängerbauten: Vorromanischer wohl einschiffiger Saalbau, um 1230 Um- und teilweiser Neubau. Dieser Vorgänger der bestehenden Kirche war ein spätromanischer Bau, vermutlich eine Basilika im gebundenen System mit Westturm, dreischiffigem zweijochigem Langhaus und Chorquadrat mit geradem Schluss. Die Einzelformen lassen auf einen Einfluß von St. Nikolai/Lemgo schließen. Erhalten sind von diesem Bau die Seitenschiffsmauern an der Nord-, Süd- und West-Seite und der Westturm; dieser könnte älter (12. Jh.) und in der 1. Hälfte des 13. Jh. umgebaut sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GaulKreisLemgo1960}}.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt; Vergrößerter Neubau 1511–1514, möglicherweise durch einen Brand 1509 bedingt, Zusammenhänge mit den Bauleuten von St. Nikolai in Lemgo wurden vermutet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{PieperKirche2011}}, S. 10–13, 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 17. Jh., vor der Instandsetzung 1770 und wider zu Beginn des 19. Jh. war die Kirche in einem desolaten Zustand, teilweise sogar ohne Dach. Nach den erforderlichen Reparaturen wurden erst in der zweiten Hälfte eine gründliche Instandsetzungen und Erneuerungen ausgeführt. 1863 Fenster im mittleren Südjoch des Langhauses, 1866/67 Entfernung der rundum in zwei Etagen eingebauten Priechen und Anbau des Windfangs an der Südseite. 1876–1879 Ausführung der seit 1843 gewünschten Turmerhöhung nach Entwurf von [https://lippelex.de/index.php?title=Merckel,_Ferdinand_(1808-1893) Ferdinand Merckel]. 1892 Abschluss des Austauschs der Höxterplatten-Deckung durch Schiefer. 1930 farbige Neuverglasung der Chorfenster nach Entwurf von Karl Loewe/Bielefeld. Farbige Wandfassung von Heinrich Rüter/Düsseldorf. Kürzung der Seitenschiffs-Emporen. Kriegsschäden 1945 durch Artilleriebeschuss an den Fenstern, am Dach, dem westlichen Gurtbogen im Nordschiff sowie einer Gewölberippe im Chor. mit anschließenden Feuchteschäden. Wiederherstellung 1952, schlichte Verglasung 1953. 1955/56 Erneuerung des Außenputzes. 1977 Einbau einer Heizung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{PieperKirche2011}}, S. 3–7, 21.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ersetzte eine Luftzirkulationsheizung von 1913.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ButterweckGeschichte1926}}, S. 536.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[File:Alexanderkirche (Oerlinghausen) (01).jpg|thumb|Alexanderkirche Oerlinghausen, 2019, Foto: Chris06]]&lt;br /&gt;
[[Datei:OE-Kirche-Turmhalle_JK2024.jpg|thumb|Alexanderkirche Oerlinghausen, Turmhalle, Foto: Joachim Kleinmanns, 2024]]&lt;br /&gt;
[[Datei:OE-Kirche-Gewölbe_JK2024.jpg|thumb|Alexanderkirche Oerlinghausen, Oberseite der Gewölbe über dem Langhaus, Foto: Joachim Kleinmanns, 2024]]&lt;br /&gt;
[[Datei:OE-Kirche-Dachstuhl_JK2024.jpg|thumb|Alexanderkirche Oerlinghausen, Dachstuhl über dem Langhaus, Foto: Joachim Kleinmanns, 2024]]&lt;br /&gt;
[[Datei:OE-Kirche_Chor_HV_17=2_015r.png|thumb|Außenansicht des Chors, Carl Dewitz, 1880 (LLB, HV 17,2)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:OE-Kirche_Details_HV_17=2_016r-CDewitz.png|thumb|Detail-Skizzen von der Alexanderkirche, Carl Dewitz, 1880 (LLB, HV 17,2)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreischiffige Hallenkirche, verputzter Bruchsteinbau mit Gliederung in Werkstein, die Gewölbe im Langhaus und Chor aus Backstein. Schiff drei Joche lang, leicht gestelzter 5/8-Chor, Westturm. Langhaus und Chor durch schmale, kräftig vorspringende Strebepfeiler gegliedert. Alle Strebepfeiler mit Sockel- und Brustgesims, einem Wasserschlag und oberer Abdeckung durch Schräge. Der Strebepfeiler an der Südostecke des Schiffs mit Jahreszahl mcccccxi (1511) und einer Sonnenuhr mit Minuskel-Zahlen. Im Süden Sakristeianbau (ursprünglich Erbbegräbnis der Familie Barkhausen vom [[Barkhauser Weg 22 (Asemissen)|Gut Barkhausen]]), in dessen südöstlichem Winkel Windfang vor dem &amp;quot;Senneportal&amp;quot;. Die Familie Barkhausen hatte auf dem Chor einen mit sechs gemalten Wappen versehenen Kirchenstuhl und ein Erbbegräbnis im südlichen Anbau der Kirche (jetzt Sakristei) neben der sog. Sennetür; beides 1867 beseitigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kräftig gebuste Kreuzrippengewölbe auf Pfeilern. Dachwerk von 1514, dreigeschossiges Kehlbalkendach mit unten dreifachem, oben doppelt stehendem Stuhl. Aussteifung durch lange gekehlte Kopfbänder. Turm mit spitzem achtseitigem Helm; hohe Glockenstube mit je zwei Schallöffnungen nach Westen und Osten, je einer nach Norden und Süden. Keine Geschossgliederung, die Ecken mit Quadern. Westseite mit spitzbogigem Portal hinter kräftigem Gewänderücksprung und eingestellten niedrigen Säulen. Beide Säulen mit Knollenkapitell und attischer Basis mit Eckblättern; ohne Kämpfer. Das Portal in einem flachen, mit Werkstein verblendeten Mauervorsprung. Über dem Portal ein rundbogiges Fenster. Die obere Hälfte des Turm und der Helm von 1878 (vor der Neugestaltung reichte der Turm etwa bis zur mittleren Höhe des Langhausdaches, darüber hohes Satteldach mit massiven Giebeln an der West- und Ostseite. Das Turmerdgeschoss öffnete sich in einem (später zugesetzten) unterspitzen Bogen zum Mittelschiff. Der Fußboden im Turm liegt um 1,20 m tiefer als im Langhaus. Kuppeliges Kreuzgratgewölbe aus Bruchstein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GaulKreisLemgo1960}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Chorwände ohne Gliederung. fünfkappiges Rippengewölbe, die Kappen gebust, die Rippen auf kleinen Konsolen. Schlussstein mit Rosette. Im Langhaus achteckige Freipfeiler mit einfach profilierten Kämpfern und Sockeln. Die Fenster sämtlich spitzbogig, Gewände einfach abgeschrägt. Am Chor und am östlichen Langhausjoch an jeder Seite ein großes Fenster mit dreiteiligem Maßwerk, im Bogen drei Fischblasen, die beiden anderen Fenster an der Nordseite des Langhauses kleiner, das westliche von gleicher Form wie die genannten, das mittlere zweiteilig mit Vierpass. Die beiden entsprechenden Fenster an der Südseite in ihrer jetzigen Form von 1863 oder 1878; vorher anscheinend nur am westlichen Joch ein kleineres gotisches Maßwerkfenster.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GaulKreisLemgo1960}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lichte Maße: Langhaus 23,20 m lang, 15,90 m breit, bis zu den Gewölbekappen im Mittelschiff 12,20 m hoch, in den Seitenschiffen 11 m. Chor 7,50 m lang, 6,80 m breit. Turm in unsymmetrischer Stellung etwas nach Norden verschoben, rechteckiger Grundriss, außen 9,70 x 7,40 m, innen im Erdgeschoß 6,60 x 6,40 m, Mauerstärke im Erdgeschoss 1,60 m.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GaulKreisLemgo1960}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Bau zeigte etwa 20 verschiedene zahlreiche spätgotische Steinmetzzeichen, besonders am Chor, am östlichen Langhausjoch und im Innern an Pfeilern und Rippen, mit der Renovierung der 1970er Jahre überputzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GaulKreisLemgo1960}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Auf dem Strebepfeiler an der Südostecke des Schiffs: mcccccxi (1511).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Schlussstein im östlichen Mittelschiffjoch &amp;quot;ihs . maria . sanctus . iohannes mvcxiv&amp;quot; (1514).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Glocke: &amp;quot;Sanderus hete ick de levendigen rope ick de doden beschrie ick deme donder sture ick iohan ahues de goet mick anno domini mcccccxlvii. V[erbum] D[omini] M[anet] I[n] E[ternum]&amp;quot; (Gottes Wort bleibt in Ewigkeit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Orgelgehäuse &amp;quot;M. B. C. H. FECIT&amp;quot; (Meister Bernd Christoph Hattenkerl) sowie unter dem Allianzwappen Lippe-Dohne: &amp;quot;VGOTEG[naden] / SIMON HENRICH / REG. GR. U. EDL. HERR / Z. LIPP / VGOTEG[naden] / AMELIA / REG. GR. U. / EDL. F GEB. BURGGRAF. / U. GR. DOHNA / SOUVERAINE VIANEN AMEIDEN / ERBBURGG. ZU UTR. U. FR. NORD .../ HERW. HEL. U. NIEVELDT 1688&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glocken==&lt;br /&gt;
[[Datei:OE-Kirche-Bronzeglocke_JK2024.jpg|thumb|Alexanderkirche, Bronzeglocke von 1547, Foto: Joachim Kleinmanns, 2024]]&lt;br /&gt;
[[Datei:OE-Kirche-Stahlglocken_JK2024.jpg|thumb|Alexanderkirche, Stahlglocken von 1923, Foto: Joachim Kleinmanns, 2024]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den drei früheren Bronzeglocken sind die größte und die kleinste 1917 für Kriegszwecke abgeliefert worden, die mittlere, 1547 gegossen, blieb der Gemeinde im Ersten Weltkrieg erhalten. Sie hat die Inschrift: &amp;quot;Sanderus hete ick de levendigen rope ick de doden beschrie ick deme donder sture ick iohan alves de goet mick anno domini m ccccc xlvii. V[erbum] D[omini] M[anet] I[n] E[ternum]&amp;quot; (Das Wort Gottes bleibt in Ewigkeit, Jes. 40,8). Die Inschrift eingefasst von spätgotischen Zierfriesen, Krone mit geflochtenen Bändern. Die Glocke musste in Zweiten Weltkrieg abgegeben werden, wurde aber nicht eingeschmolzen, sondern 1945 in Lünen wiederentdeckt und zurückgeführt. Gewicht 1,5 t, D ca. 1,30 m, Schlagton es1 mit Unterton d0.&amp;lt;ref&amp;gt;{{PieperKirche2011}}, S. 24–26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1670 gegossene und 1877 umgegossene große Glocke (Schlagton &#039;&#039;&#039;d&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;) sowie die kleine Glocke (Schlagton &#039;&#039;&#039;cis&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;) fielen unter die Kriegsabgabe 1917. Die größere, die Preuß 1873 noch erwähnt,&amp;lt;ref&amp;gt;{PreußAlterthümer1873{}}, S. 89.&amp;lt;/ref&amp;gt; trug ursprünglich die Inschrift Im Namen Jesu hat mir gegossen Mester Johann und Christoffel Klemann Gebrüder Glockengeter zu Lemgo&amp;quot;, 1877 wegen eines Risses umgegossen durch Glockengießer Lohmeier. Nach Preuß trug sie den Namen des Pastors Konrad Schlinkmann, der Kirchendechen und der beiden Gießer sowie der Jahreszahl 1630.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Alexanderglocke, auch Betglocke genannt, gegossen 1547, Schlagton &#039;&#039;&#039;e&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;, fiel unter die Kriegsabgabe 1942. Sie konnte von der Glocken-Sammelstelle Lünen zurückgeholt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=BESTAND-A92x91131204366683920220210101553727 Lippische Landeskirche, Archivbestand 07.17, Glockensachverständiger]&amp;lt;/ref&amp;gt;,  &amp;lt;ref&amp;gt;{{WiesekopsiekerGlocken1970}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge dieser Glockenabgabe erfolgte 1923 (Einweihung 1924) die Anschaffung von drei Gussstahlglocken des Bochumer Vereins &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Glocke&#039;&#039;&#039;|| &#039;&#039;&#039;Schlagton&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Gussjahr&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;&amp;amp;#8960; in mm&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;m in kg&#039;&#039;&#039; || &#039;&#039;&#039;Inschrift&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || &#039;&#039;&#039; e&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; &#039;&#039;&#039; || 1547 || k.A. || 1360 || &#039;&#039;siehe oben&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || &#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039; || 1923 || 1780 || 2450 || DIE BRONZEGLOCKEN NAHM DER KRIEG&amp;lt;br /&amp;gt;FÜR HEIMAT, EHRE UND DEN SIEG.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 || &#039;&#039;&#039; d&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; &#039;&#039;&#039; || 1923 || 1500 || 1405 || UMSONST WAR LEID UND OPFERTOD&amp;lt;br /&amp;gt;DAS VOLK ZERBRACH IN HUNGERSNOT.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || &#039;&#039;&#039; e&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; &#039;&#039;&#039; || 1923 || 1380 || 1092 || BRING HERR DAS VOLK DURCH SCHWERE ZEIT&amp;lt;br /&amp;gt;LASS ES ERSTEHN IN EINIGKEIT. &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht erhalten ist die ehemalige Schlagglocke der Turmuhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orgel==&lt;br /&gt;
[[Datei:OE-Kirche-Orgel_JK2024.jpg|thumb|Alexanderkirche Oerlinghausen, Orgel, Foto: Joachim Kleinmanns, 2024]]&lt;br /&gt;
[[Datei:OE-Kirche_Orgelwappen_1_O_5.png|thumb|Wappen an der Orgel, Carl Dewitz, 1882 (LLB, 1 O 5)]]&lt;br /&gt;
Stiftung Graf Simon Henrichs zur Lippe und seiner Frau Amalie geb. Gräfin zu Dohna aus dem Jahr 1688. Fünfachsiges reich verziertes Gehäuse, nach Stilvergleich wohl aus der Werkstatt des Bielefelder Meisters Bernd Christoph Hattenkerl. Inschrift &amp;quot;M. B. C. H. FECIT&amp;quot;. Orgelwerk ursprünglich mit 8 Registern auf 1 Manual mit angehängtem Pedal. Neubau 1886 und durch Steinmann/Vlotho 1973. Mittig großes Allianzwappen, darunter Inschriftkartusche.&lt;br /&gt;
==Inventar==&lt;br /&gt;
Am Fußboden der Turmhalle Grabstein der Alheid Thovall († 1599), Witwe des Johann Thovall. Weißer Sandstein, H. 1,87, B. 1,33 m. Mit dem Wappen Thovall und Inschrift Johannes 11, V. 25-26.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleiner Grabstein des Henrich Asmissen (?) († 1641), an einem Strebepfeiler der Nordseite.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GaulKreisLemgo1960}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Altartisch, Kanzel, Klingelbeutelschrank daneben, Kollektentruhe, Pastorenprieche, Chorgestühl, Liedzeiger, Bänke, Türen, zwei Windfänge, Empore unter der Orgel von 1867 in neugotischen Formen, ausgeführt von Tischlermeister Helmig nach Entwurf von Merckel, vermutlich auch die beiden Messingleuchter aus dieser Zeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{PieperKirche2011}}, S. 24–26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 Chorpolygon-Fenster nach Entwurf von Karl Löwe/Bielefeld, Seitenfenster Heinrich Lohweg/Oerlinghausen. Im Frühjahr 1945 bei der Eroberung Oerlinghausens beschädigt bzw. zerstört. Die Seitenfenster 1989 von der Glasmalereiwerkstatt Otto Peters/Paderborn restauriert, die im Chorpolygon rekonstruiert. Darstellung Christi Himmelfahrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{PieperKirche2011}}, S. 28 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer==&lt;br /&gt;
Ev.-ref. Kirchengemeinde Oerlinghausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pastoren==&lt;br /&gt;
Nach Butterweck:&amp;lt;ref&amp;gt;{{ButterweckGeschichte1926}}, S. 537–&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* um 1230 Bertold, Pleban zu Orlinchusen&lt;br /&gt;
* um 1279 AIexander, Priester daselbst&lt;br /&gt;
* um 1332 Hermann, Pfarrer daselbst&lt;br /&gt;
* um 1440 Hartmann Stadenhausen, Pfarrer&lt;br /&gt;
* um 1488 Lüdeke Kappelmann&lt;br /&gt;
* um 1486 Heinrich Eggeldorp (Eckendorf), auch 1509 und 1514 genannt&lt;br /&gt;
* um 1500 Küken&lt;br /&gt;
* um 1528 Anton Wehmeier&lt;br /&gt;
* 1540–1549 Bernd Karsten&lt;br /&gt;
* 1549–1550 Jobst Wetter&lt;br /&gt;
* 1550–1566 Jobst Wetter, Sohn des vorigen&lt;br /&gt;
* 1566 Hermann Surenbruch, vorgeschlagen, aber abgelehnt&lt;br /&gt;
* 1554–1568 Ludolf Koch&lt;br /&gt;
* 1568–1604 Hermann Stratmann&lt;br /&gt;
* 1605–1634 Konrad Schlingmann&lt;br /&gt;
* 1635–1684 Johann Martheus, mit Gehilfen Thomas Hase (1671–1672), Johann Weingärtner (1672–1675) und Johann Werner Plesmann (1676–1684)&lt;br /&gt;
* 1684–1717 Johann Werner Plesmann&lt;br /&gt;
* 1720–1743 Johann Georg Plesmann, Sohn des vorigen&lt;br /&gt;
* 1743–1764 August Franz Hildebrand&lt;br /&gt;
* 1765–1789 Georg Konrad von Cölln&lt;br /&gt;
* 1789–1797 Ludwig Friedrich August von Cölln&lt;br /&gt;
* 1797–1811 Karl Ernst Neubourg&lt;br /&gt;
* 1811–1835 Ernst Friedrich Ferdinand Hildebrand&lt;br /&gt;
* 1836–1851 August Ernst Volkhausen&lt;br /&gt;
* 1852–1884 Wilhelm Weerth&lt;br /&gt;
* 1885–1906 Eduard Reber, später mit Hilfspredigern: August Lohmeier (1891–1893), Friedrich Schelpf (1893–1894), Karl Kuhlmann (1894–1896), Johannes Franzmeier, 1896–1900), Heinrich Ibeling (1900), W. Butterweck (1900–1904), Paul Ruperti (1907)&lt;br /&gt;
* 1907 bis nach 1926 Wilhelm Tölle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
{{ButterweckGeschichte1926}}, S. 534 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PieperKirche2011}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GaulKreisLemgo1960}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PreußAlterthümer1873}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Internetseite der Kirchengemeinde: https://oerlinghausen-evangelisch.com&lt;br /&gt;
* Archiv der Lippischen Landeskirche: [https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=BESTAND-A92x14596724510192820220210101553727 Archivseite]&lt;br /&gt;
* Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Alexanderkirche_(Oerlinghausen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
{{Kirchenkategorien}}&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}} [[Kategorie:Ferdinand Merckel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Schling,_Wohnplatz_in_Berlebeck&amp;diff=71610</id>
		<title>Schling, Wohnplatz in Berlebeck</title>
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		<updated>2026-09-12T06:39:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Wohnplatz info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Berlebeck&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.90495, 8.85387&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Schling ist heute ein Wohnplatz in [[Heiligenkirchen]], war aber bis 1935 geteilt in einen zu [[Schling, Wohnplatz in Heiligenkirchen|Heiligenkirchen]] und einen zu [[Berlebeck]] gehörenden Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hk-Schling_ThKliemv1889_BA_DT-64-23.png|thumb|Blick vom Stemberg über die Paderborner Straße zum Schling, Foto: Theodor Kliem, vor 1889 (LLB, BA DT-64-23)]]&lt;br /&gt;
Der Schling liegt westlich oberhalb der ehemaligen Bauerschaft Heiligenkirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Teil der Bauerschaft Berlebeck in der Vogtei Falkenberg, später Amt Detmold-Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Streusiedlung, im 19. Jh. beginnende Verdichtung durch Neuwohnerstätten, im 20. Jh. durch den Bau ganzer Straßenzüge von Ein- und Zweifamilienhäusern erheblich verändert.&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Schling ist die Bezeichnung für eine als Hecke gepflanzte Landwehr, bildlich dargestellt auf einem Aquarell von 1600 zur Grenzziehung zwischen Ravensberg und Lippe bei Herford von Meister Simson dargestellt, aufbewahrt im Landesarchiv Detmold. &amp;quot;Die Knicke waren Hecken, die dadurch hergestellt wurden, daß man die betreffenden Strecken mit Bäumen bepflanzte, diese in der wünschenswerten Höhe kappte, die Seitenzweige und jungen Triebe herumbog (knickte), untereinander verflocht, in die Erde einsenkte und neu ausschlagen ließ und schließlich die noch bleibenden Zwischenräume mit Dornen, Brombeer- und anderen Sträuchern bepflanzte, sodaß schließlich eine undurchdringliche lebende Mauer von oft recht ansehnlicher Breite entstand.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Weerth, Die Landwehren des Lippischen Waldes, in: Jahresbericht des historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg, 13 (1899), S. 1–26.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Verzeichnis von 1502 werden die Knicke, Gräben und Schlinge in den einzelnen lippischen Ämtern aufgeführt. &amp;quot;Neben den Schlingen werden auch Schläge genannt, teils synonym, obwohl unter einem Schlag ein senkrecht, unter einem Schling ein waagerecht zu bewegender Schlagbaum verstanden wird.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{StöwerSchling1999}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Berlebecker und Heiligenkirchener Schling ist darin erwähnt als &amp;quot;eyn slag by der Spreckenborch&amp;quot;. Als Schlinghüter wird Albert vor dem Schlinge (Berlebeck Nr. 20) bezeichnet, der ganz in der Nähe wohnte, in den Steuerlisten jedoch erst Ende des 16. Jahrhunderts vorkommt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{StöwerSchling1999}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausstätten==&lt;br /&gt;
1901 liegen 31 zu Berlebeck zählende Hausstätten mit (1895) 237 Einwohner*innen im Schling.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 201–204.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1935 wurden die inzwischen 37 Kolonate im Berlebecker Schling nach Heiligenkirchen umgemeindet und erhielten neue Kolonat-Nummern (187–224).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kolonat 7.&lt;br /&gt;
* Kolonat 10.&lt;br /&gt;
* Kolonat 20. &lt;br /&gt;
* Kolonat 42. &lt;br /&gt;
* Kolonat 43. &lt;br /&gt;
* Kolonat 44. &lt;br /&gt;
* Kolonat 68. &lt;br /&gt;
* Kolonat 79. &lt;br /&gt;
* Kolonat 80. &lt;br /&gt;
* Kolonat 87. &lt;br /&gt;
* Kolonat 89. &lt;br /&gt;
* Kolonat 90. &lt;br /&gt;
* Kolonat 91. &lt;br /&gt;
* Kolonat 92. &lt;br /&gt;
* Kolonat 93. &lt;br /&gt;
* Kolonat 94. &lt;br /&gt;
* Kolonat 97. &lt;br /&gt;
* Kolonat 98.&lt;br /&gt;
* Kolonat 103. &lt;br /&gt;
* Kolonat 108. &lt;br /&gt;
* Kolonat 109. &lt;br /&gt;
* Kolonat 110. &lt;br /&gt;
* Kolonat 111. &lt;br /&gt;
* Kolonat 121. &lt;br /&gt;
* Kolonat 122. &lt;br /&gt;
* Kolonat 123.&lt;br /&gt;
* Kolonat 124.&lt;br /&gt;
* Kolonat 125.&lt;br /&gt;
* Kolonat 127.&lt;br /&gt;
* Kolonat 129.&lt;br /&gt;
* Kolonat 132.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
{{StöwerSchling1999}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohnplatz]] [[Kategorie:Wohnplatz in Berlebeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Schling,_Wohnplatz_in_Heiligenkirchen&amp;diff=71609</id>
		<title>Schling, Wohnplatz in Heiligenkirchen</title>
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		<updated>2026-09-12T06:38:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Wohnplatz info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Heiligenkirchen&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.90331, 8.85572&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Schling ist heute ein Wohnplatz in [[Heiligenkirchen]], war aber bis 1935 geteilt in einen zu Heiligenkirchen und einen zu [[Berlebeck]] gehörenden Teil, den [[Schling, Wohnplatz in Berlebeck|Berlebecker Schling]].&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hk-Schling_ThKliemv1889_BA_DT-64-23.png|thumb|Blick vom Stemberg über die Paderborner Straße zum Schling, Foto: Theodor Kliem, vor 1889 (LLB, BA DT-64-23)]]&lt;br /&gt;
Der Schling liegt westlich oberhalb der ehemaligen Bauerschaft Heiligenkirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Teil der Bauerschaft Heiligenkirchen in der Vogtei Falkenberg, später Amt Detmold-Land.&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Streusiedlung, im 19. Jh. beginnende Verdichtung durch Neuwohnerstätten, im 20. Jh. durch den Bau ganzer Straßenzüge von Ein- und Zweifamilienhäusern erheblich verändert.&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Schling ist die Bezeichnung für eine als Hecke gepflanzte Landwehr, bildlich dargestellt auf einem Aquarell von 1600 zur Grenzziehung zwischen Ravensberg und Lippe bei Herford von Meister Simson dargestellt, aufbewahrt im Landesarchiv Detmold. &amp;quot;Die Knicke waren Hecken, die dadurch hergestellt wurden, daß man die betreffenden Strecken mit Bäumen bepflanzte, diese in der wünschenswerten Höhe kappte, die Seitenzweige und jungen Triebe herumbog (knickte), untereinander verflocht, in die Erde einsenkte und neu ausschlagen ließ und schließlich die noch bleibenden Zwischenräume mit Dornen, Brombeer- und anderen Sträuchern bepflanzte, sodaß schließlich eine undurchdringliche lebende Mauer von oft recht ansehnlicher Breite entstand.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Weerth, Die Landwehren des Lippischen Waldes, in: Jahresbericht des historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg, 13 (1899), S. 1–26.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Verzeichnis von 1502 werden die Knicke, Gräben und Schlinge in den einzelnen lippischen Ämtern aufgeführt. &amp;quot;Neben den Schlingen werden auch Schläge genannt, teils synonym, obwohl unter einem Schlag ein senkrecht, unter einem Schling ein waagerecht zu bewegender Schlagbaum verstanden wird.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{StöwerSchling1999}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Berlebecker und Heiligenkirchener Schling ist darin erwähnt als &amp;quot;eyn slag by der Spreckenborch&amp;quot;. Als Schlinghüter wird Albert vor dem Schlinge (Berlebeck Nr. 20) bezeichnet, der ganz in der Nähe wohnte, in den Steuerlisten jedoch erst Ende des 16. Jahrhunderts vorkommt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{StöwerSchling1999}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Hausstätten==&lt;br /&gt;
1828 liegen fünf zu Heiligenkirchen zählende Hausstätten im Schling, 1901 zwölf mit 88 Einwohner*innen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 211–213.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1935 wurden 37 Kolonate im Schling von Berlebeck nach Heiligenkirchen umgemeindet und erhielten neue Kolonat-Nummern (187–224).&lt;br /&gt;
* Kolonat 19 [[Denkmalstraße 86 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 86]].&lt;br /&gt;
* Kolonat 20 [[Denkmalstraße 103 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 103]].&lt;br /&gt;
* Kolonat 21 [[Ellernbruchweg 2b (Heiligenkirchen)|Ellernbruchweg 2b]].&lt;br /&gt;
* Kolonat 22 [[Ellernbruchweg 3 (Heiligenkirchen)|Ellernbruchweg 3]].&lt;br /&gt;
* Kolonat 23 [[Ostertalstraße 1 (Heiligenkirchen)|Ostertalstraße 1]].&lt;br /&gt;
* Kolonat 28 [[Denkmalstraße 81 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 81]].&lt;br /&gt;
* Kolonat 30 [[Ostertalstraße 13 (Heiligenkirchen)|Ostertalstraße 13]].&lt;br /&gt;
* Kolonat 42 [[Ostertalstraße 3 (Heiligenkirchen)|Ostertalstraße 3]].&lt;br /&gt;
* Kolonat 45 [[Denkmalstraße 116 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 116]].&lt;br /&gt;
* Kolonat 56 [[Denkmalstraße 139 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 139]].&lt;br /&gt;
* Kolonat 58 [[Denkmalstraße 135 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 135]].&lt;br /&gt;
* Kolonat 73 [[Denkmalstraße 133 (Heiligenkirchen)|Denkmalstraße 133]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
{{StöwerSchling1999}}.&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohnplatz]] [[Kategorie:Wohnplatz in Heiligenkirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
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