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	<title>lippe-haeuser-wiki.de - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_111_(Haustenbeck)&amp;diff=73353</id>
		<title>Kolonat 111 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-10-24T16:15:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: /* Eigentümer*innen, Bewohner*innen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.84527587890, 8.79711914062&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      111 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Stätte Walter, später Becker, mit der Nr. 111 wurde 1848 gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Die Stätte entstand im Jahr 1848 durch Teilung der [[Kolonat 35 (Haustenbeck)|Stätte Nr. 35]].&lt;br /&gt;
Die Stätte Nr. 35 wird zwischen zwei Söhnen der Stätte bei deren Verheiratung Ende des Jahres 1848 geteilt. Friedrich Arnold Walter erhielt den Teil der Stätte mit dem Wohnhaus. Mit seiner Eheschließung am 3. Dezember 1848 übernahm er zusammen mit seiner Frau Marie Sophie Henriette Nolte die Bewirtschaftung des Kolonates Nr. 35. Dem Anerben Friedrich Wilhelm Adolph Walter teilte der Vater Wilhelm Walter das [[Kolonat 111 (Haustenbeck)|Kolonat Nr. 111]] zu, die ehemalige Leibzucht&amp;lt;ref&amp;gt;Die Leibzucht wird erwähnt bei {{SprengerHaustenbeck1939}}, &amp;lt;/ref&amp;gt; der Stätte Nr. 35.&amp;lt;ref&amp;gt;L 108 A Nr. 145, S. 664ff. und 615f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich Wilhelm Adolph Walter (* 3.12.1817, * 8.1.1864) verheiratete sich am 5. November 1848 mit Marie Henriette Elisabeth Kötter (* 30. November 1827, Haustenbeck Nr. 15) und übernahm mit ihr zusammen seinen Anteil des elterlichen Kolonates, der die Kolonatsnummer 111 erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Kinder der Ehe, die das Erwachsenenalter erreichten, konnten mit ihrer Eheschließung jeweils die Bewirtschaftung eines Kolonates übernehmen. Zwei Töchter zogen auf Kolonate in Hövelhof. Die Tochter Caroline Friederike Wilhelmine Henriette Walter bezog das Haustenbecker Kolonat [[Kolonat 37 (Haustenbeck)|Dreimann Nr. 37]]. Friedrich Wilhelm übernahm das elterliche Kolonat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod ihres Ehemannes Friedrich Wilhelm Adolph im Jahr 1864 ging seine Witwe am 9. Oktober 1864 mit Heinrich Friedrich Conrad Hagemeier (* 16.7.1837) von der [[Kolonat 36 (Haustenbeck)|Stätte Nr. 36]] eine zweite Ehe ein. Der zog als Interimswirt auf die Stätte und führte den Kolonatsnamen Walter. Hagemeier war bisher Besitzer der Stätte Nr. 9, die er von seinem Stiefvater Oesterhaus gekauft hatte. Als er sich 1864 auf das Kolonat Nr. 111 verheiratete, verkaufte er die Stätte Nr. 9 an seinen Stiefvater zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter dieser zweiten Ehe, Wilhelmine Friederike Auguste Walter, heiratete am 15. April 1888 Christoph Friedrich Walter von der Stätte Nr. 35. Der Sohn Friedrich Heinrich Christoph gründete mit seiner Frau im Jahr 1909 die Stätte Nr. 172. Die Mutter starb am 24.2.1896, der Stiefvater 1908.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn aus erster Ehe und Anerbe Friedrich Wilhelm Walter (* 15.9.1852) wurde 1873 Eigentümer des elterlichen Kolonates. Er heiratete 1883 Sophie Henriette Wächter [[Kolonat 17 (Haustenbeck)|von Nr. 17]]. In der nächsten Generation wurde die Stätte an die jüngste Tochter  Friederike Henriette vererbt, da die beiden Söhne im 1. Weltkrieg gefallen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Vergrößerung des Truppenübungsplatzes musste Heinrich Becker seine Stätte 1939 verkaufen und räumen. Er erwarb neuen Besitz in Knetterhausen, Gemeinde Loxten bei Versmold und zog im Oktober 1939 aus Haustenbeck fort.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript); vgl. auch: Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}, S. 54 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebäude der Stätte blieben zunächst erhalten und wurden für Truppenbelegungen genutzt. Die Ländereien wurden bis Ende der 50er Jahre an Großpächter verpachtet. Nach dem Krieg erhielten bombengeschädigte Einwohner aus Paderborn von der britischen Militärregierung die Erlaubnis, aus den leerstehenden Häusern in Haustenbeck Dachziegel und andere Baugegenstände zu holen. Davon waren auch die Gebäude der Stätte Nr. 111 betroffen. Zurück blieben Ruinen, die wegen Einsturzgefahr Ende der 50er Jahre abgebrochen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Nach 1921 wurde die alte Fachwerkscheune durch einen Neubau ersetzt,&lt;br /&gt;
um 1930 auch das alte Fachwerk-Wohnhaus.&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1848 Friedrich Wilhelm Adolph Walter oo 1848  Marie Henriette Elisabeth Kötter;&amp;lt;br&amp;gt;sie II oo 9.10.1864 Heinrich Friedrich Conrad Hagemeier&lt;br /&gt;
* 1873 Friedrich Wilhelm Walter oo 1883 Sophie Henriette Wächter&lt;br /&gt;
* 1901 (Adressbuch) Walter, Wilhelm, Landwirth. Walter, Heinrich, Leibzüchter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1921 Friederike Henriette Walter oo 1919 Hermann Heinrich August Becker, Haustenbeck Nr. 26&lt;br /&gt;
* 1926 (Adressbuch) Becker, Heinrich, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_74_(Haustenbeck)&amp;diff=73352</id>
		<title>Kolonat 74 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-10-24T16:14:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: /* Eigentümer*innen, Bewohner*innen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=-&lt;br /&gt;
|Hausnummer=-&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.83916, 8.81906&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=074&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Gegründet 1794 von Barthold Biere.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:74 Voß-Mai1994.jpg|mini|Das ehemalige Kolonat Nr. 74 in Haustenbeck aus östlicher Richtung, 1994, Foto: Margit Lenniger.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Friedrich Barthold Biere, der zweitgeborene Sohn des Hoppenplöckers Johann Christoph Biere von der Stätte Nr. 16 in Haustenbeck, gründete die Stätte Nr. 74. Sie lag weit vor dem ehemaligen Dorfkern von Haustenbeck, von der damaligen Kohlstädter Heide kommend das erste Haus auf der linken Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Bau besondere Schwierigkeiten bei Anlegung des Brunnens.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 115, 153&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im folgenden Jahr 1795 heiratete Barthold Biere. Es war in dieser Generation die erste von insgesamt vier Ehen. Dann übernahm der Anerbe Wilhelm Konrad das Kolonat.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbuch Haustenbeck&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um die verschiedenen Stätten von Besitzern mit dem Namen Biere unterscheiden zu können, gab man ihnen Beinamen, in diesem Fall „Bartholds Kunrod“&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 135.&amp;lt;/ref&amp;gt; nach Konrad, dem Sohn von Barthold. &lt;br /&gt;
Nach dem frühen Tod Konrad Bieres verheiratete sich die Witwe erneut. &lt;br /&gt;
Als auch der zweite Ehemann verstorben war, verwaltete sie die Stätte zunächst für ihren noch nicht volljährigen Sohn Heinrich Ludwig Conrad.&amp;lt;ref&amp;gt;L 108 A Nr. 155, S. 42f.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Die Volkszählung von 1828 listet nur die beiden Ehepartner auf, Kinder hatten sie noch nicht.&lt;br /&gt;
Außerdem lebten noch die Leibzüchter, das Ehepaar Beckmeier/Hofschlag (s.u.) mit einem Sohn unter 14 Jahren auf der Stätte. Weiter aufgeführt wird die Einliegerin Retmeier mit zwei Söhnen und einer Tochter (alle unter 14 Jahren).&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 211.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Heinrich Biere (* 1839) bewirtschaftete das Kolonat nach seiner Eheschließung 1863 nur wenige Jahre und verkaufte es dann und wanderte mit Frau und zwei Kindern nach Amerika aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1867 ist Colon Heinrich Biere (* 1843/44) mit Frau, zwei Kindern und seiner Mutter ausgewandert.&amp;lt;ref&amp;gt;Verdenhalven, Auswanderer, XI 1810, vgl. auch V 806)&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 5. Oktober 1867 kam er mit der Weser in Amerika an.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Dietmar Willer.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kolonat erwarb Heinrich Konrad August Voß von [[Kolonat 67 (Haustenbeck)|Nr. 67 in Haustenbeck]] im Jahre 1867 (7.8.1867). &lt;br /&gt;
Mit der Übernahme des Kolonates trug er, wie damals üblich, zunächst den Hofnamen Biere. Auch einige Kinder des Paares wurden unter diesem Namen eingetragen. Als dann die Standesamtsregister eingeführt und die Namen festgeschrieben wurden, setzte sich der Name Voß wieder durch. Die Stätte hieß dann Voß.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Margit Lenniger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine der Töchter Voß verheiratete sich 1892 auf das Kolonat Kästing auf der [[Ostlandstraße 1 (Oesterholz-Haustenbeck)|Kohlstädter Heide Nr. 57]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolonat blieb bis 1939 in Besitz der Familie Voß. Letzter Besitzer war Wilhelm Voß, der nach Augustdorf umgesiedelt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach erfuhr das Gebäude eine militärische Nutzung zu Übungszwecken. Dadurch litt die Statik und das Gebäude musste abgestützt werden (s. Abb.). Trotzdem haben sich die Türpfeiler für den Zugang zum Grundstück und die Obst- und Fliederbäume im Garten noch lange erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Der Gründungsbau existiert nicht mehr. Über ihn ist nichts bekannt.&lt;br /&gt;
Der um 1920 errichtete Neubau (Backsteinbau) stand noch in den 1990er Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1863 gen.: Leibzuchthaus&amp;lt;ref&amp;gt;L 108 A Nr. 155, S. 42f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude gehörte zur sogenannten [[Randsiedlung (Haustenbeck)|Randsiedlung]] und war bis ca. 1970 noch bewohnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Inschriften sind nicht bekannt. &lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1794 Barthold Biere (* 1763, † 1817) I ⚭ 23.8.1795 Anna Margrete Ilsabein Dreimann (* 1773, † 1803; &amp;lt;br&amp;gt;II ⚭ 1804 Henriette Dreimann (+ 1812); &amp;lt;br&amp;gt;III ⚭ 1812 Anna Maria Ilsabein Hofschlag aus Schlangen († 1855); &amp;lt;br&amp;gt;sie II ⚭ 1818 Johann Bernhard Beckmieer (+ 1780, †1853)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1827 Wilhelm Konrad Biere (*1798, Sohn von Barthold, † 1835)  ⚭  20.4.1827  Friederike Henriette Kalkreuter (* 1805 in Haustenbeck Nr. 88); &amp;lt;br&amp;gt;sie ⚭ II 1836 mit Hermann Heinrich Adolph Milberg Nr. 69&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1863 bis 1867: Colon Heinrich Biere (* 1839, Sohn von Hermann Heinrich Adolph geb. Milberg) ⚭ 12.4.1863  Hanne Wilhelmine Elisabeth Brinkmann aus Haustenbeck Nr. 86 (* 1843)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
durch Kauf an:&lt;br /&gt;
* 1867 Heinrich Konrad August Voß, von Haustenbeck Nr. 67  ⚭ 1860  Hanna Wilhelmine Dorothea Hagemeier, von Haustenbeck Nr. 36 (* 1833, † 16.10.1867);&amp;lt;br&amp;gt;II ⚭  1868  Maria Sophie Auguste Hagemeier (* 1845, † 1910);&amp;lt;br&amp;gt;(11 Kinder aus beiden Ehen)&lt;br /&gt;
* 1901 Biere, Konrad, Landwirth.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Voß, Konrad, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_66_(Haustenbeck)&amp;diff=73351</id>
		<title>Kolonat 66 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-10-24T16:11:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: /* Eigentümer*innen, Bewohner*innen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.83673095700, 8.80950927734&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      066 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Stätte Walter wurde 1787 gegründet. Sie lag in der [[Randsiedlung (Haustenbeck)|Randsiedlung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:66 Haustenbeck-Walter.jpg|mini|Das ehemalige Kolonat 66 in Haustenbeck, bereits mit militärischer Hausnummer 194, 1940, Sammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
Johann Jobst Walter (1749-1816) war seit 1768 war er verheiratet mit Catharine Ilsebein Sprenger (1739-1815) aus Berlebeck. Johann Jobst Walter war Leibzüchter auf der [[Kolonat 35 (Haustenbeck)|Stätte Nr. 35]] in Haustenbeck gewesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26.3.1787 stellte er einen Bauantrag und gründete zusammen mit seiner Frau die Stätte Nr. 66 in Haustenbeck.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kolon Walter bezog 1791 für 25 Reichstaler Dachziegel vom Ziegelofen in Oesterholz, kann aber nicht zahlen. Im Jahr 1792 werden ihm deswegen  eine Kuh und 1 Rind gepfändet.&amp;lt;ref&amp;gt;Kartei Hans Sprenger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits zehn Jahre später (1797) übergab er die Stätte an Johann Henrich Christian Walter (1775-1849).&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henrich Christian Walter heiratete am 26. November 1797 Anne Marie Elisabeth Berkenkamp aus aus dem Kirchspiel Oerlinghausen. Die Ehefrau war im preußischen Teil der Senne aufgewachsen und brachte vor der Eheschließung einen Freibrief des Amtes Sparrenberg bei.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 war Kolon Walter völlig verschuldet. Als der Untervogt zur Eintreibung der Schulden kommen wollte, hatte Walter das ganze Haus vorher geräumt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kartei Hans Sprenger.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Daraufhin wurde die Versteigerung der Stätte angeordnet und am 12. November 1803 wegen hoher Verschuldung ein Konkursverfahren eingeleitet. Ein erster Versteigerungstermin fand am 7. Dezember 1803 statt. Johann Hermann Eikermann von der Stätte Nr. 59 in Haustenbeck war mit 510 Reichstalern Meistbietender, verkauft wurde die Stätte zunächst jedoch noch nicht. Als aber auch beim zweiten Termin am 25. Januar 1804 kein höheres Gebot erzielt wurde, erhielt Johann Hermann Eikermann den Zuschlag. Die 510 Reichstaler musste er in Silbermünzen hinterlegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Hermann Eikermann hatte die Stätte nicht für sich selbst, sondern für seinen ältesten Sohn Johann Henrich erworben. Johann Henrich wurde mit Datum seiner Heirat am 10.8.1809 als Stättebesitzer eingetragen und führte nun den Stättenamen Walter.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1815 errichtete Johann Henrich ein neues Haus auf der Stätte (s. Inschrift).&lt;br /&gt;
Die Stätte blieb bis 1940 im Familienbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 lebte Frau Walter mit vier Söhnen, drei Töchtern (zwei Jungen und zwei Mädchen waren noch keine 14 Jahre alt) und einem Dienstboten auf der Stätte.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 210.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Auflösung des Dorfes wurde das Haus Nr. 66 wie die anderen Häuser der [[Randsiedlung (Haustenbeck)|Randsiedlung]]  noch nicht sofort geräumt. Die Besitzer konnten ihre Häuser vorübergehend weiterhin bewohnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Fachwerkbau mit Ziegelsteinfüllung und seitlichem Anbau&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
JOHANN HENRICH EIKERMANN UND WILHELMINE KALKREUTERS HABEN DIESES&lt;br /&gt;
VORGEBAUTE HAUS BAUEN LASSEN DEN 17. JULI 1815&lt;br /&gt;
HERR LEHRE MICH TUN NACH DEINEM WOHLGEFALLEN DEIN GUTER GEIST FÜHRE MICH AUF EBNER BAHN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschrift: Heinz Wiemann, 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1787 Johann Jobst Walter (1749-1816)  1768 oo   Catharine Ilsebein Sprenger (1739-1815)&lt;br /&gt;
Übergabe an:&lt;br /&gt;
* Johann Henrich Christian Walter (1775-1849)  1797 oo  Anne Marie Elisabeth Berkenkamp aus der Heeper Senne (1775-1829)&lt;br /&gt;
1804 Verkauf wegen Konkurs an:&lt;br /&gt;
* 1804 Johann Hermann Eikermann, Kolon Nr. 59  23.6.1799 II oo  Anna Marie Elisabeth Ellermann&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbücher Oerlinghausen und Haustenbeck.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1809 Johann Henrich Walter, geb. Eikermann (* 1778, Sohn von Johann Henrich Eikermann Nr. 59, † 1828) 1809 oo  Wilhelmine Justine Kalkreuter von Haustenbeck Nr. 73 (1781-1849)&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenbücher Oerlinghausen und Haustenbeck.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1840 Hermann Adolph Walter (* 1814, Sohn von Johann Henrich  1840  Anna Marie Luise Voß, Schlangen)&amp;lt;ref&amp;gt;P 1 A Nr. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Friedrich Adolph Gottlieb (* 1841, Sohn von Hermann Adolph  1868 oo  Wilhelmine Karoline Henriette Leimenkühler, Haustenbeck Nr. 29 (* 1841)&amp;lt;ref&amp;gt;P 1 A Nr. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1901 Walter, Gottlieb, Landwirth.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Walter, August, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1940 August Walter (* 1876)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Haustenbeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_34_(Haustenbeck)&amp;diff=73350</id>
		<title>Kolonat 34 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-10-24T16:09:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: /* Eigentümer*innen, Bewohner*innen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.84149169920, 8.78070068359&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      034 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Stätte wurde wahrscheinlich 1729 gegründet von Carl Wilhelm Kelle. Zur Unterscheidung der verschiedenen Stättenbesitzer Kelle hatten die Kolone der Nr. 34 den Beinamen „Kiulen“&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 164 u. 200.&amp;lt;/ref&amp;gt;, (Kuhlen), weil das Flurstück „In der Knochenkuhle“ hieß.&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:34 Kelle-Rückseite-1938.jpg|mini|Wohnhaus und Leibzucht der Stätte Nr. 34 in Haustenbeck, Rückseite, um 1938, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:34-Ruine-1994.jpg|mini|Die Überreste des Wohnhauses der Stätte Kelle Nr. 34 in Haustenbeck, West- und Südseite, 1994 , Foto: Margit Lenniger.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carl Wilhelm Kelle hatte zuvor mit seiner Frau Clara Anna Redeker die Stätte [[Kolonat 15 (Haustenbeck)|Redeker Nr. 15]] in Haustenbeck bewirtschaftet.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1729 trat er zusammen mit seiner Frau Clara Anna Redeker die nicht weit entfernte Hoppenplöckerstätte Nr. 34 in Haustenbeck an, verstarb aber bald darauf, noch im November des selben Jahres. Die Stätte gelangte daraufhin an seinen Sohn Johann Simon.&amp;lt;ref&amp;gt;L 89 A Nr. 100, Bl. 311.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Simon Kelle hatte sich am 1. Januar 1730, sehr bald nach dem Tod seines Vaters, mit Anne Marie Ilsebein Biere verheiratet. Laut Eheprotokoll wollte sich das Paar als Einlieger (Mieter) in Haustenbeck niederlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;L 108 A Nr. 136, Bl. 120.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst war demnach noch nicht geklärt, ob der damals 19jährige und damit noch minderjährige Anerbe die Stätte schon übernehmen konnte. Er trat die Bewirtschaftung des Kolonates jedoch bald an.&amp;lt;ref&amp;gt;L 89 A Nr. 100, Bl. 311.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Ehefrau war eine Tochter von Jobst Henrich Biere, dem Sohn des Küsters, und damit eine Enkelin des Haustenbecker Küsters Johann Biere.&lt;br /&gt;
Anna Maria Ilsabein Biere hatte ihren Ehemann Johann Simon Kelle dann aber noch im Jahr der Eheschließung wieder verlassen und sich anschließend bei ihrem Vater Jobst Henrich Biere aufgehalten. Einigungsversuche durch Dritte fruchteten zunächst nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;L 85 Nr. 1060 (unpag.).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wann das Paar wieder zusammengefunden hat, ist unklar. Die beiden gemeinsamen Kinder Catarina Maria Elisabeth und Johann Bernhard wurden erst 1740 und 1744 geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Catarina Maria Ilsabein geb. Biere verstarb 1756. Im folgenden Jahr ging der Witwer eine zweite Ehe mit Witwe Anna Rebecca Sander von der Stätte Nr. 42 ein. Diese hatte sich in erster Ehe mit Cord Henrich Sander auf die [[Kolonat 42 (Haustenbeck)|Stätte Nr. 42]] verheiratet und war dort nach dem Tod ihres Mannes eine zweite Ehe eingegangen.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stätte Nr. 34 erbte die Tochter Catarina Maria Elisabeth und trat sie (1762?) mit ihrem Ehemann Cord Henrich Oesterhaus von der Stätte Nr. 9 in Haustenbeck an. Der 1744 geborene Sohn Johann Bernhard erheiratete später das Kolonat [[Kolonat 22 (Haustenbeck)|Wille Nr. 22]] in Haustenbeck.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1776 werden bei Cord Henrich Kelle außer seiner Frau ein Son unter 14 Jahren und zwei Töchter gezählt. Eine der Personen, hier zweifelsfrei der Ehemann und Vater, ging zur Arbeit außer Landes. Er zählte also möglicherweise zu den Holland- oder Frieslandgängern. Die Familie besaß drei Kühe, zwei Rinder und eine Ziege. Der Leibzüchter lebte allein. Beide Parteien betrieben Spinnerei.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1448, S. 116f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 lebte das Besitzerpaar Kelle mit drei Söhnen, zwei Töchtern und einem Dienstboten in einem Haushalt. Die Kinder waren alle noch keine 14 Jahre alt. Außerdem lebte das Leibzüchterpaar mit drei Söhnen und einer Tochter auf der Stätte.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 208.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1897 der Kolon Simon Wilhelm Heinrich Kelle starb, hinterließ er seine zweite Ehefrau und vier Kinder. Der 12jährige Sohn Simon Friedrich Hermann aus erste Ehe war Anerbe der Stätte. Die Kinder zweiter Ehe waren zwischen zwei und sechs Jahren alt. Trotzdem führte die Witwe die Stätte zunächst allein weiter. Erst 1902 verheiratete sie sich erneut, doch ihr Ehemann verstarb schon im folgenden Jahr 1903. Der Anerbe wurde 1906 volljährig und als Besitzer eingetragen. Zwei Jahre später brannte die Leibzucht des Kolonates ab. Noch im selben Jahr verstarb auch der noch unverheiratete Erbe.&lt;br /&gt;
1909 wurde ein neues Haus als Bruchsteinbau neu errichtet. Als Eigentümer wurden die drei Kinder zweiter Ehe Henriette, Friedrich und Heinrich Kelle eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn zweiter Ehe, Friedrich Heinrich Ludwig Kelle heiratete 1920 und übernahm die väterliche Stätte. 1937 war klar, dass auch er seine Stätte für den Truppenübungsplatz räumen musste.&lt;br /&gt;
In Schlangen kaufte er von dem Viehhändler Max Levi und dem Gastwirt Friedrich Sibille mehrere Parzellen Land an und baute dort 1938/1939 ein neues Haus. &lt;br /&gt;
Der Wert der Stätte war von der Ruges (Reichsumsiedlungsgesellschaft) am 23.12.1938 taxiert worden. Am 27. Oktober 1939 zog Familie Kelle in ihr neues Haus in Schlangen und übergab der Ruges den Schlüssel des alten am 30. Oktober.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript; zur Umsiedlung s. auch: Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}, S. 54 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Wohnhaus und Leibzucht, bis 1908 wohl in Fachwerkbauweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 brannte die Leibzucht ab.&amp;lt;ref&amp;gt;L 109 Detmold Nr. 270 (unpag.).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908/1909 Neubau des Wohnhauses (!) als Bruchsteinbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1729 Carl Wilhelm Kelle aus Berlebeck († 1729)  1709 oo  Clara Anna Redeker aus [[Kolonat 15 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 15]] († 1731)&lt;br /&gt;
* 1730 Johann Simon Kelle (* 1711, Sohn von Carl Wilhelm K., † 1779)  1730 I oo  Catharina Marie Ilsabein Biere (* 1711, † 1756);&amp;lt;br&amp;gt;er 1757 II oo  Anna Rebecca Wiggenbröker, Witwe Budde&lt;br /&gt;
* 1762 Catharina Maria Elisabeth Kelle (* 1740, Tochter von Johann Simon K., †1826)  1762 oo Cord Henrich Oesterhaus (* 1733, †1811)&lt;br /&gt;
* 1795 Johann Simon Henrich Christoph Kelle (* 1769, Sohn von Cord Henrich K. geb. Oesterhaus, †1841)  1795 oo  Amalie Elisabeth Ostmann (* 1769 in [[Teutoburger-Wald-Straße 1 (Hörste)|Hörste Nr. 14]], † 1825)&lt;br /&gt;
* 1823 Johann Simon Heinrich Adolf Kelle (* 1796, Sohn von Joh. Simon Henrich Christoph K., † 1858)  1823 oo  Marie Elisabeth Oesterhaus, geschiedene Biere von [[Kolonat 13 (Haustenbeck)|Nr. 13]] (* 1794 in Haustenbeck Nr. 9, † 1853)&lt;br /&gt;
* 1850 Johann Simon Christoph Kelle (* 1823, Sohn von Johann Simon Heinrich Adolf K., † 1893) 1850 oo  Luise Heitkämper aus [[Pivitsheider Straße 82 (Augustdorf)|Augustdorf Nr. 50]] (* 1830, † 1862); &amp;lt;br&amp;gt;er  1863 II oo  Wilhelmine Florentine Schildmann aus Haustenbeck Nr. 82 (* 1840)&lt;br /&gt;
* 1885 Simon Wilhelm Heinrich Kelle (* 1852, Sohn von Johann Simon Christoph K., † 1897)  1885 oo  Anna Maria Conradine Henriette Richts aus dem Oesterholzer Bruch (* 1859, † 1888);&amp;lt;br&amp;gt;er  1889 II oo  Henriette Friederike Luise Richts, Schwester seiner ersten Frau (* 1866, † 1939)&lt;br /&gt;
* 1901 Kelle, Henriette, Landwirthin. [Mieter:] Schmaske, Wilhelm, Maurer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 207.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1906 Simon Friedrich Hermann Kelle (* 1885, Sohn von Simon Wilhelm Heinrich K., † 1908)&lt;br /&gt;
* 1909 Henriette, Friedrich und Heinrich Kelle&lt;br /&gt;
* 1921 Friedrich Heinrich Ludwig Kelle (* 1892, Sohn von Simon Wilhelm Heinrich K.)   oo  Wilhelmine Marie Auguste Bierwirth aus [[Kolonat 50 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 50]] (* 1893)&lt;br /&gt;
* 1926 Kelle, Fritz, Postschaffn. u. Ldw.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 674.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_5_(Haustenbeck)&amp;diff=73349</id>
		<title>Kolonat 5 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-10-24T16:07:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: /* Eigentümer*innen, Bewohner*innen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.83587646480, 8.77331542969&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      005 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Stätte wurde um 1660 von Hans Brade (auch Brahe) gegründet und später unter dem Stättenamen Hunkenhof geführt, zuletzt unter Wille.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stättenbesitzer wurden auch Scheiper (Schäfer) genannt.&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:5 Haustenbeck Hunkenhof 1927.jpg|mini|Das ehemalige Kolonat Hunkenhof, Haustenbeck Nr. 5, 1927, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:5 Haustenbeck Hunkenhof 1932.jpg|mini|Das ehemalige Kolonat Hunkenhof, Haustenbeck Nr. 5, 1932, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:5 Haustenbeck 1937.jpg|mini|Die Stätte Nr. 5 am Tötkenweg, links am Rand Haus Nr. 97 (Soesmann), 1937, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:5 Haustenbeck 1938.jpg|mini|Der Neubau der Stätte Nr. 5 im Jahr 1938, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:5 Haustenbeck Neubau 1939-Slg Göbel.jpg|mini|Der Neubau des Hauses Nr. 5 von Norden, rechts im Hintergrund das Pastorenhaus, 1939, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Brade († 1678), der Gründer der Stätte, stammte aus Berlebeck. Er war der zweite Siedler in Haustenbeck. &amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, Siehe S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Hausnummer hatte die Stätte damals noch nicht. Die Nummer trug sie erst seit etwa 1790.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stätte erbte später Maria Agneta Brade (* 1671, † 1737), eine Enkelin Hans Brades. Sie heiratete um 1702 Jürgen Huneke (* 1671, † 1715), der Schäfer in Haustenbeck war.&amp;lt;ref&amp;gt;L 89 A Nr. 98, Bl. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach ihm wurde die Stätte anschließend Hunkenhof genannt. Zusätzlich trug sie den Beinamen Schäfer (auch „Scheiper“), z.B. Hunkenhof dictus Schäfer.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Beiname Schäfer wird in zahlreichen Kirchenbucheinträgen aufgeführt; siehe auch {{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahr 1704 baute das Paar ein neues Haus (s. Inschrift), das noch 1935 erhalten gewesen sein muss, als ein neues Wohnhaus errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Gerd Hunkenhof (* um 1703) übernahm die elterliche Stätte mit seiner Eheschließung im Jahr 1726, nachdem sein Bruder, der Anerbe Arend Henrich sie ihm abgetreten hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;L 108 A Nr. 136, Bl. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1769 lebte das Ehepaar Hunkenhof mit zwei Söhnen auf der Stätte. Sie besaßen ein Pferd und drei Kühe. Das Leibzüchterpaar lebte allein und besaß zwei Kühe.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1450, S. 98f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1776 wurden mit Johann Friedrich „Hunkenhof“ und seiner Frau wieder zwei Söhne registriert. An Vieh besaßen sie nun drei Kühe und drei Rinder. Die Leibzüchterin war nun allein, besaß eine Kuh und betrieb Spinnerei.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1448, S. 112f.&amp;lt;/ref&amp;gt; die zweite im jahr 1769 noch gezählte Kuh war wohl mit dem Tod des Mannes an die Stätte zurückgefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Neubau von 1803 soll es sich überwiegend um eine Vergrößerung der alten bestehende Stätte gehandelt haben, bei der das noch brauchbare Material Verwendung fand. Der in der Inschrift angegebene Simon Jobst Hunkenhof (1754-1814) hatte am 22. Juni 1794 in zweiter Ehe Anne Marie Catharine Elisabeth Schluer (* 1764-1816) aus Heidenoldendorf geheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 wurden außer dem Besitzerpaar Hunkenhof ein Sohn, drei Töchter und ein Dienstbote verzeichnet. Alle Kinder waren unter 14 Jahren. Leibzüchter lebten keine auf der Stätte, aber eine Einliegerfamilie: Friedrich Kehne und seine Frau hatten einen Sohn unter 14 Jahren.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anerbe Friedrich Conrad Hunkenhof heiratete im Jahr 1859 Sophie Justine Caroline Gärtner und übernahm mit ihr zusammen die elterliche Stätte. Im Jahr 1864 kaufte er Hofraum und Garten von seinem ehemaligen Nachbarn Friedrich Wächter, Kolon Nr. 17 in Haustenbeck an. Die Stätte Nr. 17 lag ebenfalls im Tötken und grenzte westlich an die Hunkenhof’sche Stätte. Wächter hatte seine Stätte zum Lamsort, nordwestlich des Ortskerns von Haustenbeck verlegt. Auf dem neu erworbenen Grundstück im Tötken errichtete Friedrich Hunkenhof 1864 das Leibzuchtshaus. In dem Leibzuchtshaus wohnte später (ab ca. 1918) die Kirchenküsterin Witwe Bertha Kehne mit ihren Kindern.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1872 verkauft der Kolon Friedrich Conrad Hunkenhof Land an Huneke Nr. 88. Auch 1907 verkaufte der Besitzer Land, diesmal an einen Verwandten, den Ziegler Wilhelm Hunkenhof, der dort die [[Kolonat 162 (Haustenbeck)|Neuwohnerstätte Nr. 162]] anlegte.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beiname Scheiper blieb lang erhalten. Noch Friedrich Hunkenhof, der am 16.12.1898 heiratete wurde „Scheipers Frittcken“ genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stätte blieb bis zum Jahr 1935 in Besitz der Familie Hunkenhof. Der anschließende Eigentümer, Fritz Wille, war ein naher Verwandter der Familie. Er errichtete im Jahr 1935 einen Neubau neben der alten Stätte und brach dann die alte Stätte ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1939 kauft Fritz Wille zunächst Land in Horn und will dort bauen, was aber nicht genehmigt wird. Noch Ende Januar verkauft er seine Stätte in Haustenbeck und erhält eine Leibzucht und Ersatzgrundstück in Schlangen. Im Sommer erwirbt er eine Parzelle in Demtold, die eine Baustelle ist, und will dort ein Wohnhaus errichten.&lt;br /&gt;
Am 17. April 1940 übergibt er seinen Besitz in Haustenbeck an die Ruges (Reichsumsiedlungsgesellschaft).&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript); s. auch: Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
1704 Wohnhaus gebaut als Zweifamilienhaus, s. Inschrift  (noch 1935 erhalten, besteht nicht mehr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1858 Leibzuchtshaus gebaut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 Scheune / Stall gebaut&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1928 Schuppen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 neues Wohnhaus gebaut (Zweifamilienhaus)&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
In zwei übereinander liegenden Torbalken befanden sich zwei Inschriften &amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel, [http://www.nhv-ahnenforschung.de/Torbogen/Orte/haustenbeck.htm Hausinschriften in Haustenbeck]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im oberen Torbalken:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Anno 1704 den 21. Julius hat Jürgen Hunkenhof und Maria Agneta Braden dis Haus bauen lassen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Inschrift (von 1803) befand sich links die lippische Rose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im darunter liegenden Torbalken:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn.&lt;br /&gt;
Simon Jobst Hunkenhof und Annemarie geb. Schlür&lt;br /&gt;
Haben dies Haus bauen lassen&lt;br /&gt;
Den 2. Julius 1803“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1660 Hans Brade († 1678)  oo  &lt;br /&gt;
* 1682 Christophel Brade († 1692)  oo 1670  Christine Meyer († 1698)&lt;br /&gt;
* um 1702? Marie Agnete Brade (*1671, Tochter Von Christophel B, † 1737)  ca. 1702 oo  Jürgen Hunkenhof (* 1671, †1715); &amp;lt;br&amp;gt;sie II oo 1716  Johann Christoph Renne († 1735)&lt;br /&gt;
* 1726 Johann Gerd Hunkenhof (* 1703, Sohn von Jürgen H., † 1743)  1726 oo  Elisabeth Wächter (* 1699, † 1786);&amp;lt;br&amp;gt;sie II oo 1744  Simon Jost Redeker († 1773)&lt;br /&gt;
* 1753 Johann Friedrich Hermann Hunkenhof (* 1731, Sohn von Johann Gerd, † 1780)   24.6.1753 oo  Tilla Cathrina Hunke(n) aus Lage (* 1720, † 1794)&lt;br /&gt;
* 1778 Simon Jobst Hunkenhof (* 1754, Sohn von Joh. Friedrich Hermann, † 1814)  1778 I oo  Anne Margrete Ilsabein Biere († 1792);&amp;lt;br&amp;gt;er 1794 II oo  Anne Marie Catharina Elisabeth Schlür, Heidenoldendorf (* 1764, † 1816)&lt;br /&gt;
* 1818 Johann Bernd Christian &#039;&#039;Conrad&#039;&#039; Hunkenhof (* 1792, Sohn von Simon Jobst, † 1850)  1818 oo  Wilhelmine Röhrmann, [[Kolonat 6 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 6]] (* 1798, † 1836); &amp;lt;br&amp;gt;er II oo  1837 Wilhelmine Erpe aus Frommhausen Nr. 11 (* 1812, † 1877); sie II oo 1856 Conrad Heinrich Schwarze aus Haustenbeck († 1858)&lt;br /&gt;
* 1859 Friedrich Conrad Hunkenhof (* 1833, Sohn von Conrad, † 1892)  oo  Sophie Justine Caroline Gärtner, [[Kolonat 53 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 53]] (* 1829, † 1910)&lt;br /&gt;
* 1898 Friedrich Heinrich Ferdinand Hunkenhof (* 1865, Sohn von Friedrich)  oo  Sophie Marie Henriette Wille (* 1875 in [[Kolonat 102 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 109]])&lt;br /&gt;
* 1901 Hunekenhof, Friedrich, Landwirth. Hunekenhof, Wilhelm, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Hunkenhof, Friedr., Landwirt; Kehne, Bertha, Witwe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 674.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1935 Fritz Wille&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Haustenbeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_4_(Haustenbeck)&amp;diff=73348</id>
		<title>Kolonat 4 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-10-24T16:06:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: /* Eigentümer*innen, Bewohner*innenForschungen Walter Göbel (Manuskript). */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.84527587890, 8.76690673828&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      004 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Bernd Meier zog 1665 mit seiner Familie von Berlebeck nach Haustenbeck und gründete die Stätte Nr. 4. Das Kolonat trug den Namen Meier und den Beinamen Dorfmeier.&lt;br /&gt;
Die Stätte lag ursprünglich zentral im Dorf, zwischen den Kolonaten [[Kolonat 7 (Haustenbeck)|Nr. 7]] und [[Kolonat 16 (Haustenbeck)|Nr. 16]] und wurde später als Kolonat Pucker Nr. 4 in die Senne verlegt.&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:HAU 004 HSA 269.jpg|mini|Das um 1887 neu errichtete Haus Pucker Nr. 4, 1937/1939, LLB HSA 2,69, Foto: Hans Sprenger. ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stätte erlebte verschiedene Besonderheiten: Sie wurde mehrfach verkauft, vom Dorf in die Senne verlegt, brannte ab, wurde neu erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Töns Henrich Meier (* 1703), Enkel des Stättengründers, und seine Frau Catherine Ilsebein geb. Brinkmann hatten zwei Söhne und vier Töchter. Da aber die Söhne schon im Kindesalter verstorben waren, erbte die älteste Tochter Anna Charlotta die Stätte. Sie heiratete 1752. Ihr Ehemann Friedrich Anton Böllhöfer zog zu ihr auf die Stätte und trug dann die Stättenamen Meier.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1781 stellte  Friedrich Anton Meier geb. Böllhöfer den Antrag, ihm an Lohmanns Ort (später Lamsort) einen Zuschlag auszuweisen. Er wollte dort für eins seiner Kinder ein neues Kolonat gründen. Sein Antrag wurde genehmigt, doch im Jahr 1784 bemängelt das Amt Detmold, dass der Anbau immer noch nicht erfolgt wäre. Im Herbst 1785 begann man mit dem Bau des Hauses begonnen, das im Sommer 1786 fertiggestellt wurde. Das neue Kolonat erhielt die [[Kolonat 58 (Haustenbeck)|Nummer 58]].&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Unterscheidung der beiden Kolonate Meier Nr. 4 und Nr. 58 erhielten sie entsprechend ihrer Lage die Beinamen Dorfmeier (Nr. 4) und Sennemeier (Nr. 58).&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 106.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Kolon und derzeit wohl noch Besitzer beider Kolonate 1787 verstarb, verheiratete sich der Anerbe Johann Friedrich Bernd Henrich Meier noch im selben Jahr. Er bezog mit seiner Frau die neue Stätte Nr. 58. Von seinen acht Geschwistern waren fünf bereits verstorben. Seine älteste Schwester Anne Marie Margarete Ilsabein war bereits seit 1778 mit Johann Jürgen Biere von [[Kolonat 43 (Haustenbeck)|Nr. 43 in Haustenbeck]] verheiratet und lebte auf dem Kolonat Nr. 43. Das Kolonat Nr. 4 trat der Anerbe Friedrich Meier daher seiner nächstältesten Schwester Anna Maria Christina Elisabeth ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erbin Anna Maria Christina Elisabeth Meier verehelichte sich 1791 mit Johann Friedrich Möllemann aus Berlebeck. Dieser bezog das Kolonat Nr. 4 und wurde deshalb Meier bzw. Dorfmeier genannt. Von den sechs Kindern des Pares haben nur drei das Erwachsenenalter erreicht. Conrad Wilhelm, der älteste von ihnen, erbte das Kolonat Nr. 4. Johann Friedrich Wilhelm lebte zunächst als Einlieger, konnte aber später das [[Kolonat 102 (Haustenbeck)|Kolonat 102]] übernehmen. Friedrich Christoph heiratete in Stapelage und lebte wohl in Hörste.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Conrad Wilhelm Meier heiratete 1826 und übernahm das Kolonat Nr. 4 zusammen mit seiner Frau Sophie Wilhelmine Elisabeth Horstmann vom Kolonat [[Kolonat 45 (Haustenbeck)|Nr. 45 in Haustenbeck]]. Im Jahr 1828 lebten auf der Stätte das Besitzerpaar mit einem Kind und das Leibzüchterpaar mit vier Kindern.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon im Oktober 1831 verstarb er und hinterließ seine Ehefrau mit zwei kleinen Kindern. Die Witwe verheiratete sich 1832 mit Henrich Friedrich Christoph Ernsthuneke, der zu ihr&lt;br /&gt;
auf das Kolonat zog. Bis 1846 wurden in dieser Ehe sieben Kinder geboren.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1852 entschloss sich die Familie mit ihren fünf noch lebenden Kindern zweiter Ehe nach Amerika auszuwandern. Die Tochter aus erster Ehe war seit 1850 verheiratet und hatte mit ihrem Ehemann das [[Kolonat 64 (Haustenbeck)|Kolonat Nr. 64]] in Haustenbeck übernommen, ihr älterer Bruder bereits 1842 verstorben.&lt;br /&gt;
Am 15. Juni 1852 verkaufte Friedrich Meier sein Kolonat an seine Stieftochter Marie Sophie Wilhelmine Catharine und ihren Ehemann Hermann Götz von Nr. 64 in Haustenbeck. Im August wanderte er mit seiner Familie nach Amerika aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann Götz besaß nun zwei Stätten in Haustenbeck und bewirtschaftete zunächst beide. Doch 1855 verkaufte er die Stätte Nr. 4 für 1.200 Taler an den Nachbarn Conrad Pucker von der [[Kolonat 7 (Haustenbeck)|Stätte Nr. 7]]. Pucker nahm hierfür ein Darlehen von 1.00 Talern bei der Kirchengemeinde Haustenbeck auf. Die Wohnräume der Stätte vermietete er an Einlieger. &lt;br /&gt;
Im Jahr 1872 verkaufte Conrad Pucker die gesamte Stätte für 1.200 Taler an seinen Sohn Conrad Friedrich Christoph Pucker. Der errichtete 1874 auf eigenen Ländereien am Lamsort (Richtung Augustdorf) eine neue Stätte. Diese lag an der Straße nach Augustdorf und der 1785 gegründeten Stätte Nr. 58 gegenüber. Nach Fertigstellung und Bezug dieser neuen Stätte Nr. 4 wurde die alte Stätte Nr. 4 im Dorf abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 brannte das Gebäude ab und wurde anschließend völlig neu wieder aufgebaut. &amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1905 übertrug Conrad Pucker die Stätte an seinen Sohn Friedrich (Simon Friedrich Wilhelm Conrad). Laut Vertrag vom 11. August 1938 mit der Ruges (Reichsumsiedlungsgesellschaft) verkaufte Friedrich Pucker sein Kolonat, Gebäude und Grundstück. Als Ersatz erwarb er am 18. August die Stätte Nr. 20 in Augustdorf (Gebäude und Grundstück) von Hermann Pollmann. Am 17. Okotober 1938 bezog er mit seiner Familie das Kolonat in [[Waldstraße_141_(Augustdorf)|Augustdorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript); s. auch Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
* um 1665 Gebäude errichtet,&lt;br /&gt;
* um 1875 abgebrochen,&lt;br /&gt;
* 1874 Neubau im Lamsort&lt;br /&gt;
* 1887 abgebrannt und anschließend neu wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;==&lt;br /&gt;
* 1665 Bernd Meier&lt;br /&gt;
* Johann Albert Meier (Meyer) (* 1665, Sohn von Bernd M., † 1731)  oo 1690  Catharine NN († 1729)&lt;br /&gt;
* 1728 Töns Henrich Meier (* 1703, Sohn von Joh. Albert, † 1763)  oo  Catherine Ilsebein Brinkmann aus Fissenknick († 1769)&lt;br /&gt;
* (1752?) Anna Charlotte Meier (* 1732, Tochter von Töns Henrich M., † 1799)  oo 1752  Friedrich Anton Böllhöfer aus Schlangen (* 1722, † 1787)&lt;br /&gt;
* 1791 Anna Maria Christina Elisabeth Meier (* 1766, Tochter von Töns Henrich M., † 1810)  oo Johann Friedrich Möllemann aus Berlebeck († 1813);&amp;lt;br&amp;gt;er  II oo 1811 Anne Marie Sophie Ilsabein Knappmann († 1842);&amp;lt;br&amp;gt;sie  II oo  1817 Johann Hermann Conrad Gröne aus Schlangen († 1842)&lt;br /&gt;
* 1826 Conrad Wilhelm Meier (* 1798, †1831)  oo  Sophie Wilhelmine Elisabeth Horstmann, Haustenbeck Nr. 45 (* 1804);&amp;lt;br&amp;gt;sie II oo 1832  Henrich Friedrich Christoph Ernsthuneke aus Haustenbeck (* 1801 in Schlangen)&lt;br /&gt;
* 1852  Marie Sophie Wilhelmine Catharine Meier (* 1829, † 1876)  oo 1850  Hermann Götz von Nr. 64 in Haustenbeck&lt;br /&gt;
* 1855 Conrad Pucker&lt;br /&gt;
* 1872 Conrad Friedrich Christoph Pucker (* 1846, † 1920)  oo 1871 Henriette Schildmann von Nr. 82 (* 1851, † 1934)&lt;br /&gt;
* 1901 Pucker, Konrad, Landwirth&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}} Digitalisat, S. 206.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* 1905 Simon Friedrich Wilhelm Conrad Pucker (* 1876, † 1963 in Augustdorf)  oo   Henriette Wilhelmine Friederike Buse aus Augustdorf (* 1881)&lt;br /&gt;
* 1926 Pucker, Friedrich, Landwirt&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}} Digitalisat,, S. 674.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<title>Kolonat 3 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-10-24T16:04:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: /* Eigentümer*innen, Bewohner*innen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.83648681640, 8.77172851562&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      003 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das Kolonat Nr. 3 wurde 1661 von Johann Schmaske gegründet. Es trug lange Zeit den Stättenamen Schmaske, seit etwa 1892 den Stättenname Röhrmann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 25, 200.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:3a-Röhrmann Südseite-1940.jpg|mini|Die zum Haustenbach gelegene Südseite des Kolonates Röhrmann Nr. 3, 1940, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:3b-Röhrmann aus Norwesten 1940.jpg|mini|Röhrmann Nr. 3 nach der Räumung, schon mit militärischer Hausnummer, 1940, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:3c-Röhrmann von Nordost.jpg|mini|Das Kolonat Röhrmann Nr. 3 von der Straße nach Augustdorf aus gesehen, 1940, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:3d-Röhrmann Nr. 3.jpg|mini|Röhrmann Nr. 3, 1940, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:3e-Röhrmann Stall 1940.jpg|mini|Stall und Brunnen (vorne links) des Kolonates Röhrmann Nr. 3 nach der Räumung, 1940, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann (Hans) Schmaske, der Gründer der Stätte, war bereits verheiratet. Er scheint bereits um 1678 verstorben zu sein. Aus der Ehe seines Sohnes und Nachfolgers Johann Gerhard Schmaske sind zwei Söhne, Jürgen Henrich und Franz Adam, bekannt. Der ältere Sohn Jürgen Henrich erbte die Stätte. Doch er verstarb nach vier Jahren Ehe und hinterließ keine Kinder. Die Stätte gelangte deshalb an seinen Bruder Franz Adam.&amp;lt;ref&amp;gt;Soweit nicht anders gekennzeichnet stammen alle Angaben aus den Forschungen von Walter Göbel zu den Hausstätten in Haustenbeck und ihren Besitzern (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Adam war drei Mal verheiratet. Die Kinder der beiden ersten Ehen waren schon früh verstorben. Als Franz Adam selbst im Jahr 1747 verstarb, führte seine Witwe die Stätte bis zur Heirat der ältesten Tochter einige Jahre allein weiter. 1753 verheiratete sich die Tochter Anne Marie Elisabeth mit Cord Simon Brockmann aus [[Hiddentruper Straße 6x (Hörste)|Hörste Nr. 10]] und übernahm mit ihm ihr elterliches Kolonat. Der ältere ihrer beiden jüngeren Brüder, Johann Hermann Philipp Schmaske, erwarb 1761 mit seiner zweiten Frau Trina Margarete Schneider die [[Kolonat 37 (Haustenbeck)|Stätte Nr. 37]] in Haustenbeck von dem kinderlosen Johann Hermann Dreimann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Besitzerpaar [Cord Simon Schmaske geb. Brockmann und Anne Marie Elisabeth Schmaske geb. Schneider, s.u.] hatte im Jahr 1776 zwei Söhne und vier Töchter. Sie besaßen zwei Kühe und drei Rinder. Die Leibzüchterin [Anna Ilsabein geb. Wächter] lebte allein und hielt eine Kuh.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1448, S. 112f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 lebten fünf Personen auf der Stätte, neben den Ehepaar Schmaske mit zwei Kindern auch eine nicht näher bezeichnete weibliche Person.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Stättenbesitzer häufig weitere Ehen eingingen, weil der Ehepartner/die Ehepartnerin verstorben war, so ist das Kolonat trotz einiger Unwegsamkeiten doch immer im Besitz der Familie geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anerbin Wilhelmine Amalie Schmaske heiratete im Jahr 1858 Christoph Bernhard Kelle von der Stätte [[Kolonat 34 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 34]]. Das Paar hatte im Jahr 1868 sechs Kinder (eins war bereits verstorben), als der Vater und Ehemann Christoph Bernhard geb. Kelle am 8. September tötlich verunglückte, weil der Brunnen einstürzte. &lt;br /&gt;
Die Witwe war nun allein mit ihren kleinen Kindern, verheiratete sich aber nicht erneut und bleibt bis 1891 Eigentümerin der Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1886 zog Friedrich Heinrich August Röhrmann mit seiner Familie als Interimswirt auf die Stätte Nr. 3. Heinrich Röhrmann stammte von der Stätte [[Kolonat 6 (Haustenbeck)|Röhrmann Nr. 6]] in Haustenbeck. Er hatte sich 1869 mit Anne Marie Sophie Amalie Schmaske (* 6.7.1840) von der Stätte Nr. 3 verheiratet. Seine Frau war eine Schwester der Erbin und jetzigen Witwe Wilhelmine Amalie Schmaske. Das Paar hatte zunächst einige Jahre als Einlieger in Haustenbeck gelebt und 1876 die [[ Kolonat Taubenteich 85 (Haustenbeck)|Stätte 85 in Taubenteich]] angekauft. Inzwischen – 1886 – soll die Stätte Nr. 3 in Haustenbeck wohl sehr heruntergewirtschaftet gewesen sein. Wohl deshalb verkaufte Heinrich Röhrmann sein Kolonat in Taubenteich und bezog als Interimswirt die Stätte Nr. 3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Erbauseinandersetzung wurde der der Anerbe, der ledige, 1862 geborene Bernhard Heinrich Friedrich Schmaske Eigentümer der Stätte Nr. 3. Er kann die Stätte aber nicht halten. So gelangt sie 1892 wieder in den Besitz seines Onkels, des vorherigen Interimskolons Friedrich Heinrich August Röhrmann, und seiner Tante Anne Marie Sophie Amalie Schmaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren ältester Sohn und Anerbe, Ziegelmeister Heinrich Friedrich Wilhelm Röhrmann trat mit seiner Eheschließung 1903 mit Florentine Friederike Henriette Eikermann von [[Kolonat 83 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 83]] das elterliche Kolonat Nr. 3 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1938 die Auflösung des Dorfes für die Erweiterung des Truppenübungsplatzes beschlossen war, wurde der Bestand des Kolonates festgehalten. Zur Stätte Nr. 3 gehörten ein Pferd, vier Kühe, ein Rind, Schweine und Kleinvieh. An Gebäuden wurden registriert: ein 1928 neu errichtetes Wohnhaus mit angebautem Stall und Scheune, eine freistehende 1912 erbaute Scheune, ein älteres Backhaus mit angebautem Schweinestall und Backofen, ein Schuppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem von der Ruges (Reichsumsiedlungsgesellschaft) festgesetzten Betrag war Friedrich Röhrmann nicht einverstanden. In einem Vergleich wurde der Preis für das Kolonat 1939 dann um 500 Mark niedriger angesetzt. Nach zähen Verhandlungen, die sich von November 1938 bis Juni 1939 hinzogen, konnte Friedrich Röhrmann schließlich den Kaufvertrag für die Stätte Nr. 9 in Wissentrup schließen. Danach schloss er den Kaufvertrag mit der Ruges wegen seines Besitzes in Haustenbeck und verzog am 13. November 1939 mit seiner Familie nach Wissentrup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ländereien des Kolonates Nr. 3 in Haustenbeck übernahm ein Großpächter. Die Gebäude blieben zunächst erhalten und dienten bis 1945 der Unterbringung von übenden bzw. neu aufzustellenden Truppen. Aber nachdem die britische Militärregierung 1945 bombengeschädigten Einwohnern aus Paderborn die Erlaubnis erteilte hatte, sich von den leerstehenden Häusern in Haustenbeck Dachziegel und andere Baugegenstände holen zu dürfen, blieben von den Gebäuden nur Ruinen zurück, die 1960 wegen Einsturzgefahr abgebrochen wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
* 1912 erbaute freistehende Scheune&lt;br /&gt;
* 1928 errichtetes Wohnhaus mit angebautem Stall und Scheune, &lt;br /&gt;
zum Bestand 1938 zählten: &lt;br /&gt;
* ein älteres Backhaus mit angebautem Schweinestall und Backofen, &lt;br /&gt;
* ein Schuppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1661 Johann (Hans) Schmaske  oo  NN&lt;br /&gt;
* um 1678 Gerhard Schmaske (* 1646, Sohn von Johann Sch., † 1727)  1678 oo  Anne Catharine NN (* um 1658, † 1738)&lt;br /&gt;
* 1713 Jürgen Henrich Schmaske (* 1679, Sohn von Gerhard Sch., † 1717)  oo  Gertrud Cottmann&lt;br /&gt;
* 1717 Franz Adam Schmaske (* 1692, Bruder des Vorgängers, † 1747)  oo 1715  Anne Marie Elisabeth Becker (* 1693, † 1725);&amp;lt;br&amp;gt;er  II oo 1725  Marie Elisabeth Meier aus Wilberg (* 1697, † 1733);&amp;lt;br&amp;gt;er  III oo 1733  Anna Ilsabein Wächter aus Haustenbeck (* 1701, † 1788)&lt;br /&gt;
* 1753  Anne Marie Elisabeth Schmaske (* 1737, Tochter von Franz Adam Sch., † 1772)  oo  Cord Simon Brockmann aus [[|Hiddentruper Straße 6x (Hörste)|Hörste Nr. 10]] (* 1724);&amp;lt;br&amp;gt;er  II oo 1773  Anne Marie Elisabeth Schneider aus Fissenknick (* 1740, † 1792);&amp;lt;br&amp;gt;er III oo 1794  Friederike Krumme aus Holzhausen&lt;br /&gt;
* 1794 Johann Gerhard (Gerd) Conrad Schmaske (* 1771, Sohn von Anne Marie Elisabeth geb. Sch., † 1835)  oo Anne Marie Sophie Luise Koch (* 1773 in Haustenbeck, † 1844)&lt;br /&gt;
* 1835 Johann Bernhard Conrad Schmaske (* 1808, Sohn von Johann Gerd Conrad Sch., † 1890)  oo  Sophie Christine Kleinegees (* 1807 in Haustenbeck, † 1843);&amp;lt;br&amp;gt;er  II oo 1844  Anne Marie Wilhelmine Charlotte Hanning, [[Kolonat 87 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 87]] (* 1817, † 1856)&lt;br /&gt;
* 1858 Wilhelmine Amalie Schmaske (* 1835, Tochter von Johann Bernhard Conrad Sch., † 1920) oo  Christoph Bernhard Kelle, [[Kolonat 34 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 34]] (* 1830, † 1868);&amp;lt;br&amp;gt;1886 Interimswirt Friedrich Heinrich August  Röhrmann (* 1842, † 1915)  oo 1869  Anne Marie Sophie Amalie Schmaske (* 1840, † 1926)&lt;br /&gt;
* 1891 Bernhard Heinrich Friedrich Schmaske&lt;br /&gt;
* 1892 Friedrich Heinrich August  Röhrmann (* 1842, † 1915)  oo 1869  Anne Marie Sophie Amalie Schmaske (* 1840, † 1926)&lt;br /&gt;
* 1901 Röhrmann, Heinr., Landwirth.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1903 Heinrich Friedrich Wilhelm Röhrmann (* 1875, † 1943)  oo  Florentine Friederike Henriette Eikermann (* 1878)&lt;br /&gt;
* 1926 Röhrmann, Friedrich, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 674.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Nachlass Walter Göbel (in Privatbesitz).&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<title>Kolonat 83 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-10-24T15:26:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.85229492190, 8.76367187500&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      083 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das Kolonat Eikermann wurde 1811 gegründet. Es lag außerhalb des Dorfkerns, an der Straße nach Augustdorf.&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:HAU 083 OWL D75 09753 012.jpg|mini|Haustenbeck Nr. 83 von Nordosten, LAV OWL D75 09753]]&lt;br /&gt;
[[Datei:83 Karte Haustenbeck.jpg|mini|Lage der Stätte 83, Nachlass Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:83 Haustenbeck Eikermann ca. 1938.jpg|mini|Das Kolonat Eikermann Nr. 83 in Haustenbeck aus südwestlicher Richtung, ca. 1938, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:83 Eikermann.jpg|mini|Kolonat Eikermann, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:83 Eikermann Sägewerk.jpg|mini|Wilhelm Eikermann betrieb auf seinem Kolonat ein Sägewerk, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „Ackersmann und Maurer“ Frantz Anton Baumann lebte mit Frau und zwei Kinder als Einlieger bei Hahmeyer (Hagemeier) in Berlebeck. Ende 1799 wollte er sich in Haustenbeck in der Nähe der [[Kolonat 58 (Haustenbeck)|Stätte Meier Nr. 58]] anbauen. Der Platz wurde auch ausgewiesen, doch Baumann trat vom Kauf zurück, weil ein Bürge zurückgetreten war. Obwohl der freie Bauplatz von den Kanzeln in Oerlinghausen, Stapelage und Haustenbeck ausgerufen wurde, fand sich zunächst niemand. Man überredete Johann Henrich Eikermann, den Anerben der [[Kolonat 59 (Haustenbeck)|Stätte 59]]. Als Grund dafür, warum sich niemand gemeldet hatte, gab er an, „weil die Wilddiebe aus dem Paderbörnischen fast täglich über diese Grundstücke passierten und ihren ordinären Weg daher hätten, welcher Umstand jedermann in Furcht setzte“. Sein Vater bestätigte das. Aber gerade deshalb bestand ein hohes Interesse, dort Bewohner anzusiedeln. Forstmeister Pählig versprach sich von Neuansiedlungen keinen Nutzen. Doch Eikermann bewilligte man dafür zehn abgabenfreie Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;Kartei Hans Sprenger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der junge Eikermann dann aber andere Pläne hatte, baute Johann Hermann Eikermann, bisher Kolon auf der Stätte Nr. 59 in Haustenbeck, im Jahr 1811 nördlich des Dorfes eine neue Stätte, die die Nr. 83 erhielt, und bezog sie selbst. Seine bisherige Stätte Nr. 59 übertrug er seinem Sohn Töns Henrich Christoph.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Hermann Eikermann war seit dem 17.2.1806 in dritter Ehe Catharine Luise Florentine Beining (* 1.6.1771) aus Hiddentrup im Kirchspiel Stapelage verheiratet. &lt;br /&gt;
In dieser dritten Ehe wurden noch zwei Töchter geboren. Florentine Elisabeth, die ältere, erbte das Kolonat Nr. 83, das ihr Vater in seiner dritten Ehe gründete. Ihre jüngere Schwester Anne Marie Florentine Elisabeth heiratete 1830 den Kolon Brinkmann und zog zu ihm auf die [[Kolonat 86 (Haustenbeck)| Stätte Nr. 86]]. Johann Hermann Eikermann, der Gründer der Stätte, starb am 10.8.1823 als Kolon der Stätte Nr. 83. Seine Frau starb 1831.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 lebt Frau Eikermann mit zwei Töchtern und zwei Dienstboten auf dem Kolonat. Die eine Tochter war damals noch keine 14 Jahre alt.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 211.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die älteste Tochter Florentine Elisabeth am 16. November 1828 heiratete, übertrug ihre Mutter ihr und ihrem Ehemann Simon Henrich Adolph Röhrmann von [[Kolonat 6 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 6]] das Kolonat zwar als Eigentum, behielt sich aber lebenslange Verwaltung und Nutzung vor. In dem vorher amtlich angefertigten Protokoll verpflichtete sie sich, die Eheleute und deren Kinder zu versorgen. Allerdings mussten die junge Eheleute ohne Lohnansprüche stellen zu können, als Knecht und Magd auf der Stätte arbeiten. Auf der Stätte hafteten zu der Zeit noch Schulden. Die Eheleuten waren verpflichtet, den während der Meierzeit der bisherigen Kolona nicht abgetragenen Teil später zu übernehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;L 108 A Nr. 142, S. 348ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kolonat übernahm um 1865 der im Jahr 1836 geborene Sohn Hermann Wilhelm Conrad Christoph, nachdem sein älterer Bruder an Nervenfieber gestorben war. Seine Frau Sophie Wilhelmine Henriette Biere war Erbin der [[Kolonat 40 (Haustenbeck)|Stätte Nr. 40]] in Haustenbeck. Sie verkaufte ihre Stätte an ihren Stiefvater und zog zu ihrem Mann auf dessen Kolonat Nr. 83. Die Kinder dieser Ehe verstarben noch im frühen Kindesalter, so dass Heinrich Friedrich Wilhelm August, der älteste Sohn aus zweiter Ehe, die Stätte später erbte. Der kleine Anerbe war gerade sieben Jahre alt geworden als sein Vater 1883 stab. Drei Jahre später wurde Friedrich Wilhelm Hermann Mehrmann aus [[Kolonat 27 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 27]] sein Stiefvater und zog der als Interimswirt zu seiner Mutter auf das Kolonat. Friedrich Mehrmann war von 1894 bis 1919 Bürgermeister in Haustenbeck. Sein Büro hatte er in dem alten Fachwerkhaus auf der Stätte. Der Anerbe Wilhelm Eikermann übernahm die Bewirtschaftung der elterlichen Stätte 1905 und betrieb später ein Sägewerk und einen Dreschkasten (Dreschmaschine).&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzter Eigentümer war Wilhelm Eikermann. Er verzog am 17.6.1941 an den Hellweg in Wellentrup bei Oerlinghausen. Die Stätte wurde nach April 1945 ruiniert.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript); zur neuen Adresse s. auch Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Drei- oder Vierständerbau von 1811 mit Brettergiebel und Abseite. Neues Wohnhaus, zweigeschossiger Walmdachbau mit Stallanbau, Backsteinrohbau, 1935.&lt;br /&gt;
Nach 1939 verschwunden, Hausstätte heute wüst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
„Lasset uns die Hauptsumme aller Lehre horen – Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das gehört allen Menschen zu.“&lt;br /&gt;
Johann Herman Eikermann und Florentine Beining aus Hittentrup habe ds. Haus bauen lassen&lt;br /&gt;
den 10. Mai Anno 1811                   Meister Christoph Alemer&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel, [http://www.nhv-ahnenforschung.de/Torbogen/Orte/haustenbeck.htm Hausinschriften in Haustenbeck]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* Johann Hermann Eikermann (* 1756, † 1823);&amp;lt;br&amp;gt;er  III oo 1806 in Stapelage: Catharine Luise Florentine Beining aus Hiddentrup bei Stapelage (* 1771, † 1831)&lt;br /&gt;
* 1828 Florentine Elisabeth Eikermann (* 1806, Tochter von Johann Hermann E., † 1886)  oo 16.11.1828  Simon Henrich Adolph Röhrmann, Haustenbeck Nr. 6 (* 1803, † 1841)&lt;br /&gt;
* 1865  Sohn Hermann Wilhelm Conrad Christoph Eikermann (* 1836, † 1883)  oo 1866   Frau Sophie Wilhelmine Henriette Biere (* 1833, † 1872);&amp;lt;br&amp;gt;er  II oo 1875 Friederike Walter, Haustenbeck Nr. 35 (* 1865, † 1918);&amp;lt;br&amp;gt;sie  II oo 1886  Friedrich Wilhelm Hermann Mehrmann, Haustenbeck Nr. 27 (* 1856, † 1933)&lt;br /&gt;
* 1901 Mehrmann, Friedrich, Landwirth.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 207.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1905 Heinrich Friedrich Wilhlem August Eikermann (* 1876)&lt;br /&gt;
* 1926 Eikermann, Wilhelm, Ldw., Lohndrescherei und Sägewerk.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 677.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Nachlass Walter Göbel (in Privatbesitz).&lt;br /&gt;
* Kartei Hans Sprenger (in Privatbesitz).&lt;br /&gt;
* L 92 Z Nr. 1451.&lt;br /&gt;
* L 108 A Nr. 142.&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Haustenbeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sägewerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bürgermeister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wilhelm Eikermann betrieb auf seinem Kolonat ein Sägewerk, Bildersammlung Walter Göbel.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Kolonat Eikermann, Bildersammlung Walter Göbel.&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Kolonat Eikermann Nr. 83 in Haustenbeck, ca. 1938, Bildersammlung Walter Göbel.&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Lage der Stätte 83, Nachlass Walter Göbel.&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: /* Gebäude */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.85229492190, 8.76367187500&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      083 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das Kolonat Eikermann wurde 1811 gegründet. Es lag außerhalb des Dorfkerns, an der Straße nach Augustdorf.&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der „Ackersmann und Maurer“ Frantz Anton Baumann lebte mit Frau und zwei Kinder als Einlieger bei Hahmeyer (Hagemeier) in Berlebeck. Ende 1799 wollte er sich in Haustenbeck in der Nähe der [[Kolonat 58 (Haustenbeck)|Stätte Meier Nr. 58]] anbauen. Der Platz wurde auch ausgewiesen, doch Baumann trat vom Kauf zurück, weil ein Bürge zurückgetreten war. Obwohl der freie Bauplatz von den Kanzeln in Oerlinghausen, Stapelage und Haustenbeck ausgerufen wurde, fand sich zunächst niemand. Man überredete Johann Henrich Eikermann, den Anerben der [[Kolonat 59 (Haustenbeck)|Stätte 59]]. Als Grund dafür, warum sich niemand gemeldet hatte, gab er an, „weil die Wilddiebe aus dem Paderbörnischen fast täglich über diese Grundstücke passierten und ihren ordinären Weg daher hätten, welcher Umstand jedermann in Furcht setzte“. Sein Vater bestätigte das. Aber gerade deshalb bestand ein hohes Interesse, dort Bewohner anzusiedeln. Forstmeister Pählig versprach sich von Neuansiedlungen keinen Nutzen. Doch Eikermann bewilligte man dafür zehn abgabenfreie Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;Kartei Hans Sprenger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der junge Eikermann dann aber andere Pläne hatte, baute Johann Hermann Eikermann, bisher Kolon auf der Stätte Nr. 59 in Haustenbeck, im Jahr 1811 nördlich des Dorfes eine neue Stätte, die die Nr. 83 erhielt, und bezog sie selbst. Seine bisherige Stätte Nr. 59 übertrug er seinem Sohn Töns Henrich Christoph.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Hermann Eikermann war seit dem 17.2.1806 in dritter Ehe Catharine Luise Florentine Beining (* 1.6.1771) aus Hiddentrup im Kirchspiel Stapelage verheiratet. &lt;br /&gt;
In dieser dritten Ehe wurden noch zwei Töchter geboren. Florentine Elisabeth, die ältere, erbte das Kolonat Nr. 83, das ihr Vater in seiner dritten Ehe gründete. Ihre jüngere Schwester Anne Marie Florentine Elisabeth heiratete 1830 den Kolon Brinkmann und zog zu ihm auf die [[Kolonat 86 (Haustenbeck)| Stätte Nr. 86]]. Johann Hermann Eikermann, der Gründer der Stätte, starb am 10.8.1823 als Kolon der Stätte Nr. 83. Seine Frau starb 1831.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 lebt Frau Eikermann mit zwei Töchtern und zwei Dienstboten auf dem Kolonat. Die eine Tochter war damals noch keine 14 Jahre alt.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 211.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die älteste Tochter Florentine Elisabeth am 16. November 1828 heiratete, übertrug ihre Mutter ihr und ihrem Ehemann Simon Henrich Adolph Röhrmann von [[Kolonat 6 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 6]] das Kolonat zwar als Eigentum, behielt sich aber lebenslange Verwaltung und Nutzung vor. In dem vorher amtlich angefertigten Protokoll verpflichtete sie sich, die Eheleute und deren Kinder zu versorgen. Allerdings mussten die junge Eheleute ohne Lohnansprüche stellen zu können, als Knecht und Magd auf der Stätte arbeiten. Auf der Stätte hafteten zu der Zeit noch Schulden. Die Eheleuten waren verpflichtet, den während der Meierzeit der bisherigen Kolona nicht abgetragenen Teil später zu übernehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;L 108 A Nr. 142, S. 348ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kolonat übernahm um 1865 der im Jahr 1836 geborene Sohn Hermann Wilhelm Conrad Christoph, nachdem sein älterer Bruder an Nervenfieber gestorben war. Seine Frau Sophie Wilhelmine Henriette Biere war Erbin der [[Kolonat 40 (Haustenbeck)|Stätte Nr. 40]] in Haustenbeck. Sie verkaufte ihre Stätte an ihren Stiefvater und zog zu ihrem Mann auf dessen Kolonat Nr. 83. Die Kinder dieser Ehe verstarben noch im frühen Kindesalter, so dass Heinrich Friedrich Wilhelm August, der älteste Sohn aus zweiter Ehe, die Stätte später erbte. Der kleine Anerbe war gerade sieben Jahre alt geworden als sein Vater 1883 stab. Drei Jahre später wurde Friedrich Wilhelm Hermann Mehrmann aus [[Kolonat 27 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 27]] sein Stiefvater und zog der als Interimswirt zu seiner Mutter auf das Kolonat. Friedrich Mehrmann war von 1894 bis 1919 Bürgermeister in Haustenbeck. Sein Büro hatte er in dem alten Fachwerkhaus auf der Stätte. Der Anerbe Wilhelm Eikermann übernahm die Bewirtschaftung der elterlichen Stätte 1905 und betrieb später ein Sägewerk und einen Dreschkasten (Dreschmaschine).&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzter Eigentümer war Wilhelm Eikermann. Er verzog am 17.6.1941 an den Hellweg in Wellentrup bei Oerlinghausen. Die Stätte wurde nach April 1945 ruiniert.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript); zur neuen Adresse s. auch Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[Datei:HAU 083 OWL D75 09753 012.jpg|mini|Haustenbeck Nr. 86, LAV OWL D75 09753]]&lt;br /&gt;
Drei- oder Vierständerbau von 1811 mit Brettergiebel und Abseite. Neues Wohnhaus, zweigeschossiger Walmdachbau mit Stallanbau, Backsteinrohbau, 1935.&lt;br /&gt;
Nach 1939 verschwunden, Hausstätte heute wüst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
„Lasset uns die Hauptsumme aller Lehre horen – Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das gehört allen Menschen zu.“&lt;br /&gt;
Johann Herman Eikermann und Florentine Beining aus Hittentrup habe ds. Haus bauen lassen&lt;br /&gt;
den 10. Mai Anno 1811                   Meister Christoph Alemer&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel, [http://www.nhv-ahnenforschung.de/Torbogen/Orte/haustenbeck.htm Hausinschriften in Haustenbeck]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* Johann Hermann Eikermann (* 1756, † 1823);&amp;lt;br&amp;gt;er  III oo 1806 in Stapelage: Catharine Luise Florentine Beining aus Hiddentrup bei Stapelage (* 1771, † 1831)&lt;br /&gt;
* 1828 Florentine Elisabeth Eikermann (* 1806, Tochter von Johann Hermann E., † 1886)  oo 16.11.1828  Simon Henrich Adolph Röhrmann, Haustenbeck Nr. 6 (* 1803, † 1841)&lt;br /&gt;
* 1865  Sohn Hermann Wilhelm Conrad Christoph Eikermann (* 1836, † 1883)  oo 1866   Frau Sophie Wilhelmine Henriette Biere (* 1833, † 1872);&amp;lt;br&amp;gt;er  II oo 1875 Friederike Walter, Haustenbeck Nr. 35 (* 1865, † 1918);&amp;lt;br&amp;gt;sie  II oo 1886  Friedrich Wilhelm Hermann Mehrmann, Haustenbeck Nr. 27 (* 1856, † 1933)&lt;br /&gt;
* 1901 Mehrmann, Friedrich, Landwirth.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 207.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1905 Heinrich Friedrich Wilhlem August Eikermann (* 1876)&lt;br /&gt;
* 1926 Eikermann, Wilhelm, Ldw., Lohndrescherei und Sägewerk.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 677.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Nachlass Walter Göbel (in Privatbesitz).&lt;br /&gt;
* Kartei Hans Sprenger (in Privatbesitz).&lt;br /&gt;
* L 92 Z Nr. 1451.&lt;br /&gt;
* L 108 A Nr. 142.&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Haustenbeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sägewerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bürgermeister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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&lt;hr /&gt;
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		<title>Kolonat 83 (Haustenbeck)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.85229492190, 8.76367187500&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      083 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das Kolonat Eikermann wurde 1811 gegründet. Es lag außerhalb des Dorfkerns, an der Straße nach Augustdorf.&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Der „Ackersmann und Maurer“ Frantz Anton Baumann lebte mit Frau und zwei Kinder als Einlieger bei Hahmeyer (Hagemeier) in Berlebeck. Ende 1799 wollte er sich in Haustenbeck in der Nähe der [[Kolonat 58 (Haustenbeck)|Stätte Meier Nr. 58]] anbauen. Der Platz wurde auch ausgewiesen, doch Baumann trat vom Kauf zurück, weil ein Bürge zurückgetreten war. Obwohl der freie Bauplatz von den Kanzeln in Oerlinghausen, Stapelage und Haustenbeck ausgerufen wurde, fand sich zunächst niemand. Man überredete Johann Henrich Eikermann, den Anerben der [[Kolonat 59 (Haustenbeck)|Stätte 59]]. Als Grund dafür, warum sich niemand gemeldet hatte, gab er an, „weil die Wilddiebe aus dem Paderbörnischen fast täglich über diese Grundstücke passierten und ihren ordinären Weg daher hätten, welcher Umstand jedermann in Furcht setzte“. Sein Vater bestätigte das. Aber gerade deshalb bestand ein hohes Interesse, dort Bewohner anzusiedeln. Forstmeister Pählig versprach sich von Neuansiedlungen keinen Nutzen. Doch Eikermann bewilligte man dafür zehn abgabenfreie Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;Kartei Hans Sprenger.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der junge Eikermann dann aber andere Pläne hatte, baute Johann Hermann Eikermann, bisher Kolon auf der Stätte Nr. 59 in Haustenbeck, im Jahr 1811 nördlich des Dorfes eine neue Stätte, die die Nr. 83 erhielt, und bezog sie selbst. Seine bisherige Stätte Nr. 59 übertrug er seinem Sohn Töns Henrich Christoph.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Hermann Eikermann war seit dem 17.2.1806 in dritter Ehe Catharine Luise Florentine Beining (* 1.6.1771) aus Hiddentrup im Kirchspiel Stapelage verheiratet. &lt;br /&gt;
In dieser dritten Ehe wurden noch zwei Töchter geboren. Florentine Elisabeth, die ältere, erbte das Kolonat Nr. 83, das ihr Vater in seiner dritten Ehe gründete. Ihre jüngere Schwester Anne Marie Florentine Elisabeth heiratete 1830 den Kolon Brinkmann und zog zu ihm auf die [[Kolonat 86 (Haustenbeck)| Stätte Nr. 86]]. Johann Hermann Eikermann, der Gründer der Stätte, starb am 10.8.1823 als Kolon der Stätte Nr. 83. Seine Frau starb 1831.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 lebt Frau Eikermann mit zwei Töchtern und zwei Dienstboten auf dem Kolonat. Die eine Tochter war damals noch keine 14 Jahre alt.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 211.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die älteste Tochter Florentine Elisabeth am 16. November 1828 heiratete, übertrug ihre Mutter ihr und ihrem Ehemann Simon Henrich Adolph Röhrmann von [[Kolonat 6 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 6]] das Kolonat zwar als Eigentum, behielt sich aber lebenslange Verwaltung und Nutzung vor. In dem vorher amtlich angefertigten Protokoll verpflichtete sie sich, die Eheleute und deren Kinder zu versorgen. Allerdings mussten die junge Eheleute ohne Lohnansprüche stellen zu können, als Knecht und Magd auf der Stätte arbeiten. Auf der Stätte hafteten zu der Zeit noch Schulden. Die Eheleuten waren verpflichtet, den während der Meierzeit der bisherigen Kolona nicht abgetragenen Teil später zu übernehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;L 108 A Nr. 142, S. 348ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kolonat übernahm um 1865 der im Jahr 1836 geborene Sohn Hermann Wilhelm Conrad Christoph, nachdem sein älterer Bruder an Nervenfieber gestorben war. Seine Frau Sophie Wilhelmine Henriette Biere war Erbin der [[Kolonat 40 (Haustenbeck)|Stätte Nr. 40]] in Haustenbeck. Sie verkaufte ihre Stätte an ihren Stiefvater und zog zu ihrem Mann auf dessen Kolonat Nr. 83. Die Kinder dieser Ehe verstarben noch im frühen Kindesalter, so dass Heinrich Friedrich Wilhelm August, der älteste Sohn aus zweiter Ehe, die Stätte später erbte. Der kleine Anerbe war gerade sieben Jahre alt geworden als sein Vater 1883 stab. Drei Jahre später wurde Friedrich Wilhelm Hermann Mehrmann aus [[Kolonat 27 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 27]] sein Stiefvater und zog der als Interimswirt zu seiner Mutter auf das Kolonat. Friedrich Mehrmann war von 1894 bis 1919 Bürgermeister in Haustenbeck. Sein Büro hatte er in dem alten Fachwerkhaus auf der Stätte. Der Anerbe Wilhelm Eikermann übernahm die Bewirtschaftung der elterlichen Stätte 1905 und betrieb später ein Sägewerk und einen Dreschkasten (Dreschmaschine).&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzter Eigentümer war Wilhelm Eikermann. Er verzog am 17.6.1941 an den Hellweg in Wellentrup bei Oerlinghausen. Die Stätte wurde nach April 1945 ruiniert.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript); zur neuen Adresse s. auch Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[Datei:HAU 083 OWL D75 09753 012.jpg|mini|Haustenbeck Nr. 86, LAV OWL D75 09753]]&lt;br /&gt;
Drei- oder Vierständerbau von 1811 mit Brettergiebel und Abseite. Neues Wohnhaus, zweigeschossiger Walmdachbau mit Stallanbau, Backsteinrohbau, um 1930.&lt;br /&gt;
Nach 1939 verschwunden, Hausstätte heute wüst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
„Lasset uns die Hauptsumme aller Lehre horen – Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das gehört allen Menschen zu.“&lt;br /&gt;
Johann Herman Eikermann und Florentine Beining aus Hittentrup habe ds. Haus bauen lassen&lt;br /&gt;
den 10. Mai Anno 1811                   Meister Christoph Alemer&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel, [http://www.nhv-ahnenforschung.de/Torbogen/Orte/haustenbeck.htm Hausinschriften in Haustenbeck]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* Johann Hermann Eikermann (* 1756, † 1823);&amp;lt;br&amp;gt;er  III oo 1806 in Stapelage: Catharine Luise Florentine Beining aus Hiddentrup bei Stapelage (* 1771, † 1831)&lt;br /&gt;
* 1828 Florentine Elisabeth Eikermann (* 1806, Tochter von Johann Hermann E., † 1886)  oo 16.11.1828  Simon Henrich Adolph Röhrmann, Haustenbeck Nr. 6 (* 1803, † 1841)&lt;br /&gt;
* 1865  Sohn Hermann Wilhelm Conrad Christoph Eikermann (* 1836, † 1883)  oo 1866   Frau Sophie Wilhelmine Henriette Biere (* 1833, † 1872);&amp;lt;br&amp;gt;er  II oo 1875 Friederike Walter, Haustenbeck Nr. 35 (* 1865, † 1918);&amp;lt;br&amp;gt;sie  II oo 1886  Friedrich Wilhelm Hermann Mehrmann, Haustenbeck Nr. 27 (* 1856, † 1933)&lt;br /&gt;
* 1901 Mehrmann, Friedrich, Landwirth.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 207.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1905 Heinrich Friedrich Wilhlem August Eikermann (* 1876)&lt;br /&gt;
* 1926 Eikermann, Wilhelm, Ldw., Lohndrescherei und Sägewerk.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 677.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Nachlass Walter Göbel (in Privatbesitz).&lt;br /&gt;
* Kartei Hans Sprenger (in Privatbesitz).&lt;br /&gt;
* L 92 Z Nr. 1451.&lt;br /&gt;
* L 108 A Nr. 142.&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Haustenbeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sägewerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bürgermeister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.84051513670, 8.79028320312&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      059 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Stätte 59 in Haustenbeck wurde 1781 von Johann Hermann Eikelmann (Eikermann) gegründet. Nach ihrer Lage und dem letzten Besitzer trug sie den Beinamen „Kaiser im Locke“ (im Loch).&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:59 Kaiser Haustenbeck 1928.jpg|mini|Stätte Kaiser, 1928, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:59 Kaiser 1940.jpg|mini|Stätte &amp;quot;Kaiser im Locke&amp;quot;, 1940, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:59 Kaiser beim Straßenbau.jpg|mini|Links Stätte Heuwinkel Nr. 40, rechts Kaiser Nr. 59, beim Bau der Straße nach Oesterholz, 1940, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Hermann Eikelmann stammte aus der preußischen Senne. Er war im Mai 1756 auf dem dortigen Kolonat Nr. 19 (heute Sennestadt) geboren und in Oerlinghausen getauft worden. Im Jahr 1777 hatte er in Oerlinghausen Johanne Loise Jacobskrüger aus der lippischen Senne (heute Lipperreihe) im Kirchspiel Oerlinghausen geheiratet. Der Name Eikelmann wandelte sich in Haustenbeck zu Eikermann.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Dezember 1780 stellte Eikelmann einen Bauantrag. Derzeit arbeitete er als Knecht auf dem Kolonat Cruse (später Nagel) in Kohlstädt. Bei seinem Antrag gab Eikelmann in der Amtsstube zu Protokoll, er habe von dem Kolon Jobst Henrich Linnemann in [[Kolonat 39 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 39]] einen Zuschlag von 6 Scheffelsaat für 18 Taler erworben. Darauf möchte er eine Neuwohnerstätte errichten. Auch das Haus, das damals mit Heide gedeckt war, habe er bereits im Delbrückschen gekauft und bitte nun um Genehmigung zum Anbau und gleichzeitig um den obligatorischen Neuwohnerzuschuss von 50 Talern. Bereits am 8. Januar 1781 wurde Eikelmann dies genehmigt und das Haus auf der Stätte wieder aufgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ehepaar hatte vier Söhne:&amp;lt;br&amp;gt;1. Johann Henrich (* 1778) heiratete 1809 Juliane Wilhelmine Justine Kalkreuter aus [[Kolonat 73 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 73]]. Er bezog mit ihr das [[Kolonat 66 (Haustenbeck)|Kolonat Nr. 66]] in Haustenbeck, das sein Vater gekauft und ihm vererbt hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Johann Hermann Philipp (* 1781) heiratete 1804 in die Stätte Sprenger Nr. 46 in Haustenbeck ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Töns Henrich Christoph (*1787) erbte das elterliche Kolonat Nr. 59.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Johann Friedrich Conrad (* 1792) wanderte nach Holland aus, heiratete dort und wohnte bei Groningen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem Nachbarn Biere von Kolonat 40 kam es wegen der Plaggennutzung zu Streitereien. Bei diesen Plaggen ging es um flach ausgestochene Stücke mit Heide bewachsenen Boden, die als Stalleinstreu und Dünger dienten und sehr begehrt waren. Im Jahr 1798 beabsichtigte Eikermann, zur Beilegung des Konfliktes mit zwei Scheffelsaat die Hälfte des Platzes, der zwischen beiden Grundstücken lag, zu erwerben. Da er aber wieder heiraten wollte, nahm er Abstand von dem Kauf. 1799 erwarb er zwei Scheffelsaat Land und einen weiteren Zuschlag am Eckelauer Weg. Ein weiteres Kaufvorhaben 1799 setzte er jedoch nicht um. Für seinen 22jährigen Sohn Johann Henrich wollte er eigentlich 24 Scheffelsaat Land auf der Moosheide ankaufen. Um Streit im Dorf zu vermeiden, trat er davon aber zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Kartei Hans Sprenger (in Privatbesitz).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem dem Tod seiner Ehefrau Johanne Loise geb. Jacobskrüger Anfang Mai 1799  ging der Witwer bereits im Juni des Jahres eine zweite Ehe ein. Seine Frau Anne Marie Elisabeth Ellermann stamme ebenfalls aus dem Amt Oerlinghausen. Von den drei Kindern dieser Ehe hat nur Johann Hermann Christoph das Erwachsenenalter erreicht. Er trat nach seiner Eheschließung das Kolonat [[Kolonat 42 (Haustenbeck)|Budde Nr. 42]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner dritten Ehe mit Florentine Beining wurden noch zwei Töchter geboren. Die ältere erbte das [[Kolonat 83 (Haustenbeck)|Kolonat Nr. 83]], das ihr Vater in seiner dritten Ehe gründete, die zweite heiratete 1830 den Kolon Brinkmann auf der [[Kolonat 86 (Haustenbeck)| Stätte Nr. 86]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Hermann Eikermann hatte bereits 1801 an der Straße nach Augustdorf, am Lamsort, 7 Scheffelsaat Land erworben. Dort sollte eigentlich sein 1787 geborener dritter Sohn Töns Henrich Christoph eine Neuwohnerstätte errichten. Als sich aber 1812 die Heirat dieses Sohnes mit Marie Catharine Sophie Ilsabein Nolte von der [[Kolonat 68 (Haustenbeck)|Stätte Nr. 68]] abzeichnete und die jungen Leute lieber die Stätte 59 behalten wollten, erbaute Johann Hermann Eikermann 1812 selbst die neue Stätte Nr. 83 und zog mit seiner Familie dorthin. Die Stätte Nr. 59 übertrug er seinem Sohn Töns Henrich Christoph.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte, 1781 in der Senne wieder aufgebaute Stätte, muss laut Bauinschrift im Jahr 1819 von Töns Henrich Christoph Eikermann ersetzt worden sein. Das neue Haus baute er größtenteils in Fachwerkbauweise, teilweise aber auch mit Ziegelsteinen. Die Torbogeninschrift war 1937 nicht mehr lesbar und ist bis auf das Datum (s.u.) auch nicht überliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 lebten Eikermanns mit drei Söhnen und zwei Töchtern auf ihrem Kolonat. Nur einer der Söhne war schon über 14 Jahre alt.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 210.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1838 übertrug Töns Henrich Christophs seinem ältester Sohn Johann Hermann Friedrich Töns Henrich den Besitz. Dessen Familie wanderte im Sommer 1852 mit sechs Kindern über Bremen nach Amerika aus. Die jüngste, 1851 geborene Tochter und die Mutter verstarben während der Überfahrt. Der älteste Sohn Friedrich Hermann Eikermann wurde später Farmer in Missouri.    Auf dem Kolonat zurück bleib die Mutter und Leibzüchterin Marie Catharine Sophie Ilsabein geb. Nolte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Kolonat mit der eingetragenen Leibzucht hatte Hermann Eikermann am 29. Juni 1852 an seinen Cousin Hermann Sprenger von Haustenbeck Nr. 46 verkauft, einem Sohn von Philipp Sprenger, geb. Eikermann. Hermann Sprenger war seit 1837 Colon der elterlichen Stätte Nr. 46&lt;br /&gt;
Sprenger besaß nun zwei Kolonate, wohnte aber weiterhin auf der Stätte 46. Als er 1865 verstarb, erbte sein Sohn Hermann Christoph Wilhelm beide Kolonate. Der verkaufte einige Scheffelsaat Land der Stätte Nr. 59 an die Kolone Koch (Nr. 48), Schneider (Nr. 51) und Mellies (Nr. 115). Die Reststätte verkaufte er seinem Schwager Karl Heinrich Adolf Kaiser. Adolph Kaiser stammte aus Hiddesen. Er hatte 1858 Sprengers Tochter Marie Sophie Henriette Sprenger geheiratet und mit ihr und seiner jungen Familie ab 1858 in Sprengers zweiter Stätte Nr. 59 zur Miete gewohnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adolph Kaiser starb und kein Testament vorlag, wurde die Stätte auf die Witwe Sophie geb. Sprenger umgeschrieben, obwohl der Sohn und Anerbe Heinrich Kaiser direkt nach dem Tod des Vaters sein Erbe als Kolon des Kolonates angetreten hatte. Erst 1905 wurde die Abtretung amtlich festgehalten und für die Mutter das Leibzuchtsrecht eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Sohn und Nachfolger Adolph Heinrich August Kaiser und seine Frau Luise Caroline Henriette geb. Kehne verkauften 1937 für den Übungsplatz im Norden von Haustenbeck etwa fünf Hektar Land, das war ungefähr die Hälfte ihres Besitzes. Ab Mai 1939 wurden ihnen von der Ruges (Reichsumsiedlungsgesellschaft) verschiedene Ersatzankäufe vorgeschlagen. Es kam aber zu keiner Einigung, weil Kaisers sich nicht von ihrem Besitz trennen wollten und alle Angebote ablehnten. 1940 kam es zu einer gerichtlichen Entscheidung, bei der ein Kaufpreis festgesetzt, die Stätte an die Ruges übergeben, Kaisers aber als Mieter übernommen wurden. Erst als Ende 1943 die Zwangsräumung drohte, verließen Kaisers „ihre“ Stätte und zogen in die Randsiedlung Nr. 71, wo sie noch 1957 gewohnt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript; auch aufgelistet in Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 55.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
von der alten Inschrift ist nur das Datum überliefert:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„22. März 1819“&lt;br /&gt;
M. Chr. Filges und M. Pfeim  (?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dem 1928 fotografierten Haus mit dem verzierten Torbogen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1881&lt;br /&gt;
„Ehre sei Gott in der Höhe“&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1781 Johann Hermann Eikermann (* 1756, † 1823 in Haustenbeck Nr. 83)  oo 1777 Johanne Loise Jacobskrüger (* um 1748, † 1799);&amp;lt;br&amp;gt; er  II oo 1799   Anne Marie &#039;&#039;Elisabeth&#039;&#039; Ellermann (* 1773, † 1805);&amp;lt;br&amp;gt;er  III oo 1806   Florentine Beining aus Hiddentrup Kirchspiel Stapelage (* 1771, † 1831 in Haustenbeck Nr. 83)&lt;br /&gt;
* 1812   Töns Henrich Christoph Eikermann (* 1787, Sohn von Johann Hermann E., † 1842)  oo 1812  Marie Catharine Sophie Ilsabein Nolte aus Haustenbeck (* 1787, † 1870) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1838 Hermann Töns Heinrich &#039;&#039;Hermann&#039;&#039; (Herm) Eikermann (Eikerman), * 20.01.1813 Haustenbeck, † 20.07.1883 Gasconade County (Missouri).&amp;lt;br&amp;gt;oo 1/1 24.11.1838 Haustenbeck mit Florentine Bergmann, * 22.11.1816 Augustdorf, † 1852 auf See.&amp;lt;br&amp;gt;oo 2/1 1853 Missouri mit Caroline Louise (Carrie) Deppe, * 12.01.1834 Wehrendorf, † 29.01.1903 Gasconade County (Missouri).&amp;lt;br&amp;gt;1852 Auswanderung nach Amerika; 1880 Farmer in Boulware, Gasconade County (Missour). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verkauft an: &lt;br /&gt;
* 1852 Sprenger (Eikermann), Johann &#039;&#039;Hermann&#039;&#039; Simon Heinrich, Colon in Haustenbeck, * 10.11.1805 in Haustenbeck, † 27.03.1865 in Haustenbeck, oo 20.05.1831 in Haustenbeck  Haase, Anna Maria, * 20.01.1811 in Schlangen, † 25.12.1868 in Haustenbeck.&amp;lt;br&amp;gt;Bewohner / Mieter ab 1858:&amp;lt;br&amp;gt;Adolf Kaiser aus Hiddesen  oo Marie Sophie Henriette Sprenger   (s.u.)&lt;br /&gt;
* 1865 Hermann Christoph Wilhelm Sprenger (* 1839, Sohn von  Johann Hermann Simon Henrich Spr., s. Stätte Nr. 46)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verkauft an:&lt;br /&gt;
* 1867 Kaiser (Kaiser modo Eikermann), Carl Heinrich Adolf, Colon in Haustenbeck, * 27.03.1833 in Hiddesen, † 23.06.1894 in Haustenbeck, oo 05.04.1858 in Haustenbeck  Sprenger (Eikermann), Marie &#039;&#039;Sophie&#039;&#039; Henriette, * 21.10.1832 in Haustenbeck, † 19.04.1913 in Haustenbeck.&lt;br /&gt;
* 1894 Witwe Marie &#039;&#039;Sophie&#039;&#039; Henriette Kaiser geb. Sprenger&lt;br /&gt;
* 1905 Kaiser, Hermann &#039;&#039;Heinrich&#039;&#039; Friedrich August, Landwirt in Haustenbeck, * 04.10.1859 in Haustenbeck, oo 27.11.1887 in Haustenbeck  Wächter, Charlotte Wilhelmine Henriette, * 30.10.1866 in Haustenbeck.&lt;br /&gt;
* 1901 Keiser, Heinrich, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 207.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1925 Adolph &#039;&#039;Heinrich&#039;&#039; August Kaiser  oo 1919  Luise Caroline Henriette Kehne&lt;br /&gt;
* 1926 Kaiser, Heinrich, Landwirt; Kaiser, Heinrich, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 674.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Nachlass Walter Göbel (in Privatbesitz).&lt;br /&gt;
* Kartei Hans Sprenger (in Privatbesitz).&lt;br /&gt;
*  L 92 Z Nr. 1451&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_59_(Haustenbeck)&amp;diff=73336</id>
		<title>Kolonat 59 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-10-24T13:31:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
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|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      059 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Stätte 59 in Haustenbeck wurde 1781 von Johann Hermann Eikelmann (Eikermann) gegründet. Nach ihrer Lage und dem letzten Besitzer trug sie den Beinamen „Kaiser im Locke“ (im Loch).&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:59 Kaiser Haustenbeck 1928.jpg|mini|Stätte Kaiser, 1928, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:59 Kaiser 1940.jpg|mini|Stätte &amp;quot;Kaiser im Locke&amp;quot;, 1940, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:59 Kaiser beim Straßenbau.jpg|mini|Links Stätte Heuwinkel Nr. 40, rechts Kaiser Nr. 59, beim Bau der Straße nach Oesterholz, 1940, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Hermann Eikelmann stammte aus der preußischen Senne. Er war im Mai 1756 auf dem dortigen Kolonat Nr. 19 (heute Sennestadt) geboren und in Oerlinghausen getauft worden. Im Jahr 1777 hatte er in Oerlinghausen Johanne Loise Jacobskrüger aus der lippischen Senne (heute Lipperreihe) im Kirchspiel Oerlinghausen geheiratet. Der Name Eikelmann wandelte sich in Haustenbeck zu Eikermann.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Dezember 1780 stellte Eikelmann einen Bauantrag. Derzeit arbeitete er als Knecht auf dem Kolonat Cruse (später Nagel) in Kohlstädt. Bei seinem Antrag gab Eikelmann in der Amtsstube zu Protokoll, er habe von dem Kolon Jobst Henrich Linnemann in [[Kolonat 39 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 39]] einen Zuschlag von 6 Scheffelsaat für 18 Taler erworben. Darauf möchte er eine Neuwohnerstätte errichten. Auch das Haus, das damals mit Heide gedeckt war, habe er bereits im Delbrückschen gekauft und bitte nun um Genehmigung zum Anbau und gleichzeitig um den obligatorischen Neuwohnerzuschuss von 50 Talern. Bereits am 8. Januar 1781 wurde Eikelmann dies genehmigt und das Haus auf der Stätte wieder aufgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ehepaar hatte vier Söhne:&lt;br /&gt;
1. Johann Henrich (* 1778) heiratete 1809 Juliane Wilhelmine Justine Kalkreuter aus [[Kolonat 73 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 73]]. Er bezog mit ihr das [[Kolonat 66 (Haustenbeck)|Kolonat Nr. 66]] in Haustenbeck, das sein Vater gekauft und ihm vererbt hatte. &lt;br /&gt;
2. Johann Hermann Philipp (* 1781) heiratete 1804 in die Stätte Sprenger Nr. 46 in Haustenbeck ein.&lt;br /&gt;
3. Töns Henrich Christoph (*1787) erbte das elterliche Kolonat Nr. 59.&lt;br /&gt;
4. Johann Friedrich Conrad (* 1792) wanderte nach Holland aus, heiratete dort und wohnte bei Groningen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem Nachbarn Biere von Kolonat 40 kam es wegen der Plaggennutzung zu Streitereien. Bei diesen Plaggen ging es um flach ausgestochene Stücke mit Heide bewachsenen Boden, die als Stalleinstreu und Dünger dienten und sehr begehrt waren. Im Jahr 1798 beabsichtigte Eikermann, zur Beilegung des Konfliktes mit zwei Scheffelsaat die Hälfte des Platzes, der zwischen beiden Grundstücken lag, zu erwerben. Da er aber wieder heiraten wollte, nahm er Abstand von dem Kauf. 1799 erwarb er zwei Scheffelsaat Land und einen weiteren Zuschlag am Eckelauer Weg. Ein weiteres Kaufvorhaben 1799 setzte er jedoch nicht um. Für seinen 22jährigen Sohn Johann Henrich wollte er eigentlich 24 Scheffelsaat Land auf der Moosheide ankaufen. Um Streit im Dorf zu vermeiden, trat er davon aber zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Kartei Hans Sprenger (in Privatbesitz).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem dem Tod seiner Ehefrau Johanne Loise geb. Jacobskrüger Anfang Mai 1799  ging der Witwer bereits im Juni des Jahres eine zweite Ehe ein. Seine Frau Anne Marie Elisabeth Ellermann stamme ebenfalls aus dem Amt Oerlinghausen. Von den drei Kindern dieser Ehe hat nur Johann Hermann Christoph das Erwachsenenalter erreicht. Er trat nach seiner Eheschließung das Kolonat [[Kolonat 42 (Haustenbeck)|Budde Nr. 42]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner dritten Ehe mit Florentine Beining wurden noch zwei Töchter geboren. Die ältere erbte das [[Kolonat 83 (Haustenbeck)|Kolonat Nr. 83]], das ihr Vater in seiner dritten Ehe gründete, die zweite heiratete 1830 den Kolon Brinkmann auf der [[Kolonat 86 (Haustenbeck)| Stätte Nr. 86]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Hermann Eikermann hatte bereits 1801 an der Straße nach Augustdorf, am Lamsort, 7 Scheffelsaat Land erworben. Dort sollte eigentlich sein 1787 geborener dritter Sohn Töns Henrich Christoph eine Neuwohnerstätte errichten. Als sich aber 1812 die Heirat dieses Sohnes mit Marie Catharine Sophie Ilsabein Nolte von der Stätte Nr. 68 abzeichnete und die jungen Leute lieber die Stätte 59 behalten wollten, erbaute Johann Hermann Eikermann 1812 selbst die neue Stätte Nr. 83 und zog mit seiner Familie dorthin. Die Stätte Nr. 59 übertrug er seinem Sohn Töns Henrich Christoph.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte, 1781 in der Senne wieder aufgebaute Stätte, muss laut Bauinschrift im Jahr 1819 von Töns Henrich Christoph Eikermann ersetzt worden sein. Das neue Haus baute er größtenteils in Fachwerkbauweise, teilweise aber auch mit Ziegelsteinen. Die Torbogeninschrift war 1937 nicht mehr lesbar und ist bis auf das Datum (s.u.) auch nicht überliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 lebten Eikermanns mit drei Söhnen und zwei Töchtern auf ihrem Kolonat. Nur einer der Söhne war schon über 14 Jahre alt.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 210.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1838 übertrug Töns Henrich Christophs seinem ältester Sohn Johann Hermann Friedrich Töns Henrich den Besitz. Dessen Familie wanderte im Sommer 1852 mit sechs Kindern über Bremen nach Amerika aus. Die jüngste, 1851 geborene Tochter und die Mutter verstarben während der Überfahrt. Der älteste Sohn Friedrich Hermann Eikermann wurde später Farmer in Missouri.    Auf dem Kolonat zurück bleib die Mutter und Leibzüchterin Marie Catharine Sophie Ilsabein geb. Nolte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Kolonat mit der eingetragenen Leibzucht hatte Hermann Eikermann am 29. Juni 1852 an seinen Cousin Hermann Sprenger von Haustenbeck Nr. 46 verkauft, einem Sohn von Philipp Sprenger, geb. Eikermann. Hermann Sprenger war seit 1837 Colon der elterlichen Stätte Nr. 46&lt;br /&gt;
Sprenger besaß nun zwei Kolonate, wohnte aber weiterhin auf der Stätte 46. Als er 1865 verstarb, erbte sein Sohn Hermann Christoph Wilhelm beide Kolonate. Der verkaufte einige Scheffelsaat Land der Stätte Nr. 59 an die Kolone Koch (Nr. 48), Schneider (Nr. 51) und Mellies (Nr. 115). Die Reststätte verkaufte er seinem Schwager Karl Heinrich Adolf Kaiser. Adolph Kaiser stammte aus Hiddesen. Er hatte 1858 Sprengers Tochter Marie Sophie Henriette Sprenger geheiratet und mit ihr und seiner jungen Familie ab 1858 in Sprengers zweiter Stätte Nr. 59 zur Miete gewohnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adolph Kaiser starb und kein Testament vorlag, wurde die Stätte auf die Witwe Sophie geb. Sprenger umgeschrieben, obwohl der Sohn und Anerbe Heinrich Kaiser direkt nach dem Tod des Vaters sein Erbe als Kolon des Kolonates angetreten hatte. Erst 1905 wurde die Abtretung amtlich festgehalten und für die Mutter das Leibzuchtsrecht eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Sohn und Nachfolger Adolph Heinrich August Kaiser und seine Frau Luise Caroline Henriette geb. Kehne verkauften 1937 für den Übungsplatz im Norden von Haustenbeck etwa fünf Hektar Land, das war ungefähr die Hälfte ihres Besitzes. Ab Mai 1939 wurden ihnen von der Ruges (Reichsumsiedlungsgesellschaft) verschiedene Ersatzankäufe vorgeschlagen. Es kam aber zu keiner Einigung, weil Kaisers sich nicht von ihrem Besitz trennen wollten und alle Angebote ablehnten. 1940 kam es zu einer gerichtlichen Entscheidung, bei der ein Kaufpreis festgesetzt, die Stätte an die Ruges übergeben, Kaisers aber als Mieter übernommen wurden. Erst als Ende 1943 die Zwangsräumung drohte, verließen Kaisers „ihre“ Stätte und zogen in die Randsiedlung Nr. 71, wo sie noch 1957 gewohnt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript; auch aufgelistet in Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 55.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
von der alten Inschrift ist nur das Datum überliefert:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„22. März 1819“&lt;br /&gt;
M. Chr. Filges und M. Pfeim  (?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dem 1928 fotografierten Haus mit dem verzierten Torbogen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1881&lt;br /&gt;
„Ehre sei Gott in der Höhe“&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1781 Johann Hermann Eikermann (* 1756, † 1823 in Haustenbeck Nr. 83)  oo 1777 Johanne Loise Jacobskrüger (* um 1748, † 1799);&amp;lt;br&amp;gt; er  II oo 1799   Anne Marie &#039;&#039;Elisabeth&#039;&#039; Ellermann (* 1773, † 1805);&amp;lt;br&amp;gt;er  III oo 1806   Florentine Beining aus Hiddentrup Kirchspiel Stapelage (* 1771, † 1831 in Haustenbeck Nr. 83)&lt;br /&gt;
* 1812   Töns Henrich Christoph Eikermann (* 1787, Sohn von Johann Hermann E., † 1842)  oo 1812  Marie Catharine Sophie Ilsabein Nolte aus Haustenbeck (* 1787, † 1870) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1838 Hermann Töns Heinrich &#039;&#039;Hermann&#039;&#039; (Herm) Eikermann (Eikerman), * 20.01.1813 Haustenbeck, † 20.07.1883 Gasconade County (Missouri).&amp;lt;br&amp;gt;oo 1/1 24.11.1838 Haustenbeck mit Florentine Bergmann, * 22.11.1816 Augustdorf, † 1852 auf See.&amp;lt;br&amp;gt;oo 2/1 1853 Missouri mit Caroline Louise (Carrie) Deppe, * 12.01.1834 Wehrendorf, † 29.01.1903 Gasconade County (Missouri).&amp;lt;br&amp;gt;1852 Auswanderung nach Amerika; 1880 Farmer in Boulware, Gasconade County (Missour). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verkauft an: &lt;br /&gt;
* 1852 Sprenger (Eikermann), Johann &#039;&#039;Hermann&#039;&#039; Simon Heinrich, Colon in Haustenbeck, * 10.11.1805 in Haustenbeck, † 27.03.1865 in Haustenbeck, oo 20.05.1831 in Haustenbeck  Haase, Anna Maria, * 20.01.1811 in Schlangen, † 25.12.1868 in Haustenbeck.&amp;lt;br&amp;gt;Bewohner / Mieter ab 1858:&amp;lt;br&amp;gt;Adolf Kaiser aus Hiddesen  oo Marie Sophie Henriette Sprenger   (s.u.)&lt;br /&gt;
* 1865 Hermann Christoph Wilhelm Sprenger (* 1839, Sohn von  Johann Hermann Simon Henrich Spr., s. Stätte Nr. 46)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verkauft an:&lt;br /&gt;
* 1867 Kaiser (Kaiser modo Eikermann), Carl Heinrich Adolf, Colon in Haustenbeck, * 27.03.1833 in Hiddesen, † 23.06.1894 in Haustenbeck, oo 05.04.1858 in Haustenbeck  Sprenger (Eikermann), Marie &#039;&#039;Sophie&#039;&#039; Henriette, * 21.10.1832 in Haustenbeck, † 19.04.1913 in Haustenbeck.&lt;br /&gt;
* 1894 Witwe Marie &#039;&#039;Sophie&#039;&#039; Henriette Kaiser geb. Sprenger&lt;br /&gt;
* 1905 Kaiser, Hermann &#039;&#039;Heinrich&#039;&#039; Friedrich August, Landwirt in Haustenbeck, * 04.10.1859 in Haustenbeck, oo 27.11.1887 in Haustenbeck  Wächter, Charlotte Wilhelmine Henriette, * 30.10.1866 in Haustenbeck.&lt;br /&gt;
* 1901 Keiser, Heinrich, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 207.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1925 Adolph &#039;&#039;Heinrich&#039;&#039; August Kaiser  oo 1919  Luise Caroline Henriette Kehne&lt;br /&gt;
* 1926 Kaiser, Heinrich, Landwirt; Kaiser, Heinrich, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 674.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Nachlass Walter Göbel (in Privatbesitz).&lt;br /&gt;
* Kartei Hans Sprenger (in Privatbesitz).&lt;br /&gt;
*  L 92 Z Nr. 1451&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_59_(Haustenbeck)&amp;diff=73335</id>
		<title>Kolonat 59 (Haustenbeck)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_59_(Haustenbeck)&amp;diff=73335"/>
		<updated>2026-10-24T13:27:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.84051513670, 8.79028320312&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      059 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Stätte 59 in Haustenbeck wurde 1781 von Johann Hermann Eikelmann (Eikermann) gegründet. Nach ihrer Lage und dem letzten Besitzer trug sie den Beinamen „Kaiser im Locke“ (im Loch).&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:59 Kaiser Haustenbeck 1928.jpg|mini|Stätte Kaiser, 1928, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:59 Kaiser 1940.jpg|mini|Stätte &amp;quot;Kaiser im Locke&amp;quot;, 1940, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:59 Kaiser beim Straßenbau.jpg|mini|Links Stätte Heuwinkel Nr. 40, rechts Kaiser Nr. 59, beim Bau der Straße nach Oesterholz, 1940, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Hermann Eikelmann stammte aus der preußischen Senne. Er war im Mai 1756 auf dem dortigen Kolonat Nr. 19 (heute Sennestadt) geboren und in Oerlinghausen getauft worden. Im Jahr 1777 hatte er in Oerlinghausen Johanne Loise Jacobskrüger aus der lippischen Senne (heute Lipperreihe) im Kirchspiel Oerlinghausen geheiratet. Der Name Eikelmann wandelte sich in Haustenbeck zu Eikermann.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Dezember 1780 stellte Eikelmann einen Bauantrag. Derzeit arbeitete er als Knecht auf dem Kolonat Cruse (später Nagel) in Kohlstädt. Bei seinem Antrag gab Eikelmann in der Amtsstube zu Protokoll, er habe von dem Kolon Jobst Henrich Linnemann in [[Kolonat 39 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 39]] einen Zuschlag von 6 Scheffelsaat für 18 Taler erworben. Darauf möchte er eine Neuwohnerstätte erreichten. Auch das Haus, das damals mit Heide gedeckt war, habe er bereits im Delbrückschen gekauft und bitte nun um Genehmigung zum Anbau und gleichzeitig um den obligatorischen Neuwohnerzuschuss von 50 Talern. Bereits am 8. Januar 1781 wurde Eikelmann dies genehmigt und das Haus auf der Stätte wieder aufgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ehepaar hatte vier Söhne:&lt;br /&gt;
1. Johann Henrich (* 1778) heiratete 1809 Juliane Wilhelmine Justine Kalkreuter aus [[Kolonat 73 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 73]]. Er bezog mit ihr das [[Kolonat 66 (Haustenbeck)|Kolonat Nr. 66]] in Haustenbeck, das sein Vater gekauft und ihm vererbt hatte. &lt;br /&gt;
2. Johann Hermann Philipp (* 1781) heiratete 1804 in die Stätte Sprenger Nr. 46 in Haustenbeck ein.&lt;br /&gt;
3. Töns Henrich Christoph (*1787) erbte das elterliche Kolonat Nr. 59.&lt;br /&gt;
4. Johann Friedrich Conrad (* 1792) wanderte nach Holland aus, heiratete dort und wohnte bei Groningen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem Nachbarn Biere von Kolonat 40 kam es wegen der Plaggennutzung zu Streitereien. Bei diesen Plaggen ging es um flach ausgestochene Stücke mit Heide bewachsenen Boden, die als Stalleinstreu und Dünger dienten und sehr begehrt waren. Im Jahr 1798 beabsichtigte Eikermann, zur Beilegung des Konfliktes mit zwei Scheffelsaat die Hälfte des Platzes, der zwischen beiden Grundstücken lag, zu erwerben. Da er aber wieder heiraten wollte, nahm er Abstand von dem Kauf. 1799 erwarb er zwei Scheffelsaat Land und einen weiteren Zuschlag am Eckelauer Weg. Ein weiteres Kaufvorhaben 1799 setzte er jedoch nicht um. Für seinen 22jährigen Sohn Johann Henrich wollte er eigentlich 24 Scheffelsaat Land auf der Moosheide ankaufen. Um Streit im Dorf zu vermeiden, trat er davon aber zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Kartei Hans Sprenger (in Privatbesitz).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem dem Tod seiner Ehefrau Johanne Loise geb. Jacobskrüger Anfang Mai 1799  ging der Witwer bereits im Juni des Jahres eine zweite Ehe ein. Seine Frau Anne Marie Elisabeth Ellermann stamme ebenfalls aus dem Amt Oerlinghausen. Von den drei Kindern dieser Ehe hat nur Johann Hermann Christoph das Erwachsenenalter erreicht. Er trat nach seiner Eheschließung das Kolonat [[Kolonat 42 (Haustenbeck)|Budde Nr. 42]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner dritten Ehe mit Florentine Beining wurden noch zwei Töchter geboren. Die ältere erbte das [[Kolonat 83 (Haustenbeck)|Kolonat Nr. 83]], das ihr Vater in seiner dritten Ehe gründete, die zweite heiratete 1830 den Kolon Brinkmann auf der [[Kolonat 86 (Haustenbeck)| Stätte Nr. 86]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Hermann Eikermann hatte bereits 1801 an der Straße nach Augustdorf, am Lamsort, 7 Scheffelsaat Land erworben. Dort sollte eigentlich sein 1787 geborener dritter Sohn Töns Henrich Christoph eine Neuwohnerstätte errichten. Als sich aber 1812 die Heirat dieses Sohnes mit Marie Catharine Sophie Ilsabein Nolte von der Stätte Nr. 68 abzeichnete und die jungen Leute lieber die Stätte 59 behalten wollten, erbaute Johann Hermann Eikermann 1812 selbst die neue Stätte Nr. 83 und zog mit seiner Familie dorthin. Die Stätte Nr. 59 übertrug er seinem Sohn Töns Henrich Christoph.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte, 1781 in der Senne wieder aufgebaute Stätte, muss laut Bauinschrift im Jahr 1819 von Töns Henrich Christoph Eikermann ersetzt worden sein. Das neue Haus baute er größtenteils in Fachwerkbauweise, teilweise aber auch mit Ziegelsteinen. Die Torbogeninschrift war 1937 nicht mehr lesbar und ist bis auf das Datum (s.u.) auch nicht überliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 lebten Eikermanns mit drei Söhnen und zwei Töchtern auf ihrem Kolonat. Nur einer der Söhne war schon über 14 Jahre alt.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 210.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1838 übertrug Töns Henrich Christophs seinem ältester Sohn Johann Hermann Friedrich Töns Henrich den Besitz. Dessen Familie wanderte im Sommer 1852 mit sechs Kindern über Bremen nach Amerika aus. Die jüngste, 1851 geborene Tochter und die Mutter verstarben während der Überfahrt. Der älteste Sohn Friedrich Hermann Eikermann wurde später Farmer in Missouri.    Auf dem Kolonat zurück bleib die Mutter und Leibzüchterin Marie Catharine Sophie Ilsabein geb. Nolte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Kolonat mit der eingetragenen Leibzucht hatte Hermann Eikermann am 29. Juni 1852 an seinen Cousin Hermann Sprenger von Haustenbeck Nr. 46 verkauft, einem Sohn von Philipp Sprenger, geb. Eikermann. Hermann Sprenger war seit 1837 Colon der elterlichen Stätte Nr. 46&lt;br /&gt;
Sprenger besaß nun zwei Kolonate, wohnte aber weiterhin auf der Stätte 46. Als er 1865 verstarb, erbte sein Sohn Hermann Christoph Wilhelm beide Kolonate. Der verkaufte einige Scheffelsaat Land der Stätte Nr. 59 an die Kolone Koch (Nr. 48), Schneider (Nr. 51) und Mellies (Nr. 115). Die Reststätte verkaufte er seinem Schwager Karl Heinrich Adolf Kaiser. Adolph Kaiser stammte aus Hiddesen. Er hatte 1858 Sprengers Tochter Marie Sophie Henriette Sprenger geheiratet und mit ihr und seiner jungen Familie ab 1858 in Sprengers zweiter Stätte Nr. 59 zur Miete gewohnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adolph Kaiser starb und kein Testament vorlag, wurde die Stätte auf die Witwe Sophie geb. Sprenger umgeschrieben, obwohl der Sohn und Anerbe Heinrich Kaiser direkt nach dem Tod des Vaters sein Erbe als Kolon des Kolonates angetreten hatte. Erst 1905 wurde die Abtretung amtlich festgehalten und für die Mutter das Leibzuchtsrecht eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Sohn und Nachfolger Adolph Heinrich August Kaiser und seine Frau Luise Caroline Henriette geb. Kehne verkauften 1937 für den Übungsplatz im Norden von Haustenbeck etwa fünf Hektar Land, das war ungefähr die Hälfte ihres Besitzes. Ab Mai 1939 wurden ihnen von der Ruges (Reichsumsiedlungsgesellschaft) verschiedene Ersatzankäufe vorgeschlagen. Es kam aber zu keiner Einigung, weil Kaisers sich nicht von ihrem Besitz trennen wollten und alle Angebote ablehnten. 1940 kam es zu einer gerichtlichen Entscheidung, bei der ein Kaufpreis festgesetzt, die Stätte an die Ruges übergeben, Kaisers aber als Mieter übernommen wurden. Erst als Ende 1943 die Zwangsräumung drohte, verließen Kaisers „ihre“ Stätte und zogen in die Randsiedlung Nr. 71, wo sie noch 1957 gewohnt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript; auch aufgelistet in Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 55.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
von der alten Inschrift ist nur das Datum überliefert:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„22. März 1819“&lt;br /&gt;
M. Chr. Filges und M. Pfeim  (?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dem 1928 fotografierten Haus mit dem verzierten Torbogen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1881&lt;br /&gt;
„Ehre sei Gott in der Höhe“&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1781 Johann Hermann Eikermann (* 1756, † 1823 in Haustenbeck Nr. 83)  oo 1777 Johanne Loise Jacobskrüger (* um 1748, † 1799);&amp;lt;br&amp;gt; er  II oo 1799   Anne Marie &#039;&#039;Elisabeth&#039;&#039; Ellermann (* 1773, † 1805);&amp;lt;br&amp;gt;er  III oo 1806   Florentine Beining aus Hiddentrup Kirchspiel Stapelage (* 1771, † 1831 in Haustenbeck Nr. 83)&lt;br /&gt;
* 1812   Töns Henrich Christoph Eikermann (* 1787, Sohn von Johann Hermann E., † 1842)  oo 1812  Marie Catharine Sophie Ilsabein Nolte aus Haustenbeck (* 1787, † 1870) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1838 Hermann Töns Heinrich &#039;&#039;Hermann&#039;&#039; (Herm) Eikermann (Eikerman), * 20.01.1813 Haustenbeck, † 20.07.1883 Gasconade County (Missouri).&amp;lt;br&amp;gt;oo 1/1 24.11.1838 Haustenbeck mit Florentine Bergmann, * 22.11.1816 Augustdorf, † 1852 auf See.&amp;lt;br&amp;gt;oo 2/1 1853 Missouri mit Caroline Louise (Carrie) Deppe, * 12.01.1834 Wehrendorf, † 29.01.1903 Gasconade County (Missouri).&amp;lt;br&amp;gt;1852 Auswanderung nach Amerika; 1880 Farmer in Boulware, Gasconade County (Missour). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verkauft an: &lt;br /&gt;
* 1852 Sprenger (Eikermann), Johann &#039;&#039;Hermann&#039;&#039; Simon Heinrich, Colon in Haustenbeck, * 10.11.1805 in Haustenbeck, † 27.03.1865 in Haustenbeck, oo 20.05.1831 in Haustenbeck  Haase, Anna Maria, * 20.01.1811 in Schlangen, † 25.12.1868 in Haustenbeck.&amp;lt;br&amp;gt;Bewohner / Mieter ab 1858:&amp;lt;br&amp;gt;Adolf Kaiser aus Hiddesen  oo Marie Sophie Henriette Sprenger   (s.u.)&lt;br /&gt;
* 1865 Hermann Christoph Wilhelm Sprenger (* 1839, Sohn von  Johann Hermann Simon Henrich Spr., s. Stätte Nr. 46)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verkauft an:&lt;br /&gt;
* 1867 Kaiser (Kaiser modo Eikermann), Carl Heinrich Adolf, Colon in Haustenbeck, * 27.03.1833 in Hiddesen, † 23.06.1894 in Haustenbeck, oo 05.04.1858 in Haustenbeck  Sprenger (Eikermann), Marie &#039;&#039;Sophie&#039;&#039; Henriette, * 21.10.1832 in Haustenbeck, † 19.04.1913 in Haustenbeck.&lt;br /&gt;
* 1894 Witwe Marie &#039;&#039;Sophie&#039;&#039; Henriette Kaiser geb. Sprenger&lt;br /&gt;
* 1905 Kaiser, Hermann &#039;&#039;Heinrich&#039;&#039; Friedrich August, Landwirt in Haustenbeck, * 04.10.1859 in Haustenbeck, oo 27.11.1887 in Haustenbeck  Wächter, Charlotte Wilhelmine Henriette, * 30.10.1866 in Haustenbeck.&lt;br /&gt;
* 1901 Keiser, Heinrich, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 207.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1925 Adolph &#039;&#039;Heinrich&#039;&#039; August Kaiser  oo 1919  Luise Caroline Henriette Kehne&lt;br /&gt;
* 1926 Kaiser, Heinrich, Landwirt; Kaiser, Heinrich, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 674.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Nachlass Walter Göbel (in Privatbesitz).&lt;br /&gt;
* Kartei Hans Sprenger (in Privatbesitz).&lt;br /&gt;
*  L 92 Z Nr. 1451&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:59_Kaiser_beim_Stra%C3%9Fenbau.jpg&amp;diff=73334</id>
		<title>Datei:59 Kaiser beim Straßenbau.jpg</title>
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		<updated>2026-10-24T13:25:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Links Stätte Heuwinkel Nr. 40, rechts Kaiser Nr. 59, beim Bau der Straße nach Oesterholz 1940, Bildersammlung Walter Göbel.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:59_Kaiser_1940.jpg&amp;diff=73333</id>
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		<updated>2026-10-24T13:24:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Stätte Kaiser, 1940, Bildersammlung Walter Göbel.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<updated>2026-10-24T13:23:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Stätte Kaiser, 1928, Bildersammlung Walter Göbel.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
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|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      059 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Stätte 59 in Haustenbeck wurde 1781 von Johann Hermann Eikelmann (Eikermann) gegründet. Nach ihrer Lage und dem letzten Besitzer trug sie den Beinamen „Kaiser im Locke“ (im Loch).&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Johann Hermann Eikelmann stammte aus der preußischen Senne. Er war im Mai 1756 auf dem dortigen Kolonat Nr. 19 (heute Sennestadt) geboren und in Oerlinghausen getauft worden. Im Jahr 1777 hatte er in Oerlinghausen Johanne Loise Jacobskrüger aus der lippischen Senne (heute Lipperreihe) im Kirchspiel Oerlinghausen geheiratet. Der Name Eikelmann wandelte sich in Haustenbeck zu Eikermann.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Dezember 1780 stellte Eikelmann einen Bauantrag. Derzeit arbeitete er als Knecht auf dem Kolonat Cruse (später Nagel) in Kohlstädt. Bei seinem Antrag gab Eikelmann in der Amtsstube zu Protokoll, er habe von dem Kolon Jobst Henrich Linnemann in [[Kolonat 39 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 39]] einen Zuschlag von 6 Scheffelsaat für 18 Taler erworben. Darauf möchte er eine Neuwohnerstätte erreichten. Auch das Haus, das damals mit Heide gedeckt war, habe er bereits im Delbrückschen gekauft und bitte nun um Genehmigung zum Anbau und gleichzeitig um den obligatorischen Neuwohnerzuschuss von 50 Talern. Bereits am 8. Januar 1781 wurde Eikelmann dies genehmigt und das Haus auf der Stätte wieder aufgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ehepaar hatte vier Söhne:&lt;br /&gt;
1. Johann Henrich (* 1778) heiratete 1809 Juliane Wilhelmine Justine Kalkreuter aus [[Kolonat 73 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 73]]. Er bezog mit ihr das [[Kolonat 66 (Haustenbeck)|Kolonat Nr. 66]] in Haustenbeck, das sein Vater gekauft und ihm vererbt hatte. &lt;br /&gt;
2. Johann Hermann Philipp (* 1781) heiratete 1804 in die Stätte Sprenger Nr. 46 in Haustenbeck ein.&lt;br /&gt;
3. Töns Henrich Christoph (*1787) erbte das elterliche Kolonat Nr. 59.&lt;br /&gt;
4. Johann Friedrich Conrad (* 1792) wanderte nach Holland aus, heiratete dort und wohnte bei Groningen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem Nachbarn Biere von Kolonat 40 kam es wegen der Plaggennutzung zu Streitereien. Bei diesen Plaggen ging es um flach ausgestochene Stücke mit Heide bewachsenen Boden, die als Stalleinstreu und Dünger dienten und sehr begehrt waren. Im Jahr 1798 beabsichtigte Eikermann, zur Beilegung des Konfliktes mit zwei Scheffelsaat die Hälfte des Platzes, der zwischen beiden Grundstücken lag, zu erwerben. Da er aber wieder heiraten wollte, nahm er Abstand von dem Kauf. 1799 erwarb er zwei Scheffelsaat Land und einen weiteren Zuschlag am Eckelauer Weg. Ein weiteres Kaufvorhaben 1799 setzte er jedoch nicht um. Für seinen 22jährigen Sohn Johann Henrich wollte er eigentlich 24 Scheffelsaat Land auf der Moosheide ankaufen. Um Streit im Dorf zu vermeiden, trat er davon aber zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Kartei Hans Sprenger (in Privatbesitz).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem dem Tod seiner Ehefrau Johanne Loise geb. Jacobskrüger Anfang Mai 1799  ging der Witwer bereits im Juni des Jahres eine zweite Ehe ein. Seine Frau Anne Marie Elisabeth Ellermann stamme ebenfalls aus dem Amt Oerlinghausen. Von den drei Kindern dieser Ehe hat nur Johann Hermann Christoph das Erwachsenenalter erreicht. Er trat nach seiner Eheschließung das Kolonat [[Kolonat 42 (Haustenbeck)|Budde Nr. 42]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner dritten Ehe mit Florentine Beining wurden noch zwei Töchter geboren. Die ältere erbte das [[Kolonat 83 (Haustenbeck)|Kolonat Nr. 83]], das ihr Vater in seiner dritten Ehe gründete, die zweite heiratete 1830 den Kolon Brinkmann auf der [[Kolonat 86 (Haustenbeck)| Stätte Nr. 86]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Hermann Eikermann hatte bereits 1801 an der Straße nach Augustdorf, am Lamsort, 7 Scheffelsaat Land erworben. Dort sollte eigentlich sein 1787 geborener dritter Sohn Töns Henrich Christoph eine Neuwohnerstätte errichten. Als sich aber 1812 die Heirat dieses Sohnes mit Marie Catharine Sophie Ilsabein Nolte von der Stätte Nr. 68 abzeichnete und die jungen Leute lieber die Stätte 59 behalten wollten, erbaute Johann Hermann Eikermann 1812 selbst die neue Stätte Nr. 83 und zog mit seiner Familie dorthin. Die Stätte Nr. 59 übertrug er seinem Sohn Töns Henrich Christoph.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte, 1781 in der Senne wieder aufgebaute Stätte, muss laut Bauinschrift im Jahr 1819 von Töns Henrich Christoph Eikermann ersetzt worden sein. Das neue Haus baute er größtenteils in Fachwerkbauweise, teilweise aber auch mit Ziegelsteinen. Die Torbogeninschrift war 1937 nicht mehr lesbar und ist bis auf das Datum (s.u.) auch nicht überliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 lebten Eikermanns mit drei Söhnen und zwei Töchtern auf ihrem Kolonat. Nur einer der Söhne war schon über 14 Jahre alt.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 210.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1838 übertrug Töns Henrich Christophs seinem ältester Sohn Johann Hermann Friedrich Töns Henrich den Besitz. Dessen Familie wanderte im Sommer 1852 mit sechs Kindern über Bremen nach Amerika aus. Die jüngste, 1851 geborene Tochter und die Mutter verstarben während der Überfahrt. Der älteste Sohn Friedrich Hermann Eikermann wurde später Farmer in Missouri.    Auf dem Kolonat zurück bleib die Mutter und Leibzüchterin Marie Catharine Sophie Ilsabein geb. Nolte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Kolonat mit der eingetragenen Leibzucht hatte Hermann Eikermann am 29. Juni 1852 an seinen Cousin Hermann Sprenger von Haustenbeck Nr. 46 verkauft, einem Sohn von Philipp Sprenger, geb. Eikermann. Hermann Sprenger war seit 1837 Colon der elterlichen Stätte Nr. 46&lt;br /&gt;
Sprenger besaß nun zwei Kolonate, wohnte aber weiterhin auf der Stätte 46. Als er 1865 verstarb, erbte sein Sohn Hermann Christoph Wilhelm beide Kolonate. Der verkaufte einige Scheffelsaat Land der Stätte Nr. 59 an die Kolone Koch (Nr. 48), Schneider (Nr. 51) und Mellies (Nr. 115). Die Reststätte verkaufte er seinem Schwager Karl Heinrich Adolf Kaiser. Adolph Kaiser stammte aus Hiddesen. Er hatte 1858 Sprengers Tochter Marie Sophie Henriette Sprenger geheiratet und mit ihr und seiner jungen Familie ab 1858 in Sprengers zweiter Stätte Nr. 59 zur Miete gewohnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Adolph Kaiser starb und kein Testament vorlag, wurde die Stätte auf die Witwe Sophie geb. Sprenger umgeschrieben, obwohl der Sohn und Anerbe Heinrich Kaiser direkt nach dem Tod des Vaters sein Erbe als Kolon des Kolonates angetreten hatte. Erst 1905 wurde die Abtretung amtlich festgehalten und für die Mutter das Leibzuchtsrecht eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Sohn und Nachfolger Adolph Heinrich August Kaiser und seine Frau Luise Caroline Henriette geb. Kehne verkauften 1937 für den Übungsplatz im Norden von Haustenbeck etwa fünf Hektar Land, das war ungefähr die Hälfte ihres Besitzes. Ab Mai 1939 wurden ihnen von der Ruges (Reichsumsiedlungsgesellschaft) verschiedene Ersatzankäufe vorgeschlagen. Es kam aber zu keiner Einigung, weil Kaisers sich nicht von ihrem Besitz trennen wollten und alle Angebote ablehnten. 1940 kam es zu einer gerichtlichen Entscheidung, bei der ein Kaufpreis festgesetzt, die Stätte an die Ruges übergeben, Kaisers aber als Mieter übernommen wurden. Erst als Ende 1943 die Zwangsräumung drohte, verließen Kaisers „ihre“ Stätte und zogen in die Randsiedlung Nr. 71, wo sie noch 1957 gewohnt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript; auch aufgelistet in Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 55.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
von der alten Inschrift ist nur das Datum überliefert:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„22. März 1819“&lt;br /&gt;
M. Chr. Filges und M. Pfeim  (?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dem 1928 fotografierten Haus mit dem verzierten Torbogen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1881&lt;br /&gt;
„Ehre sei Gott in der Höhe“&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1781 Johann Hermann Eikermann (* 1756, † 1823 in Haustenbeck Nr. 83)  oo 1777 Johanne Loise Jacobskrüger (* um 1748, † 1799);&amp;lt;br&amp;gt; er  II oo 1799   Anne Marie &#039;&#039;Elisabeth&#039;&#039; Ellermann (* 1773, † 1805);&amp;lt;br&amp;gt;er  III oo 1806   Florentine Beining aus Hiddentrup Kirchspiel Stapelage (* 1771, † 1831 in Haustenbeck Nr. 83)&lt;br /&gt;
* 1812   Töns Henrich Christoph Eikermann (* 1787, Sohn von Johann Hermann E., † 1842)  oo 1812  Marie Catharine Sophie Ilsabein Nolte aus Haustenbeck (* 1787, † 1870) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1838 Hermann Töns Heinrich &#039;&#039;Hermann&#039;&#039; (Herm) Eikermann (Eikerman), * 20.01.1813 Haustenbeck, † 20.07.1883 Gasconade County (Missouri).&amp;lt;br&amp;gt;oo 1/1 24.11.1838 Haustenbeck mit Florentine Bergmann, * 22.11.1816 Augustdorf, † 1852 auf See.&amp;lt;br&amp;gt;oo 2/1 1853 Missouri mit Caroline Louise (Carrie) Deppe, * 12.01.1834 Wehrendorf, † 29.01.1903 Gasconade County (Missouri).&amp;lt;br&amp;gt;1852 Auswanderung nach Amerika; 1880 Farmer in Boulware, Gasconade County (Missour). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verkauft an: &lt;br /&gt;
* 1852 Sprenger (Eikermann), Johann &#039;&#039;Hermann&#039;&#039; Simon Heinrich, Colon in Haustenbeck, * 10.11.1805 in Haustenbeck, † 27.03.1865 in Haustenbeck, oo 20.05.1831 in Haustenbeck  Haase, Anna Maria, * 20.01.1811 in Schlangen, † 25.12.1868 in Haustenbeck.&amp;lt;br&amp;gt;Bewohner / Mieter ab 1858:&amp;lt;br&amp;gt;Adolf Kaiser aus Hiddesen  oo Marie Sophie Henriette Sprenger   (s.u.)&lt;br /&gt;
* 1865 Hermann Christoph Wilhelm Sprenger (* 1839, Sohn von  Johann Hermann Simon Henrich Spr., s. Stätte Nr. 46)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
verkauft an:&lt;br /&gt;
* 1867 Kaiser (Kaiser modo Eikermann), Carl Heinrich Adolf, Colon in Haustenbeck, * 27.03.1833 in Hiddesen, † 23.06.1894 in Haustenbeck, oo 05.04.1858 in Haustenbeck  Sprenger (Eikermann), Marie &#039;&#039;Sophie&#039;&#039; Henriette, * 21.10.1832 in Haustenbeck, † 19.04.1913 in Haustenbeck.&lt;br /&gt;
* 1894 Witwe Marie &#039;&#039;Sophie&#039;&#039; Henriette Kaiser geb. Sprenger&lt;br /&gt;
* 1905 Kaiser, Hermann &#039;&#039;Heinrich&#039;&#039; Friedrich August, Landwirt in Haustenbeck, * 04.10.1859 in Haustenbeck, oo 27.11.1887 in Haustenbeck  Wächter, Charlotte Wilhelmine Henriette, * 30.10.1866 in Haustenbeck.&lt;br /&gt;
* 1901 Keiser, Heinrich, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 207.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1925 Adolph &#039;&#039;Heinrich&#039;&#039; August Kaiser  oo 1919  Luise Caroline Henriette Kehne&lt;br /&gt;
* 1926 Kaiser, Heinrich, Landwirt; Kaiser, Heinrich, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 674.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* Nachlass Walter Göbel (in Privatbesitz).&lt;br /&gt;
* Kartei Hans Sprenger (in Privatbesitz).&lt;br /&gt;
*  L 92 Z Nr. 1451&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_6_(Haustenbeck)&amp;diff=73203</id>
		<title>Kolonat 6 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-10-21T09:24:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=-&lt;br /&gt;
|Hausnummer=-&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.83947753910, 8.78070068359&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=006 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ehemaliges Kolonat Nr. 6 wurde 1708 gegründet. Die Besitzer Röhrmann trugen den Beinamen „Winkels“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200 ff., S. 75, S. 165&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haustenbeck 006 HSA 263.png|mini|Röhrmann Nr. 6 &amp;quot;Winkels&amp;quot;, 1937/1939, LLB HSA2,63a, Foto: Hans Sprenger]]&lt;br /&gt;
[[Datei:6 Haustenbeck-Röhrmann.jpg|mini|Das ehemalige Kolonat Nr. 6 in Haustenbeck war zur Zeit der Aufnahme schon geräumt, 1938, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:6c Röhrmann.jpg|mini|Stätte Röhrmann Nr. 3, Nordseite, um 1938, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:6d Röhrmann 1941.jpg|mini|Stätte Röhrmann Nr. 3 von Haustenbach aus gesehen, Herbst 1941, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der in der ersten Torbalkeninschrift genannte Erbauer Johann Jobst Conrad Röhrmann („Jobst Konradt Rörmann“) wurde am 3.12.1732 in Haustenbeck geboren. Am 16. November 1758 heiratete er Catharine Marie Louise Kelle. Er starb am 13. Dezember 1775, seine Frau am 30. Mai 1798.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1769 zählten zum Haushalt des Paares Röhrmann drei Söhnen unter 10 Jahren, eine Tochter unter zehn Jahren und eine verwandte Person. An Vieh besaßen sie zwei Pferde, vier Kühe und eine Ziege.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1450, S. 98f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Jahre später (1776) lebte die Witwe Röhrmann allein mit zwei Söhnen und zwei Töchter und einem Knecht(?) auf der Stätte. An Vieh besaß sie vier Kühe und ein Rind.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1448, S. 112f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in der zweiten Inschrift genannte Besitzerpaar Christoph Röhrmann (* 2.12.1793, † 19.1.1845) und Sophie Oesterhaus modo Linnemann (* 1.6.1801, † 20.3.1867) hatten das Haus kurz nach ihrer Eheschließung am 7.10.1821 erweitern lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 zählten zum Haushalt der Besitzer Röhrmann ein Sohn, eine Tochter und ein Dienstbote. Auf dem Kolonat lebte ebenfalls das Leibzüchterpaar mit eine Tochter.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als der Anerbe Simon Friedrich Christoph 1852 mit 23 Jahren verstarb, ließen die Eltern ihren nächstältesten Sohn Friedrich Ludwig Konrad als Anerben eintragen.&amp;lt;ref&amp;gt;L 108 A Nr. 153, S. 138.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der verehelichte sich 1857 mit Sophie Caroline Haase von [[ Kolonat 11 (Haustenbeck)|Nr. 11 in Haustenbeck]] und übernahm anschließend das elterliche Kolonat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fachwerkhaus diente der Familie Röhrmann bis 1930 als Wohnhaus. Dann wurde nebenan ein massives Steinhaus (s. Foto, linker Bildrand) gebaut. Das alte Fachwerkhaus diente ab da nur noch als Viehstall oder Scheune.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzter Besitzer war Wilhelm Röhrmann, der am 6.4.1938 mit Familie auf einen Hof nach Mose in der Umgebung von Magdeburg verzog.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript; Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Fachwerkhaus von 1758, 1822 umgebaut oder erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildbeschreibung Sprenger: &amp;quot;An der Sandstraße.&lt;br /&gt;
Kolonat gegründet 1708. Das Bild zeigt das zur Zeit älteste Wohnhaus in Haustenbeck. Es wurde, nachdem der Winkelbauer ein neues Wohnhaus gebaut hatte, aber nur noch zu Wirtschaftszwecken benutzt.&lt;br /&gt;
Besitzer umgesiedelt nach Mose bei Magdeburg.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Lippische Landesbibliothek Album Hans Sprenger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vierständerbau von 1758 mit vermutlich später angefügten Abseiten, Gebäude 1822 am Wirtschaftsgiebel verlängert (2. Inschrift). Rechts vom Dielentor Stallabseite mit langer Fußstrebe und früherer Stalltür, links zwei Fenster der Stube. Schlichtes Fachwerk, vermutlich noch mit Lehmausfachung, Brettergiebel. Gebäude nach 1939 verschwunden, Hausstätte heute wüst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Im Torbogen befanden sich zwei Inschriften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Allein auf Gott setz Dein Vertrauen, Auf Menschenhilfe solltest Du nicht Bauen. Gott ist allein, Der Glauben hält. Sonst ist kein Glaube mehr in Der Welt.&lt;br /&gt;
Johann Jobst Konrath Rormann hat dieses Haus lassen bauen.“&lt;br /&gt;
Anno 1758 M. Prasse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Christoph Röhrmann und Sophie Oesterhaus die haben dies vorbauen lassen“&lt;br /&gt;
M. Conrad Jüsken, 13. Juni 1822&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1710 Röhrmann, Johan Herman, Colon in Haustenbeck, * um 1690, oo 09.03.1710 in Haustenbeck  Wille, Christine Margarete, * (err) 1683, † 02.02.1731 in Haustenbeck.&lt;br /&gt;
* 1730 Röhrmann, Johan Jürgen, Hoppenplöcker in Haustenbeck, * 29.12.1710 in Haustenbeck, † 29.03.1757 in Haustenbeck, oo um 1730 in Haustenbeck  Bierwirth (Griemert), Anna Loisa, * um 1710 in Haustenbeck.&lt;br /&gt;
* 1758 Johann Jobst Conrad Röhrmann (* 3.12.1732, † 13.12.1775)  16.11.1758 oo  Catharine Marie Louise Kelle&lt;br /&gt;
* 1787 Röhrmann, Johan Friederich Joseph, Hoppenplöcker in Haustenbeck, * 17.12.1766 in Haustenbeck, † 28.02.1800 in Haustenbeck, oo 28.10.1787 in Haustenbeck  Biere oder Hörentrup (Hörentrup), Johanna Wilhelmine (Hanna), * 09.02.1767 in Haustenbeck, † 11.01.1836 in Haustenbeck.&lt;br /&gt;
* 1821 Christoph Röhrmann (* 2.12.1793, † 19.1.1845) 7.10.1821 oo  Sophie Oesterhaus&lt;br /&gt;
* 1857 Friedrich Ludwig Konrad Röhrmann (* 07.04.1832, † 14.10.1901)  4.10.1857 oo  Sophie Caroline Hanne Charlott Haase, Haustenbeck Nr. 11 (* 22.11.1838)&lt;br /&gt;
* 1901 Röhrmann, Wilhelm, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Röhrmann, Wilhelm, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1938 Wilhelm Röhrmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Haustenbeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:6d_R%C3%B6hrmann_1941.jpg&amp;diff=73202</id>
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		<updated>2026-10-21T09:23:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Stätte Röhrmann Nr. 3 von Haustenbach aus gesehen, Herbst 1941, Bildersammlung Walter Göbel.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<updated>2026-10-21T09:22:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Stätte Röhrmann Nr. 3, Nordseite, um 1938, Bildersammlung Walter Göbel.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_6_(Haustenbeck)&amp;diff=73200</id>
		<title>Kolonat 6 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-10-21T09:01:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: /* Inschriften */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=-&lt;br /&gt;
|Hausnummer=-&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.83947753910, 8.78070068359&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=006 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ehemaliges Kolonat Nr. 6 wurde 1708 gegründet. Die Besitzer Röhrmann trugen den Beinamen „Winkels“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200 ff., S. 75, S. 165&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haustenbeck 006 HSA 263.png|mini|Röhrmann Nr. 6 &amp;quot;Winkels&amp;quot;, 1937/1939, LLB HSA2,63a, Foto: Hans Sprenger]]&lt;br /&gt;
[[Datei:6 Haustenbeck-Röhrmann.jpg|mini|Das ehemalige Kolonat Nr. 6 in Haustenbeck war zur Zeit der Aufnahme schon geräumt, 1938, Sammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
Der in der ersten Torbalkeninschrift genannte Erbauer Johann Jobst Conrad Röhrmann („Jobst Konradt Rörmann“) wurde am 3.12.1732 in Haustenbeck geboren. Am 16. November 1758 heiratete er Catharine Marie Louise Kelle. Er starb am 13. Dezember 1775, seine Frau am 30. Mai 1798.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1769 zählten zum Haushalt des Paares Röhrmann drei Söhnen unter 10 Jahren, eine Tochter unter zehn Jahren und eine verwandte Person. An Vieh besaßen sie zwei Pferde, vier Kühe und eine Ziege.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1450, S. 98f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Jahre später (1776) lebte die Witwe Röhrmann allein mit zwei Söhnen und zwei Töchter und einem Knecht(?) auf der Stätte. An Vieh besaß sie vier Kühe und ein Rind.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1448, S. 112f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in der zweiten Inschrift genannte Besitzerpaar Christoph Röhrmann (* 2.12.1793, † 19.1.1845) und Sophie Oesterhaus modo Linnemann (* 1.6.1801, † 20.3.1867) hatten das Haus kurz nach ihrer Eheschließung am 7.10.1821 erweitern lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 zählten zum Haushalt der Besitzer Röhrmann ein Sohn, eine Tochter und ein Dienstbote. Auf dem Kolonat lebte ebenfalls das Leibzüchterpaar mit eine Tochter.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als der Anerbe Simon Friedrich Christoph 1852 mit 23 Jahren verstarb, ließen die Eltern ihren nächstältesten Sohn Friedrich Ludwig Konrad als Anerben eintragen.&amp;lt;ref&amp;gt;L 108 A Nr. 153, S. 138.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der verehelichte sich 1857 mit Sophie Caroline Haase von [[ Kolonat 11 (Haustenbeck)|Nr. 11 in Haustenbeck]] und übernahm anschließend das elterliche Kolonat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fachwerkhaus diente der Familie Röhrmann bis 1930 als Wohnhaus. Dann wurde nebenan ein massives Steinhaus (s. Foto, linker Bildrand) gebaut. Das alte Fachwerkhaus diente ab da nur noch als Viehstall oder Scheune.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzter Besitzer war Wilhelm Röhrmann, der am 6.4.1938 mit Familie auf einen Hof nach Mose in der Umgebung von Magdeburg verzog.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript; Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Fachwerkhaus von 1758, 1822 umgebaut oder erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildbeschreibung Sprenger: &amp;quot;An der Sandstraße.&lt;br /&gt;
Kolonat gegründet 1708. Das Bild zeigt das zur Zeit älteste Wohnhaus in Haustenbeck. Es wurde, nachdem der Winkelbauer ein neues Wohnhaus gebaut hatte, aber nur noch zu Wirtschaftszwecken benutzt.&lt;br /&gt;
Besitzer umgesiedelt nach Mose bei Magdeburg.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Lippische Landesbibliothek Album Hans Sprenger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vierständerbau von 1758 mit vermutlich später angefügten Abseiten, Gebäude 1822 am Wirtschaftsgiebel verlängert (2. Inschrift). Rechts vom Dielentor Stallabseite mit langer Fußstrebe und früherer Stalltür, links zwei Fenster der Stube. Schlichtes Fachwerk, vermutlich noch mit Lehmausfachung, Brettergiebel. Gebäude nach 1939 verschwunden, Hausstätte heute wüst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Im Torbogen befanden sich zwei Inschriften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Allein auf Gott setz Dein Vertrauen, Auf Menschenhilfe solltest Du nicht Bauen. Gott ist allein, Der Glauben hält. Sonst ist kein Glaube mehr in Der Welt.&lt;br /&gt;
Johann Jobst Konrath Rormann hat dieses Haus lassen bauen.“&lt;br /&gt;
Anno 1758 M. Prasse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Christoph Röhrmann und Sophie Oesterhaus die haben dies vorbauen lassen“&lt;br /&gt;
M. Conrad Jüsken, 13. Juni 1822&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1710 Röhrmann, Johan Herman, Colon in Haustenbeck, * um 1690, oo 09.03.1710 in Haustenbeck  Wille, Christine Margarete, * (err) 1683, † 02.02.1731 in Haustenbeck.&lt;br /&gt;
* 1730 Röhrmann, Johan Jürgen, Hoppenplöcker in Haustenbeck, * 29.12.1710 in Haustenbeck, † 29.03.1757 in Haustenbeck, oo um 1730 in Haustenbeck  Bierwirth (Griemert), Anna Loisa, * um 1710 in Haustenbeck.&lt;br /&gt;
* 1758 Johann Jobst Conrad Röhrmann (* 3.12.1732, † 13.12.1775)  16.11.1758 oo  Catharine Marie Louise Kelle&lt;br /&gt;
* 1787 Röhrmann, Johan Friederich Joseph, Hoppenplöcker in Haustenbeck, * 17.12.1766 in Haustenbeck, † 28.02.1800 in Haustenbeck, oo 28.10.1787 in Haustenbeck  Biere oder Hörentrup (Hörentrup), Johanna Wilhelmine (Hanna), * 09.02.1767 in Haustenbeck, † 11.01.1836 in Haustenbeck.&lt;br /&gt;
* 1821 Christoph Röhrmann (* 2.12.1793, † 19.1.1845) 7.10.1821 oo  Sophie Oesterhaus&lt;br /&gt;
* 1857 Friedrich Ludwig Konrad Röhrmann (* 07.04.1832, † 14.10.1901)  4.10.1857 oo  Sophie Caroline Hanne Charlott Haase, Haustenbeck Nr. 11 (* 22.11.1838)&lt;br /&gt;
* 1901 Röhrmann, Wilhelm, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Röhrmann, Wilhelm, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1938 Wilhelm Röhrmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Haustenbeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_6_(Haustenbeck)&amp;diff=73199</id>
		<title>Kolonat 6 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-10-21T08:46:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=-&lt;br /&gt;
|Hausnummer=-&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.83947753910, 8.78070068359&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=006 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ehemaliges Kolonat Nr. 6 wurde 1708 gegründet. Die Besitzer Röhrmann trugen den Beinamen „Winkels“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200 ff., S. 75, S. 165&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haustenbeck 006 HSA 263.png|mini|Röhrmann Nr. 6 &amp;quot;Winkels&amp;quot;, 1937/1939, LLB HSA2,63a, Foto: Hans Sprenger]]&lt;br /&gt;
[[Datei:6 Haustenbeck-Röhrmann.jpg|mini|Das ehemalige Kolonat Nr. 6 in Haustenbeck war zur Zeit der Aufnahme schon geräumt, 1938, Sammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
Der in der ersten Torbalkeninschrift genannte Erbauer Johann Jobst Conrad Röhrmann („Jobst Konradt Rörmann“) wurde am 3.12.1732 in Haustenbeck geboren. Am 16. November 1758 heiratete er Catharine Marie Louise Kelle. Er starb am 13. Dezember 1775, seine Frau am 30. Mai 1798.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1769 zählten zum Haushalt des Paares Röhrmann drei Söhnen unter 10 Jahren, eine Tochter unter zehn Jahren und eine verwandte Person. An Vieh besaßen sie zwei Pferde, vier Kühe und eine Ziege.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1450, S. 98f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Jahre später (1776) lebte die Witwe Röhrmann allein mit zwei Söhnen und zwei Töchter und einem Knecht(?) auf der Stätte. An Vieh besaß sie vier Kühe und ein Rind.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1448, S. 112f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in der zweiten Inschrift genannte Besitzerpaar Christoph Röhrmann (* 2.12.1793, † 19.1.1845) und Sophie Oesterhaus modo Linnemann (* 1.6.1801, † 20.3.1867) hatten das Haus kurz nach ihrer Eheschließung am 7.10.1821 erweitern lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 zählten zum Haushalt der Besitzer Röhrmann ein Sohn, eine Tochter und ein Dienstbote. Auf dem Kolonat lebte ebenfalls das Leibzüchterpaar mit eine Tochter.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als der Anerbe Simon Friedrich Christoph 1852 mit 23 Jahren verstarb, ließen die Eltern ihren nächstältesten Sohn Friedrich Ludwig Konrad als Anerben eintragen.&amp;lt;ref&amp;gt;L 108 A Nr. 153, S. 138.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der verehelichte sich 1857 mit Sophie Caroline Haase von [[ Kolonat 11 (Haustenbeck)|Nr. 11 in Haustenbeck]] und übernahm anschließend das elterliche Kolonat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fachwerkhaus diente der Familie Röhrmann bis 1930 als Wohnhaus. Dann wurde nebenan ein massives Steinhaus (s. Foto, linker Bildrand) gebaut. Das alte Fachwerkhaus diente ab da nur noch als Viehstall oder Scheune.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzter Besitzer war Wilhelm Röhrmann, der am 6.4.1938 mit Familie auf einen Hof nach Mose in der Umgebung von Magdeburg verzog.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel, Manuskript; Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Fachwerkhaus von 1758, 1822 umgebaut oder erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildbeschreibung Sprenger: &amp;quot;An der Sandstraße.&lt;br /&gt;
Kolonat gegründet 1708. Das Bild zeigt das zur Zeit älteste Wohnhaus in Haustenbeck. Es wurde, nachdem der Winkelbauer ein neues Wohnhaus gebaut hatte, aber nur noch zu Wirtschaftszwecken benutzt.&lt;br /&gt;
Besitzer umgesiedelt nach Mose bei Magdeburg.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Lippische Landesbibliothek Album Hans Sprenger&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vierständerbau von 1758 mit vermutlich später angefügten Abseiten, Gebäude 1822 am Wirtschaftsgiebel verlängert (2. Inschrift). Rechts vom Dielentor Stallabseite mit langer Fußstrebe und früherer Stalltür, links zwei Fenster der Stube. Schlichtes Fachwerk, vermutlich noch mit Lehmausfachung, Brettergiebel. Gebäude nach 1939 verschwunden, Hausstätte heute wüst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Im Torbogen befanden sich zwei Inschriften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Johann Jobst Konrath Rörmann hat dieses Haus bauen lassen“&lt;br /&gt;
Anno 1758 M. Prasse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Christoph Röhrmann und Sophie Oesterhaus die haben dies vorbauen lassen“&lt;br /&gt;
M. Conrad Jüsken, 13. Juni 1822&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1710 Röhrmann, Johan Herman, Colon in Haustenbeck, * um 1690, oo 09.03.1710 in Haustenbeck  Wille, Christine Margarete, * (err) 1683, † 02.02.1731 in Haustenbeck.&lt;br /&gt;
* 1730 Röhrmann, Johan Jürgen, Hoppenplöcker in Haustenbeck, * 29.12.1710 in Haustenbeck, † 29.03.1757 in Haustenbeck, oo um 1730 in Haustenbeck  Bierwirth (Griemert), Anna Loisa, * um 1710 in Haustenbeck.&lt;br /&gt;
* 1758 Johann Jobst Conrad Röhrmann (* 3.12.1732, † 13.12.1775)  16.11.1758 oo  Catharine Marie Louise Kelle&lt;br /&gt;
* 1787 Röhrmann, Johan Friederich Joseph, Hoppenplöcker in Haustenbeck, * 17.12.1766 in Haustenbeck, † 28.02.1800 in Haustenbeck, oo 28.10.1787 in Haustenbeck  Biere oder Hörentrup (Hörentrup), Johanna Wilhelmine (Hanna), * 09.02.1767 in Haustenbeck, † 11.01.1836 in Haustenbeck.&lt;br /&gt;
* 1821 Christoph Röhrmann (* 2.12.1793, † 19.1.1845) 7.10.1821 oo  Sophie Oesterhaus&lt;br /&gt;
* 1857 Friedrich Ludwig Konrad Röhrmann (* 07.04.1832, † 14.10.1901)  4.10.1857 oo  Sophie Caroline Hanne Charlott Haase, Haustenbeck Nr. 11 (* 22.11.1838)&lt;br /&gt;
* 1901 Röhrmann, Wilhelm, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Röhrmann, Wilhelm, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1938 Wilhelm Röhrmann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Haustenbeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<title>Kolonat 4 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-10-21T08:39:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
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      51.84527587890, 8.76690673828&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      004 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Bernd Meier zog 1665 mit seiner Familie von Berlebeck nach Haustenbeck und gründete die Stätte Nr. 4. Das Kolonat trug den Namen Meier und den Beinamen Dorfmeier.&lt;br /&gt;
Die Stätte lag ursprünglich zentral im Dorf, zwischen den Kolonaten [[Kolonat 7 (Haustenbeck)|Nr. 7]] und [[Kolonat 16 (Haustenbeck)|Nr. 16]] und wurde später als Kolonat Pucker Nr. 4 in die Senne verlegt.&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:HAU 004 HSA 269.jpg|mini|Das um 1887 neu errichtete Haus Pucker Nr. 4, 1937/1939, LLB HSA 2,69, Foto: Hans Sprenger. ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stätte erlebte verschiedene Besonderheiten: Sie wurde mehrfach verkauft, vom Dorf in die Senne verlegt, brannte ab, wurde neu erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Töns Henrich Meier (* 1703), Enkel des Stättengründers, und seine Frau Catherine Ilsebein geb. Brinkmann hatten zwei Söhne und vier Töchter. Da aber die Söhne schon im Kindesalter verstorben waren, erbte die älteste Tochter Anna Charlotta die Stätte. Sie heiratete 1752. Ihr Ehemann Friedrich Anton Böllhöfer zog zu ihr auf die Stätte und trug dann die Stättenamen Meier.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1781 stellte  Friedrich Anton Meier geb. Böllhöfer den Antrag, ihm an Lohmanns Ort (später Lamsort) einen Zuschlag auszuweisen. Er wollte dort für eins seiner Kinder ein neues Kolonat gründen. Sein Antrag wurde genehmigt, doch im Jahr 1784 bemängelt das Amt Detmold, dass der Anbau immer noch nicht erfolgt wäre. Im Herbst 1785 begann man mit dem Bau des Hauses begonnen, das im Sommer 1786 fertiggestellt wurde. Das neue Kolonat erhielt die [[Kolonat 58 (Haustenbeck)|Nummer 58]].&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Unterscheidung der beiden Kolonate Meier Nr. 4 und Nr. 58 erhielten sie entsprechend ihrer Lage die Beinamen Dorfmeier (Nr. 4) und Sennemeier (Nr. 58).&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 106.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Kolon und derzeit wohl noch Besitzer beider Kolonate 1787 verstarb, verheiratete sich der Anerbe Johann Friedrich Bernd Henrich Meier noch im selben Jahr. Er bezog mit seiner Frau die neue Stätte Nr. 58. Von seinen acht Geschwistern waren fünf bereits verstorben. Seine älteste Schwester Anne Marie Margarete Ilsabein war bereits seit 1778 mit Johann Jürgen Biere von [[Kolonat 43 (Haustenbeck)|Nr. 43 in Haustenbeck]] verheiratet und lebte auf dem Kolonat Nr. 43. Das Kolonat Nr. 4 trat der Anerbe Friedrich Meier daher seiner nächstältesten Schwester Anna Maria Christina Elisabeth ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erbin Anna Maria Christina Elisabeth Meier verehelichte sich 1791 mit Johann Friedrich Möllemann aus Berlebeck. Dieser bezog das Kolonat Nr. 4 und wurde deshalb Meier bzw. Dorfmeier genannt. Von den sechs Kindern des Pares haben nur drei das Erwachsenenalter erreicht. Conrad Wilhelm, der älteste von ihnen, erbte das Kolonat Nr. 4. Johann Friedrich Wilhelm lebte zunächst als Einlieger, konnte aber später das [[Kolonat 102 (Haustenbeck)|Kolonat 102]] übernehmen. Friedrich Christoph heiratete in Stapelage und lebte wohl in Hörste.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Conrad Wilhelm Meier heiratete 1826 und übernahm das Kolonat Nr. 4 zusammen mit seiner Frau Sophie Wilhelmine Elisabeth Horstmann vom Kolonat [[Kolonat 45 (Haustenbeck)|Nr. 45 in Haustenbeck]]. Im Jahr 1828 lebten auf der Stätte das Besitzerpaar mit einem Kind und das Leibzüchterpaar mit vier Kindern.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon im Oktober 1831 verstarb er und hinterließ seine Ehefrau mit zwei kleinen Kindern. Die Witwe verheiratete sich 1832 mit Henrich Friedrich Christoph Ernsthuneke, der zu ihr&lt;br /&gt;
auf das Kolonat zog. Bis 1846 wurden in dieser Ehe sieben Kinder geboren.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1852 entschloss sich die Familie mit ihren fünf noch lebenden Kindern zweiter Ehe nach Amerika auszuwandern. Die Tochter aus erster Ehe war seit 1850 verheiratet und hatte mit ihrem Ehemann das [[Kolonat 64 (Haustenbeck)|Kolonat Nr. 64]] in Haustenbeck übernommen, ihr älterer Bruder bereits 1842 verstorben.&lt;br /&gt;
Am 15. Juni 1852 verkaufte Friedrich Meier sein Kolonat an seine Stieftochter Marie Sophie Wilhelmine Catharine und ihren Ehemann Hermann Götz von Nr. 64 in Haustenbeck. Im August wanderte er mit seiner Familie nach Amerika aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann Götz besaß nun zwei Stätten in Haustenbeck und bewirtschaftete zunächst beide. Doch 1855 verkaufte er die Stätte Nr. 4 für 1.200 Taler an den Nachbarn Conrad Pucker von der [[Kolonat 7 (Haustenbeck)|Stätte Nr. 7]]. Pucker nahm hierfür ein Darlehen von 1.00 Talern bei der Kirchengemeinde Haustenbeck auf. Die Wohnräume der Stätte vermietete er an Einlieger. &lt;br /&gt;
Im Jahr 1872 verkaufte Conrad Pucker die gesamte Stätte für 1.200 Taler an seinen Sohn Conrad Friedrich Christoph Pucker. Der errichtete 1874 auf eigenen Ländereien am Lamsort (Richtung Augustdorf) eine neue Stätte. Diese lag an der Straße nach Augustdorf und der 1785 gegründeten Stätte Nr. 58 gegenüber. Nach Fertigstellung und Bezug dieser neuen Stätte Nr. 4 wurde die alte Stätte Nr. 4 im Dorf abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 brannte das Gebäude ab und wurde anschließend völlig neu wieder aufgebaut. &amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1905 übertrug Conrad Pucker die Stätte an seinen Sohn Friedrich (Simon Friedrich Wilhelm Conrad). Laut Vertrag vom 11. August 1938 mit der Ruges (Reichsumsiedlungsgesellschaft) verkaufte Friedrich Pucker sein Kolonat, Gebäude und Grundstück. Als Ersatz erwarb er am 18. August die Stätte Nr. 20 in Augustdorf (Gebäude und Grundstück) von Hermann Pollmann. Am 17. Okotober 1938 bezog er mit seiner Familie das Kolonat in [[Waldstraße_141_(Augustdorf)|Augustdorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript); s. auch Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
* um 1665 Gebäude errichtet,&lt;br /&gt;
* um 1875 abgebrochen,&lt;br /&gt;
* 1874 Neubau im Lamsort&lt;br /&gt;
* 1887 abgebrannt und anschließend neu wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;==&lt;br /&gt;
* 1665 Bernd Meier&lt;br /&gt;
* Johann Albert Meier (Meyer) (* 1665, Sohn von Bernd M., † 1731)  oo 1690  Catharine NN († 1729)&lt;br /&gt;
* 1728 Töns Henrich Meier (* 1703, Sohn von Joh. Albert, † 1763)  oo  Catherine Ilsebein Brinkmann aus Fissenknick († 1769)&lt;br /&gt;
* (1752?) Anna Charlotte Meier (* 1732, Tochter von Töns Henrich M., † 1799)  oo 1752  Friedrich Anton Böllhöfer aus Schlangen (* 1722, † 1787)&lt;br /&gt;
* 1791 Anna Maria Christina Elisabeth Meier (* 1766, Tochter von Töns Henrich M., † 1810)  oo Johann Friedrich Möllemann aus Berlebeck († 1813);&lt;br /&gt;
er  II oo 1811 Anne Marie Sophie Ilsabein Knappmann († 1842);&lt;br /&gt;
sie  II oo  1817 Johann Hermann Conrad Gröne aus Schlangen († 1842)&lt;br /&gt;
* 1826 Conrad Wilhelm Meier (* 1798, †1831)  oo  Sophie Wilhelmine Elisabeth Horstmann, Haustenbeck Nr. 45 (* 1804);&lt;br /&gt;
sie II oo 1832  Henrich Friedrich Christoph Ernsthuneke aus Haustenbeck (* 1801 in Schlangen)&lt;br /&gt;
* 1852  Marie Sophie Wilhelmine Catharine Meier (* 1829, † 1876)  oo 1850  Hermann Götz von Nr. 64 in Haustenbeck&lt;br /&gt;
* 1855 Conrad Pucker&lt;br /&gt;
* 1872 Conrad Friedrich Christoph Pucker (* 1846, † 1920)  oo 1871 Henriette Schildmann von Nr. 82 (* 1851, † 1934)&lt;br /&gt;
* 1901 Pucker, Konrad, Landwirth&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}} Digitalisat, S. 206.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* 1905 Simon Friedrich Wilhelm Conrad Pucker (* 1876, † 1963 in Augustdorf)  oo   Henriette Wilhelmine Friederike Buse aus Augustdorf (* 1881)&lt;br /&gt;
* 1926 Pucker, Friedrich, Landwirt&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}} Digitalisat,, S. 674.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_3_(Haustenbeck)&amp;diff=73197</id>
		<title>Kolonat 3 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-10-21T08:31:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.83648681640, 8.77172851562&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      003 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das Kolonat Nr. 3 wurde 1661 von Johann Schmaske gegründet. Es trug lange Zeit den Stättenamen Schmaske, seit etwa 1892 den Stättenname Röhrmann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 25, 200.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:3a-Röhrmann Südseite-1940.jpg|mini|Die zum Haustenbach gelegene Südseite des Kolonates Röhrmann Nr. 3, 1940, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:3b-Röhrmann aus Norwesten 1940.jpg|mini|Röhrmann Nr. 3 nach der Räumung, schon mit militärischer Hausnummer, 1940, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:3c-Röhrmann von Nordost.jpg|mini|Das Kolonat Röhrmann Nr. 3 von der Straße nach Augustdorf aus gesehen, 1940, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:3d-Röhrmann Nr. 3.jpg|mini|Röhrmann Nr. 3, 1940, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:3e-Röhrmann Stall 1940.jpg|mini|Stall und Brunnen (vorne links) des Kolonates Röhrmann Nr. 3 nach der Räumung, 1940, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann (Hans) Schmaske, der Gründer der Stätte, war bereits verheiratet. Er scheint bereits um 1678 verstorben zu sein. Aus der Ehe seines Sohnes und Nachfolgers Johann Gerhard Schmaske sind zwei Söhne, Jürgen Henrich und Franz Adam, bekannt. Der ältere Sohn Jürgen Henrich erbte die Stätte. Doch er verstarb nach vier Jahren Ehe und hinterließ keine Kinder. Die Stätte gelangte deshalb an seinen Bruder Franz Adam.&amp;lt;ref&amp;gt;Soweit nicht anders gekennzeichnet stammen alle Angaben aus den Forschungen von Walter Göbel zu den Hausstätten in Haustenbeck und ihren Besitzern (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Adam war drei Mal verheiratet. Die Kinder der beiden ersten Ehen waren schon früh verstorben. Als Franz Adam selbst im Jahr 1747 verstarb, führte seine Witwe die Stätte bis zur Heirat der ältesten Tochter einige Jahre allein weiter. 1753 verheiratete sich die Tochter Anne Marie Elisabeth mit Cord Simon Brockmann aus [[Hiddentruper Straße 6x (Hörste)|Hörste Nr. 10]] und übernahm mit ihm ihr elterliches Kolonat. Der ältere ihrer beiden jüngeren Brüder, Johann Hermann Philipp Schmaske, erwarb 1761 mit seiner zweiten Frau Trina Margarete Schneider die [[Kolonat 37 (Haustenbeck)|Stätte Nr. 37]] in Haustenbeck von dem kinderlosen Johann Hermann Dreimann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Besitzerpaar [Cord Simon Schmaske geb. Brockmann und Anne Marie Elisabeth Schmaske geb. Schneider, s.u.] hatte im Jahr 1776 zwei Söhne und vier Töchter. Sie besaßen zwei Kühe und drei Rinder. Die Leibzüchterin [Anna Ilsabein geb. Wächter] lebte allein und hielt eine Kuh.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1448, S. 112f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 lebten fünf Personen auf der Stätte, neben den Ehepaar Schmaske mit zwei Kindern auch eine nicht näher bezeichnete weibliche Person.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Stättenbesitzer häufig weitere Ehen eingingen, weil der Ehepartner/die Ehepartnerin verstorben war, so ist das Kolonat trotz einiger Unwegsamkeiten doch immer im Besitz der Familie geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anerbin Wilhelmine Amalie Schmaske heiratete im Jahr 1858 Christoph Bernhard Kelle von der Stätte [[Kolonat 34 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 34]]. Das Paar hatte im Jahr 1868 sechs Kinder (eins war bereits verstorben), als der Vater und Ehemann Christoph Bernhard geb. Kelle am 8. September tötlich verunglückte, weil der Brunnen einstürzte. &lt;br /&gt;
Die Witwe war nun allein mit ihren kleinen Kindern, verheiratete sich aber nicht erneut und bleibt bis 1891 Eigentümerin der Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1886 zog Friedrich Heinrich August Röhrmann mit seiner Familie als Interimswirt auf die Stätte Nr. 3. Heinrich Röhrmann stammte von der Stätte [[Kolonat 6 (Haustenbeck)|Röhrmann Nr. 6]] in Haustenbeck. Er hatte sich 1869 mit Anne Marie Sophie Amalie Schmaske (* 6.7.1840) von der Stätte Nr. 3 verheiratet. Seine Frau war eine Schwester der Erbin und jetzigen Witwe Wilhelmine Amalie Schmaske. Das Paar hatte zunächst einige Jahre als Einlieger in Haustenbeck gelebt und 1876 die [[ Kolonat Taubenteich 85 (Haustenbeck)|Stätte 85 in Taubenteich]] angekauft. Inzwischen – 1886 – soll die Stätte Nr. 3 in Haustenbeck wohl sehr heruntergewirtschaftet gewesen sein. Wohl deshalb verkaufte Heinrich Röhrmann sein Kolonat in Taubenteich und bezog als Interimswirt die Stätte Nr. 3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Erbauseinandersetzung wurde der der Anerbe, der ledige, 1862 geborene Bernhard Heinrich Friedrich Schmaske Eigentümer der Stätte Nr. 3. Er kann die Stätte aber nicht halten. So gelangt sie 1892 wieder in den Besitz seines Onkels, des vorherigen Interimskolons Friedrich Heinrich August Röhrmann, und seiner Tante Anne Marie Sophie Amalie Schmaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren ältester Sohn und Anerbe, Ziegelmeister Heinrich Friedrich Wilhelm Röhrmann trat mit seiner Eheschließung 1903 mit Florentine Friederike Henriette Eikermann von [[Kolonat 83 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 83]] das elterliche Kolonat Nr. 3 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1938 die Auflösung des Dorfes für die Erweiterung des Truppenübungsplatzes beschlossen war, wurde der Bestand des Kolonates festgehalten. Zur Stätte Nr. 3 gehörten ein Pferd, vier Kühe, ein Rind, Schweine und Kleinvieh. An Gebäuden wurden registriert: ein 1928 neu errichtetes Wohnhaus mit angebautem Stall und Scheune, eine freistehende 1912 erbaute Scheune, ein älteres Backhaus mit angebautem Schweinestall und Backofen, ein Schuppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem von der Ruges (Reichsumsiedlungsgesellschaft) festgesetzten Betrag war Friedrich Röhrmann nicht einverstanden. In einem Vergleich wurde der Preis für das Kolonat 1939 dann um 500 Mark niedriger angesetzt. Nach zähen Verhandlungen, die sich von November 1938 bis Juni 1939 hinzogen, konnte Friedrich Röhrmann schließlich den Kaufvertrag für die Stätte Nr. 9 in Wissentrup schließen. Danach schloss er den Kaufvertrag mit der Ruges wegen seines Besitzes in Haustenbeck und verzog am 13. November 1939 mit seiner Familie nach Wissentrup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ländereien des Kolonates Nr. 3 in Haustenbeck übernahm ein Großpächter. Die Gebäude blieben zunächst erhalten und dienten bis 1945 der Unterbringung von übenden bzw. neu aufzustellenden Truppen. Aber nachdem die britische Militärregierung 1945 bombengeschädigten Einwohnern aus Paderborn die Erlaubnis erteilte hatte, sich von den leerstehenden Häusern in Haustenbeck Dachziegel und andere Baugegenstände holen zu dürfen, blieben von den Gebäuden nur Ruinen zurück, die 1960 wegen Einsturzgefahr abgebrochen wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
* 1912 erbaute freistehende Scheune&lt;br /&gt;
* 1928 errichtetes Wohnhaus mit angebautem Stall und Scheune, &lt;br /&gt;
zum Bestand 1938 zählten: &lt;br /&gt;
* ein älteres Backhaus mit angebautem Schweinestall und Backofen, &lt;br /&gt;
* ein Schuppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1661 Johann (Hans) Schmaske  oo  NN&lt;br /&gt;
* um 1678 Gerhard Schmaske (* 1646, Sohn von Johann Sch., † 1727)  1678 oo  Anne Catharine NN (* um 1658, † 1738)&lt;br /&gt;
* 1713 Jürgen Henrich Schmaske (* 1679, Sohn von Gerhard Sch., † 1717)  oo  Gertrud Cottmann&lt;br /&gt;
* 1717 Franz Adam Schmaske (* 1692, Bruder des Vorgängers, † 1747)  oo 1715  Anne Marie Elisabeth Becker (* 1693, † 1725);&lt;br /&gt;
er  II oo 1725  Marie Elisabeth Meier aus Wilberg (* 1697, † 1733);&lt;br /&gt;
er  III oo 1733  Anna Ilsabein Wächter aus Haustenbeck (* 1701, † 1788)&lt;br /&gt;
* 1753  Anne Marie Elisabeth Schmaske (* 1737, Tochter von Franz Adam Sch., † 1772)  oo  Cord Simon Brockmann aus [[|Hiddentruper Straße 6x (Hörste)|Hörste Nr. 10]] (* 1724);&lt;br /&gt;
er  II oo 1773  Anne Marie Elisabeth Schneider aus Fissenknick (* 1740, † 1792);&lt;br /&gt;
er III oo 1794  Friederike Krumme aus Holzhausen&lt;br /&gt;
* 1794 Johann Gerhard (Gerd) Conrad Schmaske (* 1771, Sohn von Anne Marie Elisabeth geb. Sch., † 1835)  oo Anne Marie Sophie Luise Koch (* 1773 in Haustenbeck, † 1844)&lt;br /&gt;
* 1835 Johann Bernhard Conrad Schmaske (* 1808, Sohn von Johann Gerd Conrad Sch., † 1890)  oo  Sophie Christine Kleinegees (* 1807 in Haustenbeck, † 1843);&lt;br /&gt;
er  II oo 1844  Anne Marie Wilhelmine Charlotte Hanning, [[Kolonat 87 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 87]] (* 1817, † 1856)&lt;br /&gt;
* 1858 Wilhelmine Amalie Schmaske (* 1835, Tochter von Johann Bernhard Conrad Sch., † 1920) oo  Christoph Bernhard Kelle, [[Kolonat 34 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 34]] (* 1830, † 1868);&lt;br /&gt;
1886 Interimswirt Friedrich Heinrich August  Röhrmann (* 1842, † 1915)  oo 1869  Anne Marie Sophie Amalie Schmaske (* 1840, † 1926)&lt;br /&gt;
* 1891 Bernhard Heinrich Friedrich Schmaske&lt;br /&gt;
* 1892 Friedrich Heinrich August  Röhrmann (* 1842, † 1915)  oo 1869  Anne Marie Sophie Amalie Schmaske (* 1840, † 1926)&lt;br /&gt;
* 1901 Röhrmann, Heinr., Landwirth.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1903 Heinrich Friedrich Wilhelm Röhrmann (* 1875, † 1943)  oo  Florentine Friederike Henriette Eikermann (* 1878)&lt;br /&gt;
* 1926 Röhrmann, Friedrich, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 674.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Nachlass Walter Göbel (in Privatbesitz).&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<title>Kolonat 3 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-10-21T08:29:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: /* Gebäude */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.83648681640, 8.77172851562&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      003 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das Kolonat Nr. 3 wurde 1661 von Johann Schmaske gegründet. Es trug lange Zeit den Stättenamen Schmaske, seit etwa 1892 den Stättenname Röhrmann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 25, 200.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:3a-Röhrmann Südseite-1940.jpg|mini|Die zum Haustenbach gelegene Südseite des Kolonates Röhrmann Nr. 3, 1940, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:3b-Röhrmann aus Norwesten 1940.jpg|mini|Röhrmann Nr. 3 nach der Räumung, schon mit militärischer Hausnummer, 1940, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:3c-Röhrmann von Nordost.jpg|mini|Das Kolonat Röhrmann Nr. 3 von der Straße nach Augustdorf aus gesehen, 1940, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:3d-Röhrmann Nr. 3.jpg|mini|Röhrmann Nr. 3, 1940, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:3e-Röhrmann Stall 1940.jpg|mini|Stall und Brunnen (vorne links) des Kolonates Röhrmann Nr. 3 nach der Räumung, 1940, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann (Hans) Schmaske, der Gründer der Stätte, war bereits verheiratet. Er scheint bereits um 1678 verstorben zu sein. Aus der Ehe seines Sohnes und Nachfolgers Johann Gerhard Schmaske sind zwei Söhne, Jürgen Henrich und Franz Adam, bekannt. Der ältere Sohn Jürgen Henrich erbte die Stätte. Doch er verstarb nach vier Jahren Ehe und hinterließ keine Kinder. Die Stätte gelangte deshalb an seinen Bruder Franz Adam.&amp;lt;ref&amp;gt;Soweit nicht anders gekennzeichnet stammen alle Angaben aus den Forschungen von Walter Göbel zu den Hausstätten in Haustenbeck und ihren Besitzern.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Adam war drei Mal verheiratet. Die Kinder der beiden ersten Ehen waren schon früh verstorben. Als Franz Adam selbst im Jahr 1747 verstarb, führte seine Witwe die Stätte bis zur Heirat der ältesten Tochter einige Jahre allein weiter. 1753 verheiratete sich die Tochter Anne Marie Elisabeth mit Cord Simon Brockmann aus [[Hiddentruper Straße 6x (Hörste)|Hörste Nr. 10]] und übernahm mit ihm ihr elterliches Kolonat. Der ältere ihrer beiden jüngeren Brüder, Johann Hermann Philipp Schmaske, erwarb 1761 mit seiner zweiten Frau Trina Margarete Schneider die [[Kolonat 37 (Haustenbeck)|Stätte Nr. 37]] in Haustenbeck von dem kinderlosen Johann Hermann Dreimann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Besitzerpaar [Cord Simon Schmaske geb. Brockmann und Anne Marie Elisabeth Schmaske geb. Schneider, s.u.] hatte im Jahr 1776 zwei Söhne und vier Töchter. Sie besaßen zwei Kühe und drei Rinder. Die Leibzüchterin [Anna Ilsabein geb. Wächter] lebte allein und hielt eine Kuh.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1448, S. 112f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 lebten fünf Personen auf der Stätte, neben den Ehepaar Schmaske mit zwei Kindern auch eine nicht näher bezeichnete weibliche Person.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Stättenbesitzer häufig weitere Ehen eingingen, weil der Ehepartner/die Ehepartnerin verstorben war, so ist das Kolonat trotz einiger Unwegsamkeiten doch immer im Besitz der Familie geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anerbin Wilhelmine Amalie Schmaske heiratete im Jahr 1858 Christoph Bernhard Kelle von der Stätte [[Kolonat 34 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 34]]. Das Paar hatte im Jahr 1868 sechs Kinder (eins war bereits verstorben), als der Vater und Ehemann Christoph Bernhard geb. Kelle am 8. September tötlich verunglückte, weil der Brunnen einstürzte. &lt;br /&gt;
Die Witwe war nun allein mit ihren kleinen Kindern, verheiratete sich aber nicht erneut und bleibt bis 1891 Eigentümerin der Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1886 zog Friedrich Heinrich August Röhrmann mit seiner Familie als Interimswirt auf die Stätte Nr. 3. Heinrich Röhrmann stammte von der Stätte [[Kolonat 6 (Haustenbeck)|Röhrmann Nr. 6]] in Haustenbeck. Er hatte sich 1869 mit Anne Marie Sophie Amalie Schmaske (* 6.7.1840) von der Stätte Nr. 3 verheiratet. Seine Frau war eine Schwester der Erbin und jetzigen Witwe Wilhelmine Amalie Schmaske. Das Paar hatte zunächst einige Jahre als Einlieger in Haustenbeck gelebt und 1876 die [[ Kolonat Taubenteich 85 (Haustenbeck)|Stätte 85 in Taubenteich]] angekauft. Inzwischen – 1886 – soll die Stätte Nr. 3 in Haustenbeck wohl sehr heruntergewirtschaftet gewesen sein. Wohl deshalb verkaufte Heinrich Röhrmann sein Kolonat in Taubenteich und bezog als Interimswirt die Stätte Nr. 3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Erbauseinandersetzung wurde der der Anerbe, der ledige, 1862 geborene Bernhard Heinrich Friedrich Schmaske Eigentümer der Stätte Nr. 3. Er kann die Stätte aber nicht halten. So gelangt sie 1892 wieder in den Besitz seines Onkels, des vorherigen Interimskolons Friedrich Heinrich August Röhrmann, und seiner Tante Anne Marie Sophie Amalie Schmaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren ältester Sohn und Anerbe, Ziegelmeister Heinrich Friedrich Wilhelm Röhrmann trat mit seiner Eheschließung 1903 mit Florentine Friederike Henriette Eikermann von [[Kolonat 83 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 83]] das elterliche Kolonat Nr. 3 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1938 die Auflösung des Dorfes für die Erweiterung des Truppenübungsplatzes beschlossen war, wurde der Bestand des Kolonates festgehalten. Zur Stätte Nr. 3 gehörten ein Pferd, vier Kühe, ein Rind, Schweine und Kleinvieh. An Gebäuden wurden registriert: ein 1928 neu errichtetes Wohnhaus mit angebautem Stall und Scheune, eine freistehende 1912 erbaute Scheune, ein älteres Backhaus mit angebautem Schweinestall und Backofen, ein Schuppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem von der Ruges (Reichsumsiedlungsgesellschaft) festgesetzten Betrag war Friedrich Röhrmann nicht einverstanden. In einem Vergleich wurde der Preis für das Kolonat 1939 dann um 500 Mark niedriger angesetzt. Nach zähen Verhandlungen, die sich von November 1938 bis Juni 1939 hinzogen, konnte Friedrich Röhrmann schließlich den Kaufvertrag für die Stätte Nr. 9 in Wissentrup schließen. Danach schloss er den Kaufvertrag mit der Ruges wegen seines Besitzes in Haustenbeck und verzog am 13. November 1939 mit seiner Familie nach Wissentrup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ländereien des Kolonates Nr. 3 in Haustenbeck übernahm ein Großpächter. Die Gebäude blieben zunächst erhalten und dienten bis 1945 der Unterbringung von übenden bzw. neu aufzustellenden Truppen. Aber nachdem die britische Militärregierung 1945 bombengeschädigten Einwohnern aus Paderborn die Erlaubnis erteilte hatte, sich von den leerstehenden Häusern in Haustenbeck Dachziegel und andere Baugegenstände holen zu dürfen, blieben von den Gebäuden nur Ruinen zurück, die 1960 wegen Einsturzgefahr abgebrochen wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
* 1912 erbaute freistehende Scheune&lt;br /&gt;
* 1928 errichtetes Wohnhaus mit angebautem Stall und Scheune, &lt;br /&gt;
zum Bestand 1938 zählten: &lt;br /&gt;
* ein älteres Backhaus mit angebautem Schweinestall und Backofen, &lt;br /&gt;
* ein Schuppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1661 Johann (Hans) Schmaske  oo  NN&lt;br /&gt;
* um 1678 Gerhard Schmaske (* 1646, Sohn von Johann Sch., † 1727)  1678 oo  Anne Catharine NN (* um 1658, † 1738)&lt;br /&gt;
* 1713 Jürgen Henrich Schmaske (* 1679, Sohn von Gerhard Sch., † 1717)  oo  Gertrud Cottmann&lt;br /&gt;
* 1717 Franz Adam Schmaske (* 1692, Bruder des Vorgängers, † 1747)  oo 1715  Anne Marie Elisabeth Becker (* 1693, † 1725);&lt;br /&gt;
er  II oo 1725  Marie Elisabeth Meier aus Wilberg (* 1697, † 1733);&lt;br /&gt;
er  III oo 1733  Anna Ilsabein Wächter aus Haustenbeck (* 1701, † 1788)&lt;br /&gt;
* 1753  Anne Marie Elisabeth Schmaske (* 1737, Tochter von Franz Adam Sch., † 1772)  oo  Cord Simon Brockmann aus [[|Hiddentruper Straße 6x (Hörste)|Hörste Nr. 10]] (* 1724);&lt;br /&gt;
er  II oo 1773  Anne Marie Elisabeth Schneider aus Fissenknick (* 1740, † 1792);&lt;br /&gt;
er III oo 1794  Friederike Krumme aus Holzhausen&lt;br /&gt;
* 1794 Johann Gerhard (Gerd) Conrad Schmaske (* 1771, Sohn von Anne Marie Elisabeth geb. Sch., † 1835)  oo Anne Marie Sophie Luise Koch (* 1773 in Haustenbeck, † 1844)&lt;br /&gt;
* 1835 Johann Bernhard Conrad Schmaske (* 1808, Sohn von Johann Gerd Conrad Sch., † 1890)  oo  Sophie Christine Kleinegees (* 1807 in Haustenbeck, † 1843);&lt;br /&gt;
er  II oo 1844  Anne Marie Wilhelmine Charlotte Hanning, [[Kolonat 87 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 87]] (* 1817, † 1856)&lt;br /&gt;
* 1858 Wilhelmine Amalie Schmaske (* 1835, Tochter von Johann Bernhard Conrad Sch., † 1920) oo  Christoph Bernhard Kelle, [[Kolonat 34 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 34]] (* 1830, † 1868);&lt;br /&gt;
1886 Interimswirt Friedrich Heinrich August  Röhrmann (* 1842, † 1915)  oo 1869  Anne Marie Sophie Amalie Schmaske (* 1840, † 1926)&lt;br /&gt;
* 1891 Bernhard Heinrich Friedrich Schmaske&lt;br /&gt;
* 1892 Friedrich Heinrich August  Röhrmann (* 1842, † 1915)  oo 1869  Anne Marie Sophie Amalie Schmaske (* 1840, † 1926)&lt;br /&gt;
* 1901 Röhrmann, Heinr., Landwirth.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1903 Heinrich Friedrich Wilhelm Röhrmann (* 1875, † 1943)  oo  Florentine Friederike Henriette Eikermann (* 1878)&lt;br /&gt;
* 1926 Röhrmann, Friedrich, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 674.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Nachlass Walter Göbel (in Privatbesitz).&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_3_(Haustenbeck)&amp;diff=73195</id>
		<title>Kolonat 3 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-10-21T08:28:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
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|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      003 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das Kolonat Nr. 3 wurde 1661 von Johann Schmaske gegründet. Es trug lange Zeit den Stättenamen Schmaske, seit etwa 1892 den Stättenname Röhrmann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 25, 200.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:3a-Röhrmann Südseite-1940.jpg|mini|Die zum Haustenbach gelegene Südseite des Kolonates Röhrmann Nr. 3, 1940, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:3b-Röhrmann aus Norwesten 1940.jpg|mini|Röhrmann Nr. 3 nach der Räumung, schon mit militärischer Hausnummer, 1940, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:3c-Röhrmann von Nordost.jpg|mini|Das Kolonat Röhrmann Nr. 3 von der Straße nach Augustdorf aus gesehen, 1940, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:3d-Röhrmann Nr. 3.jpg|mini|Röhrmann Nr. 3, 1940, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:3e-Röhrmann Stall 1940.jpg|mini|Stall und Brunnen (vorne links) des Kolonates Röhrmann Nr. 3 nach der Räumung, 1940, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann (Hans) Schmaske, der Gründer der Stätte, war bereits verheiratet. Er scheint bereits um 1678 verstorben zu sein. Aus der Ehe seines Sohnes und Nachfolgers Johann Gerhard Schmaske sind zwei Söhne, Jürgen Henrich und Franz Adam, bekannt. Der ältere Sohn Jürgen Henrich erbte die Stätte. Doch er verstarb nach vier Jahren Ehe und hinterließ keine Kinder. Die Stätte gelangte deshalb an seinen Bruder Franz Adam.&amp;lt;ref&amp;gt;Soweit nicht anders gekennzeichnet stammen alle Angaben aus den Forschungen von Walter Göbel zu den Hausstätten in Haustenbeck und ihren Besitzern.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Adam war drei Mal verheiratet. Die Kinder der beiden ersten Ehen waren schon früh verstorben. Als Franz Adam selbst im Jahr 1747 verstarb, führte seine Witwe die Stätte bis zur Heirat der ältesten Tochter einige Jahre allein weiter. 1753 verheiratete sich die Tochter Anne Marie Elisabeth mit Cord Simon Brockmann aus [[Hiddentruper Straße 6x (Hörste)|Hörste Nr. 10]] und übernahm mit ihm ihr elterliches Kolonat. Der ältere ihrer beiden jüngeren Brüder, Johann Hermann Philipp Schmaske, erwarb 1761 mit seiner zweiten Frau Trina Margarete Schneider die [[Kolonat 37 (Haustenbeck)|Stätte Nr. 37]] in Haustenbeck von dem kinderlosen Johann Hermann Dreimann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Besitzerpaar [Cord Simon Schmaske geb. Brockmann und Anne Marie Elisabeth Schmaske geb. Schneider, s.u.] hatte im Jahr 1776 zwei Söhne und vier Töchter. Sie besaßen zwei Kühe und drei Rinder. Die Leibzüchterin [Anna Ilsabein geb. Wächter] lebte allein und hielt eine Kuh.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1448, S. 112f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 lebten fünf Personen auf der Stätte, neben den Ehepaar Schmaske mit zwei Kindern auch eine nicht näher bezeichnete weibliche Person.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Stättenbesitzer häufig weitere Ehen eingingen, weil der Ehepartner/die Ehepartnerin verstorben war, so ist das Kolonat trotz einiger Unwegsamkeiten doch immer im Besitz der Familie geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anerbin Wilhelmine Amalie Schmaske heiratete im Jahr 1858 Christoph Bernhard Kelle von der Stätte [[Kolonat 34 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 34]]. Das Paar hatte im Jahr 1868 sechs Kinder (eins war bereits verstorben), als der Vater und Ehemann Christoph Bernhard geb. Kelle am 8. September tötlich verunglückte, weil der Brunnen einstürzte. &lt;br /&gt;
Die Witwe war nun allein mit ihren kleinen Kindern, verheiratete sich aber nicht erneut und bleibt bis 1891 Eigentümerin der Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1886 zog Friedrich Heinrich August Röhrmann mit seiner Familie als Interimswirt auf die Stätte Nr. 3. Heinrich Röhrmann stammte von der Stätte [[Kolonat 6 (Haustenbeck)|Röhrmann Nr. 6]] in Haustenbeck. Er hatte sich 1869 mit Anne Marie Sophie Amalie Schmaske (* 6.7.1840) von der Stätte Nr. 3 verheiratet. Seine Frau war eine Schwester der Erbin und jetzigen Witwe Wilhelmine Amalie Schmaske. Das Paar hatte zunächst einige Jahre als Einlieger in Haustenbeck gelebt und 1876 die [[ Kolonat Taubenteich 85 (Haustenbeck)|Stätte 85 in Taubenteich]] angekauft. Inzwischen – 1886 – soll die Stätte Nr. 3 in Haustenbeck wohl sehr heruntergewirtschaftet gewesen sein. Wohl deshalb verkaufte Heinrich Röhrmann sein Kolonat in Taubenteich und bezog als Interimswirt die Stätte Nr. 3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Erbauseinandersetzung wurde der der Anerbe, der ledige, 1862 geborene Bernhard Heinrich Friedrich Schmaske Eigentümer der Stätte Nr. 3. Er kann die Stätte aber nicht halten. So gelangt sie 1892 wieder in den Besitz seines Onkels, des vorherigen Interimskolons Friedrich Heinrich August Röhrmann, und seiner Tante Anne Marie Sophie Amalie Schmaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren ältester Sohn und Anerbe, Ziegelmeister Heinrich Friedrich Wilhelm Röhrmann trat mit seiner Eheschließung 1903 mit Florentine Friederike Henriette Eikermann von [[Kolonat 83 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 83]] das elterliche Kolonat Nr. 3 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1938 die Auflösung des Dorfes für die Erweiterung des Truppenübungsplatzes beschlossen war, wurde der Bestand des Kolonates festgehalten. Zur Stätte Nr. 3 gehörten ein Pferd, vier Kühe, ein Rind, Schweine und Kleinvieh. An Gebäuden wurden registriert: ein 1928 neu errichtetes Wohnhaus mit angebautem Stall und Scheune, eine freistehende 1912 erbaute Scheune, ein älteres Backhaus mit angebautem Schweinestall und Backofen, ein Schuppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem von der Ruges (Reichsumsiedlungsgesellschaft) festgesetzten Betrag war Friedrich Röhrmann nicht einverstanden. In einem Vergleich wurde der Preis für das Kolonat 1939 dann um 500 Mark niedriger angesetzt. Nach zähen Verhandlungen, die sich von November 1938 bis Juni 1939 hinzogen, konnte Friedrich Röhrmann schließlich den Kaufvertrag für die Stätte Nr. 9 in Wissentrup schließen. Danach schloss er den Kaufvertrag mit der Ruges wegen seines Besitzes in Haustenbeck und verzog am 13. November 1939 mit seiner Familie nach Wissentrup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ländereien des Kolonates Nr. 3 in Haustenbeck übernahm ein Großpächter. Die Gebäude blieben zunächst erhalten und dienten bis 1945 der Unterbringung von übenden bzw. neu aufzustellenden Truppen. Aber nachdem die britische Militärregierung 1945 bombengeschädigten Einwohnern aus Paderborn die Erlaubnis erteilte hatte, sich von den leerstehenden Häusern in Haustenbeck Dachziegel und andere Baugegenstände holen zu dürfen, blieben von den Gebäuden nur Ruinen zurück, die 1960 wegen Einsturzgefahr abgebrochen wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
* 1912 erbaute freistehende Scheune&lt;br /&gt;
* 1928 Wohnhaus errichtetes Wohnhaus mit angebautem Stall und Scheune, &lt;br /&gt;
zum Bestand 1938 zählten: &lt;br /&gt;
* ein älteres Backhaus mit angebautem Schweinestall und Backofen, &lt;br /&gt;
* ein Schuppen.&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1661 Johann (Hans) Schmaske  oo  NN&lt;br /&gt;
* um 1678 Gerhard Schmaske (* 1646, Sohn von Johann Sch., † 1727)  1678 oo  Anne Catharine NN (* um 1658, † 1738)&lt;br /&gt;
* 1713 Jürgen Henrich Schmaske (* 1679, Sohn von Gerhard Sch., † 1717)  oo  Gertrud Cottmann&lt;br /&gt;
* 1717 Franz Adam Schmaske (* 1692, Bruder des Vorgängers, † 1747)  oo 1715  Anne Marie Elisabeth Becker (* 1693, † 1725);&lt;br /&gt;
er  II oo 1725  Marie Elisabeth Meier aus Wilberg (* 1697, † 1733);&lt;br /&gt;
er  III oo 1733  Anna Ilsabein Wächter aus Haustenbeck (* 1701, † 1788)&lt;br /&gt;
* 1753  Anne Marie Elisabeth Schmaske (* 1737, Tochter von Franz Adam Sch., † 1772)  oo  Cord Simon Brockmann aus [[|Hiddentruper Straße 6x (Hörste)|Hörste Nr. 10]] (* 1724);&lt;br /&gt;
er  II oo 1773  Anne Marie Elisabeth Schneider aus Fissenknick (* 1740, † 1792);&lt;br /&gt;
er III oo 1794  Friederike Krumme aus Holzhausen&lt;br /&gt;
* 1794 Johann Gerhard (Gerd) Conrad Schmaske (* 1771, Sohn von Anne Marie Elisabeth geb. Sch., † 1835)  oo Anne Marie Sophie Luise Koch (* 1773 in Haustenbeck, † 1844)&lt;br /&gt;
* 1835 Johann Bernhard Conrad Schmaske (* 1808, Sohn von Johann Gerd Conrad Sch., † 1890)  oo  Sophie Christine Kleinegees (* 1807 in Haustenbeck, † 1843);&lt;br /&gt;
er  II oo 1844  Anne Marie Wilhelmine Charlotte Hanning, [[Kolonat 87 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 87]] (* 1817, † 1856)&lt;br /&gt;
* 1858 Wilhelmine Amalie Schmaske (* 1835, Tochter von Johann Bernhard Conrad Sch., † 1920) oo  Christoph Bernhard Kelle, [[Kolonat 34 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 34]] (* 1830, † 1868);&lt;br /&gt;
1886 Interimswirt Friedrich Heinrich August  Röhrmann (* 1842, † 1915)  oo 1869  Anne Marie Sophie Amalie Schmaske (* 1840, † 1926)&lt;br /&gt;
* 1891 Bernhard Heinrich Friedrich Schmaske&lt;br /&gt;
* 1892 Friedrich Heinrich August  Röhrmann (* 1842, † 1915)  oo 1869  Anne Marie Sophie Amalie Schmaske (* 1840, † 1926)&lt;br /&gt;
* 1901 Röhrmann, Heinr., Landwirth.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1903 Heinrich Friedrich Wilhelm Röhrmann (* 1875, † 1943)  oo  Florentine Friederike Henriette Eikermann (* 1878)&lt;br /&gt;
* 1926 Röhrmann, Friedrich, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 674.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Nachlass Walter Göbel (in Privatbesitz).&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Stall und Brunnen (vorne links) des Kolonates Röhrmann Nr. 3 nach der Räumung, 1940, Bildersammlung Walter Göbel.&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;div&gt;Röhrmann Nr. 3, 1940, Bildersammlung Walter Göbel.&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2026-10-21T08:23:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Röhrmann Nr. 3 nach der Räumung, schon mit militärischer Hausnummer, 1940, Bildersammlung Walter Göbel.&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2026-10-21T08:22:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die zum Haustenbach gelegene Südseite des Kolonates Röhrmann Nr. 3, 1940 Bildersammlung Walter Göbel.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<title>Kolonat 3 (Haustenbeck)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.83648681640, 8.77172851562&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      003 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das Kolonat Nr. 3 wurde 1661 von Johann Schmaske gegründet. Es trug lange Zeit den Stättenamen Schmaske, seit etwa 1892 den Stättenname Röhrmann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 25, 200.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann (Hans) Schmaske, der Gründer der Stätte, war bereits verheiratet. Er scheint bereits um 1678 verstorben zu sein. Aus der Ehe seines Sohnes und Nachfolgers Johann Gerhard Schmaske sind zwei Söhne, Jürgen Henrich und Franz Adam, bekannt. Der ältere Sohn Jürgen Henrich erbte die Stätte. Doch er verstarb nach vier Jahren Ehe und hinterließ keine Kinder. Die Stätte gelangte deshalb an seinen Bruder Franz Adam.&amp;lt;ref&amp;gt;Soweit nicht anders gekennzeichnet stammen alle Angaben aus den Forschungen von Walter Göbel zu den Hausstätten in Haustenbeck und ihren Besitzern.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Adam war drei Mal verheiratet. Die Kinder der beiden ersten Ehen waren schon früh verstorben. Als Franz Adam selbst im Jahr 1747 verstarb, führte seine Witwe die Stätte bis zur Heirat der ältesten Tochter einige Jahre allein weiter. 1753 verheiratete sich die Tochter Anne Marie Elisabeth mit Cord Simon Brockmann aus [[Hiddentruper Straße 6x (Hörste)|Hörste Nr. 10]] und übernahm mit ihm ihr elterliches Kolonat. Der ältere ihrer beiden jüngeren Brüder, Johann Hermann Philipp Schmaske, erwarb 1761 mit seiner zweiten Frau Trina Margarete Schneider die [[Kolonat 37 (Haustenbeck)|Stätte Nr. 37]] in Haustenbeck von dem kinderlosen Johann Hermann Dreimann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Besitzerpaar [Cord Simon Schmaske geb. Brockmann und Anne Marie Elisabeth Schmaske geb. Schneider, s.u.] hatte im Jahr 1776 zwei Söhne und vier Töchter. Sie besaßen zwei Kühe und drei Rinder. Die Leibzüchterin [Anna Ilsabein geb. Wächter] lebte allein und hielt eine Kuh.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1448, S. 112f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1828 lebten fünf Personen auf der Stätte, neben den Ehepaar Schmaske mit zwei Kindern auch eine nicht näher bezeichnete weibliche Person.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Stättenbesitzer häufig weitere Ehen eingingen, weil der Ehepartner/die Ehepartnerin verstorben war, so ist das Kolonat trotz einiger Unwegsamkeiten doch immer im Besitz der Familie geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anerbin Wilhelmine Amalie Schmaske heiratete im Jahr 1858 Christoph Bernhard Kelle von der Stätte [[Kolonat 34 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 34]]. Das Paar hatte im Jahr 1868 sechs Kinder (eins war bereits verstorben), als der Vater und Ehemann Christoph Bernhard geb. Kelle am 8. September tötlich verunglückte, weil der Brunnen einstürzte. &lt;br /&gt;
Die Witwe war nun allein mit ihren kleinen Kindern, verheiratete sich aber nicht erneut und bleibt bis 1891 Eigentümerin der Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1886 zog Friedrich Heinrich August Röhrmann mit seiner Familie als Interimswirt auf die Stätte Nr. 3. Heinrich Röhrmann stammte von der Stätte [[Kolonat 6 (Haustenbeck)|Röhrmann Nr. 6]] in Haustenbeck. Er hatte sich 1869 mit Anne Marie Sophie Amalie Schmaske (* 6.7.1840) von der Stätte Nr. 3 verheiratet. Seine Frau war eine Schwester der Erbin und jetzigen Witwe Wilhelmine Amalie Schmaske. Das Paar hatte zunächst einige Jahre als Einlieger in Haustenbeck gelebt und 1876 die [[ Kolonat Taubenteich 85 (Haustenbeck)|Stätte 85 in Taubenteich]] angekauft. Inzwischen – 1886 – soll die Stätte Nr. 3 in Haustenbeck wohl sehr heruntergewirtschaftet gewesen sein. Wohl deshalb verkaufte Heinrich Röhrmann sein Kolonat in Taubenteich und bezog als Interimswirt die Stätte Nr. 3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Erbauseinandersetzung wurde der der Anerbe, der ledige, 1862 geborene Bernhard Heinrich Friedrich Schmaske Eigentümer der Stätte Nr. 3. Er kann die Stätte aber nicht halten. So gelangt sie 1892 wieder in den Besitz seines Onkels, des vorherigen Interimskolons Friedrich Heinrich August Röhrmann, und seiner Tante Anne Marie Sophie Amalie Schmaske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren ältester Sohn und Anerbe, Ziegelmeister Heinrich Friedrich Wilhelm Röhrmann trat mit seiner Eheschließung 1903 mit Florentine Friederike Henriette Eikermann von [[Kolonat 83 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 83]] das elterliche Kolonat Nr. 3 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1938 die Auflösung des Dorfes für die Erweiterung des Truppenübungsplatzes beschlossen war, wurde der Bestand des Kolonates festgehalten. Zur Stätte Nr. 3 gehörten ein Pferd, vier Kühe, ein Rind, Schweine und Kleinvieh. An Gebäuden wurden registriert: ein 1928 neu errichtetes Wohnhaus mit angebautem Stall und Scheune, eine freistehende 1912 erbaute Scheune, ein älteres Backhaus mit angebautem Schweinestall und Backofen, ein Schuppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem von der Ruges (Reichsumsiedlungsgesellschaft) festgesetzten Betrag war Friedrich Röhrmann nicht einverstanden. In einem Vergleich wurde der Preis für das Kolonat 1939 dann um 500 Mark niedriger angesetzt. Nach zähen Verhandlungen, die sich von November 1938 bis Juni 1939 hinzogen, konnte Friedrich Röhrmann schließlich den Kaufvertrag für die Stätte Nr. 9 in Wissentrup schließen. Danach schloss er den Kaufvertrag mit der Ruges wegen seines Besitzes in Haustenbeck und verzog am 13. November 1939 mit seiner Familie nach Wissentrup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ländereien des Kolonates Nr. 3 in Haustenbeck übernahm ein Großpächter. Die Gebäude blieben zunächst erhalten und dienten bis 1945 der Unterbringung von übenden bzw. neu aufzustellenden Truppen. Aber nachdem die britische Militärregierung 1945 bombengeschädigten Einwohnern aus Paderborn die Erlaubnis erteilte hatte, sich von den leerstehenden Häusern in Haustenbeck Dachziegel und andere Baugegenstände holen zu dürfen, blieben von den Gebäuden nur Ruinen zurück, die 1960 wegen Einsturzgefahr abgebrochen wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
* 1912 erbaute freistehende Scheune&lt;br /&gt;
* 1928 Wohnhaus errichtetes Wohnhaus mit angebautem Stall und Scheune, &lt;br /&gt;
zum Bestand 1938 zählten: &lt;br /&gt;
* ein älteres Backhaus mit angebautem Schweinestall und Backofen, &lt;br /&gt;
* ein Schuppen.&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1661 Johann (Hans) Schmaske  oo  NN&lt;br /&gt;
* um 1678 Gerhard Schmaske (* 1646, Sohn von Johann Sch., † 1727)  1678 oo  Anne Catharine NN (* um 1658, † 1738)&lt;br /&gt;
* 1713 Jürgen Henrich Schmaske (* 1679, Sohn von Gerhard Sch., † 1717)  oo  Gertrud Cottmann&lt;br /&gt;
* 1717 Franz Adam Schmaske (* 1692, Bruder des Vorgängers, † 1747)  oo 1715  Anne Marie Elisabeth Becker (* 1693, † 1725);&lt;br /&gt;
er  II oo 1725  Marie Elisabeth Meier aus Wilberg (* 1697, † 1733);&lt;br /&gt;
er  III oo 1733  Anna Ilsabein Wächter aus Haustenbeck (* 1701, † 1788)&lt;br /&gt;
* 1753  Anne Marie Elisabeth Schmaske (* 1737, Tochter von Franz Adam Sch., † 1772)  oo  Cord Simon Brockmann aus [[|Hiddentruper Straße 6x (Hörste)|Hörste Nr. 10]] (* 1724);&lt;br /&gt;
er  II oo 1773  Anne Marie Elisabeth Schneider aus Fissenknick (* 1740, † 1792);&lt;br /&gt;
er III oo 1794  Friederike Krumme aus Holzhausen&lt;br /&gt;
* 1794 Johann Gerhard (Gerd) Conrad Schmaske (* 1771, Sohn von Anne Marie Elisabeth geb. Sch., † 1835)  oo Anne Marie Sophie Luise Koch (* 1773 in Haustenbeck, † 1844)&lt;br /&gt;
* 1835 Johann Bernhard Conrad Schmaske (* 1808, Sohn von Johann Gerd Conrad Sch., † 1890)  oo  Sophie Christine Kleinegees (* 1807 in Haustenbeck, † 1843);&lt;br /&gt;
er  II oo 1844  Anne Marie Wilhelmine Charlotte Hanning, [[Kolonat 87 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 87]] (* 1817, † 1856)&lt;br /&gt;
* 1858 Wilhelmine Amalie Schmaske (* 1835, Tochter von Johann Bernhard Conrad Sch., † 1920) oo  Christoph Bernhard Kelle, [[Kolonat 34 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 34]] (* 1830, † 1868);&lt;br /&gt;
1886 Interimswirt Friedrich Heinrich August  Röhrmann (* 1842, † 1915)  oo 1869  Anne Marie Sophie Amalie Schmaske (* 1840, † 1926)&lt;br /&gt;
* 1891 Bernhard Heinrich Friedrich Schmaske&lt;br /&gt;
* 1892 Friedrich Heinrich August  Röhrmann (* 1842, † 1915)  oo 1869  Anne Marie Sophie Amalie Schmaske (* 1840, † 1926)&lt;br /&gt;
* 1901 Röhrmann, Heinr., Landwirth.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1903 Heinrich Friedrich Wilhelm Röhrmann (* 1875, † 1943)  oo  Florentine Friederike Henriette Eikermann (* 1878)&lt;br /&gt;
* 1926 Röhrmann, Friedrich, Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 674.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Nachlass Walter Göbel (in Privatbesitz).&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hiddentruper_Stra%C3%9Fe_6x_(H%C3%B6rste)&amp;diff=73188</id>
		<title>Hiddentruper Straße 6x (Hörste)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Hiddentruper_Stra%C3%9Fe_6x_(H%C3%B6rste)&amp;diff=73188"/>
		<updated>2026-10-21T07:38:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: /* Eigentümer*innen, Bewohner*innen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer=virtuell {{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.94600, 8.7564&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Hörste&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=010&lt;br /&gt;
}}Etwa dort, wo gegenüber den Häusern 11 und 13 die Straße &amp;quot;Hörster Bruch&amp;quot; auf die Hiddentruper Straße einmündet, lag die ursprüngliche Hofstelle des Hofes Brockmann, Hörste Nr. 10. Sie verschwand nach Gebäudekauf auf der gegenüberliegenden Straßenseite und Umzug 1919/20 sukzessive durch Abbruch der Gebäude  -  letzte Reste erst mit Verlegung der Straße Hörster Bruch auf die heutige Trasse um 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:1533 Salbuch Brokmann LAV NRW OWL L101CI 00090 0008.jpg|mini|Salbuch der Vogtei Lage von 1533: Eintrag zur Stätte Brokmann in Hörste, LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 90, S. 7]]&lt;br /&gt;
Die frühere Stätte Brokmann (ab 1766 Nr. 10) gehört zu den sehr alten, bereits im Salbuch von 1533 aufgeführten Hörster Höfen: &#039;&#039;Bruckman tho Horst. Bruckman dat guet hoert vnsen g. H.  de man yß ampt frye, wyff vnd kynder hoeren vnsen g. H. Schuld V Sch Havere, I gr Schatte  Dinst vnd Kogelt vnsen g. H., den tigent vom allen dynghe boere de moenecke tho meyrenfelde, hefft XVIII sch havern Landt.&#039;&#039; Übertragen in moderne Sprache etwa: Brokmann zu Hörste. Brokmann, das Gut gehört unserem g.(nädigen) H.(errn), der Mann ist amtsfrei, Weib und Kinder gehören unserem g. H., Schuld(korn) 5 Sch(effel) Hafer, 1 Gr(oschen) Schatz, Dienst und Kuhgeld unserem  g. H., der Zehnte von allen Dingen gebührt den Mönchen zu Marienfeld, hat 18 Scheffelsaat (Hafer) Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stätte wird in frühen Schatzregistern in folgender Weise genannt: 1497 &#039;&#039;Bertold in dem Broke ½  m.&#039;&#039;, 1507 &#039;&#039;Bartold im Broke 1 g.&#039;&#039;, 1535 &#039;&#039;Bartold vor dem Wolde 1 G.&#039;&#039;, 1545 &#039;&#039;Bartoldt  vor dem Wolde 1 Fl.&#039;&#039;, 1562 &#039;&#039;Bartoldt vor dem Broike 2 Fl.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Fr. Verdenhalven, Die lipp. Landschatzreg. von 1535, 1545, 1562, u. 1572, Münster 1971, vgl. Anmerkung S. 11&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1572 -, 1590 -, 1618 &#039;&#039;Brockman 1 Gfl.&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Namensform „vor dem Brok/Bruch“ bzw. „vor dem Walde“ ist offensichtlich geographischen Ursprungs. Die früheste Hörste-Karte von Friemel &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 73 Nr. 7/13&amp;lt;/ref&amp;gt;   verdeutlicht, dass die Stätte Brokmann einst am östlichen Ortsrand lag, wo noch 1730 hinter kleineren Äckern der damals baumbestandene Teil des Hörster Bruches begann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1635/36  -  in schweren Zeiten von Krieg und Pest  -   verstirbt der Kötter Henrich Brokmann in Hörste, hinterlässt seine Stätte mit 2 Kühen und dem üblichen Inventar, auch 74 Taler verliehenes Geld, aber keine Ehefrau/Witwe, jedoch eine 3- oder 4-jährige Tochter namens &#039;&#039;Netgen&#039;&#039; (Agnete).&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 174, S. 166&amp;lt;/ref&amp;gt;  Im Salbuch um 1640 heißt es demgemäß zur Stätte Brokmann (S. 157): &#039;&#039;Broeckman ein Mittellkötter, ist der gn. Herrschafft Eigen. Ist itzo leddigh vnnd kein Besitzer.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 92, S. 152&amp;lt;/ref&amp;gt;   -  aber auch (S. 160): &#039;&#039;Vff Brockmans Hoffe zu Hörste ist Henrich Schulte, wohnet im rechten Wohnhause, weile kein Besitzer da ist, hadt zu 4 Schfl. Roggen landt  .  .&#039;&#039;  . Auch fünf Jahre später ist die Situation offenbar unverändert: &#039;&#039;Brockmanß Hoeff ist leddig, gibdt aber ettwaß in die Contrib.&#039;&#039;(ution) &#039;&#039;vndt werden der Herrschafft gefelle bezahlt. Davor wirdt das Landt von anderen besamet.&#039;&#039; Vieh gibt es zu dieser Zeit nicht auf dem Hof.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, CL 101 C I Nr. 94 &amp;lt;/ref&amp;gt;  1656 ist die Tochter fast erwachsen (24 Jahre alt).&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 Z Nr. 1424, S. 400&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Erst 1661 findet sich mit Jürgen Obermeier aus Pivitsheide ein Ehemann, der zu ihr &#039;&#039;auff ihrer Eltern nachgelaßene verdorbene Klein Kötterstedte&#039;&#039; kommt und „Brokmann wird.“&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 133, S. 879&amp;lt;/ref&amp;gt; Der neue Kötter bringt ein Pferd, 2 Kühe und 60 Taler mit, verbessert so die „verdorbene“ Stätte und wird 1664 auch Bauerrichter in Hörste. Als er 1683 verstirbt, hinterlässt er sechs Kinder, von denen der älteste Sohn Hans Henrich sehr jung heiratet und die Stätte übernimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A, Nr. 134, S. 195&amp;lt;/ref&amp;gt;  Zu dieser wird angemerkt: &#039;&#039;Stehet gar schlegt.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 89 A, Nr. 179, S. 81&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Des jungen Brokmanns Schwester Christine (geb. um 1675) wird 1699 mit einer traurigen Geschichte aktenkundig: &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 63 Nr. 28 (1699)&amp;lt;/ref&amp;gt; &#039;&#039;Ehebruch und Kindeszeugung des wegen Dieberei außer Landes verwiesenen Hampe aus Hohenwart mit der Christina Brockmann aus Hörste&#039;&#039;.  Sie hat sich mit einem verheirateten Kriminellen eingelassen, der ausgewiesen wurde, ist mit ihm durchgebrannt, dann aber zur Taufe des gemeinsamen Kindes zeitweilig nach Lippe zurückgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Hof Brokmann wird es unterdessen schwieriger. Im Mai 1710 gibt Hans Henrich Brokmann auf dem Amt in Detmold zu Protokoll, dass sein Pferd verreckt sei und er nun eine Scheffelsaat Land versetzen müsse, um 25 Taler für ein neues leihen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 A Nr. 162, S. 55r&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herbst 1724 kommt es zur Katastrophe; der Kötter Simon Jobst Brokmann berichtet 2 ½ Jahre später in einer Eingabe an die Regierung, &#039;&#039;leÿder&#039;&#039; habe ihn &#039;&#039;das große Unglücke getroffen  .  .  .  daß mir umb Michaeli, wie eben mein Korn und Flachs eingescheuret, das rechte Wohnhauß abgebrandt, wodurch dan&#039;&#039;(n) &#039;&#039;dermaßen, weilen nichts mehr behalten, alß was ich, meine Frau und Kindern, an Kleidern auf dem Leibe gehabt, so zurücke gesetzet, daß ohnmögl. weilen nicht alleine das abgebrandte Hauß von neuem wieder habe aufbauen, sondern auch was an Haußgeräth darin nöthig gewesen, wie auch Saat= und Brodt=Korn, vor baar geld habe anschaffen müßen.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 21 Nr. 135&amp;lt;/ref&amp;gt; Er ist Abgaben schuldig geblieben und bittet um deren Erlass. Dem wird entsprochen, nachdem der Vogt in Lage die Angaben als sachlich richtig bestätigt und hinzugefügt hat, &#039;&#039;Supplicante&#039;&#039; sei &#039;&#039;allem Vernehmen nach kein Verderber sondern ein fleißiger Mensch.&#039;&#039; Irgendwie wird diese Krise überwunden, und das Leben auf dem Hof Brokmann verläuft lange Zeit eher unspektakulär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1865 übergibt der abtretende Kötter, Interimswirt Ernst Heinrich Drake, die Stätte an den volljährig gewordenen Anerben, seinen Stiefsohn Christoph Brokmann (1840 – 1914). &#039;&#039;Der Interimswirth Brokmann erhält, nachdem er über die Führung seiner Wirthschaft Nachweise gegeben  -  in Berücksichtigung, daß diese nicht allenthalben wie sie sein sollten ausgefallen, nur folgendes zur Leibzucht:  1) das neu erbaute Leibzuchtshaus als Wohnung, 2)  .&#039;&#039;  .  . &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26, Bd. XX&amp;lt;/ref&amp;gt;  Der Anerbe übernimmt den Hof mit 1350 Taler Schulden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1902 steht der nächste Generationswechsel auf dem Hof an. Der alte Kötter Christoph Brokmann ist seit einem Jahr verwitwet, sein Sohn, der Anerbe August Brokmann (1871 – 1939), hat zwei Jahre zuvor geheiratet und soll nun den Hof übernehmen. Dies bedeutet erhebliche Verpflichtungen: 3000 Mark will der abtretende Kötter selbst statt einer Leibzucht haben,  mehrere jüngere, noch unverheiratete Schwestern sollen mit je 500 Mark abgefunden werden. Zugleich bekundet der alte Brokmann selbst, dass sein Kolonat sehr verschuldet sei. Der Anerbe versucht zunächst, beim Amtsgericht eine Minderung der seinen Schwestern zu zahlenden Brautschätze zu erreichen und lehnt schließlich die Übernahme der Stätte ab.&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300190&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu dieser Übernahme kommt es erst Mitte 1913, als der alte Vater nach einem Sturz verletzt ist. Jetzt ist der Hof mit 22 950 Mark Hypotheken belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großes Geschick in schwierigen Zeiten beweist das Ehepaar Brokmann, indem es am Vorabend der großen Inflation 1918/19 die Nachbarstätte Nr. 6 und 1920 die Nachbarstätte Nr. 72 kauft. Das führt zu noch mehr Schulden, die aber bald (mit entwertetem Geld) getilgt werden können. Auch der Wohnsitz der Familie wird auf Stätte Nr. 6, später auf Nr. 72 verlegt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg endet die Bewirtschaftung der knapp 20 ha großen Stätte Brokmann; Grundstücke werden sukzessive verkauft  -  unter anderem das Areal für den Bau der Hörster Schule (1950; ca. 1500 qm), Ackerland auf dem Hörsterbruch, das der Stätte bei der Teilung um 1840 zugefallen ist, zur Ansiedlung des Industriebetriebes Slendor ( 1965; mehrere Hektar) sowie zwei Baugrundstücke, wo zuvor das alte Haus Nr. 6 gestanden hat (1981).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[Datei:1913 Ortskern Hörste Neutrassierung Hiddentruper Straße.jpg|mini|Straßen und Höfe/Häuser im Ortskern Hörste (Karte zur Neutrassierung der Hiddentruper Straße), 1913, LAV NRW OWL, L 80.22 Nr. 453]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1969 Hörste Ausschnitt D73 Tit4 00975.jpg|mini|Straßen und Höfe/Häuser im Ortskern Hörste, 1969 (es existieren die Häuser Nr. 6 u. Nr. 72, nicht aber Nr. 10), LAV NRW OWL, D 73 Tit. 4 Nr. 975]]&lt;br /&gt;
Etwa dort, wo einst die Hofstelle Brokmann Nr. 10 gelegen hat, befindet sich heute die Einmündung der Straße Hörster Bruch auf die Hiddentruper Straße. Diese Einmündung ist mit dem Ausbau der Straße Hörster Bruch (um/nach 1970 ?) verlegt worden. Vor dem Ausbau führte die Straße vor der Schule entlang und traf nach einer scharfen Rechtskurve zwischen dem Saalbau des Hörster Kruges und Cafe Hanning auf die Hiddentruper Straße. Etwa auf der heutigen Trasse führte zuvor lediglich ein Feldweg entlang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1730 wird der Hof im Messbuch mit &#039;&#039;2 gebäu&#039;&#039;(den) aufgeführt, von denen eines wenige Jahre zuvor nach Brand neu errichtet wurde. 1752/53, 1783 und auch 1829 enthält das Salbuch &#039;&#039;an Gebäuden 1. das Wohnhaus, 2. die Leibzucht, 3. das Backhaus.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Folgende Informationen betreffen darüber hinaus den Gebäudebestand der Stätte Nr. 10:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1800  Der Neuwohner Simon Herm Riesenberg, Piv. Nr. 89, hat &#039;&#039;ein alt Hauß von Brokman auß Hörste vür 60 rth&#039;&#039; (gekauft und) &#039;&#039;richtieg bezahl .&#039;&#039;  .  .&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 92 T 1 Nr. 1288&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
- 1865  Abtretung der Stätte Brokmann Nr. 10: Der abtretende Kötter erhält &#039;&#039;das neu erbaute Leibzuchtshaus als Wohnung.&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 108 Lage Fach 2 Nr. 26 Bd. XX&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
- 1882  Backhaus entkernt zum Back- und Viehhaus&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 431&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
- 1885  Wohnhaus; Durchbau und Anbau&amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 431&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
- 1903  Backhaus abgebrochen &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, L 101 A III Nr. 212&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
- 1913  Neubau eines Wagenschuppens, ab 1914 Gebäudesteuer-pflichtig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 1921  Leibzucht abgebrochen &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300190, S. 162&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
- 1933  Wohnhaus abgebrochen, Scheune neu erbaut &amp;lt;ref&amp;gt;LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300190, S. 218&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Letzte Bebauungsreste der früheren Hofstelle Hörste Nr. 10 verschwinden mit dem Ausbau der Straße Hörster Bruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
ca. 1625 – 1637  Henrich Brokmann (oder eingeh.), † 1637, ∞ vor 1632 NN (oder Brokmann)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
•	Neschen, * um 1625, ∞ 1650 Johann Lillemeier aus Oerlinghausen, werden Einl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Netgen, * 1632, Anerbin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1637 – 1661  Hof „ledig“ / wird nicht bewirtschaftet; teils verpachtet, teils brach liegend)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1661 – 1683  Jürgen Obermeier († 1683) aus Piv. VL, ∞ 1661 Netgen Brokmann; er wird KK Brokmann in Hörste Nr. 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
•	Hans Henrich, * um 1662, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna &amp;lt;u&amp;gt;Elisabeth&amp;lt;/u&amp;gt;, * um 1662 (unehel. Kind * 1688) ∞ 1721 Bartold Christoph Wind, Eheleute leben als Einl. auf Hörste Nr. 6; sie † 1739&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Jobst, * um 1666, 1708 Einl. bei Hilbern im Hey, † vor 1731&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Christine, * um 1675 (2 unehel. Kinder, * um 1699 u. um 1705)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1683 – 1716  Hans Henrich Brokmann (ca. 1662 – 1728), ∞ 1683 Catrina Margaretha (Gretke) Wiese (ca. 1658 – 1716) aus Müssen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Catrina Ilsabein, * 1691, ∞ 1709 Johann Eberhard Hanning&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Simon Jost, * 1693,  Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna &amp;lt;u&amp;gt;Elisabeth&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1693, ∞ 1717 Johan Herman Grothof (1682 – 1754), Einl. in Hörste Nr. 15, † vor 1745&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Trin Angnetha, * 1695, ∞ 1718 Cord Henrich Strate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann, * 1701, ∞ 1731 Maria Ilsabein Hunke aus Billinghausen; werden Einl.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Anne Margarethe, * 1704, ∞ 1744 Cord Schling, Witwer im Mackenbruch&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Trine Ilsabein, * 1705, ∞ 1729 Hans Berend Culemann, Witwer in Währentrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1716 – 1743  Simon Jobst Brokmann (1693 – vor 1762), ∞ 1716 Anna Margarethe Wiemann (1679 – 1761) aus Hiddentrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	(Johann) Berend Henrich, * 1718, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Ilsabein, * 1722, † 1740&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Cordt Simon, * 1724, ∞ 1753 Anna Maria Elisabeth Schmaske (1737 – 1772), Anerbin in [[Kolonat 3 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 3]], wird Schmaske, † 1794&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Berend, * 1726&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1743 – 1771  (Johann) Berend Henrich Brokmann (1718 – 1776), ∞ (I) 1743 Anna Cathrina Barkemeier (1716 – 1757) aus Billinghausen, ∞ (II) 1758 Anna Maria Brink (1734 – 1802) aus Wissentrup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder aus 2 Ehen:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Trine Ilsabein,  * 1744&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Töns Berend, * 1746, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Margarethe Ilsabein, * 1749,  ∞ 1777 Conrad Heymann a. d. Pivitsheide, † 1790 (Kindbett)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Amalia Elisabeth, * 1752, † 1769 (Brustkrankheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann Moritz, * 1755, † 1757&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anne Marie Lisabeth, * 1759&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anna Marie Ilsabein, * 1762&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Amalia &amp;lt;u&amp;gt;Louisa&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1765, ∞ 1792 Witwer Johann Töns Rehm, geb. Kindsgrab (1761- 1824), KK in Augusdorf, sie wird Rehmsche, † 1846&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Cathrina Florentina Elisabeth, * 1769, † 1838 in Augustdorf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friderich Adolph, * um 1772, ∞ 1802 Justine Friederike Bügener in Aug., die Eheleute gründen die Neuwohnerstätte Augustdorf Nr. 77; er † 1833&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1771 – 1813  Johann Töns Berend Brokmann (1746 - 1813), ∞ 1771 Amalie Arend in Eken (oder: Eke) (1747 - 1815) von Piv. VH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Johann Jobst, * 1773, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Christoph, * 1775, † 1777 (Kinderschürken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Berend Henrich Christoph, * 1778, † 1847&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Hermann Christoph. * 1780, † 1843 (Schwindsucht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Amalia Sophia, * 1785, † 1789 (Schürken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Hanna Luisa, * 1788, † 1788 (Kinderschürken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johanne Wilhelmine Hedwig, * 1789, ∞ 1820 Johann Henrich Ernst, Tischler aus Greste, Eheleute werden Einl. in Hörste&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1814 – ca. 1838   Johann Jobst Brokmann (1773 – ca. 1838), ∞ (I) 1814 Friderika Florentine Eke (Arend in Eichen) (1787 – 1829) von Piv. VL Nr. 16, ∞ (II) 1831 Ilsabein Anna Maria Stöppler (1793 – 1873) von Billinghausen Nr. 6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Caroline&amp;lt;/u&amp;gt; Henriette Amalie, * 1815&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Henriette&amp;lt;/u&amp;gt; Amalie, * 1817&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Johann Henrich &amp;lt;u&amp;gt;Christoph&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1819, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friederica &amp;lt;u&amp;gt;Wilhelmine&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1821&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Ludwig&amp;lt;/u&amp;gt; August, * 1825&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friedrich Hermann (&amp;lt;u&amp;gt;Fritz&amp;lt;/u&amp;gt;), * 1827&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1840 – 1843  Johann Henrich &amp;lt;u&amp;gt;Christoph&amp;lt;/u&amp;gt; Brokmann (1819 – 1843), ∞ (I) 1840 Henriette Wilhelmine Hilbrink (1815 – 1876) von Hörste Nr. 7, diese ∞ (II) 1844 Ernst Heinrich Drake  (1818 – 1882) von Kirchheide Nr. 42, der Interimswirt Brokmann wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder aus 2 Ehen:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Christoph&amp;lt;/u&amp;gt; Heinrich, * 1840, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Friedrich&amp;lt;/u&amp;gt; Wilhelm, * 1842, lebt 1865 in Bremen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Justine Emilie, * 1844, ∞ 1866 Joh. Friedr. Wilh. Pollmann, Ziegler u. Einl. in Billinghausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Auguste&amp;lt;/u&amp;gt; Karoline, * 1846, ∞ 1869 Friedr. Adolf (&amp;lt;u&amp;gt;Fritz&amp;lt;/u&amp;gt;) Meyer (1839 – 1908), Einl. u. Ziegler, später Ziegelmeister u. Gründer der Stätte Hörste Nr. 72&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gottlieb August, * 1848&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Ernst Heinrich August, * 1851, † 1852 (Schwindsucht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1844 – 1865  Ernst Heinrich Brokmann, geb. Drake (vgl. oben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1865 – 1913  &amp;lt;u&amp;gt;Christoph&amp;lt;/u&amp;gt; Heinrich Brokmann (1840 – 1914), ∞ 1865 Sophie Wilhelmine Karoline Tiemann (1841 – 1901) von Meiersfeld Nr. 7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Luise Auguste, * 1865, ∞ 1889 Christoph &amp;lt;u&amp;gt;Adolph&amp;lt;/u&amp;gt; Strate, wird Stratesche auf Hörste Nr. 20, † 1890 (Kindbett)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Louis Leopold, * 1866, † 1868 (Brustkrankheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Ernst Friedrich, * 1867, † 1868 (Ruhr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Friedrich Gottlieb Christoph, * 1868, †1869&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gustaf Eduard, * 1869, † 1882&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Adolf &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt;, * 1871, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Gottlieb, * 1873&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Friedrich Wilhelm, * 1876, † 1876 (Kopfkrankheit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	&amp;lt;u&amp;gt;Hermine&amp;lt;/u&amp;gt; Pauline, * 1878 (1900 Trauzeugin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Karl, * 1881 (1913 Landwirt in Garmen bei Lünen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Sophie, * 1884&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 – 1929 Adolf &amp;lt;u&amp;gt;August&amp;lt;/u&amp;gt; Brokmann (1871 – 1939), ∞ 1900 &amp;lt;u&amp;gt;Emilie&amp;lt;/u&amp;gt; Auguste Prüßner (1880 – n. 1940) von Asmissen Nr. 14&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
•	Friedrich Walter (&amp;lt;u&amp;gt;Fritz&amp;lt;/u&amp;gt;), * 1900, Anerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Paul, * 1904&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 1929  Fritz Brokmann (1900 – 1955)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewohner des Hofes Hörste Nr. 10 in Volkszählungen (VZ) und Adressbüchern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1769 (VZ): (Nr.) &#039;&#039;10 Brockmann&#039;&#039; (Ma + Fr + 1 So üb. 10 J. † 1 To üb. 10 J. † 2 Tö. unt. 10 J.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einl. Joh. Jost Grothoff&#039;&#039; (Ma + Fr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1776 (VZ): (Nr.) &#039;&#039;10  Tönß Berend Brockmann&#039;&#039; (Ma + Fr + 2 Sö unt. 14 J.)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Leibzüchterinne&#039;&#039; (Fr + 1 So unt. 14 J. + 2 Tö)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1828 (VZ): (Nr.) 10   2 Wohnhäuser, &#039;&#039;Joh. Jobst Brokmann&#039;&#039; (Ma + Fr + 3 Sö  + 3 Tö)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Einl. Friedr. Justus Wendt&#039;&#039; (Ma + Fr + 2 Sö + 1 To)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Brokmann, Christoph, Landwirth&lt;br /&gt;
* 1926&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Brechmann, Hermann, Ziegler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausstätte in Hörste]] [[Kategorie:Hiddentruper Straße (Hörste)]] [[Kategorie:Kleinkötter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_4_(Haustenbeck)&amp;diff=73152</id>
		<title>Kolonat 4 (Haustenbeck)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_4_(Haustenbeck)&amp;diff=73152"/>
		<updated>2026-10-19T15:09:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.84527587890, 8.76690673828&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      004 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Bernd Meier zog 1665 mit seiner Familie von Berlebeck nach Haustenbeck und gründete die Stätte Nr. 4. Das Kolonat trug den Namen Meier und den Beinamen Dorfmeier.&lt;br /&gt;
Die Stätte lag ursprünglich zentral im Dorf, zwischen den Kolonaten [[Kolonat 7 (Haustenbeck)|Nr. 7]] und [[Kolonat 16 (Haustenbeck)|Nr. 16]] und wurde später als Kolonat Pucker Nr. 4 in die Senne verlegt.&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:HAU 004 HSA 269.jpg|mini|Das um 1887 neu errichtete Haus Pucker Nr. 4, 1937/1939, LLB HSA 2,69, Foto: Hans Sprenger. ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stätte erlebte verschiedene Besonderheiten: Sie wurde mehrfach verkauft, vom Dorf in die Senne verlegt, brannte ab, wurde neu erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Töns Henrich Meier (* 1703), Enkel des Stättengründers, und seine Frau Catherine Ilsebein geb. Brinkmann hatten zwei Söhne und vier Töchter. Da aber die Söhne schon im Kindesalter verstorben waren, erbte die älteste Tochter Anna Charlotta die Stätte. Sie heiratete 1752. Ihr Ehemann Friedrich Anton Böllhöfer zog zu ihr auf die Stätte und trug dann die Stättenamen Meier.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1781 stellte  Friedrich Anton Meier geb. Böllhöfer den Antrag, ihm an Lohmanns Ort (später Lamsort) einen Zuschlag auszuweisen. Er wollte dort für eins seiner Kinder ein neues Kolonat gründen. Sein Antrag wurde genehmigt, doch im Jahr 1784 bemängelt das Amt Detmold, dass der Anbau immer noch nicht erfolgt wäre. Im Herbst 1785 begann man mit dem Bau des Hauses begonnen, das im Sommer 1786 fertiggestellt wurde. Das neue Kolonat erhielt die [[Kolonat 58 (Haustenbeck)|Nummer 58]].&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Unterscheidung der beiden Kolonate Meier Nr. 4 und Nr. 58 erhielten sie entsprechend ihrer Lage die Beinamen Dorfmeier (Nr. 4) und Sennemeier (Nr. 58).&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 106.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Kolon und derzeit wohl noch Besitzer beider Kolonate 1787 verstarb, verheiratete sich der Anerbe Johann Friedrich Bernd Henrich Meier noch im selben Jahr. Er bezog mit seiner Frau die neue Stätte Nr. 58. Von seinen acht Geschwistern waren fünf bereits verstorben. Seine älteste Schwester Anne Marie Margarete Ilsabein war bereits seit 1778 mit Johann Jürgen Biere von [[Kolonat 43 (Haustenbeck)|Nr. 43 in Haustenbeck]] verheiratet und lebte auf dem Kolonat Nr. 43. Das Kolonat Nr. 4 trat der Anerbe Friedrich Meier daher seiner nächstältesten Schwester Anna Maria Christina Elisabeth ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erbin Anna Maria Christina Elisabeth Meier verehelichte sich 1791 mit Johann Friedrich Möllemann aus Berlebeck. Dieser bezog das Kolonat Nr. 4 und wurde deshalb Meier bzw. Dorfmeier genannt. Von den sechs Kindern des Pares haben nur drei das Erwachsenenalter erreicht. Conrad Wilhelm, der älteste von ihnen, erbte das Kolonat Nr. 4. Johann Friedrich Wilhelm lebte zunächst als Einlieger, konnte aber später das [[Kolonat 102 (Haustenbeck)|Kolonat 102]] übernehmen. Friedrich Christoph heiratete in Stapelage und lebte wohl in Hörste.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Conrad Wilhelm Meier heiratete 1826 und übernahm das Kolonat Nr. 4 zusammen mit seiner Frau Sophie Wilhelmine Elisabeth Horstmann vom Kolonat [[Kolonat 45 (Haustenbeck)|Nr. 45 in Haustenbeck]]. Schon im Oktober 1831 verstarb er und hinterließ seine Ehefrau mit zwei kleinen Kindern. Die Witwe verheiratete sich 1832 mit Henrich Friedrich Christoph Ernsthuneke, der zu ihr&lt;br /&gt;
auf das Kolonat zog. Bis 1846 wurden in dieser Ehe sieben Kinder geboren.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1852 entschloss sich die Familie mit ihren fünf noch lebenden Kindern zweiter Ehe nach Amerika auszuwandern. Die Tochter aus erster Ehe war seit 1850 verheiratet und hatte mit ihrem Ehemann das [[Kolonat 64 (Haustenbeck)|Kolonat Nr. 64]] in Haustenbeck übernommen, ihr älterer Bruder bereits 1842 verstorben.&lt;br /&gt;
Am 15. Juni 1852 verkaufte Friedrich Meier sein Kolonat an seine Stieftochter Marie Sophie Wilhelmine Catharine und ihren Ehemann Hermann Götz von Nr. 64 in Haustenbeck. Im August wanderte er mit seiner Familie nach Amerika aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann Götz besaß nun zwei Stätten in Haustenbeck und bewirtschaftete zunächst beide. Doch 1855 verkaufte er die Stätte Nr. 4 für 1.200 Taler an den Nachbarn Conrad Pucker von der [[Kolonat 7 (Haustenbeck)|Stätte Nr. 7]]. Pucker nahm hierfür ein Darlehen von 1.00 Talern bei der Kirchengemeinde Haustenbeck auf. Die Wohnräume der Stätte vermietete er an Einlieger. &lt;br /&gt;
Im Jahr 1872 verkaufte Conrad Pucker die gesamte Stätte für 1.200 Taler an seinen Sohn Conrad Friedrich Christoph Pucker. Der errichtete 1874 auf eigenen Ländereien am Lamsort (Richtung Augustdorf) eine neue Stätte. Diese lag an der Straße nach Augustdorf und der 1785 gegründeten Stätte Nr. 58 gegenüber. Nach Fertigstellung und Bezug dieser neuen Stätte Nr. 4 wurde die alte Stätte Nr. 4 im Dorf abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 brannte das Gebäude ab und wurde anschließend völlig neu wieder aufgebaut. &amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1905 übertrug Conrad Pucker die Stätte an seinen Sohn Friedrich (Simon Friedrich Wilhelm Conrad). Laut Vertrag vom 11. August 1938 mit der Ruges (Reichsumsiedlungsgesellschaft) verkaufte Friedrich Pucker sein Kolonat, Gebäude und Grundstück. Als Ersatz erwarb er am 18. August die Stätte Nr. 20 in Augustdorf (Gebäude und Grundstück) von Hermann Pollmann. Am 17. Okotober 1938 bezog er mit seiner Familie das Kolonat in [[Waldstraße_141_(Augustdorf)|Augustdorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript); s. auch Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
* um 1665 Gebäude errichtet,&lt;br /&gt;
* um 1875 abgebrochen,&lt;br /&gt;
* 1874 Neubau im Lamsort&lt;br /&gt;
* 1887 abgebrannt und anschließend neu wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;==&lt;br /&gt;
* 1665 Bernd Meier&lt;br /&gt;
* Johann Albert Meier (Meyer) (* 1665, Sohn von Bernd M., † 1731)  oo 1690  Catharine NN († 1729)&lt;br /&gt;
* 1728 Töns Henrich Meier (* 1703, Sohn von Joh. Albert, † 1763)  oo  Catherine Ilsebein Brinkmann aus Fissenknick († 1769)&lt;br /&gt;
* (1752?) Anna Charlotte Meier (* 1732, Tochter von Töns Henrich M., † 1799)  oo 1752  Friedrich Anton Böllhöfer aus Schlangen (* 1722, † 1787)&lt;br /&gt;
* 1791 Anna Maria Christina Elisabeth Meier (* 1766, Tochter von Töns Henrich M., † 1810)  oo Johann Friedrich Möllemann aus Berlebeck († 1813);&lt;br /&gt;
er  II oo 1811 Anne Marie Sophie Ilsabein Knappmann († 1842);&lt;br /&gt;
sie  II oo  1817 Johann Hermann Conrad Gröne aus Schlangen († 1842)&lt;br /&gt;
* 1826 Conrad Wilhelm Meier (* 1798, †1831)  oo  Sophie Wilhelmine Elisabeth Horstmann, Haustenbeck Nr. 45 (* 1804);&lt;br /&gt;
sie II oo 1832  Henrich Friedrich Christoph Ernsthuneke aus Haustenbeck (* 1801 in Schlangen)&lt;br /&gt;
* 1852  Marie Sophie Wilhelmine Catharine Meier (* 1829, † 1876)  oo 1850  Hermann Götz von Nr. 64 in Haustenbeck&lt;br /&gt;
* 1855 Conrad Pucker&lt;br /&gt;
* 1872 Conrad Friedrich Christoph Pucker (* 1846, † 1920)  oo 1871 Henriette Schildmann von Nr. 82 (* 1851, † 1934)&lt;br /&gt;
* 1901 Pucker, Konrad, Landwirth&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}} Digitalisat, S. 206.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* 1905 Simon Friedrich Wilhelm Conrad Pucker (* 1876, † 1963 in Augustdorf)  oo   Henriette Wilhelmine Friederike Buse aus Augustdorf (* 1881)&lt;br /&gt;
* 1926 Pucker, Friedrich, Landwirt&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}} Digitalisat,, S. 674.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_4_(Haustenbeck)&amp;diff=73146</id>
		<title>Kolonat 4 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-10-19T14:31:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.84527587890, 8.76690673828&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      004 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Bernd Meier zog 1665 mit seiner Familie von Berlebeck nach Haustenbeck und gründete die Stätte Nr. 4. Das Kolonat trug den Namen Meier und den Beinamen Dorfmeier.&lt;br /&gt;
Die Stätte lag ursprünglich zentral im Dorf, zwischen den Kolonaten [[Kolonat 7 (Haustenbeck)|Nr. 7]] und [[Kolonat 16 (Haustenbeck)|Nr. 16]] und wurde später als Kolonat Pucker Nr. 4 in die Senne verlegt.&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:HAU 004 HSA 269.jpg|mini|Das um 1887 neu errichtete Haus Pucker Nr. 4, 1937/1939, LLB HSA 2,69, Foto: Hans Sprenger. ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stätte erlebte verschiedene Besonderheiten: Sie wurde mehrfach verkauft, vom Dorf in die Senne verlegt, brannte ab, wurde neu erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Töns Henrich Meier (* 1703), Enkel des Stättengründers, und seine Frau Catherine Ilsebein geb. Brinkmann hatten zwei Söhne und vier Töchter. Da aber die Söhne schon im Kindesalter verstorben waren, erbte die älteste Tochter Anna Charlotta die Stätte. Sie heiratete 1752. Ihr Ehemann Friedrich Anton Böllhöfer zog zu ihr auf die Stätte und trug dann die Stättenamen Meier.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1781 stellte  Friedrich Anton Meier geb. Böllhöfer den Antrag, ihm an Lohmanns Ort (später Lamsort) einen Zuschlag auszuweisen. Er wollte dort für eins seiner Kinder ein neues Kolonat gründen. Sein Antrag wurde genehmigt, doch im Jahr 1784 bemängelt das Amt Detmold, dass der Anbau immer noch nicht erfolgt wäre. Im Herbst 1785 begann man mit dem Bau des Hauses begonnen, das im Sommer 1786 fertiggestellt wurde. Das neue Kolonat erhielt die [[Kolonat 58 (Haustenbeck)|Nummer 58]].&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Unterscheidung der beiden Kolonate Meier Nr. 4 und Nr. 58 erhielten sie entsprechend ihrer Lage die Beinamen Dorfmeier (Nr. 4) und Sennemeier (Nr. 58).&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 106.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Kolon und derzeit wohl noch Besitzer beider Kolonate 1787 verstarb, verheiratete sich der Anerbe Johann Friedrich Bernd Henrich Meier noch im selben Jahr. Er bezog mit seiner Frau die neue Stätte Nr. 58. Von seinen acht Geschwistern waren fünf bereits verstorben. Seine älteste Schwester Anne Marie Margarete Ilsabein war bereits seit 1778 mit Johann Jürgen Biere von [[Kolonat 43 (Haustenbeck)|Nr. 43 in Haustenbeck]] verheiratet und lebte auf dem Kolonat Nr. 43. Das Kolonat Nr. 4 trat der Anerbe Friedrich Meier daher seiner nächstältesten Schwester Anna Maria Christina Elisabeth ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erbin Anna Maria Christina Elisabeth Meier verehelichte sich 1791 mit Johann Friedrich Möllemann aus Berlebeck. Dieser bezog das Kolonat Nr. 4 und wurde deshalb Meier bzw. Dorfmeier genannt. Von den sechs Kindern des Pares haben nur drei das Erwachsenenalter erreicht. Conrad Wilhelm, der älteste von ihnen, erbte das Kolonat Nr. 4. Johann Friedrich Wilhelm lebte zunächst als Einlieger, konnte aber später das [[Kolonat 102 (Haustenbeck)|Kolonat 102]] übernehmen. Friedrich Christoph heiratete in Stapelage und lebte wohl in Hörste.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Conrad Wilhelm Meier heiratete 1826 und übernahm das Kolonat Nr. 4 zusammen mit seiner Frau Sophie Wilhelmine Elisabeth Horstmann vom Kolonat [[Kolonat 45 (Haustenbeck)|Nr. 45 in Haustenbeck]]. Schon im Oktober 1831 verstarb er und hinterließ seine Ehefrau mit zwei kleinen Kindern. Die Witwe verheiratete sich 1832 mit Henrich Friedrich Christoph Ernsthuneke, der zu ihr&lt;br /&gt;
auf das Kolonat zog. Bis 1846 wurden in dieser Ehe sieben Kinder geboren.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1852 entschloss sich die Familie mit ihren fünf noch lebenden Kindern zweiter Ehe nach Amerika auszuwandern. Die Tochter aus erster Ehe war seit 1850 verheiratet und hatte mit ihrem Ehemann das [[Kolonat 64 (Haustenbeck)|Kolonat Nr. 64]] in Haustenbeck übernommen, ihr älterer Bruder bereits 1842 verstorben.&lt;br /&gt;
Am 15. Juni 1852 verkaufte Friedrich Meier sein Kolonat an seine Stieftochter Marie Sophie Wilhelmine Catharine und ihren Ehemann Hermann Götz von Nr. 64 in Haustenbeck. Im August wanderte er mit seiner Familie nach Amerika aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann Götz besaß nun zwei Stätten in Haustenbeck und bewirtschaftete zunächst beide. Doch 1855 verkaufte er die Stätte Nr. 4 für 1.200 Taler an den Nachbarn Conrad Pucker von der [[Kolonat 7 (Haustenbeck)|Stätte Nr. 7]]. Pucker nahm hierfür ein Darlehen von 1.00 Talern bei der Kirchengemeinde Haustenbeck auf. Die Wohnräume der Stätte vermietete er an Einlieger. &lt;br /&gt;
Im Jahr 1872 verkaufte Conrad Pucker die gesamte Stätte für 1.200 Taler an seinen Sohn Conrad Friedrich Christoph Pucker. Der errichtete 1874 auf eigenen Ländereien am Lamsort (Richtung Augustdorf) eine neue Stätte. Diese lag an der Straße nach Augustdorf und der 1785 gegründeten Stätte Nr. 58 gegenüber. Nach Fertigstellung und Bezug dieser neuen Stätte Nr. 4 wurde die alte Stätte Nr. 4 im Dorf abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 brannte das Gebäude ab und wurde anschließend völlig neu wieder aufgebaut. &amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1905 übertrug Conrad Pucker die Stätte an seinen Sohn Friedrich (Simon Friedrich Wilhelm Conrad). Laut Vertrag vom 11. August 1938 mit der Ruges (Reichsumsiedlungsgesellschaft) verkaufte Friedrich Pucker sein Kolonat, Gebäude und Grundstück. Als Ersatz erwarb er am 18. August die Stätte Nr. 20 in Augustdorf (Gebäude und Grundstück) von Hermann Pollmann. Am 17. Okotober 1938 bezog er mit seiner Familie das Kolonat in [[Waldstraße_141_(Augustdorf)|Augustdorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript); s. auch Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
* um 1665 Gebäude errichtet,&lt;br /&gt;
* um 1875 abgebrochen,&lt;br /&gt;
* 1874 Neubau im Lamsort&lt;br /&gt;
* 1887 abgebrannt und anschließend neu wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1665 Bernd Meier&lt;br /&gt;
* Johann Albert Meier (Meyer) (* 1665, Sohn von Bernd M., † 1731)  oo 1690  Catharine NN († 1729)&lt;br /&gt;
* 1728 Töns Henrich Meier (* 1703, Sohn von Joh. Albert, † 1763)  oo  Catherine Ilsebein Brinkmann aus Fissenknick († 1769)&lt;br /&gt;
* (1752?) Anna Charlotte Meier (* 1732, Tochter von Töns Henrich M., † 1799)  oo 1752  Friedrich Anton Böllhöfer aus Schlangen (* 1722, † 1787)&lt;br /&gt;
* 1791 Anna Maria Christina Elisabeth Meier (* 1766, Tochter von Töns Henrich M., † 1810)  oo Johann Friedrich Möllemann aus Berlebeck († 1813);&lt;br /&gt;
er  II oo 1811 Anne Marie Sophie Ilsabein Knappmann († 1842);&lt;br /&gt;
sie  II oo  1817 Johann Hermann Conrad Gröne aus Schlangen († 1842)&lt;br /&gt;
* 1826 Conrad Wilhelm Meier (* 1798, †1831)  oo  Sophie Wilhelmine Elisabeth Horstmann, Haustenbeck Nr. 45 (* 1804);&lt;br /&gt;
sie II oo 1832  Henrich Friedrich Christoph Ernsthuneke aus Haustenbeck (* 1801 in Schlangen)&lt;br /&gt;
* 1852  Marie Sophie Wilhelmine Catharine Meier (* 1829, † 1876)  oo 1850  Hermann Götz von Nr. 64 in Haustenbeck&lt;br /&gt;
* 1855 Conrad Pucker&lt;br /&gt;
* 1872 Conrad Friedrich Christoph Pucker (* 1846, † 1920)  oo 1871 Henriette Schildmann von Nr. 82 (* 1851, † 1934)&lt;br /&gt;
* 1901 Pucker, Konrad, Landwirth&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}} Digitalisat, S. 206.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* 1905 Simon Friedrich Wilhelm Conrad Pucker (* 1876, † 1963 in Augustdorf)  oo   Henriette Wilhelmine Friederike Buse aus Augustdorf (* 1881)&lt;br /&gt;
* 1926 Pucker, Friedrich, Landwirt&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}} Digitalisat,, S. 674.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<title>Kolonat 4 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-10-19T13:40:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.84527587890, 8.76690673828&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      004 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Bernd Meier zog 1665 mit seiner Familie von Berlebeck nach Haustenbeck und gründete die Stätte Nr. 4. Das Kolonat trug den Beinamen Dorfmeier.&lt;br /&gt;
Die Stätte lag ursprünglich zentral im Dorf, zwischen den Kolonaten [[Kolonat 7 (Haustenbeck)|Nr. 7]] und [[Kolonat 16 (Haustenbeck)|Nr. 16]] und wurde später in die Senne verlegt.&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:HAU 004 HSA 269.jpg|mini|Das um 1887 neu errichtete Haus Pucker Nr. 4, 1937/1939, LLB HSA 2,69, Foto: Hans Sprenger. ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stätte erlebte verschiedene Besonderheiten: Sie wurde mehrfach verkauft, vom Dorf in die Senne verlegt, brannte ab, wurde neu erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Töns Henrich Meier (* 1703), Enkel des Stättengründers, und seine Frau Catherine Ilsebein geb. Brinkmann hatten zwei Söhne und vier Töchter. Da aber die Söhne schon im Kindesalter verstorben waren, erbte die älteste Tochter Anna Charlotta die Stätte. Sie heiratete 1752. Ihr Ehemann Friedrich Anton Böllhöfer zog zu ihr auf die Stätte und trug dann die Stättenamen Meier.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1781 stellte  Friedrich Anton Meier geb. Böllhöfer den Antrag, ihm an Lohmanns Ort (später Lamsort) einen Zuschlag auszuweisen. Er wollte dort für eins seiner Kinder ein neues Kolonat gründen. Sein Antrag wurde genehmigt, doch im Jahr 1784 bemängelt das Amt Detmold, dass der Anbau immer noch nicht erfolgt wäre. Im Herbst 1785 begann man mit dem Bau des Hauses begonnen, das im Sommer 1786 fertiggestellt wurde. Das neue Kolonat erhielt die [[Kolonat 58 (Haustenbeck)|Nummer 58]].&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Unterscheidung der beiden Kolonate Meier Nr. 4 und Nr. 58 erhielten sie entsprechend ihrer Lage die Beinamen Dorfmeier (Nr. 4) und Sennemeier (Nr. 58).&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 106.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Kolon und derzeit wohl noch Besitzer beider Kolonate 1787 verstarb, verheiratete sich der Anerbe Johann Friedrich Bernd Henrich Meier noch im selben Jahr. Er bezog mit seiner Frau die neue Stätte Nr. 58. Von seinen acht Geschwistern waren fünf bereits verstorben. Seine älteste Schwester Anne Marie Margarete Ilsabein war bereits seit 1778 mit Johann Jürgen Biere von [[Kolonat 43 (Haustenbeck)|Nr. 43 in Haustenbeck]] verheiratet und lebte auf dem Kolonat Nr. 43. Das Kolonat Nr. 4 trat der Anerbe Friedrich Meier daher seiner nächstältesten Schwester Anna Maria Christina Elisabeth ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erbin Anna Maria Christina Elisabeth Meier verehelichte sich 1791 mit Johann Friedrich Möllemann aus Berlebeck. Dieser bezog das Kolonat Nr. 4 und wurde deshalb Meier bzw. Dorfmeier genannt. Von den sechs Kindern des Pares haben nur drei das Erwachsenenalter erreicht. Conrad Wilhelm, der älteste von ihnen, erbte das Kolonat Nr. 4. Johann Friedrich Wilhelm lebte zunächst als Einlieger, konnte aber später das [[Kolonat 102 (Haustenbeck)|Kolonat 102]] übernehmen. Friedrich Christoph heiratete in Stapelage und lebte wohl in Hörste.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Conrad Wilhelm Meier heiratete 1826 und übernahm das Kolonat Nr. 4 zusammen mit seiner Frau Sophie Wilhelmine Elisabeth Horstmann vom Kolonat [[Kolonat 45 (Haustenbeck)|Nr. 45 in Haustenbeck]]. Schon im Oktober 1831 verstarb er und hinterließ seine Ehefrau mit zwei kleinen Kindern. Die Witwe verheiratete sich 1832 mit Henrich Friedrich Christoph Ernsthuneke, der zu ihr&lt;br /&gt;
auf das Kolonat zog. Bis 1846 wurden in dieser Ehe sieben Kinder geboren.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1852 entschloss sich die Familie mit ihren fünf noch lebenden Kindern zweiter Ehe nach Amerika auszuwandern. Die Tochter aus erster Ehe war seit 1850 verheiratet und hatte mit ihrem Ehemann das [[Kolonat 64 (Haustenbeck)|Kolonat Nr. 64]] in Haustenbeck übernommen, ihr älterer Bruder bereits 1842 verstorben.&lt;br /&gt;
Am 15. Juni 1852 verkaufte Friedrich Meier sein Kolonat an seine Stieftochter Marie Sophie Wilhelmine Catharine und ihren Ehemann Hermann Götz von Nr. 64 in Haustenbeck. Im August wanderte er mit seiner Familie nach Amerika aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann Götz besaß nun zwei Stätten in Haustenbeck und bewirtschaftete zunächst beide. Doch 1855 verkaufte er die Stätte Nr. 4 für 1.200 Taler an den Nachbarn Conrad Pucker von der [[Kolonat 7 (Haustenbeck)|Stätte Nr. 7]]. Pucker nahm hierfür ein Darlehen von 1.00 Talern bei der Kirchengemeinde Haustenbeck auf. Die Wohnräume der Stätte vermietete er an Einlieger. &lt;br /&gt;
Im Jahr 1872 verkaufte Conrad Pucker die gesamte Stätte für 1.200 Taler an seinen Sohn Conrad Friedrich Christoph Pucker. Der errichtete 1874 auf eigenen Ländereien am Lamsort (Richtung Augustdorf) eine neue Stätte. Diese lag an der Straße nach Augustdorf und der 1785 gegründeten Stätte Nr. 58 gegenüber. Nach Fertigstellung und Bezug dieser neuen Stätte Nr. 4 wurde die alte Stätte Nr. 4 im Dorf abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 brannte das Gebäude ab und wurde anschließend völlig neu wieder aufgebaut. &amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1905 übertrug Conrad Pucker die Stätte an seinen Sohn Friedrich (Simon Friedrich Wilhelm Conrad). Laut Vertrag vom 11. August 1938 mit der Ruges (Reichsumsiedlungsgesellschaft) verkaufte Friedrich Pucker sein Kolonat, Gebäude und Grundstück. Als Ersatz erwarb er am 18. August die Stätte Nr. 20 in Augustdorf (Gebäude und Grundstück) von Hermann Pollmann. Am 17. Okotober 1938 bezog er mit seiner Familie das Kolonat in [[Waldstraße_141_(Augustdorf)|Augustdorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript); s. auch Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
* um 1665 Gebäude errichtet,&lt;br /&gt;
* um 1875 abgebrochen,&lt;br /&gt;
* 1874 Neubau im Lamsort&lt;br /&gt;
* 1887 abgebrannt und anschließend neu wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1665 Bernd Meier&lt;br /&gt;
* Johann Albert Meier (Meyer) (* 1665, Sohn von Bernd M., † 1731)  oo 1690  Catharine NN († 1729)&lt;br /&gt;
* 1728 Töns Henrich Meier (* 1703, Sohn von Joh. Albert, † 1763)  oo  Catherine Ilsebein Brinkmann aus Fissenknick († 1769)&lt;br /&gt;
* (1752?) Anna Charlotte Meier (* 1732, Tochter von Töns Henrich M., † 1799)  oo 1752  Friedrich Anton Böllhöfer aus Schlangen (* 1722, † 1787)&lt;br /&gt;
* 1791 Anna Maria Christina Elisabeth Meier (* 1766, Tochter von Töns Henrich M., † 1810)  oo Johann Friedrich Möllemann aus Berlebeck († 1813);&lt;br /&gt;
er  II oo 1811 Anne Marie Sophie Ilsabein Knappmann († 1842);&lt;br /&gt;
sie  II oo  1817 Johann Hermann Conrad Gröne aus Schlangen († 1842)&lt;br /&gt;
* 1826 Conrad Wilhelm Meier (* 1798, †1831)  oo  Sophie Wilhelmine Elisabeth Horstmann, Haustenbeck Nr. 45 (* 1804);&lt;br /&gt;
sie II oo 1832  Henrich Friedrich Christoph Ernsthuneke aus Haustenbeck (* 1801 in Schlangen)&lt;br /&gt;
* 1852  Marie Sophie Wilhelmine Catharine Meier (* 1829, † 1876)  oo 1850  Hermann Götz von Nr. 64 in Haustenbeck&lt;br /&gt;
* 1855 Conrad Pucker&lt;br /&gt;
* 1872 Conrad Friedrich Christoph Pucker (* 1846, † 1920)  oo 1871 Henriette Schildmann von Nr. 82 (* 1851, † 1934)&lt;br /&gt;
* 1901 Pucker, Konrad, Landwirth&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}} Digitalisat, S. 206.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* 1905 Simon Friedrich Wilhelm Conrad Pucker (* 1876, † 1963 in Augustdorf)  oo   Henriette Wilhelmine Friederike Buse aus Augustdorf (* 1881)&lt;br /&gt;
* 1926 Pucker, Friedrich, Landwirt&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}} Digitalisat,, S. 674.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_4_(Haustenbeck)&amp;diff=73137</id>
		<title>Kolonat 4 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-10-19T13:35:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.84527587890, 8.76690673828&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      004 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Bernd Meier zog 1665 mit seiner Familie von Berlebeck nach Haustenbeck und gründete die Stätte Nr. 4. Das Kolonat trug den Beinamen Dorfmeier.&lt;br /&gt;
Die Stätte lag ursprünglich zentral im Dorf, zwischen den Kolonaten [[Kolonat 7 (Haustenbeck)|Nr. 7]] und [[Kolonat 16 (Haustenbeck)|Nr. 16]] und wurde später in die Senne verlegt.&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:HAU 004 HSA 269.jpg|mini|Das um 1887 neu errichtete Haus Pucker Nr. 4, 1937/1939, LLB HSA 2,69, Foto: Hans Sprenger. ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stätte erlebte verschiedene Besonderheiten: Sie wurde mehrfach verkauft, vom Dorf in die Senne verlegt, brannte ab, wurde neu erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Töns Henrich Meier (* 1703), Enkel des Stättengründers, und seine Frau Catherine Ilsebein geb. Brinkmann hatten zwei Söhne und vier Töchter. Da aber die Söhne schon im Kindesalter verstorben waren, erbte die älteste Tochter Anna Charlotta die Stätte. Sie heiratete 1752. Ihr Ehemann Friedrich Anton Böllhöfer zog zu ihr auf die Stätte und trug dann die Stättenamen Meier.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1781 stellte  Friedrich Anton Meier geb. Böllhöfer den Antrag, ihm an Lohmanns Ort (später Lamsort) einen Zuschlag auszuweisen. Er wollte dort für eins seiner Kinder ein neues Kolonat gründen. Sein Antrag wurde genehmigt, doch im Jahr 1784 bemängelt das Amt Detmold, dass der Anbau immer noch nicht erfolgt wäre. Im Herbst 1785 begann man mit dem Bau des Hauses begonnen, das im Sommer 1786 fertiggestellt wurde. Das neue Kolonat erhielt die [[Kolonat 58 (Haustenbeck)|Nummer 58]].&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Unterscheidung der beiden Kolonate Meier Nr. 4 und Nr. 58 erhielten sie entsprechend ihrer Lage die Beinamen Dorfmeier (Nr. 4) und Sennemeier (Nr. 58).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Kolon und derzeit wohl noch Besitzer beider Kolonate 1787 verstarb, verheiratete sich der Anerbe Johann Friedrich Bernd Henrich Meier noch im selben Jahr. Er bezog mit seiner Frau die neue Stätte Nr. 58. Von seinen acht Geschwistern waren fünf bereits verstorben. Seine älteste Schwester Anne Marie Margarete Ilsabein war bereits seit 1778 mit Johann Jürgen Biere von [[Kolonat 43 (Haustenbeck)|Nr. 43 in Haustenbeck]] verheiratet und lebte auf dem Kolonat Nr. 43. Das Kolonat Nr. 4 trat der Anerbe Friedrich Meier daher seiner nächstältesten Schwester Anna Maria Christina Elisabeth ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erbin Anna Maria Christina Elisabeth Meier verehelichte sich 1791 mit Johann Friedrich Möllemann aus Berlebeck. Dieser bezog das Kolonat Nr. 4 und wurde deshalb Meier bzw. Dorfmeier genannt. Von den sechs Kindern des Pares haben nur drei das Erwachsenenalter erreicht. Conrad Wilhelm, der älteste von ihnen, erbte das Kolonat Nr. 4. Johann Friedrich Wilhelm lebte zunächst als Einlieger, konnte aber später das [[Kolonat 102 (Haustenbeck)|Kolonat 102]] übernehmen. Friedrich Christoph heiratete in Stapelage und lebte wohl in Hörste.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Conrad Wilhelm Meier heiratete 1826 und übernahm das Kolonat Nr. 4 zusammen mit seiner Frau Sophie Wilhelmine Elisabeth Horstmann vom Kolonat [[Kolonat 45 (Haustenbeck)|Nr. 45 in Haustenbeck]]. Schon im Oktober 1831 verstarb er und hinterließ seine Ehefrau mit zwei kleinen Kindern. Die Witwe verheiratete sich 1832 mit Henrich Friedrich Christoph Ernsthuneke, der zu ihr&lt;br /&gt;
auf das Kolonat zog. Bis 1846 wurden in dieser Ehe sieben Kinder geboren.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1852 entschloss sich die Familie mit ihren fünf noch lebenden Kindern zweiter Ehe nach Amerika auszuwandern. Die Tochter aus erster Ehe war seit 1850 verheiratet und hatte mit ihrem Ehemann das [[Kolonat 64 (Haustenbeck)|Kolonat Nr. 64]] in Haustenbeck übernommen, ihr älterer Bruder bereits 1842 verstorben.&lt;br /&gt;
Am 15. Juni 1852 verkaufte Friedrich Meier sein Kolonat an seine Stieftochter Marie Sophie Wilhelmine Catharine und ihren Ehemann Hermann Götz von Nr. 64 in Haustenbeck. Im August wanderte er mit seiner Familie nach Amerika aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann Götz besaß nun zwei Stätten in Haustenbeck und bewirtschaftete zunächst beide. Doch 1855 verkaufte er die Stätte Nr. 4 für 1.200 Taler an den Nachbarn Conrad Pucker von der [[Kolonat 7 (Haustenbeck)|Stätte Nr. 7]]. Pucker nahm hierfür ein Darlehen von 1.00 Talern bei der Kirchengemeinde Haustenbeck auf. Die Wohnräume der Stätte vermietete er an Einlieger. &lt;br /&gt;
Im Jahr 1872 verkaufte Conrad Pucker die gesamte Stätte für 1.200 Taler an seinen Sohn Conrad Friedrich Christoph Pucker. Der errichtete 1874 auf eigenen Ländereien am Lamsort (Richtung Augustdorf) eine neue Stätte. Diese lag an der Straße nach Augustdorf und der 1785 gegründeten Stätte Nr. 58 gegenüber. Nach Fertigstellung und Bezug dieser neuen Stätte Nr. 4 wurde die alte Stätte Nr. 4 im Dorf abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 brannte das Gebäude ab und wurde anschließend völlig neu wieder aufgebaut. &amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1905 übertrug Conrad Pucker die Stätte an seinen Sohn Friedrich (Simon Friedrich Wilhelm Conrad). Laut Vertrag vom 11. August 1938 mit der Ruges (Reichsumsiedlungsgesellschaft) verkaufte Friedrich Pucker sein Kolonat, Gebäude und Grundstück. Als Ersatz erwarb er am 18. August die Stätte Nr. 20 in Augustdorf (Gebäude und Grundstück) von Hermann Pollmann. Am 17. Okotober 1938 bezog er mit seiner Familie das Kolonat in [[Waldstraße_141_(Augustdorf)|Augustdorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript); s. auch Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
* um 1665 Gebäude errichtet,&lt;br /&gt;
* um 1875 abgebrochen,&lt;br /&gt;
* 1874 Neubau im Lamsort&lt;br /&gt;
* 1887 abgebrannt und anschließend neu wieder aufgebaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1665 Bernd Meier&lt;br /&gt;
* Johann Albert Meier (Meyer) (* 1665, Sohn von Bernd M., † 1731)  oo 1690  Catharine NN († 1729)&lt;br /&gt;
* 1728 Töns Henrich Meier (* 1703, Sohn von Joh. Albert, † 1763)  oo  Catherine Ilsebein Brinkmann aus Fissenknick († 1769)&lt;br /&gt;
* (1752?) Anna Charlotte Meier (* 1732, Tochter von Töns Henrich M., † 1799)  oo 1752  Friedrich Anton Böllhöfer aus Schlangen (* 1722, † 1787)&lt;br /&gt;
* 1791 Anna Maria Christina Elisabeth Meier (* 1766, Tochter von Töns Henrich M., † 1810)  oo Johann Friedrich Möllemann aus Berlebeck († 1813);&lt;br /&gt;
er  II oo 1811 Anne Marie Sophie Ilsabein Knappmann († 1842);&lt;br /&gt;
sie  II oo  1817 Johann Hermann Conrad Gröne aus Schlangen († 1842)&lt;br /&gt;
* 1826 Conrad Wilhelm Meier (* 1798, †1831)  oo  Sophie Wilhelmine Elisabeth Horstmann, Haustenbeck Nr. 45 (* 1804);&lt;br /&gt;
sie II oo 1832  Henrich Friedrich Christoph Ernsthuneke aus Haustenbeck (* 1801 in Schlangen)&lt;br /&gt;
* 1852  Marie Sophie Wilhelmine Catharine Meier (* 1829, † 1876)  oo 1850  Hermann Götz von Nr. 64 in Haustenbeck&lt;br /&gt;
* 1855 Conrad Pucker&lt;br /&gt;
* 1872 Conrad Friedrich Christoph Pucker (* 1846, † 1920)  oo 1871 Henriette Schildmann von Nr. 82 (* 1851, † 1934)&lt;br /&gt;
* 1901 Pucker, Konrad, Landwirth&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}} Digitalisat, S. 206.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* 1905 Simon Friedrich Wilhelm Conrad Pucker (* 1876, † 1963 in Augustdorf)  oo   Henriette Wilhelmine Friederike Buse aus Augustdorf (* 1881)&lt;br /&gt;
* 1926 Pucker, Friedrich, Landwirt&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}} Digitalisat,, S. 674.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_162_(Haustenbeck)&amp;diff=73097</id>
		<title>Kolonat 162 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-10-17T16:04:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer=162&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.84083, 8.77129&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
1907 kaufte Ziegler Wilhelm Hunkenhof Land als Bauplatz von Friedrich Hunkenhof, dem Besitzer der Sätte Nr. 5, seinem Verwandten, und gründete dort die [[Kolonat 162 (Haustenbeck)|Neuwohnerstätte Nr. 162]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gründung der Stätte gibt auch Sprenger mit 1907 an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 208.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1907 Wilhelm Hunkenhof&lt;br /&gt;
* 1926 Hunkenhof, Wilhelm, Arbeiter&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 675.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_5_(Haustenbeck)&amp;diff=73096</id>
		<title>Kolonat 5 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-10-17T16:04:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.83587646480, 8.77331542969&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      005 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Stätte wurde um 1660 von Hans Brade (auch Brahe) gegründet und später unter dem Stättenamen Hunkenhof geführt, zuletzt unter Wille.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stättenbesitzer wurden auch Scheiper (Schäfer) genannt.&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:5 Haustenbeck Hunkenhof 1927.jpg|mini|Das ehemalige Kolonat Hunkenhof, Haustenbeck Nr. 5, 1927, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:5 Haustenbeck Hunkenhof 1932.jpg|mini|Das ehemalige Kolonat Hunkenhof, Haustenbeck Nr. 5, 1932, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:5 Haustenbeck 1937.jpg|mini|Die Stätte Nr. 5 am Tötkenweg, links am Rand Haus Nr. 97 (Soesmann), 1937, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:5 Haustenbeck 1938.jpg|mini|Der Neubau der Stätte Nr. 5 im Jahr 1938, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:5 Haustenbeck Neubau 1939-Slg Göbel.jpg|mini|Der Neubau des Hauses Nr. 5 von Norden, rechts im Hintergrund das Pastorenhaus, 1939, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Brade († 1678), der Gründer der Stätte, stammte aus Berlebeck. Er war der zweite Siedler in Haustenbeck. &amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, Siehe S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Hausnummer hatte die Stätte damals noch nicht. Die Nummer trug sie erst seit etwa 1790.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stätte erbte später Maria Agneta Brade (* 1671, † 1737), eine Enkelin Hans Brades. Sie heiratete um 1702 Jürgen Huneke (* 1671, † 1715), der Schäfer in Haustenbeck war.&amp;lt;ref&amp;gt;L 89 A Nr. 98, Bl. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach ihm wurde die Stätte anschließend Hunkenhof genannt. Zusätzlich trug sie den Beinamen Schäfer (auch „Scheiper“), z.B. Hunkenhof dictus Schäfer.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Beiname Schäfer wird in zahlreichen Kirchenbucheinträgen aufgeführt; siehe auch {{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahr 1704 baute das Paar ein neues Haus (s. Inschrift), das noch 1935 erhalten gewesen sein muss, als ein neues Wohnhaus errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Gerd Hunkenhof (* um 1703) übernahm die elterliche Stätte mit seiner Eheschließung im Jahr 1726, nachdem sein Bruder, der Anerbe Arend Henrich sie ihm abgetreten hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;L 108 A Nr. 136, Bl. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1769 lebte das Ehepaar Hunkenhof mit zwei Söhnen auf der Stätte. Sie besaßen ein Pferd und drei Kühe. Das Leibzüchterpaar lebte allein und besaß zwei Kühe.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1450, S. 98f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1776 wurden mit Johann Friedrich „Hunkenhof“ und seiner Frau wieder zwei Söhne registriert. An Vieh besaßen sie nun drei Kühe und drei Rinder. Die Leibzüchterin war nun allein, besaß eine Kuh und betrieb Spinnerei.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1448, S. 112f.&amp;lt;/ref&amp;gt; die zweite im jahr 1769 noch gezählte Kuh war wohl mit dem Tod des Mannes an die Stätte zurückgefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Neubau von 1803 soll es sich überwiegend um eine Vergrößerung der alten bestehende Stätte gehandelt haben, bei der das noch brauchbare Material Verwendung fand. Der in der Inschrift angegebene Simon Jobst Hunkenhof (1754-1814) hatte am 22. Juni 1794 in zweiter Ehe Anne Marie Catharine Elisabeth Schluer (* 1764-1816) aus Heidenoldendorf geheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 wurden außer dem Besitzerpaar Hunkenhof ein Sohn, drei Töchter und ein Dienstbote verzeichnet. Alle Kinder waren unter 14 Jahren. Leibzüchter lebten keine auf der Stätte, aber eine Einliegerfamilie: Friedrich Kehne und seine Frau hatten einen Sohn unter 14 Jahren.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anerbe Friedrich Conrad Hunkenhof heiratete im Jahr 1859 Sophie Justine Caroline Gärtner und übernahm mit ihr zusammen die elterliche Stätte. Im Jahr 1864 kaufte er Hofraum und Garten von seinem ehemaligen Nachbarn Friedrich Wächter, Kolon Nr. 17 in Haustenbeck an. Die Stätte Nr. 17 lag ebenfalls im Tötken und grenzte westlich an die Hunkenhof’sche Stätte. Wächter hatte seine Stätte zum Lamsort, nordwestlich des Ortskerns von Haustenbeck verlegt. Auf dem neu erworbenen Grundstück im Tötken errichtete Friedrich Hunkenhof 1864 das Leibzuchtshaus. In dem Leibzuchtshaus wohnte später (ab ca. 1918) die Kirchenküsterin Witwe Bertha Kehne mit ihren Kindern.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1872 verkauft der Kolon Friedrich Conrad Hunkenhof Land an Huneke Nr. 88. Auch 1907 verkaufte der Besitzer Land, diesmal an einen Verwandten, den Ziegler Wilhelm Hunkenhof, der dort die [[Kolonat 162 (Haustenbeck)|Neuwohnerstätte Nr. 162]] anlegte.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beiname Scheiper blieb lang erhalten. Noch Friedrich Hunkenhof, der am 16.12.1898 heiratete wurde „Scheipers Frittcken“ genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stätte blieb bis zum Jahr 1935 in Besitz der Familie Hunkenhof. Der anschließende Eigentümer, Fritz Wille, war ein naher Verwandter der Familie. Er errichtete im Jahr 1935 einen Neubau neben der alten Stätte und brach dann die alte Stätte ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1939 kauft Fritz Wille zunächst Land in Horn und will dort bauen, was aber nicht genehmigt wird. Noch Ende Januar verkauft er seine Stätte in Haustenbeck und erhält eine Leibzucht und Ersatzgrundstück in Schlangen. Im Sommer erwirbt er eine Parzelle in Demtold, die eine Baustelle ist, und will dort ein Wohnhaus errichten.&lt;br /&gt;
Am 17. April 1940 übergibt er seinen Besitz in Haustenbeck an die Ruges (Reichsumsiedlungsgesellschaft).&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript); s. auch: Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
1704 Wohnhaus gebaut als Zweifamilienhaus, s. Inschrift  (noch 1935 erhalten, besteht nicht mehr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1858 Leibzuchtshaus gebaut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 Scheune / Stall gebaut&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1928 Schuppen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 neues Wohnhaus gebaut (Zweifamilienhaus)&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
In zwei übereinander liegenden Torbalken befanden sich zwei Inschriften &amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel, [http://www.nhv-ahnenforschung.de/Torbogen/Orte/haustenbeck.htm Hausinschriften in Haustenbeck]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im oberen Torbalken:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Anno 1704 den 21. Julius hat Jürgen Hunkenhof und Maria Agneta Braden dis Haus bauen lassen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Inschrift (von 1803) befand sich links die lippische Rose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im darunter liegenden Torbalken:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn.&lt;br /&gt;
Simon Jobst Hunkenhof und Annemarie geb. Schlür&lt;br /&gt;
Haben dies Haus bauen lassen&lt;br /&gt;
Den 2. Julius 1803“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1660 Hans Brade († 1678)  oo  &lt;br /&gt;
* 1682 Christophel Brade († 1692)  oo 1670  Christine Meyer († 1698)&lt;br /&gt;
* um 1702? Marie Agnete Brade (*1671, Tochter Von Christophel B, † 1737)  ca. 1702 oo  Jürgen Hunkenhof (* 1671, †1715); &lt;br /&gt;
sie II oo 1716  Johann Christoph Renne († 1735)&lt;br /&gt;
* 1726 Johann Gerd Hunkenhof (* 1703, Sohn von Jürgen H., † 1743)  1726 oo  Elisabeth Wächter (* 1699, † 1786);&lt;br /&gt;
sie II oo 1744  Simon Jost Redeker († 1773)&lt;br /&gt;
* 1753 Johann Friedrich Hermann Hunkenhof (* 1731, Sohn von Johann Gerd, † 1780)   24.6.1753 oo  Tilla Cathrina Hunke(n) aus Lage (* 1720, † 1794)&lt;br /&gt;
* 1778 Simon Jobst Hunkenhof (* 1754, Sohn von Joh. Friedrich Hermann, † 1814)  1778 I oo  Anne Margrete Ilsabein Biere († 1792);&lt;br /&gt;
er 1794 II oo  Anne Marie Catharina Elisabeth Schlür, Heidenoldendorf (* 1764, † 1816)&lt;br /&gt;
* 1818 Johann Bernd Christian &#039;&#039;Conrad&#039;&#039; Hunkenhof (* 1792, Sohn von Simon Jobst, † 1850)  1818 oo  Wilhelmine Röhrmann, [[Kolonat 6 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 6]] (* 1798, † 1836); &lt;br /&gt;
er II oo  1837 Wilhelmine Erpe aus Frommhausen Nr. 11 (* 1812, † 1877); sie II oo 1856 Conrad Heinrich Schwarze aus Haustenbeck († 1858)&lt;br /&gt;
* 1859 Friedrich Conrad Hunkenhof (* 1833, Sohn von Conrad, † 1892)  oo  Sophie Justine Caroline Gärtner, [[Kolonat 53 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 53]] (* 1829, † 1910)&lt;br /&gt;
* 1898 Friedrich Heinrich Ferdinand Hunkenhof (* 1865, Sohn von Friedrich)  oo  Sophie Marie Henriette Wille (* 1875 in [[Kolonat 102 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 109]])&lt;br /&gt;
* 1901 Hunekenhof, Friedrich, Landwirth. Hunekenhof, Wilhelm, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Hunkenhof, Friedr., Landwirt; Kehne, Bertha, Witwe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 674.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1935 Fritz Wille&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Haustenbeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_162_(Haustenbeck)&amp;diff=73095</id>
		<title>Kolonat 162 (Haustenbeck)</title>
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		<updated>2026-10-17T15:55:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer=162&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.84083, 8.77129&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Nein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
An dieser Stelle bitte eine kurze Einführung einfügen, u.a. wann gegründet/erbaut, ehem. Haus-Nr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
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		<title>Kolonat 162 (Haustenbeck)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: Die Seite wurde neu angelegt: „{{subst:Hausstätte}}“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
}}An dieser Stelle bitte eine kurze Einführung einfügen, u.a. wann gegründet/erbaut, ehem. Haus-Nr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Haustenbeck&amp;diff=73093</id>
		<title>Haustenbeck</title>
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		<updated>2026-10-17T15:49:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: /* Hausstätten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Schlangen&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.83567, 8.776&lt;br /&gt;
}}Die ehemalige Gemeinde Haustenbeck musste 1939 der Ausweitung des [[#Truppenübungsplatz| Truppenübungsplatzes Senne]] weichen. Die frühere Gemarkung gehört heute zum Ortsteil [[Oesterholz-Haustenbeck]] der Großgemeinde [[Schlangen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haustenbeck um 1800.jpg|mini|Haustenbeck um 1800, Kartenausschnitt&amp;lt;br /&amp;gt;Carte vom Fürstenthum Lippe&amp;lt;br /&amp;gt;[https://www.archive.nrw.de Archive NRW] Karten A 11725]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Haustenbeck um 1890.jpg|mini|Haustenbeck um 1890, Kartenausschnitt&amp;lt;br /&amp;gt;Topographische Karte&amp;lt;br /&amp;gt;[https://www.archive.nrw.de Archive NRW] Karten A 11891]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Haustenbeck Dorfmitte um 1935.png|mini|Haustenbeck Dorfmitte, um 1935, LLB HSA 2,53&amp;lt;br /&amp;gt;Foto: Hans Sprenger]]&lt;br /&gt;
Um den Frankfurter Weg, eine alte Fernstraße von Bremen nach Frankfurt, durch Lippe und die Senne zu führen und damit deutlich zu verkürzen, wurde ein Damm über den Haustenbach angelegt. Hier bestand eine Wassermühle (Nr. 196, Gebäude von 1841). In diesem Bereich lag der älteste Kern des 1659 gegründeten &amp;quot;neuen Dorfes&amp;quot; Haustenbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Verwaltungsstruktur 1911&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiki.genealogy.net/Haustenbeck GenWiki]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bauerschaft Haustenbeck, Amt Detmold&lt;br /&gt;
* ev.-ref. Kirchengemeinde Haustenbeck, Standesamt Haustenbeck, Postort Haustenbeck, Schulgemeinde Haustenbeck oder Kohlstädterheide, Amtsgericht Detmold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Haustenbeck wurde 1659 gegründet. Die politische Gemeinde Haustenbeck wurde zum 1. Dezember 1939 aufgelöst.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Pastor in Heiligenkirchen hatte Sonntags von der Kanzel bekanntgegeben, der Graf gedächte in seiner Senne etliche Häuser aufzurichten; wer da Lust hätte sich anzubauen, dem sollten für sechs Jahre alle Lasten erlassen werden. Der erste, der den Mut hatte, diesem Ruf zu folgen, hieß Arend Wommel. Er war Maurer von Beruf und wohnte bis dahin in Berlebeck.&amp;quot;&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Sprenger&amp;quot;&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Erweiterungen des nahegelegenen Truppenübungsplatzes erfolgten 1892. Betroffen war der Haustenbecker Ortsteil Lippisch-Taubenteich wo sieben Hausstätten angekauft und aufgelöst wurden. Die Haustenbecker Hausnummern wurden anschließend für neugegründete Kolonate in Haustenbeck vergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1936 wurden zwei weitere Höfe in Haustenbeck angekauft, bevor mit Erlaß vom 18. Juli 1936 vom Oberkommando des Heeres die Erweiterung des Truppenübungsplatzes Senne um ca. 40 ha im Gemeindegebiet Haustenbeck angeordnet wurde. 1938 wurde beschlossen das ganze Dorf aufzulösen und die verbliebenen 228 Gebäude anzukaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zu einer weiteren Nutzung vorgesehenen Gebäude, insbesondere im Bereich der sogenannten Randsiedlung, wurden formal der Bauerschaft Oesterholz zugeordnet. Die Hausstätten bekamen neue, fortlaufende Hausnummern der Bauerschaft Oesterholz, die nach Auswertung der nach dem zweiten Weltkrieg erschienenen Adressbücher jedoch praktisch nicht genutzt wurden. In den Verzeichnissen von 1954 und 1962 werden nach wie vor die ursprünglichen Haustenbecker Hausnummern verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Häusern lebten einige wenige Haustenbecker aus dem Ortskern, die nach 1939 dorthin umgezogen waren, andere wurden von Mitarbeitern der Platzverwaltung bewohnt und nach 1945 dienten die Häuser als Quartier für Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten und Ausgebombte aus dem Ruhrgebiet und Paderborn. Die Gebäude warn zum Teil noch bis 1971 bewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Randsiedlung als letzten verbliebenen Rest Haustenbecks auflösen zu können kam es 1956 zur Neugründung einer Gemeinde Haustenbeck, die 1957 wieder aufgelöst wurde. Es folgte die Angliederung an die Gemeinde Oesterholz, die seitdem offiziell Oesterholz-Haustenbeck hieß (heute ein Ortsteil von Schlangen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Hans Sprenger, ehemals Lehrer in Haustenbeck, erhielt 1937 den Auftrag für eine Fotodokumentation des Ortes.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche in Haustenbeck.png|mini|Kirche in Haustenbeck, um 1930, LLB SP-SCHL-1-21&amp;lt;br /&amp;gt;Foto: Wilhelm Pecher]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Haustenbeck Kirche (Haustenbeck)|Kirche]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der erste Pfarrer in Haustenbeck war der wieder in Dienst genommene Pfarrer a.D. Joachim Wienandt aus Berlebeck (bis 1670 Pfarrer in [[Heiligenkirchen]]). Am 3. April 1671 wurde ihm &amp;quot;das Predigen und Unterrichten der Kinder&amp;quot; übertragen. Alle Amtsgeschäfte durfte er ab 1677 wahrnehmen. Er war bis 1703 im Dienst. Da noch keine Kirche existierte, hielt er seine Predigten im Krug von Elgershausen. Die Kirche am Tötgen-Wege, deren Errichtung mehrere Jahre dauerte, wurde am 27. September 1685 eingeweiht.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Sprenger&amp;quot; /&amp;gt; 1685 lieferte Claudius Bricon, Glockengießer aus Steinheim, die erste Glocke. 1707 kam eine Uhr hinzu, 1747 ein Orgel-Positiv.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ButterweckGeschichte1926}},Seite 402&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Orgel aus dem Jahr 1899 stammt von dem bekannten Orgelbauer Ernst Klaßmeyer aus Kirchheide bei Lemgo. Die Orgel wurde 1940 in der Kapelle in Heidenoldendorf neu geweiht und 1958 in der neuen Kirche in Heidenoldendorf aufgestellt. Die Kanzel (Spätrenaissance, Ende 16. Jahrhundert) stammt aus Heiden, sie befindet sich seit 1965 in der Kirche in Donop. Die beiden Glocken, eine war eine Stiftung von ausgewanderten Haustenbeckern in Amerika, wurden nach Heiligenkirchen abgegeben und kriegsbedingt kurz darauf eingeschmolzen. Der Grabstein des ersten Pfarrers Wienandt befindet sich heute in Heiligenkirchen, wo dieser seine erste Pfarrstelle hatte. Die Kirchturmuhr wurde nach Stapelage abgegeben und dort 1955 eingebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von 80 belegten Wappenfenstern mit Stifterscheiben von 1683 befinden sich acht im Lippischen Landesmuseum Detmold.&amp;lt;ref&amp;gt;{{KleinmannsStifter2019}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ruine der Kirche steht unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;Hildegard Mehrmann, Das ehemalige Haustenbeck, Lage 1993 Seite 56 ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrhaus Haustenbeck.jpg|mini|Pfarrhaus in Haustenbeck, 1938, aus: Piesczek, Truppenübungsplatz Senne]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pfarrhaus&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Entwurf für das Pfarrhaus stammt von Ferdinand Merckel.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Schule Haustenbeck 1908.png|mini|Schule Haustenbeck, 1937, LLB HSA 2,50a&amp;lt;br /&amp;gt;Foto: Hans Sprenger]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schule&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Haustenbeck gab es mehrere Schulgebäude, die sich jedoch immer als zu klein geplant darstellten. Der erste Schulbau war 1723 fertig; in Haustenbeck gab es 41 Kinder. Von Salinenbaumeister Culemann aus Bad Salzuflen stammt der Entwurf aus dem Jahr 1820. Dieser Schulbau wurde von 1821 bis 1907 genutzt. Bereits 1846 wurde ein Nebenschulgebäude nach Plänen von Ferdinand Merckel errichtet. Am 23.04.1908 wurde die nach den Plänen von Architekt Korf aus Detmold entworfene neue Schule eingeweiht und am 20.11.1939 endgültig geschlossen. Die Kinder aus der Randsiedlung Haustenbeck besuchten (wegen Raummangel) ab 1910 die Schule in Oesterholz.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindehaus&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Pfarrer Wilhelm Kligge (1884 bis 1915 als Pfarrer in Haustenbeck) vermachte der Kirchengemeinde seinen Nachlass mit der Auflage ein Konfirmandenhaus/Gemeindehaus zu errichten.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Mühle Poppe.jpg|mini|Mühle Poppe, 1937&amp;lt;br /&amp;gt;Sammlung Wiemann]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mühle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Haustenbach wurde 1659 durch einen Damm gestaut und dort eine Mühle errichtet.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
1765 erwarb Ernst Henrich Poppe die Mühle in Erbpacht. Mit dem Namen Poppe sind in Haustenbeck die Hausstätten Poppen Hof, Poppen Krug, Poppen Mühle verbunden.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Sprenger&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
[[Datei:Gasthof Dreimann.jpg|mini|Gaststätte Dreimann, 1938, aus: Piesczek, Truppenübungsplatz Senne]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Doktorhaus&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Haustenbeck errichtete 1925/26 ein Gebäude für einen Arzt, das sog. Doktorhaus. Der erste Arzt in Haustenbeck war Dr. Georg Stenzhorn, der von 1925 bis 1931 dort praktizierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Infrastruktur==&lt;br /&gt;
1922 hatten sich einige Interessenten aus Haustenbeck zusammengefunden um ein kleines Kraftwerk am Staudamm des Haustenbaches zu errrichten. Mittels eines unterschlächtigen Wasserrades von 2,50 Meter Durchmesser wurde eine Dynamomaschine angetrieben und erzeugte eine Gleichspannung von 60 Volt. Über Freileitungen wurden die Interessenten mit dieser &amp;quot;neuen&amp;quot; Energie versorgt, die vorerst zu Beleuchtungszwecken genutzt wurde. Diese lokale Anlage war nur weinge Jahre in Betrieb. 1925 wurde Haustenbeck an das Energienetz vom Elektrizitätswerk Wesertal angeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Wiemann, Beiträge zur Geschichte Bd. II, Seite 149&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
* Historische Luftaufnahme: [https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf&amp;amp;#91;id&amp;amp;#93;=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Rheinland%2FRW_0230%2F%7E154%2F15426%2Fmets.xml Luftbildpläne Haustenbeck ansehen]&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Haustenbeck wurde ursprünglich als Lippisch Neudorf bezeichnet. Der Name Haustenbeck ist vom Haustenbach (plattdeutsch &amp;quot;Haustenbecke&amp;quot;) abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
1901 lebten in Haustenbeck 974 (+38) Einwohner. {{LippeAdressbuch1901}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausstätten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hausstätten in Haustenbeck 1901:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 1 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 1 (bis 1931)]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 2 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 2]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 3 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 3]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 4 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 4]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 5 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 5]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 6 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 6]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 7 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 7]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 8 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 8]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 9 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 9]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 10 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 10]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 11 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 11 (Neubau 1897)]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 12 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 12]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 13 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 13]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 14 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 14]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 15 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 15]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 16 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 16]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 17 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 17]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 18 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 18]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 19 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 19]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 20 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 20]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 21 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 21]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 22 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 22]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 23 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 23]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 24 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 24]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 25 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 25]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 26 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 26]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 27 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 27]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 28 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 28]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 29 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 29]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 30 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 30]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 31 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 31]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 32 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 32]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 33 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 33]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 34 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 34]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 35 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 35]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 36 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 36]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 37 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 37]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 38 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 38]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 39 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 39]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 40 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 40]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 41 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 41]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 42 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 42]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 43 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 43]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 44 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 44]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 45 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 45]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 46 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 46]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 47 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 47]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 48 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 48]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 49 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 49]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 50 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 50]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 51 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 51]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 52 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 52]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 53 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 53]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 54 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 54]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 55 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 55]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 56 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 56]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 57 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 57]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 58 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 58]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 59 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 59]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 60 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 60]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 61 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 61]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 62 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 62]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 63 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 63]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 64 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 64]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 65 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 65]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 66 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 66]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 67 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 67]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 68 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 68]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 69 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 69 (1901)]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 70 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 70]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 71 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 71]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 72 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 72 (Neubau 1868)]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 73 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 73]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 74 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 74]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 75 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 75]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 76 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 76 (ab 1897, vorher Nr. 11)]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 77 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 77 (1901)]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 78 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 78]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 79 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 79 (1901)]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 80 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 80]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 81 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 81]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 82 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 82]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 83 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 83]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 84 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 84]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 85 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 85 (1901)]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 86 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 86]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 87 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 87]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 88 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 88]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 89 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 89 (1901)]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 90 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 90]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 91 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 91]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 92 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 92]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 93 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 93]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 94 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 94]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 95 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 95]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 96 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 96]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 97 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 97]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 98 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 98]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 99 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 99]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 100 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 100]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 101 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 101]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 102 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 102]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 103 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 103]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 104 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 104]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 105 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 105]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 106 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 106]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 107 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 107]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 108 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 108]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 109 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 109]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 110 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 110 (1901)]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 111 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 111]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 112 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 112]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 113 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 113]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 114 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 114]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 115 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 115]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 116 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 116]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 117 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 117]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 118 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 118]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 119 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 119]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 120 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 120 (bis 1868 = Nr. 72) ]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 121 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 121]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 122 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 122]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 123 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 123]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 124 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 124]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 125 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 125]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 126 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 126]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 127 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 127]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 128 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 128]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 129 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 129]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 130 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 130]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 131 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 131]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 132 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 132]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 133 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 133]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 134 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 134]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 135 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 135]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 162 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 162]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;weitere Gebäude, 1901 ohne Hausnummer:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Haustenbeck Kirche (Haustenbeck) | Kirche]]&lt;br /&gt;
* [[Haustenbeck Pfarrhaus (Haustenbeck)| Pfarrhaus]]&lt;br /&gt;
* [[Haustenbeck Schule (Haustenbeck)| Schule ]]&lt;br /&gt;
* [[Haustenbeck Nebenschule (Haustenbeck)| Nebenschule ]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat 196 (Haustenbeck)| &amp;quot;Poppen Mühle&amp;quot;, später Haustenbeck Nr. 196]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ortsteil Lippisch-Taubenteich, aufgelöst 1891/1892:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kolonat Taubenteich 69 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 69 (1789-1892)]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat Taubenteich 76 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 76 (1797-1892)]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat Taubenteich 77 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 77 (1797-1892)]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat Taubenteich 78 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 78 (1799-1892)]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat Taubenteich 79 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 79 (1799-1892)]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat Taubenteich 85 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 85 (1804-1892)]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat Taubenteich 89 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 89 (1805-1892)]]&lt;br /&gt;
* [[Kolonat Taubenteich 110 (Haustenbeck)| Haustenbeck Nr. 110 (1845-1892)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Randsiedlung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Randsiedlung (Haustenbeck)| Randsiedlung ab 1939]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
Der Frankfurter Weg, die alte überregionale Verbindung von Bremen durch die Senne nach Frankfurt und der Weg von Horn durch das Bärental und die Senne Richtung Westen kreuzten sich in der Dorfmitte von Haustenbeck.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Anlage des Übungsplatzes waren die Wege nach Paderborn und Lippspringe gesperrt und lediglich an wenigen Tagen geöffnet. Daher wurde der Weg (Aschenweg) von Haustenbeck zur Kohlstädter Heide Richtung Fürstenallee ausgebaut und im Ortsmittelpunkt entstand eine feste Straße.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Sprenger /&amp;gt; Durch Haustenbeck gab es somit eine Verbindungsstraße von [[Augustdorf]] nach [[Oesterholz-Haustenbeck|Oesterholz]] bis diese 1939 ebenfalls gesperrt wurde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;span id=&amp;quot;Truppen&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Truppenübungsplatz==&lt;br /&gt;
Der Truppenübungsplatz sollte nach ersten Plänen bis zur Fürstenallee erweitert werden und den gesamten Ort Oesterholz umfassen. Gegen diesen Plan erhob Heinrich Himmler Einspruch, da sich auf diesem Gebiet germanische Kultstätten befänden.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Piesczek (Hg.), Truppenübungsplatz Senne, Paderborn 1992, Seite 37&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Die Reichsführung der SS hatte Einspruch erhoben gegen den Ankauf der Oesterholzer Gegend, vor allem das Langelau, wo Professor Teudt aus Detmold allerlei undefinierbare germanische Heiligtümer, Reitbahnen u. dergl. entdeckt haben will, von denen die Haustenbecker, und nicht nur sie, wenig hielten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Held, Haustenbeck, Seite 35&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* {{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
* {{FischerGeschichte2020}}&lt;br /&gt;
* {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* Förderverein Haustenbeck: https://www.haustenbeck.de&lt;br /&gt;
* Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Oesterholz-Haustenbeck#Haustenbeck&lt;br /&gt;
* Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Truppenübungsplatz_Senne &lt;br /&gt;
* Historische Karte: [https://dfg-viewer.de/show/?tx_dlf&amp;amp;#91;id&amp;amp;#93;=https://www.landesarchiv-nrw.de/digitalisate/Abt_Westfalen/Kartensammlung_A/~117/11725/mets.xml Lippe 1806] im DFG Viewer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Kolonat (Haustenbeck)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_5_(Haustenbeck)&amp;diff=73070</id>
		<title>Kolonat 5 (Haustenbeck)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Kolonat_5_(Haustenbeck)&amp;diff=73070"/>
		<updated>2026-10-17T10:11:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=&lt;br /&gt;
    {{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Hausnummer=&lt;br /&gt;
      -&lt;br /&gt;
|Koordinaten=&lt;br /&gt;
      51.83587646480, 8.77331542969&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=&lt;br /&gt;
      Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=&lt;br /&gt;
      Haustenbeck&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=&lt;br /&gt;
      005 &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Stätte wurde um 1660 von Hans Brade (auch Brahe) gegründet und später unter dem Stättenamen Hunkenhof geführt, zuletzt unter Wille.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 200.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stättenbesitzer wurden auch Scheiper (Schäfer) genannt.&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:5 Haustenbeck Hunkenhof 1927.jpg|mini|Das ehemalige Kolonat Hunkenhof, Haustenbeck Nr. 5, 1927, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:5 Haustenbeck Hunkenhof 1932.jpg|mini|Das ehemalige Kolonat Hunkenhof, Haustenbeck Nr. 5, 1932, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:5 Haustenbeck 1937.jpg|mini|Die Stätte Nr. 5 am Tötkenweg, links am Rand Haus Nr. 97 (Soesmann), 1937, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:5 Haustenbeck 1938.jpg|mini|Der Neubau der Stätte Nr. 5 im Jahr 1938, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:5 Haustenbeck Neubau 1939-Slg Göbel.jpg|mini|Der Neubau des Hauses Nr. 5 von Norden, rechts im Hintergrund das Pastorenhaus, 1939, Bildersammlung Walter Göbel.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hans Brade († 1678), der Gründer der Stätte, stammte aus Berlebeck. Er war der zweite Siedler in Haustenbeck. &amp;lt;ref&amp;gt;{{SprengerHaustenbeck1939}}, Siehe S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Hausnummer hatte die Stätte damals noch nicht. Die Nummer trug sie erst seit etwa 1790.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stätte erbte später Maria Agneta Brade (* 1671, † 1737), eine Enkelin Hans Brades. Sie heiratete um 1702 Jürgen Huneke (* 1671, † 1715), der Schäfer in Haustenbeck war.&amp;lt;ref&amp;gt;L 89 A Nr. 98, Bl. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach ihm wurde die Stätte anschließend Hunkenhof genannt. Zusätzlich trug sie den Beinamen Schäfer (auch „Scheiper“), z.B. Hunkenhof dictus Schäfer.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Beiname Schäfer wird in zahlreichen Kirchenbucheinträgen aufgeführt; siehe auch {{SprengerHaustenbeck1939}}, S. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahr 1704 baute das Paar ein neues Haus (s. Inschrift), das noch 1935 erhalten gewesen sein muss, als ein neues Wohnhaus errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Gerd Hunkenhof (* um 1703) übernahm die elterliche Stätte mit seiner Eheschließung im Jahr 1726, nachdem sein Bruder, der Anerbe Arend Henrich sie ihm abgetreten hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;L 108 A Nr. 136, Bl. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1769 lebte das Ehepaar Hunkenhof mit zwei Söhnen auf der Stätte. Sie besaßen ein Pferd und drei Kühe. Das Leibzüchterpaar lebte allein und besaß zwei Kühe.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1450, S. 98f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1776 wurden mit Johann Friedrich „Hunkenhof“ und seiner Frau wieder zwei Söhne registriert. An Vieh besaßen sie nun drei Kühe und drei Rinder. Die Leibzüchterin war nun allein, besaß eine Kuh und betrieb Spinnerei.&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1448, S. 112f.&amp;lt;/ref&amp;gt; die zweite im jahr 1769 noch gezählte Kuh war wohl mit dem Tod des Mannes an die Stätte zurückgefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Neubau von 1803 soll es sich überwiegend um eine Vergrößerung der alten bestehende Stätte gehandelt haben, bei der das noch brauchbare Material Verwendung fand. Der in der Inschrift angegebene Simon Jobst Hunkenhof (1754-1814) hatte am 22. Juni 1794 in zweiter Ehe Anne Marie Catharine Elisabeth Schluer (* 1764-1816) aus Heidenoldendorf geheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 wurden außer dem Besitzerpaar Hunkenhof ein Sohn, drei Töchter und ein Dienstbote verzeichnet. Alle Kinder waren unter 14 Jahren. Leibzüchter lebten keine auf der Stätte, aber eine Einliegerfamilie: Friedrich Kehne und seine Frau hatten einen Sohn unter 14 Jahren.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;L 92 Z Nr. 1451, S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anerbe Friedrich Conrad Hunkenhof heiratete im Jahr 1859 Sophie Justine Caroline Gärtner und übernahm mit ihr zusammen die elterliche Stätte. Im Jahr 1864 kaufte er Hofraum und Garten von seinem ehemaligen Nachbarn Friedrich Wächter, Kolon Nr. 17 in Haustenbeck an. Die Stätte Nr. 17 lag ebenfalls im Tötken und grenzte westlich an die Hunkenhof’sche Stätte. Wächter hatte seine Stätte zum Lamsort, nordwestlich des Ortskerns von Haustenbeck verlegt. Auf dem neu erworbenen Grundstück im Tötken errichtete Friedrich Hunkenhof 1864 das Leibzuchtshaus. In dem Leibzuchtshaus wohnte später (ab ca. 1918) die Kirchenküsterin Witwe Bertha Kehne mit ihren Kindern.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1872 verkauft der Kolon Friedrich Conrad Hunkenhof Land an Huneke Nr. 88. Auch 1907 verkaufte der Besitzer Land, diesmal an einen Verwandten, den Ziegler Wilhelm Hunkenhof, der dort die [[Kolonat 162 (Haustenbeck)|Neuwohnerstätte Nr. 162]] anlegte.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beiname Scheiper blieb lang erhalten. Noch Friedrich Hunkenhof, der am 16.12.1898 heiratete wurde „Scheipers Frittcken“ genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stätte blieb bis zum Jahr 1935 in Besitz der Familie Hunkenhof. Der anschließende Eigentümer, Fritz Wille, war ein naher Verwandter der Familie. Er errichtete im Jahr 1935 einen Neubau neben der alten Stätte und brach dann die alte Stätte ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1939 kauft Fritz Wille zunächst Land in Horn und will dort bauen, was aber nicht genehmigt wird. Noch Ende Januar verkauft er seine Stätte in Haustenbeck und erhält eine Leibzucht und Ersatzgrundstück in Schlangen. Im Sommer erwirbt er eine Parzelle in Demtold, die eine Baustelle ist, und will dort ein Wohnhaus errichten.&lt;br /&gt;
Am 17. April 1940 übergibt er seinen Besitz in Haustenbeck an die Ruges (Reichsumsiedlungsgesellschaft).&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript); s. auch: Walter Göbel in {{PiesczekTruppenübungsplatz1994}},  S. 54 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
1704 Wohnhaus gebaut als Zweifamilienhaus, s. Inschrift  (noch 1935 erhalten, besteht nicht mehr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1858 Leibzuchtshaus gebaut &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 Scheune / Stall gebaut&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1928 Schuppen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 neues Wohnhaus gebaut (Zweifamilienhaus)&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
In zwei übereinander liegenden Torbalken befanden sich zwei Inschriften &amp;lt;ref&amp;gt;Walter Göbel, [http://www.nhv-ahnenforschung.de/Torbogen/Orte/haustenbeck.htm Hausinschriften in Haustenbeck]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im oberen Torbalken:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Anno 1704 den 21. Julius hat Jürgen Hunkenhof und Maria Agneta Braden dis Haus bauen lassen“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Inschrift (von 1803) befand sich links die lippische Rose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im darunter liegenden Torbalken:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn.&lt;br /&gt;
Simon Jobst Hunkenhof und Annemarie geb. Schlür&lt;br /&gt;
Haben dies Haus bauen lassen&lt;br /&gt;
Den 2. Julius 1803“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1660 Hans Brade († 1678)  oo  &lt;br /&gt;
* 1682 Christophel Brade († 1692)  oo 1670  Christine Meyer († 1698)&lt;br /&gt;
* um 1702? Marie Agnete Brade (*1671, Tochter Von Christophel B, † 1737)  ca. 1702 oo  Jürgen Hunkenhof (* 1671, †1715); &lt;br /&gt;
sie II oo 1716  Johann Christoph Renne († 1735)&lt;br /&gt;
* 1726 Johann Gerd Hunkenhof (* 1703, Sohn von Jürgen H., † 1743)  1726 oo  Elisabeth Wächter (* 1699, † 1786);&lt;br /&gt;
sie II oo 1744  Simon Jost Redeker († 1773)&lt;br /&gt;
* 1753 Johann Friedrich Hermann Hunkenhof (* 1731, Sohn von Johann Gerd, † 1780)   24.6.1753 oo  Tilla Cathrina Hunke(n) aus Lage (* 1720, † 1794)&lt;br /&gt;
* 1778 Simon Jobst Hunkenhof (* 1754, Sohn von Joh. Friedrich Hermann, † 1814)  1778 I oo  Anne Margrete Ilsabein Biere († 1792);&lt;br /&gt;
er 1794 II oo  Anne Marie Catharina Elisabeth Schlür, Heidenoldendorf (* 1764, † 1816)&lt;br /&gt;
* 1818 Johann Bernd Christian &#039;&#039;Conrad&#039;&#039; Hunkenhof (* 1792, Sohn von Simon Jobst, † 1850)  1818 oo  Wilhelmine Röhrmann, [[Kolonat 6 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 6]] (* 1798, † 1836); &lt;br /&gt;
er II oo  1837 Wilhelmine Erpe aus Frommhausen Nr. 11 (* 1812, † 1877); sie II oo 1856 Conrad Heinrich Schwarze aus Haustenbeck († 1858)&lt;br /&gt;
* 1859 Friedrich Conrad Hunkenhof (* 1833, Sohn von Conrad, † 1892)  oo  Sophie Justine Caroline Gärtner, [[Kolonat 53 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 53]] (* 1829, † 1910)&lt;br /&gt;
* 1898 Friedrich Heinrich Ferdinand Hunkenhof (* 1865, Sohn von Friedrich)  oo  Sophie Marie Henriette Wille (* 1875 in [[Kolonat 102 (Haustenbeck)|Haustenbeck Nr. 109]])&lt;br /&gt;
* 1901 Hunekenhof, Friedrich, Landwirth. Hunekenhof, Wilhelm, Ziegler.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}, S. 206 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1926 Hunkenhof, Friedr., Landwirt; Kehne, Bertha, Witwe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}, S. 673 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1935 Fritz Wille&amp;lt;ref&amp;gt;Forschungen Walter Göbel (Manuskript).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*{{SprengerHaustenbeck1939}}&lt;br /&gt;
*Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck (Hg.): Haustenbeck 1659 - 1939 - 1989. Schlangen 1989&lt;br /&gt;
*Hildegard Mehrmann (Hg.): Das ehemalige Haustenbeck in der Senne. Lage 1993&lt;br /&gt;
*{{PiesczekTruppenübungsplatz1994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgegebene Hausstätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hausinschrift in Haustenbeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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		<title>Datei:5 Haustenbeck Neubau 1939-Slg Göbel.jpg</title>
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		<updated>2026-10-17T10:08:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Margit Lenniger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Neubau des Hauses Nr. 5 von Norden, rechts das Pastorenhaus, 1939, Bildersammlung Walter Göbel.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Margit Lenniger</name></author>
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