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	<title>lippe-haeuser-wiki.de - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Kolonat 35 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-07-30T23:17:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.84472656250, 8.79669189453&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      035 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das ehemalige Kolonat Walter Nr. 35 in Haustenbeck wurde 1752  gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stätte war unter dem Namen Walter und auch unter „Walter oder Scholand“ bekannt.&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Jobst Walter, Tagelöhner aus Hornoldendorf, gründete das Kolonat Nr. 35,&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 79&amp;lt;/ref&amp;gt; das einige Jahre noch das einzige dieses Namens blieb.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1762 wird Jobst Walter der jüngere genannt. Er hatte die Stätte damals wohl schon übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1769 wurden im Haushalt Walter drei Personen gezählt: Die Eheleute selbst und eine Magd. Ihnen gehörten acht Kühe. Die Leibzüchter lebten allein in ihrem Haushalt und besaßen vier Kühe.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1450, S. 100.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1776 lebte das Ehepaar Walter ohne Kinder oder Dienstboten allein auf seiner Stätte und betrieb Spinnerei. Sie besaßen fünf Kühe und drei Rinder.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1448, S. 116.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei Jahre zuvor hatten sie von Kolon [[Kolonat 15 (Haustenbeck)|Kötter Nr. 15]] sechs Scheffelsaat Land gekauft.&amp;lt;ref&amp;gt;Kartei Hans Sprenger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 16jähriger Ehe hatte das Paar 1784 keine Kinder und wollte die Stätte deshalb an seinen Schwager, den Einlieger Johann Henrich Scholand aus Berlebeck abtreten, behielt sich aber die Leibzucht vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Kartei Hans Sprenger.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Johann Henrich Scholand erhielt die Stätte ihren Beinamen Scholand. Die Kinder der Ehe wurden im Kirchenbuch teils unter Walter, teils unter Scholand eingetragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scholand alias Walter (?) konnte seine Stätte aber nicht lange halten, weil er 115 Reichstaler Schulden hatte und verkaufte sie 1816. &amp;lt;ref&amp;gt;Kartei Hans Sprenger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der in der Hausinschrift genannte Hermann Wilhelm Walter (* 2.5.1791, † 19.3.1853) hatte am 10.3.1816 Hanna Louise Arend (* 13.1.1793, † 15.4.1861) geheiratet. Seine Frau stammte aus der Heeper Senne im Kirchspiel Oerlinghausen. Hermann Wilhelm war ein geborener Sprenger von Nr. 46. Im selben Jahr 1816 kaufte er die alte, im Jahr 1752 erbaute Stätte und führte anschließend den Stättenamen Walter. 1832 ließe er das alte Gebäude durch einen Neubau ersetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1822 traf die Familie ein erschütternder Schicksalsschlag. Die kleine Tochter Hanne Wilhelmine Henriette starb am 16. November 1822 durch ein Feuer („im Feuer verbrannt“). Sie war noch keine zwei Jahre alt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbuch Haustenbeck.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ehepaar Walter hat im Jahr 1828 fünf Söhne, alle unter 14 Jahren alt. Das Leibzüchterpaar lebte mit einem Sohn und einer weiblichen Person in einem Haushalt.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 208.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1848 wurde die Stätte Nr. 35 geteilt, als der Anerbe und sein Bruder Friedrich Arnold heirateten. Dem Anerben Friedrich Wilhelm Adolph Walter teilte der Vater das [[Kolonat 111 (Haustenbeck)|Kolonat Nr. 111]] zu, die ehemalige Leibzucht der Stätte Nr. 35. Sein Bruder Friedrich Arnold erhielt den Teil der Stätte mit dem Wohnhaus. Mit seiner Eheschließung am 3. Dezember 1848 übernahm er zusammen mit seiner Frau Marie Sophie Henriette Nolte die Bewirtschaftung des Kolonates Nr. 35.&amp;lt;ref&amp;gt;L 108 A Nr. 145, S. 664ff. und 615f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzte Eigentümerin vor der Auflösung des Dorfes war die unverheiratete Friederike Walter (*1889). Sie widersetzte sich allen Ankaufsversuchen und wurde 1940 enteignet. Sie räumte ihre Stätte aber nicht. Auch allen Zwangsräumungsversuchen widersetzte sie sich. Mit Hilfe der Polizei gelang 1943 es schließlich, die Zwangsräumung durchzusetzen. Die Stätte Nr. 35 wurde unmittelbar danach unbewohnbar gemacht.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die vorherige Eigentümerin war nach Oesterholz umgesiedelt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff.; siehe auch: [http://www.nhv-ahnenforschung.de/Torbogen/Orte/haustenbeck.htm Hausinschriften in Haustenbeck]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[Datei:HAU 035 Haustenbeck 035.jpg|mini|Haustenbeck Nr. 35, ca. 1938, Foto: Sammlung Walter Göbel]]&lt;br /&gt;
Dreiständerbau von 1832 mit beidseitigen Stallabseiten mit langen Fußstreben, Brettergiebel. Reich verzierter Torbogen (Lebensbäume mit Vögeln) mit dreizeiliger Inschrift, Rose und Stern auf den Köpfen der Torständer. &lt;br /&gt;
Nach 1939 verschwunden, Hausstätte heute wüst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Überlieferte Inschrift:&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel, [http://www.nhv-ahnenforschung.de/Torbogen/Orte/haustenbeck.htm Hausinschriften in Haustenbeck]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hermann Wilhelm Walter und Hanna Louise Walter haben dieses Haus bauen lassen.“&lt;br /&gt;
d. 20. Juni 1832 Chr. Filges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1752 Jobst Walter oo Cathrine Ilsabein Sprenger, Berlebeck († 1815)&lt;br /&gt;
* 1769 (genannt) Johann Jost Walter&lt;br /&gt;
Stätte abgetreten an: &lt;br /&gt;
* 1784 Johann Henrich Scholand, Berlebeck (+ 1806)  I oo  Ilsabein Sprenger († 1798); &lt;br /&gt;
II oo 1798 Margarete Niemeier aus Schlangen; &lt;br /&gt;
sie II oo 1806 Friedrich Wienbrocker, Kohlstädt Nr. 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
durch Kauf an:&lt;br /&gt;
* 1816 Hermann Wilhelm Walter geb. Sprenger (* 1791, † 1853)  oo  1816 oo  Hanna Louise Arend (* 1793, † 1861) aus der Heeper Senne&lt;br /&gt;
* 1848 Friedrich Arnold Walter (* 1819) I oo 1848 Henriette Nolte, Haustenbeck Nr. 68 (* 1825, † 1852); &lt;br /&gt;
II oo 1852  Anne Friederike Caroline Petersmeier aus der preußischen Senne&lt;br /&gt;
* 1888 Christoph Friedrich Walter  oo 1888  Wilhelmine Friederike Auguste Walter, [[Kolonat 111 (Haustenbeck)|Nr. 111]]&lt;br /&gt;
* 1901 Walter, Friedrich, Landwirth. Walter, August, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Walter, Minna, Landwirtin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* bis 1943 Friederike Walter&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Haustenbeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_111_(Haustenbeck)&amp;diff=67789</id>
		<title>Kolonat 111 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-07-30T23:14:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.84527587890, 8.79711914062&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      111 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Stätte Walter, später Becker, mit der Nr. 111 wurde 1848 gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die Stätte entstand im Jahr 1848 durch Teilung der [[Kolonat 35 (Haustenbeck)|Stätte Nr. 35]].&lt;br /&gt;
Die Stätte Nr. 35 wird zwischen zwei Söhnen der Stätte bei deren Verheiratung Ende des Jahres 1848 geteilt. Friedrich Arnold Walter erhielt den Teil der Stätte mit dem Wohnhaus. Mit seiner Eheschließung am 3. Dezember 1848 übernahm er zusammen mit seiner Frau Marie Sophie Henriette Nolte die Bewirtschaftung des Kolonates Nr. 35. Dem Anerben Friedrich Wilhelm Adolph Walter teilte der Vater Wilhelm Walter das [[Kolonat 111 (Haustenbeck)|Kolonat Nr. 111]] zu, die ehemalige Leibzucht&amp;lt;ref&amp;gt;Die Leibzucht wird erwähnt bei {{SprengerHaustenbeck1939}}, &amp;lt;/ref&amp;gt; der Stätte Nr. 35.&amp;lt;ref&amp;gt;L 108 A Nr. 145, S. 664ff. und 615f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Wilhelm Adolph Walter (* 3.12.1817, * 8.1.1864) verheiratete sich am 5. November 1848 mit Marie Henriette Elisabeth Kötter (* 30. November 1827, Haustenbeck Nr. 15) und übernahm mit ihr zusammen seinen Anteil des elterlichen Kolonates, der die Kolonatsnummer 111 erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Kinder der Ehe, die das Erwachsenenalter erreichten, konnten mit ihrer Eheschließung jeweils die Bewirtschaftung eines Kolonates übernehmen. Zwei Töchter zogen auf Kolonate in Hövelhof. Die Tochter Caroline Friederike Wilhelmine Henriette Walter bezog das Haustenbecker Kolonat [[Kolonat 37 (Haustenbeck)|Dreimann Nr. 37]]. Friedrich Wilhelm übernahm das elterliche Kolonat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod ihres Ehemannes Friedrich Wilhelm Adolph im Jahr 1864 ging seine Witwe am 9. Oktober 1864 mit Heinrich Friedrich Conrad Hagemeier (* 16.7.1837) von der [[Kolonat 36 (Haustenbeck)|Stätte Nr. 36]] eine zweite Ehe ein. Der zog als Interimswirt auf die Stätte und führte den Kolonatsnamen Walter. Hagemeier war bisher Besitzer der Stätte Nr. 9, die er von seinem Stiefvater Oesterhaus gekauft hatte. Als er sich 1864 auf das Kolonat Nr. 111 verheiratete, verkaufte er die Stätte Nr. 9 an seinen Stiefvater zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter dieser zweiten Ehe, Wilhelmine Friederike Auguste Walter, heiratete am 15. April 1888 Christoph Friedrich Walter von der Stätte Nr. 35. Der Sohn Friedrich Heinrich Christoph gründete mit seiner Frau im Jahr 1909 die Stätte Nr. 172. Die Mutter starb am 24.2.1896, der Stiefvater 1908.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn aus erster Ehe und Anerbe Friedrich Wilhelm Walter (* 15.9.1852) wurde 1873 Eigentümer des elterlichen Kolonates. Er heiratete 1883 Sophie Henriette Wächter [[Kolonat 17 (Haustenbeck)|von Nr. 17]]. In der nächsten Generation wurde die Stätte an die jüngste Tochter  Friederike Henriette vererbt, da die beiden Söhne im 1. Weltkrieg gefallen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Vergrößerung des Truppenübungsplatzes musste Heinrich Becker seine Stätte 1939 verkaufen und räumen. Er erwarb neuen Besitz in Knetterhausen, Gemeinde Loxten bei Versmold und zog im Oktober 1939 aus Haustenbeck fort.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript); vgl. auch: Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}, S. 54 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebäude der Stätte blieben zunächst erhalten und wurden für Truppenbelegungen genutzt. Die Ländereien wurden bis Ende der 50er Jahre an Großpächter verpachtet. Nach dem Krieg erhielten bombengeschädigte Einwohner aus Paderborn von der britischen Militärregierung die Erlaubnis, aus den leerstehenden Häusern in Haustenbeck Dachziegel und andere Baugegenstände zu holen. Davon waren auch die Gebäude der Stätte Nr. 111 betroffen. Zurück blieben Ruinen, die wegen Einsturzgefahr Ende der 50er Jahre abgebrochen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Nach 1921 wurde die alte Fachwerkscheune durch einen Neubau ersetzt,&lt;br /&gt;
um 1930 auch das alte Fachwerk-Wohnhaus.&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1848 Friedrich Wilhelm Adolph Walter oo 1848  Marie Henriette Elisabeth Kötter;&lt;br /&gt;
sie II oo 9.10.1864 Heinrich Friedrich Conrad Hagemeier&lt;br /&gt;
* 1873 Friedrich Wilhelm Walter oo 1883 Sophie Henriette Wächter&lt;br /&gt;
* 1901 (Adressbuch) Walter, Wilhelm, Landwirth. Walter, Heinrich, Leibzüchter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1921 Friederike Henriette Walter oo 1919 Hermann Heinrich August Becker, Haustenbeck Nr. 26&lt;br /&gt;
* 1926 (Adressbuch) Becker, Heinrich, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<title>Kolonat 35 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-07-30T11:43:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.84472656250, 8.79669189453&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      035 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das ehemalige Kolonat Walter Nr. 35 in Haustenbeck wurde 1752  gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stätte war unter dem Namen Walter und auch unter „Walter oder Scholand“ bekannt.&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Jobst Walter, Tagelöhner aus Hornoldendorf, gründete das Kolonat Nr. 35,&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 79&amp;lt;/ref&amp;gt; das einige Jahre noch das einzige dieses Namens blieb.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1762 wird Jobst Walter der jüngere genannt. Er hatte die Stätte damals wohl schon übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1769 wurden im Haushalt Walter drei Personen gezählt: Die Eheleute selbst und eine Magd. Ihnen gehörten acht Kühe. Die Leibzüchter lebten allein in ihrem Haushalt und besaßen vier Kühe.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1450, S. 100.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1776 lebte das Ehepaar Walter ohne Kinder oder Dienstboten allein auf seiner Stätte und betrieb Spinnerei. Sie besaßen fünf Kühe und drei Rinder.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1448, S. 116.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei Jahre zuvor hatten sie von Kolon [[Kolonat 15 (Haustenbeck)|Kötter Nr. 15]] sechs Scheffelsaat Land gekauft.&amp;lt;ref&amp;gt;Kartei Hans Sprenger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 16jähriger Ehe hatte das Paar 1784 keine Kinder und wollte die Stätte deshalb an seinen Schwager, den Einlieger Johann Henrich Scholand aus Berlebeck abtreten, behielt sich aber die Leibzucht vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Kartei Hans Sprenger.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Johann Henrich Scholand erhielt die Stätte ihren Beinamen Scholand. Die Kinder der Ehe wurden im Kirchenbuch teils unter Walter, teils unter Scholand eingetragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scholand alias Walter (?) konnte seine Stätte aber nicht lange halten, weil er 115 Reichstaler Schulden hatte und verkaufte sie 1816. &amp;lt;ref&amp;gt;Kartei Hans Sprenger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der in der Hausinschrift genannte Hermann Wilhelm Walter (* 2.5.1791, † 19.3.1853) hatte am 10.3.1816 Hanna Louise Arend (* 13.1.1793, † 15.4.1861) geheiratet. Seine Frau stammte aus der Heeper Senne im Kirchspiel Oerlinghausen. Hermann Wilhelm war ein geborener Sprenger von Nr. 46. Im selben Jahr 1816 kaufte er die alte, im Jahr 1752 erbaute Stätte und führte anschließend den Stättenamen Walter. 1832 ließe er das alte Gebäude durch einen Neubau ersetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1822 traf die Familie ein erschütternder Schicksalsschlag. Die kleine Tochter Hanne Wilhelmine Henriette starb am 16. November 1822 durch ein Feuer („im Feuer verbrannt“). Sie war noch keine zwei Jahre alt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbuch Haustenbeck.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ehepaar Walter hat im Jahr 1828 fünf Söhne, alle unter 14 Jahren alt. Das Leibzüchterpaar lebte mit einem Sohn und einer weiblichen Person in einem Haushalt.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 208.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1848 wurde die Stätte Nr. 35 geteilt, als der Anerbe und sein Bruder Friedrich Arnold heirateten. Dem Anerben Friedrich Wilhelm Adolph Walter teilte der Vater das [[Kolonat 111 (Haustenbeck)|Kolonat Nr. 111]] zu, die ehemalige Leibzucht der Stätte Nr. 35. Sein Bruder Friedrich Arnold erhielt den Teil der Stätte mit dem Wohnhaus. Mit seiner Eheschließung am 3. Dezember 1848 übernahm er zusammen mit seiner Frau Marie Sophie Henriette Nolte die Bewirtschaftung des Kolonates Nr. 35.&amp;lt;ref&amp;gt;L 108 A Nr. 145, S. 664ff. und 615f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzte Eigentümerin vor der Auflösung des Dorfes war die unverheiratete Friederike Walter (*1889). Sie widersetzte sich allen Ankaufsversuchen und wurde 1940 enteignet. Sie räumte ihre Stätte aber nicht. Auch allen Zwangsräumungsversuchen widersetzte sie sich. Mit Hilfe der Polizei gelang 1943 es schließlich, die Zwangsräumung durchzusetzen. Die Stätte Nr. 35 wurde unmittelbar danach unbewohnbar gemacht.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die vorherige Eigentümerin war nach Oesterholz umgesiedelt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff.; siehe auch: [http://www.nhv-ahnenforschung.de/Torbogen/Orte/haustenbeck.htm Hausinschriften in Haustenbeck]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[Datei:HAU 035 Haustenbeck 035.jpg|mini|Haustenbeck Nr. 35, ca. 1938, Foto: Sammlung Walter Göbel]]&lt;br /&gt;
Dreiständerbau von 1832 mit beidseitigen Stallabseiten mit langen Fußstreben, Brettergiebel. Reich verzierter Torbogen (Lebensbäume mit Vögeln) mit dreizeiliger Inschrift, Rose und Stern auf den Köpfen der Torständer. &lt;br /&gt;
Nach 1939 verschwunden, Hausstätte heute wüst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Überlieferte Inschrift:&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel, [http://www.nhv-ahnenforschung.de/Torbogen/Orte/haustenbeck.htm Hausinschriften in Haustenbeck]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hermann Wilhelm Walter und Hanna Louise Walter haben dieses Haus bauen lassen.“&lt;br /&gt;
d. 20. Juni 1832 Chr. Filges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1752 Jobst Walter oo Cathrine Ilsabein Sprenger, Berlebeck († 1815)&lt;br /&gt;
* 1769 (genannt) Johann Jost Walter&lt;br /&gt;
Stätte abgetreten an: &lt;br /&gt;
* 1784 Johann Henrich Scholand, Berlebeck (+ 1806)  I oo  Ilsabein Sprenger († 1798); &lt;br /&gt;
II oo 1798 Margarete Niemeier aus Schlangen; &lt;br /&gt;
sie II oo 1806 Friedrich Wienbrocker, Kohlstädt Nr. 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
durch Kauf an:&lt;br /&gt;
* 1816 Hermann Wilhelm Walter geb. Sprenger (* 1791, † 1853)  oo  1816 oo  Hanna Louise Arend (* 1793, † 1861) aus der Heeper Senne&lt;br /&gt;
* 1848 Friedrich Arnold Walter (* 1819) I oo 1848 Henriette Nolte, Haustenbeck Nr. 68 (* 1825, † 1852); &lt;br /&gt;
II oo 1852  Anne Friederike Caroline Petersmeier aus der preußischen Senne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1901 Walter, Friedrich, Landwirth. Walter, August, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Walter, Minna, Landwirtin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* bis 1943 Friederike Walter&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Haustenbeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_16_(Haustenbeck)&amp;diff=67503</id>
		<title>Kolonat 16 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-07-29T17:56:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.83789062500, 8.77728271484&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      016 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Stätte mit dem späteren Kolonatsnamen Leimenkühler wurde nach 1700 gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 201.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie lag an der Sandstraße.&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:16 Haustenbeck und 190.jpg|mini|Rechts die Stätte Leimenkühler Nr. 16, links die Stätte Pucker Nr. 190, 1938, Sammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HAU 016 HSA 244b.jpg|mini|Leimenkühler Nr. 16 (&amp;quot;Adolfs Stätte&amp;quot;), 1937/1939, LLB HSA 2,44b, Foto: Hans Sprenger. ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:16 Haustenbeck 1955.jpg|mini|Torbogen der Stätte Leimenkühler Nr. 16, Gebäude bereits als Ruine, 1955, Sammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
Gründer der Stätte war Adolph Biere. Zur Unterscheidung der Sätten Biere erhielt sie den Beinamen „Adolfs Stätte“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 201; zu Biere s. S. 73.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1939 diente das Gebäude als Unterkunft für übende Truppen. Um 1958 wurde es als Ruine abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Umsiedlung 1939. Name(n) und neuer Wohnort: Leimkühler, Bad Lippspringe.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
1939: &amp;quot;An der Sandstraße gelegen, mit einem recht gut erhaltenen Torbogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahreszahl „1793“ wurde in der Inschrift falsch wiedergegeben. Der Fehler „1703“ entstand, als bei der späteren Auswechslung des rechten Stützbalkens auch die Inschrift nachgemalt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufnahme am Pfingstfest, daher das Birkengrün an beiden Pfosten.&lt;br /&gt;
Besitzer verzogen nach Bad Lippspringe.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Lippische Landesbibliothek Album Hans Sprenger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreiständerbau von 1793, Stallabseite rechts, kräftiges Fachwerk mit langer Fußstrebe rechts vom Tor, Brettergiebel. Schöner Torbogen mit vierzeiliger Inschrift, Rose und Stern mit Kronen und Wirbelrädern, Ranken auf den Torständern. Gebäude nach 1939 verschwunden, Hausstätte heute wüst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
WO DER HERR NICHT DAS HAUS BAUET SO ARBEITEN UMSONST / DIE DARAN BAUEN PSALM 127 VERS 1. DIESES HAUS HABEN / BAUEN LASSEN DIE MUTTER ANNA ELISABET BIERE UND DER / SOHN JOHAN CHRISTOF BIERE. ANNO 1703 [richtig: 1793] MEISTER W. PRASSE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Jahreszahl 1703 ist falsch nachgemalt, richtig ist 1793.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel, [http://www.nhv-ahnenforschung.de/Torbogen/Orte/haustenbeck.htm Hausinschriften in Haustenbeck]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1702: Biere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1721:  	Biere, Johann Simon Adolph, Colon in Haustenbeck Nr.  16, * um 1702 - † 06.03.1772 in Haustenbeck.&amp;lt;br&amp;gt;oo 1/1 K 20.07.1721 in Haustenbeck  Dammeyer, Anna Margreta Elisabeth, * um 1700, † nach 1727 in Haustenbeck.&amp;lt;br&amp;gt;oo 2/1 K 07.11.1728 in Haustenbeck  Pöhlker, Anna Maria Elisabeth, * 1704 in Wehren, † 06.08.1729 in Haustenbeck.&amp;lt;br&amp;gt;oo 3/1 K 05.02.1731 in Haustenbeck  Heithecker, Margretha Agneta, ~ 16.02.1696 in Horn, † 14.12.1759 in Haustenbeck.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1770 Sohn des Vorgängers:&amp;lt;br&amp;gt;Biere, Johann Christophel (Christoph), Vorsteher in Haustenbeck, * 28.11.1735 in Haustenbeck - † 01.03.1789 in Haustenbeck.&amp;lt;br&amp;gt;oo K 02.11.1760 in Haustenbeck  Lohrmann (Lohemann, Lauemann), Anna Elisabeth, * 05.12.1736 in Horn, † 13.04.1805 in Haustenbeck.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1789 Sohn des Vorgängers:&amp;lt;br&amp;gt;Biere, Johann Christophel Friedrich (Johann Christoph), Colon in Haustenbeck Nr.  16, * 22.07.1761 in Haustenbeck - † 18.09.1823 in Haustenbeck.&amp;lt;br&amp;gt;oo K 08.12.1793 in Haustenbeck Busse, Anna Margaretha Ilsabein, * 11.09.1770 in Pivitsheide VL, † 02.12.1825 in Haustenbeck.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1823 Sohn des Vorgängers:&amp;lt;br&amp;gt;Biere, Johann Conrad, Colon in Haustenbeck Nr.  16, * 08.02.1802 in Haustenbeck - † 25.12.1865 in Forest Green, Chariton (Missouri).&amp;lt;br&amp;gt;oo K 09.10.1825 in Haustenbeck  Oesterhaus, Marie Wilhelmine (Anna Marie), * 21.06.1805 in Haustenbeck, † 25.03.1876 in Chariton County, Missouri.&amp;lt;br&amp;gt;Auswanderung nach Amerika: 06.11.1854 Einreisehafen in New Orleans, Schiff: Hermann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1854 vermutlich Käufer:&amp;lt;br&amp;gt;Linnemann (Biere), Friedrich Adolph, Colon in Haustenbeck Nr.  16, * 26.03.1807 in Haustenbeck  - † 31.03.1885 in Haustenbeck.&amp;lt;br&amp;gt;oo K 11.09.1831 in Haustenbeck  Biere, Anna Marie Florentine, * 27.03.1808 in Haustenbeck, † 25.06.1863 in Haustenbeck.&amp;lt;br&amp;gt;Herkunft: [[Kolonat 2 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr.   2]]&amp;lt;br&amp;gt;1845 gen. als Colon in [[Kolonat 105 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 105]].&amp;lt;br&amp;gt;1867 gen. als Colon in Haustenbeck Nr.  16.&amp;lt;br&amp;gt;1885 Schneider und Leibzüchter in Haustenbeck, Nr.  16.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1864 Schwiegersohn des Vorgängers:&amp;lt;br&amp;gt;Dreimann (Biere), Wilhelm Hermann August, Colon in Haustenbeck Nr.  16, * 24.03.1843 in Haustenbeck - † 04.10.1914 in Haustenbeck.&amp;lt;br&amp;gt;oo K 02.06.1867 in Haustenbeck  Linnemann (Biere), Marie Wilhelmine Henriette, * 23.10.1845 in Haustenbeck, † 26.04.1915 in Haustenbeck.&amp;lt;br&amp;gt;Herkunft: [[Kolonat 37 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr.  37]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1921 Verkauf an Leimkühler, Eigentümer bis 1939&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einträge im Adressbuch:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1901 Dreimann, Wilhelm, Landwirth. Dreimann, Heinrich, Tagelöhner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1926 Leimenkühler, Wilh., Tischler; Pucker, Herm., Schuhmacherstr..&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Haustenbeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Torbogen der Stätte Leimenkühler Nr. 16, Gebäude bereits als Ruine, 1955, Sammlung Walter Göbel.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<updated>2026-07-29T17:53:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Rechts die Stätte Leimenkühler Nr. 16, links die Stätte Pucker 190, 1938, Sammlung Walter Göbel.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<title>Kolonat 15 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-07-29T00:03:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.83850097660, 8.77850341797&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      015 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die ehemalige Stätte Nr. 15 in Haustenbeck wurde wohl um 1700 gegründet trug zunächst den Kolonatsnamen Kötter, später Kelle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 201.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:HAU 015 HSA 262.jpg|mini|Kelle Nr. 15, LLB HSA 2,62, Foto: Hans Sprenger. ]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1723 wird ein kleines Leibzuchtshaus genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;L 89 A Nr. 100, Bl. 154.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die ersten Eigentümer der Stätte mit dem Namen Redeker wurden auch Kötter genannt. Der Zuname Kötter entwickelte sich zum Kolonatsnamen. Zuletzt wurde die Stätte unter dem Namen Kelle mit dem Beinamen „Beckekötter“ geführt, weil die Stätte nahe am Haustenbach lag, 1939 &amp;quot;An der Sandstraße&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu Zu Kelle und Beckekötter s. {{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 164f.; Lippische Landesbibliothek Album Hans Sprenger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahr 1709 wurden der alte und der junge Kötter genannt. Der alte Kötter, der Leibzüchter, hatte 1707 wohl noch ein weiteres Mal geheiratet. Er starb am 4. April 1720.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbuch Haustenbeck und Gogerichtseintrag (L 89 A Nr. 99, Bl. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Jahr 1709 genannte „junge Kötter“ war Carl Wilhelm Kelle, der am 1. November 1709 Clara Anna Redeker geheiratet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbuch Haustenbeck und Gogerichtseintrag (L 89 A Nr. 98, S. 241.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Verhältnis Carls zu seinem Schwiegervater war nicht harmonisch. 1710 klagt Karl Kötter, sein Schwiegervater, der alte Kötter, habe ihn in seinem Haus angefallen und hätte ihn fast geschlagen. Er habe ihn auch als einen Würstedieb beschimpft.&amp;lt;ref&amp;gt;L 89 A Nr. 99, Bl. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stätte war von 1753 bis 1789 im Besitz von Töns Henrich Kötter († 1791). Er war ein geborener Johannmann und stammte von der Heide, dem heutigen Oesterholz-Haustenbeck. Am 28.10.1753 heiratete er die Erbin der Stätte, Anne Margarete Ilsebein Redeker vulgo Kötter (* 1730, † 1782). Da er „concubitum anticipiret“ [vorehelicher Beischlaf] hatte, musste er 5 Reichstaler Strafe zahlen.&amp;lt;ref&amp;gt;L 89 A Nr. 102, Bl. 140.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nur wenig später wurde der Sohn Johan Jürgen Henrich am 4. Januar 1754 geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1769 lebt Kolon Töns Henrich Kötter mit Frau und zwei Kindern (ein Sohn und eine Tochter, beide noch unter zehn Jahren) auf seiner Stätte. Er hielt fünf Kühe. Seine Einliegerin Agnese Kruse lebte allein und besaß kein Vieh.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1450, S. 98f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1774 verkaufte Kötter sechs Scheffelsaat Land an Johann Jobst Walter von [[Kolonat 35 (Haustenbeck)|Nr. 67 in Haustenbeck]]. In der Familie wohnte 1776 eine Tochter. Bei der Familie lebte auch ein männlicher Verwandter unter 14 Jahren. Sie betrieben Spinnerei und besaßen zwei Kühe und drei Rinder.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1448, S. 114f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Töns Henrich Bernd Kop (*1761, † 1843) heiratete im Jahr 1789 die Anerbin der Stätte, Anne Marie Henriette Louise Kötter (* 1768, † 1842). Er ließ im Jahr 1811 die alte Stätte Nr. 15 abbrechen und ersetzte sie durch einen Neubau.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anerbe Töns Bernd Wilhelm (* 1792) verheiratete sich im Jahr 1821 mit Catharine Elisabeth Voß, [[Kolonat 67 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 67]].&lt;br /&gt;
Familie Kötter lebte im Jahr 1828 mit einem Sohn, einer Tochter und einem Dienstboten auf ihrem Kolonat. Das Leibzüchterpaar lebte allein. Der Einlieger Wilhelm Eikermann und seine Frau hatten einen Sohn unter 14 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 206.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stätte blieb bis zur Auflösung des Dorfes in Familienbesitz.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Stättename wechselte jedoch, als nach Einführung der Standesamtsregister und der damit verbundenen Festschreibung der Familiennamen nach der Einheirat von August Kelle dessen Familienname geführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzter Eigentümer war Henrich Kelle, der Sohn von August Kelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie wurde 1939 nach Pivitsheide umgesiedelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1723 wird ein kleines Leibzuchtshaus genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;L 89 A Nr. 100, Bl. 154.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebäude auf dem Foto: Kleiner Dreiständerbau mit Brettergiebel, Vorkragung auf kleinen Balkenköpfen (Stichköpfen), wohl 18. oder frühes 19. Jahrhundert. Stallabseite rechts, links vom Dielentor zwei Stubenfenster. Links später angefügte Abseite mit breitem Schleppdach. Rechts vom Dielentor um 1900 offerner Schuppen vorgebaut. Gebäude nach 1939 verschwunden, Hausstätte heute wüst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Die Inschrift ist nicht überliefert. In dem Torbalken soll aber die Jahreszahl 1811 und der Name des Zimmermeisters W. Prasse gestanden haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* NN (Johann Henrich?) Kötter († 1719/20)  II oo 1707  Christina Wächter († 1723)&lt;br /&gt;
* 1709 Karl Wilhelm Kelle († 1729)  oo 1.11.1709  Anna Clara Redeker († 1731)&lt;br /&gt;
* 1753 Töns Henrich Kötter geb. Johannmann  oo 1753   Anne Margarete Ilsebein Redeker vulgo Kötter&lt;br /&gt;
* 1789 Töns Henrich Bernd Kop aus Oerlinghausen  1789 oo  Anne Marie Henriette Louise Kötter (Erbin)&lt;br /&gt;
* 1821 Töns Bernd Wilhelm (* 1792)  oo 1821  Catharine Elisabeth Voß (* 1802)&lt;br /&gt;
* 1856 Heinrich Wilhelm Conrad Kötter (* 1824, Sohn von Töns Bernd Wilhelm)  oo 1856  Anna Marie Wilhelmine Plöger von der [[(Oesterholz-Haustenbeck)|Kohlstädter Heide Nr. 30]]&lt;br /&gt;
* 1895  August Kelle  1895 oo  Anerbin NN Kötter&lt;br /&gt;
* Henrich Kelle&lt;br /&gt;
* 1901 Kelle, Friedrich, Landwirth.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Kelle, Friedrich, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1939 (genannt) Henrich Kelle&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_15_(Haustenbeck)&amp;diff=67325</id>
		<title>Kolonat 15 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-07-29T00:01:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.83850097660, 8.77850341797&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      015 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die ehemalige Stätte Nr. 15 in Haustenbeck wurde wohl um 1700 gegründet trug zunächst den Kolonatsnamen Kötter, später Kelle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 201.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die ersten Eigentümer der Stätte mit dem Namen Redeker wurden auch Kötter genannt. Der Zuname Kötter entwickelte sich zum Kolonatsnamen. Zuletzt wurde die Stätte unter dem Namen Kelle mit dem Beinamen „Beckekötter“ geführt, weil die Stätte nahe am Haustenbach lag, 1939 &amp;quot;An der Sandstraße&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Zu Zu Kelle und Beckekötter s. {{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 164f.; Lippische Landesbibliothek Album Hans Sprenger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahr 1709 wurden der alte und der junge Kötter genannt. Der alte Kötter, der Leibzüchter, hatte 1707 wohl noch ein weiteres Mal geheiratet. Er starb am 4. April 1720.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbuch Haustenbeck und Gogerichtseintrag (L 89 A Nr. 99, Bl. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im Jahr 1709 genannte „junge Kötter“ war Carl Wilhelm Kelle, der am 1. November 1709 Clara Anna Redeker geheiratet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbuch Haustenbeck und Gogerichtseintrag (L 89 A Nr. 98, S. 241.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Verhältnis Carls zu seinem Schwiegervater war nicht harmonisch. 1710 klagt Karl Kötter, sein Schwiegervater, der alte Kötter, habe ihn in seinem Haus angefallen und hätte ihn fast geschlagen. Er habe ihn auch als einen Würstedieb beschimpft.&amp;lt;ref&amp;gt;L 89 A Nr. 99, Bl. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stätte war von 1753 bis 1789 im Besitz von Töns Henrich Kötter († 1791). Er war ein geborener Johannmann und stammte von der Heide, dem heutigen Oesterholz-Haustenbeck. Am 28.10.1753 heiratete er die Erbin der Stätte, Anne Margarete Ilsebein Redeker vulgo Kötter (* 1730, † 1782). Da er „concubitum anticipiret“ [vorehelicher Beischlaf] hatte, musste er 5 Reichstaler Strafe zahlen.&amp;lt;ref&amp;gt;L 89 A Nr. 102, Bl. 140.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nur wenig später wurde der Sohn Johan Jürgen Henrich am 4. Januar 1754 geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1769 lebt Kolon Töns Henrich Kötter mit Frau und zwei Kindern (ein Sohn und eine Tochter, beide noch unter zehn Jahren) auf seiner Stätte. Er hielt fünf Kühe. Seine Einliegerin Agnese Kruse lebte allein und besaß kein Vieh.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1450, S. 98f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1774 verkaufte Kötter sechs Scheffelsaat Land an Johann Jobst Walter von [[Kolonat 35 (Haustenbeck)|Nr. 67 in Haustenbeck]]. In der Familie wohnte 1776 eine Tochter. Bei der Familie lebte auch ein männlicher Verwandter unter 14 Jahren. Sie betrieben Spinnerei und besaßen zwei Kühe und drei Rinder.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1448, S. 114f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Töns Henrich Bernd Kop (*1761, † 1843) heiratete im Jahr 1789 die Anerbin der Stätte, Anne Marie Henriette Louise Kötter (* 1768, † 1842). Er ließ im Jahr 1811 die alte Stätte Nr. 15 abbrechen und ersetzte sie durch einen Neubau.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anerbe Töns Bernd Wilhelm (* 1792) verheiratete sich im Jahr 1821 mit Catharine Elisabeth Voß, [[Kolonat 67 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 67]].&lt;br /&gt;
Familie Kötter lebte im Jahr 1828 mit einem Sohn, einer Tochter und einem Dienstboten auf ihrem Kolonat. Das Leibzüchterpaar lebte allein. Der Einlieger Wilhelm Eikermann und seine Frau hatten einen Sohn unter 14 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 206.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stätte blieb bis zur Auflösung des Dorfes in Familienbesitz.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Stättename wechselte jedoch, als nach Einführung der Standesamtsregister und der damit verbundenen Festschreibung der Familiennamen nach der Einheirat von August Kelle dessen Familienname geführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzter Eigentümer war Henrich Kelle, der Sohn von August Kelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie wurde 1939 nach Pivitsheide umgesiedelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[Datei:HAU 015 HSA 262.jpg|mini|Kelle Nr. 15, LLB HSA 2,62, Foto: Hans Sprenger. ]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1723 wird ein kleines Leibzuchtshaus genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;L 89 A Nr. 100, Bl. 154.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebäude auf dem Foto: Kleiner Dreiständerbau mit Brettergiebel, Vorkragung auf kleinen Balkenköpfen (Stichköpfen), wohl 18. oder frühes 19. Jahrhundert. Stallabseite rechts, links vom Dielentor zwei Stubenfenster. Links später angefügte Abseite mit breitem Schleppdach. Rechts vom Dielentor um 1900 offerner Schuppen vorgebaut. Gebäude nach 1939 verschwunden, Hausstätte heute wüst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Die Inschrift ist nicht überliefert. In dem Torbalken soll aber die Jahreszahl 1811 und der Name des Zimmermeisters W. Prasse gestanden haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* NN (Johann Henrich?) Kötter († 1719/20)  II oo 1707  Christina Wächter († 1723)&lt;br /&gt;
* 1709 Karl Wilhelm Kelle († 1729)  oo 1.11.1709  Anna Clara Redeker († 1731)&lt;br /&gt;
* 1753 Töns Henrich Kötter geb. Johannmann  oo 1753   Anne Margarete Ilsebein Redeker vulgo Kötter&lt;br /&gt;
* 1789 Töns Henrich Bernd Kop aus Oerlinghausen  1789 oo  Anne Marie Henriette Louise Kötter (Erbin)&lt;br /&gt;
* 1821 Töns Bernd Wilhelm (* 1792)  oo 1821  Catharine Elisabeth Voß (* 1802)&lt;br /&gt;
* 1856 Heinrich Wilhelm Conrad Kötter (* 1824, Sohn von Töns Bernd Wilhelm)  oo 1856  Anna Marie Wilhelmine Plöger von der [[(Oesterholz-Haustenbeck)|Kohlstädter Heide Nr. 30]]&lt;br /&gt;
* 1895  August Kelle  1895 oo  Anerbin NN Kötter&lt;br /&gt;
* Henrich Kelle&lt;br /&gt;
* 1901 Kelle, Friedrich, Landwirth.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Kelle, Friedrich, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1939 (genannt) Henrich Kelle&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_6_(Haustenbeck)&amp;diff=66871</id>
		<title>Kolonat 6 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-07-26T14:14:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=-&lt;br /&gt;
|Hausnummer=-&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.83947753910, 8.78070068359&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=006 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ehemaliges Kolonat Nr. 6 wurde 1708 gegründet. Die Besitzer Röhrmann trugen den Beinamen „Winkels“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200 ff., S. 75, S. 165&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haustenbeck 006 HSA 263.png|mini|Röhrmann Nr. 6 &amp;quot;Winkels&amp;quot;, 1937/1939, LLB HSA2,63a, Foto: Hans Sprenger]]&lt;br /&gt;
[[Datei:6 Haustenbeck-Röhrmann.jpg|mini|Das ehemalige Kolonat Nr. 6 in Haustenbeck war zur Zeit der Aufnahme schon geräumt, 1938, Sammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
Der in der ersten Torbalkeninschrift genannte Erbauer Johann Jobst Conrad Röhrmann („Jobst Konradt Rörmann“) wurde am 3.12.1732 in Haustenbeck geboren. Am 16. November 1758 heiratete er Catharine Marie Louise Kelle. Er starb am 13. Dezember 1775, seine Frau am 30. Mai 1798.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1769 zählten zum Haushalt des Paares Röhrmann drei Söhnen unter 10 Jahren, eine Tochter unter zehn Jahren und eine verwandte Person. An Vieh besaßen sie zwei Pferde, vier Kühe und eine Ziege.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1450, S. 98f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Jahre später (1776) lebte die Witwe Röhrmann allein mit zwei Söhnen und zwei Töchter und einem Knecht(?) auf der Stätte. An Vieh besaß sie vier Kühe und ein Rind.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1448, S. 112f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in der zweiten Inschrift genannte Besitzerpaar Christoph Röhrmann (* 2.12.1793, † 19.1.1845) und Sophie Oesterhaus modo Linnemann (* 1.6.1801, † 20.3.1867) hatten das Haus kurz nach ihrer Eheschließung am 7.10.1821 erweitern lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 zählten zum Haushalt der Besitzer Röhrmann ein Sohn, eine Tochter und ein Dienstbote. Auf dem Kolonat lebte ebenfalls das Leibzüchterpaar mit eine Tochter.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als der Anerbe Simon Friedrich Christoph 1852 mit 23 Jahren verstarb, ließen die Eltern ihren nächstältesten Sohn Friedrich Ludwig Konrad als Anerben eintragen.&amp;lt;ref&amp;gt;L 108 A Nr. 153, S. 138.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der verehelichte sich 1857 mit Sophie Caroline Haase von [[ Kolonat 11 (Haustenbeck)|Nr. 11 in Haustenbeck]] und übernahm anschließend das elterliche Kolonat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fachwerkhaus diente der Familie Röhrmann bis 1930 als Wohnhaus. Dann wurde nebenan ein massives Steinhaus (s. Foto, linker Bildrand) gebaut. Das alte Fachwerkhaus diente ab da nur noch als Viehstall oder Scheune.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzter Besitzer war Wilhelm Röhrmann, der am 6.4.1938 mit Famile auf einen Hof nach Mose in der Umgebung von Magdeburg verzog.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript; Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Fachwerkhaus von 1758, 1822 umgebaut oder erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildbeschreibung Sprenger: &amp;quot;An der Sandstraße.&lt;br /&gt;
Kolonat gegründet 1708. Das Bild zeigt das zur Zeit älteste Wohnhaus in Haustenbeck. Es wurde, nachdem der Winkelbauer ein neues Wohnhaus gebaut hatte, aber nur noch zu Wirtschaftszwecken benutzt.&lt;br /&gt;
Besitzer umgesiedelt nach Mose bei Magdeburg.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Lippische Landesbibliothek Album Hans Sprenger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vierständerbau von 1758 mit vermutlich später angefügten Abseiten, Gebäude 1822 am Wirtschaftsgiebel verlängert (2. Inschrift). Rechts vom Dielentor Stallabseite mit langer Fußstrebe und früherer Stalltür, links zwei Fenster der Stube. Schlichtes Fachwerk, vermutlich noch mit Lehmausfachung, Brettergiebel. Gebäude nach 1939 verschwunden, Hausstätte heute wüst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Im Torbogen befanden sich zwei Inschriften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Johann Jobst Konrath Rörmann hat dieses Haus bauen lassen“&lt;br /&gt;
Anno 1758 M. Prasse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Christoph Röhrmann und Sophie Oesterhaus die haben dies vorbauen lassen“&lt;br /&gt;
M. Conrad Jüsken, 13. Juni 1822&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1758 Johann Jobst Conrad Röhrmann (* 3.12.1732, † 13.12.1775)  16.11.1758 oo  Catharine Marie Louise Kelle&lt;br /&gt;
* 1821 Christoph Röhrmann (* 2.12.1793, † 19.1.1845) 7.10.1821 oo  Sophie Oesterhaus&lt;br /&gt;
* 1857 Friedrich Ludwig Konrad Röhrmann (* 07.04.1832, † 14.10.1901)  4.10.1857 oo  Sophie Caroline Hanne Charlott Haase, Haustenbeck Nr. 11 (* 22.11.1838)&lt;br /&gt;
* 1901 Röhrmann, Wilhelm, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Röhrmann, Wilhelm, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1938 Wilhelm Röhrmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Haustenbeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_7_(Haustenbeck)&amp;diff=66870</id>
		<title>Kolonat 7 (Haustenbeck)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_7_(Haustenbeck)&amp;diff=66870"/>
		<updated>2026-07-26T14:12:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.83691406250, 8.77630615234&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      007 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das Kolonat Nr. 7 wurde im Jahr 1664 von Dietrich Andersen gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 28, 74 und 200 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:7 Haustenbeck-Pucker.jpg|mini|Blick aus nordöstlicher Richtung auf das ehemalige Kolonat 7 in Haustenbeck (links), 1939, Sammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
Das Kolonat Pucker Nr. 7 in Haustenbeck wurde zunächst unter dem Namen Anders oder Andersen geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gründer der Stätte, Dietrich Andersen, stammte aus Gütersloh. Er kam mit seiner Familie nach Haustenbeck, war Paukenschläger.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt; Deshalb wurde er „Pauker“ genannt. Der Name Pauker wandelte sich im Laufe der Zeit (um 1750) zu Pucker.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Henrich Pucker trat 1768 für 15 Reichstaler einen Platz von zwei Scheffelsaat Land „zu einer neuen Stätte“ an Jürgen [[Kolonat 49 (Haustenbeck)|Moshage (Nr. 49)]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1769 lebte die Eheleute Pucker mit einem Sohn und einer Tochter (beide unter zehn Jahren) in einem Haushalt. Sie besaßen vier Kühe.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1450, S. 98f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Jahre später, 1776, lebten zwei jüngere Söhne zusammen mit ihren Eltern auf dem Kolonat. Die Familie besaß damals vier Kühe und ein Rind.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1448, S. 112f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Henrich Pucker (* 1746, † 1822) heiratete in zweiter Ehe 1775 Anne Christine Ilsebein Horstmann (* 1751, † 1807) aus Haustenbeck. Die alte Stätte brach er im Jahr 1778 wegen Baufälligkeit ab und richtete die neue etwa an gleicher Stelle wieder auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 27jährige Anerbe Cord Herm Pucker war im Jahr 1801 „in Stellung“ bei Amtsrat Rötteken auf Niederbarkhausen. Er trat sein Anerbenrecht gegen 50 Reichstaler und den ihm zustehenden Brautschatz an Conrad, den ältesten Sohn aus der zweiten Ehe Johann Henrich Puckers ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Kartei Hans Sprenger.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1826 wurde der 40jährige Kolon Johann Bernhard Wilhelm Conrad Pucker wegen Blutschande angeklagt. Er hatte die 25 Jahre alte dritte Frau seines verstorbenen Vaters geheiratet.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Tod seiner Frau Hatte Pucker im Jahr 1825 hatte er fünf Kinder zu versorgen. Seine Stiefmutter war zu ihm gezogen und hatte ihn unterstützt. Bald wurde aber bekannt, dass der Kolon Pucker mit seiner Stiefmutter, der Witwe Pucker, „Unpflicht getrieben habe“. Aufgefallen war das, weil die Stiefmutter war schwanger. Er wollte sie auch heiraten. Er argumentierte, seine Stiefmutter Witwe Pucker, die jünger war als er, sei, als sie seinen Vater geheiratet habe, etwas 45 Jahre jünger gewesen als dieser.&amp;lt;ref&amp;gt;L 86 Nr. 1873, Bl. 3f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nach langer Prozessdauer wurden beide zu Zuchthausstrafen von einem Jahr verurteilt. Strafmildernd wirkte sich ihre Unwissenheit aus: Die Senne galt als eine Gegend, „die nur von Wilderern und Schmugglern passiert wird“.&amp;lt;ref&amp;gt;Kartei Hans Sprenger. Sprenger bezieht sich auf die Kriminalakten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 lebte Kolon „Pukker“ allein mit fünf Söhnen und einer Tochter. Nur einer der Söhne war schon über 14 Jahre alt.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da nun sechs Kinder gezählt wurden, wird eines der Kinder dasjenige sein, das er zusammen mit seiner Stiefmutter gezeugt hatte. Zu einer Eheschließung des Kolon Pucker mit seiner Stiefmutter kam es nicht mehr. Im Jahr 1830 verheiratete sich der Kolon mit Catharine Hesse aus Heidenoldendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stätte blieb bis zur Auflösung des Dorfes in Familienbesitz. Letzter Eigentümer war Wilhelm Pucker (* 1879), der 1939/40 auf eine Ersatzstätte in Hiddesen zog.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Der Vorgängerbau wurde 1664 von Dietrich Andersen gen. Pauker, einem der ersten Siedler in Haustenbeck errichtet. Der Namenszusatz Pauker wandetle sich im Laufe der Zeit (um 1750) zu Pucker.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel, [http://www.nhv-ahnenforschung.de/Torbogen/Orte/haustenbeck.htm Hausinschriften in Haustenbeck]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 wurde das Haus umgebaut, u.a. wurde die vordere Hausfront komplett neu gestaltet. Dabei wurde der alte Torbalken von 1778 (s. Inschrift) wiederentdeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939: &amp;quot;Aufnahme vom Kolonat Plöger Nr. 8 aus. Hinter der Linde die Stätte Pucker Nr. 7. &amp;quot;Franzosenlinde&amp;quot;, weil französische Truppen hier in einer Einquartierung während des Siebenjährigen Krieges ihre Pferde angebunden hatten. &lt;br /&gt;
In dem danebenliegenden Kolonat Nr. 8  war die Feldschmiede der Franzosen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Lippische Landesbibliothek Album Hans Sprenger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HAU 007 Franzosenlinde HSA 261a.jpg|mini|&amp;quot;Franzosenlinde&amp;quot; vor dem Kolonat Pucker Nr. 7, LLB HSA 2,61a, Foto: Hans Sprenger. ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HAU 007 Pucker.jpg|mini|Haustenbeck Nr. 7, Pucker, Foto: Sammlung Olaf Biere.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
„Wer Gott vertraut hat wohl gebau im Himmel und auf Erden Wer sich verläßt auf Jesus Christ Dem soll der Himmel werden“&lt;br /&gt;
Johann Henrich und Anne Christine Ilsebein Pucker haben dieses Haus bauen lassen&lt;br /&gt;
18. Junius 1778 M. J. Prasse &amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel, [http://www.nhv-ahnenforschung.de/Torbogen/Orte/haustenbeck.htm Hausinschriften in Haustenbeck]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1664 Dietrich Andersen&lt;br /&gt;
* Johann Henrich Pucker (* 1746, † 1822)  I ⚭ 1766 Amalia Wille(† 1775);&lt;br /&gt;
II ⚭  1775 Anne Christine Ilsebein Horstmann (* 1751, † 1807) aus Haustenbeck; &lt;br /&gt;
III ⚭ 1813 Anna Maria Elisabeth Brüggemann († 1862)&lt;br /&gt;
* 1809 Johann Bernhard Wilhelm Conrad Pucker (* um 1777, Sohn aus 2. Ehe; † 1855)  I ⚭ 1809 Katharine Sophie Strunkmann († 1825);&lt;br /&gt;
II ⚯ 1826  Anna Maria Elisabeth Brüggemann; III ⚭ 1830 Catharine Hesse (* 1787, † 1852)&lt;br /&gt;
* 1901 Pucker, Karoline, Hebamme. Oesterhaus, August, Ziegler. Plaß, Friedrich, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Pucker, Wilhelm, Landwirt; Büker, Arbeiter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* bis 1939 Wilhelm Pucker&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Haustenbeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:7_Haustenbeck-Pucker.jpg&amp;diff=66869</id>
		<title>Datei:7 Haustenbeck-Pucker.jpg</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Blick aus nordöstlicher Richtung auf das ehemalige Kolonat 7 in Haustenbeck (links), 1939, Sammlung Walter Göbel.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<title>Kolonat 7 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-07-26T14:09:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.83691406250, 8.77630615234&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      007 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das Kolonat Nr. 7 wurde im Jahr 1664 von Dietrich Andersen gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 28, 74 und 200 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Das Kolonat Pucker Nr. 7 in Haustenbeck wurde zunächst unter dem Namen Anders oder Andersen geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gründer der Stätte, Dietrich Andersen, stammte aus Gütersloh. Er kam mit seiner Familie nach Haustenbeck, war Paukenschläger.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt; Deshalb wurde er „Pauker“ genannt. Der Name Pauker wandelte sich im Laufe der Zeit (um 1750) zu Pucker.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Henrich Pucker trat 1768 für 15 Reichstaler einen Platz von zwei Scheffelsaat Land „zu einer neuen Stätte“ an Jürgen [[Kolonat 49 (Haustenbeck)|Moshage (Nr. 49)]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1769 lebte die Eheleute Pucker mit einem Sohn und einer Tochter (beide unter zehn Jahren) in einem Haushalt. Sie besaßen vier Kühe.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1450, S. 98f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Jahre später, 1776, lebten zwei jüngere Söhne zusammen mit ihren Eltern auf dem Kolonat. Die Familie besaß damals vier Kühe und ein Rind.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1448, S. 112f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Henrich Pucker (* 1746, † 1822) heiratete in zweiter Ehe 1775 Anne Christine Ilsebein Horstmann (* 1751, † 1807) aus Haustenbeck. Die alte Stätte brach er im Jahr 1778 wegen Baufälligkeit ab und richtete die neue etwa an gleicher Stelle wieder auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 27jährige Anerbe Cord Herm Pucker war im Jahr 1801 „in Stellung“ bei Amtsrat Rötteken auf Niederbarkhausen. Er trat sein Anerbenrecht gegen 50 Reichstaler und den ihm zustehenden Brautschatz an Conrad, den ältesten Sohn aus der zweiten Ehe Johann Henrich Puckers ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Kartei Hans Sprenger.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1826 wurde der 40jährige Kolon Johann Bernhard Wilhelm Conrad Pucker wegen Blutschande angeklagt. Er hatte die 25 Jahre alte dritte Frau seines verstorbenen Vaters geheiratet.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Tod seiner Frau Hatte Pucker im Jahr 1825 hatte er fünf Kinder zu versorgen. Seine Stiefmutter war zu ihm gezogen und hatte ihn unterstützt. Bald wurde aber bekannt, dass der Kolon Pucker mit seiner Stiefmutter, der Witwe Pucker, „Unpflicht getrieben habe“. Aufgefallen war das, weil die Stiefmutter war schwanger. Er wollte sie auch heiraten. Er argumentierte, seine Stiefmutter Witwe Pucker, die jünger war als er, sei, als sie seinen Vater geheiratet habe, etwas 45 Jahre jünger gewesen als dieser.&amp;lt;ref&amp;gt;L 86 Nr. 1873, Bl. 3f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch nach langer Prozessdauer wurden beide zu Zuchthausstrafen von einem Jahr verurteilt. Strafmildernd wirkte sich ihre Unwissenheit aus: Die Senne galt als eine Gegend, „die nur von Wilderern und Schmugglern passiert wird“.&amp;lt;ref&amp;gt;Kartei Hans Sprenger. Sprenger bezieht sich auf die Kriminalakten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 lebte Kolon „Pukker“ allein mit fünf Söhnen und einer Tochter. Nur einer der Söhne war schon über 14 Jahre alt.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da nun sechs Kinder gezählt wurden, wird eines der Kinder dasjenige sein, das er zusammen mit seiner Stiefmutter gezeugt hatte. Zu einer Eheschließung des Kolon Pucker mit seiner Stiefmutter kam es nicht mehr. Im Jahr 1830 verheiratete sich der Kolon mit Catharine Hesse aus Heidenoldendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stätte blieb bis zur Auflösung des Dorfes in Familienbesitz. Letzter Eigentümer war Wilhelm Pucker (* 1879), der 1939/40 auf eine Ersatzstätte in Hiddesen zog.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Der Vorgängerbau wurde 1664 von Dietrich Andersen gen. Pauker, einem der ersten Siedler in Haustenbeck errichtet. Der Namenszusatz Pauker wandetle sich im Laufe der Zeit (um 1750) zu Pucker.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel, [http://www.nhv-ahnenforschung.de/Torbogen/Orte/haustenbeck.htm Hausinschriften in Haustenbeck]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 wurde das Haus umgebaut, u.a. wurde die vordere Hausfront komplett neu gestaltet. Dabei wurde der alte Torbalken von 1778 (s. Inschrift) wiederentdeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939: &amp;quot;Aufnahme vom Kolonat Plöger Nr. 8 aus. Hinter der Linde die Stätte Pucker Nr. 7. &amp;quot;Franzosenlinde&amp;quot;, weil französische Truppen hier in einer Einquartierung während des Siebenjährigen Krieges ihre Pferde angebunden hatten. &lt;br /&gt;
In dem danebenliegenden Kolonat Nr. 8  war die Feldschmiede der Franzosen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Lippische Landesbibliothek Album Hans Sprenger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HAU 007 Franzosenlinde HSA 261a.jpg|mini|&amp;quot;Franzosenlinde&amp;quot; vor dem Kolonat Pucker Nr. 7, LLB HSA 2,61a, Foto: Hans Sprenger. ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HAU 007 Pucker.jpg|mini|Haustenbeck Nr. 7, Pucker, Foto: Sammlung Olaf Biere.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
„Wer Gott vertraut hat wohl gebau im Himmel und auf Erden Wer sich verläßt auf Jesus Christ Dem soll der Himmel werden“&lt;br /&gt;
Johann Henrich und Anne Christine Ilsebein Pucker haben dieses Haus bauen lassen&lt;br /&gt;
18. Junius 1778 M. J. Prasse &amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel, [http://www.nhv-ahnenforschung.de/Torbogen/Orte/haustenbeck.htm Hausinschriften in Haustenbeck]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1664 Dietrich Andersen&lt;br /&gt;
* Johann Henrich Pucker (* 1746, † 1822)  I ⚭ 1766 Amalia Wille(† 1775);&lt;br /&gt;
II ⚭  1775 Anne Christine Ilsebein Horstmann (* 1751, † 1807) aus Haustenbeck; &lt;br /&gt;
III ⚭ 1813 Anna Maria Elisabeth Brüggemann († 1862)&lt;br /&gt;
* 1809 Johann Bernhard Wilhelm Conrad Pucker (* um 1777, Sohn aus 2. Ehe; † 1855)  I ⚭ 1809 Katharine Sophie Strunkmann († 1825);&lt;br /&gt;
II ⚯ 1826  Anna Maria Elisabeth Brüggemann; III ⚭ 1830 Catharine Hesse (* 1787, † 1852)&lt;br /&gt;
* 1901 Pucker, Karoline, Hebamme. Oesterhaus, August, Ziegler. Plaß, Friedrich, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Pucker, Wilhelm, Landwirt; Büker, Arbeiter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* bis 1939 Wilhelm Pucker&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Haustenbeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_6_(Haustenbeck)&amp;diff=66771</id>
		<title>Kolonat 6 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-07-25T23:35:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=-&lt;br /&gt;
|Hausnummer=-&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.83947753910, 8.78070068359&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=006 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ehemaliges Kolonat Nr. 6 wurde 1708 gegründet. Die Besitzer Röhrmann trugen den Beinamen „Winkels“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200 ff., S. 75, S. 165&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haustenbeck 006 HSA 263.png|mini|Röhrmann Nr. 6 &amp;quot;Winkels&amp;quot;, 1937/1939, LLB HSA2,63a, Foto: Hans Sprenger]]&lt;br /&gt;
[[Datei:6 Haustenbeck-Röhrmann.jpg|mini|Das ehemalige Kolonat 6 in Haustenbeck war zur Zeit der Aufnahme schon geräumt, 1938, Sammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
Der in der ersten Torbalkeninschrift genannte Erbauer Johann Jobst Conrad Röhrmann („Jobst Konradt Rörmann“) wurde am 3.12.1732 in Haustenbeck geboren. Am 16. November 1758 heiratete er Catharine Marie Louise Kelle. Er starb am 13. Dezember 1775, seine Frau am 30. Mai 1798.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1769 zählten zum Haushalt des Paares Röhrmann drei Söhnen unter 10 Jahren, eine Tochter unter zehn Jahren und eine verwandte Person. An Vieh besaßen sie zwei Pferde, vier Kühe und eine Ziege.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1450, S. 98f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Jahre später (1776) lebte die Witwe Röhrmann allein mit zwei Söhnen und zwei Töchter und einem Knecht(?) auf der Stätte. An Vieh besaß sie vier Kühe und ein Rind.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1448, S. 112f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in der zweiten Inschrift genannte Besitzerpaar Christoph Röhrmann (* 2.12.1793, † 19.1.1845) und Sophie Oesterhaus modo Linnemann (* 1.6.1801, † 20.3.1867) hatten das Haus kurz nach ihrer Eheschließung am 7.10.1821 erweitern lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 zählten zum Haushalt der Besitzer Röhrmann ein Sohn, eine Tochter und ein Dienstbote. Auf dem Kolonat lebte ebenfalls das Leibzüchterpaar mit eine Tochter.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als der Anerbe Simon Friedrich Christoph 1852 mit 23 Jahren verstarb, ließen die Eltern ihren nächstältesten Sohn Friedrich Ludwig Konrad als Anerben eintragen.&amp;lt;ref&amp;gt;L 108 A Nr. 153, S. 138.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der verehelichte sich 1857 mit Sophie Caroline Haase von [[ Kolonat 11 (Haustenbeck)|Nr. 11 in Haustenbeck]] und übernahm anschließend das elterliche Kolonat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fachwerkhaus diente der Familie Röhrmann bis 1930 als Wohnhaus. Dann wurde nebenan ein massives Steinhaus (s. Foto, linker Bildrand) gebaut. Das alte Fachwerkhaus diente ab da nur noch als Viehstall oder Scheune.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzter Besitzer war Wilhelm Röhrmann, der am 6.4.1938 mit Famile auf einen Hof nach Mose in der Umgebung von Magdeburg verzog.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript; Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Fachwerkhaus von 1758, 1822 umgebaut oder erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildbeschreibung Sprenger: &amp;quot;An der Sandstraße.&lt;br /&gt;
Kolonat gegründet 1708. Das Bild zeigt das zur Zeit älteste Wohnhaus in Haustenbeck. Es wurde, nachdem der Winkelbauer ein neues Wohnhaus gebaut hatte, aber nur noch zu Wirtschaftszwecken benutzt.&lt;br /&gt;
Besitzer umgesiedelt nach Mose bei Magdeburg.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Lippische Landesbibliothek Album Hans Sprenger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vierständerbau von 1758 mit vermutlich später angefügten Abseiten, Gebäude 1822 am Wirtschaftsgiebel verlängert (2. Inschrift). Rechts vom Dielentor Stallabseite mit langer Fußstrebe und früherer Stalltür, links zwei Fenster der Stube. Schlichtes Fachwerk, vermutlich noch mit Lehmausfachung, Brettergiebel. Gebäude nach 1939 verschwunden, Hausstätte heute wüst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Im Torbogen befanden sich zwei Inschriften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Johann Jobst Konrath Rörmann hat dieses Haus bauen lassen“&lt;br /&gt;
Anno 1758 M. Prasse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Christoph Röhrmann und Sophie Oesterhaus die haben dies vorbauen lassen“&lt;br /&gt;
M. Conrad Jüsken, 13. Juni 1822&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1758 Johann Jobst Conrad Röhrmann (* 3.12.1732, † 13.12.1775)  16.11.1758 oo  Catharine Marie Louise Kelle&lt;br /&gt;
* 1821 Christoph Röhrmann (* 2.12.1793, † 19.1.1845) 7.10.1821 oo  Sophie Oesterhaus&lt;br /&gt;
* * 1857 Friedrich Ludwig Konrad Röhrmann  1857 oo  Sophie Caroline Hanne Charlott Haase, Haustenbeck Nr. 11 (* 22.11.1838)&lt;br /&gt;
* 1901 Röhrmann, Wilhelm, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Röhrmann, Wilhelm, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1938 Wilhelm Röhrmann&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Haustenbeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_196_(Haustenbeck)&amp;diff=66678</id>
		<title>Kolonat 196 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-07-25T17:25:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.8357, 8.77547&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das erste Mühlegebäude wurde im Jahr 1661 gebaut. Später war die Mühle als „Poppen Mühle“ bekannt und zählte zunächst mit zum [[Kolonat 114 (Haustenbeck)|Kolonat Nr. 114]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:196 Haustenbeck Mühle 1928.jpg|mini|Die ehemalige Mühle in Haustenbeck mit der Eigentümerin Witwe Marie Poppe (links) und dem zeitigen Pächter Ernst Poppe (rechts), Gebäude von 1841, ca. 1928, Sammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde erst nach Errichtung des Dammes über den Haustenbach gebaut. &lt;br /&gt;
Es war eine landesherrliche Mühle, die bis zum Jahr 1765 auf immer für einen bestimmten Zeitraum an den jeweiligen Interessenten verpachtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Kolonatsnummer hatte sie damals noch nicht. Später gehörte sie als „Poppen Mühle“ zum Kolonat Nr. 114. Die eigene Hausnummer 196 wurde erst vergeben, nachdem das Mühlengebäude um 1910 in private Hände verkauft worden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1765 übernahm Ernst Henrich Poppe den so genannten Präsidentenhof ([[Kolonat 114 (Haustenbeck)|Kolonat Nr. 114]]) mit Krug und Mühle in Erbpacht. Die dann folgenden Müller waren ausschließlich Angestellte der Familie Poppe.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Wilhelm Poppe (* 1815, Sohn von Hermann Christoph P.) ist Anerbe und übernimmt mit seiner Eheschließung Krug und Mühle.&amp;lt;ref&amp;gt;L 108 A Nr. 144, S. 84-87&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1841 ließ (Friedrich) Wilhelm Poppe das Mühlengebäude neu errichten. Wilhelm Poppe (* 1815) hatte am 30.9.1840 Anna Maria Katharina Salome Steneberg aus Stukenbrock (* 1820. + 1853) geheiratet, Tochter des dortigen Papiermeisters.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mühle befand sich bis ca. 1910 im Eigentum der Landesherrschaft. Anschließend wurde sie von Friedrich Poppe von [[Kolonat 114 (Haustenbeck)|Nr. 114 in Haustenbeck]] angekauft. Der Pächter Ernst Poppe (Foto von ca. 1928) stammte von Poppen Mühle in Taubenteich.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Mühlengebäude wurde nun mit der eigenen Kolonatsnummer 196 geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzter Eigentümer bzw. letzte Eigentümerin war Witwe Marie Poppe, geb. Rotenroth (s. Foto). Der letzte Müller war Bernhard Rhode.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1939 wurde die letzte Besitzerin (Marie?) Poppe nach Wellentrup in Lippe umgesiedelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}, S. 54 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Gebäude existiert nicht mehr.&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Erläuterung zum Bild: &lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Müller Bernhard Rohde fertigt seine Kundschaft ab.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Lippische Landesbibliothek Album Hans Sprenger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:HAU MU HSA 246.jpg|mini|Vor der Mühle, 1937/1939, LLB HSA 2,46, Foto: Hans Sprenger]]&lt;br /&gt;
Kleines, eingeschossiges Fachwerkgebäude einer Wassermühle von 1841, giebelständig am westlichen Abhang des Mühlendamms gelegen. Mitteleingang, zwei seitliche Gefache mit hölzernen Brüstungstafeln mit Kerbschnitt-Inschriften, die Erbauer und Baujahr sowie den Zimmermeister (M. C. Sander) und den Zweck des Gebäudes (Korn-, Graupen- und Grützemühle) nennen. Gebäude nach 1939 verschwunden, Stätte heute wüst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
KOMMT DOCH LIEBEN&lt;br /&gt;
LEUT HEREIN, HIER MALT&lt;br /&gt;
MAN EUR KORN RECHT&lt;br /&gt;
FEIN, BRINGT NUR VIEL&lt;br /&gt;
VON IEDER ART, ICH&lt;br /&gt;
MACHS EUCH NETT ICH&lt;br /&gt;
MACHS EUCH ZART&lt;br /&gt;
WILHELM POPPE U AN&lt;br /&gt;
NAMARIA POPPEN G B&lt;br /&gt;
N ST.HABEN DIESE MÜH&lt;br /&gt;
LE B.LASSEN D 12. ...(IN?) [=Juni?] 18[41]	 	&lt;br /&gt;
[[Datei:HAU MU HSA 246b.jpg|mini|Eine von zwei Tafeln vor der Mühle, 1937/1939, LLB HSA 2,46b, Foto: Hans Sprenger.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUCH GRAUP UND&lt;br /&gt;
GRÜTZ WIR HIER&lt;br /&gt;
GEMACHT, DRAUF&lt;br /&gt;
HATTEN WIR BEIM&lt;br /&gt;
BAUN BEDACHT&lt;br /&gt;
ICH MACHE ALLES&lt;br /&gt;
ZART UND FEIN,&lt;br /&gt;
FLINK &amp;amp; EHRLICH&lt;br /&gt;
SOLL DER MÜLLER&lt;br /&gt;
SEIN&lt;br /&gt;
M. C. SANDER.&lt;br /&gt;
[[Datei:HAU MU HSA 246a.jpg|mini|Eine von zwei Tafeln vor der Mühle, 1937/1939, LLB HSA 2,46a, Foto: Hans Sprenger.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1765 Ernst Henrich Poppe (Haustenbeck Nr. 114, Erbpächter)&lt;br /&gt;
* 1840 Wilhelm Poppe (Haustenbeck Nr. 114, Erbpächter)  ⚭  1840  Anna Maria Katharina Salome Steneberg aus Stukenbrock (* 1820, † 1853)&lt;br /&gt;
* 1901 Fritz Poppe, Landwirt und Müller&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 208.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Pächter)&lt;br /&gt;
* 1926 Marie Poppe, Landwirtin und Mühlenbesitzerin&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 675.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Haustenbeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mühle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wassermühle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_66_(Haustenbeck)&amp;diff=66492</id>
		<title>Kolonat 66 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-07-23T16:19:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.83673095700, 8.80950927734&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      066 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Stätte Walter wurde 1787 gegründet. Sie lag in der [[Randsiedlung (Haustenbeck)|Randsiedlung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:66 Haustenbeck-Walter.jpg|mini|Das ehemalige Kolonat 66 in Haustenbeck, bereits mit militärischer Hausnummer 194, 1940, Sammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
Johann Jobst Walter (1749-1816) war seit 1768 war er verheiratet mit Catharine Ilsebein Sprenger (1739-1815) aus Berlebeck. Johann Jobst Walter war Leibzüchter auf der [[Kolonat 35 (Haustenbeck)|Stätte Nr. 35]] in Haustenbeck gewesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26.3.1787 stellte er einen Bauantrag und gründete zusammen mit seiner Frau die Stätte Nr. 66 in Haustenbeck.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kolon Walter bezog 1791 für 25 Reichstaler Dachziegel vom Ziegelofen in Oesterholz, kann aber nicht zahlen. Im Jahr 1792 werden ihm deswegen  eine Kuh und 1 Rind gepfändet.&amp;lt;ref&amp;gt;Kartei Hans Sprenger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits zehn Jahre später (1797) übergab er die Stätte an Johann Henrich Christian Walter (1775-1849).&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henrich Christian Walter heiratete am 26. November 1797 Anne Marie Elisabeth Berkenkamp aus aus dem Kirchspiel Oerlinghausen. Die Ehefrau war im preußischen Teil der Senne aufgewachsen und brachte vor der Eheschließung einen Freibrief des Amtes Sparrenberg bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 war Kolon Walter völlig verschuldet. Als der Untervogt zur Eintreibung der Schulden kommen wollte, hatte Walter das ganze Haus vorher geräumt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kartei Hans Sprenger.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Daraufhin wurde die Versteigerung der Stätte angeordnet und am 12. November 1803 wegen hoher Verschuldung ein Konkursverfahren eingeleitet. Ein erster Versteigerungstermin fand am 7. Dezember 1803 statt. Johann Hermann Eikermann von der Stätte Nr. 59 in Haustenbeck war mit 510 Reichstalern Meistbietender, verkauft wurde die Stätte zunächst jedoch noch nicht. Als aber auch beim zweiten Termin am 25. Januar 1804 kein höheres Gebot erzielt wurde, erhielt Johann Hermann Eikermann den Zuschlag. Die 510 Reichstaler musste er in Silbermünzen hinterlegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Hermann Eikermann hatte die Stätte nicht für sich selbst, sondern für seinen ältesten Sohn Johann Henrich erworben. Johann Henrich wurde mit Datum seiner Heirat am 10.8.1809 als Stättebesitzer eingetragen und führte nun den Stättenamen Walter.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1815 errichtete Johann Henrich ein neues Haus auf der Stätte (s. Inschrift).&lt;br /&gt;
Die Stätte blieb bis 1940 im Familienbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 lebte Frau Walter mit vier Söhnen, drei Töchtern (zwei Jungen und zwei Mädchen waren noch keine 14 Jahre alt) und einem Dienstboten auf der Stätte.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 210.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Auflösung des Dorfes wurde das Haus Nr. 66 wie die anderen Häuser der [[Randsiedlung (Haustenbeck)|Randsiedlung]]  noch nicht sofort geräumt. Die Besitzer konnten ihre Häuser vorübergehend weiterhin bewohnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Fachwerkbau mit Ziegelsteinfüllung und seitlichem Anbau&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
JOHANN HENRICH EIKERMANN UND WILHELMINE KALKREUTERS HABEN DIESES&lt;br /&gt;
VORGEBAUTE HAUS BAUEN LASSEN DEN 17. JULI 1815&lt;br /&gt;
HERR LEHRE MICH TUN NACH DEINEM WOHLGEFALLEN DEIN GUTER GEIST FÜHRE MICH AUF EBNER BAHN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschrift: Heinz Wiemann, 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1787 Johann Jobst Walter (1749-1816)  1768 oo   Catharine Ilsebein Sprenger (1739-1815)&lt;br /&gt;
Übergabe an:&lt;br /&gt;
* Johann Henrich Christian Walter (1775-1849)  1797 oo  Anne Marie Elisabeth Berkenkamp aus der Heeper Senne (1775-1829)&lt;br /&gt;
* 1804 Verkauf wegen Konkurs an:&lt;br /&gt;
Johann Hermann Eikermann, Kolon Nr. 59  23.6.1799 II oo  Anna Marie Elisabeth Ellermann&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbücher Oerlinghausen und Haustenbeck.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1809 Johann Henrich Walter, geb. Eikermann (* 1778, Sohn von Johann Henrich Eikermann Nr. 59, † 1828) 1809 oo  Wilhelmine Justine Kalkreuter von Haustenbeck Nr. 73 (1781-1849)&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbücher Oerlinghausen und Haustenbeck.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1840 Hermann Adolph Walter (* 1814, Sohn von Johann Henrich  1840  Anna Marie Luise Voß, Schlangen)&amp;lt;ref&amp;gt;P 1 A Nr. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Friedrich Adolph Gottlieb (* 1841, Sohn von Hermann Adolph  1868 oo  Wilhelmine Karoline Henriette Leimenkühler, Haustenbeck Nr. 29 (* 1841)&amp;lt;ref&amp;gt;P 1 A Nr. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1901 Walter, Gottlieb, Landwirth.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Walter, August, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1940 August Walter (* 1876)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Haustenbeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_66_(Haustenbeck)&amp;diff=66490</id>
		<title>Kolonat 66 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-07-23T16:03:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.83673095700, 8.80950927734&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      066 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Stätte Walter wurde 1787 gegründet. Sie lag in der [[Randsiedlung (Haustenbeck)|Randsiedlung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:66 Haustenbeck-Walter.jpg|mini|Das ehemalige Kolonat 66 in Haustenbeck, bereits mit militärischer Hausnummer 194, 1940, Sammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
Johann Jobst Walter (1749-1816) war seit 1768 war er verheiratet mit Catharine Ilsebein Sprenger (1739-1815) aus Berlebeck. Johann Jobst Walter war zunächst Colon, später Leibzüchter auf der [[Kolonat 35 (Haustenbeck)|Stätte Nr. 35]] in Haustenbeck gewesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26.3.1787 stellte er einen Bauantrag und gründete zusammen mit seiner Frau die Stätte Nr. 66 in Haustenbeck.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kolon Walter bezog 1791 für 25 Reichstaler Dachziegel vom Ziegelofen in Oesterholz, kann aber nicht zahlen. Im Jahr 1792 werden ihm deswegen  eine Kuh und 1 Rind gepfändet.&amp;lt;ref&amp;gt;Kartei Hans Sprenger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits zehn Jahre später (1797) übergab er die Stätte an Johann Henrich Christian Walter (1775-1849).&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henrich Christian Walter heiratete am 26. November 1797 Anne Marie Elisabeth Berkenkamp aus aus dem Kirchspiel Oerlinghausen. Die Ehefrau war im preußischen Teil der Senne aufgewachsen und brachte vor der Eheschließung einen Freibrief des Amtes Sparrenberg bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 war Kolon Walter völlig verschuldet. Als der Untervogt zur Eintreibung der Schulden kommen wollte, hatte Walter das ganze Haus vorher geräumt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kartei Hans Sprenger.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Daraufhin wurde die Versteigerung der Stätte angeordnet und am 12. November 1803 wegen hoher Verschuldung ein Konkursverfahren eingeleitet. Ein erster Versteigerungstermin fand am 7. Dezember 1803 statt. Johann Hermann Eikermann von der Stätte Nr. 59 in Haustenbeck war mit 510 Reichstalern Meistbietender, verkauft wurde die Stätte zunächst jedoch noch nicht. Als aber auch beim zweiten Termin am 25. Januar 1804 kein höheres Gebot erzielt wurde, erhielt Johann Hermann Eikermann den Zuschlag. Die 510 Reichstaler musste er in Silbermünzen hinterlegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Hermann Eikermann hatte die Stätte nicht für sich selbst, sondern für seinen ältesten Sohn Johann Henrich erworben. Johann Henrich wurde mit Datum seiner Heirat am 10.8.1809 als Stättebesitzer eingetragen und führte nun den Stättenamen Walter.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1815 errichtete Johann Henrich ein neues Haus auf der Stätte (s. Inschrift).&lt;br /&gt;
Die Stätte blieb bis 1940 im Familienbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 lebte Frau Walter mit vier Söhnen, drei Töchtern (zwei Jungen und zwei Mädchen waren noch keine 14 Jahre alt) und einem Dienstboten auf der Stätte.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 210.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Auflösung des Dorfes wurde das Haus Nr. 66 wie die anderen Häuser der [[Randsiedlung (Haustenbeck)|Randsiedlung]]  noch nicht sofort geräumt. Die Besitzer konnten ihre Häuser vorübergehend weiterhin bewohnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Fachwerkbau mit Ziegelsteinfüllung und seitlichem Anbau&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
JOHANN HENRICH EIKERMANN UND WILHELMINE KALKREUTERS HABEN DIESES&lt;br /&gt;
VORGEBAUTE HAUS BAUEN LASSEN DEN 17. JULI 1815&lt;br /&gt;
HERR LEHRE MICH TUN NACH DEINEM WOHLGEFALLEN DEIN GUTER GEIST FÜHRE MICH AUF EBNER BAHN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschrift: Heinz Wiemann, 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1787 Johann Jobst Walter (1749-1816)  1768 oo   Catharine Ilsebein Sprenger (1739-1815)&lt;br /&gt;
Übergabe an:&lt;br /&gt;
* Johann Henrich Christian Walter (1775-1849)  1797 oo  Anne Marie Elisabeth Berkenkamp aus der Heeper Senne (1775-1829)&lt;br /&gt;
* 1804 Verkauf wegen Konkurs an:&lt;br /&gt;
Johann Hermann Eikermann, Kolon Nr. 59  23.6.1799 II oo  Anna Marie Elisabeth Ellermann&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbücher Oerlinghausen und Haustenbeck.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1809 Johann Henrich Walter, geb. Eikermann (* 1778, Sohn von Johann Henrich Eikermann Nr. 59, † 1828) 1809 oo  Wilhelmine Justine Kalkreuter von Haustenbeck Nr. 73 (1781-1849)&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbücher Oerlinghausen und Haustenbeck.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1840 Hermann Adolph Walter (* 1814, Sohn von Johann Henrich  1840  Anna Marie Luise Voß, Schlangen)&amp;lt;ref&amp;gt;P 1 A Nr. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Friedrich Adolph Gottlieb (* 1841, Sohn von Hermann Adolph  1868 oo  Wilhelmine Karoline Henriette Leimenkühler, Haustenbeck Nr. 29 (* 1841)&amp;lt;ref&amp;gt;P 1 A Nr. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1901 Walter, Gottlieb, Landwirth.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Walter, August, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1940 August Walter (* 1876)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Haustenbeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_66_(Haustenbeck)&amp;diff=66489</id>
		<title>Kolonat 66 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-07-23T16:02:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.83673095700, 8.80950927734&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      066 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Stätte Walter wurde 1787 gegründet. Sie lag in der [[Randsiedlung (Haustenbeck)|Randsiedlung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:66 Haustenbeck-Walter.jpg|mini|Das ehemalige Kolonat 66 in Haustenbeck, bereits mit militärischer Hausnummer 194, 1940, Sammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
Johann Jobst Walter (1749-1816) war seit 1768 war er verheiratet mit Catharine Ilsebein Sprenger (1739-1815) aus Berlebeck. Johann Jobst Walter war zunächst Colon, später Leibzüchter auf der [[Kolonat 35 (Haustenbeck)|Stätte Nr. 35]] in Haustenbeck gewesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26.3.1787 stellte er einen Bauantrag und gründete zusammen mit seiner Frau die Stätte Nr. 66 in Haustenbeck.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kolon Walter bezog 1791 für 25 Reichstaler Dachziegel vom Ziegelofen in Oesterholz, kann aber nicht zahlen. Im Jahr 1792 werden ihm deswegen  eine Kuh und 1 Rind gepfändet.&amp;lt;ref&amp;gt;Kartei Sprenger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits zehn Jahre später (1797) übergab er die Stätte an Johann Henrich Christian Walter (1775-1849).&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henrich Christian Walter heiratete am 26. November 1797 Anne Marie Elisabeth Berkenkamp aus aus dem Kirchspiel Oerlinghausen. Die Ehefrau war im preußischen Teil der Senne aufgewachsen und brachte vor der Eheschließung einen Freibrief des Amtes Sparrenberg bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 war Kolon Walter völlig verschuldet. Als der Untervogt zur Eintreibung der Schulden kommen wollte, hatte Walter das ganze Haus vorher geräumt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kartei Sprenger.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Daraufhin wurde die Versteigerung der Stätte angeordnet und am 12. November 1803 wegen hoher Verschuldung ein Konkursverfahren eingeleitet. Ein erster Versteigerungstermin fand am 7. Dezember 1803 statt. Johann Hermann Eikermann von der Stätte Nr. 59 in Haustenbeck war mit 510 Reichstalern Meistbietender, verkauft wurde die Stätte zunächst jedoch noch nicht. Als aber auch beim zweiten Termin am 25. Januar 1804 kein höheres Gebot erzielt wurde, erhielt Johann Hermann Eikermann den Zuschlag. Die 510 Reichstaler musste er in Silbermünzen hinterlegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Hermann Eikermann hatte die Stätte nicht für sich selbst, sondern für seinen ältesten Sohn Johann Henrich erworben. Johann Henrich wurde mit Datum seiner Heirat am 10.8.1809 als Stättebesitzer eingetragen und führte nun den Stättenamen Walter.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1815 errichtete Johann Henrich ein neues Haus auf der Stätte (s. Inschrift).&lt;br /&gt;
Die Stätte blieb bis 1940 im Familienbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 lebte Frau Walter mit vier Söhnen, drei Töchtern (zwei Jungen und zwei Mädchen waren noch keine 14 Jahre alt) und einem Dienstboten auf der Stätte.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 210.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Auflösung des Dorfes wurde das Haus Nr. 66 wie die anderen Häuser der [[Randsiedlung (Haustenbeck)|Randsiedlung]]  noch nicht sofort geräumt. Die Besitzer konnten ihre Häuser vorübergehend weiterhin bewohnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Fachwerkbau mit Ziegelsteinfüllung und seitlichem Anbau&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
JOHANN HENRICH EIKERMANN UND WILHELMINE KALKREUTERS HABEN DIESES&lt;br /&gt;
VORGEBAUTE HAUS BAUEN LASSEN DEN 17. JULI 1815&lt;br /&gt;
HERR LEHRE MICH TUN NACH DEINEM WOHLGEFALLEN DEIN GUTER GEIST FÜHRE MICH AUF EBNER BAHN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschrift: Heinz Wiemann, 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1787 Johann Jobst Walter (1749-1816)  1768 oo   Catharine Ilsebein Sprenger (1739-1815)&lt;br /&gt;
Übergabe an:&lt;br /&gt;
* Johann Henrich Christian Walter (1775-1849)  1797 oo  Anne Marie Elisabeth Berkenkamp aus der Heeper Senne (1775-1829)&lt;br /&gt;
* 1804 Verkauf wegen Konkurs an:&lt;br /&gt;
Johann Hermann Eikermann, Kolon Nr. 59  23.6.1799 II oo  Anna Marie Elisabeth Ellermann&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbücher Oerlinghausen und Haustenbeck.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1809 Johann Henrich Walter, geb. Eikermann (* 1778, Sohn von Johann Henrich Eikermann Nr. 59, † 1828) 1809 oo  Wilhelmine Justine Kalkreuter von Haustenbeck Nr. 73 (1781-1849)&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbücher Oerlinghausen und Haustenbeck.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1840 Hermann Adolph Walter (* 1814, Sohn von Johann Henrich  1840  Anna Marie Luise Voß, Schlangen)&amp;lt;ref&amp;gt;P 1 A Nr. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Friedrich Adolph Gottlieb (* 1841, Sohn von Hermann Adolph  1868 oo  Wilhelmine Karoline Henriette Leimenkühler, Haustenbeck Nr. 29 (* 1841)&amp;lt;ref&amp;gt;P 1 A Nr. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1901 Walter, Gottlieb, Landwirth.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Walter, August, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1940 August Walter (* 1876)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Haustenbeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<title>Kolonat 196 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-07-22T22:14:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.8357, 8.77547&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das erste Mühlegebäude wurde im Jahr 1661 gebaut. Später war die Mühle als „Poppen Mühle“ bekannt und zählte zunächst mit zum [[Kolonat 114 (Haustenbeck)|Kolonat Nr. 114]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:196 Haustenbeck Mühle 1928.jpg|mini|Die ehemalige Mühle in Haustenbeck mit der Eigentümerin Witwe Marie Poppe (links) und dem zeitigen Pächter Ernst Poppe (rechts), Gebäude von 1841, ca. 1928, Sammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde erst nach Errichtung des Dammes über den Haustenbach gebaut. &lt;br /&gt;
Es war eine landesherrliche Mühle, die bis zum Jahr 1765 auf immer für einen bestimmten Zeitraum an den jeweiligen Interessenten verpachtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Kolonatsnummer hatte sie damals noch nicht. Später gehörte sie als „Poppen Mühle“ zum Kolonat Nr. 114. Die eigene Hausnummer 196 wurde erst vergeben, nachdem das Mühlengebäude um 1910 in private Hände verkauft worden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1765 übernahm Ernst Henrich Poppe den so genannten Präsidentenhof ([[Kolonat 114 (Haustenbeck)|Kolonat Nr. 114]]) mit Krug und Mühle in Erbpacht. Die dann folgenden Müller waren ausschließlich Angestellte der Familie Poppe.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1841 ließ Wilhelm Poppe das Mühlengebäude neu errichten. Wilhelm Poppe (* 1815) hatte am 30.9.1840 Anna Maria Katharina Salome Steneberg aus Stukenbrock (* 1820. + 1853) geheiratet, Tochter des dortigen Papiermeisters.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mühle befand sich bis ca. 1910 im Eigentum der Landesherrschaft. Anschließend wurde sie von Friedrich Poppe von [[Kolonat 114 (Haustenbeck)|Nr. 114 in Haustenbeck]] angekauft. Der Pächter Ernst Poppe (Foto von ca. 1928) stammte von Poppen Mühle in Taubenteich.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Mühlengebäude wurde nun mit der eigenen Kolonatsnummer 196 geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzter Eigentümer bzw. letzte Eigentümerin war Witwe Marie Poppe, geb. Rotenroth (s. Foto). Der letzte Müller war Bernhard Rhode.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1939 wurde die letzte Besitzerin (Marie?) Poppe nach Wellentrup in Lippe umgesiedelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}, S. 54 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Gebäude existiert nicht mehr.&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Erläuterung zum Bild: &lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Müller Bernhard Rohde fertigt seine Kundschaft ab.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Lippische Landesbibliothek Album Hans Sprenger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:HAU MU HSA 246.jpg|mini|Vor der Mühle, 1937/1939, LLB HSA 2,46, Foto: Hans Sprenger]]&lt;br /&gt;
Kleines, eingeschossiges Fachwerkgebäude einer Wassermühle von 1841, giebelständig am westlichen Abhang des Mühlendamms gelegen. Mitteleingang, zwei seitliche Gefache mit hölzernen Brüstungstafeln mit Kerbschnitt-Inschriften, die Erbauer und Baujahr sowie den Zimmermeister (M. C. Sander) und den Zweck des Gebäudes (Korn-, Graupen- und Grützemühle) nennen. Gebäude nach 1939 verschwunden, Stätte heute wüst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
KOMMT DOCH LIEBEN&lt;br /&gt;
LEUT HEREIN, HIER MALT&lt;br /&gt;
MAN EUR KORN RECHT&lt;br /&gt;
FEIN, BRINGT NUR VIEL&lt;br /&gt;
VON IEDER ART, ICH&lt;br /&gt;
MACHS EUCH NETT ICH&lt;br /&gt;
MACHS EUCH ZART&lt;br /&gt;
WILHELM POPPE U AN&lt;br /&gt;
NAMARIA POPPEN G B&lt;br /&gt;
N ST.HABEN DIESE MÜH&lt;br /&gt;
LE B.LASSEN D 12. ...(IN?) [=Juni?] 18[41]	 	&lt;br /&gt;
[[Datei:HAU MU HSA 246b.jpg|mini|Eine von zwei Tafeln vor der Mühle, 1937/1939, LLB HSA 2,46b, Foto: Hans Sprenger.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUCH GRAUP UND&lt;br /&gt;
GRÜTZ WIR HIER&lt;br /&gt;
GEMACHT, DRAUF&lt;br /&gt;
HATTEN WIR BEIM&lt;br /&gt;
BAUN BEDACHT&lt;br /&gt;
ICH MACHE ALLES&lt;br /&gt;
ZART UND FEIN,&lt;br /&gt;
FLINK &amp;amp; EHRLICH&lt;br /&gt;
SOLL DER MÜLLER&lt;br /&gt;
SEIN&lt;br /&gt;
M. C. SANDER.&lt;br /&gt;
[[Datei:HAU MU HSA 246a.jpg|mini|Eine von zwei Tafeln vor der Mühle, 1937/1939, LLB HSA 2,46a, Foto: Hans Sprenger.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1765 Ernst Henrich Poppe (Haustenbeck Nr. 114, Erbpächter)&lt;br /&gt;
* 1840 Wilhelm Poppe (Haustenbeck Nr. 114, Erbpächter)  ⚭  1840  Anna Maria Katharina Salome Steneberg aus Stukenbrock (* 1820, † 1853)&lt;br /&gt;
* 1901 Fritz Poppe, Landwirt und Müller&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 208.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Pächter)&lt;br /&gt;
* 1926 Marie Poppe, Landwirtin und Mühlenbesitzerin&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 675.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Haustenbeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mühle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wassermühle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_196_(Haustenbeck)&amp;diff=66386</id>
		<title>Kolonat 196 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-07-22T22:10:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.8357, 8.77547&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das erste Mühlegebäude wurde im Jahr 1661 gebaut. Später war die Mühle als „Poppen Mühle“ bekannt und zählte zunächst mit zum [[Kolonat 114 (Haustenbeck)|Kolonat Nr. 114]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:196 Haustenbeck Mühle 1928.jpg|mini|Die ehemalige Mühle in Haustenbeck mit der Eigentümerin Witwe Marie Poppe (links) und dem zeitigen Pächter Ernst Poppe (rechts), Gebäude von 1841, ca. 1928, Sammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde erst nach Errichtung des Dammes über den Haustenbach gebaut. &lt;br /&gt;
Es war eine landesherrliche Mühle, die bis zum Jahr 1765 auf immer für einen bestimmten Zeitraum an den jeweiligen Interessenten verpachtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Kolonatsnummer hatte sie damals noch nicht. Später gehörte sie als „Poppen Mühle“ zum Kolonat Nr. 114. Die eigene Hausnummer 196 wurde erst vergeben, nachdem das Mühlengebäude um 1910 in private Hände verkauft worden war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1765 übernahm Ernst Henrich Poppe den so genannten Präsidentenhof ([[Kolonat 114 (Haustenbeck)|Kolonat Nr. 114]]) mit Krug und Mühle in Erbpacht. Die dann folgenden Müller waren ausschließlich Angestellte der Familie Poppe.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1841 ließ Wilhelm Poppe das Mühlengebäude neu errichten. Wilhelm Poppe (* 1815) hatte am 30.9.1840 Anna Maria Katharina Salome Steneberg aus Stukenbrock (* 1820. + 1853) geheiratet, Tochter des dortigen Papiermeisters.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mühle befand sich bis ca. 1910 im Eigentum der Landesherrschaft. Anschließend wurde sie von Friedrich Poppe von [[Kolonat 114 (Haustenbeck)|Nr. 114 in Haustenbeck]] angekauft. Der Pächter Ernst Poppe (Foto von ca. 1928) stammte von Poppen Mühle in Taubenteich.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Mühlengebäude wurde nun mit der eigenen Kolonatsnummer 196 geführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzter Eigentümer bzw. letzte Eigentümerin war Witwe Marie Poppe, geb. Rotenroth (s. Foto). Der letzte Müller war Bernhard Rhode.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1939 wurde die letzte Besitzerin (Marie?) Poppe nach Wellentrup in Lippe umgesiedelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}, S. 54 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Gebäude existiert nicht mehr.&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Erläuterung zum Bild: &lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Müller Bernhard Rohde fertigt seine Kundschaft ab.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Lippische Landesbibliothek Album Hans Sprenger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:HAU MU HSA 246.jpg|mini|Vor der Mühle, 1937/1939, LLB HSA 2,46, Foto: Hans Sprenger]]&lt;br /&gt;
Kleines, eingeschossiges Fachwerkgebäude einer Wassermühle von 1841, giebelständig am westlichen Abhang des Mühlendamms gelegen. Mitteleingang, zwei seitliche Gefache mit hölzernen Brüstungstafeln mit Kerbschnitt-Inschriften, die Erbauer und Baujahr sowie den Zimmermeister (M. C. Sander) und den Zweck des Gebäudes (Korn-, Graupen- und Grützemühle) nennen. Gebäude nach 1939 verschwunden, Stätte heute wüst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
KOMMT DOCH LIEBEN&lt;br /&gt;
LEUT HEREIN, HIER MALT&lt;br /&gt;
MAN EUR KORN RECHT&lt;br /&gt;
FEIN, BRINGT NUR VIEL&lt;br /&gt;
VON IEDER ART, ICH&lt;br /&gt;
MACHS EUCH NETT ICH&lt;br /&gt;
MACHS EUCH ZART&lt;br /&gt;
WILHELM POPPE U AN&lt;br /&gt;
NAMARIA POPPEN G B&lt;br /&gt;
N ST.HABEN DIESE MÜH&lt;br /&gt;
LE B.LASSEN D 12. ...(IN?) [=Juni?] 18[41]	 	&lt;br /&gt;
[[Datei:HAU MU HSA 246b.jpg|mini|Eine von zwei Tafeln vor der Mühle, 1937/1939, LLB HSA 2,46b, Foto: Hans Sprenger.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AUCH GRAUP UND&lt;br /&gt;
GRÜTZ WIR HIER&lt;br /&gt;
GEMACHT, DRAUF&lt;br /&gt;
HATTEN WIR BEIM&lt;br /&gt;
BAUN BEDACHT&lt;br /&gt;
ICH MACHE ALLES&lt;br /&gt;
ZART UND FEIN,&lt;br /&gt;
FLINK &amp;amp; EHRLICH&lt;br /&gt;
SOLL DER MÜLLER&lt;br /&gt;
SEIN&lt;br /&gt;
M. C. SANDER.&lt;br /&gt;
[[Datei:HAU MU HSA 246a.jpg|mini|Eine von zwei Tafeln vor der Mühle, 1937/1939, LLB HSA 2,46a, Foto: Hans Sprenger.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Haustenbeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mühle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wassermühle]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:196_Haustenbeck_M%C3%BChle_1928.jpg&amp;diff=66385</id>
		<title>Datei:196 Haustenbeck Mühle 1928.jpg</title>
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		<updated>2026-07-22T22:07:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die ehemalige Mühle in Haustenbeck mit der Eigentümerin Witwe Marie Poppe (links) und dem zeitigen Pächter Ernst Poppe (rechts), Gebäude von 1841, ca. 1928, Sammlung Walter Göbel.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_5_(Haustenbeck)&amp;diff=66312</id>
		<title>Kolonat 5 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-07-21T23:59:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.83587646480, 8.77331542969&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      005 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das ehemalige Kolonat Nr. 5 wurde im Jahr 1660 von Hans Brade gegründet und unter dem Stättenamen Hunkenhof geführt, zuletzt unter Wille.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 76, 200 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:5 Haustenbeck Hunkenhof 1927.jpg|mini|Das ehemalige Kolonat Hunkenhof, Haustenbeck Nr. 5, 1927, Sammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:5 Haustenbeck Hunkenhof 1932.jpg|mini|Das ehemalige Kolonat Hunkenhof, Haustenbeck Nr. 5, 1932, Sammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Brade (+ 1678), der Gründer der Stätte, stammte aus Berlebeck. Er war der zweite Siedler in Haustenbeck. &amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, Siehe S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Hausnummer hatte die Stätte damals noch nicht. Die Nummer trug sie erst seit etwa 1790.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stätte erbte später Maria Agneta Brade (1671-1737). Sie heiratete um 1702 Jürgen Huneke (* 1671-1715). Nach ihm wurde die Stätte anschließend Hunkenhof genannt. Zusätzlich trug sie den Beinamen Schäfer (auch „Scheiper“), z.B. Hunkenhof dictus Schäfer.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Beiname Schäfer wird in zahlreichen Kirchenbucheinträgen aufgeführt; siehe auch {{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Gerd Hunkenhof (* um 1703) übernahm die elterliche Stätte mit seiner Eheschließung im Jahr 1726, nachdem sein Bruder, der Anerbe Arend Henrich sie ihm abgetreten hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;L 108 A Nr. 136, Bl. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1769 lebte das Ehepaar Hunkenhof mit zwei Söhnen auf der Stätte. Sie besaßen ein Pferd und drei Kühe. Das Leibzüchterpaar lebte allein und besaß zwei Kühe.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1450, S. 98f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1776 wurden mit Johann Friedrich „Hunkenhof“ und seiner Frau wieder zwei Söhne registriert. An Vieh besaßen sie nun drei Kühe und drei Rinder. Die Leibzüchterin war nun allein, besaß eine Kuh und betrieb Spinnerei.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1448, S. 112f.&amp;lt;/ref&amp;gt; die zweite im jahr 1769 noch gezählte Kuh war wohl mit dem Tod des Mannes an die Stätte zurückgefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Neubau von 1803 soll es sich überwiegend um eine Vergrößerung der alten bestehende Stätte gehandelt haben, bei der das noch brauchbare Material Verwendung fand. Der in der Inschrift angegebene Simon Jobst Hunkenhof (1754-1814) hatte am 22. Juni 1794 in zweiter Ehe Anne Marie Catharine Elisabeth Schluer (* 1764-1816) aus Heidenoldendorf geheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 wurden außer dem Besitzerpaar Hunkenhof ein Sohn, drei Töchter und ein Dienstbote verzeichnet. Alle Kinder waren unter 14 Jahren. Leibzüchter lebten keine auf der Stätte, aber eine Einliegerfamilie: Friedrich Kehne und seine Frau hatten einen Sohn unter 14 Jahren.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stätte blieb bis zum Jahr 1935 in Besitz der Familie Hunkenhof. Der anschließende Eigentümer, Fritz Wille, war ein naher Verwandter der Familie. Er errichtete im Jahr 1935 einen Neubau neben der alten Stätte und brach dann die alte Stätte ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Umsiedlung 1940. Name(n) und neuer Wohnort: Wille, Detmold.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
In zwei übereinander liegenden Torbalken befanden sich zwei Inschriften &amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel, [http://www.nhv-ahnenforschung.de/Torbogen/Orte/haustenbeck.htm Hausinschriften in Haustenbeck]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im oberen Torbalken:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Anno 1704 den 21. Julius hat Jürgen Hunkenhof und Maria Agneta Braden dis Haus bauen lassen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im darunter liegenden Torbalken:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn.&lt;br /&gt;
Simon Jobst Hunkenhof und Annemarie geb. Schlür&lt;br /&gt;
Haben dies Haus bauen lassen&lt;br /&gt;
Den 2. Julius 1803“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1660 Hans Brade († 1678)  oo  &lt;br /&gt;
* um 1702? Marie Agnete Brade (1671-1737)  ca. 1702 oo  Jürgen Hunkenhof&lt;br /&gt;
* 1726 Johann Gerd Hunkenhof (Sohn von Jürgen)  1726 oo  Elisabeth Wächter&lt;br /&gt;
* 1753 Johann Friedrich Hermann Hunkenhof (* 1731, Sohn von Johann Gerd)   24.6.1753 oo  Tilla Cathrina NN&lt;br /&gt;
* 1778 Simon Jobst Hunkenhof (* 1754, Sohn von Joh. Friedrich Hermann, † 1814)  1778 oo  Annemarie Schlür, Heidenoldendorf; II oo 1794  Anne Margrete Ilsabein Biere&lt;br /&gt;
* 1818 Conrad Hunkenhof (Sohn von Simon Jobst)  1818 oo  Wilhelmine Röhrmann, [[Kolonat 6 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 6]];  II oo  1837 Wilhelmine Erpe aus Frommhausen&lt;br /&gt;
* 1859 Friedrich Conrad Hunkenhof (* 1833, Sohn von Conrad)  oo  Sophie Justine Caroline Gärtner, [[Kolonat 53 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 53]]&lt;br /&gt;
* 1901 Hunekenhof, Friedrich, Landwirth. Hunekenhof, Wilhelm, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Hunkenhof, Friedr., Landwirt; Kehne, Bertha, Witwe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1935 Fritz Wille&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Haustenbeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:5_Haustenbeck_Hunkenhof_1932.jpg&amp;diff=66311</id>
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		<updated>2026-07-21T23:20:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das ehemalige Kolonat Hunkenhof, Haustenbeck Nr. 5, 1932, Sammlung Walter Göbel.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<title>Datei:5 Haustenbeck Hunkenhof 1927.jpg</title>
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		<updated>2026-07-21T23:18:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das ehemalige Kolonat Hunkenhof, Haustenbeck Nr. 5, 1927, Sammlung Walter Göbel.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_66_(Haustenbeck)&amp;diff=66254</id>
		<title>Kolonat 66 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-07-21T17:27:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.83673095700, 8.80950927734&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      066 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Stätte Walter wurde 1787 gegründet. Sie lag in der [[Randsiedlung (Haustenbeck)|Randsiedlung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:66 Haustenbeck-Walter.jpg|mini|Das ehemalige Kolonat 66 in Haustenbeck, bereits mit militärischer Hausnummer 194, 1940, Sammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
Johann Jobst Walter (1749-1816) war seit 1768 war er verheiratet mit Catharine Ilsebein Sprenger (1739-1815) aus Berlebeck. &lt;br /&gt;
Jozhann Jobst Walter war zunächst Colon, später Leibzüchter auf der [[Kolonat 35 (Haustenbeck)|Stätte Nr. 35]] in Haustenbeck gewesen. &lt;br /&gt;
Am 26.3.1787 stellte er einen Bauantrag und gründete zusammen mit seiner Frau die Stätte Nr. 66 in Haustenbeck. Bereits zehn Jahre später (1797) übergab er die Stätte an Johann Henrich Christian Walter (1775-1849).&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henrich Christian Walter heiratete am 26. November 1797 Anne Marie Elisabeth Berkenkamp aus aus dem Kirchspiel Oerlinghausen. Die Ehefrau war im preußischen Teil der Senne aufgewachsen und brachte vor der Eheschließung einen Freibrief des Amtes Sparrenberg bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits nach sechs Jahren Bewirtschaftung der Stätte wurde am 12. November 1803 wegen hoher Verschuldung ein Konkursverfahren eingeleitet. Ein erster Versteigerungstermin fand am 7. Dezember 1803 statt. Johann Hermann Eikermann von der Stätte Nr. 59 in Haustenbeck war mit 510 Reichstalern Meistbietender, verkauft wurde die Stätte zunächst jedoch noch nicht. Als aber auch beim zweiten Termin am 25. Januar 1804 kein höheres Gebot erzielt wurde, erhielt Johann Hermann Eikermann den Zuschlag. Die 510 Reichstaler musste er in Silbermünzen hinterlegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Hermann Eikermann hatte die Stätte nicht für sich selbst, sondern für seinen ältesten Sohn Johann Henrich erworben. Johann Henrich wurde mit Datum seiner Heirat am 10.8.1809 als Stättebesitzer eingetragen und führte nun den Stättenamen Walter.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1815 errichtete Johann Henrich ein neues Haus auf der Stätte (s. Inschrift).&lt;br /&gt;
Die Stätte blieb bis 1940 im Familienbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 lebte Frau Walter mit vier Söhnen, drei Töchtern (zwei Jungen und zwei Mädchen waren noch keine 14 Jahre alt) und einem Dienstboten auf der Stätte.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 210.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Auflösung des Dorfes wurde das Haus Nr. 66 wie die anderen Häuser der [[Randsiedlung (Haustenbeck)|Randsiedlung]]  noch nicht sofort geräumt. Die Besitzer konnten ihre Häuser vorübergehend weiterhin bewohnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Fachwerkbau mit Ziegelsteinfüllung und seitlichem Anbau&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
JOHANN HENRICH EIKERMANN UND WILHELMINE KALKREUTERS HABEN DIESES&lt;br /&gt;
VORGEBAUTE HAUS BAUEN LASSEN DEN 17. JULI 1815&lt;br /&gt;
HERR LEHRE MICH TUN NACH DEINEM WOHLGEFALLEN DEIN GUTER GEIST FÜHRE MICH AUF EBNER BAHN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschrift: Heinz Wiemann, 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1787 Johann Jobst Walter (1749-1816)  1768 oo   Catharine Ilsebein Sprenger (1739-1815)&lt;br /&gt;
Übergabe an:&lt;br /&gt;
* Johann Henrich Christian Walter (1775-1849)  1797 oo  Anne Marie Elisabeth Berkenkamp aus der Heeper Senne (1775-1829)&lt;br /&gt;
* 1804 Verkauf wegen Konkurs an:&lt;br /&gt;
Johann Hermann Eikermann, Kolon Nr. 59  23.6.1799 II oo  Anna Marie Elisabeth Ellermann&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbücher Oerlinghausen und Haustenbeck.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1809 Johann Henrich Walter, geb. Eikermann (* 1778, Sohn von Johann Henrich Eikermann Nr. 59, † 1828) 1809 oo  Wilhelmine Justine Kalkreuter von Haustenbeck Nr. 73 (1781-1849)&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbücher Oerlinghausen und Haustenbeck.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1840 Hermann Adolph Walter (* 1814, Sohn von Johann Henrich  1840  Anna Marie Luise Voß, Schlangen)&amp;lt;ref&amp;gt;P 1 A Nr. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Friedrich Adolph Gottlieb (* 1841, Sohn von Hermann Adolph  1868 oo  Wilhelmine Karoline Henriette Leimenkühler, Haustenbeck Nr. 29 (* 1841)&amp;lt;ref&amp;gt;P 1 A Nr. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1901 Walter, Gottlieb, Landwirth.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Walter, August, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1940 August Walter (* 1876)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Haustenbeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_37_(Haustenbeck)&amp;diff=66114</id>
		<title>Kolonat 37 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-07-19T20:12:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.84210205080, 8.78491210938&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      037 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ehemaliges Kolonat Nr. 37.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
*Nr. 37 Bierwirth. — Früher Dreimann. 1769 Philipp Dreimann, daher „Philipps“. &amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 164&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Umsiedlung 1939. Name(n) und neuer Wohnort: Bierwirth, Horn.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
1939: &amp;quot;An der Sandstraße. Eins der schönsten Bauernhäuser. Das einzige Haus in Haustenbeck, das noch den Erntehahn über der Diele trug. &lt;br /&gt;
Besitzer verzogen nach Horn.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Lippische Landesbibliothek Album Hans Sprenger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:HAU 037 HSA 264a.jpg|mini|Bierwirth Nr. 37 (Philipps Stätte), 1937/1939, LLB HSA 2,64a, Foto: Hans Sprenger. ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HAU 037 OWL D75 09754 010.jpg|mini|Hausinschrift Haustenbeck Nr. 37, ca. 1938, LAV OWL D75 09754]]&lt;br /&gt;
Vierständerbau von 1769 mit  beidseitigen Abseiten, rechts Stallabseite, links vom Dielentor Stube mit drei Fenstern, weitere Kammer (?) mit einem Fenster in der Abseite links. Kräftiges Fachwerk mit Backsteinausfachung, lange Fußstrebe im Bereich der linken Abseite, Brettergiebel. Torbogen mit sechszeiliger Inschrift (Kerbschnitt), Köpfe der Torständer mit Stern und Rose als lippischen Landeswappen, über dem Tor hölzerner Erntehahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebäude nach 1939 verschwunden, Stätte heute wüst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
„Allein auf Gott setz dein Vertraun, auf Menschenhölf sollst du nicht trauen.&lt;br /&gt;
Gott ist allein der Glauben helt, sonst Ist kein Glauben mehr in der Welt.&lt;br /&gt;
Johann Herm Philipp Schmaschen und Trina Margareta Schmaschen haben&lt;br /&gt;
dieses Haus bauen lassen“           Anno 1789 den 7. Juni M. Wilhelm Prasse&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel, [http://www.nhv-ahnenforschung.de/Torbogen/Orte/haustenbeck.htm Hausinschriften in Haustenbeck]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1901 Dreimann, Minna, Landwirthin. Walter, Adolf, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Bierwirth, W., Ldw. u. Gastw.; Dreimann, Wilhelm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Haustenbeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_35_(Haustenbeck)&amp;diff=66113</id>
		<title>Kolonat 35 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-07-19T20:09:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.84472656250, 8.79669189453&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      035 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ehemaliges Kolonat Nr. 35.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
*Nr. 35 Walter, auch Scholand genannt. — Gegründet von Jobst Walter 1752. Später Sprenger, der den Namen Walter übernimmt. &amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 79&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Umsiedlung 1943. Name(n) und neuer Wohnort: Walter, Oesterholz.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Eigentümerin hatte sich lange allen Räumungsversuchen widersetzt.&lt;br /&gt;
Die Stätte wurde 1943 zwangsgeräumt.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel, [http://www.nhv-ahnenforschung.de/Torbogen/Orte/haustenbeck.htm Hausinschriften in Haustenbeck]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[Datei:HAU 035 Haustenbeck 035.jpg|mini|Haustenbeck Nr. 35, ca. 1938, Foto: Sammlung Walter Göbel]]&lt;br /&gt;
Dreiständerbau von 1832 mit beidseitigen Stallabseiten mit langen Fußstreben, Brettergiebel. Reich verzierter Torbogen mit dreizeiliger Inschrift, Rose und Stern auf den Köpfen der Torständer. &lt;br /&gt;
Nach 1939 verschwunden, Hausstätte heute wüst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Überlieferte Inschrift:&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel, [http://www.nhv-ahnenforschung.de/Torbogen/Orte/haustenbeck.htm Hausinschriften in Haustenbeck]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hermann Wilhelm Walter und Hanna Louise Walter haben dieses Haus bauen lassen.“&lt;br /&gt;
d. 20. Juni 1832 Chr. Filges&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1901 Walter, Friedrich, Landwirth. Walter, August, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Walter, Minna, Landwirtin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Haustenbeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_66_(Haustenbeck)&amp;diff=65949</id>
		<title>Kolonat 66 (Haustenbeck)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_66_(Haustenbeck)&amp;diff=65949"/>
		<updated>2026-07-19T09:18:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.83673095700, 8.80950927734&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      066 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Stätte Walter wurde 1787 gegründet. Sie lag in der [[Randsiedlung (Haustenbeck)|Randsiedlung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:66 Haustenbeck-Walter.jpg|mini|Das ehemalige Kolonat 66 in Haustenbeck, bereits mit militärischer Hausnummer 194, 1940, Sammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
Johann Jobst Walter (1749-1816) war seit 1768 war er verheiratet mit Catharine Ilsebein Sprenger (1739-1815) aus Berlebeck. &lt;br /&gt;
Jozhann Jobst Walter war zunächst Colon, später Leibzüchter auf der [[Kolonat 35 (Haustenbeck)|Stätte Nr. 35]] in Haustenbeck gewesen. &lt;br /&gt;
Am 26.3.1787 stellte er einen Bauantrag und gründete zusammen mit seiner Frau die Stätte Nr. 66 in Haustenbeck. Bereits zehn Jahre später (1797) übergab er die Stätte an Johann Henrich Christian Walter (1775-1849).&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henrich Christian Walter heiratete am 26. November 1797 Anne Marie Elisabeth Berkenkamp aus aus dem Kirchspiel Oerlinghausen. Die Ehefrau war im preußischen Teil der Senne aufgewachsen und brachte vor der Eheschließung einen Freibrief des Amtes Sparrenberg bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits nach sechs Jahren Bewirtschaftung der Stätte wurde am 12. November 1803 wegen hoher Verschuldung ein Konkursverfahren eingeleitet. Ein erster Versteigerungstermin fand am 7. Dezember 1803 statt. Johann Hermann Eikermann von der Stätte Nr. 59 in Haustenbeck war mit 510 Reichstalern Meistbietender, verkauft wurde die Stätte zunächst jedoch noch nicht. Als aber auch beim zweiten Termin am 25. Januar 1804 kein höheres Gebot erzielt wurde, erhielt Johann Hermann Eikermann den Zuschlag. Die 510 Reichstaler musste er in Silbermünzen hinterlegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Hermann Eikermann hatte die Stätte nicht für sich selbst, sondern für seinen ältesten Sohn Johann Henrich erworben. Johann Henrich wurde mit Datum seiner Heirat am 10.8.1809 als Stättebesitzer eingetragen und führte nun den Stättenamen Walter.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1815 errichtete Johann Henrich ein neues Haus auf der Stätte (s. Inschrift).&lt;br /&gt;
Die Stätte blieb bis 1940 im Familienbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Auflösung des Dorfes wurde das Haus Nr. 66 wie die anderen Häuser der [[Randsiedlung (Haustenbeck)|Randsiedlung]]  noch nicht sofort geräumt. Die Besitzer konnten ihre Häuser vorübergehend weiterhin bewohnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Fachwerkbau mit Ziegelsteinfüllung und seitlichem Anbau&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
JOHANN HENRICH EIKERMANN UND WILHELMINE KALKREUTERS HABEN DIESES&lt;br /&gt;
VORGEBAUTE HAUS BAUEN LASSEN DEN 17. JULI 1815&lt;br /&gt;
HERR LEHRE MICH TUN NACH DEINEM WOHLGEFALLEN DEIN GUTER GEIST FÜHRE MICH AUF EBNER BAHN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschrift: Heinz Wiemann, 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1787 Johann Jobst Walter (1749-1816)  1768 oo   Catharine Ilsebein Sprenger (1739-1815)&lt;br /&gt;
Übergabe an:&lt;br /&gt;
* Johann Henrich Christian Walter (1775-1849)  1797 oo  Anne Marie Elisabeth Berkenkamp aus der Heeper Senne (1775-1829)&lt;br /&gt;
* 1804 Verkauf wegen Konkurs an:&lt;br /&gt;
Johann Hermann Eikermann, Kolon Nr. 59  23.6.1799 II oo  Anna Marie Elisabeth Ellermann&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbücher Oerlinghausen und Haustenbeck.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1809 Johann Henrich Walter, geb. Eikermann (* 1778, Sohn von Johann Henrich Eikermann Nr. 59, † 1828) 1809 oo  Wilhelmine Justine Kalkreuter von Haustenbeck Nr. 73 (1781-1849)&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbücher Oerlinghausen und Haustenbeck.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1840 Hermann Adolph Walter (* 1814, Sohn von Johann Henrich  1840  Anna Marie Luise Voß, Schlangen)&amp;lt;ref&amp;gt;P 1 A Nr. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Friedrich Adolph Gottlieb (* 1841, Sohn von Hermann Adolph  1868 oo  Wilhelmine Karoline Henriette Leimenkühler, Haustenbeck Nr. 29 (* 1841)&amp;lt;ref&amp;gt;P 1 A Nr. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1901 Walter, Gottlieb, Landwirth.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Walter, August, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1940 August Walter (* 1876)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Haustenbeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:66_Haustenbeck-Walter.jpg&amp;diff=65948</id>
		<title>Datei:66 Haustenbeck-Walter.jpg</title>
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		<updated>2026-07-19T09:14:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das ehemalige Kolonat 66 in Haustenbeck mit militärischer Hausnummer 194, 1940, Sammlung Walter Göbel.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<title>Kolonat 66 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-07-19T09:12:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: /* Eigentümer*innen, Bewohner*innen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.83673095700, 8.80950927734&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      066 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Stätte Walter wurde 1787 gegründet. Sie lag in der [[Randsiedlung (Haustenbeck)|Randsiedlung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Johann Jobst Walter (1749-1816) war seit 1768 war er verheiratet mit Catharine Ilsebein Sprenger (1739-1815) aus Berlebeck. &lt;br /&gt;
Jozhann Jobst Walter war zunächst Colon, später Leibzüchter auf der [[Kolonat 35 (Haustenbeck)|Stätte Nr. 35]] in Haustenbeck gewesen. &lt;br /&gt;
Am 26.3.1787 stellte er einen Bauantrag und gründete zusammen mit seiner Frau die Stätte Nr. 66 in Haustenbeck. Bereits zehn Jahre später (1797) übergab er die Stätte an Johann Henrich Christian Walter (1775-1849).&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henrich Christian Walter heiratete am 26. November 1797 Anne Marie Elisabeth Berkenkamp aus aus dem Kirchspiel Oerlinghausen. Die Ehefrau war im preußischen Teil der Senne aufgewachsen und brachte vor der Eheschließung einen Freibrief des Amtes Sparrenberg bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits nach sechs Jahren Bewirtschaftung der Stätte wurde am 12. November 1803 wegen hoher Verschuldung ein Konkursverfahren eingeleitet. Ein erster Versteigerungstermin fand am 7. Dezember 1803 statt. Johann Hermann Eikermann von der Stätte Nr. 59 in Haustenbeck war mit 510 Reichstalern Meistbietender, verkauft wurde die Stätte zunächst jedoch noch nicht. Als aber auch beim zweiten Termin am 25. Januar 1804 kein höheres Gebot erzielt wurde, erhielt Johann Hermann Eikermann den Zuschlag. Die 510 Reichstaler musste er in Silbermünzen hinterlegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Hermann Eikermann hatte die Stätte nicht für sich selbst, sondern für seinen ältesten Sohn Johann Henrich erworben. Johann Henrich wurde mit Datum seiner Heirat am 10.8.1809 als Stättebesitzer eingetragen und führte nun den Stättenamen Walter.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1815 errichtete Johann Henrich ein neues Haus auf der Stätte (s. Inschrift).&lt;br /&gt;
Die Stätte blieb bis 1940 im Familienbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Auflösung des Dorfes wurde das Haus Nr. 66 wie die anderen Häuser der [[Randsiedlung (Haustenbeck)|Randsiedlung]]  noch nicht sofort geräumt. Die Besitzer konnten ihre Häuser vorübergehend weiterhin bewohnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Fachwerkbau mit Ziegelsteinfüllung und seitlichem Anbau&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
JOHANN HENRICH EIKERMANN UND WILHELMINE KALKREUTERS HABEN DIESES&lt;br /&gt;
VORGEBAUTE HAUS BAUEN LASSEN DEN 17. JULI 1815&lt;br /&gt;
HERR LEHRE MICH TUN NACH DEINEM WOHLGEFALLEN DEIN GUTER GEIST FÜHRE MICH AUF EBNER BAHN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschrift: Heinz Wiemann, 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1787 Johann Jobst Walter (1749-1816)  1768 oo   Catharine Ilsebein Sprenger (1739-1815)&lt;br /&gt;
Übergabe an:&lt;br /&gt;
* Johann Henrich Christian Walter (1775-1849)  1797 oo  Anne Marie Elisabeth Berkenkamp aus der Heeper Senne (1775-1829)&lt;br /&gt;
* 1804 Verkauf wegen Konkurs an:&lt;br /&gt;
Johann Hermann Eikermann, Kolon Nr. 59  23.6.1799 II oo  Anna Marie Elisabeth Ellermann&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbücher Oerlinghausen und Haustenbeck.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1809 Johann Henrich Walter, geb. Eikermann (* 1778, Sohn von Johann Henrich Eikermann Nr. 59, † 1828) 1809 oo  Wilhelmine Justine Kalkreuter von Haustenbeck Nr. 73 (1781-1849)&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbücher Oerlinghausen und Haustenbeck.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1840 Hermann Adolph Walter (* 1814, Sohn von Johann Henrich  1840  Anna Marie Luise Voß, Schlangen)&amp;lt;ref&amp;gt;P 1 A Nr. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Friedrich Adolph Gottlieb (* 1841, Sohn von Hermann Adolph  1868 oo  Wilhelmine Karoline Henriette Leimenkühler, Haustenbeck Nr. 29 (* 1841)&amp;lt;ref&amp;gt;P 1 A Nr. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1901 Walter, Gottlieb, Landwirth.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Walter, August, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1940 August Walter (* 1876)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Haustenbeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_6_(Haustenbeck)&amp;diff=65946</id>
		<title>Kolonat 6 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-07-19T09:09:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=-&lt;br /&gt;
|Hausnummer=-&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.83947753910, 8.78070068359&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=006 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ehemaliges Kolonat Nr. 6 wurde 1708 gegründet. Die Besitzer Röhrmann trugen den Beinamen „Winkels“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200 ff., S. 75, S. 165&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haustenbeck 006 HSA 263.png|mini|Röhrmann Nr. 6 &amp;quot;Winkels&amp;quot;, 1937/1939, LLB HSA2,63a, Foto: Hans Sprenger]]&lt;br /&gt;
[[Datei:6 Haustenbeck-Röhrmann.jpg|mini|Das ehemalige Kolonat 6 in Haustenbeck war zur Zeit der Aufnahme schon geräumt, 1938, Sammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
Der in der ersten Torbalkeninschrift genannte Erbauer Johann Jobst Conrad Röhrmann („Jobst Konradt Rörmann“) wurde am 3.12.1732 in Haustenbeck geboren. Am 16. November 1758 heiratete er Catharine Marie Louise Kelle. Er starb am 13. Dezember 1775, seine Frau am 30. Mai 1798.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1769 zählten zum Haushalt des Paares Röhrmann drei Söhnen unter 10 Jahren, eine Tochter unter zehn Jahren und eine verwandte Person. An Vieh besaßen sie zwei Pferde, vier Kühe und eine Ziege.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1450, S. 98f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Jahre später (1776) lebte die Witwe Röhrmann allein mit zwei Söhnen und zwei Töchter und einem Knecht(?) auf der Stätte. An Vieh besaß sie vier Kühe und ein Rind.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1448, S. 112f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in der zweiten Inschrift genannte Besitzerpaar Christoph Röhrmann (* 2.12.1793, † 19.1.1845) und Sophie Oesterhaus modo Linnemann (* 1.6.1801, † 20.3.1867) hatten das Haus kurz nach ihrer Eheschließung am 7.10.1821 erweitern lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 zählten zum Haushalt der Besitzer Röhrmann ein Sohn, eine Tochter und ein Dienstbote. Auf dem Kolonat lebte ebenfalls das Leibzüchterpaar mit eine Tochter.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fachwerkhaus diente der Familie Röhrmann bis 1930 als Wohnhaus. Dann wurde nebenan ein massives Steinhaus (s. Foto, linker Bildrand) gebaut. Das alte Fachwerkhaus diente ab da nur noch als Viehstall oder Scheune.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzter Besitzer war Wilhelm Röhrmann, der am 6.4.1938 mit Famile auf einen Hof nach Mose in der Umgebung von Magdeburg verzog.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript; Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Fachwerkhaus von 1758, 1822 umgebaut oder erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildbeschreibung Sprenger: &amp;quot;An der Sandstraße.&lt;br /&gt;
Kolonat gegründet 1708. Das Bild zeigt das zur Zeit älteste Wohnhaus in Haustenbeck. Es wurde, nachdem der Winkelbauer ein neues Wohnhaus gebaut hatte, aber nur noch zu Wirtschaftszwecken benutzt.&lt;br /&gt;
Besitzer umgesiedelt nach Mose bei Magdeburg.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Lippische Landesbibliothek Album Hans Sprenger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vierständerbau von 1758 mit vermutlich später angefügten Abseiten, Gebäude 1822 am Wirtschaftsgiebel verlängert (2. Inschrift). Rechts vom Dielentor Stallabseite mit langer Fußstrebe und früherer Stalltür, links zwei Fenster der Stube. Schlichtes Fachwerk, vermutlich noch mit Lehmausfachung, Brettergiebel. Gebäude nach 1939 verschwunden, Hausstätte heute wüst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Im Torbogen befanden sich zwei Inschriften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Johann Jobst Konrath Rörmann hat dieses Haus bauen lassen“&lt;br /&gt;
Anno 1758 M. Prasse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Christoph Röhrmann und Sophie Oesterhaus die haben dies vorbauen lassen“&lt;br /&gt;
M. Conrad Jüsken, 13. Juni 1822&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1758 Johann Jobst Conrad Röhrmann (* 3.12.1732, † 13.12.1775)  16.11.1758 oo  Catharine Marie Louise Kelle&lt;br /&gt;
* Christoph Röhrmann (* 2.12.1793, † 19.1.1845) 7.10.1821 oo  Sophie Oesterhaus&lt;br /&gt;
* 1901 Röhrmann, Wilhelm, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Röhrmann, Wilhelm, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1938 Wilhelm Röhrmann&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Haustenbeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_6_(Haustenbeck)&amp;diff=65945</id>
		<title>Kolonat 6 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-07-19T09:08:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=-&lt;br /&gt;
|Hausnummer=-&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.83947753910, 8.78070068359&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=006 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ehemaliges Kolonat Nr. 6 wurde 1708 gegründet. Die Besitzer Röhrmann trugen den Beinamen „Winkels“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200 ff., S. 75, S. 165&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:6 Haustenbeck-Röhrmann.jpg|mini|Das ehemalige Kolonat 6 in Haustenbeck war zur Zeit der Aufnahme schon geräumt, 1938, Sammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
Der in der ersten Torbalkeninschrift genannte Erbauer Johann Jobst Conrad Röhrmann („Jobst Konradt Rörmann“) wurde am 3.12.1732 in Haustenbeck geboren. Am 16. November 1758 heiratete er Catharine Marie Louise Kelle. Er starb am 13. Dezember 1775, seine Frau am 30. Mai 1798.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1769 zählten zum Haushalt des Paares Röhrmann drei Söhnen unter 10 Jahren, eine Tochter unter zehn Jahren und eine verwandte Person. An Vieh besaßen sie zwei Pferde, vier Kühe und eine Ziege.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1450, S. 98f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Jahre später (1776) lebte die Witwe Röhrmann allein mit zwei Söhnen und zwei Töchter und einem Knecht(?) auf der Stätte. An Vieh besaß sie vier Kühe und ein Rind.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1448, S. 112f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in der zweiten Inschrift genannte Besitzerpaar Christoph Röhrmann (* 2.12.1793, † 19.1.1845) und Sophie Oesterhaus modo Linnemann (* 1.6.1801, † 20.3.1867) hatten das Haus kurz nach ihrer Eheschließung am 7.10.1821 erweitern lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 zählten zum Haushalt der Besitzer Röhrmann ein Sohn, eine Tochter und ein Dienstbote. Auf dem Kolonat lebte ebenfalls das Leibzüchterpaar mit eine Tochter.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fachwerkhaus diente der Familie Röhrmann bis 1930 als Wohnhaus. Dann wurde nebenan ein massives Steinhaus (s. Foto, linker Bildrand) gebaut. Das alte Fachwerkhaus diente ab da nur noch als Viehstall oder Scheune.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzter Besitzer war Wilhelm Röhrmann, der am 6.4.1938 mit Famile auf einen Hof nach Mose in der Umgebung von Magdeburg verzog.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript; Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Fachwerkhaus von 1758, 1822 umgebaut oder erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildbeschreibung Sprenger: &amp;quot;An der Sandstraße.&lt;br /&gt;
Kolonat gegründet 1708. Das Bild zeigt das zur Zeit älteste Wohnhaus in Haustenbeck. Es wurde, nachdem der Winkelbauer ein neues Wohnhaus gebaut hatte, aber nur noch zu Wirtschaftszwecken benutzt.&lt;br /&gt;
Besitzer umgesiedelt nach Mose bei Magdeburg.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Lippische Landesbibliothek Album Hans Sprenger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Haustenbeck 006 HSA 263.png|mini|Röhrmann Nr. 6 &amp;quot;Winkels&amp;quot;, 1937/1939, LLB HSA2,63a, Foto: Hans Sprenger]]&lt;br /&gt;
Vierständerbau von 1758 mit vermutlich später angefügten Abseiten, Gebäude 1822 am Wirtschaftsgiebel verlängert (2. Inschrift). Rechts vom Dielentor Stallabseite mit langer Fußstrebe und früherer Stalltür, links zwei Fenster der Stube. Schlichtes Fachwerk, vermutlich noch mit Lehmausfachung, Brettergiebel. Gebäude nach 1939 verschwunden, Hausstätte heute wüst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Im Torbogen befanden sich zwei Inschriften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Johann Jobst Konrath Rörmann hat dieses Haus bauen lassen“&lt;br /&gt;
Anno 1758 M. Prasse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Christoph Röhrmann und Sophie Oesterhaus die haben dies vorbauen lassen“&lt;br /&gt;
M. Conrad Jüsken, 13. Juni 1822&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1758 Johann Jobst Conrad Röhrmann (* 3.12.1732, † 13.12.1775)  16.11.1758 oo  Catharine Marie Louise Kelle&lt;br /&gt;
* Christoph Röhrmann (* 2.12.1793, † 19.1.1845) 7.10.1821 oo  Sophie Oesterhaus&lt;br /&gt;
* 1901 Röhrmann, Wilhelm, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Röhrmann, Wilhelm, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1938 Wilhelm Röhrmann&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Haustenbeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:6_Haustenbeck-R%C3%B6hrmann.jpg&amp;diff=65944</id>
		<title>Datei:6 Haustenbeck-Röhrmann.jpg</title>
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		<updated>2026-07-19T09:06:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das ehemalige Kolonat 6 in Haustenbeck war zur Zeit der Aufnahme schon geräumt, 1938, Sammlung Walter Göbel.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<title>Kolonat 6 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-07-19T09:05:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=-&lt;br /&gt;
|Hausnummer=-&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.83947753910, 8.78070068359&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=006 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ehemaliges Kolonat Nr. 6 wurde 1708 gegründet. Die Besitzer Röhrmann trugen den Beinamen „Winkels“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200 ff., S. 75, S. 165&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der in der ersten Torbalkeninschrift genannte Erbauer Johann Jobst Conrad Röhrmann („Jobst Konradt Rörmann“) wurde am 3.12.1732 in Haustenbeck geboren. Am 16. November 1758 heiratete er Catharine Marie Louise Kelle. Er starb am 13. Dezember 1775, seine Frau am 30. Mai 1798.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1769 zählten zum Haushalt des Paares Röhrmann drei Söhnen unter 10 Jahren, eine Tochter unter zehn Jahren und eine verwandte Person. An Vieh besaßen sie zwei Pferde, vier Kühe und eine Ziege.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1450, S. 98f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Jahre später (1776) lebte die Witwe Röhrmann allein mit zwei Söhnen und zwei Töchter und einem Knecht(?) auf der Stätte. An Vieh besaß sie vier Kühe und ein Rind.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1448, S. 112f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in der zweiten Inschrift genannte Besitzerpaar Christoph Röhrmann (* 2.12.1793, † 19.1.1845) und Sophie Oesterhaus modo Linnemann (* 1.6.1801, † 20.3.1867) hatten das Haus kurz nach ihrer Eheschließung am 7.10.1821 erweitern lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 zählten zum Haushalt der Besitzer Röhrmann ein Sohn, eine Tochter und ein Dienstbote. Auf dem Kolonat lebte ebenfalls das Leibzüchterpaar mit eine Tochter.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fachwerkhaus diente der Familie Röhrmann bis 1930 als Wohnhaus. Dann wurde nebenan ein massives Steinhaus (s. Foto, linker Bildrand) gebaut. Das alte Fachwerkhaus diente ab da nur noch als Viehstall oder Scheune.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzter Besitzer war Wilhelm Röhrmann, der am 6.4.1938 mit Famile auf einen Hof nach Mose in der Umgebung von Magdeburg verzog.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript; Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Fachwerkhaus von 1758, 1822 umgebaut oder erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildbeschreibung Sprenger: &amp;quot;An der Sandstraße.&lt;br /&gt;
Kolonat gegründet 1708. Das Bild zeigt das zur Zeit älteste Wohnhaus in Haustenbeck. Es wurde, nachdem der Winkelbauer ein neues Wohnhaus gebaut hatte, aber nur noch zu Wirtschaftszwecken benutzt.&lt;br /&gt;
Besitzer umgesiedelt nach Mose bei Magdeburg.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Lippische Landesbibliothek Album Hans Sprenger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Haustenbeck 006 HSA 263.png|mini|Röhrmann Nr. 6 &amp;quot;Winkels&amp;quot;, 1937/1939, LLB HSA2,63a, Foto: Hans Sprenger]]&lt;br /&gt;
Vierständerbau von 1758 mit vermutlich später angefügten Abseiten, Gebäude 1822 am Wirtschaftsgiebel verlängert (2. Inschrift). Rechts vom Dielentor Stallabseite mit langer Fußstrebe und früherer Stalltür, links zwei Fenster der Stube. Schlichtes Fachwerk, vermutlich noch mit Lehmausfachung, Brettergiebel. Gebäude nach 1939 verschwunden, Hausstätte heute wüst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Im Torbogen befanden sich zwei Inschriften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Johann Jobst Konrath Rörmann hat dieses Haus bauen lassen“&lt;br /&gt;
Anno 1758 M. Prasse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Christoph Röhrmann und Sophie Oesterhaus die haben dies vorbauen lassen“&lt;br /&gt;
M. Conrad Jüsken, 13. Juni 1822&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1758 Johann Jobst Conrad Röhrmann (* 3.12.1732, † 13.12.1775)  16.11.1758 oo  Catharine Marie Louise Kelle&lt;br /&gt;
* Christoph Röhrmann (* 2.12.1793, † 19.1.1845) 7.10.1821 oo  Sophie Oesterhaus&lt;br /&gt;
* 1901 Röhrmann, Wilhelm, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Röhrmann, Wilhelm, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1938 Wilhelm Röhrmann&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Haustenbeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_66_(Haustenbeck)&amp;diff=65896</id>
		<title>Kolonat 66 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-07-18T22:21:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.83673095700, 8.80950927734&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      066 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Stätte Walter wurde 1787 gegründet. Sie lag in der [[Randsiedlung (Haustenbeck)|Randsiedlung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Johann Jobst Walter (1749-1816) war seit 1768 war er verheiratet mit Catharine Ilsebein Sprenger (1739-1815) aus Berlebeck. &lt;br /&gt;
Jozhann Jobst Walter war zunächst Colon, später Leibzüchter auf der [[Kolonat 35 (Haustenbeck)|Stätte Nr. 35]] in Haustenbeck gewesen. &lt;br /&gt;
Am 26.3.1787 stellte er einen Bauantrag und gründete zusammen mit seiner Frau die Stätte Nr. 66 in Haustenbeck. Bereits zehn Jahre später (1797) übergab er die Stätte an Johann Henrich Christian Walter (1775-1849).&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henrich Christian Walter heiratete am 26. November 1797 Anne Marie Elisabeth Berkenkamp aus aus dem Kirchspiel Oerlinghausen. Die Ehefrau war im preußischen Teil der Senne aufgewachsen und brachte vor der Eheschließung einen Freibrief des Amtes Sparrenberg bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits nach sechs Jahren Bewirtschaftung der Stätte wurde am 12. November 1803 wegen hoher Verschuldung ein Konkursverfahren eingeleitet. Ein erster Versteigerungstermin fand am 7. Dezember 1803 statt. Johann Hermann Eikermann von der Stätte Nr. 59 in Haustenbeck war mit 510 Reichstalern Meistbietender, verkauft wurde die Stätte zunächst jedoch noch nicht. Als aber auch beim zweiten Termin am 25. Januar 1804 kein höheres Gebot erzielt wurde, erhielt Johann Hermann Eikermann den Zuschlag. Die 510 Reichstaler musste er in Silbermünzen hinterlegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Hermann Eikermann hatte die Stätte nicht für sich selbst, sondern für seinen ältesten Sohn Johann Henrich erworben. Johann Henrich wurde mit Datum seiner Heirat am 10.8.1809 als Stättebesitzer eingetragen und führte nun den Stättenamen Walter.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1815 errichtete Johann Henrich ein neues Haus auf der Stätte (s. Inschrift).&lt;br /&gt;
Die Stätte blieb bis 1940 im Familienbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Auflösung des Dorfes wurde das Haus Nr. 66 wie die anderen Häuser der [[Randsiedlung (Haustenbeck)|Randsiedlung]]  noch nicht sofort geräumt. Die Besitzer konnten ihre Häuser vorübergehend weiterhin bewohnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Fachwerkbau mit Ziegelsteinfüllung und seitlichem Anbau&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
JOHANN HENRICH EIKERMANN UND WILHELMINE KALKREUTERS HABEN DIESES&lt;br /&gt;
VORGEBAUTE HAUS BAUEN LASSEN DEN 17. JULI 1815&lt;br /&gt;
HERR LEHRE MICH TUN NACH DEINEM WOHLGEFALLEN DEIN GUTER GEIST FÜHRE MICH AUF EBNER BAHN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschrift: Heinz Wiemann, 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1787 Johann Jobst Walter (1749-1816)  1768 oo   Catharine Ilsebein Sprenger (1739-1815)&lt;br /&gt;
Übergabe an:&lt;br /&gt;
* Johann Henrich Christian Walter (1775-1849)  1797 oo  Anne Marie Elisabeth Berkenkamp aus der Heeper Senne (1775-1829)&lt;br /&gt;
* 1804 Verkauf wegen Konkurs an:&lt;br /&gt;
Johann Hermann Eikermann, Kolon Nr. 59  23.6.1799 II oo  Anna Marie Elisabeth Ellermann&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbücher Oerlinghausen und Haustenbeck.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1809 Johann Henrich Walter, geb. Eikermann (* 1778, Sohn von Johann Henrich Eikermann Nr. 59, + 1828) 1809 oo  Wilhelmine Justine Kalkreuter von Haustenbeck Nr. 73 (1781-1849)&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbücher Oerlinghausen und Haustenbeck.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1840 Hermann Adolph Walter (* 1814, Sohn von Johann Henrich  1840  Anna Marie Luise Voß, Schlangen)&amp;lt;ref&amp;gt;P 1 A Nr. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Friedrich Adolph Gottlieb (* 1841, Sohn von Hermann Adolph  1868 oo  Wilhelmine Karoline Henriette Leimenkühler, Haustenbeck Nr. 29 (* 1841)&amp;lt;ref&amp;gt;P 1 A Nr. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1901 Walter, Gottlieb, Landwirth.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Walter, August, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1940 August Walter (* 1876)&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Haustenbeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_74_(Haustenbeck)&amp;diff=65605</id>
		<title>Kolonat 74 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-07-16T21:52:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=-&lt;br /&gt;
|Hausnummer=-&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.83916, 8.81906&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=074&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Gegründet 1794 von Barthold Biere.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:74 Voß-Mai1994.jpg|mini|Das ehemalige Kolonat Nr. 74 in Haustenbeck aus östlicher Richtung, 1994, Foto: Margit Lenniger.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Friedrich Barthold Biere, der zweitgeborene Sohn des Hoppenplöckers Johann Christoph Biere von der Stätte Nr. 16 in Haustenbeck, gründete die Stätte Nr. 74. Sie lag weit vor dem ehemaligen Dorfkern von Haustenbeck, von der damaligen Kohlstädter Heide kommend das erste Haus auf der linken Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Bau besondere Schwierigkeiten bei Anlegung des Brunnens.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 115, 153&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Jahr 1795 heiratete Barthold Biere. Es war in dieser Generation die erste von insgesamt vier Ehen. Dann übernahm der Anerbe Wilhelm Konrad das Kolonat.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbuch Haustenbeck&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um die verschiedenen Stätten von Besitzern mit dem Namen Biere unterscheiden zu können, gab man ihnen Beinamen, in diesem Fall „Bartholds Kunrod“&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 135.&amp;lt;/ref&amp;gt; nach Konrad, dem Sohn von Barthold. &lt;br /&gt;
Nach dem frühen Tod Konrad Bieres verheiratete sich die Witwe erneut. &lt;br /&gt;
Als auch der zweite Ehemann verstorben war, verwaltete sie die Stätte zunächst für ihren noch nicht volljährigen Sohn Heinrich Ludwig Conrad.&amp;lt;ref&amp;gt;L 108 A Nr. 155, S. 42f.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Die Volkszählung von 1828 listet nur die beiden Ehepartner auf, Kinder hatten sie noch nicht.&lt;br /&gt;
Außerdem lebten noch die Leibzüchter, das Ehepaar Beckmeier/Hofschlag (s.u.) mit einem Sohn unter 14 Jahren auf der Stätte. Weiter aufgeführt wird die Einliegerin Retmeier mit zwei Söhnen und einer Tochter (alle unter 14 Jahren).&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 211.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Heinrich Biere (* 1839) bewirtschaftete das Kolonat nach seiner Eheschließung 1863 nur wenige Jahre und verkaufte es dann und wanderte mit Frau und zwei Kindern nach Amerika aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1867 ist Colon Heinrich Biere (* 1843/44) mit Frau, zwei Kindern und seiner Mutter ausgewandert.&amp;lt;ref&amp;gt;Verdenhalven, Auswanderer, XI 1810, vgl. auch V 806)&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 5. Oktober 1867 kam er mit der Weser in Amerika an.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Dietmar Willer.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kolonat erwarb Heinrich Konrad August Voß von [[Kolonat 67 (Haustenbeck)|Nr. 67 in Haustenbeck]] im Jahre (7.8.1867). &lt;br /&gt;
Mit der Übernahme des Kolonates trug er, wie damals üblich, zunächst den Hofnamen Biere. Auch einige Kinder des Paares wurden unter diesem Namen eingetragen. Als dann die Standesamtsregister eingeführt und die Namen festgeschrieben wurden, setzte sich der Name Voß wieder durch. Die Stätte hieß dann Voß.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Margit Lenniger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine der Töchter Voß verheiratete sich 1892 auf das Kolonat Kästing auf der [[Ostlandstraße 1 (Oesterholz-Haustenbeck)|Kohlstädter Heide Nr. 57]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolonat blieb bis 1939 in Besitz der Familie Voß. Letzter Besitzer war Wilhelm Voß, der nach Augustdorf umgesiedelt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach erfuhr das Gebäude eine militärische Nutzung zu Übungszwecken. Dadurch litt die Statik und das Gebäude musste abgestützt werden (s. Abb.). Trotzdem haben sich die Türpfeiler für den Zugang zum Grundstück und die Obst- und Fliederbäume im Garten noch lange erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Der Gründungsbau existiert nicht mehr. Über ihn ist nichts bekannt.&lt;br /&gt;
Der um 1920 errichtete Neubau (Backsteinbau) stand noch in den 1990er Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863 gen.: Leibzuchthaus&amp;lt;ref&amp;gt;L 108 A Nr. 155, S. 42f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Inschriften sind nicht bekannt. &lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1794 Barthold Biere (* 1763, † 1817) I ⚭ 23.8.1795 Anna Margrete Ilsabein Dreimann (* 1773, † 1803; &lt;br /&gt;
II ⚭ 1804 Henriette Dreimann (+ 1812); &lt;br /&gt;
III ⚭ 1812 Anna Maria Ilsabein Hofschlag aus Schlangen († 1855)&lt;br /&gt;
sie II ⚭ 1818 Johann Bernhard Beckmieer (+ 1780, †1853)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1827 Wilhelm Konrad Biere (*1798, Sohn von Barthold, † 1835)  ⚭  20.4.1827  Friederike Henriette Kalkreuter (* 1805 in Haustenbeck Nr. 88); &lt;br /&gt;
sie ⚭ II 1836 mit Hermann Heinrich Adolph Milberg Nr. 69&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1863 bis 1867: Colon Heinrich Biere (* 1839, Sohn von Hermann Heinrich Adolph geb. Milberg) ⚭ 12.4.1863  Hanne Wilhelmine Elisabeth Brinkmann aus Haustenbeck Nr. 86 (* 1843)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
durch Kauf an:&lt;br /&gt;
* 1867 Heinrich Konrad August Voß, von Haustenbeck Nr. 67  ⚭ 1860  Hanna Wilhelmine Dorothea Hagemeier, von Haustenbeck Nr. 36 (* 1833, † 16.10.1867)&lt;br /&gt;
II ⚭  1868  Maria Sophie Auguste Hagemeier (* 1845, † 1910); &lt;br /&gt;
(11 Kinder aus beiden Ehen)&lt;br /&gt;
* 1901 Biere, Konrad, Landwirth.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Voß, Konrad, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_74_(Haustenbeck)&amp;diff=65592</id>
		<title>Kolonat 74 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-07-16T18:56:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=-&lt;br /&gt;
|Hausnummer=-&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.83916, 8.81906&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=074&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Gegründet 1794 von Barthold Biere.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:74 Voß-Mai1994.jpg|mini|Das ehemalige Kolonat Nr. 74 in Haustenbeck, 1994, Foto: Margit Lenniger.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Friedrich Barthold Biere, der zweitgeborene Sohn des Hoppenplöckers Johann Christoph Biere von der Stätte Nr. 16 in Haustenbeck, gründete die Stätte Nr. 74. Sie lag weit vor dem ehemaligen Dorfkern von Haustenbeck, von der damaligen Kohlstädter Heide kommend das erste Haus auf der linken Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Bau besondere Schwierigkeiten bei Anlegung des Brunnens.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 115, 153&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Jahr 1795 heiratete Barthold Biere. Es war in dieser Generation die erste von insgesamt vier Ehen. Dann übernahm der Anerbe Wilhelm Konrad das Kolonat.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbuch Haustenbeck&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um die verschiedenen Stätten von Besitzern mit dem Namen Biere unterscheiden zu können, gab man ihnen Beinamen, in diesem Fall „Bartholds Kunrod“&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 135.&amp;lt;/ref&amp;gt; nach Konrad, dem Sohn von Barthold. &lt;br /&gt;
Nach dem frühen Tod Konrad Bieres verheiratete sich die Witwe erneut. &lt;br /&gt;
Als auch der zweite Ehemann verstorben war, verwaltete sie die Stätte zunächst für ihren noch nicht volljährigen Sohn Heinrich Ludwig Conrad.&amp;lt;ref&amp;gt;L 108 A Nr. 155, S. 42f.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Die Volkszählung von 1828 listet nur die beiden Ehepartner auf, Kinder hatten sie noch nicht.&lt;br /&gt;
Außerdem lebten noch die Leibzüchter, das Ehepaar Beckmeier/Hofschlag (s.u.) mit einem Sohn unter 14 Jahren auf der Stätte. Weiter aufgeführt wird die Einliegerin Retmeier mit zwei Söhnen und einer Tochter (alle unter 14 Jahren).&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 211.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Heinrich Biere (* 1839) bewirtschaftete das Kolonat nach seiner Eheschließung 1863 nur wenige Jahre und verkaufte es dann und wanderte mit Frau und zwei Kindern nach Amerika aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1867 ist Colon Heinrich Biere (* 1843/44) mit Frau, zwei Kindern und seiner Mutter ausgewandert.&amp;lt;ref&amp;gt;Verdenhalven, Auswanderer, XI 1810, vgl. auch V 806)&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 5. Oktober 1867 kam er mit der Weser in Amerika an.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Dietmar Willer.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kolonat erwarb Heinrich Konrad August Voß von [[Kolonat 67 (Haustenbeck)|Nr. 67 in Haustenbeck]] im Jahre (7.8.1867). &lt;br /&gt;
Mit der Übernahme des Kolonates trug er, wie damals üblich, zunächst den Hofnamen Biere. Auch einige Kinder des Paares wurden unter diesem Namen eingetragen. Als dann die Standesamtsregister eingeführt und die Namen festgeschrieben wurden, setzte sich der Name Voß wieder durch. Die Stätte hieß dann Voß.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Margit Lenniger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine der Töchter Voß verheiratete sich 1892 auf das Kolonat Kästing auf der [[Ostlandstraße 1 (Oesterholz-Haustenbeck)|Kohlstädter Heide Nr. 57]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolonat blieb bis 1939 in Besitz der Familie Voß. Letzter Besitzer war Wilhelm Voß, der nach Augustdorf umgesiedelt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach erfuhr das Gebäude eine militärische Nutzung zu Übungszwecken. Dadurch litt die Statik und das Gebäude musste abgestützt werden (s. Abb.). Trotzdem haben sich die Türpfeiler für den Zugang zum Grundstück und die Obst- und Fliederbäume im Garten noch lange erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Der Gründungsbau existiert nicht mehr. Über ihn ist nichts bekannt.&lt;br /&gt;
Der um 1920 errichtete Neubau (Backsteinbau) stand noch in den 1990er Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863 gen.: Leibzuchthaus&amp;lt;ref&amp;gt;L 108 A Nr. 155, S. 42f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Inschriften sind nicht bekannt. &lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1794 Barthold Biere (* 1763, † 1817) I ⚭ 23.8.1795 Anna Margrete Ilsabein Dreimann (* 1773, † 1803; &lt;br /&gt;
II ⚭ 1804 Henriette Dreimann (+ 1812); &lt;br /&gt;
III ⚭ 1812 Anna Maria Ilsabein Hofschlag aus Schlangen († 1855)&lt;br /&gt;
sie II ⚭ 1818 Johann Bernhard Beckmieer (+ 1780, †1853)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1827 Wilhelm Konrad Biere (*1798, Sohn von Barthold, † 1835)  ⚭  20.4.1827  Friederike Henriette Kalkreuter (* 1805 in Haustenbeck Nr. 88); &lt;br /&gt;
sie ⚭ II 1836 mit Hermann Heinrich Adolph Milberg Nr. 69&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1863 bis 1867: Colon Heinrich Biere (* 1839, Sohn von Hermann Heinrich Adolph geb. Milberg) ⚭ 12.4.1863  Hanne Wilhelmine Elisabeth Brinkmann aus Haustenbeck Nr. 86 (* 1843)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
durch Kauf an:&lt;br /&gt;
* 1867 Heinrich Konrad August Voß, von Haustenbeck Nr. 67  ⚭ 1860  Hanna Wilhelmine Dorothea Hagemeier, von Haustenbeck Nr. 36 (* 1833, † 16.10.1867)&lt;br /&gt;
II ⚭  1868  Maria Sophie Auguste Hagemeier (* 1845, † 1910); &lt;br /&gt;
(11 Kinder aus beiden Ehen)&lt;br /&gt;
* 1901 Biere, Konrad, Landwirth.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Voß, Konrad, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<title>Kolonat 74 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-07-16T18:53:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=-&lt;br /&gt;
|Hausnummer=-&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.83916, 8.81906&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=074&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Gegründet 1794 von Barthold Biere..&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:74 Voß-Mai1994.jpg|mini|Das ehemalige Kolonat Nr. 74 in Haustenbeck, 1994, Foto: Margit Lenniger.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Friedrich Barthold Biere, der zweitgeborene Sohn des Hoppenplöckers Johann Christoph Biere von der Stätte Nr. 16 in Haustenbeck, gründete die Stätte Nr. 74. Sie lag weit vor dem ehemaligen Dorfkern von Haustenbeck, von der damaligen Kohlstädter Heide kommend das erste Haus auf der linken Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Bau besondere Schwierigkeiten bei Anlegung des Brunnens.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 115, 153&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Jahr 1795 heiratete Barthold Biere. Es war in dieser Generation die erste von insgesamt vier Ehen. Dann übernahm der Anerbe Wilhelm Konrad das Kolonat.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbuch Haustenbeck&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um die verschiedenen Stätten von Besitzern mit dem Namen Biere unterscheiden zu können, gab man ihnen Beinamen, in diesem Fall „Bartholds Kunrod“&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 135.&amp;lt;/ref&amp;gt; nach Konrad, dem Sohn von Barthold. &lt;br /&gt;
Nach dem frühen Tod Konrad Bieres verheiratete sich die Witwe erneut. &lt;br /&gt;
Als auch der zweite Ehemann verstorben war, verwaltete sie die Stätte zunächst für ihren noch nicht volljährigen Sohn Heinrich Ludwig Conrad.&amp;lt;ref&amp;gt;L 108 A Nr. 155, S. 42f.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Die Volkszählung von 1828 listet nur die beiden Ehepartner auf, Kinder hatten sie noch nicht.&lt;br /&gt;
Außerdem lebten noch die Leibzüchter, das Ehepaar Beckmeier/Hofschlag (s.u.) mit einem Sohn unter 14 Jahren auf der Stätte. Weiter aufgeführt wird die Einliegerin Retmeier mit zwei Söhnen und einer Tochter (alle unter 14 Jahren).&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 211.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Heinrich Biere (* 1839) bewirtschaftete das Kolonat nach seiner Eheschließung 1863 nur wenige Jahre und verkaufte es dann und wanderte mit Frau und zwei Kindern nach Amerika aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1867 ist Colon Heinrich Biere (* 1843/44) mit Frau, zwei Kindern und seiner Mutter ausgewandert.&amp;lt;ref&amp;gt;Verdenhalven, Auswanderer, XI 1810, vgl. auch V 806)&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 5. Oktober 1867 kam er mit der Weser in Amerika an.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Dietmar Willer.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kolonat erwarb Heinrich Konrad August Voß von [[Kolonat 67 (Haustenbeck)|Nr. 67 in Haustenbeck]] im Jahre (7.8.1867). &lt;br /&gt;
Mit der Übernahme des Kolonates trug er, wie damals üblich, zunächst den Hofnamen Biere. Auch einige Kinder des Paares wurden unter diesem Namen eingetragen. Als dann die Standesamtsregister eingeführt und die Namen festgeschrieben wurden, setzte sich der Name Voß wieder durch. Die Stätte hieß dann Voß.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Margit Lenniger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine der Töchter Voß verheiratete sich 1892 auf das Kolonat Kästing auf der [[Ostlandstraße 1 (Oesterholz-Haustenbeck)|Kohlstädter Heide Nr. 57]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolonat blieb bis 1939 in Besitz der Familie Voß. Letzter Besitzer war Wilhelm Voß, der nach Augustdorf umgesiedelt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach erfuhr das Gebäude eine militärische Nutzung zu Übungszwecken. Dadurch litt die Statik und das Gebäude musste abgestützt werden (s. Abb.). Trotzdem haben sich die Türpfeiler für den Zugang zum Grundstück und die Obst- und Fliederbäume im Garten noch lange erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Der Gründungsbau existiert nicht mehr. Über ihn ist nichts bekannt.&lt;br /&gt;
Der um 1920 errichtete Neubau (Backsteinbau) stand noch in den 1990er Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863 gen.: Leibzuchthaus&amp;lt;ref&amp;gt;L 108 A Nr. 155, S. 42f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Inschriften sind nicht bekannt. &lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1794 Barthold Biere (* 1763, † 1817) I ⚭ 23.8.1795 Anna Margrete Ilsabein Dreimann (* 1773, † 1803; &lt;br /&gt;
II ⚭ 1804 Henriette Dreimann (+ 1812); &lt;br /&gt;
III ⚭ 1812 Anna Maria Ilsabein Hofschlag aus Schlangen († 1855)&lt;br /&gt;
sie II ⚭ 1818 Johann Bernhard Beckmieer (+ 1780, †1853)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1827 Wilhelm Konrad Biere (*1798, Sohn von Barthold, † 1835)  ⚭  20.4.1827  Friederike Henriette Kalkreuter (* 1805 in Haustenbeck Nr. 88); &lt;br /&gt;
sie ⚭ II 1836 mit Hermann Heinrich Adolph Milberg Nr. 69&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1863 bis 1867: Colon Heinrich Biere (* 1839, Sohn von Hermann Heinrich Adolph geb. Milberg) ⚭ 12.4.1863  Hanne Wilhelmine Elisabeth Brinkmann aus Haustenbeck Nr. 86 (* 1843)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
durch Kauf an:&lt;br /&gt;
* 1867 Heinrich Konrad August Voß, von Haustenbeck Nr. 67  ⚭ 1860  Hanna Wilhelmine Dorothea Hagemeier, von Haustenbeck Nr. 36 (* 1833, † 16.10.1867)&lt;br /&gt;
II ⚭  1868  Maria Sophie Auguste Hagemeier (* 1845, † 1910); &lt;br /&gt;
(11 Kinder aus beiden Ehen)&lt;br /&gt;
* 1901 Biere, Konrad, Landwirth.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Voß, Konrad, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<title>Kolonat 74 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-07-16T18:52:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=-&lt;br /&gt;
|Hausnummer=-&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.83916, 8.81906&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=074&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Gegründet 1794 von Barthold Biere..&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:74 Voß-Mai1994.jpg|mini|Das ehemalige Kolonat Nr. 74 in Haustenbeck, 1994, Foto: Margit Lenniger.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Friedrich Barthold Biere, der zweitgeborene Sohn des Hoppenplöckers Johann Christoph Biere von der Stätte Nr. 16 in Haustenbeck, gründete die Stätte Nr. 74. Sie lag weit vor dem ehemaligen Dorfkern von Haustenbeck, von der damaligen Kohlstädter Heide kommend das erste Haus auf der linken Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Bau besondere Schwierigkeiten bei Anlegung des Brunnens. —  &amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 115, 153&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Jahr 1795 heiratete Barthold Biere. Es war in dieser Generation die erste von insgesamt vier Ehen. Dann übernahm der Anerbe Wilhelm Konrad das Kolonat.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbuch Haustenbeck&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um die verschiedenen Stätten von Besitzern mit dem Namen Biere unterscheiden zu können, gab man ihnen Beinamen, in diesem Fall „Bartholds Kunrod“&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 135.&amp;lt;/ref&amp;gt; nach Konrad, dem Sohn von Barthold. &lt;br /&gt;
Nach dem frühen Tod Konrad Bieres verheiratete sich die Witwe erneut. &lt;br /&gt;
Als auch der zweite Ehemann verstorben war, verwaltete sie die Stätte zunächst für ihren noch nicht volljährigen Sohn Heinrich Ludwig Conrad.&amp;lt;ref&amp;gt;L 108 A Nr. 155, S. 42f.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Die Volkszählung von 1828 listet nur die beiden Ehepartner auf, Kinder hatten sie noch nicht.&lt;br /&gt;
Außerdem lebten noch die Leibzüchter, das Ehepaar Beckmeier/Hofschlag (s.u.) mit einem Sohn unter 14 Jahren auf der Stätte. Weiter aufgeführt wird die Einliegerin Retmeier mit zwei Söhnen und einer Tochter (alle unter 14 Jahren).&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 211.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Heinrich Biere (* 1839) bewirtschaftete das Kolonat nach seiner Eheschließung 1863 nur wenige Jahre und verkaufte es dann und wanderte mit Frau und zwei Kindern nach Amerika aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1867 ist Colon Heinrich Biere (* 1843/44) mit Frau, zwei Kindern und seiner Mutter ausgewandert.&amp;lt;ref&amp;gt;Verdenhalven, Auswanderer, XI 1810, vgl. auch V 806)&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 5. Oktober 1867 kam er mit der Weser in Amerika an.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Dietmar Willer.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kolonat erwarb Heinrich Konrad August Voß von [[Kolonat 67 (Haustenbeck)|Nr. 67 in Haustenbeck]] im Jahre (7.8.1867). &lt;br /&gt;
Mit der Übernahme des Kolonates trug er, wie damals üblich, zunächst den Hofnamen Biere. Auch einige Kinder des Paares wurden unter diesem Namen eingetragen. Als dann die Standesamtsregister eingeführt und die Namen festgeschrieben wurden, setzte sich der Name Voß wieder durch. Die Stätte hieß dann Voß.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Margit Lenniger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine der Töchter Voß verheiratete sich 1892 auf das Kolonat Kästing auf der [[Ostlandstraße 1 (Oesterholz-Haustenbeck)|Kohlstädter Heide Nr. 57]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolonat blieb bis 1939 in Besitz der Familie Voß. Letzter Besitzer war Wilhelm Voß, der nach Augustdorf umgesiedelt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach erfuhr das Gebäude eine militärische Nutzung zu Übungszwecken. Dadurch litt die Statik und das Gebäude musste abgestützt werden (s. Abb.). Trotzdem haben sich die Türpfeiler für den Zugang zum Grundstück und die Obst- und Fliederbäume im Garten noch lange erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Der Gründungsbau existiert nicht mehr. Über ihn ist nichts bekannt.&lt;br /&gt;
Der um 1920 errichtete Neubau (Backsteinbau) stand noch in den 1990er Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863 gen.: Leibzuchthaus&amp;lt;ref&amp;gt;L 108 A Nr. 155, S. 42f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Inschriften sind nicht bekannt. &lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1794 Barthold Biere (* 1763, † 1817) I ⚭ 23.8.1795 Anna Margrete Ilsabein Dreimann (* 1773, † 1803; &lt;br /&gt;
II ⚭ 1804 Henriette Dreimann (+ 1812); &lt;br /&gt;
III ⚭ 1812 Anna Maria Ilsabein Hofschlag aus Schlangen († 1855)&lt;br /&gt;
sie II ⚭ 1818 Johann Bernhard Beckmieer (+ 1780, †1853)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1827 Wilhelm Konrad Biere (*1798, Sohn von Barthold, † 1835)  ⚭  20.4.1827  Friederike Henriette Kalkreuter (* 1805 in Haustenbeck Nr. 88); &lt;br /&gt;
sie ⚭ II 1836 mit Hermann Heinrich Adolph Milberg Nr. 69&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1863 bis 1867: Colon Heinrich Biere (* 1839, Sohn von Hermann Heinrich Adolph geb. Milberg) ⚭ 12.4.1863  Hanne Wilhelmine Elisabeth Brinkmann aus Haustenbeck Nr. 86 (* 1843)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
durch Kauf an:&lt;br /&gt;
* 1867 Heinrich Konrad August Voß, von Haustenbeck Nr. 67  ⚭ 1860  Hanna Wilhelmine Dorothea Hagemeier, von Haustenbeck Nr. 36 (* 1833, † 16.10.1867)&lt;br /&gt;
II ⚭  1868  Maria Sophie Auguste Hagemeier (* 1845, † 1910); &lt;br /&gt;
(11 Kinder aus beiden Ehen)&lt;br /&gt;
* 1901 Biere, Konrad, Landwirth.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Voß, Konrad, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<updated>2026-07-16T18:51:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das ehemalige Kolonat Nr. 74 in Haustenbeck, 1994, Foto: Margit Lenniger.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<title>Kolonat 74 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-07-16T18:36:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=-&lt;br /&gt;
|Hausnummer=-&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.83916, 8.81906&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=074&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Gegründet 1794 von Barthold Biere..&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Johann Friedrich Barthold Biere, der zweitgeborene Sohn des Hoppenplöckers Johann Christoph Biere von der Stätte Nr. 16 in Haustenbeck, gründete die Stätte Nr. 74. Sie lag weit vor dem ehemaligen Dorfkern von Haustenbeck, von der damaligen Kohlstädter Heide kommend das erste Haus auf der linken Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Bau besondere Schwierigkeiten bei Anlegung des Brunnens. —  &amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 115, 153&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Jahr 1795 heiratete Barthold Biere. Es war in dieser Generation die erste von insgesamt vier Ehen. Dann übernahm der Anerbe Wilhelm Konrad das Kolonat.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbuch Haustenbeck&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um die verschiedenen Stätten von Besitzern mit dem Namen Biere unterscheiden zu können, gab man ihnen Beinamen, in diesem Fall „Bartholds Kunrod“&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 135.&amp;lt;/ref&amp;gt; nach Konrad, dem Sohn von Barthold. &lt;br /&gt;
Nach dem frühen Tod Konrad Bieres verheiratete sich die Witwe erneut. &lt;br /&gt;
Als auch der zweite Ehemann verstorben war, verwaltete sie die Stätte zunächst für ihren noch nicht volljährigen Sohn Heinrich Ludwig Conrad.&amp;lt;ref&amp;gt;L 108 A Nr. 155, S. 42f.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Die Volkszählung von 1828 listet nur die beiden Ehepartner auf, Kinder hatten sie noch nicht.&lt;br /&gt;
Außerdem lebten noch die Leibzüchter, das Ehepaar Beckmeier/Hofschlag (s.u.) mit einem Sohn unter 14 Jahren auf der Stätte. Weiter aufgeführt wird die Einliegerin Retmeier mit zwei Söhnen und einer Tochter (alle unter 14 Jahren).&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 211.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Heinrich Biere (* 1839) bewirtschaftete das Kolonat nach seiner Eheschließung 1863 nur wenige Jahre und verkaufte es dann und wanderte mit Frau und zwei Kindern nach Amerika aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1867 ist Colon Heinrich Biere (* 1843/44) mit Frau, zwei Kindern und seiner Mutter ausgewandert.&amp;lt;ref&amp;gt;Verdenhalven, Auswanderer, XI 1810, vgl. auch V 806)&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 5. Oktober 1867 kam er mit der Weser in Amerika an.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Dietmar Willer.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kolonat erwarb Heinrich Konrad August Voß von [[Kolonat 67 (Haustenbeck)|Nr. 67 in Haustenbeck]] im Jahre (7.8.1867). &lt;br /&gt;
Mit der Übernahme des Kolonates trug er, wie damals üblich, zunächst den Hofnamen Biere. Auch einige Kinder des Paares wurden unter diesem Namen eingetragen. Als dann die Standesamtsregister eingeführt und die Namen festgeschrieben wurden, setzte sich der Name Voß wieder durch. Die Stätte hieß dann Voß.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Margit Lenniger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine der Töchter Voß verheiratete sich 1892 auf das Kolonat Kästing auf der [[Ostlandstraße 1 (Oesterholz-Haustenbeck)|Kohlstädter Heide Nr. 57]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolonat blieb bis 1939 in Besitz der Familie Voß. Letzter Besitzer war Wilhelm Voß, der nach Augustdorf umgesiedelt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach erfuhr das Gebäude eine militärische Nutzung zu Übungszwecken. Dadurch litt die Statik und das Gebäude musste abgestützt werden (s. Abb.). Trotzdem haben sich die Türpfeiler für den Zugang zum Grundstück und die Obst- und Fliederbäume im Garten noch lange erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Der Gründungsbau existiert nicht mehr. Über ihn ist nichts bekannt.&lt;br /&gt;
Der um 1920 errichtete Neubau (Backsteinbau) stand noch in den 1990er Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863 gen.: Leibzuchthaus&amp;lt;ref&amp;gt;L 108 A Nr. 155, S. 42f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Inschriften sind nicht bekannt. &lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1794 Barthold Biere (* 1763, † 1817) I ⚭ 23.8.1795 Anna Margrete Ilsabein Dreimann (* 1773, † 1803; &lt;br /&gt;
II ⚭ 1804 Henriette Dreimann (+ 1812); &lt;br /&gt;
III ⚭ 1812 Anna Maria Ilsabein Hofschlag aus Schlangen († 1855)&lt;br /&gt;
sie II ⚭ 1818 Johann Bernhard Beckmieer (+ 1780, †1853)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1827 Wilhelm Konrad Biere (*1798, Sohn von Barthold, † 1835)  ⚭  20.4.1827  Friederike Henriette Kalkreuter (* 1805 in Haustenbeck Nr. 88); &lt;br /&gt;
sie ⚭ II 1836 mit Hermann Heinrich Adolph Milberg Nr. 69&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1863 bis 1867: Colon Heinrich Biere (* 1839, Sohn von Hermann Heinrich Adolph geb. Milberg) ⚭ 12.4.1863  Hanne Wilhelmine Elisabeth Brinkmann aus Haustenbeck Nr. 86 (* 1843)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
durch Kauf an:&lt;br /&gt;
* 1867 Heinrich Konrad August Voß, von Haustenbeck Nr. 67  ⚭ 1860  Hanna Wilhelmine Dorothea Hagemeier, von Haustenbeck Nr. 36 (* 1833, † 16.10.1867)&lt;br /&gt;
II ⚭  1868  Maria Sophie Auguste Hagemeier (* 1845, † 1910); &lt;br /&gt;
(11 Kinder aus beiden Ehen)&lt;br /&gt;
* 1901 Biere, Konrad, Landwirth.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Voß, Konrad, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<title>Kolonat 74 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-07-09T07:55:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
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|Ortsteil1901=Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=074&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ehemaliges Kolonat Nr. 74.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
*Nr. 74 Voß. — Gegründet 1794 von Barthold Biere („Bartholds Kunrod“). Beim Bau besondere Schwierigkeiten bei Anlegung des Brunnens. —  Mieter: Wwe. Rehmeier. &amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 115, 153&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Umsiedlung 0. Name(n) und neuer Wohnort: Leimenkühler, Mieter: Voß, Lage.&amp;lt;ref&amp;gt;Göbel, Walter in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1901 Biere, Konrad, Landwirth.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Voß, Konrad, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<title>Kolonat 74 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-07-09T07:54:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=-&lt;br /&gt;
|Hausnummer=-&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.83925, 8.81871&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
Ehemaliges Kolonat Nr. 74.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
*Nr. 74 Voß. — Gegründet 1794 von Barthold Biere („Bartholds Kunrod“). Beim Bau besondere Schwierigkeiten bei Anlegung des Brunnens. —  Mieter: Wwe. Rehmeier. &amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 115, 153&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Umsiedlung 0. Name(n) und neuer Wohnort: Leimenkühler, Mieter: Voß, Lage.&amp;lt;ref&amp;gt;Göbel, Walter in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1901 Biere, Konrad, Landwirth.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Voß, Konrad, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kategorie:Kolonat_(Lieme)&amp;diff=64362</id>
		<title>Kategorie:Kolonat (Lieme)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kategorie:Kolonat_(Lieme)&amp;diff=64362"/>
		<updated>2026-07-02T06:35:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: Leere Seite erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_48_(Lieme)&amp;diff=64361</id>
		<title>Kolonat 48 (Lieme)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_48_(Lieme)&amp;diff=64361"/>
		<updated>2026-07-02T06:35:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Lieme&lt;br /&gt;
|Straße=-&lt;br /&gt;
|Hausnummer=-&lt;br /&gt;
|Koordinaten=52.02536, 8.83097&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Lieme&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=048&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Hausstätte wird schon 1611 erwähnt. Sie war unter Lieme Nr. 48 verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{StarkeLieme1972}}, S. 174ff.; {{SchmidtLieme2010}}, S. 101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die Stätte wurde vermutlich um 1611 gegründet. Sie befand sich an der Ecke Dorfstraße/Kehdenstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1834 wurde ein neues Haus gebaut, ebenfalls in Fachwerkbauweise.&lt;br /&gt;
Durch Blitzschlag wurde dieses Haus am 18. August 1936 zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SchmidtLieme2010}}, S. 101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Keine Inschrift bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1611 Hans Brune&lt;br /&gt;
* 1901 Ziegler Ernst Hose&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 353.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SchmidtLieme2010}}&lt;br /&gt;
*{{StarkeLieme1972}}&lt;br /&gt;
*{{StarkeDorfgeschichte1997}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kolonat (Lieme)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_34_(Haustenbeck)&amp;diff=64357</id>
		<title>Kolonat 34 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-07-02T06:32:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=-&lt;br /&gt;
|Hausnummer=-&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.84149, 8.7807&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=034&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ehemaliges Kolonat Nr. 34.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
*Nr. 34 Kelle („Kiulen“). — Ist wohl immer im Besitz dieser Familie gewesen. &amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 164&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Umsiedlung 1939. Name(n) und neuer Wohnort: Kelle, Schlangen.&amp;lt;ref&amp;gt;Göbel, Walter in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1901 Kelle, Henriette, Landwirthin. Schmaske, Wilhelm, Maurer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Kelle, Fritz, Postschaffn. u. Ldw..&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_34_(Haustenbeck)&amp;diff=64231</id>
		<title>Kolonat 34 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-06-30T12:44:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Straße=-&lt;br /&gt;
|Hausnummer=-&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.84105, 8.78104&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=034&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
An dieser Stelle bitte eine kurze Einführung einfügen, u.a. wann gegründet/erbaut, ehem. Haus-Nr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_34_(Haustenbeck)&amp;diff=64230</id>
		<title>Kolonat 34 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-06-30T12:42:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Straße=-&lt;br /&gt;
|Hausnummer=-&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=034&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
An dieser Stelle bitte eine kurze Einführung einfügen, u.a. wann gegründet/erbaut, ehem. Haus-Nr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_34_(Haustenbeck)&amp;diff=64229</id>
		<title>Kolonat 34 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-06-30T12:41:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
}}An dieser Stelle bitte eine kurze Einführung einfügen, u.a. wann gegründet/erbaut, ehem. Haus-Nr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_34_(Haustenbeck)&amp;diff=64228</id>
		<title>Kolonat 34 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-06-30T12:40:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: Leere Seite erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Haustenbeck&amp;diff=64227</id>
		<title>Haustenbeck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Haustenbeck&amp;diff=64227"/>
		<updated>2026-06-30T12:38:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: /* Hausstätten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.83567, 8.776&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der ehemalige Ort Haustenbeck lag auf dem Gebiet des heutigen [[#Truppen| Truppenübungsplatzes Senne]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Einige wesentliche (Lippe-Häuser-Wiki konforme) Informationen zu Haustenbeck sollen hier zusammengestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haustenbeck um 1800.jpg|mini|Haustenbeck um 1800, Kartenausschnitt&amp;lt;br /&amp;gt;Carte vom Fürstenthum Lippe&amp;lt;br /&amp;gt;[https://www.archive.nrw.de Archive NRW] Karten A 11725]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Haustenbeck um 1890.jpg|mini|Haustenbeck um 1890, Kartenausschnitt&amp;lt;br /&amp;gt;Topographische Karte&amp;lt;br /&amp;gt;[https://www.archive.nrw.de Archive NRW] Karten A 11891]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Haustenbeck Dorfmitte um 1935.png|mini|Haustenbeck Dorfmitte, um 1935, LLB HSA 2,53&amp;lt;br /&amp;gt;Foto: Hans Sprenger]]&lt;br /&gt;
Um den Frankfurter Weg, eine alte Verbindungsstraße von Bremen nach Frankfurt, durch Lippe und die Senne zu führen und damit deutlich zu verkürzen, wurde ein Damm errichtet um den Haustenbach zu queren. An diesem Punkt liegt der Kern von Haustenbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Verwaltungsstruktur 1911&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiki.genealogy.net/Haustenbeck GenWiki]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bauerschaft Haustenbeck, Amt Detmold&lt;br /&gt;
* ev. Kirchengemeinde Haustenbeck, Standesamt Haustenbeck, Postort Haustenbeck, Schulgemeinde Haustenbeck oder Kohlstädterheide, Amtsgericht Detmold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Haustenbeck wurde 1659 gegründet. Die politische Gemeinde Haustenbeck wurde zum 01.12.1939 aufgelöst.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Der Pastor in Heiligenkirchen hatte Sonntags von der Kanzel bekanntgegeben, der Graf gedächte in seiner Senne etliche Häuser aufzurichten; wer da Lust hätte sich anzubauen, dem sollten für sechs Jahre alle Lasten erlassen werden.&amp;lt;br /&amp;gt;Der erste, der den Mut hatte, diesem Ruf zu folgen, hieß Arend Wommel. Er war Maurer von Beruf und wohnte bis dahin in Berlebeck.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Sprenger&amp;quot;&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Erweiterungen des nahegelegenen Truppenübungsplatzes erfolgten 1892. Betroffen war der Haustenbecker Ortsteil Lippisch-Taubenteich wo sieben Hausstätten angekauft und aufgelöst wurden. Die Haustenbecker Hausnummern wurden anschließend für neugegründete Kolonate in Haustenbeck vergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1936 wurden zwei weitere Höfe in Haustenbeck angekauft, bevor mit Erlaß vom 18. Juli 1936 vom Oberkommando des Heeres die Erweiterung des Truppenübungsplatzes Senne um ca. 40 ha im Gemeindegebiet Haustenbeck angeordnet wurde. 1938 wurde beschlossen das ganze Dorf aufzulösen und die verbliebenen 228 Gebäude anzukaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zu einer weiteren Nutzung vorgesehenen Gebäude, insbesondere im Bereich der sogenannten Randsiedlung, wurden formal der Bauerschaft Oesterholz zugeordnet. Die Hausstätten bekamen neue, fortlaufende Hausnummern der Bauerschaft Osterholz, die nach Auswertung der nach dem zweiten Weltkrieg erschienenen Adressbücher jedoch praktisch nicht genutzt wurden. In den Verzeichnissen von 1954 und 1962 werden nach wie vor die ursprünglichen Haustenbecker Hausnummern verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Häusern lebten einige wenige Haustenbecker aus dem Ortskern, die nach 1939 dorthin umgezogen waren, andere wurden von Mitarbeitern der Platzverwaltung bewohnt und nach 1945 dienten die Häuser als Quartier für Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten und Ausgebombte aus dem Ruhrgebiet und Paderborn. Die Gebäude warn zum Teil bis 1971 noch bewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Randsiedlung als letzten verbliebenen Rest Haustenbecks auflösen zu können kam es 1956 zur Neugründung einer Gemeinde Haustenbeck, die 1957 aufgelöst wurde. Es kam zur Angliederung an die Gemeinde Oesterholz, die dann offiziell Oesterholz-Haustenbeck hieß. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Hans Sprenger, ehemals Lehrer in Haustenbeck, erhielt 1937 den Auftrag für eine Fotodokumentation des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Haustenbeck gab es eine Kirche, eine Schule, eine Mühle, einen Gasthof, mehrere Krüge, ...&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche in Haustenbeck.png|mini|Kirche in Haustenbeck, um 1930, LLB SP-SCHL-1-21&amp;lt;br /&amp;gt;Foto: Wilhelm Pecher]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirche&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der erste Pfarrer in Haustenbeck, Joachim Wienandt aus [[Heiligenkirchen]], versah seinen Dienst von 1671 bis 1703. Da noch keine Kirche existierte, hielt er seine Predigten im Krug von Elgershausen. Die Kirche am Tötgen-Wege, deren Errichtung mehrere Jahre dauerte, wurde am 27.09.1685 eingeweiht.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Sprenger&amp;quot; /&amp;gt; 1685 lieferte Claudius Bricon, Glockengießer aus Steinheim, die erste Glocke. 1707 wurde eine Uhr angelegt, 1747 ein Positiv.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ButterweckGeschichte1926}},Seite 402&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Orgel aus dem Jahr 1899 stammt von Orgelbauer Ernst Klußmann aus Kirchheide. Die Orgel wurde 1940 in der Kapellenkirche in Heidenoldendorf neu geweiht und 1958 in der neuen Kirche in Heidenoldendorf eingebaut. Die Kanzel stammt aus Heiden, sie befindet sich seit 1965 in der Kirche in Donop. Die beiden Glocken, eine war eine Stiftung von ausgewanderten Haustenbeckern in Amerika, wurden nach Heiligenkirchen abgegeben und kriegsbedingt kurz darauf eingeschmolzen. Der Grabstein des ersten Pfarrers befindet sich in Heiligenkirchen, wo Pfarrer Wienandt seine erste Pfarrstelle hatte. Die Kirchturmuhr wurde nach Stapelage abgegeben und dort 1955 eingebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von 80 belegten Wappenfenster mit Stifterscheiben von 1683 befinden sich 8 im Lippischen Landesmuseum Detmold.&amp;lt;ref&amp;gt;{{KleinmannsStifter2019}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ruine der Kirche steht unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;Hildegard Mehrmann, Das ehemalige Haustenbeck, Lage 1993 Seite 56 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrhaus Haustenbeck.jpg|mini|Pfarrhaus in Haustenbeck, 1938, aus: Piesczek, Truppenübungsplatz Senne]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pfarrhaus&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Entwurf für das Pfarrhaus stammt von Ferdinand Merckel.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Schule Haustenbeck 1908.png|mini|Schule Haustenbeck, 1937, LLB HSA 2,50a&amp;lt;br /&amp;gt;Foto: Hans Sprenger]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schule&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Haustenbeck gab es mehrere Schulgebäude, die sich jedoch immer als zu klein geplant darstellten. Der erste Schulbau war 1723 fertig; in Haustenbeck gab es 41 Kinder. Von Salinenbaumeister Culemann aus Bad Salzuflen stammt der Entwurf aus dem Jahr 1820. Dieser Schulbau wurde von 1821 bis 1907 genutzt. Bereits 1846 wurde ein Nebenschulgebäude nach Plänen von Ferdinand Merckel errichtet. Am 23.04.1908 wurde die nach den Plänen von Architekt Korf aus Detmold entworfene neue Schule eingeweiht und am 20.11.1939 endgültig geschlossen. Die Kinder aus der Randsiedlung Haustenbeck besuchten (wg. Raummangel) ab 1910 die Schule in Oesterholz.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindehaus&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Pfarrer Wilhelm Kligge (1884 bis 1915 als Pfarrer in Haustenbeck) vermachte der Kirchengemeinde seinen Nachlass mit der Auflage ein Konfirmandenhaus/Gemeindehaus zu errichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Mühle Poppe.jpg|mini|Mühle Poppe, 1937&amp;lt;br /&amp;gt;Sammlung Wiemann]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mühle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Haustenbach wurde 1659 durch einen Damm gestaut und dort eine Mühle errichtet.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
1765 erwarb Ernst Henrich Poppe die Mühle in Erbpacht. Mit dem Namen Poppe sind in Haustenbeck die Hausstätten Poppen Hof, Poppen Krug, Poppen Mühle verbunden.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Sprenger&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Gasthof Dreimann.jpg|mini|Gaststätte Dreimann, 1938, aus: Piesczek, Truppenübungsplatz Senne]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gasthof&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
An der Hausecke ist zu sehen, dass dort eine Tankstelle betrieben wurde.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Doktorhaus&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Haustenbeck errichtete 1925/26 ein Gebäude für einen Arzt, das sog. Doktorhaus. Der erste Arzt in Haustenbeck war Dr. Georg Stenzhorn, der von 1925 bis 1931 dort praktizierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Infrastruktur==&lt;br /&gt;
1922 hatten sich einige Interessenten aus Haustenbeck zusammengefunden um ein kleines Kraftwerk am Staudamm des Haustenbaches zu errrichten. Mittels eines unterschlächtigen Wasserrades von 2,50 Meter Durchmesser wurde eine Dynamomaschine angetrieben und erzeugte eine Gleichspannung von 60 Volt. Über Freileitungen wurden die Interessenten mit dieser &amp;quot;neuen&amp;quot; Energie versort, die vorerst zu Beleuchtungszwecken genutzt wurde. Diese lokale Anlage war nur weinge Jahre in Betrieb. 1925 wurde Haustenbeck an das Energienetz vom Elektrizitätswerk Wesertal angeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Wiemann, Beiträge zur Geschichte Bd. II, Seite 149&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
* Historische Luftaufnahme: [https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf&amp;amp;#91;id&amp;amp;#93;=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Rheinland%2FRW_0230%2F%7E154%2F15426%2Fmets.xml Luftbildpläne Haustenbeck ansehen]&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Haustenbeck wurde auch als Lippisch Neudorf bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
1901 lebten in Haustenbeck 974 (+38) Einwohner. {{LippeAdressbuch1901}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausstätten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Haustenbeck 2 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 2]]&lt;br /&gt;
* [[Haustenbeck_Nr._6_(Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 6]]&lt;br /&gt;
* [[Haustenbeck_Nr._7_(Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 7]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 34 (Haustenbeck)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Randsiedlung (Haustenbeck)| Randsiedlung ab 1939]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
Der Frankfurter Weg, die alte überregionale Verbindung von Bremen durch die Senne nach Frankfurt und der Weg von Horn durch das Bärental und die Senne Richtung Westen kreuzten sich in der Dorfmitte von Haustenbeck.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Anlage des Übungsplatzes waren die Wege nach Paderborn und Lippspringe gesperrt und lediglich an wenigen Tagen geöffnet. Daher wurde der Weg (Aschenweg) von Haustenbeck zur Kohlstädter Heide Richtung Fürstenallee ausgebaut und im Ortsmittelpunkt entstand eine feste Straße.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Sprenger /&amp;gt; Durch Haustenbeck gab es somit eine Verbindungsstraße von [[Augustdorf]] nach [[Oesterholz-Haustenbeck|Oesterholz]] bis diese 1939 ebenfalls gesperrt wurde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;Truppen&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Truppenübungsplatz==&lt;br /&gt;
Der Truppenübungsplatz sollte nach ersten Plänen bis zur Fürstenallee erweitert werden und den gesamten Ort Oesterholz umfassen. Gegen diesen Plan erhob Heinrich Himmler Einspruch, da sich auf diesem Gebiet germanische Kultstätten befänden.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Piesczek (Hg.), Truppenübungsplatz Senne, Paderborn 1992, Seite 37&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die Reichsführung der SS hatte Einspruch erhoben gegen den Ankauf der Oesterholzer Gegend, vor allem das Langelau, wo Professor Teudt aus Detmold allerlei undefinierbare germanische Heiligtümer, Reitbahnen u. dergl. entdeckt haben will, von denen die Haustenbecker, und nicht nur sie, wenig hielten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Held, Haustenbeck, Seite 35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* {{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
* {{FischerGeschichte2020}}&lt;br /&gt;
* {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Förderverein Haustenbeck: https://www.haustenbeck.de&lt;br /&gt;
* Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Oesterholz-Haustenbeck#Haustenbeck&lt;br /&gt;
* Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Truppenübungsplatz_Senne &lt;br /&gt;
* Historische Karte: [https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf&amp;amp;#91;id&amp;amp;#93;=https://www.landesarchiv-nrw.de/digitalisate/Abt_Westfalen/Kartensammlung_A/~117/11725/mets.xml Lippe 1806] im DFG Viewer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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