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	<title>lippe-haeuser-wiki.de - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Brokhauser_Stra%C3%9Fe_62_(Brokhausen)&amp;diff=67842</id>
		<title>Brokhauser Straße 62 (Brokhausen)</title>
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		<updated>2026-07-31T17:15:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.96758, 8.92532&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
1949/50 erbaute Volksschule, 3. Schule des Dorfes, heute Kindergarten.&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die Bevölkerungszunahme nach dem Zweiten Weltkrieg, insbesondere durch Flüchtlinge und Vertriebene, erforderte mehr Schulraum. Da eine Erweiterung der [[Brokhauser Straße Schule II (Brokhausen)|bestehenden Schule]] als ungeeignet beurteilt wurde, baute die Schulgemeinde Brokhausen 1949 eine neue Schule. Sie erhielt 2 Klassenzimmer, einen Gruppen- und einen Lehrmittelraum. Die Schule erhielt auch eine Glocke, die von Superintendent Kramer (geb. in Brokhausen) gestiftet worden war. Sie fand ihren Platz in einem kleinen Dachreiter nahe dem Ostgiebel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{EhrlichEnde2013}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemalige Schulgebäude wird derzeit als Kindertagesstätte genutzt. Aktuell ist durch die Stadt Detmold der Abriss zugunsten des Neubaus einer Kindertagesstätte geplant (Bebauungsplan 04-03 „Vor dem Ahlberge“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[Datei:BRO-Schule3_BA_DT-59-28.png|thumb|1949/50 erbaute dritte Brokhauser Schule, Foto um 1960 (LLB, BA DT-59-28)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BRO-Schule3_JK2023.jpg|thumb|Dritte Schule des Dorfes Brokhausen, erbaut 1949/50, Foto: Joachim Kleinmanns, 2020]]&lt;br /&gt;
Rechteckiger langgestreckter Grundriss mit 13 Achsen, davon die mittlere als Haupteingang. Flach geneigtes Satteldach mit je 4 Gauben, Dachreiter mit Glocke und Pyramidendach am östlichen Ende. Vor dem Ostgiebel Utlucht. Im Dachgeschoss Wohnung der Hausmeisterin Else Sperr. Abseits separates Toilettenhaus mit Satteldach. Im 2. Bauabschnitt westlich [[Brokhauser Straße 60 (Brokhausen)|Lehrerwohnhaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
{{EhrlichEnde2013}}.&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, D 73 / Allgemeine Kartensammlung, Nr. 4/13599–4/13604: Pläne zum Bau der Schule in Brokhausen, 1949.&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}} [[Kategorie:Schule]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kirchweg_Kirche_(Heiligenkirchen)&amp;diff=67809</id>
		<title>Kirchweg Kirche (Heiligenkirchen)</title>
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		<updated>2026-07-31T09:42:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Kirche info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}-&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.90976, 8.87204&lt;br /&gt;
|Quartiersnummer=-&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Nein&lt;br /&gt;
}}&#039;&#039;&#039;Ev.-ref. Kirche Heiligenkirchen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kirche wurde Ende des 8. Jh. bis Mitte 10. Jh. gegründet und in mehreren Phasen erneuert bzw. erweitert. &lt;br /&gt;
==Standort==&lt;br /&gt;
Die Kirche steht exzentrisch nach Norden geschoben innerhalb des ungefähr kreisrunden [[Kirchhof (Heiligenkirchen)|Kirchhofs]], dessen Mauer noch fast vollständig, wenn auch vermutlich nicht in der ursprünglichen Höhe, erhalten ist. Auf dem Kirchhof hatten die einzelnen Bauerschaften des Kirchspiels üblicherweise ihre eigenen Bereiche. Ein befestigter Kirchhof ist in Heiligenkirchen nicht belegbar. In der Kirche standen in unruhigen, kriegerischen Zeiten Truhen (Kisten) mit dem wertvollsten Besitz der Bewohner. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die so genannten &amp;quot;Bauernburgen&amp;quot;, steinerne Speicher auf den Höfen [[Denkmalstraße 55 (Heiligenkirchen)| Köllermeier]] und [[Am Rautenberg 15 (Heiligenkirchen)|Meier zu Wantrup]] stammen aus dem 13. oder 14. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Hk_Kirche_1852Zeiss3H11.jpg|thumb|Kirche Heiligenkirchen, Ansicht von Süden, 1852, Emil Zeiß, LLB: 3 H 11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Bau steht an der Stelle einer Eigenkirche der &#039;&#039;curtis dominicalis&#039;&#039;, des [[Königstraße 2 (Heiligenkirchen)|Hofes Watermeier]]. Es könnte sich bei dieser um die im Kapitel 180 der [https://de.wikipedia.org/wiki/Vita_Meinwerci Vita Meinwerci] genannte [[Kirche in Theotmalli]] handeln. [https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_der_Große Karl der Große] hatte hier nach seiner gewonnenen Schlacht gegen die Sachsen (783) eine Kirche errichten lassen. Nach Erich Kittel muss die Bezeichnung Theotmalli für ein &amp;quot;sehr kleines Gebiet südöstlich von Detmold&amp;quot; verstanden werden, da sie im 9. bis 11. Jahrhundert im Zusammenhang mit den Vorwerken [[Hornoldendorf]] und [[Wilberger Straße 60 (Schönemark)|Beerentrup]] bei [[Schönemark]] sowie dem Bannenberg (zwischen Beerentrup und Schmedissen) genannt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{KittelGeschichte1953}}, S. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauphasen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hk-Kirche_Baualtersplan 880–1950.jpg|thumb|Kirche Heiligenkirchen, Baualtersplan. Zeichnung: Joachim Kleinmanns]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Hk KircheaußenJK2017.jpg|thumb|Kirche Heiligenkirche, Ansicht von Südosten, 2017. Foto: Joachim Kleinmanns]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Hk Kircheinnen2021JK.jpg|thumb|Kirche Heiligenkirchen, Innenraum mit Blick zum Chor, 2021. Foto: Joachim Kleinmanns]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am ausführlichsten berichtet Roland Linde &amp;lt;ref&amp;gt;{{LindeKirche2015}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; über die Geschichte der Kirche, worauf im Folgenden vielfach zurückgegriffen wird. Der heute vor uns stehende Bau ist in verschiedenen Bauabschnitten entstanden. Im Kern geht er zurück auf den Bau II, den romanischen Neubau aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Ihn umgibt ein ummauerter Kirchhof, der bis zur Anlegung des neuen Friedhofs an der [[Richard-Thiemann-Straße (Heiligenkirchen)|Richard-Thiemann-Straße]] im 20. Jahrhundert der Begräbnisplatz für die Bewohner des Kirchspiels Heiligenkirchen, also der Bauerschaften Heiligenkirchen, Berlebeck und Hornoldendorf war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste, archäologisch nachweisbare Kirchenbau ist Bau I, ein vorromanischer Saalbau mit einer halbrunden Apsis im Osten. Dieser Bau hatte in einer ersten Erweiterung des 11. Jahrhunderts sogar einen Turm bekommen, der dem Bau des romanischen Kirchenschiffs schon wieder zum Opfer fiel. Seine Datierung gelang anhand von Tonscherben in einem Pfostenloch. Aus dem Fehlen von Gräbern westlich von diesem Turm schloss Lobbedey, dass sich hier eine Vorhalle befunden habe. Das ist plausibel, da in der Phase der Christianisierung solche Vorhallen für noch Ungetaufte notwendig waren, da sie das Kirchenschiff erst nach der Taufe betreten durften. Noch heute befinden sich in vielen mittelalterlichen Kirchen die Taufsteine im Westen vor dem Kirchenschiff im Turm oder eigens angebauten Kapellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der romanische, in wesentlichen Teilen erhaltene Bau II ist nicht nur um einiges länger als Bau I, sondern auch um wenige Grad gedreht, um ihn genauer nach Osten auszurichten. Das Langhaus umfasst zwei Joche, die anfangs mit einer Flachdecke gedeckt waren. Die Langschiffmauern muss man sich mit kleinen, hochliegenden Rundbogenfenstern vorstellen. Erhalten sind die nördliche Mauer sowie ein kurzes Stück der Südwand, das als mächtiger Mittelpfeiler überdauerte. Der Turm besteht aus Quadermauerwerk aus Osning-Sandstein und stammt ebenfalls noch aus dem 12. oder dem frühen 13. Jahrhundert. Er zeigt romanische Stilmerkmale wie gekuppelte Rundbogenfenster, sogenannte Biforien, und ein gestuftes Rundbogenportal an der Südseite. Ursprünglich betrat man die Kirche durch dieses Portal, das Erdgeschoss dieses zweiten Turms diente als Vorhalle. In der Süd- und Westmauer des Turms verläuft, zum Kirchenschiff durch eine Tür getrennt, eine Mauertreppe in das erste Turmgeschoss. Ab dort führen Holzstiegen weiter hinauf in das Glockengeschoss. Der romanische Rechteckchor als Obstsabschluss von Bau II ist nicht erhalten, er wurde durch den erhaltenen gotischen Cor des 15. Jahrhunderts ersetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 14. Jahrhundert wurde die Kirche zu klein, so dass man sie um das südliche Seitenschiff erweiterte. Da die Bevölkerung aber nur bis zur Pestepidemie von 1350 wuchs und danach stark dezimiert war, wird diese Erweiterung zuvor, also in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts erfolgt sein. Damals wurde die mächtige Außenmauer an der Südseite des romanischen Langhauses auf einen mittleren Abschnitt, der als Stützpfeiler stehen blieb, abgebrochen. Die neue, nach Süden vorgeschobene Außenwand erhielt zwei hohe Giebel, ein Portal mit einem kleineren Maßwerkfenster darüber im linken und ein dreibahniges hohes Spitzbogenfenster im rechten Giebel. Wohl ab diesem Zeitpunkt wurde das Turmportal nicht mehr als Hauptzugang genutzt. Das zwei Joch lange Seitenschiff wurde mit einem Kreuzgratgewölbe geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eversteinischen Fehde (1403–1407) wurde die Kirche beschädigt, &amp;lt;ref&amp;gt;{{WendtAmt1965}}, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; nicht jedoch in der Soester Fehde 40 Jahre später, wie Pustkuchens Bericht über Heiligenkirchen wiedergibt: &amp;quot;Es ist hier schon anno 1447, da die von dem Erzbischof zu Cöln in das Land erlassenen Böhmen und Polacken die Grafschaft verheerten, eine Kirche gewesen, welche wie die zu Meyenberg durch die Fürbitte des Horn’schen Magistrats unbeschädigt geblieben ist.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Lippische Regesten III, 2061.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ButterweckGeschichte1926}}, S. 413.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Vergrößerung erfolgte 1420 [d]. Die bis zu einer Renovierung 1863 über dem Südportal eingemauerte Schieferplatte mit der Inschrift &amp;quot;A°m°cccc°lvvij[…]a&amp;quot; (Anno 1462) steht damit kaum in Zusammenhang. Die Inschrift ist durch eine Zeichnung von Emil Zeiß aus dem Jahr 1860, nicht jedoch im Original überliefert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der romanische Rechteckchor wurde im 15. Jahrhundert abgebrochen und durch den heute noch vorhandenen größeren Chor ersetzt. Auch dieser erhielt eine rechtwinklige Grundform, griff aber nach Süden und Osten über die vorherigen Grenzen hinaus. An der Nordseite des Chors ist eine gerahmte Sakramentsnische erhalten, die ursprünglich mit einer Gittertür verschlossen war. Hier wurden in vorreformatorischer Zeit die geweihten, nicht zur Kommunion verwendeten Hostien verwahrt, die u. a. als Sterbesakrament dienen konnten. Der Chor erhielt an allen drei Außenwänden zweibahnige Maßwerkfenster und wurde mit einem Kreuzrippengewölbe gedeckt. Wohl um den Raumeindruck zu vereinheitlichen, wurde zugleich auch das Langhaus mit einem Kreuzrippengewölbe versehen. Nur das erst ein Jahrhundert alte Kreuzgratgewölbe des südlichen Seitenschiffs mochte man nicht abbrechen, sondern behalf sich hier mit aufgemalten Rippen und Schlusssteinen. Im Langhaus zeigt der westliche Schlussstein einen Christuskopf, der östliche wie auch im Chor eine lippische Rose. Linde hat vermutet, dass die lippischen Rosen sich auf Bernhard VII. zur Lippe (gest. 1511) als Patronatsherren und seinen Bruder, den Paderborner Bischof Simon zur Lippe (gest. 1498), beziehen könnten.&amp;lt;ref&amp;gt; {{LindeKirche2015}}, S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt; Dann wäre die Einwölbung erst nach Simons Amtseinführung, welche 1463 erfolgte, zu vermuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hammersteinsche Gruft===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1663 wurde an der Nordseite des Langhauses, unmittelbar an den Chor anschließend, die Gruft der Familie von Hammerstein angebaut.&amp;lt;ref&amp;gt; Zur Familie von Hammerstein siehe LAV NRW OWL, L 52 Lippischer Adel, Nr. 104: v. Hammerstein, 1592–1757.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1614 hatte der lippische Rat Hans Adam von Hammerstein (1579–1653) die 1610 von Graf Simon VI. gegründete herrschaftliche Meierei im benachbarten [[Hornoldendorf]] pfandweise übernommen, da der Graf bei Gesamtschulden von rund 700.000 Talern die 12.000 von Hammerstein geliehenen Taler nicht zurückzahlen konnte. Hammerstein saß hier bereits seit der Meiereigründung als Verwalter (&amp;quot;Hofmeister&amp;quot;) und hatte erhebliche Eigenmittel in die Bauten gesteckt. Er erreichte, dass die Meierei nun den Status eines adeligen, erblichen und landtagsfähigen Rittergutes erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 18 Vogtei Falkenberg, Nr. 25, 1610–1614, 1713.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 19 Vogtei Falkenberg, Nr. 27, 1657, 1709–1722, 1761–1783.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hammerstein 1643 zum dritten Mal heiratete, vermachte er seiner neuen Ehefrau Leveke von Münchhausen (1616–1675) das Gut als künftigen Witwensitz. Immerhin war er 37 Jahre älter als seine Braut. Zehn Jahre nach dem Tod ihres Mannes ließ die Witwe die Familiengruft errichten. Sie war durch eine Treppe mit dem Kirchenschiff verbunden. 1685 wurde auch Hans Adams Neffe Friedrich Christoph von Hammerstein (1608–1685) hier beigesetzt. Er hatte zehn Jahre zuvor der Kirchengemeinde 400 Reichstaler geschenkt, deren Zinsen jährlich auf Haus Hornoldendorf unter die Armen verteilt werden sollten, und weitere 1.600 Reichstaler je zur Hälfte dem Pastor und den Armen der Gemeinde vermacht, um in dem Gewölbe beerdigt zu werden. Davon wissen wir, weil es ein knappes Jahrhundert später zum Streit darüber kam, ob eine Reparatur des Totengewölbes von der Gemeinde oder durch Ludwig von Hammerstein, der sie in Auftrag gegeben hatte, bezahlt werden sollte. Zur Untersuchung war eine gräfliche Kommission eingesetzt worden, deren Zuständigkeit von Hammerstein vor dem Reichskammergericht erfolglos anfocht.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 82 Lippische Reichskammergerichtsakten, Nr. 274 und Nr. 276. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Christoph von Hammerstein war kinderlos geblieben, daher stiftete der seit Levekes Tod auf dem [[Rittergutsweg 1 (Hornoldendorf)|Rittergut Hornoldendorf]] sitzende Sohn Christoph Ludolf von Hammerstein (1646–1728) seinem Vetter 1686 ein steinernes Epitaph. Diese Gedenktafel ist erhalten und befindet sich heute innen an der Nordwand des Langhauses. Die von [https://de.wikipedia.org/wiki/Gottfried_Wilhelm_Leibniz Gottfried Wilhelm Leibniz] (1646–1716) formulierte Inschrift lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MEMORIÆ/FRIDERICI CHRISTOPHORI / DE GENTE EX ARCE RHENI/HAMMERSTEIN / NATI BOCKELHEMII IN PALATINATU / XV SEPTEMB. ANNO CHRISTI MDCVIII / PATRE IOHANNE WERNERO, / MATRE MARTA A SPONHEIM, / QUI/UBICUM GUSTAVO ADOLPHO SUECORUM REGE / IN GERMANIAM TANTUM MILES APPULIT, INDE / PER OMNES GRADUS IN EADEM LEGIONE AD/TRIBUNI ET POSTREMO IN EXERCITU AD/PRÆFECTI VIGILARUM GENERALIS / HONOREM PERVENIT/TANDEM PACE PATRIÆ REDDITA / SERERENISSIMORUM DUCUM BRUNOVICENSIUM/COPIIS CUM SUMMO IMPERIO/PRÆFUIT/OBIIT COELEBS IN OLENDORF LIPSIENS. COMITATUS / XII OCTOB. ANNO CHRISTI MDCLXXXV. / SEPULCHRI MONUMENTUM / CONSOBRINO BENE DE GENTE MERITO POSUIT / CHRISTOPHORUS LUDOLPHUS/DE HAMMERSTEIN / ANNO CHR. MDCLXXXVI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Übersetzung bietet Wendt an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zum Gedächtnis an Friedrich Christoph von Hammerstein aus dem Geschlechte der Burggrafen vom Rhein. Geboren in Böckelheim in der Pfalz [Schloss an der Nahe zwischen Bad Kreuznach und Bad Sobernheim] am 15. Sept. im Jahre des Herrn 1608 als Sohn des Johann Werner und seiner Frau Martha von Sponheim. Er kam mit dem Schwedenkönig Gustav Adolph nach Deutschland und durchlief in demselben Regiment alle Dienstgrade bis zum Oberst und schließlich im Heer bis zu der des Generales der Wachtruppen. Er hatte schließlich, nachdem der Friede dem Vaterland geschenkt war, den Oberbefehl über die Truppen der erhabenen Herzöge von Braunschweig. Er starb als berühmter Mann in Öhlendorf [Oelentrup] in [der Grafschaft] Lippe. Am 12. Oct. i. J. d. H. 1685 wurde er zu Grabe getragen. Dies Grabmal setzte dem um das Geschlecht sehr verdienten Vetter Christoph Ludolph von Hammerstein im Jahre des Herrn 1686.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{WendtAmt1965}}, S. 195&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abweichend von Leibniz&#039; Entwurf wurden die Namen der Angehörigen auf der Tafel ergänzt und die Aufstellung, die erst 1700 stattgefunden haben soll, zurückdatiert, vgl. [https://leibniz-potsdam.bbaw.de/fileadmin/Webdateien/bilder/IV8text.pdf Leibnitz-Edition Bd. IV/8, S. 124 f.].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Friedrich Christoph von Hammerstein 1675 und 1680 die Zinseinkünfte aus zwei Schuldbriefen im Gesamtwert von immerhin 2.000 Talern den Armen, der Schule und dem Prediger der Kirchengemeinde Heiligenkirchen vermacht hatte, soll hier noch kurz berichtet werden, dass er am 15. September 1608 auf der Burg Schlossböckelheim an der Nahe geboren war, seine Militärlaufbahn als Pikenier in Holland begann, 1629 nach Stockholm ging, im Jahr darauf wieder nach Deutschland zurückkehrte, wo er es im Dreißigjährigen Krieg zum schwedischen Generalmajor brachte, und nach dem Krieg Generalwachtmeister der braunschweigisch-lüneburgischen Truppen war. 1663 quittierte er den Dienst und verbrachte seinen Lebensabend auf der gräflich-lippischen Meierei Oelentrup bei Burg Sternberg, die er 1648 – ähnlich wie sein Onkel die Meierei Hornoldendorf – pfandweise erworben hatte. Hier starb er am 12. Oktober 1685. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abbruch der Gruft 1863 wurden außer dem Epitaph auch ein Wappenstein und ein Inschriftstein aufbewahrt und als Spolien eingebaut. Der erste zeigt die Wappen des Hans Adam von Hammerstein und der Leveke von Münchhausen. Er ist 1663 datiert und sicherlich im Zusammenhang mit dem Bau der Familiengruft in diesem Jahr zu sehen. 1863 wurde er innen an der Südwand des Chores eingemauert. Hammersteins Wappen zeigt drei Türme, das der Leveke von Münchhausen einen Zisterziensermönch mit Krummstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der andere Stein, der an die Stifterin der Familiengruft erinnern soll, hat nach dem Abbruch der Gruft 1863 seinen Platz außen unter der neuen Fensteröffnung an der Nordwand gefunden, wo er auf die hier ehemals vorhandene Gruft hinweist. Der Text – soweit noch lesbar – lautet mit Ergänzungen nach Wendt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ETTI..XMMX SEPVLCHRALE / VT CONDAT CINERES ET SVOS VMBRAS [ET] SVO / RVM HAMMERSTEINIADVM POSVIT HOC / GENETRIX NOBILIS ILLA FVIT GENERE ET VIR / TVTE PROBATA CAETERA [Q]VID LETHI SIC/MEMOR ILLA FVIT SIT SVA LAVS IGITUR/PIETATI LE[C]TOR [ET] IPSE CVM / SIS MORTIIS [QU]OD MORIERE [SCIAS] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein freier Übersetzungsversuch: &amp;quot;... dieses Grab erbaut und die Asche und seinen Schatten in das Hammersteiniadum eingestellt durch diese edle Mutter, deren Tüchtigkeit anerkannt ist. Im Übrigen kümmerte sie sich nicht um den Strom des Vergessens der Erinnerung. Der Leser lobe deshalb die Frömmigkeit und lerne mit den Toten das Sterben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 18. Jahrhunderts erfahren wir aus den Akten des Gogerichts, dass der vierte Stuhl hinter der Kanzel Teutmeyer gehörte. Johan Cord Teutmeyer verklagte Anthon Stockmeyer, der ihn im Kirchenstuhl auf die Seite gestoßen habe, &amp;quot;allwo er doch nichts zu sagen hätte&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt; Zit. nach {{TeutmeyerChroniken2019}}, S. 55. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Renovierungen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1767 wurde der Turm durch ein Erdbeben stark beschädigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{KleinmannsErdbeben2015}}. &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 69 Nr. 143: Kirchen- und Pfarrhausreparaturen zu Heiligenkirchen. &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;{{TrampelGedanken1767}}. &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt; {{AnonymWahrnehmungen1767}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zahlreiche Eisenanker mussten zur Sicherung eingezogen werden. Der obere Teil der Westmauer neigte sich aber bald so stark, dass er 1811 abgetragen und neu aufgemauert werden musste. Romanische Biforien gibt es an der Westseite daher nicht mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1791 wurde von der Gottsbürener [https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Stephan_Heeren Orgelbauerfamilie Heeren] eine Orgel für 400 Taler geliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GroßmannOrgeln1998}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Deren Zinnpfeifen mussten im Ersten Weltkrieg zum Einschmelzen für Rüstungszwecke abgeliefert werden. 1919 wurden sie durch neue Orgelpfeifen ersetzt. Die Gemeindemitglieder spendeten dafür innerhalb weniger Tage 5000 Mark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine umfassende Renovierung war 1863 nach Plänen des Bau-Inspektors [https://lippelex.de/index.php?title=Merckel,_Ferdinand_(1808-1893) Ferdinand Merckel] (1808–1893) erfolgt. Er ersetzte das Spitzbogenportal durch die noch heute vorhandene Rechtecköffnung und ein Maßwerkfenster darüber, nach dem Vorbild des rechts anschließenden Fensters. Den relativ niedrigen und dunklen Kirchenraum empfand er als &amp;quot;kellerartig&amp;quot; und wollte ihn &amp;quot;freundlicher und heller&amp;quot; gestalten. Deswegen verlängerte er einige Fenster nach unten und brach eine zusätzliche Fensteröffnung an der Nordseite ein. Dazu musste die Hammersteinsche Familiengruft abgebrochen werden. Die Emporen im Süden und Westen wurden durch größere ersetzt, da die wachsenden Einwohnerzahlen dies erforderten. Aus diesem Grund wurde nun auch im Chor eine Empore errichtet. Man erreichte sie nur von außen durch eine Tür, die man unterhalb des Fensters in die Ostseite des Chores brach, wo sie sich noch heute befindet. Wenige Jahre später, 1871, erhielt auch die Südempore einen Außenzugang, indem man das kleine Fenster in der Nordwand des Seitenschiffs zu einer Tür vergrößerte und außen eine Treppe anbaute.&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv der Lippischen Landeskirche, 04.03 Nr. 119.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Abschnitt der alten hölzernen Emporenbrüstungen mit offenen Maßwerkbögen gelangte in die Sammlung des Lippischen Landesmuseums, wo er in der Dauerausstellung zu sehen ist.&amp;lt;ref&amp;gt; Lippisches Landesmuseum, Landesgeschichtliche Sammlung im Kornhaus aus Schieder, Erdgeschoss &amp;quot;Kirchenhalle&amp;quot;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Jahr 1937 sind zwei Fotografien des Innenraums überliefert, einmal der Blick vom Chor zur Westempore mit der Orgel, zum anderen der Blick von Westen in Richtung Chor. Die Aufnahmen erstellte Otto Gaul bei seinen Inventarisierungsarbeiten des Landkreises Detmold, sie befinden sich im Bildarchiv des Landesdenkmalamtes (jetzt: LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen) in Münster. Gaul hatte am 1. Oktober 1935 unter Leitung des lippischen Landeskonservators und Baurats Karl Vollpracht mit der Erfassung der Bau- und Kunstdenkmäler im damaligen Freistaat Lippe begonnen, die in vier Inventarbänden (Stadt Detmold, Kreis Detmold, Stadt Lemgo, Kreis Lemgo) erscheinen sollten. Obwohl das Detmolder Inventar bei Kriegsbeginn fast druckfertig war, blieb er bis heute unveröffentlicht. Wegen der umfangreichen Restaurierungen in der Nachkriegszeit wurde dann eine aktualisierende Neubearbeitung notwendig. So erschien der Band Stadt Detmold erst 1968,&amp;lt;ref&amp;gt;{{GaulStadt1968}}. &amp;lt;/ref&amp;gt; der für den Kreis Detmold jedoch bis heute nicht. Auch für Lemgo ist, erst 1983, nur der Band über die Stadt erschienen.&amp;lt;ref&amp;gt; {{GaulStadt1983}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei weitere Fotografien des Innenraums, die das zu Pfingsten festlich geschmückte Kirchenschiff in Ost- und Westrichtung zeigen, wurden 1969 kurz vor Beginn der archäologischen Untersuchungen aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HegerfeldGemeindezentrum1998}}}, S. 10. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 stellte die Gemeinde einen Antrag, eine Heizung mit Heizkeller anzulegen. Landeskonservator Karl Vollpracht genehmigte diesen, wollte aber die sorgfältige Unterfangung der Fundamente selbst überwachen.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 104 Nr. 2. Daraus auch die folgenden Angaben zu den Renovierungen bis 1950.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1950 war wieder eine Heizung im Gespräch, diesmal jedoch eine Luftheizung. Schon zwei Jahre zuvor, 1948, wollte die Gemeinde das unbequeme, viel zu schmale Gestühl ersetzen und die Dachdeckung gegen dunkelbraune Pfannen austauschen, da die alte Biberschwanzdeckung abgängig war. Zu einer umfassenden Renovierung der Kirche kam es aber erst 1969/70. Zuvor richtete die Gemeinde 1962 im Erdgeschoss des Turms eine Gedenkstätte für die Gefallenen der beiden Weltkriege ein. Den Entwurf für die drei Namenstafeln hatte der in Lippe aufgewachsene Grafiker und Kunsterzieher Conrad von Witzleben-Wurmb (geb. 1933) 1960 gemacht. Die Mutter lebte 1962 noch im Pfarrhaus Heiligenkirchen (Adressbuch). Die Sandsteintafeln nennen die Namen und Lebensdaten der Gefallenen beider Weltkriege aus Hornoldendorf und Heiligenkirchen.&amp;lt;ref&amp;gt; Liste abgedruckt in {{WendtAmt1965}}, S. 159–164. &amp;lt;/ref&amp;gt; Ein älteres Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs aus den Gemeinden Heiligenkirchen und Hornoldendorf hatte bis dahin auf dem [[Kirchhof (Heiligenkirchen)|Kirchhof]] gestanden. 1956 wurde noch eine Ansichtskarte dieses Denkmals verschickt.&amp;lt;ref&amp;gt; LLB: ME-PK-24-44, gestempelt 2.1.1956. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Hk_KircheinnenME-PK-24-118.jpg|thumb|Kircheninneres, Blick vom Chor zum Turm, um 1970, LLB: ME-PK-24-118]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1969/70 erfolgte die letzte umfassende Renovierung der Kirche. Für den Einbau einer Warmluft-Heizung musste der Fußboden tief ausgeschachtet werden. Dies gab Gelegenheit zu einer archäologischen Untersuchung, die Uwe Lobbedey leitete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LobbedeyHeiden1971}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei konnte auch eine gut erhaltene Wandmalerei in einer vermauerten Sakramentsnische der Nordwand freigelegt werden. Sie zeigt vor einem regelmäßigen gotischen Blattmotiv das Kreuz mit den Leidenswerkzeugen, den &#039;&#039;arma Christi&#039;&#039;: Dornenkrone, Geißel, Lanze und essiggetränkter Schwamm. Die Restaurierung dieses Wandgemäldes wie auch der aufgemalten Gewölbegliederung im Seitenschiff übernahm die Firma Ochsenfarth aus Paderborn. Eine fragmentarisch erhaltene Darstellung des Martyriums des Heiligen Erasmus am südlichen Chorpfeiler sowie einige weitere Malereifragmente wurden nach ihrer Dokumentation wieder übermalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtleitung der Baumaßnahmen lag bei dem Detmolder Regierungs-Baudirektor Kurt Wiersing. Rund um die Kirche wurde eine Ringdrainage verlegt, um die Wasseraufnahme des Mauerwerks zu reduzieren. Aus dem gleichen Grund und &amp;quot;um das äußere Erdreich an das innere Fußbodenniveau anzugleichen&amp;quot;, wurde der Boden westlich und südlich der Kirche um etwa 50 Zentimeter abgetragen. Im Lauf der Jahrhunderte war das äußere Bodenniveau erheblich angestiegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dächer der Kirche wurden mit braunen Ton-Hohlpfannen neu gedeckt. Dabei wurden die steinernen Ortgänge der beiden Quergiebel an der Südseite und des Ostgiebels am Chor beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren wurde ein Großteil der historischen Ausstattung entfernt: der Altar, das Kirchengestühl, die Vertäfelung und die Empore im Chor, die Westempore mit der Orgel und die Südempore, ebenso die Kanzel an der Nordseite, die beiden vielarmigen Hängeleuchter und ein am Mittelpfeiler aufgestellter Ofen. Nur im Süden und Osten wurden neue Emporen eingebaut, der Westen blieb frei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Detmolder Künstler [https://lippelex.de/index.php?title=Ehlers,_Karl_(1904-1973) Karl Ehlers] (1904–1973) schuf eine neue schlichte Ausstattung mit Altar, Ambo und Taufbecken aus Sandstein, die noch heute in Gebrauch ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977 wurden das Kirchturmdach an West- und Nordseite mit Schiefer neu gedeckt.&amp;lt;ref&amp;gt; Westfalen 1984, S. 499.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Glocken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befinden sich im Turm fünf Glocken. Eine unbeschriftete mit dem Ton h1 + 3 kann dem 15. Jahrhundert zugeordnet werden. Sie hat 96 Zentimeter Durchmesser bei 82 Zentimeter Höhe und wiegt 1100 Kilogramm. Am oberen Rand schmückt sie ein umlaufendes schmales Kranzgewinde. Die Gestaltung des Gabelkruzifixes weist auf die Glockengießerwerkstatt Grawick hin, welche mehrere Glocken für lippische Kirchen herstellte (1399 St. Johann, Lemgo; undat. Brake; 1412 Schlangen; 1446 Hohenhausen; 1466 Heiden; 1500 Hillentrup). Wilhelm Pecher verzeichnete 1917 noch eine zweite Glocke von &amp;quot;sehr hohem Alter&amp;quot;, jedoch &amp;quot;ohne Jahreszahl / 100 Zentimeter D. 90 Zentimeter H. 12 Ztr. / Ton a […]. Ferner zeigt jede Glocke einen gekreuzigten Christus in erhabener Form [...] in 12 Zentimeter Armspannweite. Beide Glocken haben ein sehr hohes Alter.&amp;quot; Diese zweite Grawick-Glocke wurde 1965 wegen eines Sprungs umgegossen. Als drittes erwähnte Pecher die kleine, außen vor dem Turmdach hängende Glocke von 63 Zentimeter Durchmesser und 62 Zentimeter Höhe, 450 Kilogramm Gewicht und dem Ton d. Den lesbaren Teil der Inschrift gab er wie folgt an: &amp;quot;Prediger[...] Meyer [...] Köllermeier [...] Kirchendechen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt; {{PecherVerzeichnis1919}}, S. 9, Abb. S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese kleine Toten- und Feuerglocke wurde – wie die Orgelpfeifen – im Ersten Weltkrieg eingeschmolzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geläut erhielt 1965 mit dem Umschmelzen der beschädigten Glocke zwei weitere neue, welche mit der verbliebenen des 15. Jahrhunderts die Tonfolge e – g – a – h erklingen lassen – den Beginn des Adventlieds &amp;quot;Oh Heiland, reiß die Himmel auf&amp;quot;. Auch am Turmhelm ist wieder eine kleine Glocke aufgehängt worden. Das Geläut wird inzwischen elektronisch gesteuert. Eine Erneuerung dieser Steuerung erfolgte 2022. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Orgel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die entfernte Heeren-Orgel von 1791, deren Pfeifen im Ersten Weltkrieg abgeliefert werden mussten und eingeschmolzen wurden, konnte schon 1919 ersetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt; {{ButterweckGeschichte1926}}, S. 414. &amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeinde brachte dazu 1918 innerhalb weniger Tage 5000 Mark an Spenden auf. Diese auf der Westempore stehende Orgel wurde 1973 durch eine Orgel auf der Chorempore ersetzt. Der laut Inschrift 1700 gebaute barocke Orgelprospekt stammt aus der Herforder Werkstatt von Hinrich Klausing. Bis 1894 stand er in der Kirche von [[Bösingfeld]], wurde dann ausgebaut und zuletzt im Westfälischen Freilichtmuseum Detmold (jetzt: LWL-Freilichtmuseum) eingelagert. Die Firma Tombusch aus Ascheberg restaurierte ihn, ergänzte abgängige Teile und stellte das Orgelgehäuse am neuen Standort auf. Das neue Orgelwerk baute die Saarbrücker Firma Walcker. Das Instrument hat 15 Register (Pfeifenreihen gleicher Klangfarbe), zwei Manuale (Klaviaturen) und ein Pedal.&amp;lt;ref&amp;gt;Westfalen 53, 1975, S. 477.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;quot;Der 1972 in den Kirchenraum übertragene und ergänzte Orgelprospekt von 1700 wurde 1974 nach historischen Vorbildern farbig gefaßt.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Westfalen 1978, S. 458.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon nach 13 Jahren, 1986, war eine Erneuerung der Orgel notwendig, welche die Firma Steinmann aus Vlotho ausführte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Liturgisches Gerät==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An liturgischem Gerät ist ein silberner Abendmahlskelch von 1613 erhalten, eine Stiftung des Landesherrn, trägt er doch Namen und Wappen Simons VII. zur Lippe. Eine von Otto Gaul in seiner Bestandserfassung erwähnte Abendmahlskanne von 1766 stammt Roland Linde zufolge aus Schötmar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LindeKirche2015}}, S. 14&amp;lt;/ref&amp;gt; Wann und wieso sie nach Heiligenkirchen gelangte, ist ungewiss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Baubeschreibung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweischiffige Hallenkirche mit Rechteckchor und quadratischem Westturm. Putzbau aus Bruchstein, Werksteingewände aus Sandstein, der Turm aus wuchtigen Sandsteinquadern mit schiefergedecktem Zeltdach, darin nach Süden eine überdeckte Glockenöffnung, nach Osten eine flache Gaube. Das südliche Kirchenschiff wird von zwei Querhäusern mit hohen Giebeln überdacht, dieses ist wie das Satteldach über Nordschiff und Chor mit Hohlpfannen gedeckt. In den Giebelwänden je ein hohes dreibahniges Spitzbogenfenster mit Rautenverglasung, unter dem westlichen Fenster der Haupteingang. Gegenüberliegende Fenster im Norden. Im Chor alle drei Seiten mit hohem Spitzbogenfenster, im Osten darunter eine Tür. An der Ostseite des Südschiffs eine Außentreppe mit Zugang zur Empore. Schräg gestellte gestufte Stützpfeiler an den Ecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Turm mit gestuftem Rundbogenportal an der Südseite. In den beiden oberen Geschossen an der Ostseite je zwei Biforien, an der Süd- und Nordseite je eine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innen Turmhalle mit Namenstafeln der Gefallenen beider Weltkriege, vom Schiff durch eine Holztür getrennt. In der Turmmauer verläuft eine Treppe zum Obergeschoss, von dort sind die Glockengeschosse über Holzstiegen erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptschiff mit Kreuzgratgewölben und aufgemalten Rippen, Südschiff und Chor mit Kreuzrippen. Weitere Ausstattung s. o.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümerin==&lt;br /&gt;
Ev.-ref. Kirchengemeinde Heiligenkirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pastoren==&lt;br /&gt;
Die Pfarrer Heiligenkirchens seit Ende des 14. Jahrhunderts, nach Dreves&amp;lt;ref&amp;gt;{{DrevesGeschichte1881}}, S. 73–75.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Butterweck:&amp;lt;ref&amp;gt;{{ButterweckGeschichte1926}}, Seite 413 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Johann, Pfarrer von Heiligenkirchen, Rector der Capelle des Heiligengeistes zu Lemgo, schließt vor dem Vicearchidiacon des Lemgoer Stuhls am 23. August 1394 einen Vergleich. (Lipp. Reg. II., 1425.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Johann Welthof, Kirchherr zu Heiligenkirchen, unter dessen Vermittelung Bernhard E. H. zur Lippe am 20. November 1493 einen Vertrag schließt. (Lipp. Reg. IV., 2809.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Johann Brinkmann; an ihn und die dortigen Kirchendechen verkauft im Jahre 1527 der E. H. Simon V. zur Lippe für 100 Fl. 5 Malt Korn aus 2 Höfen in Frommhausen. (Lipp. Reg. III., 2494.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Arnd Holscher, ›ein Papist, der vom Officialat zu Paderborn bei dem Streithandel wegen der Reparationskosten der Wehme zu Horn committiret war.‹ (Pustkuchen, Beitr. S. 73.) (Siehe Horn.) &lt;br /&gt;
Ihm folgte als erster lutherischer Prediger:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. 1541 Johann Deterdink. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. 1565 Joachim Drepper, der bis hier bis zu seinem Tode 1595 verblieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Wird auch 1598 in den Amtsprotokollen als der »selige Pastor zu Hilgenkirchen Herr Joachim Drepper« genannt: L 108 A Nr. 130, Amtsprotokolle Detmold 1596–1605, S. 172.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Joachim Drepper, des Vorigen Sohn, stand hier bis 1602, kam von hier nach Horn und 1609 nach Lemgo, da er wegen Einführung der neuen Reformation weichen mußte (vgl. die Prediger von St. Nicolai und St. Marien.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Heinrich Windt, 1602–1608, ist der erste reformirte Prediger hier gewesen, starb in Heiligenkirchen den 15. März 1608.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Henrich Wetter, 1609–1636; dieser, sowie der Vorige liegen auf dem Chore in der Kirche begraben. Er gab dem Grafen Simon VI. zu Brake bei der von diesem auch von Seiten des Bischofs von Paderborn an Lipp. Pfarrer erhobene Ansprüche des Domthesaurars oder früheren Archidiacons von Lemgo im Jahre 1611 veranlaßten Versammlung zu Protokoll: ›Weder sein Vorgänger seit 80 Jahren, noch er sei von den Paderbornern angesprochen.‹&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Henricus Perizonius, 1638–1652, kam von Falkenhagen hierher und starb im letztgenannten Jahre. Generalsuperintendent Sustmann hielt ihm die Leichenrede aus Dan. 12, 3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Joachim Winandt, aus Gravenstein in Hessen, wurde abgesetzt, (wahrscheinlich im Jahre 1669, zugleich mit ihm der widerspenstige Stephani in Stapelage), ›und hat sich nachher in Haustenbeck als Prediger bis in sein hohes Alter aufgehalten.‹ Ein Visitationsbericht des Jahres 1668 bemerkt: ›In Berlebeck wohnt Cord D., welcher seinem eigenen Bekenntniß nach dem Pastor Winandt einen bösen Trunk wollen beibringen. Da es aber Gott verhütet, habe er den Pastor einen Thaler gegeben, um nicht zu klagen, sondern still zu sein. Er wäre leider durch etliche böse Weiber dazu verleitet.‹ (Vgl. A. v. Cölln, Urkundl. Beiträge S. 19.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Hermann Farwich, 1670–1677, kam von hier nach Schwalenberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9. Henrich Hermann Grabbäus, kam 1678 von Schwalenberg und starb 1689.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10. Hermann Conrad Grabbäus, geb. 24 September 1661, studirte zu Bremen, des Vorigen Sohn und Gehülfe, kam hierher 1688 und starb 1717. oo 26.1.1691 Agneta Deters, ehel. Tochter des Bürgermeisters Deters aus Horn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Friedrich Georg Knabeschuh, 1718–1727, wurde von hier nach Lemgo versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Gerlacus Rickmeyer, 1727–1729, Sohn des im Jahre 1751 zu Horn verschiedenen Generalsuperintendenten Hermann Dietrich Rickmeyer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13. Matthias Jenin (hugenottischer Einwanderer), 1730–1763, kam von hier nach Horn, starb aber hier schon nach einmaligem Predigen 14 Tage nach seinem Einzuge.&lt;br /&gt;
Mathias Jenin (1730–1763), verheiratete sich mit der Tochter eines türkischen Ehepaares, Hassan und Kadira, welche in ihrer Jugendzeit im Türkenkrieg bei der Eroberung von Neuhäusel gefangen genommen und vom lippischen Grafen Georg 1683 mit nach Lippe gebracht und dort am 7. Mai 1693 getauft wurden. Hassan unter dem Namen Dietrich Sternberg (gestorben als gräflicher Kapitän-Lieutnant 1726) und Kadira (auch: Kattira) unter dem Namen Henriette.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BrandesHugenotten-Kolonieen1895}}, S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jenin fiel durch die Vernachlässigung seiner kirchlichen Pflichten und durch einen unsittlichen Lebenswandel auf. 1734 beschwerte sich die Gemeinde, er sei ohne Urlaub nach Schötmar gewesen, weshalb ein Kind ungetauft gestorben sei, er sei mehrfach, unter anderem am Karfreitag, nicht in der Kirche gewesen, an beiden Weihnachtstagen erst gekommen, als Singen und Beten vorüber gewesen, ebenso bei Begräbnissen, habe von Michaelis bis Ostern keinen Katechismus-Unterricht gehalten und nehme von den Armen eine überhöhte Gebühr für die Leichenpredigt. Zur Frau des Amtsvogts unterhielt er ein anstößiges Verhältnis, weshalb die Gemeinde seinen Gottesdienst nicht mehr besuchte. Am 12. Oktober 1740 bat „sämtliche Gemeinde“ um seine Versetzung. Sie gaben an, nicht mehr zum Abendmahl gehen zu können „und sehen wir so gar mit bekümmerten Seelen, daß unsere Kinder mit dem Bade der Heyligen Taufe von unheyligen Händen besprengt werden“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{WendtAmt1965}}, S. 123 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dennoch sollte es noch 23 Jahre dauern, bis das Konsistorium Jenin 1763 nach Horn versetzte, wo er alsbald verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Johann Friedrich Christian Wessel, geb. 11. November 1735 zu Sonneborn, besuchte die Schule zu Detmold, studirte zu Harderwyk, kam am 20. November 1763 als Prediger nach Heiligenkirchen, 1772 nach Bega, wo er 1803 gestorben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Friedrich Christoph Pustkuchen, 1772–1775, der Verfasser der Lipp. Denkwürdigkeiten, kam von Meinberg hierher; starb am 26. Juli 1775 und ist auf dem Chore der Kirche begraben. (Siehe Meinberg.) Er hielt seine Antrittspredigt über 2 Tim. 4, 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Heinr. Ernst Ludwig Vette, 1775–1786, kam von hier nach Bösingfeld, 1804 nach Bega, wo er 1817 gestorben ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17. Philipp Heinrich Recker aus Blomberg 1787–1795, kam von Haustenbeck, ging 1795 nach Salzuflen und starb 1826.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. Ludwig Stockmeyer aus Lemgo, 1795–1798, ging nach Brake, wo er 1837 gestorben ist. Er ist der Vater des nachherigen Superintendenten Stockmeyer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. Ernst Friedrich Ferdinand Hildebrandt aus Lüdenhausen, 1798–1812, war seit 1789 seines Vaters Gehülfe, kam im Jahre 1798 nach Heiligenkirchen, 1812 nach Oerlinghausen und starb hier 1835.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. August Althaus, aus Falkenhagen, 1812, Bruder des Generalsuperintendenten Althaus, starb hierselbst im Jahre 1859.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21. Friedrich Grupe aus Brake, wurde am 13. August 1840 unter die Landescandidaten aufgenommen, 1841 Privatlehrer zu Brake und interimistischer Inspektor an der Irrenanstalt [Lindenhaus, JK] daselbst, 1844 Predigergehülfe in Lemgo, kam 1846 in gleicher Eigenschaft nach Lüdenhausen, 1848 als zweiter Pastor in Oerlinghausen, 1851 p. Wahl nach Leopoldshöhe, 1860 nach Heiligenkirchen. In der ersten Lipp. Landessynode im Jahre 1878, in die er als geistlicher Deputirter gewählt wurde, fungirte derselbe als Alterspräsident; von der Classenversammlung Detmold wurde er im Jahre 1876 zum stellvertretenden Superintendenten der Classe Detmold gewählt. Er ist Mitglied der im Auftrage der Landessynode niedergesetzten Commission zur Revision des Heidelberger Katechismus für den Gebrauch in Schule und Kirche.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiteren Pfarrer nach Friedrich Grupe (1860–1888) waren:&amp;lt;ref&amp;gt;{{ButterweckGeschichte1926}}, S. 413–418.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22. Emil Zeiß (1888–1905) trat die Pfarre am 1. Oktober 1888 an. Zuvor war er Pastor in Barntrup. Am 1. April 1905 trat er in den Ruhestand und starb am 14. April 1910 in Schwalenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23. Gustav Lamberg (1905–1933), war zuvor zweiter Pfarrer in Blomberg.&amp;lt;ref&amp;gt;Portraitfoto in {{HegerfeldGemeindezentrum1998}}, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24. Otto Voget (1933 bis 1944), war 1925–1927 Pfarrer in Falkenhagen, anschl. in Blomberg. Am 6. April 1944 von der Gestapo verhaftet.&amp;lt;ref&amp;gt;Portraitfoto in {{HegerfeldGemeindezentrum1998}}, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. Pfarrer Heinrich Quistorp (August 1944–September 1945), geboren 1911, gestorben 1987. Wurde als Vertretungspfarrer vom Landeskirchenamt zugewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26. erneut Otto Voget (27. September 1945–1951)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27. Wilhelm Jürges (13. Januar 1952–1962/63). .&amp;lt;ref&amp;gt;Portraitfoto in {{HegerfeldGemeindezentrum1998}}, S. 25 oben.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28. Heiko von Houwald (1. Juli 1963–30. Juni 1964), wechselte dann zur Gemeinde Detmold-Ost.&amp;lt;ref&amp;gt;Portraitfoto in {{HegerfeldGemeindezentrum1998}}, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29. Günther Koch (15. September 1974–31. Dezember 1990).&amp;lt;ref&amp;gt;Portraitfoto in {{HegerfeldGemeindezentrum1998}}, S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30. Detlef Harth 1991–2017.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Wiltrud Holzmüller, seit 2017.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* {{KleinmannsKirche2026}}&lt;br /&gt;
* {{BalzerAltarweihen2017}}&lt;br /&gt;
* {{LindeKirche2015}}&lt;br /&gt;
* {{KleinmannsErdbeben2015}}&lt;br /&gt;
* {{MeierLippischeKirchen2004}}&lt;br /&gt;
* {{ButterweckGeschichte1926}}&lt;br /&gt;
* {{SchüttlerTheotmalli2001}}&lt;br /&gt;
* {{SchüttlerTheotmalli2000}}&lt;br /&gt;
* {{BalzerPaderborn1999}}&lt;br /&gt;
* {{LobbedeyHeiden1971}}&lt;br /&gt;
* {{KittelGeschichte1953}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 69 Nr. 143: Kirchen- und Pfarrhausreparaturen zu Heiligenkirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, D 73, Tit. 4, Nr. 7793–7832: Baubestandszeichnungen lippischer Kirchen, Längs- und Querschnitte, Grundrisse. Fotos nach Zeichnungen des Amts für Denkmalpflege, aufbewahrt beim Staatshochbauamt Detmold; von Bette und Dr. Müller, Inventarisation der Bau- und Kunstdenkmäler; Blatt Heiligenkirchen: Nr. 7806: 26 x 39 Zentimeter, ca. 1:200, ca. 1935–1939, 1947–1949 [Querschnitt, Grundriss, Längsschnitt, mit Bauphasen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, D 73, Tit. 4, Nr. 14062: Zeichnung für ein Fenster in der Kirche zu Heiligenkirchen, Handzeichnung auf Transparent 45 x 29 Zentimeter, 1:10, 1955 [Staatshochbauamt, dreibahniges Spitzbogenfenster mit großen quadradratischen Rauten].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LLB: Otto Gaul, Denkmalinventar Detmold-Land, Typoskript (2. Fassung), um 1960, Bl. 177–185 [https://digitale-sammlungen.llb-detmold.de/content/titleinfo/10093449 Digitalisat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LLB: 3 H 1,3: Ansicht der Kirche von SSO, Bleistiftzeichnung, Ludwig Menke, 1850; –3 H 1,4: Ansicht der Kirche von OSO, Bleistiftzeichnung, Ludwig Menke, 1851; –3 H 1,1: Ansicht der Kirche von SSO, Tuschezeichnung, Emil Zeiß, 1852; – 3 H 2: Ansicht der Kirche von SSO, getuschte Bleistiftzeichnung, C. Caesar, 1859; –3 H 10: Grundriss, Bleistiftzeichnung, o. A. o. J.; – 3 H 6: Romanische Säulen Heiligenkirchen und Brake, Bleistiftzeichnung, Carl Dewitz, 1882; – 3 H 5: Inschrift auf einer Schiefertafel, Bleistiftzeichnung, Carl Dewitz, 1880; – 3 H 4: desgl., Tuschezeichnung, Emil Zeiß, 1860; – 3 H 3: Romanisches Turmportal, Bleistiftzeichnung, Hugo von Donop, 1873; – 3 H 1: Ansicht der Kirche von N, Details (Portal, Säulen, Glocke), Bleistiftzeichnung, Carl Dewitz, 1880.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LLM: 538/97: Kirche und Pfarrhaus von Osten, Bleistiftskizze, Emil Zeiß, o. J.; – 1616/93: Kirche von Südost, Bleistiftzeichnung, Emil Zeiß, o. J. (1851?); – 1197/93: Kirche und Häuser von Norden, Bleistiftzeichnung, Emil Zeiß, um 1852; – 1196/93: Kirche und Fachwerkhaus von Osten, Bleistiftzeichnung, Emil Zeiß, 1886; – 85/97: Kirche von Osten, Aquarell und Bleistift, Emil Zeiß, 1888; – 88/97: Kirche von Südost, Sepiazeichnung, Emil Zeiß, 1898.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landeskirchenarchiv, 01.01 / Konsistorialregistratur, Nr. 2002: Heiligenkirchen: Die Reparatur der dortigen Kirchenuhr, 1822, 1849–1856.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landeskirchenarchiv, 01.01 / Konsistorialregistratur, Nr. 2774: Heiligenkirchen: Die Reparatur des Kirchturms, 1813, 1827.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landeskirchenarchiv, 01.01 / Konsistorialregistratur, Nr. 2775: Heiligenkirchen: Die Reparaturen der kirchlichen Gebäude, insbesondere der Kirche, 1835–1863, 1951–1953.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landeskirchenarchiv, 01.01 / Konsistorialregistratur, Nr. 2776: Heiligenkirchen: Verschiedene Berichte über Reparaturen etc. der geistlichen Gebäude und der Schulgebäude, 1835–1851.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landeskirchenarchiv, 01.01 / Konsistorialregistratur, Nr. 2777: Heiligenkirchen: Die Reparatur des dortigen Pfarrhauses, 1799–1874 (darin: Skizze Giebelseite; Grundrisse, enthält auch: Aufgang zur Prieche).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landeskirchenarchiv, 01.01 / Konsistorialregistratur, Nr. 2778: Heiligenkirchen: Der Neubau des dortigen Pfarrhauses an Stelle des am 4. September 1872 abgebrannten Pfarrhauses, 1872, 1891, 1935, 1946 (enthält auch: Abriss eines Tagelöhnerhauses oder Backhauses von 1693 (1891)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landeskirchenarchiv, 01.01 / Konsistorialregistratur, Nr. 3816: Heiligenkirchen: Kirchenrechnungen und Armenrechnungen sowie deren Abnahme, 1645–1953.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landeskirchenarchiv, 04.03 / Heiligenkirchen (ev.-ref), Nr. 119: Abbruch der Grabgewölbes von Hammerstein und Umgestaltung der Kirche, 1863–1871 (darin: Zeichnung einer Priechentür mit Freitreppe von Baumeister Merckel (1871)).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landeskirchenarchiv, 04.03 / Heiligenkirchen (ev.-ref), Nr. 204: Kostenberechnungen für Bauten und Reparaturen &lt;br /&gt;
an der Kirche, 1780–1851.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Internetseite der Kirchengemeinde: https://www.kirche-heiligenkirchen.de&lt;br /&gt;
* Archiv der Lippischen Landeskirche: [https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=TEKTONIK-A92x22150027751922620220210101553727 Archivseite]&lt;br /&gt;
* Archiv der Lippischen Landeskirche: [https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=BESTAND-XXX Archivseite]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=nolA3OZORbg Kurzfilm] mit Blick ins Innere bis in die Turmspitze.&lt;br /&gt;
* Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Evangelisch-reformierte_Kirche_Heiligenkirchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
{{Kirchenkategorien}}&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchweg (Heiligenkirchen)]]  [[Kategorie:Ferdinand Merckel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Am_Rautenberg_15_(Heiligenkirchen)&amp;diff=67763</id>
		<title>Am Rautenberg 15 (Heiligenkirchen)</title>
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		<updated>2026-07-30T19:55:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: /* Speicher (abgängig) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Heiligenkirchen&lt;br /&gt;
|Straße=Am Rautenberg (Heiligenkirchen)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=15&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.91313, 8.86521&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Heiligenkirchen&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=001&lt;br /&gt;
|Ort=Heiligenkirchen&lt;br /&gt;
}}Meier zu Wantrup, einer der vier Gründungshöfe, ehem. Heiligenkirchen Nr. 1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegründet wurde der Hof zur Zeit Karls des Großen über der sächsischen Siedlung Wamelincsthorp gleichzeitig mit dem Königshof [[Königstraße 2 (Heiligenkirchen)|Watermeier]] sowie den Höfen [[Denkmalstraße 55 (Heiligenkirchen)|Köllermeier]] und [[Unterer Weg 12 (Heiligenkirchen)|Teutmeyer]]. Erstmals genannt wurde er im um 1390 entstandenen Schatzregister: &amp;quot;de Meyger to Wamelynchtorpe&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{StöwerLandschatzregister2001}}, S. 145.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Abgabenhöhe im Landschatzregister von 1590 war nicht mehr der Hof Watermeier der größte, sondern Wantrup.&amp;lt;ref&amp;gt; Herbert Stöwer, Die lippischen Landschatzregister von 1590 und 1618. Münster/Westf. 1964. &amp;lt;/ref&amp;gt; 1782 war er der einzige [[Vollmeier]] in Heiligenkirchen. Wie die Besitzer der anderen Althöfe Heiligenkirchens war er dem lippischen Grafenhaus leibeigen und besaß das Gut meierstättisch, d. h. mit dem Recht, es zu vererben. Dem Detmolder Grafenhaus gab er Weinkauf und Sterbfall und war diesem auch dienstpflichtig. Weinkauf war eine Gebühr, die bei der Übernahme des Hofes, meist durch Erbschaft oder Eheschließung, an den Grundherren zu zahlen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1723 bestand die Hofanlage aus einem Wohnhaus, einem Leibzuchthaus, einem alten Pferdehaus, einem Schoppen, einer &amp;quot;steinernen Burg&amp;quot; (turmartiger Speicher, 1908 abgebrochen) und einem alten Bauhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I / Lippische Salbücher und Katasterbücher, Nr. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da hier eingangs ein Wohnhaus erwähnt wurde, könnte es sich bei dem Bauhaus um das alte Wohnhaus handeln, welches beim Bau des neuen demnach nicht abgebrochen wurde. Der Hofraum war mit Eichen und Obstbäumen bewachsen. Unten und oben an den Hofraum grenzend sowie am Wohnhaus lagen Gärten. Abgesehen von dem Teich im Hofraum waren die übrigen drei &amp;quot;im Berge&amp;quot; unbrauchbar. Reste dieser drei Teiche sind heute noch hinter der Scheune im Gehölz auszumachen. Oberhalb des Hofs &amp;quot;an der Grothenburg&amp;quot; lag ein mit einem Graben umgebenes Gehölz, worin bei voller Mast zwölf Schweine gemästet werden konnten, im Büchenholz darüber ein Gehölz für weitere sechs Schweine. Auch die Eicheln der vor dem Hof stehenden etlichen Eichenbäume erlaubten die volle Mast zwei weiterer Schweine, also insgesamt 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebäude waren mit einer Abgabe von 2 Talern und 30 Groschen taxiert, die drei Gärten mit 1 Taler 4 Groschen. Das umfangreiche Ackerland (&amp;quot;Länderey&amp;quot;) ergab eine Taxe von 158 Talern und 7 Groschen. Hinzu kamen Wiesenwachs und zwei &amp;quot;Gehöltze&amp;quot;. Neben dieser Grundsteuer gab der Meyer zu Wantrup der gräflichen Herrschaft &amp;quot;Pachtkorn&amp;quot;, und zwar 12 Scheffel Roggen, 12 Scheffel Gerste und 18 Scheffel Hafer, zusammen also 2,1 Hektoliter! Weiterhin waren 3 Taler 29 Groschen Burgfest- und Malzgeld zu zahlen, Hofgerichts, Sommer- und Winterschatz, ein schlachtreifes, 100 Pfund wiegendes Schwein (Mahlschwein) im Wert von 5 Talern oder ein mageres zuzüglich 6 Scheffeln Hafer, ein Mahlferkel (18 Groschen) sowie zur gräflichen Küche fünf Hühner und 60 Eier abzuliefern. Neben diesen Geld- und Naturalabgaben waren auch noch Dienste zu leisten. Der Meyer zu Wantrup diente im Sommer wöchentlich mit zwei Pflügen von Petri bis Martini (29. Juni bis 11. November), im Winter von Martini bis Petri mit einem Pflug oder mit einem Fuder Holz zu fahren. Hinzu kamen noch jährlich drei Burgfest-Fuhren. Burgfestdienste oder -fuhren, auch Burgfronde genannt, dienten ursprünglich dem Bau und Unterhalt von Burgen, wurden später aber auch auf andere herrschaftliche Gebäude angewandt.&amp;lt;ref&amp;gt; Vgl. Deutsches Rechtswörterbuch (DRW). Ein Teil dieser Dienste wurde durch das Burgfestgeld abgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Extra- und Jagdfuhren (d. h. er musste nach der gräflichen Jagd an der Grotenburg das erlegte Wild nach Detmold fahren) hatte er auch Jagdverpflichtung, musste einen Tag in den Sichterwiesen mähen und jede Woche einen Spanndienst nach Johannettental leisten (einen zweiten hatte er 1739 durch Landabgabe abgelöst).&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Wendt, Das ehemalige Amt Falkenberg, Lemgo 1965, S. 65. &amp;lt;/ref&amp;gt; Da die Heiligenkirchener keine eigene gemeine Hude besaßen, trieben sie ihre Rinder in den herrschaftlichen Wald. Dieses Huderecht ließ sich das Grafenhaus mit dem Kuhgeld vergüten. Am Kuhgeld des gesamten Amtes Falkenberg in Höhe von 137 Talern hatte er sich entsprechend seiner Anzahl an Rindvieh zu beteiligen. Wantrup durfte neun Rinder auf Hude in den Wald schicken (Köllermeier und Watermeier je acht, Teutmeier und die anderen mittleren Höfe vier usw.), wofür er 1 Taler 24 Groschen Kuhgeld zahlte. Die Rinderhude endete jeweils auf Bartholomä (24. August). Auch rund 100 Schweine wurden in der Bauerschaft von Martini bis Weihnachten zur Mast in den Eichen- und Buchenwald getrieben, wofür jeder Hudeberechtigte das erwähnte Mahlschwein abzugeben hatte. Im 19. Jahrhundert endete die Schweine-Eichelmast durch den Anbau und die Fütterung mit Kartoffeln bei reiner Stallhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Grafenhaus war der Meyer zu Wantrup auch dem Heiligenkirchener Pastorat verpflichtet. Er hatte jährlich mit einem Pflug einen Tag zu pflügen, alle vier Jahre einen halben Tag zu düngen, also Mist zu fahren, und jedes zweite Jahr ein Fuder Holz zu fahren. Neben diesen Diensten an den Pastor erhielt der Küster jährlich einen Scheffel Roggen und zwölf Eier. Aus anderen Bauerschaften wissen wir, dass diese Getreideabgabe spätestens seit dem frühen 19. Jahrhundert zumindest teilweise nicht selbst verbraucht, sondern versteigert wurde. So inserierte der Kirchendeche Kronshage zu [[Talle]] 1827, &amp;quot;Dienstag den 16ten Jan. Morgens 11 Uhr soll das hiesige Kirchenkorn, aus Rocken, Gerste und Hafer bestehend, im hiesigen Küsterhause meistbietend verkauft werden&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt; Fürstlich Lippisches Intelligenzblatt Nr. 1 (6.1.1827), S. 4. &amp;lt;/ref&amp;gt; Vom Zehnten, der zuletzt dem Präsidenten von Piderit zustand, hatte der Meyer zu Wantrup sich Ende des 18. Jahrhunderts freigekauft, bis auf einen kleinen Teil, der von zugekauftem Land abzuführen war, insgesamt 1 Taler 7 Groschen.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 92 J / Lippische Rentkammer - Frucht- und Flachszehnt, Nr. 103: Erwerb des Pideritzschen Heiligenkirchener Zehnten durch den Meier zu Wantrup, Laufzeit: 1795–1806, 1839. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1776 verzeichnet die Volks- und Viehzählung auf dem Meyerhof Wantrup 7 Pferde, 2 Fohlen, 8 Ochsen und Kühe, 9 Rinder und Zuchtkälber, 8 Schafe, 14 Schweine, etwas weniger als er hätte halten müssen (8 Pferde, 18 Rindviecher, 14 Schweine). Von seinem Land, so ist vermerkt, lag nichts brach (&amp;quot;driesch&amp;quot;). Die Leibzüchterin besaß 2 Ochsen oder Kühe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Salbuch von 1782 beschreibt den Hof erneut: Hofraum von 5 Scheffelsaat 4 ½ Metzen (2 rt 27 gr), darauf ein Wohnhaus (4 rt 18 gr), eine Leibzucht (24 gr), ein Pferdehaus (5 rt 6 gr), einen Schoppen, ein Backhaus und einen Schweinestall. Vor dem Hofe, bei der Leibzucht und oberhalb des Hofs, hatte er Gärten, von denen einer alleine mit 1 Scheffelsaat 1 3/4 Metzen schon größer war, als der gewöhnliche Landbesitz eines Straßenkötters. Die Teiche wurden 1782 nicht mehr aufgeführt, wohl weil sie größtenteils im vorherigen Salbuch schon als unbrauchbar verzeichnet worden waren.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 39, Salbuch 1782.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Resolution vom 23. April 1792, so ist es im Salbuch vermerkt, wurde der Meier zu Wantrup frei gelassen, seine Leibeigenschaft also aufgehoben, gegen eine jährliche Zahlung von 4 Talern. Diese Gebühr wurde unter dem Vorbehalt erhoben, sie bei allgemeiner Aufhebung des Leibeigentums zu erhöhen oder zu vermindern, was auch geschah. Diese allgemeine Aufhebung erfolgte dann durch Verordnung der Fürstin Pauline zum 1. Januar 1809.&amp;lt;ref&amp;gt; Verordnung, die Aufhebung des Leib- und Guts-Eigenthums betreffend, vom 27.12.1808, in: Landes-Verordnungen des Fürstenthums Lippe, Bd. 5, Lemgo 1810; vgl. auch {{BenderGroßtat2009}}. &amp;lt;/ref&amp;gt; Der jährliche &amp;quot;Canon&amp;quot; wurde damals mit 1 Mgr von jedem Taler der katastermäßigen Taxe festgelegt, was bei Meyer zu Wantrup zu einem Kanon von 5 Talern und 14 Silbergroschen führte. Auch den Pideritschen Zehnten konnte Wantrup ablösen.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 92 J / Lippische Rentkammer – Frucht- und Flachszehnt, Nr. 103. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26.3.1833 brannte das Wohnhaus bis auf den Grund ab. Das Inventar wurde größtenteils gerettet.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 72 Emmighausen, Nr. 1: Tagebuch 1801–1834.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1839 traf der Hoferbe einen Vergleich mit dem Leibzüchter und dem Kolon Nullmeier Nr. 3 zu Hiddesen. Demzufolge übernahm Nullmeier die Unterhaltpflicht gegenüber dem Leibzüchter Wantrup und dessen Frau, Meyer zu Wantrup dagegen nahm die am 9.6.1825 ingrossierten 475 rt Schulden des Leibzüchters einschließlich rückständiger Zinsen und Gebühren auf sich.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 108 Detmold Fach 30 Nr. 8 Bd. III, 31. &amp;lt;/ref&amp;gt; Den Leibzüchtern sollte das Eigentum an den mitgenommenen Mobilien, einer Kuh und einem Rind lebenslänglich bleiben sowie an einer weiteren Kuh gegen 15 rt Kaufgeld. Gegen seine Schwestern Wilhelmine und Henriette prozessierte Wantrup über die ingrossirten 800 rt Brautschatz. Eine hatte den Kolon Gödeke in Wülfentrup Nr. 7 geheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 83 B / Lippische Justizkanzlei, Jüngere Prozessakten (1801–1879), Nr. G 203 &amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Verkauf des Wantrupschen Kolonats an den gewesenen Besitzer des Rebbentropschen Colonats im Amt Schötmar, namens Johann Dietrich Knoche aus Bremen.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 108 Detmold Fach 30 Nr. 8 Bd. III, 31 &amp;lt;/ref&amp;gt; Knoche hatte 1838 den Meierhof Ribbentrup Nr. 28 der Bauerschaft Ehrsen und Breden gekauft und 1839 an den Ökonom Möller aus Hannover weiter veräußert.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 108 Schötmar Fach 16 Nr. 134 und 136. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1873 kaufte Meier zu Wantrup 12 Scheffelsaat Land im Schoren von der Pfarre zu Heiligenkirchen.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 108 Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 8, Band VI, 83. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Meyer zu Wantrup besaß eine umfangreiche Bibliothek. Teile sind in der Lippischen Landesbibliothek überliefert, Teile im LWL-Freilichtmuseum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Hk_AmRautenberg15-Kataster.png|thumb|Meier zu Wantrup, Überlagerung der Kataster 1880 (rosa) und 2020, &amp;quot;Bauernburg&amp;quot; rot]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Volkszählung 1828 wurden vier Wohngebäude gezählt, 1854 im Salbuch nur noch das Wohnhaus und die Leibzucht. Das 1894 angelegte, bis gegen 1960 fortgeführte Brandkataster listet acht versicherte Gebäude auf:&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 107 C / Landesbrandversicherungsanstalt, Nr. 102: Brandkataster des Amtes Detmold Bd. 1: Barkhausen - Heiligenkirchen, 1894-ca. 1960. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Wohnhaus, jetzt Stallung, 7,9 m vom nächsten Gebäude&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. 1908 Leibzucht, 5 ½ m, Dreschhaus mit Radumbau, Getreidehaus, abgebrannt am 29.2.1934&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. 1908 Burg, nach Abbruch 3. Remise mit Mühle, abgebrannt am 19.10.1954&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Schweinehaus 11 m, Remise &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Wohnhaus mit 2 Anbauten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Kuhhaus, ergänzt: und Scheune&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Leibzuchtgebäude, neu 1925 (angebaut an 3.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Turbinenhaus, neu 1933&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einfriedung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Hk_AmRautenberg15-Mauer.jpg|thumb|Hofeinfahrt, Foto: Joachim Kleinmanns, 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Straße lange Bruchsteinmauer. An der Einfahrt zwei Eichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wohnhaus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Hk_AmRautenberg15-Villa.jpg|thumb|Wohnhaus von 1872, Foto: Joachim Kleinmanns, 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als modernes Wohnhaus wurde 1872 (i) südwestlich neben dem alten Haupthaus des Hofes eine repräsentative Villa errichtet, vermutlich nach Entwurf von Ferdinand Merckel, der hier gleichzeitig mit dem Pfarrhaus-Neubau beschäftigt war. Der massive eingeschossige Putzbau ist traufseitig zum Hof orientiert und wird hier durch einen zweigeschossigen Mittelrisaliten mit flachem Dreiecksgiebel betont. Zum Eingang im Hochparterre führt eine geradläufige Werkstein-Freitreppe, die später mit einem Balkon überbaut wurde. Die Haustür mit Zierverglasung ist in einer offenen Loggia zurückversetzt. Zwei kassettierte Pfeiler tragen das Obergeschoss. Hier wurde das rechte Fenster zu einer Balkontür erweitert. Seitlich vom Mittelrisaliten gibt es eine weitere Fensterachse. Die rechteckigen Fensteröffnungen haben profiliert vorstehende Fensterbänke und Verdachungen. Zwischen dem Erdgeschoss und der Dachtraufe befindet sich ein Drempel, vom Erdgeschoss durch ein umlaufendes Gesims getrennt. Flach geneigtes Satteldach. Aktuell dient die Villa als Arztpraxis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schuppen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Hk_AmRautenberg15-Schuppen.jpg|thumb|Schuppen von 1872, Foto: Joachim Kleinmanns, 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein langgestreckter niedriger Bruchsteinbau (Schweinestall?) entlang der Einfahrt des ummauerten Hofes ist 1872 (i) entstanden, zeitgleich mit der Villa. Er wurde zu Autogaragen umgebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Speicher (abgängig)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Hk_AmRautenberg15_ME-PK-24-88.jpg|thumb|Speicher, vor dem Abbruch 1908, LLB: ME-PK-24-88]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Hk_AmRautenberg15_3-H-8.jpg|thumb|Speicher, Zeichnung Carl Dewitz, 1882, LLB: 3 H 8]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch eine Zeichnung von Carl Dewitz (1882) und ein anonymes Foto (um 1900) ist der 1908 abgebrochene gemauerte Speicher, die sog. Bauernburg, überliefert. In den Salbüchern wurde er &amp;quot;Burg&amp;quot; genannt. Solche turmartigen Bauten waren schon dem Landschaftsmaler Ferdinand Lindner aufgefallen, der in der Gartenlaube schrieb: &amp;quot;Um den Fuß der Grotenburg liegen mehrere uralte Bauernhöfe, bei denen sich einige drei Fuß dicke und gegen 40 Fuß hohe steinerne Vertheidigungsthürme aus alter Zeit erhalten haben, die an die Bezeichnung &#039;Burg&#039; erinnern.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach {{KurtzName1890}}, S. 13 und 23. &amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere solche kleinen &#039;Burgen&#039; gab es in Heiligenkirchen auf [[Sprengerweg 30 (Heiligenkirchen)|Sprengers Helberge]] (Spreckenburg) sowie auf dem [[Unterer Weg 12 (Heiligenkirchen)|Teuthof]] und dem [[Denkmalstraße 55 (Heiligenkirchen)|Köllerhof]]. Diesen kennt neben dem Wantrupschen Speicher auch Otto Preuß&amp;lt;ref&amp;gt; {{PreußAlterthümer1873}}, S. 78. &amp;lt;/ref&amp;gt; sowie in Hiddesen auf dem Meierhof Nr. 1.&amp;lt;ref&amp;gt; {{KurtzName1890}}, S. 13. &amp;lt;/ref&amp;gt; Kurtz ging davon aus, dass die Grotenburg als Unterscheidung zu diesen kleinen Türmen als &#039;grote&#039; bezeichnet wurde, doch ist diese Unterscheidung der Grotenburg wohl gegen den &#039;kleinen Hünenring&#039; entstanden, eine frühgeschichtliche Ringwallanlage nordöstlich des Hermannsdenkmals auf Höhe 280–305 m ü. NN. Da Leo Nebelsiek 1950 bei einer archäologischen Untersuchung keine Spuren für einen dauerhaften Aufenthalt fand, wird vermutet, dass es sich beim &#039;kleinen Hünenring&#039; um eine nur temporär genutzte Fluchtburg für die um 800 gegründete karolingische Siedlung Heiligenkirchen handelt. Die Befunde datieren die Anlage in das 9./10. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt; {{NebelsiekBurgen1950}}, S. 97. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Alter der Steinspeicher ist unbekannt. Der älteste schriftliche Beleg betrifft den Steinspeicher von [[Gut Röhrentrup 1 (Klüt)|Gut Röhrentrup]], 1428 als &amp;quot;stenwerk to Rorinctorpe&amp;quot; erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt; {{QuednauHandbuch2011}}. &amp;lt;/ref&amp;gt; Stiewe schlägt aufgrund der Form der Schlitzfenster und der schlichten Gestaltung ein Entstehen zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert vor.&amp;lt;ref&amp;gt; {{StieweBauernburgen2002}}, S. 213. &amp;lt;/ref&amp;gt; Fred Kaspar vermutete, ländliche Steinwerke seien vom Grundherrn errichtet, denn alle Fachwerkgebäude waren fahrende Habe, weshalb Steinwerke wohl nicht vom absetzbaren Meier, sondern vom Grundherrn errichtet worden seien.&amp;lt;ref&amp;gt; {{KasparSteinwerke2008}}, S. 42. &amp;lt;/ref&amp;gt; Solange Bauwerke nicht mehr als ein Geschoss unter der Erde und zwei Geschosse über der Erde mit einem ebenerdigen (jedenfalls nicht mehr als kniehoch darüber liegenden) Eingang hatten, waren sie jedem Bauherrn erlaubt.&amp;lt;ref&amp;gt; Siehe dazu die zwischen 1220 und 1235 geschaffene weit verbreitete Rechtszusammenstellung des anhaltinischen Ritters Eike von Repgow, Drittes Buch, Artikel 66, nach {{KasparSteinwerke2008}}, S. 38. &amp;lt;/ref&amp;gt; Waren sie aus Stein, galten sie als sichere Bauten, jedoch nicht als dem Adel vorbehaltene Befestigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktion der Steinspeicher war der Schutz des ausgedroschenen Getreides vor Feuer, aber auch ein Zufluchtsort in unruhigen Zeiten. Darauf wies der Mauerkanal für die von innen mit einem Kantholz verriegelbare Eingangstür hin. Vom Steinspeicher auf dem [[Barkhauser Weg 22 (Asemissen)|Gut Niederbarkhausen]] ist belegt, dass er im Dreißigjährigen Krieg zur Aufbewahrung von Wertsachen diente.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 89 A Nr. 211 Bl. 24, nach: {{LindeMeier2006}}, S. 95. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kuh- und Pferdestall===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Hk_AmRautenberg15-Viehstall.jpg|thumb|Viehstall, 2020, Foto: Joachim Kleinmanns]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nordöstlich neben dem alten Haupthaus, das seit 1872 nur noch als Stall und Bergeraum genutzt wurde, entstand um 1900 ein moderner Rinder- und Pferdestall aus Bruchstein, nachdem kurz zuvor das alte Haupthaus von 1748 abgebrannt war. Der Rest seines Torbogens wurde in den Verbindungsbau zwischen Neuer Leibzucht und Scheune integriert. Fenster- und Türgewände des Stalls sind aus Backstein gemauert, ebenso das Hauptgesims unter der Traufe. Zwei Zwerchhäuser mit breiten Ladeluken ermöglichen es, Heu und Stroh auf den Dachboden zu bringen. Nach modernen landwirtschaftlichen Grundsätzen war der Stall traufseitig erschlossen. Die Tiere wurden Schwanz zu Schwanz aufgestellt, Futter- und Mistgänge waren quer zum First angeordnet. Auffallend ähnlich sind die Ställe des [[Königstraße 2 (Heiligenkirchen)|Waterhofs]] und des [[Denkmalstraße 55 (Heiligenkirchen)|Köllerhofs]]. Um 2010 wurde der Stall zu einem Wohnhaus ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Scheune===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Hk_AmRautenberg15-Scheune2020.jpg|thumb|Scheune, 2020, Foto: Joachim Kleinmanns]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 erbaut,&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 107 C / Landesbrandversicherungsanstalt, Nr. 102: Brandkataster des Amtes Detmold Bd. 1: Barkhausen - Heiligenkirchen, 1894-ca. 1960. &amp;lt;/ref&amp;gt; Massivbau mit Satteldach, teilweise verputzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leibzucht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900 erbaut, siehe [[Paderborner Straße 11 (Heiligenkirchen)|Paderborner Straße 11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neue Leibzucht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Hk_AmRautenberg15-Leibzucht2020.jpg|thumb|Neue Leibzucht, 1922, Foto: Joachim Kleinmanns]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Massivbau aus Bruchstein, 1922 (i), winkelförmiger Grundriss, zweigeschossig. Giebel zum Hof mit zweigeschossiger Blendnische mit Segmentbogen, betont durch Schlussstein. Im Bogenfeld die Inschrift 1922. Zwischen den Fenstern des EG und OG Stuckgirlande. Im Winkel überdachter Eingangsbereich mit Eckpilastern, Biberschwanzdeckung, nachträglich geschlossen mit moderner Haustür. Nordöstlich flacher Verbindungsbau zum Wohnhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Torbogen des Haupthauses von 1748===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Hk_AmRautenberg15-Torbogen2020.jpg|thumb|Torbogen von 1748, neben der Neuen Leibzucht eingebaut, 2020, Foto: Joachim Kleinmanns]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Hk_AmRautenberg15-Torbogen1748.jpg|thumb|Torbogen von 1748, Sammlung Stefan Wiesekopsieker, Bad Salzuflen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südwestlich an die Neue Leibzucht angebaut ist der Fachwerktorbogen des kurz vor 1900 abgebrannten Haupthauses mit nur noch partiell lesbarer Inschrift. 1984 wurde von Clemens Heuger noch die Datierung 1748 gelesen.&amp;lt;ref&amp;gt; Stadt Detmold, Bestandsaufnahme erhaltenswerter Bausubstanz, Clemens Heuger 1984. &amp;lt;/ref&amp;gt; Ein 2022 entdecktes Foto dokumentiert: „[DIE]S HAUS HABEN WIER DURCH GOTTES HÜLFE LASSEN B[AUEN] / [JO]HAN JOST MEYER ZU WANTRUP UND ANNA ELISABETH N[IEDERMEYER] / [VO]N LÜCKHAUSEN IM JAHRE ANNO 1748“.&amp;lt;ref&amp;gt; Sammlung Dr. Stefan Wiesekopsieker, Bad Salzuflen. &amp;lt;/ref&amp;gt; Johann Jost Meyer zu Wantrup (1689–1775) hatte 1718 Anna Elisabeth Niedermeyer (1698–1778) von Lückhausen geheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mühle (abgängig)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Hk_AmRautenberg15-Mühle.jpg|thumb|Turbine unterhalb des Hofs an der Berlebecke (aus: Festschrift 1000 Jahre Heiligenkirchen 1015–2015, Detmold 2015, S. 29)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rautenberg hatte 1933 die Genehmigung zur Errichtung einer Stauanlage in der Berlebecke zur Erzeugung elektrischen Stroms und zu Flößzwecken erhalten. &amp;quot;Flößen&amp;quot; war das temporäre Unterwassersetzen der Wiesen.&amp;lt;ref&amp;gt; L 102 B Detmold / Landesbauamt Detmold, Nr. 293: Unterhaltung, Instandsetzung und Ausbau der Oberen Mühle in Detmold, Bd. 1, 1916–1936 &amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits vorher hatte hier eine Mühle gestanden, die Wilhelm Pecher um 1920 fotografierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torbogen des ehem. Haupthauses: „[DIE]S HAUS HABEN WIER DURCH GOTTES HÜLFE LASSEN B[AUEN] / [JO]HAN JOST MEYER ZU WANTRUP UND ANNA ELISABETH N[IEDERMEYER] / [VO]N LÜCKHAUSEN IM JAHRE ANNO 1748“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Hk_AmRautenberg15-1879.jpg.jpg|thumb|Datierung am Wohnhaus, 2026, Foto: Joachim Kleinmanns]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Haupthaus: 1872&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Schuppen: 1872&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neue Leibzucht: 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen Quellen ist lediglich vom Meyer zu Wantrup zu lesen. Da jeder, der auf einen Hof einheiratete oder anders in den Besitz kam, den Hofnamen annahm, lassen sich genealogische Bezüge erst mit dem Beginn der Kirchenbücher erforschen. Ein Meyer zu Wantrup des 14. Jahrhunderts ist also nicht zwangsläufig mit einem Meyer zu Wantrup des 15. Jahrhunderts verwandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1598 bis zu seinem Tod ist Hans (Johann) Watermeyer als Meyer zu Wantrup belegt.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 108 A Nr. 130, Amtsprotokolle Detmold 1596–1605, S. 546 f. &amp;lt;/ref&amp;gt;  Er war um 1598 durch Heirat auf den Hof gekommen. Nach dem Tod seiner ersten Frau um 1599, die wohl bei oder kurz nach der Geburt des ältesten Sohnes verstorben war, heiratete er Anneken Meyer zu Remmighausen. 1602 wurde er als Hans Jungmeier zu Wantrup bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt; {{TeutmeyerChroniken2019}}, S. 18. &amp;lt;/ref&amp;gt; 1609 klassifizierte ihn die Volkszählung als ziemlich vermögend. Außer ihm und seiner Frau lebten fünf Kinder auf dem Hof, das älteste 10 Jahre (der Sohn aus erster Ehe), dazu zwei Knechte und ein Schweinehirt. Als Einlieger ist eine Frau mit einem vierjährigen Kind verzeichnet. 1618 hatte er von der Kirche eine Holzung im Büchenberg für 150 Taler gekauft.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 25, fol. 1: Meyers zu Wantrup Kauffbrieff über den Büchenberg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin bewilligen Graf Simon, der Kanzler und Superintendent Piderit und das gesamte Konsistorium, dass die Kirche in Heiligenkirchen einen &amp;quot;Ort Holzes, der Büchenberg genannt zwischen dem Pöppinghauser und Timmerhans Berge verkauft zugunsten der Unterhaltung der Kirche und der Armen [...]. An Jobsten Meyer zu Wantorff, dessen Erben und Nachkommen, für 150 Taler guter gangbarer Münze unwiederruflich erblich zu verkaufen&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1620 klagte Jobst Meyer zu Wantrup gegen den Heiligenkirchener Pastor Heinrich Wetter.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 83 A / Lippische Justizkanzlei, Prozesse bis 1800, Nr. 1 W 33. &amp;lt;/ref&amp;gt; Er starb 1624 und hinterließ u. a. Außenstände von 20 Talern bei Johann Dreck, 15 ½ Talern bei Johann Nesen und 50 Talern beim Köllermeyer. Sein 1599 geborener Sohn Johann Watermeyer genannt Meyer zu Wantrup übernahm den Hof bis zu seinem Tod 1681.&amp;lt;ref&amp;gt; Stadtarchiv Lemgo Eheprotokolle 1634, Joh. Meier zu Wandtorff u. Niedermeier zu Lückhausen Tochter, Hochzeit II um 1632/53, gest. 1661/81. &amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1659 schreibt er, nach dem Tod seiner Eltern habe ihm der Landdrost als Freund der Familie gesagt, &amp;quot;Eure Eltern seindt in gott gestorben, must ihr also den Hoff annehmen und sich verheiraten&amp;quot;. Die angebotene gute Heirat mit des Meiers zu Biesen Tochter habe er aber ausschlagen müssen, weil er seinem Stiefvater am Totenbett zugesagt habe, dessen Schwester Tochter zu nehmen, &amp;quot;weile das gute Ehrliche Leute wehren&amp;quot; (so der Stiefvater). So sei er auch &amp;quot;seinem Belieben nachgekommen&amp;quot; und habe eine Tochter vom Schmidthofe geheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 17 Nr. 98, Ortsakten Meierfeld, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste Ehe schloss er demnach 1624 mit Margarete Schmidtmeier (Schmet), Tochter von Tönß Schmidtmeier, Halbmeier in Meiersfeld Nr. 1 und seiner Frau, einer geb. Meyer zu Hiddesen. 1634 zweite Ehe mit Catharina Niedermeier, Tochter von Johann Niedermeier, Vollmeier in Lückhausen Nr. 1 und einer geb. Meyer zu Pöppinghausen. Seine Tochter Anna Catharina (1627–1684) heiratete nach [[Heidenoldendorf]], wo sie verstarb, die zweite, Ilsabein (1635–1683) heiratete nach [[Iggenhausen]], und die jüngste, Anna Elisabeth (1641–1692) heiratete 1661 auf den Hof Stromeyer. Das Eheprotokoll wurde am 7.9.1661 aufgesetzt: &amp;quot;Johan Stromeyer, (...) Stromeier ehelicher Sohn befreiet sich an Anne Elisabeth Wantrupp, Meier Johans zu Wantrup eheliche Dochter, sind beide der gnd. Herrschafft eigen, die braut ziehet zum breutigamb (...) verspricht ihr Vatter ihr mitzugeben, Zweihundert Thlr. allen theile benebst dem gewohnlichen brautwagen. des breutigambs Eltern ziehen auf die leibzucht, behalten von jedem brechfelde zwei stücke, eine wiese uffem berkenkampe, 2 schweine, 2 Kuhe im Campe, ein Rindt, notige Feuerungen zu fuhren bestellung des ackers u das Korn einzufahren 1 scheffel leinß zu seien [Lein zu säen].&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 108 A Nr. 133, Vormundschaftsprotokolle, Stättenabtretungsprotokolle Amt Detmold, 1642–1661, fol. 886. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1641 klagte Johann Meier zu Wantrup gegen Amtmann Lucanus in Detmold.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 83 A / Lippische Justizkanzlei, Prozesse bis 1800, Nr. 7 W 4. &amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1656 wurde die Tochter Anna Öster Meyer zu Wantrup geboren, die nach [[Asemissen]] heiratete (dort am 16.4.1732 verstorben). 1659 klagte Johann Meier zu Wantrup gegen den Schmied Tönnies zu Meiersfeld.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 83 A / Lippische Justizkanzlei, Prozesse bis 1800, Nr. 4 W 25. &amp;lt;/ref&amp;gt; 1661 klagt Johann Meyer zu Wantrup gegen den Vogt Bracht.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 83 A / Lippische Justizkanzlei, Prozesse bis 1800, Nr. 7 W 37. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1663/64 ist der Sterbfall mit der Hinterlassenschaft seiner Frau dokumentiert:&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 63 Nr. 53: Vogtey Falckenberg, Varia. &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;quot;Meyers zu Wantorff Volspenners Fraw verstorben hat verlaßen. / 3 Bedde mit ihrer Zubehör, ein Pelz, / 1 Englisch ein Wasche Vogk, ein Wandt bostdieff, / Ein triepen Müssen, ein bedtken, ein Kasten / Ein Schreyn, (...) leimengereth. / 7 Pferdt, 2 saugvohlen, 2 Wagen, 2 Pflug / 2 Pfar egeden (2 Paar Eggen), 11 Kühen, 4 Rinder, 4 Kelber. / 20 groß, undt kleine schweine, ein Imme (Bienenvolk). / 1 brauner Cessel von 1 Donnen (Tonne), ein Cessel von 2 Donnen / ein klein HandtCessel, 1 Kohlpot, ein Kettelhake / ein brauner Küffer, eine stande / 80 hope Winterkorn, 18 sch[effe]l. gersten besahmet / 3 Malt hafern, 1 Malt viehfutter, 2 schl. lein / an Gelde bey Pöppinghausen 95 thlr. / Köllerhoff 70 thlr. / die von Dethmoldt 100 thlr hat die / Mutter den Kindern zugewiesen. / (Sterbfall) 40 rt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1670 wird Johann Meyer zu Wantrup von Johann Kurd Watermeier verklagt und klagt wider diesen.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 83 A / Lippische Justizkanzlei, Prozesse bis 1800, Nr. 1 W 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt; L 83 A / Lippische Justizkanzlei, Prozesse bis 1800, Nr. 7 W 36. &amp;lt;/ref&amp;gt; 1678 verzeichnete die Volkszählung den alten Johan Meier zu Wantorff als Vollspänner mit Frau, drei Kindern, zwei Knechten, zwei Jungens klein (Kleinknechten) und einer Magd. &amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 92 Z Nr. 1419. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17.11.1689 wurde die sechsjährige Anna Margreta Ilsabein von Wantrup begraben, im Jahr darauf am 18.3.1690 Anna Elisabeth von Wantrup und am 6.4.1696 &amp;quot;die alte Meyersche zu Wantrup&amp;quot; (Kirchenbuch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Johanns übernahm der Hoferbe Johan Tönnies Meyer zu Wantrup den Hof. 1687-1699 wurden ihm und seiner Frau Catrin Elisabeth sechs Kinder geboren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anna Catrin, geb. 18.2.1687, begraben 22.3.1688, 1 Jahr und 10 Tage alt (Kirchenbuch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johann Jost, geb. 28.4.1689, Anerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Catrin Elisabeth, geb. 14.10.1691.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johan Tönnies, geb. 16.3.1694, begr. 14.2.1700 (Kirchenbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Catharina Ilsabein, geb. 25.10.1696 (1717 erhob Franz Henrich Watermeyer zu Heiligenkirchen gegen Catharina Ilsabein von Wantrup, Tochter des Johann Tönnies Meyer zu Wantrup Eheklage. Freispruch, 1717–1718).&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 85 / Geistliches Gericht in Lippe, Nr. 2055. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anna Catharina, geb. 16.4.1699.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1689 ist Johann Tönnies Meier zu Wantrup als Kläger gegen Bauermeister zu Detmold überliefert.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 83 A / Lippische Justizkanzlei, Prozesse bis 1800, Nr. 7 W 4. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Anerbe, Johann Jobst Meyer zu Wantrup (geb. 28.4.1689–1775), heiratete am 4. Oktober 1718 Katharina Elisabeth Niedermeyer (1698–1778) von Lückhausen (Kirchenbuch). 1720 klagte er gegen den Vogt Clebe in Heiligenkirchen.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 83 A / Lippische Justizkanzlei, Prozesse bis 1800, Nr. 9 W 42. &amp;lt;/ref&amp;gt; Sie hatten 7 Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johann Tönges (Tönnies), geb. 30.7.1719, gest. 27.2.1760, ältester Sohn und Hoferbe, dessen Grabstein auf dem [[Kirchhof (Heiligenkirchen)|Heiligenkirchener Kirchhof]] überliefert ist: &amp;quot;HIER RUET IN GOT / IOHAN ANTON / MEIER ZU WAND / TRUP IST GEBOREN / ANNO 1719.DEN.30. / IULIUS IST GESTOR / BEN ANNO 1760 DEN / 27 FEBRUARIUS / SEINES ALTERS 40 / IAHR UNDT 7 MONAT&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt; Joachim Kleinmanns, Der Kirchhof in Heiligenkirchen, in: Rosenland. Zeitschrift für Lippische Geschichte, Nr. 19 (Dez. 2017), S. 37–54 [http://www.rosenland-lippe.de/wp-content/uploads/2017/12/Rosenland-19.pdf]. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johann Jost, geb. 28.12.1720, gest. 24.4.1802 in Döringsfeld an der Brustkrankheit, heiratete Anna Sophia Elisabeth Döringsfeld (geb. 5.2.1719, Berentrup [?]) und übernahm den Meierhof Döringsfeld in [[Remmighausen]] Nr. 1, einen Vollspänner. Zweite Ehefrau wurde am 5. Dezember 1755 in Detmold Anna Sophia Elisabeth Lehbrink (geboren am 5.2.1719 in Papenhausen, getauft am selben Tag in Schötmar, gestorben 31.1.1801 in Döringsfeld an Wassersucht). Mit ihr hatte er das Döringsfelder Leibzuchthaus reparieren lassen, wie die Inschrift am nördlichen Hauseingang mit der Jahreszahl 1773 überliefert: &amp;quot;[...] JOHAN JOST VON WANTRUP UND ANNA SOVIA ELIESABETH LEBRINKCKS VON RETZEN DIES HAUS REPARIEREN LASSEN&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johann Hermann, geb. 20.1.1723.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hermann Conrad, geb. 30.8.1724.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Amalia Catharina Sophia, geb. 26.3.1728.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Florentiena Cathrina, geb. 7.9.1730.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anna Maria Elisabeth, geb. 21.5.1734.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1736 ist als Knecht ein Johann Hermann Pulvers belegt, gegen den Anna Margareta Kelle auf dem Haenberg (Hahnberg = Hagenberg) in diesem Jahr eine Eheklage einreichte.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 85 / Geistliches Gericht in Lippe, Nr. 1071. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anerbe Johann Tönnis Meyer zu Wantrup heiratete am 18.7.1753 Anna Sophia Ilsabein Meyers von [[Dörentrup]]. Sie heiratete nach seinem Tod (27.2.1760) in zweiter Ehe am 5.10.1760, Simon August Pollmann aus [[Berlebeck]] (geb. 2.6.1795). 1769 erfasste die Volkszählung also schon Pollmann genannt Meyer zu Wantrup mit Anna Sophia Ilsabein Meyers und 4 Söhnen unter 10 Jahren, 5 Knechten, 2 Mägden, 8 Pferde, 20 Kühen und 6 Schweinen sowie den Leibzüchter Johann Jobst Meyer zu Wantrup (28.4.1689–1775) mit der Leibzüchterin Katharina Elisabeth Niedermeyer (1698–1778) von Lückhausen und Magd sowie 6 Kühen und 3 Schweinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1776 verzeichnet die Volks- und Viehzählung Hans Henrich Meyer zu Wantrup mit Frau, vier Söhnen unter 14, drei Knechten, einem Kleinknecht über 14 und zwei Mägden. Die Leibzüchterin bildete mit ihrer Magd den zweiten Haushalt. Hans Henrich Meyer zu Wantrup (geb. 8.9. 1736, gest. 1.1.1789) war ein geborener Meyer-Barthold aus Wittigenhöfen (Leese) bei Lemgo. Mit Anna Sophia Ilsabein Meyers von [[Dörentrup]] hatte er zehn Kinder (Kirchenbuch):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johann Jobst, geb. 19.2.1762, gest. 19.2.1840.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johann Fridrich, geb. 18.3.1764.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ernst Bernhard, geb. 9.12.1765, gest. 18.2.1822, heiratete Catharina Conradine Rhode (geb. 16.4.1767 in Lage, gest. 14.1.1828).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johann Hermann Conrad, geb. 9.2.1768, gest. 29.8.1804 in Heiligenkirchen, heiratete 16.3.1800 Amalie Philippine Christine Gevekotten aus [[Blomberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sophia Justina Henriette, geb. 2.7.1770, gest. 9.8.1808 in Detmold, heiratete 12.10.1799 Hermann Henrich Meierjohann (geb. 28.8.1773, gest. 20.12.1818, zweite Ehe 2.10.1812).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Florentina Louisa, geb. 22.9.1772, gest. 2.6.1797.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* totgeborenes Kind, geb. 30.3.1774.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Frica (?) Wilhelmina, geb. 13.3.1775.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Philippine Sophie Magdalene, geb. 1.4.1777, gest. 12.2.1778.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johan Bernd, geb. 22.6.1779, gest. 6.11.1861, heiratete 22.10.1806 in Meinberg Anna Maria Luise Cruse aus Laßbruch/Heiden (geb. 1776, gest. 28.9.1850). Beider Grabsteine sind auf dem Kirchhof von Heiligenkirchen erhalten: &amp;quot;Hier ruhet / Louise Meier zu / Wantrub von Nro. 1 / in Heiligenkirchen, / geborne Kruse / aus Lasbruch, / Amt Sternberg, / ist geboren 1776. / und gestorben / den 28ten Septb. / 1850.“  sowie „Hier ruhet / Johan Berend / Meier zu Wantrup / geb. Wantrup / geb. 22. Juni 1779 / gest. 6. November 1861&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt; Joachim Kleinmanns, Der Kirchhof in Heiligenkirchen, in: Rosenland. Zeitschrift für Lippische Geschichte, Nr. 19 (Dez. 2017), S. 37–54. &amp;lt;/ref&amp;gt; Aus dieser Ehe ging ein Sohn hervor: Johann Bernd Conrad Justus (geb. 6.5.1815, gest. 14.3.1816). Ehevertrag des jüngsten Sohns Johann Bernhard vom 6.9.1806:&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 108 A / Amtsprotokolle und städtische Gerichtsprotokolle aus Lippe, Nr. 140: Eheprotokolle, Vormundschaftsprotokolle und Stätteabtretungsprotokolle Amt Detmold [Band 8], S. 16. &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;quot;Johann Bernhard weil Hans Henrich Wantrup Vollmeiers Nr. 1 zu Heiligenkirchen ehel. nachgelassener Sohn, begibt sich nachdem er den hies. Militair-Abschied begeben in die Ehe mit Annen Marie Luisen des Case... Meyers oder Kruse Vollmeyers in Laßbruch Amt Sternberg eheliche Tochter, sind beide leibfrei. Er kommt zu ihr in den Sternberger Krug, welchen die Braut nach Absterben des Anerbens ihres verlobt gewesenen Bräutigams unterhat. Es bekommt ihr zu aus Zusage seines miterschienenen Bruders 400 rt neml. 200 rt Martini c und zwei Hundert über 2 Jahr, für Brautwagen (...) Naturalien und Brautvieh (...) daß alle diese Posten mit den letztbemerkten 200 rt völlig berichtigt sind. Der Bräutigam hat an selbst erworbenem Gelde 600 rt, die er ebenfalls nebst 6 Kuhtieren (zubringt).&amp;quot; Zur Übertragung des Kruges siehe auch die Kolonatsakte.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 92 T 1 / Lippische Rentkammer - Kolonate, Nr. 3717: Kloth oder Hollmann, Straßenkötterstätte und Krug Meinberg Nr. 32 (ehem. Curtius’ Erben) – Antrag auf Umwandlung von Diensten in eine Geldabgabe – Antrag des Krügers Hollmann auf Übertragung der Stätte an die ehemalige Braut seines verstorbenen Sohns, Anne Marie Louise Kruse modo Meier aus Laßbruch und deren Ehemann Johann Berend Wantrup aus Heiligenkirchen, Laufzeit: (1699, 1710), 1783, 1806–1812. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem hatte Hans Henrich Meyer Barthold genannt Wantrup eine uneheliche Tochter mit der Witwe Susanna Clara Elisabeth Watermeyer (Kirchenbuch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein ältester Sohn und Anerbe Johann Jobst (geb. 19. 2.1762, gest. 19.2.1840) heiratete am 22.11.1793 Wilhelmine Kathrine Köllermeier aus Heiligenkirchen, Tochter des verstorbenen Hermann Eberhard [[Denkmalstraße 55 (Heiligenkirchen)|Köllermeier]] und übernahm den Hof. Sie hatten folgende Nachkommen (Kirchenbuch):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sophie Wilhelmine, geb. 30.1.1795.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dorothea Sophie Henriette, geb. 26.12.1796.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Conrad Ernst Dietrich, geb. 23.6.1799.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johann Bernd Friedrich, geb. 24.2.1802.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wilhelm August, geb. 24.4.1805.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sophie Dorothee, geb. 30.1.1809, gest. 5.9.1863. Sie übernahm den Hof und heiratete am 18.5.1827 Ernst Diedrich Vinnen (geb. 30.12.1802), ehelicher Sohn des Leibzüchters Philipp Friedrich Adolph Vinnen auf dem Amtsmeierhofe Nr. 2 der Bauerschaft Lockhausen. Sie hatten ein Kind, eine am 31.8.1827 totgeborene, schon in Verwesung übergegangene Tochter (Kirchenbuch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Simon August, geb.  5.10.1807, gest. 14.3.1815.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dorothee Henriette Elisabeth, geb. 15.4.1811.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Luise Wilhelmine Henriette, geb.  29.7.1815, heiratete am 4.2.1844 Johann Friedrich Adolph Tappe, geb. 4.10.1813 in Detmold, gest. 17.4.1847, Sohn des Straßenkötters Friedrich Tappe Nr. 38 zu Hiddesen und der Sophie Jasper von Pivitsheide).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Volkszählung 1828 wurde festgehalten, dass der Hof Meier zu Wantrup über vier Wohnhäuser mit vier Haushalten verfügte. Im Haupthaus lebte der Kolon Ernst Friedrich Meyer zu Wantrup geb. Vinnen mit Ehefrau Sophie Wilhelmine, fünf männlichen und zwei weiblichen Dienstboten, davon zwei unter 14 Jahren (vermutlich eine Kleinmagd und ein Kleinknecht). Den zweiten Haushalt bildeten der Leibzüchter Hans Henrich Meyer Barthold genannt Wantrup mit seiner Frau Anna Sophia Ilsabein Meyers von Dörentrup, einer Tochter und einem Hausgenossen. Die beiden anderen Haushalte waren Einlieger, nämlich ein Wantrup mit Frau und zwei Söhnen sowie einer Tochter unter 14. Das Einlieger-Ehepaar Poppe hatte einen Sohn unter 14 Jahren. In diesem Volkszählungsjahr 1828 klagte der vorige Meier und jetziger Leibzüchter Wantrup Nr. 1 zu Heiligenkirchen gegen Organist Langewort in Detmold wegen Geldforderung.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 85 / Geistliches Gericht in Lippe, Nr. 3993. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1830 war Johann Bernd Wantrup bereits Leibzüchter. In diesem Jahre reichte der Tischler August Mühlmeister in Detmold gegen Wilhelmine Wantrup, Tochter des Leibzüchters Johann Bernd Wantrup jr. in Heiligenkirchen eine Eheklage ein.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 85 / Geistliches Gericht in Lippe, Nr. 3559. &amp;lt;/ref&amp;gt; Den Hof übernommen hatte der Anerbe Conrad Ernst Dietrich, geb. 23.6.1799. Johann Bernd Wantrup starb am 6.11.1861, war also über 30 Jahre Leibzüchter. 1849 traf er eine Übereinkunft mit Nullmeier in [[Hiddesen]].&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 108 Detmold Fach 30 Nr. 8 Bd. IV, 47. &amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Leibzuchtsvertrag zwischen dem Colon und Leibzüchter Wantrup in Heiligenkirchen resp. des Letzteren Umzug nach dem Kolonat Nullmeier Nr. 3 in Hiddesen besagte, er verlasse Ostern vorläufig für 1 Jahr seine Leibzucht. An Inventar nehme er nur mit 2 Kühe, 1 Rind und 1 Ziege, die Betten und 1 Glasschrank, den Rest übergebe er den Kolonen und überlassen ihnen die Nutzung der Leibzuchtwohnung. Alle übrigen Leibzuchtnutzungen reserviere er sich jedoch. Der Kolon müsse seine Felder weiterhin beackern, er selber wolle aber für die Abfuhr sorgen. Er pachte vom Kolon Nullmeier das Leibzuchthaus, den Leibzuchtgarten und Ackerland für 36 rt Pachtgeld. Nullmeier fahre den Mist des Leibzüchters auf dessen Land. Über die Gründe dieses Umzugs, vielleicht Unstimmigkeiten mit dem Anerben oder seiner Frau, erfahren wir nichts. Allerdings ist eine Liste des mitgenommenen Inventars enthalten, das danach wieder auf den Hof Wantrup zu restituieren war: &amp;quot;1 Drellenes Unterbett / 1 pagenes (Parchent) Unterbett mit Bezug / 2 pagene Kissen desgl. / 1 Wollenes Oberbett mit Bezug / 1 Drellenes Unterbett /1 Wollen und 1 pagenes Kissen mit Bezug / 1 Wollen Oberbett mit Bezug / 1 Wollen Kissen desgl. / 1 Drellenes Unterbett / 1 Schrank mit gläsern Thüren / 2 Kühe / 1 Rind / 1 Ziege / 1 Sau mit 10 Verken / 2 große Schweine.&amp;quot; Hingegen ließ er auf dem Hof zurück: &amp;quot;9 Hühner / 1 alten Zober schon entzwei / 1 Grepe / 1 Plattschuhte/ 1 eisern Garten-Harke / 3 alte hölzern-Harken / 2 grabe Schuhten / 2 Bettsponnen / 1 Milgschrank / 1 Obst-Kasten / 1 Sense / 1 Küchenschrank / 1 grosen Kupfernen-Kessel / 1 kleinen desgl. / 1 Kesselhaken / 1 Pfanne / 1 grosen Eisern-Topf / 1 kleinen dito / 1 Backetrog / 2 alte Stannen / 1 Mulde / 3 Spinräder / 2 Haspel / 3 Tische wovon den 1 der Meier schon hat / 1 Hechelstuhl mit der Hechel / 1 Kleiderschrank / 1 Contohrschrank / 9 alte Stühle / 1 Eichen-Eimer / 1 Tannen dito / 1 Quersäge&amp;quot;, aufgestellt am 27.2.1849 vom Amtsdiener Gärtner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1865 trat Meier Ernst Diedrich zu Wantrup den Hof an den ältesten Sohn Ernst August (geb. 1.6.1837) ab.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 8 – Band: V, Nr. 64. &amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser heiratete am 9.4.1869 Friederike Emilie Eleonore Vinnen (geb. 26.3.1845 in Schötmar), ehel. Tochter weiland Konduktors Hermann Ludwig August Vinnen zu Westervinnen in Lockhausen bei Salzuflen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1894 (Brandkataster) Ernst Wantrup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 (Adressbuch) Landwirt Heinrich Rautenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 beantragte Heinrich Rautenberg die lippische Staatsangehörigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 109 Detmold, Nr. 61. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 erfasste die Volkszählung alle Bewohner des Hofs. Neben Landwirt Heinrich Rautenberg waren es seine Ehefrau Alma, der Sohn Hans (geb. 14.6.1894) und die Töchter Hilde, Grete und Lisbeth. Ebenfalls wohnten hier der Dienstbote Gustav Brockmann, der Eleve Wilhelm Mölling, Lina Brockmann und Martha Reb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 ehelichte Hans Rautenberg am 7./8. Januar Gustava Emilie Meta Alma Wantrup. In diesem Jahr verzeichnet das Adressbuch den Landwirt Heinrich Rautenberg und seinen Sohn Hans, ebenfalls Landwirt, als Haushaltsvorstände. Der Hof war bereits unter der Rufnummer 701 an das Telefonnetz angeschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Eigentümer*innen, Bewohner*innen des [[Paderborner Straße 11 (Heiligenkirchen)|Leibzuchtgebäudes]] siehe dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{WendtAmt1965}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{StöwerLandschatzregister1964}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{StöwerLandschatzregister2001}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I / Lippische Salbücher und Katasterbücher, Nr. 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 63 Nr. 53: Vogtey Falckenberg, Varia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 A I / Lippische Katasterkommission, Nr. 28: Behandlung der zu verbessernden, aber noch mangelhaften Salbücher, 1768–1798, enthält auch: Gesuch des Meier zu Wantrup um Auszug aus einem Salbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 92 T 1, Nr. 405: Kolonatsakte Meier zu Wantrup Heiligenkirchen Nr. 1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 92 T 1, Nr. 420: Errichtung von Kotten auf der Stätte Meier zu Wantrup 1798–1818, 1862&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 108 Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 8, Band: I–VIII: Vergleich zwischen Kolon Wantrup Nr. 1, dem Leibzüchter Wantrup und dem Einlieger Nullmeier, 1839; Band III: Übereinkunft zwischen Kolon Wantrup und Kolon Nullmeier zu Hiddesen, 1849; Band V: Abtretung des Kolonats Wantrup Nr. 1, 1865; Band VI: Landverkauf von der Pfarre an Meier zu Wantrup Nr. 1 und Köllermeier Nr. 3, Dannhäuser Nr. 11, Hilker Nr. 33 und Rosemeier Nr. 11, 1873; Band VI: Kaufkontrakt zwischen Meier zu Wantrup Nr. 1 und Levi Heinemann, 1875; Band VII: Kaufkontrakt zwischen Kolon Köllermeier Nr. 3 und Meier Wantrup Nr. 1 und Wilhelm Ramsel zu Berlebeck, 1876; Band VII: Kaufkontrakt zwischen Meier Wantrup Nr. 1 und Stadtbaumeister Schönlau in Detmold, 1878.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 109 Detmold, Nr. 225: Stauwerk des Kolons Wantrup 1828–1830.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 92 Z IV, Nr. 34, S. 223, Volkszählung 1828.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 85 / Geistliches Gericht in Lippe, Nr. Nr. 2055: Hans Jörgen Hotup (Hotop), herrschaftlicher Jäger, 55 Jahre alt (1717) ist Zeuge, 1717 Akten Watermeyer/Wantrup, Johann Jacob Cleebe, Vogt zu Heiligenkirchen (Amt Falkenberg), 57 Jahre alt (1717) ist Zeuge, 1717 Akten Watermeyer/Wantrup, Ilsabein Klöpping in Heiligenkirchen, 26 Jahre alt (1717), ihr Bruder war Berend Klöpping, ist Zeugin, 1717 Christian Schröder zu Berlebeck (Amt Falkenberg), 39 Jahre alt (1717) ist Zeuge, 1717 Timmer Hans in Heiligenkirchen, 48 Jahre alt (1717) ist Zeuge, 1717 Walrath Wächter in Berlebeck, 25 Jahre alt (1717), verschwägert mit Watermeyer, ist Zeuge, 1717 Franz Henrich Watermeyer zu Heiligenkirchen gegen Catharina Ilsabein von Wantrup, Tochter des Johann Tönnies Meyer zu Wantrup, Eheklage, Freispruch, 1717–1718. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 80.20 Nr. 521: Die zum Nachteil der im Amt Detmold belegenen staatlichen Mühlen in der Berlebecke angelegten Stauwerke, 1923–1928.-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 102 B Detmold / Landesbauamt Detmold, Nr. 293: Unterhaltung, Instandsetzung und Ausbau der Oberen Mühle in Detmold, Bd. 1, 1916–1936, enthält u. a.: Übereinkunft zwischen der Domänenabteilung und dem Gutsbesitzer Friedrich Tötemeier in Heiligenkirchen über die Nutzung des Wassers der Berlebecke, Genehmigung des Landwirts Heinrich Rautenberg in Heiligenkirchen zur Errichtung einer Stauanlage in der Berlebecke zwecks Erzeugung elektrischen Stroms und zu Flößzwecken (= Wässern der Wiesen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildquellen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LLM: 89/97: Emil Zeiß, &amp;quot;Wantrup b. Heiligenkirchen&amp;quot;, Landschaft mit Hof Wantrup, 1851, Juli, signiert, Bleistiftzeichnung, aquarelliert, 21,7 x 27,8 cm, WV 372.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LLB:4 B 3: Sog. Burg auf dem Meierhofe Wantrup bei Detmold, Aquarell, Carl Dewitz, 1881.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LLB: 3 H 8: Burg auf dem Hofe Wantrup bei Heiligenkirchen, Bleistiftzeichnung, Carl Dewitz, 1882.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LLB: BASP-DT-HGK-69: Ansicht der Hofanlage (rechts) von Norden, Foto: Wilhelm Pecher, vor 1908.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LLB: ME-PK-24-88: Speicher, Fotografie, um 1900.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LLB: Mühle Wantrup, Foto: Wilhelm Pecher, um 1920.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sammlung Stefan Wiesekopsieker: Torbogen von 1748, Foto anonym, o. J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BakkerJahre2015}}, S. 29: Aufgestaute Berlebecke mit der &#039;Turbine&#039;, von Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausstätte in Heiligenkirchen]] [[Kategorie:Am Rautenberg (Heiligenkirchen)]] [[Kategorie:Bauernburg]][[Kategorie:Meierhof]] [[Kategorie:Inschrift in Heiligenkirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Am_Rautenberg_15_(Heiligenkirchen)&amp;diff=67762</id>
		<title>Am Rautenberg 15 (Heiligenkirchen)</title>
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		<updated>2026-07-30T19:38:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Heiligenkirchen&lt;br /&gt;
|Straße=Am Rautenberg (Heiligenkirchen)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=15&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.91313, 8.86521&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Heiligenkirchen&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=001&lt;br /&gt;
|Ort=Heiligenkirchen&lt;br /&gt;
}}Meier zu Wantrup, einer der vier Gründungshöfe, ehem. Heiligenkirchen Nr. 1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegründet wurde der Hof zur Zeit Karls des Großen über der sächsischen Siedlung Wamelincsthorp gleichzeitig mit dem Königshof [[Königstraße 2 (Heiligenkirchen)|Watermeier]] sowie den Höfen [[Denkmalstraße 55 (Heiligenkirchen)|Köllermeier]] und [[Unterer Weg 12 (Heiligenkirchen)|Teutmeyer]]. Erstmals genannt wurde er im um 1390 entstandenen Schatzregister: &amp;quot;de Meyger to Wamelynchtorpe&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{StöwerLandschatzregister2001}}, S. 145.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Abgabenhöhe im Landschatzregister von 1590 war nicht mehr der Hof Watermeier der größte, sondern Wantrup.&amp;lt;ref&amp;gt; Herbert Stöwer, Die lippischen Landschatzregister von 1590 und 1618. Münster/Westf. 1964. &amp;lt;/ref&amp;gt; 1782 war er der einzige [[Vollmeier]] in Heiligenkirchen. Wie die Besitzer der anderen Althöfe Heiligenkirchens war er dem lippischen Grafenhaus leibeigen und besaß das Gut meierstättisch, d. h. mit dem Recht, es zu vererben. Dem Detmolder Grafenhaus gab er Weinkauf und Sterbfall und war diesem auch dienstpflichtig. Weinkauf war eine Gebühr, die bei der Übernahme des Hofes, meist durch Erbschaft oder Eheschließung, an den Grundherren zu zahlen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1723 bestand die Hofanlage aus einem Wohnhaus, einem Leibzuchthaus, einem alten Pferdehaus, einem Schoppen, einer &amp;quot;steinernen Burg&amp;quot; (turmartiger Speicher, 1908 abgebrochen) und einem alten Bauhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I / Lippische Salbücher und Katasterbücher, Nr. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da hier eingangs ein Wohnhaus erwähnt wurde, könnte es sich bei dem Bauhaus um das alte Wohnhaus handeln, welches beim Bau des neuen demnach nicht abgebrochen wurde. Der Hofraum war mit Eichen und Obstbäumen bewachsen. Unten und oben an den Hofraum grenzend sowie am Wohnhaus lagen Gärten. Abgesehen von dem Teich im Hofraum waren die übrigen drei &amp;quot;im Berge&amp;quot; unbrauchbar. Reste dieser drei Teiche sind heute noch hinter der Scheune im Gehölz auszumachen. Oberhalb des Hofs &amp;quot;an der Grothenburg&amp;quot; lag ein mit einem Graben umgebenes Gehölz, worin bei voller Mast zwölf Schweine gemästet werden konnten, im Büchenholz darüber ein Gehölz für weitere sechs Schweine. Auch die Eicheln der vor dem Hof stehenden etlichen Eichenbäume erlaubten die volle Mast zwei weiterer Schweine, also insgesamt 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebäude waren mit einer Abgabe von 2 Talern und 30 Groschen taxiert, die drei Gärten mit 1 Taler 4 Groschen. Das umfangreiche Ackerland (&amp;quot;Länderey&amp;quot;) ergab eine Taxe von 158 Talern und 7 Groschen. Hinzu kamen Wiesenwachs und zwei &amp;quot;Gehöltze&amp;quot;. Neben dieser Grundsteuer gab der Meyer zu Wantrup der gräflichen Herrschaft &amp;quot;Pachtkorn&amp;quot;, und zwar 12 Scheffel Roggen, 12 Scheffel Gerste und 18 Scheffel Hafer, zusammen also 2,1 Hektoliter! Weiterhin waren 3 Taler 29 Groschen Burgfest- und Malzgeld zu zahlen, Hofgerichts, Sommer- und Winterschatz, ein schlachtreifes, 100 Pfund wiegendes Schwein (Mahlschwein) im Wert von 5 Talern oder ein mageres zuzüglich 6 Scheffeln Hafer, ein Mahlferkel (18 Groschen) sowie zur gräflichen Küche fünf Hühner und 60 Eier abzuliefern. Neben diesen Geld- und Naturalabgaben waren auch noch Dienste zu leisten. Der Meyer zu Wantrup diente im Sommer wöchentlich mit zwei Pflügen von Petri bis Martini (29. Juni bis 11. November), im Winter von Martini bis Petri mit einem Pflug oder mit einem Fuder Holz zu fahren. Hinzu kamen noch jährlich drei Burgfest-Fuhren. Burgfestdienste oder -fuhren, auch Burgfronde genannt, dienten ursprünglich dem Bau und Unterhalt von Burgen, wurden später aber auch auf andere herrschaftliche Gebäude angewandt.&amp;lt;ref&amp;gt; Vgl. Deutsches Rechtswörterbuch (DRW). Ein Teil dieser Dienste wurde durch das Burgfestgeld abgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Extra- und Jagdfuhren (d. h. er musste nach der gräflichen Jagd an der Grotenburg das erlegte Wild nach Detmold fahren) hatte er auch Jagdverpflichtung, musste einen Tag in den Sichterwiesen mähen und jede Woche einen Spanndienst nach Johannettental leisten (einen zweiten hatte er 1739 durch Landabgabe abgelöst).&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Wendt, Das ehemalige Amt Falkenberg, Lemgo 1965, S. 65. &amp;lt;/ref&amp;gt; Da die Heiligenkirchener keine eigene gemeine Hude besaßen, trieben sie ihre Rinder in den herrschaftlichen Wald. Dieses Huderecht ließ sich das Grafenhaus mit dem Kuhgeld vergüten. Am Kuhgeld des gesamten Amtes Falkenberg in Höhe von 137 Talern hatte er sich entsprechend seiner Anzahl an Rindvieh zu beteiligen. Wantrup durfte neun Rinder auf Hude in den Wald schicken (Köllermeier und Watermeier je acht, Teutmeier und die anderen mittleren Höfe vier usw.), wofür er 1 Taler 24 Groschen Kuhgeld zahlte. Die Rinderhude endete jeweils auf Bartholomä (24. August). Auch rund 100 Schweine wurden in der Bauerschaft von Martini bis Weihnachten zur Mast in den Eichen- und Buchenwald getrieben, wofür jeder Hudeberechtigte das erwähnte Mahlschwein abzugeben hatte. Im 19. Jahrhundert endete die Schweine-Eichelmast durch den Anbau und die Fütterung mit Kartoffeln bei reiner Stallhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Grafenhaus war der Meyer zu Wantrup auch dem Heiligenkirchener Pastorat verpflichtet. Er hatte jährlich mit einem Pflug einen Tag zu pflügen, alle vier Jahre einen halben Tag zu düngen, also Mist zu fahren, und jedes zweite Jahr ein Fuder Holz zu fahren. Neben diesen Diensten an den Pastor erhielt der Küster jährlich einen Scheffel Roggen und zwölf Eier. Aus anderen Bauerschaften wissen wir, dass diese Getreideabgabe spätestens seit dem frühen 19. Jahrhundert zumindest teilweise nicht selbst verbraucht, sondern versteigert wurde. So inserierte der Kirchendeche Kronshage zu [[Talle]] 1827, &amp;quot;Dienstag den 16ten Jan. Morgens 11 Uhr soll das hiesige Kirchenkorn, aus Rocken, Gerste und Hafer bestehend, im hiesigen Küsterhause meistbietend verkauft werden&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt; Fürstlich Lippisches Intelligenzblatt Nr. 1 (6.1.1827), S. 4. &amp;lt;/ref&amp;gt; Vom Zehnten, der zuletzt dem Präsidenten von Piderit zustand, hatte der Meyer zu Wantrup sich Ende des 18. Jahrhunderts freigekauft, bis auf einen kleinen Teil, der von zugekauftem Land abzuführen war, insgesamt 1 Taler 7 Groschen.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 92 J / Lippische Rentkammer - Frucht- und Flachszehnt, Nr. 103: Erwerb des Pideritzschen Heiligenkirchener Zehnten durch den Meier zu Wantrup, Laufzeit: 1795–1806, 1839. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1776 verzeichnet die Volks- und Viehzählung auf dem Meyerhof Wantrup 7 Pferde, 2 Fohlen, 8 Ochsen und Kühe, 9 Rinder und Zuchtkälber, 8 Schafe, 14 Schweine, etwas weniger als er hätte halten müssen (8 Pferde, 18 Rindviecher, 14 Schweine). Von seinem Land, so ist vermerkt, lag nichts brach (&amp;quot;driesch&amp;quot;). Die Leibzüchterin besaß 2 Ochsen oder Kühe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Salbuch von 1782 beschreibt den Hof erneut: Hofraum von 5 Scheffelsaat 4 ½ Metzen (2 rt 27 gr), darauf ein Wohnhaus (4 rt 18 gr), eine Leibzucht (24 gr), ein Pferdehaus (5 rt 6 gr), einen Schoppen, ein Backhaus und einen Schweinestall. Vor dem Hofe, bei der Leibzucht und oberhalb des Hofs, hatte er Gärten, von denen einer alleine mit 1 Scheffelsaat 1 3/4 Metzen schon größer war, als der gewöhnliche Landbesitz eines Straßenkötters. Die Teiche wurden 1782 nicht mehr aufgeführt, wohl weil sie größtenteils im vorherigen Salbuch schon als unbrauchbar verzeichnet worden waren.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 39, Salbuch 1782.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Resolution vom 23. April 1792, so ist es im Salbuch vermerkt, wurde der Meier zu Wantrup frei gelassen, seine Leibeigenschaft also aufgehoben, gegen eine jährliche Zahlung von 4 Talern. Diese Gebühr wurde unter dem Vorbehalt erhoben, sie bei allgemeiner Aufhebung des Leibeigentums zu erhöhen oder zu vermindern, was auch geschah. Diese allgemeine Aufhebung erfolgte dann durch Verordnung der Fürstin Pauline zum 1. Januar 1809.&amp;lt;ref&amp;gt; Verordnung, die Aufhebung des Leib- und Guts-Eigenthums betreffend, vom 27.12.1808, in: Landes-Verordnungen des Fürstenthums Lippe, Bd. 5, Lemgo 1810; vgl. auch {{BenderGroßtat2009}}. &amp;lt;/ref&amp;gt; Der jährliche &amp;quot;Canon&amp;quot; wurde damals mit 1 Mgr von jedem Taler der katastermäßigen Taxe festgelegt, was bei Meyer zu Wantrup zu einem Kanon von 5 Talern und 14 Silbergroschen führte. Auch den Pideritschen Zehnten konnte Wantrup ablösen.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 92 J / Lippische Rentkammer – Frucht- und Flachszehnt, Nr. 103. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26.3.1833 brannte das Wohnhaus bis auf den Grund ab. Das Inventar wurde größtenteils gerettet.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 72 Emmighausen, Nr. 1: Tagebuch 1801–1834.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1839 traf der Hoferbe einen Vergleich mit dem Leibzüchter und dem Kolon Nullmeier Nr. 3 zu Hiddesen. Demzufolge übernahm Nullmeier die Unterhaltpflicht gegenüber dem Leibzüchter Wantrup und dessen Frau, Meyer zu Wantrup dagegen nahm die am 9.6.1825 ingrossierten 475 rt Schulden des Leibzüchters einschließlich rückständiger Zinsen und Gebühren auf sich.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 108 Detmold Fach 30 Nr. 8 Bd. III, 31. &amp;lt;/ref&amp;gt; Den Leibzüchtern sollte das Eigentum an den mitgenommenen Mobilien, einer Kuh und einem Rind lebenslänglich bleiben sowie an einer weiteren Kuh gegen 15 rt Kaufgeld. Gegen seine Schwestern Wilhelmine und Henriette prozessierte Wantrup über die ingrossirten 800 rt Brautschatz. Eine hatte den Kolon Gödeke in Wülfentrup Nr. 7 geheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 83 B / Lippische Justizkanzlei, Jüngere Prozessakten (1801–1879), Nr. G 203 &amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Verkauf des Wantrupschen Kolonats an den gewesenen Besitzer des Rebbentropschen Colonats im Amt Schötmar, namens Johann Dietrich Knoche aus Bremen.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 108 Detmold Fach 30 Nr. 8 Bd. III, 31 &amp;lt;/ref&amp;gt; Knoche hatte 1838 den Meierhof Ribbentrup Nr. 28 der Bauerschaft Ehrsen und Breden gekauft und 1839 an den Ökonom Möller aus Hannover weiter veräußert.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 108 Schötmar Fach 16 Nr. 134 und 136. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1873 kaufte Meier zu Wantrup 12 Scheffelsaat Land im Schoren von der Pfarre zu Heiligenkirchen.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 108 Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 8, Band VI, 83. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Meyer zu Wantrup besaß eine umfangreiche Bibliothek. Teile sind in der Lippischen Landesbibliothek überliefert, Teile im LWL-Freilichtmuseum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Hk_AmRautenberg15-Kataster.png|thumb|Meier zu Wantrup, Überlagerung der Kataster 1880 (rosa) und 2020, &amp;quot;Bauernburg&amp;quot; rot]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Volkszählung 1828 wurden vier Wohngebäude gezählt, 1854 im Salbuch nur noch das Wohnhaus und die Leibzucht. Das 1894 angelegte, bis gegen 1960 fortgeführte Brandkataster listet acht versicherte Gebäude auf:&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 107 C / Landesbrandversicherungsanstalt, Nr. 102: Brandkataster des Amtes Detmold Bd. 1: Barkhausen - Heiligenkirchen, 1894-ca. 1960. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Wohnhaus, jetzt Stallung, 7,9 m vom nächsten Gebäude&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. 1908 Leibzucht, 5 ½ m, Dreschhaus mit Radumbau, Getreidehaus, abgebrannt am 29.2.1934&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. 1908 Burg, nach Abbruch 3. Remise mit Mühle, abgebrannt am 19.10.1954&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Schweinehaus 11 m, Remise &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Wohnhaus mit 2 Anbauten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Kuhhaus, ergänzt: und Scheune&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Leibzuchtgebäude, neu 1925 (angebaut an 3.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Turbinenhaus, neu 1933&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einfriedung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Hk_AmRautenberg15-Mauer.jpg|thumb|Hofeinfahrt, Foto: Joachim Kleinmanns, 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Straße lange Bruchsteinmauer. An der Einfahrt zwei Eichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wohnhaus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Hk_AmRautenberg15-Villa.jpg|thumb|Wohnhaus von 1872, Foto: Joachim Kleinmanns, 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als modernes Wohnhaus wurde 1872 (i) südwestlich neben dem alten Haupthaus des Hofes eine repräsentative Villa errichtet, vermutlich nach Entwurf von Ferdinand Merckel, der hier gleichzeitig mit dem Pfarrhaus-Neubau beschäftigt war. Der massive eingeschossige Putzbau ist traufseitig zum Hof orientiert und wird hier durch einen zweigeschossigen Mittelrisaliten mit flachem Dreiecksgiebel betont. Zum Eingang im Hochparterre führt eine geradläufige Werkstein-Freitreppe, die später mit einem Balkon überbaut wurde. Die Haustür mit Zierverglasung ist in einer offenen Loggia zurückversetzt. Zwei kassettierte Pfeiler tragen das Obergeschoss. Hier wurde das rechte Fenster zu einer Balkontür erweitert. Seitlich vom Mittelrisaliten gibt es eine weitere Fensterachse. Die rechteckigen Fensteröffnungen haben profiliert vorstehende Fensterbänke und Verdachungen. Zwischen dem Erdgeschoss und der Dachtraufe befindet sich ein Drempel, vom Erdgeschoss durch ein umlaufendes Gesims getrennt. Flach geneigtes Satteldach. Aktuell dient die Villa als Arztpraxis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schuppen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Hk_AmRautenberg15-Schuppen.jpg|thumb|Schuppen von 1872, Foto: Joachim Kleinmanns, 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein langgestreckter niedriger Bruchsteinbau (Schweinestall?) entlang der Einfahrt des ummauerten Hofes ist 1872 (i) entstanden, zeitgleich mit der Villa. Er wurde zu Autogaragen umgebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Speicher (abgängig)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Hk_AmRautenberg15_ME-PK-24-88.jpg|thumb|Speicher, vor dem Abbruch 1908, LLB: ME-PK-24-88]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Hk_AmRautenberg15_3-H-8.jpg|thumb|Speicher, Zeichnung Carl Dewitz, 1882, LLB: 3 H 8]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch eine Zeichnung von Carl Dewitz (1882) und ein anonymes Foto (um 1900) ist der 1908 abgebrochene gemauerte Speicher überliefert. In den Salbüchern wurde er &amp;quot;Burg&amp;quot; genannt. Solche turmartigen Bauten waren schon dem Landschaftsmaler Ferdinand Lindner aufgefallen, der in der Gartenlaube schrieb: &amp;quot;Um den Fuß der Grotenburg liegen mehrere uralte Bauernhöfe, bei denen sich einige drei Fuß dicke und gegen 40 Fuß hohe steinerne Vertheidigungsthürme aus alter Zeit erhalten haben, die an die Bezeichnung &#039;Burg&#039; erinnern.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach {{KurtzName1890}}, S. 13 und 23. &amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere solche kleinen &#039;Burgen&#039; gab es in Heiligenkirchen auf [[Sprengerweg 30 (Heiligenkirchen)|Sprengers Helberge]] (Spreckenburg) sowie auf dem [[Unterer Weg 12 (Heiligenkirchen)|Teuthof]] und dem [[Denkmalstraße 55 (Heiligenkirchen)|Köllerhof]]. Diesen kennt neben dem Wantrupschen Speicher auch Otto Preuß&amp;lt;ref&amp;gt; {{PreußAlterthümer1873}}, S. 78. &amp;lt;/ref&amp;gt; sowie in Hiddesen auf dem Meierhof Nr. 1.&amp;lt;ref&amp;gt; {{KurtzName1890}}, S. 13. &amp;lt;/ref&amp;gt; Kurtz ging davon aus, dass die Grotenburg als Unterscheidung zu diesen kleinen Türmen als &#039;grote&#039; bezeichnet wurde, doch ist diese Unterscheidung der Grotenburg wohl gegen den &#039;kleinen Hünenring&#039; entstanden, eine frühgeschichtliche Ringwallanlage nordöstlich des Hermannsdenkmals auf Höhe 280–305 m ü. NN. Da Leo Nebelsiek 1950 bei einer archäologischen Untersuchung keine Spuren für einen dauerhaften Aufenthalt fand, wird vermutet, dass es sich beim &#039;kleinen Hünenring&#039; um eine nur temporär genutzte Fluchtburg für die um 800 gegründete karolingische Siedlung Heiligenkirchen handelt. Die Befunde datieren die Anlage in das 9./10. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt; {{NebelsiekBurgen1950}}, S. 97. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Alter der Steinspeicher ist unbekannt. Der älteste schriftliche Beleg betrifft den Steinspeicher von Gut Röhrentrup, 1428 als &amp;quot;stenwerk to Rorinctorpe&amp;quot; erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt; {{QuednauHandbuch2011}}. &amp;lt;/ref&amp;gt; Stiewe schlägt aufgrund der Form der Schlitzfenster und der schlichten Gestaltung ein Entstehen zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert vor.&amp;lt;ref&amp;gt; {{StieweBauernburgen2002}}, S. 213. &amp;lt;/ref&amp;gt; Fred Kaspar vermutete, ländliche Steinwerke seien vom Grundherrn errichtet, denn alle Fachwerkgebäude waren fahrende Habe, weshalb Steinwerke wohl nicht vom absetzbaren Meier, sondern vom Grundherrn errichtet worden seien.&amp;lt;ref&amp;gt; {{KasparSteinwerke2008}}, S. 42. &amp;lt;/ref&amp;gt; Solange Bauwerke nicht mehr als ein Geschoss unter der Erde und zwei Geschosse über der Erde mit einem ebenerdigen (jedenfalls nicht mehr als kniehoch darüber liegenden) Eingang hatten, waren sie jedem Bauherrn erlaubt.&amp;lt;ref&amp;gt; Siehe dazu die zwischen 1220 und 1235 geschaffene weit verbreitete Rechtszusammenstellung des anhaltinischen Ritters Eike von Repgow, Drittes Buch, Artikel 66, nach {{KasparSteinwerke2008}}, S. 38. &amp;lt;/ref&amp;gt; Waren sie aus Stein, galten sie als sichere Bauten, jedoch nicht als dem Adel vorbehaltene Befestigung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Funktion der Steinspeicher war der Schutz des ausgedroschenen Getreides vor Feuer, aber auch ein Zufluchtsort in unruhigen Zeiten. Darauf wies der Mauerkanal für die von innen mit einem Kantholz verriegelbare Eingangstür hin. Vom Steinspeicher in Niederbarkhausen ist belegt, dass er im Dreißigjährigen Krieg zur Aufbewahrung von Wertsachen diente.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 89 A Nr. 211 Bl. 24, nach: {{LindeMeier2006}}, S. 95. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kuh- und Pferdestall===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Hk_AmRautenberg15-Viehstall.jpg|thumb|Viehstall, 2020, Foto: Joachim Kleinmanns]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nordöstlich neben dem alten Haupthaus, das seit 1872 nur noch als Stall und Bergeraum genutzt wurde, entstand um 1900 ein moderner Rinder- und Pferdestall aus Bruchstein, nachdem kurz zuvor das alte Haupthaus von 1748 abgebrannt war. Der Rest seines Torbogens wurde in den Verbindungsbau zwischen Neuer Leibzucht und Scheune integriert. Fenster- und Türgewände des Stalls sind aus Backstein gemauert, ebenso das Hauptgesims unter der Traufe. Zwei Zwerchhäuser mit breiten Ladeluken ermöglichen es, Heu und Stroh auf den Dachboden zu bringen. Nach modernen landwirtschaftlichen Grundsätzen war der Stall traufseitig erschlossen. Die Tiere wurden Schwanz zu Schwanz aufgestellt, Futter- und Mistgänge waren quer zum First angeordnet. Auffallend ähnlich sind die Ställe des [[Königstraße 2 (Heiligenkirchen)|Waterhofs]] und des [[Denkmalstraße 55 (Heiligenkirchen)|Köllerhofs]]. Um 2010 wurde der Stall zu einem Wohnhaus ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Scheune===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Hk_AmRautenberg15-Scheune2020.jpg|thumb|Scheune, 2020, Foto: Joachim Kleinmanns]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 erbaut,&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 107 C / Landesbrandversicherungsanstalt, Nr. 102: Brandkataster des Amtes Detmold Bd. 1: Barkhausen - Heiligenkirchen, 1894-ca. 1960. &amp;lt;/ref&amp;gt; Massivbau mit Satteldach, teilweise verputzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leibzucht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900 erbaut, siehe [[Paderborner Straße 11 (Heiligenkirchen)|Paderborner Straße 11]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neue Leibzucht===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Hk_AmRautenberg15-Leibzucht2020.jpg|thumb|Neue Leibzucht, 1922, Foto: Joachim Kleinmanns]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Massivbau aus Bruchstein, 1922 (i), winkelförmiger Grundriss, zweigeschossig. Giebel zum Hof mit zweigeschossiger Blendnische mit Segmentbogen, betont durch Schlussstein. Im Bogenfeld die Inschrift 1922. Zwischen den Fenstern des EG und OG Stuckgirlande. Im Winkel überdachter Eingangsbereich mit Eckpilastern, Biberschwanzdeckung, nachträglich geschlossen mit moderner Haustür. Nordöstlich flacher Verbindungsbau zum Wohnhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Torbogen des Haupthauses von 1748===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Hk_AmRautenberg15-Torbogen2020.jpg|thumb|Torbogen von 1748, neben der Neuen Leibzucht eingebaut, 2020, Foto: Joachim Kleinmanns]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Hk_AmRautenberg15-Torbogen1748.jpg|thumb|Torbogen von 1748, Sammlung Stefan Wiesekopsieker, Bad Salzuflen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südwestlich an die Neue Leibzucht angebaut ist der Fachwerktorbogen des kurz vor 1900 abgebrannten Haupthauses mit nur noch partiell lesbarer Inschrift. 1984 wurde von Clemens Heuger noch die Datierung 1748 gelesen.&amp;lt;ref&amp;gt; Stadt Detmold, Bestandsaufnahme erhaltenswerter Bausubstanz, Clemens Heuger 1984. &amp;lt;/ref&amp;gt; Ein 2022 entdecktes Foto dokumentiert: „[DIE]S HAUS HABEN WIER DURCH GOTTES HÜLFE LASSEN B[AUEN] / [JO]HAN JOST MEYER ZU WANTRUP UND ANNA ELISABETH N[IEDERMEYER] / [VO]N LÜCKHAUSEN IM JAHRE ANNO 1748“.&amp;lt;ref&amp;gt; Sammlung Dr. Stefan Wiesekopsieker, Bad Salzuflen. &amp;lt;/ref&amp;gt; Johann Jost Meyer zu Wantrup (1689–1775) hatte 1718 Anna Elisabeth Niedermeyer (1698–1778) von Lückhausen geheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mühle (abgängig)===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Hk_AmRautenberg15-Mühle.jpg|thumb|Turbine unterhalb des Hofs an der Berlebecke (aus: Festschrift 1000 Jahre Heiligenkirchen 1015–2015, Detmold 2015, S. 29)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rautenberg hatte 1933 die Genehmigung zur Errichtung einer Stauanlage in der Berlebecke zur Erzeugung elektrischen Stroms und zu Flößzwecken erhalten. &amp;quot;Flößen&amp;quot; war das temporäre Unterwassersetzen der Wiesen.&amp;lt;ref&amp;gt; L 102 B Detmold / Landesbauamt Detmold, Nr. 293: Unterhaltung, Instandsetzung und Ausbau der Oberen Mühle in Detmold, Bd. 1, 1916–1936 &amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits vorher hatte hier eine Mühle gestanden, die Wilhelm Pecher um 1920 fotografierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torbogen des ehem. Haupthauses: „[DIE]S HAUS HABEN WIER DURCH GOTTES HÜLFE LASSEN B[AUEN] / [JO]HAN JOST MEYER ZU WANTRUP UND ANNA ELISABETH N[IEDERMEYER] / [VO]N LÜCKHAUSEN IM JAHRE ANNO 1748“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DT-Hk_AmRautenberg15-1879.jpg.jpg|thumb|Datierung am Wohnhaus, 2026, Foto: Joachim Kleinmanns]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Haupthaus: 1872&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Schuppen: 1872&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neue Leibzucht: 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen Quellen ist lediglich vom Meyer zu Wantrup zu lesen. Da jeder, der auf einen Hof einheiratete oder anders in den Besitz kam, den Hofnamen annahm, lassen sich genealogische Bezüge erst mit dem Beginn der Kirchenbücher erforschen. Ein Meyer zu Wantrup des 14. Jahrhunderts ist also nicht zwangsläufig mit einem Meyer zu Wantrup des 15. Jahrhunderts verwandt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1598 bis zu seinem Tod ist Hans (Johann) Watermeyer als Meyer zu Wantrup belegt.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 108 A Nr. 130, Amtsprotokolle Detmold 1596–1605, S. 546 f. &amp;lt;/ref&amp;gt;  Er war um 1598 durch Heirat auf den Hof gekommen. Nach dem Tod seiner ersten Frau um 1599, die wohl bei oder kurz nach der Geburt des ältesten Sohnes verstorben war, heiratete er Anneken Meyer zu Remmighausen. 1602 wurde er als Hans Jungmeier zu Wantrup bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt; {{TeutmeyerChroniken2019}}, S. 18. &amp;lt;/ref&amp;gt; 1609 klassifizierte ihn die Volkszählung als ziemlich vermögend. Außer ihm und seiner Frau lebten fünf Kinder auf dem Hof, das älteste 10 Jahre (der Sohn aus erster Ehe), dazu zwei Knechte und ein Schweinehirt. Als Einlieger ist eine Frau mit einem vierjährigen Kind verzeichnet. 1618 hatte er von der Kirche eine Holzung im Büchenberg für 150 Taler gekauft.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 25, fol. 1: Meyers zu Wantrup Kauffbrieff über den Büchenberg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darin bewilligen Graf Simon, der Kanzler und Superintendent Piderit und das gesamte Konsistorium, dass die Kirche in Heiligenkirchen einen &amp;quot;Ort Holzes, der Büchenberg genannt zwischen dem Pöppinghauser und Timmerhans Berge verkauft zugunsten der Unterhaltung der Kirche und der Armen [...]. An Jobsten Meyer zu Wantorff, dessen Erben und Nachkommen, für 150 Taler guter gangbarer Münze unwiederruflich erblich zu verkaufen&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1620 klagte Jobst Meyer zu Wantrup gegen den Heiligenkirchener Pastor Heinrich Wetter.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 83 A / Lippische Justizkanzlei, Prozesse bis 1800, Nr. 1 W 33. &amp;lt;/ref&amp;gt; Er starb 1624 und hinterließ u. a. Außenstände von 20 Talern bei Johann Dreck, 15 ½ Talern bei Johann Nesen und 50 Talern beim Köllermeyer. Sein 1599 geborener Sohn Johann Watermeyer genannt Meyer zu Wantrup übernahm den Hof bis zu seinem Tod 1681.&amp;lt;ref&amp;gt; Stadtarchiv Lemgo Eheprotokolle 1634, Joh. Meier zu Wandtorff u. Niedermeier zu Lückhausen Tochter, Hochzeit II um 1632/53, gest. 1661/81. &amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1659 schreibt er, nach dem Tod seiner Eltern habe ihm der Landdrost als Freund der Familie gesagt, &amp;quot;Eure Eltern seindt in gott gestorben, must ihr also den Hoff annehmen und sich verheiraten&amp;quot;. Die angebotene gute Heirat mit des Meiers zu Biesen Tochter habe er aber ausschlagen müssen, weil er seinem Stiefvater am Totenbett zugesagt habe, dessen Schwester Tochter zu nehmen, &amp;quot;weile das gute Ehrliche Leute wehren&amp;quot; (so der Stiefvater). So sei er auch &amp;quot;seinem Belieben nachgekommen&amp;quot; und habe eine Tochter vom Schmidthofe geheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 17 Nr. 98, Ortsakten Meierfeld, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste Ehe schloss er demnach 1624 mit Margarete Schmidtmeier (Schmet), Tochter von Tönß Schmidtmeier, Halbmeier in Meiersfeld Nr. 1 und seiner Frau, einer geb. Meyer zu Hiddesen. 1634 zweite Ehe mit Catharina Niedermeier, Tochter von Johann Niedermeier, Vollmeier in Lückhausen Nr. 1 und einer geb. Meyer zu Pöppinghausen. Seine Tochter Anna Catharina (1627–1684) heiratete nach [[Heidenoldendorf]], wo sie verstarb, die zweite, Ilsabein (1635–1683) heiratete nach [[Iggenhausen]], und die jüngste, Anna Elisabeth (1641–1692) heiratete 1661 auf den Hof Stromeyer. Das Eheprotokoll wurde am 7.9.1661 aufgesetzt: &amp;quot;Johan Stromeyer, (...) Stromeier ehelicher Sohn befreiet sich an Anne Elisabeth Wantrupp, Meier Johans zu Wantrup eheliche Dochter, sind beide der gnd. Herrschafft eigen, die braut ziehet zum breutigamb (...) verspricht ihr Vatter ihr mitzugeben, Zweihundert Thlr. allen theile benebst dem gewohnlichen brautwagen. des breutigambs Eltern ziehen auf die leibzucht, behalten von jedem brechfelde zwei stücke, eine wiese uffem berkenkampe, 2 schweine, 2 Kuhe im Campe, ein Rindt, notige Feuerungen zu fuhren bestellung des ackers u das Korn einzufahren 1 scheffel leinß zu seien [Lein zu säen].&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 108 A Nr. 133, Vormundschaftsprotokolle, Stättenabtretungsprotokolle Amt Detmold, 1642–1661, fol. 886. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1641 klagte Johann Meier zu Wantrup gegen Amtmann Lucanus in Detmold.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 83 A / Lippische Justizkanzlei, Prozesse bis 1800, Nr. 7 W 4. &amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1656 wurde die Tochter Anna Öster Meyer zu Wantrup geboren, die nach [[Asemissen]] heiratete (dort am 16.4.1732 verstorben). 1659 klagte Johann Meier zu Wantrup gegen den Schmied Tönnies zu Meiersfeld.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 83 A / Lippische Justizkanzlei, Prozesse bis 1800, Nr. 4 W 25. &amp;lt;/ref&amp;gt; 1661 klagt Johann Meyer zu Wantrup gegen den Vogt Bracht.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 83 A / Lippische Justizkanzlei, Prozesse bis 1800, Nr. 7 W 37. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1663/64 ist der Sterbfall mit der Hinterlassenschaft seiner Frau dokumentiert:&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 63 Nr. 53: Vogtey Falckenberg, Varia. &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;quot;Meyers zu Wantorff Volspenners Fraw verstorben hat verlaßen. / 3 Bedde mit ihrer Zubehör, ein Pelz, / 1 Englisch ein Wasche Vogk, ein Wandt bostdieff, / Ein triepen Müssen, ein bedtken, ein Kasten / Ein Schreyn, (...) leimengereth. / 7 Pferdt, 2 saugvohlen, 2 Wagen, 2 Pflug / 2 Pfar egeden (2 Paar Eggen), 11 Kühen, 4 Rinder, 4 Kelber. / 20 groß, undt kleine schweine, ein Imme (Bienenvolk). / 1 brauner Cessel von 1 Donnen (Tonne), ein Cessel von 2 Donnen / ein klein HandtCessel, 1 Kohlpot, ein Kettelhake / ein brauner Küffer, eine stande / 80 hope Winterkorn, 18 sch[effe]l. gersten besahmet / 3 Malt hafern, 1 Malt viehfutter, 2 schl. lein / an Gelde bey Pöppinghausen 95 thlr. / Köllerhoff 70 thlr. / die von Dethmoldt 100 thlr hat die / Mutter den Kindern zugewiesen. / (Sterbfall) 40 rt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1670 wird Johann Meyer zu Wantrup von Johann Kurd Watermeier verklagt und klagt wider diesen.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 83 A / Lippische Justizkanzlei, Prozesse bis 1800, Nr. 1 W 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt; L 83 A / Lippische Justizkanzlei, Prozesse bis 1800, Nr. 7 W 36. &amp;lt;/ref&amp;gt; 1678 verzeichnete die Volkszählung den alten Johan Meier zu Wantorff als Vollspänner mit Frau, drei Kindern, zwei Knechten, zwei Jungens klein (Kleinknechten) und einer Magd. &amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 92 Z Nr. 1419. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17.11.1689 wurde die sechsjährige Anna Margreta Ilsabein von Wantrup begraben, im Jahr darauf am 18.3.1690 Anna Elisabeth von Wantrup und am 6.4.1696 &amp;quot;die alte Meyersche zu Wantrup&amp;quot; (Kirchenbuch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Johanns übernahm der Hoferbe Johan Tönnies Meyer zu Wantrup den Hof. 1687-1699 wurden ihm und seiner Frau Catrin Elisabeth sechs Kinder geboren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anna Catrin, geb. 18.2.1687, begraben 22.3.1688, 1 Jahr und 10 Tage alt (Kirchenbuch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johann Jost, geb. 28.4.1689, Anerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Catrin Elisabeth, geb. 14.10.1691.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johan Tönnies, geb. 16.3.1694, begr. 14.2.1700 (Kirchenbuch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Catharina Ilsabein, geb. 25.10.1696 (1717 erhob Franz Henrich Watermeyer zu Heiligenkirchen gegen Catharina Ilsabein von Wantrup, Tochter des Johann Tönnies Meyer zu Wantrup Eheklage. Freispruch, 1717–1718).&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 85 / Geistliches Gericht in Lippe, Nr. 2055. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anna Catharina, geb. 16.4.1699.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1689 ist Johann Tönnies Meier zu Wantrup als Kläger gegen Bauermeister zu Detmold überliefert.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 83 A / Lippische Justizkanzlei, Prozesse bis 1800, Nr. 7 W 4. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste Anerbe, Johann Jobst Meyer zu Wantrup (geb. 28.4.1689–1775), heiratete am 4. Oktober 1718 Katharina Elisabeth Niedermeyer (1698–1778) von Lückhausen (Kirchenbuch). 1720 klagte er gegen den Vogt Clebe in Heiligenkirchen.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 83 A / Lippische Justizkanzlei, Prozesse bis 1800, Nr. 9 W 42. &amp;lt;/ref&amp;gt; Sie hatten 7 Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johann Tönges (Tönnies), geb. 30.7.1719, gest. 27.2.1760, ältester Sohn und Hoferbe, dessen Grabstein auf dem [[Kirchhof (Heiligenkirchen)|Heiligenkirchener Kirchhof]] überliefert ist: &amp;quot;HIER RUET IN GOT / IOHAN ANTON / MEIER ZU WAND / TRUP IST GEBOREN / ANNO 1719.DEN.30. / IULIUS IST GESTOR / BEN ANNO 1760 DEN / 27 FEBRUARIUS / SEINES ALTERS 40 / IAHR UNDT 7 MONAT&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt; Joachim Kleinmanns, Der Kirchhof in Heiligenkirchen, in: Rosenland. Zeitschrift für Lippische Geschichte, Nr. 19 (Dez. 2017), S. 37–54 [http://www.rosenland-lippe.de/wp-content/uploads/2017/12/Rosenland-19.pdf]. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johann Jost, geb. 28.12.1720, gest. 24.4.1802 in Döringsfeld an der Brustkrankheit, heiratete Anna Sophia Elisabeth Döringsfeld (geb. 5.2.1719, Berentrup [?]) und übernahm den Meierhof Döringsfeld in [[Remmighausen]] Nr. 1, einen Vollspänner. Zweite Ehefrau wurde am 5. Dezember 1755 in Detmold Anna Sophia Elisabeth Lehbrink (geboren am 5.2.1719 in Papenhausen, getauft am selben Tag in Schötmar, gestorben 31.1.1801 in Döringsfeld an Wassersucht). Mit ihr hatte er das Döringsfelder Leibzuchthaus reparieren lassen, wie die Inschrift am nördlichen Hauseingang mit der Jahreszahl 1773 überliefert: &amp;quot;[...] JOHAN JOST VON WANTRUP UND ANNA SOVIA ELIESABETH LEBRINKCKS VON RETZEN DIES HAUS REPARIEREN LASSEN&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johann Hermann, geb. 20.1.1723.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hermann Conrad, geb. 30.8.1724.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Amalia Catharina Sophia, geb. 26.3.1728.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Florentiena Cathrina, geb. 7.9.1730.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anna Maria Elisabeth, geb. 21.5.1734.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1736 ist als Knecht ein Johann Hermann Pulvers belegt, gegen den Anna Margareta Kelle auf dem Haenberg (Hahnberg = Hagenberg) in diesem Jahr eine Eheklage einreichte.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 85 / Geistliches Gericht in Lippe, Nr. 1071. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anerbe Johann Tönnis Meyer zu Wantrup heiratete am 18.7.1753 Anna Sophia Ilsabein Meyers von [[Dörentrup]]. Sie heiratete nach seinem Tod (27.2.1760) in zweiter Ehe am 5.10.1760, Simon August Pollmann aus [[Berlebeck]] (geb. 2.6.1795). 1769 erfasste die Volkszählung also schon Pollmann genannt Meyer zu Wantrup mit Anna Sophia Ilsabein Meyers und 4 Söhnen unter 10 Jahren, 5 Knechten, 2 Mägden, 8 Pferde, 20 Kühen und 6 Schweinen sowie den Leibzüchter Johann Jobst Meyer zu Wantrup (28.4.1689–1775) mit der Leibzüchterin Katharina Elisabeth Niedermeyer (1698–1778) von Lückhausen und Magd sowie 6 Kühen und 3 Schweinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1776 verzeichnet die Volks- und Viehzählung Hans Henrich Meyer zu Wantrup mit Frau, vier Söhnen unter 14, drei Knechten, einem Kleinknecht über 14 und zwei Mägden. Die Leibzüchterin bildete mit ihrer Magd den zweiten Haushalt. Hans Henrich Meyer zu Wantrup (geb. 8.9. 1736, gest. 1.1.1789) war ein geborener Meyer-Barthold aus Wittigenhöfen (Leese) bei Lemgo. Mit Anna Sophia Ilsabein Meyers von [[Dörentrup]] hatte er zehn Kinder (Kirchenbuch):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johann Jobst, geb. 19.2.1762, gest. 19.2.1840.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johann Fridrich, geb. 18.3.1764.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ernst Bernhard, geb. 9.12.1765, gest. 18.2.1822, heiratete Catharina Conradine Rhode (geb. 16.4.1767 in Lage, gest. 14.1.1828).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johann Hermann Conrad, geb. 9.2.1768, gest. 29.8.1804 in Heiligenkirchen, heiratete 16.3.1800 Amalie Philippine Christine Gevekotten aus [[Blomberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sophia Justina Henriette, geb. 2.7.1770, gest. 9.8.1808 in Detmold, heiratete 12.10.1799 Hermann Henrich Meierjohann (geb. 28.8.1773, gest. 20.12.1818, zweite Ehe 2.10.1812).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Florentina Louisa, geb. 22.9.1772, gest. 2.6.1797.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* totgeborenes Kind, geb. 30.3.1774.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Frica (?) Wilhelmina, geb. 13.3.1775.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Philippine Sophie Magdalene, geb. 1.4.1777, gest. 12.2.1778.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johan Bernd, geb. 22.6.1779, gest. 6.11.1861, heiratete 22.10.1806 in Meinberg Anna Maria Luise Cruse aus Laßbruch/Heiden (geb. 1776, gest. 28.9.1850). Beider Grabsteine sind auf dem Kirchhof von Heiligenkirchen erhalten: &amp;quot;Hier ruhet / Louise Meier zu / Wantrub von Nro. 1 / in Heiligenkirchen, / geborne Kruse / aus Lasbruch, / Amt Sternberg, / ist geboren 1776. / und gestorben / den 28ten Septb. / 1850.“  sowie „Hier ruhet / Johan Berend / Meier zu Wantrup / geb. Wantrup / geb. 22. Juni 1779 / gest. 6. November 1861&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt; Joachim Kleinmanns, Der Kirchhof in Heiligenkirchen, in: Rosenland. Zeitschrift für Lippische Geschichte, Nr. 19 (Dez. 2017), S. 37–54. &amp;lt;/ref&amp;gt; Aus dieser Ehe ging ein Sohn hervor: Johann Bernd Conrad Justus (geb. 6.5.1815, gest. 14.3.1816). Ehevertrag des jüngsten Sohns Johann Bernhard vom 6.9.1806:&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 108 A / Amtsprotokolle und städtische Gerichtsprotokolle aus Lippe, Nr. 140: Eheprotokolle, Vormundschaftsprotokolle und Stätteabtretungsprotokolle Amt Detmold [Band 8], S. 16. &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;quot;Johann Bernhard weil Hans Henrich Wantrup Vollmeiers Nr. 1 zu Heiligenkirchen ehel. nachgelassener Sohn, begibt sich nachdem er den hies. Militair-Abschied begeben in die Ehe mit Annen Marie Luisen des Case... Meyers oder Kruse Vollmeyers in Laßbruch Amt Sternberg eheliche Tochter, sind beide leibfrei. Er kommt zu ihr in den Sternberger Krug, welchen die Braut nach Absterben des Anerbens ihres verlobt gewesenen Bräutigams unterhat. Es bekommt ihr zu aus Zusage seines miterschienenen Bruders 400 rt neml. 200 rt Martini c und zwei Hundert über 2 Jahr, für Brautwagen (...) Naturalien und Brautvieh (...) daß alle diese Posten mit den letztbemerkten 200 rt völlig berichtigt sind. Der Bräutigam hat an selbst erworbenem Gelde 600 rt, die er ebenfalls nebst 6 Kuhtieren (zubringt).&amp;quot; Zur Übertragung des Kruges siehe auch die Kolonatsakte.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 92 T 1 / Lippische Rentkammer - Kolonate, Nr. 3717: Kloth oder Hollmann, Straßenkötterstätte und Krug Meinberg Nr. 32 (ehem. Curtius’ Erben) – Antrag auf Umwandlung von Diensten in eine Geldabgabe – Antrag des Krügers Hollmann auf Übertragung der Stätte an die ehemalige Braut seines verstorbenen Sohns, Anne Marie Louise Kruse modo Meier aus Laßbruch und deren Ehemann Johann Berend Wantrup aus Heiligenkirchen, Laufzeit: (1699, 1710), 1783, 1806–1812. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem hatte Hans Henrich Meyer Barthold genannt Wantrup eine uneheliche Tochter mit der Witwe Susanna Clara Elisabeth Watermeyer (Kirchenbuch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein ältester Sohn und Anerbe Johann Jobst (geb. 19. 2.1762, gest. 19.2.1840) heiratete am 22.11.1793 Wilhelmine Kathrine Köllermeier aus Heiligenkirchen, Tochter des verstorbenen Hermann Eberhard [[Denkmalstraße 55 (Heiligenkirchen)|Köllermeier]] und übernahm den Hof. Sie hatten folgende Nachkommen (Kirchenbuch):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sophie Wilhelmine, geb. 30.1.1795.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dorothea Sophie Henriette, geb. 26.12.1796.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Conrad Ernst Dietrich, geb. 23.6.1799.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Johann Bernd Friedrich, geb. 24.2.1802.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wilhelm August, geb. 24.4.1805.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sophie Dorothee, geb. 30.1.1809, gest. 5.9.1863. Sie übernahm den Hof und heiratete am 18.5.1827 Ernst Diedrich Vinnen (geb. 30.12.1802), ehelicher Sohn des Leibzüchters Philipp Friedrich Adolph Vinnen auf dem Amtsmeierhofe Nr. 2 der Bauerschaft Lockhausen. Sie hatten ein Kind, eine am 31.8.1827 totgeborene, schon in Verwesung übergegangene Tochter (Kirchenbuch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Simon August, geb.  5.10.1807, gest. 14.3.1815.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dorothee Henriette Elisabeth, geb. 15.4.1811.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Luise Wilhelmine Henriette, geb.  29.7.1815, heiratete am 4.2.1844 Johann Friedrich Adolph Tappe, geb. 4.10.1813 in Detmold, gest. 17.4.1847, Sohn des Straßenkötters Friedrich Tappe Nr. 38 zu Hiddesen und der Sophie Jasper von Pivitsheide).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich der Volkszählung 1828 wurde festgehalten, dass der Hof Meier zu Wantrup über vier Wohnhäuser mit vier Haushalten verfügte. Im Haupthaus lebte der Kolon Ernst Friedrich Meyer zu Wantrup geb. Vinnen mit Ehefrau Sophie Wilhelmine, fünf männlichen und zwei weiblichen Dienstboten, davon zwei unter 14 Jahren (vermutlich eine Kleinmagd und ein Kleinknecht). Den zweiten Haushalt bildeten der Leibzüchter Hans Henrich Meyer Barthold genannt Wantrup mit seiner Frau Anna Sophia Ilsabein Meyers von Dörentrup, einer Tochter und einem Hausgenossen. Die beiden anderen Haushalte waren Einlieger, nämlich ein Wantrup mit Frau und zwei Söhnen sowie einer Tochter unter 14. Das Einlieger-Ehepaar Poppe hatte einen Sohn unter 14 Jahren. In diesem Volkszählungsjahr 1828 klagte der vorige Meier und jetziger Leibzüchter Wantrup Nr. 1 zu Heiligenkirchen gegen Organist Langewort in Detmold wegen Geldforderung.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 85 / Geistliches Gericht in Lippe, Nr. 3993. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1830 war Johann Bernd Wantrup bereits Leibzüchter. In diesem Jahre reichte der Tischler August Mühlmeister in Detmold gegen Wilhelmine Wantrup, Tochter des Leibzüchters Johann Bernd Wantrup jr. in Heiligenkirchen eine Eheklage ein.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 85 / Geistliches Gericht in Lippe, Nr. 3559. &amp;lt;/ref&amp;gt; Den Hof übernommen hatte der Anerbe Conrad Ernst Dietrich, geb. 23.6.1799. Johann Bernd Wantrup starb am 6.11.1861, war also über 30 Jahre Leibzüchter. 1849 traf er eine Übereinkunft mit Nullmeier in [[Hiddesen]].&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 108 Detmold Fach 30 Nr. 8 Bd. IV, 47. &amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Leibzuchtsvertrag zwischen dem Colon und Leibzüchter Wantrup in Heiligenkirchen resp. des Letzteren Umzug nach dem Kolonat Nullmeier Nr. 3 in Hiddesen besagte, er verlasse Ostern vorläufig für 1 Jahr seine Leibzucht. An Inventar nehme er nur mit 2 Kühe, 1 Rind und 1 Ziege, die Betten und 1 Glasschrank, den Rest übergebe er den Kolonen und überlassen ihnen die Nutzung der Leibzuchtwohnung. Alle übrigen Leibzuchtnutzungen reserviere er sich jedoch. Der Kolon müsse seine Felder weiterhin beackern, er selber wolle aber für die Abfuhr sorgen. Er pachte vom Kolon Nullmeier das Leibzuchthaus, den Leibzuchtgarten und Ackerland für 36 rt Pachtgeld. Nullmeier fahre den Mist des Leibzüchters auf dessen Land. Über die Gründe dieses Umzugs, vielleicht Unstimmigkeiten mit dem Anerben oder seiner Frau, erfahren wir nichts. Allerdings ist eine Liste des mitgenommenen Inventars enthalten, das danach wieder auf den Hof Wantrup zu restituieren war: &amp;quot;1 Drellenes Unterbett / 1 pagenes (Parchent) Unterbett mit Bezug / 2 pagene Kissen desgl. / 1 Wollenes Oberbett mit Bezug / 1 Drellenes Unterbett /1 Wollen und 1 pagenes Kissen mit Bezug / 1 Wollen Oberbett mit Bezug / 1 Wollen Kissen desgl. / 1 Drellenes Unterbett / 1 Schrank mit gläsern Thüren / 2 Kühe / 1 Rind / 1 Ziege / 1 Sau mit 10 Verken / 2 große Schweine.&amp;quot; Hingegen ließ er auf dem Hof zurück: &amp;quot;9 Hühner / 1 alten Zober schon entzwei / 1 Grepe / 1 Plattschuhte/ 1 eisern Garten-Harke / 3 alte hölzern-Harken / 2 grabe Schuhten / 2 Bettsponnen / 1 Milgschrank / 1 Obst-Kasten / 1 Sense / 1 Küchenschrank / 1 grosen Kupfernen-Kessel / 1 kleinen desgl. / 1 Kesselhaken / 1 Pfanne / 1 grosen Eisern-Topf / 1 kleinen dito / 1 Backetrog / 2 alte Stannen / 1 Mulde / 3 Spinräder / 2 Haspel / 3 Tische wovon den 1 der Meier schon hat / 1 Hechelstuhl mit der Hechel / 1 Kleiderschrank / 1 Contohrschrank / 9 alte Stühle / 1 Eichen-Eimer / 1 Tannen dito / 1 Quersäge&amp;quot;, aufgestellt am 27.2.1849 vom Amtsdiener Gärtner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1865 trat Meier Ernst Diedrich zu Wantrup den Hof an den ältesten Sohn Ernst August (geb. 1.6.1837) ab.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 8 – Band: V, Nr. 64. &amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser heiratete am 9.4.1869 Friederike Emilie Eleonore Vinnen (geb. 26.3.1845 in Schötmar), ehel. Tochter weiland Konduktors Hermann Ludwig August Vinnen zu Westervinnen in Lockhausen bei Salzuflen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1894 (Brandkataster) Ernst Wantrup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 (Adressbuch) Landwirt Heinrich Rautenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 beantragte Heinrich Rautenberg die lippische Staatsangehörigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt; LAV NRW OWL, L 109 Detmold, Nr. 61. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 erfasste die Volkszählung alle Bewohner des Hofs. Neben Landwirt Heinrich Rautenberg waren es seine Ehefrau Alma, der Sohn Hans (geb. 14.6.1894) und die Töchter Hilde, Grete und Lisbeth. Ebenfalls wohnten hier der Dienstbote Gustav Brockmann, der Eleve Wilhelm Mölling, Lina Brockmann und Martha Reb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 ehelichte Hans Rautenberg am 7./8. Januar Gustava Emilie Meta Alma Wantrup. In diesem Jahr verzeichnet das Adressbuch den Landwirt Heinrich Rautenberg und seinen Sohn Hans, ebenfalls Landwirt, als Haushaltsvorstände. Der Hof war bereits unter der Rufnummer 701 an das Telefonnetz angeschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Eigentümer*innen, Bewohner*innen des [[Paderborner Straße 11 (Heiligenkirchen)|Leibzuchtgebäudes]] siehe dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{WendtAmt1965}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{StöwerLandschatzregister1964}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{StöwerLandschatzregister2001}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I / Lippische Salbücher und Katasterbücher, Nr. 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 63 Nr. 53: Vogtey Falckenberg, Varia.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 A I / Lippische Katasterkommission, Nr. 28: Behandlung der zu verbessernden, aber noch mangelhaften Salbücher, 1768–1798, enthält auch: Gesuch des Meier zu Wantrup um Auszug aus einem Salbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 92 T 1, Nr. 405: Kolonatsakte Meier zu Wantrup Heiligenkirchen Nr. 1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 92 T 1, Nr. 420: Errichtung von Kotten auf der Stätte Meier zu Wantrup 1798–1818, 1862&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 108 Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 8, Band: I–VIII: Vergleich zwischen Kolon Wantrup Nr. 1, dem Leibzüchter Wantrup und dem Einlieger Nullmeier, 1839; Band III: Übereinkunft zwischen Kolon Wantrup und Kolon Nullmeier zu Hiddesen, 1849; Band V: Abtretung des Kolonats Wantrup Nr. 1, 1865; Band VI: Landverkauf von der Pfarre an Meier zu Wantrup Nr. 1 und Köllermeier Nr. 3, Dannhäuser Nr. 11, Hilker Nr. 33 und Rosemeier Nr. 11, 1873; Band VI: Kaufkontrakt zwischen Meier zu Wantrup Nr. 1 und Levi Heinemann, 1875; Band VII: Kaufkontrakt zwischen Kolon Köllermeier Nr. 3 und Meier Wantrup Nr. 1 und Wilhelm Ramsel zu Berlebeck, 1876; Band VII: Kaufkontrakt zwischen Meier Wantrup Nr. 1 und Stadtbaumeister Schönlau in Detmold, 1878.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 109 Detmold, Nr. 225: Stauwerk des Kolons Wantrup 1828–1830.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 92 Z IV, Nr. 34, S. 223, Volkszählung 1828.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 85 / Geistliches Gericht in Lippe, Nr. Nr. 2055: Hans Jörgen Hotup (Hotop), herrschaftlicher Jäger, 55 Jahre alt (1717) ist Zeuge, 1717 Akten Watermeyer/Wantrup, Johann Jacob Cleebe, Vogt zu Heiligenkirchen (Amt Falkenberg), 57 Jahre alt (1717) ist Zeuge, 1717 Akten Watermeyer/Wantrup, Ilsabein Klöpping in Heiligenkirchen, 26 Jahre alt (1717), ihr Bruder war Berend Klöpping, ist Zeugin, 1717 Christian Schröder zu Berlebeck (Amt Falkenberg), 39 Jahre alt (1717) ist Zeuge, 1717 Timmer Hans in Heiligenkirchen, 48 Jahre alt (1717) ist Zeuge, 1717 Walrath Wächter in Berlebeck, 25 Jahre alt (1717), verschwägert mit Watermeyer, ist Zeuge, 1717 Franz Henrich Watermeyer zu Heiligenkirchen gegen Catharina Ilsabein von Wantrup, Tochter des Johann Tönnies Meyer zu Wantrup, Eheklage, Freispruch, 1717–1718. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 80.20 Nr. 521: Die zum Nachteil der im Amt Detmold belegenen staatlichen Mühlen in der Berlebecke angelegten Stauwerke, 1923–1928.-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 102 B Detmold / Landesbauamt Detmold, Nr. 293: Unterhaltung, Instandsetzung und Ausbau der Oberen Mühle in Detmold, Bd. 1, 1916–1936, enthält u. a.: Übereinkunft zwischen der Domänenabteilung und dem Gutsbesitzer Friedrich Tötemeier in Heiligenkirchen über die Nutzung des Wassers der Berlebecke, Genehmigung des Landwirts Heinrich Rautenberg in Heiligenkirchen zur Errichtung einer Stauanlage in der Berlebecke zwecks Erzeugung elektrischen Stroms und zu Flößzwecken (= Wässern der Wiesen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bildquellen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LLM: 89/97: Emil Zeiß, &amp;quot;Wantrup b. Heiligenkirchen&amp;quot;, Landschaft mit Hof Wantrup, 1851, Juli, signiert, Bleistiftzeichnung, aquarelliert, 21,7 x 27,8 cm, WV 372.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LLB:4 B 3: Sog. Burg auf dem Meierhofe Wantrup bei Detmold, Aquarell, Carl Dewitz, 1881.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LLB: 3 H 8: Burg auf dem Hofe Wantrup bei Heiligenkirchen, Bleistiftzeichnung, Carl Dewitz, 1882.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LLB: BASP-DT-HGK-69: Ansicht der Hofanlage (rechts) von Norden, Foto: Wilhelm Pecher, vor 1908.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LLB: ME-PK-24-88: Speicher, Fotografie, um 1900.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LLB: Mühle Wantrup, Foto: Wilhelm Pecher, um 1920.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sammlung Stefan Wiesekopsieker: Torbogen von 1748, Foto anonym, o. J.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BakkerJahre2015}}, S. 29: Aufgestaute Berlebecke mit der &#039;Turbine&#039;, von Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausstätte in Heiligenkirchen]] [[Kategorie:Am Rautenberg (Heiligenkirchen)]] [[Kategorie:Bauernburg]][[Kategorie:Meierhof]] [[Kategorie:Inschrift in Heiligenkirchen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
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		<title>Glossar</title>
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		<updated>2026-07-30T19:35:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;;Bauernburg&lt;br /&gt;
:Wehrhaft erscheinende, zumindest im Erdgeschoss gemauerte Speichergebäude, die auf größeren Höfen seit der frühen Neuzeit nachgewiesen sind. In den zeitgenössischen Quellen, etwa den Salbüchern, oft als &amp;quot;Burg&amp;quot; bezeichnet, zum Beispiel der Speicher des Hofs [[Am Rautenberg 15 (Heiligenkirchen)|Meyer zu Wantrup]] in Heiligenkirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bauhaus&lt;br /&gt;
:Bauhaus ist in Niederdeutschland der Begriff für ein Wirtschaftsgebäude, meist auf der Vorburg einer Burg. Im Grundriss entspricht es als Hallenhaus einem großen niederdeutschen Bauernhaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Sterbfall&lt;br /&gt;
:Eine Besitzwechselabgabe, die beim Tod eines Leibeigenen an den Herrn zu zahlen war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Weinkauf&lt;br /&gt;
:Eine Hofübernahmegebühr (Antrittsgeld) bezeichnet, die bei Übernahme eines Kolonats von einem Leibeigenen an den Grundherrn zu zahlen war. Der Begriff hat nichts mit Wein zu tun, sondern stammt vom niederdeutschen Wort &amp;quot;Winkop&amp;quot; ab. Win meint dabei so viel wie Gewinn und bedeutet die Zusage des Nutzungsrechts an Grund und Boden des Grundherrn. Win wurde beim Übertragen ins Hochdeutsche irrtümlich in Wein übersetzt. Der Weinkauf wurde fällig, wenn ein Leibeigener z. B. durch Erbschaft oder Eheschließung Rechte an einem Hof des Grundherrn erwarb. Der Leibeigene erkannte mit der Zahlung einerseits das Eigentumsrecht des Grundherrn an, erhielt aber andererseits damit vom Grundherrn die Besitzrechte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Unter_der_Wehme_2a_(Detmold)&amp;diff=67732</id>
		<title>Unter der Wehme 2a (Detmold)</title>
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		<updated>2026-07-30T14:52:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.93509, 8.8777&lt;br /&gt;
|Quartiersnummer=-&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
1908 als Wurstfabrik für den Hofmetzger Röhr erbauter Gewerbebau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehemalige Wurstfabrik, 1908 für Schlachtermeister Röhr nach einem Entwurf des Architekten D. Bollmann erbaut. Röhr war seit mind. 1884 im Nachbarhaus [[Bruchstraße 8 (Detmold)|Bruchstraße 8]] ansässig und seit 1888 dessen Eigentümer. 1907/08 erwarb Röhr auch das Nachbarhaus, die vorherige Konfirmandenschule [[Unter der Wehme 2 (Detmold)|Unter der Wehme 2]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Baudenkmal eingetragen in die Denkmalliste der Stadt Detmold am 19.1.1988, Nr. 247.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[File:Detmold - 247 - Unter der Wehme 2A.jpg|thumb|Unter der Wehme 2a, Foto: Tsungam, 2012]]&lt;br /&gt;
Dreigeschossiger traufständiger Bruchsteinbau, 4 Fensterachsen mit hohen Rundbogenfenstern, getrennt durch Lisenen mit Kapitellabschluss im Traufbereich. Die etwas vertieft liegenden Zwischenfelder verputzt. Steiles Satteldach mit Biberschwanzziegeln und zwei Fledermausgauben. Giebeldreiecke in Fachwerk. Rückwärtig hoher Rauchturm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 Hofmetzger Wilhelm Röhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unter der Wehme (Detmold)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewerbebau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Unter_der_Wehme_13_(Detmold)&amp;diff=67731</id>
		<title>Unter der Wehme 13 (Detmold)</title>
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		<updated>2026-07-30T14:50:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.9348, 8.87696&lt;br /&gt;
|Quartiersnummer=C 114&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Detmold&lt;br /&gt;
|Straße1901=Wehmstraße&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901={{AutoHausnummer3}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Eine seit dem 17. Jahrhundert nachgewiesene Hausstätte. Alte Quartiersnummer C 114. Ehemalige Hausnummer 212. Die Hausstätte wurde ehemals als Wehmstraße Nr. 13 geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Detmold, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohl 2. Hälfte des 17. Jh. erbaut, die Eigentümer im Steuerkataster 1678 auch in der Bauinschrift (s. u.) genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 Ladeneinbau im Erdgeschoss nach den Entwurf von Architekt Johann Liebler hat für den Tischlermeister Wilhelm Merz, dabei die Straßenfassade im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss durch eine massive Wand mit Schaufenstern und seitlichem Hauseingang ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Baudenkmal eingetragen in die Denkmalliste der Stadt Detmold am 3.11.2000, Nr. 578.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[File:Detmold - 578 - Unter der Wehme 13.jpg|thumb|Unter der Wehme 13, Foto: Tsungam, 2012]]&lt;br /&gt;
Giebelständiges Fachwerkhaus mit zweigeschossigem Unterbau und allseitig leicht vorkragendem Speicherstock. Grundfläche ca. 7 mal 10 m. 7 Sparrengebinde mit Satteldach, Giebeldreieck über Stickbalken zweifach leicht vorgekragt. Ursprünglich zweischiffiger Dreiständerbau mit Diele.&lt;br /&gt;
Die Massivwand von 1904 durch profilierte Gesimse mehrfach gegliedert, an 3 Pfeilern im Erdgeschoss profilierte Köpfe. An der Schwelle des oberen Stockwerks unmittelbar über dem Abschlussgesims der gemauerten Fassade Inschrift in Flachschnitt (s. u.). Haustür von 1904.&lt;br /&gt;
Hausflur rechts, am Ende Treppe, links Ladeneinbau mit zwei großen Fenstern, Zugang vom Flur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Schwelle des Speicherstocks: &amp;quot;WER GOTT VERTAVET HAT WOL GEBAVET IM HIMMEL VNDT AVF ERDEN JOHAN HENRICH MEIER VNDT MARIA MAGDALENA KÖNE.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1678, Johann Meyer, gen. Rosenbaum, Schuster, &amp;lt;Erben&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Detmold, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1733, Christoph Bernhard Häger, Schlachter.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Detmold, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1745, Jo. Kaspar Oppermann, Schuster.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Detmold, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1746, Witwe des Joh. Henr. Butenus.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Detmold, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1756, Joh. Christoph Meyer, Schlachter.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Detmold, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1761, Witwe des Hermann Died. Hülsemann.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Detmold, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1788, Erben des Franz Kirchhof (Kerkhof).&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Detmold, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1808, J. Hermann Christ. Mo. Bensieck, Tischler.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Detmold, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1818, Clostermeier, Leutnant.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Detmold, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1840, Carl Dormeyer, Hoflakai.&amp;lt;ref&amp;gt;StadtA Detmold, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (bearb.), Detmolder Häuserbuch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 (Adressbuch) Fr. Geller, Arbeiter; August Kespohl, Schneider; Wilhelm Kesting, Maler; August Luhmann, Schuhmacher; Adolph Plöger, Arbeiter; Witwe Plöger, Arbeiterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1884 (Adressbuch) Eigentümer: Vissing, Lederhändler in Coesfeld; Bewohner*innen: Mathias Lohrig, Fabrikarbeiter; Hermann Freitag, Postillon; Emil Hunnäus, Schneider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 (Adressbuch) Eigentümer: Vissing, Lederhändler in Coesfeld; Bewohner*innen: Mathias Lohrig, Fabrikarbeiter; Fridolin Hunnäus, Schneider; Kirchhoff, Witwe; Marie Becker, Ehefrau, Aufwärterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 (Adressbuch) Lohrig, Fabrikarbeiter; Becker, Witwe; Hunäus, Schneidermeister; Hunäus, Plätterin; Kirchhoff, Gärtner; Kirchhoff, Witwe; Schulschak, Knecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1894 (Adressbuch) Mathias Lohrig, Fabrikarbeiter; Fridolin Hunäus, Schneidermeister; Jakob Scholczeck, Arbeiter; Heinrich Stemme, Arbeiter; Amalie Tigges, Witwe, Arbeiterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1897 (Adressbuch) Elisabeth Lohrig, Witwe; Marie Lorig, Aufwärterin; Friedrich Nolte, Knecht; Wilhelm Sieker, Ziegler; Frl. Marie Hunäus, Plätterin; Karl Braungart, Arbeiter; Heinrich Berlin, Ziegler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 (Adressbuch) Eigentümerin: Marie Lorig; Bewohner*innen: Heinrich Berlin, Arbeiter; Karl Braungarten, Arbeiter; Wilhelm Landmann, Arbeiter; August Meier, Tischler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 (Adressbuch) Eigentümerin: Marie Lorig; Bewohner*innen: Heinrich Berlin, Arbeiter; Karl Braungart, Arbeiter; Dietrich Hüls, Arbeiter; Heinrich Röttig, Musiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 (Adressbuch) Merz, Tischlermeister; Merz, Tischler; Köhring, Arbeiterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1912 (Adressbuch) W. Merz, Tischlermeister; W. Merz jun., Tischler; Köhring, Fabrik-Arbeiterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 (Adressbuch) Wilhelm Merz, Tischlermeister; Wilhelm Merz, Tischler; Olga Merz, Frl.; Martha Merz, Schneiderin; Martha Köhring, Arbeiterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1916 (Adressbuch) Wilhelm Merz, Tischlermeister; Olga Merz, Frl.; Martha Merz, Schneiderin; Martha Köhring, Arbeiterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 (Adressbuch) Wilhelm Merz, Tischlermeister; Olga Merz, Frl.; Marta Merz, Schneiderin; Lina Merz, Verkäuferin; Marta Köhring, Fabrikarbeiterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 (Adressbuch) Wilhelm Merz, Tischlermeister; Marta Köhring, Fabrikarbeiterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 (Adressbuch) Wilhelm Merz, Tischlermeister; Marta Köhring, Fabrikarbeiterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 (Adressbuch) Wilhelm Merz, Tischlerei und Möbelgeschäft; Marta Köhring, Fabrikarbeiterin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 (Adressbuch) Wilhelm Merz, Tischlermeister; Marta Köhring, Fabrikarbeiterin; Olga Merz, Frl.; Klara Merz, Frl.; Friedrich Merz, Tischler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
StadtA Detmold, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (bearb.), Detmolder Häuserbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
StadtA Detmold D 106 Detmold Nr. 5, 215.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
StadtA Detmold D 106 Detmold Nr. 6, 295,453,507,329,374,186,300,344,342.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
StadtA Detmold D 106 Detmold Nr. 7-8, 211.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Inschrift in Detmold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgerliche Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Braker_Stra%C3%9Fe_190_(Brokhausen)&amp;diff=67516</id>
		<title>Braker Straße 190 (Brokhausen)</title>
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		<updated>2026-07-29T19:06:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.97244, 8.90987&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Brokhausen&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=035&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
1896 gegründete Neuwohnerstätte, ehemalige Kolonatsnummer Brokhausen Nr. 35.&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
1896 von dem Ziegler Fritz Ei(c)kmeier gegründete Hausstätte.&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Wohnhaus, ergänzt um einen Stall (1899) und eine Scheune (1901).&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 29: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1887.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1896 Fritz Eickmeier, Ziegler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 Friedrich Eikmeier, Ziegler; Heinrich Plöger, Rentenempfänger.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 Fritz Eikmeier, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 672.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 29: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1887.&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}} [[Kategorie:Neuwohner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Braker_Stra%C3%9Fe_190_(Brokhausen)&amp;diff=67514</id>
		<title>Braker Straße 190 (Brokhausen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Braker_Stra%C3%9Fe_190_(Brokhausen)&amp;diff=67514"/>
		<updated>2026-07-29T18:56:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.97244, 8.90987&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Brokhausen&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=035&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
An dieser Stelle bitte eine kurze Einführung einfügen, u.a. wann gegründet/erbaut, ehem. Haus-Nr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Braker_Stra%C3%9Fe_190_(Brokhausen)&amp;diff=67513</id>
		<title>Braker Straße 190 (Brokhausen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Braker_Stra%C3%9Fe_190_(Brokhausen)&amp;diff=67513"/>
		<updated>2026-07-29T18:56:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: Die Seite wurde neu angelegt: „{{subst:Hausstätte}}“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
}}An dieser Stelle bitte eine kurze Einführung einfügen, u.a. wann gegründet/erbaut, ehem. Haus-Nr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Holzstra%C3%9Fe_32_(Brokhausen)&amp;diff=67512</id>
		<title>Holzstraße 32 (Brokhausen)</title>
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		<updated>2026-07-29T18:55:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.96252, 8.92574&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Brokhausen&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=032&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
1887 gegründete Hausstätte, ehemalige Kolonatsnummer Brokhausen Nr. 32.&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&amp;quot;Fritz Wieneke hat sich beim Verkaufe seines [[Brokhauser Straße 70 (Brokhausen)|Colonates Nr. 3]] zur Anlegung einer Neuwohnerstätte referirt und besitzt nach neuer Vermessung Wiese, die Kampwiese [...], Land, den Kamp [...], Gehölz, der Hundebusch&amp;quot;, 1887.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54, Salbuch der Vogtei Detmold von 1854, S. 2255.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1915 abgebrannt, Neubau.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 29: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1887.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Wohnhaus, 1915 abgebrannt und anschließend neu gebaut, später ergänzt: 1 Schuppen.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 30: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1890.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
1887 Fritz Wieneke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 Heinrich Beckmann, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 kein Adressbucheintrag.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 672.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54, Salbuch der Vogtei Detmold von 1854.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 29: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1887.&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}} [[Kategorie:Neuwohner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Holzstra%C3%9Fe_32_(Brokhausen)&amp;diff=67508</id>
		<title>Holzstraße 32 (Brokhausen)</title>
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		<updated>2026-07-29T18:47:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.96252, 8.92574&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Brokhausen&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=032&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
An dieser Stelle bitte eine kurze Einführung einfügen, u.a. wann gegründet/erbaut, ehem. Haus-Nr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
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		<title>Holzstraße 32 (Brokhausen)</title>
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		<updated>2026-07-29T18:46:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: Die Seite wurde neu angelegt: „{{subst:Hausstätte}}“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
}}An dieser Stelle bitte eine kurze Einführung einfügen, u.a. wann gegründet/erbaut, ehem. Haus-Nr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Brokhausen&amp;diff=67498</id>
		<title>Brokhausen</title>
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		<updated>2026-07-29T17:37:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: /* Straßen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.96445, 8.92559&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Brokhausen ist ein Ortsteil von [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
[[File:Stadtteile Detmold - Brokhausen.svg|thumb|Stadtteile Detmold - Brokhausen]]&lt;br /&gt;
Brokhausen liegt im flachwelligen Hügelland etwa 4 km nordöstlich vom Stadtzentrum von Detmold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Bauerschaft im Amt Detmold-Land, ab 1879 Gemeinde im Amt Detmold des Verwaltungsbezirks Detmold; 1928 Landratsamt Detmold; 1932 Amt Detmold-Land des Kreises Detmold; 1.1.1970 Eingliederung in die Stadt Detmold; seit 1.1.1973 Kreis Lippe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brokhausen, Flurkarte Friemel 1728 Stiewe 1985.jpg|mini|Brokhausen, Bauerschaftskarte von Friemel, 1728. LAV NRW OWL, D 73 Tit. 6 Nr. 14, Umzeichnung von Heinrich Stiewe 1985]]&lt;br /&gt;
Die „-hausen&amp;quot;-Endung weist auf eine Entstehungszeit zwischen etwa 850 und 1050, den Beginn der zweiten mittelalterlichen Rodungsperiode. &amp;quot;Die Friemelsche Flurkarte von 1728 zeigt eine weitgestreute Siedlung aus zwei lockeren, weilerartigen Hofgruppen und zwei einzelnen Höfen mit den typischen, blockförmigen Rodungsfluren, die zum Teil nachträgliche, streifenförmige Aufteilungen mit Gemengelage erkennen lassen. Westlich der Höfe, im Norden an der heutigen Straße nach Dehlentrup, lag die Brokhauser Gemeinheit, die Mesch (Marsch), die 1832 aufgeteilt wurde. Schon vorher wurden am Rande der Gemeinheit kleine Kötterstätten angelegt, darunter der Pachtkotten des Hofes Potthoff von 1829. Älter ist die Straßenköttersiedlung „auf dem Klüterberge&amp;quot; am Apenberg im Südwesten der Gemarkung. Sie dürfte ins 17. Jahrhundert zurückreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{StieweBauernhöfe1985}}, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1782 gab es in der Bauerschaft Brokhausen 4 große und einen kleinen Halbmeier, einen Großkötter, einen Mittelkötter, 3 Hoppenplöcker und 6 Straßenkötter. Hinzu kamen die Schule, der Krug und die Broker Mühle. Zwei Hoppenplöcker und ein Straßenkötter wohnten auf dem Klüterberge.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 37, Salbuch der Vogtei Detmold von 1782, S. 1603-1700.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Ursprünglich eine Streusiedlung aus einzelnen Höfen. Das Dorf wird vom Broker Bach durchflossen, der in der Dorfmitte zu einem Teich aufgestaut ist. Der Broker Bach mündet in die Passade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Christian Friemel, Flurkarte der &amp;quot;Broker und Klüterberger Bauerschaft&amp;quot;, 1728 (LAV NRW OWL, D 73 Tit. 6 Nr. 14).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
1410/11 und noch bis 1520 in Urkunden „Schettersbrochusen&amp;quot; oder „Schetterbrokhausen&amp;quot; genannt, wohl zur Unterscheidung von gleichnamigen Dörfern. Otto Preuß deutete das Beiwort &amp;quot;schitter&amp;quot; als lückenhaft, zerstreut (engl. shattery) und führte es auf die „weite Ausdehnung der das Dorf bildenden Höfe&amp;quot; zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{PreußFlurnamen1893}}, S. 130.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Brokhausen 294 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 waren es 330 (157 männlich, 173 weiblich).&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 671.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 waren es 389 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1962}}, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 waren es 367 (164 männlich, 203 weiblich).&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1962}}, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 waren es 620, 2020 dann 456.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/Brokhausen Wikipedia]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausstätten==&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle der 1901 im Adressbuch&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 204 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; verzeichneten 36 Hausstätten ordnet die alten Kolonatsnummern den heutigen Adressen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Kolonatsnummer !! Hofname !!heutige Adresse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 1||Potthoff||Haupthaus [[Brokhauser Straße 89 (Brokhausen)]], Leibzucht [[Brokhauser Straße 87 (Brokhausen)]],&amp;lt;br&amp;gt;Einliegerhaus [[Brokhauser Straße 81 (Brokhausen)]] und Kötterhaus [[Mönkebergweg o. Nr. (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 2||Starcke||[[Barkhauser Straße 2 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 3||Wienecke||[[Brokhauser Straße 70 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 4||Holzmeier||[[Holzstraße 4 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 5||Brinkmeier||Haupthaus [[Brokhauser Straße 85 (Brokhausen)]] und Leibzucht [[Brokhauser Straße 83 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 6||Gosker||[[Brokhauser Straße 80 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 7||Kampmeier||[[Brokhauser Straße 54 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 8||Bornemeier||[[Barkhauser Straße 8 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 9||Mesch||[[Brokhauser Straße 77 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 10||Bunte||[[Brokhauser Straße 46 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 11||Behning||[[Braker Straße 127 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 12||Cruel||[[Braker Straße 125 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 13||Austmann||[[Brokhauser Straße 36–38 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 14||Mensenkamp||[[Mönkebergweg 5 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 15||Schröder||[[Brokhauser Straße 40 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 16||Krome||[[Braker Straße 123 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 17||Brinkmann||[[Brokhauser Straße 17 alt (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 18||Kerkmann||[[Zum Dicken Holz 19 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 19||Kulemann||[[Zum Dicken Holz 19 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 20||Plöger||[[Braker Straße 144 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 21||Klenke||[[Brokhauser Straße 61 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 22||Copei||[[Mönkebergweg 24 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 23||Plöger||[[Brokhauser Straße Schule I (Brokhausen)|Brokhauser Straße Schule I (Brokhausen) - ab 1834 Kolonat 23 ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 24||Stumpenhagen||[[Barkhauser Straße o. Nr. (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 25||Haase||[[Braker Straße 188 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 26||Klei||[[Braker Straße 184 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 27||Krome||[[Kerkweg 15 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 28||Beining||[[Braker Straße 180 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 29||Brinkmann||[[Brokhauser Straße 68 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 30||Buchholz||[[Broker Holz 19 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 31||Buchholz||[[Broker Holz 23 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 32||Wieneke||[[Holzstraße 32 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 33||Korff||[[Kerkweg 33 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 34||Kruelkord||[[Braker Straße 124 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 35||Eikmeier||[[Braker Straße 190 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 36||Meise||[[Brokhauser Straße 79 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
Die Brokhauser Straße durchzieht das Dorf von Südost nach Nordwest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
* [[Barkhauser Straße (Brokhausen)|Barkhauser Straße]]&lt;br /&gt;
* [[Braker Straße (Brokhausen)|Braker Straße]]&lt;br /&gt;
* [[Broker Holz (Brokhausen)|Broker Holz]]&lt;br /&gt;
* [[Brokhauser Straße (Brokhausen)|Brokhauser Straße]]&lt;br /&gt;
* [[Holzstraße (Brokhausen)|Holzstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Kerkweg (Brokhausen)|Kerkweg]]&lt;br /&gt;
* [[Mönkebergweg (Brokhausen)|Mönkebergweg]]&lt;br /&gt;
* [[Zum Dicken Holz (Brokhausen)|Zum Dicken Holz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
{{StieweBauernhöfe1985}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{EhrlichEnde2013}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{StöwerLandschatzregister2001}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{StöwerSalbücher1969}}.&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C IV Nr. 29: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1887–1906.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C IV Nr. 30: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1890–1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 21, Salbuch der Vogtei Detmold von 1721, S. 71 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 37, Salbuch der Vogtei Detmold von 1782, S. 1603-1700.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 42: Salbuch der Vogtei Detmold von 1827, S. 2333 ff. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54: Salbuch der Vogtei Detmold von 1854, S. 2129 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, D 73 Kat. Lippe 1 / Katasterkarten des Landes Lippe (DIN A 1), Nr. 2043/02/011 bis 041: Flurkarten der Flur 1 bis 4 der Gemarkung Brokhausen, (1880-1882, 1940) 1950.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]] [[Kategorie: Bauerschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Brokhausen&amp;diff=67497</id>
		<title>Brokhausen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Brokhausen&amp;diff=67497"/>
		<updated>2026-07-29T17:37:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: /* Straßen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.96445, 8.92559&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Brokhausen ist ein Ortsteil von [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
[[File:Stadtteile Detmold - Brokhausen.svg|thumb|Stadtteile Detmold - Brokhausen]]&lt;br /&gt;
Brokhausen liegt im flachwelligen Hügelland etwa 4 km nordöstlich vom Stadtzentrum von Detmold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Bauerschaft im Amt Detmold-Land, ab 1879 Gemeinde im Amt Detmold des Verwaltungsbezirks Detmold; 1928 Landratsamt Detmold; 1932 Amt Detmold-Land des Kreises Detmold; 1.1.1970 Eingliederung in die Stadt Detmold; seit 1.1.1973 Kreis Lippe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brokhausen, Flurkarte Friemel 1728 Stiewe 1985.jpg|mini|Brokhausen, Bauerschaftskarte von Friemel, 1728. LAV NRW OWL, D 73 Tit. 6 Nr. 14, Umzeichnung von Heinrich Stiewe 1985]]&lt;br /&gt;
Die „-hausen&amp;quot;-Endung weist auf eine Entstehungszeit zwischen etwa 850 und 1050, den Beginn der zweiten mittelalterlichen Rodungsperiode. &amp;quot;Die Friemelsche Flurkarte von 1728 zeigt eine weitgestreute Siedlung aus zwei lockeren, weilerartigen Hofgruppen und zwei einzelnen Höfen mit den typischen, blockförmigen Rodungsfluren, die zum Teil nachträgliche, streifenförmige Aufteilungen mit Gemengelage erkennen lassen. Westlich der Höfe, im Norden an der heutigen Straße nach Dehlentrup, lag die Brokhauser Gemeinheit, die Mesch (Marsch), die 1832 aufgeteilt wurde. Schon vorher wurden am Rande der Gemeinheit kleine Kötterstätten angelegt, darunter der Pachtkotten des Hofes Potthoff von 1829. Älter ist die Straßenköttersiedlung „auf dem Klüterberge&amp;quot; am Apenberg im Südwesten der Gemarkung. Sie dürfte ins 17. Jahrhundert zurückreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{StieweBauernhöfe1985}}, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1782 gab es in der Bauerschaft Brokhausen 4 große und einen kleinen Halbmeier, einen Großkötter, einen Mittelkötter, 3 Hoppenplöcker und 6 Straßenkötter. Hinzu kamen die Schule, der Krug und die Broker Mühle. Zwei Hoppenplöcker und ein Straßenkötter wohnten auf dem Klüterberge.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 37, Salbuch der Vogtei Detmold von 1782, S. 1603-1700.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Ursprünglich eine Streusiedlung aus einzelnen Höfen. Das Dorf wird vom Broker Bach durchflossen, der in der Dorfmitte zu einem Teich aufgestaut ist. Der Broker Bach mündet in die Passade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Christian Friemel, Flurkarte der &amp;quot;Broker und Klüterberger Bauerschaft&amp;quot;, 1728 (LAV NRW OWL, D 73 Tit. 6 Nr. 14).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
1410/11 und noch bis 1520 in Urkunden „Schettersbrochusen&amp;quot; oder „Schetterbrokhausen&amp;quot; genannt, wohl zur Unterscheidung von gleichnamigen Dörfern. Otto Preuß deutete das Beiwort &amp;quot;schitter&amp;quot; als lückenhaft, zerstreut (engl. shattery) und führte es auf die „weite Ausdehnung der das Dorf bildenden Höfe&amp;quot; zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{PreußFlurnamen1893}}, S. 130.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Brokhausen 294 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 waren es 330 (157 männlich, 173 weiblich).&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 671.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 waren es 389 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1962}}, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 waren es 367 (164 männlich, 203 weiblich).&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1962}}, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 waren es 620, 2020 dann 456.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/Brokhausen Wikipedia]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausstätten==&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle der 1901 im Adressbuch&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 204 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; verzeichneten 36 Hausstätten ordnet die alten Kolonatsnummern den heutigen Adressen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Kolonatsnummer !! Hofname !!heutige Adresse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 1||Potthoff||Haupthaus [[Brokhauser Straße 89 (Brokhausen)]], Leibzucht [[Brokhauser Straße 87 (Brokhausen)]],&amp;lt;br&amp;gt;Einliegerhaus [[Brokhauser Straße 81 (Brokhausen)]] und Kötterhaus [[Mönkebergweg o. Nr. (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 2||Starcke||[[Barkhauser Straße 2 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 3||Wienecke||[[Brokhauser Straße 70 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 4||Holzmeier||[[Holzstraße 4 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 5||Brinkmeier||Haupthaus [[Brokhauser Straße 85 (Brokhausen)]] und Leibzucht [[Brokhauser Straße 83 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 6||Gosker||[[Brokhauser Straße 80 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 7||Kampmeier||[[Brokhauser Straße 54 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 8||Bornemeier||[[Barkhauser Straße 8 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 9||Mesch||[[Brokhauser Straße 77 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 10||Bunte||[[Brokhauser Straße 46 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 11||Behning||[[Braker Straße 127 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 12||Cruel||[[Braker Straße 125 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 13||Austmann||[[Brokhauser Straße 36–38 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 14||Mensenkamp||[[Mönkebergweg 5 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 15||Schröder||[[Brokhauser Straße 40 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 16||Krome||[[Braker Straße 123 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 17||Brinkmann||[[Brokhauser Straße 17 alt (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 18||Kerkmann||[[Zum Dicken Holz 19 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 19||Kulemann||[[Zum Dicken Holz 19 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 20||Plöger||[[Braker Straße 144 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 21||Klenke||[[Brokhauser Straße 61 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 22||Copei||[[Mönkebergweg 24 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 23||Plöger||[[Brokhauser Straße Schule I (Brokhausen)|Brokhauser Straße Schule I (Brokhausen) - ab 1834 Kolonat 23 ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 24||Stumpenhagen||[[Barkhauser Straße o. Nr. (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 25||Haase||[[Braker Straße 188 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 26||Klei||[[Braker Straße 184 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 27||Krome||[[Kerkweg 15 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 28||Beining||[[Braker Straße 180 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 29||Brinkmann||[[Brokhauser Straße 68 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 30||Buchholz||[[Broker Holz 19 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 31||Buchholz||[[Broker Holz 23 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 32||Wieneke||[[Holzstraße 32 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 33||Korff||[[Kerkweg 33 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 34||Kruelkord||[[Braker Straße 124 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 35||Eikmeier||[[Braker Straße 190 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 36||Meise||[[Brokhauser Straße 79 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
Die Brokhauser Straße durchzieht das Dorf von Südost nach Nordwest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
* [[Barkhauser Straße (Brokhausen)|Barkhauser Straße]]&lt;br /&gt;
* [[Braker Straße (Brokhausen)|Braker Straße]]&lt;br /&gt;
* [[Broker Holz (Brokhausen)|Broker Holz]]&lt;br /&gt;
* [[Brokhauser Straße (Brokhausen)|Brokhauser Straße]]&lt;br /&gt;
* [[Holzstraße (Brokhausen)|Holzstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Kerkweg (Brokhausen)|Kerkweg]]&lt;br /&gt;
* [[Mönkebergweg (Brokhausen)|Mönkebergweg]]&lt;br /&gt;
* [[Zum Dicken Holz (Brokhausen)Zum Dicken Holz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
{{StieweBauernhöfe1985}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{EhrlichEnde2013}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{StöwerLandschatzregister2001}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{StöwerSalbücher1969}}.&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C IV Nr. 29: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1887–1906.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C IV Nr. 30: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1890–1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 21, Salbuch der Vogtei Detmold von 1721, S. 71 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 37, Salbuch der Vogtei Detmold von 1782, S. 1603-1700.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 42: Salbuch der Vogtei Detmold von 1827, S. 2333 ff. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54: Salbuch der Vogtei Detmold von 1854, S. 2129 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, D 73 Kat. Lippe 1 / Katasterkarten des Landes Lippe (DIN A 1), Nr. 2043/02/011 bis 041: Flurkarten der Flur 1 bis 4 der Gemarkung Brokhausen, (1880-1882, 1940) 1950.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]] [[Kategorie: Bauerschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Brokhausen&amp;diff=67496</id>
		<title>Brokhausen</title>
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		<updated>2026-07-29T17:36:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: /* Straßen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.96445, 8.92559&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Brokhausen ist ein Ortsteil von [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
[[File:Stadtteile Detmold - Brokhausen.svg|thumb|Stadtteile Detmold - Brokhausen]]&lt;br /&gt;
Brokhausen liegt im flachwelligen Hügelland etwa 4 km nordöstlich vom Stadtzentrum von Detmold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Bauerschaft im Amt Detmold-Land, ab 1879 Gemeinde im Amt Detmold des Verwaltungsbezirks Detmold; 1928 Landratsamt Detmold; 1932 Amt Detmold-Land des Kreises Detmold; 1.1.1970 Eingliederung in die Stadt Detmold; seit 1.1.1973 Kreis Lippe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brokhausen, Flurkarte Friemel 1728 Stiewe 1985.jpg|mini|Brokhausen, Bauerschaftskarte von Friemel, 1728. LAV NRW OWL, D 73 Tit. 6 Nr. 14, Umzeichnung von Heinrich Stiewe 1985]]&lt;br /&gt;
Die „-hausen&amp;quot;-Endung weist auf eine Entstehungszeit zwischen etwa 850 und 1050, den Beginn der zweiten mittelalterlichen Rodungsperiode. &amp;quot;Die Friemelsche Flurkarte von 1728 zeigt eine weitgestreute Siedlung aus zwei lockeren, weilerartigen Hofgruppen und zwei einzelnen Höfen mit den typischen, blockförmigen Rodungsfluren, die zum Teil nachträgliche, streifenförmige Aufteilungen mit Gemengelage erkennen lassen. Westlich der Höfe, im Norden an der heutigen Straße nach Dehlentrup, lag die Brokhauser Gemeinheit, die Mesch (Marsch), die 1832 aufgeteilt wurde. Schon vorher wurden am Rande der Gemeinheit kleine Kötterstätten angelegt, darunter der Pachtkotten des Hofes Potthoff von 1829. Älter ist die Straßenköttersiedlung „auf dem Klüterberge&amp;quot; am Apenberg im Südwesten der Gemarkung. Sie dürfte ins 17. Jahrhundert zurückreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{StieweBauernhöfe1985}}, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1782 gab es in der Bauerschaft Brokhausen 4 große und einen kleinen Halbmeier, einen Großkötter, einen Mittelkötter, 3 Hoppenplöcker und 6 Straßenkötter. Hinzu kamen die Schule, der Krug und die Broker Mühle. Zwei Hoppenplöcker und ein Straßenkötter wohnten auf dem Klüterberge.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 37, Salbuch der Vogtei Detmold von 1782, S. 1603-1700.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Ursprünglich eine Streusiedlung aus einzelnen Höfen. Das Dorf wird vom Broker Bach durchflossen, der in der Dorfmitte zu einem Teich aufgestaut ist. Der Broker Bach mündet in die Passade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Christian Friemel, Flurkarte der &amp;quot;Broker und Klüterberger Bauerschaft&amp;quot;, 1728 (LAV NRW OWL, D 73 Tit. 6 Nr. 14).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
1410/11 und noch bis 1520 in Urkunden „Schettersbrochusen&amp;quot; oder „Schetterbrokhausen&amp;quot; genannt, wohl zur Unterscheidung von gleichnamigen Dörfern. Otto Preuß deutete das Beiwort &amp;quot;schitter&amp;quot; als lückenhaft, zerstreut (engl. shattery) und führte es auf die „weite Ausdehnung der das Dorf bildenden Höfe&amp;quot; zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{PreußFlurnamen1893}}, S. 130.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Brokhausen 294 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 waren es 330 (157 männlich, 173 weiblich).&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 671.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 waren es 389 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1962}}, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 waren es 367 (164 männlich, 203 weiblich).&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1962}}, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 waren es 620, 2020 dann 456.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/Brokhausen Wikipedia]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausstätten==&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle der 1901 im Adressbuch&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 204 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; verzeichneten 36 Hausstätten ordnet die alten Kolonatsnummern den heutigen Adressen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Kolonatsnummer !! Hofname !!heutige Adresse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 1||Potthoff||Haupthaus [[Brokhauser Straße 89 (Brokhausen)]], Leibzucht [[Brokhauser Straße 87 (Brokhausen)]],&amp;lt;br&amp;gt;Einliegerhaus [[Brokhauser Straße 81 (Brokhausen)]] und Kötterhaus [[Mönkebergweg o. Nr. (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 2||Starcke||[[Barkhauser Straße 2 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 3||Wienecke||[[Brokhauser Straße 70 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 4||Holzmeier||[[Holzstraße 4 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 5||Brinkmeier||Haupthaus [[Brokhauser Straße 85 (Brokhausen)]] und Leibzucht [[Brokhauser Straße 83 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 6||Gosker||[[Brokhauser Straße 80 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 7||Kampmeier||[[Brokhauser Straße 54 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 8||Bornemeier||[[Barkhauser Straße 8 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 9||Mesch||[[Brokhauser Straße 77 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 10||Bunte||[[Brokhauser Straße 46 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 11||Behning||[[Braker Straße 127 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 12||Cruel||[[Braker Straße 125 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 13||Austmann||[[Brokhauser Straße 36–38 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 14||Mensenkamp||[[Mönkebergweg 5 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 15||Schröder||[[Brokhauser Straße 40 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 16||Krome||[[Braker Straße 123 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 17||Brinkmann||[[Brokhauser Straße 17 alt (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 18||Kerkmann||[[Zum Dicken Holz 19 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 19||Kulemann||[[Zum Dicken Holz 19 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 20||Plöger||[[Braker Straße 144 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 21||Klenke||[[Brokhauser Straße 61 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 22||Copei||[[Mönkebergweg 24 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 23||Plöger||[[Brokhauser Straße Schule I (Brokhausen)|Brokhauser Straße Schule I (Brokhausen) - ab 1834 Kolonat 23 ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 24||Stumpenhagen||[[Barkhauser Straße o. Nr. (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 25||Haase||[[Braker Straße 188 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 26||Klei||[[Braker Straße 184 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 27||Krome||[[Kerkweg 15 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 28||Beining||[[Braker Straße 180 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 29||Brinkmann||[[Brokhauser Straße 68 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 30||Buchholz||[[Broker Holz 19 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 31||Buchholz||[[Broker Holz 23 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 32||Wieneke||[[Holzstraße 32 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 33||Korff||[[Kerkweg 33 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 34||Kruelkord||[[Braker Straße 124 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 35||Eikmeier||[[Braker Straße 190 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 36||Meise||[[Brokhauser Straße 79 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
Die Brokhauser Straße durchzieht das Dorf von Südost nach Nordwest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
* [[Barkhauser Straße (Brokhausen)|Barkhauser Straße]]&lt;br /&gt;
* [[Braker Straße (Brokhausen)|Braker Straße]]&lt;br /&gt;
* [[Broker Holz (Brokhausen)|Broker Holz]]&lt;br /&gt;
* [[Brokhauser Straße (Brokhausen)|Brokhauser Straße]]&lt;br /&gt;
* [[Holzstraße (Brokhausen)|Holzstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Kerkweg (Brokhausen)|Kerkweg]]&lt;br /&gt;
* [[Mönkebergweg (Brokhausen)|Mönkebergweg]]&lt;br /&gt;
* [[Zum Dicken Holz (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
{{StieweBauernhöfe1985}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{EhrlichEnde2013}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{StöwerLandschatzregister2001}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{StöwerSalbücher1969}}.&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C IV Nr. 29: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1887–1906.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C IV Nr. 30: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1890–1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 21, Salbuch der Vogtei Detmold von 1721, S. 71 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 37, Salbuch der Vogtei Detmold von 1782, S. 1603-1700.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 42: Salbuch der Vogtei Detmold von 1827, S. 2333 ff. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54: Salbuch der Vogtei Detmold von 1854, S. 2129 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, D 73 Kat. Lippe 1 / Katasterkarten des Landes Lippe (DIN A 1), Nr. 2043/02/011 bis 041: Flurkarten der Flur 1 bis 4 der Gemarkung Brokhausen, (1880-1882, 1940) 1950.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]] [[Kategorie: Bauerschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Barkhauser_Stra%C3%9Fe_(Brokhausen)&amp;diff=67495</id>
		<title>Barkhauser Straße (Brokhausen)</title>
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		<updated>2026-07-29T17:32:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Straße info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.96956, 8.92637&lt;br /&gt;
}}Die Barkhauser Straße verläuft als Kreisstraße K 87 vom nördlichen Ortszentrum Brokhausens in Richtung Nordosten nach Barkhausen und von dort weiter, bis sie in [[Wahmbeck]] den Namen in Waldkrugweg ändert.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Charakteristik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Nach dem nächsten Zielort [[Barkhausen]].&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Hausstätten==&lt;br /&gt;
* [[Barkhauser Straße o. Nr. (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Barkhauser Straße 2 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Barkhauser Straße 8 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Straßenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Brokhauser_Stra%C3%9Fe_(Brokhausen)&amp;diff=67494</id>
		<title>Brokhauser Straße (Brokhausen)</title>
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		<updated>2026-07-29T17:30:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: /* Hausstätten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Straße info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.96412, 8.92566&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Brokhauser Straße durchzieht als Hauptstraße den Ort von Südost nach Nordwest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Charakteristik==&lt;br /&gt;
In ihrer kurvigen Führung folgt sie der Topographie, umfährt den [[Brokhauser Straße Dorfteich (Brokhausen)|Dorfteich]] und überquert mit einer Brücke den Broker Bach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Benannt nach den Dorf Brokhausen, das die Straße durchzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historische Hauptstraße des Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausstätten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Brokhauser Straße 17 alt (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
* [[Brokhauser Straße 36–38 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
* [[Brokhauser Straße 40 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
* [[Brokhauser Straße 46 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
* [[Brokhauser Straße 54 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
* [[Brokhauser Straße 60 (Brokhausen)]] Lehrerwohnhaus&lt;br /&gt;
* [[Brokhauser Straße 61 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
* [[Brokhauser Straße 62 (Brokhausen)]] Schule III&lt;br /&gt;
* [[Brokhauser Straße 68 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
* [[Brokhauser Straße Schule I (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
* [[Brokhauser Straße Schule II (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
* [[Brokhauser Straße 70 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
* [[Brokhauser Straße 77 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
* [[Brokhauser Straße 79 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
* [[Brokhauser Straße 80 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
* [[Brokhauser Straße 81 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
* [[Brokhauser Straße 83 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
* [[Brokhauser Straße 85 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
* [[Brokhauser Straße 87 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
* [[Brokhauser Straße 89 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Objekte==&lt;br /&gt;
* [[Brokhauser Straße Friedhof (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
* [[Brokhauser Straße Kriegerdenkmal (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
* [[Brokhauser Straße Spritzenhaus (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
* [[Brokhauser Straße Leichenkutschenhaus (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
* [[Brokhauser Straße Dorfteich (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
* [[Brokhauser Straße Brücke (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Straßenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Holzstra%C3%9Fe_(Brokhausen)&amp;diff=67493</id>
		<title>Holzstraße (Brokhausen)</title>
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		<updated>2026-07-29T17:25:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: /* Hausstätten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Straße info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.96154, 8.92407&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Holzstraße führt von der [[Brokhauser Straße (Brokhausen)|Brokhauser Straße]] nach Südweste und endet am Hof Holzmeier.&lt;br /&gt;
==Charakteristik==&lt;br /&gt;
Die Erschließungsstraße führt durch die Feldflur zum Holzmeierhof, es liegen hier nur zwei weitere Kötterstellen an der Südostseite der Straße.&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Nach dem Zielort, dem Hof Holzmeier, benannt.&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Hausstätten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Holzstraße 4 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Holzstraße 32 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Straßenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Brokhausen&amp;diff=67492</id>
		<title>Brokhausen</title>
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		<updated>2026-07-29T17:25:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: /* Hausstätten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.96445, 8.92559&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Brokhausen ist ein Ortsteil von [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
[[File:Stadtteile Detmold - Brokhausen.svg|thumb|Stadtteile Detmold - Brokhausen]]&lt;br /&gt;
Brokhausen liegt im flachwelligen Hügelland etwa 4 km nordöstlich vom Stadtzentrum von Detmold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Bauerschaft im Amt Detmold-Land, ab 1879 Gemeinde im Amt Detmold des Verwaltungsbezirks Detmold; 1928 Landratsamt Detmold; 1932 Amt Detmold-Land des Kreises Detmold; 1.1.1970 Eingliederung in die Stadt Detmold; seit 1.1.1973 Kreis Lippe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brokhausen, Flurkarte Friemel 1728 Stiewe 1985.jpg|mini|Brokhausen, Bauerschaftskarte von Friemel, 1728. LAV NRW OWL, D 73 Tit. 6 Nr. 14, Umzeichnung von Heinrich Stiewe 1985]]&lt;br /&gt;
Die „-hausen&amp;quot;-Endung weist auf eine Entstehungszeit zwischen etwa 850 und 1050, den Beginn der zweiten mittelalterlichen Rodungsperiode. &amp;quot;Die Friemelsche Flurkarte von 1728 zeigt eine weitgestreute Siedlung aus zwei lockeren, weilerartigen Hofgruppen und zwei einzelnen Höfen mit den typischen, blockförmigen Rodungsfluren, die zum Teil nachträgliche, streifenförmige Aufteilungen mit Gemengelage erkennen lassen. Westlich der Höfe, im Norden an der heutigen Straße nach Dehlentrup, lag die Brokhauser Gemeinheit, die Mesch (Marsch), die 1832 aufgeteilt wurde. Schon vorher wurden am Rande der Gemeinheit kleine Kötterstätten angelegt, darunter der Pachtkotten des Hofes Potthoff von 1829. Älter ist die Straßenköttersiedlung „auf dem Klüterberge&amp;quot; am Apenberg im Südwesten der Gemarkung. Sie dürfte ins 17. Jahrhundert zurückreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{StieweBauernhöfe1985}}, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1782 gab es in der Bauerschaft Brokhausen 4 große und einen kleinen Halbmeier, einen Großkötter, einen Mittelkötter, 3 Hoppenplöcker und 6 Straßenkötter. Hinzu kamen die Schule, der Krug und die Broker Mühle. Zwei Hoppenplöcker und ein Straßenkötter wohnten auf dem Klüterberge.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 37, Salbuch der Vogtei Detmold von 1782, S. 1603-1700.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Ursprünglich eine Streusiedlung aus einzelnen Höfen. Das Dorf wird vom Broker Bach durchflossen, der in der Dorfmitte zu einem Teich aufgestaut ist. Der Broker Bach mündet in die Passade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Christian Friemel, Flurkarte der &amp;quot;Broker und Klüterberger Bauerschaft&amp;quot;, 1728 (LAV NRW OWL, D 73 Tit. 6 Nr. 14).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
1410/11 und noch bis 1520 in Urkunden „Schettersbrochusen&amp;quot; oder „Schetterbrokhausen&amp;quot; genannt, wohl zur Unterscheidung von gleichnamigen Dörfern. Otto Preuß deutete das Beiwort &amp;quot;schitter&amp;quot; als lückenhaft, zerstreut (engl. shattery) und führte es auf die „weite Ausdehnung der das Dorf bildenden Höfe&amp;quot; zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{PreußFlurnamen1893}}, S. 130.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Brokhausen 294 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 waren es 330 (157 männlich, 173 weiblich).&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 671.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 waren es 389 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1962}}, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 waren es 367 (164 männlich, 203 weiblich).&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1962}}, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 waren es 620, 2020 dann 456.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/Brokhausen Wikipedia]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausstätten==&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle der 1901 im Adressbuch&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 204 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; verzeichneten 36 Hausstätten ordnet die alten Kolonatsnummern den heutigen Adressen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Kolonatsnummer !! Hofname !!heutige Adresse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 1||Potthoff||Haupthaus [[Brokhauser Straße 89 (Brokhausen)]], Leibzucht [[Brokhauser Straße 87 (Brokhausen)]],&amp;lt;br&amp;gt;Einliegerhaus [[Brokhauser Straße 81 (Brokhausen)]] und Kötterhaus [[Mönkebergweg o. Nr. (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 2||Starcke||[[Barkhauser Straße 2 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 3||Wienecke||[[Brokhauser Straße 70 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 4||Holzmeier||[[Holzstraße 4 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 5||Brinkmeier||Haupthaus [[Brokhauser Straße 85 (Brokhausen)]] und Leibzucht [[Brokhauser Straße 83 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 6||Gosker||[[Brokhauser Straße 80 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 7||Kampmeier||[[Brokhauser Straße 54 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 8||Bornemeier||[[Barkhauser Straße 8 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 9||Mesch||[[Brokhauser Straße 77 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 10||Bunte||[[Brokhauser Straße 46 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 11||Behning||[[Braker Straße 127 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 12||Cruel||[[Braker Straße 125 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 13||Austmann||[[Brokhauser Straße 36–38 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 14||Mensenkamp||[[Mönkebergweg 5 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 15||Schröder||[[Brokhauser Straße 40 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 16||Krome||[[Braker Straße 123 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 17||Brinkmann||[[Brokhauser Straße 17 alt (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 18||Kerkmann||[[Zum Dicken Holz 19 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 19||Kulemann||[[Zum Dicken Holz 19 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 20||Plöger||[[Braker Straße 144 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 21||Klenke||[[Brokhauser Straße 61 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 22||Copei||[[Mönkebergweg 24 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 23||Plöger||[[Brokhauser Straße Schule I (Brokhausen)|Brokhauser Straße Schule I (Brokhausen) - ab 1834 Kolonat 23 ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 24||Stumpenhagen||[[Barkhauser Straße o. Nr. (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 25||Haase||[[Braker Straße 188 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 26||Klei||[[Braker Straße 184 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 27||Krome||[[Kerkweg 15 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 28||Beining||[[Braker Straße 180 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 29||Brinkmann||[[Brokhauser Straße 68 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 30||Buchholz||[[Broker Holz 19 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 31||Buchholz||[[Broker Holz 23 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 32||Wieneke||[[Holzstraße 32 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 33||Korff||[[Kerkweg 33 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 34||Kruelkord||[[Braker Straße 124 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 35||Eikmeier||[[Braker Straße 190 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 36||Meise||[[Brokhauser Straße 79 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
Die Brokhauser Straße durchzieht das Dorf von Südost nach Nordwest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
* [[Barkhauser Straße (Brokhausen)|Barkhauser Straße]]&lt;br /&gt;
* [[Braker Straße (Brokhausen)|Braker Straße]]&lt;br /&gt;
* [[Broker Holz (Brokhausen)|Broker Holz]]&lt;br /&gt;
* [[Brokhauser Straße (Brokhausen)|Brokhauser Straße]]&lt;br /&gt;
* [[Holzstraße (Brokhausen)|Holzstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Kerkweg (Brokhausen)|Kerkweg]]&lt;br /&gt;
* [[Mönkebergweg (Brokhausen)|Mönkebergweg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
{{StieweBauernhöfe1985}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{EhrlichEnde2013}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{StöwerLandschatzregister2001}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{StöwerSalbücher1969}}.&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C IV Nr. 29: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1887–1906.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C IV Nr. 30: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1890–1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 21, Salbuch der Vogtei Detmold von 1721, S. 71 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 37, Salbuch der Vogtei Detmold von 1782, S. 1603-1700.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 42: Salbuch der Vogtei Detmold von 1827, S. 2333 ff. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54: Salbuch der Vogtei Detmold von 1854, S. 2129 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, D 73 Kat. Lippe 1 / Katasterkarten des Landes Lippe (DIN A 1), Nr. 2043/02/011 bis 041: Flurkarten der Flur 1 bis 4 der Gemarkung Brokhausen, (1880-1882, 1940) 1950.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]] [[Kategorie: Bauerschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Zum_Dicken_Holz_19_(Brokhausen)&amp;diff=67490</id>
		<title>Zum Dicken Holz 19 (Brokhausen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Zum_Dicken_Holz_19_(Brokhausen)&amp;diff=67490"/>
		<updated>2026-07-29T16:55:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.95348, 8.9206&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Brokhausen&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=019&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Auf diesem Grundstück befanden sich zwei vor 1782 gegründete Stätten, die ehemaligen Kolonate Brokhausen Nr. 18 und 19.&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:BRO-Kolonate18+19_AmDickenHolz.png|thumb|Die ehemaligen Kolonate Brokhausen Nr. 18 und 19, jetzt: Am Dicken Holz 19, überlagert die Flurkarte von 1950.]] &lt;br /&gt;
Das Kolonat 18 umfasste den hinteren, nördlichen Teil des Grundstücks, Parzelle 38; das Kolonat 19 den an der Straße gelegenen südlichen Teil, Parzelle 39.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Kolonat 18&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salbuch von 1782 ist die Stätte als Nr. 18 eingetragen: Kerckmann, ein Straßenkötter, ist gnädigster Landesherrschaft leibeigen, entrichtet derselben Weinkauf und Sterbfall, besitzt an Gebäuden: Wohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 37, Salbuch der Vogtei Detmold von 1782, S. 1680.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1831 wurde die Kerkmannsche Stätte Nr. 18 zu Brokhausen an Johann Henrich Cord Teget von Biesen verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 3 - Band: I: Veräußerung von Grundeigentum, Anlegung von Neuwohnerstätten etc. in der Bauerschaft Brokhausen, Band 1, 1783-1833, Nr. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 durch Schichtung auf Friedrich Kerkmann umgetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54, Salbuch der Vogtei Detmold von 1854, S. 2211.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 Verkauf des Kolonats 18 an den Ziegler August Kluckhuhn.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54, Salbuch der Vogtei Detmold von 1854, S. 2213.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Kolonat 19&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1776 gegründet und erbaut [i]. Im Salbuch von 1782 ist die Stätte als Nr. 19 eingetragen: Kulemann, ein Straßenkötter, ist gnädigster Landesherrschaft leibeigen, entrichtet derselben Weinkauf und Sterbfall, besitzt an Gebäuden ein Wohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 37, Salbuch der Vogtei Detmold von 1782, S. 1682.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1863 Verkauf der Stätte Kuhlemann Nr. 19 zu Brokhausen an den Einlieger H. Klarholz aus Obernhausen.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 3 - Band: III: Veräußerung von Grundeigentum, Anlegung von Neuwohnerstätten etc. in der Bauerschaft Brokhausen, Band 3, 1843-1872, 52.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1873 verkaufte Heinrich Kuhlmann Nr. 19 in Brokhausen dem Detmolder Kaufmann Siegmund Buchholz Land, auf dem dieser 1874 eine Neuwohnerstätte errichtete.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 3 - Band: IV: Veräußerung von Grundeigentum, Anlegung von Neuwohnerstätten etc. in der Bauerschaft Brokhausen, Band 4, 1863-1879, 66 u. 68.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befindet sich auf dem Gelände das Tierheim Detmold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Auf jeder Parzelle jeweils ein Wohnhaus, zu Nr. 18 laut Gebäudesteuerrolle auch ein Schoppen.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C IV Nr. 30: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1890.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Torbogen des ehemaligen Kolonats 19:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WER GOT VERTRAVWET HAT WOL GEBAVWET IM HIMEL VNDT&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
AVF ERDEN WER SICH VERLEST AVF IESVM CHRIST DEM SOL DER HIMMEL&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
WERDEN IOHAN BERNT HENRICH MEISE AUS DEM HULSEN KATTR&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ILSABEIN KULMAN 1776 DEN 22 APRIL&amp;lt;br&amp;gt;                      &lt;br /&gt;
ANNO 1682&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus stand vorher in den Hülsen, Baujahr 1682. 1776 an den heutigen Standort versetzt und mit neuer Inschrift versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Kolonat 18&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1782 Kerckmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1831 an Johann Henrich Cord Teget von Biesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 an Friedrich Kerkmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 an August Kluckhuhn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 (im Dickenholz) Friedrich Kluckhuhn, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 (Dickenholz) August Kluckhuhn, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 671.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Kolonat 19&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1782 Ku(h)lemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863 Verkauf an Einlieger H. Klarholz aus Obernhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1881 Verkauf des Kolonats 19 an Ziegelmeister Nolte.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54: Salbuch der Vogtei Detmold von 1854.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 (im Dickenholz) Heinrich Nolte, Ziegelmeister.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 (Dickenholz) August Nolte, Maschinendrescher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 671.&amp;lt;/ref&amp;gt;vor 1926 Übertragung an August Nolte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 37, Salbuch der Vogtei Detmold von 1782&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54: Salbuch der Vogtei Detmold von 1854.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 3 - Band: I: Veräußerung von Grundeigentum, Anlegung von Neuwohnerstätten etc. in der Bauerschaft Brokhausen, Band 1, 1783-1833.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 3 - Band: III: Veräußerung von Grundeigentum, Anlegung von Neuwohnerstätten etc. in der Bauerschaft Brokhausen, Band 3, 1843-1872.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 3 - Band: IV: Veräußerung von Grundeigentum, Anlegung von Neuwohnerstätten etc. in der Bauerschaft Brokhausen, Band 4, 1863-1879.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C IV Nr. 30: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1890.&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[https://tierheimdetmold.de Website des Tierheims Detmold]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}} [[Kategorie:Straßenkötter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Zum_Dicken_Holz_19_(Brokhausen)&amp;diff=67489</id>
		<title>Zum Dicken Holz 19 (Brokhausen)</title>
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		<updated>2026-07-29T16:54:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: /* Inschriften */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.95348, 8.9206&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Brokhausen&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=019&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Auf diesem Grundstück befanden sich zwei vor 1782 gegründete Stätten, die ehemaligen Kolonate Brokhausen Nr. 18 und 19.&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:BRO-Kolonate18+19_AmDickenHolz.png|thumb|Die ehemaligen Kolonate Brokhausen Nr. 18 und 19, jetzt: Am Dicken Holz 19, überlagert die Flurkarte von 1950.]] &lt;br /&gt;
Das Kolonat 18 umfasste den hinteren, nördlichen Teil des Grundstücks, Parzelle 38; das Kolonat 19 den an der Straße gelegenen südlichen Teil, Parzelle 39.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Kolonat 18&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salbuch von 1782 ist die Stätte als Nr. 18 eingetragen: Kerckmann, ein Straßenkötter, ist gnädigster Landesherrschaft leibeigen, entrichtet derselben Weinkauf und Sterbfall, besitzt an Gebäuden: Wohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 37, Salbuch der Vogtei Detmold von 1782, S. 1680.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1831 wurde die Kerkmannsche Stätte Nr. 18 zu Brokhausen an Johann Henrich Cord Teget von Biesen verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 3 - Band: I: Veräußerung von Grundeigentum, Anlegung von Neuwohnerstätten etc. in der Bauerschaft Brokhausen, Band 1, 1783-1833, Nr. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 durch Schichtung auf Friedrich Kerkmann umgetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54, Salbuch der Vogtei Detmold von 1854, S. 2211.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 Verkauf des Kolonats 18 an den Ziegler August Kluckhuhn.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54, Salbuch der Vogtei Detmold von 1854, S. 2213.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Kolonat 19&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salbuch von 1782 ist die Stätte als Nr. 19 eingetragen: Kulemann, ein Straßenkötter, ist gnädigster Landesherrschaft leibeigen, entrichtet derselben Weinkauf und Sterbfall, besitzt an Gebäuden ein Wohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 37, Salbuch der Vogtei Detmold von 1782, S. 1682.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1863 Verkauf der Stätte Kuhlemann Nr. 19 zu Brokhausen an den Einlieger H. Klarholz aus Obernhausen.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 3 - Band: III: Veräußerung von Grundeigentum, Anlegung von Neuwohnerstätten etc. in der Bauerschaft Brokhausen, Band 3, 1843-1872, 52.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1873 verkaufte Heinrich Kuhlmann Nr. 19 in Brokhausen dem Detmolder Kaufmann Siegmund Buchholz Land, auf dem dieser 1874 eine Neuwohnerstätte errichtete.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 3 - Band: IV: Veräußerung von Grundeigentum, Anlegung von Neuwohnerstätten etc. in der Bauerschaft Brokhausen, Band 4, 1863-1879, 66 u. 68.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befindet sich auf dem Gelände das Tierheim Detmold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Auf jeder Parzelle jeweils ein Wohnhaus, zu Nr. 18 laut Gebäudesteuerrolle auch ein Schoppen.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C IV Nr. 30: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1890.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Torbogen des ehemaligen Kolonats 19:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
WER GOT VERTRAVWET HAT WOL GEBAVWET IM HIMEL VNDT&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
AVF ERDEN WER SICH VERLEST AVF IESVM CHRIST DEM SOL DER HIMMEL&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
WERDEN IOHAN BERNT HENRICH MEISE AUS DEM HULSEN KATTR&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ILSABEIN KULMAN 1776 DEN 22 APRIL&amp;lt;br&amp;gt;                      &lt;br /&gt;
ANNO 1682&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus stand vorher in den Hülsen, Baujahr 1682. 1776 an den heutigen Standort versetzt und mit neuer Inschrift versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Kolonat 18&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1782 Kerckmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1831 an Johann Henrich Cord Teget von Biesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 an Friedrich Kerkmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 an August Kluckhuhn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 (im Dickenholz) Friedrich Kluckhuhn, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 (Dickenholz) August Kluckhuhn, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 671.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Kolonat 19&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1782 Ku(h)lemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863 Verkauf an Einlieger H. Klarholz aus Obernhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1881 Verkauf des Kolonats 19 an Ziegelmeister Nolte.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54: Salbuch der Vogtei Detmold von 1854.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 (im Dickenholz) Heinrich Nolte, Ziegelmeister.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 (Dickenholz) August Nolte, Maschinendrescher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 671.&amp;lt;/ref&amp;gt;vor 1926 Übertragung an August Nolte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 37, Salbuch der Vogtei Detmold von 1782&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54: Salbuch der Vogtei Detmold von 1854.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 3 - Band: I: Veräußerung von Grundeigentum, Anlegung von Neuwohnerstätten etc. in der Bauerschaft Brokhausen, Band 1, 1783-1833.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 3 - Band: III: Veräußerung von Grundeigentum, Anlegung von Neuwohnerstätten etc. in der Bauerschaft Brokhausen, Band 3, 1843-1872.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 3 - Band: IV: Veräußerung von Grundeigentum, Anlegung von Neuwohnerstätten etc. in der Bauerschaft Brokhausen, Band 4, 1863-1879.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C IV Nr. 30: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1890.&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[https://tierheimdetmold.de Website des Tierheims Detmold]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}} [[Kategorie:Straßenkötter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
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		<title>Broker Holz (Brokhausen)</title>
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		<updated>2026-07-29T16:48:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Straße info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.95263, 8.92937&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Straße Broker Holz liegt weit im Süden der Bauerschaft Brokhausen nahe Hohenwart, an der Grenz zu [[Hakedahl]] und [[Mosebeck]]. Sie zweigt gegenüber der Straße [[Zum Dicken Holz (Brokhausen)]] nach Osten von der Barntruper Straße ab.&lt;br /&gt;
==Charakteristik==&lt;br /&gt;
Kurze Erschließungsstraße, endet als Waldweg.&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Benannt nach dem dortigen Wald &amp;quot;Broker (Brokhauser) Holz&amp;quot;.&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Hausstätten==&lt;br /&gt;
* [[Broker Holz 19 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
* [[Broker Holz 23 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;div&gt;{{Straße info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.95263, 8.92937&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
An dieser Stelle bitte eine kurze Einleitung einfügen, ggf. mit früheren Namen der Straße, Namensbedeutung, Zeitpunkt der Anlage der Straße usw.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Charakteristik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
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==Quellen==&lt;br /&gt;
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==Weblinks==&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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==Autor*innen==&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: Die Seite wurde neu angelegt: „{{subst:Straße}}“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Straße info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
}}An dieser Stelle bitte eine kurze Einleitung einfügen, ggf. mit früheren Namen der Straße, Namensbedeutung, Zeitpunkt der Anlage der Straße usw.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Charakteristik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Hausstätten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<updated>2026-07-29T16:38:30Z</updated>

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&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
1876 gegründete Neuwohnerstätte, ehemalige Kolonatsnummer Brokhausen Nr. 31.&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
1873 kaufte der Detmolder Kaufmann und Lederhändler Sigismund (auch: Siegmund) Buchholz von Heinrich Kuhlmann [[Zum Dicken Holz 19 (Brokhausen)|Brokhausen Nr. 19]] Land.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 3 - Band: IV: Veräußerung von Grundeigentum, Anlegung von Neuwohnerstätten etc. in der Bauerschaft Brokhausen, Band 4, 1863-1879, Nr. 66: Kaufkontrakt zwischen dem Kolon Heinrich Kuhlmann Nr. 19 in Brokhausen und Kaufmann Siegmund Buchholz in Detmold, 1873.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1874 errichtete er darauf die Neuwohnerstätte Brokhausen Nr. 30.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 3 - Band: IV: Veräußerung von Grundeigentum, Anlegung von Neuwohnerstätten etc. in der Bauerschaft Brokhausen, Band 4, 1863-1879, Nr. 68: Errichtung einer Neuwohnerstätte auf dem vom Kolonat Kuhlemann Nr. 19 zu Brokhausen gekauften Lande seitens des Kaufmanns S. Buchholz aus Detmold, 1874.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1876 teilte er von dieser den nördlichen Teil ab, um daraus die Neuwohnerstätte Nr. 31 zu bilden.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54, Salbuch der Vogtei Detmold von 1854, S. 2249.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
1 Wohnhaus.&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
1876 Sigismund Buchholz/Detmold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 (Wildpretsberg) Ferdinand Hildebrandt, Wegarbeiter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 Fritz Klare, Arbeiter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 672.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 3 - Band: IV: Veräußerung von Grundeigentum, Anlegung von Neuwohnerstätten etc. in der Bauerschaft Brokhausen, Band 4, 1863-1879, Nr. 66: Kaufkontrakt zwischen dem Kolon Heinrich Kuhlmann Nr. 19 in Brokhausen und Kaufmann Siegmund Buchholz in Detmold, 1873.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 3 - Band: IV: Veräußerung von Grundeigentum, Anlegung von Neuwohnerstätten etc. in der Bauerschaft Brokhausen, Band 4, 1863-1879, Nr. 68: Errichtung einer Neuwohnerstätte auf dem vom Kolonat Kuhlemann Nr. 19 zu Brokhausen gekauften Lande seitens des Kaufmanns S. Buchholz aus Detmold, 1874.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54, Salbuch der Vogtei Detmold von 1854, S. 2249.&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
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		<updated>2026-07-29T16:35:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
An dieser Stelle bitte eine kurze Einführung einfügen, u.a. wann gegründet/erbaut, ehem. Haus-Nr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
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		<updated>2026-07-29T16:34:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: Die Seite wurde neu angelegt: „{{subst:Hausstätte}}“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
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}}An dieser Stelle bitte eine kurze Einführung einfügen, u.a. wann gegründet/erbaut, ehem. Haus-Nr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
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==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
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|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Brokhausen&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=030&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
1874 gegründete Neuwohnerstätte, ehemalige Kolonatsnummer Brokhausen Nr. 30.&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
1873 kaufte der Detmolder Kaufmann und Lederhändler Sigismund (auch: Siegmund) Buchholz von Heinrich Kuhlmann [[Zum Dicken Holz 19 (Brokhausen)|Brokhausen Nr. 19]] Land.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 3 - Band: IV: Veräußerung von Grundeigentum, Anlegung von Neuwohnerstätten etc. in der Bauerschaft Brokhausen, Band 4, 1863-1879, Nr. 66: Kaufkontrakt zwischen dem Kolon Heinrich Kuhlmann Nr. 19 in Brokhausen und Kaufmann Siegmund Buchholz in Detmold, 1873.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1874 errichtete er darauf die Neuwohnerstätte Brokhausen Nr. 30.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 3 - Band: IV: Veräußerung von Grundeigentum, Anlegung von Neuwohnerstätten etc. in der Bauerschaft Brokhausen, Band 4, 1863-1879, Nr. 68: Errichtung einer Neuwohnerstätte auf dem vom Kolonat Kuhlemann Nr. 19 zu Brokhausen gekauften Lande seitens des Kaufmanns S. Buchholz aus Detmold, 1874.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54, Salbuch der Vogtei Detmold von 1854, S. 2247.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend verkaufte Buchholz diese Stätte an Friedrich Herdemeyer aus [[Bad Meinberg|Meinberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 3 - Band: IV: Veräußerung von Grundeigentum, Anlegung von Neuwohnerstätten etc. in der Bauerschaft Brokhausen, Band 4, 1863-1879, Nr. 75.) Verkauf der Stätte Buchholz Nr. 30 an Friedrich Herdemeyer in Meinberg, o. D.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
1 Wohnhaus, 1901 1 Backhaus nachgetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 30: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1890.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
1874 Sigismund Buchholz/Detmold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1875 (?) Friedrich Herdemeyer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 (Wildpretsberg) Ferdinand [im Kaufvertrag Friedrich] Herdemeier, Ziegelmeister.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 August Hildebrand, Fabrikarbeiter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 672.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 3 - Band: IV: Veräußerung von Grundeigentum, Anlegung von Neuwohnerstätten etc. in der Bauerschaft Brokhausen, Band 4, 1863-1879, Nr. 66: Kaufkontrakt zwischen dem Kolon Heinrich Kuhlmann Nr. 19 in Brokhausen und Kaufmann Siegmund Buchholz in Detmold, 1873.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 3 - Band: IV: Veräußerung von Grundeigentum, Anlegung von Neuwohnerstätten etc. in der Bauerschaft Brokhausen, Band 4, 1863-1879, Nr. 68: Errichtung einer Neuwohnerstätte auf dem vom Kolonat Kuhlemann Nr. 19 zu Brokhausen gekauften Lande seitens des Kaufmanns S. Buchholz aus Detmold, 1874.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54, Salbuch der Vogtei Detmold von 1854.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 30: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1890.&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}} [[Kategorie:Neuwohner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Broker_Holz_19_(Brokhausen)&amp;diff=67461</id>
		<title>Broker Holz 19 (Brokhausen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Broker_Holz_19_(Brokhausen)&amp;diff=67461"/>
		<updated>2026-07-29T16:04:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.9528, 8.9296&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Brokhausen&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=030&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
An dieser Stelle bitte eine kurze Einführung einfügen, u.a. wann gegründet/erbaut, ehem. Haus-Nr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Broker_Holz_19_(Brokhausen)&amp;diff=67459</id>
		<title>Broker Holz 19 (Brokhausen)</title>
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		<updated>2026-07-29T16:04:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: Die Seite wurde neu angelegt: „{{subst:Hausstätte}}“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
}}An dieser Stelle bitte eine kurze Einführung einfügen, u.a. wann gegründet/erbaut, ehem. Haus-Nr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
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		<title>Brokhausen</title>
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		<updated>2026-07-29T15:48:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: /* Straßen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.96445, 8.92559&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Brokhausen ist ein Ortsteil von [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
[[File:Stadtteile Detmold - Brokhausen.svg|thumb|Stadtteile Detmold - Brokhausen]]&lt;br /&gt;
Brokhausen liegt im flachwelligen Hügelland etwa 4 km nordöstlich vom Stadtzentrum von Detmold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Bauerschaft im Amt Detmold-Land, ab 1879 Gemeinde im Amt Detmold des Verwaltungsbezirks Detmold; 1928 Landratsamt Detmold; 1932 Amt Detmold-Land des Kreises Detmold; 1.1.1970 Eingliederung in die Stadt Detmold; seit 1.1.1973 Kreis Lippe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brokhausen, Flurkarte Friemel 1728 Stiewe 1985.jpg|mini|Brokhausen, Bauerschaftskarte von Friemel, 1728. LAV NRW OWL, D 73 Tit. 6 Nr. 14, Umzeichnung von Heinrich Stiewe 1985]]&lt;br /&gt;
Die „-hausen&amp;quot;-Endung weist auf eine Entstehungszeit zwischen etwa 850 und 1050, den Beginn der zweiten mittelalterlichen Rodungsperiode. &amp;quot;Die Friemelsche Flurkarte von 1728 zeigt eine weitgestreute Siedlung aus zwei lockeren, weilerartigen Hofgruppen und zwei einzelnen Höfen mit den typischen, blockförmigen Rodungsfluren, die zum Teil nachträgliche, streifenförmige Aufteilungen mit Gemengelage erkennen lassen. Westlich der Höfe, im Norden an der heutigen Straße nach Dehlentrup, lag die Brokhauser Gemeinheit, die Mesch (Marsch), die 1832 aufgeteilt wurde. Schon vorher wurden am Rande der Gemeinheit kleine Kötterstätten angelegt, darunter der Pachtkotten des Hofes Potthoff von 1829. Älter ist die Straßenköttersiedlung „auf dem Klüterberge&amp;quot; am Apenberg im Südwesten der Gemarkung. Sie dürfte ins 17. Jahrhundert zurückreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{StieweBauernhöfe1985}}, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1782 gab es in der Bauerschaft Brokhausen 4 große und einen kleinen Halbmeier, einen Großkötter, einen Mittelkötter, 3 Hoppenplöcker und 6 Straßenkötter. Hinzu kamen die Schule, der Krug und die Broker Mühle. Zwei Hoppenplöcker und ein Straßenkötter wohnten auf dem Klüterberge.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 37, Salbuch der Vogtei Detmold von 1782, S. 1603-1700.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Ursprünglich eine Streusiedlung aus einzelnen Höfen. Das Dorf wird vom Broker Bach durchflossen, der in der Dorfmitte zu einem Teich aufgestaut ist. Der Broker Bach mündet in die Passade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Christian Friemel, Flurkarte der &amp;quot;Broker und Klüterberger Bauerschaft&amp;quot;, 1728 (LAV NRW OWL, D 73 Tit. 6 Nr. 14).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
1410/11 und noch bis 1520 in Urkunden „Schettersbrochusen&amp;quot; oder „Schetterbrokhausen&amp;quot; genannt, wohl zur Unterscheidung von gleichnamigen Dörfern. Otto Preuß deutete das Beiwort &amp;quot;schitter&amp;quot; als lückenhaft, zerstreut (engl. shattery) und führte es auf die „weite Ausdehnung der das Dorf bildenden Höfe&amp;quot; zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{PreußFlurnamen1893}}, S. 130.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Brokhausen 294 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 waren es 330 (157 männlich, 173 weiblich).&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 671.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 waren es 389 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1962}}, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 waren es 367 (164 männlich, 203 weiblich).&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1962}}, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 waren es 620, 2020 dann 456.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/Brokhausen Wikipedia]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausstätten==&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle der 1901 im Adressbuch&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 204 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; verzeichneten 36 Hausstätten ordnet die alten Kolonatsnummern den heutigen Adressen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Kolonatsnummer !! Hofname !!heutige Adresse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 1||Potthoff||Haupthaus [[Brokhauser Straße 89 (Brokhausen)]], Leibzucht [[Brokhauser Straße 87 (Brokhausen)]],&amp;lt;br&amp;gt;Einliegerhaus [[Brokhauser Straße 81 (Brokhausen)]] und Kötterhaus [[Mönkebergweg o. Nr. (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 2||Starcke||[[Barkhauser Straße 2 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 3||Wienecke||[[Brokhauser Straße 70 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 4||Holzmeier||[[Holzstraße 4 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 5||Brinkmeier||Haupthaus [[Brokhauser Straße 85 (Brokhausen)]] und Leibzucht [[Brokhauser Straße 83 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 6||Gosker||[[Brokhauser Straße 80 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 7||Kampmeier||[[Brokhauser Straße 54 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 8||Bornemeier||[[Barkhauser Straße 8 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 9||Mesch||[[Brokhauser Straße 77 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 10||Bunte||[[Brokhauser Straße 46 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 11||Behning||[[Braker Straße 127 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 12||Cruel||[[Braker Straße 125 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 13||Austmann||[[Brokhauser Straße 36–38 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 14||Mensenkamp||[[Mönkebergweg 5 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 15||Schröder||[[Brokhauser Straße 40 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 16||Krome||[[Braker Straße 123 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 17||Brinkmann||[[Brokhauser Straße 17 alt (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 18||Kerkmann||[[Zum Dicken Holz 19 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 19||Kulemann||[[Zum Dicken Holz 19 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 20||Plöger||[[Braker Straße 144 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 21||Klenke||[[Brokhauser Straße 61 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 22||Copei||[[Mönkebergweg 24 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 23||Plöger||[[Brokhauser Straße Schule I (Brokhausen)|Brokhauser Straße Schule I (Brokhausen) - ab 1834 Kolonat 23 ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 24||Stumpenhagen||[[Barkhauser Straße o. Nr. (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 25||Haase||[[Braker Straße 188 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 26||Klei||[[Braker Straße 184 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 27||Krome||[[Kerkweg 15 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 28||Beining||[[Braker Straße 180 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 29||Brinkmann||[[Brokhauser Straße 68 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 30||Buchholz||[[Broker Holz 19 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 31||Buchholz||[[Broker Holz 23 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 32||Wieneke||[[Brokhauser Straße 32 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 33||Korff||[[Kerkweg 33 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 34||Kruelkord||[[Braker Straße 124 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 35||Eikmeier||[[Braker Straße 190 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 36||Meise||[[Brokhauser Straße 79 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
Die Brokhauser Straße durchzieht das Dorf von Südost nach Nordwest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
* [[Barkhauser Straße (Brokhausen)|Barkhauser Straße]]&lt;br /&gt;
* [[Braker Straße (Brokhausen)|Braker Straße]]&lt;br /&gt;
* [[Broker Holz (Brokhausen)|Broker Holz]]&lt;br /&gt;
* [[Brokhauser Straße (Brokhausen)|Brokhauser Straße]]&lt;br /&gt;
* [[Holzstraße (Brokhausen)|Holzstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Kerkweg (Brokhausen)|Kerkweg]]&lt;br /&gt;
* [[Mönkebergweg (Brokhausen)|Mönkebergweg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
{{StieweBauernhöfe1985}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{EhrlichEnde2013}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{StöwerLandschatzregister2001}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{StöwerSalbücher1969}}.&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C IV Nr. 29: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1887–1906.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C IV Nr. 30: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1890–1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 21, Salbuch der Vogtei Detmold von 1721, S. 71 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 37, Salbuch der Vogtei Detmold von 1782, S. 1603-1700.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 42: Salbuch der Vogtei Detmold von 1827, S. 2333 ff. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54: Salbuch der Vogtei Detmold von 1854, S. 2129 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, D 73 Kat. Lippe 1 / Katasterkarten des Landes Lippe (DIN A 1), Nr. 2043/02/011 bis 041: Flurkarten der Flur 1 bis 4 der Gemarkung Brokhausen, (1880-1882, 1940) 1950.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]] [[Kategorie: Bauerschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kerkweg_(Brokhausen)&amp;diff=67448</id>
		<title>Kerkweg (Brokhausen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kerkweg_(Brokhausen)&amp;diff=67448"/>
		<updated>2026-07-29T15:46:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Straße info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.95775, 8.91018&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Von der [[Brokhauser Straße (Brokhausen)|Brokhauser Straße]] nahe der Dorfmitte nach Südwesten führende Nebenstraße.&lt;br /&gt;
==Charakteristik==&lt;br /&gt;
Der Weg führt hauptsächlich durch die Feldflur und mündet im Südwesten in die [[Braker Straße (Brokhausen)|Braker Straße]]. Die Nummerierung beginnt an der Braker Straße.&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Alter Kirchweg (Kerkweg) zur Detmolder Kirche, zu deren Gemeinde Brokhausen gehörte.&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Hausstätten==&lt;br /&gt;
* [[Kerkweg 15 (Brokhausen)|Kerkweg 15]]&lt;br /&gt;
* [[Kerkweg 33 (Brokhausen)|Kerkweg 33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Straßenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kerkweg_(Brokhausen)&amp;diff=67446</id>
		<title>Kerkweg (Brokhausen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kerkweg_(Brokhausen)&amp;diff=67446"/>
		<updated>2026-07-29T15:45:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: /* Hausstätten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Straße info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.95775, 8.91018&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Von der [[Brokhauser Straße (Brokhausen)|Brokhauser Straße]] naher der Dorfmitte nach Südwesten führende Nebenstraße.&lt;br /&gt;
==Charakteristik==&lt;br /&gt;
Der Weg führt hauptsächlich durch die Feldflur und mündet im Südwest in die [[Braker Straße (Brokhausen)|Braker Straße]].&lt;br /&gt;
==Name==&lt;br /&gt;
Alter Kirchweg (Kerkweg) zur Detmolder Kirche, zu deren Gemeinde Brokhausen gehörte.&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Hausstätten==&lt;br /&gt;
* [[Kerkweg 15 (Brokhausen)|Kerkweg 15]]&lt;br /&gt;
* [[Kerkweg 33 (Brokhausen)|Kerkweg 33]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Straßenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kerkweg_33_(Brokhausen)&amp;diff=67445</id>
		<title>Kerkweg 33 (Brokhausen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kerkweg_33_(Brokhausen)&amp;diff=67445"/>
		<updated>2026-07-29T15:44:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.96092, 8.9147&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Brokhausen&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=033&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
1897/98 gegründete Hausstätte, ehemalige Kolonatsnummer Brokhausen Nr. 33. &lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Im 1891 geschlossenen Salbuch der Vogtei Detmold noch nicht verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54, Salbuch der Vogtei Detmold von 1954.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Gebäudesteuerrolle von 1890 ist 1897/98 als Nachtrag der Zimmermann Wilhelm Korf als Eigentümer angegeben, anschließend Wilhelm Stukenbrok, Ziegler, danach Friedrich Stukenbrok.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 30: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1890.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
1897/98 Wohnhaus, später Stallanbau.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 30: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1890.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
1897/98 Wilhelm Korf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 (Klüterberg) Wilhelm Stuckenbrok, Ziegler; Wilhelm Stuckenbrok, Leibzüchter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 (Apenberg) Friedrich Stuckenbrok, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 672.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 30: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1890.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54, Salbuch der Vogtei Detmold von 1854.&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}} [[Kategorie:Straßenkötter]] [[Kategorie:Neuwohner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kerkweg_33_(Brokhausen)&amp;diff=67442</id>
		<title>Kerkweg 33 (Brokhausen)</title>
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		<updated>2026-07-29T15:32:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.96092, 8.9147&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Brokhausen&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=033&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
An dieser Stelle bitte eine kurze Einführung einfügen, u.a. wann gegründet/erbaut, ehem. Haus-Nr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kerkweg_33_(Brokhausen)&amp;diff=67441</id>
		<title>Kerkweg 33 (Brokhausen)</title>
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		<updated>2026-07-29T15:32:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: Die Seite wurde neu angelegt: „{{subst:Hausstätte}}“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
}}An dieser Stelle bitte eine kurze Einführung einfügen, u.a. wann gegründet/erbaut, ehem. Haus-Nr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Brokhausen</title>
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		<updated>2026-07-29T15:30:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: /* Hausstätten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.96445, 8.92559&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Brokhausen ist ein Ortsteil von [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
[[File:Stadtteile Detmold - Brokhausen.svg|thumb|Stadtteile Detmold - Brokhausen]]&lt;br /&gt;
Brokhausen liegt im flachwelligen Hügelland etwa 4 km nordöstlich vom Stadtzentrum von Detmold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Bauerschaft im Amt Detmold-Land, ab 1879 Gemeinde im Amt Detmold des Verwaltungsbezirks Detmold; 1928 Landratsamt Detmold; 1932 Amt Detmold-Land des Kreises Detmold; 1.1.1970 Eingliederung in die Stadt Detmold; seit 1.1.1973 Kreis Lippe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brokhausen, Flurkarte Friemel 1728 Stiewe 1985.jpg|mini|Brokhausen, Bauerschaftskarte von Friemel, 1728. LAV NRW OWL, D 73 Tit. 6 Nr. 14, Umzeichnung von Heinrich Stiewe 1985]]&lt;br /&gt;
Die „-hausen&amp;quot;-Endung weist auf eine Entstehungszeit zwischen etwa 850 und 1050, den Beginn der zweiten mittelalterlichen Rodungsperiode. &amp;quot;Die Friemelsche Flurkarte von 1728 zeigt eine weitgestreute Siedlung aus zwei lockeren, weilerartigen Hofgruppen und zwei einzelnen Höfen mit den typischen, blockförmigen Rodungsfluren, die zum Teil nachträgliche, streifenförmige Aufteilungen mit Gemengelage erkennen lassen. Westlich der Höfe, im Norden an der heutigen Straße nach Dehlentrup, lag die Brokhauser Gemeinheit, die Mesch (Marsch), die 1832 aufgeteilt wurde. Schon vorher wurden am Rande der Gemeinheit kleine Kötterstätten angelegt, darunter der Pachtkotten des Hofes Potthoff von 1829. Älter ist die Straßenköttersiedlung „auf dem Klüterberge&amp;quot; am Apenberg im Südwesten der Gemarkung. Sie dürfte ins 17. Jahrhundert zurückreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{StieweBauernhöfe1985}}, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1782 gab es in der Bauerschaft Brokhausen 4 große und einen kleinen Halbmeier, einen Großkötter, einen Mittelkötter, 3 Hoppenplöcker und 6 Straßenkötter. Hinzu kamen die Schule, der Krug und die Broker Mühle. Zwei Hoppenplöcker und ein Straßenkötter wohnten auf dem Klüterberge.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 37, Salbuch der Vogtei Detmold von 1782, S. 1603-1700.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Ursprünglich eine Streusiedlung aus einzelnen Höfen. Das Dorf wird vom Broker Bach durchflossen, der in der Dorfmitte zu einem Teich aufgestaut ist. Der Broker Bach mündet in die Passade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Christian Friemel, Flurkarte der &amp;quot;Broker und Klüterberger Bauerschaft&amp;quot;, 1728 (LAV NRW OWL, D 73 Tit. 6 Nr. 14).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
1410/11 und noch bis 1520 in Urkunden „Schettersbrochusen&amp;quot; oder „Schetterbrokhausen&amp;quot; genannt, wohl zur Unterscheidung von gleichnamigen Dörfern. Otto Preuß deutete das Beiwort &amp;quot;schitter&amp;quot; als lückenhaft, zerstreut (engl. shattery) und führte es auf die „weite Ausdehnung der das Dorf bildenden Höfe&amp;quot; zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{PreußFlurnamen1893}}, S. 130.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Brokhausen 294 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 waren es 330 (157 männlich, 173 weiblich).&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 671.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 waren es 389 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1962}}, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1961 waren es 367 (164 männlich, 203 weiblich).&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1962}}, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2006 waren es 620, 2020 dann 456.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://de.wikipedia.org/wiki/Brokhausen Wikipedia]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausstätten==&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle der 1901 im Adressbuch&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 204 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; verzeichneten 36 Hausstätten ordnet die alten Kolonatsnummern den heutigen Adressen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Kolonatsnummer !! Hofname !!heutige Adresse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 1||Potthoff||Haupthaus [[Brokhauser Straße 89 (Brokhausen)]], Leibzucht [[Brokhauser Straße 87 (Brokhausen)]],&amp;lt;br&amp;gt;Einliegerhaus [[Brokhauser Straße 81 (Brokhausen)]] und Kötterhaus [[Mönkebergweg o. Nr. (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 2||Starcke||[[Barkhauser Straße 2 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 3||Wienecke||[[Brokhauser Straße 70 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 4||Holzmeier||[[Holzstraße 4 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 5||Brinkmeier||Haupthaus [[Brokhauser Straße 85 (Brokhausen)]] und Leibzucht [[Brokhauser Straße 83 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 6||Gosker||[[Brokhauser Straße 80 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 7||Kampmeier||[[Brokhauser Straße 54 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 8||Bornemeier||[[Barkhauser Straße 8 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 9||Mesch||[[Brokhauser Straße 77 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 10||Bunte||[[Brokhauser Straße 46 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 11||Behning||[[Braker Straße 127 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 12||Cruel||[[Braker Straße 125 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 13||Austmann||[[Brokhauser Straße 36–38 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 14||Mensenkamp||[[Mönkebergweg 5 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 15||Schröder||[[Brokhauser Straße 40 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 16||Krome||[[Braker Straße 123 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 17||Brinkmann||[[Brokhauser Straße 17 alt (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 18||Kerkmann||[[Zum Dicken Holz 19 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 19||Kulemann||[[Zum Dicken Holz 19 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 20||Plöger||[[Braker Straße 144 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 21||Klenke||[[Brokhauser Straße 61 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 22||Copei||[[Mönkebergweg 24 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 23||Plöger||[[Brokhauser Straße Schule I (Brokhausen)|Brokhauser Straße Schule I (Brokhausen) - ab 1834 Kolonat 23 ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 24||Stumpenhagen||[[Barkhauser Straße o. Nr. (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 25||Haase||[[Braker Straße 188 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 26||Klei||[[Braker Straße 184 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 27||Krome||[[Kerkweg 15 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 28||Beining||[[Braker Straße 180 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 29||Brinkmann||[[Brokhauser Straße 68 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 30||Buchholz||[[Broker Holz 19 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 31||Buchholz||[[Broker Holz 23 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 32||Wieneke||[[Brokhauser Straße 32 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 33||Korff||[[Kerkweg 33 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 34||Kruelkord||[[Braker Straße 124 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 35||Eikmeier||[[Braker Straße 190 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brokhausen Nr. 36||Meise||[[Brokhauser Straße 79 (Brokhausen)]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
Die Brokhauser Straße durchzieht das Dorf von Südost nach Nordwest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
* [[Almbergweg (Brokhausen)|Almbergweg]]&lt;br /&gt;
* [[Am Broker Bach (Brokhausen)|Am Broker Bach]]&lt;br /&gt;
* [[Barkhauser Straße (Brokhausen)|Barkhauser Straße]]&lt;br /&gt;
* [[Braker Straße (Brokhausen)|Braker Straße]]&lt;br /&gt;
* [[Broker Holz (Brokhausen)|Broker Holz]]&lt;br /&gt;
* [[Brokhauser Straße (Brokhausen)|Brokhauser Straße]]&lt;br /&gt;
* [[Holzstraße (Brokhausen)|Holzstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Kerkweg (Brokhausen)|Kerkweg]]&lt;br /&gt;
* [[Kindergartenweg (Brokhausen)|Kindergartenweg]]&lt;br /&gt;
* [[Mohrenkamp (Brokhausen)|Mohrenkamp]]&lt;br /&gt;
* [[Mönkebergweg (Brokhausen)|Mönkebergweg]]&lt;br /&gt;
* [[Oberngarten (Brokhausen)|Oberngarten]]&lt;br /&gt;
* [[Rektenstraße (Brokhausen)|Rektenstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Schlüterweg (Brokhausen)|Schlüterweg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
{{StieweBauernhöfe1985}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{EhrlichEnde2013}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{StöwerLandschatzregister2001}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{StöwerSalbücher1969}}.&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C IV Nr. 29: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1887–1906.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C IV Nr. 30: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1890–1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 21, Salbuch der Vogtei Detmold von 1721, S. 71 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 37, Salbuch der Vogtei Detmold von 1782, S. 1603-1700.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 42: Salbuch der Vogtei Detmold von 1827, S. 2333 ff. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54: Salbuch der Vogtei Detmold von 1854, S. 2129 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, D 73 Kat. Lippe 1 / Katasterkarten des Landes Lippe (DIN A 1), Nr. 2043/02/011 bis 041: Flurkarten der Flur 1 bis 4 der Gemarkung Brokhausen, (1880-1882, 1940) 1950.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]] [[Kategorie: Bauerschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Braker_Stra%C3%9Fe_180_(Brokhausen)&amp;diff=67432</id>
		<title>Braker Straße 180 (Brokhausen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Braker_Stra%C3%9Fe_180_(Brokhausen)&amp;diff=67432"/>
		<updated>2026-07-29T14:26:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.96996, 8.90985&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Brokhausen&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=028&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
1864 gegründete Neuwohnerstätte, ehemalige Kolonatsnummer Brokhausen Nr. 28.&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das Salbuch der Vogtei Detmold von 1854 vermerkt als Nachtrag: Nr. 28 Beining hat seine Stätte aus Zubehörungen des Kolonats Nr. 11 gebildet und besitzt ein Wohnhaus, Land auf der Mesch incl. Hausplatz und Hude daselbst.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54, Salbuch der Vogtei Detmold von 1854, S. 2239.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beining verkaufte diese Stätte jedoch schon 1864 an Bernd Neese in Brokhausen.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 3 - Band: III: Veräußerung von Grundeigentum, Anlegung von Neuwohnerstätten etc. in der Bauerschaft Brokhausen, Band 3, 1843-1872, Nr. 54.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließender Besitzer war der Landwirt Heinrich Neese, vermutlich der Sohn.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 29: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1887.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1886 wurde das Kolonat umgeschrieben auf den Ziegler August Schäfer.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54, Salbuch der Vogtei Detmold von 1854, S. 2239.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Übergang an den Ziegler Hermann Topp ist in den Gebäudesteuerrollen festgehalten, jedoch nicht datiert.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 30: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1890.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
1 Wohnhaus.&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
1864 Beining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1864 Verkauf an Bernd Neese in Brokhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
anschl. Heinrich Neese, Landwirt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1886 August Schäfer, Ziegler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 August Schäfer, Ziegelmeister.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 Hermann Topp, Fabrikarbeiter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 672.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54, Salbuch der Vogtei Detmold von 1854.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 3 - Band: III: Veräußerung von Grundeigentum, Anlegung von Neuwohnerstätten etc. in der Bauerschaft Brokhausen, Band 3, 1843-1872.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 29: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1887.&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}} [[Kategorie:Straßenkötter]] [[Kategorie:Neuwohner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
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		<title>Braker Straße 180 (Brokhausen)</title>
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		<updated>2026-07-29T14:18:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
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|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
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|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Brokhausen&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
An dieser Stelle bitte eine kurze Einführung einfügen, u.a. wann gegründet/erbaut, ehem. Haus-Nr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<title>Braker Straße 180 (Brokhausen)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: Die Seite wurde neu angelegt: „{{subst:Hausstätte}}“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
}}An dieser Stelle bitte eine kurze Einführung einfügen, u.a. wann gegründet/erbaut, ehem. Haus-Nr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<title>Braker Straße 184 (Brokhausen)</title>
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		<updated>2026-07-29T12:51:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.97048, 8.9099&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Brokhausen&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=026&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
1857 gegründete Stätte aus einem Binnenkotten von 1854, ehemalige Kolonatsnummer Brokhausen Nr. 26.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der Kolon [[Braker Straße 123 (Brokhausen)|Krome Nr. 16]] legte 1854 auf seinem Gemeinheitsteil einen Kotten an.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 3 - Band: III: Veräußerung von Grundeigentum, Anlegung von Neuwohnerstätten etc. in der Bauerschaft Brokhausen, Band 3, 1843-1872, Nr. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diesen verkaufte er 1857 an den Kolon Klei, der daraus die Neuwohnerstätte 26 gründete.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 3 - Band: III: Veräußerung von Grundeigentum, Anlegung von Neuwohnerstätten etc. in der Bauerschaft Brokhausen, Band 3, 1843-1872, Nr. 35: Kaufkontrakt zwischen dem Kolon Klei Nr. 26 und Krome Nr. 16 zu Brokhausen, 1857.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Salbuch der Vogtei Detmold vermerkte: Nr. 26 Klei hat diese Stätte von Krome Nr. 16 gekauft und besitzt 1 Wohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54, Salbuch der Vogtei Detmold von 1854, S. 2235.&amp;lt;/ref&amp;gt; Klei verkaufte seine Stätte jedoch schon im darauffolgenden Jahr an Heinrich Hollmann aus Oettern,&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 3 - Band: III: Veräußerung von Grundeigentum, Anlegung von Neuwohnerstätten etc. in der Bauerschaft Brokhausen, Band 3, 1843-1872, Nr. 36.: Verkauf der Neuwohnerstätte Klei Nr. 26 zu Brokhausen an Heinrich Hollmann von Oettern, 1858.&amp;lt;/ref&amp;gt; von dem sie 1863 an L. Knabach aus Heiden kam.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 3 - Band: III: Veräußerung von Grundeigentum, Anlegung von Neuwohnerstätten etc. in der Bauerschaft Brokhausen, Band 3, 1843-1872, Nr. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser veräußerte sie im Jahr darauf an den Kolon Dirksmöller Nr. 19 zu Diestelbruch.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 3 - Band: III: Veräußerung von Grundeigentum, Anlegung von Neuwohnerstätten etc. in der Bauerschaft Brokhausen, Band 3, 1843-1872, Nr. 55.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Wohnhaus, 1887 mit Stallung.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 29: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1887.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
1854 Krome.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1857 Klei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1858 Heinrich Hollmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863 Verkauf an L. Knabach aus Heiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1864 Verkauf an den Kolon Dirksmöller Nr. 19 zu Diestelbruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1890 umgeschrieben auf Valentin Dierksmöller.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54, Salbuch der Vogtei Detmold von 1854, S. 2235.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Gebäudesteuerrolle von 1890 abweichender Name Valentin Möller, nachfolgend jedoch wiederum Friedrich Dierksmöller.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 30: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1890.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Friedrich Dierksmöller war Straßenbahnschaffner.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 29: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1887.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 Karoline Dirksmöller, Witwe, Landwirtin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 Eigentümer: Friedrich Dierksmöller/Detmold; Bewohner*innen: Friedrich Mitteljöker, Ziegler; Gustav Huxoll, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 672.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54, Salbuch der Vogtei Detmold von 1854.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 3 - Band: III: Veräußerung von Grundeigentum, Anlegung von Neuwohnerstätten etc. in der Bauerschaft Brokhausen, Band 3, 1843-1872.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 29: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1887.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 30: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1890.&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}} [[Kategorie:Straßenkötter]] [[Kategorie:Neuwohner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
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		<title>Braker Straße 184 (Brokhausen)</title>
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		<updated>2026-07-29T12:47:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
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|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Brokhausen&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=026&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
An dieser Stelle bitte eine kurze Einführung einfügen, u.a. wann gegründet/erbaut, ehem. Haus-Nr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
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		<title>Braker Straße 184 (Brokhausen)</title>
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		<updated>2026-07-29T12:33:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: Die Seite wurde neu angelegt: „{{subst:Hausstätte}}“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
}}An dieser Stelle bitte eine kurze Einführung einfügen, u.a. wann gegründet/erbaut, ehem. Haus-Nr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
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{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
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		<title>Braker Straße 188 (Brokhausen)</title>
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		<updated>2026-07-29T06:54:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.97156, 8.91012&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Brokhausen&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=025&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
1842/43 gegründete Neuwohnerstätte, ehemalige Kolonatsnummer Brokhausen Nr. 25.&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&amp;quot;Friedrich Haase, ein Neuwohner und Straßenkötter, hat von Brinkmann Nr. 17  einen Theil der getheilten Brokhauser Mesch gekauft und besitzt ein Wohnhaus&amp;quot;. Haase zahlte erstmals 1846 die &amp;quot;Neuwohnerlasten&amp;quot;, die Gründung war demnach 1843, da die ersten 3 Jahre abgabenfrei waren.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 42, Salbuch der Vogtei Detmold von 1827, S. 2486.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haase hatte dieses Land 1842 erworben.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 3 - Band: II: Veräußerung von Grundeigentum, Anlegung von Neuwohnerstätten etc. in der Bauerschaft Brokhausen, Band 2, 1834-1842, Nr. 26: Ländereiverkauf von Seiten des Kolons Brinkmeier Nr. 17 zu Brokhausen an die Kolone Kater Nr. 15 zu Barkhausen, Brüning Nr. 11 und Einlieger Haase in Brokhausen, 1842.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1861 konnte er weiteres Land von Starke Nr. kaufen.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 3 - Band: III: Veräußerung von Grundeigentum, Anlegung von Neuwohnerstätten etc. in der Bauerschaft Brokhausen, Band 3, 1843-1872, Nr. 46: Ländereiverkauf vom Kolonat Starke Nr. 2 zu Brokhausen an Kampmeier Nr. 7, Haase Nr. 25 und Schröder Nr. 15, 1861.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Haase besaß ein Wohnhaus. Laut Gebäudesteuerrolle 1887 kam 1900 an Gebäuden ein Schuppen hinzu.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 29: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1887.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
1842/43 Friedrich Haase.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 42, Salbuch der Vogtei Detmold von 1827, S. 2486.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1854 Haase.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54, Salbuch der Vogtei Detmold von 1854, S. 2231.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1890 Friedrich Haase, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 30: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1890.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 Heinrich Kordholste, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 Heinrich Kordholste, Landwirt; Kordholste sen., Leibzüchter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 671.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 42, Salbuch der Vogtei Detmold von 1827.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54, Salbuch der Vogtei Detmold von 1854.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 29: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1887.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 30: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1890.&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}} [[Kategorie:Straßenkötter]] [[Kategorie:Neuwohner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
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		<title>Braker Straße 188 (Brokhausen)</title>
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		<updated>2026-07-29T06:53:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Brokhausen&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=025&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
1842/43 gegründete Neuwohnerstätte, ehemalige Kolonatsnummer Brokhausen Nr. 25.&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&amp;quot;Friedrich Haase, ein Neuwohner und Straßenkötter, hat von Brinkmann Nr. 17  einen Theil der getheilten Brokhauser Mesch gekauft und besitzt ein Wohnhaus&amp;quot;. Haase zahlte erstmals 1846 die &amp;quot;Neuwohnerlasten&amp;quot;, die Gründung war demnach 1843, da die ersten 3 Jahre abgabenfrei waren.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 42, Salbuch der Vogtei Detmold von 1827, S. 2486.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haase hatte dieses Land 1842 erworben.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 3 - Band: II: Veräußerung von Grundeigentum, Anlegung von Neuwohnerstätten etc. in der Bauerschaft Brokhausen, Band 2, 1834-1842, Nr. 26: Ländereiverkauf von Seiten des Kolons Brinkmeier Nr. 17 zu Brokhausen an die Kolone Kater Nr. 15 zu Barkhausen, Brüning Nr. 11 und Einlieger Haase in Brokhausen, 1842.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1861 konnte er weiteres Land von Starke Nr. kaufen.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Detmold / Amt Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 3 - Band: III: Veräußerung von Grundeigentum, Anlegung von Neuwohnerstätten etc. in der Bauerschaft Brokhausen, Band 3, 1843-1872, Nr. 46: Ländereiverkauf vom Kolonat Starke Nr. 2 zu Brokhausen an Kampmeier Nr. 7, Haase Nr. 25 und Schröder Nr. 15, 1861.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Haase besaß ein Wohnhaus. Laut Gebäudesteuerrolle 1887 kam 1900 an Gebäuden ein Schuppen hinzu.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 29: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1887.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
1842/43 Friedrich Haase.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 42, Salbuch der Vogtei Detmold von 1827, S. 2486.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1854 Haase.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54, Salbuch der Vogtei Detmold von 1854, S. 2231.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1890 Friedrich Haase, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 30: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1890.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 Heinrich Kordholste, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 Heinrich Kordholste, Landwirt; Kordholste sen., Leibzüchter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 671.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 42, Salbuch der Vogtei Detmold von 1827.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54, Salbuch der Vogtei Detmold von 1854.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 29: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1887.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 30: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1890.&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}} [[Kategorie:Straßenkötter]] [[Kategorie:Neuwohner]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
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		<title>Braker Straße 188 (Brokhausen)</title>
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		<updated>2026-07-29T06:48:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Brokhausen&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=025&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
An dieser Stelle bitte eine kurze Einführung einfügen, u.a. wann gegründet/erbaut, ehem. Haus-Nr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
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		<title>Braker Straße 188 (Brokhausen)</title>
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		<updated>2026-07-29T06:48:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: Die Seite wurde neu angelegt: „{{subst:Hausstätte}}“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
}}An dieser Stelle bitte eine kurze Einführung einfügen, u.a. wann gegründet/erbaut, ehem. Haus-Nr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
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		<title>Datei:BRO-Kolonat24-Flurkarte.jpg</title>
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		<updated>2026-07-29T06:24:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: Flurkarte 1950 mit Lage der Neuwohnerstätte Stumpenhagen westlich des Hofs Starke (LAV NRW OWL)&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Flurkarte 1950 mit Lage der Neuwohnerstätte Stumpenhagen westlich des Hofs Starke (LAV NRW OWL)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Barkhauser_Stra%C3%9Fe_o._Nr._(Brokhausen)&amp;diff=67344</id>
		<title>Barkhauser Straße o. Nr. (Brokhausen)</title>
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		<updated>2026-07-29T06:17:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joachim Kleinmanns: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=Barkhauser Straße  (Brokhausen)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=o. Nr.&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.96917, 8.92292&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Brokhausen&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=024&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
1842 gegründete Hausstätte, ehemalige Kolonatsnummer Brokhausen Nr. 24. Die Stätte besteht nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:BRO-Kolonat24-Flurkarte.jpg|thumb|Flurkarte 1950 mit Lage der Neuwohnerstätte Stumpenhagen westlich des Hofs Starke (LAV NRW OWL)]]&lt;br /&gt;
Das Salbuch von 1827  verzeichnet das Kolonat Nr. 24 von Stumpenhagen als Neuwohner- und Straßenkötterstätte. Stumpenhagen hatte sich 1842 auf Land des [[Barkhauser Straße 2 (Brokhausen)|Kolonats Starke]] westlich von dessen Hof angebaut und besaß ein Wohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 42, Salbuch der Vogtei Detmold von 1827, S. 2484.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Haus auf Flur 1 Parzelle 48 besteht nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
1887 verzeichnet die Gebäudesteuerrolle ein Wohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 29: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1887.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
1827 Stumpenhagen.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 42, Salbuch der Vogtei Detmold von 1827, S. 2484.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1854 Stumpenhagen.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54, Salbuch der Vogtei Detmold von 1854, S. 2229.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 Bernhard August Schwarze.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 29: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1887.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1890 Bernhard Schwarze, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 90: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1890.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 Bernhard Schwarze, Landwirt; Simon Sielemann, Tagelöhner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 Simon Sielemann, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 671.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 42, Salbuch der Vogtei Detmold von 1827.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 54, Salbuch der Vogtei Detmold von 1854.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 29: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1887.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LAV NRW OWL, L 101 C IV, Nr. 30: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Brokhausen, 1890.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}} [[Kategorie:Straßenkötter]] [[Kategorie:Neuwohner]] [[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joachim Kleinmanns</name></author>
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