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	<title>lippe-haeuser-wiki.de - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Bergstraße 15 (Lage)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Lage (Kernstadt)&lt;br /&gt;
|Straße=Bergstraße  (Lage)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=15&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.99207, 8.79272&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Lage&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=076&lt;br /&gt;
}}Das Doppelquerdielenhaus Bergstraße 15/15a wurde im Jahr 1803 in zweiter Reihe als Nebenhaus der Hausstelle [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]] (Lage Nr. 32, später Nr. 78) errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel behandelt beide Haushälften, für die 1852 die Hausnummern 76 und 77 vergeben wurden. Das Doppelhaus wurde im Oktober 2025 abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Erbauen ließen das Gebäude im Jahr 1803 &#039;&#039;Johan Henrich Ehlentrup&#039;&#039; und seine Frau &#039;&#039;Katrina Bröffel&#039;&#039;, die auch die benachbarte, sehr alte Bröffel&#039;sche Hausstelle Lage Nr. 32 (später Nr. 78, [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]]) besaßen und bewohnten. Ein Grundstück nördlich des Haupthauses wurde für den Neubau dieses Nebenhauses genutzt. Möglicherweise hatte es an dieser Stelle bereits einen Vorgängerbau gegeben, da in Salbüchern des 18. Jahrhunderts eine nicht zu verortende Leibzucht erwähnt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 verkaufte (bzw. vertauschte) Ehlentrup das Querdielendoppelhaus an den Maurermeister &#039;&#039;August Tempel&#039;&#039; (Nr. 77) und den Schneider &#039;&#039;Heinrich Dohmeier&#039;&#039; (Nr. 76). Dohmeier bewohnte seine Haushälfte bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, während die linke Haushälfte von 1851 bis 1871 an den Amerika-Auswanderer &#039;&#039;Konrad Avenhaus&#039;&#039; verkauft war. In den Jahren 1871 (Nr. 77) und 1883 (Nr. 76) gingen beide Haushälften an den Destillateur und Spirituosenhändler &#039;&#039;F. W. Schäffer&#039;&#039; (später sein Sohn &#039;&#039;Ernst Schäffer&#039;&#039;), der seit 1864 auch das Vorderhaus (Nr. 78) besaß und dort sowie in Nr. 77 sein Gewerbe betrieb und ausbaute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für 1926 ist im Adressbuch der Viehhändler August Dierking vermerkt, wobei unklar ist, welche Haushälfte er von Schäffer gepachtet hatte. 1928 verkaufte Schäffer das Doppelhaus an den Klempnermeister Otto Beermann, 1939 ging das es an seine heutigen Eigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Haushälften verfügten über rückwärtige Backsteinanbauten, die wohl aus den 1880er Jahren stammten. Hinter dem Haus befindet sich ein Brunnen, der womöglich älter ist als das Gebäude. Die linke Haushälfte (Nr. 77) wurde nach 1871 fast ausnahmslos gewerblich bzw. als Lagerhaus genutzt; seit ca. 1990 war sie gänzlich unbenutzt. Die rechte Haushälfte (Nr. 76) war zuletzt seit ca. 25 Jahren unbewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seines fortgeschrittenen Verfalls einerseits und bestehenden Denkmalschutzes (seit 2011) andererseits wurden für das Haus historische und bauhistorische Dokumentationen angefertigt. Der Abriss erfolgte im Oktober 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2019 Fachwerkhaus Front Kopie.JPG|mini|In Richtung zur Bergstraße gewandte östliche Traufseite des Gebäudes im Jahr 2019. Gut erkennbar sind die beiden spiegelbildlich angeordneten Haushälften mit ursprünglich zwei Dielentoren. Über dem rechten Torbogen (&#039;&#039;Hausnummer 15a, früher Nr. 76&#039;&#039;) befindet sich die Inschrift. (Foto: Archiv Siekmann)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1985 Fachwerkhaus.jpg|mini|Das Doppelhaus im Jahr 1985, die zum Fotografen hin gerichtete Hälfte ist noch bewohnt, Foto: R. Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1998 Luftbild Lage Bergstraße.jpg|mini|1998 Luftbild Lage Bergstraße 15, Foto: R. Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2025 Lage Bergstr. 15 Abriss.jpg|mini|Okt. 2025, Begonnener Abriss, Front der linken Haushälfte fehlt bereits, Foto: R. Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Das Haus Bergstraße 15 ist in der &amp;quot;Denkmalliste der Stadt Lage&amp;quot; eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lage.de/media/custom/1432_983_1.PDF?1711626518 Denkmalliste der Stadt Lage]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Torbogeninschrift (rechter Hausteil, links keine):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IM JAHR 1803 DEN 10. JUNI HAT JOHAN HENRICH EHLENTRUP UND KAT&amp;lt;br&amp;gt;TRINA BROFEL DIE HABEN DISES HAUS BAUEN LASEN / WAS MIT GOT WIR&amp;lt;br&amp;gt; ANGEFANGEN WIRD EIN GUTES ENDE ERLANGEN / M ST&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Der Inschriftenbalken wurde beim Abriss 2025 gerettet und wird privat verwahrt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
(Genannt sind jeweils die Eigentümer und das Jahr des Erwerbs)&amp;lt;ref&amp;gt;Originalquellen (Kaufverträge etc.) aus Hausakten und Privatbesitz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johan Henrich Ehlentrup (1803)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Linke Hausseite (Nr. 77):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* August Tempel (1843)&lt;br /&gt;
* Konrad Avenhaus(1859)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1871)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rechte Hausseite (Nr. 76):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Heinrich Dohmeier sen. (1843)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1883)&lt;br /&gt;
* 1901 Adreßbuch&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;: keine Nennung&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* 1926 Adreßbuch&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt;: August Dierking, Viehhändler; Witwe Strate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Roland Siekmann: Das Haus Siekmann an der Bergstraße und seine Nachbarschaft am „Ehlentruper Gang“. In: Historisches Jahrbuch Lage 2019, Lippe Verlag 2019, S. 71-92.&lt;br /&gt;
* Annegret Herden-Hubertus: Bergstraße 15 in Lage. Stellungnahme zur Denkmaleigenschaft, Münster 2011.&lt;br /&gt;
* Michael Sprenger: Lage, Bergstraße 15/15a. Bauhistorische Dokumentation eines Doppelquerdielenhauses von 1803. Dörentrup 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[https://www.lage.de/Mapserver/Baudenkmal/pdf/82_Bergstr_15_und_15a.pdf Beschreibung des Baudenkmals Bergstraße 15 anlässlich der 2011 erfolgten Unterschutzstellung (LWL)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bergstra%C3%9Fe_15_(Lage)&amp;diff=49724</id>
		<title>Bergstraße 15 (Lage)</title>
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		<updated>2026-01-18T19:25:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: /* Eigentümer*innen, Bewohner*innen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Lage (Kernstadt)&lt;br /&gt;
|Straße=Bergstraße  (Lage)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=15&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.99207, 8.79272&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Lage&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=076&lt;br /&gt;
}}Das Doppelquerdielenhaus Bergstraße 15/15a wurde im Jahr 1803 in zweiter Reihe als Nebenhaus der Hausstelle [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]] (Lage Nr. 32, später Nr. 78) errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel behandelt beide Haushälften, für die 1852 die Hausnummern 76 und 77 vergeben wurden. Das Doppelhaus wurde im Oktober 2025 abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Erbauen ließen das Gebäude im Jahr 1803 &#039;&#039;Johan Henrich Ehlentrup&#039;&#039; und seine Frau &#039;&#039;Katrina Bröffel&#039;&#039;, die auch die benachbarte, sehr alte Bröffel&#039;sche Hausstelle Lage Nr. 32 (später Nr. 78, [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]]) besaßen und bewohnten. Ein Grundstück nördlich des Haupthauses wurde für den Neubau dieses Nebenhauses genutzt. Möglicherweise hatte es an dieser Stelle bereits einen Vorgängerbau gegeben, da in Salbüchern des 18. Jahrhunderts eine nicht zu verortende Leibzucht erwähnt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 verkaufte (bzw. vertauschte) Ehlentrup das Querdielendoppelhaus an den Maurermeister &#039;&#039;August Tempel&#039;&#039; (Nr. 77) und den Schneider &#039;&#039;Heinrich Dohmeier&#039;&#039; (Nr. 76). Dohmeier bewohnte seine Haushälfte bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, während die linke Haushälfte von 1851 bis 1871 an den Amerika-Auswanderer &#039;&#039;Konrad Avenhaus&#039;&#039; verkauft war. In den Jahren 1871 (Nr. 77) und 1883 (Nr. 76) gingen beide Haushälften an den Destillateur und Spirituosenhändler &#039;&#039;F. W. Schäffer&#039;&#039; (später sein Sohn &#039;&#039;Ernst Schäffer&#039;&#039;), der seit 1864 auch das Vorderhaus (Nr. 78) besaß und dort sowie in Nr. 77 sein Gewerbe betrieb und ausbaute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für 1926 ist im Adressbuch der Viehhändler August Dierking vermerkt, wobei unklar ist, welche Haushälfte er von Schäffer gepachtet hatte. 1928 verkaufte Schäffer das Doppelhaus an den Klempnermeister Otto Beermann, 1939 ging das es an seine heutigen Eigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Haushälften verfügten über rückwärtige Backsteinanbauten, die wohl aus den 1880er Jahren stammten. Hinter dem Haus befindet sich ein Brunnen, der womöglich älter ist als das Gebäude. Die linke Haushälfte (Nr. 77) wurde nach 1871 fast ausnahmslos gewerblich bzw. als Lagerhaus genutzt; seit ca. 1990 war sie gänzlich unbenutzt. Die rechte Haushälfte (Nr. 76) war zuletzt seit ca. 25 Jahren unbewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seines fortgeschrittenen Verfalls einerseits und bestehenden Denkmalschutzes (seit 2011) andererseits wurden für das Haus historische und bauhistorische Dokumentationen angefertigt. Der Abriss erfolgte im Oktober 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2019 Fachwerkhaus Front Kopie.JPG|mini|In Richtung zur Bergstraße gewandte östliche Traufseite des Gebäudes im Jahr 2019. Gut erkennbar sind die beiden spiegelbildlich angeordneten Haushälften mit ursprünglich zwei Dielentoren. Über dem rechten Torbogen (&#039;&#039;Hausnummer 15a, früher Nr. 76&#039;&#039;) befindet sich die Inschrift. (Foto: Archiv Siekmann)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1985 Fachwerkhaus.jpg|mini|Das Doppelhaus im Jahr 1985, die zum Fotografen hin gerichtete Hälfte ist noch bewohnt, Foto: R. Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1998 Luftbild Lage Bergstraße.jpg|mini|1998 Luftbild Lage Bergstraße 15, Foto: R. Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2025 Lage Bergstr. 15 Abriss.jpg|mini|Okt. 2025, Beginn des Abriss, Foto: R. Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Das Haus Bergstraße 15 ist in der &amp;quot;Denkmalliste der Stadt Lage&amp;quot; eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lage.de/media/custom/1432_983_1.PDF?1711626518 Denkmalliste der Stadt Lage]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Torbogeninschrift (rechter Hausteil, links keine):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IM JAHR 1803 DEN 10. JUNI HAT JOHAN HENRICH EHLENTRUP UND KAT&amp;lt;br&amp;gt;TRINA BROFEL DIE HABEN DISES HAUS BAUEN LASEN / WAS MIT GOT WIR&amp;lt;br&amp;gt; ANGEFANGEN WIRD EIN GUTES ENDE ERLANGEN / M ST&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Der Inschriftenbalken wurde beim Abriss 2025 gerettet und wird privat verwahrt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
(Genannt sind jeweils die Eigentümer und das Jahr des Erwerbs)&amp;lt;ref&amp;gt;Originalquellen (Kaufverträge etc.) aus Hausakten und Privatbesitz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johan Henrich Ehlentrup (1803)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Linke Hausseite (Nr. 77):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* August Tempel (1843)&lt;br /&gt;
* Konrad Avenhaus(1859)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1871)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rechte Hausseite (Nr. 76):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Heinrich Dohmeier sen. (1843)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1883)&lt;br /&gt;
* 1901 Adreßbuch&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;: keine Nennung&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* 1926 Adreßbuch&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt;: August Dierking, Viehhändler; Witwe Strate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Roland Siekmann: Das Haus Siekmann an der Bergstraße und seine Nachbarschaft am „Ehlentruper Gang“. In: Historisches Jahrbuch Lage 2019, Lippe Verlag 2019, S. 71-92.&lt;br /&gt;
* Annegret Herden-Hubertus: Bergstraße 15 in Lage. Stellungnahme zur Denkmaleigenschaft, Münster 2011.&lt;br /&gt;
* Michael Sprenger: Lage, Bergstraße 15/15a. Bauhistorische Dokumentation eines Doppelquerdielenhauses von 1803. Dörentrup 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[https://www.lage.de/Mapserver/Baudenkmal/pdf/82_Bergstr_15_und_15a.pdf Beschreibung des Baudenkmals Bergstraße 15 anlässlich der 2011 erfolgten Unterschutzstellung (LWL)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bergstra%C3%9Fe_15_(Lage)&amp;diff=49723</id>
		<title>Bergstraße 15 (Lage)</title>
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		<updated>2026-01-18T19:21:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Lage (Kernstadt)&lt;br /&gt;
|Straße=Bergstraße  (Lage)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=15&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.99207, 8.79272&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Lage&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=076&lt;br /&gt;
}}Das Doppelquerdielenhaus Bergstraße 15/15a wurde im Jahr 1803 in zweiter Reihe als Nebenhaus der Hausstelle [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]] (Lage Nr. 32, später Nr. 78) errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel behandelt beide Haushälften, für die 1852 die Hausnummern 76 und 77 vergeben wurden. Das Doppelhaus wurde im Oktober 2025 abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Erbauen ließen das Gebäude im Jahr 1803 &#039;&#039;Johan Henrich Ehlentrup&#039;&#039; und seine Frau &#039;&#039;Katrina Bröffel&#039;&#039;, die auch die benachbarte, sehr alte Bröffel&#039;sche Hausstelle Lage Nr. 32 (später Nr. 78, [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]]) besaßen und bewohnten. Ein Grundstück nördlich des Haupthauses wurde für den Neubau dieses Nebenhauses genutzt. Möglicherweise hatte es an dieser Stelle bereits einen Vorgängerbau gegeben, da in Salbüchern des 18. Jahrhunderts eine nicht zu verortende Leibzucht erwähnt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 verkaufte (bzw. vertauschte) Ehlentrup das Querdielendoppelhaus an den Maurermeister &#039;&#039;August Tempel&#039;&#039; (Nr. 77) und den Schneider &#039;&#039;Heinrich Dohmeier&#039;&#039; (Nr. 76). Dohmeier bewohnte seine Haushälfte bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, während die linke Haushälfte von 1851 bis 1871 an den Amerika-Auswanderer &#039;&#039;Konrad Avenhaus&#039;&#039; verkauft war. In den Jahren 1871 (Nr. 77) und 1883 (Nr. 76) gingen beide Haushälften an den Destillateur und Spirituosenhändler &#039;&#039;F. W. Schäffer&#039;&#039; (später sein Sohn &#039;&#039;Ernst Schäffer&#039;&#039;), der seit 1864 auch das Vorderhaus (Nr. 78) besaß und dort sowie in Nr. 77 sein Gewerbe betrieb und ausbaute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für 1926 ist im Adressbuch der Viehhändler August Dierking vermerkt, wobei unklar ist, welche Haushälfte er von Schäffer gepachtet hatte. 1928 verkaufte Schäffer das Doppelhaus an den Klempnermeister Otto Beermann, 1939 ging das es an seine heutigen Eigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Haushälften verfügten über rückwärtige Backsteinanbauten, die wohl aus den 1880er Jahren stammten. Hinter dem Haus befindet sich ein Brunnen, der womöglich älter ist als das Gebäude. Die linke Haushälfte (Nr. 77) wurde nach 1871 fast ausnahmslos gewerblich bzw. als Lagerhaus genutzt; seit ca. 1990 war sie gänzlich unbenutzt. Die rechte Haushälfte (Nr. 76) war zuletzt seit ca. 25 Jahren unbewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seines fortgeschrittenen Verfalls einerseits und bestehenden Denkmalschutzes (seit 2011) andererseits wurden für das Haus historische und bauhistorische Dokumentationen angefertigt. Der Abriss erfolgte im Oktober 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2019 Fachwerkhaus Front Kopie.JPG|mini|In Richtung zur Bergstraße gewandte östliche Traufseite des Gebäudes im Jahr 2019. Gut erkennbar sind die beiden spiegelbildlich angeordneten Haushälften mit ursprünglich zwei Dielentoren. Über dem rechten Torbogen (&#039;&#039;Hausnummer 15a, früher Nr. 76&#039;&#039;) befindet sich die Inschrift. (Foto: Archiv Siekmann)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1985 Fachwerkhaus.jpg|mini|Das Doppelhaus im Jahr 1985, die zum Fotografen hin gerichtete Hälfte ist noch bewohnt, Foto: R. Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1998 Luftbild Lage Bergstraße.jpg|mini|1998 Luftbild Lage Bergstraße 15, Foto: R. Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2025 Lage Bergstr. 15 Abriss.jpg|mini|Okt. 2025, Beginn des Abriss, Foto: R. Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Das Haus Bergstraße 15 ist in der &amp;quot;Denkmalliste der Stadt Lage&amp;quot; eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lage.de/media/custom/1432_983_1.PDF?1711626518 Denkmalliste der Stadt Lage]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Torbogeninschrift (rechter Hausteil, links keine):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IM JAHR 1803 DEN 10. JUNI HAT JOHAN HENRICH EHLENTRUP UND KAT&amp;lt;br&amp;gt;TRINA BROFEL DIE HABEN DISES HAUS BAUEN LASEN / WAS MIT GOT WIR&amp;lt;br&amp;gt; ANGEFANGEN WIRD EIN GUTES ENDE ERLANGEN / M ST&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Der Inschriftenbalken wurde beim Abriss 2025 gerettet und wird privat verwahrt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
(Genannt sind jeweils die Eigentümer und das Jahr des Erwerbs)&amp;lt;ref&amp;gt;Originalquellen (Kaufverträge etc.) aus Hausakten und Privatbesitz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johan Henrich Ehlentrup (1803)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Linke Hausseite (Nr. 77):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* August Tempel (1843)&lt;br /&gt;
* Konrad Avenhaus(1859)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1871)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rechte Hausseite (Nr. 76):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Heinrich Dohmeier sen. (1843)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1883)&lt;br /&gt;
* 1901 Adreßbuch:&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; keine Nennung&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* 1926 Adreßbuch&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt; August Dierking, Viehhändler; Witwe Strate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Roland Siekmann: Das Haus Siekmann an der Bergstraße und seine Nachbarschaft am „Ehlentruper Gang“. In: Historisches Jahrbuch Lage 2019, Lippe Verlag 2019, S. 71-92.&lt;br /&gt;
* Annegret Herden-Hubertus: Bergstraße 15 in Lage. Stellungnahme zur Denkmaleigenschaft, Münster 2011.&lt;br /&gt;
* Michael Sprenger: Lage, Bergstraße 15/15a. Bauhistorische Dokumentation eines Doppelquerdielenhauses von 1803. Dörentrup 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[https://www.lage.de/Mapserver/Baudenkmal/pdf/82_Bergstr_15_und_15a.pdf Beschreibung des Baudenkmals Bergstraße 15 anlässlich der 2011 erfolgten Unterschutzstellung (LWL)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bergstra%C3%9Fe_15_(Lage)&amp;diff=49722</id>
		<title>Bergstraße 15 (Lage)</title>
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		<updated>2026-01-18T19:19:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Lage (Kernstadt)&lt;br /&gt;
|Straße=Bergstraße  (Lage)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=15&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.99207, 8.79272&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Lage&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=076&lt;br /&gt;
}}Das Doppelquerdielenhaus Bergstraße 15/15a wurde im Jahr 1803 in zweiter Reihe als Nebenhaus der Hausstelle [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]] (Lage Nr. 32, später Nr. 78) errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel behandelt beide Haushälften, für die 1852 die Hausnummern 76 und 77 vergeben wurden. Das Doppelhaus wurde im Oktober 2025 abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Erbauen ließen das Gebäude im Jahr 1803 &#039;&#039;Johan Henrich Ehlentrup&#039;&#039; und seine Frau &#039;&#039;Katrina Bröffel&#039;&#039;, die auch die benachbarte, sehr alte Bröffel&#039;sche Hausstelle Lage Nr. 32 (später Nr. 78, [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]]) besaßen und bewohnten. Ein Grundstück nördlich des Haupthauses wurde für den Neubau dieses Nebenhauses genutzt. Möglicherweise hatte es an dieser Stelle bereits einen Vorgängerbau gegeben, da in Salbüchern des 18. Jahrhunderts eine nicht zu verortende Leibzucht erwähnt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 verkaufte (bzw. vertauschte) Ehlentrup das Querdielendoppelhaus an den Maurermeister &#039;&#039;August Tempel&#039;&#039; (Nr. 77) und den Schneider &#039;&#039;Heinrich Dohmeier&#039;&#039; (Nr. 76). Dohmeier bewohnte seine Haushälfte bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, während die linke Haushälfte von 1851 bis 1871 an den Amerika-Auswanderer &#039;&#039;Konrad Avenhaus&#039;&#039; verkauft war. In den Jahren 1871 (Nr. 77) und 1883 (Nr. 76) gingen beide Haushälften an den Destillateur und Spirituosenhändler &#039;&#039;F. W. Schäffer&#039;&#039; (später sein Sohn &#039;&#039;Ernst Schäffer&#039;&#039;), der seit 1864 auch das Vorderhaus (Nr. 78) besaß und dort sowie in Nr. 77 sein Gewerbe betrieb und ausbaute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für 1926 ist im Adressbuch der Viehhändler August Dierking vermerkt, wobei unklar ist, welche Haushälfte er von Schäffer gepachtet hatte. 1928 verkaufte Schäffer das Doppelhaus an den Klempnermeister Otto Beermann, 1939 ging das es an seine heutigen Eigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Haushälften verfügten über rückwärtige Backsteinanbauten, die wohl aus den 1880er Jahren stammten. Hinter dem Haus befindet sich ein Brunnen, der womöglich älter ist als das Gebäude. Die linke Haushälfte (Nr. 77) wurde nach 1871 fast ausnahmslos gewerblich bzw. als Lagerhaus genutzt; seit ca. 1990 war sie gänzlich unbenutzt. Die rechte Haushälfte (Nr. 76) war zuletzt seit ca. 25 Jahren unbewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seines fortgeschrittenen Verfalls einerseits und bestehenden Denkmalschutzes (seit 2011) andererseits wurden für das Haus historische und bauhistorische Dokumentationen angefertigt. Der Abriss erfolgte im Oktober 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2019 Fachwerkhaus Front Kopie.JPG|mini|In Richtung zur Bergstraße gewandte östliche Traufseite des Gebäudes im Jahr 2019. Gut erkennbar sind die beiden spiegelbildlich angeordneten Haushälften mit ursprünglich zwei Dielentoren. Über dem rechten Torbogen (&#039;&#039;Hausnummer 15a, früher Nr. 76&#039;&#039;) befindet sich die Inschrift. (Foto: Archiv Siekmann)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1985 Fachwerkhaus.jpg|mini|Das Doppelhaus im Jahr 1985, die zum Fotografen hin gerichtete Hälfte ist noch bewohnt, Foto: R. Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1998 Luftbild Lage Bergstraße.jpg|mini|1998 Luftbild Lage Bergstraße 15, Foto: R. Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2025 Lage Bergstr. 15 Abriss.jpg|mini|Okt. 2025, Beginn des Abriss, Foto: R. Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Das Haus Bergstraße 15 ist in der &amp;quot;Denkmalliste der Stadt Lage&amp;quot; eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lage.de/media/custom/1432_983_1.PDF?1711626518 Denkmalliste der Stadt Lage]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Torbogeninschrift (rechter Hausteil, links keine):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IM JAHR 1803 DEN 10. JUNI HAT JOHAN HENRICH EHLENTRUP UND KAT&amp;lt;br&amp;gt;TRINA BROFEL DIE HABEN DISES HAUS BAUEN LASEN / WAS MIT GOT WIR&amp;lt;br&amp;gt; ANGEFANGEN WIRD EIN GUTES ENDE ERLANGEN / M ST&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Der Inschriftenbalken wurde beim Abriss 2025 gerettet und wird privat verwahrt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
(Genannt sind jeweils die Eigentümer und das Jahr des Erwerbs)&amp;lt;ref&amp;gt;Originalquellen (Kaufverträge etc.) aus Hausakten und Privatbesitz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johan Henrich Ehlentrup (1803)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Linke Hausseite (Nr. 77):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* August Tempel (1843)&lt;br /&gt;
* Konrad Avenhaus(1859)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1871)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rechte Hausseite (Nr. 76):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Heinrich Dohmeier sen. (1843)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1883)&lt;br /&gt;
* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; keine Nennung&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* 1926&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt; August Dierking, Viehhändler; Witwe Strate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; keine Nennung&lt;br /&gt;
* 1926&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt; August Dierking, Viehhändler; Witwe Strate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Roland Siekmann: Das Haus Siekmann an der Bergstraße und seine Nachbarschaft am „Ehlentruper Gang“. In: Historisches Jahrbuch Lage 2019, Lippe Verlag 2019, S. 71-92.&lt;br /&gt;
* Annegret Herden-Hubertus: Bergstraße 15 in Lage. Stellungnahme zur Denkmaleigenschaft, Münster 2011.&lt;br /&gt;
* Michael Sprenger: Lage, Bergstraße 15/15a. Bauhistorische Dokumentation eines Doppelquerdielenhauses von 1803. Dörentrup 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[https://www.lage.de/Mapserver/Baudenkmal/pdf/82_Bergstr_15_und_15a.pdf Beschreibung des Baudenkmals Bergstraße 15 anlässlich der 2011 erfolgten Unterschutzstellung (LWL)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
	</entry>
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		<title>Bergstraße 15 (Lage)</title>
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		<updated>2026-01-18T13:05:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Lage (Kernstadt)&lt;br /&gt;
|Straße=Bergstraße  (Lage)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=15&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.99207, 8.79272&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Lage&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=076&lt;br /&gt;
}}Das Doppelquerdielenhaus Bergstraße 15/15a wurde im Jahr 1803 in zweiter Reihe als Nebenhaus der Hausstelle [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]] (Lage Nr. 32, später Nr. 78) errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel behandelt beide Haushälften, für die 1852 die Hausnummern 76 und 77 vergeben wurden. Das Doppelhaus wurde im Oktober 2025 abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Erbauen ließen das Gebäude im Jahr 1803 &#039;&#039;Johan Henrich Ehlentrup&#039;&#039; und seine Frau &#039;&#039;Katrina Bröffel&#039;&#039;, die auch die benachbarte, sehr alte Bröffel&#039;sche Hausstelle Lage Nr. 32 (später Nr. 78, [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]]) besaßen und bewohnten. Ein Grundstück nördlich des Haupthauses wurde für den Neubau dieses Nebenhauses genutzt. Möglicherweise hatte es an dieser Stelle bereits einen Vorgängerbau gegeben, da in Salbüchern des 18. Jahrhunderts eine nicht zu verortende Leibzucht erwähnt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 verkaufte (bzw. vertauschte) Ehlentrup das Querdielendoppelhaus an den Maurermeister &#039;&#039;August Tempel&#039;&#039; (Nr. 77) und den Schneider &#039;&#039;Heinrich Dohmeier&#039;&#039; (Nr. 76). Dohmeier bewohnte seine Haushälfte bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, während die linke Haushälfte von 1851 bis 1871 an den Amerika-Auswanderer &#039;&#039;Konrad Avenhaus&#039;&#039; verkauft war. In den Jahren 1871 (Nr. 77) und 1883 (Nr. 76) gingen beide Haushälften an den Destillateur und Spirituosenhändler &#039;&#039;F. W. Schäffer&#039;&#039; (später sein Sohn &#039;&#039;Ernst Schäffer&#039;&#039;), der seit 1864 auch das Vorderhaus (Nr. 78) besaß und dort sowie in Nr. 77 sein Gewerbe betrieb und ausbaute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für 1926 ist im Adressbuch der Viehhändler August Dierking vermerkt, wobei unklar ist, welche Haushälfte er von Schäffer gepachtet hatte. 1928 verkaufte Schäffer das Doppelhaus an den Klempnermeister Otto Beermann, 1939 ging das es an seine heutigen Eigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Haushälften verfügten über rückwärtige Backsteinanbauten, die wohl aus den 1880er Jahren stammten. Hinter dem Haus befindet sich ein Brunnen, der womöglich älter ist als das Gebäude. Die linke Haushälfte (Nr. 77) wurde nach 1871 fast ausnahmslos gewerblich bzw. als Lagerhaus genutzt; seit ca. 1990 war sie gänzlich unbenutzt. Die rechte Haushälfte (Nr. 76) war zuletzt seit ca. 25 Jahren unbewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seines fortgeschrittenen Verfalls einerseits und bestehenden Denkmalschutzes (seit 2011) andererseits wurden für das Haus historische und bauhistorische Dokumentationen angefertigt. Der Abriss erfolgte im Oktober 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2019 Fachwerkhaus Front Kopie.JPG|mini|In Richtung zur Bergstraße gewandte östliche Traufseite des Gebäudes im Jahr 2019. Gut erkennbar sind die beiden spiegelbildlich angeordneten Haushälften mit ursprünglich zwei Dielentoren. Über dem rechten Torbogen (&#039;&#039;Hausnummer 15a, früher Nr. 76&#039;&#039;) befindet sich die Inschrift. (Foto: Archiv Siekmann)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1985 Fachwerkhaus.jpg|mini|Das Doppelhaus im Jahr 1985, die zum Fotografen hin gerichtete Hälfte ist noch bewohnt, Foto: R. Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1998 Luftbild Lage Bergstraße.jpg|mini|1998 Luftbild Lage Bergstraße 15, Foto: R. Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2025 Lage Bergstr. 15 Abriss.jpg|mini|Okt. 2025, Beginn des Abriss, Foto: R. Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Das Haus Bergstraße 15 ist in der &amp;quot;Denkmalliste der Stadt Lage&amp;quot; eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lage.de/media/custom/1432_983_1.PDF?1711626518 Denkmalliste der Stadt Lage]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Torbogeninschrift (rechter Hausteil, links keine):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IM JAHR 1803 DEN 10. JUNI HAT JOHAN HENRICH EHLENTRUP UND KAT&amp;lt;br&amp;gt;TRINA BROFEL DIE HABEN DISES HAUS BAUEN LASEN / WAS MIT GOT WIR&amp;lt;br&amp;gt; ANGEFANGEN WIRD EIN GUTES ENDE ERLANGEN / M ST&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Der Inschriftenbalken wurde beim Abriss 2025 gerettet und wird privat verwahrt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
(Genannt sind jeweils die Eigentümer und das Jahr des Erwerbs)&amp;lt;ref&amp;gt;Originalquellen (Kaufverträge etc.) aus Hausakten und Privatbesitz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johan Henrich Ehlentrup (1803)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Linke Hausseite (Nr. 77):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* August Tempel (1843)&lt;br /&gt;
* Konrad Avenhaus(1859)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1871)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rechte Hausseite (Nr. 76):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Heinrich Dohmeier sen. (1843)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1883)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Roland Siekmann: Das Haus Siekmann an der Bergstraße und seine Nachbarschaft am „Ehlentruper Gang“. In: Historisches Jahrbuch Lage 2019, Lippe Verlag 2019, S. 71-92.&lt;br /&gt;
* Annegret Herden-Hubertus: Bergstraße 15 in Lage. Stellungnahme zur Denkmaleigenschaft, Münster 2011.&lt;br /&gt;
* Michael Sprenger: Lage, Bergstraße 15/15a. Bauhistorische Dokumentation eines Doppelquerdielenhauses von 1803. Dörentrup 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[https://www.lage.de/Mapserver/Baudenkmal/pdf/82_Bergstr_15_und_15a.pdf Beschreibung des Baudenkmals Bergstraße 15 anlässlich der 2011 erfolgten Unterschutzstellung (LWL)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Lange_Stra%C3%9Fe_69_(Lage)&amp;diff=48904</id>
		<title>Lange Straße 69 (Lage)</title>
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		<updated>2025-12-15T20:49:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.99103, 8.79237&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Kernstadt&lt;br /&gt;
|Straße1901=Lange Str.&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=096&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das Gebäude Lange Straße 69 prägt als repräsentatives Eckhaus zur Bergstraße den Lagenser Marktplatz. Das »Haus Henneberg« (Drogerie Henneberg 1876–1990) geht zurück auf die sehr alte Hausstelle des ehem. Küsterhauses. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hausstelle ist seit mindestens 1593 ein zur ev. ref. Marktkirchengemeinde gehöriges Küsterhaus nachweisbar. Das heutige Gebäude geht im Kern auf einen 1810 errichteten zweigeschossigen Fachwerkbau zurück. Er wurde in den 1840er-Jahren von der Gemeinde in Privatbesitz verkauft, 1876 ging er an Carl Henneberg und wurde 1886 massiv aufgemauert. Ein weiterer großer Aus- und Umbau fand 1898 statt, als das Gebäude u.a. ein weiteres Obergeschoss, einen repräsentativen Ziergiebel und das bis heute erhaltene Wappen der Familie Henneberg (Henne auf Berg) erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langestraße Nr. 69 (nach 1894) | Langestraße Nr. 46 (1877 bis 1893) | Lage Nr. 35 (zwischen 1852 und 1877) | Lage Nr. 39 (1852) | Lage Nr. 27 (1822) || Gebäudesteuernummer: 96&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erinnerungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Clara-Arabin Welchert schilderte in ihren Jugenderinnerungen, den Lagenser Straßenzügen folgend, zahlreiche Häuser und Menschen der Kernstadt; ihre lebhaften Beschreibungen umfassen i.d.R. einen Zeitraum zwischen 1890 und 1920.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Carl Henneberg, Drogerie, 1875 gegründet, war die einzige Drogerie, die wir in unserem kleinen Städtchen vor etwa 70 Jahren hatten. Der Inhaber erfreute sich mit seiner treuen Lebensgefährtin, welche ebenfalls die Kundschaft bediente, großen Ansehens und seltener Hochachtung. Beide waren stets freundlich und entgegenkommend, ganz gleich, wer sich im Laden als Kunde befand. Es war kein Wunder, daß die Drogerie einen ungeahnten Aufschwung nahm.&lt;br /&gt;
Der alte Inhaber und Besitzer war von Beruf Apotheker, oft half er mit Drogen dem „Kleinen Mann&amp;quot; oder einem Kranken durch Verabreichung von Kräutern. Immer wieder wurde die Bitte an ihn herangetragen, da weit und breit nur eine Apotheke war, doch noch eine Apotheke zu eröffnen. Dieses scheiterte jedoch an dem Privileg der am Orte ansässigen Apotheke.&lt;br /&gt;
Was wurde aber nicht alles in einer solchen Drogerie geführt! Es gab nicht allein Drogen, sondern auch Käse, Heringe, Konserven, Weine und sogar wärmende Galoschen und Schuhe. Wie hat sich alles von Generation zu Generation gewandelt!&lt;br /&gt;
Nach dem Heimgang des Gründers übernahm der Sohn Carl Henneberg die Drogerie und firmierte nun unter der Bezeichnung „Markt-Drogerie&amp;quot;. Mit vielen Verkaufssachen wurde aufgeräumt, das Haus durch große Umbauten modernisiert und aufgestockt, um den Ansprüchen der Zeit gerecht zu werden, weil weitere Drogerien im Stadtgebiet gegründet waren, und die Einwohnerzahl sich fast auf das Doppelte erhöht hatte. Jahrzehnte hat auch dieser Besitzer, besonders in den zwei Kriegen in alter Treue und Gewissenhaftigkeit die Belange der Bevölkerung wahrgenommen und seine Drogerie weiter ausgebaut. Vor wenigen Jahren übergab er sie dann seinem einzigen Sohn. Nun wird die alte Drogerie, getreu dem Grundsatz des alten Großvaters und Vaters, in deren Sinne fortgeführt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arabin-WelchertErinnerungen1962}}, S. 205&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burkhard Meier: &amp;quot;... empfehle ich mein Unternehmen vertrauensvoll&amp;quot; - Die Geschichte der Familie Henneberg und ihrer Drogerie in Lage. (Beiträge zur Geschichte der Stadt Lage 10), Lippischer Heimatbund, Postillon Verlag 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
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		<title>Lange Straße 69 (Lage)</title>
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		<updated>2025-12-15T20:45:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.99218, 8.79302&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Kernstadt&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=096&lt;br /&gt;
}}Das Gebäude Lange Straße 69 prägt als repräsentatives Eckhaus zur Bergstraße den Lagenser Marktplatz. Das »Haus Henneberg« (Drogerie Henneberg 1876–1990) geht zurück auf die sehr alte Hausstelle des ehem. Küsterhauses. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hausstelle ist seit mindestens 1593 ein zur ev. ref. Marktkirchengemeinde gehöriges Küsterhaus nachweisbar. Das heutige Gebäude geht im Kern auf einen 1810 errichteten zweigeschossigen Fachwerkbau zurück. Er wurde in den 1840er-Jahren von der Gemeinde in Privatbesitz verkauft, 1876 ging er an Carl Henneberg und wurde 1886 massiv aufgemauert. Ein weiterer großer Aus- und Umbau fand 1898 statt, als das Gebäude u.a. ein weiteres Obergeschoss, einen repräsentativen Ziergiebel und das bis heute erhaltene Wappen der Familie Henneberg (Henne auf Berg) erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langestraße Nr. 69 (nach 1894) | Langestraße Nr. 46 (1877 bis 1893) | Lage Nr. 35 (zwischen 1852 und 1877) | Lage Nr. 39 (1852) | Lage Nr. 27 (1822) || Gebäudesteuernummer: 96&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erinnerungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Clara-Arabin Welchert schilderte in ihren Jugenderinnerungen, den Lagenser Straßenzügen folgend, zahlreiche Häuser und Menschen der Kernstadt; ihre lebhaften Beschreibungen umfassen i.d.R. einen Zeitraum zwischen 1890 und 1920.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Carl Henneberg, Drogerie, 1875 gegründet, war die einzige Drogerie, die wir in unserem kleinen Städtchen vor etwa 70 Jahren hatten. Der Inhaber erfreute sich mit seiner treuen Lebensgefährtin, welche ebenfalls die Kundschaft bediente, großen Ansehens und seltener Hochachtung. Beide waren stets freundlich und entgegenkommend, ganz gleich, wer sich im Laden als Kunde befand. Es war kein Wunder, daß die Drogerie einen ungeahnten Aufschwung nahm.&lt;br /&gt;
Der alte Inhaber und Besitzer war von Beruf Apotheker, oft half er mit Drogen dem „Kleinen Mann&amp;quot; oder einem Kranken durch Verabreichung von Kräutern. Immer wieder wurde die Bitte an ihn herangetragen, da weit und breit nur eine Apotheke war, doch noch eine Apotheke zu eröffnen. Dieses scheiterte jedoch an dem Privileg der am Orte ansässigen Apotheke.&lt;br /&gt;
Was wurde aber nicht alles in einer solchen Drogerie geführt! Es gab nicht allein Drogen, sondern auch Käse, Heringe, Konserven, Weine und sogar wärmende Galoschen und Schuhe. Wie hat sich alles von Generation zu Generation gewandelt!&lt;br /&gt;
Nach dem Heimgang des Gründers übernahm der Sohn Carl Henneberg die Drogerie und firmierte nun unter der Bezeichnung „Markt-Drogerie&amp;quot;. Mit vielen Verkaufssachen wurde aufgeräumt, das Haus durch große Umbauten modernisiert und aufgestockt, um den Ansprüchen der Zeit gerecht zu werden, weil weitere Drogerien im Stadtgebiet gegründet waren, und die Einwohnerzahl sich fast auf das Doppelte erhöht hatte. Jahrzehnte hat auch dieser Besitzer, besonders in den zwei Kriegen in alter Treue und Gewissenhaftigkeit die Belange der Bevölkerung wahrgenommen und seine Drogerie weiter ausgebaut. Vor wenigen Jahren übergab er sie dann seinem einzigen Sohn. Nun wird die alte Drogerie, getreu dem Grundsatz des alten Großvaters und Vaters, in deren Sinne fortgeführt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arabin-WelchertErinnerungen1962}}, S. 205&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burkhard Meier: &amp;quot;... empfehle ich mein Unternehmen vertrauensvoll&amp;quot; - Die Geschichte der Familie Henneberg und ihrer Drogerie in Lage. (Beiträge zur Geschichte der Stadt Lage 10), Lippischer Heimatbund, Postillon Verlag 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bergstra%C3%9Fe_23_(Lage)&amp;diff=48902</id>
		<title>Bergstraße 23 (Lage)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
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|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Lage&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=023&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das sog. Seppmann&#039;sche Haus ist das älteste erhaltene Fachwerkhaus in der Stadt Lage; es wurde 1648 errichtet und war u.a. in Besitz der Familien Brettschneider, Bröffel, Haarland und Kramer. In den 1920er-Jahren hat der Möbelfabrikant Fritz Seppmann das Haus erworben, renoviert und dabei auch die zahlreichen Schnitzwerke an der Vorderfront farblich aufgewertet. Das nun »Seppmann&#039;sche« Haus wurde in der Folge zu einem typischen Lagenser Postkartenmotiv. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Bergstraße 23 ist in der &amp;quot;Denkmalliste der Stadt Lage&amp;quot; eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lage.de/media/custom/1432_983_1.PDF?1711626518 Denkmalliste der Stadt Lage]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:LK 148.4 S039.png|mini|Haus Seppmann, Lage, Repro Quelle unbekannt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus Seppmann Lage 2025.jpg|mini|Haus Seppmann, Lage, Foto: Roland Siekmann 2025]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bergstraße 23 | Bergstraße Nr. 23 (nach 1894) | Bergstraße Nr. 27 (1877 bis 1893) | Lage Nr. 66 (zwischen 1852 und 1877) | Lage Nr. 73 (1852) | Lage Nr. 36 (1822) || Gebäudesteuernummer: 66&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
1648 ERBAUT . ERNEUERT 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Louis Kramer; Louis Nolte, Rentner; Auguste Pölkemann, Plätterin; Wilhelm Ulrich, Sattler&lt;br /&gt;
* 1926&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Fritz Seppmann, Fabrikant; Friedrich Krips, Arbeiter; Heinrich Büker, Maurer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erinnerungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Clara-Arabin Welchert schilderte in ihren Jugenderinnerungen, den Lagenser Straßenzügen folgend, zahlreiche Häuser und Menschen der Kernstadt; ihre lebhaften Beschreibungen umfassen i.d.R. einen Zeitraum zwischen 1890 und 1920.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Neben der Kramer&#039;schen Besitzung stand ein stolzes altes Bürgerhaus mit farbenfrohen Schnitzereien. Es lehnte sich an die Kramer&#039;sche Besitzung in würdiger Weise an. Dieses Haus war ursprünglich Eigentum der Familie Harland, von der es L. W. Kramer Sohn käuflich erwarb, um es dann Jahrzehnte später an den Möbelfabrikanten Fritz Seppmann zu verkaufen. Fritz Seppmann ließ die alten schönen Schnitzereien wieder neu erstehen. Das Haus bildet heute noch eine Zierde unserer Stadt und ist im Besitz der Erben Seppmann&#039;s geblieben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arabin-WelchertErinnerungen1962}}, S. 183&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.lage.de/Mapserver/Baudenkmal/pdf/02_Haus_Seppmann.pdf Beschreibung zum Baudenkmal Bergstraße 23]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bergstra%C3%9Fe_23_(Lage)&amp;diff=48901</id>
		<title>Bergstraße 23 (Lage)</title>
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		<updated>2025-12-15T20:25:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
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|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Lage&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=023&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das sog. Seppmann&#039;sche Haus ist das älteste erhaltene Fachwerkhaus in der Stadt Lage; es wurde 1648 errichtet und war u.a. in Besitz der Familien Brettschneider, Bröffel, Haarland und Kramer. In den 1920er-Jahren hat der Möbelfabrikant Fritz Seppmann das Haus erworben, renoviert und dabei auch die zahlreichen Schnitzwerke an der Vorderfront farblich aufgewertet. Das nun »Seppmann&#039;sche« Haus wurde in der Folge zu einem typischen Lagenser Postkartenmotiv. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Bergstraße 23 ist in der &amp;quot;Denkmalliste der Stadt Lage&amp;quot; eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lage.de/media/custom/1432_983_1.PDF?1711626518 Denkmalliste der Stadt Lage]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:LK 148.4 S039.png|mini|Haus Seppmann, Lage, Repro Quelle unbekannt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus Seppmann Lage 2025.jpg|mini|Haus Seppmann, Lage, Foto: Roland Siekmann 2025]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bergstraße 23 | Bergstraße Nr. 23 (nach 1894) | Bergstraße Nr. 27 (1877 bis 1893) | Lage Nr. 66 (zwischen 1852 und 1877) | Lage Nr. 73 (1852) | Lage Nr. 36 (1822) || Gebäudesteuernummer: 66&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
1648 ERBAUT . ERNEUERT 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Louis Kramer; Louis Nolte, Rentner; Auguste Pölkemann, Plätterin; Wilhelm Ulrich, Sattler&lt;br /&gt;
* 1926&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Fritz Seppmann, Fabrikant; Friedrich Krips, Arbeiter; Heinrich Büker, Maurer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erinnerungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Clara-Arabin Welchert schilderte in ihren Jugenderinnerungen, den Lagenser Straßenzügen folgend, zahlreiche Häuser und Menschen der Kernstadt; ihre lebhaften Beschreibungen umfassen i.d.R. einen Zeitraum zwischen 1890 und 1920.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Neben der Kramer&#039;schen Besitzung stand ein stolzes altes Bürgerhaus mit farbenfrohen Schnitzereien. Es lehnte sich an die Kramer&#039;sche Besitzung in würdiger Weise an. Dieses Haus war ursprünglich Eigentum der Familie Harland, von der es L. W. Kramer Sohn käuflich erwarb, um es dann Jahrzehnte später an den Möbelfabrikanten Fritz Seppmann zu verkaufen. Fritz Seppmann ließ die alten schönen Schnitzereien wieder neu erstehen. Das Haus bildet heute noch eine Zierde unserer Stadt und ist im Besitz der Erben Seppmann&#039;s geblieben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arabin-WelchertErinnerungen1962}}, S. 210&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.lage.de/Mapserver/Baudenkmal/pdf/02_Haus_Seppmann.pdf Beschreibung zum Baudenkmal Bergstraße 23]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bergstra%C3%9Fe_19_(Lage)&amp;diff=48900</id>
		<title>Bergstraße 19 (Lage)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bergstra%C3%9Fe_19_(Lage)&amp;diff=48900"/>
		<updated>2025-12-15T20:19:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.99218, 8.79302&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Kernstadt&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=074&lt;br /&gt;
}}Das heutige Gebäude Bergstraße 19 wurde 1915–1918 als Geschäftshaus mit Ladenlokal im Erdgeschoss und zwei darüber liegenden Wohngeschossen errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgängerbau war ein 1663 errichtetes und 1915 abgerissenes Fachwerkhaus, ein Vierständerbau mit linksseitiger zweigeschossiger Utlucht. Die Hausstelle trug die historische Stätten-Nr. 33, später die Hausnummer 74.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:1908 Fachwerkhaus Bergstr. 19 mit Seilerfamilie.jpg|mini|Das ehemals Bade&#039;sche, seit 1860 Siekmann&#039;sche Fachwerkhaus. Auf der Bank vor dem Haus sind der Seilermeister Heinrich Siekmann, seine Ehefrau Paula (geb. Berger) sowie vermutlich der älteste Sohn Walter zu erkennen, um 1908, Foto: Archiv Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1904 Lippische Landes-Zeitung 137 (2.7.1904) 153 (2).png|mini|»Draht-, Hanf- und Bodenseile in allen Längen und Stärken, Ackerleinen, Krenzleinen, Waschleinen, Gerüststränge, Zugstränge, Fliegennetze und Ohrenklappen für Pferde, Zimmerer-Schnüre, Maurer-Schnüre. Fischnetze, Marktnetze, Schellenzüge, Hängematten, sowie sämmtliche Seilerwaren empfiehlt billigst H. Siekmann, Lage in Lippe, Seilermeister.« (Lippische Landeszeitung 1904)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1909 (ca.) Bergstraße mit Friedenseiche.jpg|mini|Das schräg in die Straßenflucht der modernisierten Bergstraße hineinragende Siekmann&#039;sche Fachwerkhaus, ca. 1909 von der Friedenseiche aus fotografiert, Fotokopie einer Postkarte, Archiv Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1915 Abriss Fachwerkhaus Bergstr.jpg|mini|Im Jahr 1915 wurde das schräg in die Straßenflucht hineinragende Fachwerkhaus abgerissen, um ein dreigeschossiges Geschäftshaus zu errichten. (Foto: Archiv Siekmann)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1920 (ca.) Neubau mit Laden &amp;amp; Heinrich.jpg|mini|Das Foto (um 1920) zeigt den Neubau; aus der vormaligen Seilerei war ein Geschäft für Seiler- und Korbwaren geworden. Heinrich Siekmann (1872 – 1928) sitzt in einem Korbsessel. (Foto: Archiv Siekmann)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1957 Haus Bergstraße Laden-Umbau.jpg|mini|Die Häuser Bergstraße 17 (links im Anschnitt), 19 und 21 im Jahr 1957. Im Ladengeschäft Siekmann war gerade der Ladeneingang verlegt und der vormalige Hauseingang zugunsten eines Schaufensters geschlossen worden. Es folgt das Haus Vogt mit dem Manufakturwaren/Textilgeschäft. Hinten ist (das weiter zurück gelegene Seppmannsche Haus ist verdeckt) das Stüker&#039;sche Haus an der Ecke zur Schötmarschen Straße zu erkennen. (Foto: Archiv Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten anderthalb Jahrhunderten nach seiner Errichtung (1663) wurde das für das 17. Jahrhundert typische Ackerbürgerhaus von der Familie Bade (Baade) bewohnt. Nach mehreren kürzerfristigen Besitzerwechseln ab 1826 wurde es 1860 vom Seilermeister Henrich Ludwig Siekmann (*1828) gekauft, der dort sein Gewerbe betrieb und mit seiner Familie lebte. Die Seile wurden mittels einer Seiler(Reeper)bahn entlang der Friedhofsmauer an der Eichenallee gedreht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Haus gehörte ein südlich benachbart gelegener kleiner Garten mit Brunnen, der 1891 Siekmanns Schwiegersohn (Klempner Fritz Sigges) als &amp;quot;Brautschatz&amp;quot; überschrieben wurde. Hier wurde wenige Jahre später die Neuwohnerstätte Nr. 486, heute [[Bergstraße_17_(Lage)|Bergstr. 17]], errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Henrich Ludwigs Sohn Heinrich Siekmann (*1872) lernte das Seilerhandwerk und führte den Betrieb ab 1898 fort. Als zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der Lagenser Innenstadt mehr und mehr alte Häuser durch größere Geschäftshäuser ersetzt und die Straßenfluchten begradigt wurden, wurde auch das zuweilen als &amp;quot;Verkehrshindernis&amp;quot; wahrgenommene Siekmann&#039;sche Fachwerkhaus im Jahr 1915 abgerissen und durch einen (kriegsbedingt erst) 1918 fertiggestellten Neubau ersetzt. Die Seilerei wandelte sich über einen Seilerbedarf-, Korbwaren- und Kinderwagenladen schließlich in ein Spielwarengeschäft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torbogeninschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ANNO 1663 DEN 10. JULI HABEN DIESES HAUS BAUWEN LASSEN JURGEN SUNDERMAN UNDT ILSABEIN BADE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jobst Bade (1726)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Henrich Baade (1800)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Witwe Bade (1822)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Simon Stüker (1826)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Simon Räker/Reeker/Redecker (1844)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Simon Höring (1859)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seilermeister Henrich Siekmann sen. (1860)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seilermeister Heinrich Siekmann jun. (1898)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaufmann Walter Siekmann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erinnerungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Clara-Arabin Welchert schilderte in ihren Jugenderinnerungen, den Lagenser Straßenzügen folgend, zahlreiche Häuser und Menschen der Kernstadt; ihre lebhaften Beschreibungen umfassen i.d.R. einen Zeitraum zwischen 1890 und 1920.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Seiler Siekmann&#039;sche Haus, Bergstraße 19, war ein altes schönes Fachwerkhaus aus dem Jahre 1663 mit einem vorspringenden Erker, der weit in die Gehbahn ragte. Das Haus hatte noch die alte zweiteilige Hekentür. Im Innern des Hauses, auf der „Deele&amp;quot;, hingen lange Seile an den Wanden. Der alte Seilermeister war ein äußerst fleißiger Mann, der sein Gewerbe mit Umsicht und Ausdauer betrieb.&lt;br /&gt;
Ja, längs der Friedhofsmauer in der Eichenallee war der alte Handwerksmeister dabei, dicke Seile zu drehen. Hier ging er, mit einer blauleinenen Schürze angetan, in welcher sich Flachs und Hede befanden, längs der Friedhofsmauer auf und ab, von seinem Seilerhäuschen, das sich am oberen Ende der Bahn befand, bis ans untere Ende, wo sich eine Haspel oder ein Kreuz befand.&lt;br /&gt;
Für unsere Jugend war dies eine recht interessante Beschäftigung, man sah gern dem alten Seilermeister mit seinen Silberlocken bei seiner Arbeit zu. Als die Anlage einer Gehbahn an der Bergstraße akut wurde, und der Siekmann&#039;sche Erker im Wege war, kaufte die Stadt im Januar 1914 den Erker an.&lt;br /&gt;
Nach dem Abbruch des alten Hauses im Jahre 1914 wurde sofort mit einem Neubau begonnen. Durch die Kriegsereignisse verzögerte sich jedoch die Fortführung des Baues derart, daß der Rohbau erst im Jahre 1918 fertig wurde. Als der alte Herr das Zeitliche gesegnet hatte, wurde von seinen Erben der heutige Bau errichtet. Das Handwerk der alten Seilerzunft war mit ihm in unserem Städtchen erloschen. Die Nachfolger widmeten sich mehr dem Verkauf von Kinderwagen und Spielsachen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arabin-WelchertErinnerungen1962}}, S. 212&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roland Siekmann: Das Haus Siekmann an der Bergstraße und seine Nachbarschaft am „Ehlentruper Gang“. In: Historisches Jahrbuch Lage 2019, Lippe Verlag 2019, S. 71-92.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hausakten, Grundbücher u. Kataster im LAV NRW OWL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akten aus Privatbesitz u. Stadtarchiv Lage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Lange_Stra%C3%9Fe_69_(Lage)&amp;diff=48899</id>
		<title>Lange Straße 69 (Lage)</title>
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		<updated>2025-12-15T20:12:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
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|Koordinaten=51.99218, 8.79302&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Kernstadt&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=096&lt;br /&gt;
}}Das Gebäude Lange Straße 69 prägt als repräsentatives Eckhaus zur Bergstraße den Lagenser Marktplatz. Das »Haus Henneberg« (Drogerie Henneberg 1876–1990) geht zurück auf die sehr alte Hausstelle des ehem. Küsterhauses. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hausstelle ist seit mindestens 1593 ein zur ev. ref. Marktkirchengemeinde gehöriges Küsterhaus nachweisbar. Das heutige Gebäude geht im Kern auf einen 1810 errichteten zweigeschossigen Fachwerkbau zurück. Er wurde in den 1840er-Jahren von der Gemeinde in Privatbesitz verkauft, 1876 ging er an Carl Henneberg und wurde 1886 massiv aufgemauert. Ein weiterer großer Aus- und Umbau fand 1898 statt, als das Gebäude u.a. ein weiteres Obergeschoss, einen repräsentativen Ziergiebel und das bis heute erhaltene Wappen der Familie Henneberg (Henne auf Berg) erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langestraße Nr. 69 (nach 1894) | Langestraße Nr. 46 (1877 bis 1893) | Lage Nr. 35 (zwischen 1852 und 1877) | Lage Nr. 39 (1852) | Lage Nr. 27 (1822) || Gebäudesteuernummer: 96&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erinnerungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Clara-Arabin Welchert schilderte in ihren Jugenderinnerungen, den Lagenser Straßenzügen folgend, zahlreiche Häuser und Menschen der Kernstadt; ihre lebhaften Beschreibungen umfassen i.d.R. einen Zeitraum zwischen 1890 und 1920.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;***folgt****&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arabin-WelchertErinnerungen1962}}, S. 205&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burkhard Meier: &amp;quot;... empfehle ich mein Unternehmen vertrauensvoll&amp;quot; - Die Geschichte der Familie Henneberg und ihrer Drogerie in Lage. (Beiträge zur Geschichte der Stadt Lage 10), Lippischer Heimatbund, Postillon Verlag 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
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		<title>Lange Straße 69 (Lage)</title>
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		<updated>2025-12-14T23:13:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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}}Das Gebäude Lange Straße 69 prägt als repräsentatives Eckhaus zur Bergstraße den Lagenser Marktplatz. Das »Haus Henneberg« (Drogerie Henneberg 1876–1990) geht zurück auf die sehr alte Hausstelle des ehem. Küsterhauses. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hausstelle ist seit mindestens 1593 ein zur ev. ref. Marktkirchengemeinde gehöriges Küsterhaus nachweisbar. Das heutige Gebäude geht im Kern auf einen 1810 errichteten zweigeschossigen Fachwerkbau zurück. Er wurde in den 1840er-Jahren von der Gemeinde in Privatbesitz verkauft, 1876 ging er an Carl Henneberg und wurde 1886 massiv aufgemauert. Ein weiterer großer Aus- und Umbau fand 1898 statt, als das Gebäude u.a. ein weiteres Obergeschoss, einen repräsentativen Ziergiebel und das bis heute erhaltene Wappen der Familie Henneberg (Henne auf Berg) erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langestraße Nr. 69 (nach 1894) | Langestraße Nr. 46 (1877 bis 1893) | Lage Nr. 35 (zwischen 1852 und 1877) | Lage Nr. 39 (1852) | Lage Nr. 27 (1822) || Gebäudesteuernummer: 96&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erinnerungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Clara-Arabin Welchert schilderte in ihren Jugenderinnerungen, den Lagenser Straßenzügen folgend, zahlreiche Häuser und Menschen der Kernstadt; ihre lebhaften Beschreibungen umfassen i.d.R. einen Zeitraum zwischen 1890 und 1920.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;***folgt****&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arabin-WelchertErinnerungen1962}}, S. 205&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burkhard Meier: &amp;quot;... empfehle ich mein Unternehmen vertrauensvoll&amp;quot; - Die Geschichte der Familie Henneberg und ihrer Drogerie in Lage. (Beiträge zur Geschichte der Stadt Lage 10), Lippischer Heimatbund, Postillon Verlag 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
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}}Das Gebäude Lange Straße 69 prägt als repräsentatives Eckhaus zur Bergstraße den Lagenser Marktplatz. Das »Haus Henneberg« (Drogerie Henneberg 1876–1990) geht zurück auf die sehr alte Hausstelle des ehem. Küsterhauses. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hausstelle ist seit mindestens 1593 ein zur ev. ref. Marktkirchengemeinde gehöriges Küsterhaus nachweisbar. Das heutige Gebäude geht im Kern auf ein 1810 errichtetes Küsterhaus zurück. Der zweigeschossige Fachwerkbau wurde in den 1840er-Jahren von der Gemeinde in Privatbesitz verkauft, 1876 ging er an Carl Henneberg und wurde 1886 massiv aufgemauert. Ein weiterer großer Aus- und Umbau fand 1898 statt, als das Gebäude u.a. ein weiteres Obergeschoss, einen repräsentativen Ziergiebel und das bis heute erhaltene Wappen der Familie Henneberg (Henne auf Berg) erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langestraße Nr. 69 (nach 1894) | Langestraße Nr. 46 (1877 bis 1893) | Lage Nr. 35 (zwischen 1852 und 1877) | Lage Nr. 39 (1852) | Lage Nr. 27 (1822) || Gebäudesteuernummer: 96&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erinnerungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Clara-Arabin Welchert schilderte in ihren Jugenderinnerungen, den Lagenser Straßenzügen folgend, zahlreiche Häuser und Menschen der Kernstadt; ihre lebhaften Beschreibungen umfassen i.d.R. einen Zeitraum zwischen 1890 und 1920.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;***folgt****&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arabin-WelchertErinnerungen1962}}, S. 205&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burkhard Meier: &amp;quot;... empfehle ich mein Unternehmen vertrauensvoll&amp;quot; - Die Geschichte der Familie Henneberg und ihrer Drogerie in Lage. (Beiträge zur Geschichte der Stadt Lage 10), Lippischer Heimatbund, Postillon Verlag 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
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}}Das Gebäude Lange Straße 69 prägt als repräsentatives Eckhaus zur Bergstraße den Lagenser Marktplatz. Das »Haus Henneberg« (Drogerie Henneberg 1876–1990) geht zurück auf die sehr alte Hausstelle des ehem. Küsterhauses. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hausstelle ist seit mindestens 1593 ein zur ev. ref. Marktkirchengemeinde gehöriges Küsterhaus nachweisbar. Das heutige Gebäude geht im Kern auf ein 1810 errichtetes Küsterhaus zurück. Der zweigeschossige Fachwerkbau wurde in den 1840er-Jahren in Privatbesitz verkauft, 1876 ging er an Carl Henneberg und wurde 1886 massiv aufgemauert. Ein weiterer großer Aus- und Umbau fand 1898 statt, als das Gebäude u.a. ein weiteres Obergeschoss, einen repräsentativen Ziergiebel und das bis heute erhaltene Wappen der Familie Henneberg (Henne auf Berg) erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langestraße Nr. 69 (nach 1894) | Langestraße Nr. 46 (1877 bis 1893) | Lage Nr. 35 (zwischen 1852 und 1877) | Lage Nr. 39 (1852) | Lage Nr. 27 (1822) || Gebäudesteuernummer: 96&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erinnerungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Clara-Arabin Welchert schilderte in ihren Jugenderinnerungen, den Lagenser Straßenzügen folgend, zahlreiche Häuser und Menschen der Kernstadt; ihre lebhaften Beschreibungen umfassen i.d.R. einen Zeitraum zwischen 1890 und 1920.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;***folgt****&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arabin-WelchertErinnerungen1962}}, S. 205&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burkhard Meier: &amp;quot;... empfehle ich mein Unternehmen vertrauensvoll&amp;quot; - Die Geschichte der Familie Henneberg und ihrer Drogerie in Lage. (Beiträge zur Geschichte der Stadt Lage 10), Lippischer Heimatbund, Postillon Verlag 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
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		<title>Lange Straße 69 (Lage)</title>
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		<updated>2025-12-14T13:13:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: Änderung 48877 von Roland Siekmann (Diskussion) rückgängig gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.99218, 8.79302&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Kernstadt&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=096&lt;br /&gt;
}}Das Gebäude Lange Straße 69 prägt als repräsentatives Eckhaus zur Bergstraße den Lagenser Marktplatz. Das »Haus Henneberg« (Drogerie Henneberg 1876–1990) geht zurück auf die Hausstelle des ehem. Küsterhauses, eine der frühesten Hausstellen Lages. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hausstelle ist seit mindestens 1593 ein zur ev. ref. Marktkirchengemeinde gehöriges Küsterhaus nachweisbar. Das heutige Gebäude geht im Kern auf ein 1810 errichtetes Küsterhaus zurück. Der zweigeschossige Fachwerkbau wurde in den 1840er-Jahren in Privatbesitz verkauft, 1876 ging er an Carl Henneberg und wurde 1886 massiv aufgemauert. Ein weiterer großer Aus- und Umbau fand 1898 statt, als das Gebäude u.a. ein weiteres Obergeschoss, einen repräsentativen Ziergiebel und das bis heute erhaltene Wappen der Familie Henneberg (Henne auf Berg) erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langestraße Nr. 69 (nach 1894) | Langestraße Nr. 46 (1877 bis 1893) | Lage Nr. 35 (zwischen 1852 und 1877) | Lage Nr. 39 (1852) | Lage Nr. 27 (1822) || Gebäudesteuernummer: 96&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erinnerungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Clara-Arabin Welchert schilderte in ihren Jugenderinnerungen, den Lagenser Straßenzügen folgend, zahlreiche Häuser und Menschen der Kernstadt; ihre lebhaften Beschreibungen umfassen i.d.R. einen Zeitraum zwischen 1890 und 1920.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;*******&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arabin-WelchertErinnerungen1962}}, S. 205&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burkhard Meier: &amp;quot;... empfehle ich mein Unternehmen vertrauensvoll&amp;quot; - Die Geschichte der Familie Henneberg und ihrer Drogerie in Lage. (Beiträge zur Geschichte der Stadt Lage 10), Lippischer Heimatbund, Postillon Verlag 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
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		<title>Lange Straße 69 (Lage)</title>
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		<updated>2025-12-14T13:10:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
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|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Kernstadt&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=096&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das Gebäude Lange Straße 69 prägt als repräsentatives Eckhaus zur Bergstraße den Lagenser Marktplatz. Das »Haus Henneberg« (Drogerie Henneberg 1876–1990) geht zurück auf die Hausstelle des ehem. Küsterhauses, eine der frühesten Hausstellen Lages. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hausstelle ist seit mindestens 1593 ein zur ev. ref. Marktkirchengemeinde gehöriges Küsterhaus nachweisbar. Das heutige Gebäude geht im Kern auf ein 1810 errichtetes Küsterhaus zurück. Der zweigeschossige Fachwerkbau wurde in den 1840er-Jahren in Privatbesitz verkauft, 1876 ging er an Carl Henneberg und wurde 1886 massiv aufgemauert. Ein weiterer großer Aus- und Umbau fand 1898 statt, als das Gebäude u.a. ein weiteres Obergeschoss, einen repräsentativen Ziergiebel und das bis heute erhaltene Wappen der Familie Henneberg (Henne auf Berg) erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langestraße Nr. 69 (nach 1894) | Langestraße Nr. 46 (1877 bis 1893) | Lage Nr. 35 (zwischen 1852 und 1877) | Lage Nr. 39 (1852) | Lage Nr. 27 (1822) || Gebäudesteuernummer: 96&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erinnerungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Clara-Arabin Welchert schilderte in ihren Jugenderinnerungen, den Lagenser Straßenzügen folgend, zahlreiche Häuser und Menschen der Kernstadt; ihre lebhaften Beschreibungen umfassen i.d.R. einen Zeitraum zwischen 1890 und 1920.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;*******&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arabin-WelchertErinnerungen1962}}, S. 205&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burkhard Meier: &amp;quot;... empfehle ich mein Unternehmen vertrauensvoll&amp;quot; - Die Geschichte der Familie Henneberg und ihrer Drogerie in Lage. (Beiträge zur Geschichte der Stadt Lage 10), Lippischer Heimatbund, Postillon Verlag 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
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		<title>Lange Straße 69 (Lage)</title>
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		<updated>2025-12-14T12:11:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
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|Hausnummer1901=096&lt;br /&gt;
}}Das Gebäude Lange Straße 69 prägt als repräsentatives Eckhaus zur Bergstraße den Lagenser Marktplatz. Das »Haus Henneberg« (Drogerie Henneberg 1876–1990) geht zurück auf die Hausstelle des ehem. Küsterhauses, eine der frühesten Hausstellen Lages. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hausstelle ist seit mindestens 1593 ein zur ev. ref. Marktkirchengemeinde gehöriges Küsterhaus nachweisbar. Das heutige Gebäude geht im Kern auf ein 1810 errichtetes Küsterhaus zurück. Der zweigeschossige Fachwerkbau wurde in den 1840er-Jahren in Privatbesitz verkauft, 1876 ging er an Carl Henneberg und wurde 1886 massiv aufgemauert. Ein weiterer großer Aus- und Umbau fand 1898 statt, als das Gebäude u.a. ein weiteres Obergeschoss, einen repräsentativen Ziergiebel und das bis heute erhaltene Wappen der Familie Henneberg (Henne auf Berg) erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langestraße Nr. 69 (nach 1894) | Langestraße Nr. 46 (1877 bis 1893) | Lage Nr. 35 (zwischen 1852 und 1877) | Lage Nr. 39 (1852) | Lage Nr. 27 (1822) || Gebäudesteuernummer: 96&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erinnerungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Clara-Arabin Welchert schilderte in ihren Jugenderinnerungen, den Lagenser Straßenzügen folgend, zahlreiche Häuser und Menschen der Kernstadt; ihre lebhaften Beschreibungen umfassen i.d.R. einen Zeitraum zwischen 1890 und 1920.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;*******&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arabin-WelchertErinnerungen1962}}, S. 205&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burkhard Meier: &amp;quot;... empfehle ich mein Unternehmen vertrauensvoll&amp;quot; - Die Geschichte der Familie Henneberg und ihrer Drogerie in Lage. (Beiträge zur Geschichte der Stadt Lage 10), Lippischer Heimatbund, Postillon Verlag 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
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}}Das Gebäude Lange Straße 69 prägt als repräsentatives Eckhaus zur Bergstraße den Lagenser Marktplatz. Das »Haus Henneberg« (Drogerie Henneberg 1876–1990) geht zurück auf die Hausstelle des ehem. Küsterhauses, eine der frühesten Hausstellen Lages. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[folgt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Hausstelle ist seit mindestens 1593 ein zur ev. ref. Marktkirchengemeinde gehöriges Küsterhaus nachweisbar. Das heutige Gebäude geht im Kern auf ein 1810 errichtetes Küsterhaus zurück. Der zweigeschossige Fachwerkbau wurde in den 1840er-Jahren in Privatbesitz verkauft, 1876 ging er an Carl Henneberg und wurde 1886 massiv aufgemauert. Ein weiterer großer Aus- und Umbau fand 1898 statt, als das Gebäude u.a. ein weiteres Obergeschoss, einen repräsentativen Ziergiebel und das bis heute erhaltene Wappen der Familie Henneberg (Henne auf Berg) erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langestraße Nr. 69 (nach 1894) | Langestraße Nr. 46 (1877 bis 1893) | Lage Nr. 35 (zwischen 1852 und 1877) | Lage Nr. 39 (1852) | Lage Nr. 27 (1822) || Gebäudesteuernummer: 96&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erinnerungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Clara-Arabin Welchert schilderte in ihren Jugenderinnerungen, den Lagenser Straßenzügen folgend, zahlreiche Häuser und Menschen der Kernstadt; ihre lebhaften Beschreibungen umfassen i.d.R. einen Zeitraum zwischen 1890 und 1920.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;*******&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arabin-WelchertErinnerungen1962}}, S. 205&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burkhard Meier: &amp;quot;... empfehle ich mein Unternehmen vertrauensvoll&amp;quot; - Die Geschichte der Familie Henneberg und ihrer Drogerie in Lage. (Beiträge zur Geschichte der Stadt Lage 10), Lippischer Heimatbund, Postillon Verlag 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
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		<title>Lange Straße 69 (Lage)</title>
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		<updated>2025-12-14T11:47:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
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}}Das Gebäude Lange Straße 69 prägt als repräsentatives Eckhaus zur Bergstraße den Lagenser Marktplatz. Das »Haus Henneberg« (Drogerie Henneberg 1876–1990) geht zurück auf die Hausstelle des ehem. Küsterhauses, eine der frühesten Hausstellen Lages. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[folgt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langestraße Nr. 69 (nach 1894) | Langestraße Nr. 46 (1877 bis 1893) | Lage Nr. 35 (zwischen 1852 und 1877) | Lage Nr. 39 (1852) | Lage Nr. 27 (1822) || Gebäudesteuernummer: 96&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erinnerungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Clara-Arabin Welchert schilderte in ihren Jugenderinnerungen, den Lagenser Straßenzügen folgend, zahlreiche Häuser und Menschen der Kernstadt; ihre lebhaften Beschreibungen umfassen i.d.R. einen Zeitraum zwischen 1890 und 1920.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
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&amp;quot;*******&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arabin-WelchertErinnerungen1962}}, S. 205&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burkhard Meier: &amp;quot;... empfehle ich mein Unternehmen vertrauensvoll&amp;quot; - Die Geschichte der Familie Henneberg und ihrer Drogerie in Lage. (Beiträge zur Geschichte der Stadt Lage 10), Lippischer Heimatbund, Postillon Verlag 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bergstra%C3%9Fe_23_(Lage)&amp;diff=48873</id>
		<title>Bergstraße 23 (Lage)</title>
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		<updated>2025-12-14T11:45:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
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|Hausnummer1901=023&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das sog. Seppmann&#039;sche Haus ist das älteste erhaltene Fachwerkhaus in der Stadt Lage; es wurde 1648 errichtet. Es war u.a. in Besitz der Familien Brettschneider, Bröffel, Haarland und Kramer. In den 1920er-Jahren hat der Möbelfabrikant Fritz Seppmann das Haus erworben, renoviert und dabei auch die zahlreichen Schnitzwerke an der Vorderfront farblich aufgewertet. Das »Seppmann&#039;sche« Haus wurde in der Folge zu einem typischen Lagenser Postkartenmotiv. Das Haus Bergstraße 23 ist in der &amp;quot;Denkmalliste der Stadt Lage&amp;quot; eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lage.de/media/custom/1432_983_1.PDF?1711626518 Denkmalliste der Stadt Lage]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:LK 148.4 S039.png|mini|Haus Seppmann, Lage, Repro Quelle unbekannt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus Seppmann Lage 2025.jpg|mini|Haus Seppmann, Lage, Foto: Roland Siekmann 2025]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bergstraße 23 | Bergstraße Nr. 23 (nach 1894) | Bergstraße Nr. 27 (1877 bis 1893) | Lage Nr. 66 (zwischen 1852 und 1877) | Lage Nr. 73 (1852) | Lage Nr. 36 (1822) || Gebäudesteuernummer: 66&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
1648 ERBAUT . ERNEUERT 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Louis Kramer; Louis Nolte, Rentner; Auguste Pölkemann, Plätterin; Wilhelm Ulrich, Sattler&lt;br /&gt;
* 1926&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Fritz Seppmann, Fabrikant; Friedrich Krips, Arbeiter; Heinrich Büker, Maurer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erinnerungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Clara-Arabin Welchert schilderte in ihren Jugenderinnerungen, den Lagenser Straßenzügen folgend, zahlreiche Häuser und Menschen der Kernstadt; ihre lebhaften Beschreibungen umfassen i.d.R. einen Zeitraum zwischen 1890 und 1920.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Neben der Kramer&#039;schen Besitzung stand ein stolzes altes Bürgerhaus mit farbenfrohen Schnitzereien. Es lehnte sich an die Kramer&#039;sche Besitzung in würdiger Weise an. Dieses Haus war ursprünglich Eigentum der Familie Harland, von der es L. W. Kramer Sohn käuflich erwarb, um es dann Jahrzehnte später an den Möbelfabrikanten Fritz Seppmann zu verkaufen. Fritz Seppmann ließ die alten schönen Schnitzereien wieder neu erstehen. Das Haus bildet heute noch eine Zierde unserer Stadt und ist im Besitz der Erben Seppmann&#039;s geblieben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arabin-WelchertErinnerungen1962}}, S. 210&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.lage.de/Mapserver/Baudenkmal/pdf/02_Haus_Seppmann.pdf Beschreibung zum Baudenkmal Bergstraße 23]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:Haus_Seppmann_Lage_2025.jpg&amp;diff=48872</id>
		<title>Datei:Haus Seppmann Lage 2025.jpg</title>
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		<updated>2025-12-14T11:45:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Haus Seppmann, Lage, Foto: Roland Siekmann 2025&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Datei:LK_148.4_S039.png&amp;diff=48871</id>
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		<updated>2025-12-14T11:42:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Haus Seppmann, Lage, Repro Quelle unbekannt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
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		<title>Lange Straße 69 (Lage)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Lange_Stra%C3%9Fe_69_(Lage)&amp;diff=48870"/>
		<updated>2025-12-14T11:25:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
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|Hausnummer1901=096&lt;br /&gt;
}}Das Gebäude Lange Straße 69 prägt als repräsentatives Eckhaus zur Bergstraße den Lagenser Marktplatz. Das »Haus Henneberg« (Drogerie Henneberg 1876–1990) geht zurück auf die Hausstelle des ehem. Küsterhauses, eine der frühesten Hausstellen Lages. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[folgt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erinnerungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Clara-Arabin Welchert schilderte in ihren Jugenderinnerungen, den Lagenser Straßenzügen folgend, zahlreiche Häuser und Menschen der Kernstadt; ihre lebhaften Beschreibungen umfassen i.d.R. einen Zeitraum zwischen 1890 und 1920.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;*******&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arabin-WelchertErinnerungen1962}}, S. 205&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burkhard Meier: &amp;quot;... empfehle ich mein Unternehmen vertrauensvoll&amp;quot; - Die Geschichte der Familie Henneberg und ihrer Drogerie in Lage. (Beiträge zur Geschichte der Stadt Lage 10), Lippischer Heimatbund, Postillon Verlag 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
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		<title>Lange Straße 69 (Lage)</title>
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}}Das heutige Gebäude Bergstraße 19 wurde 1915–1918 als Geschäftshaus mit Ladenlokal im Erdgeschoss und zwei darüber liegenden Wohngeschossen errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgängerbau war ein 1663 errichtetes und 1915 abgerissenes Fachwerkhaus, ein Vierständerbau mit linksseitiger zweigeschossiger Utlucht. Die Hausstelle trug die historische Stätten-Nr. 33, später die Hausnummer 74.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
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==Gebäude==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Clara-Arabin Welchert schilderte in ihren Jugenderinnerungen, den Lagenser Straßenzügen folgend, zahlreiche Häuser und Menschen der Kernstadt; ihre lebhaften Beschreibungen umfassen i.d.R. einen Zeitraum zwischen 1890 und 1920.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burkhard Meier: &amp;quot;... empfehle ich mein Unternehmen vertrauensvoll&amp;quot; - Die Geschichte der Familie Henneberg und ihrer Drogerie in Lage. (Beiträge zur Geschichte der Stadt Lage 10), Lippischer Heimatbund, Postillon Verlag 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
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}}Das heutige Gebäude Bergstraße 19 wurde 1915–1918 als Geschäftshaus mit Ladenlokal im Erdgeschoss und zwei darüber liegenden Wohngeschossen errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgängerbau war ein 1663 errichtetes und 1915 abgerissenes Fachwerkhaus, ein Vierständerbau mit linksseitiger zweigeschossiger Utlucht. Die Hausstelle trug die historische Stätten-Nr. 33, später die Hausnummer 74.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;Clara-Arabin Welchert schilderte in ihren Jugenderinnerungen, den Lagenser Straßenzügen folgend, zahlreiche Häuser und Menschen der Kernstadt; ihre lebhaften Beschreibungen umfassen i.d.R. einen Zeitraum zwischen 1890 und 1920.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
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==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burkhard Meier: &amp;quot;... empfehle ich mein Unternehmen vertrauensvoll&amp;quot; - Die Geschichte der Familie Henneberg und ihrer Drogerie in Lage. (Beiträge zur Geschichte der Stadt Lage 10), Lippischer Heimatbund, Postillon Verlag 1996.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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==Autor*innen==&lt;br /&gt;
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}}Das heutige Gebäude Bergstraße 19 wurde 1915–1918 als Geschäftshaus mit Ladenlokal im Erdgeschoss und zwei darüber liegenden Wohngeschossen errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgängerbau war ein 1663 errichtetes und 1915 abgerissenes Fachwerkhaus, ein Vierständerbau mit linksseitiger zweigeschossiger Utlucht. Die Hausstelle trug die historische Stätten-Nr. 33, später die Hausnummer 74.&lt;br /&gt;
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==Geschichte==&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;Clara-Arabin Welchert schilderte in ihren Jugenderinnerungen, den Lagenser Straßenzügen folgend, zahlreiche Häuser und Menschen der Kernstadt; ihre lebhaften Beschreibungen umfassen i.d.R. einen Zeitraum zwischen 1890 und 1920.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
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==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burkhard Meier: &amp;quot;... empfehle ich mein Unternehmen vertrauensvoll&amp;quot; - Die Geschichte der Familie Henneberg und ihrer Drogerie in Lage. (Beiträge zur Geschichte der Stadt Lage 10), Lippischer Heimatbund, Postillon Verlag 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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==Autor*innen==&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: /* Literatur */&lt;/p&gt;
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}}Das heutige Gebäude Bergstraße 19 wurde 1915–1918 als Geschäftshaus mit Ladenlokal im Erdgeschoss und zwei darüber liegenden Wohngeschossen errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgängerbau war ein 1663 errichtetes und 1915 abgerissenes Fachwerkhaus, ein Vierständerbau mit linksseitiger zweigeschossiger Utlucht. Die Hausstelle trug die historische Stätten-Nr. 33, später die Hausnummer 74.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;Clara-Arabin Welchert schilderte in ihren Jugenderinnerungen, den Lagenser Straßenzügen folgend, zahlreiche Häuser und Menschen der Kernstadt; ihre lebhaften Beschreibungen umfassen i.d.R. einen Zeitraum zwischen 1890 und 1920.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
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==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burkhard Meier: &amp;quot;... empfehle ich mein Unternehmen vertrauensvoll&amp;quot; - Die Geschichte der Familie Henneberg und ihrer Drogerie in Lage. (Beiträge zur Geschichte der Stadt Lage 10), Lippischer Heimatbund, Postillon Verlag 1996.&lt;br /&gt;
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==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hausakten, Grundbücher u. Kataster im LAV NRW OWL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akten aus Privatbesitz u. Stadtarchiv Lage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: /* Erinnerungen */&lt;/p&gt;
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}}Das heutige Gebäude Bergstraße 19 wurde 1915–1918 als Geschäftshaus mit Ladenlokal im Erdgeschoss und zwei darüber liegenden Wohngeschossen errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgängerbau war ein 1663 errichtetes und 1915 abgerissenes Fachwerkhaus, ein Vierständerbau mit linksseitiger zweigeschossiger Utlucht. Die Hausstelle trug die historische Stätten-Nr. 33, später die Hausnummer 74.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
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==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;Clara-Arabin Welchert schilderte in ihren Jugenderinnerungen, den Lagenser Straßenzügen folgend, zahlreiche Häuser und Menschen der Kernstadt; ihre lebhaften Beschreibungen umfassen i.d.R. einen Zeitraum zwischen 1890 und 1920.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
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&amp;quot;*******&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arabin-WelchertErinnerungen1962}}, S. 212&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roland Siekmann: Das Haus Siekmann an der Bergstraße und seine Nachbarschaft am „Ehlentruper Gang“. In: Historisches Jahrbuch Lage 2019, Lippe Verlag 2019, S. 71-92.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hausakten, Grundbücher u. Kataster im LAV NRW OWL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akten aus Privatbesitz u. Stadtarchiv Lage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
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		<updated>2025-12-14T10:50:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: /* Inschriften */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
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}}Das heutige Gebäude Bergstraße 19 wurde 1915–1918 als Geschäftshaus mit Ladenlokal im Erdgeschoss und zwei darüber liegenden Wohngeschossen errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgängerbau war ein 1663 errichtetes und 1915 abgerissenes Fachwerkhaus, ein Vierständerbau mit linksseitiger zweigeschossiger Utlucht. Die Hausstelle trug die historische Stätten-Nr. 33, später die Hausnummer 74.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erinnerungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Clara-Arabin Welchert schilderte in ihren Jugenderinnerungen, den Lagenser Straßenzügen folgend, zahlreiche Häuser und Menschen der Kernstadt; ihre lebhaften Beschreibungen umfassen i.d.R. einen Zeitraum zwischen 1890 und 1920.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Seiler Siekmann&#039;sche Haus, Bergstraße 19, war ein altes schönes Fachwerkhaus aus dem Jahre 1663 mit einem vorspringenden Erker, der weit in die Gehbahn ragte. Das Haus hatte noch die alte zweiteilige Hekentür. Im Innern des Hauses, auf der „Deele&amp;quot;, hingen lange Seile an den Wanden. Der alte Seilermeister war ein äußerst fleißiger Mann, der sein Gewerbe mit Umsicht und Ausdauer betrieb.&lt;br /&gt;
Ja, längs der Friedhofsmauer in der Eichenallee war der alte Handwerksmeister dabei, dicke Seile zu drehen. Hier ging er, mit einer blauleinenen Schürze angetan, in welcher sich Flachs und Hede befanden, längs der Friedhofsmauer auf und ab, von seinem Seilerhäuschen, das sich am oberen Ende der Bahn befand, bis ans untere Ende, wo sich eine Haspel oder ein Kreuz befand.&lt;br /&gt;
Für unsere Jugend war dies eine recht interessante Beschäftigung, man sah gern dem alten Seilermeister mit seinen Silberlocken bei seiner Arbeit zu. Als die Anlage einer Gehbahn an der Bergstraße akut wurde, und der Siekmann&#039;sche Erker im Wege war, kaufte die Stadt im Januar 1914 den Erker an.&lt;br /&gt;
Nach dem Abbruch des alten Hauses im Jahre 1914 wurde sofort mit einem Neubau begonnen. Durch die Kriegsereignisse verzögerte sich jedoch die Fortführung des Baues derart, daß der Rohbau erst im Jahre 1918 fertig wurde. Als der alte Herr das Zeitliche gesegnet hatte, wurde von seinen Erben der heutige Bau errichtet. Das Handwerk der alten Seilerzunft war mit ihm in unserem Städtchen erloschen. Die Nachfolger widmeten sich mehr dem Verkauf von Kinderwagen und Spielsachen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arabin-WelchertErinnerungen1962}}, S. 212&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roland Siekmann: Das Haus Siekmann an der Bergstraße und seine Nachbarschaft am „Ehlentruper Gang“. In: Historisches Jahrbuch Lage 2019, Lippe Verlag 2019, S. 71-92.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hausakten, Grundbücher u. Kataster im LAV NRW OWL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akten aus Privatbesitz u. Stadtarchiv Lage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
	</entry>
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		<title>Lange Straße 69 (Lage)</title>
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		<updated>2025-12-14T10:50:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.99218, 8.79302&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Kernstadt&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=069&lt;br /&gt;
}}Das heutige Gebäude Bergstraße 19 wurde 1915–1918 als Geschäftshaus mit Ladenlokal im Erdgeschoss und zwei darüber liegenden Wohngeschossen errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgängerbau war ein 1663 errichtetes und 1915 abgerissenes Fachwerkhaus, ein Vierständerbau mit linksseitiger zweigeschossiger Utlucht. Die Hausstelle trug die historische Stätten-Nr. 33, später die Hausnummer 74.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torbogeninschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ANNO 1663 DEN 10. JULI HABEN DIESES HAUS BAUWEN LASSEN JURGEN SUNDERMAN UNDT ILSABEIN BADE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erinnerungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Clara-Arabin Welchert schilderte in ihren Jugenderinnerungen, den Lagenser Straßenzügen folgend, zahlreiche Häuser und Menschen der Kernstadt; ihre lebhaften Beschreibungen umfassen i.d.R. einen Zeitraum zwischen 1890 und 1920.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Seiler Siekmann&#039;sche Haus, Bergstraße 19, war ein altes schönes Fachwerkhaus aus dem Jahre 1663 mit einem vorspringenden Erker, der weit in die Gehbahn ragte. Das Haus hatte noch die alte zweiteilige Hekentür. Im Innern des Hauses, auf der „Deele&amp;quot;, hingen lange Seile an den Wanden. Der alte Seilermeister war ein äußerst fleißiger Mann, der sein Gewerbe mit Umsicht und Ausdauer betrieb.&lt;br /&gt;
Ja, längs der Friedhofsmauer in der Eichenallee war der alte Handwerksmeister dabei, dicke Seile zu drehen. Hier ging er, mit einer blauleinenen Schürze angetan, in welcher sich Flachs und Hede befanden, längs der Friedhofsmauer auf und ab, von seinem Seilerhäuschen, das sich am oberen Ende der Bahn befand, bis ans untere Ende, wo sich eine Haspel oder ein Kreuz befand.&lt;br /&gt;
Für unsere Jugend war dies eine recht interessante Beschäftigung, man sah gern dem alten Seilermeister mit seinen Silberlocken bei seiner Arbeit zu. Als die Anlage einer Gehbahn an der Bergstraße akut wurde, und der Siekmann&#039;sche Erker im Wege war, kaufte die Stadt im Januar 1914 den Erker an.&lt;br /&gt;
Nach dem Abbruch des alten Hauses im Jahre 1914 wurde sofort mit einem Neubau begonnen. Durch die Kriegsereignisse verzögerte sich jedoch die Fortführung des Baues derart, daß der Rohbau erst im Jahre 1918 fertig wurde. Als der alte Herr das Zeitliche gesegnet hatte, wurde von seinen Erben der heutige Bau errichtet. Das Handwerk der alten Seilerzunft war mit ihm in unserem Städtchen erloschen. Die Nachfolger widmeten sich mehr dem Verkauf von Kinderwagen und Spielsachen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arabin-WelchertErinnerungen1962}}, S. 212&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roland Siekmann: Das Haus Siekmann an der Bergstraße und seine Nachbarschaft am „Ehlentruper Gang“. In: Historisches Jahrbuch Lage 2019, Lippe Verlag 2019, S. 71-92.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hausakten, Grundbücher u. Kataster im LAV NRW OWL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akten aus Privatbesitz u. Stadtarchiv Lage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Lange_Stra%C3%9Fe_69_(Lage)&amp;diff=48862</id>
		<title>Lange Straße 69 (Lage)</title>
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		<updated>2025-12-14T10:50:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: /* Eigentümer*innen, Bewohner*innen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.99218, 8.79302&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Kernstadt&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=069&lt;br /&gt;
}}Das heutige Gebäude Bergstraße 19 wurde 1915–1918 als Geschäftshaus mit Ladenlokal im Erdgeschoss und zwei darüber liegenden Wohngeschossen errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgängerbau war ein 1663 errichtetes und 1915 abgerissenes Fachwerkhaus, ein Vierständerbau mit linksseitiger zweigeschossiger Utlucht. Die Hausstelle trug die historische Stätten-Nr. 33, später die Hausnummer 74.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:1908 Fachwerkhaus Bergstr. 19 mit Seilerfamilie.jpg|mini|Das ehemals Bade&#039;sche, seit 1860 Siekmann&#039;sche Fachwerkhaus. Auf der Bank vor dem Haus sind der Seilermeister Heinrich Siekmann, seine Ehefrau Paula (geb. Berger) sowie vermutlich der älteste Sohn Walter zu erkennen, um 1908, Foto: Archiv Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1904 Lippische Landes-Zeitung 137 (2.7.1904) 153 (2).png|mini|»Draht-, Hanf- und Bodenseile in allen Längen und Stärken, Ackerleinen, Krenzleinen, Waschleinen, Gerüststränge, Zugstränge, Fliegennetze und Ohrenklappen für Pferde, Zimmerer-Schnüre, Maurer-Schnüre. Fischnetze, Marktnetze, Schellenzüge, Hängematten, sowie sämmtliche Seilerwaren empfiehlt billigst H. Siekmann, Lage in Lippe, Seilermeister.« (Lippische Landeszeitung 1904)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1909 (ca.) Bergstraße mit Friedenseiche.jpg|mini|Das schräg in die Straßenflucht der modernisierten Bergstraße hineinragende Siekmann&#039;sche Fachwerkhaus, ca. 1909 von der Friedenseiche aus fotografiert, Fotokopie einer Postkarte, Archiv Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1915 Abriss Fachwerkhaus Bergstr.jpg|mini|Im Jahr 1915 wurde das schräg in die Straßenflucht hineinragende Fachwerkhaus abgerissen, um ein dreigeschossiges Geschäftshaus zu errichten. (Foto: Archiv Siekmann)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1920 (ca.) Neubau mit Laden &amp;amp; Heinrich.jpg|mini|Das Foto (um 1920) zeigt den Neubau; aus der vormaligen Seilerei war ein Geschäft für Seiler- und Korbwaren geworden. Heinrich Siekmann (1872 – 1928) sitzt in einem Korbsessel. (Foto: Archiv Siekmann)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1957 Haus Bergstraße Laden-Umbau.jpg|mini|Die Häuser Bergstraße 17 (links im Anschnitt), 19 und 21 im Jahr 1957. Im Ladengeschäft Siekmann war gerade der Ladeneingang verlegt und der vormalige Hauseingang zugunsten eines Schaufensters geschlossen worden. Es folgt das Haus Vogt mit dem Manufakturwaren/Textilgeschäft. Hinten ist (das weiter zurück gelegene Seppmannsche Haus ist verdeckt) das Stüker&#039;sche Haus an der Ecke zur Schötmarschen Straße zu erkennen. (Foto: Archiv Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten anderthalb Jahrhunderten nach seiner Errichtung (1663) wurde das für das 17. Jahrhundert typische Ackerbürgerhaus von der Familie Bade (Baade) bewohnt. Nach mehreren kürzerfristigen Besitzerwechseln ab 1826 wurde es 1860 vom Seilermeister Henrich Ludwig Siekmann (*1828) gekauft, der dort sein Gewerbe betrieb und mit seiner Familie lebte. Siekmann betrieb seine Seiler(Reeper)bahn entlang der Friedhofsmauer an der Eichenallee. Zum Haus gehörte ein kleiner Garten mit Brunnen, der 1891 dem Schwiegersohn Klempner Fritz Sigges als &amp;quot;Brautschatz&amp;quot; überschrieben wurde. Hier wurde wenige Jahre später die Neuwohnerstätte Nr. 486, heute [[Bergstraße_17_(Lage)|Bergstr. 17]], errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Henrich Ludwigs Sohn Heinrich Siekmann (*1872) lernte das Seilerhandwerk und führte den Betrieb ab 1898 fort. Als zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der Lagenser Innenstadt mehr und mehr alte Häuser durch größere Geschäftshäuser ersetzt und die Straßenfluchten begradigt wurden, wurde auch das zuweilen als &amp;quot;Verkehrshindernis&amp;quot; wahrgenommene Siekmann&#039;sche Fachwerkhaus im Jahr 1915 abgerissen und durch einen (kriegsbedingt erst) 1918 fertiggestellten Neubau ersetzt. Die Seilerei wandelte sich über einen Seilerbedarf-, Korbwaren- und Kinderwagenladen schließlich in ein Spielwarengeschäft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torbogeninschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ANNO 1663 DEN 10. JULI HABEN DIESES HAUS BAUWEN LASSEN JURGEN SUNDERMAN UNDT ILSABEIN BADE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erinnerungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Clara-Arabin Welchert schilderte in ihren Jugenderinnerungen, den Lagenser Straßenzügen folgend, zahlreiche Häuser und Menschen der Kernstadt; ihre lebhaften Beschreibungen umfassen i.d.R. einen Zeitraum zwischen 1890 und 1920.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Seiler Siekmann&#039;sche Haus, Bergstraße 19, war ein altes schönes Fachwerkhaus aus dem Jahre 1663 mit einem vorspringenden Erker, der weit in die Gehbahn ragte. Das Haus hatte noch die alte zweiteilige Hekentür. Im Innern des Hauses, auf der „Deele&amp;quot;, hingen lange Seile an den Wanden. Der alte Seilermeister war ein äußerst fleißiger Mann, der sein Gewerbe mit Umsicht und Ausdauer betrieb.&lt;br /&gt;
Ja, längs der Friedhofsmauer in der Eichenallee war der alte Handwerksmeister dabei, dicke Seile zu drehen. Hier ging er, mit einer blauleinenen Schürze angetan, in welcher sich Flachs und Hede befanden, längs der Friedhofsmauer auf und ab, von seinem Seilerhäuschen, das sich am oberen Ende der Bahn befand, bis ans untere Ende, wo sich eine Haspel oder ein Kreuz befand.&lt;br /&gt;
Für unsere Jugend war dies eine recht interessante Beschäftigung, man sah gern dem alten Seilermeister mit seinen Silberlocken bei seiner Arbeit zu. Als die Anlage einer Gehbahn an der Bergstraße akut wurde, und der Siekmann&#039;sche Erker im Wege war, kaufte die Stadt im Januar 1914 den Erker an.&lt;br /&gt;
Nach dem Abbruch des alten Hauses im Jahre 1914 wurde sofort mit einem Neubau begonnen. Durch die Kriegsereignisse verzögerte sich jedoch die Fortführung des Baues derart, daß der Rohbau erst im Jahre 1918 fertig wurde. Als der alte Herr das Zeitliche gesegnet hatte, wurde von seinen Erben der heutige Bau errichtet. Das Handwerk der alten Seilerzunft war mit ihm in unserem Städtchen erloschen. Die Nachfolger widmeten sich mehr dem Verkauf von Kinderwagen und Spielsachen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arabin-WelchertErinnerungen1962}}, S. 212&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roland Siekmann: Das Haus Siekmann an der Bergstraße und seine Nachbarschaft am „Ehlentruper Gang“. In: Historisches Jahrbuch Lage 2019, Lippe Verlag 2019, S. 71-92.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hausakten, Grundbücher u. Kataster im LAV NRW OWL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akten aus Privatbesitz u. Stadtarchiv Lage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
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		<title>Lange Straße 69 (Lage)</title>
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		<updated>2025-12-14T10:48:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.99218, 8.79302&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Kernstadt&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=069&lt;br /&gt;
}}Das heutige Gebäude Bergstraße 19 wurde 1915–1918 als Geschäftshaus mit Ladenlokal im Erdgeschoss und zwei darüber liegenden Wohngeschossen errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgängerbau war ein 1663 errichtetes und 1915 abgerissenes Fachwerkhaus, ein Vierständerbau mit linksseitiger zweigeschossiger Utlucht. Die Hausstelle trug die historische Stätten-Nr. 33, später die Hausnummer 74.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:1908 Fachwerkhaus Bergstr. 19 mit Seilerfamilie.jpg|mini|Das ehemals Bade&#039;sche, seit 1860 Siekmann&#039;sche Fachwerkhaus. Auf der Bank vor dem Haus sind der Seilermeister Heinrich Siekmann, seine Ehefrau Paula (geb. Berger) sowie vermutlich der älteste Sohn Walter zu erkennen, um 1908, Foto: Archiv Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1904 Lippische Landes-Zeitung 137 (2.7.1904) 153 (2).png|mini|»Draht-, Hanf- und Bodenseile in allen Längen und Stärken, Ackerleinen, Krenzleinen, Waschleinen, Gerüststränge, Zugstränge, Fliegennetze und Ohrenklappen für Pferde, Zimmerer-Schnüre, Maurer-Schnüre. Fischnetze, Marktnetze, Schellenzüge, Hängematten, sowie sämmtliche Seilerwaren empfiehlt billigst H. Siekmann, Lage in Lippe, Seilermeister.« (Lippische Landeszeitung 1904)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1909 (ca.) Bergstraße mit Friedenseiche.jpg|mini|Das schräg in die Straßenflucht der modernisierten Bergstraße hineinragende Siekmann&#039;sche Fachwerkhaus, ca. 1909 von der Friedenseiche aus fotografiert, Fotokopie einer Postkarte, Archiv Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1915 Abriss Fachwerkhaus Bergstr.jpg|mini|Im Jahr 1915 wurde das schräg in die Straßenflucht hineinragende Fachwerkhaus abgerissen, um ein dreigeschossiges Geschäftshaus zu errichten. (Foto: Archiv Siekmann)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1920 (ca.) Neubau mit Laden &amp;amp; Heinrich.jpg|mini|Das Foto (um 1920) zeigt den Neubau; aus der vormaligen Seilerei war ein Geschäft für Seiler- und Korbwaren geworden. Heinrich Siekmann (1872 – 1928) sitzt in einem Korbsessel. (Foto: Archiv Siekmann)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1957 Haus Bergstraße Laden-Umbau.jpg|mini|Die Häuser Bergstraße 17 (links im Anschnitt), 19 und 21 im Jahr 1957. Im Ladengeschäft Siekmann war gerade der Ladeneingang verlegt und der vormalige Hauseingang zugunsten eines Schaufensters geschlossen worden. Es folgt das Haus Vogt mit dem Manufakturwaren/Textilgeschäft. Hinten ist (das weiter zurück gelegene Seppmannsche Haus ist verdeckt) das Stüker&#039;sche Haus an der Ecke zur Schötmarschen Straße zu erkennen. (Foto: Archiv Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten anderthalb Jahrhunderten nach seiner Errichtung (1663) wurde das für das 17. Jahrhundert typische Ackerbürgerhaus von der Familie Bade (Baade) bewohnt. Nach mehreren kürzerfristigen Besitzerwechseln ab 1826 wurde es 1860 vom Seilermeister Henrich Ludwig Siekmann (*1828) gekauft, der dort sein Gewerbe betrieb und mit seiner Familie lebte. Siekmann betrieb seine Seiler(Reeper)bahn entlang der Friedhofsmauer an der Eichenallee. Zum Haus gehörte ein kleiner Garten mit Brunnen, der 1891 dem Schwiegersohn Klempner Fritz Sigges als &amp;quot;Brautschatz&amp;quot; überschrieben wurde. Hier wurde wenige Jahre später die Neuwohnerstätte Nr. 486, heute [[Bergstraße_17_(Lage)|Bergstr. 17]], errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Henrich Ludwigs Sohn Heinrich Siekmann (*1872) lernte das Seilerhandwerk und führte den Betrieb ab 1898 fort. Als zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der Lagenser Innenstadt mehr und mehr alte Häuser durch größere Geschäftshäuser ersetzt und die Straßenfluchten begradigt wurden, wurde auch das zuweilen als &amp;quot;Verkehrshindernis&amp;quot; wahrgenommene Siekmann&#039;sche Fachwerkhaus im Jahr 1915 abgerissen und durch einen (kriegsbedingt erst) 1918 fertiggestellten Neubau ersetzt. Die Seilerei wandelte sich über einen Seilerbedarf-, Korbwaren- und Kinderwagenladen schließlich in ein Spielwarengeschäft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torbogeninschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ANNO 1663 DEN 10. JULI HABEN DIESES HAUS BAUWEN LASSEN JURGEN SUNDERMAN UNDT ILSABEIN BADE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jobst Bade (1726)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Henrich Baade (1800)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Witwe Bade (1822)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Simon Stüker (1826)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Simon Räker/Reeker/Redecker (1844)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Simon Höring (1859)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seilermeister Henrich Siekmann sen. (1860)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seilermeister Heinrich Siekmann jun. (1898)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaufmann Walter Siekmann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erinnerungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Clara-Arabin Welchert schilderte in ihren Jugenderinnerungen, den Lagenser Straßenzügen folgend, zahlreiche Häuser und Menschen der Kernstadt; ihre lebhaften Beschreibungen umfassen i.d.R. einen Zeitraum zwischen 1890 und 1920.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Seiler Siekmann&#039;sche Haus, Bergstraße 19, war ein altes schönes Fachwerkhaus aus dem Jahre 1663 mit einem vorspringenden Erker, der weit in die Gehbahn ragte. Das Haus hatte noch die alte zweiteilige Hekentür. Im Innern des Hauses, auf der „Deele&amp;quot;, hingen lange Seile an den Wanden. Der alte Seilermeister war ein äußerst fleißiger Mann, der sein Gewerbe mit Umsicht und Ausdauer betrieb.&lt;br /&gt;
Ja, längs der Friedhofsmauer in der Eichenallee war der alte Handwerksmeister dabei, dicke Seile zu drehen. Hier ging er, mit einer blauleinenen Schürze angetan, in welcher sich Flachs und Hede befanden, längs der Friedhofsmauer auf und ab, von seinem Seilerhäuschen, das sich am oberen Ende der Bahn befand, bis ans untere Ende, wo sich eine Haspel oder ein Kreuz befand.&lt;br /&gt;
Für unsere Jugend war dies eine recht interessante Beschäftigung, man sah gern dem alten Seilermeister mit seinen Silberlocken bei seiner Arbeit zu. Als die Anlage einer Gehbahn an der Bergstraße akut wurde, und der Siekmann&#039;sche Erker im Wege war, kaufte die Stadt im Januar 1914 den Erker an.&lt;br /&gt;
Nach dem Abbruch des alten Hauses im Jahre 1914 wurde sofort mit einem Neubau begonnen. Durch die Kriegsereignisse verzögerte sich jedoch die Fortführung des Baues derart, daß der Rohbau erst im Jahre 1918 fertig wurde. Als der alte Herr das Zeitliche gesegnet hatte, wurde von seinen Erben der heutige Bau errichtet. Das Handwerk der alten Seilerzunft war mit ihm in unserem Städtchen erloschen. Die Nachfolger widmeten sich mehr dem Verkauf von Kinderwagen und Spielsachen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arabin-WelchertErinnerungen1962}}, S. 212&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roland Siekmann: Das Haus Siekmann an der Bergstraße und seine Nachbarschaft am „Ehlentruper Gang“. In: Historisches Jahrbuch Lage 2019, Lippe Verlag 2019, S. 71-92.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hausakten, Grundbücher u. Kataster im LAV NRW OWL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akten aus Privatbesitz u. Stadtarchiv Lage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Lange_Stra%C3%9Fe_69_(Lage)&amp;diff=48860</id>
		<title>Lange Straße 69 (Lage)</title>
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		<updated>2025-12-14T10:47:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Hausstätte info |Ortsteil={{AutoOrtsteil}} |Straße={{AutoStraße}} |Hausnummer={{AutoHausnummer}} |Koordinaten=51.99218, 8.79302 |Adressbuch1901=Ja |Ortsteil1901=Kernstadt |Hausnummer1901=074 }}Das heutige Gebäude Bergstraße 19 wurde 1915–1918 als Geschäftshaus mit Ladenlokal im Erdgeschoss und zwei darüber liegenden Wohngeschossen errichtet.   Vorgängerbau war ein 1663 errichtetes und 1915 abgerissenes Fachwerkhaus, ein Vierständerbau mit lin…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.99218, 8.79302&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Kernstadt&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=074&lt;br /&gt;
}}Das heutige Gebäude Bergstraße 19 wurde 1915–1918 als Geschäftshaus mit Ladenlokal im Erdgeschoss und zwei darüber liegenden Wohngeschossen errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgängerbau war ein 1663 errichtetes und 1915 abgerissenes Fachwerkhaus, ein Vierständerbau mit linksseitiger zweigeschossiger Utlucht. Die Hausstelle trug die historische Stätten-Nr. 33, später die Hausnummer 74.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
[[Datei:1908 Fachwerkhaus Bergstr. 19 mit Seilerfamilie.jpg|mini|Das ehemals Bade&#039;sche, seit 1860 Siekmann&#039;sche Fachwerkhaus. Auf der Bank vor dem Haus sind der Seilermeister Heinrich Siekmann, seine Ehefrau Paula (geb. Berger) sowie vermutlich der älteste Sohn Walter zu erkennen, um 1908, Foto: Archiv Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1904 Lippische Landes-Zeitung 137 (2.7.1904) 153 (2).png|mini|»Draht-, Hanf- und Bodenseile in allen Längen und Stärken, Ackerleinen, Krenzleinen, Waschleinen, Gerüststränge, Zugstränge, Fliegennetze und Ohrenklappen für Pferde, Zimmerer-Schnüre, Maurer-Schnüre. Fischnetze, Marktnetze, Schellenzüge, Hängematten, sowie sämmtliche Seilerwaren empfiehlt billigst H. Siekmann, Lage in Lippe, Seilermeister.« (Lippische Landeszeitung 1904)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1909 (ca.) Bergstraße mit Friedenseiche.jpg|mini|Das schräg in die Straßenflucht der modernisierten Bergstraße hineinragende Siekmann&#039;sche Fachwerkhaus, ca. 1909 von der Friedenseiche aus fotografiert, Fotokopie einer Postkarte, Archiv Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1915 Abriss Fachwerkhaus Bergstr.jpg|mini|Im Jahr 1915 wurde das schräg in die Straßenflucht hineinragende Fachwerkhaus abgerissen, um ein dreigeschossiges Geschäftshaus zu errichten. (Foto: Archiv Siekmann)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1920 (ca.) Neubau mit Laden &amp;amp; Heinrich.jpg|mini|Das Foto (um 1920) zeigt den Neubau; aus der vormaligen Seilerei war ein Geschäft für Seiler- und Korbwaren geworden. Heinrich Siekmann (1872 – 1928) sitzt in einem Korbsessel. (Foto: Archiv Siekmann)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1957 Haus Bergstraße Laden-Umbau.jpg|mini|Die Häuser Bergstraße 17 (links im Anschnitt), 19 und 21 im Jahr 1957. Im Ladengeschäft Siekmann war gerade der Ladeneingang verlegt und der vormalige Hauseingang zugunsten eines Schaufensters geschlossen worden. Es folgt das Haus Vogt mit dem Manufakturwaren/Textilgeschäft. Hinten ist (das weiter zurück gelegene Seppmannsche Haus ist verdeckt) das Stüker&#039;sche Haus an der Ecke zur Schötmarschen Straße zu erkennen. (Foto: Archiv Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten anderthalb Jahrhunderten nach seiner Errichtung (1663) wurde das für das 17. Jahrhundert typische Ackerbürgerhaus von der Familie Bade (Baade) bewohnt. Nach mehreren kürzerfristigen Besitzerwechseln ab 1826 wurde es 1860 vom Seilermeister Henrich Ludwig Siekmann (*1828) gekauft, der dort sein Gewerbe betrieb und mit seiner Familie lebte. Siekmann betrieb seine Seiler(Reeper)bahn entlang der Friedhofsmauer an der Eichenallee. Zum Haus gehörte ein kleiner Garten mit Brunnen, der 1891 dem Schwiegersohn Klempner Fritz Sigges als &amp;quot;Brautschatz&amp;quot; überschrieben wurde. Hier wurde wenige Jahre später die Neuwohnerstätte Nr. 486, heute [[Bergstraße_17_(Lage)|Bergstr. 17]], errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Henrich Ludwigs Sohn Heinrich Siekmann (*1872) lernte das Seilerhandwerk und führte den Betrieb ab 1898 fort. Als zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der Lagenser Innenstadt mehr und mehr alte Häuser durch größere Geschäftshäuser ersetzt und die Straßenfluchten begradigt wurden, wurde auch das zuweilen als &amp;quot;Verkehrshindernis&amp;quot; wahrgenommene Siekmann&#039;sche Fachwerkhaus im Jahr 1915 abgerissen und durch einen (kriegsbedingt erst) 1918 fertiggestellten Neubau ersetzt. Die Seilerei wandelte sich über einen Seilerbedarf-, Korbwaren- und Kinderwagenladen schließlich in ein Spielwarengeschäft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torbogeninschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ANNO 1663 DEN 10. JULI HABEN DIESES HAUS BAUWEN LASSEN JURGEN SUNDERMAN UNDT ILSABEIN BADE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jobst Bade (1726)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Henrich Baade (1800)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Witwe Bade (1822)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Simon Stüker (1826)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Simon Räker/Reeker/Redecker (1844)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Simon Höring (1859)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seilermeister Henrich Siekmann sen. (1860)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seilermeister Heinrich Siekmann jun. (1898)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaufmann Walter Siekmann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erinnerungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Clara-Arabin Welchert schilderte in ihren Jugenderinnerungen, den Lagenser Straßenzügen folgend, zahlreiche Häuser und Menschen der Kernstadt; ihre lebhaften Beschreibungen umfassen i.d.R. einen Zeitraum zwischen 1890 und 1920.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Seiler Siekmann&#039;sche Haus, Bergstraße 19, war ein altes schönes Fachwerkhaus aus dem Jahre 1663 mit einem vorspringenden Erker, der weit in die Gehbahn ragte. Das Haus hatte noch die alte zweiteilige Hekentür. Im Innern des Hauses, auf der „Deele&amp;quot;, hingen lange Seile an den Wanden. Der alte Seilermeister war ein äußerst fleißiger Mann, der sein Gewerbe mit Umsicht und Ausdauer betrieb.&lt;br /&gt;
Ja, längs der Friedhofsmauer in der Eichenallee war der alte Handwerksmeister dabei, dicke Seile zu drehen. Hier ging er, mit einer blauleinenen Schürze angetan, in welcher sich Flachs und Hede befanden, längs der Friedhofsmauer auf und ab, von seinem Seilerhäuschen, das sich am oberen Ende der Bahn befand, bis ans untere Ende, wo sich eine Haspel oder ein Kreuz befand.&lt;br /&gt;
Für unsere Jugend war dies eine recht interessante Beschäftigung, man sah gern dem alten Seilermeister mit seinen Silberlocken bei seiner Arbeit zu. Als die Anlage einer Gehbahn an der Bergstraße akut wurde, und der Siekmann&#039;sche Erker im Wege war, kaufte die Stadt im Januar 1914 den Erker an.&lt;br /&gt;
Nach dem Abbruch des alten Hauses im Jahre 1914 wurde sofort mit einem Neubau begonnen. Durch die Kriegsereignisse verzögerte sich jedoch die Fortführung des Baues derart, daß der Rohbau erst im Jahre 1918 fertig wurde. Als der alte Herr das Zeitliche gesegnet hatte, wurde von seinen Erben der heutige Bau errichtet. Das Handwerk der alten Seilerzunft war mit ihm in unserem Städtchen erloschen. Die Nachfolger widmeten sich mehr dem Verkauf von Kinderwagen und Spielsachen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arabin-WelchertErinnerungen1962}}, S. 212&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roland Siekmann: Das Haus Siekmann an der Bergstraße und seine Nachbarschaft am „Ehlentruper Gang“. In: Historisches Jahrbuch Lage 2019, Lippe Verlag 2019, S. 71-92.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hausakten, Grundbücher u. Kataster im LAV NRW OWL&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akten aus Privatbesitz u. Stadtarchiv Lage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bergstra%C3%9Fe_15_(Lage)&amp;diff=46748</id>
		<title>Bergstraße 15 (Lage)</title>
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		<updated>2025-10-29T14:18:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: /* Inschriften */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Lage (Kernstadt)&lt;br /&gt;
|Straße=Bergstraße  (Lage)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=15&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.99207, 8.79272&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Lage&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=076&lt;br /&gt;
}}Das Doppelquerdielenhaus Bergstraße 15/15a wurde im Jahr 1803 in zweiter Reihe als Nebenhaus der Hausstelle [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]] (Lage Nr. 32, später Nr. 78) errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel behandelt beide Haushälften, für die 1852 die Hausnummern 76 und 77 vergeben wurden. Das Doppelhaus wurde im Oktober 2025 abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Erbauen ließen das Gebäude im Jahr 1803 &#039;&#039;Johan Henrich Ehlentrup&#039;&#039; und seine Frau &#039;&#039;Katrina Bröffel&#039;&#039;, die auch die benachbarte, sehr alte Bröffel&#039;sche Hausstelle Lage Nr. 32 (später Nr. 78, [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]]) besaßen und bewohnten. Ein Grundstück nördlich des Haupthauses wurde für den Neubau dieses Nebenhauses genutzt. Möglicherweise hatte es an dieser Stelle bereits einen Vorgängerbau gegeben, da in Salbüchern des 18. Jahrhunderts eine nicht zu verortende Leibzucht erwähnt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 verkaufte (bzw. vertauschte) Ehlentrup das Querdielendoppelhaus an den Maurermeister &#039;&#039;August Tempel&#039;&#039; (Nr. 77) und den Schneider &#039;&#039;Heinrich Dohmeier&#039;&#039; (Nr. 76). Dohmeier bewohnte seine Haushälfte bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, während die linke Haushälfte von 1851 bis 1871 an den Amerika-Auswanderer &#039;&#039;Konrad Avenhaus&#039;&#039; verkauft war. In den Jahren 1871 (Nr. 77) und 1883 (Nr. 76) gingen beide Haushälften an den Destillateur und Spirituosenhändler &#039;&#039;F. W. Schäffer&#039;&#039; (später sein Sohn &#039;&#039;Ernst Schäffer&#039;&#039;), der seit 1864 auch das Vorderhaus (Nr. 78) besaß und dort sowie in Nr. 77 sein Gewerbe betrieb und ausbaute. Nach mehreren Besitzerwechseln in der 1920er- und 1930er-Jahren ging das Doppelhaus an seine heutigen Eigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Haushälften verfügten über rückwärtige Backsteinanbauten, die wohl aus den 1880er Jahren stammten. Hinter dem Haus befindet sich ein Brunnen, der womöglich älter ist als das Gebäude. Die linke Haushälfte (Nr. 77) wurde nach 1871 fast ausnahmslos gewerblich bzw. als Lagerhaus genutzt; seit ca. 1990 war sie gänzlich unbenutzt. Die rechte Haushälfte (Nr. 76) war zuletzt seit ca. 25 Jahren unbewohnt. Aufgrund seines fortgeschrittenen Verfalls einerseits und bestehenden Denkmalschutzes (seit 2011) andererseits wurden für das Haus historische und bauhistorische Dokumentationen angefertigt. Der Abriss erfolgte im Oktober 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2019 Fachwerkhaus Front Kopie.JPG|mini|In Richtung zur Bergstraße gewandte östliche Traufseite des Gebäudes im Jahr 2019. Gut erkennbar sind die beiden spiegelbildlich angeordneten Haushälften mit ursprünglich zwei Dielentoren. Über dem rechten Torbogen (&#039;&#039;Hausnummer 15a, früher Nr. 76&#039;&#039;) befindet sich die Inschrift. (Foto: Archiv Siekmann)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1985 Fachwerkhaus.jpg|mini|Das Doppelhaus im Jahr 1985, die zum Fotografen hin gerichtete Hälfte ist noch bewohnt, Foto: R. Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1998 Luftbild Lage Bergstraße.jpg|mini|1998 Luftbild Lage Bergstraße 15, Foto: R. Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2025 Lage Bergstr. 15 Abriss.jpg|mini|Okt. 2025, Beginn des Abriss, Foto: R. Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Das Haus Bergstraße 15 ist in der &amp;quot;Denkmalliste der Stadt Lage&amp;quot; eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lage.de/media/custom/1432_983_1.PDF?1711626518 Denkmalliste der Stadt Lage]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Torbogeninschrift (rechter Hausteil, links keine):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IM JAHR 1803 DEN 10. JUNI HAT JOHAN HENRICH EHLENTRUP UND KAT&amp;lt;br&amp;gt;TRINA BROFEL DIE HABEN DISES HAUS BAUEN LASEN / WAS MIT GOT WIR&amp;lt;br&amp;gt; ANGEFANGEN WIRD EIN GUTES ENDE ERLANGEN / M ST&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Der Inschriftenbalken wurde beim Abriss 2025 gerettet und wird privat verwahrt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
(Genannt sind jeweils die Eigentümer und das Jahr des Erwerbs)&amp;lt;ref&amp;gt;Originalquellen (Kaufverträge etc.) aus Hausakten und Privatbesitz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johan Henrich Ehlentrup (1803)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Linke Hausseite (Nr. 77):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* August Tempel (1843)&lt;br /&gt;
* Konrad Avenhaus(1859)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1871)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rechte Hausseite (Nr. 76):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Heinrich Dohmeier sen. (1843)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1883)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Roland Siekmann: Das Haus Siekmann an der Bergstraße und seine Nachbarschaft am „Ehlentruper Gang“. In: Historisches Jahrbuch Lage 2019, Lippe Verlag 2019, S. 71-92.&lt;br /&gt;
* Annegret Herden-Hubertus: Bergstraße 15 in Lage. Stellungnahme zur Denkmaleigenschaft, Münster 2011.&lt;br /&gt;
* Michael Sprenger: Lage, Bergstraße 15/15a. Bauhistorische Dokumentation eines Doppelquerdielenhauses von 1803. Dörentrup 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[https://www.lage.de/Mapserver/Baudenkmal/pdf/82_Bergstr_15_und_15a.pdf Beschreibung des Baudenkmals Bergstraße 15 anlässlich der 2011 erfolgten Unterschutzstellung (LWL)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bergstra%C3%9Fe_15_(Lage)&amp;diff=46693</id>
		<title>Bergstraße 15 (Lage)</title>
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		<updated>2025-10-28T19:40:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Lage (Kernstadt)&lt;br /&gt;
|Straße=Bergstraße  (Lage)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=15&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.99207, 8.79272&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Lage&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=076&lt;br /&gt;
}}Das Doppelquerdielenhaus Bergstraße 15/15a wurde im Jahr 1803 in zweiter Reihe als Nebenhaus der Hausstelle [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]] (Lage Nr. 32, später Nr. 78) errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel behandelt beide Haushälften, für die 1852 die Hausnummern 76 und 77 vergeben wurden. Das Doppelhaus wurde im Oktober 2025 abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Erbauen ließen das Gebäude im Jahr 1803 &#039;&#039;Johan Henrich Ehlentrup&#039;&#039; und seine Frau &#039;&#039;Katrina Bröffel&#039;&#039;, die auch die benachbarte, sehr alte Bröffel&#039;sche Hausstelle Lage Nr. 32 (später Nr. 78, [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]]) besaßen und bewohnten. Ein Grundstück nördlich des Haupthauses wurde für den Neubau dieses Nebenhauses genutzt. Möglicherweise hatte es an dieser Stelle bereits einen Vorgängerbau gegeben, da in Salbüchern des 18. Jahrhunderts eine nicht zu verortende Leibzucht erwähnt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 verkaufte (bzw. vertauschte) Ehlentrup das Querdielendoppelhaus an den Maurermeister &#039;&#039;August Tempel&#039;&#039; (Nr. 77) und den Schneider &#039;&#039;Heinrich Dohmeier&#039;&#039; (Nr. 76). Dohmeier bewohnte seine Haushälfte bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, während die linke Haushälfte von 1851 bis 1871 an den Amerika-Auswanderer &#039;&#039;Konrad Avenhaus&#039;&#039; verkauft war. In den Jahren 1871 (Nr. 77) und 1883 (Nr. 76) gingen beide Haushälften an den Destillateur und Spirituosenhändler &#039;&#039;F. W. Schäffer&#039;&#039; (später sein Sohn &#039;&#039;Ernst Schäffer&#039;&#039;), der seit 1864 auch das Vorderhaus (Nr. 78) besaß und dort sowie in Nr. 77 sein Gewerbe betrieb und ausbaute. Nach mehreren Besitzerwechseln in der 1920er- und 1930er-Jahren ging das Doppelhaus an seine heutigen Eigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Haushälften verfügten über rückwärtige Backsteinanbauten, die wohl aus den 1880er Jahren stammten. Hinter dem Haus befindet sich ein Brunnen, der womöglich älter ist als das Gebäude. Die linke Haushälfte (Nr. 77) wurde nach 1871 fast ausnahmslos gewerblich bzw. als Lagerhaus genutzt; seit ca. 1990 war sie gänzlich unbenutzt. Die rechte Haushälfte (Nr. 76) war zuletzt seit ca. 25 Jahren unbewohnt. Aufgrund seines fortgeschrittenen Verfalls einerseits und bestehenden Denkmalschutzes (seit 2011) andererseits wurden für das Haus historische und bauhistorische Dokumentationen angefertigt. Der Abriss erfolgte im Oktober 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2019 Fachwerkhaus Front Kopie.JPG|mini|In Richtung zur Bergstraße gewandte östliche Traufseite des Gebäudes im Jahr 2019. Gut erkennbar sind die beiden spiegelbildlich angeordneten Haushälften mit ursprünglich zwei Dielentoren. Über dem rechten Torbogen (&#039;&#039;Hausnummer 15a, früher Nr. 76&#039;&#039;) befindet sich die Inschrift. (Foto: Archiv Siekmann)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1985 Fachwerkhaus.jpg|mini|Das Doppelhaus im Jahr 1985, die zum Fotografen hin gerichtete Hälfte ist noch bewohnt, Foto: R. Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1998 Luftbild Lage Bergstraße.jpg|mini|1998 Luftbild Lage Bergstraße 15, Foto: R. Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2025 Lage Bergstr. 15 Abriss.jpg|mini|Okt. 2025, Beginn des Abriss, Foto: R. Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Das Haus Bergstraße 15 ist in der &amp;quot;Denkmalliste der Stadt Lage&amp;quot; eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lage.de/media/custom/1432_983_1.PDF?1711626518 Denkmalliste der Stadt Lage]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Torbogeninschrift (rechter Hausteil, links keine):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IM JAHR 1803 DEN 10. JUNI HAT JOHAN HENRICH EHLENTRUP UND KAT&amp;lt;br&amp;gt;TRINA BRÖFEL DIE HABEN DISES HAUS BAUEN LASEN / WAS MIT GOT WIR&amp;lt;br&amp;gt; ANGEFANGEN WIRD EIN GUTES ENDE ERLANGEN / M ST&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Der Inschriftenbalken wurde beim Abriss 2025 gerettet und wird privat verwahrt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
(Genannt sind jeweils die Eigentümer und das Jahr des Erwerbs)&amp;lt;ref&amp;gt;Originalquellen (Kaufverträge etc.) aus Hausakten und Privatbesitz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johan Henrich Ehlentrup (1803)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Linke Hausseite (Nr. 77):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* August Tempel (1843)&lt;br /&gt;
* Konrad Avenhaus(1859)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1871)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rechte Hausseite (Nr. 76):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Heinrich Dohmeier sen. (1843)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1883)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Roland Siekmann: Das Haus Siekmann an der Bergstraße und seine Nachbarschaft am „Ehlentruper Gang“. In: Historisches Jahrbuch Lage 2019, Lippe Verlag 2019, S. 71-92.&lt;br /&gt;
* Annegret Herden-Hubertus: Bergstraße 15 in Lage. Stellungnahme zur Denkmaleigenschaft, Münster 2011.&lt;br /&gt;
* Michael Sprenger: Lage, Bergstraße 15/15a. Bauhistorische Dokumentation eines Doppelquerdielenhauses von 1803. Dörentrup 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[https://www.lage.de/Mapserver/Baudenkmal/pdf/82_Bergstr_15_und_15a.pdf Beschreibung des Baudenkmals Bergstraße 15 anlässlich der 2011 erfolgten Unterschutzstellung (LWL)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Haus Bergstr. 15, Lage, Abriss 2025&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
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		<title>Bergstraße 15 (Lage)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Lage (Kernstadt)&lt;br /&gt;
|Straße=Bergstraße  (Lage)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=15&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.99207, 8.79272&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Lage&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=076&lt;br /&gt;
}}Das Doppelquerdielenhaus Bergstraße 15/15a wurde im Jahr 1803 in zweiter Reihe als Nebenhaus der Hausstelle [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]] (Lage Nr. 32, später Nr. 78) errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel behandelt beide Haushälften, für die 1852 die Hausnummern 76 und 77 vergeben wurden. Das Doppelhaus wurde im Oktober 2025 abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Erbauen ließen das Gebäude im Jahr 1803 &#039;&#039;Johan Henrich Ehlentrup&#039;&#039; und seine Frau &#039;&#039;Katrina Bröffel&#039;&#039;, die auch die benachbarte, sehr alte Bröffel&#039;sche Hausstelle Lage Nr. 32 (später Nr. 78, [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]]) besaßen und bewohnten. Ein Grundstück nördlich des Haupthauses wurde für den Neubau dieses Nebenhauses genutzt. Möglicherweise hatte es an dieser Stelle bereits einen Vorgängerbau gegeben, da in Salbüchern des 18. Jahrhunderts eine nicht zu verortende Leibzucht erwähnt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 verkaufte (bzw. vertauschte) Ehlentrup das Querdielendoppelhaus an den Maurermeister &#039;&#039;August Tempel&#039;&#039; (Nr. 77) und den Schneider &#039;&#039;Heinrich Dohmeier&#039;&#039; (Nr. 76). Dohmeier bewohnte seine Haushälfte bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, während die linke Haushälfte von 1851 bis 1871 an den Amerika-Auswanderer &#039;&#039;Konrad Avenhaus&#039;&#039; verkauft war. In den Jahren 1871 (Nr. 77) und 1883 (Nr. 76) gingen beide Haushälften an den Destillateur und Spirituosenhändler &#039;&#039;F. W. Schäffer&#039;&#039; (später sein Sohn &#039;&#039;Ernst Schäffer&#039;&#039;), der seit 1864 auch das Vorderhaus (Nr. 78) besaß und dort sowie in Nr. 77 sein Gewerbe betrieb und ausbaute. Nach mehreren Besitzerwechseln in der 1920er- und 1930er-Jahren ging das Doppelhaus an seine heutigen Eigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Haushälften verfügten über rückwärtige Backsteinanbauten, die wohl aus den 1880er Jahren stammten. Hinter dem Haus befindet sich ein Brunnen, der womöglich älter ist als das Gebäude. Die linke Haushälfte (Nr. 77) wurde nach 1871 fast ausnahmslos gewerblich bzw. als Lagerhaus genutzt; seit ca. 1990 war sie gänzlich unbenutzt. Die rechte Haushälfte (Nr. 76) war zuletzt seit ca. 25 Jahren unbewohnt. Aufgrund seines fortgeschrittenen Verfalls einerseits und bestehenden Denkmalschutzes (seit 2011) andererseits wurden für das Haus historische und bauhistorische Dokumentationen angefertigt. Der Abriss erfolgte im Oktober 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2019 Fachwerkhaus Front Kopie.JPG|mini|In Richtung zur Bergstraße gewandte östliche Traufseite des Gebäudes im Jahr 2019. Gut erkennbar sind die beiden spiegelbildlich angeordneten Haushälften mit ursprünglich zwei Dielentoren. Über dem rechten Torbogen (&#039;&#039;Hausnummer 15a, früher Nr. 76&#039;&#039;) befindet sich die Inschrift. (Foto: Archiv Siekmann)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1985 Fachwerkhaus.jpg|mini|Das Doppelhaus im Jahr 1985, die zum Fotografen hin gerichtete Hälfte ist noch bewohnt, Foto: Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1998 Luftbild Lage Bergstraße.jpg|mini|1998 Luftbild Lage Bergstraße 15, Foto: Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Das Haus Bergstraße 15 ist in der &amp;quot;Denkmalliste der Stadt Lage&amp;quot; eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lage.de/media/custom/1432_983_1.PDF?1711626518 Denkmalliste der Stadt Lage]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Torbogeninschrift (rechter Hausteil, links keine):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IM JAHR 1803 DEN 10. JUNI HAT JOHAN HENRICH EHLENTRUP UND KAT&amp;lt;br&amp;gt;TRINA BRÖFEL DIE HABEN DISES HAUS BAUEN LASEN / WAS MIT GOT WIR&amp;lt;br&amp;gt; ANGEFANGEN WIRD EIN GUTES ENDE ERLANGEN / M ST&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Der Inschriftenbalken wurde beim Abriss 2025 gerettet und wird privat verwahrt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
(Genannt sind jeweils die Eigentümer und das Jahr des Erwerbs)&amp;lt;ref&amp;gt;Originalquellen (Kaufverträge etc.) aus Hausakten und Privatbesitz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johan Henrich Ehlentrup (1803)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Linke Hausseite (Nr. 77):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* August Tempel (1843)&lt;br /&gt;
* Konrad Avenhaus(1859)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1871)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rechte Hausseite (Nr. 76):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Heinrich Dohmeier sen. (1843)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1883)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Roland Siekmann: Das Haus Siekmann an der Bergstraße und seine Nachbarschaft am „Ehlentruper Gang“. In: Historisches Jahrbuch Lage 2019, Lippe Verlag 2019, S. 71-92.&lt;br /&gt;
* Annegret Herden-Hubertus: Bergstraße 15 in Lage. Stellungnahme zur Denkmaleigenschaft, Münster 2011.&lt;br /&gt;
* Michael Sprenger: Lage, Bergstraße 15/15a. Bauhistorische Dokumentation eines Doppelquerdielenhauses von 1803. Dörentrup 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[https://www.lage.de/Mapserver/Baudenkmal/pdf/82_Bergstr_15_und_15a.pdf Beschreibung des Baudenkmals Bergstraße 15 anlässlich der 2011 erfolgten Unterschutzstellung (LWL)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bergstra%C3%9Fe_15_(Lage)&amp;diff=46690</id>
		<title>Bergstraße 15 (Lage)</title>
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		<updated>2025-10-28T16:43:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Lage (Kernstadt)&lt;br /&gt;
|Straße=Bergstraße  (Lage)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=15&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.99207, 8.79272&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Lage&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=076&lt;br /&gt;
}}Das Doppelquerdielenhaus Bergstraße 15/15a wurde im Jahr 1803 in zweiter Reihe als Nebenhaus der Hausstelle [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]] (Lage Nr. 32, später Nr. 78) errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel behandelt beide Haushälften, für die 1852 die Hausnummern 76 und 77 vergeben wurden. Das Doppelhaus wurde im Oktober 2025 abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Erbauen ließen das Gebäude im Jahr 1803 &#039;&#039;Johan Henrich Ehlentrup&#039;&#039; und seine Frau &#039;&#039;Katrina Bröffel&#039;&#039;, die auch die benachbarte, sehr alte Bröffel&#039;sche Hausstelle Lage Nr. 32 (später Nr. 78, [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]]) besaßen und bewohnten. Ein Grundstück nördlich des Haupthauses wurde für den Neubau dieses Nebenhauses genutzt. Möglicherweise hatte es an dieser Stelle bereits einen Vorgängerbau gegeben, da in Salbüchern des 18. Jahrhunderts eine nicht zu verortende Leibzucht erwähnt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 verkaufte (bzw. vertauschte) Ehlentrup das Querdielendoppelhaus an den Maurermeister &#039;&#039;August Tempel&#039;&#039; (Nr. 77) und den Schneider &#039;&#039;Heinrich Dohmeier&#039;&#039; (Nr. 76). Dohmeier bewohnte seine Haushälfte bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, während die linke Haushälfte von 1851 bis 1871 an den Amerika-Auswanderer &#039;&#039;Konrad Avenhaus&#039;&#039; verkauft war. In den Jahren 1871 (Nr. 77) und 1883 (Nr. 76) gingen beide Haushälften an den Destillateur und Spirituosenhändler &#039;&#039;F. W. Schäffer&#039;&#039; (später sein Sohn &#039;&#039;Ernst Schäffer&#039;&#039;), der seit 1864 auch das Vorderhaus (Nr. 78) besaß und dort sowie in Nr. 77 sein Gewerbe betrieb und ausbaute. Nach mehreren Besitzerwechseln in der 1920er- und 1930er-Jahren ging das Doppelhaus an seine heutigen Eigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Haushälften verfügten über rückwärtige Backsteinanbauten, die wohl aus den 1880er Jahren stammten. Hinter dem Haus befindet sich ein Brunnen, der womöglich älter ist als das Gebäude. Die linke Haushälfte (Nr. 77) wurde nach 1871 fast ausnahmslos gewerblich bzw. als Lagerhaus genutzt; seit ca. 1990 war sie gänzlich unbenutzt. Die rechte Haushälfte (Nr. 76) war zuletzt seit ca. 25 Jahren unbewohnt. Aufgrund seines fortgeschrittenen Verfalls einerseits und bestehenden Denkmalschutzes (seit 2011) andererseits wurden für das Haus historische und bauhistorische Dokumentationen angefertigt. Der Abriss erfolgte im Oktober 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2019 Fachwerkhaus Front Kopie.JPG|mini|In Richtung zur Bergstraße gewandte östliche Traufseite des Gebäudes im Jahr 2019. Gut erkennbar sind die beiden spiegelbildlich angeordneten Haushälften mit ursprünglich zwei Dielentoren. Über dem rechten Torbogen (&#039;&#039;Hausnummer 15a, früher Nr. 76&#039;&#039;) befindet sich die Inschrift. (Foto: Archiv Siekmann)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1985 Fachwerkhaus.jpg|mini|Das Doppelhaus im Jahr 1985, die zum Fotografen hin gerichtete Hälfte ist noch bewohnt, Foto: Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1998 Luftbild Lage Bergstraße.jpg|mini|1998 Luftbild Lage Bergstraße 15, Foto: Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Das Haus Bergstraße 15 ist in der &amp;quot;Denkmalliste der Stadt Lage&amp;quot; eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lage.de/media/custom/1432_983_1.PDF?1711626518 Denkmalliste der Stadt Lage]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Torbogeninschrift (rechter Hausteil, links keine):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IM JAHR 1803 DEN 10. JUNI HAT JOHAN HENRICH EHLENTRUP UND KAT&amp;lt;br&amp;gt;TRINA BRÖFEL DIE HABEN DISES HAUS BAUEN LASEN / WAS MIT GOT WIR&amp;lt;br&amp;gt; ANGEFANGEN WIRD EIN GUTES ENDE ERLANGEN / M ST&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Der Inschriftenbalken wurde beim Abriss 2025 gerettet und wird privat verwahrt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
(Genannt sind jeweils die Eigentümer und das Jahr des Erwerbs)&amp;lt;ref&amp;gt;Originalquellen (Kaufverträge etc.) aus Hausakten und Privatbesitz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johan Henrich Ehlentrup (1803)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Linke Hausseite (Nr. 77):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* August Tempel (1843)&lt;br /&gt;
* Konrad Avenhaus(1859)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1871)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rechte Hausseite (Nr. 76):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Heinrich Dohmeier sen. (1843)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1883)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Roland Siekmann: Das Haus Siekmann an der Bergstraße und seine Nachbarschaft am „Ehlentruper Gang“. In: Historisches Jahrbuch Lage 2019, Lippe Verlag 2019, S. 71-92.&lt;br /&gt;
* Annegret Herden-Hubertus: Bergstraße 15 in Lage. Stellungnahme zur Denkmaleigenschaft, Münster 2011.&lt;br /&gt;
* Michael Sprenger: Lage, Bergstraße 15/15a. Bauhistorische Dokumentation eines Doppelquerdielenhauses von 1803. Dörentrup 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[https://www.lage.de/Mapserver/Baudenkmal/pdf/82_Bergstr_15_und_15a.pdf Beschreibungxxx zum Baudenkmal Bergstraße 15]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bergstra%C3%9Fe_15_(Lage)&amp;diff=46689</id>
		<title>Bergstraße 15 (Lage)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bergstra%C3%9Fe_15_(Lage)&amp;diff=46689"/>
		<updated>2025-10-28T16:43:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Lage (Kernstadt)&lt;br /&gt;
|Straße=Bergstraße  (Lage)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=15&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.99207, 8.79272&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Lage&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=076&lt;br /&gt;
}}Das Doppelquerdielenhaus Bergstraße 15/15a wurde im Jahr 1803 in zweiter Reihe als Nebenhaus der Hausstelle [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]] (Lage Nr. 32, später Nr. 78) errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel behandelt beide Haushälften, für die 1852 die Hausnummern 76 und 77 vergeben wurden. Das Doppelhaus wurde im Oktober 2025 abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Erbauen ließen das Gebäude im Jahr 1803 &#039;&#039;Johan Henrich Ehlentrup&#039;&#039; und seine Frau &#039;&#039;Katrina Bröffel&#039;&#039;, die auch die benachbarte, sehr alte Bröffel&#039;sche Hausstelle Lage Nr. 32 (später Nr. 78, [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]]) besaßen und bewohnten. Ein Grundstück nördlich des Haupthauses wurde für den Neubau dieses Nebenhauses genutzt. Möglicherweise hatte es an dieser Stelle bereits einen Vorgängerbau gegeben, da in Salbüchern des 18. Jahrhunderts eine nicht zu verortende Leibzucht erwähnt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 verkaufte (bzw. vertauschte) Ehlentrup das Querdielendoppelhaus an den Maurermeister &#039;&#039;August Tempel&#039;&#039; (Nr. 77) und den Schneider &#039;&#039;Heinrich Dohmeier&#039;&#039; (Nr. 76). Dohmeier bewohnte seine Haushälfte bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, während die linke Haushälfte von 1851 bis 1871 an den Amerika-Auswanderer &#039;&#039;Konrad Avenhaus&#039;&#039; verkauft war. In den Jahren 1871 (Nr. 77) und 1883 (Nr. 76) gingen beide Haushälften an den Destillateur und Spirituosenhändler &#039;&#039;F. W. Schäffer&#039;&#039; (später sein Sohn &#039;&#039;Ernst Schäffer&#039;&#039;), der seit 1864 auch das Vorderhaus (Nr. 78) besaß und dort sowie in Nr. 77 sein Gewerbe betrieb und ausbaute. Nach mehreren Besitzerwechseln in der 1920er- und 1930er-Jahren ging das Doppelhaus an seine heutigen Eigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Haushälften verfügten über rückwärtige Backsteinanbauten, die wohl aus den 1880er Jahren stammten. Hinter dem Haus befindet sich ein Brunnen, der womöglich älter ist als das Gebäude. Die linke Haushälfte (Nr. 77) wurde nach 1871 fast ausnahmslos gewerblich bzw. als Lagerhaus genutzt; seit ca. 1990 war sie gänzlich unbenutzt. Die rechte Haushälfte (Nr. 76) war zuletzt seit ca. 25 Jahren unbewohnt. Aufgrund seines fortgeschrittenen Verfalls einerseits und bestehenden Denkmalschutzes (seit 2011) andererseits wurden für das Haus historische und bauhistorische Dokumentationen angefertigt. Der Abriss erfolgte im Oktober 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2019 Fachwerkhaus Front Kopie.JPG|mini|In Richtung zur Bergstraße gewandte östliche Traufseite des Gebäudes im Jahr 2019. Gut erkennbar sind die beiden spiegelbildlich angeordneten Haushälften mit ursprünglich zwei Dielentoren. Über dem rechten Torbogen (&#039;&#039;Hausnummer 15a, früher Nr. 76&#039;&#039;) befindet sich die Inschrift. (Foto: Archiv Siekmann)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1985 Fachwerkhaus.jpg|mini|Das Doppelhaus im Jahr 1985, die zum Fotografen hin gerichtete Hälfte ist noch bewohnt, Foto: Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1998 Luftbild Lage Bergstraße.jpg|mini|1998 Luftbild Lage Bergstraße 15, Foto: Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Das Haus Bergstraße 15 ist in der &amp;quot;Denkmalliste der Stadt Lage&amp;quot; eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lage.de/media/custom/1432_983_1.PDF?1711626518 Denkmalliste der Stadt Lage]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Torbogeninschrift (rechter Hausteil, links keine):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IM JAHR 1803 DEN 10. JUNI HAT JOHAN HENRICH EHLENTRUP UND KAT&amp;lt;br&amp;gt;TRINA BRÖFEL DIE HABEN DISES HAUS BAUEN LASEN / WAS MIT GOT WIR&amp;lt;br&amp;gt; ANGEFANGEN WIRD EIN GUTES ENDE ERLANGEN / M ST&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Der Inschriftenbalken wurde beim Abriss 2025 gerettet und wird privat verwahrt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
(Genannt sind jeweils die Eigentümer und das Jahr des Erwerbs)&amp;lt;ref&amp;gt;Originalquellen (Kaufverträge etc.) aus Hausakten und Privatbesitz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johan Henrich Ehlentrup (1803)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Linke Hausseite (Nr. 77):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* August Tempel (1843)&lt;br /&gt;
* Konrad Avenhaus(1859)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1871)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rechte Hausseite (Nr. 76):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Heinrich Dohmeier sen. (1843)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1883)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Roland Siekmann: Das Haus Siekmann an der Bergstraße und seine Nachbarschaft am „Ehlentruper Gang“. In: Historisches Jahrbuch Lage 2019, Lippe Verlag 2019, S. 71-92.&lt;br /&gt;
* Annegret Herden-Hubertus: Bergstraße 15 in Lage. Stellungnahme zur Denkmaleigenschaft, Münster 2011.&lt;br /&gt;
* Michael Sprenger: Lage, Bergstraße 15/15a. Bauhistorische Dokumentation eines Doppelquerdielenhauses von 1803. Dörentrup 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[https://www.lage.de/Mapserver/Baudenkmal/pdf/82_Bergstr_15_und_15a.pdf Beschreibung zum Baudenkmal Bergstraße 15]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bergstra%C3%9Fe_15_(Lage)&amp;diff=46688</id>
		<title>Bergstraße 15 (Lage)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bergstra%C3%9Fe_15_(Lage)&amp;diff=46688"/>
		<updated>2025-10-28T16:33:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: /* Inschriften */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Lage (Kernstadt)&lt;br /&gt;
|Straße=Bergstraße  (Lage)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=15&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.99207, 8.79272&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Lage&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=076&lt;br /&gt;
}}Das Querdielendoppelhaus Bergstraße 15/15a wurde im Jahr 1803 in zweiter Reihe als Nebenhaus der Hausstelle [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]] (Lage Nr. 32, später Nr. 78) errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel behandelt beide Haushälften, für die 1852 die Hausnummern 76 und 77 vergeben wurden. Das Doppelhaus wurde im Oktober 2025 abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Erbauen ließen das Gebäude im Jahr 1803 &#039;&#039;Johan Henrich Ehlentrup&#039;&#039; und seine Frau &#039;&#039;Katrina Bröffel&#039;&#039;, die auch die benachbarte, sehr alte Bröffel&#039;sche Hausstelle Lage Nr. 32 (später Nr. 78, [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]]) besaßen und bewohnten. Ein Grundstück nördlich des Haupthauses wurde für den Neubau dieses Nebenhauses genutzt. Möglicherweise hatte es an dieser Stelle bereits einen Vorgängerbau gegeben, da in Salbüchern des 18. Jahrhunderts eine nicht zu verortende Leibzucht erwähnt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 verkaufte (bzw. vertauschte) Ehlentrup das Querdielendoppelhaus an den Maurermeister &#039;&#039;August Tempel&#039;&#039; (Nr. 77) und den Schneider &#039;&#039;Heinrich Dohmeier&#039;&#039; (Nr. 76). Dohmeier bewohnte seine Haushälfte bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, während die linke Haushälfte von 1851 bis 1871 an den Amerika-Auswanderer &#039;&#039;Konrad Avenhaus&#039;&#039; verkauft war. In den Jahren 1871 (Nr. 77) und 1883 (Nr. 76) gingen beide Haushälften an den Destillateur und Spirituosenhändler &#039;&#039;F. W. Schäffer&#039;&#039; (später sein Sohn &#039;&#039;Ernst Schäffer&#039;&#039;), der seit 1864 auch das Vorderhaus (Nr. 78) besaß und dort sowie in Nr. 77 sein Gewerbe betrieb und ausbaute. Nach mehreren Besitzerwechseln in der 1920er- und 1930er-Jahren ging das Doppelhaus an seine heutigen Eigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Haushälften verfügten über rückwärtige Backsteinanbauten, die wohl aus den 1880er Jahren stammten. Hinter dem Haus befindet sich ein Brunnen, der womöglich älter ist als das Gebäude. Die linke Haushälfte (Nr. 77) wurde nach 1871 fast ausnahmslos gewerblich bzw. als Lagerhaus genutzt; seit ca. 1990 war sie gänzlich unbenutzt. Die rechte Haushälfte (Nr. 76) war zuletzt seit ca. 25 Jahren unbewohnt. Aufgrund seines fortgeschrittenen Verfalls einerseits und bestehenden Denkmalschutzes (seit 2011) andererseits wurden für das Haus historische und bauhistorische Dokumentationen angefertigt. Der Abriss erfolgte im Oktober 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2019 Fachwerkhaus Front Kopie.JPG|mini|In Richtung zur Bergstraße gewandte östliche Traufseite des Gebäudes im Jahr 2019. Gut erkennbar sind die beiden spiegelbildlich angeordneten Haushälften mit ursprünglich zwei Dielentoren. Über dem rechten Torbogen (&#039;&#039;Hausnummer 15a, früher Nr. 76&#039;&#039;) befindet sich die Inschrift. (Foto: Archiv Siekmann)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1985 Fachwerkhaus.jpg|mini|Das Doppelhaus im Jahr 1985, die zum Fotografen hin gerichtete Hälfte ist noch bewohnt, Foto: Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1998 Luftbild Lage Bergstraße.jpg|mini|1998 Luftbild Lage Bergstraße 15, Foto: Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Das Haus Bergstraße 15 ist in der &amp;quot;Denkmalliste der Stadt Lage&amp;quot; eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lage.de/media/custom/1432_983_1.PDF?1711626518 Denkmalliste der Stadt Lage]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Torbogeninschrift (rechter Hausteil, links keine):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IM JAHR 1803 DEN 10. JUNI HAT JOHAN HENRICH EHLENTRUP UND KAT&amp;lt;br&amp;gt;TRINA BRÖFEL DIE HABEN DISES HAUS BAUEN LASEN / WAS MIT GOT WIR&amp;lt;br&amp;gt; ANGEFANGEN WIRD EIN GUTES ENDE ERLANGEN / M ST&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Der Inschriftenbalken wurde beim Abriss 2025 gerettet und wird privat verwahrt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
(Genannt sind jeweils die Eigentümer und das Jahr des Erwerbs)&amp;lt;ref&amp;gt;Originalquellen (Kaufverträge etc.) aus Hausakten und Privatbesitz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johan Henrich Ehlentrup (1803)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Linke Hausseite (Nr. 77):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* August Tempel (1843)&lt;br /&gt;
* Konrad Avenhaus(1859)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1871)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rechte Hausseite (Nr. 76):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Heinrich Dohmeier sen. (1843)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1883)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Roland Siekmann: Das Haus Siekmann an der Bergstraße und seine Nachbarschaft am „Ehlentruper Gang“. In: Historisches Jahrbuch Lage 2019, Lippe Verlag 2019, S. 71-92.&lt;br /&gt;
* Annegret Herden-Hubertus: Bergstraße 15 in Lage. Stellungnahme zur Denkmaleigenschaft, Münster 2011.&lt;br /&gt;
* Michael Sprenger: Lage, Bergstraße 15/15a. Bauhistorische Dokumentation eines Doppelquerdielenhauses von 1803. Dörentrup 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[https://www.lage.de/Mapserver/Baudenkmal/pdf/82_Bergstr_15_und_15a.pdf Beschreibung zum Baudenkmal Bergstraße 15]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bergstra%C3%9Fe_15_(Lage)&amp;diff=46687</id>
		<title>Bergstraße 15 (Lage)</title>
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		<updated>2025-10-28T16:32:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Lage (Kernstadt)&lt;br /&gt;
|Straße=Bergstraße  (Lage)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=15&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.99207, 8.79272&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Lage&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=076&lt;br /&gt;
}}Das Querdielendoppelhaus Bergstraße 15/15a wurde im Jahr 1803 in zweiter Reihe als Nebenhaus der Hausstelle [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]] (Lage Nr. 32, später Nr. 78) errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel behandelt beide Haushälften, für die 1852 die Hausnummern 76 und 77 vergeben wurden. Das Doppelhaus wurde im Oktober 2025 abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Erbauen ließen das Gebäude im Jahr 1803 &#039;&#039;Johan Henrich Ehlentrup&#039;&#039; und seine Frau &#039;&#039;Katrina Bröffel&#039;&#039;, die auch die benachbarte, sehr alte Bröffel&#039;sche Hausstelle Lage Nr. 32 (später Nr. 78, [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]]) besaßen und bewohnten. Ein Grundstück nördlich des Haupthauses wurde für den Neubau dieses Nebenhauses genutzt. Möglicherweise hatte es an dieser Stelle bereits einen Vorgängerbau gegeben, da in Salbüchern des 18. Jahrhunderts eine nicht zu verortende Leibzucht erwähnt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 verkaufte (bzw. vertauschte) Ehlentrup das Querdielendoppelhaus an den Maurermeister &#039;&#039;August Tempel&#039;&#039; (Nr. 77) und den Schneider &#039;&#039;Heinrich Dohmeier&#039;&#039; (Nr. 76). Dohmeier bewohnte seine Haushälfte bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, während die linke Haushälfte von 1851 bis 1871 an den Amerika-Auswanderer &#039;&#039;Konrad Avenhaus&#039;&#039; verkauft war. In den Jahren 1871 (Nr. 77) und 1883 (Nr. 76) gingen beide Haushälften an den Destillateur und Spirituosenhändler &#039;&#039;F. W. Schäffer&#039;&#039; (später sein Sohn &#039;&#039;Ernst Schäffer&#039;&#039;), der seit 1864 auch das Vorderhaus (Nr. 78) besaß und dort sowie in Nr. 77 sein Gewerbe betrieb und ausbaute. Nach mehreren Besitzerwechseln in der 1920er- und 1930er-Jahren ging das Doppelhaus an seine heutigen Eigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Haushälften verfügten über rückwärtige Backsteinanbauten, die wohl aus den 1880er Jahren stammten. Hinter dem Haus befindet sich ein Brunnen, der womöglich älter ist als das Gebäude. Die linke Haushälfte (Nr. 77) wurde nach 1871 fast ausnahmslos gewerblich bzw. als Lagerhaus genutzt; seit ca. 1990 war sie gänzlich unbenutzt. Die rechte Haushälfte (Nr. 76) war zuletzt seit ca. 25 Jahren unbewohnt. Aufgrund seines fortgeschrittenen Verfalls einerseits und bestehenden Denkmalschutzes (seit 2011) andererseits wurden für das Haus historische und bauhistorische Dokumentationen angefertigt. Der Abriss erfolgte im Oktober 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2019 Fachwerkhaus Front Kopie.JPG|mini|In Richtung zur Bergstraße gewandte östliche Traufseite des Gebäudes im Jahr 2019. Gut erkennbar sind die beiden spiegelbildlich angeordneten Haushälften mit ursprünglich zwei Dielentoren. Über dem rechten Torbogen (&#039;&#039;Hausnummer 15a, früher Nr. 76&#039;&#039;) befindet sich die Inschrift. (Foto: Archiv Siekmann)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1985 Fachwerkhaus.jpg|mini|Das Doppelhaus im Jahr 1985, die zum Fotografen hin gerichtete Hälfte ist noch bewohnt, Foto: Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1998 Luftbild Lage Bergstraße.jpg|mini|1998 Luftbild Lage Bergstraße 15, Foto: Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Das Haus Bergstraße 15 ist in der &amp;quot;Denkmalliste der Stadt Lage&amp;quot; eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lage.de/media/custom/1432_983_1.PDF?1711626518 Denkmalliste der Stadt Lage]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Torbogeninschrift (rechter Hausteil, links keine):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IM JAHR 1803 DEN 10. JUNI HAT JOHAN HENRICH EHLENTRUP UND KAT&amp;lt;br&amp;gt;TRINA BRÖFEL DIE HABEN DISES HAUS BAUEN LASEN / WAS MIT GOT WIR&amp;lt;br&amp;gt; ANGEFANGEN WIRD EIN GUTES ENDE ERLANGEN / M ST&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
(Genannt sind jeweils die Eigentümer und das Jahr des Erwerbs)&amp;lt;ref&amp;gt;Originalquellen (Kaufverträge etc.) aus Hausakten und Privatbesitz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johan Henrich Ehlentrup (1803)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Linke Hausseite (Nr. 77):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* August Tempel (1843)&lt;br /&gt;
* Konrad Avenhaus(1859)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1871)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rechte Hausseite (Nr. 76):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Heinrich Dohmeier sen. (1843)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1883)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Roland Siekmann: Das Haus Siekmann an der Bergstraße und seine Nachbarschaft am „Ehlentruper Gang“. In: Historisches Jahrbuch Lage 2019, Lippe Verlag 2019, S. 71-92.&lt;br /&gt;
* Annegret Herden-Hubertus: Bergstraße 15 in Lage. Stellungnahme zur Denkmaleigenschaft, Münster 2011.&lt;br /&gt;
* Michael Sprenger: Lage, Bergstraße 15/15a. Bauhistorische Dokumentation eines Doppelquerdielenhauses von 1803. Dörentrup 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[https://www.lage.de/Mapserver/Baudenkmal/pdf/82_Bergstr_15_und_15a.pdf Beschreibung zum Baudenkmal Bergstraße 15]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bergstra%C3%9Fe_15_(Lage)&amp;diff=46686</id>
		<title>Bergstraße 15 (Lage)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bergstra%C3%9Fe_15_(Lage)&amp;diff=46686"/>
		<updated>2025-10-28T16:30:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Lage (Kernstadt)&lt;br /&gt;
|Straße=Bergstraße  (Lage)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=15&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.99207, 8.79272&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Lage&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=076&lt;br /&gt;
}}Das Querdielendoppelhaus Bergstraße 15/15a wurde im Jahr 1803 in zweiter Reihe als Nebenhaus der Hausstelle [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]] (Lage Nr. 32, später Nr. 78) errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel behandelt beide Haushälften, für die 1852 die Hausnummern 76 und 77 vergeben wurden. Das Doppelhaus wurde im Oktober 2025 abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Erbauen ließen das Gebäude im Jahr 1803 &#039;&#039;Johan Henrich Ehlentrup&#039;&#039; und seine Frau &#039;&#039;Katrina Bröffel&#039;&#039;, die auch die benachbarte, sehr alte Bröffel&#039;sche Hausstelle Lage Nr. 32 (später Nr. 78, [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]]) besaßen und bewohnten. Ein Grundstück nördlich des Haupthauses wurde für den Neubau dieses Nebenhauses genutzt. Möglicherweise hatte es an dieser Stelle bereits einen Vorgängerbau gegeben, da in Salbüchern des 18. Jahrhunderts eine nicht zu verortende Leibzucht erwähnt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 verkaufte (bzw. vertauschte) Ehlentrup das Querdielendoppelhaus an den Maurermeister &#039;&#039;August Tempel&#039;&#039; (Nr. 77) und den Schneider &#039;&#039;Heinrich Dohmeier&#039;&#039; (Nr. 76). Dohmeier bewohnte seine Haushälfte bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, während die linke Haushälfte von 1851 bis 1871 an den Amerika-Auswanderer &#039;&#039;Konrad Avenhaus&#039;&#039; verkauft war. In den Jahren 1871 (Nr. 77) und 1883 (Nr. 76) gingen beide Haushälften an den Destillateur und Spirituosenhändler &#039;&#039;F. W. Schäffer&#039;&#039; (später sein Sohn &#039;&#039;Ernst Schäffer&#039;&#039;), der seit 1864 auch das Vorderhaus (Nr. 78) besaß und dort sowie in Nr. 77 sein Gewerbe betrieb und ausbaute. Nach mehreren Besitzerwechseln in der 1920er- und 1930er-Jahren ging das Doppelhaus an seine heutigen Eigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Haushälften verfügen über rückwärtige Backsteinanbauten, die wohl aus den 1880er Jahren stammen. Hinter dem Haus befindet sich ein Brunnen, der womöglich älter ist als das Gebäude. Die linke Haushälfte (Nr. 77) wurde nach 1871 fast ausnahmslos gewerblich oder als Lagerhaus genutzt; seit ca. 1990 war sie gänzlich unbenutzt. Die rechte Haushälfte (Nr. 76) war zuletzt seit ca. 25 Jahren unbewohnt. Aufgrund seines fortgeschrittenen Verfalls einerseits und bestehenden Denkmalschutzes (seit 2011) andererseits wurden für das Haus historische und bauhistorische Dokumentationen angefertigt. Der Abriss erfolgte im Oktober 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2019 Fachwerkhaus Front Kopie.JPG|mini|In Richtung zur Bergstraße gewandte östliche Traufseite des Gebäudes im Jahr 2019. Gut erkennbar sind die beiden spiegelbildlich angeordneten Haushälften mit ursprünglich zwei Dielentoren. Über dem rechten Torbogen (&#039;&#039;Hausnummer 15a, früher Nr. 76&#039;&#039;) befindet sich die Inschrift. (Foto: Archiv Siekmann)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1985 Fachwerkhaus.jpg|mini|Das Doppelhaus im Jahr 1985, die zum Fotografen hin gerichtete Hälfte ist noch bewohnt, Foto: Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1998 Luftbild Lage Bergstraße.jpg|mini|1998 Luftbild Lage Bergstraße 15, Foto: Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Das Haus Bergstraße 15 ist in der &amp;quot;Denkmalliste der Stadt Lage&amp;quot; eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lage.de/media/custom/1432_983_1.PDF?1711626518 Denkmalliste der Stadt Lage]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Torbogeninschrift (rechter Hausteil, links keine):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IM JAHR 1803 DEN 10. JUNI HAT JOHAN HENRICH EHLENTRUP UND KAT&amp;lt;br&amp;gt;TRINA BRÖFEL DIE HABEN DISES HAUS BAUEN LASEN / WAS MIT GOT WIR&amp;lt;br&amp;gt; ANGEFANGEN WIRD EIN GUTES ENDE ERLANGEN / M ST&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
(Genannt sind jeweils die Eigentümer und das Jahr des Erwerbs)&amp;lt;ref&amp;gt;Originalquellen (Kaufverträge etc.) aus Hausakten und Privatbesitz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johan Henrich Ehlentrup (1803)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Linke Hausseite (Nr. 77):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* August Tempel (1843)&lt;br /&gt;
* Konrad Avenhaus(1859)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1871)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rechte Hausseite (Nr. 76):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Heinrich Dohmeier sen. (1843)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1883)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Roland Siekmann: Das Haus Siekmann an der Bergstraße und seine Nachbarschaft am „Ehlentruper Gang“. In: Historisches Jahrbuch Lage 2019, Lippe Verlag 2019, S. 71-92.&lt;br /&gt;
* Annegret Herden-Hubertus: Bergstraße 15 in Lage. Stellungnahme zur Denkmaleigenschaft, Münster 2011.&lt;br /&gt;
* Michael Sprenger: Lage, Bergstraße 15/15a. Bauhistorische Dokumentation eines Doppelquerdielenhauses von 1803. Dörentrup 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[https://www.lage.de/Mapserver/Baudenkmal/pdf/82_Bergstr_15_und_15a.pdf Beschreibung zum Baudenkmal Bergstraße 15]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bergstra%C3%9Fe_15_(Lage)&amp;diff=46685</id>
		<title>Bergstraße 15 (Lage)</title>
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		<updated>2025-10-28T16:29:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Lage (Kernstadt)&lt;br /&gt;
|Straße=Bergstraße  (Lage)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=15&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.99207, 8.79272&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Lage&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=076&lt;br /&gt;
}}Das Querdielendoppelhaus Bergstraße 15/15a wurde im Jahr 1803 in zweiter Reihe als Nebenhaus der Hausstelle [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]] (Lage Nr. 32, später Nr. 78) errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel behandelt beide Haushälften, für die 1852 die Hausnummern 76 und 77 vergeben wurden. Das Doppelhaus wurde im Oktober 2025 abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Erbauen ließen das Gebäude im Jahr 1803 &#039;&#039;Johan Henrich Ehlentrup&#039;&#039; und seine Frau &#039;&#039;Katrina Bröffel&#039;&#039;, die auch die benachbarte, sehr alte Bröffel&#039;sche Hausstelle Lage Nr. 32 (später Nr. 78, [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]]) besaßen und bewohnten. Ein Grundstück nördlich des Haupthauses wurde für den Neubau dieses Nebenhauses genutzt. Möglicherweise hatte es an dieser Stelle bereits einen Vorgängerbau gegeben, da in Salbüchern des 18. Jahrhunderts eine nicht zu verortende Leibzucht erwähnt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 verkaufte (bzw. vertauschte) Ehlentrup das Querdielendoppelhaus an den Maurermeister &#039;&#039;August Tempel&#039;&#039; (Nr. 77) und den Schneider &#039;&#039;Heinrich Dohmeier&#039;&#039; (Nr. 76). Dohmeier bewohnte seine Haushälfte bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, während die linke Haushälfte von 1851 bis 1871 an den Amerika-Auswanderer &#039;&#039;Konrad Avenhaus&#039;&#039; verkauft war. In den Jahren 1871 (Nr. 77) und 1883 (Nr. 76) gingen beide Haushälften an den Destillateur und Spirituosenhändler &#039;&#039;F. W. Schäffer&#039;&#039; (später &#039;&#039;Ernst Schäffer&#039;&#039;), der seit 1864 auch das Vorderhaus (Nr. 78) besaß und dort sowie in Nr. 77 sein Gewerbe betrieb und ausbaute. Nach mehreren Besitzerwechseln in der 1920er- und 1930er-Jahren ging das Doppelhaus an seine heutigen Eigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Haushälften verfügen über rückwärtige Backsteinanbauten, die wohl aus den 1880er Jahren stammen. Hinter dem Haus befindet sich ein Brunnen, der womöglich älter ist als das Gebäude. Die linke Haushälfte (Nr. 77) wurde nach 1871 fast ausnahmslos gewerblich oder als Lagerhaus genutzt; seit ca. 1990 war sie gänzlich unbenutzt. Die rechte Haushälfte (Nr. 76) war zuletzt seit ca. 25 Jahren unbewohnt. Aufgrund seines fortgeschrittenen Verfalls einerseits und bestehenden Denkmalschutzes (seit 2011) andererseits wurden für das Haus historische und bauhistorische Dokumentationen angefertigt. Der Abriss erfolgte im Oktober 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2019 Fachwerkhaus Front Kopie.JPG|mini|In Richtung zur Bergstraße gewandte östliche Traufseite des Gebäudes im Jahr 2019. Gut erkennbar sind die beiden spiegelbildlich angeordneten Haushälften mit ursprünglich zwei Dielentoren. Über dem rechten Torbogen (&#039;&#039;Hausnummer 15a, früher Nr. 76&#039;&#039;) befindet sich die Inschrift. (Foto: Archiv Siekmann)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1985 Fachwerkhaus.jpg|mini|Das Doppelhaus im Jahr 1985, die zum Fotografen hin gerichtete Hälfte ist noch bewohnt, Foto: Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1998 Luftbild Lage Bergstraße.jpg|mini|1998 Luftbild Lage Bergstraße 15, Foto: Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Das Haus Bergstraße 15 ist in der &amp;quot;Denkmalliste der Stadt Lage&amp;quot; eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lage.de/media/custom/1432_983_1.PDF?1711626518 Denkmalliste der Stadt Lage]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Torbogeninschrift (rechter Hausteil, links keine):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IM JAHR 1803 DEN 10. JUNI HAT JOHAN HENRICH EHLENTRUP UND KAT&amp;lt;br&amp;gt;TRINA BRÖFEL DIE HABEN DISES HAUS BAUEN LASEN / WAS MIT GOT WIR&amp;lt;br&amp;gt; ANGEFANGEN WIRD EIN GUTES ENDE ERLANGEN / M ST&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
(Genannt sind jeweils die Eigentümer und das Jahr des Erwerbs)&amp;lt;ref&amp;gt;Originalquellen (Kaufverträge etc.) aus Hausakten und Privatbesitz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johan Henrich Ehlentrup (1803)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Linke Hausseite (Nr. 77):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* August Tempel (1843)&lt;br /&gt;
* Konrad Avenhaus(1859)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1871)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rechte Hausseite (Nr. 76):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Heinrich Dohmeier sen. (1843)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1883)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Roland Siekmann: Das Haus Siekmann an der Bergstraße und seine Nachbarschaft am „Ehlentruper Gang“. In: Historisches Jahrbuch Lage 2019, Lippe Verlag 2019, S. 71-92.&lt;br /&gt;
* Annegret Herden-Hubertus: Bergstraße 15 in Lage. Stellungnahme zur Denkmaleigenschaft, Münster 2011.&lt;br /&gt;
* Michael Sprenger: Lage, Bergstraße 15/15a. Bauhistorische Dokumentation eines Doppelquerdielenhauses von 1803. Dörentrup 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[https://www.lage.de/Mapserver/Baudenkmal/pdf/82_Bergstr_15_und_15a.pdf Beschreibung zum Baudenkmal Bergstraße 15]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bergstra%C3%9Fe_15_(Lage)&amp;diff=46659</id>
		<title>Bergstraße 15 (Lage)</title>
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		<updated>2025-10-27T21:41:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Lage (Kernstadt)&lt;br /&gt;
|Straße=Bergstraße  (Lage)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=15&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.99207, 8.79272&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Lage&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=076&lt;br /&gt;
}}Das Querdielendoppelhaus Bergstraße 15/15a wurde im Jahr 1803 in zweiter Reihe als Nebenhaus der Hausstelle [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]] (Lage Nr. 32, später Nr. 78) errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel behandelt beide Haushälften, für die 1852 die Hausnummern 76 und 77 vergeben wurden. Das Doppelhaus wurde im Oktober 2025 abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Erbauen ließen das Gebäude im Jahr 1803 &#039;&#039;Johan Henrich Ehlentrup&#039;&#039; und seine Frau &#039;&#039;Katrina Bröffel&#039;&#039;, die auch die benachbarte, sehr alte Bröffel&#039;sche Hausstelle Lage Nr. 32 (später Nr. 78, [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]]) besaßen und bewohnten. Ein Grundstück nördlich des Haupthauses wurde für den Neubau dieses Nebenhauses genutzt. Möglicherweise hatte es an dieser Stelle bereits einen Vorgängerbau gegeben, da in Salbüchern des 18. Jahrhunderts eine nicht zu verortende Leibzucht erwähnt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 verkaufte (bzw. vertauschte) Ehlentrup das Querdielendoppelhaus an den Maurermeister &#039;&#039;August Tempel&#039;&#039; (Nr. 77) und den Schneider &#039;&#039;Heinrich Dohmeier&#039;&#039; (Nr. 76). Dohmeier (bzw. Dohmeier jun.) bewohnte seine Haushälfte bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, während die linke Haushälfte von 1851 bis 1871 an den Amerika-Auswanderer &#039;&#039;Konrad Avenhaus&#039;&#039; verkauft war. In den Jahren 1871 (Nr. 77) und 1883 (Nr. 76) gingen beide Haushälften an den Destillateur und Spirituosenhändler &#039;&#039;F. W. Schäffer&#039;&#039; (später &#039;&#039;Ernst Schäffer&#039;&#039;), der seit 1864 auch das Vorderhaus (Nr. 78) besaß und dort sowie in Nr. 77 sein Gewerbe betrieb und ausbaute. Nach mehreren Besitzerwechseln in der 1920er- und 1930er-Jahren ging das Doppelhaus an seine heutigen Eigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Haushälften verfügen über rückwärtige Backsteinanbauten, die wohl aus den 1880er Jahren stammen. Hinter dem Haus befindet sich ein Brunnen, der womöglich älter ist als das Gebäude. Die linke Haushälfte (Nr. 77) wurde nach 1871 fast ausnahmslos gewerblich oder als Lagerhaus genutzt; seit ca. 1990 war sie gänzlich unbenutzt. Die rechte Haushälfte (Nr. 76) war zuletzt seit ca. 25 Jahren unbewohnt. Aufgrund seines fortgeschrittenen Verfalls einerseits und bestehenden Denkmalschutzes (seit 2011) andererseits wurden für das Haus historische und bauhistorische Dokumentationen angefertigt. Der Abriss erfolgte im Oktober 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2019 Fachwerkhaus Front Kopie.JPG|mini|In Richtung zur Bergstraße gewandte östliche Traufseite des Gebäudes im Jahr 2019. Gut erkennbar sind die beiden spiegelbildlich angeordneten Haushälften mit ursprünglich zwei Dielentoren. Über dem rechten Torbogen (&#039;&#039;Hausnummer 15a, früher Nr. 76&#039;&#039;) befindet sich die Inschrift. (Foto: Archiv Siekmann)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1985 Fachwerkhaus.jpg|mini|Das Doppelhaus im Jahr 1985, die zum Fotografen hin gerichtete Hälfte ist noch bewohnt, Foto: Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1998 Luftbild Lage Bergstraße.jpg|mini|1998 Luftbild Lage Bergstraße 15, Foto: Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Das Haus Bergstraße 15 ist in der &amp;quot;Denkmalliste der Stadt Lage&amp;quot; eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lage.de/media/custom/1432_983_1.PDF?1711626518 Denkmalliste der Stadt Lage]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Torbogeninschrift (rechter Hausteil, links keine):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IM JAHR 1803 DEN 10. JUNI HAT JOHAN HENRICH EHLENTRUP UND KAT&amp;lt;br&amp;gt;TRINA BRÖFEL DIE HABEN DISES HAUS BAUEN LASEN / WAS MIT GOT WIR&amp;lt;br&amp;gt; ANGEFANGEN WIRD EIN GUTES ENDE ERLANGEN / M ST&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
(Genannt sind jeweils die Eigentümer und das Jahr des Erwerbs)&amp;lt;ref&amp;gt;Originalquellen (Kaufverträge etc.) aus Hausakten und Privatbesitz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johan Henrich Ehlentrup (1803)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Linke Hausseite (Nr. 77):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* August Tempel (1843)&lt;br /&gt;
* Konrad Avenhaus(1859)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1871)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rechte Hausseite (Nr. 76):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Heinrich Dohmeier sen. (1843)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1883)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Roland Siekmann: Das Haus Siekmann an der Bergstraße und seine Nachbarschaft am „Ehlentruper Gang“. In: Historisches Jahrbuch Lage 2019, Lippe Verlag 2019, S. 71-92.&lt;br /&gt;
* Annegret Herden-Hubertus: Bergstraße 15 in Lage. Stellungnahme zur Denkmaleigenschaft, Münster 2011.&lt;br /&gt;
* Michael Sprenger: Lage, Bergstraße 15/15a. Bauhistorische Dokumentation eines Doppelquerdielenhauses von 1803. Dörentrup 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[https://www.lage.de/Mapserver/Baudenkmal/pdf/82_Bergstr_15_und_15a.pdf Beschreibung zum Baudenkmal Bergstraße 15]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bergstra%C3%9Fe_15_(Lage)&amp;diff=46658</id>
		<title>Bergstraße 15 (Lage)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bergstra%C3%9Fe_15_(Lage)&amp;diff=46658"/>
		<updated>2025-10-27T21:39:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Lage (Kernstadt)&lt;br /&gt;
|Straße=Bergstraße  (Lage)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=15&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.99207, 8.79272&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Lage&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=076&lt;br /&gt;
}}Das Querdielendoppelhaus Bergstraße 15/15a wurde im Jahr 1803 in zweiter Reihe als Nebenhaus der Hausstelle [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]] (Lage Nr. 32, später Nr. 78) errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel behandelt beide Haushälften, für die 1852 die Hausnummern 76 und 77 vergeben wurden. Das Doppelhaus wurde im Oktober 2025 abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Erbauen ließen das Gebäude im Jahr 1803 &#039;&#039;Johan Henrich Ehlentrup&#039;&#039; und seine Frau &#039;&#039;Kathrina Bröffel&#039;&#039;, die auch die benachbarte, sehr alte Bröffel&#039;sche Hausstelle Lage Nr. 32 (später Nr. 78, [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]]) besaßen und bewohnten. Ein Grundstück nördlich des Haupthauses wurde für den Neubau dieses Nebenhauses genutzt. Möglicherweise hatte es an dieser Stelle bereits einen Vorgängerbau gegeben, da in Salbüchern des 18. Jahrhunderts eine nicht zu verortende Leibzucht erwähnt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 verkaufte (bzw. vertauschte) Ehlentrup das Querdielendoppelhaus an den Maurermeister &#039;&#039;August Tempel&#039;&#039; (Nr. 77) und den Schneider &#039;&#039;Heinrich Dohmeier&#039;&#039; (Nr. 76). Dohmeier (bzw. Dohmeier jun.) bewohnte seine Haushälfte bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, während die linke Haushälfte von 1851 bis 1871 an den Amerika-Auswanderer &#039;&#039;Konrad Avenhaus&#039;&#039; verkauft war. In den Jahren 1871 (Nr. 77) und 1883 (Nr. 76) gingen beide Haushälften an den Destillateur und Spirituosenhändler &#039;&#039;F. W. Schäffer&#039;&#039; (später &#039;&#039;Ernst Schäffer&#039;&#039;), der seit 1864 auch das Vorderhaus (Nr. 78) besaß und dort sowie in Nr. 77 sein Gewerbe betrieb und ausbaute. Nach mehreren Besitzerwechseln in der 1920er- und 1930er-Jahren ging das Doppelhaus an seine heutigen Eigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Haushälften verfügen über rückwärtige Backsteinanbauten, die wohl aus den 1880er Jahren stammen. Hinter dem Haus befindet sich ein Brunnen, der womöglich älter ist als das Gebäude. Die linke Haushälfte (Nr. 77) wurde nach 1871 fast ausnahmslos gewerblich oder als Lagerhaus genutzt; seit ca. 1990 war sie gänzlich unbenutzt. Die rechte Haushälfte (Nr. 76) war zuletzt seit ca. 25 Jahren unbewohnt. Aufgrund seines fortgeschrittenen Verfalls einerseits und bestehenden Denkmalschutzes (seit 2011) andererseits wurden für das Haus historische und bauhistorische Dokumentationen angefertigt. Der Abriss erfolgte im Oktober 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2019 Fachwerkhaus Front Kopie.JPG|mini|In Richtung zur Bergstraße gewandte östliche Traufseite des Gebäudes im Jahr 2019. Gut erkennbar sind die beiden spiegelbildlich angeordneten Haushälften mit ursprünglich zwei Dielentoren. Über dem rechten Torbogen (&#039;&#039;Hausnummer 15a, früher Nr. 76&#039;&#039;) befindet sich die Inschrift. (Foto: Archiv Siekmann)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1985 Fachwerkhaus.jpg|mini|Das Doppelhaus im Jahr 1985, die zum Fotografen hin gerichtete Hälfte ist noch bewohnt, Foto: Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1998 Luftbild Lage Bergstraße.jpg|mini|1998 Luftbild Lage Bergstraße 15, Foto: Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Das Haus Bergstraße 15 ist in der &amp;quot;Denkmalliste der Stadt Lage&amp;quot; eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lage.de/media/custom/1432_983_1.PDF?1711626518 Denkmalliste der Stadt Lage]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Torbogeninschrift (rechter Hausteil, links keine):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IM JAHR 1803 DEN 10. JUNI HAT JOHAN HENRICH EHLENTRUP UND KAT&amp;lt;br&amp;gt;TRINA BRÖFEL DIE HABEN DISES HAUS BAUEN LASEN / WAS MIT GOT WIR&amp;lt;br&amp;gt; ANGEFANGEN WIRD EIN GUTES ENDE ERLANGEN / M ST&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
(Genannt sind jeweils die Eigentümer und das Jahr des Erwerbs)&amp;lt;ref&amp;gt;Originalquellen (Kaufverträge etc.) aus Hausakten und Privatbesitz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johan Henrich Ehlentrup (1803)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Linke Hausseite (Nr. 77):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* August Tempel (1843)&lt;br /&gt;
* Konrad Avenhaus(1859)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1871)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rechte Hausseite (Nr. 76):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Heinrich Dohmeier sen. (1843)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1883)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Roland Siekmann: Das Haus Siekmann an der Bergstraße und seine Nachbarschaft am „Ehlentruper Gang“. In: Historisches Jahrbuch Lage 2019, Lippe Verlag 2019, S. 71-92.&lt;br /&gt;
* Annegret Herden-Hubertus: Bergstraße 15 in Lage. Stellungnahme zur Denkmaleigenschaft, Münster 2011.&lt;br /&gt;
* Michael Sprenger: Lage, Bergstraße 15/15a. Bauhistorische Dokumentation eines Doppelquerdielenhauses von 1803. Dörentrup 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[https://www.lage.de/Mapserver/Baudenkmal/pdf/82_Bergstr_15_und_15a.pdf Beschreibung zum Baudenkmal Bergstraße 15]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bergstra%C3%9Fe_15_(Lage)&amp;diff=46657</id>
		<title>Bergstraße 15 (Lage)</title>
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		<updated>2025-10-27T21:34:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Lage (Kernstadt)&lt;br /&gt;
|Straße=Bergstraße  (Lage)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=15&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.99207, 8.79272&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Lage&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=076&lt;br /&gt;
}}Das Doppelquerdielenhaus Bergstraße 15/15a wurde im Jahr 1803 in zweiter Reihe als Nebenhaus der Hausstelle [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]] (Lage Nr. 32, später Nr. 78) errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel behandelt beide Haushälften, für die 1852 die Hausnummern 76 und 77 vergeben wurden. Das Doppelhaus wurde im Oktober 2025 abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Erbauen ließen das Gebäude im Jahr 1803 &#039;&#039;Johan Henrich Ehlentrup&#039;&#039; und seine Frau &#039;&#039;Kathrina Bröffel&#039;&#039;, die auch die benachbarte, sehr alte Bröffel&#039;sche Hausstelle Lage Nr. 32 (später Nr. 78, [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]]) besaßen und bewohnten. Ein Grundstück nördlich des Haupthauses wurde für den Neubau dieses Nebenhauses genutzt. Möglicherweise hatte es an dieser Stelle bereits einen Vorgängerbau gegeben, da in Salbüchern des 18. Jahrhunderts eine nicht zu verortende Leibzucht erwähnt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 verkaufte (bzw. vertauschte) Ehlentrup das Querdielendoppelhaus an den Maurermeister &#039;&#039;August Tempel&#039;&#039; (Nr. 77) und den Schneider &#039;&#039;Heinrich Dohmeier&#039;&#039; (Nr. 76). Dohmeier (bzw. Dohmeier jun.) bewohnte seine Haushälfte bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, während die linke Haushälfte von 1851 bis 1871 an den Amerika-Auswanderer &#039;&#039;Konrad Avenhaus&#039;&#039; verkauft war. In den Jahren 1871 (Nr. 77) und 1883 (Nr. 76) gingen beide Haushälften an den Destillateur und Spirituosenhändler &#039;&#039;F. W. Schäffer&#039;&#039; (später &#039;&#039;Ernst Schäffer&#039;&#039;), der seit 1864 auch das Vorderhaus (Nr. 78) besaß und dort sowie in Nr. 77 sein Gewerbe betrieb und ausbaute. Nach mehreren Besitzerwechseln in der 1920er- und 1930er-Jahren ging das Doppelhaus an seine heutigen Eigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Haushälften verfügen über rückwärtige Backsteinanbauten, die wohl aus den 1880er Jahren stammen. Hinter dem Haus befindet sich ein Brunnen, der womöglich älter ist als das Gebäude. Die linke Haushälfte (Nr. 77) wurde nach 1871 fast ausnahmslos gewerblich oder als Lagerhaus genutzt; seit ca. 1990 war sie gänzlich unbenutzt. Die rechte Haushälfte (Nr. 76) war zuletzt seit ca. 25 Jahren unbewohnt. Aufgrund seines fortgeschrittenen Verfalls einerseits und bestehenden Denkmalschutzes (seit 2011) andererseits wurden für das Haus historische und bauhistorische Dokumentationen angefertigt. Der Abriss erfolgte im Oktober 2025.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2019 Fachwerkhaus Front Kopie.JPG|mini|In Richtung zur Bergstraße gewandte östliche Traufseite des Gebäudes im Jahr 2019. Gut erkennbar sind die beiden spiegelbildlich angeordneten Haushälften mit ursprünglich zwei Dielentoren. Über dem rechten Torbogen (&#039;&#039;Hausnummer 15a, früher Nr. 76&#039;&#039;) befindet sich die Inschrift. (Foto: Archiv Siekmann)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1985 Fachwerkhaus.jpg|mini|Das Doppelhaus im Jahr 1985, die zum Fotografen hin gerichtete Hälfte ist noch bewohnt, Foto: Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1998 Luftbild Lage Bergstraße.jpg|mini|1998 Luftbild Lage Bergstraße 15, Foto: Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Das Haus Bergstraße 15 ist in der &amp;quot;Denkmalliste der Stadt Lage&amp;quot; eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lage.de/media/custom/1432_983_1.PDF?1711626518 Denkmalliste der Stadt Lage]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Torbogeninschrift (rechter Hausteil, links keine):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IM JAHR 1803 DEN 10. JUNI HAT JOHAN HENRICH EHLENTRUP UND KAT&amp;lt;br&amp;gt;TRINA BRÖFEL DIE HABEN DISES HAUS BAUEN LASEN / WAS MIT GOT WIR&amp;lt;br&amp;gt; ANGEFANGEN WIRD EIN GUTES ENDE ERLANGEN / M ST&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
(Genannt sind jeweils die Eigentümer und das Jahr des Erwerbs)&amp;lt;ref&amp;gt;Originalquellen (Kaufverträge etc.) aus Hausakten und Privatbesitz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johan Henrich Ehlentrup (1803)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Linke Hausseite (Nr. 77):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* August Tempel (1843)&lt;br /&gt;
* Konrad Avenhaus(1859)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1871)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rechte Hausseite (Nr. 76):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Heinrich Dohmeier sen. (1843)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1883)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Roland Siekmann: Das Haus Siekmann an der Bergstraße und seine Nachbarschaft am „Ehlentruper Gang“. In: Historisches Jahrbuch Lage 2019, Lippe Verlag 2019, S. 71-92.&lt;br /&gt;
* Annegret Herden-Hubertus: Bergstraße 15 in Lage. Stellungnahme zur Denkmaleigenschaft, Münster 2011.&lt;br /&gt;
* Michael Sprenger: Lage, Bergstraße 15/15a. Bauhistorische Dokumentation eines Doppelquerdielenhauses von 1803. Dörentrup 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[https://www.lage.de/Mapserver/Baudenkmal/pdf/82_Bergstr_15_und_15a.pdf Beschreibung zum Baudenkmal Bergstraße 15]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
	</entry>
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		<title>Bergstraße 15 (Lage)</title>
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		<updated>2025-10-27T21:29:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil=Lage (Kernstadt)&lt;br /&gt;
|Straße=Bergstraße  (Lage)&lt;br /&gt;
|Hausnummer=15&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.99207, 8.79272&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Lage&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=076&lt;br /&gt;
}}Das Doppelquerdielenhaus Bergstraße 15/15a wurde im Jahr 1803 in zweiter Reihe als Nebenhaus der Hausstelle [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]] (Lage Nr. 32, später Nr. 78) errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel behandelt beide Haushälften, für die 1852 die Hausnummern 76 und 77 vergeben wurden. Das Doppelhaus wurde im Oktober 2025 abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Erbauen ließen das Gebäude im Jahr 1803 &#039;&#039;Johan Henrich Ehlentrup&#039;&#039; und seine Frau &#039;&#039;Kathrina Bröffel&#039;&#039;, die auch die benachbarte, sehr alte Bröffel&#039;sche Hausstelle Lage Nr. 32 (später Nr. 78, [[Bergstraße 13 (Lage)|Bergstraße 13]]) besaßen und bewohnten. Ein Grundstück nördlich des Haupthauses wurde für den Neubau dieses Nebenhauses genutzt. Möglicherweise hatte es an dieser Stelle bereits einen Vorgängerbau gegeben, da in Salbüchern des 18. Jahrhunderts eine nicht zu verortende Leibzucht erwähnt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1843 verkaufte (bzw. vertauschte) Ehlentrup das Querdielendoppelhaus an den Maurermeister &#039;&#039;August Tempel&#039;&#039; (Nr. 77) und den Schneider &#039;&#039;Heinrich Dohmeier&#039;&#039; (Nr. 76). Dohmeier (bzw. Dohmeier jun.) bewohnte seine Haushälfte bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, während die linke Haushälfte von 1851 bis 1871 an den Amerika-Auswanderer &#039;&#039;Konrad Avenhaus&#039;&#039; verkauft war. In den Jahren 1871 (Nr. 77) und 1883 (Nr. 76) gingen beide Haushälften an den Destillateur und Spirituosenhändler &#039;&#039;F. W. Schäffer&#039;&#039; (später &#039;&#039;Ernst Schäffer&#039;&#039;), der seit 1864 auch das Vorderhaus (Nr. 78) besaß und dort sowie in Nr. 77 sein Gewerbe betrieb und ausbaute. Nach mehreren Besitzerwechseln in der 1920er- und 1930er-Jahren ging das Doppelhaus an seine heutigen Eigentümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Haushälften verfügen über rückwärtige Backsteinanbauten, die wohl aus den 1880er Jahren stammen. Hinter dem Haus befindet sich ein Brunnen, der womöglich älter ist als das Gebäude. Die linke Haushälfte (Nr. 77) ist seit mehr als 100 Jahren unbewohnt und wurde nach 1871 fast ausnahmslos gewerblich oder als Lagerhaus genutzt; seit ca. 40 Jahren ist sie gänzlich unbenutzt. Die rechte Haushälfte (Nr. 76) ist seit ca. 30 Jahren unbewohnt. Aufgrund seines fortgeschrittenen Verfalls einerseits und bestehenden Denkmalschutzes (seit 2011) andererseits wurden für das Haus historische und bauhistorische Dokumentationen angefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2019 Fachwerkhaus Front Kopie.JPG|mini|In Richtung zur Bergstraße gewandte östliche Traufseite des Gebäudes im Jahr 2019. Gut erkennbar sind die beiden spiegelbildlich angeordneten Haushälften mit ursprünglich zwei Dielentoren. Über dem rechten Torbogen (&#039;&#039;Hausnummer 15a, früher Nr. 76&#039;&#039;) befindet sich die Inschrift. (Foto: Archiv Siekmann)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1985 Fachwerkhaus.jpg|mini|Das Doppelhaus im Jahr 1985, die zum Fotografen hin gerichtete Hälfte ist noch bewohnt, Foto: Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:1998 Luftbild Lage Bergstraße.jpg|mini|1998 Luftbild Lage Bergstraße 15, Foto: Siekmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
Das Haus Bergstraße 15 ist in der &amp;quot;Denkmalliste der Stadt Lage&amp;quot; eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lage.de/media/custom/1432_983_1.PDF?1711626518 Denkmalliste der Stadt Lage]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Torbogeninschrift (rechter Hausteil, links keine):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IM JAHR 1803 DEN 10. JUNI HAT JOHAN HENRICH EHLENTRUP UND KAT&amp;lt;br&amp;gt;TRINA BRÖFEL DIE HABEN DISES HAUS BAUEN LASEN / WAS MIT GOT WIR&amp;lt;br&amp;gt; ANGEFANGEN WIRD EIN GUTES ENDE ERLANGEN / M ST&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
(Genannt sind jeweils die Eigentümer und das Jahr des Erwerbs)&amp;lt;ref&amp;gt;Originalquellen (Kaufverträge etc.) aus Hausakten und Privatbesitz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Johan Henrich Ehlentrup (1803)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Linke Hausseite (Nr. 77):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* August Tempel (1843)&lt;br /&gt;
* Konrad Avenhaus(1859)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1871)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rechte Hausseite (Nr. 76):&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Heinrich Dohmeier sen. (1843)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer sen. (1883)&lt;br /&gt;
* Ernst Schäffer jun. (1904)&lt;br /&gt;
* Klempnermeister Otto Beermann (1928)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Roland Siekmann: Das Haus Siekmann an der Bergstraße und seine Nachbarschaft am „Ehlentruper Gang“. In: Historisches Jahrbuch Lage 2019, Lippe Verlag 2019, S. 71-92.&lt;br /&gt;
* Annegret Herden-Hubertus: Bergstraße 15 in Lage. Stellungnahme zur Denkmaleigenschaft, Münster 2011.&lt;br /&gt;
* Michael Sprenger: Lage, Bergstraße 15/15a. Bauhistorische Dokumentation eines Doppelquerdielenhauses von 1803. Dörentrup 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
[https://www.lage.de/Mapserver/Baudenkmal/pdf/82_Bergstr_15_und_15a.pdf Beschreibung zum Baudenkmal Bergstraße 15]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bergstra%C3%9Fe_18_(Lage)&amp;diff=42225</id>
		<title>Bergstraße 18 (Lage)</title>
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		<updated>2025-07-12T20:11:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.9915, 8.79349&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Lage&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=018&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Kurzbeschreibung einfügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Leopold Siekmann, Schneidermeister&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Bergstraße (Lage)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bergstra%C3%9Fe_23_(Lage)&amp;diff=41702</id>
		<title>Bergstraße 23 (Lage)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bergstra%C3%9Fe_23_(Lage)&amp;diff=41702"/>
		<updated>2025-06-17T09:42:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: /* Gebäude */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.99261, 8.79291&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Lage&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=023&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das sog. Seppmann&#039;sche Haus ist das älteste erhaltene Fachwerkhaus in der Stadt Lage; es wurde 1648 errichtet. Es war u.a. in Besitz der Familien Brettschneider, Bröffel, Haarland und Kramer. In den 1920er-Jahren hat der Möbelfabrikant Fritz Seppmann das Haus erworben, renoviert und dabei auch die zahlreichen Schnitzwerke an der Vorderfront farblich aufgewertet. Das »Seppmann&#039;sche« Haus wurde in der Folge zu einem typischen Lagenser Postkartenmotiv. Das Haus Bergstraße 23 ist in der &amp;quot;Denkmalliste der Stadt Lage&amp;quot; eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lage.de/media/custom/1432_983_1.PDF?1711626518 Denkmalliste der Stadt Lage]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bergstraße 23 | Bergstraße Nr. 23 (nach 1894) | Bergstraße Nr. 27 (1877 bis 1893) | Lage Nr. 66 (zwischen 1852 und 1877) | Lage Nr. 73 (1852) | Lage Nr. 36 (1822) || Gebäudesteuernummer: 66&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
1648 ERBAUT . ERNEUERT 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Louis Kramer; Louis Nolte, Rentner; Auguste Pölkemann, Plätterin; Wilhelm Ulrich, Sattler&lt;br /&gt;
* 1926&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Fritz Seppmann, Fabrikant; Friedrich Krips, Arbeiter; Heinrich Büker, Maurer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erinnerungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Clara-Arabin Welchert schilderte in ihren Jugenderinnerungen, den Lagenser Straßenzügen folgend, zahlreiche Häuser und Menschen der Kernstadt; ihre lebhaften Beschreibungen umfassen i.d.R. einen Zeitraum zwischen 1890 und 1920.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Neben der Kramer&#039;schen Besitzung stand ein stolzes altes Bürgerhaus mit farbenfrohen Schnitzereien. Es lehnte sich an die Kramer&#039;sche Besitzung in würdiger Weise an. Dieses Haus war ursprünglich Eigentum der Familie Harland, von der es L. W. Kramer Sohn käuflich erwarb, um es dann Jahrzehnte später an den Möbelfabrikanten Fritz Seppmann zu verkaufen. Fritz Seppmann ließ die alten schönen Schnitzereien wieder neu erstehen. Das Haus bildet heute noch eine Zierde unserer Stadt und ist im Besitz der Erben Seppmann&#039;s geblieben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arabin-WelchertErinnerungen1962}}, S. 210&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.lage.de/Mapserver/Baudenkmal/pdf/02_Haus_Seppmann.pdf Beschreibung zum Baudenkmal Bergstraße 23]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
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{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
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{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Baudenkmal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Roland Siekmann</name></author>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bergstra%C3%9Fe_23_(Lage)&amp;diff=41701</id>
		<title>Bergstraße 23 (Lage)</title>
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		<updated>2025-06-17T09:41:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Roland Siekmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.99261, 8.79291&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Lage&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=023&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das sog. Seppmann&#039;sche Haus ist das älteste erhaltene Fachwerkhaus in der Stadt Lage; es wurde 1648 errichtet. Es war u.a. in Besitz der Familien Brettschneider, Bröffel, Haarland und Kramer. In den 1920er-Jahren hat der Möbelfabrikant Fritz Seppmann das Haus erworben, renoviert und dabei auch die zahlreichen Schnitzwerke an der Vorderfront farblich aufgewertet. Das »Seppmann&#039;sche« Haus wurde in der Folge zu einem typischen Lagenser Postkartenmotiv. Das Haus Bergstraße 23 ist in der &amp;quot;Denkmalliste der Stadt Lage&amp;quot; eingetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lage.de/media/custom/1432_983_1.PDF?1711626518 Denkmalliste der Stadt Lage]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
1648 ERBAUT . ERNEUERT 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Louis Kramer; Louis Nolte, Rentner; Auguste Pölkemann, Plätterin; Wilhelm Ulrich, Sattler&lt;br /&gt;
* 1926&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Fritz Seppmann, Fabrikant; Friedrich Krips, Arbeiter; Heinrich Büker, Maurer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erinnerungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Clara-Arabin Welchert schilderte in ihren Jugenderinnerungen, den Lagenser Straßenzügen folgend, zahlreiche Häuser und Menschen der Kernstadt; ihre lebhaften Beschreibungen umfassen i.d.R. einen Zeitraum zwischen 1890 und 1920.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Neben der Kramer&#039;schen Besitzung stand ein stolzes altes Bürgerhaus mit farbenfrohen Schnitzereien. Es lehnte sich an die Kramer&#039;sche Besitzung in würdiger Weise an. Dieses Haus war ursprünglich Eigentum der Familie Harland, von der es L. W. Kramer Sohn käuflich erwarb, um es dann Jahrzehnte später an den Möbelfabrikanten Fritz Seppmann zu verkaufen. Fritz Seppmann ließ die alten schönen Schnitzereien wieder neu erstehen. Das Haus bildet heute noch eine Zierde unserer Stadt und ist im Besitz der Erben Seppmann&#039;s geblieben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arabin-WelchertErinnerungen1962}}, S. 210&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
* [https://www.lage.de/Mapserver/Baudenkmal/pdf/02_Haus_Seppmann.pdf Beschreibung zum Baudenkmal Bergstraße 23]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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