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	<title>lippe-haeuser-wiki.de - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=58587</id>
		<title>Oberschönhagen</title>
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		<updated>2026-04-10T14:52:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Bevölkerung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92582, 8.9709&lt;br /&gt;
}}Oberschönhagen ist ein Ortsteil der Stadt [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen liegt am östlichen Stadtrand von Detmold und grenzt an die Nachbarstädte [[Blomberg]] (Brüntrup) und [[Horn-Bad Meinberg]] (Fissenknick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der LWL.GeodatenKultur befindet sich Oberschönhagen im regional bedeutsamen Kulturlandschaftsbereich K 08.22 Leistruper Wald mit Oberschönhagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Breitengrad     = 51°55&#039;N&lt;br /&gt;
*Längengrad      = 08°58&#039;O&lt;br /&gt;
*Bundesland      = DE-NRW&lt;br /&gt;
*Höhen: (aus Google earth pro)          &lt;br /&gt;
*                = 179 m üNN (Dorla nördliche Ortsgrenze zu Niederschönhagen)&lt;br /&gt;
*                = 267 m üNN (Homberg)&lt;br /&gt;
*                = 280 Moerholz&lt;br /&gt;
*                = 295 m üNN (Waldrand Nähe des Opfersteins)&lt;br /&gt;
*Fläche          = 4,12 km²&lt;br /&gt;
*Postleitzahl    = 32760&lt;br /&gt;
*Telefon-Vorwahl = 05231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächennutzung, Stand 2005:  &lt;br /&gt;
* Fläche - ha - in %&lt;br /&gt;
* Gebäude        =  19,088        =   4,6  (einschl. Hof und Hausgärten)&lt;br /&gt;
* Verkehr        =   8,859        =   2,1&lt;br /&gt;
* Erholung       =   0,357        =   0,1&lt;br /&gt;
* Acker          = 234,280        =  56,9&lt;br /&gt;
* Grünland       =  22,723        =   5,5&lt;br /&gt;
* Wald           = 124,212        =  30,2&lt;br /&gt;
* Wasser         =   2,595        =   0,6&lt;br /&gt;
* Sonstige       =   0,079        =   0,0&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;
* Fläche gesamt  = 412,15 ha      = 100,0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind noch viele gut erhaltene bzw. sanierte Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert vorhanden. Nur wenige Häuser sind unbewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die ehemals eigenständige Gemeinde Oberschönhagen ist mit der Gemeindereform am 1. Januar 1970 neu strukturiert worden. Die ehemaligen Wohnplätze Fissenknick und Hülsen wurden abgetrennt, [[Fissenknick (Horn-Bad Meinberg)|Fissenknick]] wurde der Stadt [[Horn-Bad Meinberg]] zugeordnet, Hülsen dem Detmolder Ortsteil [[Diestelbruch (Detmold)| Diestelbruch]]. Der Ortsteil Oberschönhagen gehört seither zu [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin hatten alle Ortsteile eigene Bürgermeister mit eigenen Finanzhaushalten und Gemeinderäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Landschatzregister von 1390 wird Oberschönhagen zusammen mit [[Niederschönhagen]] als Schonhagen im Kespell Dehtmoldt genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Reihe_030_Band_001_reduziert_(2017).pdf Die lippischen Landschatzregister von 1590 und 1618, Seite 1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ältesten Schatzregister von ca. 1390 werden „in dem Sconenhaghen“ 11 Kolonate, „in dem Rosendale“ 13 aufgeführt. Rosendahl ist ein Ortsteil von Schönhagen. In der Eversteiner Fehde wurde nach dem Schadensverzeichnis von ca. 1409 in beiden Ortsteilen u.a. „up dem kerkhove tom Schonenhaghen“ und „up dem kerkhove to Hunynchusen“ Schaden angerichtet. Auf Hunynchusen verweist der Hof Hünkemeier, Oberschönhagen Nr. 4. Er dürfte eine ältere Vorgeschichte haben, die über die Anfänge der Waldhufensiedlung zurückreicht. Es muss offen bleiben, ob es sich um den Resthof einer ausgegangenen Siedlung handelt. Mit Huinchusen, das im Güterverzeichnis des Corveyer Abts Erkenbert (1106-1129) erwähnt wird, könnte vielleicht die Vorgängersiedlung des Hofes Hünkemeier gemeint sein. Doch spricht einiges für eine gleichnamige Wüstung beim Hünkergrund (Wörderfeld, jetzt Stadt Lügde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberschönhagen gibt es auch einen älteren „-hausen“-Ort mit der Bezeichnung Hunychusen als frühmittelalterlichen Siedlungskern. Das wurde vom Autor Herbert Stöwer im Jahr 2008 als Quelle und am 01. Okt. 2024 in LippeLex&amp;lt;ref&amp;gt;http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;lt;/ref&amp;gt; wie folgt u.a. beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 verpfändete Otto, Edelherr zur Lippe, seinen Zehnten zu Schonenhaghene im Kirchspiel Detmold an den Knappen Hermann de Wendt. Im gleichen Jahr verpfändete Bernhard V. den Zehnten zu Mederkesborn, das 1394 in einem Kuhgeldregister als „to dem Eyderkesborne“ bezeichnet wird, an Konrad von Bega. Es handelt sich um die Höfe Oberschönhagen Nr. 1 und Nr. 9, die ab 1516 nicht mehr zu Brüntrup, sondern zur Bauerschaft Oberschönhagen gerechnet werden, weil der Meier zu Eveskeborn - wie er beim Verkauf der Burg und des Hauses Horn mit Zubehör an Rave Westphal im Jahre 1516 genannt wird – zusammen mit dem Hof Heidenreich von Simon V. für die Burg Detmold vorbehalten wird. Kirchlich gehörten die Höfe damals schon weiterhin zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute noch im östlichen Bereich des Waldgrundstücks des Hofes Bad Meinberger Strasse 170 vorhandenen zwei Hügelgräber und drei im Leistruper Wald lassen darauf schliessen, dass die ersten Besiedlungen des Dorlatales bereits während der Bronzezeit, also ca. 450 bis 700 v.Chr., erfolgten; eine genaue Datierung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Hofbesitzer wurden erstmals um 1600 Vornamen und Hausnummern genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 30-jährigen Krieges von 1618-1648 erfolgten Plünderungen durch sog. „abgöttische schwedische Reutter“. Es lagen nach dem dreissigjährigen Krieg (1652) 7 Hofstätten wüst: 1 Vollspänner, 5 Hoppenplöcker, sowie 1 weitere kleinere Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1650 wurden die „Meier- oder Hägerrechte“ neu geregelt und die Einordnung in Vollspänner und Halbspänner geschaffen. Zu der Zeit erfolgte auch eine stärkere Besiedlung von Fissenknick und Hülsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden Streusiedlungen durch Aufteilung unter den hudeberechtigten Bauern und Köttern und Leibzuchten. Kleinere Flächen wurden an „Neusiedler“ verkauft – darauf gebaut die „Ziegler-Häuser“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehörten 8 Höfe zur Kirchengemeinde Detmold und 2 Höfe zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als älteste Gebäude sind dokumentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1737 Leibzucht Reineke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1756 Leibzucht Dickewied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1765 Haupthaus Hunkemeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausnummern wurden erst am 13. Mai 1766 („Verordnung wegen Nummerierung der Häuser von 1766“) durch den regierenden Grafen und Edlen Herrn Simon August zur Lippe vergeben. Die Reihenfolge der Nummerierung richtete sich nach der Höhe des Steueraufkommens, d.h. die Nr. 1 zahlte die meisten Steuern; die Nr. 10 die wenigsten Steuern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1768 gab es von Herrn Simon August zur Lippe eine weitere „Verordnung wegen Gebäude auf dem Lande“, die wegen des Brandschutzes vorgab, dass die bei „Errichtung neuer Gebäude hinkünftig die Wohnhäuser von den Scheunen und Fruchthäusern gänzlich abgesondert und so angelegt werden sollen, dass der Hausmann aus seiner Wohnung alles überschauen kann“. Die Gründe (Holz-Sockelschwellen) an den Häusern und Scheunen mussten einige Fuss hoch untermauert werden, um sie vor Fäulnis zu bewahren. Auch der Brand-Assecurations-Kasse mussten die Hauseigentümer beitreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salbuch von 1782 werden insgesamt 36 Kolonate aufgeführt: 4 Halbmeier, 1 Grosskötter,5 Mittelkötter,26 Hoppenplöcker und Strassenkötter. An nichtlandwirtschaftlichen Tätigkeiten werden 1776 genannt: 1 preus- sischer Soldat, 1 Ziegelmeister, 1 Holzknecht, 4 Personen betteln, 15 spinnen. Als Ahrenämter gab es den Bürgermeister und den Bauerrichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliesslich wurde am 27. Dezember 1808 von Pauline Christine Wilhelmine, Souveräne Fürstin, Vormünderin und Regentin zur Lippe usw. die „Verordnung zur Aufhebung des Leib- und Guts-Eigenthums betreffend“ verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich, dass „alle Unterthanen. die sich bisher in Herrschaftlichem Leibeigenthum bzw. auch Colonaten befanden, zum ersten des nächsten Jahres daraus entlassen werden“. Die auf den Gütern befindlichen verschiedenen Verbindlichkeiten zu Spann- oder Handdiensten, Zins und Pachtgefällen, und anderen Geld- und Naturalabgaben blieben allerdings unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bauernbefreiung zwischen 1810 bis 1850 erfolgte die Ablösung der Hand- und Spanndienste für das fürstliche Domanium in Detmold und der Huderechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 liess der damalige Landesherr eine Volkszählung – auch Census genannt – durchführen, um sich eine Übersicht über die Anzahl der Untertanen und deren Lebensverhältnisse in den verschiedenen Bauerschaften zu verschaffen.&lt;br /&gt;
Es wurden alle Wohnstätten, die Anzahl der darauf befindlichen Wohnhäuser, die Anzahl der Menschen auf diesen Stätten, unterteilt in Erwachsene, Ehepaare und deren Kinder erfasst. Ferner auch die auf dem Altenteil der Hofstätten, auch Colonate genannt, lebenden Leibzüchter und die als Mieter auf den Höfen lebenden Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bauerschaft, auch Einwohnerschaft, entspricht als kleinste Verwaltungseinheit des Landes den späteren Gemeinden. Innerhalb einer Bauerschaft erfolgte die Auflistung der Volkszählung der Reihenfolge der Colonatsnummern, die für Lippe erst im Jahr 1766 festgeschrieben wurden. Sie behielten in der Regel ihre Gültigkeit bis zum Zeitpunkt der Einführung von Strassennamen im 20. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
Die Vergabe der Hausnummern erfolgte für die nach 1766 entstandenen Colonate in der Reihenfolge deren Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der fehlenden Elektrizität und Beleuchtung mit Petroleumlampen, Kerzen usw. waren einige Gebäude abgebrannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  1903 Hof Meier, Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
*  1906 Hof Vietmeier, Bad Meinberger Str. 152&lt;br /&gt;
*  1950 Hof Görder, Bad Meinberger.Str. 140&lt;br /&gt;
*  1954 Leibzucht Reineke, Bad Meinberger Str. 154a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebäude wurden wieder aufgebaut, falls möglich, in ursprünglicher Form und Konstruktion in Fachwerkbauweise. Nur die Höfe Bad Meinberger Strasse 120, 140 und 152 wurde in Massivbauweise neu gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den vorbeschriebenen Feuern wurde die Dorla auf dem damaligen Flurstück 109 (Vietmeier) durch eine Betonmauer angestaut für eine Löschwasser-Nutzung. Die Zufahrt erfolgte über den Weg zum Hof Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
Löschwasser musste nie entnommen werden.&lt;br /&gt;
Die zugefrorene Teichfläche wurde danach im Winter von den Dorfkindern genutzt. Heute ist der Teich sehr stark verlandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberschönhagen gehört zu der am 30. April 1913 gegründeten reformierten Kirchengemeinde Vahlhausen. Die neu gebaute Kirche wurde am 10. Dezember 1915 eingeweiht (aus Chronik der Kirchengemeinde Vahlhausen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofeigentümer Meier und Mischer bauten im Jahr 1919 einen privaten Friedhof auf dem Hofgelände Meier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 stürzte in der Wiese Brokamp, Bad Meinberger Strasse 168, ein kleines britisches Militärflugzeug ab. Der Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten. Über seinen Verbleib ist nichts bekannt. Spätere Sondenuntersuchungen des britischen Militärs waren erfolglos.&lt;br /&gt;
Die Vertiefung wurde bei Schnee von den Kindern als &amp;quot;Skipiste&amp;quot; zum &amp;quot;Slalomfahren&amp;quot; genutzt; seit längerem ist sie eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Zuwegung zum Hof Bad Meinberger Str. 152 in der Waldböschung östlich der Dorla befanden sich bis ca. 1980 zwei Höhlen-Unterstände, deren Eingänge mit Holzstämmen befestigt waren. Sie wurden vom damaligen Hofbesitzer Vietmeier zu Beginn des II. Weltkrieges hergestellt, um sich darin bei Gefahr zu verstecken. Die Eingänge verfielen immer mehr und sind seit vielen Jahren vollständig verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektrizität kam für einige Höfe ca. 1921/1946 mit Freileitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Wasserleitung erfolgte im Jahr 1958. Bis dahin wurde Trinkwasser aus gemauerten Brunnen entnommen. Wasser für sonstige Zwecke entnahm man der Dorla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Tiefbrunnen aus dem Jahr 1986 ist an der Bad Meinberger Strasse gegenüber der Zuwegung zu den Grundstücken Nr. 158 und 160 vorhanden und in Betrieb. Dort befindet sich auch eine Elektro-Umspannstation mit einem Schild des damaligen Versorgers &amp;quot;Elektrizitätswerk Wesertal&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Telefonanschluss hatten bis ca. 1960 nur wenige Gehöfte. Einen öffentlichen Fernsprecher gab es beim damaligen Bürgermeister Wilhelm Meierjohann, Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine öffentliche Kanalisation ist bis heute nicht vorhanden. Die Abwässer werden seit ca. 19600 in Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und dann in die Dorla abgeleitet. Bis ca. 1980 waren überwiegend Dunggruben vorhanden. Die Gülle wurde auf den Feldern und Gärten untergepflügt/-gegraben. Die anderen Abwässer (Küche usw.) versickerten auf den Grundstücken.&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 2010 müssen die Abwässer in mechanischen Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und das gereinigte Wasser in die Dorla geleitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1964 gehörte Oberschönhagen zur Verwaltungsgemeinschaft „Amt Detmold Land“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gaststätte, Einkaufsmöglichkeit oder Gemeinschaftsräume waren bzw. sind bis heute nicht vorhanden. Nur in Fissenknick war bis Ende der 1960er Jahre ein Kolonialwarenladen mitten im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1950 bis ca. 1955 kamen der Bäcker Buschmann aus Bad Meinberg und Beermann aus Diestelbruch mit Pferd und Wagen ins Dorf und verkaufte Brote und andere Backwaren. Danach noch einige Jahre mit einem Verkaufswagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schule gab es nicht, die Kinder mussten bis ca. 1940 die Schule in der heutigen &amp;quot;Neue Reihe Nr. 6&amp;quot; in Diestelbruch/Grenze zu Hülsen besuchen. [[Datei:Alte Diestelbrucher Schule.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angabe der heutigen Geschäftsführerin des Reitvereins Bad Meinberg an den Autor fanden 30 Veranstaltungen in den Jahren 1928 bis 1939 und nach Neugründung von 1948 bis 1967 neben der Windmühle in Fisseknick auf den zum Hof Bad Meiberger Str. 170 gehörenden Grasflächen überregionale Reitturniere (Springen, Dressur und Fahrprüfungen) des Zucht,- Reit- und Fahrvereins Bad Meinberg statt. Viele Pferde und Reiter waren dazu vorübergehend auf den Höfen in Oberschönhagen, Fissenknick usw. untergebracht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Windmühle Fissenknick.1964.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
In der Dressur startete die damals sehr erfolgreiche Frau Vrony Meier-Johann aus Lenstrup. &lt;br /&gt;
Bei den Springturnieren hatten Schüler und Jugendliche die Möglichkeit, durch wiederauflegen der abgeworfenen &amp;quot;Barren&amp;quot; sich zum kostenlosen Eintritt etwas Taschengeld zu verdienen.&lt;br /&gt;
Seit 1968 finden die Turniere des Reitervereins im Waldstadion in Bad Meinberg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2025 wurde die Dorfgemeinschaft darüber informiert, die WNE Westfälisch-Niedersächsische Energie Gesellschaft wolle auf dem östlichen Grundstück am „Langer Berg“ eine Windenergieanlage WEA 01 errichten. Zwei weitere seien nebenan auf den zu Brüntrup und Wehren gehörenden Grundstücken geplant. Alle drei Anlagen liegen innerhalb des ausgewiesenen rechtskräftigen Windernergiegebietes. Ein Lageplan-Ausschnitt mit Darstellung der Anlagen ist beigefügt.&lt;br /&gt;
Die geplante Anlage würde sich ca. 500 m  östlich der Dorla befinden. Windgeräusche dürften nicht zu hören sein wegen der dazwischen befindlichen Wiesen und Wälder. Auch von Schlagschatten wird keines der Häuser in Oberschönhagen betroffen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen ist ein Hagenhufendorf, eine Siedlungsform aus dem 13. Jahrhundert. Es entstand nach Waldrodungen, daher auch die Bezeichnung: Waldhufensiedlung; die Höfe liegen zwischen Straßen und Bächen/Flüssen, Grundstücke handtuchförmig. Ein Hagenrecht bedeutete, Besitzer durften ihren Grund und Boden einhegen, es entstanden Bauerngärten und Kleintierhaltung; als Hufe wurden die Hofgrundstücke, die Breiten und die Hoflagen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorla entspringt im Moerholz im Süden Oberschönhagens und fließt von dort aus in nördliche Richtung durch das Tal in Ober- und Niederschönhagen. In Mosebeck fliesst sie mit der Mosebecke zusammen und heisst dann Passade. Das Quellgebiet der Dorla umfasst eine Fläche von ca. 10,6 ha. Nach wenigen Kilometern mündet ein namenloser Bach von links und danach die Homberg-, Hagen- und Sassenbäche in die Dorla. Auf der gesamten Fließstrecke ist die Dorla in die Gewässergüteklasse II (Wasserschaftsschutzgebiet) eingeordnet, d.h. sie ist mässig verschmutzt.&lt;br /&gt;
Wiesen und Auen im gesamten Tal entlang der Dorla und östliche Wälder usw. sind Natur- und Landschaftsschutzgebiete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinschaftliche Fissenknicker Anger mit einer Fläche von etwa 66,5 Scheffelsaat (Schfls.) wurde 1864 aufgeteilt. 1 Schfls. entspricht 1.717 qm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmäler:&lt;br /&gt;
In die Denkmalliste der Stadt Detmold sind im September 2024 eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkhäuser, Bad Meinberger Str. 152a und 154a&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkbauernhäuser, Bad Meinberger Str. 154 und 158&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage, Bad Meinberger Str. 170&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage mit 8 Objekten,Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
* 1 Bauernhaus mit Backhaus (ohne östliche Anbauten), Bad Meinberger Str. 130&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Uraufnahme von 1836-1850.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen 1912 - Karte.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Liegenschaftskarte vom 24.11.2025.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen topographische Karte von 2016.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Flächennutzungsplan von 2015.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Windenergiefläche Oberschönhagen.png|thumb| Oberschönhagen geplante Windräder, Lageplan:  Stadt Detmold]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 erschien der Name Oberschönhagen mit 10 Höfen erstmals in alten „Steuerregesten“ (Abgaben-/Steuerbüchern) – damals als „tom Rodedale“ (vom gerodeten Tal). Darin angegeben waren: Anzahl Personen und Viehbestand, Größen der Ackerflächen (genannt Fudersaat), des Grünlandes (genannt Wiesewachs), der Schulden, Außenstände, vergebene Darlehn, Steuern für Barleistungen, Naturalabgaben, Hand- und Spanndienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1871 wurde ein „Ortschafts-Verzeichnis des Fürstenthums Lippe veröffentlicht. Es war geordnet und aufgestellt „nach der politischen Eintheilung“ nebst Angabe der Zahl der Wohnhäuser, Haushaltungen und Einwohner auf Grund der Volkszählung vom  1. Dezember 1871. Herausgegeben wurde es von der Meyer’schen Hofbuchdruckerei (Gebr. Klingenberg) im Jahr 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin ist unter der Nr. 42 der politischen Gemeinde die „Bauerschaft Oberschönhagen“ mit den Wohnplätzen Fissenknick, Hülsen und Oberschönhagen aufgeführt; für das Dorf Oberschönhagen: 17 Häuser mit 16 Haushaltungen und 127 Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Oberschönhagen 357 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, davon in den Wohnplätzen&lt;br /&gt;
* Fissenknick (82), &lt;br /&gt;
* Hülsen (102), &lt;br /&gt;
* Krähenbruch (14) &lt;br /&gt;
* Oberschönhagen (159).&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Krähenbruch gehört seit 1926 zu Fissenknick.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Stichtag 23. Nov. 2025 hat Oberschönhagen folgende Einwohner:&lt;br /&gt;
* 44 Erwachsene mit Hauptwohnsitz, &lt;br /&gt;
* 18 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Hof Bad Meinberger Str. 140 wird bis heute im Vollerwerb bewirtschaftet, alle anderen Höfe und Ländereien/Wälder sind verkauft und/bzw. verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1998 fand am letzten Schulferien-Sonntag auf dem damaligen Hof Meierjohann das erste Dorffest statt. Dieses wird seither jährlich wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 1 | [[Bad Meinberger Straße 120 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 2 | [[Bad Meinberger Straße 170 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 150 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 4 | [[Bad Meinberger Straße 160 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 6 | [[Bad Meinberger Straße 168 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 7 | [[Bad Meinberger Straße 134 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 8 | [[Bad Meinberger Straße 140 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 9 | [[Bad Meinberger Straße 130 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 10 | [[Bad Meinberger Straße 132 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 11 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 12 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 13 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 14 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 15 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 16 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 17 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 18 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 19 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 20 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 21 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 22 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 23 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 24 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 25 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 26 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 27 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 28 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 29 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 30 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 31 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 32 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 33 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 34 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 35 | [[Bad Meinberger Straße 158 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 36 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 37 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 38 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 39 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 40 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 41 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 42 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 43 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 44 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 45 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 46 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 47 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 48 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 49 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 50 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 51 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
[[Datei: Mergelwand Oberschönhagen.jpg|thumb|Mergelwand Bad Meinberger Straße 160, 2020, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
Ausser der Bad Meinberger Strasse sind asphaltierte Wege, einige als mit Bäumen bepflanzte Alleen, zu den Hofanlagen vorhanden.&lt;br /&gt;
Die Wege zu den landwirtschaftlichen bzw. Waldflächen sind geschottert bzw. naturbelassen.&lt;br /&gt;
An mehreren Stellen sind noch Gelände-Vertiefungen und -Steilwände vorhanden, aus denen Mergel für die Feldwege-Befestigungen abgebaut wurde. Auch wurde Mergel für Bodenverbesserungen verwendet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Strassen-/Wegebeleuchtung ist nicht vorhanden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die erste Buslinie Detmold - Oberschönhagen - Bad Meinberg fuhr erstmals im Jahr 1953 durchs Dorf. Aktuell gibt es fünf Haltestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
[[Bad Meinberger Straße (Oberschönhagen)|Bad Meinberger Straße]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um 1850 wurde die Meinberger Chaussee gebaut als Schotterstraße  - danach im Jahr 1954 asphaltiert und schliesslich im Jahr 1965 als Kreisstraße K 92 ausgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Herbst des Jahres 2025 wurde mit dem Bau eines Fahrradweges von der Strassenkreuzung Dorla-/Bad Meinberger Strasse bis zum Ortseingang von Fissenknick begonnen. Der Zeitpunkt der Fertigstellung ist nicht absehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Koch, Ingeborg: Die Siedlungsstruktur von Ober- und Niederschönhagen im Lipperland, 1963,Mskr- (StAD)&lt;br /&gt;
* Wiemann, August: Nieder- und Oberschönhagen - eine Tal- und Reihensiedlung. In: Lippische Blätter für   &lt;br /&gt;
  Heimatkunde, Nr. 11 (1950)&lt;br /&gt;
* Detmolder Landfrauen erzählen, 1986&lt;br /&gt;
* (Quelle) Herbert Stöwer: Lippische Ortsgeschichte: Hanbuch der Städte und Gemeinden des ehemaligen Kreises &lt;br /&gt;
  Detmold. - Lemgo: Landesverband Lippe, 2008. - 600 S.: zahlr. III., Kt. - ZXIU 101. - S. XXX&lt;br /&gt;
* Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 01. Oktober 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024 und der darin aufgeführten Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
   4. Beschreibung des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024, http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;amp;oldid=19346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=58586</id>
		<title>Oberschönhagen</title>
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		<updated>2026-04-10T14:50:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Siedlungscharakteristik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92582, 8.9709&lt;br /&gt;
}}Oberschönhagen ist ein Ortsteil der Stadt [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen liegt am östlichen Stadtrand von Detmold und grenzt an die Nachbarstädte [[Blomberg]] (Brüntrup) und [[Horn-Bad Meinberg]] (Fissenknick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der LWL.GeodatenKultur befindet sich Oberschönhagen im regional bedeutsamen Kulturlandschaftsbereich K 08.22 Leistruper Wald mit Oberschönhagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Breitengrad     = 51°55&#039;N&lt;br /&gt;
*Längengrad      = 08°58&#039;O&lt;br /&gt;
*Bundesland      = DE-NRW&lt;br /&gt;
*Höhen: (aus Google earth pro)          &lt;br /&gt;
*                = 179 m üNN (Dorla nördliche Ortsgrenze zu Niederschönhagen)&lt;br /&gt;
*                = 267 m üNN (Homberg)&lt;br /&gt;
*                = 280 Moerholz&lt;br /&gt;
*                = 295 m üNN (Waldrand Nähe des Opfersteins)&lt;br /&gt;
*Fläche          = 4,12 km²&lt;br /&gt;
*Postleitzahl    = 32760&lt;br /&gt;
*Telefon-Vorwahl = 05231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächennutzung, Stand 2005:  &lt;br /&gt;
* Fläche - ha - in %&lt;br /&gt;
* Gebäude        =  19,088        =   4,6  (einschl. Hof und Hausgärten)&lt;br /&gt;
* Verkehr        =   8,859        =   2,1&lt;br /&gt;
* Erholung       =   0,357        =   0,1&lt;br /&gt;
* Acker          = 234,280        =  56,9&lt;br /&gt;
* Grünland       =  22,723        =   5,5&lt;br /&gt;
* Wald           = 124,212        =  30,2&lt;br /&gt;
* Wasser         =   2,595        =   0,6&lt;br /&gt;
* Sonstige       =   0,079        =   0,0&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;
* Fläche gesamt  = 412,15 ha      = 100,0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind noch viele gut erhaltene bzw. sanierte Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert vorhanden. Nur wenige Häuser sind unbewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die ehemals eigenständige Gemeinde Oberschönhagen ist mit der Gemeindereform am 1. Januar 1970 neu strukturiert worden. Die ehemaligen Wohnplätze Fissenknick und Hülsen wurden abgetrennt, [[Fissenknick (Horn-Bad Meinberg)|Fissenknick]] wurde der Stadt [[Horn-Bad Meinberg]] zugeordnet, Hülsen dem Detmolder Ortsteil [[Diestelbruch (Detmold)| Diestelbruch]]. Der Ortsteil Oberschönhagen gehört seither zu [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin hatten alle Ortsteile eigene Bürgermeister mit eigenen Finanzhaushalten und Gemeinderäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Landschatzregister von 1390 wird Oberschönhagen zusammen mit [[Niederschönhagen]] als Schonhagen im Kespell Dehtmoldt genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Reihe_030_Band_001_reduziert_(2017).pdf Die lippischen Landschatzregister von 1590 und 1618, Seite 1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ältesten Schatzregister von ca. 1390 werden „in dem Sconenhaghen“ 11 Kolonate, „in dem Rosendale“ 13 aufgeführt. Rosendahl ist ein Ortsteil von Schönhagen. In der Eversteiner Fehde wurde nach dem Schadensverzeichnis von ca. 1409 in beiden Ortsteilen u.a. „up dem kerkhove tom Schonenhaghen“ und „up dem kerkhove to Hunynchusen“ Schaden angerichtet. Auf Hunynchusen verweist der Hof Hünkemeier, Oberschönhagen Nr. 4. Er dürfte eine ältere Vorgeschichte haben, die über die Anfänge der Waldhufensiedlung zurückreicht. Es muss offen bleiben, ob es sich um den Resthof einer ausgegangenen Siedlung handelt. Mit Huinchusen, das im Güterverzeichnis des Corveyer Abts Erkenbert (1106-1129) erwähnt wird, könnte vielleicht die Vorgängersiedlung des Hofes Hünkemeier gemeint sein. Doch spricht einiges für eine gleichnamige Wüstung beim Hünkergrund (Wörderfeld, jetzt Stadt Lügde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberschönhagen gibt es auch einen älteren „-hausen“-Ort mit der Bezeichnung Hunychusen als frühmittelalterlichen Siedlungskern. Das wurde vom Autor Herbert Stöwer im Jahr 2008 als Quelle und am 01. Okt. 2024 in LippeLex&amp;lt;ref&amp;gt;http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;lt;/ref&amp;gt; wie folgt u.a. beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 verpfändete Otto, Edelherr zur Lippe, seinen Zehnten zu Schonenhaghene im Kirchspiel Detmold an den Knappen Hermann de Wendt. Im gleichen Jahr verpfändete Bernhard V. den Zehnten zu Mederkesborn, das 1394 in einem Kuhgeldregister als „to dem Eyderkesborne“ bezeichnet wird, an Konrad von Bega. Es handelt sich um die Höfe Oberschönhagen Nr. 1 und Nr. 9, die ab 1516 nicht mehr zu Brüntrup, sondern zur Bauerschaft Oberschönhagen gerechnet werden, weil der Meier zu Eveskeborn - wie er beim Verkauf der Burg und des Hauses Horn mit Zubehör an Rave Westphal im Jahre 1516 genannt wird – zusammen mit dem Hof Heidenreich von Simon V. für die Burg Detmold vorbehalten wird. Kirchlich gehörten die Höfe damals schon weiterhin zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute noch im östlichen Bereich des Waldgrundstücks des Hofes Bad Meinberger Strasse 170 vorhandenen zwei Hügelgräber und drei im Leistruper Wald lassen darauf schliessen, dass die ersten Besiedlungen des Dorlatales bereits während der Bronzezeit, also ca. 450 bis 700 v.Chr., erfolgten; eine genaue Datierung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Hofbesitzer wurden erstmals um 1600 Vornamen und Hausnummern genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 30-jährigen Krieges von 1618-1648 erfolgten Plünderungen durch sog. „abgöttische schwedische Reutter“. Es lagen nach dem dreissigjährigen Krieg (1652) 7 Hofstätten wüst: 1 Vollspänner, 5 Hoppenplöcker, sowie 1 weitere kleinere Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1650 wurden die „Meier- oder Hägerrechte“ neu geregelt und die Einordnung in Vollspänner und Halbspänner geschaffen. Zu der Zeit erfolgte auch eine stärkere Besiedlung von Fissenknick und Hülsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden Streusiedlungen durch Aufteilung unter den hudeberechtigten Bauern und Köttern und Leibzuchten. Kleinere Flächen wurden an „Neusiedler“ verkauft – darauf gebaut die „Ziegler-Häuser“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehörten 8 Höfe zur Kirchengemeinde Detmold und 2 Höfe zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als älteste Gebäude sind dokumentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1737 Leibzucht Reineke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1756 Leibzucht Dickewied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1765 Haupthaus Hunkemeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausnummern wurden erst am 13. Mai 1766 („Verordnung wegen Nummerierung der Häuser von 1766“) durch den regierenden Grafen und Edlen Herrn Simon August zur Lippe vergeben. Die Reihenfolge der Nummerierung richtete sich nach der Höhe des Steueraufkommens, d.h. die Nr. 1 zahlte die meisten Steuern; die Nr. 10 die wenigsten Steuern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1768 gab es von Herrn Simon August zur Lippe eine weitere „Verordnung wegen Gebäude auf dem Lande“, die wegen des Brandschutzes vorgab, dass die bei „Errichtung neuer Gebäude hinkünftig die Wohnhäuser von den Scheunen und Fruchthäusern gänzlich abgesondert und so angelegt werden sollen, dass der Hausmann aus seiner Wohnung alles überschauen kann“. Die Gründe (Holz-Sockelschwellen) an den Häusern und Scheunen mussten einige Fuss hoch untermauert werden, um sie vor Fäulnis zu bewahren. Auch der Brand-Assecurations-Kasse mussten die Hauseigentümer beitreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salbuch von 1782 werden insgesamt 36 Kolonate aufgeführt: 4 Halbmeier, 1 Grosskötter,5 Mittelkötter,26 Hoppenplöcker und Strassenkötter. An nichtlandwirtschaftlichen Tätigkeiten werden 1776 genannt: 1 preus- sischer Soldat, 1 Ziegelmeister, 1 Holzknecht, 4 Personen betteln, 15 spinnen. Als Ahrenämter gab es den Bürgermeister und den Bauerrichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliesslich wurde am 27. Dezember 1808 von Pauline Christine Wilhelmine, Souveräne Fürstin, Vormünderin und Regentin zur Lippe usw. die „Verordnung zur Aufhebung des Leib- und Guts-Eigenthums betreffend“ verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich, dass „alle Unterthanen. die sich bisher in Herrschaftlichem Leibeigenthum bzw. auch Colonaten befanden, zum ersten des nächsten Jahres daraus entlassen werden“. Die auf den Gütern befindlichen verschiedenen Verbindlichkeiten zu Spann- oder Handdiensten, Zins und Pachtgefällen, und anderen Geld- und Naturalabgaben blieben allerdings unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bauernbefreiung zwischen 1810 bis 1850 erfolgte die Ablösung der Hand- und Spanndienste für das fürstliche Domanium in Detmold und der Huderechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 liess der damalige Landesherr eine Volkszählung – auch Census genannt – durchführen, um sich eine Übersicht über die Anzahl der Untertanen und deren Lebensverhältnisse in den verschiedenen Bauerschaften zu verschaffen.&lt;br /&gt;
Es wurden alle Wohnstätten, die Anzahl der darauf befindlichen Wohnhäuser, die Anzahl der Menschen auf diesen Stätten, unterteilt in Erwachsene, Ehepaare und deren Kinder erfasst. Ferner auch die auf dem Altenteil der Hofstätten, auch Colonate genannt, lebenden Leibzüchter und die als Mieter auf den Höfen lebenden Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bauerschaft, auch Einwohnerschaft, entspricht als kleinste Verwaltungseinheit des Landes den späteren Gemeinden. Innerhalb einer Bauerschaft erfolgte die Auflistung der Volkszählung der Reihenfolge der Colonatsnummern, die für Lippe erst im Jahr 1766 festgeschrieben wurden. Sie behielten in der Regel ihre Gültigkeit bis zum Zeitpunkt der Einführung von Strassennamen im 20. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
Die Vergabe der Hausnummern erfolgte für die nach 1766 entstandenen Colonate in der Reihenfolge deren Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der fehlenden Elektrizität und Beleuchtung mit Petroleumlampen, Kerzen usw. waren einige Gebäude abgebrannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  1903 Hof Meier, Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
*  1906 Hof Vietmeier, Bad Meinberger Str. 152&lt;br /&gt;
*  1950 Hof Görder, Bad Meinberger.Str. 140&lt;br /&gt;
*  1954 Leibzucht Reineke, Bad Meinberger Str. 154a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebäude wurden wieder aufgebaut, falls möglich, in ursprünglicher Form und Konstruktion in Fachwerkbauweise. Nur die Höfe Bad Meinberger Strasse 120, 140 und 152 wurde in Massivbauweise neu gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den vorbeschriebenen Feuern wurde die Dorla auf dem damaligen Flurstück 109 (Vietmeier) durch eine Betonmauer angestaut für eine Löschwasser-Nutzung. Die Zufahrt erfolgte über den Weg zum Hof Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
Löschwasser musste nie entnommen werden.&lt;br /&gt;
Die zugefrorene Teichfläche wurde danach im Winter von den Dorfkindern genutzt. Heute ist der Teich sehr stark verlandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberschönhagen gehört zu der am 30. April 1913 gegründeten reformierten Kirchengemeinde Vahlhausen. Die neu gebaute Kirche wurde am 10. Dezember 1915 eingeweiht (aus Chronik der Kirchengemeinde Vahlhausen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofeigentümer Meier und Mischer bauten im Jahr 1919 einen privaten Friedhof auf dem Hofgelände Meier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 stürzte in der Wiese Brokamp, Bad Meinberger Strasse 168, ein kleines britisches Militärflugzeug ab. Der Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten. Über seinen Verbleib ist nichts bekannt. Spätere Sondenuntersuchungen des britischen Militärs waren erfolglos.&lt;br /&gt;
Die Vertiefung wurde bei Schnee von den Kindern als &amp;quot;Skipiste&amp;quot; zum &amp;quot;Slalomfahren&amp;quot; genutzt; seit längerem ist sie eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Zuwegung zum Hof Bad Meinberger Str. 152 in der Waldböschung östlich der Dorla befanden sich bis ca. 1980 zwei Höhlen-Unterstände, deren Eingänge mit Holzstämmen befestigt waren. Sie wurden vom damaligen Hofbesitzer Vietmeier zu Beginn des II. Weltkrieges hergestellt, um sich darin bei Gefahr zu verstecken. Die Eingänge verfielen immer mehr und sind seit vielen Jahren vollständig verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektrizität kam für einige Höfe ca. 1921/1946 mit Freileitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Wasserleitung erfolgte im Jahr 1958. Bis dahin wurde Trinkwasser aus gemauerten Brunnen entnommen. Wasser für sonstige Zwecke entnahm man der Dorla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Tiefbrunnen aus dem Jahr 1986 ist an der Bad Meinberger Strasse gegenüber der Zuwegung zu den Grundstücken Nr. 158 und 160 vorhanden und in Betrieb. Dort befindet sich auch eine Elektro-Umspannstation mit einem Schild des damaligen Versorgers &amp;quot;Elektrizitätswerk Wesertal&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Telefonanschluss hatten bis ca. 1960 nur wenige Gehöfte. Einen öffentlichen Fernsprecher gab es beim damaligen Bürgermeister Wilhelm Meierjohann, Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine öffentliche Kanalisation ist bis heute nicht vorhanden. Die Abwässer werden seit ca. 19600 in Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und dann in die Dorla abgeleitet. Bis ca. 1980 waren überwiegend Dunggruben vorhanden. Die Gülle wurde auf den Feldern und Gärten untergepflügt/-gegraben. Die anderen Abwässer (Küche usw.) versickerten auf den Grundstücken.&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 2010 müssen die Abwässer in mechanischen Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und das gereinigte Wasser in die Dorla geleitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1964 gehörte Oberschönhagen zur Verwaltungsgemeinschaft „Amt Detmold Land“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gaststätte, Einkaufsmöglichkeit oder Gemeinschaftsräume waren bzw. sind bis heute nicht vorhanden. Nur in Fissenknick war bis Ende der 1960er Jahre ein Kolonialwarenladen mitten im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1950 bis ca. 1955 kamen der Bäcker Buschmann aus Bad Meinberg und Beermann aus Diestelbruch mit Pferd und Wagen ins Dorf und verkaufte Brote und andere Backwaren. Danach noch einige Jahre mit einem Verkaufswagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schule gab es nicht, die Kinder mussten bis ca. 1940 die Schule in der heutigen &amp;quot;Neue Reihe Nr. 6&amp;quot; in Diestelbruch/Grenze zu Hülsen besuchen. [[Datei:Alte Diestelbrucher Schule.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angabe der heutigen Geschäftsführerin des Reitvereins Bad Meinberg an den Autor fanden 30 Veranstaltungen in den Jahren 1928 bis 1939 und nach Neugründung von 1948 bis 1967 neben der Windmühle in Fisseknick auf den zum Hof Bad Meiberger Str. 170 gehörenden Grasflächen überregionale Reitturniere (Springen, Dressur und Fahrprüfungen) des Zucht,- Reit- und Fahrvereins Bad Meinberg statt. Viele Pferde und Reiter waren dazu vorübergehend auf den Höfen in Oberschönhagen, Fissenknick usw. untergebracht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Windmühle Fissenknick.1964.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
In der Dressur startete die damals sehr erfolgreiche Frau Vrony Meier-Johann aus Lenstrup. &lt;br /&gt;
Bei den Springturnieren hatten Schüler und Jugendliche die Möglichkeit, durch wiederauflegen der abgeworfenen &amp;quot;Barren&amp;quot; sich zum kostenlosen Eintritt etwas Taschengeld zu verdienen.&lt;br /&gt;
Seit 1968 finden die Turniere des Reitervereins im Waldstadion in Bad Meinberg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2025 wurde die Dorfgemeinschaft darüber informiert, die WNE Westfälisch-Niedersächsische Energie Gesellschaft wolle auf dem östlichen Grundstück am „Langer Berg“ eine Windenergieanlage WEA 01 errichten. Zwei weitere seien nebenan auf den zu Brüntrup und Wehren gehörenden Grundstücken geplant. Alle drei Anlagen liegen innerhalb des ausgewiesenen rechtskräftigen Windernergiegebietes. Ein Lageplan-Ausschnitt mit Darstellung der Anlagen ist beigefügt.&lt;br /&gt;
Die geplante Anlage würde sich ca. 500 m  östlich der Dorla befinden. Windgeräusche dürften nicht zu hören sein wegen der dazwischen befindlichen Wiesen und Wälder. Auch von Schlagschatten wird keines der Häuser in Oberschönhagen betroffen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen ist ein Hagenhufendorf, eine Siedlungsform aus dem 13. Jahrhundert. Es entstand nach Waldrodungen, daher auch die Bezeichnung: Waldhufensiedlung; die Höfe liegen zwischen Straßen und Bächen/Flüssen, Grundstücke handtuchförmig. Ein Hagenrecht bedeutete, Besitzer durften ihren Grund und Boden einhegen, es entstanden Bauerngärten und Kleintierhaltung; als Hufe wurden die Hofgrundstücke, die Breiten und die Hoflagen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorla entspringt im Moerholz im Süden Oberschönhagens und fließt von dort aus in nördliche Richtung durch das Tal in Ober- und Niederschönhagen. In Mosebeck fliesst sie mit der Mosebecke zusammen und heisst dann Passade. Das Quellgebiet der Dorla umfasst eine Fläche von ca. 10,6 ha. Nach wenigen Kilometern mündet ein namenloser Bach von links und danach die Homberg-, Hagen- und Sassenbäche in die Dorla. Auf der gesamten Fließstrecke ist die Dorla in die Gewässergüteklasse II (Wasserschaftsschutzgebiet) eingeordnet, d.h. sie ist mässig verschmutzt.&lt;br /&gt;
Wiesen und Auen im gesamten Tal entlang der Dorla und östliche Wälder usw. sind Natur- und Landschaftsschutzgebiete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinschaftliche Fissenknicker Anger mit einer Fläche von etwa 66,5 Scheffelsaat (Schfls.) wurde 1864 aufgeteilt. 1 Schfls. entspricht 1.717 qm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmäler:&lt;br /&gt;
In die Denkmalliste der Stadt Detmold sind im September 2024 eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkhäuser, Bad Meinberger Str. 152a und 154a&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkbauernhäuser, Bad Meinberger Str. 154 und 158&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage, Bad Meinberger Str. 170&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage mit 8 Objekten,Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
* 1 Bauernhaus mit Backhaus (ohne östliche Anbauten), Bad Meinberger Str. 130&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Uraufnahme von 1836-1850.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen 1912 - Karte.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Liegenschaftskarte vom 24.11.2025.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen topographische Karte von 2016.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Flächennutzungsplan von 2015.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Windenergiefläche Oberschönhagen.png|thumb| Oberschönhagen geplante Windräder, Lageplan:  Stadt Detmold]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 erschien der Name Oberschönhagen mit 10 Höfen erstmals in alten „Steuerregesten“ (Abgaben-/Steuerbüchern) – damals als „tom Rodedale“ (vom gerodeten Tal). Darin angegeben waren: Anzahl Personen und Viehbestand, Größen der Ackerflächen (genannt Fudersaat), des Grünlandes (genannt Wiesewachs), der Schulden, Außenstände, vergebene Darlehn, Steuern für Barleistungen, Naturalabgaben, Hand- und Spanndienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1871 wurde ein „Ortschafts-Verzeichnis des Fürstenthums Lippe veröffentlicht. Es war geordnet und aufgestellt „nach der politischen Eintheilung“ nebst Angabe der Zahl der Wohnhäuser, Haushaltungen und Einwohner auf Grund der Volkszählung vom  1. Dezember 1871. Herausgegeben wurde es von der Meyer’schen Hofbuchdruckerei (Gebr. Klingenberg) im Jahr 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin ist unter der Nr. 42 der politischen Gemeinde die „Bauerschaft Oberschönhagen“ mit den Wohnplätzen Fissenknick, Hülsen und Oberschönhagen aufgeführt; für das Dorf Oberschönhagen: 17 Häuser mit 16 Haushaltungen und 127 Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Oberschönhagen 357 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, davon in den Wohnplätzen&lt;br /&gt;
* Fissenknick (82), &lt;br /&gt;
* Hülsen (102), &lt;br /&gt;
* Krähenbruch (14) &lt;br /&gt;
* Oberschönhagen (159).&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Krähenbruch gehört seit 1926 nicht mehr zu Fissenknick.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Stichtag 23. Nov. 2025 hat Oberschönhagen folgende Einwohner:&lt;br /&gt;
* 44 Erwachsene mit Hauptwohnsitz, &lt;br /&gt;
* 18 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Hof Bad Meinberger Str. 140 wird bis heute im Vollerwerb bewirtschaftet, alle anderen Höfe und Ländereien/Wälder sind verkauft und/bzw. verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1998 fand am letzten Schulferien-Sonntag auf dem damaligen Hof Meierjohann das erste Dorffest statt. Dieses wird seither jährlich wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 1 | [[Bad Meinberger Straße 120 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 2 | [[Bad Meinberger Straße 170 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 150 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 4 | [[Bad Meinberger Straße 160 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 6 | [[Bad Meinberger Straße 168 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 7 | [[Bad Meinberger Straße 134 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 8 | [[Bad Meinberger Straße 140 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 9 | [[Bad Meinberger Straße 130 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 10 | [[Bad Meinberger Straße 132 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 11 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 12 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 13 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 14 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 15 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 16 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 17 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 18 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 19 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 20 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 21 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 22 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 23 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 24 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 25 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 26 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 27 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 28 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 29 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 30 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 31 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 32 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 33 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 34 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 35 | [[Bad Meinberger Straße 158 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 36 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 37 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 38 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 39 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 40 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 41 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 42 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 43 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 44 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 45 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 46 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 47 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 48 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 49 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 50 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 51 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
[[Datei: Mergelwand Oberschönhagen.jpg|thumb|Mergelwand Bad Meinberger Straße 160, 2020, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
Ausser der Bad Meinberger Strasse sind asphaltierte Wege, einige als mit Bäumen bepflanzte Alleen, zu den Hofanlagen vorhanden.&lt;br /&gt;
Die Wege zu den landwirtschaftlichen bzw. Waldflächen sind geschottert bzw. naturbelassen.&lt;br /&gt;
An mehreren Stellen sind noch Gelände-Vertiefungen und -Steilwände vorhanden, aus denen Mergel für die Feldwege-Befestigungen abgebaut wurde. Auch wurde Mergel für Bodenverbesserungen verwendet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Strassen-/Wegebeleuchtung ist nicht vorhanden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die erste Buslinie Detmold - Oberschönhagen - Bad Meinberg fuhr erstmals im Jahr 1953 durchs Dorf. Aktuell gibt es fünf Haltestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
[[Bad Meinberger Straße (Oberschönhagen)|Bad Meinberger Straße]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um 1850 wurde die Meinberger Chaussee gebaut als Schotterstraße  - danach im Jahr 1954 asphaltiert und schliesslich im Jahr 1965 als Kreisstraße K 92 ausgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Herbst des Jahres 2025 wurde mit dem Bau eines Fahrradweges von der Strassenkreuzung Dorla-/Bad Meinberger Strasse bis zum Ortseingang von Fissenknick begonnen. Der Zeitpunkt der Fertigstellung ist nicht absehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Koch, Ingeborg: Die Siedlungsstruktur von Ober- und Niederschönhagen im Lipperland, 1963,Mskr- (StAD)&lt;br /&gt;
* Wiemann, August: Nieder- und Oberschönhagen - eine Tal- und Reihensiedlung. In: Lippische Blätter für   &lt;br /&gt;
  Heimatkunde, Nr. 11 (1950)&lt;br /&gt;
* Detmolder Landfrauen erzählen, 1986&lt;br /&gt;
* (Quelle) Herbert Stöwer: Lippische Ortsgeschichte: Hanbuch der Städte und Gemeinden des ehemaligen Kreises &lt;br /&gt;
  Detmold. - Lemgo: Landesverband Lippe, 2008. - 600 S.: zahlr. III., Kt. - ZXIU 101. - S. XXX&lt;br /&gt;
* Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 01. Oktober 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024 und der darin aufgeführten Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
   4. Beschreibung des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024, http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;amp;oldid=19346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=58585</id>
		<title>Oberschönhagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=58585"/>
		<updated>2026-04-10T14:45:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Verwaltungszugehörigkeit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92582, 8.9709&lt;br /&gt;
}}Oberschönhagen ist ein Ortsteil der Stadt [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen liegt am östlichen Stadtrand von Detmold und grenzt an die Nachbarstädte [[Blomberg]] (Brüntrup) und [[Horn-Bad Meinberg]] (Fissenknick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der LWL.GeodatenKultur befindet sich Oberschönhagen im regional bedeutsamen Kulturlandschaftsbereich K 08.22 Leistruper Wald mit Oberschönhagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Breitengrad     = 51°55&#039;N&lt;br /&gt;
*Längengrad      = 08°58&#039;O&lt;br /&gt;
*Bundesland      = DE-NRW&lt;br /&gt;
*Höhen: (aus Google earth pro)          &lt;br /&gt;
*                = 179 m üNN (Dorla nördliche Ortsgrenze zu Niederschönhagen)&lt;br /&gt;
*                = 267 m üNN (Homberg)&lt;br /&gt;
*                = 280 Moerholz&lt;br /&gt;
*                = 295 m üNN (Waldrand Nähe des Opfersteins)&lt;br /&gt;
*Fläche          = 4,12 km²&lt;br /&gt;
*Postleitzahl    = 32760&lt;br /&gt;
*Telefon-Vorwahl = 05231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächennutzung, Stand 2005:  &lt;br /&gt;
* Fläche - ha - in %&lt;br /&gt;
* Gebäude        =  19,088        =   4,6  (einschl. Hof und Hausgärten)&lt;br /&gt;
* Verkehr        =   8,859        =   2,1&lt;br /&gt;
* Erholung       =   0,357        =   0,1&lt;br /&gt;
* Acker          = 234,280        =  56,9&lt;br /&gt;
* Grünland       =  22,723        =   5,5&lt;br /&gt;
* Wald           = 124,212        =  30,2&lt;br /&gt;
* Wasser         =   2,595        =   0,6&lt;br /&gt;
* Sonstige       =   0,079        =   0,0&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;
* Fläche gesamt  = 412,15 ha      = 100,0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind noch viele gut erhaltene bzw. sanierte Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert vorhanden. Nur wenige Häuser sind unbewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die ehemals eigenständige Gemeinde Oberschönhagen ist mit der Gemeindereform am 1. Januar 1970 neu strukturiert worden. Die ehemaligen Wohnplätze Fissenknick und Hülsen wurden abgetrennt, [[Fissenknick (Horn-Bad Meinberg)|Fissenknick]] wurde der Stadt [[Horn-Bad Meinberg]] zugeordnet, Hülsen dem Detmolder Ortsteil [[Diestelbruch (Detmold)| Diestelbruch]]. Der Ortsteil Oberschönhagen gehört seither zu [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin hatten alle Ortsteile eigene Bürgermeister mit eigenen Finanzhaushalten und Gemeinderäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Landschatzregister von 1390 wird Oberschönhagen zusammen mit [[Niederschönhagen]] als Schonhagen im Kespell Dehtmoldt genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Reihe_030_Band_001_reduziert_(2017).pdf Die lippischen Landschatzregister von 1590 und 1618, Seite 1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ältesten Schatzregister von ca. 1390 werden „in dem Sconenhaghen“ 11 Kolonate, „in dem Rosendale“ 13 aufgeführt. Rosendahl ist ein Ortsteil von Schönhagen. In der Eversteiner Fehde wurde nach dem Schadensverzeichnis von ca. 1409 in beiden Ortsteilen u.a. „up dem kerkhove tom Schonenhaghen“ und „up dem kerkhove to Hunynchusen“ Schaden angerichtet. Auf Hunynchusen verweist der Hof Hünkemeier, Oberschönhagen Nr. 4. Er dürfte eine ältere Vorgeschichte haben, die über die Anfänge der Waldhufensiedlung zurückreicht. Es muss offen bleiben, ob es sich um den Resthof einer ausgegangenen Siedlung handelt. Mit Huinchusen, das im Güterverzeichnis des Corveyer Abts Erkenbert (1106-1129) erwähnt wird, könnte vielleicht die Vorgängersiedlung des Hofes Hünkemeier gemeint sein. Doch spricht einiges für eine gleichnamige Wüstung beim Hünkergrund (Wörderfeld, jetzt Stadt Lügde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberschönhagen gibt es auch einen älteren „-hausen“-Ort mit der Bezeichnung Hunychusen als frühmittelalterlichen Siedlungskern. Das wurde vom Autor Herbert Stöwer im Jahr 2008 als Quelle und am 01. Okt. 2024 in LippeLex&amp;lt;ref&amp;gt;http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;lt;/ref&amp;gt; wie folgt u.a. beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 verpfändete Otto, Edelherr zur Lippe, seinen Zehnten zu Schonenhaghene im Kirchspiel Detmold an den Knappen Hermann de Wendt. Im gleichen Jahr verpfändete Bernhard V. den Zehnten zu Mederkesborn, das 1394 in einem Kuhgeldregister als „to dem Eyderkesborne“ bezeichnet wird, an Konrad von Bega. Es handelt sich um die Höfe Oberschönhagen Nr. 1 und Nr. 9, die ab 1516 nicht mehr zu Brüntrup, sondern zur Bauerschaft Oberschönhagen gerechnet werden, weil der Meier zu Eveskeborn - wie er beim Verkauf der Burg und des Hauses Horn mit Zubehör an Rave Westphal im Jahre 1516 genannt wird – zusammen mit dem Hof Heidenreich von Simon V. für die Burg Detmold vorbehalten wird. Kirchlich gehörten die Höfe damals schon weiterhin zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute noch im östlichen Bereich des Waldgrundstücks des Hofes Bad Meinberger Strasse 170 vorhandenen zwei Hügelgräber und drei im Leistruper Wald lassen darauf schliessen, dass die ersten Besiedlungen des Dorlatales bereits während der Bronzezeit, also ca. 450 bis 700 v.Chr., erfolgten; eine genaue Datierung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Hofbesitzer wurden erstmals um 1600 Vornamen und Hausnummern genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 30-jährigen Krieges von 1618-1648 erfolgten Plünderungen durch sog. „abgöttische schwedische Reutter“. Es lagen nach dem dreissigjährigen Krieg (1652) 7 Hofstätten wüst: 1 Vollspänner, 5 Hoppenplöcker, sowie 1 weitere kleinere Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1650 wurden die „Meier- oder Hägerrechte“ neu geregelt und die Einordnung in Vollspänner und Halbspänner geschaffen. Zu der Zeit erfolgte auch eine stärkere Besiedlung von Fissenknick und Hülsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden Streusiedlungen durch Aufteilung unter den hudeberechtigten Bauern und Köttern und Leibzuchten. Kleinere Flächen wurden an „Neusiedler“ verkauft – darauf gebaut die „Ziegler-Häuser“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehörten 8 Höfe zur Kirchengemeinde Detmold und 2 Höfe zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als älteste Gebäude sind dokumentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1737 Leibzucht Reineke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1756 Leibzucht Dickewied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1765 Haupthaus Hunkemeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausnummern wurden erst am 13. Mai 1766 („Verordnung wegen Nummerierung der Häuser von 1766“) durch den regierenden Grafen und Edlen Herrn Simon August zur Lippe vergeben. Die Reihenfolge der Nummerierung richtete sich nach der Höhe des Steueraufkommens, d.h. die Nr. 1 zahlte die meisten Steuern; die Nr. 10 die wenigsten Steuern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1768 gab es von Herrn Simon August zur Lippe eine weitere „Verordnung wegen Gebäude auf dem Lande“, die wegen des Brandschutzes vorgab, dass die bei „Errichtung neuer Gebäude hinkünftig die Wohnhäuser von den Scheunen und Fruchthäusern gänzlich abgesondert und so angelegt werden sollen, dass der Hausmann aus seiner Wohnung alles überschauen kann“. Die Gründe (Holz-Sockelschwellen) an den Häusern und Scheunen mussten einige Fuss hoch untermauert werden, um sie vor Fäulnis zu bewahren. Auch der Brand-Assecurations-Kasse mussten die Hauseigentümer beitreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salbuch von 1782 werden insgesamt 36 Kolonate aufgeführt: 4 Halbmeier, 1 Grosskötter,5 Mittelkötter,26 Hoppenplöcker und Strassenkötter. An nichtlandwirtschaftlichen Tätigkeiten werden 1776 genannt: 1 preus- sischer Soldat, 1 Ziegelmeister, 1 Holzknecht, 4 Personen betteln, 15 spinnen. Als Ahrenämter gab es den Bürgermeister und den Bauerrichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliesslich wurde am 27. Dezember 1808 von Pauline Christine Wilhelmine, Souveräne Fürstin, Vormünderin und Regentin zur Lippe usw. die „Verordnung zur Aufhebung des Leib- und Guts-Eigenthums betreffend“ verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich, dass „alle Unterthanen. die sich bisher in Herrschaftlichem Leibeigenthum bzw. auch Colonaten befanden, zum ersten des nächsten Jahres daraus entlassen werden“. Die auf den Gütern befindlichen verschiedenen Verbindlichkeiten zu Spann- oder Handdiensten, Zins und Pachtgefällen, und anderen Geld- und Naturalabgaben blieben allerdings unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bauernbefreiung zwischen 1810 bis 1850 erfolgte die Ablösung der Hand- und Spanndienste für das fürstliche Domanium in Detmold und der Huderechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 liess der damalige Landesherr eine Volkszählung – auch Census genannt – durchführen, um sich eine Übersicht über die Anzahl der Untertanen und deren Lebensverhältnisse in den verschiedenen Bauerschaften zu verschaffen.&lt;br /&gt;
Es wurden alle Wohnstätten, die Anzahl der darauf befindlichen Wohnhäuser, die Anzahl der Menschen auf diesen Stätten, unterteilt in Erwachsene, Ehepaare und deren Kinder erfasst. Ferner auch die auf dem Altenteil der Hofstätten, auch Colonate genannt, lebenden Leibzüchter und die als Mieter auf den Höfen lebenden Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bauerschaft, auch Einwohnerschaft, entspricht als kleinste Verwaltungseinheit des Landes den späteren Gemeinden. Innerhalb einer Bauerschaft erfolgte die Auflistung der Volkszählung der Reihenfolge der Colonatsnummern, die für Lippe erst im Jahr 1766 festgeschrieben wurden. Sie behielten in der Regel ihre Gültigkeit bis zum Zeitpunkt der Einführung von Strassennamen im 20. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
Die Vergabe der Hausnummern erfolgte für die nach 1766 entstandenen Colonate in der Reihenfolge deren Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der fehlenden Elektrizität und Beleuchtung mit Petroleumlampen, Kerzen usw. waren einige Gebäude abgebrannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  1903 Hof Meier, Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
*  1906 Hof Vietmeier, Bad Meinberger Str. 152&lt;br /&gt;
*  1950 Hof Görder, Bad Meinberger.Str. 140&lt;br /&gt;
*  1954 Leibzucht Reineke, Bad Meinberger Str. 154a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebäude wurden wieder aufgebaut, falls möglich, in ursprünglicher Form und Konstruktion in Fachwerkbauweise. Nur die Höfe Bad Meinberger Strasse 120, 140 und 152 wurde in Massivbauweise neu gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den vorbeschriebenen Feuern wurde die Dorla auf dem damaligen Flurstück 109 (Vietmeier) durch eine Betonmauer angestaut für eine Löschwasser-Nutzung. Die Zufahrt erfolgte über den Weg zum Hof Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
Löschwasser musste nie entnommen werden.&lt;br /&gt;
Die zugefrorene Teichfläche wurde danach im Winter von den Dorfkindern genutzt. Heute ist der Teich sehr stark verlandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberschönhagen gehört zu der am 30. April 1913 gegründeten reformierten Kirchengemeinde Vahlhausen. Die neu gebaute Kirche wurde am 10. Dezember 1915 eingeweiht (aus Chronik der Kirchengemeinde Vahlhausen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofeigentümer Meier und Mischer bauten im Jahr 1919 einen privaten Friedhof auf dem Hofgelände Meier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 stürzte in der Wiese Brokamp, Bad Meinberger Strasse 168, ein kleines britisches Militärflugzeug ab. Der Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten. Über seinen Verbleib ist nichts bekannt. Spätere Sondenuntersuchungen des britischen Militärs waren erfolglos.&lt;br /&gt;
Die Vertiefung wurde bei Schnee von den Kindern als &amp;quot;Skipiste&amp;quot; zum &amp;quot;Slalomfahren&amp;quot; genutzt; seit längerem ist sie eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Zuwegung zum Hof Bad Meinberger Str. 152 in der Waldböschung östlich der Dorla befanden sich bis ca. 1980 zwei Höhlen-Unterstände, deren Eingänge mit Holzstämmen befestigt waren. Sie wurden vom damaligen Hofbesitzer Vietmeier zu Beginn des II. Weltkrieges hergestellt, um sich darin bei Gefahr zu verstecken. Die Eingänge verfielen immer mehr und sind seit vielen Jahren vollständig verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektrizität kam für einige Höfe ca. 1921/1946 mit Freileitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Wasserleitung erfolgte im Jahr 1958. Bis dahin wurde Trinkwasser aus gemauerten Brunnen entnommen. Wasser für sonstige Zwecke entnahm man der Dorla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Tiefbrunnen aus dem Jahr 1986 ist an der Bad Meinberger Strasse gegenüber der Zuwegung zu den Grundstücken Nr. 158 und 160 vorhanden und in Betrieb. Dort befindet sich auch eine Elektro-Umspannstation mit einem Schild des damaligen Versorgers &amp;quot;Elektrizitätswerk Wesertal&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Telefonanschluss hatten bis ca. 1960 nur wenige Gehöfte. Einen öffentlichen Fernsprecher gab es beim damaligen Bürgermeister Wilhelm Meierjohann, Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine öffentliche Kanalisation ist bis heute nicht vorhanden. Die Abwässer werden seit ca. 19600 in Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und dann in die Dorla abgeleitet. Bis ca. 1980 waren überwiegend Dunggruben vorhanden. Die Gülle wurde auf den Feldern und Gärten untergepflügt/-gegraben. Die anderen Abwässer (Küche usw.) versickerten auf den Grundstücken.&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 2010 müssen die Abwässer in mechanischen Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und das gereinigte Wasser in die Dorla geleitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1964 gehörte Oberschönhagen zur Verwaltungsgemeinschaft „Amt Detmold Land“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gaststätte, Einkaufsmöglichkeit oder Gemeinschaftsräume waren bzw. sind bis heute nicht vorhanden. Nur in Fissenknick war bis Ende der 1960er Jahre ein Kolonialwarenladen mitten im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1950 bis ca. 1955 kamen der Bäcker Buschmann aus Bad Meinberg und Beermann aus Diestelbruch mit Pferd und Wagen ins Dorf und verkaufte Brote und andere Backwaren. Danach noch einige Jahre mit einem Verkaufswagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schule gab es nicht, die Kinder mussten bis ca. 1940 die Schule in der heutigen &amp;quot;Neue Reihe Nr. 6&amp;quot; in Diestelbruch/Grenze zu Hülsen besuchen. [[Datei:Alte Diestelbrucher Schule.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angabe der heutigen Geschäftsführerin des Reitvereins Bad Meinberg an den Autor fanden 30 Veranstaltungen in den Jahren 1928 bis 1939 und nach Neugründung von 1948 bis 1967 neben der Windmühle in Fisseknick auf den zum Hof Bad Meiberger Str. 170 gehörenden Grasflächen überregionale Reitturniere (Springen, Dressur und Fahrprüfungen) des Zucht,- Reit- und Fahrvereins Bad Meinberg statt. Viele Pferde und Reiter waren dazu vorübergehend auf den Höfen in Oberschönhagen, Fissenknick usw. untergebracht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Windmühle Fissenknick.1964.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
In der Dressur startete die damals sehr erfolgreiche Frau Vrony Meier-Johann aus Lenstrup. &lt;br /&gt;
Bei den Springturnieren hatten Schüler und Jugendliche die Möglichkeit, durch wiederauflegen der abgeworfenen &amp;quot;Barren&amp;quot; sich zum kostenlosen Eintritt etwas Taschengeld zu verdienen.&lt;br /&gt;
Seit 1968 finden die Turniere des Reitervereins im Waldstadion in Bad Meinberg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2025 wurde die Dorfgemeinschaft darüber informiert, die WNE Westfälisch-Niedersächsische Energie Gesellschaft wolle auf dem östlichen Grundstück am „Langer Berg“ eine Windenergieanlage WEA 01 errichten. Zwei weitere seien nebenan auf den zu Brüntrup und Wehren gehörenden Grundstücken geplant. Alle drei Anlagen liegen innerhalb des ausgewiesenen rechtskräftigen Windernergiegebietes. Ein Lageplan-Ausschnitt mit Darstellung der Anlagen ist beigefügt.&lt;br /&gt;
Die geplante Anlage würde sich ca. 500 m  östlich der Dorla befinden. Windgeräusche dürften nicht zu hören sein wegen der dazwischen befindlichen Wiesen und Wälder. Auch von Schlagschatten wird keines der Häuser in Oberschönhagen betroffen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen ist ein sog. Hagenhufendorf, eine Siedlungsform aus dem 13. Jahrhundert. Es entstand nach Waldrodungen, daher auch die Bezeichnung: Waldhufensiedlung; die Höfe liegen zwischen Straßen und Bächen/Flüssen, Grundstücke handtuchförmig. Ein Hagenrecht bedeutete, Besitzer durften ihren Grund und Boden einhegen, es entstanden Bauerngärten und Kleintierhaltung; als Hufe wurden die Hofgrundstücke, die Breiten und die Hoflagen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorla entspringt im Moerholz im Süden Oberschönhagens und fließt von dort aus in nördliche Richtung durch das Tal in Ober- und Niederschönhagen. In Mosebeck fliesst sie mit der Mosebecke zusammen und heisst dann Passade. Das Quellgebiet der Dorla umfasst eine Fläche von ca. 10,6 ha. Nach wenigen Kilometern mündet ein namenloser Bach von links und danach die Homberg-, Hagen- und Sassenbäche in die Dorla. Auf der gesamten Fließstrecke ist die Dorla in die Gewässergüteklasse II (Wasserschaftsschutzgebiet) eingeordnet, d.h. sie ist mässig verschmutzt.&lt;br /&gt;
Wiesen und Auen im gesamten Tal entlang der Dorla und östliche Wälder usw. sind Natur- und Landschaftsschutzgebiete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinschaftliche Fissenknicker Anger mit einer Fläche von etwa 66,5 Scheffelsaat (Schfls.) wurde 1864 aufgeteilt. 1 Schfls. entspricht 1.717 qm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmäler:&lt;br /&gt;
In die Denkmalliste der Stadt Detmold sind im September 2024 eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkhäuser, Bad Meinberger Str. 152a und 154a&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkbauernhäuser, Bad Meinberger Str. 154 und 158&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage, Bad Meinberger Str. 170&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage mit 8 Objekten,Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
* 1 Bauernhaus mit Backhaus (ohne östliche Anbauten), Bad Meinberger Str. 130&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Uraufnahme von 1836-1850.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen 1912 - Karte.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Liegenschaftskarte vom 24.11.2025.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen topographische Karte von 2016.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Flächennutzungsplan von 2015.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Windenergiefläche Oberschönhagen.png|thumb| Oberschönhagen geplante Windräder, Lageplan:  Stadt Detmold]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 erschien der Name Oberschönhagen mit 10 Höfen erstmals in alten „Steuerregesten“ (Abgaben-/Steuerbüchern) – damals als „tom Rodedale“ (vom gerodeten Tal). Darin angegeben waren: Anzahl Personen und Viehbestand, Größen der Ackerflächen (genannt Fudersaat), des Grünlandes (genannt Wiesewachs), der Schulden, Außenstände, vergebene Darlehn, Steuern für Barleistungen, Naturalabgaben, Hand- und Spanndienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1871 wurde ein „Ortschafts-Verzeichnis des Fürstenthums Lippe veröffentlicht. Es war geordnet und aufgestellt „nach der politischen Eintheilung“ nebst Angabe der Zahl der Wohnhäuser, Haushaltungen und Einwohner auf Grund der Volkszählung vom  1. Dezember 1871. Herausgegeben wurde es von der Meyer’schen Hofbuchdruckerei (Gebr. Klingenberg) im Jahr 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin ist unter der Nr. 42 der politischen Gemeinde die „Bauerschaft Oberschönhagen“ mit den Wohnplätzen Fissenknick, Hülsen und Oberschönhagen aufgeführt; für das Dorf Oberschönhagen: 17 Häuser mit 16 Haushaltungen und 127 Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Oberschönhagen 357 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, davon in den Wohnplätzen&lt;br /&gt;
* Fissenknick (82), &lt;br /&gt;
* Hülsen (102), &lt;br /&gt;
* Krähenbruch (14) &lt;br /&gt;
* Oberschönhagen (159).&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Krähenbruch gehört seit 1926 nicht mehr zu Fissenknick.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Stichtag 23. Nov. 2025 hat Oberschönhagen folgende Einwohner:&lt;br /&gt;
* 44 Erwachsene mit Hauptwohnsitz, &lt;br /&gt;
* 18 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Hof Bad Meinberger Str. 140 wird bis heute im Vollerwerb bewirtschaftet, alle anderen Höfe und Ländereien/Wälder sind verkauft und/bzw. verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1998 fand am letzten Schulferien-Sonntag auf dem damaligen Hof Meierjohann das erste Dorffest statt. Dieses wird seither jährlich wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 1 | [[Bad Meinberger Straße 120 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 2 | [[Bad Meinberger Straße 170 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 150 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 4 | [[Bad Meinberger Straße 160 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 6 | [[Bad Meinberger Straße 168 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 7 | [[Bad Meinberger Straße 134 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 8 | [[Bad Meinberger Straße 140 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 9 | [[Bad Meinberger Straße 130 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 10 | [[Bad Meinberger Straße 132 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 11 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 12 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 13 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 14 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 15 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 16 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 17 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 18 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 19 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 20 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 21 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 22 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 23 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 24 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 25 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 26 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 27 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 28 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 29 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 30 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 31 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 32 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 33 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 34 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 35 | [[Bad Meinberger Straße 158 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 36 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 37 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 38 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 39 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 40 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 41 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 42 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 43 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 44 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 45 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 46 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 47 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 48 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 49 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 50 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 51 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
[[Datei: Mergelwand Oberschönhagen.jpg|thumb|Mergelwand Bad Meinberger Straße 160, 2020, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
Ausser der Bad Meinberger Strasse sind asphaltierte Wege, einige als mit Bäumen bepflanzte Alleen, zu den Hofanlagen vorhanden.&lt;br /&gt;
Die Wege zu den landwirtschaftlichen bzw. Waldflächen sind geschottert bzw. naturbelassen.&lt;br /&gt;
An mehreren Stellen sind noch Gelände-Vertiefungen und -Steilwände vorhanden, aus denen Mergel für die Feldwege-Befestigungen abgebaut wurde. Auch wurde Mergel für Bodenverbesserungen verwendet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Strassen-/Wegebeleuchtung ist nicht vorhanden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die erste Buslinie Detmold - Oberschönhagen - Bad Meinberg fuhr erstmals im Jahr 1953 durchs Dorf. Aktuell gibt es fünf Haltestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
[[Bad Meinberger Straße (Oberschönhagen)|Bad Meinberger Straße]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um 1850 wurde die Meinberger Chaussee gebaut als Schotterstraße  - danach im Jahr 1954 asphaltiert und schliesslich im Jahr 1965 als Kreisstraße K 92 ausgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Herbst des Jahres 2025 wurde mit dem Bau eines Fahrradweges von der Strassenkreuzung Dorla-/Bad Meinberger Strasse bis zum Ortseingang von Fissenknick begonnen. Der Zeitpunkt der Fertigstellung ist nicht absehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Koch, Ingeborg: Die Siedlungsstruktur von Ober- und Niederschönhagen im Lipperland, 1963,Mskr- (StAD)&lt;br /&gt;
* Wiemann, August: Nieder- und Oberschönhagen - eine Tal- und Reihensiedlung. In: Lippische Blätter für   &lt;br /&gt;
  Heimatkunde, Nr. 11 (1950)&lt;br /&gt;
* Detmolder Landfrauen erzählen, 1986&lt;br /&gt;
* (Quelle) Herbert Stöwer: Lippische Ortsgeschichte: Hanbuch der Städte und Gemeinden des ehemaligen Kreises &lt;br /&gt;
  Detmold. - Lemgo: Landesverband Lippe, 2008. - 600 S.: zahlr. III., Kt. - ZXIU 101. - S. XXX&lt;br /&gt;
* Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 01. Oktober 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024 und der darin aufgeführten Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
   4. Beschreibung des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024, http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;amp;oldid=19346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=57839</id>
		<title>Oberschönhagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=57839"/>
		<updated>2026-03-25T16:04:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Lage */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92582, 8.9709&lt;br /&gt;
}}Oberschönhagen ist ein Ortsteil der Stadt [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen liegt am östlichen Stadtrand von Detmold und grenzt an die Nachbarstädte [[Blomberg]] (Brüntrup) und [[Horn-Bad Meinberg]] (Fissenknick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der LWL.GeodatenKultur befindet sich Oberschönhagen im regional bedeutsamen Kulturlandschaftsbereich K 08.22 Leistruper Wald mit Oberschönhagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Breitengrad     = 51°55&#039;N&lt;br /&gt;
*Längengrad      = 08°58&#039;O&lt;br /&gt;
*Bundesland      = DE-NRW&lt;br /&gt;
*Höhen: (aus Google earth pro)          &lt;br /&gt;
*                = 179 m üNN (Dorla nördliche Ortsgrenze zu Niederschönhagen)&lt;br /&gt;
*                = 267 m üNN (Homberg)&lt;br /&gt;
*                = 280 Moerholz&lt;br /&gt;
*                = 295 m üNN (Waldrand Nähe des Opfersteins)&lt;br /&gt;
*Fläche          = 4,12 km²&lt;br /&gt;
*Postleitzahl    = 32760&lt;br /&gt;
*Telefon-Vorwahl = 05231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächennutzung, Stand 2005:  &lt;br /&gt;
* Fläche - ha - in %&lt;br /&gt;
* Gebäude        =  19,088        =   4,6  (einschl. Hof und Hausgärten)&lt;br /&gt;
* Verkehr        =   8,859        =   2,1&lt;br /&gt;
* Erholung       =   0,357        =   0,1&lt;br /&gt;
* Acker          = 234,280        =  56,9&lt;br /&gt;
* Grünland       =  22,723        =   5,5&lt;br /&gt;
* Wald           = 124,212        =  30,2&lt;br /&gt;
* Wasser         =   2,595        =   0,6&lt;br /&gt;
* Sonstige       =   0,079        =   0,0&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;
* Fläche gesamt  = 412,15 ha      = 100,0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind noch viele gut erhaltene bzw. sanierte Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert vorhanden. Nur wenige Häuser sind unbewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die ehemals eigenständige Gemeinde Oberschönhagen ist mit der Gemeindereform am 1. Januar 1970 neu strukturiert worden. Die ehemaligen Wohnplätze Fissenknick und Hülsen wurden abgetrennt, [[Fissenknick (Horn-Bad Meinberg)|Fissenknick]] wurde der Stadt [[Horn-Bad Meinberg]] zugeordnet, Hülsen dem Detmolder Ortsteil [[Diestelbruch (Detmold)| Diestelbruch]]. Der Ortsteil Oberschönhagen gehört seither zu [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin hatten alle Ortsteile eigene Bürgermeister mit eigenen Finanzhaushalten und Ortsräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Landschatzregister von 1390 wird Oberschönhagen zusammen mit [[Niederschönhagen]] als Schonhagen im Kespell Dehtmoldt genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Reihe_030_Band_001_reduziert_(2017).pdf Die lippischen Landschatzregister von 1590 und 1618, Seite 1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ältesten Schatzregister von ca. 1390 werden „in dem Sconenhaghen“ 11 Kolonate, „in dem Rosendale“ 13 aufgeführt. Rosendahl ist ein Ortsteil von Schönhagen. In der Eversteiner Fehde wurde nach dem Schadensverzeichnis von ca. 1409 in beiden Ortsteilen u.a. „up dem kerkhove tom Schonenhaghen“ und „up dem kerkhove to Hunynchusen“ Schaden angerichtet. Auf Hunynchusen verweist der Hof Hünkemeier, Oberschönhagen Nr. 4. Er dürfte eine ältere Vorgeschichte haben, die über die Anfänge der Waldhufensiedlung zurückreicht. Es muss offen bleiben, ob es sich um den Resthof einer ausgegangenen Siedlung handelt. Mit Huinchusen, das im Güterverzeichnis des Corveyer Abts Erkenbert (1106-1129) erwähnt wird, könnte vielleicht die Vorgängersiedlung des Hofes Hünkemeier gemeint sein. Doch spricht einiges für eine gleichnamige Wüstung beim Hünkergrund (Wörderfeld, jetzt Stadt Lügde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberschönhagen gibt es auch einen älteren „-hausen“-Ort mit der Bezeichnung Hunychusen als frühmittelalterlichen Siedlungskern. Das wurde vom Autor Herbert Stöwer im Jahr 2008 als Quelle und am 01. Okt. 2024 in LippeLex&amp;lt;ref&amp;gt;http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;lt;/ref&amp;gt; wie folgt u.a. beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 verpfändete Otto, Edelherr zur Lippe, seinen Zehnten zu Schonenhaghene im Kirchspiel Detmold an den Knappen Hermann de Wendt. Im gleichen Jahr verpfändete Bernhard V. den Zehnten zu Mederkesborn, das 1394 in einem Kuhgeldregister als „to dem Eyderkesborne“ bezeichnet wird, an Konrad von Bega. Es handelt sich um die Höfe Oberschönhagen Nr. 1 und Nr. 9, die ab 1516 nicht mehr zu Brüntrup, sondern zur Bauerschaft Oberschönhagen gerechnet werden, weil der Meier zu Eveskeborn - wie er beim Verkauf der Burg und des Hauses Horn mit Zubehör an Rave Westphal im Jahre 1516 genannt wird – zusammen mit dem Hof Heidenreich von Simon V. für die Burg Detmold vorbehalten wird. Kirchlich gehörten die Höfe damals schon weiterhin zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute noch im östlichen Bereich des Waldgrundstücks des Hofes Bad Meinberger Strasse 170 vorhandenen zwei Hügelgräber und drei im Leistruper Wald lassen darauf schliessen, dass die ersten Besiedlungen des Dorlatales bereits während der Bronzezeit, also ca. 450 bis 700 v.Chr., erfolgten; eine genaue Datierung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Hofbesitzer wurden erstmals um 1600 Vornamen und Hausnummern genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 30-jährigen Krieges von 1618-1648 erfolgten Plünderungen durch sog. „abgöttische schwedische Reutter“. Es lagen nach dem dreissigjährigen Krieg (1652) 7 Hofstätten wüst: 1 Vollspänner, 5 Hoppenplöcker, sowie 1 weitere kleinere Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1650 wurden die „Meier- oder Hägerrechte“ neu geregelt und die Einordnung in Vollspänner und Halbspänner geschaffen. Zu der Zeit erfolgte auch eine stärkere Besiedlung von Fissenknick und Hülsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden Streusiedlungen durch Aufteilung unter den hudeberechtigten Bauern und Köttern und Leibzuchten. Kleinere Flächen wurden an „Neusiedler“ verkauft – darauf gebaut die „Ziegler-Häuser“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehörten 8 Höfe zur Kirchengemeinde Detmold und 2 Höfe zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als älteste Gebäude sind dokumentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1737 Leibzucht Reineke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1756 Leibzucht Dickewied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1765 Haupthaus Hunkemeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausnummern wurden erst am 13. Mai 1766 („Verordnung wegen Nummerierung der Häuser von 1766“) durch den regierenden Grafen und Edlen Herrn Simon August zur Lippe vergeben. Die Reihenfolge der Nummerierung richtete sich nach der Höhe des Steueraufkommens, d.h. die Nr. 1 zahlte die meisten Steuern; die Nr. 10 die wenigsten Steuern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1768 gab es von Herrn Simon August zur Lippe eine weitere „Verordnung wegen Gebäude auf dem Lande“, die wegen des Brandschutzes vorgab, dass die bei „Errichtung neuer Gebäude hinkünftig die Wohnhäuser von den Scheunen und Fruchthäusern gänzlich abgesondert und so angelegt werden sollen, dass der Hausmann aus seiner Wohnung alles überschauen kann“. Die Gründe (Holz-Sockelschwellen) an den Häusern und Scheunen mussten einige Fuss hoch untermauert werden, um sie vor Fäulnis zu bewahren. Auch der Brand-Assecurations-Kasse mussten die Hauseigentümer beitreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salbuch von 1782 werden insgesamt 36 Kolonate aufgeführt: 4 Halbmeier, 1 Grosskötter,5 Mittelkötter,26 Hoppenplöcker und Strassenkötter. An nichtlandwirtschaftlichen Tätigkeiten werden 1776 genannt: 1 preus- sischer Soldat, 1 Ziegelmeister, 1 Holzknecht, 4 Personen betteln, 15 spinnen. Als Ahrenämter gab es den Bürgermeister und den Bauerrichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliesslich wurde am 27. Dezember 1808 von Pauline Christine Wilhelmine, Souveräne Fürstin, Vormünderin und Regentin zur Lippe usw. die „Verordnung zur Aufhebung des Leib- und Guts-Eigenthums betreffend“ verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich, dass „alle Unterthanen. die sich bisher in Herrschaftlichem Leibeigenthum bzw. auch Colonaten befanden, zum ersten des nächsten Jahres daraus entlassen werden“. Die auf den Gütern befindlichen verschiedenen Verbindlichkeiten zu Spann- oder Handdiensten, Zins und Pachtgefällen, und anderen Geld- und Naturalabgaben blieben allerdings unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bauernbefreiung zwischen 1810 bis 1850 erfolgte die Ablösung der Hand- und Spanndienste für das fürstliche Domanium in Detmold und der Huderechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 liess der damalige Landesherr eine Volkszählung – auch Census genannt – durchführen, um sich eine Übersicht über die Anzahl der Untertanen und deren Lebensverhältnisse in den verschiedenen Bauerschaften zu verschaffen.&lt;br /&gt;
Es wurden alle Wohnstätten, die Anzahl der darauf befindlichen Wohnhäuser, die Anzahl der Menschen auf diesen Stätten, unterteilt in Erwachsene, Ehepaare und deren Kinder erfasst. Ferner auch die auf dem Altenteil der Hofstätten, auch Colonate genannt, lebenden Leibzüchter und die als Mieter auf den Höfen lebenden Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bauerschaft, auch Einwohnerschaft, entspricht als kleinste Verwaltungseinheit des Landes den späteren Gemeinden. Innerhalb einer Bauerschaft erfolgte die Auflistung der Volkszählung der Reihenfolge der Colonatsnummern, die für Lippe erst im Jahr 1766 festgeschrieben wurden. Sie behielten in der Regel ihre Gültigkeit bis zum Zeitpunkt der Einführung von Strassennamen im 20. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
Die Vergabe der Hausnummern erfolgte für die nach 1766 entstandenen Colonate in der Reihenfolge deren Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der fehlenden Elektrizität und Beleuchtung mit Petroleumlampen, Kerzen usw. waren einige Gebäude abgebrannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  1903 Hof Meier, Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
*  1906 Hof Vietmeier, Bad Meinberger Str. 152&lt;br /&gt;
*  1950 Hof Görder, Bad Meinberger.Str. 140&lt;br /&gt;
*  1954 Leibzucht Reineke, Bad Meinberger Str. 154a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebäude wurden wieder aufgebaut, falls möglich, in ursprünglicher Form und Konstruktion in Fachwerkbauweise. Nur die Höfe Bad Meinberger Strasse 120, 140 und 152 wurde in Massivbauweise neu gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den vorbeschriebenen Feuern wurde die Dorla auf dem damaligen Flurstück 109 (Vietmeier) durch eine Betonmauer angestaut für eine Löschwasser-Nutzung. Die Zufahrt erfolgte über den Weg zum Hof Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
Löschwasser musste nie entnommen werden.&lt;br /&gt;
Die zugefrorene Teichfläche wurde danach im Winter von den Dorfkindern genutzt. Heute ist der Teich sehr stark verlandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberschönhagen gehört zu der am 30. April 1913 gegründeten reformierten Kirchengemeinde Vahlhausen. Die neu gebaute Kirche wurde am 10. Dezember 1915 eingeweiht (aus Chronik der Kirchengemeinde Vahlhausen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofeigentümer Meier und Mischer bauten im Jahr 1919 einen privaten Friedhof auf dem Hofgelände Meier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 stürzte in der Wiese Brokamp, Bad Meinberger Strasse 168, ein kleines britisches Militärflugzeug ab. Der Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten. Über seinen Verbleib ist nichts bekannt. Spätere Sondenuntersuchungen des britischen Militärs waren erfolglos.&lt;br /&gt;
Die Vertiefung wurde bei Schnee von den Kindern als &amp;quot;Skipiste&amp;quot; zum &amp;quot;Slalomfahren&amp;quot; genutzt; seit längerem ist sie eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Zuwegung zum Hof Bad Meinberger Str. 152 in der Waldböschung östlich der Dorla befanden sich bis ca. 1980 zwei Höhlen-Unterstände, deren Eingänge mit Holzstämmen befestigt waren. Sie wurden vom damaligen Hofbesitzer Vietmeier zu Beginn des II. Weltkrieges hergestellt, um sich darin bei Gefahr zu verstecken. Die Eingänge verfielen immer mehr und sind seit vielen Jahren vollständig verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektrizität kam für einige Höfe ca. 1921/1946 mit Freileitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Wasserleitung erfolgte im Jahr 1958. Bis dahin wurde Trinkwasser aus gemauerten Brunnen entnommen. Wasser für sonstige Zwecke entnahm man der Dorla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Tiefbrunnen aus dem Jahr 1986 ist an der Bad Meinberger Strasse gegenüber der Zuwegung zu den Grundstücken Nr. 158 und 160 vorhanden und in Betrieb. Dort befindet sich auch eine Elektro-Umspannstation mit einem Schild des damaligen Versorgers &amp;quot;Elektrizitätswerk Wesertal&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Telefonanschluss hatten bis ca. 1960 nur wenige Gehöfte. Einen öffentlichen Fernsprecher gab es beim damaligen Bürgermeister Wilhelm Meierjohann, Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine öffentliche Kanalisation ist bis heute nicht vorhanden. Die Abwässer werden seit ca. 19600 in Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und dann in die Dorla abgeleitet. Bis ca. 1980 waren überwiegend Dunggruben vorhanden. Die Gülle wurde auf den Feldern und Gärten untergepflügt/-gegraben. Die anderen Abwässer (Küche usw.) versickerten auf den Grundstücken.&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 2010 müssen die Abwässer in mechanischen Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und das gereinigte Wasser in die Dorla geleitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1964 gehörte Oberschönhagen zur Verwaltungsgemeinschaft „Amt Detmold Land“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gaststätte, Einkaufsmöglichkeit oder Gemeinschaftsräume waren bzw. sind bis heute nicht vorhanden. Nur in Fissenknick war bis Ende der 1960er Jahre ein Kolonialwarenladen mitten im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1950 bis ca. 1955 kamen der Bäcker Buschmann aus Bad Meinberg und Beermann aus Diestelbruch mit Pferd und Wagen ins Dorf und verkaufte Brote und andere Backwaren. Danach noch einige Jahre mit einem Verkaufswagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schule gab es nicht, die Kinder mussten bis ca. 1940 die Schule in der heutigen &amp;quot;Neue Reihe Nr. 6&amp;quot; in Diestelbruch/Grenze zu Hülsen besuchen. [[Datei:Alte Diestelbrucher Schule.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angabe der heutigen Geschäftsführerin des Reitvereins Bad Meinberg an den Autor fanden 30 Veranstaltungen in den Jahren 1928 bis 1939 und nach Neugründung von 1948 bis 1967 neben der Windmühle in Fisseknick auf den zum Hof Bad Meiberger Str. 170 gehörenden Grasflächen überregionale Reitturniere (Springen, Dressur und Fahrprüfungen) des Zucht,- Reit- und Fahrvereins Bad Meinberg statt. Viele Pferde und Reiter waren dazu vorübergehend auf den Höfen in Oberschönhagen, Fissenknick usw. untergebracht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Windmühle Fissenknick.1964.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
In der Dressur startete die damals sehr erfolgreiche Frau Vrony Meier-Johann aus Lenstrup. &lt;br /&gt;
Bei den Springturnieren hatten Schüler und Jugendliche die Möglichkeit, durch wiederauflegen der abgeworfenen &amp;quot;Barren&amp;quot; sich zum kostenlosen Eintritt etwas Taschengeld zu verdienen.&lt;br /&gt;
Seit 1968 finden die Turniere des Reitervereins im Waldstadion in Bad Meinberg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2025 wurde die Dorfgemeinschaft darüber informiert, die WNE Westfälisch-Niedersächsische Energie Gesellschaft wolle auf dem östlichen Grundstück am „Langer Berg“ eine Windenergieanlage WEA 01 errichten. Zwei weitere seien nebenan auf den zu Brüntrup und Wehren gehörenden Grundstücken geplant. Alle drei Anlagen liegen innerhalb des ausgewiesenen rechtskräftigen Windernergiegebietes. Ein Lageplan-Ausschnitt mit Darstellung der Anlagen ist beigefügt.&lt;br /&gt;
Die geplante Anlage würde sich ca. 500 m  östlich der Dorla befinden. Windgeräusche dürften nicht zu hören sein wegen der dazwischen befindlichen Wiesen und Wälder. Auch von Schlagschatten wird keines der Häuser in Oberschönhagen betroffen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen ist ein sog. Hagenhufendorf, eine Siedlungsform aus dem 13. Jahrhundert. Es entstand nach Waldrodungen, daher auch die Bezeichnung: Waldhufensiedlung; die Höfe liegen zwischen Straßen und Bächen/Flüssen, Grundstücke handtuchförmig. Ein Hagenrecht bedeutete, Besitzer durften ihren Grund und Boden einhegen, es entstanden Bauerngärten und Kleintierhaltung; als Hufe wurden die Hofgrundstücke, die Breiten und die Hoflagen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorla entspringt im Moerholz im Süden Oberschönhagens und fließt von dort aus in nördliche Richtung durch das Tal in Ober- und Niederschönhagen. In Mosebeck fliesst sie mit der Mosebecke zusammen und heisst dann Passade. Das Quellgebiet der Dorla umfasst eine Fläche von ca. 10,6 ha. Nach wenigen Kilometern mündet ein namenloser Bach von links und danach die Homberg-, Hagen- und Sassenbäche in die Dorla. Auf der gesamten Fließstrecke ist die Dorla in die Gewässergüteklasse II (Wasserschaftsschutzgebiet) eingeordnet, d.h. sie ist mässig verschmutzt.&lt;br /&gt;
Wiesen und Auen im gesamten Tal entlang der Dorla und östliche Wälder usw. sind Natur- und Landschaftsschutzgebiete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinschaftliche Fissenknicker Anger mit einer Fläche von etwa 66,5 Scheffelsaat (Schfls.) wurde 1864 aufgeteilt. 1 Schfls. entspricht 1.717 qm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmäler:&lt;br /&gt;
In die Denkmalliste der Stadt Detmold sind im September 2024 eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkhäuser, Bad Meinberger Str. 152a und 154a&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkbauernhäuser, Bad Meinberger Str. 154 und 158&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage, Bad Meinberger Str. 170&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage mit 8 Objekten,Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
* 1 Bauernhaus mit Backhaus (ohne östliche Anbauten), Bad Meinberger Str. 130&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Uraufnahme von 1836-1850.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen 1912 - Karte.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Liegenschaftskarte vom 24.11.2025.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen topographische Karte von 2016.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Flächennutzungsplan von 2015.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Windenergiefläche Oberschönhagen.png|thumb| Oberschönhagen geplante Windräder, Lageplan:  Stadt Detmold]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 erschien der Name Oberschönhagen mit 10 Höfen erstmals in alten „Steuerregesten“ (Abgaben-/Steuerbüchern) – damals als „tom Rodedale“ (vom gerodeten Tal). Darin angegeben waren: Anzahl Personen und Viehbestand, Größen der Ackerflächen (genannt Fudersaat), des Grünlandes (genannt Wiesewachs), der Schulden, Außenstände, vergebene Darlehn, Steuern für Barleistungen, Naturalabgaben, Hand- und Spanndienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1871 wurde ein „Ortschafts-Verzeichnis des Fürstenthums Lippe veröffentlicht. Es war geordnet und aufgestellt „nach der politischen Eintheilung“ nebst Angabe der Zahl der Wohnhäuser, Haushaltungen und Einwohner auf Grund der Volkszählung vom  1. Dezember 1871. Herausgegeben wurde es von der Meyer’schen Hofbuchdruckerei (Gebr. Klingenberg) im Jahr 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin ist unter der Nr. 42 der politischen Gemeinde die „Bauerschaft Oberschönhagen“ mit den Wohnplätzen Fissenknick, Hülsen und Oberschönhagen aufgeführt; für das Dorf Oberschönhagen: 17 Häuser mit 16 Haushaltungen und 127 Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Oberschönhagen 357 Einwohner, davon in den Wohnplätzen&lt;br /&gt;
* Fissenknick (82), &lt;br /&gt;
* Hülsen (102), &lt;br /&gt;
* Krähenbruch (14) &lt;br /&gt;
* Oberschönhagen (159).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Der Ortsteil Krähenbruch gehört seit 1926 nicht mehr zu Fissenknick.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zum Stichtag 23. Nov. 2025 hat Oberschönhagen folgende Einwohner:&lt;br /&gt;
* 44 Erwachsene mit Hauptwohnsitz, &lt;br /&gt;
* 18 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Hof Bad Meinberger Str. 140 wird bis heute im Vollerwerb bewirtschaftet, alle anderen Höfe und Ländereien/Wälder sind verkauft und/bzw. verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1998 fand am letzten Schulferien-Sonntag auf dem damaligen Hof Meierjohann das erste Dorffest statt. Dieses wird seither jährlich wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 1 | [[Bad Meinberger Straße 120 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 2 | [[Bad Meinberger Straße 170 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 150 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 4 | [[Bad Meinberger Straße 160 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 6 | [[Bad Meinberger Straße 168 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 7 | [[Bad Meinberger Straße 134 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 8 | [[Bad Meinberger Straße 140 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 9 | [[Bad Meinberger Straße 130 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 10 | [[Bad Meinberger Straße 132 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 11 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 12 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 13 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 14 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 15 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 16 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 17 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 18 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 19 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 20 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 21 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 22 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 23 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 24 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 25 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 26 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 27 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 28 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 29 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 30 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 31 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 32 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 33 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 34 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 35 | [[Bad Meinberger Straße 158 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 36 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 37 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 38 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 39 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 40 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 41 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 42 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 43 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 44 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 45 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 46 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 47 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 48 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 49 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 50 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 51 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
[[Datei: Mergelwand Oberschönhagen.jpg|thumb|Mergelwand Bad Meinberger Straße 160, 2020, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
Ausser der Bad Meinberger Strasse sind asphaltierte Wege, einige als mit Bäumen bepflanzte Alleen, zu den Hofanlagen vorhanden.&lt;br /&gt;
Die Wege zu den landwirtschaftlichen bzw. Waldflächen sind geschottert bzw. naturbelassen.&lt;br /&gt;
An mehreren Stellen sind noch Gelände-Vertiefungen und -Steilwände vorhanden, aus denen Mergel für die Feldwege-Befestigungen abgebaut wurde. Auch wurde Mergel für Bodenverbesserungen verwendet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Strassen-/Wegebeleuchtung ist nicht vorhanden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die erste Buslinie Detmold - Oberschönhagen - Bad Meinberg fuhr erstmals im Jahr 1953 durchs Dorf. Aktuell gibt es fünf Haltestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
[[Bad Meinberger Straße (Oberschönhagen)|Bad Meinberger Straße]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um 1850 wurde die Meinberger Chaussee gebaut als Schotterstraße  - danach im Jahr 1954 asphaltiert und schliesslich im Jahr 1965 als Kreisstraße K 92 ausgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Herbst des Jahres 2025 wurde mit dem Bau eines Fahrradweges von der Strassenkreuzung Dorla-/Bad Meinberger Strasse bis zum Ortseingang von Fissenknick begonnen. Der Zeitpunkt der Fertigstellung ist nicht absehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Koch, Ingeborg: Die Siedlungsstruktur von Ober- und Niederschönhagen im Lipperland, 1963,Mskr- (StAD)&lt;br /&gt;
* Wiemann, August: Nieder- und Oberschönhagen - eine Tal- und Reihensiedlung. In: Lippische Blätter für   &lt;br /&gt;
  Heimatkunde, Nr. 11 (1950)&lt;br /&gt;
* Detmolder Landfrauen erzählen, 1986&lt;br /&gt;
* (Quelle) Herbert Stöwer: Lippische Ortsgeschichte: Hanbuch der Städte und Gemeinden des ehemaligen Kreises &lt;br /&gt;
  Detmold. - Lemgo: Landesverband Lippe, 2008. - 600 S.: zahlr. III., Kt. - ZXIU 101. - S. XXX&lt;br /&gt;
* Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 01. Oktober 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024 und der darin aufgeführten Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
   4. Beschreibung des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024, http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;amp;oldid=19346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=57838</id>
		<title>Oberschönhagen</title>
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		<updated>2026-03-25T16:00:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92582, 8.9709&lt;br /&gt;
}}Oberschönhagen ist ein Ortsteil der Stadt [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen liegt am östlichen Stadtrand von Detmold und grenzt an die Nachbarstädte [[Blomberg]] (Brüntrup) und [[Horn-Bad Meinberg]] (Fissenknick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Breitengrad     = 51°55&#039;N&lt;br /&gt;
*Längengrad      = 08°58&#039;O&lt;br /&gt;
*Bundesland      = DE-NRW&lt;br /&gt;
*Höhen: (aus Google earth pro)          &lt;br /&gt;
*                = 179 m üNN (Dorla nördliche Ortsgrenze zu Niederschönhagen)&lt;br /&gt;
*                = 267 m üNN (Homberg)&lt;br /&gt;
*                = 280 Moerholz&lt;br /&gt;
*                = 295 m üNN (Waldrand Nähe des Opfersteins)&lt;br /&gt;
*Fläche          = 4,12 km²&lt;br /&gt;
*Postleitzahl    = 32760&lt;br /&gt;
*Telefon-Vorwahl = 05231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächennutzung, Stand 2005:  &lt;br /&gt;
* Fläche - ha - in %&lt;br /&gt;
* Gebäude        =  19,088        =   4,6  (einschl. Hof und Hausgärten)&lt;br /&gt;
* Verkehr        =   8,859        =   2,1&lt;br /&gt;
* Erholung       =   0,357        =   0,1&lt;br /&gt;
* Acker          = 234,280        =  56,9&lt;br /&gt;
* Grünland       =  22,723        =   5,5&lt;br /&gt;
* Wald           = 124,212        =  30,2&lt;br /&gt;
* Wasser         =   2,595        =   0,6&lt;br /&gt;
* Sonstige       =   0,079        =   0,0&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;
* Fläche gesamt  = 412,15 ha      = 100,0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind noch viele gut erhaltene bzw. sanierte Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert vorhanden. Nur wenige Häuser sind unbewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die ehemals eigenständige Gemeinde Oberschönhagen ist mit der Gemeindereform am 1. Januar 1970 neu strukturiert worden. Die ehemaligen Wohnplätze Fissenknick und Hülsen wurden abgetrennt, [[Fissenknick (Horn-Bad Meinberg)|Fissenknick]] wurde der Stadt [[Horn-Bad Meinberg]] zugeordnet, Hülsen dem Detmolder Ortsteil [[Diestelbruch (Detmold)| Diestelbruch]]. Der Ortsteil Oberschönhagen gehört seither zu [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin hatten alle Ortsteile eigene Bürgermeister mit eigenen Finanzhaushalten und Ortsräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Landschatzregister von 1390 wird Oberschönhagen zusammen mit [[Niederschönhagen]] als Schonhagen im Kespell Dehtmoldt genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Reihe_030_Band_001_reduziert_(2017).pdf Die lippischen Landschatzregister von 1590 und 1618, Seite 1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ältesten Schatzregister von ca. 1390 werden „in dem Sconenhaghen“ 11 Kolonate, „in dem Rosendale“ 13 aufgeführt. Rosendahl ist ein Ortsteil von Schönhagen. In der Eversteiner Fehde wurde nach dem Schadensverzeichnis von ca. 1409 in beiden Ortsteilen u.a. „up dem kerkhove tom Schonenhaghen“ und „up dem kerkhove to Hunynchusen“ Schaden angerichtet. Auf Hunynchusen verweist der Hof Hünkemeier, Oberschönhagen Nr. 4. Er dürfte eine ältere Vorgeschichte haben, die über die Anfänge der Waldhufensiedlung zurückreicht. Es muss offen bleiben, ob es sich um den Resthof einer ausgegangenen Siedlung handelt. Mit Huinchusen, das im Güterverzeichnis des Corveyer Abts Erkenbert (1106-1129) erwähnt wird, könnte vielleicht die Vorgängersiedlung des Hofes Hünkemeier gemeint sein. Doch spricht einiges für eine gleichnamige Wüstung beim Hünkergrund (Wörderfeld, jetzt Stadt Lügde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberschönhagen gibt es auch einen älteren „-hausen“-Ort mit der Bezeichnung Hunychusen als frühmittelalterlichen Siedlungskern. Das wurde vom Autor Herbert Stöwer im Jahr 2008 als Quelle und am 01. Okt. 2024 in LippeLex&amp;lt;ref&amp;gt;http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;lt;/ref&amp;gt; wie folgt u.a. beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 verpfändete Otto, Edelherr zur Lippe, seinen Zehnten zu Schonenhaghene im Kirchspiel Detmold an den Knappen Hermann de Wendt. Im gleichen Jahr verpfändete Bernhard V. den Zehnten zu Mederkesborn, das 1394 in einem Kuhgeldregister als „to dem Eyderkesborne“ bezeichnet wird, an Konrad von Bega. Es handelt sich um die Höfe Oberschönhagen Nr. 1 und Nr. 9, die ab 1516 nicht mehr zu Brüntrup, sondern zur Bauerschaft Oberschönhagen gerechnet werden, weil der Meier zu Eveskeborn - wie er beim Verkauf der Burg und des Hauses Horn mit Zubehör an Rave Westphal im Jahre 1516 genannt wird – zusammen mit dem Hof Heidenreich von Simon V. für die Burg Detmold vorbehalten wird. Kirchlich gehörten die Höfe damals schon weiterhin zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute noch im östlichen Bereich des Waldgrundstücks des Hofes Bad Meinberger Strasse 170 vorhandenen zwei Hügelgräber und drei im Leistruper Wald lassen darauf schliessen, dass die ersten Besiedlungen des Dorlatales bereits während der Bronzezeit, also ca. 450 bis 700 v.Chr., erfolgten; eine genaue Datierung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Hofbesitzer wurden erstmals um 1600 Vornamen und Hausnummern genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 30-jährigen Krieges von 1618-1648 erfolgten Plünderungen durch sog. „abgöttische schwedische Reutter“. Es lagen nach dem dreissigjährigen Krieg (1652) 7 Hofstätten wüst: 1 Vollspänner, 5 Hoppenplöcker, sowie 1 weitere kleinere Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1650 wurden die „Meier- oder Hägerrechte“ neu geregelt und die Einordnung in Vollspänner und Halbspänner geschaffen. Zu der Zeit erfolgte auch eine stärkere Besiedlung von Fissenknick und Hülsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden Streusiedlungen durch Aufteilung unter den hudeberechtigten Bauern und Köttern und Leibzuchten. Kleinere Flächen wurden an „Neusiedler“ verkauft – darauf gebaut die „Ziegler-Häuser“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehörten 8 Höfe zur Kirchengemeinde Detmold und 2 Höfe zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als älteste Gebäude sind dokumentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1737 Leibzucht Reineke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1756 Leibzucht Dickewied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1765 Haupthaus Hunkemeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausnummern wurden erst am 13. Mai 1766 („Verordnung wegen Nummerierung der Häuser von 1766“) durch den regierenden Grafen und Edlen Herrn Simon August zur Lippe vergeben. Die Reihenfolge der Nummerierung richtete sich nach der Höhe des Steueraufkommens, d.h. die Nr. 1 zahlte die meisten Steuern; die Nr. 10 die wenigsten Steuern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1768 gab es von Herrn Simon August zur Lippe eine weitere „Verordnung wegen Gebäude auf dem Lande“, die wegen des Brandschutzes vorgab, dass die bei „Errichtung neuer Gebäude hinkünftig die Wohnhäuser von den Scheunen und Fruchthäusern gänzlich abgesondert und so angelegt werden sollen, dass der Hausmann aus seiner Wohnung alles überschauen kann“. Die Gründe (Holz-Sockelschwellen) an den Häusern und Scheunen mussten einige Fuss hoch untermauert werden, um sie vor Fäulnis zu bewahren. Auch der Brand-Assecurations-Kasse mussten die Hauseigentümer beitreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salbuch von 1782 werden insgesamt 36 Kolonate aufgeführt: 4 Halbmeier, 1 Grosskötter,5 Mittelkötter,26 Hoppenplöcker und Strassenkötter. An nichtlandwirtschaftlichen Tätigkeiten werden 1776 genannt: 1 preus- sischer Soldat, 1 Ziegelmeister, 1 Holzknecht, 4 Personen betteln, 15 spinnen. Als Ahrenämter gab es den Bürgermeister und den Bauerrichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliesslich wurde am 27. Dezember 1808 von Pauline Christine Wilhelmine, Souveräne Fürstin, Vormünderin und Regentin zur Lippe usw. die „Verordnung zur Aufhebung des Leib- und Guts-Eigenthums betreffend“ verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich, dass „alle Unterthanen. die sich bisher in Herrschaftlichem Leibeigenthum bzw. auch Colonaten befanden, zum ersten des nächsten Jahres daraus entlassen werden“. Die auf den Gütern befindlichen verschiedenen Verbindlichkeiten zu Spann- oder Handdiensten, Zins und Pachtgefällen, und anderen Geld- und Naturalabgaben blieben allerdings unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bauernbefreiung zwischen 1810 bis 1850 erfolgte die Ablösung der Hand- und Spanndienste für das fürstliche Domanium in Detmold und der Huderechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 liess der damalige Landesherr eine Volkszählung – auch Census genannt – durchführen, um sich eine Übersicht über die Anzahl der Untertanen und deren Lebensverhältnisse in den verschiedenen Bauerschaften zu verschaffen.&lt;br /&gt;
Es wurden alle Wohnstätten, die Anzahl der darauf befindlichen Wohnhäuser, die Anzahl der Menschen auf diesen Stätten, unterteilt in Erwachsene, Ehepaare und deren Kinder erfasst. Ferner auch die auf dem Altenteil der Hofstätten, auch Colonate genannt, lebenden Leibzüchter und die als Mieter auf den Höfen lebenden Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bauerschaft, auch Einwohnerschaft, entspricht als kleinste Verwaltungseinheit des Landes den späteren Gemeinden. Innerhalb einer Bauerschaft erfolgte die Auflistung der Volkszählung der Reihenfolge der Colonatsnummern, die für Lippe erst im Jahr 1766 festgeschrieben wurden. Sie behielten in der Regel ihre Gültigkeit bis zum Zeitpunkt der Einführung von Strassennamen im 20. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
Die Vergabe der Hausnummern erfolgte für die nach 1766 entstandenen Colonate in der Reihenfolge deren Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der fehlenden Elektrizität und Beleuchtung mit Petroleumlampen, Kerzen usw. waren einige Gebäude abgebrannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  1903 Hof Meier, Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
*  1906 Hof Vietmeier, Bad Meinberger Str. 152&lt;br /&gt;
*  1950 Hof Görder, Bad Meinberger.Str. 140&lt;br /&gt;
*  1954 Leibzucht Reineke, Bad Meinberger Str. 154a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebäude wurden wieder aufgebaut, falls möglich, in ursprünglicher Form und Konstruktion in Fachwerkbauweise. Nur die Höfe Bad Meinberger Strasse 120, 140 und 152 wurde in Massivbauweise neu gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den vorbeschriebenen Feuern wurde die Dorla auf dem damaligen Flurstück 109 (Vietmeier) durch eine Betonmauer angestaut für eine Löschwasser-Nutzung. Die Zufahrt erfolgte über den Weg zum Hof Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
Löschwasser musste nie entnommen werden.&lt;br /&gt;
Die zugefrorene Teichfläche wurde danach im Winter von den Dorfkindern genutzt. Heute ist der Teich sehr stark verlandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberschönhagen gehört zu der am 30. April 1913 gegründeten reformierten Kirchengemeinde Vahlhausen. Die neu gebaute Kirche wurde am 10. Dezember 1915 eingeweiht (aus Chronik der Kirchengemeinde Vahlhausen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofeigentümer Meier und Mischer bauten im Jahr 1919 einen privaten Friedhof auf dem Hofgelände Meier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 stürzte in der Wiese Brokamp, Bad Meinberger Strasse 168, ein kleines britisches Militärflugzeug ab. Der Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten. Über seinen Verbleib ist nichts bekannt. Spätere Sondenuntersuchungen des britischen Militärs waren erfolglos.&lt;br /&gt;
Die Vertiefung wurde bei Schnee von den Kindern als &amp;quot;Skipiste&amp;quot; zum &amp;quot;Slalomfahren&amp;quot; genutzt; seit längerem ist sie eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Zuwegung zum Hof Bad Meinberger Str. 152 in der Waldböschung östlich der Dorla befanden sich bis ca. 1980 zwei Höhlen-Unterstände, deren Eingänge mit Holzstämmen befestigt waren. Sie wurden vom damaligen Hofbesitzer Vietmeier zu Beginn des II. Weltkrieges hergestellt, um sich darin bei Gefahr zu verstecken. Die Eingänge verfielen immer mehr und sind seit vielen Jahren vollständig verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektrizität kam für einige Höfe ca. 1921/1946 mit Freileitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Wasserleitung erfolgte im Jahr 1958. Bis dahin wurde Trinkwasser aus gemauerten Brunnen entnommen. Wasser für sonstige Zwecke entnahm man der Dorla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Tiefbrunnen aus dem Jahr 1986 ist an der Bad Meinberger Strasse gegenüber der Zuwegung zu den Grundstücken Nr. 158 und 160 vorhanden und in Betrieb. Dort befindet sich auch eine Elektro-Umspannstation mit einem Schild des damaligen Versorgers &amp;quot;Elektrizitätswerk Wesertal&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Telefonanschluss hatten bis ca. 1960 nur wenige Gehöfte. Einen öffentlichen Fernsprecher gab es beim damaligen Bürgermeister Wilhelm Meierjohann, Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine öffentliche Kanalisation ist bis heute nicht vorhanden. Die Abwässer werden seit ca. 19600 in Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und dann in die Dorla abgeleitet. Bis ca. 1980 waren überwiegend Dunggruben vorhanden. Die Gülle wurde auf den Feldern und Gärten untergepflügt/-gegraben. Die anderen Abwässer (Küche usw.) versickerten auf den Grundstücken.&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 2010 müssen die Abwässer in mechanischen Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und das gereinigte Wasser in die Dorla geleitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1964 gehörte Oberschönhagen zur Verwaltungsgemeinschaft „Amt Detmold Land“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gaststätte, Einkaufsmöglichkeit oder Gemeinschaftsräume waren bzw. sind bis heute nicht vorhanden. Nur in Fissenknick war bis Ende der 1960er Jahre ein Kolonialwarenladen mitten im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1950 bis ca. 1955 kamen der Bäcker Buschmann aus Bad Meinberg und Beermann aus Diestelbruch mit Pferd und Wagen ins Dorf und verkaufte Brote und andere Backwaren. Danach noch einige Jahre mit einem Verkaufswagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schule gab es nicht, die Kinder mussten bis ca. 1940 die Schule in der heutigen &amp;quot;Neue Reihe Nr. 6&amp;quot; in Diestelbruch/Grenze zu Hülsen besuchen. [[Datei:Alte Diestelbrucher Schule.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angabe der heutigen Geschäftsführerin des Reitvereins Bad Meinberg an den Autor fanden 30 Veranstaltungen in den Jahren 1928 bis 1939 und nach Neugründung von 1948 bis 1967 neben der Windmühle in Fisseknick auf den zum Hof Bad Meiberger Str. 170 gehörenden Grasflächen überregionale Reitturniere (Springen, Dressur und Fahrprüfungen) des Zucht,- Reit- und Fahrvereins Bad Meinberg statt. Viele Pferde und Reiter waren dazu vorübergehend auf den Höfen in Oberschönhagen, Fissenknick usw. untergebracht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Windmühle Fissenknick.1964.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
In der Dressur startete die damals sehr erfolgreiche Frau Vrony Meier-Johann aus Lenstrup. &lt;br /&gt;
Bei den Springturnieren hatten Schüler und Jugendliche die Möglichkeit, durch wiederauflegen der abgeworfenen &amp;quot;Barren&amp;quot; sich zum kostenlosen Eintritt etwas Taschengeld zu verdienen.&lt;br /&gt;
Seit 1968 finden die Turniere des Reitervereins im Waldstadion in Bad Meinberg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2025 wurde die Dorfgemeinschaft darüber informiert, die WNE Westfälisch-Niedersächsische Energie Gesellschaft wolle auf dem östlichen Grundstück am „Langer Berg“ eine Windenergieanlage WEA 01 errichten. Zwei weitere seien nebenan auf den zu Brüntrup und Wehren gehörenden Grundstücken geplant. Alle drei Anlagen liegen innerhalb des ausgewiesenen rechtskräftigen Windernergiegebietes. Ein Lageplan-Ausschnitt mit Darstellung der Anlagen ist beigefügt.&lt;br /&gt;
Die geplante Anlage würde sich ca. 500 m  östlich der Dorla befinden. Windgeräusche dürften nicht zu hören sein wegen der dazwischen befindlichen Wiesen und Wälder. Auch von Schlagschatten wird keines der Häuser in Oberschönhagen betroffen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen ist ein sog. Hagenhufendorf, eine Siedlungsform aus dem 13. Jahrhundert. Es entstand nach Waldrodungen, daher auch die Bezeichnung: Waldhufensiedlung; die Höfe liegen zwischen Straßen und Bächen/Flüssen, Grundstücke handtuchförmig. Ein Hagenrecht bedeutete, Besitzer durften ihren Grund und Boden einhegen, es entstanden Bauerngärten und Kleintierhaltung; als Hufe wurden die Hofgrundstücke, die Breiten und die Hoflagen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorla entspringt im Moerholz im Süden Oberschönhagens und fließt von dort aus in nördliche Richtung durch das Tal in Ober- und Niederschönhagen. In Mosebeck fliesst sie mit der Mosebecke zusammen und heisst dann Passade. Das Quellgebiet der Dorla umfasst eine Fläche von ca. 10,6 ha. Nach wenigen Kilometern mündet ein namenloser Bach von links und danach die Homberg-, Hagen- und Sassenbäche in die Dorla. Auf der gesamten Fließstrecke ist die Dorla in die Gewässergüteklasse II (Wasserschaftsschutzgebiet) eingeordnet, d.h. sie ist mässig verschmutzt.&lt;br /&gt;
Wiesen und Auen im gesamten Tal entlang der Dorla und östliche Wälder usw. sind Natur- und Landschaftsschutzgebiete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinschaftliche Fissenknicker Anger mit einer Fläche von etwa 66,5 Scheffelsaat (Schfls.) wurde 1864 aufgeteilt. 1 Schfls. entspricht 1.717 qm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmäler:&lt;br /&gt;
In die Denkmalliste der Stadt Detmold sind im September 2024 eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkhäuser, Bad Meinberger Str. 152a und 154a&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkbauernhäuser, Bad Meinberger Str. 154 und 158&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage, Bad Meinberger Str. 170&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage mit 8 Objekten,Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
* 1 Bauernhaus mit Backhaus (ohne östliche Anbauten), Bad Meinberger Str. 130&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Uraufnahme von 1836-1850.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen 1912 - Karte.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Liegenschaftskarte vom 24.11.2025.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen topographische Karte von 2016.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Flächennutzungsplan von 2015.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Windenergiefläche Oberschönhagen.png|thumb| Oberschönhagen geplante Windräder, Lageplan:  Stadt Detmold]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 erschien der Name Oberschönhagen mit 10 Höfen erstmals in alten „Steuerregesten“ (Abgaben-/Steuerbüchern) – damals als „tom Rodedale“ (vom gerodeten Tal). Darin angegeben waren: Anzahl Personen und Viehbestand, Größen der Ackerflächen (genannt Fudersaat), des Grünlandes (genannt Wiesewachs), der Schulden, Außenstände, vergebene Darlehn, Steuern für Barleistungen, Naturalabgaben, Hand- und Spanndienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1871 wurde ein „Ortschafts-Verzeichnis des Fürstenthums Lippe veröffentlicht. Es war geordnet und aufgestellt „nach der politischen Eintheilung“ nebst Angabe der Zahl der Wohnhäuser, Haushaltungen und Einwohner auf Grund der Volkszählung vom  1. Dezember 1871. Herausgegeben wurde es von der Meyer’schen Hofbuchdruckerei (Gebr. Klingenberg) im Jahr 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin ist unter der Nr. 42 der politischen Gemeinde die „Bauerschaft Oberschönhagen“ mit den Wohnplätzen Fissenknick, Hülsen und Oberschönhagen aufgeführt; für das Dorf Oberschönhagen: 17 Häuser mit 16 Haushaltungen und 127 Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Oberschönhagen 357 Einwohner, davon in den Wohnplätzen&lt;br /&gt;
* Fissenknick (82), &lt;br /&gt;
* Hülsen (102), &lt;br /&gt;
* Krähenbruch (14) &lt;br /&gt;
* Oberschönhagen (159).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Der Ortsteil Krähenbruch gehört seit 1926 nicht mehr zu Fissenknick.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zum Stichtag 23. Nov. 2025 hat Oberschönhagen folgende Einwohner:&lt;br /&gt;
* 44 Erwachsene mit Hauptwohnsitz, &lt;br /&gt;
* 18 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Hof Bad Meinberger Str. 140 wird bis heute im Vollerwerb bewirtschaftet, alle anderen Höfe und Ländereien/Wälder sind verkauft und/bzw. verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1998 fand am letzten Schulferien-Sonntag auf dem damaligen Hof Meierjohann das erste Dorffest statt. Dieses wird seither jährlich wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 1 | [[Bad Meinberger Straße 120 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 2 | [[Bad Meinberger Straße 170 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 150 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 4 | [[Bad Meinberger Straße 160 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 6 | [[Bad Meinberger Straße 168 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 7 | [[Bad Meinberger Straße 134 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 8 | [[Bad Meinberger Straße 140 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 9 | [[Bad Meinberger Straße 130 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 10 | [[Bad Meinberger Straße 132 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 11 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 12 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 13 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 14 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 15 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 16 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 17 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 18 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 19 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 20 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 21 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 22 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 23 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 24 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 25 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 26 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 27 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 28 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 29 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 30 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 31 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 32 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 33 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 34 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 35 | [[Bad Meinberger Straße 158 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 36 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 37 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 38 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 39 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 40 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 41 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 42 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 43 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 44 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 45 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 46 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 47 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 48 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 49 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 50 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 51 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
[[Datei: Mergelwand Oberschönhagen.jpg|thumb|Mergelwand Bad Meinberger Straße 160, 2020, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
Ausser der Bad Meinberger Strasse sind asphaltierte Wege, einige als mit Bäumen bepflanzte Alleen, zu den Hofanlagen vorhanden.&lt;br /&gt;
Die Wege zu den landwirtschaftlichen bzw. Waldflächen sind geschottert bzw. naturbelassen.&lt;br /&gt;
An mehreren Stellen sind noch Gelände-Vertiefungen und -Steilwände vorhanden, aus denen Mergel für die Feldwege-Befestigungen abgebaut wurde. Auch wurde Mergel für Bodenverbesserungen verwendet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Strassen-/Wegebeleuchtung ist nicht vorhanden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die erste Buslinie Detmold - Oberschönhagen - Bad Meinberg fuhr erstmals im Jahr 1953 durchs Dorf. Aktuell gibt es fünf Haltestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
[[Bad Meinberger Straße (Oberschönhagen)|Bad Meinberger Straße]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um 1850 wurde die Meinberger Chaussee gebaut als Schotterstraße  - danach im Jahr 1954 asphaltiert und schliesslich im Jahr 1965 als Kreisstraße K 92 ausgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Herbst des Jahres 2025 wurde mit dem Bau eines Fahrradweges von der Strassenkreuzung Dorla-/Bad Meinberger Strasse bis zum Ortseingang von Fissenknick begonnen. Der Zeitpunkt der Fertigstellung ist nicht absehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Koch, Ingeborg: Die Siedlungsstruktur von Ober- und Niederschönhagen im Lipperland, 1963,Mskr- (StAD)&lt;br /&gt;
* Wiemann, August: Nieder- und Oberschönhagen - eine Tal- und Reihensiedlung. In: Lippische Blätter für   &lt;br /&gt;
  Heimatkunde, Nr. 11 (1950)&lt;br /&gt;
* Detmolder Landfrauen erzählen, 1986&lt;br /&gt;
* (Quelle) Herbert Stöwer: Lippische Ortsgeschichte: Hanbuch der Städte und Gemeinden des ehemaligen Kreises &lt;br /&gt;
  Detmold. - Lemgo: Landesverband Lippe, 2008. - 600 S.: zahlr. III., Kt. - ZXIU 101. - S. XXX&lt;br /&gt;
* Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 01. Oktober 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024 und der darin aufgeführten Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
   4. Beschreibung des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024, http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;amp;oldid=19346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=57837</id>
		<title>Oberschönhagen</title>
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		<updated>2026-03-25T15:49:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Bevölkerung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92582, 8.9709&lt;br /&gt;
}}Oberschönhagen ist ein Ortsteil der Stadt [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen liegt am östlichen Stadtrand von Detmold und grenzt an die Nachbarstädte [[Blomberg]] (Brüntrup) und [[Horn-Bad Meinberg]] (Fissenknick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Breitengrad     = 51°55&#039;N&lt;br /&gt;
*Längengrad      = 08°58&#039;O&lt;br /&gt;
*Bundesland      = DE-NRW&lt;br /&gt;
*Höhen: (aus Google earth pro)          &lt;br /&gt;
*                = 179 m üNN (Dorla nördliche Ortsgrenze zu Niederschönhagen)&lt;br /&gt;
*                = 267 m üNN (Homberg)&lt;br /&gt;
*                = 280 Moerholz&lt;br /&gt;
*                = 295 m üNN (Waldrand Nähe des Opfersteins)&lt;br /&gt;
*Fläche          = 4,12 km²&lt;br /&gt;
*Postleitzahl    = 32760&lt;br /&gt;
*Telefon-Vorwahl = 05231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächennutzung, Stand 2005:  &lt;br /&gt;
* Fläche - ha - in %&lt;br /&gt;
* Gebäude        =  19,088        =   4,6  (einschl. Hof und Hausgärten)&lt;br /&gt;
* Verkehr        =   8,859        =   2,1&lt;br /&gt;
* Erholung       =   0,357        =   0,1&lt;br /&gt;
* Acker          = 234,280        =  56,9&lt;br /&gt;
* Grünland       =  22,723        =   5,5&lt;br /&gt;
* Wald           = 124,212        =  30,2&lt;br /&gt;
* Wasser         =   2,595        =   0,6&lt;br /&gt;
* Sonstige       =   0,079        =   0,0&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;
* Fläche gesamt  = 412,15 ha      = 100,0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind noch viele gut erhaltene bzw. sanierte Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert vorhanden. Nur wenige Häuser sind unbewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die ehemals eigenständige Gemeinde Oberschönhagen ist mit der Gemeindereform am 1. Januar 1970 neu strukturiert worden. Die ehemaligen Wohnplätze Fissenknick und Hülsen wurden abgetrennt, [[Fissenknick (Horn-Bad Meinberg)|Fissenknick]] wurde der Stadt [[Horn-Bad Meinberg]] zugeordnet, Hülsen dem Detmolder Ortsteil [[Diestelbruch (Detmold)| Diestelbruch]]. Der Ortsteil Oberschönhagen gehört seither zu [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin hatten alle Ortsteile eigene Bürgermeister mit eigenen Finanzhaushalten und Ortsräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Landschatzregister von 1390 wird Oberschönhagen zusammen mit [[Niederschönhagen]] als Schonhagen im Kespell Dehtmoldt genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Reihe_030_Band_001_reduziert_(2017).pdf Die lippischen Landschatzregister von 1590 und 1618, Seite 1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ältesten Schatzregister von ca. 1390 werden „in dem Sconenhaghen“ 11 Kolonate, „in dem Rosendale“ 13 aufgeführt. Rosendahl ist ein Ortsteil von Schönhagen. In der Eversteiner Fehde wurde nach dem Schadensverzeichnis von ca. 1409 in beiden Ortsteilen u.a. „up dem kerkhove tom Schonenhaghen“ und „up dem kerkhove to Hunynchusen“ Schaden angerichtet. Auf Hunynchusen verweist der Hof Hünkemeier, Oberschönhagen Nr. 4. Er dürfte eine ältere Vorgeschichte haben, die über die Anfänge der Waldhufensiedlung zurückreicht. Es muss offen bleiben, ob es sich um den Resthof einer ausgegangenen Siedlung handelt. Mit Huinchusen, das im Güterverzeichnis des Corveyer Abts Erkenbert (1106-1129) erwähnt wird, könnte vielleicht die Vorgängersiedlung des Hofes Hünkemeier gemeint sein. Doch spricht einiges für eine gleichnamige Wüstung beim Hünkergrund (Wörderfeld, jetzt Stadt Lügde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberschönhagen gibt es auch einen älteren „-hausen“-Ort mit der Bezeichnung Hunychusen als frühmittelalterlichen Siedlungskern. Das wurde vom Autor Herbert Stöwer im Jahr 2008 als Quelle und am 01. Okt. 2024 in LippeLex&amp;lt;ref&amp;gt;http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;lt;/ref&amp;gt; wie folgt u.a. beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 verpfändete Otto, Edelherr zur Lippe, seinen Zehnten zu Schonenhaghene im Kirchspiel Detmold an den Knappen Hermann de Wendt. Im gleichen Jahr verpfändete Bernhard V. den Zehnten zu Mederkesborn, das 1394 in einem Kuhgeldregister als „to dem Eyderkesborne“ bezeichnet wird, an Konrad von Bega. Es handelt sich um die Höfe Oberschönhagen Nr. 1 und Nr. 9, die ab 1516 nicht mehr zu Brüntrup, sondern zur Bauerschaft Oberschönhagen gerechnet werden, weil der Meier zu Eveskeborn - wie er beim Verkauf der Burg und des Hauses Horn mit Zubehör an Rave Westphal im Jahre 1516 genannt wird – zusammen mit dem Hof Heidenreich von Simon V. für die Burg Detmold vorbehalten wird. Kirchlich gehörten die Höfe damals schon weiterhin zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute noch im östlichen Bereich des Waldgrundstücks des Hofes Bad Meinberger Strasse 170 vorhandenen zwei Hügelgräber und drei im Leistruper Wald lassen darauf schliessen, dass die ersten Besiedlungen des Dorlatales bereits während der Bronzezeit, also ca. 450 bis 700 v.Chr., erfolgten; eine genaue Datierung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Hofbesitzer wurden erstmals um 1600 Vornamen und Hausnummern genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 30-jährigen Krieges von 1618-1648 erfolgten Plünderungen durch sog. „abgöttische schwedische Reutter“. Es lagen nach dem dreissigjährigen Krieg (1652) 7 Hofstätten wüst: 1 Vollspänner, 5 Hoppenplöcker, sowie 1 weitere kleinere Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1650 wurden die „Meier- oder Hägerrechte“ neu geregelt und die Einordnung in Vollspänner und Halbspänner geschaffen. Zu der Zeit erfolgte auch eine stärkere Besiedlung von Fissenknick und Hülsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden Streusiedlungen durch Aufteilung unter den hudeberechtigten Bauern und Köttern und Leibzuchten. Kleinere Flächen wurden an „Neusiedler“ verkauft – darauf gebaut die „Ziegler-Häuser“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehörten 8 Höfe zur Kirchengemeinde Detmold und 2 Höfe zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als älteste Gebäude sind dokumentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1737 Leibzucht Reineke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1756 Leibzucht Dickewied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1765 Haupthaus Hunkemeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausnummern wurden erst am 13. Mai 1766 („Verordnung wegen Nummerierung der Häuser von 1766“) durch den regierenden Grafen und Edlen Herrn Simon August zur Lippe vergeben. Die Reihenfolge der Nummerierung richtete sich nach der Höhe des Steueraufkommens, d.h. die Nr. 1 zahlte die meisten Steuern; die Nr. 10 die wenigsten Steuern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1768 gab es von Herrn Simon August zur Lippe eine weitere „Verordnung wegen Gebäude auf dem Lande“, die wegen des Brandschutzes vorgab, dass die bei „Errichtung neuer Gebäude hinkünftig die Wohnhäuser von den Scheunen und Fruchthäusern gänzlich abgesondert und so angelegt werden sollen, dass der Hausmann aus seiner Wohnung alles überschauen kann“. Die Gründe (Holz-Sockelschwellen) an den Häusern und Scheunen mussten einige Fuss hoch untermauert werden, um sie vor Fäulnis zu bewahren. Auch der Brand-Assecurations-Kasse mussten die Hauseigentümer beitreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salbuch von 1782 werden insgesamt 36 Kolonate aufgeführt: 4 Halbmeier, 1 Grosskötter,5 Mittelkötter,26 Hoppenplöcker und Strassenkötter. An nichtlandwirtschaftlichen Tätigkeiten werden 1776 genannt: 1 preus- sischer Soldat, 1 Ziegelmeister, 1 Holzknecht, 4 Personen betteln, 15 spinnen. Als Ahrenämter gab es den Bürgermeister und den Bauerrichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliesslich wurde am 27. Dezember 1808 von Pauline Christine Wilhelmine, Souveräne Fürstin, Vormünderin und Regentin zur Lippe usw. die „Verordnung zur Aufhebung des Leib- und Guts-Eigenthums betreffend“ verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich, dass „alle Unterthanen. die sich bisher in Herrschaftlichem Leibeigenthum bzw. auch Colonaten befanden, zum ersten des nächsten Jahres daraus entlassen werden“. Die auf den Gütern befindlichen verschiedenen Verbindlichkeiten zu Spann- oder Handdiensten, Zins und Pachtgefällen, und anderen Geld- und Naturalabgaben blieben allerdings unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bauernbefreiung zwischen 1810 bis 1850 erfolgte die Ablösung der Hand- und Spanndienste für das fürstliche Domanium in Detmold und der Huderechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 liess der damalige Landesherr eine Volkszählung – auch Census genannt – durchführen, um sich eine Übersicht über die Anzahl der Untertanen und deren Lebensverhältnisse in den verschiedenen Bauerschaften zu verschaffen.&lt;br /&gt;
Es wurden alle Wohnstätten, die Anzahl der darauf befindlichen Wohnhäuser, die Anzahl der Menschen auf diesen Stätten, unterteilt in Erwachsene, Ehepaare und deren Kinder erfasst. Ferner auch die auf dem Altenteil der Hofstätten, auch Colonate genannt, lebenden Leibzüchter und die als Mieter auf den Höfen lebenden Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bauerschaft, auch Einwohnerschaft, entspricht als kleinste Verwaltungseinheit des Landes den späteren Gemeinden. Innerhalb einer Bauerschaft erfolgte die Auflistung der Volkszählung der Reihenfolge der Colonatsnummern, die für Lippe erst im Jahr 1766 festgeschrieben wurden. Sie behielten in der Regel ihre Gültigkeit bis zum Zeitpunkt der Einführung von Strassennamen im 20. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
Die Vergabe der Hausnummern erfolgte für die nach 1766 entstandenen Colonate in der Reihenfolge deren Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der fehlenden Elektrizität und Beleuchtung mit Petroleumlampen, Kerzen usw. waren einige Gebäude abgebrannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  1903 Hof Meier, Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
*  1906 Hof Vietmeier, Bad Meinberger Str. 152&lt;br /&gt;
*  1950 Hof Görder, Bad Meinberger.Str. 140&lt;br /&gt;
*  1954 Leibzucht Reineke, Bad Meinberger Str. 154a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebäude wurden wieder aufgebaut, falls möglich, in ursprünglicher Form und Konstruktion in Fachwerkbauweise. Nur die Höfe Bad Meinberger Strasse 120, 140 und 152 wurde in Massivbauweise neu gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den vorbeschriebenen Feuern wurde die Dorla auf dem damaligen Flurstück 109 (Vietmeier) durch eine Betonmauer angestaut für eine Löschwasser-Nutzung. Die Zufahrt erfolgte über den Weg zum Hof Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
Löschwasser musste nie entnommen werden.&lt;br /&gt;
Die zugefrorene Teichfläche wurde danach im Winter von den Dorfkindern genutzt. Heute ist der Teich sehr stark verlandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberschönhagen gehört zu der am 30. April 1913 gegründeten reformierten Kirchengemeinde Vahlhausen. Die neu gebaute Kirche wurde am 10. Dezember 1915 eingeweiht (aus Chronik der Kirchengemeinde Vahlhausen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofeigentümer Meier und Mischer bauten im Jahr 1919 einen privaten Friedhof auf dem Hofgelände Meier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 stürzte in der Wiese Brokamp, Bad Meinberger Strasse 168, ein kleines britisches Militärflugzeug ab. Der Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten. Über seinen Verbleib ist nichts bekannt. Spätere Sondenuntersuchungen des britischen Militärs waren erfolglos.&lt;br /&gt;
Die Vertiefung wurde bei Schnee von den Kindern als &amp;quot;Skipiste&amp;quot; zum &amp;quot;Slalomfahren&amp;quot; genutzt; seit längerem ist sie eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Zuwegung zum Hof Bad Meinberger Str. 152 in der Waldböschung östlich der Dorla befanden sich bis ca. 1980 zwei Höhlen-Unterstände, deren Eingänge mit Holzstämmen befestigt waren. Sie wurden vom damaligen Hofbesitzer Vietmeier zu Beginn des II. Weltkrieges hergestellt, um sich darin bei Gefahr zu verstecken. Die Eingänge verfielen immer mehr und sind seit vielen Jahren vollständig verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektrizität kam für einige Höfe ca. 1921/1946 mit Freileitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Wasserleitung erfolgte im Jahr 1958. Bis dahin wurde Trinkwasser aus gemauerten Brunnen entnommen. Wasser für sonstige Zwecke entnahm man der Dorla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Tiefbrunnen aus dem Jahr 1986 ist an der Bad Meinberger Strasse gegenüber der Zuwegung zu den Grundstücken Nr. 158 und 160 vorhanden und in Betrieb. Dort befindet sich auch eine Elektro-Umspannstation mit einem Schild des damaligen Versorgers &amp;quot;Elektrizitätswerk Wesertal&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Telefonanschluss hatten bis ca. 1960 nur wenige Gehöfte. Einen öffentlichen Fernsprecher gab es beim damaligen Bürgermeister Wilhelm Meierjohann, Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine öffentliche Kanalisation ist bis heute nicht vorhanden. Die Abwässer werden seit ca. 19600 in Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und dann in die Dorla abgeleitet. Bis ca. 1980 waren überwiegend Dunggruben vorhanden. Die Gülle wurde auf den Feldern und Gärten untergepflügt/-gegraben. Die anderen Abwässer (Küche usw.) versickerten auf den Grundstücken.&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 2010 müssen die Abwässer in mechanischen Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und das gereinigte Wasser in die Dorla geleitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1964 gehörte Oberschönhagen zur Verwaltungsgemeinschaft „Amt Detmold Land“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gaststätte, Einkaufsmöglichkeit oder Gemeinschaftsräume waren bzw. sind bis heute nicht vorhanden. Nur in Fissenknick war bis Ende der 1960er Jahre ein Kolonialwarenladen mitten im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1950 bis ca. 1955 kamen der Bäcker Buschmann aus Bad Meinberg und Beermann aus Diestelbruch mit Pferd und Wagen ins Dorf und verkaufte Brote und andere Backwaren. Danach noch einige Jahre mit einem Verkaufswagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schule gab es nicht, die Kinder mussten bis ca. 1940 die Schule in der heutigen &amp;quot;Neue Reihe Nr. 6&amp;quot; in Diestelbruch/Grenze zu Hülsen besuchen. [[Datei:Alte Diestelbrucher Schule.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angabe der heutigen Geschäftsführerin des Reitvereins Bad Meinberg an den Autor fanden 30 Veranstaltungen in den Jahren 1928 bis 1939 und nach Neugründung von 1948 bis 1967 neben der Windmühle in Fisseknick auf den zum Hof Bad Meiberger Str. 170 gehörenden Grasflächen überregionale Reitturniere (Springen, Dressur und Fahrprüfungen) des Zucht,- Reit- und Fahrvereins Bad Meinberg statt. Viele Pferde und Reiter waren dazu vorübergehend auf den Höfen in Oberschönhagen, Fissenknick usw. untergebracht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Windmühle Fissenknick.1964.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
In der Dressur startete die damals sehr erfolgreiche Frau Vrony Meier-Johann aus Lenstrup. &lt;br /&gt;
Bei den Springturnieren hatten Schüler und Jugendliche die Möglichkeit, durch wiederauflegen der abgeworfenen &amp;quot;Barren&amp;quot; sich zum kostenlosen Eintritt etwas Taschengeld zu verdienen.&lt;br /&gt;
Seit 1968 finden die Turniere des Reitervereins im Waldstadion in Bad Meinberg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2025 wurde die Dorfgemeinschaft darüber informiert, die WNE Westfälisch-Niedersächsische Energie Gesellschaft wolle auf dem östlichen Grundstück am „Langer Berg“ eine Windenergieanlage WEA 01 errichten. Zwei weitere seien nebenan auf den zu Brüntrup und Wehren gehörenden Grundstücken geplant. Alle drei Anlagen liegen innerhalb des ausgewiesenen rechtskräftigen Windernergiegebietes. Ein Lageplan-Ausschnitt mit Darstellung der Anlagen ist beigefügt.&lt;br /&gt;
Die geplante Anlage würde sich ca. 500 m  östlich der Dorla befinden. Windgeräusche dürften nicht zu hören sein wegen der dazwischen befindlichen Wiesen und Wälder. Auch von Schlagschatten wird keines der Häuser in Oberschönhagen betroffen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen ist ein sog. Hagenhufendorf, eine Siedlungsform aus dem 13. Jahrhundert. Es entstand nach Waldrodungen, daher auch die Bezeichnung: Waldhufensiedlung; die Höfe liegen zwischen Straßen und Bächen/Flüssen, Grundstücke handtuchförmig. Ein Hagenrecht bedeutete, Besitzer durften ihren Grund und Boden einhegen, es entstanden Bauerngärten und Kleintierhaltung; als Hufe wurden die Hofgrundstücke, die Breiten und die Hoflagen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorla entspringt im Moerholz im Süden Oberschönhagens und fließt von dort aus in nördliche Richtung durch das Tal in Ober- und Niederschönhagen. In Mosebeck fliesst sie mit der Mosebecke zusammen und heisst dann Passade. Das Quellgebiet der Dorla umfasst eine Fläche von ca. 10,6 ha. Nach wenigen Kilometern mündet ein namenloser Bach von links und danach die Homberg-, Hagen- und Sassenbäche in die Dorla. Auf der gesamten Fließstrecke ist die Dorla in die Gewässergüteklasse II (Wasserschaftsschutzgebiet) eingeordnet, d.h. sie ist mässig verschmutzt.&lt;br /&gt;
Wiesen und Auen im gesamten Tal entlang der Dorla und östliche Wälder usw. sind Natur- und Landschaftsschutzgebiete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinschaftliche Fissenknicker Anger mit einer Fläche von etwa 66,5 Scheffelsaat (Schfls.) wurde 1864 aufgeteilt. 1 Schfls. entspricht 1.717 qm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmäler:&lt;br /&gt;
In die Denkmalliste der Stadt Detmold sind im September 2024 eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkhäuser, Bad Meinberger Str. 152a und 154a&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkbauernhäuser, Bad Meinberger Str. 154 und 158&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage, Bad Meinberger Str. 170&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage mit 8 Objekten,Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
* 1 Bauernhaus mit Backhaus (ohne östliche Anbauten), Bad Meinberger Str. 130&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Uraufnahme von 1836-1850.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen 1912 - Karte.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Liegenschaftskarte vom 24.11.2025.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen topographische Karte von 2016.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Flächennutzungsplan von 2015.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Windenergiefläche Oberschönhagen.png|thumb| Oberschönhagen geplante Windräder, Lageplan:  Stadt Detmold]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 erschien der Name Oberschönhagen mit 10 Höfen erstmals in alten „Steuerregesten“ (Abgaben-/Steuerbüchern) – damals als „tom Rodedale“ (vom gerodeten Tal). Darin angegeben waren: Anzahl Personen und Viehbestand, Größen der Ackerflächen (genannt Fudersaat), des Grünlandes (genannt Wiesewachs), der Schulden, Außenstände, vergebene Darlehn, Steuern für Barleistungen, Naturalabgaben, Hand- und Spanndienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1871 wurde ein „Ortschafts-Verzeichnis des Fürstenthums Lippe veröffentlicht. Es war geordnet und aufgestellt „nach der politischen Eintheilung“ nebst Angabe der Zahl der Wohnhäuser, Haushaltungen und Einwohner auf Grund der Volkszählung vom  1. Dezember 1871. Herausgegeben wurde es von der Meyer’schen Hofbuchdruckerei (Gebr. Klingenberg) im Jahr 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin ist unter der Nr. 42 der politischen Gemeinde die „Bauerschaft Oberschönhagen“ mit den Wohnplätzen Fissenknick, Hülsen und Oberschönhagen aufgeführt; für das Dorf Oberschönhagen: 17 Häuser mit 16 Haushaltungen und 127 Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Oberschönhagen 357 Einwohner, davon in den Wohnplätzen&lt;br /&gt;
* Fissenknick (82), &lt;br /&gt;
* Hülsen (102), &lt;br /&gt;
* Krähenbruch (14) &lt;br /&gt;
* Oberschönhagen (159).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Der Ortsteil Krähenbruch gehört seit 1926 nicht mehr zu Fissenknick.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zum Stichtag 23. Nov. 2025 hat Oberschönhagen folgende Einwohner:&lt;br /&gt;
* 44 Erwachsene mit Hauptwohnsitz, &lt;br /&gt;
* 18 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Hof Bad Meinberger Str. 140 wird bis heute im Vollerwerb bewirtschaftet, alle anderen Höfe und Ländereien/Wälder sind verkauft und/bzw. verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1998 fand am letzten Schulferien-Sonntag auf dem damaligen Hof Meierjohann das erste Dorffest statt. Dieses wird seither jährlich wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 1 | [[Bad Meinberger Straße 120 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 2 | [[Bad Meinberger Straße 170 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 150 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 4 | [[Bad Meinberger Straße 160 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 6 | [[Bad Meinberger Straße 168 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 7 | [[Bad Meinberger Straße 134 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 8 | [[Bad Meinberger Straße 140 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 9 | [[Bad Meinberger Straße 130 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 10 | [[Bad Meinberger Straße 132 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 11 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 12 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 13 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 14 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 15 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 16 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 17 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 18 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 19 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 20 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 21 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 22 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 23 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 24 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 25 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 26 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 27 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 28 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 29 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 30 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 31 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 32 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 33 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 34 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 35 | [[Bad Meinberger Straße 158 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 36 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 37 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 38 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 39 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 40 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 41 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 42 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 43 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 44 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 45 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 46 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 47 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 48 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 49 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 50 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 51 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
[[Datei: Mergelwand Oberschönhagen.jpg|thumb|Mergelwand Bad Meinberger Straße 160, 2020, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
Ausser der Bad Meinberger Strasse sind asphaltierte Wege, einige als mit Bäumen bepflanzte Alleen, zu den Hofanlagen vorhanden.&lt;br /&gt;
Die Wege zu den landwirtschaftlichen bzw. Waldflächen sind geschottert bzw. naturbelassen.&lt;br /&gt;
An mehreren Stellen sind noch Gelände-Vertiefungen und -Steilwände vorhanden, aus denen Mergel für die Feldwege-Befestigungen abgebaut wurde. Auch wurde Mergel für Bodenverbesserungen verwendet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Strassen-/Wegebeleuchtung ist nicht vorhanden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die erste Buslinie Detmold - Oberschönhagen - Bad Meinberg fuhr erstmals im Jahr 1953 durchs Dorf. Aktuell gibt es fünf Haltestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
[[Bad Meinberger Straße (Oberschönhagen)|Bad Meinberger Straße]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um 1850 wurde die Meinberger Chaussee gebaut als Schotterstraße  - danach im Jahr 1954 asphaltiert und schliesslich im Jahr 1965 als Kreisstraße K 92 ausgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Herbst des Jahres 2025 wurde mit dem Bau eines Fahrradweges von der Strassenkreuzung Dorla-/Bad Meinberger Strasse bis zum Ortseingang von Fissenknick begonnen. Der Zeitpunkt der Fertigstellung ist nicht absehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Detmolder Landfrauen erzählen, 1986&lt;br /&gt;
* Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 01. Oktober 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024 und der darin aufgeführten Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
   4. Beschreibung des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024, http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;amp;oldid=19346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=57836</id>
		<title>Oberschönhagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=57836"/>
		<updated>2026-03-25T15:47:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Siedlungscharakteristik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92582, 8.9709&lt;br /&gt;
}}Oberschönhagen ist ein Ortsteil der Stadt [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen liegt am östlichen Stadtrand von Detmold und grenzt an die Nachbarstädte [[Blomberg]] (Brüntrup) und [[Horn-Bad Meinberg]] (Fissenknick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Breitengrad     = 51°55&#039;N&lt;br /&gt;
*Längengrad      = 08°58&#039;O&lt;br /&gt;
*Bundesland      = DE-NRW&lt;br /&gt;
*Höhen: (aus Google earth pro)          &lt;br /&gt;
*                = 179 m üNN (Dorla nördliche Ortsgrenze zu Niederschönhagen)&lt;br /&gt;
*                = 267 m üNN (Homberg)&lt;br /&gt;
*                = 280 Moerholz&lt;br /&gt;
*                = 295 m üNN (Waldrand Nähe des Opfersteins)&lt;br /&gt;
*Fläche          = 4,12 km²&lt;br /&gt;
*Postleitzahl    = 32760&lt;br /&gt;
*Telefon-Vorwahl = 05231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächennutzung, Stand 2005:  &lt;br /&gt;
* Fläche - ha - in %&lt;br /&gt;
* Gebäude        =  19,088        =   4,6  (einschl. Hof und Hausgärten)&lt;br /&gt;
* Verkehr        =   8,859        =   2,1&lt;br /&gt;
* Erholung       =   0,357        =   0,1&lt;br /&gt;
* Acker          = 234,280        =  56,9&lt;br /&gt;
* Grünland       =  22,723        =   5,5&lt;br /&gt;
* Wald           = 124,212        =  30,2&lt;br /&gt;
* Wasser         =   2,595        =   0,6&lt;br /&gt;
* Sonstige       =   0,079        =   0,0&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;
* Fläche gesamt  = 412,15 ha      = 100,0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind noch viele gut erhaltene bzw. sanierte Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert vorhanden. Nur wenige Häuser sind unbewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die ehemals eigenständige Gemeinde Oberschönhagen ist mit der Gemeindereform am 1. Januar 1970 neu strukturiert worden. Die ehemaligen Wohnplätze Fissenknick und Hülsen wurden abgetrennt, [[Fissenknick (Horn-Bad Meinberg)|Fissenknick]] wurde der Stadt [[Horn-Bad Meinberg]] zugeordnet, Hülsen dem Detmolder Ortsteil [[Diestelbruch (Detmold)| Diestelbruch]]. Der Ortsteil Oberschönhagen gehört seither zu [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin hatten alle Ortsteile eigene Bürgermeister mit eigenen Finanzhaushalten und Ortsräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Landschatzregister von 1390 wird Oberschönhagen zusammen mit [[Niederschönhagen]] als Schonhagen im Kespell Dehtmoldt genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Reihe_030_Band_001_reduziert_(2017).pdf Die lippischen Landschatzregister von 1590 und 1618, Seite 1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ältesten Schatzregister von ca. 1390 werden „in dem Sconenhaghen“ 11 Kolonate, „in dem Rosendale“ 13 aufgeführt. Rosendahl ist ein Ortsteil von Schönhagen. In der Eversteiner Fehde wurde nach dem Schadensverzeichnis von ca. 1409 in beiden Ortsteilen u.a. „up dem kerkhove tom Schonenhaghen“ und „up dem kerkhove to Hunynchusen“ Schaden angerichtet. Auf Hunynchusen verweist der Hof Hünkemeier, Oberschönhagen Nr. 4. Er dürfte eine ältere Vorgeschichte haben, die über die Anfänge der Waldhufensiedlung zurückreicht. Es muss offen bleiben, ob es sich um den Resthof einer ausgegangenen Siedlung handelt. Mit Huinchusen, das im Güterverzeichnis des Corveyer Abts Erkenbert (1106-1129) erwähnt wird, könnte vielleicht die Vorgängersiedlung des Hofes Hünkemeier gemeint sein. Doch spricht einiges für eine gleichnamige Wüstung beim Hünkergrund (Wörderfeld, jetzt Stadt Lügde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberschönhagen gibt es auch einen älteren „-hausen“-Ort mit der Bezeichnung Hunychusen als frühmittelalterlichen Siedlungskern. Das wurde vom Autor Herbert Stöwer im Jahr 2008 als Quelle und am 01. Okt. 2024 in LippeLex&amp;lt;ref&amp;gt;http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;lt;/ref&amp;gt; wie folgt u.a. beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 verpfändete Otto, Edelherr zur Lippe, seinen Zehnten zu Schonenhaghene im Kirchspiel Detmold an den Knappen Hermann de Wendt. Im gleichen Jahr verpfändete Bernhard V. den Zehnten zu Mederkesborn, das 1394 in einem Kuhgeldregister als „to dem Eyderkesborne“ bezeichnet wird, an Konrad von Bega. Es handelt sich um die Höfe Oberschönhagen Nr. 1 und Nr. 9, die ab 1516 nicht mehr zu Brüntrup, sondern zur Bauerschaft Oberschönhagen gerechnet werden, weil der Meier zu Eveskeborn - wie er beim Verkauf der Burg und des Hauses Horn mit Zubehör an Rave Westphal im Jahre 1516 genannt wird – zusammen mit dem Hof Heidenreich von Simon V. für die Burg Detmold vorbehalten wird. Kirchlich gehörten die Höfe damals schon weiterhin zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute noch im östlichen Bereich des Waldgrundstücks des Hofes Bad Meinberger Strasse 170 vorhandenen zwei Hügelgräber und drei im Leistruper Wald lassen darauf schliessen, dass die ersten Besiedlungen des Dorlatales bereits während der Bronzezeit, also ca. 450 bis 700 v.Chr., erfolgten; eine genaue Datierung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Hofbesitzer wurden erstmals um 1600 Vornamen und Hausnummern genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 30-jährigen Krieges von 1618-1648 erfolgten Plünderungen durch sog. „abgöttische schwedische Reutter“. Es lagen nach dem dreissigjährigen Krieg (1652) 7 Hofstätten wüst: 1 Vollspänner, 5 Hoppenplöcker, sowie 1 weitere kleinere Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1650 wurden die „Meier- oder Hägerrechte“ neu geregelt und die Einordnung in Vollspänner und Halbspänner geschaffen. Zu der Zeit erfolgte auch eine stärkere Besiedlung von Fissenknick und Hülsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden Streusiedlungen durch Aufteilung unter den hudeberechtigten Bauern und Köttern und Leibzuchten. Kleinere Flächen wurden an „Neusiedler“ verkauft – darauf gebaut die „Ziegler-Häuser“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehörten 8 Höfe zur Kirchengemeinde Detmold und 2 Höfe zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als älteste Gebäude sind dokumentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1737 Leibzucht Reineke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1756 Leibzucht Dickewied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1765 Haupthaus Hunkemeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausnummern wurden erst am 13. Mai 1766 („Verordnung wegen Nummerierung der Häuser von 1766“) durch den regierenden Grafen und Edlen Herrn Simon August zur Lippe vergeben. Die Reihenfolge der Nummerierung richtete sich nach der Höhe des Steueraufkommens, d.h. die Nr. 1 zahlte die meisten Steuern; die Nr. 10 die wenigsten Steuern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1768 gab es von Herrn Simon August zur Lippe eine weitere „Verordnung wegen Gebäude auf dem Lande“, die wegen des Brandschutzes vorgab, dass die bei „Errichtung neuer Gebäude hinkünftig die Wohnhäuser von den Scheunen und Fruchthäusern gänzlich abgesondert und so angelegt werden sollen, dass der Hausmann aus seiner Wohnung alles überschauen kann“. Die Gründe (Holz-Sockelschwellen) an den Häusern und Scheunen mussten einige Fuss hoch untermauert werden, um sie vor Fäulnis zu bewahren. Auch der Brand-Assecurations-Kasse mussten die Hauseigentümer beitreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salbuch von 1782 werden insgesamt 36 Kolonate aufgeführt: 4 Halbmeier, 1 Grosskötter,5 Mittelkötter,26 Hoppenplöcker und Strassenkötter. An nichtlandwirtschaftlichen Tätigkeiten werden 1776 genannt: 1 preus- sischer Soldat, 1 Ziegelmeister, 1 Holzknecht, 4 Personen betteln, 15 spinnen. Als Ahrenämter gab es den Bürgermeister und den Bauerrichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliesslich wurde am 27. Dezember 1808 von Pauline Christine Wilhelmine, Souveräne Fürstin, Vormünderin und Regentin zur Lippe usw. die „Verordnung zur Aufhebung des Leib- und Guts-Eigenthums betreffend“ verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich, dass „alle Unterthanen. die sich bisher in Herrschaftlichem Leibeigenthum bzw. auch Colonaten befanden, zum ersten des nächsten Jahres daraus entlassen werden“. Die auf den Gütern befindlichen verschiedenen Verbindlichkeiten zu Spann- oder Handdiensten, Zins und Pachtgefällen, und anderen Geld- und Naturalabgaben blieben allerdings unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bauernbefreiung zwischen 1810 bis 1850 erfolgte die Ablösung der Hand- und Spanndienste für das fürstliche Domanium in Detmold und der Huderechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 liess der damalige Landesherr eine Volkszählung – auch Census genannt – durchführen, um sich eine Übersicht über die Anzahl der Untertanen und deren Lebensverhältnisse in den verschiedenen Bauerschaften zu verschaffen.&lt;br /&gt;
Es wurden alle Wohnstätten, die Anzahl der darauf befindlichen Wohnhäuser, die Anzahl der Menschen auf diesen Stätten, unterteilt in Erwachsene, Ehepaare und deren Kinder erfasst. Ferner auch die auf dem Altenteil der Hofstätten, auch Colonate genannt, lebenden Leibzüchter und die als Mieter auf den Höfen lebenden Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bauerschaft, auch Einwohnerschaft, entspricht als kleinste Verwaltungseinheit des Landes den späteren Gemeinden. Innerhalb einer Bauerschaft erfolgte die Auflistung der Volkszählung der Reihenfolge der Colonatsnummern, die für Lippe erst im Jahr 1766 festgeschrieben wurden. Sie behielten in der Regel ihre Gültigkeit bis zum Zeitpunkt der Einführung von Strassennamen im 20. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
Die Vergabe der Hausnummern erfolgte für die nach 1766 entstandenen Colonate in der Reihenfolge deren Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der fehlenden Elektrizität und Beleuchtung mit Petroleumlampen, Kerzen usw. waren einige Gebäude abgebrannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  1903 Hof Meier, Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
*  1906 Hof Vietmeier, Bad Meinberger Str. 152&lt;br /&gt;
*  1950 Hof Görder, Bad Meinberger.Str. 140&lt;br /&gt;
*  1954 Leibzucht Reineke, Bad Meinberger Str. 154a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebäude wurden wieder aufgebaut, falls möglich, in ursprünglicher Form und Konstruktion in Fachwerkbauweise. Nur die Höfe Bad Meinberger Strasse 120, 140 und 152 wurde in Massivbauweise neu gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den vorbeschriebenen Feuern wurde die Dorla auf dem damaligen Flurstück 109 (Vietmeier) durch eine Betonmauer angestaut für eine Löschwasser-Nutzung. Die Zufahrt erfolgte über den Weg zum Hof Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
Löschwasser musste nie entnommen werden.&lt;br /&gt;
Die zugefrorene Teichfläche wurde danach im Winter von den Dorfkindern genutzt. Heute ist der Teich sehr stark verlandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberschönhagen gehört zu der am 30. April 1913 gegründeten reformierten Kirchengemeinde Vahlhausen. Die neu gebaute Kirche wurde am 10. Dezember 1915 eingeweiht (aus Chronik der Kirchengemeinde Vahlhausen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofeigentümer Meier und Mischer bauten im Jahr 1919 einen privaten Friedhof auf dem Hofgelände Meier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 stürzte in der Wiese Brokamp, Bad Meinberger Strasse 168, ein kleines britisches Militärflugzeug ab. Der Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten. Über seinen Verbleib ist nichts bekannt. Spätere Sondenuntersuchungen des britischen Militärs waren erfolglos.&lt;br /&gt;
Die Vertiefung wurde bei Schnee von den Kindern als &amp;quot;Skipiste&amp;quot; zum &amp;quot;Slalomfahren&amp;quot; genutzt; seit längerem ist sie eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Zuwegung zum Hof Bad Meinberger Str. 152 in der Waldböschung östlich der Dorla befanden sich bis ca. 1980 zwei Höhlen-Unterstände, deren Eingänge mit Holzstämmen befestigt waren. Sie wurden vom damaligen Hofbesitzer Vietmeier zu Beginn des II. Weltkrieges hergestellt, um sich darin bei Gefahr zu verstecken. Die Eingänge verfielen immer mehr und sind seit vielen Jahren vollständig verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektrizität kam für einige Höfe ca. 1921/1946 mit Freileitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Wasserleitung erfolgte im Jahr 1958. Bis dahin wurde Trinkwasser aus gemauerten Brunnen entnommen. Wasser für sonstige Zwecke entnahm man der Dorla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Tiefbrunnen aus dem Jahr 1986 ist an der Bad Meinberger Strasse gegenüber der Zuwegung zu den Grundstücken Nr. 158 und 160 vorhanden und in Betrieb. Dort befindet sich auch eine Elektro-Umspannstation mit einem Schild des damaligen Versorgers &amp;quot;Elektrizitätswerk Wesertal&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Telefonanschluss hatten bis ca. 1960 nur wenige Gehöfte. Einen öffentlichen Fernsprecher gab es beim damaligen Bürgermeister Wilhelm Meierjohann, Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine öffentliche Kanalisation ist bis heute nicht vorhanden. Die Abwässer werden seit ca. 19600 in Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und dann in die Dorla abgeleitet. Bis ca. 1980 waren überwiegend Dunggruben vorhanden. Die Gülle wurde auf den Feldern und Gärten untergepflügt/-gegraben. Die anderen Abwässer (Küche usw.) versickerten auf den Grundstücken.&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 2010 müssen die Abwässer in mechanischen Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und das gereinigte Wasser in die Dorla geleitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1964 gehörte Oberschönhagen zur Verwaltungsgemeinschaft „Amt Detmold Land“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gaststätte, Einkaufsmöglichkeit oder Gemeinschaftsräume waren bzw. sind bis heute nicht vorhanden. Nur in Fissenknick war bis Ende der 1960er Jahre ein Kolonialwarenladen mitten im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1950 bis ca. 1955 kamen der Bäcker Buschmann aus Bad Meinberg und Beermann aus Diestelbruch mit Pferd und Wagen ins Dorf und verkaufte Brote und andere Backwaren. Danach noch einige Jahre mit einem Verkaufswagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schule gab es nicht, die Kinder mussten bis ca. 1940 die Schule in der heutigen &amp;quot;Neue Reihe Nr. 6&amp;quot; in Diestelbruch/Grenze zu Hülsen besuchen. [[Datei:Alte Diestelbrucher Schule.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angabe der heutigen Geschäftsführerin des Reitvereins Bad Meinberg an den Autor fanden 30 Veranstaltungen in den Jahren 1928 bis 1939 und nach Neugründung von 1948 bis 1967 neben der Windmühle in Fisseknick auf den zum Hof Bad Meiberger Str. 170 gehörenden Grasflächen überregionale Reitturniere (Springen, Dressur und Fahrprüfungen) des Zucht,- Reit- und Fahrvereins Bad Meinberg statt. Viele Pferde und Reiter waren dazu vorübergehend auf den Höfen in Oberschönhagen, Fissenknick usw. untergebracht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Windmühle Fissenknick.1964.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
In der Dressur startete die damals sehr erfolgreiche Frau Vrony Meier-Johann aus Lenstrup. &lt;br /&gt;
Bei den Springturnieren hatten Schüler und Jugendliche die Möglichkeit, durch wiederauflegen der abgeworfenen &amp;quot;Barren&amp;quot; sich zum kostenlosen Eintritt etwas Taschengeld zu verdienen.&lt;br /&gt;
Seit 1968 finden die Turniere des Reitervereins im Waldstadion in Bad Meinberg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2025 wurde die Dorfgemeinschaft darüber informiert, die WNE Westfälisch-Niedersächsische Energie Gesellschaft wolle auf dem östlichen Grundstück am „Langer Berg“ eine Windenergieanlage WEA 01 errichten. Zwei weitere seien nebenan auf den zu Brüntrup und Wehren gehörenden Grundstücken geplant. Alle drei Anlagen liegen innerhalb des ausgewiesenen rechtskräftigen Windernergiegebietes. Ein Lageplan-Ausschnitt mit Darstellung der Anlagen ist beigefügt.&lt;br /&gt;
Die geplante Anlage würde sich ca. 500 m  östlich der Dorla befinden. Windgeräusche dürften nicht zu hören sein wegen der dazwischen befindlichen Wiesen und Wälder. Auch von Schlagschatten wird keines der Häuser in Oberschönhagen betroffen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen ist ein sog. Hagenhufendorf, eine Siedlungsform aus dem 13. Jahrhundert. Es entstand nach Waldrodungen, daher auch die Bezeichnung: Waldhufensiedlung; die Höfe liegen zwischen Straßen und Bächen/Flüssen, Grundstücke handtuchförmig. Ein Hagenrecht bedeutete, Besitzer durften ihren Grund und Boden einhegen, es entstanden Bauerngärten und Kleintierhaltung; als Hufe wurden die Hofgrundstücke, die Breiten und die Hoflagen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorla entspringt im Moerholz im Süden Oberschönhagens und fließt von dort aus in nördliche Richtung durch das Tal in Ober- und Niederschönhagen. In Mosebeck fliesst sie mit der Mosebecke zusammen und heisst dann Passade. Das Quellgebiet der Dorla umfasst eine Fläche von ca. 10,6 ha. Nach wenigen Kilometern mündet ein namenloser Bach von links und danach die Homberg-, Hagen- und Sassenbäche in die Dorla. Auf der gesamten Fließstrecke ist die Dorla in die Gewässergüteklasse II (Wasserschaftsschutzgebiet) eingeordnet, d.h. sie ist mässig verschmutzt.&lt;br /&gt;
Wiesen und Auen im gesamten Tal entlang der Dorla und östliche Wälder usw. sind Natur- und Landschaftsschutzgebiete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinschaftliche Fissenknicker Anger mit einer Fläche von etwa 66,5 Scheffelsaat (Schfls.) wurde 1864 aufgeteilt. 1 Schfls. entspricht 1.717 qm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmäler:&lt;br /&gt;
In die Denkmalliste der Stadt Detmold sind im September 2024 eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkhäuser, Bad Meinberger Str. 152a und 154a&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkbauernhäuser, Bad Meinberger Str. 154 und 158&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage, Bad Meinberger Str. 170&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage mit 8 Objekten,Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
* 1 Bauernhaus mit Backhaus (ohne östliche Anbauten), Bad Meinberger Str. 130&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Uraufnahme von 1836-1850.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen 1912 - Karte.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Liegenschaftskarte vom 24.11.2025.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen topographische Karte von 2016.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Flächennutzungsplan von 2015.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Windenergiefläche Oberschönhagen.png|thumb| Oberschönhagen geplante Windräder, Lageplan:  Stadt Detmold]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 erschien der Name Oberschönhagen mit 10 Höfen erstmals in alten „Steuerregesten“ (Abgaben-/Steuerbüchern) – damals als „tom Rodedale“ (vom gerodeten Tal). Darin angegeben waren: Anzahl Personen und Viehbestand, Größen der Ackerflächen (genannt Fudersaat), des Grünlandes (genannt Wiesewachs), der Schulden, Außenstände, vergebene Darlehn, Steuern für Barleistungen, Naturalabgaben, Hand- und Spanndienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1871 wurde ein „Ortschafts-Verzeichnis des Fürstenthums Lippe veröffentlicht. Es war geordnet und aufgestellt „nach der politischen Eintheilung“ nebst Angabe der Zahl der Wohnhäuser, Haushaltungen und Einwohner auf Grund der Volkszählung vom  1. Dezember 1871. Herausgegeben wurde es von der Meyer’schen Hofbuchdruckerei (Gebr. Klingenberg) im Jahr 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin ist unter der Nr. 42 der politischen Gemeinde die „Bauerschaft Oberschönhagen“ mit den Wohnplätzen Fissenknick, Hülsen und Oberschönhagen (Nr. 132 - 134) aufgeführt; für das Dorf Oberschönhagen: 17 Häuser mit 16 Haushaltungen und 127 Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Oberschönhagen 357 Einwohner, davon in den Wohnplätzen&lt;br /&gt;
* Fissenknick (82), &lt;br /&gt;
* Hülsen (102), &lt;br /&gt;
* Krähenbruch (14) &lt;br /&gt;
* Oberschönhagen (159).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Der Ortsteil Krähenbruch wird seit 1926 nicht mehr erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zum Stichtag 23. Nov. 2025 hat Oberschönhagen folgende Einwohner:&lt;br /&gt;
* 44 Erwachsene mit Hauptwohnsitz, &lt;br /&gt;
* 18 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Hof Bad Meinberger Str. 140 wird bis heute im Vollerwerb bewirtschaftet, alle anderen Höfe und Ländereien/Wälder sind verkauft und/bzw. verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1998 fand am letzten Schulferien-Sonntag auf dem damaligen Hof Meierjohann das erste Dorffest statt. Dieses wird seither jährlich wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 1 | [[Bad Meinberger Straße 120 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 2 | [[Bad Meinberger Straße 170 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 150 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 4 | [[Bad Meinberger Straße 160 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 6 | [[Bad Meinberger Straße 168 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 7 | [[Bad Meinberger Straße 134 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 8 | [[Bad Meinberger Straße 140 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 9 | [[Bad Meinberger Straße 130 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 10 | [[Bad Meinberger Straße 132 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 11 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 12 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 13 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 14 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 15 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 16 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 17 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 18 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 19 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 20 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 21 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 22 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 23 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 24 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 25 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 26 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 27 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 28 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 29 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 30 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 31 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 32 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 33 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 34 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 35 | [[Bad Meinberger Straße 158 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 36 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 37 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 38 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 39 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 40 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 41 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 42 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 43 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 44 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 45 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 46 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 47 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 48 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 49 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 50 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 51 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
[[Datei: Mergelwand Oberschönhagen.jpg|thumb|Mergelwand Bad Meinberger Straße 160, 2020, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
Ausser der Bad Meinberger Strasse sind asphaltierte Wege, einige als mit Bäumen bepflanzte Alleen, zu den Hofanlagen vorhanden.&lt;br /&gt;
Die Wege zu den landwirtschaftlichen bzw. Waldflächen sind geschottert bzw. naturbelassen.&lt;br /&gt;
An mehreren Stellen sind noch Gelände-Vertiefungen und -Steilwände vorhanden, aus denen Mergel für die Feldwege-Befestigungen abgebaut wurde. Auch wurde Mergel für Bodenverbesserungen verwendet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Strassen-/Wegebeleuchtung ist nicht vorhanden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die erste Buslinie Detmold - Oberschönhagen - Bad Meinberg fuhr erstmals im Jahr 1953 durchs Dorf. Aktuell gibt es fünf Haltestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
[[Bad Meinberger Straße (Oberschönhagen)|Bad Meinberger Straße]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um 1850 wurde die Meinberger Chaussee gebaut als Schotterstraße  - danach im Jahr 1954 asphaltiert und schliesslich im Jahr 1965 als Kreisstraße K 92 ausgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Herbst des Jahres 2025 wurde mit dem Bau eines Fahrradweges von der Strassenkreuzung Dorla-/Bad Meinberger Strasse bis zum Ortseingang von Fissenknick begonnen. Der Zeitpunkt der Fertigstellung ist nicht absehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Detmolder Landfrauen erzählen, 1986&lt;br /&gt;
* Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 01. Oktober 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024 und der darin aufgeführten Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
   4. Beschreibung des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024, http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;amp;oldid=19346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=57835</id>
		<title>Oberschönhagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=57835"/>
		<updated>2026-03-25T15:45:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92582, 8.9709&lt;br /&gt;
}}Oberschönhagen ist ein Ortsteil der Stadt [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen liegt am östlichen Stadtrand von Detmold und grenzt an die Nachbarstädte [[Blomberg]] (Brüntrup) und [[Horn-Bad Meinberg]] (Fissenknick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Breitengrad     = 51°55&#039;N&lt;br /&gt;
*Längengrad      = 08°58&#039;O&lt;br /&gt;
*Bundesland      = DE-NRW&lt;br /&gt;
*Höhen: (aus Google earth pro)          &lt;br /&gt;
*                = 179 m üNN (Dorla nördliche Ortsgrenze zu Niederschönhagen)&lt;br /&gt;
*                = 267 m üNN (Homberg)&lt;br /&gt;
*                = 280 Moerholz&lt;br /&gt;
*                = 295 m üNN (Waldrand Nähe des Opfersteins)&lt;br /&gt;
*Fläche          = 4,12 km²&lt;br /&gt;
*Postleitzahl    = 32760&lt;br /&gt;
*Telefon-Vorwahl = 05231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächennutzung, Stand 2005:  &lt;br /&gt;
* Fläche - ha - in %&lt;br /&gt;
* Gebäude        =  19,088        =   4,6  (einschl. Hof und Hausgärten)&lt;br /&gt;
* Verkehr        =   8,859        =   2,1&lt;br /&gt;
* Erholung       =   0,357        =   0,1&lt;br /&gt;
* Acker          = 234,280        =  56,9&lt;br /&gt;
* Grünland       =  22,723        =   5,5&lt;br /&gt;
* Wald           = 124,212        =  30,2&lt;br /&gt;
* Wasser         =   2,595        =   0,6&lt;br /&gt;
* Sonstige       =   0,079        =   0,0&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;
* Fläche gesamt  = 412,15 ha      = 100,0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind noch viele gut erhaltene bzw. sanierte Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert vorhanden. Nur wenige Häuser sind unbewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die ehemals eigenständige Gemeinde Oberschönhagen ist mit der Gemeindereform am 1. Januar 1970 neu strukturiert worden. Die ehemaligen Wohnplätze Fissenknick und Hülsen wurden abgetrennt, [[Fissenknick (Horn-Bad Meinberg)|Fissenknick]] wurde der Stadt [[Horn-Bad Meinberg]] zugeordnet, Hülsen dem Detmolder Ortsteil [[Diestelbruch (Detmold)| Diestelbruch]]. Der Ortsteil Oberschönhagen gehört seither zu [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin hatten alle Ortsteile eigene Bürgermeister mit eigenen Finanzhaushalten und Ortsräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Landschatzregister von 1390 wird Oberschönhagen zusammen mit [[Niederschönhagen]] als Schonhagen im Kespell Dehtmoldt genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Reihe_030_Band_001_reduziert_(2017).pdf Die lippischen Landschatzregister von 1590 und 1618, Seite 1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ältesten Schatzregister von ca. 1390 werden „in dem Sconenhaghen“ 11 Kolonate, „in dem Rosendale“ 13 aufgeführt. Rosendahl ist ein Ortsteil von Schönhagen. In der Eversteiner Fehde wurde nach dem Schadensverzeichnis von ca. 1409 in beiden Ortsteilen u.a. „up dem kerkhove tom Schonenhaghen“ und „up dem kerkhove to Hunynchusen“ Schaden angerichtet. Auf Hunynchusen verweist der Hof Hünkemeier, Oberschönhagen Nr. 4. Er dürfte eine ältere Vorgeschichte haben, die über die Anfänge der Waldhufensiedlung zurückreicht. Es muss offen bleiben, ob es sich um den Resthof einer ausgegangenen Siedlung handelt. Mit Huinchusen, das im Güterverzeichnis des Corveyer Abts Erkenbert (1106-1129) erwähnt wird, könnte vielleicht die Vorgängersiedlung des Hofes Hünkemeier gemeint sein. Doch spricht einiges für eine gleichnamige Wüstung beim Hünkergrund (Wörderfeld, jetzt Stadt Lügde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberschönhagen gibt es auch einen älteren „-hausen“-Ort mit der Bezeichnung Hunychusen als frühmittelalterlichen Siedlungskern. Das wurde vom Autor Herbert Stöwer im Jahr 2008 als Quelle und am 01. Okt. 2024 in LippeLex&amp;lt;ref&amp;gt;http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;lt;/ref&amp;gt; wie folgt u.a. beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 verpfändete Otto, Edelherr zur Lippe, seinen Zehnten zu Schonenhaghene im Kirchspiel Detmold an den Knappen Hermann de Wendt. Im gleichen Jahr verpfändete Bernhard V. den Zehnten zu Mederkesborn, das 1394 in einem Kuhgeldregister als „to dem Eyderkesborne“ bezeichnet wird, an Konrad von Bega. Es handelt sich um die Höfe Oberschönhagen Nr. 1 und Nr. 9, die ab 1516 nicht mehr zu Brüntrup, sondern zur Bauerschaft Oberschönhagen gerechnet werden, weil der Meier zu Eveskeborn - wie er beim Verkauf der Burg und des Hauses Horn mit Zubehör an Rave Westphal im Jahre 1516 genannt wird – zusammen mit dem Hof Heidenreich von Simon V. für die Burg Detmold vorbehalten wird. Kirchlich gehörten die Höfe damals schon weiterhin zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute noch im östlichen Bereich des Waldgrundstücks des Hofes Bad Meinberger Strasse 170 vorhandenen zwei Hügelgräber und drei im Leistruper Wald lassen darauf schliessen, dass die ersten Besiedlungen des Dorlatales bereits während der Bronzezeit, also ca. 450 bis 700 v.Chr., erfolgten; eine genaue Datierung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Hofbesitzer wurden erstmals um 1600 Vornamen und Hausnummern genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 30-jährigen Krieges von 1618-1648 erfolgten Plünderungen durch sog. „abgöttische schwedische Reutter“. Es lagen nach dem dreissigjährigen Krieg (1652) 7 Hofstätten wüst: 1 Vollspänner, 5 Hoppenplöcker, sowie 1 weitere kleinere Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1650 wurden die „Meier- oder Hägerrechte“ neu geregelt und die Einordnung in Vollspänner und Halbspänner geschaffen. Zu der Zeit erfolgte auch eine stärkere Besiedlung von Fissenknick und Hülsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden Streusiedlungen durch Aufteilung unter den hudeberechtigten Bauern und Köttern und Leibzuchten. Kleinere Flächen wurden an „Neusiedler“ verkauft – darauf gebaut die „Ziegler-Häuser“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehörten 8 Höfe zur Kirchengemeinde Detmold und 2 Höfe zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als älteste Gebäude sind dokumentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1737 Leibzucht Reineke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1756 Leibzucht Dickewied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1765 Haupthaus Hunkemeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausnummern wurden erst am 13. Mai 1766 („Verordnung wegen Nummerierung der Häuser von 1766“) durch den regierenden Grafen und Edlen Herrn Simon August zur Lippe vergeben. Die Reihenfolge der Nummerierung richtete sich nach der Höhe des Steueraufkommens, d.h. die Nr. 1 zahlte die meisten Steuern; die Nr. 10 die wenigsten Steuern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1768 gab es von Herrn Simon August zur Lippe eine weitere „Verordnung wegen Gebäude auf dem Lande“, die wegen des Brandschutzes vorgab, dass die bei „Errichtung neuer Gebäude hinkünftig die Wohnhäuser von den Scheunen und Fruchthäusern gänzlich abgesondert und so angelegt werden sollen, dass der Hausmann aus seiner Wohnung alles überschauen kann“. Die Gründe (Holz-Sockelschwellen) an den Häusern und Scheunen mussten einige Fuss hoch untermauert werden, um sie vor Fäulnis zu bewahren. Auch der Brand-Assecurations-Kasse mussten die Hauseigentümer beitreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salbuch von 1782 werden insgesamt 36 Kolonate aufgeführt: 4 Halbmeier, 1 Grosskötter,5 Mittelkötter,26 Hoppenplöcker und Strassenkötter. An nichtlandwirtschaftlichen Tätigkeiten werden 1776 genannt: 1 preus- sischer Soldat, 1 Ziegelmeister, 1 Holzknecht, 4 Personen betteln, 15 spinnen. Als Ahrenämter gab es den Bürgermeister und den Bauerrichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliesslich wurde am 27. Dezember 1808 von Pauline Christine Wilhelmine, Souveräne Fürstin, Vormünderin und Regentin zur Lippe usw. die „Verordnung zur Aufhebung des Leib- und Guts-Eigenthums betreffend“ verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich, dass „alle Unterthanen. die sich bisher in Herrschaftlichem Leibeigenthum bzw. auch Colonaten befanden, zum ersten des nächsten Jahres daraus entlassen werden“. Die auf den Gütern befindlichen verschiedenen Verbindlichkeiten zu Spann- oder Handdiensten, Zins und Pachtgefällen, und anderen Geld- und Naturalabgaben blieben allerdings unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bauernbefreiung zwischen 1810 bis 1850 erfolgte die Ablösung der Hand- und Spanndienste für das fürstliche Domanium in Detmold und der Huderechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 liess der damalige Landesherr eine Volkszählung – auch Census genannt – durchführen, um sich eine Übersicht über die Anzahl der Untertanen und deren Lebensverhältnisse in den verschiedenen Bauerschaften zu verschaffen.&lt;br /&gt;
Es wurden alle Wohnstätten, die Anzahl der darauf befindlichen Wohnhäuser, die Anzahl der Menschen auf diesen Stätten, unterteilt in Erwachsene, Ehepaare und deren Kinder erfasst. Ferner auch die auf dem Altenteil der Hofstätten, auch Colonate genannt, lebenden Leibzüchter und die als Mieter auf den Höfen lebenden Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bauerschaft, auch Einwohnerschaft, entspricht als kleinste Verwaltungseinheit des Landes den späteren Gemeinden. Innerhalb einer Bauerschaft erfolgte die Auflistung der Volkszählung der Reihenfolge der Colonatsnummern, die für Lippe erst im Jahr 1766 festgeschrieben wurden. Sie behielten in der Regel ihre Gültigkeit bis zum Zeitpunkt der Einführung von Strassennamen im 20. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
Die Vergabe der Hausnummern erfolgte für die nach 1766 entstandenen Colonate in der Reihenfolge deren Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der fehlenden Elektrizität und Beleuchtung mit Petroleumlampen, Kerzen usw. waren einige Gebäude abgebrannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  1903 Hof Meier, Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
*  1906 Hof Vietmeier, Bad Meinberger Str. 152&lt;br /&gt;
*  1950 Hof Görder, Bad Meinberger.Str. 140&lt;br /&gt;
*  1954 Leibzucht Reineke, Bad Meinberger Str. 154a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebäude wurden wieder aufgebaut, falls möglich, in ursprünglicher Form und Konstruktion in Fachwerkbauweise. Nur die Höfe Bad Meinberger Strasse 120, 140 und 152 wurde in Massivbauweise neu gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den vorbeschriebenen Feuern wurde die Dorla auf dem damaligen Flurstück 109 (Vietmeier) durch eine Betonmauer angestaut für eine Löschwasser-Nutzung. Die Zufahrt erfolgte über den Weg zum Hof Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
Löschwasser musste nie entnommen werden.&lt;br /&gt;
Die zugefrorene Teichfläche wurde danach im Winter von den Dorfkindern genutzt. Heute ist der Teich sehr stark verlandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberschönhagen gehört zu der am 30. April 1913 gegründeten reformierten Kirchengemeinde Vahlhausen. Die neu gebaute Kirche wurde am 10. Dezember 1915 eingeweiht (aus Chronik der Kirchengemeinde Vahlhausen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofeigentümer Meier und Mischer bauten im Jahr 1919 einen privaten Friedhof auf dem Hofgelände Meier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 stürzte in der Wiese Brokamp, Bad Meinberger Strasse 168, ein kleines britisches Militärflugzeug ab. Der Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten. Über seinen Verbleib ist nichts bekannt. Spätere Sondenuntersuchungen des britischen Militärs waren erfolglos.&lt;br /&gt;
Die Vertiefung wurde bei Schnee von den Kindern als &amp;quot;Skipiste&amp;quot; zum &amp;quot;Slalomfahren&amp;quot; genutzt; seit längerem ist sie eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Zuwegung zum Hof Bad Meinberger Str. 152 in der Waldböschung östlich der Dorla befanden sich bis ca. 1980 zwei Höhlen-Unterstände, deren Eingänge mit Holzstämmen befestigt waren. Sie wurden vom damaligen Hofbesitzer Vietmeier zu Beginn des II. Weltkrieges hergestellt, um sich darin bei Gefahr zu verstecken. Die Eingänge verfielen immer mehr und sind seit vielen Jahren vollständig verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektrizität kam für einige Höfe ca. 1921/1946 mit Freileitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Wasserleitung erfolgte im Jahr 1958. Bis dahin wurde Trinkwasser aus gemauerten Brunnen entnommen. Wasser für sonstige Zwecke entnahm man der Dorla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Tiefbrunnen aus dem Jahr 1986 ist an der Bad Meinberger Strasse gegenüber der Zuwegung zu den Grundstücken Nr. 158 und 160 vorhanden und in Betrieb. Dort befindet sich auch eine Elektro-Umspannstation mit einem Schild des damaligen Versorgers &amp;quot;Elektrizitätswerk Wesertal&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Telefonanschluss hatten bis ca. 1960 nur wenige Gehöfte. Einen öffentlichen Fernsprecher gab es beim damaligen Bürgermeister Wilhelm Meierjohann, Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine öffentliche Kanalisation ist bis heute nicht vorhanden. Die Abwässer werden seit ca. 19600 in Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und dann in die Dorla abgeleitet. Bis ca. 1980 waren überwiegend Dunggruben vorhanden. Die Gülle wurde auf den Feldern und Gärten untergepflügt/-gegraben. Die anderen Abwässer (Küche usw.) versickerten auf den Grundstücken.&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 2010 müssen die Abwässer in mechanischen Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und das gereinigte Wasser in die Dorla geleitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1964 gehörte Oberschönhagen zur Verwaltungsgemeinschaft „Amt Detmold Land“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gaststätte, Einkaufsmöglichkeit oder Gemeinschaftsräume waren bzw. sind bis heute nicht vorhanden. Nur in Fissenknick war bis Ende der 1960er Jahre ein Kolonialwarenladen mitten im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1950 bis ca. 1955 kamen der Bäcker Buschmann aus Bad Meinberg und Beermann aus Diestelbruch mit Pferd und Wagen ins Dorf und verkaufte Brote und andere Backwaren. Danach noch einige Jahre mit einem Verkaufswagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schule gab es nicht, die Kinder mussten bis ca. 1940 die Schule in der heutigen &amp;quot;Neue Reihe Nr. 6&amp;quot; in Diestelbruch/Grenze zu Hülsen besuchen. [[Datei:Alte Diestelbrucher Schule.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angabe der heutigen Geschäftsführerin des Reitvereins Bad Meinberg an den Autor fanden 30 Veranstaltungen in den Jahren 1928 bis 1939 und nach Neugründung von 1948 bis 1967 neben der Windmühle in Fisseknick auf den zum Hof Bad Meiberger Str. 170 gehörenden Grasflächen überregionale Reitturniere (Springen, Dressur und Fahrprüfungen) des Zucht,- Reit- und Fahrvereins Bad Meinberg statt. Viele Pferde und Reiter waren dazu vorübergehend auf den Höfen in Oberschönhagen, Fissenknick usw. untergebracht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Windmühle Fissenknick.1964.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
In der Dressur startete die damals sehr erfolgreiche Frau Vrony Meier-Johann aus Lenstrup. &lt;br /&gt;
Bei den Springturnieren hatten Schüler und Jugendliche die Möglichkeit, durch wiederauflegen der abgeworfenen &amp;quot;Barren&amp;quot; sich zum kostenlosen Eintritt etwas Taschengeld zu verdienen.&lt;br /&gt;
Seit 1968 finden die Turniere des Reitervereins im Waldstadion in Bad Meinberg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2025 wurde die Dorfgemeinschaft darüber informiert, die WNE Westfälisch-Niedersächsische Energie Gesellschaft wolle auf dem östlichen Grundstück am „Langer Berg“ eine Windenergieanlage WEA 01 errichten. Zwei weitere seien nebenan auf den zu Brüntrup und Wehren gehörenden Grundstücken geplant. Alle drei Anlagen liegen innerhalb des ausgewiesenen rechtskräftigen Windernergiegebietes. Ein Lageplan-Ausschnitt mit Darstellung der Anlagen ist beigefügt.&lt;br /&gt;
Die geplante Anlage würde sich ca. 500 m  östlich der Dorla befinden. Windgeräusche dürften nicht zu hören sein wegen der dazwischen befindlichen Wiesen und Wälder. Auch von Schlagschatten wird keines der Häuser in Oberschönhagen betroffen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen ist ein sog. Hagenhufendorf, eine Siedlungsform aus dem 13. Jahrhundert. Es entstand nach Waldrodungen, daher auch die Bezeichnung: Waldhufensiedlung; die Höfe liegen zwischen Straßen und Bächen/Flüssen, Grundstücke handtuchförmig. Ein Hagenrecht bedeutete, Besitzer durften ihren Grund und Boden einhegen, es entstanden Bauerngärten und Kleintierhaltung; als Hufe wurden die Hofgrundstücke, die Breiten und die Hoflagen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorla entspringt im Moerholz im Süden Oberschönhagens und fließt von dort aus in nördliche Richtung durch das Tal in Ober- und Niederschönhagen. In Mosebeck fliesst sie mit der Passade zusammen. Das Quellgebiet der Dorla umfasst eine Fläche von ca. 10,6 ha. Nach wenigen Kilometern mündet ein namenloser Bach von links und danach die Homberg-, Hagen- und Sassenbäche in die Dorla. Auf der gesamten Fließstrecke ist die Dorla in die Gewässergüteklasse II (Wasserschaftsschutzgebiet) eingeordnet, d.h. sie ist mässig verschmutzt.&lt;br /&gt;
Wiesen und Auen im gesamten Tal entlang der Dorla und östliche Wälder usw. sind Landschaftsschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinschaftliche Fissenknicker Anger mit einer Fläche von etwa 66,5 Scheffelsaat (Schfls.) wurde 1864 aufgeteilt. 1 Schfls. entspricht 1.717 qm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmäler:&lt;br /&gt;
In die Denkmalliste der Stadt Detmold sind im September 2024 eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkhäuser, Bad Meinberger Str. 152a und 154a&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkbauernhäuser, Bad Meinberger Str. 154 und 158&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage, Bad Meinberger Str. 170&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage mit 8 Objekten,Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
* 1 Bauernhaus mit Backhaus (ohne östliche Anbauten), Bad Meinberger Str. 130&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Uraufnahme von 1836-1850.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen 1912 - Karte.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Liegenschaftskarte vom 24.11.2025.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen topographische Karte von 2016.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Flächennutzungsplan von 2015.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Windenergiefläche Oberschönhagen.png|thumb| Oberschönhagen geplante Windräder, Lageplan:  Stadt Detmold]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 erschien der Name Oberschönhagen mit 10 Höfen erstmals in alten „Steuerregesten“ (Abgaben-/Steuerbüchern) – damals als „tom Rodedale“ (vom gerodeten Tal). Darin angegeben waren: Anzahl Personen und Viehbestand, Größen der Ackerflächen (genannt Fudersaat), des Grünlandes (genannt Wiesewachs), der Schulden, Außenstände, vergebene Darlehn, Steuern für Barleistungen, Naturalabgaben, Hand- und Spanndienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1871 wurde ein „Ortschafts-Verzeichnis des Fürstenthums Lippe veröffentlicht. Es war geordnet und aufgestellt „nach der politischen Eintheilung“ nebst Angabe der Zahl der Wohnhäuser, Haushaltungen und Einwohner auf Grund der Volkszählung vom  1. Dezember 1871. Herausgegeben wurde es von der Meyer’schen Hofbuchdruckerei (Gebr. Klingenberg) im Jahr 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin ist unter der Nr. 42 der politischen Gemeinde die „Bauerschaft Oberschönhagen“ mit den Wohnplätzen Fissenknick, Hülsen und Oberschönhagen (Nr. 132 - 134) aufgeführt; für das Dorf Oberschönhagen: 17 Häuser mit 16 Haushaltungen und 127 Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Oberschönhagen 357 Einwohner, davon in den Wohnplätzen&lt;br /&gt;
* Fissenknick (82), &lt;br /&gt;
* Hülsen (102), &lt;br /&gt;
* Krähenbruch (14) &lt;br /&gt;
* Oberschönhagen (159).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Der Ortsteil Krähenbruch wird seit 1926 nicht mehr erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zum Stichtag 23. Nov. 2025 hat Oberschönhagen folgende Einwohner:&lt;br /&gt;
* 44 Erwachsene mit Hauptwohnsitz, &lt;br /&gt;
* 18 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Hof Bad Meinberger Str. 140 wird bis heute im Vollerwerb bewirtschaftet, alle anderen Höfe und Ländereien/Wälder sind verkauft und/bzw. verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1998 fand am letzten Schulferien-Sonntag auf dem damaligen Hof Meierjohann das erste Dorffest statt. Dieses wird seither jährlich wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 1 | [[Bad Meinberger Straße 120 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 2 | [[Bad Meinberger Straße 170 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 150 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 4 | [[Bad Meinberger Straße 160 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 6 | [[Bad Meinberger Straße 168 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 7 | [[Bad Meinberger Straße 134 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 8 | [[Bad Meinberger Straße 140 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 9 | [[Bad Meinberger Straße 130 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 10 | [[Bad Meinberger Straße 132 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 11 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 12 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 13 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 14 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 15 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 16 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 17 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 18 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 19 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 20 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 21 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 22 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 23 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 24 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 25 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 26 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 27 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 28 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 29 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 30 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 31 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 32 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 33 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 34 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 35 | [[Bad Meinberger Straße 158 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 36 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 37 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 38 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 39 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 40 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 41 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 42 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 43 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 44 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 45 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 46 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 47 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 48 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 49 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 50 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 51 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
[[Datei: Mergelwand Oberschönhagen.jpg|thumb|Mergelwand Bad Meinberger Straße 160, 2020, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
Ausser der Bad Meinberger Strasse sind asphaltierte Wege, einige als mit Bäumen bepflanzte Alleen, zu den Hofanlagen vorhanden.&lt;br /&gt;
Die Wege zu den landwirtschaftlichen bzw. Waldflächen sind geschottert bzw. naturbelassen.&lt;br /&gt;
An mehreren Stellen sind noch Gelände-Vertiefungen und -Steilwände vorhanden, aus denen Mergel für die Feldwege-Befestigungen abgebaut wurde. Auch wurde Mergel für Bodenverbesserungen verwendet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Strassen-/Wegebeleuchtung ist nicht vorhanden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die erste Buslinie Detmold - Oberschönhagen - Bad Meinberg fuhr erstmals im Jahr 1953 durchs Dorf. Aktuell gibt es fünf Haltestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
[[Bad Meinberger Straße (Oberschönhagen)|Bad Meinberger Straße]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um 1850 wurde die Meinberger Chaussee gebaut als Schotterstraße  - danach im Jahr 1954 asphaltiert und schliesslich im Jahr 1965 als Kreisstraße K 92 ausgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Herbst des Jahres 2025 wurde mit dem Bau eines Fahrradweges von der Strassenkreuzung Dorla-/Bad Meinberger Strasse bis zum Ortseingang von Fissenknick begonnen. Der Zeitpunkt der Fertigstellung ist nicht absehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Detmolder Landfrauen erzählen, 1986&lt;br /&gt;
* Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 01. Oktober 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024 und der darin aufgeführten Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
   4. Beschreibung des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024, http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;amp;oldid=19346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=57834</id>
		<title>Oberschönhagen</title>
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		<updated>2026-03-25T15:22:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Lage */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92582, 8.9709&lt;br /&gt;
}}Oberschönhagen ist ein Ortsteil der Stadt [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen liegt am östlichen Stadtrand von Detmold und grenzt an die Nachbarstädte [[Blomberg]] (Brüntrup) und [[Horn-Bad Meinberg]] (Fissenknick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Breitengrad     = 51°55&#039;N&lt;br /&gt;
*Längengrad      = 08°58&#039;O&lt;br /&gt;
*Bundesland      = DE-NRW&lt;br /&gt;
*Höhen: (aus Google earth pro)          &lt;br /&gt;
*                = 179 m üNN (Dorla nördliche Ortsgrenze zu Niederschönhagen)&lt;br /&gt;
*                = 267 m üNN (Homberg)&lt;br /&gt;
*                = 280 Moerholz&lt;br /&gt;
*                = 295 m üNN (Waldrand Nähe des Opfersteins)&lt;br /&gt;
*Fläche          = 4,12 km²&lt;br /&gt;
*Postleitzahl    = 32760&lt;br /&gt;
*Telefon-Vorwahl = 05231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächennutzung, Stand 2005:  &lt;br /&gt;
* Fläche - ha - in %&lt;br /&gt;
* Gebäude        =  19,088        =   4,6  (einschl. Hof und Hausgärten)&lt;br /&gt;
* Verkehr        =   8,859        =   2,1&lt;br /&gt;
* Erholung       =   0,357        =   0,1&lt;br /&gt;
* Acker          = 234,280        =  56,9&lt;br /&gt;
* Grünland       =  22,723        =   5,5&lt;br /&gt;
* Wald           = 124,212        =  30,2&lt;br /&gt;
* Wasser         =   2,595        =   0,6&lt;br /&gt;
* Sonstige       =   0,079        =   0,0&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;
* Fläche gesamt  = 412,15 ha      = 100,0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind noch viele gut erhaltene bzw. sanierte Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert vorhanden. Nur wenige Häuser sind unbewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die ehemals eigenständige Gemeinde Oberschönhagen ist mit der Gemeindereform am 1. Januar 1970 neu strukturiert worden. Die ehemaligen Wohnplätze Fissenknick und Hülsen wurden abgetrennt, [[Fissenknick (Horn-Bad Meinberg)|Fissenknick]] wurde der Stadt [[Horn-Bad Meinberg]] zugeordnet, Hülsen dem Detmolder Ortsteil [[Diestelbruch (Detmold)| Diestelbruch]]. Der Ortsteil Oberschönhagen gehört seither zu [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin hatten alle Ortsteile eigene Bürgermeister mit eigenen Finanzhaushalten und Ortsräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Landschatzregister von 1590 wird Oberschönhagen zusammen mit [[Niederschönhagen]] als Schonhagen im Kespell Dehtmoldt genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Reihe_030_Band_001_reduziert_(2017).pdf Die lippischen Landschatzregister von 1590 und 1618, Seite 1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ältesten Schatzregister von ca. 1390 werden „in dem Sconenhaghen“ 11 Kolonate, „in dem Rosendale“ 13 aufgeführt. Rosendahl ist ein Ortsteil von Schönhagen. In der Eversteiner Fehde wurde nach dem Schadensverzeichnis von ca. 1409 in beiden Ortsteilen u.a. „up dem kerkhove tom Schonenhaghen“ und „up dem kerkhove to Hunynchusen“ Schaden angerichtet. Auf Hunynchusen verweist der Hof Hünkemeier, Oberschönhagen Nr. 4. Er dürfte eine ältere Vorgeschichte haben, die über die Anfänge der Waldhufensiedlung zurückreicht. Es muss offen bleiben, ob es sich um den Resthof einer ausgegangenen Siedlung handelt. Mit Huinchusen, das im Güterverzeichnis des Corveyer Abts Erkenbert (1106-1129) erwähnt wird, könnte vielleicht die Vorgängersiedlung des Hofes Hünkemeier gemeint sein. Doch spricht einiges für eine gleichnamige Wüstung beim Hünkergrund (Wörderfeld, jetzt Stadt Lügde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberschönhagen gibt es auch einen älteren „-hausen“-Ort mit der Bezeichnung Hunychusen als frühmittelalterlichen Siedlungskern. Das wurde vom Autor Herbert Stöwer im Jahr 2008 als Quelle und am 01. Okt. 2024 in LippeLex&amp;lt;ref&amp;gt;http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;lt;/ref&amp;gt; wie folgt u.a. beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 verpfändete Otto, Edelherr zur Lippe, seinen Zehnten zu Schonenhaghene im Kirchspiel Detmold an den Knappen Hermann de Wendt. Im gleichen Jahr verpfändete Bernhard V. den Zehnten zu Mederkesborn, das 1394 in einem Kuhgeldregister als „to dem Eyderkesborne“ bezeichnet wird, an Konrad von Bega. Es handelt sich um die Höfe Oberschönhagen Nr. 1 und Nr. 9, die ab 1516 nicht mehr zu Brüntrup, sondern zur Bauerschaft Oberschönhagen gerechnet werden, weil der Meier zu Eveskeborn -  wie er beim Verkauf der Burg und des Hauses Horn mit Zubehör an Rave Westphal im Jahre 1516 genannt wird – zusammen mit dem Hof Heidenreich von Simon V. für die Burg Detmold vorbehalten wird. Kirchlich gehörten die Höfe damals schon weiterhin zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute noch im östlichen Bereich des Waldgrundstücks des Hofes Bad Meinberger Strasse 170 vorhandenen zwei Hügelgräber und drei im Leistruper Wald lassen darauf schliessen, dass die ersten Besiedlungen des Dorlatales bereits während der Bronzezeit, also ca. 1.200 v.Chr., erfolgten; eine genaue Datierung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Hofbesitzer wurden erstmals um 1600 genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 30-jährigen Krieges von 1618-1648 erfolgten Plünderungen durch sog. „abgöttische schwedische Reutter“. Es lagen nach dem dreissigjährigen Krieg (1652) 7 Hofstätten wüst: 1 Vollspänner, 5 Hoppenplöcker, sowie 1 weitere kleinere Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1650 wurden die „Meier- oder Hägerrechte“ vergeben und die Einordnung in Vollspänner und Halbspänner.&lt;br /&gt;
Zu der Zeit erfolgte auch die Besiedlung von Fissenknick und Hülsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden Streusiedlungen durch Aufteilung unter den hudeberechtigten Bauern und Köttern und Leibzuchten. Kleinere Flächen wurden an „Neusiedler“ verkauft – darauf gebaut die „Ziegler-Häuser“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehörten 8 Höfe zur Kirchengemeinde Detmold und 2 Höfe zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als älteste Hofstellen sind dokumentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1737 Leibzucht Reineke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1756 Leibzucht Dickewied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1765 Haupthaus Hunkemeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausnummern wurden erst am 13. Mai 1766 („Verordnung wegen Nummerierung der Häuser von 1766“) durch den regierenden Grafen und Edlen Herrn Simon August zur Lippe vergeben. Die Reihenfolge der Nummerierung richtete sich nach der Höhe des Steueraufkommens, d.h. die Nr. 1 als größte Hofstelle hatte die meisten Steuern zu zahlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1768 gab es von Herrn Simon August zur Lippe eine weitere „Verordnung wegen Gebäude auf dem Lande“, die wegen des Brandschutzes vorgab, dass die bei „Errichtung neuer Gebäude hinkünftig die Wohnhäuser von den Scheunen und Fruchthäusern gänzlich abgesondert und so angelegt werden sollen, dass der Hausmann aus seiner Wohnung alles überschauen kann“. Die Gründe (Holz-Sockelschwellen) an den Häusern und Scheunen mussten einige Fuss hoch untermauert werden, um sie vor Fäulnis zu bewahren. Auch der Brand-Assecurations-Kasse mussten die Hauseigentümer beitreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salbuch von 1782 werden insgesamt 36 Kolonate aufgeführt: 4 Halbmeier, 1 Grosskötter,5 Mittelkötter,26 Hoppenplöcker und Strassenkötter. An nichtlandwirtschaftlichen Tätigkeiten werden 1776 genannt: 1 preussischer Soldat, 1 Ziegelmeister, 1 Bauerrichter, 1 Holzknecht, 4 Personen betteln, 15 spinnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliesslich wurde am 27. Dezember 1808 von Pauline Christine Wilhelmine, Souveräne Fürstin, Vormünderin und Regentin zur Lippe usw. die „Verordnung zur Aufhebung des Leib- und Guts-Eigenthums betreffend“ verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich, dass „alle Unterthanen. die sich bisher in Herrschaftlichem Leibeigenthum bzw. auch Colonaten befanden, zum ersten des nächsten Jahres daraus entlassen werden“. Die auf den Gütern befindlichen verschiedenen Verbindlichkeiten zu Spann- oder Handdiensten, Zins und Pachtgefällen, und anderen Geld- und Naturalabgaben blieben allerdings unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bauernbefreiung zwischen 1810 bis 1850 erfolgte die Ablösung der Hand- und Spanndienste für das fürstliche Domanium in Detmold und der Huderechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 liess der damalige Landesherr eine Volkszählung – auch Census genannt – durchführen, um sich eine Übersicht über die Anzahl der Untertanen und deren Lebensverhältnisse in den verschiedenen Bauerschaften zu verschaffen.&lt;br /&gt;
Es wurden alle Wohnstätten, die Anzahl der darauf befindlichen Wohnhäuser, die Anzahl der Menschen auf diesen Stätten, unterteilt in Erwachsene, Ehepaare und deren Kinder erfasst. Ferner auch die auf dem Altenteil der Hofstätten, auch Colonate genannt, lebenden Leibzüchter und die als Mieter auf den Höfen lebenden Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bauerschaft, auch Einwohnerschaft, entspricht als kleinste Verwaltungseinheit des Landes den späteren Gemeinden. Innerhalb einer Bauerschaft erfolgte die Auflistung der Volkszählung der Reihenfolge der Colonatsnummern, die für Lippe erst im Jahr 1766 festgeschrieben wurden. Sie behielten in der Regel ihre Gültigkeit bis zum Zeitpunkt der Einführung von Strassennamen im 20. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
Die Vergabe der Hausnummern erfolgte für die nach 1766 entstandenen Colonate in der Reihenfolge deren Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der fehlenden Elektrizität und Beleuchtung mit Petroleumlampen, Kerzen usw. waren einige Gebäude abgebrannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  1903 Hof Meier, Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
*  1906 Hof Vietmeier, Bad Meinberger Str. 152&lt;br /&gt;
*  1950 Hof Görder, Bad Meinberger.Str. 140&lt;br /&gt;
*  1954 Leibzucht Reineke, Bad Meinberger Str. 154a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebäude wurden wieder aufgebaut, falls möglich, in ursprünglicher Form und Konstruktion in Fachwerkbauweise. Nur der Hof Bad Meinberger Strasse 140 wurde in Massivbauweise neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den vorbeschriebenen Feuern wurde die Dorla auf dem damaligen Flurstück 109 (Vietmeier) durch eine Betonmauer angestaut für eine Löschwasser-Nutzung. Die Zufahrt erfolgte über den Weg zum Hof Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
Löschwasser musste nie entnommen werden.&lt;br /&gt;
Die zugefrorene Teichfläche wurde danach im Winter von den Dorfkindern genutzt. Heute ist der Teich sehr stark verlandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberschönhagen gehört zu der am 30. April 1913 gegründeten reformierten Kirchengemeinde Vahlhausen. Die neu gebaute Kirche wurde am 10. Dezember 1915 eingeweiht (aus Chronik der Kirchengemeinde Vahlhausen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofeigentümer Meier und Mischer bauten im Jahr 1919 einen privaten Friedhof auf dem Hofgelände Meier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 stürzte in der Wiese Brokamp, Bad Meinberger Strasse 168, ein kleines britisches Militärflugzeug ab. Der Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten. Über seinen Verbleib ist nichts bekannt. Spätere Sondenuntersuchungen des britischen Militärs waren erfolglos.&lt;br /&gt;
Die Vertiefung wurde bei Schnee von den Kindern als &amp;quot;Skipiste&amp;quot; zum &amp;quot;Slalomfahren&amp;quot; genutzt; seit längerem ist sie eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Zuwegung zum Hof Bad Meinberger Str. 152 in der Waldböschung östlich der Dorla befanden sich bis ca. 1980 zwei Höhlen, deren Eingänge mit Holzstämmen befestigt waren. Sie wurden vom damaligen Hofbesitzer Vietmeier zu Beginn des II. Weltkrieges hergestellt, um sich darin bei Gefahr zu verstecken. Die Eingänge verfielen immer mehr und sind seit vielen Jahren vollständig verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektrizität kam für einige Höfe ca. 1921/1946 mit Freileitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Wasserleitung erfolgte im Jahr 1958. Bis dahin wurde Trinkwasser aus gemauerten Brunnen entnommen. Wasser für sonstige Zwecke entnahm man der Dorla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unterirdischer Frischwasserbehälter aus dem Jahr 1957/58 ist an der Bad Meinberger Strasse gegenüber der Zuwegung zu den Grundstücken Nr. 158 und 160 vorhanden und in Betrieb. Dort befindet sich auch eine Elektro-Umspannstation mit einem Schild des damaligen Versorgers &amp;quot;Elektrizitätswerk Wesertal&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Telefonanschluss hatten bis ca. 1960 nur wenige Gehöfte. Einen öffentlichen Fernsprecher gab es beim damaligen Bürgermeister Wilhelm Meierjohann, Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine öffentliche Kanalisation ist bis heute nicht vorhanden. Die Abwässer werden seit ca. 2010 in mechanischen Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und dann in die Dorla abgeleitet. Bis ca. 1980 waren überwiegend Dunggruben vorhanden. &lt;br /&gt;
Die Gülle wurde auf den Feldern und Gärten untergepflügt/-gegraben.&lt;br /&gt;
Die anderen Abwässer (Küche usw.) versickerten auf den Grundstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1964 gehörte Oberschönhagen zur Verwaltungsgemeinschaft „Amt Detmold Land“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gaststätte, Einkaufsmöglichkeit oder Gemeinschaftsräume waren bzw. sind bis heute nicht vorhanden. Nur in Fissenknick war bis Ende der 1960er Jahre ein Kolonialwarenladen mitten im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1950 bis ca. 1955 kam der Bäcker Buschmann aus Bad Meinberg mit Pferd und Wagen ins Dorf und verkaufte Brote und andere Backwaren. Danach noch einige Jahre mit einem Verkaufswagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schule gab es nicht, die Kinder mussten bis ca. 1940 die Schule in der heutigen &amp;quot;Neue Reihe Nr. 6&amp;quot; in Diestelbruch/Grenze zu Hülsen besuchen. [[Datei:Alte Diestelbrucher Schule.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angabe der heutigen Geschäftsführerin des Reitvereins Bad Meinberg an den Autor fanden 30 Veranstaltungen in den Jahren 1928 bis 1939 und nach Neugründung von 1948 bis 1967 neben der Windmühle in Fisseknick auf den zum Hof Bad Meiberger Str. 170 gehörenden Grasflächen überregionale Reitturniere (Springen und Dressur) des Reitvereins Bad Meinberg statt. Viele Pferde und Reiter waren dazu vorübergehend auf den Höfen in Oberschönhagen, Fissenknick usw. untergebracht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Windmühle Fissenknick.1964.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
In der Dressur startete die damals sehr erfolgreiche Frau Vrony Meier-Johann aus Lenstrup. &lt;br /&gt;
Bei den Springturnieren hatten Schüler und Jugendliche die Möglichkeit, durch wiederauflegen der abgeworfenen &amp;quot;Barren&amp;quot; sich zum kostenlosen Eintritt etwas Taschengeld zu verdienen.&lt;br /&gt;
Seit 1968 finden die Turniere im Waldstadion in Bad Meinberg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2025 wurde die Dorfgemeinschaft darüber informiert, die WNE Westfälisch-Niedersächsische Energie Gesellschaft wolle auf dem östlichen Grundstück am „Langer Berg“ eine Windenergieanlage WEA 01 errichten. Zwei weitere seien nebenan auf den zu Brüntrup und Wehren gehörenden Grundstücken geplant. Alle drei Anlagen liegen innerhalb des ausgewiesenen rechtskräftigen Windernergiegebietes. Ein Lageplan-Ausschnitt mit Darstellung der Anlagen ist beigefügt.&lt;br /&gt;
Die geplante Anlage würde sich ca. 500 m  östlich der Dorla befinden. Windgeräusche dürften nicht zu hören sein wegen der dazwischen befindlichen Wiesen und Wälder. Auch von Schlagschatten wird keines der Häuser in Oberschönhagen betroffen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen ist ein sog. Hagenhufendorf, eine Siedlungsform aus dem 13. Jahrhundert. Es entstand nach Waldrodungen, daher auch die Bezeichnung: Waldhufensiedlung; die Höfe liegen zwischen Straßen und Bächen/Flüssen, Grundstücke handtuchförmig. Ein Hagenrecht bedeutete, Besitzer durften ihren Grund und Boden einhegen, es entstanden Bauerngärten und Kleintierhaltung; als Hufe wurden die Hofgrundstücke, die Breiten und die Hoflagen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorla entspringt im Moerholz im Süden Oberschönhagens und fließt von dort aus in nördliche Richtung durch das Tal in Ober- und Niederschönhagen. In Mosebeck fliesst sie mit der Passade zusammen. Das Quellgebiet der Dorla umfasst eine Fläche von ca. 10,6 ha. Nach wenigen Kilometern mündet ein namenloser Bach von links und danach die Homberg-, Hagen- und Sassenbäche in die Dorla. Auf der gesamten Fließstrecke ist die Dorla in die Gewässergüteklasse II (Wasserschaftsschutzgebiet) eingeordnet, d.h. sie ist mässig verschmutzt.&lt;br /&gt;
Wiesen und Auen im gesamten Tal entlang der Dorla und östliche Wälder usw. sind Landschaftsschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinschaftliche Fissenknicker Anger mit einer Fläche von etwa 66,5 Scheffelsaat (Schfls.) wurde 1864 aufgeteilt. 1 Schfls. entspricht 1.717 qm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmäler:&lt;br /&gt;
In die Denkmalliste der Stadt Detmold sind im September 2024 eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkhäuser, Bad Meinberger Str. 152a und 154a&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkbauernhäuser, Bad Meinberger Str. 154 und 158&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage, Bad Meinberger Str. 170&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage mit 8 Objekten,Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
* 1 Bauernhaus mit Backhaus (ohne östliche Anbauten), Bad Meinberger Str. 130&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Uraufnahme von 1836-1850.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen 1912 - Karte.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Liegenschaftskarte vom 24.11.2025.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen topographische Karte von 2016.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Flächennutzungsplan von 2015.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Windenergiefläche Oberschönhagen.png|thumb| Oberschönhagen geplante Windräder, Lageplan:  Stadt Detmold]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 erschien der Name Oberschönhagen mit 10 Höfen erstmals in alten „Steuerregesten“ (Abgaben-/Steuerbüchern) – damals als „tom Rodedale“ (vom gerodeten Tal). Darin angegeben waren: Anzahl Personen und Viehbestand, Größen der Ackerflächen (genannt Fudersaat), des Grünlandes (genannt Wiesewachs), der Schulden, Außenstände, vergebene Darlehn, Steuern für Barleistungen, Naturalabgaben, Hand- und Spanndienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1871 wurde ein „Ortschafts-Verzeichnis des Fürstenthums Lippe veröffentlicht. Es war geordnet und aufgestellt „nach der politischen Eintheilung“ nebst Angabe der Zahl der Wohnhäuser, Haushaltungen und Einwohner auf Grund der Volkszählung vom  1. Dezember 1871. Herausgegeben wurde es von der Meyer’schen Hofbuchdruckerei (Gebr. Klingenberg) im Jahr 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin ist unter der Nr. 42 der politischen Gemeinde die „Bauerschaft Oberschönhagen“ mit den Wohnplätzen Fissenknick, Hülsen und Oberschönhagen (Nr. 132 - 134) aufgeführt; für das Dorf Oberschönhagen: 17 Häuser mit 16 Haushaltungen und 127 Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Oberschönhagen 357 Einwohner, davon in den Wohnplätzen&lt;br /&gt;
* Fissenknick (82), &lt;br /&gt;
* Hülsen (102), &lt;br /&gt;
* Krähenbruch (14) &lt;br /&gt;
* Oberschönhagen (159).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Der Ortsteil Krähenbruch wird seit 1926 nicht mehr erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zum Stichtag 23. Nov. 2025 hat Oberschönhagen folgende Einwohner:&lt;br /&gt;
* 44 Erwachsene mit Hauptwohnsitz, &lt;br /&gt;
* 18 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Hof Bad Meinberger Str. 140 wird bis heute im Vollerwerb bewirtschaftet, alle anderen Höfe und Ländereien/Wälder sind verkauft und/bzw. verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1998 fand am letzten Schulferien-Sonntag auf dem damaligen Hof Meierjohann das erste Dorffest statt. Dieses wird seither jährlich wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 1 | [[Bad Meinberger Straße 120 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 2 | [[Bad Meinberger Straße 170 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 150 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 4 | [[Bad Meinberger Straße 160 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 6 | [[Bad Meinberger Straße 168 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 7 | [[Bad Meinberger Straße 134 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 8 | [[Bad Meinberger Straße 140 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 9 | [[Bad Meinberger Straße 130 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 10 | [[Bad Meinberger Straße 132 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 11 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 12 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 13 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 14 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 15 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 16 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 17 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 18 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 19 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 20 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 21 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 22 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 23 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 24 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 25 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 26 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 27 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 28 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 29 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 30 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 31 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 32 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 33 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 34 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 35 | [[Bad Meinberger Straße 158 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 36 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 37 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 38 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 39 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 40 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 41 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 42 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 43 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 44 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 45 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 46 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 47 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 48 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 49 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 50 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 51 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
[[Datei: Mergelwand Oberschönhagen.jpg|thumb|Mergelwand Bad Meinberger Straße 160, 2020, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
Ausser der Bad Meinberger Strasse sind asphaltierte Wege, einige als mit Bäumen bepflanzte Alleen, zu den Hofanlagen vorhanden.&lt;br /&gt;
Die Wege zu den landwirtschaftlichen bzw. Waldflächen sind geschottert bzw. naturbelassen.&lt;br /&gt;
An mehreren Stellen sind noch Gelände-Vertiefungen und -Steilwände vorhanden, aus denen Mergel für die Feldwege-Befestigungen abgebaut wurde. Auch wurde Mergel für Bodenverbesserungen verwendet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eine Strassen-/Wegebeleuchtung ist nicht vorhanden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die erste Buslinie Detmold - Oberschönhagen - Bad Meinberg fuhr erstmals im Jahr 1953 durchs Dorf. Aktuell gibt es fünf Haltestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
[[Bad Meinberger Straße (Oberschönhagen)|Bad Meinberger Straße]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um 1850 wurde die Meinberger Chaussee gebaut als Schotterstraße  - danach im Jahr 1954 asphaltiert und schliesslich im Jahr 1965 als Kreisstraße K 92 ausgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Herbst des Jahres 2025 wurde mit dem Bau eines Fahrradweges von der Strassenkreuzung Dorla-/Bad Meinberger Strasse bis zum Ortseingang von Fissenknick begonnen. Der Zeitpunkt der Fertigstellung ist nicht absehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Detmolder Landfrauen erzählen, 1986&lt;br /&gt;
* Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 01. Oktober 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024 und der darin aufgeführten Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
   4. Beschreibung des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024, http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;amp;oldid=19346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bad_Meinberger_Stra%C3%9Fe_158_(Obersch%C3%B6nhagen)&amp;diff=57677</id>
		<title>Bad Meinberger Straße 158 (Oberschönhagen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bad_Meinberger_Stra%C3%9Fe_158_(Obersch%C3%B6nhagen)&amp;diff=57677"/>
		<updated>2026-03-14T20:13:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92481, 8.97281&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Oberschönhagen&lt;br /&gt;
|Straße1901=./.&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=035&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wurde das Fachwerkhaus im Jahr 1721 im Amtlichen Messbuch (Kataster- bzw.   Vermessungsbuch) der Stadt Detmold und im „renovierten Kataster“ unter Angabe der Haus- und Gartennutzung und der Haustiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erster Eigentümer und Nutzer war damals ein Colon Johann Müsse angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Festlegung der Höhe der Abgaben an das Fürstenhaus Lippe wurden auch die Grundstücks-Gesamtgröße, Nutzungsart der Einzelflächen und die vorhanden Tiere wie z.B. Kühe, Schweine, Ziegen, Hühner usw. darin aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbaut wurde das Haus auf einer zum damaligen Hof Vietmeier („auf dem „Berg“)  gehörenden Erbpachtfläche von 639 qm. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden das Haus und der  Garten schließlich von  Herrn Ludwig Müsse gekauft und weiter genutzt.&lt;br /&gt;
Der Garten (jetzige Wiese) wurde schliesslich um ca. 1820 dazu gepachtet, ebenfalls vom Hof Vietmeier bis 1967, danach bis 1974 von der Landwirt-Familie Meierjohann von nebenan (Bad Meinberger Str. 160). Danach war eine Gartennutzung nicht mehr gewünscht/erforderlich, weil das Haus von 1974 bis 1979 leer stand; seither ist es wieder bewohnt/vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 158 1937.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 158, 1937, Foto:  Privatbesitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 158 1955.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 158, 1955, Foto:  Privatbesitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 158 1969.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 158, 1969, Foto:  Privatbesitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 158 NW.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 158, 1979 Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 158 SO.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 158, 1979 Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 158 SW.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 158, 2018 Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 158 NO.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 158, 2018 Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kernbau des Fachwerkhauses wurde in traditioneller Zimmermannstechnik nach überlieferten Techniken als Vierständerhaus mit fünf Hauptgebinden aus Eichenbalken gebaut. &lt;br /&gt;
Das Haus ist gegliedert in eine leicht nach Westen versetzte Mitteldiele, die von zwei in Zwischengeschosse aufgeteilte Seitenschiffe aufgeteilt wird. &lt;br /&gt;
Die Dachbalken sind in die Traufwandständer eingehälst, auf denen Sparrenschwellen als Oberrähme aufgelegt sind. Das Dachwerk besteht aus einem einfachen Sparrendach mit doppelter Kehlbalkenlage ohne Unterzüge. Die verbretterten Giebeldreiecke kragen auf profilierten Stichköpfen leicht vor und sind mit Hochsäulen versehen. Die Sparrenpaare sind im Bereich der westlichen Zapfverbindungen mit den Kehlbalken von Süden nach Norden mit eingekerbten Abbundzeichen durchnummeriert.Die Hölzer im Dachwerk zeigen keine Spuren aus Zweitverwendung. Im Aussenwandbereich sind die Ständer mit einer dreifachen Riegelkette verbunden und doppelt vernagelt. In der westlichen Traufwand sind zwei nach oben gebogene Ständer in den Eckbereichen angeordnet. Das Dielentor in der südlichen Giebelseite ist mit kräftigen Kopfbändern versehen, darüber sind zwei Oberlichter angeordnet. Auf der Oberfläche der Ständer sind stark verblasste Schnitzereien erkennbar (Räder mit vier Speichen). &lt;br /&gt;
Das schmale Deelentor erklärt, dass Landwirtschaft eine untergeordnete Rolle spielte, sondern es ein Ziegler- und Tagelöhner-Haus war. &lt;br /&gt;
Das Dielentor wurde 1992 durch ein Holz-Glaselement mit Tür ersetzt. Links vom Deelentor befindet sich an der Südwestecke des Hauses im westlichen Seitenschiff die zugemauerte Tür des ehemaligen Kuh- und späteren Ziegenstalles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der östliche Fachwerkanbau mit dem flacheren Dach entstand ca. 1850, weil das Haus zu der Zeit von der größeren Mehrgenerationen-Familie Müsse bewohnt wurde. Die Gefache waren ursprünglich mit einem hellblauen Kalkanstrich und danach mit verschiedenfarbigen Schichten versehen; eine kleine Fläche der unsprünglichen Farben ist auf der Ostseite unter einer Plexiglasplatte sichtbar. Aktuell sind die Gefache des Anbaues wieder hellblau gestrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dendrologische Untersuchungen im Jahr 2005 ergaben bei einigen Hölzern des Dachstuhls anhand des Abstandes und der Breiten der Jahresringe: die Bäume wurden im Winter 1731/32 gefällt.&lt;br /&gt;
Einige der verwendeten Hölzer waren in einem Vorgängerbau verarbeitet gewesen, was an den Schlagzeichen der Zimmerleute und Löchern der Holznägel erkennbar ist, denn diese passen dort nicht zu den anderen eingebauten Hölzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Fundamente sind aus dicken Sandsteinen vermauert, teilweise nur trocken im Erdreich versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemalige Schweinestall aus Sandsteinen mit Satteldach und Hohlziegeldeckung mit eingezäuntem Auslauf aus Holzbohlen, der seit den 1970er Jahren nicht mehr vorhanden ist, befindet sich noch am Nordgiebel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deelenfussboden war bis ca. 1955 aus Lehm, danach und bis heute aus Klinkerplatten auf einer Stahlbetonsohle.&lt;br /&gt;
Die Deelendecke besteht aus Eichenholzbalken und darauf liegenden Eichenbohlen mit einer damaligen Öffnung bis zum Jahr 1978 zum Stroh- und Heutransport auf den Dachboden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordgiebel sind noch vier Lehmgefache erhalten aus Holzstakung bzw. Lehmsteinen mit Lehmbewurf aussen und innen. Hinter der dortigen Ziegelstein-Klinkerfassade war im EG die Waschküche mit Betondecke mit rundem, holz- bzw. kohlebefeuertem Waschkessel, auch „Schweinepott“ genannt, (jetzt Bad) und im OG war darüber die Räucherkammer (Schweineschlachtung und -verarbeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Südgiebel rechts des Torbogens war bzw. ist ein Teilkeller als “Natur-Vorratskeller“ aus Natursteinen mit Lehmfussboden. Der Zugang führte über eine Betontreppe von der Waschküche. Die Öffnung wurde zugemauert, die Stufen aber belassen als „Abstellfläche“, nach dem ca. 1955 ein neuer Beton-Treppenzugang von der Deele geschaffen wurde. Dieser wurde ca. Mitte der 1960er Jahre auch zugemauert und zubetoniert. &lt;br /&gt;
Im Bruchstein-Haussockel bzw. hier Keller-Aussenwand befinden sich immer noch zwei kleine Öffnungen für den Einwurf der nachstehenden Lebens- bzw. Futtermittel. Die Öffnungen waren bzw. sind mit einem herausnehmbaren Metallgitter verschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Keller wurden vor allem Kartoffeln, Möhren, Futterrüben für das Schwein und in Regalen jede Menge volle „Weck“-Einmachgläser mit eingekochtem Gemüse und Obst aus dem Garten gelagert. Eine besondere „Abteilung“ bildeten die Gläser mit den gekochten Schwein-Körperteilen, Sülzen, Brotaufstrichen usw. der jährlichen Hauschlachtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
An beiden Ständern neben dem Dielentor sind oberhalb der Kopfbänder sehr stark verwitterte Räder mit vier Speichen vorhanden; sonst nur Meisselzeichen an den Holzverbindungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1721&amp;lt;ref&amp;gt; . &amp;lt;/ref&amp;gt; Johann Müsse, Ziegler und Colon&lt;br /&gt;
* 1850&amp;lt;ref&amp;gt; . &amp;lt;/ref&amp;gt; Ludwig Müsse, Ziegler und Colon&lt;br /&gt;
* 1893&amp;lt;ref&amp;gt; . &amp;lt;/ref&amp;gt; Wilhelm Starke, Ziegler; Ludwig Müsse, Invalide&lt;br /&gt;
* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wilhelm Starke, Ziegler; Ludwig Müsse, Invalide&lt;br /&gt;
* 1926&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Caroline Starke, Witwe; Fritz Funke, Arbeiter&lt;br /&gt;
* 1936 Caroline Starke, Witwe; Friedrich Funke, Ziegler&lt;br /&gt;
* 1950 Walter Funke, Arbeiter; Friedrich Funke, Rentner&lt;br /&gt;
* 1961 Erna Funke, Witwe &lt;br /&gt;
* 1972 Wilfried Funke, Architekt BDA&lt;br /&gt;
* 1977 Maria Louisa Funke, med. techn. Assistentin&lt;br /&gt;
* 2023 Maria Louisa Funke; Wilfried Funke, Architekt BDA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1721 bis 1893 erscheint in den Steuer- und Katasterbüchern (-regesten) immer der Name Müsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Februar 1893 verkaufte der Ziegler und Kolon, der Witwer Ludwig Müsse, geb. 1834, Haus und Grund an seinen Schwiegersohn, den Ziegler Wilhelm Starke aus Lüerdissen, der etliche Jahre zuvor dessen Tochter Karoline Wilhelmine Müsse geheiratet hatte. Ludwig Müsse bekam ein Wohnrecht und die Nutzung einiger Räume und Möbel zuerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1936 erfolgte dann die Übertragung an den Ziegler Friedrich Funke aus Jerxen Orbke und Minna Starke (Tochter von Wilhelm und Caroline Starke), die bereits 1906 geheiratet hatten (Grosseltern des Autors Wilfried Funke). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1950 wurde Haus, Grundstück und das gesamte Vieh auf den Sohn Walter Funke (Vater des Autors) übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Eigene historische Originalunterlagen des Autors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=50754</id>
		<title>Oberschönhagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=50754"/>
		<updated>2026-02-22T14:13:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Pläne, Ortsansichten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92582, 8.9709&lt;br /&gt;
}}Oberschönhagen ist ein Ortsteil der Stadt [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen liegt am östlichen Stadtrand von Detmold und grenzt an die Nachbarstädte [[Blomberg]] (Brüntrup) und [[Horn-Bad Meinberg]] (Fissenknick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Breitengrad     = 51°55&#039;N&lt;br /&gt;
*Längengrad      = 08°58&#039;O&lt;br /&gt;
*Bundesland      = DE-NRW&lt;br /&gt;
*Höhen: (aus Google earth pro)          &lt;br /&gt;
*                = 179 m üNN (Dorla nördliche Ortsgrenze zu Niederschönhagen)&lt;br /&gt;
*                = 267 m üNN (Homberg)&lt;br /&gt;
*                = 295 m üNN (Waldrand Nähe des Opfersteins)&lt;br /&gt;
*Fläche          = 4,12 km²&lt;br /&gt;
*Postleitzahl    = 32760&lt;br /&gt;
*Telefon-Vorwahl = 05231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächennutzung, Stand 2005:  &lt;br /&gt;
* Fläche - ha - in %&lt;br /&gt;
* Gebäude        =  19,088        =   4,6  (einschl. Hof und Hausgärten)&lt;br /&gt;
* Verkehr        =   8,859        =   2,1&lt;br /&gt;
* Erholung       =   0,357        =   0,1&lt;br /&gt;
* Acker          = 234,280        =  56,9&lt;br /&gt;
* Grünland       =  22,723        =   5,5&lt;br /&gt;
* Wald           = 124,212        =  30,2&lt;br /&gt;
* Wasser         =   2,595        =   0,6&lt;br /&gt;
* Sonstige       =   0,079        =   0,0&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;
* Fläche gesamt  = 412,15 ha      = 100,0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind noch viele gut erhaltene bzw. sanierte Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert vorhanden. Nur wenige Häuser sind unbewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die ehemals eigenständige Gemeinde Oberschönhagen ist mit der Gemeindereform am 1. Januar 1970 neu strukturiert worden. Die ehemaligen Wohnplätze Fissenknick und Hülsen wurden abgetrennt, [[Fissenknick (Horn-Bad Meinberg)|Fissenknick]] wurde der Stadt [[Horn-Bad Meinberg]] zugeordnet, Hülsen dem Detmolder Ortsteil [[Diestelbruch (Detmold)| Diestelbruch]]. Der Ortsteil Oberschönhagen gehört seither zu [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin hatten alle Ortsteile eigene Bürgermeister mit eigenen Finanzhaushalten und Ortsräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Landschatzregister von 1590 wird Oberschönhagen zusammen mit [[Niederschönhagen]] als Schonhagen im Kespell Dehtmoldt genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Reihe_030_Band_001_reduziert_(2017).pdf Die lippischen Landschatzregister von 1590 und 1618, Seite 1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ältesten Schatzregister von ca. 1390 werden „in dem Sconenhaghen“ 11 Kolonate, „in dem Rosendale“ 13 aufgeführt. Rosendahl ist ein Ortsteil von Schönhagen. In der Eversteiner Fehde wurde nach dem Schadensverzeichnis von ca. 1409 in beiden Ortsteilen u.a. „up dem kerkhove tom Schonenhaghen“ und „up dem kerkhove to Hunynchusen“ Schaden angerichtet. Auf Hunynchusen verweist der Hof Hünkemeier, Oberschönhagen Nr. 4. Er dürfte eine ältere Vorgeschichte haben, die über die Anfänge der Waldhufensiedlung zurückreicht. Es muss offen bleiben, ob es sich um den Resthof einer ausgegangenen Siedlung handelt. Mit Huinchusen, das im Güterverzeichnis des Corveyer Abts Erkenbert (1106-1129) erwähnt wird, könnte vielleicht die Vorgängersiedlung des Hofes Hünkemeier gemeint sein. Doch spricht einiges für eine gleichnamige Wüstung beim Hünkergrund (Wörderfeld, jetzt Stadt Lügde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberschönhagen gibt es auch einen älteren „-hausen“-Ort mit der Bezeichnung Hunychusen als frühmittelalterlichen Siedlungskern. Das wurde vom Autor Herbert Stöwer im Jahr 2008 als Quelle und am 01. Okt. 2024 in LippeLex&amp;lt;ref&amp;gt;http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;lt;/ref&amp;gt; wie folgt u.a. beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 verpfändete Otto, Edelherr zur Lippe, seinen Zehnten zu Schonenhaghene im Kirchspiel Detmold an den Knappen Hermann de Wendt. Im gleichen Jahr verpfändete Bernhard V. den Zehnten zu Mederkesborn, das 1394 in einem Kuhgeldregister als „to dem Eyderkesborne“ bezeichnet wird, an Konrad von Bega. Es handelt sich um die Höfe Oberschönhagen Nr. 1 und Nr. 9, die ab 1516 nicht mehr zu Brüntrup, sondern zur Bauerschaft Oberschönhagen gerechnet werden, weil der Meier zu Eveskeborn -  wie er beim Verkauf der Burg und des Hauses Horn mit Zubehör an Rave Westphal im Jahre 1516 genannt wird – zusammen mit dem Hof Heidenreich von Simon V. für die Burg Detmold vorbehalten wird. Kirchlich gehörten die Höfe damals schon weiterhin zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute noch im östlichen Bereich des Waldgrundstücks des Hofes Bad Meinberger Strasse 170 vorhandenen zwei Hügelgräber und drei im Leistruper Wald lassen darauf schliessen, dass die ersten Besiedlungen des Dorlatales bereits während der Bronzezeit, also ca. 1.200 v.Chr., erfolgten; eine genaue Datierung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Hofbesitzer wurden erstmals um 1600 genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 30-jährigen Krieges von 1618-1648 erfolgten Plünderungen durch sog. „abgöttische schwedische Reutter“. Es lagen nach dem dreissigjährigen Krieg (1652) 7 Hofstätten wüst: 1 Vollspänner, 5 Hoppenplöcker, sowie 1 weitere kleinere Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1650 wurden die „Meier- oder Hägerrechte“ vergeben und die Einordnung in Vollspänner und Halbspänner.&lt;br /&gt;
Zu der Zeit erfolgte auch die Besiedlung von Fissenknick und Hülsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden Streusiedlungen durch Aufteilung unter den hudeberechtigten Bauern und Köttern und Leibzuchten. Kleinere Flächen wurden an „Neusiedler“ verkauft – darauf gebaut die „Ziegler-Häuser“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehörten 8 Höfe zur Kirchengemeinde Detmold und 2 Höfe zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als älteste Hofstellen sind dokumentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1737 Leibzucht Reineke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1756 Leibzucht Dickewied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1765 Haupthaus Hunkemeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausnummern wurden erst am 13. Mai 1766 („Verordnung wegen Nummerierung der Häuser von 1766“) durch den regierenden Grafen und Edlen Herrn Simon August zur Lippe vergeben. Die Reihenfolge der Nummerierung richtete sich nach der Höhe des Steueraufkommens, d.h. die Nr. 1 als größte Hofstelle hatte die meisten Steuern zu zahlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1768 gab es von Herrn Simon August zur Lippe eine weitere „Verordnung wegen Gebäude auf dem Lande“, die wegen des Brandschutzes vorgab, dass die bei „Errichtung neuer Gebäude hinkünftig die Wohnhäuser von den Scheunen und Fruchthäusern gänzlich abgesondert und so angelegt werden sollen, dass der Hausmann aus seiner Wohnung alles überschauen kann“. Die Gründe (Holz-Sockelschwellen) an den Häusern und Scheunen mussten einige Fuss hoch untermauert werden, um sie vor Fäulnis zu bewahren. Auch der Brand-Assecurations-Kasse mussten die Hauseigentümer beitreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salbuch von 1782 werden insgesamt 36 Kolonate aufgeführt: 4 Halbmeier, 1 Grosskötter,5 Mittelkötter,26 Hoppenplöcker und Strassenkötter. An nichtlandwirtschaftlichen Tätigkeiten werden 1776 genannt: 1 preussischer Soldat, 1 Ziegelmeister, 1 Bauerrichter, 1 Holzknecht, 4 Personen betteln, 15 spinnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliesslich wurde am 27. Dezember 1808 von Pauline Christine Wilhelmine, Souveräne Fürstin, Vormünderin und Regentin zur Lippe usw. die „Verordnung zur Aufhebung des Leib- und Guts-Eigenthums betreffend“ verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich, dass „alle Unterthanen. die sich bisher in Herrschaftlichem Leibeigenthum bzw. auch Colonaten befanden, zum ersten des nächsten Jahres daraus entlassen werden“. Die auf den Gütern befindlichen verschiedenen Verbindlichkeiten zu Spann- oder Handdiensten, Zins und Pachtgefällen, und anderen Geld- und Naturalabgaben blieben allerdings unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bauernbefreiung zwischen 1810 bis 1850 erfolgte die Ablösung der Hand- und Spanndienste für das fürstliche Domanium in Detmold und der Huderechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 liess der damalige Landesherr eine Volkszählung – auch Census genannt – durchführen, um sich eine Übersicht über die Anzahl der Untertanen und deren Lebensverhältnisse in den verschiedenen Bauerschaften zu verschaffen.&lt;br /&gt;
Es wurden alle Wohnstätten, die Anzahl der darauf befindlichen Wohnhäuser, die Anzahl der Menschen auf diesen Stätten, unterteilt in Erwachsene, Ehepaare und deren Kinder erfasst. Ferner auch die auf dem Altenteil der Hofstätten, auch Colonate genannt, lebenden Leibzüchter und die als Mieter auf den Höfen lebenden Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bauerschaft, auch Einwohnerschaft, entspricht als kleinste Verwaltungseinheit des Landes den späteren Gemeinden. Innerhalb einer Bauerschaft erfolgte die Auflistung der Volkszählung der Reihenfolge der Colonatsnummern, die für Lippe erst im Jahr 1766 festgeschrieben wurden. Sie behielten in der Regel ihre Gültigkeit bis zum Zeitpunkt der Einführung von Strassennamen im 20. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
Die Vergabe der Hausnummern erfolgte für die nach 1766 entstandenen Colonate in der Reihenfolge deren Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der fehlenden Elektrizität und Beleuchtung mit Petroleumlampen, Kerzen usw. waren einige Gebäude abgebrannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  1903 Hof Meier, Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
*  1906 Hof Vietmeier, Bad Meinberger Str. 152&lt;br /&gt;
*  1950 Hof Görder, Bad Meinberger.Str. 140&lt;br /&gt;
*  1954 Leibzucht Reineke, Bad Meinberger Str. 154a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebäude wurden wieder aufgebaut, falls möglich, in ursprünglicher Form und Konstruktion in Fachwerkbauweise. Nur der Hof Bad Meinberger Strasse 140 wurde in Massivbauweise neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den vorbeschriebenen Feuern wurde die Dorla auf dem damaligen Flurstück 109 (Vietmeier) durch eine Betonmauer angestaut für eine Löschwasser-Nutzung. Die Zufahrt erfolgte über den Weg zum Hof Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
Löschwasser musste nie entnommen werden.&lt;br /&gt;
Die zugefrorene Teichfläche wurde danach im Winter von den Dorfkindern genutzt. Heute ist der Teich sehr stark verlandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberschönhagen gehört zu der am 30. April 1913 gegründeten reformierten Kirchengemeinde Vahlhausen. Die neu gebaute Kirche wurde am 10. Dezember 1915 eingeweiht (aus Chronik der Kirchengemeinde Vahlhausen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofeigentümer Meier und Mischer bauten im Jahr 1919 einen privaten Friedhof auf dem Hofgelände Meier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 stürzte in der Wiese Brokamp, Bad Meinberger Strasse 168, ein kleines britisches Militärflugzeug ab. Der Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten. Über seinen Verbleib ist nichts bekannt. Spätere Sondenuntersuchungen des britischen Militärs waren erfolglos.&lt;br /&gt;
Die Vertiefung wurde bei Schnee von den Kindern als &amp;quot;Skipiste&amp;quot; zum &amp;quot;Slalomfahren&amp;quot; genutzt; seit längerem ist sie eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Zuwegung zum Hof Bad Meinberger Str. 152 in der Waldböschung östlich der Dorla befanden sich bis ca. 1980 zwei Höhlen, deren Eingänge mit Holzstämmen befestigt waren. Sie wurden vom damaligen Hofbesitzer Vietmeier zu Beginn des II. Weltkrieges hergestellt, um sich darin bei Gefahr zu verstecken. Die Eingänge verfielen immer mehr und sind seit vielen Jahren vollständig verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektrizität kam für einige Höfe ca. 1921/1946 mit Freileitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Wasserleitung erfolgte im Jahr 1958. Bis dahin wurde Trinkwasser aus gemauerten Brunnen entnommen. Wasser für sonstige Zwecke entnahm man der Dorla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unterirdischer Frischwasserbehälter aus dem Jahr 1957/58 ist an der Bad Meinberger Strasse gegenüber der Zuwegung zu den Grundstücken Nr. 158 und 160 vorhanden und in Betrieb. Dort befindet sich auch eine Elektro-Umspannstation mit einem Schild des damaligen Versorgers &amp;quot;Elektrizitätswerk Wesertal&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Telefonanschluss hatten bis ca. 1960 nur wenige Gehöfte. Einen öffentlichen Fernsprecher gab es beim damaligen Bürgermeister Wilhelm Meierjohann, Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine öffentliche Kanalisation ist bis heute nicht vorhanden. Die Abwässer werden seit ca. 2010 in mechanischen Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und dann in die Dorla abgeleitet. Bis ca. 1980 waren überwiegend Dunggruben vorhanden. &lt;br /&gt;
Die Gülle wurde auf den Feldern und Gärten untergepflügt/-gegraben.&lt;br /&gt;
Die anderen Abwässer (Küche usw.) versickerten auf den Grundstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1964 gehörte Oberschönhagen zur Verwaltungsgemeinschaft „Amt Detmold Land“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gaststätte, Einkaufsmöglichkeit oder Gemeinschaftsräume waren bzw. sind bis heute nicht vorhanden. Nur in Fissenknick war bis Ende der 1960er Jahre ein Kolonialwarenladen mitten im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1950 bis ca. 1955 kam der Bäcker Buschmann aus Bad Meinberg mit Pferd und Wagen ins Dorf und verkaufte Brote und andere Backwaren. Danach noch einige Jahre mit einem Verkaufswagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schule gab es nicht, die Kinder mussten bis ca. 1940 die Schule in der heutigen &amp;quot;Neue Reihe Nr. 6&amp;quot; in Diestelbruch/Grenze zu Hülsen besuchen. [[Datei:Alte Diestelbrucher Schule.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angabe der heutigen Geschäftsführerin des Reitvereins Bad Meinberg an den Autor fanden 30 Veranstaltungen in den Jahren 1928 bis 1939 und nach Neugründung von 1948 bis 1967 neben der Windmühle in Fisseknick auf den zum Hof Bad Meiberger Str. 170 gehörenden Grasflächen überregionale Reitturniere (Springen und Dressur) des Reitvereins Bad Meinberg statt. Viele Pferde und Reiter waren dazu vorübergehend auf den Höfen in Oberschönhagen, Fissenknick usw. untergebracht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Windmühle Fissenknick.1964.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
In der Dressur startete die damals sehr erfolgreiche Frau Vrony Meier-Johann aus Lenstrup. &lt;br /&gt;
Bei den Springturnieren hatten Schüler und Jugendliche die Möglichkeit, durch wiederauflegen der abgeworfenen &amp;quot;Barren&amp;quot; sich zum kostenlosen Eintritt etwas Taschengeld zu verdienen.&lt;br /&gt;
Seit 1968 finden die Turniere im Waldstadion in Bad Meinberg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2025 wurde die Dorfgemeinschaft darüber informiert, die WNE Westfälisch-Niedersächsische Energie Gesellschaft wolle auf dem östlichen Grundstück am „Langer Berg“ eine Windenergieanlage WEA 01 errichten. Zwei weitere seien nebenan auf den zu Brüntrup und Wehren gehörenden Grundstücken geplant. Alle drei Anlagen liegen innerhalb des ausgewiesenen rechtskräftigen Windernergiegebietes. Ein Lageplan-Ausschnitt mit Darstellung der Anlagen ist beigefügt.&lt;br /&gt;
Die geplante Anlage würde sich ca. 500 m  östlich der Dorla befinden. Windgeräusche dürften nicht zu hören sein wegen der dazwischen befindlichen Wiesen und Wälder. Auch von Schlagschatten wird keines der Häuser in Oberschönhagen betroffen sein.&lt;br /&gt;
[[Datei: Oberschönhagen Lageplan 2025.jpg|thumb|geplante Windräder, 2025, Foto: Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen ist ein sog. Hagenhufendorf, eine Siedlungsform aus dem 13. Jahrhundert. Es entstand nach Waldrodungen, daher auch die Bezeichnung: Waldhufensiedlung; die Höfe liegen zwischen Straßen und Bächen/Flüssen, Grundstücke handtuchförmig. Ein Hagenrecht bedeutete, Besitzer durften ihren Grund und Boden einhegen, es entstanden Bauerngärten und Kleintierhaltung; als Hufe wurden die Hofgrundstücke, die Breiten und die Hoflagen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorla entspringt im Moerholz im Süden Oberschönhagens und fließt von dort aus in nördliche Richtung durch das Tal in Ober- und Niederschönhagen. In Mosebeck fliesst sie mit der Passade zusammen. Das Quellgebiet der Dorla umfasst eine Fläche von ca. 10,6 ha. Nach wenigen Kilometern mündet ein namenloser Bach von links und danach die Homberg-, Hagen- und Sassenbäche in die Dorla. Auf der gesamten Fließstrecke ist die Dorla in die Gewässergüteklasse II (Wasserschaftsschutzgebiet) eingeordnet, d.h. sie ist mässig verschmutzt.&lt;br /&gt;
Wiesen und Auen im gesamten Tal entlang der Dorla und östliche Wälder usw. sind Landschaftsschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinschaftliche Fissenknicker Anger mit einer Fläche von etwa 66,5 Scheffelsaat (Schfls.) wurde 1864 aufgeteilt. 1 Schfls. entspricht 1.717 qm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmäler:&lt;br /&gt;
In die Denkmalliste der Stadt Detmold sind im September 2024 eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkhäuser, Bad Meinberger Str. 152a und 154a&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkbauernhäuser, Bad Meinberger Str. 154 und 158&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage, Bad Meinberger Str. 170&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage mit 8 Objekten,Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
* 1 Bauernhaus mit Backhaus (ohne östliche Anbauten), Bad Meinberger Str. 130&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Uraufnahme von 1836-1850.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen 1912 - Karte.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Liegenschaftskarte vom 24.11.2025.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen topographische Karte von 2016.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Flächennutzungsplan von 2015.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Oberschönhagen geplante Windräder.jpg|thumb I Oberschönhagen geplante Windräder, Lageplan:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 erschien der Name Oberschönhagen mit 10 Höfen erstmals in alten „Steuerregesten“ (Abgaben-/Steuerbüchern) – damals als „tom Rodedale“ (vom gerodeten Tal). Darin angegeben waren: Anzahl Personen und Viehbestand, Größen der Ackerflächen (genannt Fudersaat), des Grünlandes (genannt Wiesewachs), der Schulden, Außenstände, vergebene Darlehn, Steuern für Barleistungen, Naturalabgaben, Hand- und Spanndienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1871 wurde ein „Ortschafts-Verzeichnis des Fürstenthums Lippe veröffentlicht. Es war geordnet und aufgestellt „nach der politischen Eintheilung“ nebst Angabe der Zahl der Wohnhäuser, Haushaltungen und Einwohner auf Grund der Volkszählung vom  1. Dezember 1871. Herausgegeben wurde es von der Meyer’schen Hofbuchdruckerei (Gebr. Klingenberg) im Jahr 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin ist unter der Nr. 42 der politischen Gemeinde die „Bauerschaft Oberschönhagen“ mit den Wohnplätzen Fissenknick, Hülsen und Oberschönhagen (Nr. 132 - 134) aufgeführt; für das Dorf Oberschönhagen: 17 Häuser mit 16 Haushaltungen und 127 Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Oberschönhagen 357 Einwohner, davon in den Wohnplätzen&lt;br /&gt;
* Fissenknick (82), &lt;br /&gt;
* Hülsen (102), &lt;br /&gt;
* Krähenbruch (14) &lt;br /&gt;
* Oberschönhagen (159).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Der Ortsteil Krähenbruch wird seit 1926 nicht mehr erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zum Stichtag 23. Nov. 2025 hat Oberschönhagen folgende Einwohner:&lt;br /&gt;
* 44 Erwachsene mit Hauptwohnsitz, &lt;br /&gt;
* 18 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Hof Bad Meinberger Str. 140 wird bis heute im Vollerwerb bewirtschaftet, alle anderen Höfe und Ländereien/Wälder sind verkauft und/bzw. verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1998 fand am letzten Schulferien-Sonntag auf dem damaligen Hof Meierjohann das erste Dorffest statt. Dieses wird seither jährlich wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 1 | [[Bad Meinberger Straße 120 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 2 | [[Bad Meinberger Straße 170 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 150 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 4 | [[Bad Meinberger Straße 160 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 6 | [[Bad Meinberger Straße 168 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 7 | [[Bad Meinberger Straße 134 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 8 | [[Bad Meinberger Straße 140 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 9 | [[Bad Meinberger Straße 130 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 10 | [[Bad Meinberger Straße 132 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 11 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 12 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 13 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 14 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 15 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 16 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 17 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 18 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 19 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 20 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 21 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 22 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 23 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 24 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 25 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 26 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 27 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 28 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 29 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 30 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 31 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 32 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 33 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 34 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 35 | [[Bad Meinberger Straße 158 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 36 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 37 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 38 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 39 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 40 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 41 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 42 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 43 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 44 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 45 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 46 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 47 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 48 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 49 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 50 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 51 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
Ausser der Bad Meinberger Strasse sind asphaltierte Wege, einige als mit Bäumen bepflanzte Alleen, zu den Hofanlagen vorhanden.&lt;br /&gt;
Die Wege zu den landwirtschaftlichen bzw. Waldflächen sind geschottert bzw. naturbelassen.&lt;br /&gt;
An mehreren Stellen sind noch Gelände-Vertiefungen und -Steilwände vorhanden, aus denen Mergel für die Feldwege-Befestigungen abgebaut wurde. Auch wurde Mergel für Bodenverbesserungen verwendet.&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 160.jpg|thumb|Mergelwand, 2020, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Strassen-/Wegebeleuchtung ist nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Buslinie Detmold - Oberschönhagen - Bad Meinberg fuhr erstmals im Jahr 1953 durchs Dorf. Aktuell gibt es fünf Haltestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
[[Bad Meinberger Straße (Oberschönhagen)|Bad Meinberger Straße]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um 1850 wurde die Meinberger Chaussee gebaut als Schotterstraße  - danach im Jahr 1954 asphaltiert und schliesslich im Jahr 1965 als Kreisstraße K 92 ausgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Herbst des Jahres 2025 wurde mit dem Bau eines Fahrradweges von der Strassenkreuzung Dorla-/Bad Meinberger Strasse bis zum Ortseingang von Fissenknick begonnen. Der Zeitpunkt der Fertigstellung ist nicht absehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Detmolder Landfrauen erzählen, 1986&lt;br /&gt;
* Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 01. Oktober 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024 und der darin aufgeführten Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
   4. Beschreibung des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024, http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;amp;oldid=19346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=49995</id>
		<title>Oberschönhagen</title>
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		<updated>2026-01-28T16:35:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Verkehrswege */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92582, 8.9709&lt;br /&gt;
}}Oberschönhagen ist ein Ortsteil der Stadt [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen liegt am östlichen Stadtrand von Detmold und grenzt an die Nachbarstädte [[Blomberg]] (Brüntrup) und [[Horn-Bad Meinberg]] (Fissenknick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Breitengrad     = 51°55&#039;N&lt;br /&gt;
*Längengrad      = 08°58&#039;O&lt;br /&gt;
*Bundesland      = DE-NRW&lt;br /&gt;
*Höhen: (aus Google earth pro)          &lt;br /&gt;
*                = 179 m üNN (Dorla nördliche Ortsgrenze zu Niederschönhagen)&lt;br /&gt;
*                = 267 m üNN (Homberg)&lt;br /&gt;
*                = 295 m üNN (Waldrand Nähe des Opfersteins)&lt;br /&gt;
*Fläche          = 4,12 km²&lt;br /&gt;
*Postleitzahl    = 32760&lt;br /&gt;
*Telefon-Vorwahl = 05231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächennutzung, Stand 2005:  &lt;br /&gt;
* Fläche - ha - in %&lt;br /&gt;
* Gebäude        =  19,088        =   4,6  (einschl. Hof und Hausgärten)&lt;br /&gt;
* Verkehr        =   8,859        =   2,1&lt;br /&gt;
* Erholung       =   0,357        =   0,1&lt;br /&gt;
* Acker          = 234,280        =  56,9&lt;br /&gt;
* Grünland       =  22,723        =   5,5&lt;br /&gt;
* Wald           = 124,212        =  30,2&lt;br /&gt;
* Wasser         =   2,595        =   0,6&lt;br /&gt;
* Sonstige       =   0,079        =   0,0&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;
* Fläche gesamt  = 412,15 ha      = 100,0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind noch viele gut erhaltene bzw. sanierte Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert vorhanden. Nur wenige Häuser sind unbewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die ehemals eigenständige Gemeinde Oberschönhagen ist mit der Gemeindereform am 1. Januar 1970 neu strukturiert worden. Die ehemaligen Wohnplätze Fissenknick und Hülsen wurden abgetrennt, [[Fissenknick (Horn-Bad Meinberg)|Fissenknick]] wurde der Stadt [[Horn-Bad Meinberg]] zugeordnet, Hülsen dem Detmolder Ortsteil [[Diestelbruch (Detmold)| Diestelbruch]]. Der Ortsteil Oberschönhagen gehört seither zu [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin hatten alle Ortsteile eigene Bürgermeister mit eigenen Finanzhaushalten und Ortsräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Landschatzregister von 1590 wird Oberschönhagen zusammen mit [[Niederschönhagen]] als Schonhagen im Kespell Dehtmoldt genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Reihe_030_Band_001_reduziert_(2017).pdf Die lippischen Landschatzregister von 1590 und 1618, Seite 1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ältesten Schatzregister von ca. 1390 werden „in dem Sconenhaghen“ 11 Kolonate, „in dem Rosendale“ 13 aufgeführt. Rosendahl ist ein Ortsteil von Schönhagen. In der Eversteiner Fehde wurde nach dem Schadensverzeichnis von ca. 1409 in beiden Ortsteilen u.a. „up dem kerkhove tom Schonenhaghen“ und „up dem kerkhove to Hunynchusen“ Schaden angerichtet. Auf Hunynchusen verweist der Hof Hünkemeier, Oberschönhagen Nr. 4. Er dürfte eine ältere Vorgeschichte haben, die über die Anfänge der Waldhufensiedlung zurückreicht. Es muss offen bleiben, ob es sich um den Resthof einer ausgegangenen Siedlung handelt. Mit Huinchusen, das im Güterverzeichnis des Corveyer Abts Erkenbert (1106-1129) erwähnt wird, könnte vielleicht die Vorgängersiedlung des Hofes Hünkemeier gemeint sein. Doch spricht einiges für eine gleichnamige Wüstung beim Hünkergrund (Wörderfeld, jetzt Stadt Lügde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberschönhagen gibt es auch einen älteren „-hausen“-Ort mit der Bezeichnung Hunychusen als frühmittelalterlichen Siedlungskern. Das wurde vom Autor Herbert Stöwer im Jahr 2008 als Quelle und am 01. Okt. 2024 in LippeLex&amp;lt;ref&amp;gt;http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;lt;/ref&amp;gt; wie folgt u.a. beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 verpfändete Otto, Edelherr zur Lippe, seinen Zehnten zu Schonenhaghene im Kirchspiel Detmold an den Knappen Hermann de Wendt. Im gleichen Jahr verpfändete Bernhard V. den Zehnten zu Mederkesborn, das 1394 in einem Kuhgeldregister als „to dem Eyderkesborne“ bezeichnet wird, an Konrad von Bega. Es handelt sich um die Höfe Oberschönhagen Nr. 1 und Nr. 9, die ab 1516 nicht mehr zu Brüntrup, sondern zur Bauerschaft Oberschönhagen gerechnet werden, weil der Meier zu Eveskeborn -  wie er beim Verkauf der Burg und des Hauses Horn mit Zubehör an Rave Westphal im Jahre 1516 genannt wird – zusammen mit dem Hof Heidenreich von Simon V. für die Burg Detmold vorbehalten wird. Kirchlich gehörten die Höfe damals schon weiterhin zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute noch im östlichen Bereich des Waldgrundstücks des Hofes Bad Meinberger Strasse 170 vorhandenen zwei Hügelgräber und drei im Leistruper Wald lassen darauf schliessen, dass die ersten Besiedlungen des Dorlatales bereits während der Bronzezeit, also ca. 1.200 v.Chr., erfolgten; eine genaue Datierung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Hofbesitzer wurden erstmals um 1600 genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 30-jährigen Krieges von 1618-1648 erfolgten Plünderungen durch sog. „abgöttische schwedische Reutter“. Es lagen nach dem dreissigjährigen Krieg (1652) 7 Hofstätten wüst: 1 Vollspänner, 5 Hoppenplöcker, sowie 1 weitere kleinere Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1650 wurden die „Meier- oder Hägerrechte“ vergeben und die Einordnung in Vollspänner und Halbspänner.&lt;br /&gt;
Zu der Zeit erfolgte auch die Besiedlung von Fissenknick und Hülsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden Streusiedlungen durch Aufteilung unter den hudeberechtigten Bauern und Köttern und Leibzuchten. Kleinere Flächen wurden an „Neusiedler“ verkauft – darauf gebaut die „Ziegler-Häuser“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehörten 8 Höfe zur Kirchengemeinde Detmold und 2 Höfe zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als älteste Hofstellen sind dokumentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1737 Leibzucht Reineke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1756 Leibzucht Dickewied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1765 Haupthaus Hunkemeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausnummern wurden erst am 13. Mai 1766 („Verordnung wegen Nummerierung der Häuser von 1766“) durch den regierenden Grafen und Edlen Herrn Simon August zur Lippe vergeben. Die Reihenfolge der Nummerierung richtete sich nach der Höhe des Steueraufkommens, d.h. die Nr. 1 als größte Hofstelle hatte die meisten Steuern zu zahlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1768 gab es von Herrn Simon August zur Lippe eine weitere „Verordnung wegen Gebäude auf dem Lande“, die wegen des Brandschutzes vorgab, dass die bei „Errichtung neuer Gebäude hinkünftig die Wohnhäuser von den Scheunen und Fruchthäusern gänzlich abgesondert und so angelegt werden sollen, dass der Hausmann aus seiner Wohnung alles überschauen kann“. Die Gründe (Holz-Sockelschwellen) an den Häusern und Scheunen mussten einige Fuss hoch untermauert werden, um sie vor Fäulnis zu bewahren. Auch der Brand-Assecurations-Kasse mussten die Hauseigentümer beitreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salbuch von 1782 werden insgesamt 36 Kolonate aufgeführt: 4 Halbmeier, 1 Grosskötter,5 Mittelkötter,26 Hoppenplöcker und Strassenkötter. An nichtlandwirtschaftlichen Tätigkeiten werden 1776 genannt: 1 preussischer Soldat, 1 Ziegelmeister, 1 Bauerrichter, 1 Holzknecht, 4 Personen betteln, 15 spinnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliesslich wurde am 27. Dezember 1808 von Pauline Christine Wilhelmine, Souveräne Fürstin, Vormünderin und Regentin zur Lippe usw. die „Verordnung zur Aufhebung des Leib- und Guts-Eigenthums betreffend“ verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich, dass „alle Unterthanen. die sich bisher in Herrschaftlichem Leibeigenthum bzw. auch Colonaten befanden, zum ersten des nächsten Jahres daraus entlassen werden“. Die auf den Gütern befindlichen verschiedenen Verbindlichkeiten zu Spann- oder Handdiensten, Zins und Pachtgefällen, und anderen Geld- und Naturalabgaben blieben allerdings unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bauernbefreiung zwischen 1810 bis 1850 erfolgte die Ablösung der Hand- und Spanndienste für das fürstliche Domanium in Detmold und der Huderechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 liess der damalige Landesherr eine Volkszählung – auch Census genannt – durchführen, um sich eine Übersicht über die Anzahl der Untertanen und deren Lebensverhältnisse in den verschiedenen Bauerschaften zu verschaffen.&lt;br /&gt;
Es wurden alle Wohnstätten, die Anzahl der darauf befindlichen Wohnhäuser, die Anzahl der Menschen auf diesen Stätten, unterteilt in Erwachsene, Ehepaare und deren Kinder erfasst. Ferner auch die auf dem Altenteil der Hofstätten, auch Colonate genannt, lebenden Leibzüchter und die als Mieter auf den Höfen lebenden Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bauerschaft, auch Einwohnerschaft, entspricht als kleinste Verwaltungseinheit des Landes den späteren Gemeinden. Innerhalb einer Bauerschaft erfolgte die Auflistung der Volkszählung der Reihenfolge der Colonatsnummern, die für Lippe erst im Jahr 1766 festgeschrieben wurden. Sie behielten in der Regel ihre Gültigkeit bis zum Zeitpunkt der Einführung von Strassennamen im 20. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
Die Vergabe der Hausnummern erfolgte für die nach 1766 entstandenen Colonate in der Reihenfolge deren Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der fehlenden Elektrizität und Beleuchtung mit Petroleumlampen, Kerzen usw. waren einige Gebäude abgebrannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  1903 Hof Meier, Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
*  1906 Hof Vietmeier, Bad Meinberger Str. 152&lt;br /&gt;
*  1950 Hof Görder, Bad Meinberger.Str. 140&lt;br /&gt;
*  1954 Leibzucht Reineke, Bad Meinberger Str. 154a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebäude wurden wieder aufgebaut, falls möglich, in ursprünglicher Form und Konstruktion in Fachwerkbauweise. Nur der Hof Bad Meinberger Strasse 140 wurde in Massivbauweise neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den vorbeschriebenen Feuern wurde die Dorla auf dem damaligen Flurstück 109 (Vietmeier) durch eine Betonmauer angestaut für eine Löschwasser-Nutzung. Die Zufahrt erfolgte über den Weg zum Hof Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
Löschwasser musste nie entnommen werden.&lt;br /&gt;
Die zugefrorene Teichfläche wurde danach im Winter von den Dorfkindern genutzt. Heute ist der Teich sehr stark verlandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberschönhagen gehört zu der am 30. April 1913 gegründeten reformierten Kirchengemeinde Vahlhausen. Die neu gebaute Kirche wurde am 10. Dezember 1915 eingeweiht (aus Chronik der Kirchengemeinde Vahlhausen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofeigentümer Meier und Mischer bauten im Jahr 1919 einen privaten Friedhof auf dem Hofgelände Meier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 stürzte in der Wiese Brokamp, Bad Meinberger Strasse 168, ein kleines britisches Militärflugzeug ab. Der Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten. Über seinen Verbleib ist nichts bekannt. Spätere Sondenuntersuchungen des britischen Militärs waren erfolglos.&lt;br /&gt;
Die Vertiefung wurde bei Schnee von den Kindern als &amp;quot;Skipiste&amp;quot; zum &amp;quot;Slalomfahren&amp;quot; genutzt; seit längerem ist sie eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Zuwegung zum Hof Bad Meinberger Str. 152 in der Waldböschung östlich der Dorla befanden sich bis ca. 1980 zwei Höhlen, deren Eingänge mit Holzstämmen befestigt waren. Sie wurden vom damaligen Hofbesitzer Vietmeier zu Beginn des II. Weltkrieges hergestellt, um sich darin bei Gefahr zu verstecken. Die Eingänge verfielen immer mehr und sind seit vielen Jahren vollständig verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektrizität kam für einige Höfe ca. 1921/1946 mit Freileitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Wasserleitung erfolgte im Jahr 1958. Bis dahin wurde Trinkwasser aus gemauerten Brunnen entnommen. Wasser für sonstige Zwecke entnahm man der Dorla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unterirdischer Frischwasserbehälter aus dem Jahr 1957/58 ist an der Bad Meinberger Strasse gegenüber der Zuwegung zu den Grundstücken Nr. 158 und 160 vorhanden und in Betrieb. Dort befindet sich auch eine Elektro-Umspannstation mit einem Schild des damaligen Versorgers &amp;quot;Elektrizitätswerk Wesertal&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Telefonanschluss hatten bis ca. 1960 nur wenige Gehöfte. Einen öffentlichen Fernsprecher gab es beim damaligen Bürgermeister Wilhelm Meierjohann, Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine öffentliche Kanalisation ist bis heute nicht vorhanden. Die Abwässer werden seit ca. 2010 in mechanischen Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und dann in die Dorla abgeleitet. Bis ca. 1980 waren überwiegend Dunggruben vorhanden. &lt;br /&gt;
Die Gülle wurde auf den Feldern und Gärten untergepflügt/-gegraben.&lt;br /&gt;
Die anderen Abwässer (Küche usw.) versickerten auf den Grundstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1964 gehörte Oberschönhagen zur Verwaltungsgemeinschaft „Amt Detmold Land“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gaststätte, Einkaufsmöglichkeit oder Gemeinschaftsräume waren bzw. sind bis heute nicht vorhanden. Nur in Fissenknick war bis Ende der 1960er Jahre ein Kolonialwarenladen mitten im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1950 bis ca. 1955 kam der Bäcker Buschmann aus Bad Meinberg mit Pferd und Wagen ins Dorf und verkaufte Brote und andere Backwaren. Danach noch einige Jahre mit einem Verkaufswagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schule gab es nicht, die Kinder mussten bis ca. 1940 die Schule in der heutigen &amp;quot;Neue Reihe Nr. 6&amp;quot; in Diestelbruch/Grenze zu Hülsen besuchen. [[Datei:Alte Diestelbrucher Schule.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angabe der heutigen Geschäftsführerin des Reitvereins Bad Meinberg an den Autor fanden 30 Veranstaltungen in den Jahren 1928 bis 1939 und nach Neugründung von 1948 bis 1967 neben der Windmühle in Fisseknick auf den zum Hof Bad Meiberger Str. 170 gehörenden Grasflächen überregionale Reitturniere (Springen und Dressur) des Reitvereins Bad Meinberg statt. Viele Pferde und Reiter waren dazu vorübergehend auf den Höfen in Oberschönhagen, Fissenknick usw. untergebracht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Windmühle Fissenknick.1964.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
In der Dressur startete die damals sehr erfolgreiche Frau Vrony Meier-Johann aus Lenstrup. &lt;br /&gt;
Bei den Springturnieren hatten Schüler und Jugendliche die Möglichkeit, durch wiederauflegen der abgeworfenen &amp;quot;Barren&amp;quot; sich zum kostenlosen Eintritt etwas Taschengeld zu verdienen.&lt;br /&gt;
Seit 1968 finden die Turniere im Waldstadion in Bad Meinberg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2025 wurde die Dorfgemeinschaft darüber informiert, die WNE Westfälisch-Niedersächsische Energie Gesellschaft wolle auf dem östlichen Grundstück am „Langer Berg“ eine Windenergieanlage WEA 01 errichten. Zwei weitere seien nebenan auf den zu Brüntrup und Wehren gehörenden Grundstücken geplant. Alle drei Anlagen liegen innerhalb des ausgewiesenen rechtskräftigen Windernergiegebietes. Ein Lageplan-Ausschnitt mit Darstellung der Anlagen ist beigefügt.&lt;br /&gt;
Die geplante Anlage würde sich ca. 500 m  östlich der Dorla befinden. Windgeräusche dürften nicht zu hören sein wegen der dazwischen befindlichen Wiesen und Wälder. Auch von Schlagschatten wird keines der Häuser in Oberschönhagen betroffen sein.&lt;br /&gt;
[[Datei: Oberschönhagen Lageplan 2025.jpg|thumb|geplante Windräder, 2025, Foto: Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen ist ein sog. Hagenhufendorf, eine Siedlungsform aus dem 13. Jahrhundert. Es entstand nach Waldrodungen, daher auch die Bezeichnung: Waldhufensiedlung; die Höfe liegen zwischen Straßen und Bächen/Flüssen, Grundstücke handtuchförmig. Ein Hagenrecht bedeutete, Besitzer durften ihren Grund und Boden einhegen, es entstanden Bauerngärten und Kleintierhaltung; als Hufe wurden die Hofgrundstücke, die Breiten und die Hoflagen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorla entspringt im Moerholz im Süden Oberschönhagens und fließt von dort aus in nördliche Richtung durch das Tal in Ober- und Niederschönhagen. In Mosebeck fliesst sie mit der Passade zusammen. Das Quellgebiet der Dorla umfasst eine Fläche von ca. 10,6 ha. Nach wenigen Kilometern mündet ein namenloser Bach von links und danach die Homberg-, Hagen- und Sassenbäche in die Dorla. Auf der gesamten Fließstrecke ist die Dorla in die Gewässergüteklasse II (Wasserschaftsschutzgebiet) eingeordnet, d.h. sie ist mässig verschmutzt.&lt;br /&gt;
Wiesen und Auen im gesamten Tal entlang der Dorla und östliche Wälder usw. sind Landschaftsschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinschaftliche Fissenknicker Anger mit einer Fläche von etwa 66,5 Scheffelsaat (Schfls.) wurde 1864 aufgeteilt. 1 Schfls. entspricht 1.717 qm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmäler:&lt;br /&gt;
In die Denkmalliste der Stadt Detmold sind im September 2024 eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkhäuser, Bad Meinberger Str. 152a und 154a&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkbauernhäuser, Bad Meinberger Str. 154 und 158&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage, Bad Meinberger Str. 170&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage mit 8 Objekten,Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
* 1 Bauernhaus mit Backhaus (ohne östliche Anbauten), Bad Meinberger Str. 130&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Uraufnahme von 1836-1850.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen 1912 - Karte.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Liegenschaftskarte vom 24.11.2025.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen topographische Karte von 2016.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Flächennutzungsplan von 2015.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Lageplan von 2025.jpeg|mini]] geplante Windräder, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 erschien der Name Oberschönhagen mit 10 Höfen erstmals in alten „Steuerregesten“ (Abgaben-/Steuerbüchern) – damals als „tom Rodedale“ (vom gerodeten Tal). Darin angegeben waren: Anzahl Personen und Viehbestand, Größen der Ackerflächen (genannt Fudersaat), des Grünlandes (genannt Wiesewachs), der Schulden, Außenstände, vergebene Darlehn, Steuern für Barleistungen, Naturalabgaben, Hand- und Spanndienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1871 wurde ein „Ortschafts-Verzeichnis des Fürstenthums Lippe veröffentlicht. Es war geordnet und aufgestellt „nach der politischen Eintheilung“ nebst Angabe der Zahl der Wohnhäuser, Haushaltungen und Einwohner auf Grund der Volkszählung vom  1. Dezember 1871. Herausgegeben wurde es von der Meyer’schen Hofbuchdruckerei (Gebr. Klingenberg) im Jahr 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin ist unter der Nr. 42 der politischen Gemeinde die „Bauerschaft Oberschönhagen“ mit den Wohnplätzen Fissenknick, Hülsen und Oberschönhagen (Nr. 132 - 134) aufgeführt; für das Dorf Oberschönhagen: 17 Häuser mit 16 Haushaltungen und 127 Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Oberschönhagen 357 Einwohner, davon in den Wohnplätzen&lt;br /&gt;
* Fissenknick (82), &lt;br /&gt;
* Hülsen (102), &lt;br /&gt;
* Krähenbruch (14) &lt;br /&gt;
* Oberschönhagen (159).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Der Ortsteil Krähenbruch wird seit 1926 nicht mehr erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zum Stichtag 23. Nov. 2025 hat Oberschönhagen folgende Einwohner:&lt;br /&gt;
* 44 Erwachsene mit Hauptwohnsitz, &lt;br /&gt;
* 18 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Hof Bad Meinberger Str. 140 wird bis heute im Vollerwerb bewirtschaftet, alle anderen Höfe und Ländereien/Wälder sind verkauft und/bzw. verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1998 fand am letzten Schulferien-Sonntag auf dem damaligen Hof Meierjohann das erste Dorffest statt. Dieses wird seither jährlich wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 1 | [[Bad Meinberger Straße 120 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 2 | [[Bad Meinberger Straße 170 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 150 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 4 | [[Bad Meinberger Straße 160 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 6 | [[Bad Meinberger Straße 168 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 7 | [[Bad Meinberger Straße 134 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 8 | [[Bad Meinberger Straße 140 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 9 | [[Bad Meinberger Straße 130 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 10 | [[Bad Meinberger Straße 132 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 11 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 12 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 13 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 14 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 15 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 16 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 17 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 18 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 19 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 20 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 21 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 22 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 23 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 24 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 25 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 26 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 27 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 28 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 29 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 30 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 31 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 32 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 33 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 34 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 35 | [[Bad Meinberger Straße 158 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 36 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 37 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 38 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 39 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 40 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 41 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 42 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 43 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 44 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 45 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 46 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 47 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 48 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 49 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 50 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 51 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
Ausser der Bad Meinberger Strasse sind asphaltierte Wege, einige als mit Bäumen bepflanzte Alleen, zu den Hofanlagen vorhanden.&lt;br /&gt;
Die Wege zu den landwirtschaftlichen bzw. Waldflächen sind geschottert bzw. naturbelassen.&lt;br /&gt;
An mehreren Stellen sind noch Gelände-Vertiefungen und -Steilwände vorhanden, aus denen Mergel für die Feldwege-Befestigungen abgebaut wurde. Auch wurde Mergel für Bodenverbesserungen verwendet.&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 160.jpg|thumb|Mergelwand, 2020, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Strassen-/Wegebeleuchtung ist nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Buslinie Detmold - Oberschönhagen - Bad Meinberg fuhr erstmals im Jahr 1953 durchs Dorf. Aktuell gibt es fünf Haltestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
[[Bad Meinberger Straße (Oberschönhagen)|Bad Meinberger Straße]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um 1850 wurde die Meinberger Chaussee gebaut als Schotterstraße  - danach im Jahr 1954 asphaltiert und schliesslich im Jahr 1965 als Kreisstraße K 92 ausgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Herbst des Jahres 2025 wurde mit dem Bau eines Fahrradweges von der Strassenkreuzung Dorla-/Bad Meinberger Strasse bis zum Ortseingang von Fissenknick begonnen. Der Zeitpunkt der Fertigstellung ist nicht absehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Detmolder Landfrauen erzählen, 1986&lt;br /&gt;
* Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 01. Oktober 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024 und der darin aufgeführten Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
   4. Beschreibung des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024, http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;amp;oldid=19346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=49994</id>
		<title>Oberschönhagen</title>
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		<updated>2026-01-28T16:28:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Verkehrswege */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92582, 8.9709&lt;br /&gt;
}}Oberschönhagen ist ein Ortsteil der Stadt [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen liegt am östlichen Stadtrand von Detmold und grenzt an die Nachbarstädte [[Blomberg]] (Brüntrup) und [[Horn-Bad Meinberg]] (Fissenknick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Breitengrad     = 51°55&#039;N&lt;br /&gt;
*Längengrad      = 08°58&#039;O&lt;br /&gt;
*Bundesland      = DE-NRW&lt;br /&gt;
*Höhen: (aus Google earth pro)          &lt;br /&gt;
*                = 179 m üNN (Dorla nördliche Ortsgrenze zu Niederschönhagen)&lt;br /&gt;
*                = 267 m üNN (Homberg)&lt;br /&gt;
*                = 295 m üNN (Waldrand Nähe des Opfersteins)&lt;br /&gt;
*Fläche          = 4,12 km²&lt;br /&gt;
*Postleitzahl    = 32760&lt;br /&gt;
*Telefon-Vorwahl = 05231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächennutzung, Stand 2005:  &lt;br /&gt;
* Fläche - ha - in %&lt;br /&gt;
* Gebäude        =  19,088        =   4,6  (einschl. Hof und Hausgärten)&lt;br /&gt;
* Verkehr        =   8,859        =   2,1&lt;br /&gt;
* Erholung       =   0,357        =   0,1&lt;br /&gt;
* Acker          = 234,280        =  56,9&lt;br /&gt;
* Grünland       =  22,723        =   5,5&lt;br /&gt;
* Wald           = 124,212        =  30,2&lt;br /&gt;
* Wasser         =   2,595        =   0,6&lt;br /&gt;
* Sonstige       =   0,079        =   0,0&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;
* Fläche gesamt  = 412,15 ha      = 100,0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind noch viele gut erhaltene bzw. sanierte Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert vorhanden. Nur wenige Häuser sind unbewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die ehemals eigenständige Gemeinde Oberschönhagen ist mit der Gemeindereform am 1. Januar 1970 neu strukturiert worden. Die ehemaligen Wohnplätze Fissenknick und Hülsen wurden abgetrennt, [[Fissenknick (Horn-Bad Meinberg)|Fissenknick]] wurde der Stadt [[Horn-Bad Meinberg]] zugeordnet, Hülsen dem Detmolder Ortsteil [[Diestelbruch (Detmold)| Diestelbruch]]. Der Ortsteil Oberschönhagen gehört seither zu [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin hatten alle Ortsteile eigene Bürgermeister mit eigenen Finanzhaushalten und Ortsräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Landschatzregister von 1590 wird Oberschönhagen zusammen mit [[Niederschönhagen]] als Schonhagen im Kespell Dehtmoldt genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Reihe_030_Band_001_reduziert_(2017).pdf Die lippischen Landschatzregister von 1590 und 1618, Seite 1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ältesten Schatzregister von ca. 1390 werden „in dem Sconenhaghen“ 11 Kolonate, „in dem Rosendale“ 13 aufgeführt. Rosendahl ist ein Ortsteil von Schönhagen. In der Eversteiner Fehde wurde nach dem Schadensverzeichnis von ca. 1409 in beiden Ortsteilen u.a. „up dem kerkhove tom Schonenhaghen“ und „up dem kerkhove to Hunynchusen“ Schaden angerichtet. Auf Hunynchusen verweist der Hof Hünkemeier, Oberschönhagen Nr. 4. Er dürfte eine ältere Vorgeschichte haben, die über die Anfänge der Waldhufensiedlung zurückreicht. Es muss offen bleiben, ob es sich um den Resthof einer ausgegangenen Siedlung handelt. Mit Huinchusen, das im Güterverzeichnis des Corveyer Abts Erkenbert (1106-1129) erwähnt wird, könnte vielleicht die Vorgängersiedlung des Hofes Hünkemeier gemeint sein. Doch spricht einiges für eine gleichnamige Wüstung beim Hünkergrund (Wörderfeld, jetzt Stadt Lügde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberschönhagen gibt es auch einen älteren „-hausen“-Ort mit der Bezeichnung Hunychusen als frühmittelalterlichen Siedlungskern. Das wurde vom Autor Herbert Stöwer im Jahr 2008 als Quelle und am 01. Okt. 2024 in LippeLex&amp;lt;ref&amp;gt;http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;lt;/ref&amp;gt; wie folgt u.a. beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 verpfändete Otto, Edelherr zur Lippe, seinen Zehnten zu Schonenhaghene im Kirchspiel Detmold an den Knappen Hermann de Wendt. Im gleichen Jahr verpfändete Bernhard V. den Zehnten zu Mederkesborn, das 1394 in einem Kuhgeldregister als „to dem Eyderkesborne“ bezeichnet wird, an Konrad von Bega. Es handelt sich um die Höfe Oberschönhagen Nr. 1 und Nr. 9, die ab 1516 nicht mehr zu Brüntrup, sondern zur Bauerschaft Oberschönhagen gerechnet werden, weil der Meier zu Eveskeborn -  wie er beim Verkauf der Burg und des Hauses Horn mit Zubehör an Rave Westphal im Jahre 1516 genannt wird – zusammen mit dem Hof Heidenreich von Simon V. für die Burg Detmold vorbehalten wird. Kirchlich gehörten die Höfe damals schon weiterhin zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute noch im östlichen Bereich des Waldgrundstücks des Hofes Bad Meinberger Strasse 170 vorhandenen zwei Hügelgräber und drei im Leistruper Wald lassen darauf schliessen, dass die ersten Besiedlungen des Dorlatales bereits während der Bronzezeit, also ca. 1.200 v.Chr., erfolgten; eine genaue Datierung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Hofbesitzer wurden erstmals um 1600 genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 30-jährigen Krieges von 1618-1648 erfolgten Plünderungen durch sog. „abgöttische schwedische Reutter“. Es lagen nach dem dreissigjährigen Krieg (1652) 7 Hofstätten wüst: 1 Vollspänner, 5 Hoppenplöcker, sowie 1 weitere kleinere Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1650 wurden die „Meier- oder Hägerrechte“ vergeben und die Einordnung in Vollspänner und Halbspänner.&lt;br /&gt;
Zu der Zeit erfolgte auch die Besiedlung von Fissenknick und Hülsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden Streusiedlungen durch Aufteilung unter den hudeberechtigten Bauern und Köttern und Leibzuchten. Kleinere Flächen wurden an „Neusiedler“ verkauft – darauf gebaut die „Ziegler-Häuser“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehörten 8 Höfe zur Kirchengemeinde Detmold und 2 Höfe zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als älteste Hofstellen sind dokumentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1737 Leibzucht Reineke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1756 Leibzucht Dickewied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1765 Haupthaus Hunkemeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausnummern wurden erst am 13. Mai 1766 („Verordnung wegen Nummerierung der Häuser von 1766“) durch den regierenden Grafen und Edlen Herrn Simon August zur Lippe vergeben. Die Reihenfolge der Nummerierung richtete sich nach der Höhe des Steueraufkommens, d.h. die Nr. 1 als größte Hofstelle hatte die meisten Steuern zu zahlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1768 gab es von Herrn Simon August zur Lippe eine weitere „Verordnung wegen Gebäude auf dem Lande“, die wegen des Brandschutzes vorgab, dass die bei „Errichtung neuer Gebäude hinkünftig die Wohnhäuser von den Scheunen und Fruchthäusern gänzlich abgesondert und so angelegt werden sollen, dass der Hausmann aus seiner Wohnung alles überschauen kann“. Die Gründe (Holz-Sockelschwellen) an den Häusern und Scheunen mussten einige Fuss hoch untermauert werden, um sie vor Fäulnis zu bewahren. Auch der Brand-Assecurations-Kasse mussten die Hauseigentümer beitreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salbuch von 1782 werden insgesamt 36 Kolonate aufgeführt: 4 Halbmeier, 1 Grosskötter,5 Mittelkötter,26 Hoppenplöcker und Strassenkötter. An nichtlandwirtschaftlichen Tätigkeiten werden 1776 genannt: 1 preussischer Soldat, 1 Ziegelmeister, 1 Bauerrichter, 1 Holzknecht, 4 Personen betteln, 15 spinnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliesslich wurde am 27. Dezember 1808 von Pauline Christine Wilhelmine, Souveräne Fürstin, Vormünderin und Regentin zur Lippe usw. die „Verordnung zur Aufhebung des Leib- und Guts-Eigenthums betreffend“ verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich, dass „alle Unterthanen. die sich bisher in Herrschaftlichem Leibeigenthum bzw. auch Colonaten befanden, zum ersten des nächsten Jahres daraus entlassen werden“. Die auf den Gütern befindlichen verschiedenen Verbindlichkeiten zu Spann- oder Handdiensten, Zins und Pachtgefällen, und anderen Geld- und Naturalabgaben blieben allerdings unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bauernbefreiung zwischen 1810 bis 1850 erfolgte die Ablösung der Hand- und Spanndienste für das fürstliche Domanium in Detmold und der Huderechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 liess der damalige Landesherr eine Volkszählung – auch Census genannt – durchführen, um sich eine Übersicht über die Anzahl der Untertanen und deren Lebensverhältnisse in den verschiedenen Bauerschaften zu verschaffen.&lt;br /&gt;
Es wurden alle Wohnstätten, die Anzahl der darauf befindlichen Wohnhäuser, die Anzahl der Menschen auf diesen Stätten, unterteilt in Erwachsene, Ehepaare und deren Kinder erfasst. Ferner auch die auf dem Altenteil der Hofstätten, auch Colonate genannt, lebenden Leibzüchter und die als Mieter auf den Höfen lebenden Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bauerschaft, auch Einwohnerschaft, entspricht als kleinste Verwaltungseinheit des Landes den späteren Gemeinden. Innerhalb einer Bauerschaft erfolgte die Auflistung der Volkszählung der Reihenfolge der Colonatsnummern, die für Lippe erst im Jahr 1766 festgeschrieben wurden. Sie behielten in der Regel ihre Gültigkeit bis zum Zeitpunkt der Einführung von Strassennamen im 20. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
Die Vergabe der Hausnummern erfolgte für die nach 1766 entstandenen Colonate in der Reihenfolge deren Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der fehlenden Elektrizität und Beleuchtung mit Petroleumlampen, Kerzen usw. waren einige Gebäude abgebrannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  1903 Hof Meier, Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
*  1906 Hof Vietmeier, Bad Meinberger Str. 152&lt;br /&gt;
*  1950 Hof Görder, Bad Meinberger.Str. 140&lt;br /&gt;
*  1954 Leibzucht Reineke, Bad Meinberger Str. 154a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebäude wurden wieder aufgebaut, falls möglich, in ursprünglicher Form und Konstruktion in Fachwerkbauweise. Nur der Hof Bad Meinberger Strasse 140 wurde in Massivbauweise neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den vorbeschriebenen Feuern wurde die Dorla auf dem damaligen Flurstück 109 (Vietmeier) durch eine Betonmauer angestaut für eine Löschwasser-Nutzung. Die Zufahrt erfolgte über den Weg zum Hof Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
Löschwasser musste nie entnommen werden.&lt;br /&gt;
Die zugefrorene Teichfläche wurde danach im Winter von den Dorfkindern genutzt. Heute ist der Teich sehr stark verlandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberschönhagen gehört zu der am 30. April 1913 gegründeten reformierten Kirchengemeinde Vahlhausen. Die neu gebaute Kirche wurde am 10. Dezember 1915 eingeweiht (aus Chronik der Kirchengemeinde Vahlhausen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofeigentümer Meier und Mischer bauten im Jahr 1919 einen privaten Friedhof auf dem Hofgelände Meier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 stürzte in der Wiese Brokamp, Bad Meinberger Strasse 168, ein kleines britisches Militärflugzeug ab. Der Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten. Über seinen Verbleib ist nichts bekannt. Spätere Sondenuntersuchungen des britischen Militärs waren erfolglos.&lt;br /&gt;
Die Vertiefung wurde bei Schnee von den Kindern als &amp;quot;Skipiste&amp;quot; zum &amp;quot;Slalomfahren&amp;quot; genutzt; seit längerem ist sie eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Zuwegung zum Hof Bad Meinberger Str. 152 in der Waldböschung östlich der Dorla befanden sich bis ca. 1980 zwei Höhlen, deren Eingänge mit Holzstämmen befestigt waren. Sie wurden vom damaligen Hofbesitzer Vietmeier zu Beginn des II. Weltkrieges hergestellt, um sich darin bei Gefahr zu verstecken. Die Eingänge verfielen immer mehr und sind seit vielen Jahren vollständig verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektrizität kam für einige Höfe ca. 1921/1946 mit Freileitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Wasserleitung erfolgte im Jahr 1958. Bis dahin wurde Trinkwasser aus gemauerten Brunnen entnommen. Wasser für sonstige Zwecke entnahm man der Dorla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unterirdischer Frischwasserbehälter aus dem Jahr 1957/58 ist an der Bad Meinberger Strasse gegenüber der Zuwegung zu den Grundstücken Nr. 158 und 160 vorhanden und in Betrieb. Dort befindet sich auch eine Elektro-Umspannstation mit einem Schild des damaligen Versorgers &amp;quot;Elektrizitätswerk Wesertal&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Telefonanschluss hatten bis ca. 1960 nur wenige Gehöfte. Einen öffentlichen Fernsprecher gab es beim damaligen Bürgermeister Wilhelm Meierjohann, Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine öffentliche Kanalisation ist bis heute nicht vorhanden. Die Abwässer werden seit ca. 2010 in mechanischen Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und dann in die Dorla abgeleitet. Bis ca. 1980 waren überwiegend Dunggruben vorhanden. &lt;br /&gt;
Die Gülle wurde auf den Feldern und Gärten untergepflügt/-gegraben.&lt;br /&gt;
Die anderen Abwässer (Küche usw.) versickerten auf den Grundstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1964 gehörte Oberschönhagen zur Verwaltungsgemeinschaft „Amt Detmold Land“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gaststätte, Einkaufsmöglichkeit oder Gemeinschaftsräume waren bzw. sind bis heute nicht vorhanden. Nur in Fissenknick war bis Ende der 1960er Jahre ein Kolonialwarenladen mitten im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1950 bis ca. 1955 kam der Bäcker Buschmann aus Bad Meinberg mit Pferd und Wagen ins Dorf und verkaufte Brote und andere Backwaren. Danach noch einige Jahre mit einem Verkaufswagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schule gab es nicht, die Kinder mussten bis ca. 1940 die Schule in der heutigen &amp;quot;Neue Reihe Nr. 6&amp;quot; in Diestelbruch/Grenze zu Hülsen besuchen. [[Datei:Alte Diestelbrucher Schule.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angabe der heutigen Geschäftsführerin des Reitvereins Bad Meinberg an den Autor fanden 30 Veranstaltungen in den Jahren 1928 bis 1939 und nach Neugründung von 1948 bis 1967 neben der Windmühle in Fisseknick auf den zum Hof Bad Meiberger Str. 170 gehörenden Grasflächen überregionale Reitturniere (Springen und Dressur) des Reitvereins Bad Meinberg statt. Viele Pferde und Reiter waren dazu vorübergehend auf den Höfen in Oberschönhagen, Fissenknick usw. untergebracht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Windmühle Fissenknick.1964.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
In der Dressur startete die damals sehr erfolgreiche Frau Vrony Meier-Johann aus Lenstrup. &lt;br /&gt;
Bei den Springturnieren hatten Schüler und Jugendliche die Möglichkeit, durch wiederauflegen der abgeworfenen &amp;quot;Barren&amp;quot; sich zum kostenlosen Eintritt etwas Taschengeld zu verdienen.&lt;br /&gt;
Seit 1968 finden die Turniere im Waldstadion in Bad Meinberg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2025 wurde die Dorfgemeinschaft darüber informiert, die WNE Westfälisch-Niedersächsische Energie Gesellschaft wolle auf dem östlichen Grundstück am „Langer Berg“ eine Windenergieanlage WEA 01 errichten. Zwei weitere seien nebenan auf den zu Brüntrup und Wehren gehörenden Grundstücken geplant. Alle drei Anlagen liegen innerhalb des ausgewiesenen rechtskräftigen Windernergiegebietes. Ein Lageplan-Ausschnitt mit Darstellung der Anlagen ist beigefügt.&lt;br /&gt;
Die geplante Anlage würde sich ca. 500 m  östlich der Dorla befinden. Windgeräusche dürften nicht zu hören sein wegen der dazwischen befindlichen Wiesen und Wälder. Auch von Schlagschatten wird keines der Häuser in Oberschönhagen betroffen sein.&lt;br /&gt;
[[Datei: Oberschönhagen Lageplan 2025.jpg|thumb|geplante Windräder, 2025, Foto: Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen ist ein sog. Hagenhufendorf, eine Siedlungsform aus dem 13. Jahrhundert. Es entstand nach Waldrodungen, daher auch die Bezeichnung: Waldhufensiedlung; die Höfe liegen zwischen Straßen und Bächen/Flüssen, Grundstücke handtuchförmig. Ein Hagenrecht bedeutete, Besitzer durften ihren Grund und Boden einhegen, es entstanden Bauerngärten und Kleintierhaltung; als Hufe wurden die Hofgrundstücke, die Breiten und die Hoflagen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorla entspringt im Moerholz im Süden Oberschönhagens und fließt von dort aus in nördliche Richtung durch das Tal in Ober- und Niederschönhagen. In Mosebeck fliesst sie mit der Passade zusammen. Das Quellgebiet der Dorla umfasst eine Fläche von ca. 10,6 ha. Nach wenigen Kilometern mündet ein namenloser Bach von links und danach die Homberg-, Hagen- und Sassenbäche in die Dorla. Auf der gesamten Fließstrecke ist die Dorla in die Gewässergüteklasse II (Wasserschaftsschutzgebiet) eingeordnet, d.h. sie ist mässig verschmutzt.&lt;br /&gt;
Wiesen und Auen im gesamten Tal entlang der Dorla und östliche Wälder usw. sind Landschaftsschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinschaftliche Fissenknicker Anger mit einer Fläche von etwa 66,5 Scheffelsaat (Schfls.) wurde 1864 aufgeteilt. 1 Schfls. entspricht 1.717 qm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmäler:&lt;br /&gt;
In die Denkmalliste der Stadt Detmold sind im September 2024 eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkhäuser, Bad Meinberger Str. 152a und 154a&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkbauernhäuser, Bad Meinberger Str. 154 und 158&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage, Bad Meinberger Str. 170&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage mit 8 Objekten,Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
* 1 Bauernhaus mit Backhaus (ohne östliche Anbauten), Bad Meinberger Str. 130&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Uraufnahme von 1836-1850.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen 1912 - Karte.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Liegenschaftskarte vom 24.11.2025.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen topographische Karte von 2016.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Flächennutzungsplan von 2015.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Lageplan von 2025.jpeg|mini]] geplante Windräder, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 erschien der Name Oberschönhagen mit 10 Höfen erstmals in alten „Steuerregesten“ (Abgaben-/Steuerbüchern) – damals als „tom Rodedale“ (vom gerodeten Tal). Darin angegeben waren: Anzahl Personen und Viehbestand, Größen der Ackerflächen (genannt Fudersaat), des Grünlandes (genannt Wiesewachs), der Schulden, Außenstände, vergebene Darlehn, Steuern für Barleistungen, Naturalabgaben, Hand- und Spanndienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1871 wurde ein „Ortschafts-Verzeichnis des Fürstenthums Lippe veröffentlicht. Es war geordnet und aufgestellt „nach der politischen Eintheilung“ nebst Angabe der Zahl der Wohnhäuser, Haushaltungen und Einwohner auf Grund der Volkszählung vom  1. Dezember 1871. Herausgegeben wurde es von der Meyer’schen Hofbuchdruckerei (Gebr. Klingenberg) im Jahr 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin ist unter der Nr. 42 der politischen Gemeinde die „Bauerschaft Oberschönhagen“ mit den Wohnplätzen Fissenknick, Hülsen und Oberschönhagen (Nr. 132 - 134) aufgeführt; für das Dorf Oberschönhagen: 17 Häuser mit 16 Haushaltungen und 127 Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Oberschönhagen 357 Einwohner, davon in den Wohnplätzen&lt;br /&gt;
* Fissenknick (82), &lt;br /&gt;
* Hülsen (102), &lt;br /&gt;
* Krähenbruch (14) &lt;br /&gt;
* Oberschönhagen (159).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Der Ortsteil Krähenbruch wird seit 1926 nicht mehr erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zum Stichtag 23. Nov. 2025 hat Oberschönhagen folgende Einwohner:&lt;br /&gt;
* 44 Erwachsene mit Hauptwohnsitz, &lt;br /&gt;
* 18 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Hof Bad Meinberger Str. 140 wird bis heute im Vollerwerb bewirtschaftet, alle anderen Höfe und Ländereien/Wälder sind verkauft und/bzw. verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1998 fand am letzten Schulferien-Sonntag auf dem damaligen Hof Meierjohann das erste Dorffest statt. Dieses wird seither jährlich wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 1 | [[Bad Meinberger Straße 120 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 2 | [[Bad Meinberger Straße 170 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 150 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 4 | [[Bad Meinberger Straße 160 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 6 | [[Bad Meinberger Straße 168 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 7 | [[Bad Meinberger Straße 134 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 8 | [[Bad Meinberger Straße 140 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 9 | [[Bad Meinberger Straße 130 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 10 | [[Bad Meinberger Straße 132 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 11 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 12 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 13 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 14 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 15 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 16 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 17 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 18 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 19 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 20 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 21 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 22 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 23 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 24 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 25 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 26 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 27 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 28 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 29 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 30 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 31 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 32 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 33 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 34 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 35 | [[Bad Meinberger Straße 158 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 36 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 37 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 38 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 39 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 40 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 41 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 42 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 43 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 44 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 45 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 46 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 47 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 48 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 49 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 50 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 51 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
Ausser der Bad Meinberger Strasse sind asphaltierte Wege, einige als mit Bäumen bepflanzte Alleen, zu den Hofanlagen vorhanden.&lt;br /&gt;
Die Wege zu den landwirtschaftlichen bzw. Waldflächen sind geschottert bzw. naturbelassen.&lt;br /&gt;
An mehreren Stellen sind noch Gelände-Vertiefungen und -Steilwände vorhanden, aus denen Mergel für die Feldwege-Befestigungen abgebaut wurde. Auch wurde Mergel für Bodenverbesserungen verwendet.[[Datei: Bad Meinberger Straße 160.jpg|thumb|Mergelwand, 2020, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Strassen-/Wegebeleuchtung ist nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Buslinie Detmold - Oberschönhagen - Bad Meinberg fuhr erstmals im Jahr 1953 durchs Dorf. Aktuell gibt es fünf Haltestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
[[Bad Meinberger Straße (Oberschönhagen)|Bad Meinberger Straße]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um 1850 wurde die Meinberger Chaussee gebaut als Schotterstraße  - danach im Jahr 1954 asphaltiert und schliesslich im Jahr 1965 als Kreisstraße K 92 ausgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Herbst des Jahres 2025 wurde mit dem Bau eines Fahrradweges von der Strassenkreuzung Dorla-/Bad Meinberger Strasse bis zum Ortseingang von Fissenknick begonnen. Der Zeitpunkt der Fertigstellung ist nicht absehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Detmolder Landfrauen erzählen, 1986&lt;br /&gt;
* Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 01. Oktober 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024 und der darin aufgeführten Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
   4. Beschreibung des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024, http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;amp;oldid=19346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=49726</id>
		<title>Oberschönhagen</title>
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		<updated>2026-01-19T11:37:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92582, 8.9709&lt;br /&gt;
}}Oberschönhagen ist ein Ortsteil der Stadt [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen liegt am östlichen Stadtrand von Detmold und grenzt an die Nachbarstädte [[Blomberg]] (Brüntrup) und [[Horn-Bad Meinberg]] (Fissenknick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Breitengrad     = 51°55&#039;N&lt;br /&gt;
*Längengrad      = 08°58&#039;O&lt;br /&gt;
*Bundesland      = DE-NRW&lt;br /&gt;
*Höhen: (aus Google earth pro)          &lt;br /&gt;
*                = 179 m üNN (Dorla nördliche Ortsgrenze zu Niederschönhagen)&lt;br /&gt;
*                = 267 m üNN (Homberg)&lt;br /&gt;
*                = 295 m üNN (Waldrand Nähe des Opfersteins)&lt;br /&gt;
*Fläche          = 4,12 km²&lt;br /&gt;
*Postleitzahl    = 32760&lt;br /&gt;
*Telefon-Vorwahl = 05231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächennutzung, Stand 2005:  &lt;br /&gt;
* Fläche - ha - in %&lt;br /&gt;
* Gebäude        =  19,088        =   4,6  (einschl. Hof und Hausgärten)&lt;br /&gt;
* Verkehr        =   8,859        =   2,1&lt;br /&gt;
* Erholung       =   0,357        =   0,1&lt;br /&gt;
* Acker          = 234,280        =  56,9&lt;br /&gt;
* Grünland       =  22,723        =   5,5&lt;br /&gt;
* Wald           = 124,212        =  30,2&lt;br /&gt;
* Wasser         =   2,595        =   0,6&lt;br /&gt;
* Sonstige       =   0,079        =   0,0&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;
* Fläche gesamt  = 412,15 ha      = 100,0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind noch viele gut erhaltene bzw. sanierte Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert vorhanden. Nur wenige Häuser sind unbewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die ehemals eigenständige Gemeinde Oberschönhagen ist mit der Gemeindereform am 1. Januar 1970 neu strukturiert worden. Die ehemaligen Wohnplätze Fissenknick und Hülsen wurden abgetrennt, [[Fissenknick (Horn-Bad Meinberg)|Fissenknick]] wurde der Stadt [[Horn-Bad Meinberg]] zugeordnet, Hülsen dem Detmolder Ortsteil [[Diestelbruch (Detmold)| Diestelbruch]]. Der Ortsteil Oberschönhagen gehört seither zu [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin hatten alle Ortsteile eigene Bürgermeister mit eigenen Finanzhaushalten und Ortsräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Landschatzregister von 1590 wird Oberschönhagen zusammen mit [[Niederschönhagen]] als Schonhagen im Kespell Dehtmoldt genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Reihe_030_Band_001_reduziert_(2017).pdf Die lippischen Landschatzregister von 1590 und 1618, Seite 1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ältesten Schatzregister von ca. 1390 werden „in dem Sconenhaghen“ 11 Kolonate, „in dem Rosendale“ 13 aufgeführt. Rosendahl ist ein Ortsteil von Schönhagen. In der Eversteiner Fehde wurde nach dem Schadensverzeichnis von ca. 1409 in beiden Ortsteilen u.a. „up dem kerkhove tom Schonenhaghen“ und „up dem kerkhove to Hunynchusen“ Schaden angerichtet. Auf Hunynchusen verweist der Hof Hünkemeier, Oberschönhagen Nr. 4. Er dürfte eine ältere Vorgeschichte haben, die über die Anfänge der Waldhufensiedlung zurückreicht. Es muss offen bleiben, ob es sich um den Resthof einer ausgegangenen Siedlung handelt. Mit Huinchusen, das im Güterverzeichnis des Corveyer Abts Erkenbert (1106-1129) erwähnt wird, könnte vielleicht die Vorgängersiedlung des Hofes Hünkemeier gemeint sein. Doch spricht einiges für eine gleichnamige Wüstung beim Hünkergrund (Wörderfeld, jetzt Stadt Lügde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberschönhagen gibt es auch einen älteren „-hausen“-Ort mit der Bezeichnung Hunychusen als frühmittelalterlichen Siedlungskern. Das wurde vom Autor Herbert Stöwer im Jahr 2008 als Quelle und am 01. Okt. 2024 in LippeLex&amp;lt;ref&amp;gt;http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;lt;/ref&amp;gt; wie folgt u.a. beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 verpfändete Otto, Edelherr zur Lippe, seinen Zehnten zu Schonenhaghene im Kirchspiel Detmold an den Knappen Hermann de Wendt. Im gleichen Jahr verpfändete Bernhard V. den Zehnten zu Mederkesborn, das 1394 in einem Kuhgeldregister als „to dem Eyderkesborne“ bezeichnet wird, an Konrad von Bega. Es handelt sich um die Höfe Oberschönhagen Nr. 1 und Nr. 9, die ab 1516 nicht mehr zu Brüntrup, sondern zur Bauerschaft Oberschönhagen gerechnet werden, weil der Meier zu Eveskeborn -  wie er beim Verkauf der Burg und des Hauses Horn mit Zubehör an Rave Westphal im Jahre 1516 genannt wird – zusammen mit dem Hof Heidenreich von Simon V. für die Burg Detmold vorbehalten wird. Kirchlich gehörten die Höfe damals schon weiterhin zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute noch im östlichen Bereich des Waldgrundstücks des Hofes Bad Meinberger Strasse 170 vorhandenen zwei Hügelgräber und drei im Leistruper Wald lassen darauf schliessen, dass die ersten Besiedlungen des Dorlatales bereits während der Bronzezeit, also ca. 1.200 v.Chr., erfolgten; eine genaue Datierung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Hofbesitzer wurden erstmals um 1600 genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 30-jährigen Krieges von 1618-1648 erfolgten Plünderungen durch sog. „abgöttische schwedische Reutter“. Es lagen nach dem dreissigjährigen Krieg (1652) 7 Hofstätten wüst: 1 Vollspänner, 5 Hoppenplöcker, sowie 1 weitere kleinere Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1650 wurden die „Meier- oder Hägerrechte“ vergeben und die Einordnung in Vollspänner und Halbspänner.&lt;br /&gt;
Zu der Zeit erfolgte auch die Besiedlung von Fissenknick und Hülsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden Streusiedlungen durch Aufteilung unter den hudeberechtigten Bauern und Köttern und Leibzuchten. Kleinere Flächen wurden an „Neusiedler“ verkauft – darauf gebaut die „Ziegler-Häuser“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehörten 8 Höfe zur Kirchengemeinde Detmold und 2 Höfe zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als älteste Hofstellen sind dokumentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1737 Leibzucht Reineke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1756 Leibzucht Dickewied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1765 Haupthaus Hunkemeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausnummern wurden erst am 13. Mai 1766 („Verordnung wegen Nummerierung der Häuser von 1766“) durch den regierenden Grafen und Edlen Herrn Simon August zur Lippe vergeben. Die Reihenfolge der Nummerierung richtete sich nach der Höhe des Steueraufkommens, d.h. die Nr. 1 als größte Hofstelle hatte die meisten Steuern zu zahlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1768 gab es von Herrn Simon August zur Lippe eine weitere „Verordnung wegen Gebäude auf dem Lande“, die wegen des Brandschutzes vorgab, dass die bei „Errichtung neuer Gebäude hinkünftig die Wohnhäuser von den Scheunen und Fruchthäusern gänzlich abgesondert und so angelegt werden sollen, dass der Hausmann aus seiner Wohnung alles überschauen kann“. Die Gründe (Holz-Sockelschwellen) an den Häusern und Scheunen mussten einige Fuss hoch untermauert werden, um sie vor Fäulnis zu bewahren. Auch der Brand-Assecurations-Kasse mussten die Hauseigentümer beitreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salbuch von 1782 werden insgesamt 36 Kolonate aufgeführt: 4 Halbmeier, 1 Grosskötter,5 Mittelkötter,26 Hoppenplöcker und Strassenkötter. An nichtlandwirtschaftlichen Tätigkeiten werden 1776 genannt: 1 preussischer Soldat, 1 Ziegelmeister, 1 Bauerrichter, 1 Holzknecht, 4 Personen betteln, 15 spinnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliesslich wurde am 27. Dezember 1808 von Pauline Christine Wilhelmine, Souveräne Fürstin, Vormünderin und Regentin zur Lippe usw. die „Verordnung zur Aufhebung des Leib- und Guts-Eigenthums betreffend“ verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich, dass „alle Unterthanen. die sich bisher in Herrschaftlichem Leibeigenthum bzw. auch Colonaten befanden, zum ersten des nächsten Jahres daraus entlassen werden“. Die auf den Gütern befindlichen verschiedenen Verbindlichkeiten zu Spann- oder Handdiensten, Zins und Pachtgefällen, und anderen Geld- und Naturalabgaben blieben allerdings unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bauernbefreiung zwischen 1810 bis 1850 erfolgte die Ablösung der Hand- und Spanndienste für das fürstliche Domanium in Detmold und der Huderechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 liess der damalige Landesherr eine Volkszählung – auch Census genannt – durchführen, um sich eine Übersicht über die Anzahl der Untertanen und deren Lebensverhältnisse in den verschiedenen Bauerschaften zu verschaffen.&lt;br /&gt;
Es wurden alle Wohnstätten, die Anzahl der darauf befindlichen Wohnhäuser, die Anzahl der Menschen auf diesen Stätten, unterteilt in Erwachsene, Ehepaare und deren Kinder erfasst. Ferner auch die auf dem Altenteil der Hofstätten, auch Colonate genannt, lebenden Leibzüchter und die als Mieter auf den Höfen lebenden Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bauerschaft, auch Einwohnerschaft, entspricht als kleinste Verwaltungseinheit des Landes den späteren Gemeinden. Innerhalb einer Bauerschaft erfolgte die Auflistung der Volkszählung der Reihenfolge der Colonatsnummern, die für Lippe erst im Jahr 1766 festgeschrieben wurden. Sie behielten in der Regel ihre Gültigkeit bis zum Zeitpunkt der Einführung von Strassennamen im 20. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
Die Vergabe der Hausnummern erfolgte für die nach 1766 entstandenen Colonate in der Reihenfolge deren Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der fehlenden Elektrizität und Beleuchtung mit Petroleumlampen, Kerzen usw. waren einige Gebäude abgebrannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  1903 Hof Meier, Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
*  1906 Hof Vietmeier, Bad Meinberger Str. 152&lt;br /&gt;
*  1950 Hof Görder, Bad Meinberger.Str. 140&lt;br /&gt;
*  1954 Leibzucht Reineke, Bad Meinberger Str. 154a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebäude wurden wieder aufgebaut, falls möglich, in ursprünglicher Form und Konstruktion in Fachwerkbauweise. Nur der Hof Bad Meinberger Strasse 140 wurde in Massivbauweise neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den vorbeschriebenen Feuern wurde die Dorla auf dem damaligen Flurstück 109 (Vietmeier) durch eine Betonmauer angestaut für eine Löschwasser-Nutzung. Die Zufahrt erfolgte über den Weg zum Hof Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
Löschwasser musste nie entnommen werden.&lt;br /&gt;
Die zugefrorene Teichfläche wurde danach im Winter von den Dorfkindern genutzt. Heute ist der Teich sehr stark verlandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberschönhagen gehört zu der am 30. April 1913 gegründeten reformierten Kirchengemeinde Vahlhausen. Die neu gebaute Kirche wurde am 10. Dezember 1915 eingeweiht (aus Chronik der Kirchengemeinde Vahlhausen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofeigentümer Meier und Mischer bauten im Jahr 1919 einen privaten Friedhof auf dem Hofgelände Meier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 stürzte in der Wiese Brokamp, Bad Meinberger Strasse 168, ein kleines britisches Militärflugzeug ab. Der Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten. Über seinen Verbleib ist nichts bekannt. Spätere Sondenuntersuchungen des britischen Militärs waren erfolglos.&lt;br /&gt;
Die Vertiefung wurde bei Schnee von den Kindern als &amp;quot;Skipiste&amp;quot; zum &amp;quot;Slalomfahren&amp;quot; genutzt; seit längerem ist sie eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Zuwegung zum Hof Bad Meinberger Str. 152 in der Waldböschung östlich der Dorla befanden sich bis ca. 1980 zwei Höhlen, deren Eingänge mit Holzstämmen befestigt waren. Sie wurden vom damaligen Hofbesitzer Vietmeier zu Beginn des II. Weltkrieges hergestellt, um sich darin bei Gefahr zu verstecken. Die Eingänge verfielen immer mehr und sind seit vielen Jahren vollständig verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektrizität kam für einige Höfe ca. 1921/1946 mit Freileitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Wasserleitung erfolgte im Jahr 1958. Bis dahin wurde Trinkwasser aus gemauerten Brunnen entnommen. Wasser für sonstige Zwecke entnahm man der Dorla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unterirdischer Frischwasserbehälter aus dem Jahr 1957/58 ist an der Bad Meinberger Strasse gegenüber der Zuwegung zu den Grundstücken Nr. 158 und 160 vorhanden und in Betrieb. Dort befindet sich auch eine Elektro-Umspannstation mit einem Schild des damaligen Versorgers &amp;quot;Elektrizitätswerk Wesertal&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Telefonanschluss hatten bis ca. 1960 nur wenige Gehöfte. Einen öffentlichen Fernsprecher gab es beim damaligen Bürgermeister Wilhelm Meierjohann, Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine öffentliche Kanalisation ist bis heute nicht vorhanden. Die Abwässer werden seit ca. 2010 in mechanischen Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und dann in die Dorla abgeleitet. Bis ca. 1980 waren überwiegend Dunggruben vorhanden. &lt;br /&gt;
Die Gülle wurde auf den Feldern und Gärten untergepflügt/-gegraben.&lt;br /&gt;
Die anderen Abwässer (Küche usw.) versickerten auf den Grundstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1964 gehörte Oberschönhagen zur Verwaltungsgemeinschaft „Amt Detmold Land“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gaststätte, Einkaufsmöglichkeit oder Gemeinschaftsräume waren bzw. sind bis heute nicht vorhanden. Nur in Fissenknick war bis Ende der 1960er Jahre ein Kolonialwarenladen mitten im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1950 bis ca. 1955 kam der Bäcker Buschmann aus Bad Meinberg mit Pferd und Wagen ins Dorf und verkaufte Brote und andere Backwaren. Danach noch einige Jahre mit einem Verkaufswagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schule gab es nicht, die Kinder mussten bis ca. 1940 die Schule in der heutigen &amp;quot;Neue Reihe Nr. 6&amp;quot; in Diestelbruch/Grenze zu Hülsen besuchen. [[Datei:Alte Diestelbrucher Schule.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angabe der heutigen Geschäftsführerin des Reitvereins Bad Meinberg an den Autor fanden 30 Veranstaltungen in den Jahren 1928 bis 1939 und nach Neugründung von 1948 bis 1967 neben der Windmühle in Fisseknick auf den zum Hof Bad Meiberger Str. 170 gehörenden Grasflächen überregionale Reitturniere (Springen und Dressur) des Reitvereins Bad Meinberg statt. Viele Pferde und Reiter waren dazu vorübergehend auf den Höfen in Oberschönhagen, Fissenknick usw. untergebracht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Windmühle Fissenknick.1964.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
In der Dressur startete die damals sehr erfolgreiche Frau Vrony Meier-Johann aus Lenstrup. &lt;br /&gt;
Bei den Springturnieren hatten Schüler und Jugendliche die Möglichkeit, durch wiederauflegen der abgeworfenen &amp;quot;Barren&amp;quot; sich zum kostenlosen Eintritt etwas Taschengeld zu verdienen.&lt;br /&gt;
Seit 1968 finden die Turniere im Waldstadion in Bad Meinberg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2025 wurde die Dorfgemeinschaft darüber informiert, die WNE Westfälisch-Niedersächsische Energie Gesellschaft wolle auf dem östlichen Grundstück am „Langer Berg“ eine Windenergieanlage WEA 01 errichten. Zwei weitere seien nebenan auf den zu Brüntrup und Wehren gehörenden Grundstücken geplant. Alle drei Anlagen liegen innerhalb des ausgewiesenen rechtskräftigen Windernergiegebietes. Ein Lageplan-Ausschnitt mit Darstellung der Anlagen ist beigefügt.&lt;br /&gt;
Die geplante Anlage würde sich ca. 500 m  östlich der Dorla befinden. Windgeräusche dürften nicht zu hören sein wegen der dazwischen befindlichen Wiesen und Wälder. Auch von Schlagschatten wird keines der Häuser in Oberschönhagen betroffen sein.&lt;br /&gt;
[[Datei: Oberschönhagen Lageplan 2025.jpg|thumb|geplante Windräder, 2025, Foto: Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen ist ein sog. Hagenhufendorf, eine Siedlungsform aus dem 13. Jahrhundert. Es entstand nach Waldrodungen, daher auch die Bezeichnung: Waldhufensiedlung; die Höfe liegen zwischen Straßen und Bächen/Flüssen, Grundstücke handtuchförmig. Ein Hagenrecht bedeutete, Besitzer durften ihren Grund und Boden einhegen, es entstanden Bauerngärten und Kleintierhaltung; als Hufe wurden die Hofgrundstücke, die Breiten und die Hoflagen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorla entspringt im Moerholz im Süden Oberschönhagens und fließt von dort aus in nördliche Richtung durch das Tal in Ober- und Niederschönhagen. In Mosebeck fliesst sie mit der Passade zusammen. Das Quellgebiet der Dorla umfasst eine Fläche von ca. 10,6 ha. Nach wenigen Kilometern mündet ein namenloser Bach von links und danach die Homberg-, Hagen- und Sassenbäche in die Dorla. Auf der gesamten Fließstrecke ist die Dorla in die Gewässergüteklasse II (Wasserschaftsschutzgebiet) eingeordnet, d.h. sie ist mässig verschmutzt.&lt;br /&gt;
Wiesen und Auen im gesamten Tal entlang der Dorla und östliche Wälder usw. sind Landschaftsschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinschaftliche Fissenknicker Anger mit einer Fläche von etwa 66,5 Scheffelsaat (Schfls.) wurde 1864 aufgeteilt. 1 Schfls. entspricht 1.717 qm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmäler:&lt;br /&gt;
In die Denkmalliste der Stadt Detmold sind im September 2024 eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkhäuser, Bad Meinberger Str. 152a und 154a&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkbauernhäuser, Bad Meinberger Str. 154 und 158&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage, Bad Meinberger Str. 170&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage mit 8 Objekten,Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
* 1 Bauernhaus mit Backhaus (ohne östliche Anbauten), Bad Meinberger Str. 130&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Uraufnahme von 1836-1850.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen 1912 - Karte.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Liegenschaftskarte vom 24.11.2025.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen topographische Karte von 2016.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Flächennutzungsplan von 2015.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Lageplan von 2025.jpeg|mini]] geplante Windräder, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 erschien der Name Oberschönhagen mit 10 Höfen erstmals in alten „Steuerregesten“ (Abgaben-/Steuerbüchern) – damals als „tom Rodedale“ (vom gerodeten Tal). Darin angegeben waren: Anzahl Personen und Viehbestand, Größen der Ackerflächen (genannt Fudersaat), des Grünlandes (genannt Wiesewachs), der Schulden, Außenstände, vergebene Darlehn, Steuern für Barleistungen, Naturalabgaben, Hand- und Spanndienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1871 wurde ein „Ortschafts-Verzeichnis des Fürstenthums Lippe veröffentlicht. Es war geordnet und aufgestellt „nach der politischen Eintheilung“ nebst Angabe der Zahl der Wohnhäuser, Haushaltungen und Einwohner auf Grund der Volkszählung vom  1. Dezember 1871. Herausgegeben wurde es von der Meyer’schen Hofbuchdruckerei (Gebr. Klingenberg) im Jahr 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin ist unter der Nr. 42 der politischen Gemeinde die „Bauerschaft Oberschönhagen“ mit den Wohnplätzen Fissenknick, Hülsen und Oberschönhagen (Nr. 132 - 134) aufgeführt; für das Dorf Oberschönhagen: 17 Häuser mit 16 Haushaltungen und 127 Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Oberschönhagen 357 Einwohner, davon in den Wohnplätzen&lt;br /&gt;
* Fissenknick (82), &lt;br /&gt;
* Hülsen (102), &lt;br /&gt;
* Krähenbruch (14) &lt;br /&gt;
* Oberschönhagen (159).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Der Ortsteil Krähenbruch wird seit 1926 nicht mehr erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zum Stichtag 23. Nov. 2025 hat Oberschönhagen folgende Einwohner:&lt;br /&gt;
* 44 Erwachsene mit Hauptwohnsitz, &lt;br /&gt;
* 18 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Hof Bad Meinberger Str. 140 wird bis heute im Vollerwerb bewirtschaftet, alle anderen Höfe und Ländereien/Wälder sind verkauft und/bzw. verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1998 fand am letzten Schulferien-Sonntag auf dem damaligen Hof Meierjohann das erste Dorffest statt. Dieses wird seither jährlich wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 1 | [[Bad Meinberger Straße 120 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 2 | [[Bad Meinberger Straße 170 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 150 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 4 | [[Bad Meinberger Straße 160 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 6 | [[Bad Meinberger Straße 168 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 7 | [[Bad Meinberger Straße 134 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 8 | [[Bad Meinberger Straße 140 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 9 | [[Bad Meinberger Straße 130 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 10 | [[Bad Meinberger Straße 132 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 11 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 12 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 13 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 14 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 15 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 16 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 17 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 18 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 19 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 20 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 21 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 22 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 23 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 24 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 25 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 26 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 27 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 28 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 29 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 30 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 31 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 32 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 33 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 34 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 35 | [[Bad Meinberger Straße 158 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 36 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 37 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 38 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 39 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 40 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 41 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 42 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 43 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 44 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 45 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 46 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 47 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 48 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 49 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 50 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 51 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
Ausser der Bad Meinberger Strasse sind asphaltierte Wege, einige als mit Bäumen bepflanzte Alleen, zu den Hofanlagen vorhanden.&lt;br /&gt;
Die Wege zu den landwirtschaftlichen bzw. Waldflächen sind geschottert bzw. naturbelassen.&lt;br /&gt;
An mehreren Stellen sind noch Gelände-Vertiefungen und -Steilwände vorhanden, aus denen Mergel für die Feldwege-Befestigungen abgebaut wurde. Auch wurde Mergel für Bodenverbesserungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Strassen-/Wegebeleuchtung ist nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Buslinie Detmold - Oberschönhagen - Bad Meinberg fuhr erstmals im Jahr 1953 durchs Dorf. Aktuell gibt es fünf Haltestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
[[Bad Meinberger Straße (Oberschönhagen)|Bad Meinberger Straße]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um 1850 wurde die Meinberger Chaussee gebaut als Schotterstraße  - danach im Jahr 1954 asphaltiert und schliesslich im Jahr 1965 als Kreisstraße K 92 ausgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Herbst des Jahres 2025 wurde mit dem Bau eines Fahrradweges von der Strassenkreuzung Dorla-/Bad Meinberger Strasse bis zum Ortseingang von Fissenknick begonnen. Der Zeitpunkt der Fertigstellung ist nicht absehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Detmolder Landfrauen erzählen, 1986&lt;br /&gt;
* Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 01. Oktober 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024 und der darin aufgeführten Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
   4. Beschreibung des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024, http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;amp;oldid=19346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=49633</id>
		<title>Oberschönhagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=49633"/>
		<updated>2026-01-13T12:27:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Siedlungscharakteristik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92582, 8.9709&lt;br /&gt;
}}Oberschönhagen ist ein Ortsteil der Stadt [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen liegt am östlichen Stadtrand von Detmold und grenzt an die Nachbarstädte [[Blomberg]] (Brüntrup) und [[Horn-Bad Meinberg]] (Fissenknick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Breitengrad     = 51°55&#039;N&lt;br /&gt;
*Längengrad      = 08°58&#039;O&lt;br /&gt;
*Bundesland      = DE-NRW&lt;br /&gt;
*Höhen: (aus Google earth pro)          &lt;br /&gt;
*                = 179 m üNN (Dorla nördliche Ortsgrenze zu Niederschönhagen)&lt;br /&gt;
*                = 267 m üNN (Homberg)&lt;br /&gt;
*                = 295 m üNN (Waldrand Nähe des Opfersteins)&lt;br /&gt;
*Fläche          = 4,12 km²&lt;br /&gt;
*Postleitzahl    = 32760&lt;br /&gt;
*Telefon-Vorwahl = 05231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächennutzung, Stand 2005:  &lt;br /&gt;
* Fläche - ha - in %&lt;br /&gt;
* Gebäude        =  19,088        =   4,6  (einschl. Hof und Hausgärten)&lt;br /&gt;
* Verkehr        =   8,859        =   2,1&lt;br /&gt;
* Erholung       =   0,357        =   0,1&lt;br /&gt;
* Acker          = 234,280        =  56,9&lt;br /&gt;
* Grünland       =  22,723        =   5,5&lt;br /&gt;
* Wald           = 124,212        =  30,2&lt;br /&gt;
* Wasser         =   2,595        =   0,6&lt;br /&gt;
* Sonstige       =   0,079        =   0,0&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;
* Fläche gesamt  = 412,15 ha      = 100,0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind noch viele gut erhaltene bzw. sanierte Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert vorhanden. Nur wenige Häuser sind unbewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die ehemals eigenständige Gemeinde Oberschönhagen ist mit der Gemeindereform am 1. Januar 1970 neu strukturiert worden. Die ehemaligen Wohnplätze Fissenknick und Hülsen wurden abgetrennt, [[Fissenknick (Horn-Bad Meinberg)|Fissenknick]] wurde der Stadt [[Horn-Bad Meinberg]] zugeordnet, Hülsen dem Detmolder Ortsteil [[Diestelbruch (Detmold)| Diestelbruch]]. Der Ortsteil Oberschönhagen gehört seither zu [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin hatten alle Ortsteile eigene Bürgermeister mit eigenen Finanzhaushalten und Ortsräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Landschatzregister von 1590 wird Oberschönhagen zusammen mit [[Niederschönhagen]] als Schonhagen im Kespell Dehtmoldt genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Reihe_030_Band_001_reduziert_(2017).pdf Die lippischen Landschatzregister von 1590 und 1618, Seite 1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ältesten Schatzregister von ca. 1390 werden „in dem Sconenhaghen“ 11 Kolonate, „in dem Rosendale“ 13 aufgeführt. Rosendahl ist ein Ortsteil von Schönhagen. In der Eversteiner Fehde wurde nach dem Schadensverzeichnis von ca. 1409 in beiden Ortsteilen u.a. „up dem kerkhove tom Schonenhaghen“ und „up dem kerkhove to Hunynchusen“ Schaden angerichtet. Auf Hunynchusen verweist der Hof Hünkemeier, Oberschönhagen Nr. 4. Er dürfte eine ältere Vorgeschichte haben, die über die Anfänge der Waldhufensiedlung zurückreicht. Es muss offen bleiben, ob es sich um den Resthof einer ausgegangenen Siedlung handelt. Mit Huinchusen, das im Güterverzeichnis des Corveyer Abts Erkenbert (1106-1129) erwähnt wird, könnte vielleicht die Vorgängersiedlung des Hofes Hünkemeier gemeint sein. Doch spricht einiges für eine gleichnamige Wüstung beim Hünkergrund (Wörderfeld, jetzt Stadt Lügde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberschönhagen gibt es auch einen älteren „-hausen“-Ort mit der Bezeichnung Hunychusen als frühmittelalterlichen Siedlungskern. Das wurde vom Autor Herbert Stöwer im Jahr 2008 als Quelle und am 01. Okt. 2024 in LippeLex&amp;lt;ref&amp;gt;http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;lt;/ref&amp;gt; wie folgt u.a. beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 verpfändete Otto, Edelherr zur Lippe, seinen Zehnten zu Schonenhaghene im Kirchspiel Detmold an den Knappen Hermann de Wendt. Im gleichen Jahr verpfändete Bernhard V. den Zehnten zu Mederkesborn, das 1394 in einem Kuhgeldregister als „to dem Eyderkesborne“ bezeichnet wird, an Konrad von Bega. Es handelt sich um die Höfe Oberschönhagen Nr. 1 und Nr. 9, die ab 1516 nicht mehr zu Brüntrup, sondern zur Bauerschaft Oberschönhagen gerechnet werden, weil der Meier zu Eveskeborn -  wie er beim Verkauf der Burg und des Hauses Horn mit Zubehör an Rave Westphal im Jahre 1516 genannt wird – zusammen mit dem Hof Heidenreich von Simon V. für die Burg Detmold vorbehalten wird. Kirchlich gehörten die Höfe damals schon weiterhin zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute noch im östlichen Bereich des Waldgrundstücks des Hofes Bad Meinberger Strasse 170 vorhandenen zwei Hügelgräber und drei im Leistruper Wald lassen darauf schliessen, dass die ersten Besiedlungen des Dorlatales bereits während der Bronzezeit, also ca. 1.200 v.Chr., erfolgten; eine genaue Datierung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Hofbesitzer wurden erstmals um 1600 genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 30-jährigen Krieges von 1618-1648 erfolgten Plünderungen durch sog. „abgöttische schwedische Reutter“. Es lagen nach dem dreissigjährigen Krieg (1652) 7 Hofstätten wüst: 1 Vollspänner, 5 Hoppenplöcker, sowie 1 weitere kleinere Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1650 wurden die „Meier- oder Hägerrechte“ vergeben und die Einordnung in Vollspänner und Halbspänner.&lt;br /&gt;
Zu der Zeit erfolgte auch die Besiedlung von Fissenknick und Hülsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden Streusiedlungen durch Aufteilung unter den hudeberechtigten Bauern und Köttern und Leibzuchten. Kleinere Flächen wurden an „Neusiedler“ verkauft – darauf gebaut die „Ziegler-Häuser“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehörten 8 Höfe zur Kirchengemeinde Detmold und 2 Höfe zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als älteste Hofstellen sind dokumentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1737 Leibzucht Reineke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1756 Leibzucht Dickewied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1765 Haupthaus Hunkemeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausnummern wurden erst am 13. Mai 1766 („Verordnung wegen Nummerierung der Häuser von 1766“) durch den regierenden Grafen und Edlen Herrn Simon August zur Lippe vergeben. Die Reihenfolge der Nummerierung richtete sich nach der Höhe des Steueraufkommens, d.h. die Nr. 1 als größte Hofstelle hatte die meisten Steuern zu zahlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1768 gab es von Herrn Simon August zur Lippe eine weitere „Verordnung wegen Gebäude auf dem Lande“, die wegen des Brandschutzes vorgab, dass die bei „Errichtung neuer Gebäude hinkünftig die Wohnhäuser von den Scheunen und Fruchthäusern gänzlich abgesondert und so angelegt werden sollen, dass der Hausmann aus seiner Wohnung alles überschauen kann“. Die Gründe (Holz-Sockelschwellen) an den Häusern und Scheunen mussten einige Fuss hoch untermauert werden, um sie vor Fäulnis zu bewahren. Auch der Brand-Assecurations-Kasse mussten die Hauseigentümer beitreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salbuch von 1782 werden insgesamt 36 Kolonate aufgeführt: 4 Halbmeier, 1 Grosskötter,5 Mittelkötter,26 Hoppenplöcker und Strassenkötter. An nichtlandwirtschaftlichen Tätigkeiten werden 1776 genannt: 1 preussischer Soldat, 1 Ziegelmeister, 1 Bauerrichter, 1 Holzknecht, 4 Personen betteln, 15 spinnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliesslich wurde am 27. Dezember 1808 von Pauline Christine Wilhelmine, Souveräne Fürstin, Vormünderin und Regentin zur Lippe usw. die „Verordnung zur Aufhebung des Leib- und Guts-Eigenthums betreffend“ verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich, dass „alle Unterthanen. die sich bisher in Herrschaftlichem Leibeigenthum bzw. auch Colonaten befanden, zum ersten des nächsten Jahres daraus entlassen werden“. Die auf den Gütern befindlichen verschiedenen Verbindlichkeiten zu Spann- oder Handdiensten, Zins und Pachtgefällen, und anderen Geld- und Naturalabgaben blieben allerdings unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bauernbefreiung zwischen 1810 bis 1850 erfolgte die Ablösung der Hand- und Spanndienste für das fürstliche Domanium in Detmold und der Huderechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 liess der damalige Landesherr eine Volkszählung – auch Census genannt – durchführen, um sich eine Übersicht über die Anzahl der Untertanen und deren Lebensverhältnisse in den verschiedenen Bauerschaften zu verschaffen.&lt;br /&gt;
Es wurden alle Wohnstätten, die Anzahl der darauf befindlichen Wohnhäuser, die Anzahl der Menschen auf diesen Stätten, unterteilt in Erwachsene, Ehepaare und deren Kinder erfasst. Ferner auch die auf dem Altenteil der Hofstätten, auch Colonate genannt, lebenden Leibzüchter und die als Mieter auf den Höfen lebenden Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bauerschaft, auch Einwohnerschaft, entspricht als kleinste Verwaltungseinheit des Landes den späteren Gemeinden. Innerhalb einer Bauerschaft erfolgte die Auflistung der Volkszählung der Reihenfolge der Colonatsnummern, die für Lippe erst im Jahr 1766 festgeschrieben wurden. Sie behielten in der Regel ihre Gültigkeit bis zum Zeitpunkt der Einführung von Strassennamen im 20. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
Die Vergabe der Hausnummern erfolgte für die nach 1766 entstandenen Colonate in der Reihenfolge deren Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der fehlenden Elektrizität und Beleuchtung mit Petroleumlampen, Kerzen usw. waren einige Gebäude abgebrannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  1903 Hof Meier, Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
*  1906 Hof Vietmeier, Bad Meinberger Str. 152&lt;br /&gt;
*  1950 Hof Görder, Bad Meinberger.Str. 140&lt;br /&gt;
*  1954 Leibzucht Reineke, Bad Meinberger Str. 154a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebäude wurden wieder aufgebaut, falls möglich, in ursprünglicher Form und Konstruktion in Fachwerkbauweise. Nur der Hof Bad Meinberger Strasse 140 wurde in Massivbauweise neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den vorbeschriebenen Feuern wurde die Dorla auf dem damaligen Flurstück 109 (Vietmeier) durch eine Betonmauer angestaut für eine Löschwasser-Nutzung. Die Zufahrt erfolgte über den Weg zum Hof Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
Löschwasser musste nie entnommen werden.&lt;br /&gt;
Die zugefrorene Teichfläche wurde danach im Winter von den Dorfkindern genutzt. Heute ist der Teich sehr stark verlandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberschönhagen gehört zu der am 30. April 1913 gegründeten reformierten Kirchengemeinde Vahlhausen. Die neu gebaute Kirche wurde am 10. Dezember 1915 eingeweiht (aus Chronik der Kirchengemeinde Vahlhausen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofeigentümer Meier und Mischer bauten im Jahr 1919 einen privaten Friedhof auf dem Hofgelände Meier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 stürzte in der Wiese Brokamp, Bad Meinberger Strasse 168, ein kleines britisches Militärflugzeug ab. Der Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten. Über seinen Verbleib ist nichts bekannt. Spätere Sondenuntersuchungen des britischen Militärs waren erfolglos.&lt;br /&gt;
Die Vertiefung wurde bei Schnee von den Kindern als &amp;quot;Skipiste&amp;quot; zum &amp;quot;Slalomfahren&amp;quot; genutzt; seit längerem ist sie eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Zuwegung zum Hof Bad Meinberger Str. 152 in der Waldböschung östlich der Dorla befanden sich bis ca. 1980 zwei Höhlen, deren Eingänge mit Holzstämmen befestigt waren. Sie wurden vom damaligen Hofbesitzer Vietmeier zu Beginn des II. Weltkrieges hergestellt, um sich darin bei Gefahr zu verstecken. Die Eingänge verfielen immer mehr und sind seit vielen Jahren vollständig verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektrizität kam für einige Höfe ca. 1921/1946 mit Freileitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Wasserleitung erfolgte im Jahr 1958. Bis dahin wurde Trinkwasser aus gemauerten Brunnen entnommen. Wasser für sonstige Zwecke entnahm man der Dorla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unterirdischer Frischwasserbehälter aus dem Jahr 1957/58 ist an der Bad Meinberger Strasse gegenüber der Zuwegung zu den Grundstücken Nr. 158 und 160 vorhanden und in Betrieb. Dort befindet sich auch eine Elektro-Umspannstation mit einem Schild des damaligen Versorgers &amp;quot;Elektrizitätswerk Wesertal&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Telefonanschluss hatten bis ca. 1960 nur wenige Gehöfte. Einen öffentlichen Fernsprecher gab es beim damaligen Bürgermeister Wilhelm Meierjohann, Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine öffentliche Kanalisation ist bis heute nicht vorhanden. Die Abwässer werden seit ca. 2010 in mechanischen Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und dann in die Dorla abgeleitet. Bis ca. 1980 waren überwiegend Dunggruben vorhanden. &lt;br /&gt;
Die Gülle wurde auf den Feldern und Gärten untergepflügt/-gegraben.&lt;br /&gt;
Die anderen Abwässer (Küche usw.) versickerten auf den Grundstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1964 gehörte Oberschönhagen zur Verwaltungsgemeinschaft „Amt Detmold Land“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gaststätte, Einkaufsmöglichkeit oder Gemeinschaftsräume waren bzw. sind bis heute nicht vorhanden. Nur in Fissenknick war bis Ende der 1960er Jahre ein Kolonialwarenladen mitten im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1950 bis ca. 1955 kam der Bäcker Buschmann aus Bad Meinberg mit Pferd und Wagen ins Dorf und verkaufte Brote und andere Backwaren. Danach noch einige Jahre mit einem Verkaufswagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schule gab es nicht, die Kinder mussten bis ca. 1940 die Schule in der heutigen &amp;quot;Neue Reihe Nr. 6&amp;quot; in Diestelbruch/Grenze zu Hülsen besuchen. [[Datei:Alte Diestelbrucher Schule.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angabe der heutigen Geschäftsführerin des Reitvereins Bad Meinberg an den Autor fanden 30 Veranstaltungen in den Jahren 1928 bis 1939 und nach Neugründung von 1948 bis 1967 neben der Windmühle in Fisseknick auf den zum Hof Bad Meiberger Str. 170 gehörenden Grasflächen überregionale Reitturniere (Springen und Dressur) des Reitvereins Bad Meinberg statt. Viele Pferde und Reiter waren dazu vorübergehend auf den Höfen in Oberschönhagen, Fissenknick usw. untergebracht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Windmühle Fissenknick.1964.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
In der Dressur startete die damals sehr erfolgreiche Frau Vrony Meier-Johann aus Lenstrup. &lt;br /&gt;
Bei den Springturnieren hatten Schüler und Jugendliche die Möglichkeit, durch wiederauflegen der abgeworfenen &amp;quot;Barren&amp;quot; sich zum kostenlosen Eintritt etwas Taschengeld zu verdienen.&lt;br /&gt;
Seit 1968 finden die Turniere im Waldstadion in Bad Meinberg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2025 wurde die Dorfgemeinschaft darüber informiert, die WNE Westfälisch-Niedersächsische Energie Gesellschaft wolle auf dem östlichen Grundstück am „Langer Berg“ eine Windenergieanlage WEA 01 errichten. Zwei weitere seien nebenan auf den zu Brüntrup und Wehren gehörenden Grundstücken geplant. Alle drei Anlagen liegen innerhalb des ausgewiesenen rechtskräftigen Windernergiegebietes. Ein Lageplan-Ausschnitt mit Darstellung der Anlagen ist beigefügt.&lt;br /&gt;
Die geplante Anlage würde sich ca. 500 m  östlich der Dorla befinden. Windgeräusche dürften nicht zu hören sein wegen der dazwischen befindlichen Wiesen und Wälder. Auch von Schlagschatten wird keines der Häuser in Oberschönhagen betroffen sein.&lt;br /&gt;
[[Datei: Oberschönhagen Lageplan von 2025.jpg|thumb|geplante Windräder, Foto: Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen ist ein sog. Hagenhufendorf, eine Siedlungsform aus dem 13. Jahrhundert. Es entstand nach Waldrodungen, daher auch die Bezeichnung: Waldhufensiedlung; die Höfe liegen zwischen Straßen und Bächen/Flüssen, Grundstücke handtuchförmig. Ein Hagenrecht bedeutete, Besitzer durften ihren Grund und Boden einhegen, es entstanden Bauerngärten und Kleintierhaltung; als Hufe wurden die Hofgrundstücke, die Breiten und die Hoflagen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorla entspringt im Moerholz im Süden Oberschönhagens und fließt von dort aus in nördliche Richtung durch das Tal in Ober- und Niederschönhagen. In Mosebeck fliesst sie mit der Passade zusammen. Das Quellgebiet der Dorla umfasst eine Fläche von ca. 10,6 ha. Nach wenigen Kilometern mündet ein namenloser Bach von links und danach die Homberg-, Hagen- und Sassenbäche in die Dorla. Auf der gesamten Fließstrecke ist die Dorla in die Gewässergüteklasse II (Wasserschaftsschutzgebiet) eingeordnet, d.h. sie ist mässig verschmutzt.&lt;br /&gt;
Wiesen und Auen im gesamten Tal entlang der Dorla und östliche Wälder usw. sind Landschaftsschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinschaftliche Fissenknicker Anger mit einer Fläche von etwa 66,5 Scheffelsaat (Schfls.) wurde 1864 aufgeteilt. 1 Schfls. entspricht 1.717 qm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmäler:&lt;br /&gt;
In die Denkmalliste der Stadt Detmold sind im September 2024 eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkhäuser, Bad Meinberger Str. 152a und 154a&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkbauernhäuser, Bad Meinberger Str. 154 und 158&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage, Bad Meinberger Str. 170&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage mit 8 Objekten,Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
* 1 Bauernhaus mit Backhaus (ohne östliche Anbauten), Bad Meinberger Str. 130&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Uraufnahme von 1836-1850.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen 1912 - Karte.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Liegenschaftskarte vom 24.11.2025.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen topographische Karte von 2016.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Flächennutzungsplan von 2015.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Lageplan von 2025.jpeg|mini]] geplante Windräder, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 erschien der Name Oberschönhagen mit 10 Höfen erstmals in alten „Steuerregesten“ (Abgaben-/Steuerbüchern) – damals als „tom Rodedale“ (vom gerodeten Tal). Darin angegeben waren: Anzahl Personen und Viehbestand, Größen der Ackerflächen (genannt Fudersaat), des Grünlandes (genannt Wiesewachs), der Schulden, Außenstände, vergebene Darlehn, Steuern für Barleistungen, Naturalabgaben, Hand- und Spanndienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1871 wurde ein „Ortschafts-Verzeichnis des Fürstenthums Lippe veröffentlicht. Es war geordnet und aufgestellt „nach der politischen Eintheilung“ nebst Angabe der Zahl der Wohnhäuser, Haushaltungen und Einwohner auf Grund der Volkszählung vom  1. Dezember 1871. Herausgegeben wurde es von der Meyer’schen Hofbuchdruckerei (Gebr. Klingenberg) im Jahr 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin ist unter der Nr. 42 der politischen Gemeinde die „Bauerschaft Oberschönhagen“ mit den Wohnplätzen Fissenknick, Hülsen und Oberschönhagen (Nr. 132 - 134) aufgeführt; für das Dorf Oberschönhagen: 17 Häuser mit 16 Haushaltungen und 127 Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Oberschönhagen 357 Einwohner, davon in den Wohnplätzen&lt;br /&gt;
* Fissenknick (82), &lt;br /&gt;
* Hülsen (102), &lt;br /&gt;
* Krähenbruch (14) &lt;br /&gt;
* Oberschönhagen (159).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Der Ortsteil Krähenbruch wird seit 1926 nicht mehr erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zum Stichtag 23. Nov. 2025 hat Oberschönhagen folgende Einwohner:&lt;br /&gt;
* 44 Erwachsene mit Hauptwohnsitz, &lt;br /&gt;
* 18 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Hof Bad Meinberger Str. 140 wird bis heute im Vollerwerb bewirtschaftet, alle anderen Höfe und Ländereien/Wälder sind verkauft und/bzw. verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1998 fand am letzten Schulferien-Sonntag auf dem damaligen Hof Meierjohann das erste Dorffest statt. Dieses wird seither jährlich wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 1 | [[Bad Meinberger Straße 120 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 2 | [[Bad Meinberger Straße 170 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 150 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 4 | [[Bad Meinberger Straße 160 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 6 | [[Bad Meinberger Straße 168 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 7 | [[Bad Meinberger Straße 134 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 8 | [[Bad Meinberger Straße 140 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 9 | [[Bad Meinberger Straße 130 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 10 | [[Bad Meinberger Straße 132 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 11 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 12 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 13 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 14 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 15 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 16 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 17 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 18 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 19 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 20 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 21 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 22 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 23 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 24 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 25 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 26 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 27 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 28 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 29 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 30 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 31 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 32 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 33 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 34 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 35 | [[Bad Meinberger Straße 158 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 36 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 37 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 38 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 39 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 40 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 41 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 42 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 43 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 44 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 45 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 46 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 47 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 48 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 49 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 50 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 51 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
Ausser der Bad Meinberger Strasse sind asphaltierte Wege, einige als mit Bäumen bepflanzte Alleen, zu den Hofanlagen vorhanden.&lt;br /&gt;
Die Wege zu den landwirtschaftlichen bzw. Waldflächen sind geschottert bzw. naturbelassen.&lt;br /&gt;
An mehreren Stellen sind noch Gelände-Vertiefungen und -Steilwände vorhanden, aus denen Mergel für die Feldwege-Befestigungen abgebaut wurde. Auch wurde Mergel für Bodenverbesserungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Strassen-/Wegebeleuchtung ist nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Buslinie Detmold - Oberschönhagen - Bad Meinberg fuhr erstmals im Jahr 1953 durchs Dorf. Aktuell gibt es fünf Haltestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
[[Bad Meinberger Straße (Oberschönhagen)|Bad Meinberger Straße]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um 1850 wurde die Meinberger Chaussee gebaut als Schotterstraße  - danach im Jahr 1954 asphaltiert und schliesslich im Jahr 1965 als Kreisstraße K 92 ausgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Herbst des Jahres 2025 wurde mit dem Bau eines Fahrradweges von der Strassenkreuzung Dorla-/Bad Meinberger Strasse bis zum Ortseingang von Fissenknick begonnen. Der Zeitpunkt der Fertigstellung ist nicht absehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Detmolder Landfrauen erzählen, 1986&lt;br /&gt;
* Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 01. Oktober 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024 und der darin aufgeführten Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
   4. Beschreibung des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024, http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;amp;oldid=19346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bad_Meinberger_Stra%C3%9Fe_158_(Obersch%C3%B6nhagen)&amp;diff=49632</id>
		<title>Bad Meinberger Straße 158 (Oberschönhagen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bad_Meinberger_Stra%C3%9Fe_158_(Obersch%C3%B6nhagen)&amp;diff=49632"/>
		<updated>2026-01-13T12:09:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Gebäude */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92481, 8.97281&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Oberschönhagen&lt;br /&gt;
|Straße1901=./.&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=035&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wurde das Fachwerkhaus im Jahr 1721 im Amtlichen Messbuch (Kataster- bzw.   Vermessungsbuch) der Stadt Detmold und im „renovierten Kataster“ unter Angabe der Haus- und Gartennutzung und der Haustiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erster Eigentümer und Nutzer war damals ein Colon Johann Müsse angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Festlegung der Höhe der Abgaben an das Fürstenhaus Lippe wurden auch die Grundstücks-Gesamtgröße, Nutzungsart der Einzelflächen und die vorhanden Tiere wie z.B. Kühe, Schweine, Ziegen, Hühner usw. darin aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbaut wurde das Haus auf einer zum damaligen Hof Vietmeier („auf dem „Berg“)  gehörenden Erbpachtfläche von 639 qm. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden das Haus und der  Garten schließlich von  Herrn Ludwig Müsse gekauft und weiter genutzt.&lt;br /&gt;
Der Garten (jetzige Wiese) wurde schliesslich um ca. 1820 dazu gepachtet, ebenfalls vom Hof Vietmeier bis 1967, danach bis 1974 von der Landwirt-Familie Meierjohann von nebenan (Bad Meinberger Str. 160). Danach war eine Gartennutzung nicht mehr gewünscht/erforderlich, weil das Haus von 1974 bis 1990 leer stand; seither ist es wieder bewohnt/vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 158 1937.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 158, 1937, Foto:  Privatbesitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 158 1955.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 158, 1955, Foto:  Privatbesitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 158 1969.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 158, 1969, Foto:  Privatbesitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 158 NW.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 158, 1979 Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 158 SO.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 158, 1979 Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 158 SW.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 158, 2018 Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 158 NO.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 158, 2018 Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kernbau des Fachwerkhauses wurde in traditioneller Zimmermannstechnik nach überlieferten Techniken als Vierständerhaus mit fünf Hauptgebinden aus Eichenbalken gebaut. &lt;br /&gt;
Das Haus ist gegliedert in eine leicht nach Westen versetzte Mitteldiele, die von zwei in Zwischengeschosse aufgeteilte Seitenschiffe aufgeteilt wird. &lt;br /&gt;
Die Dachbalken sind in die Traufwandständer eingehälst, auf denen Sparrenschwellen als Oberrähme aufgelegt sind. Das Dachwerk besteht aus einem einfachen Sparrendach mit doppelter Kehlbalkenlage ohne Unterzüge. Die verbretterten Giebeldreiecke kragen auf profilierten Stichköpfen leicht vor und sind mit Hochsäulen versehen. Die Sparrenpaare sind im Bereich der westlichen Zapfverbindungen mit den Kehlbalken von Süden nach Norden mit eingekerbten Abbundzeichen durchnummeriert.Die Hölzer im Dachwerk zeigen keine Spuren aus Zweitverwendung. Im Aussenwandbereich sind die Ständer mit einer dreifachen Riegelkette verbunden und doppelt vernagelt. In der westlichen Traufwand sind zwei nach oben gebogene Ständer in den Eckbereichen angeordnet. Das Dielentor in der südlichen Giebelseite ist mit kräftigen Kopfbändern versehen, darüber sind zwei Oberlichter angeordnet. Auf der Oberfläche der Ständer sind stark verblasste Schnitzereien erkennbar (Räder mit vier Speichen). &lt;br /&gt;
Das schmale Deelentor erklärt, dass Landwirtschaft eine untergeordnete Rolle spielte, sondern es ein Ziegler- und Tagelöhner-Haus war. &lt;br /&gt;
Das Dielentor wurde 1992 durch ein Holz-Glaselement mit Tür ersetzt. Links vom Deelentor befindet sich an der Südwestecke des Hauses im westlichen Seitenschiff die zugemauerte Tür des ehemaligen Kuh- und späteren Ziegenstalles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der östliche Fachwerkanbau mit dem flacheren Dach entstand ca. 1850, weil das Haus zu der Zeit von der größeren Mehrgenerationen-Familie Müsse bewohnt wurde. Die Gefache waren ursprünglich mit einem hellblauen Kalkanstrich und danach mit verschiedenfarbigen Schichten versehen; eine kleine Fläche der unsprünglichen Farben ist auf der Ostseite unter einer Plexiglasplatte sichtbar. Aktuell sind die Gefache des Anbaues wieder hellblau gestrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dendrologische Untersuchungen im Jahr 2005 ergaben bei einigen Hölzern des Dachstuhls anhand des Abstandes und der Breiten der Jahresringe: die Bäume wurden im Winter 1731/32 gefällt.&lt;br /&gt;
Einige der verwendeten Hölzer waren in einem Vorgängerbau verarbeitet gewesen, was an den Schlagzeichen der Zimmerleute und Löchern der Holznägel erkennbar ist, denn diese passen dort nicht zu den anderen eingebauten Hölzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Fundamente sind aus dicken Sandsteinen vermauert, teilweise nur trocken im Erdreich versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemalige Schweinestall aus Sandsteinen mit Satteldach und Hohlziegeldeckung mit eingezäuntem Auslauf aus Holzbohlen, der seit den 1970er Jahren nicht mehr vorhanden ist, befindet sich noch am Nordgiebel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deelenfussboden war bis ca. 1955 aus Lehm, danach und bis heute aus Klinkerplatten auf einer Stahlbetonsohle.&lt;br /&gt;
Die Deelendecke besteht aus Eichenholzbalken und darauf liegenden Eichenbohlen mit einer damaligen Öffnung bis zum Jahr 1978 zum Stroh- und Heutransport auf den Dachboden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordgiebel sind noch vier Lehmgefache erhalten aus Holzstakung bzw. Lehmsteinen mit Lehmbewurf aussen und innen. Hinter der dortigen Ziegelstein-Klinkerfassade war im EG die Waschküche mit Betondecke mit rundem, holz- bzw. kohlebefeuertem Waschkessel, auch „Schweinepott“ genannt, (jetzt Bad) und im OG war darüber die Räucherkammer (Schweineschlachtung und -verarbeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Südgiebel rechts des Torbogens war bzw. ist ein Teilkeller als “Natur-Vorratskeller“ aus Natursteinen mit Lehmfussboden. Der Zugang führte über eine Betontreppe von der Waschküche. Die Öffnung wurde zugemauert, die Stufen aber belassen als „Abstellfläche“, nach dem ca. 1955 ein neuer Beton-Treppenzugang von der Deele geschaffen wurde. Dieser wurde ca. Mitte der 1960er Jahre auch zugemauert und zubetoniert. &lt;br /&gt;
Im Bruchstein-Haussockel bzw. hier Keller-Aussenwand befinden sich immer noch zwei kleine Öffnungen für den Einwurf der nachstehenden Lebens- bzw. Futtermittel. Die Öffnungen waren bzw. sind mit einem herausnehmbaren Metallgitter verschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Keller wurden vor allem Kartoffeln, Möhren, Futterrüben für das Schwein und in Regalen jede Menge volle „Weck“-Einmachgläser mit eingekochtem Gemüse und Obst aus dem Garten gelagert. Eine besondere „Abteilung“ bildeten die Gläser mit den gekochten Schwein-Körperteilen, Sülzen, Brotaufstrichen usw. der jährlichen Hauschlachtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
An beiden Ständern neben dem Dielentor sind oberhalb der Kopfbänder sehr stark verwitterte Räder mit vier Speichen vorhanden; sonst nur Meisselzeichen an den Holzverbindungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1721&amp;lt;ref&amp;gt; . &amp;lt;/ref&amp;gt; Johann Müsse, Ziegler und Colon&lt;br /&gt;
* 1850&amp;lt;ref&amp;gt; . &amp;lt;/ref&amp;gt; Ludwig Müsse, Ziegler und Colon&lt;br /&gt;
* 1893&amp;lt;ref&amp;gt; . &amp;lt;/ref&amp;gt; Wilhelm Starke, Ziegler; Ludwig Müsse, Invalide&lt;br /&gt;
* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wilhelm Starke, Ziegler; Ludwig Müsse, Invalide&lt;br /&gt;
* 1926&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Caroline Starke, Witwe; Fritz Funke, Arbeiter&lt;br /&gt;
* 1936 Caroline Starke, Witwe; Friedrich Funke, Ziegler&lt;br /&gt;
* 1950 Walter Funke, Arbeiter; Friedrich Funke, Rentner&lt;br /&gt;
* 1961 Erna Funke, Witwe &lt;br /&gt;
* 1972 Wilfried Funke, Architekt BDA&lt;br /&gt;
* 1977 Maria Louisa Funke, med. techn. Assistentin&lt;br /&gt;
* 2023 Maria Louisa Funke; Wilfried Funke, Architekt BDA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1721 bis 1893 erscheint in den Steuer- und Katasterbüchern (-regesten) immer der Name Müsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Februar 1893 verkaufte der Ziegler und Kolon, der Witwer Ludwig Müsse, geb. 1834, Haus und Grund an seinen Schwiegersohn, den Ziegler Wilhelm Starke aus Lüerdissen, der etliche Jahre zuvor dessen Tochter Karoline Wilhelmine Müsse geheiratet hatte. Ludwig Müsse bekam ein Wohnrecht und die Nutzung einiger Räume und Möbel zuerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1936 erfolgte dann die Übertragung an den Ziegler Friedrich Funke aus Jerxen Orbke und Minna Starke (Tochter von Wilhelm und Caroline Starke), die bereits 1906 geheiratet hatten (Grosseltern des Autors Wilfried Funke). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1950 wurde Haus, Grundstück und das gesamte Vieh auf den Sohn Walter Funke (Vater des Autors) übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Eigene historische Originalunterlagen des Autors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=49610</id>
		<title>Oberschönhagen</title>
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		<updated>2026-01-12T22:26:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92582, 8.9709&lt;br /&gt;
}}Oberschönhagen ist ein Ortsteil der Stadt [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen liegt am östlichen Stadtrand von Detmold und grenzt an die Nachbarstädte [[Blomberg]] (Brüntrup) und [[Horn-Bad Meinberg]] (Fissenknick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Breitengrad     = 51°55&#039;N&lt;br /&gt;
*Längengrad      = 08°58&#039;O&lt;br /&gt;
*Bundesland      = DE-NRW&lt;br /&gt;
*Höhen: (aus Google earth pro)          &lt;br /&gt;
*                = 179 m üNN (Dorla nördliche Ortsgrenze zu Niederschönhagen)&lt;br /&gt;
*                = 267 m üNN (Homberg)&lt;br /&gt;
*                = 295 m üNN (Waldrand Nähe des Opfersteins)&lt;br /&gt;
*Fläche          = 4,12 km²&lt;br /&gt;
*Postleitzahl    = 32760&lt;br /&gt;
*Telefon-Vorwahl = 05231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächennutzung, Stand 2005:  &lt;br /&gt;
* Fläche - ha - in %&lt;br /&gt;
* Gebäude        =  19,088        =   4,6  (einschl. Hof und Hausgärten)&lt;br /&gt;
* Verkehr        =   8,859        =   2,1&lt;br /&gt;
* Erholung       =   0,357        =   0,1&lt;br /&gt;
* Acker          = 234,280        =  56,9&lt;br /&gt;
* Grünland       =  22,723        =   5,5&lt;br /&gt;
* Wald           = 124,212        =  30,2&lt;br /&gt;
* Wasser         =   2,595        =   0,6&lt;br /&gt;
* Sonstige       =   0,079        =   0,0&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;
* Fläche gesamt  = 412,15 ha      = 100,0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind noch viele gut erhaltene bzw. sanierte Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert vorhanden. Nur wenige Häuser sind unbewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die ehemals eigenständige Gemeinde Oberschönhagen ist mit der Gemeindereform am 1. Januar 1970 neu strukturiert worden. Die ehemaligen Wohnplätze Fissenknick und Hülsen wurden abgetrennt, [[Fissenknick (Horn-Bad Meinberg)|Fissenknick]] wurde der Stadt [[Horn-Bad Meinberg]] zugeordnet, Hülsen dem Detmolder Ortsteil [[Diestelbruch (Detmold)| Diestelbruch]]. Der Ortsteil Oberschönhagen gehört seither zu [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin hatten alle Ortsteile eigene Bürgermeister mit eigenen Finanzhaushalten und Ortsräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Landschatzregister von 1590 wird Oberschönhagen zusammen mit [[Niederschönhagen]] als Schonhagen im Kespell Dehtmoldt genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Reihe_030_Band_001_reduziert_(2017).pdf Die lippischen Landschatzregister von 1590 und 1618, Seite 1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ältesten Schatzregister von ca. 1390 werden „in dem Sconenhaghen“ 11 Kolonate, „in dem Rosendale“ 13 aufgeführt. Rosendahl ist ein Ortsteil von Schönhagen. In der Eversteiner Fehde wurde nach dem Schadensverzeichnis von ca. 1409 in beiden Ortsteilen u.a. „up dem kerkhove tom Schonenhaghen“ und „up dem kerkhove to Hunynchusen“ Schaden angerichtet. Auf Hunynchusen verweist der Hof Hünkemeier, Oberschönhagen Nr. 4. Er dürfte eine ältere Vorgeschichte haben, die über die Anfänge der Waldhufensiedlung zurückreicht. Es muss offen bleiben, ob es sich um den Resthof einer ausgegangenen Siedlung handelt. Mit Huinchusen, das im Güterverzeichnis des Corveyer Abts Erkenbert (1106-1129) erwähnt wird, könnte vielleicht die Vorgängersiedlung des Hofes Hünkemeier gemeint sein. Doch spricht einiges für eine gleichnamige Wüstung beim Hünkergrund (Wörderfeld, jetzt Stadt Lügde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberschönhagen gibt es auch einen älteren „-hausen“-Ort mit der Bezeichnung Hunychusen als frühmittelalterlichen Siedlungskern. Das wurde vom Autor Herbert Stöwer im Jahr 2008 als Quelle und am 01. Okt. 2024 in LippeLex&amp;lt;ref&amp;gt;http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;lt;/ref&amp;gt; wie folgt u.a. beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 verpfändete Otto, Edelherr zur Lippe, seinen Zehnten zu Schonenhaghene im Kirchspiel Detmold an den Knappen Hermann de Wendt. Im gleichen Jahr verpfändete Bernhard V. den Zehnten zu Mederkesborn, das 1394 in einem Kuhgeldregister als „to dem Eyderkesborne“ bezeichnet wird, an Konrad von Bega. Es handelt sich um die Höfe Oberschönhagen Nr. 1 und Nr. 9, die ab 1516 nicht mehr zu Brüntrup, sondern zur Bauerschaft Oberschönhagen gerechnet werden, weil der Meier zu Eveskeborn -  wie er beim Verkauf der Burg und des Hauses Horn mit Zubehör an Rave Westphal im Jahre 1516 genannt wird – zusammen mit dem Hof Heidenreich von Simon V. für die Burg Detmold vorbehalten wird. Kirchlich gehörten die Höfe damals schon weiterhin zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute noch im östlichen Bereich des Waldgrundstücks des Hofes Bad Meinberger Strasse 170 vorhandenen zwei Hügelgräber und drei im Leistruper Wald lassen darauf schliessen, dass die ersten Besiedlungen des Dorlatales bereits während der Bronzezeit, also ca. 1.200 v.Chr., erfolgten; eine genaue Datierung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Hofbesitzer wurden erstmals um 1600 genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 30-jährigen Krieges von 1618-1648 erfolgten Plünderungen durch sog. „abgöttische schwedische Reutter“. Es lagen nach dem dreissigjährigen Krieg (1652) 7 Hofstätten wüst: 1 Vollspänner, 5 Hoppenplöcker, sowie 1 weitere kleinere Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1650 wurden die „Meier- oder Hägerrechte“ vergeben und die Einordnung in Vollspänner und Halbspänner.&lt;br /&gt;
Zu der Zeit erfolgte auch die Besiedlung von Fissenknick und Hülsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden Streusiedlungen durch Aufteilung unter den hudeberechtigten Bauern und Köttern und Leibzuchten. Kleinere Flächen wurden an „Neusiedler“ verkauft – darauf gebaut die „Ziegler-Häuser“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehörten 8 Höfe zur Kirchengemeinde Detmold und 2 Höfe zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als älteste Hofstellen sind dokumentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1737 Leibzucht Reineke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1756 Leibzucht Dickewied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1765 Haupthaus Hunkemeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausnummern wurden erst am 13. Mai 1766 („Verordnung wegen Nummerierung der Häuser von 1766“) durch den regierenden Grafen und Edlen Herrn Simon August zur Lippe vergeben. Die Reihenfolge der Nummerierung richtete sich nach der Höhe des Steueraufkommens, d.h. die Nr. 1 als größte Hofstelle hatte die meisten Steuern zu zahlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1768 gab es von Herrn Simon August zur Lippe eine weitere „Verordnung wegen Gebäude auf dem Lande“, die wegen des Brandschutzes vorgab, dass die bei „Errichtung neuer Gebäude hinkünftig die Wohnhäuser von den Scheunen und Fruchthäusern gänzlich abgesondert und so angelegt werden sollen, dass der Hausmann aus seiner Wohnung alles überschauen kann“. Die Gründe (Holz-Sockelschwellen) an den Häusern und Scheunen mussten einige Fuss hoch untermauert werden, um sie vor Fäulnis zu bewahren. Auch der Brand-Assecurations-Kasse mussten die Hauseigentümer beitreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salbuch von 1782 werden insgesamt 36 Kolonate aufgeführt: 4 Halbmeier, 1 Grosskötter,5 Mittelkötter,26 Hoppenplöcker und Strassenkötter. An nichtlandwirtschaftlichen Tätigkeiten werden 1776 genannt: 1 preussischer Soldat, 1 Ziegelmeister, 1 Bauerrichter, 1 Holzknecht, 4 Personen betteln, 15 spinnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliesslich wurde am 27. Dezember 1808 von Pauline Christine Wilhelmine, Souveräne Fürstin, Vormünderin und Regentin zur Lippe usw. die „Verordnung zur Aufhebung des Leib- und Guts-Eigenthums betreffend“ verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich, dass „alle Unterthanen. die sich bisher in Herrschaftlichem Leibeigenthum bzw. auch Colonaten befanden, zum ersten des nächsten Jahres daraus entlassen werden“. Die auf den Gütern befindlichen verschiedenen Verbindlichkeiten zu Spann- oder Handdiensten, Zins und Pachtgefällen, und anderen Geld- und Naturalabgaben blieben allerdings unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bauernbefreiung zwischen 1810 bis 1850 erfolgte die Ablösung der Hand- und Spanndienste für das fürstliche Domanium in Detmold und der Huderechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 liess der damalige Landesherr eine Volkszählung – auch Census genannt – durchführen, um sich eine Übersicht über die Anzahl der Untertanen und deren Lebensverhältnisse in den verschiedenen Bauerschaften zu verschaffen.&lt;br /&gt;
Es wurden alle Wohnstätten, die Anzahl der darauf befindlichen Wohnhäuser, die Anzahl der Menschen auf diesen Stätten, unterteilt in Erwachsene, Ehepaare und deren Kinder erfasst. Ferner auch die auf dem Altenteil der Hofstätten, auch Colonate genannt, lebenden Leibzüchter und die als Mieter auf den Höfen lebenden Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bauerschaft, auch Einwohnerschaft, entspricht als kleinste Verwaltungseinheit des Landes den späteren Gemeinden. Innerhalb einer Bauerschaft erfolgte die Auflistung der Volkszählung der Reihenfolge der Colonatsnummern, die für Lippe erst im Jahr 1766 festgeschrieben wurden. Sie behielten in der Regel ihre Gültigkeit bis zum Zeitpunkt der Einführung von Strassennamen im 20. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
Die Vergabe der Hausnummern erfolgte für die nach 1766 entstandenen Colonate in der Reihenfolge deren Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der fehlenden Elektrizität und Beleuchtung mit Petroleumlampen, Kerzen usw. waren einige Gebäude abgebrannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  1903 Hof Meier, Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
*  1906 Hof Vietmeier, Bad Meinberger Str. 152&lt;br /&gt;
*  1950 Hof Görder, Bad Meinberger.Str. 140&lt;br /&gt;
*  1954 Leibzucht Reineke, Bad Meinberger Str. 154a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebäude wurden wieder aufgebaut, falls möglich, in ursprünglicher Form und Konstruktion in Fachwerkbauweise. Nur der Hof Bad Meinberger Strasse 140 wurde in Massivbauweise neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den vorbeschriebenen Feuern wurde die Dorla auf dem damaligen Flurstück 109 (Vietmeier) durch eine Betonmauer angestaut für eine Löschwasser-Nutzung. Die Zufahrt erfolgte über den Weg zum Hof Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
Löschwasser musste nie entnommen werden.&lt;br /&gt;
Die zugefrorene Teichfläche wurde danach im Winter von den Dorfkindern genutzt. Heute ist der Teich sehr stark verlandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberschönhagen gehört zu der am 30. April 1913 gegründeten reformierten Kirchengemeinde Vahlhausen. Die neu gebaute Kirche wurde am 10. Dezember 1915 eingeweiht (aus Chronik der Kirchengemeinde Vahlhausen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofeigentümer Meier und Mischer bauten im Jahr 1919 einen privaten Friedhof auf dem Hofgelände Meier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 stürzte in der Wiese Brokamp, Bad Meinberger Strasse 168, ein kleines britisches Militärflugzeug ab. Der Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten. Über seinen Verbleib ist nichts bekannt. Spätere Sondenuntersuchungen des britischen Militärs waren erfolglos.&lt;br /&gt;
Die Vertiefung wurde bei Schnee von den Kindern als &amp;quot;Skipiste&amp;quot; zum &amp;quot;Slalomfahren&amp;quot; genutzt; seit längerem ist sie eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Zuwegung zum Hof Bad Meinberger Str. 152 in der Waldböschung östlich der Dorla befanden sich bis ca. 1980 zwei Höhlen, deren Eingänge mit Holzstämmen befestigt waren. Sie wurden vom damaligen Hofbesitzer Vietmeier zu Beginn des II. Weltkrieges hergestellt, um sich darin bei Gefahr zu verstecken. Die Eingänge verfielen immer mehr und sind seit vielen Jahren vollständig verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektrizität kam für einige Höfe ca. 1921/1946 mit Freileitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Wasserleitung erfolgte im Jahr 1958. Bis dahin wurde Trinkwasser aus gemauerten Brunnen entnommen. Wasser für sonstige Zwecke entnahm man der Dorla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unterirdischer Frischwasserbehälter aus dem Jahr 1957/58 ist an der Bad Meinberger Strasse gegenüber der Zuwegung zu den Grundstücken Nr. 158 und 160 vorhanden und in Betrieb. Dort befindet sich auch eine Elektro-Umspannstation mit einem Schild des damaligen Versorgers &amp;quot;Elektrizitätswerk Wesertal&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Telefonanschluss hatten bis ca. 1960 nur wenige Gehöfte. Einen öffentlichen Fernsprecher gab es beim damaligen Bürgermeister Wilhelm Meierjohann, Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine öffentliche Kanalisation ist bis heute nicht vorhanden. Die Abwässer werden seit ca. 2010 in mechanischen Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und dann in die Dorla abgeleitet. Bis ca. 1980 waren überwiegend Dunggruben vorhanden. &lt;br /&gt;
Die Gülle wurde auf den Feldern und Gärten untergepflügt/-gegraben.&lt;br /&gt;
Die anderen Abwässer (Küche usw.) versickerten auf den Grundstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1964 gehörte Oberschönhagen zur Verwaltungsgemeinschaft „Amt Detmold Land“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gaststätte, Einkaufsmöglichkeit oder Gemeinschaftsräume waren bzw. sind bis heute nicht vorhanden. Nur in Fissenknick war bis Ende der 1960er Jahre ein Kolonialwarenladen mitten im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1950 bis ca. 1955 kam der Bäcker Buschmann aus Bad Meinberg mit Pferd und Wagen ins Dorf und verkaufte Brote und andere Backwaren. Danach noch einige Jahre mit einem Verkaufswagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schule gab es nicht, die Kinder mussten bis ca. 1940 die Schule in der heutigen &amp;quot;Neue Reihe Nr. 6&amp;quot; in Diestelbruch/Grenze zu Hülsen besuchen. [[Datei:Alte Diestelbrucher Schule.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angabe der heutigen Geschäftsführerin des Reitvereins Bad Meinberg an den Autor fanden 30 Veranstaltungen in den Jahren 1928 bis 1939 und nach Neugründung von 1948 bis 1967 neben der Windmühle in Fisseknick auf den zum Hof Bad Meiberger Str. 170 gehörenden Grasflächen überregionale Reitturniere (Springen und Dressur) des Reitvereins Bad Meinberg statt. Viele Pferde und Reiter waren dazu vorübergehend auf den Höfen in Oberschönhagen, Fissenknick usw. untergebracht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Windmühle Fissenknick.1964.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
In der Dressur startete die damals sehr erfolgreiche Frau Vrony Meier-Johann aus Lenstrup. &lt;br /&gt;
Bei den Springturnieren hatten Schüler und Jugendliche die Möglichkeit, durch wiederauflegen der abgeworfenen &amp;quot;Barren&amp;quot; sich zum kostenlosen Eintritt etwas Taschengeld zu verdienen.&lt;br /&gt;
Seit 1968 finden die Turniere im Waldstadion in Bad Meinberg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2025 wurde die Dorfgemeinschaft darüber informiert, die WNE Westfälisch-Niedersächsische Energie Gesellschaft wolle auf dem östlichen Grundstück am „Langer Berg“ eine Windenergieanlage WEA 01 errichten. Zwei weitere seien nebenan auf den zu Brüntrup und Wehren gehörenden Grundstücken geplant. Alle drei Anlagen liegen innerhalb des ausgewiesenen rechtskräftigen Windernergiegebietes. Ein Lageplan-Ausschnitt mit Darstellung der Anlagen ist beigefügt.&lt;br /&gt;
Die geplante Anlage würde sich ca. 500 m  östlich der Dorla befinden. Windgeräusche dürften nicht zu hören sein wegen der dazwischen befindlichen Wiesen und Wälder. Auch von Schlagschatten wird keines der Häuser in Oberschönhagen betroffen sein.&lt;br /&gt;
[[Datei: Oberschönhagen Lageplan von 2025.jpg|thumb|geplante Windräder, Foto: Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen ist ein sog. Hagenhufendorf, eine Siedlungsform aus dem 13. Jahrhundert. Es entstand nach Waldrodungen, daher auch die Bezeichnung: Waldhufensiedlung; die Höfe liegen zwischen Straßen und Bächen/Flüssen, Grundstücke handtuchförmig. Ein Hagenrecht bedeutete, Besitzer durften ihren Grund und Boden einhegen, es entstanden Bauerngärten und Kleintierhaltung; als Hufe wurden die Hofgrundstücke, die Breiten und die Hoflagen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorla entspringt im Moerholz im Süden Oberschönhagens und fließt von dort aus in nördliche Richtung durch das Tal in Ober- und Niederschönhagen. In Mosebeck fliesst sie mit der Passade zusammen. Das Quellgebiet der Dorla umfasst eine Fläche von ca. 10,6 ha. Nach wenigen Kilometern mündet ein namenloser Bach von links und danach die Homberg-, Hagen- und Sassenbäche in die Dorla. Auf der gesamten Fließstrecke ist die Dorla in die Gewässergüteklasse II eingeordnet, d.h. sie ist mässig verschmutzt.&lt;br /&gt;
Wiesen und Auen im gesamten Tal entlang der Dorla und östliche Wälder usw. sind Landschaftsschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinschaftliche Fissenknicker Anger mit einer Fläche von etwa 66,5 Scheffelsaat (Schfls.) wurde 1864 aufgeteilt. 1 Schfls. entspricht 1.717 qm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmäler:&lt;br /&gt;
In die Denkmalliste der Stadt Detmold sind im September 2024 eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkhäuser, Bad Meinberger Str. 152a und 154a&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkbauernhäuser, Bad Meinberger Str. 154 und 158&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage, Bad Meinberger Str. 170&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage mit 8 Objekten,Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
* 1 Bauernhaus mit Backhaus (ohne östliche Anbauten), Bad Meinberger Str. 130&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Uraufnahme von 1836-1850.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen 1912 - Karte.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Liegenschaftskarte vom 24.11.2025.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen topographische Karte von 2016.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Flächennutzungsplan von 2015.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Lageplan von 2025.jpeg|mini]] geplante Windräder, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 erschien der Name Oberschönhagen mit 10 Höfen erstmals in alten „Steuerregesten“ (Abgaben-/Steuerbüchern) – damals als „tom Rodedale“ (vom gerodeten Tal). Darin angegeben waren: Anzahl Personen und Viehbestand, Größen der Ackerflächen (genannt Fudersaat), des Grünlandes (genannt Wiesewachs), der Schulden, Außenstände, vergebene Darlehn, Steuern für Barleistungen, Naturalabgaben, Hand- und Spanndienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1871 wurde ein „Ortschafts-Verzeichnis des Fürstenthums Lippe veröffentlicht. Es war geordnet und aufgestellt „nach der politischen Eintheilung“ nebst Angabe der Zahl der Wohnhäuser, Haushaltungen und Einwohner auf Grund der Volkszählung vom  1. Dezember 1871. Herausgegeben wurde es von der Meyer’schen Hofbuchdruckerei (Gebr. Klingenberg) im Jahr 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin ist unter der Nr. 42 der politischen Gemeinde die „Bauerschaft Oberschönhagen“ mit den Wohnplätzen Fissenknick, Hülsen und Oberschönhagen (Nr. 132 - 134) aufgeführt; für das Dorf Oberschönhagen: 17 Häuser mit 16 Haushaltungen und 127 Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Oberschönhagen 357 Einwohner, davon in den Wohnplätzen&lt;br /&gt;
* Fissenknick (82), &lt;br /&gt;
* Hülsen (102), &lt;br /&gt;
* Krähenbruch (14) &lt;br /&gt;
* Oberschönhagen (159).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Der Ortsteil Krähenbruch wird seit 1926 nicht mehr erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zum Stichtag 23. Nov. 2025 hat Oberschönhagen folgende Einwohner:&lt;br /&gt;
* 44 Erwachsene mit Hauptwohnsitz, &lt;br /&gt;
* 18 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Hof Bad Meinberger Str. 140 wird bis heute im Vollerwerb bewirtschaftet, alle anderen Höfe und Ländereien/Wälder sind verkauft und/bzw. verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1998 fand am letzten Schulferien-Sonntag auf dem damaligen Hof Meierjohann das erste Dorffest statt. Dieses wird seither jährlich wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 1 | [[Bad Meinberger Straße 120 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 2 | [[Bad Meinberger Straße 170 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 150 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 4 | [[Bad Meinberger Straße 160 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 6 | [[Bad Meinberger Straße 168 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 7 | [[Bad Meinberger Straße 134 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 8 | [[Bad Meinberger Straße 140 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 9 | [[Bad Meinberger Straße 130 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 10 | [[Bad Meinberger Straße 132 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 11 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 12 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 13 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 14 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 15 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 16 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 17 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 18 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 19 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 20 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 21 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 22 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 23 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 24 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 25 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 26 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 27 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 28 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 29 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 30 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 31 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 32 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 33 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 34 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 35 | [[Bad Meinberger Straße 158 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 36 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 37 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 38 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 39 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 40 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 41 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 42 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 43 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 44 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 45 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 46 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 47 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 48 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 49 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 50 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 51 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
Ausser der Bad Meinberger Strasse sind asphaltierte Wege, einige als mit Bäumen bepflanzte Alleen, zu den Hofanlagen vorhanden.&lt;br /&gt;
Die Wege zu den landwirtschaftlichen bzw. Waldflächen sind geschottert bzw. naturbelassen.&lt;br /&gt;
An mehreren Stellen sind noch Gelände-Vertiefungen und -Steilwände vorhanden, aus denen Mergel für die Feldwege-Befestigungen abgebaut wurde. Auch wurde Mergel für Bodenverbesserungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Strassen-/Wegebeleuchtung ist nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Buslinie Detmold - Oberschönhagen - Bad Meinberg fuhr erstmals im Jahr 1953 durchs Dorf. Aktuell gibt es fünf Haltestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
[[Bad Meinberger Straße (Oberschönhagen)|Bad Meinberger Straße]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um 1850 wurde die Meinberger Chaussee gebaut als Schotterstraße  - danach im Jahr 1954 asphaltiert und schliesslich im Jahr 1965 als Kreisstraße K 92 ausgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Herbst des Jahres 2025 wurde mit dem Bau eines Fahrradweges von der Strassenkreuzung Dorla-/Bad Meinberger Strasse bis zum Ortseingang von Fissenknick begonnen. Der Zeitpunkt der Fertigstellung ist nicht absehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Detmolder Landfrauen erzählen, 1986&lt;br /&gt;
* Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 01. Oktober 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024 und der darin aufgeführten Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
   4. Beschreibung des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024, http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;amp;oldid=19346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=49609</id>
		<title>Oberschönhagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=49609"/>
		<updated>2026-01-12T22:23:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92582, 8.9709&lt;br /&gt;
}}Oberschönhagen ist ein Ortsteil der Stadt [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen liegt am östlichen Stadtrand von Detmold und grenzt an die Nachbarstädte [[Blomberg]] (Brüntrup) und [[Horn-Bad Meinberg]] (Fissenknick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Breitengrad     = 51°55&#039;N&lt;br /&gt;
*Längengrad      = 08°58&#039;O&lt;br /&gt;
*Bundesland      = DE-NRW&lt;br /&gt;
*Höhen: (aus Google earth pro)          &lt;br /&gt;
*                = 179 m üNN (Dorla nördliche Ortsgrenze zu Niederschönhagen)&lt;br /&gt;
*                = 267 m üNN (Homberg)&lt;br /&gt;
*                = 295 m üNN (Waldrand Nähe des Opfersteins)&lt;br /&gt;
*Fläche          = 4,12 km²&lt;br /&gt;
*Postleitzahl    = 32760&lt;br /&gt;
*Telefon-Vorwahl = 05231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächennutzung, Stand 2005:  &lt;br /&gt;
* Fläche - ha - in %&lt;br /&gt;
* Gebäude        =  19,088        =   4,6  (einschl. Hof und Hausgärten)&lt;br /&gt;
* Verkehr        =   8,859        =   2,1&lt;br /&gt;
* Erholung       =   0,357        =   0,1&lt;br /&gt;
* Acker          = 234,280        =  56,9&lt;br /&gt;
* Grünland       =  22,723        =   5,5&lt;br /&gt;
* Wald           = 124,212        =  30,2&lt;br /&gt;
* Wasser         =   2,595        =   0,6&lt;br /&gt;
* Sonstige       =   0,079        =   0,0&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;
* Fläche gesamt  = 412,15 ha      = 100,0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind noch viele gut erhaltene bzw. sanierte Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert vorhanden. Nur wenige Häuser sind unbewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die ehemals eigenständige Gemeinde Oberschönhagen ist mit der Gemeindereform am 1. Januar 1970 neu strukturiert worden. Die ehemaligen Wohnplätze Fissenknick und Hülsen wurden abgetrennt, [[Fissenknick (Horn-Bad Meinberg)|Fissenknick]] wurde der Stadt [[Horn-Bad Meinberg]] zugeordnet, Hülsen dem Detmolder Ortsteil [[Diestelbruch (Detmold)| Diestelbruch]]. Der Ortsteil Oberschönhagen gehört seither zu [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin hatten alle Ortsteile eigene Bürgermeister mit eigenen Finanzhaushalten und Ortsräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Landschatzregister von 1590 wird Oberschönhagen zusammen mit [[Niederschönhagen]] als Schonhagen im Kespell Dehtmoldt genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Reihe_030_Band_001_reduziert_(2017).pdf Die lippischen Landschatzregister von 1590 und 1618, Seite 1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ältesten Schatzregister von ca. 1390 werden „in dem Sconenhaghen“ 11 Kolonate, „in dem Rosendale“ 13 aufgeführt. Rosendahl ist ein Ortsteil von Schönhagen. In der Eversteiner Fehde wurde nach dem Schadensverzeichnis von ca. 1409 in beiden Ortsteilen u.a. „up dem kerkhove tom Schonenhaghen“ und „up dem kerkhove to Hunynchusen“ Schaden angerichtet. Auf Hunynchusen verweist der Hof Hünkemeier, Oberschönhagen Nr. 4. Er dürfte eine ältere Vorgeschichte haben, die über die Anfänge der Waldhufensiedlung zurückreicht. Es muss offen bleiben, ob es sich um den Resthof einer ausgegangenen Siedlung handelt. Mit Huinchusen, das im Güterverzeichnis des Corveyer Abts Erkenbert (1106-1129) erwähnt wird, könnte vielleicht die Vorgängersiedlung des Hofes Hünkemeier gemeint sein. Doch spricht einiges für eine gleichnamige Wüstung beim Hünkergrund (Wörderfeld, jetzt Stadt Lügde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberschönhagen gibt es auch einen älteren „-hausen“-Ort mit der Bezeichnung Hunychusen als frühmittelalterlichen Siedlungskern. Das wurde vom Autor Herbert Stöwer im Jahr 2008 als Quelle und am 01. Okt. 2024 in LippeLex&amp;lt;ref&amp;gt;http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;lt;/ref&amp;gt; wie folgt u.a. beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 verpfändete Otto, Edelherr zur Lippe, seinen Zehnten zu Schonenhaghene im Kirchspiel Detmold an den Knappen Hermann de Wendt. Im gleichen Jahr verpfändete Bernhard V. den Zehnten zu Mederkesborn, das 1394 in einem Kuhgeldregister als „to dem Eyderkesborne“ bezeichnet wird, an Konrad von Bega. Es handelt sich um die Höfe Oberschönhagen Nr. 1 und Nr. 9, die ab 1516 nicht mehr zu Brüntrup, sondern zur Bauerschaft Oberschönhagen gerechnet werden, weil der Meier zu Eveskeborn -  wie er beim Verkauf der Burg und des Hauses Horn mit Zubehör an Rave Westphal im Jahre 1516 genannt wird – zusammen mit dem Hof Heidenreich von Simon V. für die Burg Detmold vorbehalten wird. Kirchlich gehörten die Höfe damals schon weiterhin zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute noch im östlichen Bereich des Waldgrundstücks des Hofes Bad Meinberger Strasse 170 vorhandenen zwei Hügelgräber und drei im Leistruper Wald lassen darauf schliessen, dass die ersten Besiedlungen des Dorlatales bereits während der Bronzezeit, also ca. 1.200 v.Chr., erfolgten; eine genaue Datierung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Hofbesitzer wurden erstmals um 1600 genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 30-jährigen Krieges von 1618-1648 erfolgten Plünderungen durch sog. „abgöttische schwedische Reutter“. Es lagen nach dem dreissigjährigen Krieg (1652) 7 Hofstätten wüst: 1 Vollspänner, 5 Hoppenplöcker, sowie 1 weitere kleinere Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1650 wurden die „Meier- oder Hägerrechte“ vergeben und die Einordnung in Vollspänner und Halbspänner.&lt;br /&gt;
Zu der Zeit erfolgte auch die Besiedlung von Fissenknick und Hülsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden Streusiedlungen durch Aufteilung unter den hudeberechtigten Bauern und Köttern und Leibzuchten. Kleinere Flächen wurden an „Neusiedler“ verkauft – darauf gebaut die „Ziegler-Häuser“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehörten 8 Höfe zur Kirchengemeinde Detmold und 2 Höfe zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als älteste Hofstellen sind dokumentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1737 Leibzucht Reineke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1756 Leibzucht Dickewied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1765 Haupthaus Hunkemeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausnummern wurden erst am 13. Mai 1766 („Verordnung wegen Nummerierung der Häuser von 1766“) durch den regierenden Grafen und Edlen Herrn Simon August zur Lippe vergeben. Die Reihenfolge der Nummerierung richtete sich nach der Höhe des Steueraufkommens, d.h. die Nr. 1 als größte Hofstelle hatte die meisten Steuern zu zahlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1768 gab es von Herrn Simon August zur Lippe eine weitere „Verordnung wegen Gebäude auf dem Lande“, die wegen des Brandschutzes vorgab, dass die bei „Errichtung neuer Gebäude hinkünftig die Wohnhäuser von den Scheunen und Fruchthäusern gänzlich abgesondert und so angelegt werden sollen, dass der Hausmann aus seiner Wohnung alles überschauen kann“. Die Gründe (Holz-Sockelschwellen) an den Häusern und Scheunen mussten einige Fuss hoch untermauert werden, um sie vor Fäulnis zu bewahren. Auch der Brand-Assecurations-Kasse mussten die Hauseigentümer beitreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salbuch von 1782 werden insgesamt 36 Kolonate aufgeführt: 4 Halbmeier, 1 Grosskötter,5 Mittelkötter,26 Hoppenplöcker und Strassenkötter. An nichtlandwirtschaftlichen Tätigkeiten werden 1776 genannt: 1 preussischer Soldat, 1 Ziegelmeister, 1 Bauerrichter, 1 Holzknecht, 4 Personen betteln, 15 spinnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliesslich wurde am 27. Dezember 1808 von Pauline Christine Wilhelmine, Souveräne Fürstin, Vormünderin und Regentin zur Lippe usw. die „Verordnung zur Aufhebung des Leib- und Guts-Eigenthums betreffend“ verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich, dass „alle Unterthanen. die sich bisher in Herrschaftlichem Leibeigenthum bzw. auch Colonaten befanden, zum ersten des nächsten Jahres daraus entlassen werden“. Die auf den Gütern befindlichen verschiedenen Verbindlichkeiten zu Spann- oder Handdiensten, Zins und Pachtgefällen, und anderen Geld- und Naturalabgaben blieben allerdings unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bauernbefreiung zwischen 1810 bis 1850 erfolgte die Ablösung der Hand- und Spanndienste für das fürstliche Domanium in Detmold und der Huderechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 liess der damalige Landesherr eine Volkszählung – auch Census genannt – durchführen, um sich eine Übersicht über die Anzahl der Untertanen und deren Lebensverhältnisse in den verschiedenen Bauerschaften zu verschaffen.&lt;br /&gt;
Es wurden alle Wohnstätten, die Anzahl der darauf befindlichen Wohnhäuser, die Anzahl der Menschen auf diesen Stätten, unterteilt in Erwachsene, Ehepaare und deren Kinder erfasst. Ferner auch die auf dem Altenteil der Hofstätten, auch Colonate genannt, lebenden Leibzüchter und die als Mieter auf den Höfen lebenden Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bauerschaft, auch Einwohnerschaft, entspricht als kleinste Verwaltungseinheit des Landes den späteren Gemeinden. Innerhalb einer Bauerschaft erfolgte die Auflistung der Volkszählung der Reihenfolge der Colonatsnummern, die für Lippe erst im Jahr 1766 festgeschrieben wurden. Sie behielten in der Regel ihre Gültigkeit bis zum Zeitpunkt der Einführung von Strassennamen im 20. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
Die Vergabe der Hausnummern erfolgte für die nach 1766 entstandenen Colonate in der Reihenfolge deren Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der fehlenden Elektrizität und Beleuchtung mit Petroleumlampen, Kerzen usw. waren einige Gebäude abgebrannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  1903 Hof Meier, Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
*  1906 Hof Vietmeier, Bad Meinberger Str. 152&lt;br /&gt;
*  1950 Hof Görder, Bad Meinberger.Str. 140&lt;br /&gt;
*  1954 Leibzucht Reineke, Bad Meinberger Str. 154a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebäude wurden wieder aufgebaut, falls möglich, in ursprünglicher Form und Konstruktion in Fachwerkbauweise. Nur der Hof Bad Meinberger Strasse 140 wurde in Massivbauweise neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den vorbeschriebenen Feuern wurde die Dorla auf dem damaligen Flurstück 109 (Vietmeier) durch eine Betonmauer angestaut für eine Löschwasser-Nutzung. Die Zufahrt erfolgte über den Weg zum Hof Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
Löschwasser musste nie entnommen werden.&lt;br /&gt;
Die zugefrorene Teichfläche wurde danach im Winter von den Dorfkindern genutzt. Heute ist der Teich sehr stark verlandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberschönhagen gehört zu der am 30. April 1913 gegründeten reformierten Kirchengemeinde Vahlhausen. Die neu gebaute Kirche wurde am 10. Dezember 1915 eingeweiht (aus Chronik der Kirchengemeinde Vahlhausen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofeigentümer Meier und Mischer bauten im Jahr 1919 einen privaten Friedhof auf dem Hofgelände Meier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 stürzte in der Wiese Brokamp, Bad Meinberger Strasse 168, ein kleines britisches Militärflugzeug ab. Der Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten. Über seinen Verbleib ist nichts bekannt. Spätere Sondenuntersuchungen des britischen Militärs waren erfolglos.&lt;br /&gt;
Die Vertiefung wurde bei Schnee von den Kindern als &amp;quot;Skipiste&amp;quot; zum &amp;quot;Slalomfahren&amp;quot; genutzt; seit längerem ist sie eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Zuwegung zum Hof Bad Meinberger Str. 152 in der Waldböschung östlich der Dorla befanden sich bis ca. 1980 zwei Höhlen, deren Eingänge mit Holzstämmen befestigt waren. Sie wurden vom damaligen Hofbesitzer Vietmeier zu Beginn des II. Weltkrieges hergestellt, um sich darin bei Gefahr zu verstecken. Die Eingänge verfielen immer mehr und sind seit vielen Jahren vollständig verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektrizität kam für einige Höfe ca. 1921/1946 mit Freileitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Wasserleitung erfolgte im Jahr 1958. Bis dahin wurde Trinkwasser aus gemauerten Brunnen entnommen. Wasser für sonstige Zwecke entnahm man der Dorla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unterirdischer Frischwasserbehälter aus dem Jahr 1957/58 ist an der Bad Meinberger Strasse gegenüber der Zuwegung zu den Grundstücken Nr. 158 und 160 vorhanden und in Betrieb. Dort befindet sich auch eine Elektro-Umspannstation mit einem Schild des damaligen Versorgers &amp;quot;Elektrizitätswerk Wesertal&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Telefonanschluss hatten bis ca. 1960 nur wenige Gehöfte. Einen öffentlichen Fernsprecher gab es beim damaligen Bürgermeister Wilhelm Meierjohann, Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine öffentliche Kanalisation ist bis heute nicht vorhanden. Die Abwässer werden seit ca. 2010 in mechanischen Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und dann in die Dorla abgeleitet. Bis ca. 1980 waren überwiegend Dunggruben vorhanden. &lt;br /&gt;
Die Gülle wurde auf den Feldern und Gärten untergepflügt/-gegraben.&lt;br /&gt;
Die anderen Abwässer (Küche usw.) versickerten auf den Grundstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1964 gehörte Oberschönhagen zur Verwaltungsgemeinschaft „Amt Detmold Land“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gaststätte, Einkaufsmöglichkeit oder Gemeinschaftsräume waren bzw. sind bis heute nicht vorhanden. Nur in Fissenknick war bis Ende der 1960er Jahre ein Kolonialwarenladen mitten im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1950 bis ca. 1955 kam der Bäcker Buschmann aus Bad Meinberg mit Pferd und Wagen ins Dorf und verkaufte Brote und andere Backwaren. Danach noch einige Jahre mit einem Verkaufswagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schule gab es nicht, die Kinder mussten bis ca. 1940 die Schule in der heutigen &amp;quot;Neue Reihe Nr. 6&amp;quot; in Diestelbruch/Grenze zu Hülsen besuchen. [[Datei:Alte Diestelbrucher Schule.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angabe der heutigen Geschäftsführerin des Reitvereins Bad Meinberg an den Autor fanden 30 Veranstaltungen in den Jahren 1928 bis 1939 und nach Neugründung von 1948 bis 1967 neben der Windmühle in Fisseknick auf den zum Hof Bad Meiberger Str. 170 gehörenden Grasflächen überregionale Reitturniere (Springen und Dressur) des Reitvereins Bad Meinberg statt. Viele Pferde und Reiter waren dazu vorübergehend auf den Höfen in Oberschönhagen, Fissenknick usw. untergebracht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Windmühle Fissenknick.1964.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
In der Dressur startete die damals sehr erfolgreiche Frau Vrony Meier-Johann aus Lenstrup. &lt;br /&gt;
Bei den Springturnieren hatten Schüler und Jugendliche die Möglichkeit, durch wiederauflegen der abgeworfenen &amp;quot;Barren&amp;quot; sich zum kostenlosen Eintritt etwas Taschengeld zu verdienen.&lt;br /&gt;
Seit 1968 finden die Turniere im Waldstadion in Bad Meinberg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2025 wurde die Dorfgemeinschaft darüber informiert, die WNE Westfälisch-Niedersächsische Energie Gesellschaft wolle auf dem östlichen Grundstück am „Langer Berg“ eine Windenergieanlage WEA 01 errichten. Zwei weitere seien nebenan auf den zu Brüntrup und Wehren gehörenden Grundstücken geplant. Alle drei Anlagen liegen innerhalb des ausgewiesenen rechtskräftigen Windernergiegebietes. Ein Lageplan-Ausschnitt mit Darstellung der Anlagen ist beigefügt.&lt;br /&gt;
Die geplante Anlage würde sich ca. 500 m  östlich der Dorla befinden. Windgeräusche dürften nicht zu hören sein wegen der dazwischen befindlichen Wiesen und Wälder. Auch von Schlagschatten wird keines der Häuser in Oberschönhagen betroffen sein.&lt;br /&gt;
[[Datei: Oberschönhagen Lageplan von 2025.jpeg|thumb|geplante Windräder, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen ist ein sog. Hagenhufendorf, eine Siedlungsform aus dem 13. Jahrhundert. Es entstand nach Waldrodungen, daher auch die Bezeichnung: Waldhufensiedlung; die Höfe liegen zwischen Straßen und Bächen/Flüssen, Grundstücke handtuchförmig. Ein Hagenrecht bedeutete, Besitzer durften ihren Grund und Boden einhegen, es entstanden Bauerngärten und Kleintierhaltung; als Hufe wurden die Hofgrundstücke, die Breiten und die Hoflagen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorla entspringt im Moerholz im Süden Oberschönhagens und fließt von dort aus in nördliche Richtung durch das Tal in Ober- und Niederschönhagen. In Mosebeck fliesst sie mit der Passade zusammen. Das Quellgebiet der Dorla umfasst eine Fläche von ca. 10,6 ha. Nach wenigen Kilometern mündet ein namenloser Bach von links und danach die Homberg-, Hagen- und Sassenbäche in die Dorla. Auf der gesamten Fließstrecke ist die Dorla in die Gewässergüteklasse II eingeordnet, d.h. sie ist mässig verschmutzt.&lt;br /&gt;
Wiesen und Auen im gesamten Tal entlang der Dorla und östliche Wälder usw. sind Landschaftsschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinschaftliche Fissenknicker Anger mit einer Fläche von etwa 66,5 Scheffelsaat (Schfls.) wurde 1864 aufgeteilt. 1 Schfls. entspricht 1.717 qm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmäler:&lt;br /&gt;
In die Denkmalliste der Stadt Detmold sind im September 2024 eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkhäuser, Bad Meinberger Str. 152a und 154a&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkbauernhäuser, Bad Meinberger Str. 154 und 158&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage, Bad Meinberger Str. 170&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage mit 8 Objekten,Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
* 1 Bauernhaus mit Backhaus (ohne östliche Anbauten), Bad Meinberger Str. 130&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Uraufnahme von 1836-1850.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen 1912 - Karte.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Liegenschaftskarte vom 24.11.2025.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen topographische Karte von 2016.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Flächennutzungsplan von 2015.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Lageplan von 2025.jpeg|mini]] geplante Windräder, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 erschien der Name Oberschönhagen mit 10 Höfen erstmals in alten „Steuerregesten“ (Abgaben-/Steuerbüchern) – damals als „tom Rodedale“ (vom gerodeten Tal). Darin angegeben waren: Anzahl Personen und Viehbestand, Größen der Ackerflächen (genannt Fudersaat), des Grünlandes (genannt Wiesewachs), der Schulden, Außenstände, vergebene Darlehn, Steuern für Barleistungen, Naturalabgaben, Hand- und Spanndienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1871 wurde ein „Ortschafts-Verzeichnis des Fürstenthums Lippe veröffentlicht. Es war geordnet und aufgestellt „nach der politischen Eintheilung“ nebst Angabe der Zahl der Wohnhäuser, Haushaltungen und Einwohner auf Grund der Volkszählung vom  1. Dezember 1871. Herausgegeben wurde es von der Meyer’schen Hofbuchdruckerei (Gebr. Klingenberg) im Jahr 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin ist unter der Nr. 42 der politischen Gemeinde die „Bauerschaft Oberschönhagen“ mit den Wohnplätzen Fissenknick, Hülsen und Oberschönhagen (Nr. 132 - 134) aufgeführt; für das Dorf Oberschönhagen: 17 Häuser mit 16 Haushaltungen und 127 Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Oberschönhagen 357 Einwohner, davon in den Wohnplätzen&lt;br /&gt;
* Fissenknick (82), &lt;br /&gt;
* Hülsen (102), &lt;br /&gt;
* Krähenbruch (14) &lt;br /&gt;
* Oberschönhagen (159).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Der Ortsteil Krähenbruch wird seit 1926 nicht mehr erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zum Stichtag 23. Nov. 2025 hat Oberschönhagen folgende Einwohner:&lt;br /&gt;
* 44 Erwachsene mit Hauptwohnsitz, &lt;br /&gt;
* 18 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Hof Bad Meinberger Str. 140 wird bis heute im Vollerwerb bewirtschaftet, alle anderen Höfe und Ländereien/Wälder sind verkauft und/bzw. verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1998 fand am letzten Schulferien-Sonntag auf dem damaligen Hof Meierjohann das erste Dorffest statt. Dieses wird seither jährlich wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 1 | [[Bad Meinberger Straße 120 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 2 | [[Bad Meinberger Straße 170 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 150 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 4 | [[Bad Meinberger Straße 160 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 6 | [[Bad Meinberger Straße 168 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 7 | [[Bad Meinberger Straße 134 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 8 | [[Bad Meinberger Straße 140 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 9 | [[Bad Meinberger Straße 130 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 10 | [[Bad Meinberger Straße 132 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 11 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 12 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 13 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 14 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 15 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 16 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 17 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 18 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 19 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 20 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 21 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 22 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 23 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 24 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 25 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 26 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 27 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 28 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 29 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 30 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 31 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 32 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 33 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 34 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 35 | [[Bad Meinberger Straße 158 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 36 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 37 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 38 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 39 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 40 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 41 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 42 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 43 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 44 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 45 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 46 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 47 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 48 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 49 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 50 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 51 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
Ausser der Bad Meinberger Strasse sind asphaltierte Wege, einige als mit Bäumen bepflanzte Alleen, zu den Hofanlagen vorhanden.&lt;br /&gt;
Die Wege zu den landwirtschaftlichen bzw. Waldflächen sind geschottert bzw. naturbelassen.&lt;br /&gt;
An mehreren Stellen sind noch Gelände-Vertiefungen und -Steilwände vorhanden, aus denen Mergel für die Feldwege-Befestigungen abgebaut wurde. Auch wurde Mergel für Bodenverbesserungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Strassen-/Wegebeleuchtung ist nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Buslinie Detmold - Oberschönhagen - Bad Meinberg fuhr erstmals im Jahr 1953 durchs Dorf. Aktuell gibt es fünf Haltestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
[[Bad Meinberger Straße (Oberschönhagen)|Bad Meinberger Straße]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um 1850 wurde die Meinberger Chaussee gebaut als Schotterstraße  - danach im Jahr 1954 asphaltiert und schliesslich im Jahr 1965 als Kreisstraße K 92 ausgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Herbst des Jahres 2025 wurde mit dem Bau eines Fahrradweges von der Strassenkreuzung Dorla-/Bad Meinberger Strasse bis zum Ortseingang von Fissenknick begonnen. Der Zeitpunkt der Fertigstellung ist nicht absehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Detmolder Landfrauen erzählen, 1986&lt;br /&gt;
* Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 01. Oktober 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024 und der darin aufgeführten Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
   4. Beschreibung des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024, http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;amp;oldid=19346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=49608</id>
		<title>Oberschönhagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=49608"/>
		<updated>2026-01-12T22:15:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92582, 8.9709&lt;br /&gt;
}}Oberschönhagen ist ein Ortsteil der Stadt [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen liegt am östlichen Stadtrand von Detmold und grenzt an die Nachbarstädte [[Blomberg]] (Brüntrup) und [[Horn-Bad Meinberg]] (Fissenknick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Breitengrad     = 51°55&#039;N&lt;br /&gt;
*Längengrad      = 08°58&#039;O&lt;br /&gt;
*Bundesland      = DE-NRW&lt;br /&gt;
*Höhen: (aus Google earth pro)          &lt;br /&gt;
*                = 179 m üNN (Dorla nördliche Ortsgrenze zu Niederschönhagen)&lt;br /&gt;
*                = 267 m üNN (Homberg)&lt;br /&gt;
*                = 295 m üNN (Waldrand Nähe des Opfersteins)&lt;br /&gt;
*Fläche          = 4,12 km²&lt;br /&gt;
*Postleitzahl    = 32760&lt;br /&gt;
*Telefon-Vorwahl = 05231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächennutzung, Stand 2005:  &lt;br /&gt;
* Fläche - ha - in %&lt;br /&gt;
* Gebäude        =  19,088        =   4,6  (einschl. Hof und Hausgärten)&lt;br /&gt;
* Verkehr        =   8,859        =   2,1&lt;br /&gt;
* Erholung       =   0,357        =   0,1&lt;br /&gt;
* Acker          = 234,280        =  56,9&lt;br /&gt;
* Grünland       =  22,723        =   5,5&lt;br /&gt;
* Wald           = 124,212        =  30,2&lt;br /&gt;
* Wasser         =   2,595        =   0,6&lt;br /&gt;
* Sonstige       =   0,079        =   0,0&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;
* Fläche gesamt  = 412,15 ha      = 100,0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind noch viele gut erhaltene bzw. sanierte Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert vorhanden. Nur wenige Häuser sind unbewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die ehemals eigenständige Gemeinde Oberschönhagen ist mit der Gemeindereform am 1. Januar 1970 neu strukturiert worden. Die ehemaligen Wohnplätze Fissenknick und Hülsen wurden abgetrennt, [[Fissenknick (Horn-Bad Meinberg)|Fissenknick]] wurde der Stadt [[Horn-Bad Meinberg]] zugeordnet, Hülsen dem Detmolder Ortsteil [[Diestelbruch (Detmold)| Diestelbruch]]. Der Ortsteil Oberschönhagen gehört seither zu [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin hatten alle Ortsteile eigene Bürgermeister mit eigenen Finanzhaushalten und Ortsräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Landschatzregister von 1590 wird Oberschönhagen zusammen mit [[Niederschönhagen]] als Schonhagen im Kespell Dehtmoldt genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Reihe_030_Band_001_reduziert_(2017).pdf Die lippischen Landschatzregister von 1590 und 1618, Seite 1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ältesten Schatzregister von ca. 1390 werden „in dem Sconenhaghen“ 11 Kolonate, „in dem Rosendale“ 13 aufgeführt. Rosendahl ist ein Ortsteil von Schönhagen. In der Eversteiner Fehde wurde nach dem Schadensverzeichnis von ca. 1409 in beiden Ortsteilen u.a. „up dem kerkhove tom Schonenhaghen“ und „up dem kerkhove to Hunynchusen“ Schaden angerichtet. Auf Hunynchusen verweist der Hof Hünkemeier, Oberschönhagen Nr. 4. Er dürfte eine ältere Vorgeschichte haben, die über die Anfänge der Waldhufensiedlung zurückreicht. Es muss offen bleiben, ob es sich um den Resthof einer ausgegangenen Siedlung handelt. Mit Huinchusen, das im Güterverzeichnis des Corveyer Abts Erkenbert (1106-1129) erwähnt wird, könnte vielleicht die Vorgängersiedlung des Hofes Hünkemeier gemeint sein. Doch spricht einiges für eine gleichnamige Wüstung beim Hünkergrund (Wörderfeld, jetzt Stadt Lügde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberschönhagen gibt es auch einen älteren „-hausen“-Ort mit der Bezeichnung Hunychusen als frühmittelalterlichen Siedlungskern. Das wurde vom Autor Herbert Stöwer im Jahr 2008 als Quelle und am 01. Okt. 2024 in LippeLex&amp;lt;ref&amp;gt;http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;lt;/ref&amp;gt; wie folgt u.a. beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 verpfändete Otto, Edelherr zur Lippe, seinen Zehnten zu Schonenhaghene im Kirchspiel Detmold an den Knappen Hermann de Wendt. Im gleichen Jahr verpfändete Bernhard V. den Zehnten zu Mederkesborn, das 1394 in einem Kuhgeldregister als „to dem Eyderkesborne“ bezeichnet wird, an Konrad von Bega. Es handelt sich um die Höfe Oberschönhagen Nr. 1 und Nr. 9, die ab 1516 nicht mehr zu Brüntrup, sondern zur Bauerschaft Oberschönhagen gerechnet werden, weil der Meier zu Eveskeborn -  wie er beim Verkauf der Burg und des Hauses Horn mit Zubehör an Rave Westphal im Jahre 1516 genannt wird – zusammen mit dem Hof Heidenreich von Simon V. für die Burg Detmold vorbehalten wird. Kirchlich gehörten die Höfe damals schon weiterhin zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute noch im östlichen Bereich des Waldgrundstücks des Hofes Bad Meinberger Strasse 170 vorhandenen zwei Hügelgräber und drei im Leistruper Wald lassen darauf schliessen, dass die ersten Besiedlungen des Dorlatales bereits während der Bronzezeit, also ca. 1.200 v.Chr., erfolgten; eine genaue Datierung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Hofbesitzer wurden erstmals um 1600 genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 30-jährigen Krieges von 1618-1648 erfolgten Plünderungen durch sog. „abgöttische schwedische Reutter“. Es lagen nach dem dreissigjährigen Krieg (1652) 7 Hofstätten wüst: 1 Vollspänner, 5 Hoppenplöcker, sowie 1 weitere kleinere Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1650 wurden die „Meier- oder Hägerrechte“ vergeben und die Einordnung in Vollspänner und Halbspänner.&lt;br /&gt;
Zu der Zeit erfolgte auch die Besiedlung von Fissenknick und Hülsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden Streusiedlungen durch Aufteilung unter den hudeberechtigten Bauern und Köttern und Leibzuchten. Kleinere Flächen wurden an „Neusiedler“ verkauft – darauf gebaut die „Ziegler-Häuser“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehörten 8 Höfe zur Kirchengemeinde Detmold und 2 Höfe zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als älteste Hofstellen sind dokumentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1737 Leibzucht Reineke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1756 Leibzucht Dickewied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1765 Haupthaus Hunkemeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausnummern wurden erst am 13. Mai 1766 („Verordnung wegen Nummerierung der Häuser von 1766“) durch den regierenden Grafen und Edlen Herrn Simon August zur Lippe vergeben. Die Reihenfolge der Nummerierung richtete sich nach der Höhe des Steueraufkommens, d.h. die Nr. 1 als größte Hofstelle hatte die meisten Steuern zu zahlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1768 gab es von Herrn Simon August zur Lippe eine weitere „Verordnung wegen Gebäude auf dem Lande“, die wegen des Brandschutzes vorgab, dass die bei „Errichtung neuer Gebäude hinkünftig die Wohnhäuser von den Scheunen und Fruchthäusern gänzlich abgesondert und so angelegt werden sollen, dass der Hausmann aus seiner Wohnung alles überschauen kann“. Die Gründe (Holz-Sockelschwellen) an den Häusern und Scheunen mussten einige Fuss hoch untermauert werden, um sie vor Fäulnis zu bewahren. Auch der Brand-Assecurations-Kasse mussten die Hauseigentümer beitreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salbuch von 1782 werden insgesamt 36 Kolonate aufgeführt: 4 Halbmeier, 1 Grosskötter,5 Mittelkötter,26 Hoppenplöcker und Strassenkötter. An nichtlandwirtschaftlichen Tätigkeiten werden 1776 genannt: 1 preussischer Soldat, 1 Ziegelmeister, 1 Bauerrichter, 1 Holzknecht, 4 Personen betteln, 15 spinnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliesslich wurde am 27. Dezember 1808 von Pauline Christine Wilhelmine, Souveräne Fürstin, Vormünderin und Regentin zur Lippe usw. die „Verordnung zur Aufhebung des Leib- und Guts-Eigenthums betreffend“ verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich, dass „alle Unterthanen. die sich bisher in Herrschaftlichem Leibeigenthum bzw. auch Colonaten befanden, zum ersten des nächsten Jahres daraus entlassen werden“. Die auf den Gütern befindlichen verschiedenen Verbindlichkeiten zu Spann- oder Handdiensten, Zins und Pachtgefällen, und anderen Geld- und Naturalabgaben blieben allerdings unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bauernbefreiung zwischen 1810 bis 1850 erfolgte die Ablösung der Hand- und Spanndienste für das fürstliche Domanium in Detmold und der Huderechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 liess der damalige Landesherr eine Volkszählung – auch Census genannt – durchführen, um sich eine Übersicht über die Anzahl der Untertanen und deren Lebensverhältnisse in den verschiedenen Bauerschaften zu verschaffen.&lt;br /&gt;
Es wurden alle Wohnstätten, die Anzahl der darauf befindlichen Wohnhäuser, die Anzahl der Menschen auf diesen Stätten, unterteilt in Erwachsene, Ehepaare und deren Kinder erfasst. Ferner auch die auf dem Altenteil der Hofstätten, auch Colonate genannt, lebenden Leibzüchter und die als Mieter auf den Höfen lebenden Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bauerschaft, auch Einwohnerschaft, entspricht als kleinste Verwaltungseinheit des Landes den späteren Gemeinden. Innerhalb einer Bauerschaft erfolgte die Auflistung der Volkszählung der Reihenfolge der Colonatsnummern, die für Lippe erst im Jahr 1766 festgeschrieben wurden. Sie behielten in der Regel ihre Gültigkeit bis zum Zeitpunkt der Einführung von Strassennamen im 20. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
Die Vergabe der Hausnummern erfolgte für die nach 1766 entstandenen Colonate in der Reihenfolge deren Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der fehlenden Elektrizität und Beleuchtung mit Petroleumlampen, Kerzen usw. waren einige Gebäude abgebrannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  1903 Hof Meier, Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
*  1906 Hof Vietmeier, Bad Meinberger Str. 152&lt;br /&gt;
*  1950 Hof Görder, Bad Meinberger.Str. 140&lt;br /&gt;
*  1954 Leibzucht Reineke, Bad Meinberger Str. 154a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebäude wurden wieder aufgebaut, falls möglich, in ursprünglicher Form und Konstruktion in Fachwerkbauweise. Nur der Hof Bad Meinberger Strasse 140 wurde in Massivbauweise neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den vorbeschriebenen Feuern wurde die Dorla auf dem damaligen Flurstück 109 (Vietmeier) durch eine Betonmauer angestaut für eine Löschwasser-Nutzung. Die Zufahrt erfolgte über den Weg zum Hof Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
Löschwasser musste nie entnommen werden.&lt;br /&gt;
Die zugefrorene Teichfläche wurde danach im Winter von den Dorfkindern genutzt. Heute ist der Teich sehr stark verlandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberschönhagen gehört zu der am 30. April 1913 gegründeten reformierten Kirchengemeinde Vahlhausen. Die neu gebaute Kirche wurde am 10. Dezember 1915 eingeweiht (aus Chronik der Kirchengemeinde Vahlhausen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofeigentümer Meier und Mischer bauten im Jahr 1919 einen privaten Friedhof auf dem Hofgelände Meier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 stürzte in der Wiese Brokamp, Bad Meinberger Strasse 168, ein kleines britisches Militärflugzeug ab. Der Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten. Über seinen Verbleib ist nichts bekannt. Spätere Sondenuntersuchungen des britischen Militärs waren erfolglos.&lt;br /&gt;
Die Vertiefung wurde bei Schnee von den Kindern als &amp;quot;Skipiste&amp;quot; zum &amp;quot;Slalomfahren&amp;quot; genutzt; seit längerem ist sie eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Zuwegung zum Hof Bad Meinberger Str. 152 in der Waldböschung östlich der Dorla befanden sich bis ca. 1980 zwei Höhlen, deren Eingänge mit Holzstämmen befestigt waren. Sie wurden vom damaligen Hofbesitzer Vietmeier zu Beginn des II. Weltkrieges hergestellt, um sich darin bei Gefahr zu verstecken. Die Eingänge verfielen immer mehr und sind seit vielen Jahren vollständig verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektrizität kam für einige Höfe ca. 1921/1946 mit Freileitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Wasserleitung erfolgte im Jahr 1958. Bis dahin wurde Trinkwasser aus gemauerten Brunnen entnommen. Wasser für sonstige Zwecke entnahm man der Dorla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unterirdischer Frischwasserbehälter aus dem Jahr 1957/58 ist an der Bad Meinberger Strasse gegenüber der Zuwegung zu den Grundstücken Nr. 158 und 160 vorhanden und in Betrieb. Dort befindet sich auch eine Elektro-Umspannstation mit einem Schild des damaligen Versorgers &amp;quot;Elektrizitätswerk Wesertal&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Telefonanschluss hatten bis ca. 1960 nur wenige Gehöfte. Einen öffentlichen Fernsprecher gab es beim damaligen Bürgermeister Wilhelm Meierjohann, Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine öffentliche Kanalisation ist bis heute nicht vorhanden. Die Abwässer werden seit ca. 2010 in mechanischen Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und dann in die Dorla abgeleitet. Bis ca. 1980 waren überwiegend Dunggruben vorhanden. &lt;br /&gt;
Die Gülle wurde auf den Feldern und Gärten untergepflügt/-gegraben.&lt;br /&gt;
Die anderen Abwässer (Küche usw.) versickerten auf den Grundstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1964 gehörte Oberschönhagen zur Verwaltungsgemeinschaft „Amt Detmold Land“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gaststätte, Einkaufsmöglichkeit oder Gemeinschaftsräume waren bzw. sind bis heute nicht vorhanden. Nur in Fissenknick war bis Ende der 1960er Jahre ein Kolonialwarenladen mitten im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1950 bis ca. 1955 kam der Bäcker Buschmann aus Bad Meinberg mit Pferd und Wagen ins Dorf und verkaufte Brote und andere Backwaren. Danach noch einige Jahre mit einem Verkaufswagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schule gab es nicht, die Kinder mussten bis ca. 1940 die Schule in der heutigen &amp;quot;Neue Reihe Nr. 6&amp;quot; in Diestelbruch/Grenze zu Hülsen besuchen. [[Datei:Alte Diestelbrucher Schule.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angabe der heutigen Geschäftsführerin des Reitvereins Bad Meinberg an den Autor fanden 30 Veranstaltungen in den Jahren 1928 bis 1939 und nach Neugründung von 1948 bis 1967 neben der Windmühle in Fisseknick auf den zum Hof Bad Meiberger Str. 170 gehörenden Grasflächen überregionale Reitturniere (Springen und Dressur) des Reitvereins Bad Meinberg statt. Viele Pferde und Reiter waren dazu vorübergehend auf den Höfen in Oberschönhagen, Fissenknick usw. untergebracht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Windmühle Fissenknick.1964.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
In der Dressur startete die damals sehr erfolgreiche Frau Vrony Meier-Johann aus Lenstrup. &lt;br /&gt;
Bei den Springturnieren hatten Schüler und Jugendliche die Möglichkeit, durch wiederauflegen der abgeworfenen &amp;quot;Barren&amp;quot; sich zum kostenlosen Eintritt etwas Taschengeld zu verdienen.&lt;br /&gt;
Seit 1968 finden die Turniere im Waldstadion in Bad Meinberg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2025 wurde die Dorfgemeinschaft darüber informiert, die WNE Westfälisch-Niedersächsische Energie Gesellschaft wolle auf dem östlichen Grundstück am „Langer Berg“ eine Windenergieanlage WEA 01 errichten. Zwei weitere seien nebenan auf den zu Brüntrup und Wehren gehörenden Grundstücken geplant. Alle drei Anlagen liegen innerhalb des ausgewiesenen rechtskräftigen Windernergiegebietes. Ein Lageplan-Ausschnitt mit Darstellung der Anlagen ist beigefügt.&lt;br /&gt;
Die geplante Anlage würde sich ca. 500 m  östlich der Dorla befinden. Windgeräusche dürften nicht zu hören sein wegen der dazwischen befindlichen Wiesen und Wälder. Auch von Schlagschatten wird keines der Häuser in Oberschönhagen betroffen sein.&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Lageplan von 2025.jpeg|thumb|geplante Windräder, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen ist ein sog. Hagenhufendorf, eine Siedlungsform aus dem 13. Jahrhundert. Es entstand nach Waldrodungen, daher auch die Bezeichnung: Waldhufensiedlung; die Höfe liegen zwischen Straßen und Bächen/Flüssen, Grundstücke handtuchförmig. Ein Hagenrecht bedeutete, Besitzer durften ihren Grund und Boden einhegen, es entstanden Bauerngärten und Kleintierhaltung; als Hufe wurden die Hofgrundstücke, die Breiten und die Hoflagen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorla entspringt im Moerholz im Süden Oberschönhagens und fließt von dort aus in nördliche Richtung durch das Tal in Ober- und Niederschönhagen. In Mosebeck fliesst sie mit der Passade zusammen. Das Quellgebiet der Dorla umfasst eine Fläche von ca. 10,6 ha. Nach wenigen Kilometern mündet ein namenloser Bach von links und danach die Homberg-, Hagen- und Sassenbäche in die Dorla. Auf der gesamten Fließstrecke ist die Dorla in die Gewässergüteklasse II eingeordnet, d.h. sie ist mässig verschmutzt.&lt;br /&gt;
Wiesen und Auen im gesamten Tal entlang der Dorla und östliche Wälder usw. sind Landschaftsschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinschaftliche Fissenknicker Anger mit einer Fläche von etwa 66,5 Scheffelsaat (Schfls.) wurde 1864 aufgeteilt. 1 Schfls. entspricht 1.717 qm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmäler:&lt;br /&gt;
In die Denkmalliste der Stadt Detmold sind im September 2024 eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkhäuser, Bad Meinberger Str. 152a und 154a&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkbauernhäuser, Bad Meinberger Str. 154 und 158&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage, Bad Meinberger Str. 170&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage mit 8 Objekten,Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
* 1 Bauernhaus mit Backhaus (ohne östliche Anbauten), Bad Meinberger Str. 130&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Uraufnahme von 1836-1850.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen 1912 - Karte.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Liegenschaftskarte vom 24.11.2025.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen topographische Karte von 2016.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Flächennutzungsplan von 2015.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Lageplan von 2025.jpeg|mini]] geplante Windräder, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 erschien der Name Oberschönhagen mit 10 Höfen erstmals in alten „Steuerregesten“ (Abgaben-/Steuerbüchern) – damals als „tom Rodedale“ (vom gerodeten Tal). Darin angegeben waren: Anzahl Personen und Viehbestand, Größen der Ackerflächen (genannt Fudersaat), des Grünlandes (genannt Wiesewachs), der Schulden, Außenstände, vergebene Darlehn, Steuern für Barleistungen, Naturalabgaben, Hand- und Spanndienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1871 wurde ein „Ortschafts-Verzeichnis des Fürstenthums Lippe veröffentlicht. Es war geordnet und aufgestellt „nach der politischen Eintheilung“ nebst Angabe der Zahl der Wohnhäuser, Haushaltungen und Einwohner auf Grund der Volkszählung vom  1. Dezember 1871. Herausgegeben wurde es von der Meyer’schen Hofbuchdruckerei (Gebr. Klingenberg) im Jahr 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin ist unter der Nr. 42 der politischen Gemeinde die „Bauerschaft Oberschönhagen“ mit den Wohnplätzen Fissenknick, Hülsen und Oberschönhagen (Nr. 132 - 134) aufgeführt; für das Dorf Oberschönhagen: 17 Häuser mit 16 Haushaltungen und 127 Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Oberschönhagen 357 Einwohner, davon in den Wohnplätzen&lt;br /&gt;
* Fissenknick (82), &lt;br /&gt;
* Hülsen (102), &lt;br /&gt;
* Krähenbruch (14) &lt;br /&gt;
* Oberschönhagen (159).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Der Ortsteil Krähenbruch wird seit 1926 nicht mehr erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zum Stichtag 23. Nov. 2025 hat Oberschönhagen folgende Einwohner:&lt;br /&gt;
* 44 Erwachsene mit Hauptwohnsitz, &lt;br /&gt;
* 18 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Hof Bad Meinberger Str. 140 wird bis heute im Vollerwerb bewirtschaftet, alle anderen Höfe und Ländereien/Wälder sind verkauft und/bzw. verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1998 fand am letzten Schulferien-Sonntag auf dem damaligen Hof Meierjohann das erste Dorffest statt. Dieses wird seither jährlich wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 1 | [[Bad Meinberger Straße 120 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 2 | [[Bad Meinberger Straße 170 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 150 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 4 | [[Bad Meinberger Straße 160 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 6 | [[Bad Meinberger Straße 168 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 7 | [[Bad Meinberger Straße 134 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 8 | [[Bad Meinberger Straße 140 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 9 | [[Bad Meinberger Straße 130 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 10 | [[Bad Meinberger Straße 132 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 11 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 12 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 13 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 14 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 15 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 16 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 17 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 18 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 19 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 20 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 21 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 22 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 23 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 24 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 25 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 26 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 27 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 28 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 29 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 30 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 31 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 32 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 33 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 34 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 35 | [[Bad Meinberger Straße 158 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 36 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 37 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 38 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 39 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 40 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 41 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 42 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 43 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 44 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 45 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 46 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 47 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 48 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 49 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 50 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 51 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
Ausser der Bad Meinberger Strasse sind asphaltierte Wege, einige als mit Bäumen bepflanzte Alleen, zu den Hofanlagen vorhanden.&lt;br /&gt;
Die Wege zu den landwirtschaftlichen bzw. Waldflächen sind geschottert bzw. naturbelassen.&lt;br /&gt;
An mehreren Stellen sind noch Gelände-Vertiefungen und -Steilwände vorhanden, aus denen Mergel für die Feldwege-Befestigungen abgebaut wurde. Auch wurde Mergel für Bodenverbesserungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Strassen-/Wegebeleuchtung ist nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Buslinie Detmold - Oberschönhagen - Bad Meinberg fuhr erstmals im Jahr 1953 durchs Dorf. Aktuell gibt es fünf Haltestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
[[Bad Meinberger Straße (Oberschönhagen)|Bad Meinberger Straße]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um 1850 wurde die Meinberger Chaussee gebaut als Schotterstraße  - danach im Jahr 1954 asphaltiert und schliesslich im Jahr 1965 als Kreisstraße K 92 ausgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Herbst des Jahres 2025 wurde mit dem Bau eines Fahrradweges von der Strassenkreuzung Dorla-/Bad Meinberger Strasse bis zum Ortseingang von Fissenknick begonnen. Der Zeitpunkt der Fertigstellung ist nicht absehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Detmolder Landfrauen erzählen, 1986&lt;br /&gt;
* Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 01. Oktober 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024 und der darin aufgeführten Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
   4. Beschreibung des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024, http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;amp;oldid=19346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=49588</id>
		<title>Oberschönhagen</title>
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		<updated>2026-01-10T18:10:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92582, 8.9709&lt;br /&gt;
}}Oberschönhagen ist ein Ortsteil der Stadt [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen liegt am östlichen Stadtrand von Detmold und grenzt an die Nachbarstädte [[Blomberg]] (Brüntrup) und [[Horn-Bad Meinberg]] (Fissenknick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Breitengrad     = 51°55&#039;N&lt;br /&gt;
*Längengrad      = 08°58&#039;O&lt;br /&gt;
*Bundesland      = DE-NRW&lt;br /&gt;
*Höhen: (aus Google earth pro)          &lt;br /&gt;
*                = 179 m üNN (Dorla nördliche Ortsgrenze zu Niederschönhagen)&lt;br /&gt;
*                = 267 m üNN (Homberg)&lt;br /&gt;
*                = 295 m üNN (Waldrand Nähe des Opfersteins)&lt;br /&gt;
*Fläche          = 4,12 km²&lt;br /&gt;
*Postleitzahl    = 32760&lt;br /&gt;
*Telefon-Vorwahl = 05231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächennutzung, Stand 2005:  &lt;br /&gt;
* Fläche - ha - in %&lt;br /&gt;
* Gebäude        =  19,088        =   4,6  (einschl. Hof und Hausgärten)&lt;br /&gt;
* Verkehr        =   8,859        =   2,1&lt;br /&gt;
* Erholung       =   0,357        =   0,1&lt;br /&gt;
* Acker          = 234,280        =  56,9&lt;br /&gt;
* Grünland       =  22,723        =   5,5&lt;br /&gt;
* Wald           = 124,212        =  30,2&lt;br /&gt;
* Wasser         =   2,595        =   0,6&lt;br /&gt;
* Sonstige       =   0,079        =   0,0&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;
* Fläche gesamt  = 412,15 ha      = 100,0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind noch viele gut erhaltene bzw. sanierte Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert vorhanden. Nur wenige Häuser sind unbewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die ehemals eigenständige Gemeinde Oberschönhagen ist mit der Gemeindereform am 1. Januar 1970 neu strukturiert worden. Die ehemaligen Wohnplätze Fissenknick und Hülsen wurden abgetrennt, [[Fissenknick (Horn-Bad Meinberg)|Fissenknick]] wurde der Stadt [[Horn-Bad Meinberg]] zugeordnet, Hülsen dem Detmolder Ortsteil [[Diestelbruch (Detmold)| Diestelbruch]]. Der Ortsteil Oberschönhagen gehört seither zu [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin hatten alle Ortsteile eigene Bürgermeister mit eigenen Finanzhaushalten und Ortsräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Landschatzregister von 1590 wird Oberschönhagen zusammen mit [[Niederschönhagen]] als Schonhagen im Kespell Dehtmoldt genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Reihe_030_Band_001_reduziert_(2017).pdf Die lippischen Landschatzregister von 1590 und 1618, Seite 1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ältesten Schatzregister von ca. 1390 werden „in dem Sconenhaghen“ 11 Kolonate, „in dem Rosendale“ 13 aufgeführt. Rosendahl ist ein Ortsteil von Schönhagen. In der Eversteiner Fehde wurde nach dem Schadensverzeichnis von ca. 1409 in beiden Ortsteilen u.a. „up dem kerkhove tom Schonenhaghen“ und „up dem kerkhove to Hunynchusen“ Schaden angerichtet. Auf Hunynchusen verweist der Hof Hünkemeier, Oberschönhagen Nr. 4. Er dürfte eine ältere Vorgeschichte haben, die über die Anfänge der Waldhufensiedlung zurückreicht. Es muss offen bleiben, ob es sich um den Resthof einer ausgegangenen Siedlung handelt. Mit Huinchusen, das im Güterverzeichnis des Corveyer Abts Erkenbert (1106-1129) erwähnt wird, könnte vielleicht die Vorgängersiedlung des Hofes Hünkemeier gemeint sein. Doch spricht einiges für eine gleichnamige Wüstung beim Hünkergrund (Wörderfeld, jetzt Stadt Lügde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberschönhagen gibt es auch einen älteren „-hausen“-Ort mit der Bezeichnung Hunychusen als frühmittelalterlichen Siedlungskern. Das wurde vom Autor Herbert Stöwer im Jahr 2008 als Quelle und am 01. Okt. 2024 in LippeLex&amp;lt;ref&amp;gt;http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;lt;/ref&amp;gt; wie folgt u.a. beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 verpfändete Otto, Edelherr zur Lippe, seinen Zehnten zu Schonenhaghene im Kirchspiel Detmold an den Knappen Hermann de Wendt. Im gleichen Jahr verpfändete Bernhard V. den Zehnten zu Mederkesborn, das 1394 in einem Kuhgeldregister als „to dem Eyderkesborne“ bezeichnet wird, an Konrad von Bega. Es handelt sich um die Höfe Oberschönhagen Nr. 1 und Nr. 9, die ab 1516 nicht mehr zu Brüntrup, sondern zur Bauerschaft Oberschönhagen gerechnet werden, weil der Meier zu Eveskeborn -  wie er beim Verkauf der Burg und des Hauses Horn mit Zubehör an Rave Westphal im Jahre 1516 genannt wird – zusammen mit dem Hof Heidenreich von Simon V. für die Burg Detmold vorbehalten wird. Kirchlich gehörten die Höfe damals schon weiterhin zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute noch im östlichen Bereich des Waldgrundstücks des Hofes Bad Meinberger Strasse 170 vorhandenen zwei Hügelgräber und drei im Leistruper Wald lassen darauf schliessen, dass die ersten Besiedlungen des Dorlatales bereits während der Bronzezeit, also ca. 1.200 v.Chr., erfolgten; eine genaue Datierung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Hofbesitzer wurden erstmals um 1600 genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 30-jährigen Krieges von 1618-1648 erfolgten Plünderungen durch sog. „abgöttische schwedische Reutter“. Es lagen nach dem dreissigjährigen Krieg (1652) 7 Hofstätten wüst: 1 Vollspänner, 5 Hoppenplöcker, sowie 1 weitere kleinere Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1650 wurden die „Meier- oder Hägerrechte“ vergeben und die Einordnung in Vollspänner und Halbspänner.&lt;br /&gt;
Zu der Zeit erfolgte auch die Besiedlung von Fissenknick und Hülsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden Streusiedlungen durch Aufteilung unter den hudeberechtigten Bauern und Köttern und Leibzuchten. Kleinere Flächen wurden an „Neusiedler“ verkauft – darauf gebaut die „Ziegler-Häuser“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehörten 8 Höfe zur Kirchengemeinde Detmold und 2 Höfe zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als älteste Hofstellen sind dokumentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1737 Leibzucht Reineke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1756 Leibzucht Dickewied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1765 Haupthaus Hunkemeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausnummern wurden erst am 13. Mai 1766 („Verordnung wegen Nummerierung der Häuser von 1766“) durch den regierenden Grafen und Edlen Herrn Simon August zur Lippe vergeben. Die Reihenfolge der Nummerierung richtete sich nach der Höhe des Steueraufkommens, d.h. die Nr. 1 als größte Hofstelle hatte die meisten Steuern zu zahlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1768 gab es von Herrn Simon August zur Lippe eine weitere „Verordnung wegen Gebäude auf dem Lande“, die wegen des Brandschutzes vorgab, dass die bei „Errichtung neuer Gebäude hinkünftig die Wohnhäuser von den Scheunen und Fruchthäusern gänzlich abgesondert und so angelegt werden sollen, dass der Hausmann aus seiner Wohnung alles überschauen kann“. Die Gründe (Holz-Sockelschwellen) an den Häusern und Scheunen mussten einige Fuss hoch untermauert werden, um sie vor Fäulnis zu bewahren. Auch der Brand-Assecurations-Kasse mussten die Hauseigentümer beitreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salbuch von 1782 werden insgesamt 36 Kolonate aufgeführt: 4 Halbmeier, 1 Grosskötter,5 Mittelkötter,26 Hoppenplöcker und Strassenkötter. An nichtlandwirtschaftlichen Tätigkeiten werden 1776 genannt: 1 preussischer Soldat, 1 Ziegelmeister, 1 Bauerrichter, 1 Holzknecht, 4 Personen betteln, 15 spinnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliesslich wurde am 27. Dezember 1808 von Pauline Christine Wilhelmine, Souveräne Fürstin, Vormünderin und Regentin zur Lippe usw. die „Verordnung zur Aufhebung des Leib- und Guts-Eigenthums betreffend“ verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich, dass „alle Unterthanen. die sich bisher in Herrschaftlichem Leibeigenthum bzw. auch Colonaten befanden, zum ersten des nächsten Jahres daraus entlassen werden“. Die auf den Gütern befindlichen verschiedenen Verbindlichkeiten zu Spann- oder Handdiensten, Zins und Pachtgefällen, und anderen Geld- und Naturalabgaben blieben allerdings unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bauernbefreiung zwischen 1810 bis 1850 erfolgte die Ablösung der Hand- und Spanndienste für das fürstliche Domanium in Detmold und der Huderechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 liess der damalige Landesherr eine Volkszählung – auch Census genannt – durchführen, um sich eine Übersicht über die Anzahl der Untertanen und deren Lebensverhältnisse in den verschiedenen Bauerschaften zu verschaffen.&lt;br /&gt;
Es wurden alle Wohnstätten, die Anzahl der darauf befindlichen Wohnhäuser, die Anzahl der Menschen auf diesen Stätten, unterteilt in Erwachsene, Ehepaare und deren Kinder erfasst. Ferner auch die auf dem Altenteil der Hofstätten, auch Colonate genannt, lebenden Leibzüchter und die als Mieter auf den Höfen lebenden Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bauerschaft, auch Einwohnerschaft, entspricht als kleinste Verwaltungseinheit des Landes den späteren Gemeinden. Innerhalb einer Bauerschaft erfolgte die Auflistung der Volkszählung der Reihenfolge der Colonatsnummern, die für Lippe erst im Jahr 1766 festgeschrieben wurden. Sie behielten in der Regel ihre Gültigkeit bis zum Zeitpunkt der Einführung von Strassennamen im 20. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
Die Vergabe der Hausnummern erfolgte für die nach 1766 entstandenen Colonate in der Reihenfolge deren Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der fehlenden Elektrizität und Beleuchtung mit Petroleumlampen, Kerzen usw. waren einige Gebäude abgebrannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  1903 Hof Meier, Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
*  1906 Hof Vietmeier, Bad Meinberger Str. 152&lt;br /&gt;
*  1950 Hof Görder, Bad Meinberger.Str. 140&lt;br /&gt;
*  1954 Leibzucht Reineke, Bad Meinberger Str. 154a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebäude wurden wieder aufgebaut, falls möglich, in ursprünglicher Form und Konstruktion in Fachwerkbauweise. Nur der Hof Bad Meinberger Strasse 140 wurde in Massivbauweise neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den vorbeschriebenen Feuern wurde die Dorla auf dem damaligen Flurstück 109 (Vietmeier) durch eine Betonmauer angestaut für eine Löschwasser-Nutzung. Die Zufahrt erfolgte über den Weg zum Hof Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
Löschwasser musste nie entnommen werden.&lt;br /&gt;
Die zugefrorene Teichfläche wurde danach im Winter von den Dorfkindern genutzt. Heute ist der Teich sehr stark verlandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberschönhagen gehört zu der am 30. April 1913 gegründeten reformierten Kirchengemeinde Vahlhausen. Die neu gebaute Kirche wurde am 10. Dezember 1915 eingeweiht (aus Chronik der Kirchengemeinde Vahlhausen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofeigentümer Meier und Mischer bauten im Jahr 1919 einen privaten Friedhof auf dem Hofgelände Meier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 stürzte in der Wiese Brokamp, Bad Meinberger Strasse 168, ein kleines britisches Militärflugzeug ab. Der Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten. Über seinen Verbleib ist nichts bekannt. Spätere Sondenuntersuchungen des britischen Militärs waren erfolglos.&lt;br /&gt;
Die Vertiefung wurde bei Schnee von den Kindern als &amp;quot;Skipiste&amp;quot; zum &amp;quot;Slalomfahren&amp;quot; genutzt; seit längerem ist sie eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Zuwegung zum Hof Bad Meinberger Str. 152 in der Waldböschung östlich der Dorla befanden sich bis ca. 1980 zwei Höhlen, deren Eingänge mit Holzstämmen befestigt waren. Sie wurden vom damaligen Hofbesitzer Vietmeier zu Beginn des II. Weltkrieges hergestellt, um sich darin bei Gefahr zu verstecken. Die Eingänge verfielen immer mehr und sind seit vielen Jahren vollständig verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektrizität kam für einige Höfe ca. 1921/1946 mit Freileitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Wasserleitung erfolgte im Jahr 1958. Bis dahin wurde Trinkwasser aus gemauerten Brunnen entnommen. Wasser für sonstige Zwecke entnahm man der Dorla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unterirdischer Frischwasserbehälter aus dem Jahr 1957/58 ist an der Bad Meinberger Strasse gegenüber der Zuwegung zu den Grundstücken Nr. 158 und 160 vorhanden und in Betrieb. Dort befindet sich auch eine Elektro-Umspannstation mit einem Schild des damaligen Versorgers &amp;quot;Elektrizitätswerk Wesertal&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Telefonanschluss hatten bis ca. 1960 nur wenige Gehöfte. Einen öffentlichen Fernsprecher gab es beim damaligen Bürgermeister Wilhelm Meierjohann, Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine öffentliche Kanalisation ist bis heute nicht vorhanden. Die Abwässer werden seit ca. 2010 in mechanischen Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und dann in die Dorla abgeleitet. Bis ca. 1980 waren überwiegend Dunggruben vorhanden. &lt;br /&gt;
Die Gülle wurde auf den Feldern und Gärten untergepflügt/-gegraben.&lt;br /&gt;
Die anderen Abwässer (Küche usw.) versickerten auf den Grundstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1964 gehörte Oberschönhagen zur Verwaltungsgemeinschaft „Amt Detmold Land“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gaststätte, Einkaufsmöglichkeit oder Gemeinschaftsräume waren bzw. sind bis heute nicht vorhanden. Nur in Fissenknick war bis Ende der 1960er Jahre ein Kolonialwarenladen mitten im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1950 bis ca. 1955 kam der Bäcker Buschmann aus Bad Meinberg mit Pferd und Wagen ins Dorf und verkaufte Brote und andere Backwaren. Danach noch einige Jahre mit einem Verkaufswagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schule gab es nicht, die Kinder mussten bis ca. 1940 die Schule in der heutigen &amp;quot;Neue Reihe Nr. 6&amp;quot; in Diestelbruch/Grenze zu Hülsen besuchen. [[Datei:Alte Diestelbrucher Schule.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angabe der heutigen Geschäftsführerin des Reitvereins Bad Meinberg an den Autor fanden 30 Veranstaltungen in den Jahren 1928 bis 1939 und nach Neugründung von 1948 bis 1967 neben der Windmühle in Fisseknick auf den zum Hof Bad Meiberger Str. 170 gehörenden Grasflächen überregionale Reitturniere (Springen und Dressur) des Reitvereins Bad Meinberg statt. Viele Pferde und Reiter waren dazu vorübergehend auf den Höfen in Oberschönhagen, Fissenknick usw. untergebracht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Windmühle Fissenknick.1964.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
In der Dressur startete die damals sehr erfolgreiche Frau Vrony Meier-Johann aus Lenstrup. &lt;br /&gt;
Bei den Springturnieren hatten Schüler und Jugendliche die Möglichkeit, durch wiederauflegen der abgeworfenen &amp;quot;Barren&amp;quot; sich zum kostenlosen Eintritt etwas Taschengeld zu verdienen.&lt;br /&gt;
Seit 1968 finden die Turniere im Waldstadion in Bad Meinberg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2025 wurde die Dorfgemeinschaft darüber informiert, die WNE Westfälisch-Niedersächsische Energie Gesellschaft wolle auf dem östlichen Grundstück am „Langer Berg“ eine Windenergieanlage WEA 01 errichten. Zwei weitere seien nebenan auf den zu Brüntrup und Wehren gehörenden Grundstücken geplant. Alle drei Anlagen liegen innerhalb des ausgewiesenen rechtskräftigen Windernergiegebietes. Ein Lageplan-Ausschnitt mit Darstellung der Anlagen ist beigefügt.&lt;br /&gt;
Die geplante Anlage würde sich ca. 500 m  östlich der Dorla befinden. Windgeräusche dürften nicht zu hören sein wegen der dazwischen befindlichen Wiesen und Wälder. Auch von Schlagschatten wird keines der Häuser in Oberschönhagen betroffen sein.&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Lageplan von 2025.jpeg|mini]] geplante Windräder, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen ist ein sog. Hagenhufendorf, eine Siedlungsform aus dem 13. Jahrhundert. Es entstand nach Waldrodungen, daher auch die Bezeichnung: Waldhufensiedlung; die Höfe liegen zwischen Straßen und Bächen/Flüssen, Grundstücke handtuchförmig. Ein Hagenrecht bedeutete, Besitzer durften ihren Grund und Boden einhegen, es entstanden Bauerngärten und Kleintierhaltung; als Hufe wurden die Hofgrundstücke, die Breiten und die Hoflagen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorla entspringt im Moerholz im Süden Oberschönhagens und fließt von dort aus in nördliche Richtung durch das Tal in Ober- und Niederschönhagen. In Mosebeck fliesst sie mit der Passade zusammen. Das Quellgebiet der Dorla umfasst eine Fläche von ca. 10,6 ha. Nach wenigen Kilometern mündet ein namenloser Bach von links und danach die Homberg-, Hagen- und Sassenbäche in die Dorla. Auf der gesamten Fließstrecke ist die Dorla in die Gewässergüteklasse II eingeordnet, d.h. sie ist mässig verschmutzt.&lt;br /&gt;
Wiesen und Auen im gesamten Tal entlang der Dorla und östliche Wälder usw. sind Landschaftsschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinschaftliche Fissenknicker Anger mit einer Fläche von etwa 66,5 Scheffelsaat (Schfls.) wurde 1864 aufgeteilt. 1 Schfls. entspricht 1.717 qm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmäler:&lt;br /&gt;
In die Denkmalliste der Stadt Detmold sind im September 2024 eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkhäuser, Bad Meinberger Str. 152a und 154a&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkbauernhäuser, Bad Meinberger Str. 154 und 158&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage, Bad Meinberger Str. 170&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage mit 8 Objekten,Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
* 1 Bauernhaus mit Backhaus (ohne östliche Anbauten), Bad Meinberger Str. 130&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Uraufnahme von 1836-1850.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen 1912 - Karte.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Liegenschaftskarte vom 24.11.2025.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen topographische Karte von 2016.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Flächennutzungsplan von 2015.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Lageplan von 2025.jpeg|mini]] geplante Windräder, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 erschien der Name Oberschönhagen mit 10 Höfen erstmals in alten „Steuerregesten“ (Abgaben-/Steuerbüchern) – damals als „tom Rodedale“ (vom gerodeten Tal). Darin angegeben waren: Anzahl Personen und Viehbestand, Größen der Ackerflächen (genannt Fudersaat), des Grünlandes (genannt Wiesewachs), der Schulden, Außenstände, vergebene Darlehn, Steuern für Barleistungen, Naturalabgaben, Hand- und Spanndienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1871 wurde ein „Ortschafts-Verzeichnis des Fürstenthums Lippe veröffentlicht. Es war geordnet und aufgestellt „nach der politischen Eintheilung“ nebst Angabe der Zahl der Wohnhäuser, Haushaltungen und Einwohner auf Grund der Volkszählung vom  1. Dezember 1871. Herausgegeben wurde es von der Meyer’schen Hofbuchdruckerei (Gebr. Klingenberg) im Jahr 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin ist unter der Nr. 42 der politischen Gemeinde die „Bauerschaft Oberschönhagen“ mit den Wohnplätzen Fissenknick, Hülsen und Oberschönhagen (Nr. 132 - 134) aufgeführt; für das Dorf Oberschönhagen: 17 Häuser mit 16 Haushaltungen und 127 Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Oberschönhagen 357 Einwohner, davon in den Wohnplätzen&lt;br /&gt;
* Fissenknick (82), &lt;br /&gt;
* Hülsen (102), &lt;br /&gt;
* Krähenbruch (14) &lt;br /&gt;
* Oberschönhagen (159).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Der Ortsteil Krähenbruch wird seit 1926 nicht mehr erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zum Stichtag 23. Nov. 2025 hat Oberschönhagen folgende Einwohner:&lt;br /&gt;
* 44 Erwachsene mit Hauptwohnsitz, &lt;br /&gt;
* 18 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Hof Bad Meinberger Str. 140 wird bis heute im Vollerwerb bewirtschaftet, alle anderen Höfe und Ländereien/Wälder sind verkauft und/bzw. verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1998 fand am letzten Schulferien-Sonntag auf dem damaligen Hof Meierjohann das erste Dorffest statt. Dieses wird seither jährlich wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 1 | [[Bad Meinberger Straße 120 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 2 | [[Bad Meinberger Straße 170 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 150 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 4 | [[Bad Meinberger Straße 160 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 6 | [[Bad Meinberger Straße 168 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 7 | [[Bad Meinberger Straße 134 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 8 | [[Bad Meinberger Straße 140 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 9 | [[Bad Meinberger Straße 130 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 10 | [[Bad Meinberger Straße 132 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 11 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 12 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 13 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 14 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 15 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 16 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 17 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 18 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 19 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 20 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 21 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 22 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 23 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 24 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 25 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 26 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 27 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 28 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 29 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 30 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 31 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 32 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 33 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 34 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 35 | [[Bad Meinberger Straße 158 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 36 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 37 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 38 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 39 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 40 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 41 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 42 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 43 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 44 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 45 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 46 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 47 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 48 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 49 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 50 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 51 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
Ausser der Bad Meinberger Strasse sind asphaltierte Wege, einige als mit Bäumen bepflanzte Alleen, zu den Hofanlagen vorhanden.&lt;br /&gt;
Die Wege zu den landwirtschaftlichen bzw. Waldflächen sind geschottert bzw. naturbelassen.&lt;br /&gt;
An mehreren Stellen sind noch Gelände-Vertiefungen und -Steilwände vorhanden, aus denen Mergel für die Feldwege-Befestigungen abgebaut wurde. Auch wurde Mergel für Bodenverbesserungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Strassen-/Wegebeleuchtung ist nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Buslinie Detmold - Oberschönhagen - Bad Meinberg fuhr erstmals im Jahr 1953 durchs Dorf. Aktuell gibt es fünf Haltestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
[[Bad Meinberger Straße (Oberschönhagen)|Bad Meinberger Straße]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um 1850 wurde die Meinberger Chaussee gebaut als Schotterstraße  - danach im Jahr 1954 asphaltiert und schliesslich im Jahr 1965 als Kreisstraße K 92 ausgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Herbst des Jahres 2025 wurde mit dem Bau eines Fahrradweges von der Strassenkreuzung Dorla-/Bad Meinberger Strasse bis zum Ortseingang von Fissenknick begonnen. Der Zeitpunkt der Fertigstellung ist nicht absehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Detmolder Landfrauen erzählen, 1986&lt;br /&gt;
* Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 01. Oktober 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024 und der darin aufgeführten Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
   4. Beschreibung des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024, http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;amp;oldid=19346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=49587</id>
		<title>Oberschönhagen</title>
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		<updated>2026-01-10T18:05:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92582, 8.9709&lt;br /&gt;
}}Oberschönhagen ist ein Ortsteil der Stadt [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen liegt am östlichen Stadtrand von Detmold und grenzt an die Nachbarstädte [[Blomberg]] (Brüntrup) und [[Horn-Bad Meinberg]] (Fissenknick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Breitengrad     = 51°55&#039;N&lt;br /&gt;
*Längengrad      = 08°58&#039;O&lt;br /&gt;
*Bundesland      = DE-NRW&lt;br /&gt;
*Höhen: (aus Google earth pro)          &lt;br /&gt;
*                = 179 m üNN (Dorla nördliche Ortsgrenze zu Niederschönhagen)&lt;br /&gt;
*                = 267 m üNN (Homberg)&lt;br /&gt;
*                = 295 m üNN (Waldrand Nähe des Opfersteins)&lt;br /&gt;
*Fläche          = 4,12 km²&lt;br /&gt;
*Postleitzahl    = 32760&lt;br /&gt;
*Telefon-Vorwahl = 05231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächennutzung, Stand 2005:  &lt;br /&gt;
* Fläche - ha - in %&lt;br /&gt;
* Gebäude        =  19,088        =   4,6  (einschl. Hof und Hausgärten)&lt;br /&gt;
* Verkehr        =   8,859        =   2,1&lt;br /&gt;
* Erholung       =   0,357        =   0,1&lt;br /&gt;
* Acker          = 234,280        =  56,9&lt;br /&gt;
* Grünland       =  22,723        =   5,5&lt;br /&gt;
* Wald           = 124,212        =  30,2&lt;br /&gt;
* Wasser         =   2,595        =   0,6&lt;br /&gt;
* Sonstige       =   0,079        =   0,0&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;
* Fläche gesamt  = 412,15 ha      = 100,0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind noch viele gut erhaltene bzw. sanierte Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert vorhanden. Nur wenige Häuser sind unbewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die ehemals eigenständige Gemeinde Oberschönhagen ist mit der Gemeindereform am 1. Januar 1970 neu strukturiert worden. Die ehemaligen Wohnplätze Fissenknick und Hülsen wurden abgetrennt, [[Fissenknick (Horn-Bad Meinberg)|Fissenknick]] wurde der Stadt [[Horn-Bad Meinberg]] zugeordnet, Hülsen dem Detmolder Ortsteil [[Diestelbruch (Detmold)| Diestelbruch]]. Der Ortsteil Oberschönhagen gehört seither zu [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin hatten alle Ortsteile eigene Bürgermeister mit eigenen Finanzhaushalten und Ortsräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Landschatzregister von 1590 wird Oberschönhagen zusammen mit [[Niederschönhagen]] als Schonhagen im Kespell Dehtmoldt genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Reihe_030_Band_001_reduziert_(2017).pdf Die lippischen Landschatzregister von 1590 und 1618, Seite 1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ältesten Schatzregister von ca. 1390 werden „in dem Sconenhaghen“ 11 Kolonate, „in dem Rosendale“ 13 aufgeführt. Rosendahl ist ein Ortsteil von Schönhagen. In der Eversteiner Fehde wurde nach dem Schadensverzeichnis von ca. 1409 in beiden Ortsteilen u.a. „up dem kerkhove tom Schonenhaghen“ und „up dem kerkhove to Hunynchusen“ Schaden angerichtet. Auf Hunynchusen verweist der Hof Hünkemeier, Oberschönhagen Nr. 4. Er dürfte eine ältere Vorgeschichte haben, die über die Anfänge der Waldhufensiedlung zurückreicht. Es muss offen bleiben, ob es sich um den Resthof einer ausgegangenen Siedlung handelt. Mit Huinchusen, das im Güterverzeichnis des Corveyer Abts Erkenbert (1106-1129) erwähnt wird, könnte vielleicht die Vorgängersiedlung des Hofes Hünkemeier gemeint sein. Doch spricht einiges für eine gleichnamige Wüstung beim Hünkergrund (Wörderfeld, jetzt Stadt Lügde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberschönhagen gibt es auch einen älteren „-hausen“-Ort mit der Bezeichnung Hunychusen als frühmittelalterlichen Siedlungskern. Das wurde vom Autor Herbert Stöwer im Jahr 2008 als Quelle und am 01. Okt. 2024 in LippeLex&amp;lt;ref&amp;gt;http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;lt;/ref&amp;gt; wie folgt u.a. beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 verpfändete Otto, Edelherr zur Lippe, seinen Zehnten zu Schonenhaghene im Kirchspiel Detmold an den Knappen Hermann de Wendt. Im gleichen Jahr verpfändete Bernhard V. den Zehnten zu Mederkesborn, das 1394 in einem Kuhgeldregister als „to dem Eyderkesborne“ bezeichnet wird, an Konrad von Bega. Es handelt sich um die Höfe Oberschönhagen Nr. 1 und Nr. 9, die ab 1516 nicht mehr zu Brüntrup, sondern zur Bauerschaft Oberschönhagen gerechnet werden, weil der Meier zu Eveskeborn -  wie er beim Verkauf der Burg und des Hauses Horn mit Zubehör an Rave Westphal im Jahre 1516 genannt wird – zusammen mit dem Hof Heidenreich von Simon V. für die Burg Detmold vorbehalten wird. Kirchlich gehörten die Höfe damals schon weiterhin zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute noch im östlichen Bereich des Waldgrundstücks des Hofes Bad Meinberger Strasse 170 vorhandenen zwei Hügelgräber und drei im Leistruper Wald lassen darauf schliessen, dass die ersten Besiedlungen des Dorlatales bereits während der Bronzezeit, also ca. 1.200 v.Chr., erfolgten; eine genaue Datierung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Hofbesitzer wurden erstmals um 1600 genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 30-jährigen Krieges von 1618-1648 erfolgten Plünderungen durch sog. „abgöttische schwedische Reutter“. Es lagen nach dem dreissigjährigen Krieg (1652) 7 Hofstätten wüst: 1 Vollspänner, 5 Hoppenplöcker, sowie 1 weitere kleinere Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1650 wurden die „Meier- oder Hägerrechte“ vergeben und die Einordnung in Vollspänner und Halbspänner.&lt;br /&gt;
Zu der Zeit erfolgte auch die Besiedlung von Fissenknick und Hülsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden Streusiedlungen durch Aufteilung unter den hudeberechtigten Bauern und Köttern und Leibzuchten. Kleinere Flächen wurden an „Neusiedler“ verkauft – darauf gebaut die „Ziegler-Häuser“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehörten 8 Höfe zur Kirchengemeinde Detmold und 2 Höfe zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als älteste Hofstellen sind dokumentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1737 Leibzucht Reineke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1756 Leibzucht Dickewied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1765 Haupthaus Hunkemeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausnummern wurden erst am 13. Mai 1766 („Verordnung wegen Nummerierung der Häuser von 1766“) durch den regierenden Grafen und Edlen Herrn Simon August zur Lippe vergeben. Die Reihenfolge der Nummerierung richtete sich nach der Höhe des Steueraufkommens, d.h. die Nr. 1 als größte Hofstelle hatte die meisten Steuern zu zahlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1768 gab es von Herrn Simon August zur Lippe eine weitere „Verordnung wegen Gebäude auf dem Lande“, die wegen des Brandschutzes vorgab, dass die bei „Errichtung neuer Gebäude hinkünftig die Wohnhäuser von den Scheunen und Fruchthäusern gänzlich abgesondert und so angelegt werden sollen, dass der Hausmann aus seiner Wohnung alles überschauen kann“. Die Gründe (Holz-Sockelschwellen) an den Häusern und Scheunen mussten einige Fuss hoch untermauert werden, um sie vor Fäulnis zu bewahren. Auch der Brand-Assecurations-Kasse mussten die Hauseigentümer beitreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salbuch von 1782 werden insgesamt 36 Kolonate aufgeführt: 4 Halbmeier, 1 Grosskötter,5 Mittelkötter,26 Hoppenplöcker und Strassenkötter. An nichtlandwirtschaftlichen Tätigkeiten werden 1776 genannt: 1 preussischer Soldat, 1 Ziegelmeister, 1 Bauerrichter, 1 Holzknecht, 4 Personen betteln, 15 spinnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliesslich wurde am 27. Dezember 1808 von Pauline Christine Wilhelmine, Souveräne Fürstin, Vormünderin und Regentin zur Lippe usw. die „Verordnung zur Aufhebung des Leib- und Guts-Eigenthums betreffend“ verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich, dass „alle Unterthanen. die sich bisher in Herrschaftlichem Leibeigenthum bzw. auch Colonaten befanden, zum ersten des nächsten Jahres daraus entlassen werden“. Die auf den Gütern befindlichen verschiedenen Verbindlichkeiten zu Spann- oder Handdiensten, Zins und Pachtgefällen, und anderen Geld- und Naturalabgaben blieben allerdings unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bauernbefreiung zwischen 1810 bis 1850 erfolgte die Ablösung der Hand- und Spanndienste für das fürstliche Domanium in Detmold und der Huderechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 liess der damalige Landesherr eine Volkszählung – auch Census genannt – durchführen, um sich eine Übersicht über die Anzahl der Untertanen und deren Lebensverhältnisse in den verschiedenen Bauerschaften zu verschaffen.&lt;br /&gt;
Es wurden alle Wohnstätten, die Anzahl der darauf befindlichen Wohnhäuser, die Anzahl der Menschen auf diesen Stätten, unterteilt in Erwachsene, Ehepaare und deren Kinder erfasst. Ferner auch die auf dem Altenteil der Hofstätten, auch Colonate genannt, lebenden Leibzüchter und die als Mieter auf den Höfen lebenden Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bauerschaft, auch Einwohnerschaft, entspricht als kleinste Verwaltungseinheit des Landes den späteren Gemeinden. Innerhalb einer Bauerschaft erfolgte die Auflistung der Volkszählung der Reihenfolge der Colonatsnummern, die für Lippe erst im Jahr 1766 festgeschrieben wurden. Sie behielten in der Regel ihre Gültigkeit bis zum Zeitpunkt der Einführung von Strassennamen im 20. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
Die Vergabe der Hausnummern erfolgte für die nach 1766 entstandenen Colonate in der Reihenfolge deren Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der fehlenden Elektrizität und Beleuchtung mit Petroleumlampen, Kerzen usw. waren einige Gebäude abgebrannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  1903 Hof Meier, Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
*  1906 Hof Vietmeier, Bad Meinberger Str. 152&lt;br /&gt;
*  1950 Hof Görder, Bad Meinberger.Str. 140&lt;br /&gt;
*  1954 Leibzucht Reineke, Bad Meinberger Str. 154a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebäude wurden wieder aufgebaut, falls möglich, in ursprünglicher Form und Konstruktion in Fachwerkbauweise. Nur der Hof Bad Meinberger Strasse 140 wurde in Massivbauweise neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den vorbeschriebenen Feuern wurde die Dorla auf dem damaligen Flurstück 109 (Vietmeier) durch eine Betonmauer angestaut für eine Löschwasser-Nutzung. Die Zufahrt erfolgte über den Weg zum Hof Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
Löschwasser musste nie entnommen werden.&lt;br /&gt;
Die zugefrorene Teichfläche wurde danach im Winter von den Dorfkindern genutzt. Heute ist der Teich sehr stark verlandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberschönhagen gehört zu der am 30. April 1913 gegründeten reformierten Kirchengemeinde Vahlhausen. Die neu gebaute Kirche wurde am 10. Dezember 1915 eingeweiht (aus Chronik der Kirchengemeinde Vahlhausen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofeigentümer Meier und Mischer bauten im Jahr 1919 einen privaten Friedhof auf dem Hofgelände Meier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 stürzte in der Wiese Brokamp, Bad Meinberger Strasse 168, ein kleines britisches Militärflugzeug ab. Der Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten. Über seinen Verbleib ist nichts bekannt. Spätere Sondenuntersuchungen des britischen Militärs waren erfolglos.&lt;br /&gt;
Die Vertiefung wurde bei Schnee von den Kindern als &amp;quot;Skipiste&amp;quot; zum &amp;quot;Slalomfahren&amp;quot; genutzt; seit längerem ist sie eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Zuwegung zum Hof Bad Meinberger Str. 152 in der Waldböschung östlich der Dorla befanden sich bis ca. 1980 zwei Höhlen, deren Eingänge mit Holzstämmen befestigt waren. Sie wurden vom damaligen Hofbesitzer Vietmeier zu Beginn des II. Weltkrieges hergestellt, um sich darin bei Gefahr zu verstecken. Die Eingänge verfielen immer mehr und sind seit vielen Jahren vollständig verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektrizität kam für einige Höfe ca. 1921/1946 mit Freileitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Wasserleitung erfolgte im Jahr 1958. Bis dahin wurde Trinkwasser aus gemauerten Brunnen entnommen. Wasser für sonstige Zwecke entnahm man der Dorla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unterirdischer Frischwasserbehälter aus dem Jahr 1957/58 ist an der Bad Meinberger Strasse gegenüber der Zuwegung zu den Grundstücken Nr. 158 und 160 vorhanden und in Betrieb. Dort befindet sich auch eine Elektro-Umspannstation mit einem Schild des damaligen Versorgers &amp;quot;Elektrizitätswerk Wesertal&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Telefonanschluss hatten bis ca. 1960 nur wenige Gehöfte. Einen öffentlichen Fernsprecher gab es beim damaligen Bürgermeister Wilhelm Meierjohann, Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine öffentliche Kanalisation ist bis heute nicht vorhanden. Die Abwässer werden seit ca. 2010 in mechanischen Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und dann in die Dorla abgeleitet. Bis ca. 1980 waren überwiegend Dunggruben vorhanden. &lt;br /&gt;
Die Gülle wurde auf den Feldern und Gärten untergepflügt/-gegraben.&lt;br /&gt;
Die anderen Abwässer (Küche usw.) versickerten auf den Grundstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1964 gehörte Oberschönhagen zur Verwaltungsgemeinschaft „Amt Detmold Land“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gaststätte, Einkaufsmöglichkeit oder Gemeinschaftsräume waren bzw. sind bis heute nicht vorhanden. Nur in Fissenknick war bis Ende der 1960er Jahre ein Kolonialwarenladen mitten im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1950 bis ca. 1955 kam der Bäcker Buschmann aus Bad Meinberg mit Pferd und Wagen ins Dorf und verkaufte Brote und andere Backwaren. Danach noch einige Jahre mit einem Verkaufswagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schule gab es nicht, die Kinder mussten bis ca. 1940 die Schule in der heutigen &amp;quot;Neue Reihe Nr. 6&amp;quot; in Diestelbruch/Grenze zu Hülsen besuchen. [[Datei:Alte Diestelbrucher Schule.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angabe der heutigen Geschäftsführerin des Reitvereins Bad Meinberg an den Autor fanden 30 Veranstaltungen in den Jahren 1928 bis 1939 und nach Neugründung von 1948 bis 1967 neben der Windmühle in Fisseknick auf den zum Hof Bad Meiberger Str. 170 gehörenden Grasflächen überregionale Reitturniere (Springen und Dressur) des Reitvereins Bad Meinberg statt. Viele Pferde und Reiter waren dazu vorübergehend auf den Höfen in Oberschönhagen, Fissenknick usw. untergebracht. &lt;br /&gt;
[[Datei:Windmühle Fissenknick.1964.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
In der Dressur startete die damals sehr erfolgreiche Frau Vrony Meier-Johann aus Lenstrup. &lt;br /&gt;
Bei den Springturnieren hatten Schüler und Jugendliche die Möglichkeit, durch wiederauflegen der abgeworfenen &amp;quot;Barren&amp;quot; sich zum kostenlosen Eintritt etwas Taschengeld zu verdienen.&lt;br /&gt;
Seit 1968 finden die Turniere im Waldstadion in Bad Meinberg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2025 wurde die Dorfgemeinschaft darüber informiert, die WNE Westfälisch-Niedersächsische Energie Gesellschaft wolle auf dem östlichen Grundstück am „Langer Berg“ eine Windenergieanlage WEA 01 errichten. Zwei weitere seien nebenan auf den zu Brüntrup und Wehren gehörenden Grundstücken geplant. Alle drei Anlagen liegen innerhalb des ausgewiesenen rechtskräftigen Windernergiegebietes. Ein Lageplan-Ausschnitt mit Darstellung der Anlagen ist beigefügt.&lt;br /&gt;
Die geplante Anlage würde sich ca. 500 m  östlich der Dorla befinden. Windgeräusche dürften nicht zu hören sein wegen der dazwischen befindlichen Wiesen und Wälder. Auch von Schlagschatten wird keines der Häuser in Oberschönhagen betroffen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen ist ein sog. Hagenhufendorf, eine Siedlungsform aus dem 13. Jahrhundert. Es entstand nach Waldrodungen, daher auch die Bezeichnung: Waldhufensiedlung; die Höfe liegen zwischen Straßen und Bächen/Flüssen, Grundstücke handtuchförmig. Ein Hagenrecht bedeutete, Besitzer durften ihren Grund und Boden einhegen, es entstanden Bauerngärten und Kleintierhaltung; als Hufe wurden die Hofgrundstücke, die Breiten und die Hoflagen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorla entspringt im Moerholz im Süden Oberschönhagens und fließt von dort aus in nördliche Richtung durch das Tal in Ober- und Niederschönhagen. In Mosebeck fliesst sie mit der Passade zusammen. Das Quellgebiet der Dorla umfasst eine Fläche von ca. 10,6 ha. Nach wenigen Kilometern mündet ein namenloser Bach von links und danach die Homberg-, Hagen- und Sassenbäche in die Dorla. Auf der gesamten Fließstrecke ist die Dorla in die Gewässergüteklasse II eingeordnet, d.h. sie ist mässig verschmutzt.&lt;br /&gt;
Wiesen und Auen im gesamten Tal entlang der Dorla und östliche Wälder usw. sind Landschaftsschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinschaftliche Fissenknicker Anger mit einer Fläche von etwa 66,5 Scheffelsaat (Schfls.) wurde 1864 aufgeteilt. 1 Schfls. entspricht 1.717 qm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmäler:&lt;br /&gt;
In die Denkmalliste der Stadt Detmold sind im September 2024 eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkhäuser, Bad Meinberger Str. 152a und 154a&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkbauernhäuser, Bad Meinberger Str. 154 und 158&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage, Bad Meinberger Str. 170&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage mit 8 Objekten,Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
* 1 Bauernhaus mit Backhaus (ohne östliche Anbauten), Bad Meinberger Str. 130&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Uraufnahme von 1836-1850.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen 1912 - Karte.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Liegenschaftskarte vom 24.11.2025.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen topographische Karte von 2016.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Flächennutzungsplan von 2015.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Lageplan von 2025.jpeg|mini]] geplante Windräder, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 erschien der Name Oberschönhagen mit 10 Höfen erstmals in alten „Steuerregesten“ (Abgaben-/Steuerbüchern) – damals als „tom Rodedale“ (vom gerodeten Tal). Darin angegeben waren: Anzahl Personen und Viehbestand, Größen der Ackerflächen (genannt Fudersaat), des Grünlandes (genannt Wiesewachs), der Schulden, Außenstände, vergebene Darlehn, Steuern für Barleistungen, Naturalabgaben, Hand- und Spanndienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1871 wurde ein „Ortschafts-Verzeichnis des Fürstenthums Lippe veröffentlicht. Es war geordnet und aufgestellt „nach der politischen Eintheilung“ nebst Angabe der Zahl der Wohnhäuser, Haushaltungen und Einwohner auf Grund der Volkszählung vom  1. Dezember 1871. Herausgegeben wurde es von der Meyer’schen Hofbuchdruckerei (Gebr. Klingenberg) im Jahr 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin ist unter der Nr. 42 der politischen Gemeinde die „Bauerschaft Oberschönhagen“ mit den Wohnplätzen Fissenknick, Hülsen und Oberschönhagen (Nr. 132 - 134) aufgeführt; für das Dorf Oberschönhagen: 17 Häuser mit 16 Haushaltungen und 127 Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Oberschönhagen 357 Einwohner, davon in den Wohnplätzen&lt;br /&gt;
* Fissenknick (82), &lt;br /&gt;
* Hülsen (102), &lt;br /&gt;
* Krähenbruch (14) &lt;br /&gt;
* Oberschönhagen (159).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Der Ortsteil Krähenbruch wird seit 1926 nicht mehr erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zum Stichtag 23. Nov. 2025 hat Oberschönhagen folgende Einwohner:&lt;br /&gt;
* 44 Erwachsene mit Hauptwohnsitz, &lt;br /&gt;
* 18 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Hof Bad Meinberger Str. 140 wird bis heute im Vollerwerb bewirtschaftet, alle anderen Höfe und Ländereien/Wälder sind verkauft und/bzw. verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1998 fand am letzten Schulferien-Sonntag auf dem damaligen Hof Meierjohann das erste Dorffest statt. Dieses wird seither jährlich wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 1 | [[Bad Meinberger Straße 120 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 2 | [[Bad Meinberger Straße 170 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 150 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 4 | [[Bad Meinberger Straße 160 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 6 | [[Bad Meinberger Straße 168 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 7 | [[Bad Meinberger Straße 134 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 8 | [[Bad Meinberger Straße 140 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 9 | [[Bad Meinberger Straße 130 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 10 | [[Bad Meinberger Straße 132 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 11 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 12 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 13 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 14 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 15 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 16 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 17 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 18 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 19 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 20 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 21 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 22 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 23 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 24 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 25 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 26 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 27 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 28 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 29 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 30 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 31 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 32 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 33 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 34 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 35 | [[Bad Meinberger Straße 158 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 36 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 37 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 38 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 39 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 40 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 41 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 42 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 43 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 44 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 45 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 46 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 47 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 48 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 49 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 50 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 51 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
Ausser der Bad Meinberger Strasse sind asphaltierte Wege, einige als mit Bäumen bepflanzte Alleen, zu den Hofanlagen vorhanden.&lt;br /&gt;
Die Wege zu den landwirtschaftlichen bzw. Waldflächen sind geschottert bzw. naturbelassen.&lt;br /&gt;
An mehreren Stellen sind noch Gelände-Vertiefungen und -Steilwände vorhanden, aus denen Mergel für die Feldwege-Befestigungen abgebaut wurde. Auch wurde Mergel für Bodenverbesserungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Strassen-/Wegebeleuchtung ist nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Buslinie Detmold - Oberschönhagen - Bad Meinberg fuhr erstmals im Jahr 1953 durchs Dorf. Aktuell gibt es fünf Haltestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
[[Bad Meinberger Straße (Oberschönhagen)|Bad Meinberger Straße]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um 1850 wurde die Meinberger Chaussee gebaut als Schotterstraße  - danach im Jahr 1954 asphaltiert und schliesslich im Jahr 1965 als Kreisstraße K 92 ausgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Herbst des Jahres 2025 wurde mit dem Bau eines Fahrradweges von der Strassenkreuzung Dorla-/Bad Meinberger Strasse bis zum Ortseingang von Fissenknick begonnen. Der Zeitpunkt der Fertigstellung ist nicht absehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Detmolder Landfrauen erzählen, 1986&lt;br /&gt;
* Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 01. Oktober 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024 und der darin aufgeführten Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
   4. Beschreibung des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024, http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;amp;oldid=19346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=49586</id>
		<title>Oberschönhagen</title>
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		<updated>2026-01-10T17:24:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92582, 8.9709&lt;br /&gt;
}}Oberschönhagen ist ein Ortsteil der Stadt [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen liegt am östlichen Stadtrand von Detmold und grenzt an die Nachbarstädte [[Blomberg]] (Brüntrup) und [[Horn-Bad Meinberg]] (Fissenknick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Breitengrad     = 51°55&#039;N&lt;br /&gt;
*Längengrad      = 08°58&#039;O&lt;br /&gt;
*Bundesland      = DE-NRW&lt;br /&gt;
*Höhen: (aus Google earth pro)          &lt;br /&gt;
*                = 179 m üNN (Dorla nördliche Ortsgrenze zu Niederschönhagen)&lt;br /&gt;
*                = 267 m üNN (Homberg)&lt;br /&gt;
*                = 295 m üNN (Waldrand Nähe des Opfersteins)&lt;br /&gt;
*Fläche          = 4,12 km²&lt;br /&gt;
*Postleitzahl    = 32760&lt;br /&gt;
*Telefon-Vorwahl = 05231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächennutzung, Stand 2005:  &lt;br /&gt;
* Fläche - ha - in %&lt;br /&gt;
* Gebäude        =  19,088        =   4,6  (einschl. Hof und Hausgärten)&lt;br /&gt;
* Verkehr        =   8,859        =   2,1&lt;br /&gt;
* Erholung       =   0,357        =   0,1&lt;br /&gt;
* Acker          = 234,280        =  56,9&lt;br /&gt;
* Grünland       =  22,723        =   5,5&lt;br /&gt;
* Wald           = 124,212        =  30,2&lt;br /&gt;
* Wasser         =   2,595        =   0,6&lt;br /&gt;
* Sonstige       =   0,079        =   0,0&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;
* Fläche gesamt  = 412,15 ha      = 100,0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind noch viele gut erhaltene bzw. sanierte Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert vorhanden. Nur wenige Häuser sind unbewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die ehemals eigenständige Gemeinde Oberschönhagen ist mit der Gemeindereform am 1. Januar 1970 neu strukturiert worden. Die ehemaligen Wohnplätze Fissenknick und Hülsen wurden abgetrennt, [[Fissenknick (Horn-Bad Meinberg)|Fissenknick]] wurde der Stadt [[Horn-Bad Meinberg]] zugeordnet, Hülsen dem Detmolder Ortsteil [[Diestelbruch (Detmold)| Diestelbruch]]. Der Ortsteil Oberschönhagen gehört seither zu [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin hatten alle Ortsteile eigene Bürgermeister mit eigenen Finanzhaushalten und Ortsräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Landschatzregister von 1590 wird Oberschönhagen zusammen mit [[Niederschönhagen]] als Schonhagen im Kespell Dehtmoldt genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Reihe_030_Band_001_reduziert_(2017).pdf Die lippischen Landschatzregister von 1590 und 1618, Seite 1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ältesten Schatzregister von ca. 1390 werden „in dem Sconenhaghen“ 11 Kolonate, „in dem Rosendale“ 13 aufgeführt. Rosendahl ist ein Ortsteil von Schönhagen. In der Eversteiner Fehde wurde nach dem Schadensverzeichnis von ca. 1409 in beiden Ortsteilen u.a. „up dem kerkhove tom Schonenhaghen“ und „up dem kerkhove to Hunynchusen“ Schaden angerichtet. Auf Hunynchusen verweist der Hof Hünkemeier, Oberschönhagen Nr. 4. Er dürfte eine ältere Vorgeschichte haben, die über die Anfänge der Waldhufensiedlung zurückreicht. Es muss offen bleiben, ob es sich um den Resthof einer ausgegangenen Siedlung handelt. Mit Huinchusen, das im Güterverzeichnis des Corveyer Abts Erkenbert (1106-1129) erwähnt wird, könnte vielleicht die Vorgängersiedlung des Hofes Hünkemeier gemeint sein. Doch spricht einiges für eine gleichnamige Wüstung beim Hünkergrund (Wörderfeld, jetzt Stadt Lügde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberschönhagen gibt es auch einen älteren „-hausen“-Ort mit der Bezeichnung Hunychusen als frühmittelalterlichen Siedlungskern. Das wurde vom Autor Herbert Stöwer im Jahr 2008 als Quelle und am 01. Okt. 2024 in LippeLex&amp;lt;ref&amp;gt;http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;lt;/ref&amp;gt; wie folgt u.a. beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 verpfändete Otto, Edelherr zur Lippe, seinen Zehnten zu Schonenhaghene im Kirchspiel Detmold an den Knappen Hermann de Wendt. Im gleichen Jahr verpfändete Bernhard V. den Zehnten zu Mederkesborn, das 1394 in einem Kuhgeldregister als „to dem Eyderkesborne“ bezeichnet wird, an Konrad von Bega. Es handelt sich um die Höfe Oberschönhagen Nr. 1 und Nr. 9, die ab 1516 nicht mehr zu Brüntrup, sondern zur Bauerschaft Oberschönhagen gerechnet werden, weil der Meier zu Eveskeborn -  wie er beim Verkauf der Burg und des Hauses Horn mit Zubehör an Rave Westphal im Jahre 1516 genannt wird – zusammen mit dem Hof Heidenreich von Simon V. für die Burg Detmold vorbehalten wird. Kirchlich gehörten die Höfe damals schon weiterhin zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute noch im östlichen Bereich des Waldgrundstücks des Hofes Bad Meinberger Strasse 170 vorhandenen zwei Hügelgräber und drei im Leistruper Wald lassen darauf schliessen, dass die ersten Besiedlungen des Dorlatales bereits während der Bronzezeit, also ca. 1.200 v.Chr., erfolgten; eine genaue Datierung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Hofbesitzer wurden erstmals um 1600 genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 30-jährigen Krieges von 1618-1648 erfolgten Plünderungen durch sog. „abgöttische schwedische Reutter“. Es lagen nach dem dreissigjährigen Krieg (1652) 7 Hofstätten wüst: 1 Vollspänner, 5 Hoppenplöcker, sowie 1 weitere kleinere Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1650 wurden die „Meier- oder Hägerrechte“ vergeben und die Einordnung in Vollspänner und Halbspänner.&lt;br /&gt;
Zu der Zeit erfolgte auch die Besiedlung von Fissenknick und Hülsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden Streusiedlungen durch Aufteilung unter den hudeberechtigten Bauern und Köttern und Leibzuchten. Kleinere Flächen wurden an „Neusiedler“ verkauft – darauf gebaut die „Ziegler-Häuser“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehörten 8 Höfe zur Kirchengemeinde Detmold und 2 Höfe zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als älteste Hofstellen sind dokumentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1737 Leibzucht Reineke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1756 Leibzucht Dickewied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1765 Haupthaus Hunkemeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausnummern wurden erst am 13. Mai 1766 („Verordnung wegen Nummerierung der Häuser von 1766“) durch den regierenden Grafen und Edlen Herrn Simon August zur Lippe vergeben. Die Reihenfolge der Nummerierung richtete sich nach der Höhe des Steueraufkommens, d.h. die Nr. 1 als größte Hofstelle hatte die meisten Steuern zu zahlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1768 gab es von Herrn Simon August zur Lippe eine weitere „Verordnung wegen Gebäude auf dem Lande“, die wegen des Brandschutzes vorgab, dass die bei „Errichtung neuer Gebäude hinkünftig die Wohnhäuser von den Scheunen und Fruchthäusern gänzlich abgesondert und so angelegt werden sollen, dass der Hausmann aus seiner Wohnung alles überschauen kann“. Die Gründe (Holz-Sockelschwellen) an den Häusern und Scheunen mussten einige Fuss hoch untermauert werden, um sie vor Fäulnis zu bewahren. Auch der Brand-Assecurations-Kasse mussten die Hauseigentümer beitreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salbuch von 1782 werden insgesamt 36 Kolonate aufgeführt: 4 Halbmeier, 1 Grosskötter,5 Mittelkötter,26 Hoppenplöcker und Strassenkötter. An nichtlandwirtschaftlichen Tätigkeiten werden 1776 genannt: 1 preussischer Soldat, 1 Ziegelmeister, 1 Bauerrichter, 1 Holzknecht, 4 Personen betteln, 15 spinnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliesslich wurde am 27. Dezember 1808 von Pauline Christine Wilhelmine, Souveräne Fürstin, Vormünderin und Regentin zur Lippe usw. die „Verordnung zur Aufhebung des Leib- und Guts-Eigenthums betreffend“ verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich, dass „alle Unterthanen. die sich bisher in Herrschaftlichem Leibeigenthum bzw. auch Colonaten befanden, zum ersten des nächsten Jahres daraus entlassen werden“. Die auf den Gütern befindlichen verschiedenen Verbindlichkeiten zu Spann- oder Handdiensten, Zins und Pachtgefällen, und anderen Geld- und Naturalabgaben blieben allerdings unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bauernbefreiung zwischen 1810 bis 1850 erfolgte die Ablösung der Hand- und Spanndienste für das fürstliche Domanium in Detmold und der Huderechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 liess der damalige Landesherr eine Volkszählung – auch Census genannt – durchführen, um sich eine Übersicht über die Anzahl der Untertanen und deren Lebensverhältnisse in den verschiedenen Bauerschaften zu verschaffen.&lt;br /&gt;
Es wurden alle Wohnstätten, die Anzahl der darauf befindlichen Wohnhäuser, die Anzahl der Menschen auf diesen Stätten, unterteilt in Erwachsene, Ehepaare und deren Kinder erfasst. Ferner auch die auf dem Altenteil der Hofstätten, auch Colonate genannt, lebenden Leibzüchter und die als Mieter auf den Höfen lebenden Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bauerschaft, auch Einwohnerschaft, entspricht als kleinste Verwaltungseinheit des Landes den späteren Gemeinden. Innerhalb einer Bauerschaft erfolgte die Auflistung der Volkszählung der Reihenfolge der Colonatsnummern, die für Lippe erst im Jahr 1766 festgeschrieben wurden. Sie behielten in der Regel ihre Gültigkeit bis zum Zeitpunkt der Einführung von Strassennamen im 20. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
Die Vergabe der Hausnummern erfolgte für die nach 1766 entstandenen Colonate in der Reihenfolge deren Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der fehlenden Elektrizität und Beleuchtung mit Petroleumlampen, Kerzen usw. waren einige Gebäude abgebrannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  1903 Hof Meier, Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
*  1906 Hof Vietmeier, Bad Meinberger Str. 152&lt;br /&gt;
*  1950 Hof Görder, Bad Meinberger.Str. 140&lt;br /&gt;
*  1954 Leibzucht Reineke, Bad Meinberger Str. 154a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebäude wurden wieder aufgebaut, falls möglich, in ursprünglicher Form und Konstruktion in Fachwerkbauweise. Nur der Hof Bad Meinberger Strasse 140 wurde in Massivbauweise neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den vorbeschriebenen Feuern wurde die Dorla auf dem damaligen Flurstück 109 (Vietmeier) durch eine Betonmauer angestaut für eine Löschwasser-Nutzung. Die Zufahrt erfolgte über den Weg zum Hof Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
Löschwasser musste nie entnommen werden.&lt;br /&gt;
Die zugefrorene Teichfläche wurde danach im Winter von den Dorfkindern genutzt. Heute ist der Teich sehr stark verlandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberschönhagen gehört zu der am 30. April 1913 gegründeten reformierten Kirchengemeinde Vahlhausen. Die neu gebaute Kirche wurde am 10. Dezember 1915 eingeweiht (aus Chronik der Kirchengemeinde Vahlhausen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofeigentümer Meier und Mischer bauten im Jahr 1919 einen privaten Friedhof auf dem Hofgelände Meier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 stürzte in der Wiese Brokamp, Bad Meinberger Strasse 168, ein kleines britisches Militärflugzeug ab. Der Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten. Über seinen Verbleib ist nichts bekannt. Spätere Sondenuntersuchungen des britischen Militärs waren erfolglos.&lt;br /&gt;
Die Vertiefung wurde bei Schnee von den Kindern als &amp;quot;Skipiste&amp;quot; zum &amp;quot;Slalomfahren&amp;quot; genutzt; seit längerem ist sie eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Zuwegung zum Hof Bad Meinberger Str. 152 in der Waldböschung östlich der Dorla befanden sich bis ca. 1980 zwei Höhlen, deren Eingänge mit Holzstämmen befestigt waren. Sie wurden vom damaligen Hofbesitzer Vietmeier zu Beginn des II. Weltkrieges hergestellt, um sich darin bei Gefahr zu verstecken. Die Eingänge verfielen immer mehr und sind seit vielen Jahren vollständig verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektrizität kam für einige Höfe ca. 1921/1946 mit Freileitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Wasserleitung erfolgte im Jahr 1958. Bis dahin wurde Trinkwasser aus gemauerten Brunnen entnommen. Wasser für sonstige Zwecke entnahm man der Dorla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unterirdischer Frischwasserbehälter aus dem Jahr 1957/58 ist an der Bad Meinberger Strasse gegenüber der Zuwegung zu den Grundstücken Nr. 158 und 160 vorhanden und in Betrieb. Dort befindet sich auch eine Elektro-Umspannstation mit einem Schild des damaligen Versorgers &amp;quot;Elektrizitätswerk Wesertal&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Telefonanschluss hatten bis ca. 1960 nur wenige Gehöfte. Einen öffentlichen Fernsprecher gab es beim damaligen Bürgermeister Wilhelm Meierjohann, Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine öffentliche Kanalisation ist bis heute nicht vorhanden. Die Abwässer werden seit ca. 2010 in mechanischen Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und dann in die Dorla abgeleitet. Bis ca. 1980 waren überwiegend Dunggruben vorhanden. &lt;br /&gt;
Die Gülle wurde auf den Feldern und Gärten untergepflügt/-gegraben.&lt;br /&gt;
Die anderen Abwässer (Küche usw.) versickerten auf den Grundstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1964 gehörte Oberschönhagen zur Verwaltungsgemeinschaft „Amt Detmold Land“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gaststätte, Einkaufsmöglichkeit oder Gemeinschaftsräume waren bzw. sind bis heute nicht vorhanden. Nur in Fissenknick war bis Ende der 1960er Jahre ein Kolonialwarenladen mitten im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1950 bis ca. 1955 kam der Bäcker Buschmann aus Bad Meinberg mit Pferd und Wagen ins Dorf und verkaufte Brote und andere Backwaren. Danach noch einige Jahre mit einem Verkaufswagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schule gab es nicht, die Kinder mussten bis ca. 1940 die Schule in der heutigen &amp;quot;Neue Reihe Nr. 6&amp;quot; in Diestelbruch/Grenze zu Hülsen besuchen. [[Datei:Alte Diestelbrucher Schule.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angabe der heutigen Geschäftsführerin des Reitvereins Bad Meinberg an den Autor fanden 30 Veranstaltungen in den Jahren 1928 bis 1939 und nach Neugründung von 1948 bis 1967 neben der Windmühle in Fisseknick auf den zum Hof Bad Meiberger Str. 170 gehörenden Grasflächen überregionale Reitturniere (Springen und Dressur) des Reitvereins Bad Meinberg statt. Viele Pferde und Reiter waren dazu vorübergehend auf den Höfen in Oberschönhagen, Fissenknick usw. untergebracht. &lt;br /&gt;
In der Dressur startete die damals sehr erfolgreiche Frau Vrony Meier-Johann aus Lenstrup. &lt;br /&gt;
[[Datei:Windmühle Fissenknick.1964.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
Bei den Springturnieren hatten Schüler und Jugendliche die Möglichkeit, durch wiederauflegen der abgeworfenen &amp;quot;Barren&amp;quot; sich zum kostenlosen Eintritt etwas Taschengeld zu verdienen.&lt;br /&gt;
Seit 1968 finden die Turniere im Waldstadion in Bad Meinberg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2025 wurde die Dorfgemeinschaft darüber informiert, die WNE Westfälisch-Niedersächsische Energie Gesellschaft wolle auf dem östlichen Grundstück am „Langer Berg“ eine Windenergieanlage WEA 01 errichten. Zwei weitere seien nebenan auf den zu Brüntrup und Wehren gehörenden Grundstücken geplant. Alle drei Anlagen liegen innerhalb des ausgewiesenen rechtskräftigen Windernergiegebietes. Ein Lageplan-Ausschnitt mit Darstellung der Anlagen ist beigefügt.&lt;br /&gt;
Die geplante Anlage würde sich ca. 500 m  östlich der Dorla befinden. Windgeräusche dürften nicht zu hören sein wegen der dazwischen befindlichen Wiesen und Wälder. Auch von Schlagschatten wird keines der Häuser in Oberschönhagen betroffen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen ist ein sog. Hagenhufendorf, eine Siedlungsform aus dem 13. Jahrhundert. Es entstand nach Waldrodungen, daher auch die Bezeichnung: Waldhufensiedlung; die Höfe liegen zwischen Straßen und Bächen/Flüssen, Grundstücke handtuchförmig. Ein Hagenrecht bedeutete, Besitzer durften ihren Grund und Boden einhegen, es entstanden Bauerngärten und Kleintierhaltung; als Hufe wurden die Hofgrundstücke, die Breiten und die Hoflagen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorla entspringt im Moerholz im Süden Oberschönhagens und fließt von dort aus in nördliche Richtung durch das Tal in Ober- und Niederschönhagen. In Mosebeck fliesst sie mit der Passade zusammen. Das Quellgebiet der Dorla umfasst eine Fläche von ca. 10,6 ha. Nach wenigen Kilometern mündet ein namenloser Bach von links und danach die Homberg-, Hagen- und Sassenbäche in die Dorla. Auf der gesamten Fließstrecke ist die Dorla in die Gewässergüteklasse II eingeordnet, d.h. sie ist mässig verschmutzt.&lt;br /&gt;
Wiesen und Auen im gesamten Tal entlang der Dorla und östliche Wälder usw. sind Landschaftsschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinschaftliche Fissenknicker Anger mit einer Fläche von etwa 66,5 Scheffelsaat (Schfls.) wurde 1864 aufgeteilt. 1 Schfls. entspricht 1.717 qm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmäler:&lt;br /&gt;
In die Denkmalliste der Stadt Detmold sind im September 2024 eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkhäuser, Bad Meinberger Str. 152a und 154a&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkbauernhäuser, Bad Meinberger Str. 154 und 158&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage, Bad Meinberger Str. 170&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage mit 8 Objekten,Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
* 1 Bauernhaus mit Backhaus (ohne östliche Anbauten), Bad Meinberger Str. 130&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Uraufnahme von 1836-1850.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen 1912 - Karte.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Liegenschaftskarte vom 24.11.2025.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen topographische Karte von 2016.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Flächennutzungsplan von 2015.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Lageplan von 2025.jpeg|mini]] geplante Windräder, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 erschien der Name Oberschönhagen mit 10 Höfen erstmals in alten „Steuerregesten“ (Abgaben-/Steuerbüchern) – damals als „tom Rodedale“ (vom gerodeten Tal). Darin angegeben waren: Anzahl Personen und Viehbestand, Größen der Ackerflächen (genannt Fudersaat), des Grünlandes (genannt Wiesewachs), der Schulden, Außenstände, vergebene Darlehn, Steuern für Barleistungen, Naturalabgaben, Hand- und Spanndienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1871 wurde ein „Ortschafts-Verzeichnis des Fürstenthums Lippe veröffentlicht. Es war geordnet und aufgestellt „nach der politischen Eintheilung“ nebst Angabe der Zahl der Wohnhäuser, Haushaltungen und Einwohner auf Grund der Volkszählung vom  1. Dezember 1871. Herausgegeben wurde es von der Meyer’schen Hofbuchdruckerei (Gebr. Klingenberg) im Jahr 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin ist unter der Nr. 42 der politischen Gemeinde die „Bauerschaft Oberschönhagen“ mit den Wohnplätzen Fissenknick, Hülsen und Oberschönhagen (Nr. 132 - 134) aufgeführt; für das Dorf Oberschönhagen: 17 Häuser mit 16 Haushaltungen und 127 Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Oberschönhagen 357 Einwohner, davon in den Wohnplätzen&lt;br /&gt;
* Fissenknick (82), &lt;br /&gt;
* Hülsen (102), &lt;br /&gt;
* Krähenbruch (14) &lt;br /&gt;
* Oberschönhagen (159).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Der Ortsteil Krähenbruch wird seit 1926 nicht mehr erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zum Stichtag 23. Nov. 2025 hat Oberschönhagen folgende Einwohner:&lt;br /&gt;
* 44 Erwachsene mit Hauptwohnsitz, &lt;br /&gt;
* 18 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Hof Bad Meinberger Str. 140 wird bis heute im Vollerwerb bewirtschaftet, alle anderen Höfe und Ländereien/Wälder sind verkauft und/bzw. verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1998 fand am letzten Schulferien-Sonntag auf dem damaligen Hof Meierjohann das erste Dorffest statt. Dieses wird seither jährlich wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 1 | [[Bad Meinberger Straße 120 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 2 | [[Bad Meinberger Straße 170 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 150 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 4 | [[Bad Meinberger Straße 160 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 6 | [[Bad Meinberger Straße 168 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 7 | [[Bad Meinberger Straße 134 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 8 | [[Bad Meinberger Straße 140 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 9 | [[Bad Meinberger Straße 130 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 10 | [[Bad Meinberger Straße 132 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 11 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 12 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 13 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 14 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 15 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 16 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 17 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 18 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 19 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 20 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 21 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 22 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 23 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 24 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 25 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 26 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 27 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 28 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 29 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 30 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 31 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 32 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 33 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 34 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 35 | [[Bad Meinberger Straße 158 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 36 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 37 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 38 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 39 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 40 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 41 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 42 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 43 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 44 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 45 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 46 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 47 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 48 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 49 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 50 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 51 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
Ausser der Bad Meinberger Strasse sind asphaltierte Wege, einige als mit Bäumen bepflanzte Alleen, zu den Hofanlagen vorhanden.&lt;br /&gt;
Die Wege zu den landwirtschaftlichen bzw. Waldflächen sind geschottert bzw. naturbelassen.&lt;br /&gt;
An mehreren Stellen sind noch Gelände-Vertiefungen und -Steilwände vorhanden, aus denen Mergel für die Feldwege-Befestigungen abgebaut wurde. Auch wurde Mergel für Bodenverbesserungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Strassen-/Wegebeleuchtung ist nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Buslinie Detmold - Oberschönhagen - Bad Meinberg fuhr erstmals im Jahr 1953 durchs Dorf. Aktuell gibt es fünf Haltestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
[[Bad Meinberger Straße (Oberschönhagen)|Bad Meinberger Straße]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um 1850 wurde die Meinberger Chaussee gebaut als Schotterstraße  - danach im Jahr 1954 asphaltiert und schliesslich im Jahr 1965 als Kreisstraße K 92 ausgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Herbst des Jahres 2025 wurde mit dem Bau eines Fahrradweges von der Strassenkreuzung Dorla-/Bad Meinberger Strasse bis zum Ortseingang von Fissenknick begonnen. Der Zeitpunkt der Fertigstellung ist nicht absehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Detmolder Landfrauen erzählen, 1986&lt;br /&gt;
* Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 01. Oktober 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024 und der darin aufgeführten Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
   4. Beschreibung des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024, http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;amp;oldid=19346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=49583</id>
		<title>Oberschönhagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=49583"/>
		<updated>2026-01-10T15:50:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Bevölkerung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92582, 8.9709&lt;br /&gt;
}}Oberschönhagen ist ein Ortsteil der Stadt [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen liegt am östlichen Stadtrand von Detmold und grenzt an die Nachbarstädte [[Blomberg]] (Brüntrup) und [[Horn-Bad Meinberg]] (Fissenknick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Breitengrad     = 51°55&#039;N&lt;br /&gt;
*Längengrad      = 08°58&#039;O&lt;br /&gt;
*Bundesland      = DE-NRW&lt;br /&gt;
*Höhen: (aus Google earth pro)          &lt;br /&gt;
*                = 179 m üNN (Dorla nördliche Ortsgrenze zu Niederschönhagen)&lt;br /&gt;
*                = 267 m üNN (Homberg)&lt;br /&gt;
*                = 295 m üNN (Waldrand Nähe des Opfersteins)&lt;br /&gt;
*Fläche          = 4,12 km²&lt;br /&gt;
*Postleitzahl    = 32760&lt;br /&gt;
*Telefon-Vorwahl = 05231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächennutzung, Stand 2005:  &lt;br /&gt;
* Fläche - ha - in %&lt;br /&gt;
* Gebäude        =  19,088        =   4,6  (einschl. Hof und Hausgärten)&lt;br /&gt;
* Verkehr        =   8,859        =   2,1&lt;br /&gt;
* Erholung       =   0,357        =   0,1&lt;br /&gt;
* Acker          = 234,280        =  56,9&lt;br /&gt;
* Grünland       =  22,723        =   5,5&lt;br /&gt;
* Wald           = 124,212        =  30,2&lt;br /&gt;
* Wasser         =   2,595        =   0,6&lt;br /&gt;
* Sonstige       =   0,079        =   0,0&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;
* Fläche gesamt  = 412,15 ha      = 100,0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind noch viele gut erhaltene bzw. sanierte Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert vorhanden. Nur wenige Häuser sind unbewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die ehemals eigenständige Gemeinde Oberschönhagen ist mit der Gemeindereform am 1. Januar 1970 neu strukturiert worden. Die ehemaligen Wohnplätze Fissenknick und Hülsen wurden abgetrennt, [[Fissenknick (Horn-Bad Meinberg)|Fissenknick]] wurde der Stadt [[Horn-Bad Meinberg]] zugeordnet, Hülsen dem Detmolder Ortsteil [[Diestelbruch (Detmold)| Diestelbruch]]. Der Ortsteil Oberschönhagen gehört seither zu [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin hatten alle Ortsteile eigene Bürgermeister mit eigenen Finanzhaushalten und Ortsräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Landschatzregister von 1590 wird Oberschönhagen zusammen mit [[Niederschönhagen]] als Schonhagen im Kespell Dehtmoldt genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Reihe_030_Band_001_reduziert_(2017).pdf Die lippischen Landschatzregister von 1590 und 1618, Seite 1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ältesten Schatzregister von ca. 1390 werden „in dem Sconenhaghen“ 11 Kolonate, „in dem Rosendale“ 13 aufgeführt. Rosendahl ist ein Ortsteil von Schönhagen. In der Eversteiner Fehde wurde nach dem Schadensverzeichnis von ca. 1409 in beiden Ortsteilen u.a. „up dem kerkhove tom Schonenhaghen“ und „up dem kerkhove to Hunynchusen“ Schaden angerichtet. Auf Hunynchusen verweist der Hof Hünkemeier, Oberschönhagen Nr. 4. Er dürfte eine ältere Vorgeschichte haben, die über die Anfänge der Waldhufensiedlung zurückreicht. Es muss offen bleiben, ob es sich um den Resthof einer ausgegangenen Siedlung handelt. Mit Huinchusen, das im Güterverzeichnis des Corveyer Abts Erkenbert (1106-1129) erwähnt wird, könnte vielleicht die Vorgängersiedlung des Hofes Hünkemeier gemeint sein. Doch spricht einiges für eine gleichnamige Wüstung beim Hünkergrund (Wörderfeld, jetzt Stadt Lügde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberschönhagen gibt es auch einen älteren „-hausen“-Ort mit der Bezeichnung Hunychusen als frühmittelalterlichen Siedlungskern. Das wurde vom Autor Herbert Stöwer im Jahr 2008 als Quelle und am 01. Okt. 2024 in LippeLex&amp;lt;ref&amp;gt;http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;lt;/ref&amp;gt; wie folgt u.a. beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 verpfändete Otto, Edelherr zur Lippe, seinen Zehnten zu Schonenhaghene im Kirchspiel Detmold an den Knappen Hermann de Wendt. Im gleichen Jahr verpfändete Bernhard V. den Zehnten zu Mederkesborn, das 1394 in einem Kuhgeldregister als „to dem Eyderkesborne“ bezeichnet wird, an Konrad von Bega. Es handelt sich um die Höfe Oberschönhagen Nr. 1 und Nr. 9, die ab 1516 nicht mehr zu Brüntrup, sondern zur Bauerschaft Oberschönhagen gerechnet werden, weil der Meier zu Eveskeborn -  wie er beim Verkauf der Burg und des Hauses Horn mit Zubehör an Rave Westphal im Jahre 1516 genannt wird – zusammen mit dem Hof Heidenreich von Simon V. für die Burg Detmold vorbehalten wird. Kirchlich gehörten die Höfe damals schon weiterhin zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute noch im östlichen Bereich des Waldgrundstücks des Hofes Bad Meinberger Strasse 170 vorhandenen zwei Hügelgräber und drei im Leistruper Wald lassen darauf schliessen, dass die ersten Besiedlungen des Dorlatales bereits während der Bronzezeit, also ca. 1.200 v.Chr., erfolgten; eine genaue Datierung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Hofbesitzer wurden erstmals um 1600 genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 30-jährigen Krieges von 1618-1648 erfolgten Plünderungen durch sog. „abgöttische schwedische Reutter“. Es lagen nach dem dreissigjährigen Krieg (1652) 7 Hofstätten wüst: 1 Vollspänner, 5 Hoppenplöcker, sowie 1 weitere kleinere Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1650 wurden die „Meier- oder Hägerrechte“ vergeben und die Einordnung in Vollspänner und Halbspänner.&lt;br /&gt;
Zu der Zeit erfolgte auch die Besiedlung von Fissenknick und Hülsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden Streusiedlungen durch Aufteilung unter den hudeberechtigten Bauern und Köttern und Leibzuchten. Kleinere Flächen wurden an „Neusiedler“ verkauft – darauf gebaut die „Ziegler-Häuser“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehörten 8 Höfe zur Kirchengemeinde Detmold und 2 Höfe zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als älteste Hofstellen sind dokumentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1737 Leibzucht Reineke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1756 Leibzucht Dickewied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1765 Haupthaus Hunkemeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausnummern wurden erst am 13. Mai 1766 („Verordnung wegen Nummerierung der Häuser von 1766“) durch den regierenden Grafen und Edlen Herrn Simon August zur Lippe vergeben. Die Reihenfolge der Nummerierung richtete sich nach der Höhe des Steueraufkommens, d.h. die Nr. 1 als größte Hofstelle hatte die meisten Steuern zu zahlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1768 gab es von Herrn Simon August zur Lippe eine weitere „Verordnung wegen Gebäude auf dem Lande“, die wegen des Brandschutzes vorgab, dass die bei „Errichtung neuer Gebäude hinkünftig die Wohnhäuser von den Scheunen und Fruchthäusern gänzlich abgesondert und so angelegt werden sollen, dass der Hausmann aus seiner Wohnung alles überschauen kann“. Die Gründe (Holz-Sockelschwellen) an den Häusern und Scheunen mussten einige Fuss hoch untermauert werden, um sie vor Fäulnis zu bewahren. Auch der Brand-Assecurations-Kasse mussten die Hauseigentümer beitreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salbuch von 1782 werden insgesamt 36 Kolonate aufgeführt: 4 Halbmeier, 1 Grosskötter,5 Mittelkötter,26 Hoppenplöcker und Strassenkötter. An nichtlandwirtschaftlichen Tätigkeiten werden 1776 genannt: 1 preussischer Soldat, 1 Ziegelmeister, 1 Bauerrichter, 1 Holzknecht, 4 Personen betteln, 15 spinnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliesslich wurde am 27. Dezember 1808 von Pauline Christine Wilhelmine, Souveräne Fürstin, Vormünderin und Regentin zur Lippe usw. die „Verordnung zur Aufhebung des Leib- und Guts-Eigenthums betreffend“ verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich, dass „alle Unterthanen. die sich bisher in Herrschaftlichem Leibeigenthum bzw. auch Colonaten befanden, zum ersten des nächsten Jahres daraus entlassen werden“. Die auf den Gütern befindlichen verschiedenen Verbindlichkeiten zu Spann- oder Handdiensten, Zins und Pachtgefällen, und anderen Geld- und Naturalabgaben blieben allerdings unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bauernbefreiung zwischen 1810 bis 1850 erfolgte die Ablösung der Hand- und Spanndienste für das fürstliche Domanium in Detmold und der Huderechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 liess der damalige Landesherr eine Volkszählung – auch Census genannt – durchführen, um sich eine Übersicht über die Anzahl der Untertanen und deren Lebensverhältnisse in den verschiedenen Bauerschaften zu verschaffen.&lt;br /&gt;
Es wurden alle Wohnstätten, die Anzahl der darauf befindlichen Wohnhäuser, die Anzahl der Menschen auf diesen Stätten, unterteilt in Erwachsene, Ehepaare und deren Kinder erfasst. Ferner auch die auf dem Altenteil der Hofstätten, auch Colonate genannt, lebenden Leibzüchter und die als Mieter auf den Höfen lebenden Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bauerschaft, auch Einwohnerschaft, entspricht als kleinste Verwaltungseinheit des Landes den späteren Gemeinden. Innerhalb einer Bauerschaft erfolgte die Auflistung der Volkszählung der Reihenfolge der Colonatsnummern, die für Lippe erst im Jahr 1766 festgeschrieben wurden. Sie behielten in der Regel ihre Gültigkeit bis zum Zeitpunkt der Einführung von Strassennamen im 20. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
Die Vergabe der Hausnummern erfolgte für die nach 1766 entstandenen Colonate in der Reihenfolge deren Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der fehlenden Elektrizität und Beleuchtung mit Petroleumlampen, Kerzen usw. waren einige Gebäude abgebrannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  1903 Hof Meier, Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
*  1906 Hof Vietmeier, Bad Meinberger Str. 152&lt;br /&gt;
*  1950 Hof Görder, Bad Meinberger.Str. 140&lt;br /&gt;
*  1954 Leibzucht Reineke, Bad Meinberger Str. 154a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebäude wurden wieder aufgebaut, falls möglich, in ursprünglicher Form und Konstruktion in Fachwerkbauweise. Nur der Hof Bad Meinberger Strasse 140 wurde in Massivbauweise neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den vorbeschriebenen Feuern wurde die Dorla auf dem damaligen Flurstück 109 (Vietmeier) durch eine Betonmauer angestaut für eine Löschwasser-Nutzung. Die Zufahrt erfolgte über den Weg zum Hof Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
Löschwasser musste nie entnommen werden.&lt;br /&gt;
Die zugefrorene Teichfläche wurde danach im Winter von den Dorfkindern genutzt. Heute ist der Teich sehr stark verlandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberschönhagen gehört zu der am 30. April 1913 gegründeten reformierten Kirchengemeinde Vahlhausen. Die neu gebaute Kirche wurde am 10. Dezember 1915 eingeweiht (aus Chronik der Kirchengemeinde Vahlhausen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofeigentümer Meier und Mischer bauten im Jahr 1919 einen privaten Friedhof auf dem Hofgelände Meier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 stürzte in der Wiese Brokamp, Bad Meinberger Strasse 168, ein kleines britisches Militärflugzeug ab. Der Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten. Über seinen Verbleib ist nichts bekannt. Spätere Sondenuntersuchungen des britischen Militärs waren erfolglos.&lt;br /&gt;
Die Vertiefung wurde bei Schnee von den Kindern als &amp;quot;Skipiste&amp;quot; zum &amp;quot;Slalomfahren&amp;quot; genutzt; seit längerem ist sie eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Zuwegung zum Hof Bad Meinberger Str. 152 in der Waldböschung östlich der Dorla befanden sich bis ca. 1980 zwei Höhlen, deren Eingänge mit Holzstämmen befestigt waren. Sie wurden vom damaligen Hofbesitzer Vietmeier zu Beginn des II. Weltkrieges hergestellt, um sich darin bei Gefahr zu verstecken. Die Eingänge verfielen immer mehr und sind seit vielen Jahren vollständig verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektrizität kam für einige Höfe ca. 1921/1946 mit Freileitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Wasserleitung erfolgte im Jahr 1958. Bis dahin wurde Trinkwasser aus gemauerten Brunnen entnommen. Wasser für sonstige Zwecke entnahm man der Dorla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unterirdischer Frischwasserbehälter aus dem Jahr 1957/58 ist an der Bad Meinberger Strasse gegenüber der Zuwegung zu den Grundstücken Nr. 158 und 160 vorhanden und in Betrieb. Dort befindet sich auch eine Elektro-Umspannstation mit einem Schild des damaligen Versorgers &amp;quot;Elektrizitätswerk Wesertal&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Telefonanschluss hatten bis ca. 1960 nur wenige Gehöfte. Einen öffentlichen Fernsprecher gab es beim damaligen Bürgermeister Wilhelm Meierjohann, Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine öffentliche Kanalisation ist bis heute nicht vorhanden. Die Abwässer werden seit ca. 2010 in mechanischen Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und dann in die Dorla abgeleitet. Bis ca. 1980 waren überwiegend Dunggruben vorhanden. &lt;br /&gt;
Die Gülle wurde auf den Feldern und Gärten untergepflügt/-gegraben.&lt;br /&gt;
Die anderen Abwässer (Küche usw.) versickerten auf den Grundstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1964 gehörte Oberschönhagen zur Verwaltungsgemeinschaft „Amt Detmold Land“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gaststätte, Einkaufsmöglichkeit oder Gemeinschaftsräume waren bzw. sind bis heute nicht vorhanden. Nur in Fissenknick war bis Ende der 1960er Jahre ein Kolonialwarenladen mitten im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1950 bis ca. 1955 kam der Bäcker Buschmann aus Bad Meinberg mit Pferd und Wagen ins Dorf und verkaufte Brote und andere Backwaren. Danach noch einige Jahre mit einem Verkaufswagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schule gab es nicht, die Kinder mussten bis ca. 1940 die Schule in der heutigen &amp;quot;Neue Reihe Nr. 6&amp;quot; in Diestelbruch/Grenze zu Hülsen besuchen. [[Datei:Alte Diestelbrucher Schule.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angabe der heutigen Geschäftsführerin des Reitvereins Bad Meinberg an den Autor fanden 30 Veranstaltungen in den Jahren 1928 bis 1939 und nach Neugründung von 1948 bis 1967 neben der Windmühle in Fisseknick auf den zum Hof Bad Meiberger Str. 170 gehörenden Grasflächen überregionale Reitturniere (Springen und Dressur) des Reitvereins Bad Meinberg statt. Viele Pferde und Reiter waren dazu vorübergehend auf den Höfen in Oberschönhagen, Fissenknick usw. untergebracht. &lt;br /&gt;
In der Dressur startete die damals sehr erfolgreiche Frau Vrony Meier-Johann aus Lenstrup. &lt;br /&gt;
[[Datei:Windmühle Fissenknick.1964.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
Bei den Springturnieren hatten Schüler und Jugendliche die Möglichkeit, durch wiederauflegen der abgeworfenen &amp;quot;Barren&amp;quot; sich zum kostenlosen Eintritt etwas Taschengeld zu verdienen.&lt;br /&gt;
Seit 1968 finden die Turniere im Waldstadion in Bad Meinberg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen ist ein sog. Hagenhufendorf, eine Siedlungsform aus dem 13. Jahrhundert. Es entstand nach Waldrodungen, daher auch die Bezeichnung: Waldhufensiedlung; die Höfe liegen zwischen Straßen und Bächen/Flüssen, Grundstücke handtuchförmig. Ein Hagenrecht bedeutete, Besitzer durften ihren Grund und Boden einhegen, es entstanden Bauerngärten und Kleintierhaltung; als Hufe wurden die Hofgrundstücke, die Breiten und die Hoflagen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorla entspringt im Moerholz im Süden Oberschönhagens und fließt von dort aus in nördliche Richtung durch das Tal in Ober- und Niederschönhagen. In Mosebeck fliesst sie mit der Passade zusammen. Das Quellgebiet der Dorla umfasst eine Fläche von ca. 10,6 ha. Nach wenigen Kilometern mündet ein namenloser Bach von links und danach die Homberg-, Hagen- und Sassenbäche in die Dorla. Auf der gesamten Fließstrecke ist die Dorla in die Gewässergüteklasse II eingeordnet, d.h. sie ist mässig verschmutzt.&lt;br /&gt;
Wiesen und Auen im gesamten Tal entlang der Dorla und östliche Wälder usw. sind Landschaftsschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinschaftliche Fissenknicker Anger mit einer Fläche von etwa 66,5 Scheffelsaat (Schfls.) wurde 1864 aufgeteilt. 1 Schfls. entspricht 1.717 qm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmäler:&lt;br /&gt;
In die Denkmalliste der Stadt Detmold sind im September 2024 eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkhäuser, Bad Meinberger Str. 152a und 154a&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkbauernhäuser, Bad Meinberger Str. 154 und 158&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage, Bad Meinberger Str. 170&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage mit 8 Objekten,Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
* 1 Bauernhaus mit Backhaus (ohne östliche Anbauten), Bad Meinberger Str. 130&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Uraufnahme von 1836-1850.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen 1912 - Karte.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Liegenschaftskarte vom 24.11.2025.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen topographische Karte von 2016.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Flächennutzungsplan von 2015.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Lageplan von 2025.jpeg|mini]] geplante Windräder, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 erschien der Name Oberschönhagen mit 10 Höfen erstmals in alten „Steuerregesten“ (Abgaben-/Steuerbüchern) – damals als „tom Rodedale“ (vom gerodeten Tal). Darin angegeben waren: Anzahl Personen und Viehbestand, Größen der Ackerflächen (genannt Fudersaat), des Grünlandes (genannt Wiesewachs), der Schulden, Außenstände, vergebene Darlehn, Steuern für Barleistungen, Naturalabgaben, Hand- und Spanndienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1871 wurde ein „Ortschafts-Verzeichnis des Fürstenthums Lippe veröffentlicht. Es war geordnet und aufgestellt „nach der politischen Eintheilung“ nebst Angabe der Zahl der Wohnhäuser, Haushaltungen und Einwohner auf Grund der Volkszählung vom  1. Dezember 1871. Herausgegeben wurde es von der Meyer’schen Hofbuchdruckerei (Gebr. Klingenberg) im Jahr 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin ist unter der Nr. 42 der politischen Gemeinde die „Bauerschaft Oberschönhagen“ mit den Wohnplätzen Fissenknick, Hülsen und Oberschönhagen (Nr. 132 - 134) aufgeführt; für das Dorf Oberschönhagen: 17 Häuser mit 16 Haushaltungen und 127 Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Oberschönhagen 357 Einwohner, davon in den Wohnplätzen&lt;br /&gt;
* Fissenknick (82), &lt;br /&gt;
* Hülsen (102), &lt;br /&gt;
* Krähenbruch (14) &lt;br /&gt;
* Oberschönhagen (159).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Der Ortsteil Krähenbruch wird seit 1926 nicht mehr erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zum Stichtag 23. Nov. 2025 hat Oberschönhagen folgende Einwohner:&lt;br /&gt;
* 44 Erwachsene mit Hauptwohnsitz, &lt;br /&gt;
* 18 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Hof Bad Meinberger Str. 140 wird bis heute im Vollerwerb bewirtschaftet, alle anderen Höfe und Ländereien/Wälder sind verkauft und/bzw. verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1998 fand am letzten Schulferien-Sonntag auf dem damaligen Hof Meierjohann das erste Dorffest statt. Dieses wird seither jährlich wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 1 | [[Bad Meinberger Straße 120 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 2 | [[Bad Meinberger Straße 170 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 150 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 4 | [[Bad Meinberger Straße 160 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 6 | [[Bad Meinberger Straße 168 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 7 | [[Bad Meinberger Straße 134 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 8 | [[Bad Meinberger Straße 140 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 9 | [[Bad Meinberger Straße 130 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 10 | [[Bad Meinberger Straße 132 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 11 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 12 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 13 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 14 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 15 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 16 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 17 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 18 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 19 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 20 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 21 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 22 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 23 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 24 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 25 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 26 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 27 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 28 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 29 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 30 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 31 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 32 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 33 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 34 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 35 | [[Bad Meinberger Straße 158 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 36 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 37 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 38 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 39 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 40 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 41 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 42 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 43 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 44 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 45 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 46 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 47 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 48 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 49 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 50 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 51 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
Ausser der Bad Meinberger Strasse sind asphaltierte Wege, einige als mit Bäumen bepflanzte Alleen, zu den Hofanlagen vorhanden.&lt;br /&gt;
Die Wege zu den landwirtschaftlichen bzw. Waldflächen sind geschottert bzw. naturbelassen.&lt;br /&gt;
An mehreren Stellen sind noch Gelände-Vertiefungen und -Steilwände vorhanden, aus denen Mergel für die Feldwege-Befestigungen abgebaut wurde. Auch wurde Mergel für Bodenverbesserungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Strassen-/Wegebeleuchtung ist nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Buslinie Detmold - Oberschönhagen - Bad Meinberg fuhr erstmals im Jahr 1953 durchs Dorf. Aktuell gibt es fünf Haltestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
[[Bad Meinberger Straße (Oberschönhagen)|Bad Meinberger Straße]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um 1850 wurde die Meinberger Chaussee gebaut als Schotterstraße  - danach im Jahr 1954 asphaltiert und schliesslich im Jahr 1965 als Kreisstraße K 92 ausgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Herbst des Jahres 2025 wurde mit dem Bau eines Fahrradweges von der Strassenkreuzung Dorla-/Bad Meinberger Strasse bis zum Ortseingang von Fissenknick begonnen. Der Zeitpunkt der Fertigstellung ist nicht absehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Detmolder Landfrauen erzählen, 1986&lt;br /&gt;
* Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 01. Oktober 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024 und der darin aufgeführten Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
   4. Beschreibung des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024, http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;amp;oldid=19346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=49582</id>
		<title>Oberschönhagen</title>
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		<updated>2026-01-10T15:41:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92582, 8.9709&lt;br /&gt;
}}Oberschönhagen ist ein Ortsteil der Stadt [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen liegt am östlichen Stadtrand von Detmold und grenzt an die Nachbarstädte [[Blomberg]] (Brüntrup) und [[Horn-Bad Meinberg]] (Fissenknick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Breitengrad     = 51°55&#039;N&lt;br /&gt;
*Längengrad      = 08°58&#039;O&lt;br /&gt;
*Bundesland      = DE-NRW&lt;br /&gt;
*Höhen: (aus Google earth pro)          &lt;br /&gt;
*                = 179 m üNN (Dorla nördliche Ortsgrenze zu Niederschönhagen)&lt;br /&gt;
*                = 267 m üNN (Homberg)&lt;br /&gt;
*                = 295 m üNN (Waldrand Nähe des Opfersteins)&lt;br /&gt;
*Fläche          = 4,12 km²&lt;br /&gt;
*Postleitzahl    = 32760&lt;br /&gt;
*Telefon-Vorwahl = 05231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächennutzung, Stand 2005:  &lt;br /&gt;
* Fläche - ha - in %&lt;br /&gt;
* Gebäude        =  19,088        =   4,6  (einschl. Hof und Hausgärten)&lt;br /&gt;
* Verkehr        =   8,859        =   2,1&lt;br /&gt;
* Erholung       =   0,357        =   0,1&lt;br /&gt;
* Acker          = 234,280        =  56,9&lt;br /&gt;
* Grünland       =  22,723        =   5,5&lt;br /&gt;
* Wald           = 124,212        =  30,2&lt;br /&gt;
* Wasser         =   2,595        =   0,6&lt;br /&gt;
* Sonstige       =   0,079        =   0,0&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;
* Fläche gesamt  = 412,15 ha      = 100,0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind noch viele gut erhaltene bzw. sanierte Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert vorhanden. Nur wenige Häuser sind unbewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die ehemals eigenständige Gemeinde Oberschönhagen ist mit der Gemeindereform am 1. Januar 1970 neu strukturiert worden. Die ehemaligen Wohnplätze Fissenknick und Hülsen wurden abgetrennt, [[Fissenknick (Horn-Bad Meinberg)|Fissenknick]] wurde der Stadt [[Horn-Bad Meinberg]] zugeordnet, Hülsen dem Detmolder Ortsteil [[Diestelbruch (Detmold)| Diestelbruch]]. Der Ortsteil Oberschönhagen gehört seither zu [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin hatten alle Ortsteile eigene Bürgermeister mit eigenen Finanzhaushalten und Ortsräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Landschatzregister von 1590 wird Oberschönhagen zusammen mit [[Niederschönhagen]] als Schonhagen im Kespell Dehtmoldt genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Reihe_030_Band_001_reduziert_(2017).pdf Die lippischen Landschatzregister von 1590 und 1618, Seite 1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ältesten Schatzregister von ca. 1390 werden „in dem Sconenhaghen“ 11 Kolonate, „in dem Rosendale“ 13 aufgeführt. Rosendahl ist ein Ortsteil von Schönhagen. In der Eversteiner Fehde wurde nach dem Schadensverzeichnis von ca. 1409 in beiden Ortsteilen u.a. „up dem kerkhove tom Schonenhaghen“ und „up dem kerkhove to Hunynchusen“ Schaden angerichtet. Auf Hunynchusen verweist der Hof Hünkemeier, Oberschönhagen Nr. 4. Er dürfte eine ältere Vorgeschichte haben, die über die Anfänge der Waldhufensiedlung zurückreicht. Es muss offen bleiben, ob es sich um den Resthof einer ausgegangenen Siedlung handelt. Mit Huinchusen, das im Güterverzeichnis des Corveyer Abts Erkenbert (1106-1129) erwähnt wird, könnte vielleicht die Vorgängersiedlung des Hofes Hünkemeier gemeint sein. Doch spricht einiges für eine gleichnamige Wüstung beim Hünkergrund (Wörderfeld, jetzt Stadt Lügde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberschönhagen gibt es auch einen älteren „-hausen“-Ort mit der Bezeichnung Hunychusen als frühmittelalterlichen Siedlungskern. Das wurde vom Autor Herbert Stöwer im Jahr 2008 als Quelle und am 01. Okt. 2024 in LippeLex&amp;lt;ref&amp;gt;http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;lt;/ref&amp;gt; wie folgt u.a. beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 verpfändete Otto, Edelherr zur Lippe, seinen Zehnten zu Schonenhaghene im Kirchspiel Detmold an den Knappen Hermann de Wendt. Im gleichen Jahr verpfändete Bernhard V. den Zehnten zu Mederkesborn, das 1394 in einem Kuhgeldregister als „to dem Eyderkesborne“ bezeichnet wird, an Konrad von Bega. Es handelt sich um die Höfe Oberschönhagen Nr. 1 und Nr. 9, die ab 1516 nicht mehr zu Brüntrup, sondern zur Bauerschaft Oberschönhagen gerechnet werden, weil der Meier zu Eveskeborn -  wie er beim Verkauf der Burg und des Hauses Horn mit Zubehör an Rave Westphal im Jahre 1516 genannt wird – zusammen mit dem Hof Heidenreich von Simon V. für die Burg Detmold vorbehalten wird. Kirchlich gehörten die Höfe damals schon weiterhin zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute noch im östlichen Bereich des Waldgrundstücks des Hofes Bad Meinberger Strasse 170 vorhandenen zwei Hügelgräber und drei im Leistruper Wald lassen darauf schliessen, dass die ersten Besiedlungen des Dorlatales bereits während der Bronzezeit, also ca. 1.200 v.Chr., erfolgten; eine genaue Datierung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Hofbesitzer wurden erstmals um 1600 genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 30-jährigen Krieges von 1618-1648 erfolgten Plünderungen durch sog. „abgöttische schwedische Reutter“. Es lagen nach dem dreissigjährigen Krieg (1652) 7 Hofstätten wüst: 1 Vollspänner, 5 Hoppenplöcker, sowie 1 weitere kleinere Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1650 wurden die „Meier- oder Hägerrechte“ vergeben und die Einordnung in Vollspänner und Halbspänner.&lt;br /&gt;
Zu der Zeit erfolgte auch die Besiedlung von Fissenknick und Hülsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden Streusiedlungen durch Aufteilung unter den hudeberechtigten Bauern und Köttern und Leibzuchten. Kleinere Flächen wurden an „Neusiedler“ verkauft – darauf gebaut die „Ziegler-Häuser“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehörten 8 Höfe zur Kirchengemeinde Detmold und 2 Höfe zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als älteste Hofstellen sind dokumentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1737 Leibzucht Reineke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1756 Leibzucht Dickewied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1765 Haupthaus Hunkemeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausnummern wurden erst am 13. Mai 1766 („Verordnung wegen Nummerierung der Häuser von 1766“) durch den regierenden Grafen und Edlen Herrn Simon August zur Lippe vergeben. Die Reihenfolge der Nummerierung richtete sich nach der Höhe des Steueraufkommens, d.h. die Nr. 1 als größte Hofstelle hatte die meisten Steuern zu zahlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1768 gab es von Herrn Simon August zur Lippe eine weitere „Verordnung wegen Gebäude auf dem Lande“, die wegen des Brandschutzes vorgab, dass die bei „Errichtung neuer Gebäude hinkünftig die Wohnhäuser von den Scheunen und Fruchthäusern gänzlich abgesondert und so angelegt werden sollen, dass der Hausmann aus seiner Wohnung alles überschauen kann“. Die Gründe (Holz-Sockelschwellen) an den Häusern und Scheunen mussten einige Fuss hoch untermauert werden, um sie vor Fäulnis zu bewahren. Auch der Brand-Assecurations-Kasse mussten die Hauseigentümer beitreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Salbuch von 1782 werden insgesamt 36 Kolonate aufgeführt: 4 Halbmeier, 1 Grosskötter,5 Mittelkötter,26 Hoppenplöcker und Strassenkötter. An nichtlandwirtschaftlichen Tätigkeiten werden 1776 genannt: 1 preussischer Soldat, 1 Ziegelmeister, 1 Bauerrichter, 1 Holzknecht, 4 Personen betteln, 15 spinnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliesslich wurde am 27. Dezember 1808 von Pauline Christine Wilhelmine, Souveräne Fürstin, Vormünderin und Regentin zur Lippe usw. die „Verordnung zur Aufhebung des Leib- und Guts-Eigenthums betreffend“ verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich, dass „alle Unterthanen. die sich bisher in Herrschaftlichem Leibeigenthum bzw. auch Colonaten befanden, zum ersten des nächsten Jahres daraus entlassen werden“. Die auf den Gütern befindlichen verschiedenen Verbindlichkeiten zu Spann- oder Handdiensten, Zins und Pachtgefällen, und anderen Geld- und Naturalabgaben blieben allerdings unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bauernbefreiung zwischen 1810 bis 1850 erfolgte die Ablösung der Hand- und Spanndienste für das fürstliche Domanium in Detmold und der Huderechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 liess der damalige Landesherr eine Volkszählung – auch Census genannt – durchführen, um sich eine Übersicht über die Anzahl der Untertanen und deren Lebensverhältnisse in den verschiedenen Bauerschaften zu verschaffen.&lt;br /&gt;
Es wurden alle Wohnstätten, die Anzahl der darauf befindlichen Wohnhäuser, die Anzahl der Menschen auf diesen Stätten, unterteilt in Erwachsene, Ehepaare und deren Kinder erfasst. Ferner auch die auf dem Altenteil der Hofstätten, auch Colonate genannt, lebenden Leibzüchter und die als Mieter auf den Höfen lebenden Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bauerschaft, auch Einwohnerschaft, entspricht als kleinste Verwaltungseinheit des Landes den späteren Gemeinden. Innerhalb einer Bauerschaft erfolgte die Auflistung der Volkszählung der Reihenfolge der Colonatsnummern, die für Lippe erst im Jahr 1766 festgeschrieben wurden. Sie behielten in der Regel ihre Gültigkeit bis zum Zeitpunkt der Einführung von Strassennamen im 20. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
Die Vergabe der Hausnummern erfolgte für die nach 1766 entstandenen Colonate in der Reihenfolge deren Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der fehlenden Elektrizität und Beleuchtung mit Petroleumlampen, Kerzen usw. waren einige Gebäude abgebrannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  1903 Hof Meier, Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
*  1906 Hof Vietmeier, Bad Meinberger Str. 152&lt;br /&gt;
*  1950 Hof Görder, Bad Meinberger.Str. 140&lt;br /&gt;
*  1954 Leibzucht Reineke, Bad Meinberger Str. 154a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebäude wurden wieder aufgebaut, falls möglich, in ursprünglicher Form und Konstruktion in Fachwerkbauweise. Nur der Hof Bad Meinberger Strasse 140 wurde in Massivbauweise neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den vorbeschriebenen Feuern wurde die Dorla auf dem damaligen Flurstück 109 (Vietmeier) durch eine Betonmauer angestaut für eine Löschwasser-Nutzung. Die Zufahrt erfolgte über den Weg zum Hof Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
Löschwasser musste nie entnommen werden.&lt;br /&gt;
Die zugefrorene Teichfläche wurde danach im Winter von den Dorfkindern genutzt. Heute ist der Teich sehr stark verlandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberschönhagen gehört zu der am 30. April 1913 gegründeten reformierten Kirchengemeinde Vahlhausen. Die neu gebaute Kirche wurde am 10. Dezember 1915 eingeweiht (aus Chronik der Kirchengemeinde Vahlhausen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofeigentümer Meier und Mischer bauten im Jahr 1919 einen privaten Friedhof auf dem Hofgelände Meier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 stürzte in der Wiese Brokamp, Bad Meinberger Strasse 168, ein kleines britisches Militärflugzeug ab. Der Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten. Über seinen Verbleib ist nichts bekannt. Spätere Sondenuntersuchungen des britischen Militärs waren erfolglos.&lt;br /&gt;
Die Vertiefung wurde bei Schnee von den Kindern als &amp;quot;Skipiste&amp;quot; zum &amp;quot;Slalomfahren&amp;quot; genutzt; seit längerem ist sie eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Zuwegung zum Hof Bad Meinberger Str. 152 in der Waldböschung östlich der Dorla befanden sich bis ca. 1980 zwei Höhlen, deren Eingänge mit Holzstämmen befestigt waren. Sie wurden vom damaligen Hofbesitzer Vietmeier zu Beginn des II. Weltkrieges hergestellt, um sich darin bei Gefahr zu verstecken. Die Eingänge verfielen immer mehr und sind seit vielen Jahren vollständig verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektrizität kam für einige Höfe ca. 1921/1946 mit Freileitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Wasserleitung erfolgte im Jahr 1958. Bis dahin wurde Trinkwasser aus gemauerten Brunnen entnommen. Wasser für sonstige Zwecke entnahm man der Dorla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unterirdischer Frischwasserbehälter aus dem Jahr 1957/58 ist an der Bad Meinberger Strasse gegenüber der Zuwegung zu den Grundstücken Nr. 158 und 160 vorhanden und in Betrieb. Dort befindet sich auch eine Elektro-Umspannstation mit einem Schild des damaligen Versorgers &amp;quot;Elektrizitätswerk Wesertal&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Telefonanschluss hatten bis ca. 1960 nur wenige Gehöfte. Einen öffentlichen Fernsprecher gab es beim damaligen Bürgermeister Wilhelm Meierjohann, Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine öffentliche Kanalisation ist bis heute nicht vorhanden. Die Abwässer werden seit ca. 2010 in mechanischen Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und dann in die Dorla abgeleitet. Bis ca. 1980 waren überwiegend Dunggruben vorhanden. &lt;br /&gt;
Die Gülle wurde auf den Feldern und Gärten untergepflügt/-gegraben.&lt;br /&gt;
Die anderen Abwässer (Küche usw.) versickerten auf den Grundstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1964 gehörte Oberschönhagen zur Verwaltungsgemeinschaft „Amt Detmold Land“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gaststätte, Einkaufsmöglichkeit oder Gemeinschaftsräume waren bzw. sind bis heute nicht vorhanden. Nur in Fissenknick war bis Ende der 1960er Jahre ein Kolonialwarenladen mitten im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1950 bis ca. 1955 kam der Bäcker Buschmann aus Bad Meinberg mit Pferd und Wagen ins Dorf und verkaufte Brote und andere Backwaren. Danach noch einige Jahre mit einem Verkaufswagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schule gab es nicht, die Kinder mussten bis ca. 1940 die Schule in der heutigen &amp;quot;Neue Reihe Nr. 6&amp;quot; in Diestelbruch/Grenze zu Hülsen besuchen. [[Datei:Alte Diestelbrucher Schule.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angabe der heutigen Geschäftsführerin des Reitvereins Bad Meinberg an den Autor fanden 30 Veranstaltungen in den Jahren 1928 bis 1939 und nach Neugründung von 1948 bis 1967 neben der Windmühle in Fisseknick auf den zum Hof Bad Meiberger Str. 170 gehörenden Grasflächen überregionale Reitturniere (Springen und Dressur) des Reitvereins Bad Meinberg statt. Viele Pferde und Reiter waren dazu vorübergehend auf den Höfen in Oberschönhagen, Fissenknick usw. untergebracht. &lt;br /&gt;
In der Dressur startete die damals sehr erfolgreiche Frau Vrony Meier-Johann aus Lenstrup. &lt;br /&gt;
[[Datei:Windmühle Fissenknick.1964.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
Bei den Springturnieren hatten Schüler und Jugendliche die Möglichkeit, durch wiederauflegen der abgeworfenen &amp;quot;Barren&amp;quot; sich zum kostenlosen Eintritt etwas Taschengeld zu verdienen.&lt;br /&gt;
Seit 1968 finden die Turniere im Waldstadion in Bad Meinberg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen ist ein sog. Hagenhufendorf, eine Siedlungsform aus dem 13. Jahrhundert. Es entstand nach Waldrodungen, daher auch die Bezeichnung: Waldhufensiedlung; die Höfe liegen zwischen Straßen und Bächen/Flüssen, Grundstücke handtuchförmig. Ein Hagenrecht bedeutete, Besitzer durften ihren Grund und Boden einhegen, es entstanden Bauerngärten und Kleintierhaltung; als Hufe wurden die Hofgrundstücke, die Breiten und die Hoflagen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorla entspringt im Moerholz im Süden Oberschönhagens und fließt von dort aus in nördliche Richtung durch das Tal in Ober- und Niederschönhagen. In Mosebeck fliesst sie mit der Passade zusammen. Das Quellgebiet der Dorla umfasst eine Fläche von ca. 10,6 ha. Nach wenigen Kilometern mündet ein namenloser Bach von links und danach die Homberg-, Hagen- und Sassenbäche in die Dorla. Auf der gesamten Fließstrecke ist die Dorla in die Gewässergüteklasse II eingeordnet, d.h. sie ist mässig verschmutzt.&lt;br /&gt;
Wiesen und Auen im gesamten Tal entlang der Dorla und östliche Wälder usw. sind Landschaftsschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinschaftliche Fissenknicker Anger mit einer Fläche von etwa 66,5 Scheffelsaat (Schfls.) wurde 1864 aufgeteilt. 1 Schfls. entspricht 1.717 qm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmäler:&lt;br /&gt;
In die Denkmalliste der Stadt Detmold sind im September 2024 eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkhäuser, Bad Meinberger Str. 152a und 154a&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkbauernhäuser, Bad Meinberger Str. 154 und 158&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage, Bad Meinberger Str. 170&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage mit 8 Objekten,Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
* 1 Bauernhaus mit Backhaus (ohne östliche Anbauten), Bad Meinberger Str. 130&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Uraufnahme von 1836-1850.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen 1912 - Karte.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Liegenschaftskarte vom 24.11.2025.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen topographische Karte von 2016.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Flächennutzungsplan von 2015.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Lageplan von 2025.jpeg|mini]] geplante Windräder, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 erschien der Name Oberschönhagen mit 10 Höfen erstmals in alten „Steuerregesten“ (Abgaben-/Steuerbüchern) – damals als „tom Rodedale“ (vom gerodeten Tal). Darin angegeben waren: Anzahl Personen und Viehbestand, Größen der Ackerflächen (genannt Fudersaat), des Grünlandes (genannt Wiesewachs), der Schulden, Außenstände, vergebene Darlehn, Steuern für Barleistungen, Naturalabgaben, Hand- und Spanndienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1871 wurde ein „Ortschafts-Verzeichnis des Fürstenthums Lippe veröffentlicht. Es war geordnet und aufgestellt „nach der politischen Eintheilung“ nebst Angabe der Zahl der Wohnhäuser, Haushaltungen und Einwohner auf Grund der Volkszählung vom  1. Dezember 1871. Herausgegeben wurde es von der Meyer’schen Hofbuchdruckerei (Gebr. Klingenberg) im Jahr 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin ist unter der Nr. 42 der politischen Gemeinde die „Bauerschaft Oberschönhagen“ mit den Wohnplätzen Fissenknick, Hülsen und Oberschönhagen (Nr. 132 - 134) aufgeführt; für das Dorf Oberschönhagen: 17 Häuser mit 16 Haushaltungen und 127 Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Oberschönhagen 357 Einwohner, davon in den Wohnplätzen&lt;br /&gt;
* Fissenknick (82), &lt;br /&gt;
* Hülsen (102), &lt;br /&gt;
* Krähenbruch (14) &lt;br /&gt;
* Oberschönhagen (159).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Der Ortsteil Krähenbruch wird seit 1926 nicht mehr erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zum Stichtag 23. Nov. 2025 hat Oberschönhagen folgende Einwohner:&lt;br /&gt;
* 44 Erwachsene mit Hauptwohnsitz, &lt;br /&gt;
* 18 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Hof Bad Meinberger Str. 140 wird bis heute im Vollerwerb bewirtschaftet, alle anderen Höfe und Ländereien/Wälder sind verkauft und/bzw. verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 1 | [[Bad Meinberger Straße 120 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 2 | [[Bad Meinberger Straße 170 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 150 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 4 | [[Bad Meinberger Straße 160 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 6 | [[Bad Meinberger Straße 168 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 7 | [[Bad Meinberger Straße 134 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 8 | [[Bad Meinberger Straße 140 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 9 | [[Bad Meinberger Straße 130 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 10 | [[Bad Meinberger Straße 132 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 11 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 12 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 13 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 14 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 15 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 16 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 17 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 18 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 19 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 20 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 21 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 22 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 23 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 24 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 25 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 26 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 27 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 28 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 29 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 30 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 31 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 32 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 33 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 34 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 35 | [[Bad Meinberger Straße 158 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 36 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 37 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 38 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 39 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 40 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 41 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 42 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 43 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 44 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 45 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 46 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 47 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 48 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 49 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 50 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 51 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
Ausser der Bad Meinberger Strasse sind asphaltierte Wege, einige als mit Bäumen bepflanzte Alleen, zu den Hofanlagen vorhanden.&lt;br /&gt;
Die Wege zu den landwirtschaftlichen bzw. Waldflächen sind geschottert bzw. naturbelassen.&lt;br /&gt;
An mehreren Stellen sind noch Gelände-Vertiefungen und -Steilwände vorhanden, aus denen Mergel für die Feldwege-Befestigungen abgebaut wurde. Auch wurde Mergel für Bodenverbesserungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Strassen-/Wegebeleuchtung ist nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Buslinie Detmold - Oberschönhagen - Bad Meinberg fuhr erstmals im Jahr 1953 durchs Dorf. Aktuell gibt es fünf Haltestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
[[Bad Meinberger Straße (Oberschönhagen)|Bad Meinberger Straße]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um 1850 wurde die Meinberger Chaussee gebaut als Schotterstraße  - danach im Jahr 1954 asphaltiert und schliesslich im Jahr 1965 als Kreisstraße K 92 ausgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Herbst des Jahres 2025 wurde mit dem Bau eines Fahrradweges von der Strassenkreuzung Dorla-/Bad Meinberger Strasse bis zum Ortseingang von Fissenknick begonnen. Der Zeitpunkt der Fertigstellung ist nicht absehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Detmolder Landfrauen erzählen, 1986&lt;br /&gt;
* Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 01. Oktober 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024 und der darin aufgeführten Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
   4. Beschreibung des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024, http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;amp;oldid=19346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=49544</id>
		<title>Oberschönhagen</title>
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		<updated>2026-01-09T12:09:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Pläne, Ortsansichten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92582, 8.9709&lt;br /&gt;
}}Oberschönhagen ist ein Ortsteil der Stadt [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen liegt am östlichen Stadtrand von Detmold und grenzt an die Nachbarstädte [[Blomberg]] (Brüntrup) und [[Horn-Bad Meinberg]] (Fissenknick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Breitengrad     = 51°55&#039;N&lt;br /&gt;
*Längengrad      = 08°58&#039;O&lt;br /&gt;
*Bundesland      = DE-NRW&lt;br /&gt;
*Höhen: (aus Google earth pro)          &lt;br /&gt;
*                = 179 m üNN (Dorla nördliche Ortsgrenze zu Niederschönhagen)&lt;br /&gt;
*                = 267 m üNN (Homberg)&lt;br /&gt;
*                = 295 m üNN (Waldrand Nähe des Opfersteins)&lt;br /&gt;
*Fläche          = 4,12 km²&lt;br /&gt;
*Postleitzahl    = 32760&lt;br /&gt;
*Telefon-Vorwahl = 05231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächennutzung, Stand 2005:  &lt;br /&gt;
* Fläche - ha - in %&lt;br /&gt;
* Gebäude        =  19,088        =   4,6  (einschl. Hof und Hausgärten)&lt;br /&gt;
* Verkehr        =   8,859        =   2,1&lt;br /&gt;
* Erholung       =   0,357        =   0,1&lt;br /&gt;
* Acker          = 234,280        =  56,9&lt;br /&gt;
* Grünland       =  22,723        =   5,5&lt;br /&gt;
* Wald           = 124,212        =  30,2&lt;br /&gt;
* Wasser         =   2,595        =   0,6&lt;br /&gt;
* Sonstige       =   0,079        =   0,0&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;
* Fläche gesamt  = 412,15 ha      = 100,0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind noch viele gut erhaltene bzw. sanierte Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert vorhanden. Nur wenige Häuser sind unbewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die ehemals eigenständige Gemeinde Oberschönhagen ist mit der Gemeindereform am 1. Januar 1970 neu strukturiert worden. Die ehemaligen Wohnplätze Fissenknick und Hülsen wurden abgetrennt, [[Fissenknick (Horn-Bad Meinberg)|Fissenknick]] wurde der Stadt [[Horn-Bad Meinberg]] zugeordnet, Hülsen dem Detmolder Ortsteil [[Diestelbruch (Detmold)| Diestelbruch]]. Der Ortsteil Oberschönhagen gehört seither zu [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin hatten alle Ortsteile eigene Bürgermeister mit eigenen Finanzhaushalten und Ortsräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Landschatzregister von 1590 wird Oberschönhagen zusammen mit [[Niederschönhagen]] als Schonhagen im Kespell Dehtmoldt genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Reihe_030_Band_001_reduziert_(2017).pdf Die lippischen Landschatzregister von 1590 und 1618, Seite 1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberschönhagen gibt es auch einen älteren „-hausen“-Ort mit der Bezeichnung Hunychusen als frühmittelalterlichen Siedlungskern. Das wurde vom Autor Herbert Stöwer im Jahr 2008 als Quelle und am 01. Okt. 2024 in LippeLex&amp;lt;ref&amp;gt;http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;lt;/ref&amp;gt; wie folgt u.a. beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 verpfändete Otto, Edelherr zur Lippe, seinen Zehnten zu Schonenhaghene im Kirchspiel Detmold an den Knappen Hermann de Wendt. Im gleichen Jahr verpfändete Bernhard V. den Zehnten zu Mederkesborn, das 1394 in einem Kuhgeldregister als „to dem Eyderkesborne“ bezeichnet wird, an Konrad von Bega. Es handelt sich um die Höfe Oberschönhagen Nr. 1 und Nr. 9, die ab 1516 nicht mehr zu Brüntrup, sondern zur Bauerschaft Oberschönhagen gerechnet werden, weil der Meier zu Eveskeborn -  wie er beim Verkauf der Burg und des Hauses Horn mit Zubehör an Rave Westphal im Jahre 1516 genannt wird – zusammen mit dem Hof Heidenreich von Simon V. für die Burg Detmold vorbehalten wird. Kirchlich gehörten die Höfe damals schon weiterhin zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute noch im östlichen Bereich des Waldgrundstücks des Hofes Bad Meinberger Strasse 170 vorhandenen zwei Hügelgräber und drei im Leistruper Wald lassen darauf schliessen, dass die ersten Besiedlungen des Dorlatales bereits während der Bronzezeit, also ca. 1.200 v.Chr., erfolgten; eine genaue Datierung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Hofbesitzer wurden erstmals um 1600 genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 30-jährigen Krieges von 1618-1648 erfolgten Plünderungen durch sog. „abgöttische schwedische Reutter“. Es lagen nach dem dreissigjährigen Krieg (1652)        7 Hofstätten wüst: 1 Vollspänner, 5 Hoppenplöcker, sowie 1 weitere kleinere Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1650 wurden die „Meier- oder Hägerrechte“ vergeben und die Einordnung in Vollspänner und Halbspänner.&lt;br /&gt;
Zu der Zeit erfolgte auch die Besiedlung von Fissenknick und Hülsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden Streusiedlungen durch Aufteilung unter den hudeberechtigten Bauern und Köttern und Leibzuchten. Kleinere Flächen wurden an „Neusiedler“ verkauft – darauf gebaut die „Ziegler-Häuser“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehörten 8 Höfe zur Kirchengemeinde Detmold und 2 Höfe zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als älteste Hofstellen sind dokumentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1737 Leibzucht Reineke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1756 Leibzucht Dickewied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1765 Haupthaus Hunkemeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausnummern wurden erst am 13. Mai 1766 („Verordnung wegen Nummerierung der Häuser von 1766“) durch den regierenden Grafen und Edlen Herrn Simon August zur Lippe vergeben. Die Reihenfolge der Nummerierung richtete sich nach der Höhe des Steueraufkommens, d.h. die Nr. 1 als größte Hofstelle hatte die meisten Steuern zu zahlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1768 gab es von Herrn Simon August zur Lippe eine weitere „Verordnung wegen Gebäude auf dem Lande“, die wegen des Brandschutzes vorgab, dass die bei „Errichtung neuer Gebäude hinkünftig die Wohnhäuser von den Scheunen und Fruchthäusern gänzlich abgesondert und so angelegt werden sollen, dass der Hausmann aus seiner Wohnung alles überschauen kann“. Die Gründe (Holz-Sockelschwellen) an den Häusern und Scheunen mussten einige Fuss hoch untermauert werden, um sie vor Fäulnis zu bewahren. Auch der Brand-Assecurations-Kasse mussten die Hauseigentümer beitreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliesslich wurde am 27. Dezember 1808 von Pauline Christine Wilhelmine, Souveräne Fürstin, Vormünderin und Regentin zur Lippe usw. die „Verordnung zur Aufhebung des Leib- und Guts-Eigenthums betreffend“ verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich, dass „alle Unterthanen. die sich bisher in Herrschaftlichem Leibeigenthum bzw. auch Colonaten befanden, zum ersten des nächsten Jahres daraus entlassen werden“. Die auf den Gütern befindlichen verschiedenen Verbindlichkeiten zu Spann- oder Handdiensten, Zins und Pachtgefällen, und anderen Geld- und Naturalabgaben blieben allerdings unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bauernbefreiung zwischen 1810 bis 1850 erfolgte die Ablösung der Hand- und Spanndienste für das fürstliche Domanium in Detmold und der Huderechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 liess der damalige Landesherr eine Volkszählung – auch Census genannt – durchführen, um sich eine Übersicht über die Anzahl der Untertanen und deren Lebensverhältnisse in den verschiedenen Bauerschaften zu verschaffen.&lt;br /&gt;
Es wurden alle Wohnstätten, die Anzahl der darauf befindlichen Wohnhäuser, die Anzahl der Menschen auf diesen Stätten, unterteilt in Erwachsene, Ehepaare und deren Kinder erfasst. Ferner auch die auf dem Altenteil der Hofstätten, auch Colonate genannt, lebenden Leibzüchter und die als Mieter auf den Höfen lebenden Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bauerschaft, auch Einwohnerschaft, entspricht als kleinste Verwaltungseinheit des Landes den späteren Gemeinden. Innerhalb einer Bauerschaft erfolgte die Auflistung der Volkszählung der Reihenfolge der Colonatsnummern, die für Lippe erst im Jahr 1766 festgeschrieben wurden. Sie behielten in der Regel ihre Gültigkeit bis zum Zeitpunkt der Einführung von Strassennamen im 20. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
Die Vergabe der Hausnummern erfolgte für die nach 1766 entstandenen Colonate in der Reihenfolge deren Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der fehlenden Elektrizität und Beleuchtung mit Petroleumlampen, Kerzen usw. waren einige Gebäude abgebrannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  1903 Hof Meier, Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
*  1906 Hof Vietmeier, Bad Meinberger Str. 152&lt;br /&gt;
*  1950 Hof Görder, Bad Meinberger.Str. 140&lt;br /&gt;
*  1954 Leibzucht Reineke, Bad Meinberger Str. 154a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebäude wurden wieder aufgebaut, falls möglich, in ursprünglicher Form und Konstruktion in Fachwerkbauweise. Nur der Hof Bad Meinberger Strasse 140 wurde in Massivbauweise neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den vorbeschriebenen Feuern wurde die Dorla auf dem damaligen Flurstück 109 (Vietmeier) durch eine Betonmauer angestaut für eine Löschwasser-Nutzung. Die Zufahrt erfolgte über den Weg zum Hof Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
Löschwasser musste nie entnommen werden.&lt;br /&gt;
Die zugefrorene Teichfläche wurde danach im Winter von den Dorfkindern genutzt. Heute ist der Teich sehr stark verlandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberschönhagen gehört zu der am 30. April 1913 gegründeten reformierten Kirchengemeinde Vahlhausen. Die neu gebaute Kirche wurde am 10. Dezember 1915 eingeweiht (aus Chronik der Kirchengemeinde Vahlhausen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofeigentümer Meier und Mischer bauten im Jahr 1919 einen privaten Friedhof auf dem Hofgelände Meier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 stürzte in der Wiese Brokamp, Bad Meinberger Strasse 168, ein kleines britisches Militärflugzeug ab. Der Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten. Über seinen Verbleib ist nichts bekannt. Spätere Sondenuntersuchungen des britischen Militärs waren erfolglos.&lt;br /&gt;
Die Vertiefung wurde bei Schnee von den Kindern als &amp;quot;Skipiste&amp;quot; zum &amp;quot;Slalomfahren&amp;quot; genutzt; seit längerem ist sie eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Zuwegung zum Hof Bad Meinberger Str. 152 in der Waldböschung östlich der Dorla befanden sich bis ca. 1980 zwei Höhlen, deren Eingänge mit Holzstämmen befestigt waren. Sie wurden vom damaligen Hofbesitzer Vietmeier zu Beginn des II. Weltkrieges hergestellt, um sich darin bei Gefahr zu verstecken. Die Eingänge verfielen immer mehr und sind seit vielen Jahren vollständig verschnwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektrizität kam für einige Höfe ca. 1921/1946 mit Freileitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Wasserleitung erfolgte im Jahr 1958. Bis dahin wurde Trinkwasser aus gemauerten Brunnen entnommen. Wasser für sonstige Zwecke entnahm man der Dorla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unterirdischer Frischwasserbehälter aus dem Jahr 1957/58 ist an der Bad Meinberger Strasse gegenüber der Zuwegung zu den Grundstücken Nr. 158 und 160 vorhanden und in Betrieb. Dort befindet sich auch eine Elektro-Umspannstation mit einem Schild des damaligen Versorgers &amp;quot;Elektrizitätswerk Wesertal&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Telefonanschluss hatten bis ca. 1960 nur wenige Gehöfte. Einen öffentlichen Fernsprecher gab es beim damaligen Bürgermeister Wilhelm Meierjohann, Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine öffentliche Kanalisation ist bis heute nicht vorhanden. Die Abwässer werden seit ca. 2010 in mechanischen Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und dann in die Dorla abgeleitet. Bis ca. 1980 waren überwiegend Dunggruben vorhanden. &lt;br /&gt;
Die Gülle wurde auf den Feldern und Gärten untergepflügt/-gegraben.&lt;br /&gt;
Die anderen Abwässer (Küche usw.) versickerten auf den Grundstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1964 gehörte Oberschönhagen zur Verwaltungsgemeinschaft „Amt Detmold Land“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gaststätte, Einkaufsmöglichkeit oder Gemeinschaftsräume waren bzw. sind bis heute nicht vorhanden. Nur in Fissenknick war bis Ende der 1960er Jahre ein Kolonialwarenladen mitten im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1950 bis ca. 1955 kam der Bäcker Buschmann aus Bad Meinberg mit Pferd und Wagen ins Dorf und verkaufte Brote und andere Backwaren. Danach noch einige Jahre mit einem Verkaufswagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schule gab es nicht, die Kinder mussten bis ca. 1940 die Schule in der heutigen &amp;quot;Neue Reihe Nr. 6&amp;quot; in Diestelbruch/Grenze zu Hülsen besuchen. [[Datei:Alte Diestelbrucher Schule.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angabe der heutigen Geschäftsführerin des Reitvereins Bad Meinberg an den Autor fanden 30 Veranstaltungen in den Jahren 1928 bis 1939 und nach Neugründung von 1948 bis 1967 neben der Windmühle in Fisseknick auf den zum Hof Bad Meiberger Str. 170 gehörenden Grasflächen überregionale Reitturniere (Springen und Dressur) des Reitvereins Bad Meinberg statt. Viele Pferde und Reiter waren dazu vorübergehend auf den Höfen in Oberschönhagen, Fissenknick usw. untergebracht. &lt;br /&gt;
In der Dressur startete die damals sehr erfolgreiche Frau Vrony Meier-Johann aus Lenstrup. &lt;br /&gt;
[[Datei:Windmühle Fissenknick.1964.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
Bei den Springturnieren hatten Schüler und Jugendliche die Möglichkeit, durch wiederauflegen der abgeworfenen &amp;quot;Barren&amp;quot; sich zum kostenlosen Eintritt etwas Taschengeld zu verdienen.&lt;br /&gt;
Seit 1968 finden die Turniere im Waldstadion in Bad Meinberg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen ist ein sog. Hagenhufendorf, eine Siedlungsform aus dem 13. Jahrhundert. Es entstand nach Waldrodungen, daher auch die Bezeichnung: Waldhufensiedlung; die Höfe liegen zwischen Straßen und Bächen/Flüssen, Grundstücke handtuchförmig. Ein Hagenrecht bedeutete, Besitzer durften ihren Grund und Boden einhegen, es entstanden Bauerngärten und Kleintierhaltung; als Hufe wurden die Hofgrundstücke, die Breiten und die Hoflagen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorla entspringt im Moerholz im Süden Oberschönhagens und fließt von dort aus in nördliche Richtung durch das Tal in Ober- und Niederschönhagen. In Mosebeck fliesst sie mit der Passade zusammen. Das Quellgebiet der Dorla umfasst eine Fläche von ca. 10,6 ha. Nach wenigen Kilometern mündet ein namenloser Bach von links und danach die Homberg-, Hagen- und Sassenbäche in die Dorla. Auf der gesamten Fließstrecke ist die Dorla in die Gewässergüteklasse II eingeordnet, d.h. sie ist mässig verschmutzt.&lt;br /&gt;
Wiesen und Auen im gesamten Tal entlang der Dorla und östliche Wälder usw. sind Landschaftsschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinschaftliche Fissenknicker Anger mit einer Fläche von etwa 66,5 Scheffelsaat (Schfls.) wurde 1864 aufgeteilt. 1 Schfls. entspricht 1.717 qm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmäler:&lt;br /&gt;
In die Denkmalliste der Stadt Detmold sind im September 2024 eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkhäuser, Bad Meinberger Str. 152a und 154a&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkbauernhäuser, Bad Meinberger Str. 154 und 158&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage, Bad Meinberger Str. 170&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage mit 8 Objekten,Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
* 1 Bauernhaus mit Backhaus (ohne östliche Anbauten), Bad Meinberger Str. 130&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Uraufnahme von 1836-1850.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen 1912 - Karte.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Liegenschaftskarte vom 24.11.2025.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen topographische Karte von 2016.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Flächennutzungsplan von 2015.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Lageplan von 2025.jpeg|mini]] geplante Windräder, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 erschien der Name Oberschönhagen mit 10 Höfen erstmals in alten „Steuerregesten“ (Abgaben-/Steuerbüchern) – damals als „tom Rodedale“ (vom gerodeten Tal). Darin angegeben waren: Anzahl Personen und Viehbestand, Größen der Ackerflächen (genannt Fudersaat), des Grünlandes (genannt Wiesewachs), der Schulden, Außenstände, vergebene Darlehn, Steuern für Barleistungen, Naturalabgaben, Hand- und Spanndienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1871 wurde ein „Ortschafts-Verzeichnis des Fürstenthums Lippe veröffentlicht. Es war geordnet und aufgestellt „nach der politischen Eintheilung“ nebst Angabe der Zahl der Wohnhäuser, Haushaltungen und Einwohner auf Grund der Volkszählung vom  1. Dezember 1871. Herausgegeben wurde es von der Meyer’schen Hofbuchdruckerei (Gebr. Klingenberg) im Jahr 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin ist unter der Nr. 42 der politischen Gemeinde die „Bauerschaft Oberschönhagen“ mit den Wohnplätzen Fissenknick, Hülsen und Oberschönhagen (Nr. 132 - 134) aufgeführt; für das Dorf Oberschönhagen: 17 Häuser mit 16 Haushaltungen und 127 Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Oberschönhagen 357 Einwohner, davon in den Wohnplätzen&lt;br /&gt;
* Fissenknick (82), &lt;br /&gt;
* Hülsen (102), &lt;br /&gt;
* Krähenbruch (14) &lt;br /&gt;
* Oberschönhagen (159).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Der Ortsteil Krähenbruch wird seit 1926 nicht mehr erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zum Stichtag 23. Nov. 2025 hat Oberschönhagen folgende Einwohner:&lt;br /&gt;
* 44 Erwachsene mit Hauptwohnsitz, &lt;br /&gt;
* 18 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Hof Bad Meinberger Str. 140 wird bis heute im Vollerwerb bewirtschaftet, alle anderen Höfe und Ländereien/Wälder sind verkauft und/bzw. verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 1 | [[Bad Meinberger Straße 120 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 2 | [[Bad Meinberger Straße 170 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 150 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 4 | [[Bad Meinberger Straße 160 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 6 | [[Bad Meinberger Straße 168 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 7 | [[Bad Meinberger Straße 134 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 8 | [[Bad Meinberger Straße 140 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 9 | [[Bad Meinberger Straße 130 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 10 | [[Bad Meinberger Straße 132 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 11 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 12 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 13 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 14 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 15 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 16 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 17 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 18 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 19 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 20 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 21 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 22 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 23 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 24 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 25 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 26 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 27 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 28 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 29 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 30 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 31 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 32 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 33 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 34 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 35 | [[Bad Meinberger Straße 158 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 36 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 37 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 38 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 39 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 40 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 41 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 42 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 43 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 44 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 45 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 46 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 47 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 48 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 49 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 50 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 51 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
Ausser der Bad Meinberger Strasse sind asphaltierte Wege, einige als mit Bäumen bepflanzte Alleen, zu den Hofanlagen vorhanden.&lt;br /&gt;
Die Wege zu den landwirtschaftlichen bzw. Waldflächen sind geschottert bzw. naturbelassen.&lt;br /&gt;
An mehreren Stellen sind noch Gelände-Vertiefungen und -Steilwände vorhanden, aus denen Mergel für die Feldwege-Befestigungen abgebaut wurde. Auch wurde Mergel für Bodenverbesserungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Strassen-/Wegebeleuchtung ist nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Buslinie Detmold - Oberschönhagen - Bad Meinberg fuhr erstmals im Jahr 1953 durchs Dorf. Aktuell gibt es fünf Haltestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
[[Bad Meinberger Straße (Oberschönhagen)|Bad Meinberger Straße]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um 1850 wurde die Meinberger Chaussee gebaut als Schotterstraße  - danach im Jahr 1954 asphaltiert und schliesslich im Jahr 1965 als Kreisstraße K 92 ausgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Herbst des Jahres 2025 wurde mit dem Bau eines Fahrradweges von der Strassenkreuzung Dorla-/Bad Meinberger Strasse bis zum Ortseingang von Fissenknick begonnen. Der Zeitpunkt der Fertigstellung ist nicht absehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Detmolder Landfrauen erzählen, 1986&lt;br /&gt;
* Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 01. Oktober 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024 und der darin aufgeführten Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
   4. Beschreibung des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024, http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;amp;oldid=19346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=49543</id>
		<title>Oberschönhagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=49543"/>
		<updated>2026-01-09T11:13:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92582, 8.9709&lt;br /&gt;
}}Oberschönhagen ist ein Ortsteil der Stadt [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen liegt am östlichen Stadtrand von Detmold und grenzt an die Nachbarstädte [[Blomberg]] (Brüntrup) und [[Horn-Bad Meinberg]] (Fissenknick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Breitengrad     = 51°55&#039;N&lt;br /&gt;
*Längengrad      = 08°58&#039;O&lt;br /&gt;
*Bundesland      = DE-NRW&lt;br /&gt;
*Höhen: (aus Google earth pro)          &lt;br /&gt;
*                = 179 m üNN (Dorla nördliche Ortsgrenze zu Niederschönhagen)&lt;br /&gt;
*                = 267 m üNN (Homberg)&lt;br /&gt;
*                = 295 m üNN (Waldrand Nähe des Opfersteins)&lt;br /&gt;
*Fläche          = 4,12 km²&lt;br /&gt;
*Postleitzahl    = 32760&lt;br /&gt;
*Telefon-Vorwahl = 05231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächennutzung, Stand 2005:  &lt;br /&gt;
* Fläche - ha - in %&lt;br /&gt;
* Gebäude        =  19,088        =   4,6  (einschl. Hof und Hausgärten)&lt;br /&gt;
* Verkehr        =   8,859        =   2,1&lt;br /&gt;
* Erholung       =   0,357        =   0,1&lt;br /&gt;
* Acker          = 234,280        =  56,9&lt;br /&gt;
* Grünland       =  22,723        =   5,5&lt;br /&gt;
* Wald           = 124,212        =  30,2&lt;br /&gt;
* Wasser         =   2,595        =   0,6&lt;br /&gt;
* Sonstige       =   0,079        =   0,0&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;
* Fläche gesamt  = 412,15 ha      = 100,0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind noch viele gut erhaltene bzw. sanierte Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert vorhanden. Nur wenige Häuser sind unbewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die ehemals eigenständige Gemeinde Oberschönhagen ist mit der Gemeindereform am 1. Januar 1970 neu strukturiert worden. Die ehemaligen Wohnplätze Fissenknick und Hülsen wurden abgetrennt, [[Fissenknick (Horn-Bad Meinberg)|Fissenknick]] wurde der Stadt [[Horn-Bad Meinberg]] zugeordnet, Hülsen dem Detmolder Ortsteil [[Diestelbruch (Detmold)| Diestelbruch]]. Der Ortsteil Oberschönhagen gehört seither zu [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin hatten alle Ortsteile eigene Bürgermeister mit eigenen Finanzhaushalten und Ortsräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Landschatzregister von 1590 wird Oberschönhagen zusammen mit [[Niederschönhagen]] als Schonhagen im Kespell Dehtmoldt genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Reihe_030_Band_001_reduziert_(2017).pdf Die lippischen Landschatzregister von 1590 und 1618, Seite 1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberschönhagen gibt es auch einen älteren „-hausen“-Ort mit der Bezeichnung Hunychusen als frühmittelalterlichen Siedlungskern. Das wurde vom Autor Herbert Stöwer im Jahr 2008 als Quelle und am 01. Okt. 2024 in LippeLex&amp;lt;ref&amp;gt;http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;lt;/ref&amp;gt; wie folgt u.a. beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 verpfändete Otto, Edelherr zur Lippe, seinen Zehnten zu Schonenhaghene im Kirchspiel Detmold an den Knappen Hermann de Wendt. Im gleichen Jahr verpfändete Bernhard V. den Zehnten zu Mederkesborn, das 1394 in einem Kuhgeldregister als „to dem Eyderkesborne“ bezeichnet wird, an Konrad von Bega. Es handelt sich um die Höfe Oberschönhagen Nr. 1 und Nr. 9, die ab 1516 nicht mehr zu Brüntrup, sondern zur Bauerschaft Oberschönhagen gerechnet werden, weil der Meier zu Eveskeborn -  wie er beim Verkauf der Burg und des Hauses Horn mit Zubehör an Rave Westphal im Jahre 1516 genannt wird – zusammen mit dem Hof Heidenreich von Simon V. für die Burg Detmold vorbehalten wird. Kirchlich gehörten die Höfe damals schon weiterhin zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute noch im östlichen Bereich des Waldgrundstücks des Hofes Bad Meinberger Strasse 170 vorhandenen zwei Hügelgräber und drei im Leistruper Wald lassen darauf schliessen, dass die ersten Besiedlungen des Dorlatales bereits während der Bronzezeit, also ca. 1.200 v.Chr., erfolgten; eine genaue Datierung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Hofbesitzer wurden erstmals um 1600 genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 30-jährigen Krieges von 1618-1648 erfolgten Plünderungen durch sog. „abgöttische schwedische Reutter“. Es lagen nach dem dreissigjährigen Krieg (1652)        7 Hofstätten wüst: 1 Vollspänner, 5 Hoppenplöcker, sowie 1 weitere kleinere Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1650 wurden die „Meier- oder Hägerrechte“ vergeben und die Einordnung in Vollspänner und Halbspänner.&lt;br /&gt;
Zu der Zeit erfolgte auch die Besiedlung von Fissenknick und Hülsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden Streusiedlungen durch Aufteilung unter den hudeberechtigten Bauern und Köttern und Leibzuchten. Kleinere Flächen wurden an „Neusiedler“ verkauft – darauf gebaut die „Ziegler-Häuser“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehörten 8 Höfe zur Kirchengemeinde Detmold und 2 Höfe zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als älteste Hofstellen sind dokumentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1737 Leibzucht Reineke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1756 Leibzucht Dickewied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1765 Haupthaus Hunkemeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausnummern wurden erst am 13. Mai 1766 („Verordnung wegen Nummerierung der Häuser von 1766“) durch den regierenden Grafen und Edlen Herrn Simon August zur Lippe vergeben. Die Reihenfolge der Nummerierung richtete sich nach der Höhe des Steueraufkommens, d.h. die Nr. 1 als größte Hofstelle hatte die meisten Steuern zu zahlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1768 gab es von Herrn Simon August zur Lippe eine weitere „Verordnung wegen Gebäude auf dem Lande“, die wegen des Brandschutzes vorgab, dass die bei „Errichtung neuer Gebäude hinkünftig die Wohnhäuser von den Scheunen und Fruchthäusern gänzlich abgesondert und so angelegt werden sollen, dass der Hausmann aus seiner Wohnung alles überschauen kann“. Die Gründe (Holz-Sockelschwellen) an den Häusern und Scheunen mussten einige Fuss hoch untermauert werden, um sie vor Fäulnis zu bewahren. Auch der Brand-Assecurations-Kasse mussten die Hauseigentümer beitreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliesslich wurde am 27. Dezember 1808 von Pauline Christine Wilhelmine, Souveräne Fürstin, Vormünderin und Regentin zur Lippe usw. die „Verordnung zur Aufhebung des Leib- und Guts-Eigenthums betreffend“ verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich, dass „alle Unterthanen. die sich bisher in Herrschaftlichem Leibeigenthum bzw. auch Colonaten befanden, zum ersten des nächsten Jahres daraus entlassen werden“. Die auf den Gütern befindlichen verschiedenen Verbindlichkeiten zu Spann- oder Handdiensten, Zins und Pachtgefällen, und anderen Geld- und Naturalabgaben blieben allerdings unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bauernbefreiung zwischen 1810 bis 1850 erfolgte die Ablösung der Hand- und Spanndienste für das fürstliche Domanium in Detmold und der Huderechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 liess der damalige Landesherr eine Volkszählung – auch Census genannt – durchführen, um sich eine Übersicht über die Anzahl der Untertanen und deren Lebensverhältnisse in den verschiedenen Bauerschaften zu verschaffen.&lt;br /&gt;
Es wurden alle Wohnstätten, die Anzahl der darauf befindlichen Wohnhäuser, die Anzahl der Menschen auf diesen Stätten, unterteilt in Erwachsene, Ehepaare und deren Kinder erfasst. Ferner auch die auf dem Altenteil der Hofstätten, auch Colonate genannt, lebenden Leibzüchter und die als Mieter auf den Höfen lebenden Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bauerschaft, auch Einwohnerschaft, entspricht als kleinste Verwaltungseinheit des Landes den späteren Gemeinden. Innerhalb einer Bauerschaft erfolgte die Auflistung der Volkszählung der Reihenfolge der Colonatsnummern, die für Lippe erst im Jahr 1766 festgeschrieben wurden. Sie behielten in der Regel ihre Gültigkeit bis zum Zeitpunkt der Einführung von Strassennamen im 20. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
Die Vergabe der Hausnummern erfolgte für die nach 1766 entstandenen Colonate in der Reihenfolge deren Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der fehlenden Elektrizität und Beleuchtung mit Petroleumlampen, Kerzen usw. waren einige Gebäude abgebrannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  1903 Hof Meier, Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
*  1906 Hof Vietmeier, Bad Meinberger Str. 152&lt;br /&gt;
*  1950 Hof Görder, Bad Meinberger.Str. 140&lt;br /&gt;
*  1954 Leibzucht Reineke, Bad Meinberger Str. 154a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebäude wurden wieder aufgebaut, falls möglich, in ursprünglicher Form und Konstruktion in Fachwerkbauweise. Nur der Hof Bad Meinberger Strasse 140 wurde in Massivbauweise neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den vorbeschriebenen Feuern wurde die Dorla auf dem damaligen Flurstück 109 (Vietmeier) durch eine Betonmauer angestaut für eine Löschwasser-Nutzung. Die Zufahrt erfolgte über den Weg zum Hof Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
Löschwasser musste nie entnommen werden.&lt;br /&gt;
Die zugefrorene Teichfläche wurde danach im Winter von den Dorfkindern genutzt. Heute ist der Teich sehr stark verlandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberschönhagen gehört zu der am 30. April 1913 gegründeten reformierten Kirchengemeinde Vahlhausen. Die neu gebaute Kirche wurde am 10. Dezember 1915 eingeweiht (aus Chronik der Kirchengemeinde Vahlhausen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofeigentümer Meier und Mischer bauten im Jahr 1919 einen privaten Friedhof auf dem Hofgelände Meier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 stürzte in der Wiese Brokamp, Bad Meinberger Strasse 168, ein kleines britisches Militärflugzeug ab. Der Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten. Über seinen Verbleib ist nichts bekannt. Spätere Sondenuntersuchungen des britischen Militärs waren erfolglos.&lt;br /&gt;
Die Vertiefung wurde bei Schnee von den Kindern als &amp;quot;Skipiste&amp;quot; zum &amp;quot;Slalomfahren&amp;quot; genutzt; seit längerem ist sie eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Zuwegung zum Hof Bad Meinberger Str. 152 in der Waldböschung östlich der Dorla befanden sich bis ca. 1980 zwei Höhlen, deren Eingänge mit Holzstämmen befestigt waren. Sie wurden vom damaligen Hofbesitzer Vietmeier zu Beginn des II. Weltkrieges hergestellt, um sich darin bei Gefahr zu verstecken. Die Eingänge verfielen immer mehr und sind seit vielen Jahren vollständig verschnwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektrizität kam für einige Höfe ca. 1921/1946 mit Freileitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Wasserleitung erfolgte im Jahr 1958. Bis dahin wurde Trinkwasser aus gemauerten Brunnen entnommen. Wasser für sonstige Zwecke entnahm man der Dorla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unterirdischer Frischwasserbehälter aus dem Jahr 1957/58 ist an der Bad Meinberger Strasse gegenüber der Zuwegung zu den Grundstücken Nr. 158 und 160 vorhanden und in Betrieb. Dort befindet sich auch eine Elektro-Umspannstation mit einem Schild des damaligen Versorgers &amp;quot;Elektrizitätswerk Wesertal&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Telefonanschluss hatten bis ca. 1960 nur wenige Gehöfte. Einen öffentlichen Fernsprecher gab es beim damaligen Bürgermeister Wilhelm Meierjohann, Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine öffentliche Kanalisation ist bis heute nicht vorhanden. Die Abwässer werden seit ca. 2010 in mechanischen Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und dann in die Dorla abgeleitet. Bis ca. 1980 waren überwiegend Dunggruben vorhanden. &lt;br /&gt;
Die Gülle wurde auf den Feldern und Gärten untergepflügt/-gegraben.&lt;br /&gt;
Die anderen Abwässer (Küche usw.) versickerten auf den Grundstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1964 gehörte Oberschönhagen zur Verwaltungsgemeinschaft „Amt Detmold Land“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gaststätte, Einkaufsmöglichkeit oder Gemeinschaftsräume waren bzw. sind bis heute nicht vorhanden. Nur in Fissenknick war bis Ende der 1960er Jahre ein Kolonialwarenladen mitten im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1950 bis ca. 1955 kam der Bäcker Buschmann aus Bad Meinberg mit Pferd und Wagen ins Dorf und verkaufte Brote und andere Backwaren. Danach noch einige Jahre mit einem Verkaufswagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schule gab es nicht, die Kinder mussten bis ca. 1940 die Schule in der heutigen &amp;quot;Neue Reihe Nr. 6&amp;quot; in Diestelbruch/Grenze zu Hülsen besuchen. [[Datei:Alte Diestelbrucher Schule.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angabe der heutigen Geschäftsführerin des Reitvereins Bad Meinberg an den Autor fanden 30 Veranstaltungen in den Jahren 1928 bis 1939 und nach Neugründung von 1948 bis 1967 neben der Windmühle in Fisseknick auf den zum Hof Bad Meiberger Str. 170 gehörenden Grasflächen überregionale Reitturniere (Springen und Dressur) des Reitvereins Bad Meinberg statt. Viele Pferde und Reiter waren dazu vorübergehend auf den Höfen in Oberschönhagen, Fissenknick usw. untergebracht. &lt;br /&gt;
In der Dressur startete die damals sehr erfolgreiche Frau Vrony Meier-Johann aus Lenstrup. &lt;br /&gt;
[[Datei:Windmühle Fissenknick.1964.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
Bei den Springturnieren hatten Schüler und Jugendliche die Möglichkeit, durch wiederauflegen der abgeworfenen &amp;quot;Barren&amp;quot; sich zum kostenlosen Eintritt etwas Taschengeld zu verdienen.&lt;br /&gt;
Seit 1968 finden die Turniere im Waldstadion in Bad Meinberg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen ist ein sog. Hagenhufendorf, eine Siedlungsform aus dem 13. Jahrhundert. Es entstand nach Waldrodungen, daher auch die Bezeichnung: Waldhufensiedlung; die Höfe liegen zwischen Straßen und Bächen/Flüssen, Grundstücke handtuchförmig. Ein Hagenrecht bedeutete, Besitzer durften ihren Grund und Boden einhegen, es entstanden Bauerngärten und Kleintierhaltung; als Hufe wurden die Hofgrundstücke, die Breiten und die Hoflagen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorla entspringt im Moerholz im Süden Oberschönhagens und fließt von dort aus in nördliche Richtung durch das Tal in Ober- und Niederschönhagen. In Mosebeck fliesst sie mit der Passade zusammen. Das Quellgebiet der Dorla umfasst eine Fläche von ca. 10,6 ha. Nach wenigen Kilometern mündet ein namenloser Bach von links und danach die Homberg-, Hagen- und Sassenbäche in die Dorla. Auf der gesamten Fließstrecke ist die Dorla in die Gewässergüteklasse II eingeordnet, d.h. sie ist mässig verschmutzt.&lt;br /&gt;
Wiesen und Auen im gesamten Tal entlang der Dorla und östliche Wälder usw. sind Landschaftsschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinschaftliche Fissenknicker Anger mit einer Fläche von etwa 66,5 Scheffelsaat (Schfls.) wurde 1864 aufgeteilt. 1 Schfls. entspricht 1.717 qm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmäler:&lt;br /&gt;
In die Denkmalliste der Stadt Detmold sind im September 2024 eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkhäuser, Bad Meinberger Str. 152a und 154a&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkbauernhäuser, Bad Meinberger Str. 154 und 158&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage, Bad Meinberger Str. 170&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage mit 8 Objekten,Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
* 1 Bauernhaus mit Backhaus (ohne östliche Anbauten), Bad Meinberger Str. 130&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Uraufnahme von 1836-1850.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen 1912 - Karte.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Liegenschaftskarte vom 24.11.2025.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen topographische Karte von 2016.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Flächennutzungsplan von 2015.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 erschien der Name Oberschönhagen mit 10 Höfen erstmals in alten „Steuerregesten“ (Abgaben-/Steuerbüchern) – damals als „tom Rodedale“ (vom gerodeten Tal). Darin angegeben waren: Anzahl Personen und Viehbestand, Größen der Ackerflächen (genannt Fudersaat), des Grünlandes (genannt Wiesewachs), der Schulden, Außenstände, vergebene Darlehn, Steuern für Barleistungen, Naturalabgaben, Hand- und Spanndienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1871 wurde ein „Ortschafts-Verzeichnis des Fürstenthums Lippe veröffentlicht. Es war geordnet und aufgestellt „nach der politischen Eintheilung“ nebst Angabe der Zahl der Wohnhäuser, Haushaltungen und Einwohner auf Grund der Volkszählung vom  1. Dezember 1871. Herausgegeben wurde es von der Meyer’schen Hofbuchdruckerei (Gebr. Klingenberg) im Jahr 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin ist unter der Nr. 42 der politischen Gemeinde die „Bauerschaft Oberschönhagen“ mit den Wohnplätzen Fissenknick, Hülsen und Oberschönhagen (Nr. 132 - 134) aufgeführt; für das Dorf Oberschönhagen: 17 Häuser mit 16 Haushaltungen und 127 Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Oberschönhagen 357 Einwohner, davon in den Wohnplätzen&lt;br /&gt;
* Fissenknick (82), &lt;br /&gt;
* Hülsen (102), &lt;br /&gt;
* Krähenbruch (14) &lt;br /&gt;
* Oberschönhagen (159).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Der Ortsteil Krähenbruch wird seit 1926 nicht mehr erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zum Stichtag 23. Nov. 2025 hat Oberschönhagen folgende Einwohner:&lt;br /&gt;
* 44 Erwachsene mit Hauptwohnsitz, &lt;br /&gt;
* 18 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Hof Bad Meinberger Str. 140 wird bis heute im Vollerwerb bewirtschaftet, alle anderen Höfe und Ländereien/Wälder sind verkauft und/bzw. verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 1 | [[Bad Meinberger Straße 120 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 2 | [[Bad Meinberger Straße 170 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 150 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 4 | [[Bad Meinberger Straße 160 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 6 | [[Bad Meinberger Straße 168 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 7 | [[Bad Meinberger Straße 134 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 8 | [[Bad Meinberger Straße 140 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 9 | [[Bad Meinberger Straße 130 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 10 | [[Bad Meinberger Straße 132 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 11 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 12 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 13 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 14 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 15 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 16 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 17 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 18 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 19 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 20 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 21 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 22 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 23 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 24 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 25 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 26 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 27 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 28 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 29 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 30 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 31 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 32 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 33 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 34 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 35 | [[Bad Meinberger Straße 158 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 36 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 37 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 38 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 39 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 40 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 41 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 42 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 43 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 44 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 45 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 46 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 47 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 48 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 49 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 50 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 51 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
Ausser der Bad Meinberger Strasse sind asphaltierte Wege, einige als mit Bäumen bepflanzte Alleen, zu den Hofanlagen vorhanden.&lt;br /&gt;
Die Wege zu den landwirtschaftlichen bzw. Waldflächen sind geschottert bzw. naturbelassen.&lt;br /&gt;
An mehreren Stellen sind noch Gelände-Vertiefungen und -Steilwände vorhanden, aus denen Mergel für die Feldwege-Befestigungen abgebaut wurde. Auch wurde Mergel für Bodenverbesserungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Strassen-/Wegebeleuchtung ist nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Buslinie Detmold - Oberschönhagen - Bad Meinberg fuhr erstmals im Jahr 1953 durchs Dorf. Aktuell gibt es fünf Haltestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
[[Bad Meinberger Straße (Oberschönhagen)|Bad Meinberger Straße]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um 1850 wurde die Meinberger Chaussee gebaut als Schotterstraße  - danach im Jahr 1954 asphaltiert und schliesslich im Jahr 1965 als Kreisstraße K 92 ausgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Herbst des Jahres 2025 wurde mit dem Bau eines Fahrradweges von der Strassenkreuzung Dorla-/Bad Meinberger Strasse bis zum Ortseingang von Fissenknick begonnen. Der Zeitpunkt der Fertigstellung ist nicht absehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Detmolder Landfrauen erzählen, 1986&lt;br /&gt;
* Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 01. Oktober 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024 und der darin aufgeführten Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
   4. Beschreibung des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024, http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;amp;oldid=19346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=49542</id>
		<title>Oberschönhagen</title>
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		<updated>2026-01-09T11:10:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92582, 8.9709&lt;br /&gt;
}}Oberschönhagen ist ein Ortsteil der Stadt [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen liegt am östlichen Stadtrand von Detmold und grenzt an die Nachbarstädte [[Blomberg]] (Brüntrup) und [[Horn-Bad Meinberg]] (Fissenknick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Breitengrad     = 51°55&#039;N&lt;br /&gt;
*Längengrad      = 08°58&#039;O&lt;br /&gt;
*Bundesland      = DE-NRW&lt;br /&gt;
*Höhen: (aus Google earth pro)          &lt;br /&gt;
*                = 179 m üNN (Dorla nördliche Ortsgrenze zu Niederschönhagen)&lt;br /&gt;
*                = 267 m üNN (Homberg)&lt;br /&gt;
*                = 295 m üNN (Waldrand Nähe des Opfersteins)&lt;br /&gt;
*Fläche          = 4,12 km²&lt;br /&gt;
*Postleitzahl    = 32760&lt;br /&gt;
*Telefon-Vorwahl = 05231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächennutzung, Stand 2005:  &lt;br /&gt;
* Fläche - ha - in %&lt;br /&gt;
* Gebäude        =  19,088        =   4,6  (einschl. Hof und Hausgärten)&lt;br /&gt;
* Verkehr        =   8,859        =   2,1&lt;br /&gt;
* Erholung       =   0,357        =   0,1&lt;br /&gt;
* Acker          = 234,280        =  56,9&lt;br /&gt;
* Grünland       =  22,723        =   5,5&lt;br /&gt;
* Wald           = 124,212        =  30,2&lt;br /&gt;
* Wasser         =   2,595        =   0,6&lt;br /&gt;
* Sonstige       =   0,079        =   0,0&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;
* Fläche gesamt  = 412,15 ha      = 100,0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind noch viele gut erhaltene bzw. sanierte Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert vorhanden. Nur wenige Häuser sind unbewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die ehemals eigenständige Gemeinde Oberschönhagen ist mit der Gemeindereform am 1. Januar 1970 neu strukturiert worden. Die ehemaligen Wohnplätze Fissenknick und Hülsen wurden abgetrennt, [[Fissenknick (Horn-Bad Meinberg)|Fissenknick]] wurde der Stadt [[Horn-Bad Meinberg]] zugeordnet, Hülsen dem Detmolder Ortsteil [[Diestelbruch (Detmold)| Diestelbruch]]. Der Ortsteil Oberschönhagen gehört seither zu [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin hatten alle Ortsteile eigene Bürgermeister mit eigenen Finanzhaushalten und Ortsräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Landschatzregister von 1590 wird Oberschönhagen zusammen mit [[Niederschönhagen]] als Schonhagen im Kespell Dehtmoldt genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Reihe_030_Band_001_reduziert_(2017).pdf Die lippischen Landschatzregister von 1590 und 1618, Seite 1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberschönhagen gibt es auch einen älteren „-hausen“-Ort mit der Bezeichnung Hunychusen als frühmittelalterlichen Siedlungskern. Das wurde vom Autor Herbert Stöwer im Jahr 2008 als Quelle und am 01. Okt. 2024 in LippeLex&amp;lt;ref&amp;gt;http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;lt;/ref&amp;gt; wie folgt u.a. beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 verpfändete Otto, Edelherr zur Lippe, seinen Zehnten zu Schonenhaghene im Kirchspiel Detmold an den Knappen Hermann de Wendt. Im gleichen Jahr verpfändete Bernhard V. den Zehnten zu Mederkesborn, das 1394 in einem Kuhgeldregister als „to dem Eyderkesborne“ bezeichnet wird, an Konrad von Bega. Es handelt sich um die Höfe Oberschönhagen Nr. 1 und Nr. 9, die ab 1516 nicht mehr zu Brüntrup, sondern zur Bauerschaft Oberschönhagen gerechnet werden, weil der Meier zu Eveskeborn -  wie er beim Verkauf der Burg und des Hauses Horn mit Zubehör an Rave Westphal im Jahre 1516 genannt wird – zusammen mit dem Hof Heidenreich von Simon V. für die Burg Detmold vorbehalten wird. Kirchlich gehörten die Höfe damals schon weiterhin zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute noch im östlichen Bereich des Waldgrundstücks des Hofes Bad Meinberger Strasse 170 vorhandenen zwei Hügelgräber und drei im Leistruper Wald lassen darauf schliessen, dass die ersten Besiedlungen des Dorlatales bereits während der Bronzezeit, also ca. 1.200 v.Chr., erfolgten; eine genaue Datierung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Hofbesitzer wurden erstmals um 1600 genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 30-jährigen Krieges von 1618-1648 erfolgten Plünderungen durch sog. „abgöttische schwedische Reutter“. Es lagen nach dem dreissigjährigen Krieg (1652)        7 Hofstätten wüst: 1 Vollspänner, 5 Hoppenplöcker, sowie 1 weitere kleinere Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1650 wurden die „Meier- oder Hägerrechte“ vergeben und die Einordnung in Vollspänner und Halbspänner.&lt;br /&gt;
Zu der Zeit erfolgte auch die Besiedlung von Fissenknick und Hülsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden Streusiedlungen durch Aufteilung unter den hudeberechtigten Bauern und Köttern und Leibzuchten. Kleinere Flächen wurden an „Neusiedler“ verkauft – darauf gebaut die „Ziegler-Häuser“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehörten 8 Höfe zur Kirchengemeinde Detmold und 2 Höfe zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als älteste Hofstellen sind dokumentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1737 Leibzucht Reineke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1756 Leibzucht Dickewied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1765 Haupthaus Hunkemeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausnummern wurden erst am 13. Mai 1766 („Verordnung wegen Nummerierung der Häuser von 1766“) durch den regierenden Grafen und Edlen Herrn Simon August zur Lippe vergeben. Die Reihenfolge der Nummerierung richtete sich nach der Höhe des Steueraufkommens, d.h. die Nr. 1 als größte Hofstelle hatte die meisten Steuern zu zahlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1768 gab es von Herrn Simon August zur Lippe eine weitere „Verordnung wegen Gebäude auf dem Lande“, die wegen des Brandschutzes vorgab, dass die bei „Errichtung neuer Gebäude hinkünftig die Wohnhäuser von den Scheunen und Fruchthäusern gänzlich abgesondert und so angelegt werden sollen, dass der Hausmann aus seiner Wohnung alles überschauen kann“. Die Gründe (Holz-Sockelschwellen) an den Häusern und Scheunen mussten einige Fuss hoch untermauert werden, um sie vor Fäulnis zu bewahren. Auch der Brand-Assecurations-Kasse mussten die Hauseigentümer beitreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliesslich wurde am 27. Dezember 1808 von Pauline Christine Wilhelmine, Souveräne Fürstin, Vormünderin und Regentin zur Lippe usw. die „Verordnung zur Aufhebung des Leib- und Guts-Eigenthums betreffend“ verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich, dass „alle Unterthanen. die sich bisher in Herrschaftlichem Leibeigenthum bzw. auch Colonaten befanden, zum ersten des nächsten Jahres daraus entlassen werden“. Die auf den Gütern befindlichen verschiedenen Verbindlichkeiten zu Spann- oder Handdiensten, Zins und Pachtgefällen, und anderen Geld- und Naturalabgaben blieben allerdings unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bauernbefreiung zwischen 1810 bis 1850 erfolgte die Ablösung der Hand- und Spanndienste für das fürstliche Domanium in Detmold und der Huderechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 liess der damalige Landesherr eine Volkszählung – auch Census genannt – durchführen, um sich eine Übersicht über die Anzahl der Untertanen und deren Lebensverhältnisse in den verschiedenen Bauerschaften zu verschaffen.&lt;br /&gt;
Es wurden alle Wohnstätten, die Anzahl der darauf befindlichen Wohnhäuser, die Anzahl der Menschen auf diesen Stätten, unterteilt in Erwachsene, Ehepaare und deren Kinder erfasst. Ferner auch die auf dem Altenteil der Hofstätten, auch Colonate genannt, lebenden Leibzüchter und die als Mieter auf den Höfen lebenden Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bauerschaft, auch Einwohnerschaft, entspricht als kleinste Verwaltungseinheit des Landes den späteren Gemeinden. Innerhalb einer Bauerschaft erfolgte die Auflistung der Volkszählung der Reihenfolge der Colonatsnummern, die für Lippe erst im Jahr 1766 festgeschrieben wurden. Sie behielten in der Regel ihre Gültigkeit bis zum Zeitpunkt der Einführung von Strassennamen im 20. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
Die Vergabe der Hausnummern erfolgte für die nach 1766 entstandenen Colonate in der Reihenfolge deren Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der fehlenden Elektrizität und Beleuchtung mit Petroleumlampen, Kerzen usw. waren einige Gebäude abgebrannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  1903 Hof Meier, Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
*  1906 Hof Vietmeier, Bad Meinberger Str. 152&lt;br /&gt;
*  1950 Hof Görder, Bad Meinberger.Str. 140&lt;br /&gt;
*  1954 Leibzucht Reineke, Bad Meinberger Str. 154a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebäude wurden wieder aufgebaut, falls möglich, in ursprünglicher Form und Konstruktion in Fachwerkbauweise. Nur der Hof Bad Meinberger Strasse 140 wurde in Massivbauweise neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den vorbeschriebenen Feuern wurde die Dorla auf dem damaligen Flurstück 109 (Vietmeier) durch eine Betonmauer angestaut für eine Löschwasser-Nutzung. Die Zufahrt erfolgte über den Weg zum Hof Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
Löschwasser musste nie entnommen werden.&lt;br /&gt;
Die zugefrorene Teichfläche wurde danach im Winter von den Dorfkindern genutzt. Heute ist der Teich sehr stark verlandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberschönhagen gehört zu der am 30. April 1913 gegründeten reformierten Kirchengemeinde Vahlhausen. Die neu gebaute Kirche wurde am 10. Dezember 1915 eingeweiht (aus Chronik der Kirchengemeinde Vahlhausen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofeigentümer Meier und Mischer bauten im Jahr 1919 einen privaten Friedhof auf dem Hofgelände Meier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 stürzte in der Wiese Brokamp, Bad Meinberger Strasse 168, ein kleines britisches Militärflugzeug ab. Der Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten. Über seinen Verbleib ist nichts bekannt. Spätere Sondenuntersuchungen des britischen Militärs waren erfolglos.&lt;br /&gt;
Die Vertiefung wurde bei Schnee von den Kindern als &amp;quot;Skipiste&amp;quot; zum &amp;quot;Slalomfahren&amp;quot; genutzt; seit längerem ist sie eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Zuwegung zum Hof Bad Meinberger Str. 152 in der Waldböschung östlich der Dorla befanden sich bis ca. 1980 zwei Höhlen, deren Eingänge mit Holzstämmen befestigt waren. Sie wurden vom damaligen Hofbesitzer Vietmeier zu Beginn des II. Weltkrieges hergestellt, um sich darin bei Gefahr zu verstecken. Die Eingänge verfielen immer mehr und sind seit vielen Jahren vollständig verschnwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektrizität kam für einige Höfe ca. 1921/1946 mit Freileitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Wasserleitung erfolgte im Jahr 1958. Bis dahin wurde Trinkwasser aus gemauerten Brunnen entnommen. Wasser für sonstige Zwecke entnahm man der Dorla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unterirdischer Frischwasserbehälter aus dem Jahr 1957/58 ist an der Bad Meinberger Strasse gegenüber der Zuwegung zu den Grundstücken Nr. 158 und 160 vorhanden und in Betrieb. Dort befindet sich auch eine Elektro-Umspannstation mit einem Schild des damaligen Versorgers &amp;quot;Elektrizitätswerk Wesertal&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Telefonanschluss hatten bis ca. 1960 nur wenige Gehöfte. Einen öffentlichen Fernsprecher gab es beim damaligen Bürgermeister Wilhelm Meierjohann, Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine öffentliche Kanalisation ist bis heute nicht vorhanden. Die Abwässer werden seit ca. 2010 in mechanischen Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und dann in die Dorla abgeleitet. Bis ca. 1980 waren überwiegend Dunggruben vorhanden. &lt;br /&gt;
Die Gülle wurde auf den Feldern und Gärten untergepflügt/-gegraben.&lt;br /&gt;
Die anderen Abwässer (Küche usw.) versickerten auf den Grundstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1964 gehörte Oberschönhagen zur Verwaltungsgemeinschaft „Amt Detmold Land“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gaststätte, Einkaufsmöglichkeit oder Gemeinschaftsräume waren bzw. sind bis heute nicht vorhanden. Nur in Fissenknick war bis Ende der 1960er Jahre ein Kolonialwarenladen mitten im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1950 bis ca. 1955 kam der Bäcker Buschmann aus Bad Meinberg mit Pferd und Wagen ins Dorf und verkaufte Brote und andere Backwaren. Danach noch einige Jahre mit einem Verkaufswagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schule gab es nicht, die Kinder mussten bis ca. 1940 die Schule in der heutigen &amp;quot;Neue Reihe Nr. 6&amp;quot; in Diestelbruch/Grenze zu Hülsen besuchen. [[Datei:Alte Diestelbrucher Schule.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angabe der heutigen Geschäftsführerin des Reitvereins Bad Meinberg an den Author fanden 30 Veranstaltungen in den Jahren 1928 bis 1939 und 1948 bis 1967 neben der Windmühle in Fisseknick auf den zum Hof Bad Meiberger Str. 170 gehörenden Grasflächen überregionale Reitturniere (Springen und Dressur) des Reitvereins Bad Meinberg statt. Viele Pferde und Reiter waren dazu vorübergehend auf den Höfen in Oberschönhagen, Fissenknick usw. untergebracht. &lt;br /&gt;
In der Dressur startete die damals sehr erfolgreiche Frau Vrony Meier-Johann aus Lenstrup. &lt;br /&gt;
[[Datei:Windmühle Fissenknick.1964.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
Bei den Springturnieren hatten Schüler und Jugendliche die Möglichkeit, durch wiederauflegen der abgeworfenen &amp;quot;Barren&amp;quot; sich zum kostenlosen Eintritt etwas Taschengeld zu verdienen.&lt;br /&gt;
Seit 1968 finden die Turniere im Waldstadion in Bad Meinberg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen ist ein sog. Hagenhufendorf, eine Siedlungsform aus dem 13. Jahrhundert. Es entstand nach Waldrodungen, daher auch die Bezeichnung: Waldhufensiedlung; die Höfe liegen zwischen Straßen und Bächen/Flüssen, Grundstücke handtuchförmig. Ein Hagenrecht bedeutete, Besitzer durften ihren Grund und Boden einhegen, es entstanden Bauerngärten und Kleintierhaltung; als Hufe wurden die Hofgrundstücke, die Breiten und die Hoflagen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorla entspringt im Moerholz im Süden Oberschönhagens und fließt von dort aus in nördliche Richtung durch das Tal in Ober- und Niederschönhagen. In Mosebeck fliesst sie mit der Passade zusammen. Das Quellgebiet der Dorla umfasst eine Fläche von ca. 10,6 ha. Nach wenigen Kilometern mündet ein namenloser Bach von links und danach die Homberg-, Hagen- und Sassenbäche in die Dorla. Auf der gesamten Fließstrecke ist die Dorla in die Gewässergüteklasse II eingeordnet, d.h. sie ist mässig verschmutzt.&lt;br /&gt;
Wiesen und Auen im gesamten Tal entlang der Dorla und östliche Wälder usw. sind Landschaftsschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinschaftliche Fissenknicker Anger mit einer Fläche von etwa 66,5 Scheffelsaat (Schfls.) wurde 1864 aufgeteilt. 1 Schfls. entspricht 1.717 qm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmäler:&lt;br /&gt;
In die Denkmalliste der Stadt Detmold sind im September 2024 eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkhäuser, Bad Meinberger Str. 152a und 154a&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkbauernhäuser, Bad Meinberger Str. 154 und 158&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage, Bad Meinberger Str. 170&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage mit 8 Objekten,Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
* 1 Bauernhaus mit Backhaus (ohne östliche Anbauten), Bad Meinberger Str. 130&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Uraufnahme von 1836-1850.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen 1912 - Karte.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Liegenschaftskarte vom 24.11.2025.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen topographische Karte von 2016.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Flächennutzungsplan von 2015.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 erschien der Name Oberschönhagen mit 10 Höfen erstmals in alten „Steuerregesten“ (Abgaben-/Steuerbüchern) – damals als „tom Rodedale“ (vom gerodeten Tal). Darin angegeben waren: Anzahl Personen und Viehbestand, Größen der Ackerflächen (genannt Fudersaat), des Grünlandes (genannt Wiesewachs), der Schulden, Außenstände, vergebene Darlehn, Steuern für Barleistungen, Naturalabgaben, Hand- und Spanndienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1871 wurde ein „Ortschafts-Verzeichnis des Fürstenthums Lippe veröffentlicht. Es war geordnet und aufgestellt „nach der politischen Eintheilung“ nebst Angabe der Zahl der Wohnhäuser, Haushaltungen und Einwohner auf Grund der Volkszählung vom  1. Dezember 1871. Herausgegeben wurde es von der Meyer’schen Hofbuchdruckerei (Gebr. Klingenberg) im Jahr 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin ist unter der Nr. 42 der politischen Gemeinde die „Bauerschaft Oberschönhagen“ mit den Wohnplätzen Fissenknick, Hülsen und Oberschönhagen (Nr. 132 - 134) aufgeführt; für das Dorf Oberschönhagen: 17 Häuser mit 16 Haushaltungen und 127 Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Oberschönhagen 357 Einwohner, davon in den Wohnplätzen&lt;br /&gt;
* Fissenknick (82), &lt;br /&gt;
* Hülsen (102), &lt;br /&gt;
* Krähenbruch (14) &lt;br /&gt;
* Oberschönhagen (159).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Der Ortsteil Krähenbruch wird seit 1926 nicht mehr erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zum Stichtag 23. Nov. 2025 hat Oberschönhagen folgende Einwohner:&lt;br /&gt;
* 44 Erwachsene mit Hauptwohnsitz, &lt;br /&gt;
* 18 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Hof Bad Meinberger Str. 140 wird bis heute im Vollerwerb bewirtschaftet, alle anderen Höfe und Ländereien/Wälder sind verkauft und/bzw. verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 1 | [[Bad Meinberger Straße 120 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 2 | [[Bad Meinberger Straße 170 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 150 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 4 | [[Bad Meinberger Straße 160 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 6 | [[Bad Meinberger Straße 168 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 7 | [[Bad Meinberger Straße 134 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 8 | [[Bad Meinberger Straße 140 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 9 | [[Bad Meinberger Straße 130 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 10 | [[Bad Meinberger Straße 132 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 11 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 12 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 13 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 14 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 15 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 16 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 17 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 18 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 19 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 20 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 21 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 22 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 23 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 24 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 25 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 26 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 27 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 28 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 29 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 30 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 31 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 32 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 33 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 34 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 35 | [[Bad Meinberger Straße 158 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 36 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 37 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 38 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 39 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 40 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 41 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 42 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 43 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 44 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 45 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 46 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 47 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 48 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 49 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 50 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 51 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
Ausser der Bad Meinberger Strasse sind asphaltierte Wege, einige als mit Bäumen bepflanzte Alleen, zu den Hofanlagen vorhanden.&lt;br /&gt;
Die Wege zu den landwirtschaftlichen bzw. Waldflächen sind geschottert bzw. naturbelassen.&lt;br /&gt;
An mehreren Stellen sind noch Gelände-Vertiefungen und -Steilwände vorhanden, aus denen Mergel für die Feldwege-Befestigungen abgebaut wurde. Auch wurde Mergel für Bodenverbesserungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Strassen-/Wegebeleuchtung ist nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Buslinie Detmold - Oberschönhagen - Bad Meinberg fuhr erstmals im Jahr 1953 durchs Dorf. Aktuell gibt es fünf Haltestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
[[Bad Meinberger Straße (Oberschönhagen)|Bad Meinberger Straße]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um 1850 wurde die Meinberger Chaussee gebaut als Schotterstraße  - danach im Jahr 1954 asphaltiert und schliesslich im Jahr 1965 als Kreisstraße K 92 ausgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Herbst des Jahres 2025 wurde mit dem Bau eines Fahrradweges von der Strassenkreuzung Dorla-/Bad Meinberger Strasse bis zum Ortseingang von Fissenknick begonnen. Der Zeitpunkt der Fertigstellung ist nicht absehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Detmolder Landfrauen erzählen, 1986&lt;br /&gt;
* Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 01. Oktober 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024 und der darin aufgeführten Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
   4. Beschreibung des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024, http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;amp;oldid=19346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=49541</id>
		<title>Oberschönhagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=49541"/>
		<updated>2026-01-09T11:07:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Siedlungscharakteristik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92582, 8.9709&lt;br /&gt;
}}Oberschönhagen ist ein Ortsteil der Stadt [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen liegt am östlichen Stadtrand von Detmold und grenzt an die Nachbarstädte [[Blomberg]] (Brüntrup) und [[Horn-Bad Meinberg]] (Fissenknick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Breitengrad     = 51°55&#039;N&lt;br /&gt;
*Längengrad      = 08°58&#039;O&lt;br /&gt;
*Bundesland      = DE-NRW&lt;br /&gt;
*Höhen: (aus Google earth pro)          &lt;br /&gt;
*                = 179 m üNN (Dorla nördliche Ortsgrenze zu Niederschönhagen)&lt;br /&gt;
*                = 267 m üNN (Homberg)&lt;br /&gt;
*                = 295 m üNN (Waldrand Nähe des Opfersteins)&lt;br /&gt;
*Fläche          = 4,12 km²&lt;br /&gt;
*Postleitzahl    = 32760&lt;br /&gt;
*Telefon-Vorwahl = 05231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächennutzung, Stand 2005:  &lt;br /&gt;
* Fläche - ha - in %&lt;br /&gt;
* Gebäude        =  19,088        =   4,6  (einschl. Hof und Hausgärten)&lt;br /&gt;
* Verkehr        =   8,859        =   2,1&lt;br /&gt;
* Erholung       =   0,357        =   0,1&lt;br /&gt;
* Acker          = 234,280        =  56,9&lt;br /&gt;
* Grünland       =  22,723        =   5,5&lt;br /&gt;
* Wald           = 124,212        =  30,2&lt;br /&gt;
* Wasser         =   2,595        =   0,6&lt;br /&gt;
* Sonstige       =   0,079        =   0,0&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;
* Fläche gesamt  = 412,15 ha      = 100,0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind noch viele gut erhaltene bzw. sanierte Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert vorhanden. Nur wenige Häuser sind unbewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die ehemals eigenständige Gemeinde Oberschönhagen ist mit der Gemeindereform am 1. Januar 1970 neu strukturiert worden. Die ehemaligen Wohnplätze Fissenknick und Hülsen wurden abgetrennt, [[Fissenknick (Horn-Bad Meinberg)|Fissenknick]] wurde der Stadt [[Horn-Bad Meinberg]] zugeordnet, Hülsen dem Detmolder Ortsteil [[Diestelbruch (Detmold)| Diestelbruch]]. Der Ortsteil Oberschönhagen gehört seither zu [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin hatten alle Ortsteile eigene Bürgermeister mit eigenen Finanzhaushalten und Ortsräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Landschatzregister von 1590 wird Oberschönhagen zusammen mit [[Niederschönhagen]] als Schonhagen im Kespell Dehtmoldt genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Reihe_030_Band_001_reduziert_(2017).pdf Die lippischen Landschatzregister von 1590 und 1618, Seite 1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberschönhagen gibt es auch einen älteren „-hausen“-Ort mit der Bezeichnung Hunychusen als frühmittelalterlichen Siedlungskern. Das wurde vom Autor Herbert Stöwer im Jahr 2008 als Quelle und am 01. Okt. 2024 in LippeLex&amp;lt;ref&amp;gt;http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;lt;/ref&amp;gt; wie folgt u.a. beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 verpfändete Otto, Edelherr zur Lippe, seinen Zehnten zu Schonenhaghene im Kirchspiel Detmold an den Knappen Hermann de Wendt. Im gleichen Jahr verpfändete Bernhard V. den Zehnten zu Mederkesborn, das 1394 in einem Kuhgeldregister als „to dem Eyderkesborne“ bezeichnet wird, an Konrad von Bega. Es handelt sich um die Höfe Oberschönhagen Nr. 1 und Nr. 9, die ab 1516 nicht mehr zu Brüntrup, sondern zur Bauerschaft Oberschönhagen gerechnet werden, weil der Meier zu Eveskeborn -  wie er beim Verkauf der Burg und des Hauses Horn mit Zubehör an Rave Westphal im Jahre 1516 genannt wird – zusammen mit dem Hof Heidenreich von Simon V. für die Burg Detmold vorbehalten wird. Kirchlich gehörten die Höfe damals schon weiterhin zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute noch im östlichen Bereich des Waldgrundstücks des Hofes Bad Meinberger Strasse 170 vorhandenen zwei Hügelgräber und drei im Leistruper Wald lassen darauf schliessen, dass die ersten Besiedlungen des Dorlatales bereits während der Bronzezeit, also ca. 1.200 v.Chr., erfolgten; eine genaue Datierung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Hofbesitzer wurden erstmals um 1600 genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 30-jährigen Krieges von 1618-1648 erfolgten Plünderungen durch sog. „abgöttische schwedische Reutter“. Es lagen nach dem dreissigjährigen Krieg (1652)        7 Hofstätten wüst: 1 Vollspänner, 5 Hoppenplöcker, sowie 1 weitere kleinere Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1650 wurden die „Meier- oder Hägerrechte“ vergeben und die Einordnung in Vollspänner und Halbspänner.&lt;br /&gt;
Zu der Zeit erfolgte auch die Besiedlung von Fissenknick und Hülsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden Streusiedlungen durch Aufteilung unter den hudeberechtigten Bauern und Köttern und Leibzuchten. Kleinere Flächen wurden an „Neusiedler“ verkauft – darauf gebaut die „Ziegler-Häuser“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehörten 8 Höfe zur Kirchengemeinde Detmold und 2 Höfe zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als älteste Hofstellen sind dokumentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1737 Leibzucht Reineke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1756 Leibzucht Dickewied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1765 Haupthaus Hunkemeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausnummern wurden erst am 13. Mai 1766 („Verordnung wegen Nummerierung der Häuser von 1766“) durch den regierenden Grafen und Edlen Herrn Simon August zur Lippe vergeben. Die Reihenfolge der Nummerierung richtete sich nach der Höhe des Steueraufkommens, d.h. die Nr. 1 als größte Hofstelle hatte die meisten Steuern zu zahlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1768 gab es von Herrn Simon August zur Lippe eine weitere „Verordnung wegen Gebäude auf dem Lande“, die wegen des Brandschutzes vorgab, dass die bei „Errichtung neuer Gebäude hinkünftig die Wohnhäuser von den Scheunen und Fruchthäusern gänzlich abgesondert und so angelegt werden sollen, dass der Hausmann aus seiner Wohnung alles überschauen kann“. Die Gründe (Holz-Sockelschwellen) an den Häusern und Scheunen mussten einige Fuss hoch untermauert werden, um sie vor Fäulnis zu bewahren. Auch der Brand-Assecurations-Kasse mussten die Hauseigentümer beitreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliesslich wurde am 27. Dezember 1808 von Pauline Christine Wilhelmine, Souveräne Fürstin, Vormünderin und Regentin zur Lippe usw. die „Verordnung zur Aufhebung des Leib- und Guts-Eigenthums betreffend“ verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich, dass „alle Unterthanen. die sich bisher in Herrschaftlichem Leibeigenthum bzw. auch Colonaten befanden, zum ersten des nächsten Jahres daraus entlassen werden“. Die auf den Gütern befindlichen verschiedenen Verbindlichkeiten zu Spann- oder Handdiensten, Zins und Pachtgefällen, und anderen Geld- und Naturalabgaben blieben allerdings unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bauernbefreiung zwischen 1810 bis 1850 erfolgte die Ablösung der Hand- und Spanndienste für das fürstliche Domanium in Detmold und der Huderechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 liess der damalige Landesherr eine Volkszählung – auch Census genannt – durchführen, um sich eine Übersicht über die Anzahl der Untertanen und deren Lebensverhältnisse in den verschiedenen Bauerschaften zu verschaffen.&lt;br /&gt;
Es wurden alle Wohnstätten, die Anzahl der darauf befindlichen Wohnhäuser, die Anzahl der Menschen auf diesen Stätten, unterteilt in Erwachsene, Ehepaare und deren Kinder erfasst. Ferner auch die auf dem Altenteil der Hofstätten, auch Colonate genannt, lebenden Leibzüchter und die als Mieter auf den Höfen lebenden Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bauerschaft, auch Einwohnerschaft, entspricht als kleinste Verwaltungseinheit des Landes den späteren Gemeinden. Innerhalb einer Bauerschaft erfolgte die Auflistung der Volkszählung der Reihenfolge der Colonatsnummern, die für Lippe erst im Jahr 1766 festgeschrieben wurden. Sie behielten in der Regel ihre Gültigkeit bis zum Zeitpunkt der Einführung von Strassennamen im 20. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
Die Vergabe der Hausnummern erfolgte für die nach 1766 entstandenen Colonate in der Reihenfolge deren Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der fehlenden Elektrizität und Beleuchtung mit Petroleumlampen, Kerzen usw. waren einige Gebäude abgebrannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  1903 Hof Meier, Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
*  1906 Hof Vietmeier, Bad Meinberger Str. 152&lt;br /&gt;
*  1950 Hof Görder, Bad Meinberger.Str. 140&lt;br /&gt;
*  1954 Leibzucht Reineke, Bad Meinberger Str. 154a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebäude wurden wieder aufgebaut, falls möglich, in ursprünglicher Form und Konstruktion in Fachwerkbauweise. Nur der Hof Bad Meinberger Strasse 140 wurde in Massivbauweise neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den vorbeschriebenen Feuern wurde die Dorla auf dem damaligen Flurstück 109 (Vietmeier) durch eine Betonmauer angestaut für eine Löschwasser-Nutzung. Die Zufahrt erfolgte über den Weg zum Hof Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
Löschwasser musste nie entnommen werden.&lt;br /&gt;
Die zugefrorene Teichfläche wurde danach im Winter von den Dorfkindern genutzt. Heute ist der Teich sehr stark verlandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberschönhagen gehört zu der am 30. April 1913 gegründeten reformierten Kirchengemeinde Vahlhausen. Die neu gebaute Kirche wurde am 10. Dezember 1915 eingeweiht (aus Chronik der Kirchengemeinde Vahlhausen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofeigentümer Meier und Mischer bauten im Jahr 1919 einen privaten Friedhof auf dem Hofgelände Meier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 stürzte in der Wiese Brokamp, Bad Meinberger Strasse 168, ein kleines britisches Militärflugzeug ab. Der Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten. Über seinen Verbleib ist nichts bekannt. Spätere Sondenuntersuchungen des britischen Militärs waren erfolglos.&lt;br /&gt;
Die Vertiefung wurde bei Schnee von den Kindern als &amp;quot;Skipiste&amp;quot; zum &amp;quot;Slalomfahren&amp;quot; genutzt; seit längerem ist sie eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Zuwegung zum Hof Bad Meinberger Str. 152 in der Waldböschung östlich der Dorla befanden sich bis ca. 1980 zwei Höhlen, deren Eingänge mit Holzstämmen befestigt waren. Sie wurden vom damaligen Hofbesitzer Vietmeier zu Beginn des II. Weltkrieges hergestellt, um sich darin bei Gefahr zu verstecken. Die Eingänge verfielen immer mehr und sind seit vielen Jahren vollständig verschnwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektrizität kam für einige Höfe ca. 1921/1946 mit Freileitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Wasserleitung erfolgte im Jahr 1958. Bis dahin wurde Trinkwasser aus gemauerten Brunnen entnommen. Wasser für sonstige Zwecke entnahm man der Dorla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unterirdischer Frischwasserbehälter aus dem Jahr 1957/58 ist an der Bad Meinberger Strasse gegenüber der Zuwegung zu den Grundstücken Nr. 158 und 160 vorhanden und in Betrieb. Dort befindet sich auch eine Elektro-Umspannstation mit einem Schild des damaligen Versorgers &amp;quot;Elektrizitätswerk Wesertal&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Telefonanschluss hatten bis ca. 1960 nur wenige Gehöfte. Einen öffentlichen Fernsprecher gab es beim damaligen Bürgermeister K. Meierjohann, Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine öffentliche Kanalisation ist bis heute nicht vorhanden. Die Abwässer werden seit ca. 2010 in mechanischen Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und dann in die Dorla abgeleitet. Bis ca. 1980 waren überwiegend Dunggruben vorhanden. &lt;br /&gt;
Die Gülle wurde auf den Feldern und Gärten untergepflügt/-gegraben.&lt;br /&gt;
Die anderen Abwässer (Küche usw.) versickerten auf den Grundstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1964 gehörte Oberschönhagen zur Verwaltungsgemeinschaft „Amt Detmold Land“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gaststätte, Einkaufsmöglichkeit oder Gemeinschaftsräume waren bzw. sind bis heute nicht vorhanden. Nur in Fissenknick war bis Ende der 1960er Jahre ein Kolonialwarenladen mitten im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1950 bis ca. 1955 kam der Bäcker Buschmann aus Bad Meinberg mit Pferd und Wagen ins Dorf und verkaufte Brote und andere Backwaren. Danach noch einige Jahre mit einem Verkaufswagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schule gab es nicht, die Kinder mussten bis ca. 1940 die Schule in der heutigen &amp;quot;Neue Reihe Nr. 6&amp;quot; in Diestelbruch/Grenze zu Hülsen besuchen. [[Datei:Alte Diestelbrucher Schule.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angabe der heutigen Geschäftsführerin des Reitvereins Bad Meinberg an den Author fanden 30 Veranstaltungen in den Jahren 1928 bis 1939 und 1948 bis 1967 neben der Windmühle in Fisseknick auf den zum Hof Bad Meiberger Str. 170 gehörenden Grasflächen überregionale Reitturniere (Springen und Dressur) des Reitvereins Bad Meinberg statt. Viele Pferde und Reiter waren dazu vorübergehend auf den Höfen in Oberschönhagen, Fissenknick usw. untergebracht. &lt;br /&gt;
In der Dressur startete die damals sehr erfolgreiche Frau Vrony Meier-Johann aus Lenstrup. &lt;br /&gt;
[[Datei:Windmühle Fissenknick.1964.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
Bei den Springturnieren hatten Schüler und Jugendliche die Möglichkeit, durch wiederauflegen der abgeworfenen &amp;quot;Barren&amp;quot; sich zum kostenlosen Eintritt etwas Taschengeld zu verdienen.&lt;br /&gt;
Seit 1968 finden die Turniere im Waldstadion in Bad Meinberg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen ist ein sog. Hagenhufendorf, eine Siedlungsform aus dem 13. Jahrhundert. Es entstand nach Waldrodungen, daher auch die Bezeichnung: Waldhufensiedlung; die Höfe liegen zwischen Straßen und Bächen/Flüssen, Grundstücke handtuchförmig. Ein Hagenrecht bedeutete, Besitzer durften ihren Grund und Boden einhegen, es entstanden Bauerngärten und Kleintierhaltung; als Hufe wurden die Hofgrundstücke, die Breiten und die Hoflagen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorla entspringt im Moerholz im Süden Oberschönhagens und fließt von dort aus in nördliche Richtung durch das Tal in Ober- und Niederschönhagen. In Mosebeck fliesst sie mit der Passade zusammen. Das Quellgebiet der Dorla umfasst eine Fläche von ca. 10,6 ha. Nach wenigen Kilometern mündet ein namenloser Bach von links und danach die Homberg-, Hagen- und Sassenbäche in die Dorla. Auf der gesamten Fließstrecke ist die Dorla in die Gewässergüteklasse II eingeordnet, d.h. sie ist mässig verschmutzt.&lt;br /&gt;
Wiesen und Auen im gesamten Tal entlang der Dorla und östliche Wälder usw. sind Landschaftsschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinschaftliche Fissenknicker Anger mit einer Fläche von etwa 66,5 Scheffelsaat (Schfls.) wurde 1864 aufgeteilt. 1 Schfls. entspricht 1.717 qm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmäler:&lt;br /&gt;
In die Denkmalliste der Stadt Detmold sind im September 2024 eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkhäuser, Bad Meinberger Str. 152a und 154a&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkbauernhäuser, Bad Meinberger Str. 154 und 158&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage, Bad Meinberger Str. 170&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage mit 8 Objekten,Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
* 1 Bauernhaus mit Backhaus (ohne östliche Anbauten), Bad Meinberger Str. 130&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Uraufnahme von 1836-1850.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen 1912 - Karte.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Liegenschaftskarte vom 24.11.2025.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen topographische Karte von 2016.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Flächennutzungsplan von 2015.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 erschien der Name Oberschönhagen mit 10 Höfen erstmals in alten „Steuerregesten“ (Abgaben-/Steuerbüchern) – damals als „tom Rodedale“ (vom gerodeten Tal). Darin angegeben waren: Anzahl Personen und Viehbestand, Größen der Ackerflächen (genannt Fudersaat), des Grünlandes (genannt Wiesewachs), der Schulden, Außenstände, vergebene Darlehn, Steuern für Barleistungen, Naturalabgaben, Hand- und Spanndienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1871 wurde ein „Ortschafts-Verzeichnis des Fürstenthums Lippe veröffentlicht. Es war geordnet und aufgestellt „nach der politischen Eintheilung“ nebst Angabe der Zahl der Wohnhäuser, Haushaltungen und Einwohner auf Grund der Volkszählung vom  1. Dezember 1871. Herausgegeben wurde es von der Meyer’schen Hofbuchdruckerei (Gebr. Klingenberg) im Jahr 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin ist unter der Nr. 42 der politischen Gemeinde die „Bauerschaft Oberschönhagen“ mit den Wohnplätzen Fissenknick, Hülsen und Oberschönhagen (Nr. 132 - 134) aufgeführt; für das Dorf Oberschönhagen: 17 Häuser mit 16 Haushaltungen und 127 Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Oberschönhagen 357 Einwohner, davon in den Wohnplätzen&lt;br /&gt;
* Fissenknick (82), &lt;br /&gt;
* Hülsen (102), &lt;br /&gt;
* Krähenbruch (14) &lt;br /&gt;
* Oberschönhagen (159).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Der Ortsteil Krähenbruch wird seit 1926 nicht mehr erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zum Stichtag 23. Nov. 2025 hat Oberschönhagen folgende Einwohner:&lt;br /&gt;
* 44 Erwachsene mit Hauptwohnsitz, &lt;br /&gt;
* 18 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Hof Bad Meinberger Str. 140 wird bis heute im Vollerwerb bewirtschaftet, alle anderen Höfe und Ländereien/Wälder sind verkauft und/bzw. verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 1 | [[Bad Meinberger Straße 120 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 2 | [[Bad Meinberger Straße 170 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 150 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 4 | [[Bad Meinberger Straße 160 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 6 | [[Bad Meinberger Straße 168 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 7 | [[Bad Meinberger Straße 134 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 8 | [[Bad Meinberger Straße 140 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 9 | [[Bad Meinberger Straße 130 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 10 | [[Bad Meinberger Straße 132 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 11 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 12 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 13 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 14 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 15 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 16 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 17 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 18 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 19 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 20 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 21 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 22 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 23 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 24 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 25 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 26 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 27 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 28 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 29 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 30 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 31 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 32 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 33 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 34 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 35 | [[Bad Meinberger Straße 158 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 36 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 37 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 38 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 39 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 40 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 41 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 42 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 43 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 44 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 45 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 46 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 47 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 48 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 49 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 50 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 51 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
Ausser der Bad Meinberger Strasse sind asphaltierte Wege, einige als mit Bäumen bepflanzte Alleen, zu den Hofanlagen vorhanden.&lt;br /&gt;
Die Wege zu den landwirtschaftlichen bzw. Waldflächen sind geschottert bzw. naturbelassen.&lt;br /&gt;
An mehreren Stellen sind noch Gelände-Vertiefungen und -Steilwände vorhanden, aus denen Mergel für die Feldwege-Befestigungen abgebaut wurde. Auch wurde Mergel für Bodenverbesserungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Strassen-/Wegebeleuchtung ist nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Buslinie Detmold - Oberschönhagen - Bad Meinberg fuhr erstmals im Jahr 1953 durchs Dorf. Aktuell gibt es fünf Haltestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
[[Bad Meinberger Straße (Oberschönhagen)|Bad Meinberger Straße]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um 1850 wurde die Meinberger Chaussee gebaut als Schotterstraße  - danach im Jahr 1954 asphaltiert und schliesslich im Jahr 1965 als Kreisstraße K 92 ausgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Herbst des Jahres 2025 wurde mit dem Bau eines Fahrradweges von der Strassenkreuzung Dorla-/Bad Meinberger Strasse bis zum Ortseingang von Fissenknick begonnen. Der Zeitpunkt der Fertigstellung ist nicht absehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Detmolder Landfrauen erzählen, 1986&lt;br /&gt;
* Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 01. Oktober 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024 und der darin aufgeführten Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
   4. Beschreibung des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024, http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;amp;oldid=19346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=49505</id>
		<title>Oberschönhagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=49505"/>
		<updated>2026-01-06T15:32:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92582, 8.9709&lt;br /&gt;
}}Oberschönhagen ist ein Ortsteil der Stadt [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen liegt am östlichen Stadtrand von Detmold und grenzt an die Nachbarstädte [[Blomberg]] (Brüntrup) und [[Horn-Bad Meinberg]] (Fissenknick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Breitengrad     = 51°55&#039;N&lt;br /&gt;
*Längengrad      = 08°58&#039;O&lt;br /&gt;
*Bundesland      = DE-NRW&lt;br /&gt;
*Höhen: (aus Google earth pro)          &lt;br /&gt;
*                = 179 m üNN (Dorla nördliche Ortsgrenze zu Niederschönhagen)&lt;br /&gt;
*                = 267 m üNN (Homberg)&lt;br /&gt;
*                = 295 m üNN (Waldrand Nähe des Opfersteins)&lt;br /&gt;
*Fläche          = 4,12 km²&lt;br /&gt;
*Postleitzahl    = 32760&lt;br /&gt;
*Telefon-Vorwahl = 05231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächennutzung, Stand 2005:  &lt;br /&gt;
* Fläche - ha - in %&lt;br /&gt;
* Gebäude        =  19,088        =   4,6  (einschl. Hof und Hausgärten)&lt;br /&gt;
* Verkehr        =   8,859        =   2,1&lt;br /&gt;
* Erholung       =   0,357        =   0,1&lt;br /&gt;
* Acker          = 234,280        =  56,9&lt;br /&gt;
* Grünland       =  22,723        =   5,5&lt;br /&gt;
* Wald           = 124,212        =  30,2&lt;br /&gt;
* Wasser         =   2,595        =   0,6&lt;br /&gt;
* Sonstige       =   0,079        =   0,0&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;
* Fläche gesamt  = 412,15 ha      = 100,0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind noch viele gut erhaltene bzw. sanierte Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert vorhanden. Nur wenige Häuser sind unbewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die ehemals eigenständige Gemeinde Oberschönhagen ist mit der Gemeindereform am 1. Januar 1970 neu strukturiert worden. Die ehemaligen Wohnplätze Fissenknick und Hülsen wurden abgetrennt, [[Fissenknick (Horn-Bad Meinberg)|Fissenknick]] wurde der Stadt [[Horn-Bad Meinberg]] zugeordnet, Hülsen dem Detmolder Ortsteil [[Diestelbruch (Detmold)| Diestelbruch]]. Der Ortsteil Oberschönhagen gehört seither zu [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin hatten alle Ortsteile eigene Bürgermeister mit eigenen Finanzhaushalten und Ortsräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Landschatzregister von 1590 wird Oberschönhagen zusammen mit [[Niederschönhagen]] als Schonhagen im Kespell Dehtmoldt genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Reihe_030_Band_001_reduziert_(2017).pdf Die lippischen Landschatzregister von 1590 und 1618, Seite 1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberschönhagen gibt es auch einen älteren „-hausen“-Ort mit der Bezeichnung Hunychusen als frühmittelalterlichen Siedlungskern. Das wurde vom Autor Herbert Stöwer im Jahr 2008 als Quelle und am 01. Okt. 2024 in LippeLex&amp;lt;ref&amp;gt;http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;lt;/ref&amp;gt; wie folgt u.a. beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 verpfändete Otto, Edelherr zur Lippe, seinen Zehnten zu Schonenhaghene im Kirchspiel Detmold an den Knappen Hermann de Wendt. Im gleichen Jahr verpfändete Bernhard V. den Zehnten zu Mederkesborn, das 1394 in einem Kuhgeldregister als „to dem Eyderkesborne“ bezeichnet wird, an Konrad von Bega. Es handelt sich um die Höfe Oberschönhagen Nr. 1 und Nr. 9, die ab 1516 nicht mehr zu Brüntrup, sondern zur Bauerschaft Oberschönhagen gerechnet werden, weil der Meier zu Eveskeborn -  wie er beim Verkauf der Burg und des Hauses Horn mit Zubehör an Rave Westphal im Jahre 1516 genannt wird – zusammen mit dem Hof Heidenreich von Simon V. für die Burg Detmold vorbehalten wird. Kirchlich gehörten die Höfe damals schon weiterhin zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute noch im östlichen Bereich des Waldgrundstücks des Hofes Bad Meinberger Strasse 170 vorhandenen zwei Hügelgräber und drei im Leistruper Wald lassen darauf schliessen, dass die ersten Besiedlungen des Dorlatales bereits während der Bronzezeit, also ca. 1.200 v.Chr., erfolgten; eine genaue Datierung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Hofbesitzer wurden erstmals um 1600 genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 30-jährigen Krieges von 1618-1648 erfolgten Plünderungen durch sog. „abgöttische schwedische Reutter“. Es lagen nach dem dreissigjährigen Krieg (1652)        7 Hofstätten wüst: 1 Vollspänner, 5 Hoppenplöcker, sowie 1 weitere kleinere Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1650 wurden die „Meier- oder Hägerrechte“ vergeben und die Einordnung in Vollspänner und Halbspänner.&lt;br /&gt;
Zu der Zeit erfolgte auch die Besiedlung von Fissenknick und Hülsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden Streusiedlungen durch Aufteilung unter den hudeberechtigten Bauern und Köttern und Leibzuchten. Kleinere Flächen wurden an „Neusiedler“ verkauft – darauf gebaut die „Ziegler-Häuser“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehörten 8 Höfe zur Kirchengemeinde Detmold und 2 Höfe zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als älteste Hofstellen sind dokumentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1737 Leibzucht Reineke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1756 Leibzucht Dickewied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1765 Haupthaus Hunkemeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausnummern wurden erst am 13. Mai 1766 („Verordnung wegen Nummerierung der Häuser von 1766“) durch den regierenden Grafen und Edlen Herrn Simon August zur Lippe vergeben. Die Reihenfolge der Nummerierung richtete sich nach der Höhe des Steueraufkommens, d.h. die Nr. 1 als größte Hofstelle hatte die meisten Steuern zu zahlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1768 gab es von Herrn Simon August zur Lippe eine weitere „Verordnung wegen Gebäude auf dem Lande“, die wegen des Brandschutzes vorgab, dass die bei „Errichtung neuer Gebäude hinkünftig die Wohnhäuser von den Scheunen und Fruchthäusern gänzlich abgesondert und so angelegt werden sollen, dass der Hausmann aus seiner Wohnung alles überschauen kann“. Die Gründe (Holz-Sockelschwellen) an den Häusern und Scheunen mussten einige Fuss hoch untermauert werden, um sie vor Fäulnis zu bewahren. Auch der Brand-Assecurations-Kasse mussten die Hauseigentümer beitreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliesslich wurde am 27. Dezember 1808 von Pauline Christine Wilhelmine, Souveräne Fürstin, Vormünderin und Regentin zur Lippe usw. die „Verordnung zur Aufhebung des Leib- und Guts-Eigenthums betreffend“ verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich, dass „alle Unterthanen. die sich bisher in Herrschaftlichem Leibeigenthum bzw. auch Colonaten befanden, zum ersten des nächsten Jahres daraus entlassen werden“. Die auf den Gütern befindlichen verschiedenen Verbindlichkeiten zu Spann- oder Handdiensten, Zins und Pachtgefällen, und anderen Geld- und Naturalabgaben blieben allerdings unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bauernbefreiung zwischen 1810 bis 1850 erfolgte die Ablösung der Hand- und Spanndienste für das fürstliche Domanium in Detmold und der Huderechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 liess der damalige Landesherr eine Volkszählung – auch Census genannt – durchführen, um sich eine Übersicht über die Anzahl der Untertanen und deren Lebensverhältnisse in den verschiedenen Bauerschaften zu verschaffen.&lt;br /&gt;
Es wurden alle Wohnstätten, die Anzahl der darauf befindlichen Wohnhäuser, die Anzahl der Menschen auf diesen Stätten, unterteilt in Erwachsene, Ehepaare und deren Kinder erfasst. Ferner auch die auf dem Altenteil der Hofstätten, auch Colonate genannt, lebenden Leibzüchter und die als Mieter auf den Höfen lebenden Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bauerschaft, auch Einwohnerschaft, entspricht als kleinste Verwaltungseinheit des Landes den späteren Gemeinden. Innerhalb einer Bauerschaft erfolgte die Auflistung der Volkszählung der Reihenfolge der Colonatsnummern, die für Lippe erst im Jahr 1766 festgeschrieben wurden. Sie behielten in der Regel ihre Gültigkeit bis zum Zeitpunkt der Einführung von Strassennamen im 20. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
Die Vergabe der Hausnummern erfolgte für die nach 1766 entstandenen Colonate in der Reihenfolge deren Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der fehlenden Elektrizität und Beleuchtung mit Petroleumlampen, Kerzen usw. waren einige Gebäude abgebrannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  1903 Hof Meier, Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
*  1906 Hof Vietmeier, Bad Meinberger Str. 152&lt;br /&gt;
*  1950 Hof Görder, Bad Meinberger.Str. 140&lt;br /&gt;
*  1954 Leibzucht Reineke, Bad Meinberger Str. 154a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebäude wurden wieder aufgebaut, falls möglich, in ursprünglicher Form und Konstruktion in Fachwerkbauweise. Nur der Hof Bad Meinberger Strasse 140 wurde in Massivbauweise neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den vorbeschriebenen Feuern wurde die Dorla auf dem damaligen Flurstück 109 (Vietmeier) durch eine Betonmauer angestaut für eine Löschwasser-Nutzung. Die Zufahrt erfolgte über den Weg zum Hof Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
Löschwasser musste nie entnommen werden.&lt;br /&gt;
Die zugefrorene Teichfläche wurde danach im Winter von den Dorfkindern genutzt. Heute ist der Teich sehr stark verlandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberschönhagen gehört zu der am 30. April 1913 gegründeten reformierten Kirchengemeinde Vahlhausen. Die neu gebaute Kirche wurde am 10. Dezember 1915 eingeweiht (aus Chronik der Kirchengemeinde Vahlhausen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofeigentümer Meier und Mischer bauten im Jahr 1919 einen privaten Friedhof auf dem Hofgelände Meier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 stürzte in der Wiese Brokamp, Bad Meinberger Strasse 168, ein kleines britisches Militärflugzeug ab. Der Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten. Über seinen Verbleib ist nichts bekannt. Spätere Sondenuntersuchungen des britischen Militärs waren erfolglos.&lt;br /&gt;
Die Vertiefung wurde bei Schnee von den Kindern als &amp;quot;Skipiste&amp;quot; zum &amp;quot;Slalomfahren&amp;quot; genutzt; seit längerem ist sie eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Zuwegung zum Hof Bad Meinberger Str. 152 in der Waldböschung östlich der Dorla befanden sich bis ca. 1980 zwei Höhlen, deren Eingänge mit Holzstämmen befestigt waren. Sie wurden vom damaligen Hofbesitzer Vietmeier zu Beginn des II. Weltkrieges hergestellt, um sich darin bei Gefahr zu verstecken. Die Eingänge verfielen immer mehr und sind seit vielen Jahren vollständig verschnwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektrizität kam für einige Höfe ca. 1921/1946 mit Freileitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Wasserleitung erfolgte im Jahr 1958. Bis dahin wurde Trinkwasser aus gemauerten Brunnen entnommen. Wasser für sonstige Zwecke entnahm man der Dorla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unterirdischer Frischwasserbehälter aus dem Jahr 1957/58 ist an der Bad Meinberger Strasse gegenüber der Zuwegung zu den Grundstücken Nr. 158 und 160 vorhanden und in Betrieb. Dort befindet sich auch eine Elektro-Umspannstation mit einem Schild des damaligen Versorgers &amp;quot;Elektrizitätswerk Wesertal&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Telefonanschluss hatten bis ca. 1960 nur wenige Gehöfte. Einen öffentlichen Fernsprecher gab es beim damaligen Bürgermeister K. Meierjohann, Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine öffentliche Kanalisation ist bis heute nicht vorhanden. Die Abwässer werden seit ca. 2010 in mechanischen Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und dann in die Dorla abgeleitet. Bis ca. 1980 waren überwiegend Dunggruben vorhanden. &lt;br /&gt;
Die Gülle wurde auf den Feldern und Gärten untergepflügt/-gegraben.&lt;br /&gt;
Die anderen Abwässer (Küche usw.) versickerten auf den Grundstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1964 gehörte Oberschönhagen zur Verwaltungsgemeinschaft „Amt Detmold Land“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gaststätte, Einkaufsmöglichkeit oder Gemeinschaftsräume waren bzw. sind bis heute nicht vorhanden. Nur in Fissenknick war bis Ende der 1960er Jahre ein Kolonialwarenladen mitten im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1950 bis ca. 1955 kam der Bäcker Buschmann aus Bad Meinberg mit Pferd und Wagen ins Dorf und verkaufte Brote und andere Backwaren. Danach noch einige Jahre mit einem Verkaufswagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schule gab es nicht, die Kinder mussten bis ca. 1940 die Schule in der heutigen &amp;quot;Neue Reihe Nr. 6&amp;quot; in Diestelbruch/Grenze zu Hülsen besuchen. [[Datei:Alte Diestelbrucher Schule.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angabe der heutigen Geschäftsführerin des Reitvereins Bad Meinberg an den Author fanden 30 Veranstaltungen in den Jahren 1928 bis 1939 und 1948 bis 1967 neben der Windmühle in Fisseknick auf den zum Hof Bad Meiberger Str. 170 gehörenden Grasflächen überregionale Reitturniere (Springen und Dressur) des Reitvereins Bad Meinberg statt. Viele Pferde und Reiter waren dazu vorübergehend auf den Höfen in Oberschönhagen, Fissenknick usw. untergebracht. &lt;br /&gt;
In der Dressur startete die damals sehr erfolgreiche Frau Vrony Meier-Johann aus Lenstrup. &lt;br /&gt;
[[Datei:Windmühle Fissenknick.1964.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
Bei den Springturnieren hatten Schüler und Jugendliche die Möglichkeit, durch wiederauflegen der abgeworfenen &amp;quot;Barren&amp;quot; sich zum kostenlosen Eintritt etwas Taschengeld zu verdienen.&lt;br /&gt;
Seit 1968 finden die Turniere im Waldstadion in Bad Meinberg statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen ist ein sog. Hagenhufendorf, eine Siedlungsform aus dem 13. Jahrhundert. Es entstand nach Waldrodungen, daher auch die Bezeichnung: Waldhufensiedlung; die Höfe liegen zwischen Straßen und Bächen/Flüssen, Grundstücke handtuchförmig. Ein Hagenrecht bedeutete, Besitzer durften ihren Grund und Boden einhegen, es entstanden Bauerngärten und Kleintierhaltung; als Hufe wurden die Hofgrundstücke, die Breiten und die Hoflagen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorla entspringt im Moerholz im Bad Meinberger Ortsteil Fissenknick und fließt von dort aus in nördliche Richtung durch das Tal in Ober- und Niederschönhagen. In Mosebeck fliesst sie mit der Passade zusammen. Das Quellgebiet der Dorla umfasst eine Fläche von ca. 10,6 ha. Nach wenigen Kilometern mündet ein namenloser Bach von links und danach die Homberg-, Hagen- und Sassenbäche in die Dorla. Auf der gesamten Fließstrecke ist die Dorla in die Gewässergüteklasse II eingeordnet, d.h. sie ist mässig verschmutzt.&lt;br /&gt;
Wiesen und Auen im gesamten Tal entlang der Dorla und östliche Wälder usw. sind Landschaftsschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinschaftliche Fissenknicker Anger mit einer Fläche von etwa 66,5 Scheffelsaat (Schfls.) wurde 1864 aufgeteilt. 1 Schfls. entspricht 1.717 qm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmäler:&lt;br /&gt;
In die Denkmalliste der Stadt Detmold sind im September 2024 eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkhäuser, Bad Meinberger Str. 152a und 154a&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkbauernhäuser, Bad Meinberger Str. 154 und 158&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage, Bad Meinberger Str. 170&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage mit 8 Objekten,Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
* 1 Bauernhaus mit Backhaus (ohne östliche Anbauten), Bad Meinberger Str. 130&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Uraufnahme von 1836-1850.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen 1912 - Karte.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Liegenschaftskarte vom 24.11.2025.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen topographische Karte von 2016.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Flächennutzungsplan von 2015.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 erschien der Name Oberschönhagen mit 10 Höfen erstmals in alten „Steuerregesten“ (Abgaben-/Steuerbüchern) – damals als „tom Rodedale“ (vom gerodeten Tal). Darin angegeben waren: Anzahl Personen und Viehbestand, Größen der Ackerflächen (genannt Fudersaat), des Grünlandes (genannt Wiesewachs), der Schulden, Außenstände, vergebene Darlehn, Steuern für Barleistungen, Naturalabgaben, Hand- und Spanndienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1871 wurde ein „Ortschafts-Verzeichnis des Fürstenthums Lippe veröffentlicht. Es war geordnet und aufgestellt „nach der politischen Eintheilung“ nebst Angabe der Zahl der Wohnhäuser, Haushaltungen und Einwohner auf Grund der Volkszählung vom  1. Dezember 1871. Herausgegeben wurde es von der Meyer’schen Hofbuchdruckerei (Gebr. Klingenberg) im Jahr 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin ist unter der Nr. 42 der politischen Gemeinde die „Bauerschaft Oberschönhagen“ mit den Wohnplätzen Fissenknick, Hülsen und Oberschönhagen (Nr. 132 - 134) aufgeführt; für das Dorf Oberschönhagen: 17 Häuser mit 16 Haushaltungen und 127 Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Oberschönhagen 357 Einwohner, davon in den Wohnplätzen&lt;br /&gt;
* Fissenknick (82), &lt;br /&gt;
* Hülsen (102), &lt;br /&gt;
* Krähenbruch (14) &lt;br /&gt;
* Oberschönhagen (159).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Der Ortsteil Krähenbruch wird seit 1926 nicht mehr erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zum Stichtag 23. Nov. 2025 hat Oberschönhagen folgende Einwohner:&lt;br /&gt;
* 44 Erwachsene mit Hauptwohnsitz, &lt;br /&gt;
* 18 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Hof Bad Meinberger Str. 140 wird bis heute im Vollerwerb bewirtschaftet, alle anderen Höfe und Ländereien/Wälder sind verkauft und/bzw. verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 1 | [[Bad Meinberger Straße 120 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 2 | [[Bad Meinberger Straße 170 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 150 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 4 | [[Bad Meinberger Straße 160 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 6 | [[Bad Meinberger Straße 168 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 7 | [[Bad Meinberger Straße 134 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 8 | [[Bad Meinberger Straße 140 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 9 | [[Bad Meinberger Straße 130 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 10 | [[Bad Meinberger Straße 132 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 11 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 12 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 13 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 14 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 15 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 16 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 17 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 18 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 19 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 20 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 21 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 22 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 23 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 24 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 25 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 26 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 27 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 28 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 29 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 30 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 31 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 32 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 33 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 34 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 35 | [[Bad Meinberger Straße 158 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 36 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 37 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 38 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 39 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 40 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 41 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 42 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 43 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 44 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 45 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 46 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 47 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 48 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 49 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 50 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 51 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
Ausser der Bad Meinberger Strasse sind asphaltierte Wege, einige als mit Bäumen bepflanzte Alleen, zu den Hofanlagen vorhanden.&lt;br /&gt;
Die Wege zu den landwirtschaftlichen bzw. Waldflächen sind geschottert bzw. naturbelassen.&lt;br /&gt;
An mehreren Stellen sind noch Gelände-Vertiefungen und -Steilwände vorhanden, aus denen Mergel für die Feldwege-Befestigungen abgebaut wurde. Auch wurde Mergel für Bodenverbesserungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Strassen-/Wegebeleuchtung ist nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Buslinie Detmold - Oberschönhagen - Bad Meinberg fuhr erstmals im Jahr 1953 durchs Dorf. Aktuell gibt es fünf Haltestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
[[Bad Meinberger Straße (Oberschönhagen)|Bad Meinberger Straße]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um 1850 wurde die Meinberger Chaussee gebaut als Schotterstraße  - danach im Jahr 1954 asphaltiert und schliesslich im Jahr 1965 als Kreisstraße K 92 ausgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Herbst des Jahres 2025 wurde mit dem Bau eines Fahrradweges von der Strassenkreuzung Dorla-/Bad Meinberger Strasse bis zum Ortseingang von Fissenknick begonnen. Der Zeitpunkt der Fertigstellung ist nicht absehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Detmolder Landfrauen erzählen, 1986&lt;br /&gt;
* Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 01. Oktober 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024 und der darin aufgeführten Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
   4. Beschreibung des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024, http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;amp;oldid=19346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=49504</id>
		<title>Oberschönhagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=49504"/>
		<updated>2026-01-06T15:27:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92582, 8.9709&lt;br /&gt;
}}Oberschönhagen ist ein Ortsteil der Stadt [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen liegt am östlichen Stadtrand von Detmold und grenzt an die Nachbarstädte [[Blomberg]] (Brüntrup) und [[Horn-Bad Meinberg]] (Fissenknick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Breitengrad     = 51°55&#039;N&lt;br /&gt;
*Längengrad      = 08°58&#039;O&lt;br /&gt;
*Bundesland      = DE-NRW&lt;br /&gt;
*Höhen: (aus Google earth pro)          &lt;br /&gt;
*                = 179 m üNN (Dorla nördliche Ortsgrenze zu Niederschönhagen)&lt;br /&gt;
*                = 267 m üNN (Homberg)&lt;br /&gt;
*                = 295 m üNN (Waldrand Nähe des Opfersteins)&lt;br /&gt;
*Fläche          = 4,12 km²&lt;br /&gt;
*Postleitzahl    = 32760&lt;br /&gt;
*Telefon-Vorwahl = 05231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächennutzung, Stand 2005:  &lt;br /&gt;
* Fläche - ha - in %&lt;br /&gt;
* Gebäude        =  19,088        =   4,6  (einschl. Hof und Hausgärten)&lt;br /&gt;
* Verkehr        =   8,859        =   2,1&lt;br /&gt;
* Erholung       =   0,357        =   0,1&lt;br /&gt;
* Acker          = 234,280        =  56,9&lt;br /&gt;
* Grünland       =  22,723        =   5,5&lt;br /&gt;
* Wald           = 124,212        =  30,2&lt;br /&gt;
* Wasser         =   2,595        =   0,6&lt;br /&gt;
* Sonstige       =   0,079        =   0,0&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;
* Fläche gesamt  = 412,15 ha      = 100,0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind noch viele gut erhaltene bzw. sanierte Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert vorhanden. Nur wenige Häuser sind unbewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die ehemals eigenständige Gemeinde Oberschönhagen ist mit der Gemeindereform am 1. Januar 1970 neu strukturiert worden. Die ehemaligen Wohnplätze Fissenknick und Hülsen wurden abgetrennt, [[Fissenknick (Horn-Bad Meinberg)|Fissenknick]] wurde der Stadt [[Horn-Bad Meinberg]] zugeordnet, Hülsen dem Detmolder Ortsteil [[Diestelbruch (Detmold)| Diestelbruch]]. Der Ortsteil Oberschönhagen gehört seither zu [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin hatten alle Ortsteile eigene Bürgermeister mit eigenen Finanzhaushalten und Ortsräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Landschatzregister von 1590 wird Oberschönhagen zusammen mit [[Niederschönhagen]] als Schonhagen im Kespell Dehtmoldt genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Reihe_030_Band_001_reduziert_(2017).pdf Die lippischen Landschatzregister von 1590 und 1618, Seite 1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberschönhagen gibt es auch einen älteren „-hausen“-Ort mit der Bezeichnung Hunychusen als frühmittelalterlichen Siedlungskern. Das wurde vom Autor Herbert Stöwer im Jahr 2008 als Quelle und am 01. Okt. 2024 in LippeLex&amp;lt;ref&amp;gt;http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;lt;/ref&amp;gt; wie folgt u.a. beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 verpfändete Otto, Edelherr zur Lippe, seinen Zehnten zu Schonenhaghene im Kirchspiel Detmold an den Knappen Hermann de Wendt. Im gleichen Jahr verpfändete Bernhard V. den Zehnten zu Mederkesborn, das 1394 in einem Kuhgeldregister als „to dem Eyderkesborne“ bezeichnet wird, an Konrad von Bega. Es handelt sich um die Höfe Oberschönhagen Nr. 1 und Nr. 9, die ab 1516 nicht mehr zu Brüntrup, sondern zur Bauerschaft Oberschönhagen gerechnet werden, weil der Meier zu Eveskeborn -  wie er beim Verkauf der Burg und des Hauses Horn mit Zubehör an Rave Westphal im Jahre 1516 genannt wird – zusammen mit dem Hof Heidenreich von Simon V. für die Burg Detmold vorbehalten wird. Kirchlich gehörten die Höfe damals schon weiterhin zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute noch im östlichen Bereich des Waldgrundstücks des Hofes Bad Meinberger Strasse 170 vorhandenen zwei Hügelgräber und drei im Leistruper Wald lassen darauf schliessen, dass die ersten Besiedlungen des Dorlatales bereits während der Bronzezeit, also ca. 1.200 v.Chr., erfolgten; eine genaue Datierung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Hofbesitzer wurden erstmals um 1600 genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 30-jährigen Krieges von 1618-1648 erfolgten Plünderungen durch sog. „abgöttische schwedische Reutter“. Es lagen nach dem dreissigjährigen Krieg (1652)        7 Hofstätten wüst: 1 Vollspänner, 5 Hoppenplöcker, sowie 1 weitere kleinere Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1650 wurden die „Meier- oder Hägerrechte“ vergeben und die Einordnung in Vollspänner und Halbspänner.&lt;br /&gt;
Zu der Zeit erfolgte auch die Besiedlung von Fissenknick und Hülsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden Streusiedlungen durch Aufteilung unter den hudeberechtigten Bauern und Köttern und Leibzuchten. Kleinere Flächen wurden an „Neusiedler“ verkauft – darauf gebaut die „Ziegler-Häuser“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehörten 8 Höfe zur Kirchengemeinde Detmold und 2 Höfe zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als älteste Hofstellen sind dokumentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1737 Leibzucht Reineke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1756 Leibzucht Dickewied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1765 Haupthaus Hunkemeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausnummern wurden erst am 13. Mai 1766 („Verordnung wegen Nummerierung der Häuser von 1766“) durch den regierenden Grafen und Edlen Herrn Simon August zur Lippe vergeben. Die Reihenfolge der Nummerierung richtete sich nach der Höhe des Steueraufkommens, d.h. die Nr. 1 als größte Hofstelle hatte die meisten Steuern zu zahlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1768 gab es von Herrn Simon August zur Lippe eine weitere „Verordnung wegen Gebäude auf dem Lande“, die wegen des Brandschutzes vorgab, dass die bei „Errichtung neuer Gebäude hinkünftig die Wohnhäuser von den Scheunen und Fruchthäusern gänzlich abgesondert und so angelegt werden sollen, dass der Hausmann aus seiner Wohnung alles überschauen kann“. Die Gründe (Holz-Sockelschwellen) an den Häusern und Scheunen mussten einige Fuss hoch untermauert werden, um sie vor Fäulnis zu bewahren. Auch der Brand-Assecurations-Kasse mussten die Hauseigentümer beitreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliesslich wurde am 27. Dezember 1808 von Pauline Christine Wilhelmine, Souveräne Fürstin, Vormünderin und Regentin zur Lippe usw. die „Verordnung zur Aufhebung des Leib- und Guts-Eigenthums betreffend“ verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich, dass „alle Unterthanen. die sich bisher in Herrschaftlichem Leibeigenthum bzw. auch Colonaten befanden, zum ersten des nächsten Jahres daraus entlassen werden“. Die auf den Gütern befindlichen verschiedenen Verbindlichkeiten zu Spann- oder Handdiensten, Zins und Pachtgefällen, und anderen Geld- und Naturalabgaben blieben allerdings unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bauernbefreiung zwischen 1810 bis 1850 erfolgte die Ablösung der Hand- und Spanndienste für das fürstliche Domanium in Detmold und der Huderechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 liess der damalige Landesherr eine Volkszählung – auch Census genannt – durchführen, um sich eine Übersicht über die Anzahl der Untertanen und deren Lebensverhältnisse in den verschiedenen Bauerschaften zu verschaffen.&lt;br /&gt;
Es wurden alle Wohnstätten, die Anzahl der darauf befindlichen Wohnhäuser, die Anzahl der Menschen auf diesen Stätten, unterteilt in Erwachsene, Ehepaare und deren Kinder erfasst. Ferner auch die auf dem Altenteil der Hofstätten, auch Colonate genannt, lebenden Leibzüchter und die als Mieter auf den Höfen lebenden Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bauerschaft, auch Einwohnerschaft, entspricht als kleinste Verwaltungseinheit des Landes den späteren Gemeinden. Innerhalb einer Bauerschaft erfolgte die Auflistung der Volkszählung der Reihenfolge der Colonatsnummern, die für Lippe erst im Jahr 1766 festgeschrieben wurden. Sie behielten in der Regel ihre Gültigkeit bis zum Zeitpunkt der Einführung von Strassennamen im 20. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
Die Vergabe der Hausnummern erfolgte für die nach 1766 entstandenen Colonate in der Reihenfolge deren Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der fehlenden Elektrizität und Beleuchtung mit Petroleumlampen, Kerzen usw. waren einige Gebäude abgebrannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  1903 Hof Meier, Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
*  1906 Hof Vietmeier, Bad Meinberger Str. 152&lt;br /&gt;
*  1950 Hof Görder, Bad Meinberger.Str. 140&lt;br /&gt;
*  1954 Leibzucht Reineke, Bad Meinberger Str. 154a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebäude wurden wieder aufgebaut, falls möglich, in ursprünglicher Form und Konstruktion in Fachwerkbauweise. Nur der Hof Bad Meinberger Strasse 140 wurde in Massivbauweise neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den vorbeschriebenen Feuern wurde die Dorla auf dem damaligen Flurstück 109 (Vietmeier) durch eine Betonmauer angestaut für eine Löschwasser-Nutzung. Die Zufahrt erfolgte über den Weg zum Hof Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
Löschwasser musste nie entnommen werden.&lt;br /&gt;
Die zugefrorene Teichfläche wurde danach im Winter von den Dorfkindern genutzt. Heute ist der Teich sehr stark verlandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberschönhagen gehört zu der am 30. April 1913 gegründeten reformierten Kirchengemeinde Vahlhausen. Die neu gebaute Kirche wurde am 10. Dezember 1915 eingeweiht (aus Chronik der Kirchengemeinde Vahlhausen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofeigentümer Meier und Mischer bauten im Jahr 1919 einen privaten Friedhof auf dem Hofgelände Meier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 stürzte in der Wiese Brokamp, Bad Meinberger Strasse 168, ein kleines britisches Militärflugzeug ab. Der Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten. Über seinen Verbleib ist nichts bekannt. Spätere Sondenuntersuchungen des britischen Militärs waren erfolglos.&lt;br /&gt;
Die Vertiefung wurde bei Schnee von den Kindern als &amp;quot;Skipiste&amp;quot; zum &amp;quot;Slalomfahren&amp;quot; genutzt; seit längerem ist sie eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Zuwegung zum Hof Bad Meinberger Str. 152 in der Waldböschung östlich der Dorla befanden sich bis ca. 1980 zwei Höhlen, deren Eingänge mit Holzstämmen befestigt waren. Sie wurden vom damaligen Hofbesitzer Vietmeier zu Beginn des II. Weltkrieges hergestellt, um sich darin bei Gefahr zu verstecken. Die Eingänge verfielen immer mehr und sind seit vielen Jahren vollständig verschnwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektrizität kam für einige Höfe ca. 1921/1946 mit Freileitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Wasserleitung erfolgte im Jahr 1958. Bis dahin wurde Trinkwasser aus gemauerten Brunnen entnommen. Wasser für sonstige Zwecke entnahm man der Dorla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unterirdischer Frischwasserbehälter aus dem Jahr 1957/58 ist an der Bad Meinberger Strasse gegenüber der Zuwegung zu den Grundstücken Nr. 158 und 160 vorhanden und in Betrieb. Dort befindet sich auch eine Elektro-Umspannstation mit einem Schild des damaligen Versorgers &amp;quot;Elektrizitätswerk Wesertal&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Telefonanschluss hatten bis ca. 1960 nur wenige Gehöfte. Einen öffentlichen Fernsprecher gab es beim damaligen Bürgermeister K. Meierjohann, Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine öffentliche Kanalisation ist bis heute nicht vorhanden. Die Abwässer werden seit ca. 2010 in mechanischen Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und dann in die Dorla abgeleitet. Bis ca. 1980 waren überwiegend Dunggruben vorhanden. &lt;br /&gt;
Die Gülle wurde auf den Feldern und Gärten untergepflügt/-gegraben.&lt;br /&gt;
Die anderen Abwässer (Küche usw.) versickerten auf den Grundstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1964 gehörte Oberschönhagen zur Verwaltungsgemeinschaft „Amt Detmold Land“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gaststätte, Einkaufsmöglichkeit oder Gemeinschaftsräume waren bzw. sind bis heute nicht vorhanden. Nur in Fissenknick war bis Ende der 1960er Jahre ein Kolonialwarenladen mitten im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1950 bis ca. 1955 kam der Bäcker Buschmann aus Bad Meinberg mit Pferd und Wagen ins Dorf und verkaufte Brote und andere Backwaren. Danach noch einige Jahre mit einem Verkaufswagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schule gab es nicht, die Kinder mussten bis ca. 1940 die Schule in der heutigen &amp;quot;Neue Reihe Nr. 6&amp;quot; in Diestelbruch/Grenze zu Hülsen besuchen. [[Datei:Alte Diestelbrucher Schule.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Angabe der heutigen Geschäftsführerin des Reitvereins Bad Meinberg an den Author fanden in den Jahren 1928 bis 1939 und 1948 bis 1967 neben der Windmühle in Fisseknick auf den zum Hof Bad Meiberger Str. 170 gehörenden Grasflächen überregionale Reitturniere (Springen und Dressur) des Reitvereins Bad Meinberg statt. Viele Pferde und Reiter waren dazu vorübergehend auf den Höfen in Oberschönhagen, Fissenknick usw.  untergebracht. &lt;br /&gt;
In der Dressur startete die damals sehr erfolgreiche Frau Vrony Meier-Johann aus Lenstrup. &lt;br /&gt;
[[Datei:Windmühle Fissenknick.1964.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
Bei den Springturnieren hatten Schüler und Jugendliche die Möglichkeit, durch wiederauflegen der abgeworfenen &amp;quot;Barren&amp;quot; sich zum kostenlosen Eintritt etwas Taschengeld zu verdienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen ist ein sog. Hagenhufendorf, eine Siedlungsform aus dem 13. Jahrhundert. Es entstand nach Waldrodungen, daher auch die Bezeichnung: Waldhufensiedlung; die Höfe liegen zwischen Straßen und Bächen/Flüssen, Grundstücke handtuchförmig. Ein Hagenrecht bedeutete, Besitzer durften ihren Grund und Boden einhegen, es entstanden Bauerngärten und Kleintierhaltung; als Hufe wurden die Hofgrundstücke, die Breiten und die Hoflagen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorla entspringt im Moerholz im Bad Meinberger Ortsteil Fissenknick und fließt von dort aus in nördliche Richtung durch das Tal in Ober- und Niederschönhagen. In Mosebeck fliesst sie mit der Passade zusammen. Das Quellgebiet der Dorla umfasst eine Fläche von ca. 10,6 ha. Nach wenigen Kilometern mündet ein namenloser Bach von links und danach die Homberg-, Hagen- und Sassenbäche in die Dorla. Auf der gesamten Fließstrecke ist die Dorla in die Gewässergüteklasse II eingeordnet, d.h. sie ist mässig verschmutzt.&lt;br /&gt;
Wiesen und Auen im gesamten Tal entlang der Dorla und östliche Wälder usw. sind Landschaftsschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinschaftliche Fissenknicker Anger mit einer Fläche von etwa 66,5 Scheffelsaat (Schfls.) wurde 1864 aufgeteilt. 1 Schfls. entspricht 1.717 qm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmäler:&lt;br /&gt;
In die Denkmalliste der Stadt Detmold sind im September 2024 eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkhäuser, Bad Meinberger Str. 152a und 154a&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkbauernhäuser, Bad Meinberger Str. 154 und 158&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage, Bad Meinberger Str. 170&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage mit 8 Objekten,Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
* 1 Bauernhaus mit Backhaus (ohne östliche Anbauten), Bad Meinberger Str. 130&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Uraufnahme von 1836-1850.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen 1912 - Karte.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Liegenschaftskarte vom 24.11.2025.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen topographische Karte von 2016.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Flächennutzungsplan von 2015.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 erschien der Name Oberschönhagen mit 10 Höfen erstmals in alten „Steuerregesten“ (Abgaben-/Steuerbüchern) – damals als „tom Rodedale“ (vom gerodeten Tal). Darin angegeben waren: Anzahl Personen und Viehbestand, Größen der Ackerflächen (genannt Fudersaat), des Grünlandes (genannt Wiesewachs), der Schulden, Außenstände, vergebene Darlehn, Steuern für Barleistungen, Naturalabgaben, Hand- und Spanndienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1871 wurde ein „Ortschafts-Verzeichnis des Fürstenthums Lippe veröffentlicht. Es war geordnet und aufgestellt „nach der politischen Eintheilung“ nebst Angabe der Zahl der Wohnhäuser, Haushaltungen und Einwohner auf Grund der Volkszählung vom  1. Dezember 1871. Herausgegeben wurde es von der Meyer’schen Hofbuchdruckerei (Gebr. Klingenberg) im Jahr 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin ist unter der Nr. 42 der politischen Gemeinde die „Bauerschaft Oberschönhagen“ mit den Wohnplätzen Fissenknick, Hülsen und Oberschönhagen (Nr. 132 - 134) aufgeführt; für das Dorf Oberschönhagen: 17 Häuser mit 16 Haushaltungen und 127 Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Oberschönhagen 357 Einwohner, davon in den Wohnplätzen&lt;br /&gt;
* Fissenknick (82), &lt;br /&gt;
* Hülsen (102), &lt;br /&gt;
* Krähenbruch (14) &lt;br /&gt;
* Oberschönhagen (159).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Der Ortsteil Krähenbruch wird seit 1926 nicht mehr erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zum Stichtag 23. Nov. 2025 hat Oberschönhagen folgende Einwohner:&lt;br /&gt;
* 44 Erwachsene mit Hauptwohnsitz, &lt;br /&gt;
* 18 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Hof Bad Meinberger Str. 140 wird bis heute im Vollerwerb bewirtschaftet, alle anderen Höfe und Ländereien/Wälder sind verkauft und/bzw. verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 1 | [[Bad Meinberger Straße 120 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 2 | [[Bad Meinberger Straße 170 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 150 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 4 | [[Bad Meinberger Straße 160 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 6 | [[Bad Meinberger Straße 168 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 7 | [[Bad Meinberger Straße 134 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 8 | [[Bad Meinberger Straße 140 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 9 | [[Bad Meinberger Straße 130 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 10 | [[Bad Meinberger Straße 132 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 11 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 12 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 13 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 14 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 15 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 16 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 17 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 18 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 19 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 20 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 21 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 22 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 23 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 24 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 25 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 26 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 27 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 28 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 29 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 30 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 31 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 32 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 33 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 34 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 35 | [[Bad Meinberger Straße 158 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 36 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 37 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 38 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 39 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 40 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 41 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 42 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 43 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 44 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 45 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 46 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 47 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 48 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 49 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 50 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 51 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
Ausser der Bad Meinberger Strasse sind asphaltierte Wege, einige als mit Bäumen bepflanzte Alleen, zu den Hofanlagen vorhanden.&lt;br /&gt;
Die Wege zu den landwirtschaftlichen bzw. Waldflächen sind geschottert bzw. naturbelassen.&lt;br /&gt;
An mehreren Stellen sind noch Gelände-Vertiefungen und -Steilwände vorhanden, aus denen Mergel für die Feldwege-Befestigungen abgebaut wurde. Auch wurde Mergel für Bodenverbesserungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Strassen-/Wegebeleuchtung ist nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Buslinie Detmold - Oberschönhagen - Bad Meinberg fuhr erstmals im Jahr 1953 durchs Dorf. Aktuell gibt es fünf Haltestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
[[Bad Meinberger Straße (Oberschönhagen)|Bad Meinberger Straße]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um 1850 wurde die Meinberger Chaussee gebaut als Schotterstraße  - danach im Jahr 1954 asphaltiert und schliesslich im Jahr 1965 als Kreisstraße K 92 ausgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Herbst des Jahres 2025 wurde mit dem Bau eines Fahrradweges von der Strassenkreuzung Dorla-/Bad Meinberger Strasse bis zum Ortseingang von Fissenknick begonnen. Der Zeitpunkt der Fertigstellung ist nicht absehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Detmolder Landfrauen erzählen, 1986&lt;br /&gt;
* Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 01. Oktober 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024 und der darin aufgeführten Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
   4. Beschreibung des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024, http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;amp;oldid=19346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bad_Meinberger_Stra%C3%9Fe_158_(Obersch%C3%B6nhagen)&amp;diff=49335</id>
		<title>Bad Meinberger Straße 158 (Oberschönhagen)</title>
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		<updated>2025-12-26T18:38:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Inschriften */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92481, 8.97281&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Oberschönhagen&lt;br /&gt;
|Straße1901=./.&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=035&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wurde das Fachwerkhaus im Jahr 1721 im Amtlichen Messbuch (Kataster- bzw.   Vermessungsbuch) der Stadt Detmold und im „renovierten Kataster“ unter Angabe der Haus- und Gartennutzung und der Haustiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erster Eigentümer und Nutzer war damals ein Colon Johann Müsse angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Festlegung der Höhe der Abgaben an das Fürstenhaus Lippe wurden auch die Grundstücks-Gesamtgröße, Nutzungsart der Einzelflächen und die vorhanden Tiere wie z.B. Kühe, Schweine, Ziegen, Hühner usw. darin aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbaut wurde das Haus auf einer zum damaligen Hof Vietmeier („auf dem „Berg“)  gehörenden Erbpachtfläche von 639 qm. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden das Haus und der  Garten schließlich von  Herrn Ludwig Müsse gekauft und weiter genutzt.&lt;br /&gt;
Der Garten (jetzige Wiese) wurde schliesslich um ca. 1820 dazu gepachtet, ebenfalls vom Hof Vietmeier bis 1967, danach bis 1974 von der Landwirt-Familie Meierjohann von nebenan (Bad Meinberger Str. 160). Danach war eine Gartennutzung nicht mehr gewünscht/erforderlich, weil das Haus von 1974 bis 1990 leer stand; seither ist es wieder bewohnt/vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 158 1937.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 158, 1937, Foto:  Privatbesitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 158 1955.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 158, 1955, Foto:  Privatbesitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 158 1969.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 158, 1969, Foto:  Privatbesitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 158 NW.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 158, 1979 Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 158 SO.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 158, 1979 Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 158 SW.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 158, 2018 Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 158 NO.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 158, 2018 Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kernbau des Fachwerkhauses wurde in traditioneller Zimmermannstechnik nach überlieferten Techniken als Vierständerhaus mit fünf Hauptgebinden aus Eichenbalken gebaut. &lt;br /&gt;
Das Haus ist gegliedert in eine leicht nach Westen versetzte Mitteldiele, die von zwei in Zwischengeschosse aufgeteilte Seitenschiffe aufgeteilt wird. Die Dachbalken sind in die Traufwandständer eingehälst, auf denen Sparrenschwellen als Oberrähme aufgelegt sind. Das Dachwerk besteht aus einem einfachen Sparrendach mit doppelter Kehlbalkenlage ohne Unterzüge. Die verbretterten Giebeldreiecke kragen auf profilierten Stichköpfen leicht vor und sind mit Hochsäulen versehen. Die Sparrenpaare sind im Bereich der westlichen Zapfverbindungen mit den Kehlbalken von Süden nach Norden mit eingekerbten Abbundzeichen durchnummeriert.Die Hölzer im Dachwerk zeigen keine Spuren aus Zweitverwendung. Im Aussenwandbereich sind die Ständer mit einer dreifachen Riegelkette verbunden und doppelt vernagelt. In der westlichen Traufwand sind zwei nach oben gebogene Ständer in den Eckbereichen angeordnet. Das Dielentor in der südlichen Giebelseite ist mit kräftigen Kopfbändern versehen, darüber sind zwei Oberlichter angeordnet. Auf der Oberfläche der Ständer sind stark verblasste Schnitzereien erkennbar (Räder mit vier Speichen). Das schmale Tor erklärt, dass Landwirtschaft eine untergeordnete Rolle spielte, sondern es ein Ziegler- und Tagelöhner-Haus war. &lt;br /&gt;
Das Dielentor wurde 1992 durch ein Holz-Glaselement mit Tür ersetzt. Links vom Dielentor befindet sich an der Südwestecke des Hauses im westlichen Seitenschiff die zugemauerte Tür des ehemaligen Kuh- und späteren Ziegenstalles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der östliche Fachwerkanbau mit dem flacheren Dach entstand ca. 1850, weil das Haus zu der Zeit von der größeren Mehrgenerationen-Familie Müsse bewohnt wurde. Die Gefache waren ursprünglich mit einem hellblauen Kalkanstrich und danach mit verschiedenfarbigen Schichten versehen; eine kleine Fläche der unsprünglichen Farben ist auf der Ostseite unter einer Plexiglasplatte sichtbar. Aktuell sind die Gefache des Anbaues wieder hellblau gestrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dendrologische Untersuchungen im Jahr 2005 ergaben bei einigen Hölzern des Dachstuhls anhand des Abstandes und der Breiten der Jahresringe: die Bäume wurden im Winter 1731/32 gefällt.&lt;br /&gt;
Einige der verwendeten Hölzer waren in einem Vorgängerbau verarbeitet gewesen, was an den Schlagzeichen der Zimmerleute und Löchern der Holznägel erkennbar ist, denn diese passen dort nicht zu den anderen eingebauten Hölzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Fundamente sind aus dicken Sandsteinen vermauert, teilweise nur trocken im Erdreich versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemalige Schweinestall aus Sandsteinen mit Satteldach und Hohlziegeldeckung mit eingezäuntem Auslauf aus Holzbohlen, der seit den 1970er Jahren nicht mehr vorhanden ist, befindet sich noch am Nordgiebel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deelenfussboden war bis ca. 1955 aus Lehm, danach und bis heute aus Klinkerplatten auf einer Stahlbetonsohle.&lt;br /&gt;
Die Deelendecke besteht aus Eichenholzbalken und darauf liegenden Eichenbohlen mit einer damaligen Öffnung bis zum Jahr 1978 zum Stroh- und Heutransport auf den Dachboden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordgiebel sind noch vier Lehmgefache erhalten aus Holzstakung bzw. Lehmsteinen mit Lehmbewurf aussen und innen. Hinter der dortigen Ziegelstein-Klinkerfassade war im EG die Waschküche mit Betondecke mit rundem, holz- bzw. kohlebefeuertem Waschkessel, auch „Schweinepott“ genannt, (jetzt Bad) und im OG war darüber die Räucherkammer (Schweineschlachtung und -verarbeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Südgiebel rechts des Torbogens war bzw. ist ein Teilkeller als “Natur-Vorratskeller“ aus Natursteinen mit Lehmfussboden. Der Zugang führte über eine Betontreppe von der Waschküche. Die Öffnung wurde zugemauert, die Stufen aber belassen als „Abstellfläche“, nach dem ca. 1955 ein neuer Beton-Treppenzugang von der Deele geschaffen wurde. Dieser wurde ca. Mitte der 1960er Jahre auch zugemauert und zubetoniert. &lt;br /&gt;
Im Bruchstein-Haussockel bzw. hier Keller-Aussenwand befinden sich immer noch zwei kleine Öffnungen für den Einwurf der nachstehenden Lebens- bzw. Futtermittel. Die Öffnungen waren bzw. sind mit einem herausnehmbaren Metallgitter verschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Keller wurden vor allem Kartoffeln, Möhren, Futterrüben für das Schwein und in Regalen jede Menge volle „Weck“-Einmachgläser mit eingekochtem Gemüse und Obst aus dem Garten gelagert. Eine besondere „Abteilung“ bildeten die Gläser mit den gekochten Schwein-Körperteilen, Sülzen, Brotaufstrichen usw. der jährlichen Hauschlachtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
An beiden Ständern neben dem Dielentor sind oberhalb der Kopfbänder sehr stark verwitterte Räder mit vier Speichen vorhanden; sonst nur Meisselzeichen an den Holzverbindungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1721&amp;lt;ref&amp;gt; . &amp;lt;/ref&amp;gt; Johann Müsse, Ziegler und Colon&lt;br /&gt;
* 1850&amp;lt;ref&amp;gt; . &amp;lt;/ref&amp;gt; Ludwig Müsse, Ziegler und Colon&lt;br /&gt;
* 1893&amp;lt;ref&amp;gt; . &amp;lt;/ref&amp;gt; Wilhelm Starke, Ziegler; Ludwig Müsse, Invalide&lt;br /&gt;
* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wilhelm Starke, Ziegler; Ludwig Müsse, Invalide&lt;br /&gt;
* 1926&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Caroline Starke, Witwe; Fritz Funke, Arbeiter&lt;br /&gt;
* 1936 Caroline Starke, Witwe; Friedrich Funke, Ziegler&lt;br /&gt;
* 1950 Walter Funke, Arbeiter; Friedrich Funke, Rentner&lt;br /&gt;
* 1961 Erna Funke, Witwe &lt;br /&gt;
* 1972 Wilfried Funke, Architekt BDA&lt;br /&gt;
* 1977 Maria Louisa Funke, med. techn. Assistentin&lt;br /&gt;
* 2023 Maria Louisa Funke; Wilfried Funke, Architekt BDA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1721 bis 1893 erscheint in den Steuer- und Katasterbüchern (-regesten) immer der Name Müsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Februar 1893 verkaufte der Ziegler und Kolon, der Witwer Ludwig Müsse, geb. 1834, Haus und Grund an seinen Schwiegersohn, den Ziegler Wilhelm Starke aus Lüerdissen, der etliche Jahre zuvor dessen Tochter Karoline Wilhelmine Müsse geheiratet hatte. Ludwig Müsse bekam ein Wohnrecht und die Nutzung einiger Räume und Möbel zuerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1936 erfolgte dann die Übertragung an den Ziegler Friedrich Funke aus Jerxen Orbke und Minna Starke (Tochter von Wilhelm und Caroline Starke), die bereits 1906 geheiratet hatten (Grosseltern des Autors Wilfried Funke). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1950 wurde Haus, Grundstück und das gesamte Vieh auf den Sohn Walter Funke (Vater des Autors) übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Eigene historische Originalunterlagen des Autors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
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		<title>Bad Meinberger Straße 158 (Oberschönhagen)</title>
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		<updated>2025-12-26T18:33:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Gebäude */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
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|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
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|Koordinaten=51.92481, 8.97281&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901=Oberschönhagen&lt;br /&gt;
|Straße1901=./.&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=035&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wurde das Fachwerkhaus im Jahr 1721 im Amtlichen Messbuch (Kataster- bzw.   Vermessungsbuch) der Stadt Detmold und im „renovierten Kataster“ unter Angabe der Haus- und Gartennutzung und der Haustiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erster Eigentümer und Nutzer war damals ein Colon Johann Müsse angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Festlegung der Höhe der Abgaben an das Fürstenhaus Lippe wurden auch die Grundstücks-Gesamtgröße, Nutzungsart der Einzelflächen und die vorhanden Tiere wie z.B. Kühe, Schweine, Ziegen, Hühner usw. darin aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbaut wurde das Haus auf einer zum damaligen Hof Vietmeier („auf dem „Berg“)  gehörenden Erbpachtfläche von 639 qm. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden das Haus und der  Garten schließlich von  Herrn Ludwig Müsse gekauft und weiter genutzt.&lt;br /&gt;
Der Garten (jetzige Wiese) wurde schliesslich um ca. 1820 dazu gepachtet, ebenfalls vom Hof Vietmeier bis 1967, danach bis 1974 von der Landwirt-Familie Meierjohann von nebenan (Bad Meinberger Str. 160). Danach war eine Gartennutzung nicht mehr gewünscht/erforderlich, weil das Haus von 1974 bis 1990 leer stand; seither ist es wieder bewohnt/vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 158 1937.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 158, 1937, Foto:  Privatbesitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 158 1955.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 158, 1955, Foto:  Privatbesitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 158 1969.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 158, 1969, Foto:  Privatbesitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 158 NW.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 158, 1979 Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 158 SO.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 158, 1979 Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 158 SW.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 158, 2018 Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 158 NO.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 158, 2018 Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kernbau des Fachwerkhauses wurde in traditioneller Zimmermannstechnik nach überlieferten Techniken als Vierständerhaus mit fünf Hauptgebinden aus Eichenbalken gebaut. &lt;br /&gt;
Das Haus ist gegliedert in eine leicht nach Westen versetzte Mitteldiele, die von zwei in Zwischengeschosse aufgeteilte Seitenschiffe aufgeteilt wird. Die Dachbalken sind in die Traufwandständer eingehälst, auf denen Sparrenschwellen als Oberrähme aufgelegt sind. Das Dachwerk besteht aus einem einfachen Sparrendach mit doppelter Kehlbalkenlage ohne Unterzüge. Die verbretterten Giebeldreiecke kragen auf profilierten Stichköpfen leicht vor und sind mit Hochsäulen versehen. Die Sparrenpaare sind im Bereich der westlichen Zapfverbindungen mit den Kehlbalken von Süden nach Norden mit eingekerbten Abbundzeichen durchnummeriert.Die Hölzer im Dachwerk zeigen keine Spuren aus Zweitverwendung. Im Aussenwandbereich sind die Ständer mit einer dreifachen Riegelkette verbunden und doppelt vernagelt. In der westlichen Traufwand sind zwei nach oben gebogene Ständer in den Eckbereichen angeordnet. Das Dielentor in der südlichen Giebelseite ist mit kräftigen Kopfbändern versehen, darüber sind zwei Oberlichter angeordnet. Auf der Oberfläche der Ständer sind stark verblasste Schnitzereien erkennbar (Räder mit vier Speichen). Das schmale Tor erklärt, dass Landwirtschaft eine untergeordnete Rolle spielte, sondern es ein Ziegler- und Tagelöhner-Haus war. &lt;br /&gt;
Das Dielentor wurde 1992 durch ein Holz-Glaselement mit Tür ersetzt. Links vom Dielentor befindet sich an der Südwestecke des Hauses im westlichen Seitenschiff die zugemauerte Tür des ehemaligen Kuh- und späteren Ziegenstalles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der östliche Fachwerkanbau mit dem flacheren Dach entstand ca. 1850, weil das Haus zu der Zeit von der größeren Mehrgenerationen-Familie Müsse bewohnt wurde. Die Gefache waren ursprünglich mit einem hellblauen Kalkanstrich und danach mit verschiedenfarbigen Schichten versehen; eine kleine Fläche der unsprünglichen Farben ist auf der Ostseite unter einer Plexiglasplatte sichtbar. Aktuell sind die Gefache des Anbaues wieder hellblau gestrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dendrologische Untersuchungen im Jahr 2005 ergaben bei einigen Hölzern des Dachstuhls anhand des Abstandes und der Breiten der Jahresringe: die Bäume wurden im Winter 1731/32 gefällt.&lt;br /&gt;
Einige der verwendeten Hölzer waren in einem Vorgängerbau verarbeitet gewesen, was an den Schlagzeichen der Zimmerleute und Löchern der Holznägel erkennbar ist, denn diese passen dort nicht zu den anderen eingebauten Hölzern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Fundamente sind aus dicken Sandsteinen vermauert, teilweise nur trocken im Erdreich versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemalige Schweinestall aus Sandsteinen mit Satteldach und Hohlziegeldeckung mit eingezäuntem Auslauf aus Holzbohlen, der seit den 1970er Jahren nicht mehr vorhanden ist, befindet sich noch am Nordgiebel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deelenfussboden war bis ca. 1955 aus Lehm, danach und bis heute aus Klinkerplatten auf einer Stahlbetonsohle.&lt;br /&gt;
Die Deelendecke besteht aus Eichenholzbalken und darauf liegenden Eichenbohlen mit einer damaligen Öffnung bis zum Jahr 1978 zum Stroh- und Heutransport auf den Dachboden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordgiebel sind noch vier Lehmgefache erhalten aus Holzstakung bzw. Lehmsteinen mit Lehmbewurf aussen und innen. Hinter der dortigen Ziegelstein-Klinkerfassade war im EG die Waschküche mit Betondecke mit rundem, holz- bzw. kohlebefeuertem Waschkessel, auch „Schweinepott“ genannt, (jetzt Bad) und im OG war darüber die Räucherkammer (Schweineschlachtung und -verarbeitung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Südgiebel rechts des Torbogens war bzw. ist ein Teilkeller als “Natur-Vorratskeller“ aus Natursteinen mit Lehmfussboden. Der Zugang führte über eine Betontreppe von der Waschküche. Die Öffnung wurde zugemauert, die Stufen aber belassen als „Abstellfläche“, nach dem ca. 1955 ein neuer Beton-Treppenzugang von der Deele geschaffen wurde. Dieser wurde ca. Mitte der 1960er Jahre auch zugemauert und zubetoniert. &lt;br /&gt;
Im Bruchstein-Haussockel bzw. hier Keller-Aussenwand befinden sich immer noch zwei kleine Öffnungen für den Einwurf der nachstehenden Lebens- bzw. Futtermittel. Die Öffnungen waren bzw. sind mit einem herausnehmbaren Metallgitter verschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Keller wurden vor allem Kartoffeln, Möhren, Futterrüben für das Schwein und in Regalen jede Menge volle „Weck“-Einmachgläser mit eingekochtem Gemüse und Obst aus dem Garten gelagert. Eine besondere „Abteilung“ bildeten die Gläser mit den gekochten Schwein-Körperteilen, Sülzen, Brotaufstrichen usw. der jährlichen Hauschlachtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
Es sind keine Inschriften am Gebäude vorhanden; nur Meisselzeichen an den Holzverbindungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1721&amp;lt;ref&amp;gt; . &amp;lt;/ref&amp;gt; Johann Müsse, Ziegler und Colon&lt;br /&gt;
* 1850&amp;lt;ref&amp;gt; . &amp;lt;/ref&amp;gt; Ludwig Müsse, Ziegler und Colon&lt;br /&gt;
* 1893&amp;lt;ref&amp;gt; . &amp;lt;/ref&amp;gt; Wilhelm Starke, Ziegler; Ludwig Müsse, Invalide&lt;br /&gt;
* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wilhelm Starke, Ziegler; Ludwig Müsse, Invalide&lt;br /&gt;
* 1926&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Caroline Starke, Witwe; Fritz Funke, Arbeiter&lt;br /&gt;
* 1936 Caroline Starke, Witwe; Friedrich Funke, Ziegler&lt;br /&gt;
* 1950 Walter Funke, Arbeiter; Friedrich Funke, Rentner&lt;br /&gt;
* 1961 Erna Funke, Witwe &lt;br /&gt;
* 1972 Wilfried Funke, Architekt BDA&lt;br /&gt;
* 1977 Maria Louisa Funke, med. techn. Assistentin&lt;br /&gt;
* 2023 Maria Louisa Funke; Wilfried Funke, Architekt BDA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1721 bis 1893 erscheint in den Steuer- und Katasterbüchern (-regesten) immer der Name Müsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Februar 1893 verkaufte der Ziegler und Kolon, der Witwer Ludwig Müsse, geb. 1834, Haus und Grund an seinen Schwiegersohn, den Ziegler Wilhelm Starke aus Lüerdissen, der etliche Jahre zuvor dessen Tochter Karoline Wilhelmine Müsse geheiratet hatte. Ludwig Müsse bekam ein Wohnrecht und die Nutzung einiger Räume und Möbel zuerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1936 erfolgte dann die Übertragung an den Ziegler Friedrich Funke aus Jerxen Orbke und Minna Starke (Tochter von Wilhelm und Caroline Starke), die bereits 1906 geheiratet hatten (Grosseltern des Autors Wilfried Funke). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1950 wurde Haus, Grundstück und das gesamte Vieh auf den Sohn Walter Funke (Vater des Autors) übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Eigene historische Originalunterlagen des Autors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
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		<title>Datei:Bad Meinberger Straße 158 1937.jpg</title>
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		<updated>2025-12-22T22:44:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Familie F. Funke vor ihrem Haus im Jahr 1937&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=49104</id>
		<title>Oberschönhagen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=49104"/>
		<updated>2025-12-22T17:29:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Bevölkerung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92582, 8.9709&lt;br /&gt;
}}Oberschönhagen ist ein Ortsteil der Stadt [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen liegt am östlichen Stadtrand von Detmold und grenzt an die Nachbarstädte [[Blomberg]] (Brüntrup) und [[Horn-Bad Meinberg]] (Fissenknick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Breitengrad     = 51°55&#039;N&lt;br /&gt;
*Längengrad      = 08°58&#039;O&lt;br /&gt;
*Bundesland      = DE-NRW&lt;br /&gt;
*Höhen: (aus Google earth pro)          &lt;br /&gt;
*                = 179 m üNN (Dorla nördliche Ortsgrenze zu Niederschönhagen)&lt;br /&gt;
*                = 267 m üNN (Homberg)&lt;br /&gt;
*                = 295 m üNN (Waldrand Nähe des Opfersteins)&lt;br /&gt;
*Fläche          = 4,12 km²&lt;br /&gt;
*Postleitzahl    = 32760&lt;br /&gt;
*Telefon-Vorwahl = 05231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächennutzung, Stand 2005:  &lt;br /&gt;
* Fläche - ha - in %&lt;br /&gt;
* Gebäude        =  19,088        =   4,6  (einschl. Hof und Hausgärten)&lt;br /&gt;
* Verkehr        =   8,859        =   2,1&lt;br /&gt;
* Erholung       =   0,357        =   0,1&lt;br /&gt;
* Acker          = 234,280        =  56,9&lt;br /&gt;
* Grünland       =  22,723        =   5,5&lt;br /&gt;
* Wald           = 124,212        =  30,2&lt;br /&gt;
* Wasser         =   2,595        =   0,6&lt;br /&gt;
* Sonstige       =   0,079        =   0,0&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;
* Fläche gesamt  = 412,15 ha      = 100,0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind noch viele gut erhaltene bzw. sanierte Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert vorhanden. Nur wenige Häuser sind unbewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die ehemals eigenständige Gemeinde Oberschönhagen ist mit der Gemeindereform am 1. Januar 1970 neu strukturiert worden. Die ehemaligen Wohnplätze Fissenknick und Hülsen wurden abgetrennt, [[Fissenknick (Horn-Bad Meinberg)|Fissenknick]] wurde der Stadt [[Horn-Bad Meinberg]] zugeordnet, Hülsen dem Detmolder Ortsteil [[Diestelbruch (Detmold)| Diestelbruch]]. Der Ortsteil Oberschönhagen gehört seither zu [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin hatten alle Ortsteile eigene Bürgermeister mit eigenen Finanzhaushalten und Ortsräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Landschatzregister von 1590 wird Oberschönhagen zusammen mit [[Niederschönhagen]] als Schonhagen im Kespell Dehtmoldt genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Reihe_030_Band_001_reduziert_(2017).pdf Die lippischen Landschatzregister von 1590 und 1618, Seite 1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberschönhagen gibt es auch einen älteren „-hausen“-Ort mit der Bezeichnung Hunychusen als frühmittelalterlichen Siedlungskern. Das wurde vom Autor Herbert Stöwer im Jahr 2008 als Quelle und am 01. Okt. 2024 in LippeLex&amp;lt;ref&amp;gt;http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;lt;/ref&amp;gt; wie folgt u.a. beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 verpfändete Otto, Edelherr zur Lippe, seinen Zehnten zu Schonenhaghene im Kirchspiel Detmold an den Knappen Hermann de Wendt. Im gleichen Jahr verpfändete Bernhard V. den Zehnten zu Mederkesborn, das 1394 in einem Kuhgeldregister als „to dem Eyderkesborne“ bezeichnet wird, an Konrad von Bega. Es handelt sich um die Höfe Oberschönhagen Nr. 1 und Nr. 9, die ab 1516 nicht mehr zu Brüntrup, sondern zur Bauerschaft Oberschönhagen gerechnet werden, weil der Meier zu Eveskeborn -  wie er beim Verkauf der Burg und des Hauses Horn mit Zubehör an Rave Westphal im Jahre 1516 genannt wird – zusammen mit dem Hof Heidenreich von Simon V. für die Burg Detmold vorbehalten wird. Kirchlich gehörten die Höfe damals schon weiterhin zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute noch im östlichen Bereich des Waldgrundstücks des Hofes Bad Meinberger Strasse 170 vorhandenen zwei Hügelgräber und drei im Leistruper Wald lassen darauf schliessen, dass die ersten Besiedlungen des Dorlatales bereits während der Bronzezeit, also ca. 1.200 v.Chr., erfolgten; eine genaue Datierung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Hofbesitzer wurden erstmals um 1600 genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 30-jährigen Krieges von 1618-1648 erfolgten Plünderungen durch sog. „abgöttische schwedische Reutter“. Es lagen nach dem dreissigjährigen Krieg (1652)        7 Hofstätten wüst: 1 Vollspänner, 5 Hoppenplöcker, sowie 1 weitere kleinere Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1650 wurden die „Meier- oder Hägerrechte“ vergeben und die Einordnung in Vollspänner und Halbspänner.&lt;br /&gt;
Zu der Zeit erfolgte auch die Besiedlung von Fissenknick und Hülsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden Streusiedlungen durch Aufteilung unter den hudeberechtigten Bauern und Köttern und Leibzuchten. Kleinere Flächen wurden an „Neusiedler“ verkauft – darauf gebaut die „Ziegler-Häuser“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehörten 8 Höfe zur Kirchengemeinde Detmold und 2 Höfe zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als älteste Hofstellen sind dokumentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1737 Leibzucht Reineke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1756 Leibzucht Dickewied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1765 Haupthaus Hunkemeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausnummern wurden erst am 13. Mai 1766 („Verordnung wegen Nummerierung der Häuser von 1766“) durch den regierenden Grafen und Edlen Herrn Simon August zur Lippe vergeben. Die Reihenfolge der Nummerierung richtete sich nach der Höhe des Steueraufkommens, d.h. die Nr. 1 als größte Hofstelle hatte die meisten Steuern zu zahlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1768 gab es von Herrn Simon August zur Lippe eine weitere „Verordnung wegen Gebäude auf dem Lande“, die wegen des Brandschutzes vorgab, dass die bei „Errichtung neuer Gebäude hinkünftig die Wohnhäuser von den Scheunen und Fruchthäusern gänzlich abgesondert und so angelegt werden sollen, dass der Hausmann aus seiner Wohnung alles überschauen kann“. Die Gründe (Holz-Sockelschwellen) an den Häusern und Scheunen mussten einige Fuss hoch untermauert werden, um sie vor Fäulnis zu bewahren. Auch der Brand-Assecurations-Kasse mussten die Hauseigentümer beitreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliesslich wurde am 27. Dezember 1808 von Pauline Christine Wilhelmine, Souveräne Fürstin, Vormünderin und Regentin zur Lippe usw. die „Verordnung zur Aufhebung des Leib- und Guts-Eigenthums betreffend“ verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich, dass „alle Unterthanen. die sich bisher in Herrschaftlichem Leibeigenthum bzw. auch Colonaten befanden, zum ersten des nächsten Jahres daraus entlassen werden“. Die auf den Gütern befindlichen verschiedenen Verbindlichkeiten zu Spann- oder Handdiensten, Zins und Pachtgefällen, und anderen Geld- und Naturalabgaben blieben allerdings unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bauernbefreiung zwischen 1810 bis 1850 erfolgte die Ablösung der Hand- und Spanndienste für das fürstliche Domanium in Detmold und der Huderechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 liess der damalige Landesherr eine Volkszählung – auch Census genannt – durchführen, um sich eine Übersicht über die Anzahl der Untertanen und deren Lebensverhältnisse in den verschiedenen Bauerschaften zu verschaffen.&lt;br /&gt;
Es wurden alle Wohnstätten, die Anzahl der darauf befindlichen Wohnhäuser, die Anzahl der Menschen auf diesen Stätten, unterteilt in Erwachsene, Ehepaare und deren Kinder erfasst. Ferner auch die auf dem Altenteil der Hofstätten, auch Colonate genannt, lebenden Leibzüchter und die als Mieter auf den Höfen lebenden Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bauerschaft, auch Einwohnerschaft, entspricht als kleinste Verwaltungseinheit des Landes den späteren Gemeinden. Innerhalb einer Bauerschaft erfolgte die Auflistung der Volkszählung der Reihenfolge der Colonatsnummern, die für Lippe erst im Jahr 1766 festgeschrieben wurden. Sie behielten in der Regel ihre Gültigkeit bis zum Zeitpunkt der Einführung von Strassennamen im 20. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
Die Vergabe der Hausnummern erfolgte für die nach 1766 entstandenen Colonate in der Reihenfolge deren Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der fehlenden Elektrizität und Beleuchtung mit Petroleumlampen, Kerzen usw. waren einige Gebäude abgebrannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  1903 Hof Meier, Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
*  1906 Hof Vietmeier, Bad Meinberger Str. 152&lt;br /&gt;
*  1950 Hof Görder, Bad Meinberger.Str. 140&lt;br /&gt;
*  1954 Leibzucht Reineke, Bad Meinberger Str. 154a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebäude wurden wieder aufgebaut, falls möglich, in ursprünglicher Form und Konstruktion in Fachwerkbauweise. Nur der Hof Bad Meinberger Strasse 140 wurde in Massivbauweise neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den vorbeschriebenen Feuern wurde die Dorla auf dem damaligen Flurstück 109 (Vietmeier) durch eine Betonmauer angestaut für eine Löschwasser-Nutzung. Die Zufahrt erfolgte über den Weg zum Hof Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
Löschwasser musste nie entnommen werden.&lt;br /&gt;
Die zugefrorene Teichfläche wurde danach im Winter von den Dorfkindern genutzt. Heute ist der Teich sehr stark verlandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberschönhagen gehört zu der am 30. April 1913 gegründeten reformierten Kirchengemeinde Vahlhausen. Die neu gebaute Kirche wurde am 10. Dezember 1915 eingeweiht (aus Chronik der Kirchengemeinde Vahlhausen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofeigentümer Meier und Mischer bauten im Jahr 1919 einen privaten Friedhof auf dem Hofgelände Meier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 stürzte in der Wiese Brokamp, Bad Meinberger Strasse 168, ein kleines britisches Militärflugzeug ab. Der Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten. Über seinen Verbleib ist nichts bekannt. Spätere Sondenuntersuchungen des britischen Militärs waren erfolglos.&lt;br /&gt;
Die Vertiefung wurde bei Schnee von den Kindern als &amp;quot;Skipiste&amp;quot; zum &amp;quot;Slalomfahren&amp;quot; genutzt; seit längerem ist sie eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Zuwegung zum Hof Bad Meinberger Str. 152 in der Waldböschung östlich der Dorla befanden sich bis ca. 1980 zwei Höhlen, deren Eingänge mit Holzstämmen befestigt waren. Sie wurden vom damaligen Hofbesitzer Vietmeier zu Beginn des II. Weltkrieges hergestellt, um sich darin bei Gefahr zu verstecken. Die Eingänge verfielen immer mehr und sind seit vielen Jahren vollständig verschnwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektrizität kam für einige Höfe ca. 1921/1946 mit Freileitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Wasserleitung erfolgte im Jahr 1958. Bis dahin wurde Trinkwasser aus gemauerten Brunnen entnommen. Wasser für sonstige Zwecke entnahm man der Dorla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unterirdischer Frischwasserbehälter aus dem Jahr 1957/58 ist an der Bad Meinberger Strasse gegenüber der Zuwegung zu den Grundstücken Nr. 158 und 160 vorhanden und in Betrieb. Dort befindet sich auch eine Elektro-Umspannstation mit einem Schild des damaligen Versorgers &amp;quot;Elektrizitätswerk Wesertal&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Telefonanschluss hatten bis ca. 1960 nur wenige Gehöfte. Einen öffentlichen Fernsprecher gab es beim damaligen Bürgermeister K. Meierjohann, Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine öffentliche Kanalisation ist bis heute nicht vorhanden. Die Abwässer werden seit ca. 2010 in mechanischen Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und dann in die Dorla abgeleitet. Bis ca. 1980 waren überwiegend Dunggruben vorhanden. &lt;br /&gt;
Die Gülle wurde auf den Feldern und Gärten untergepflügt/-gegraben.&lt;br /&gt;
Die anderen Abwässer (Küche usw.) versickerten auf den Grundstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1964 gehörte Oberschönhagen zur Verwaltungsgemeinschaft „Amt Detmold Land“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gaststätte, Einkaufsmöglichkeit oder Gemeinschaftsräume waren bzw. sind bis heute nicht vorhanden. Nur in Fissenknick war bis Ende der 1960er Jahre ein Kolonialwarenladen mitten im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1950 bis ca. 1955 kam der Bäcker Buschmann aus Bad Meinberg mit Pferd und Wagen ins Dorf und verkaufte Brote und andere Backwaren. Danach noch einige Jahre mit einem Verkaufswagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schule gab es nicht, die Kinder mussten bis ca. 1940 die Schule in der heutigen &amp;quot;Neue Reihe Nr. 6&amp;quot; in Diestelbruch/Grenze zu Hülsen besuchen. [[Datei:Alte Diestelbrucher Schule.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 1965 (?) fanden neben der Windmühle in Fisseknick auf den zum Hof Bad Meiberger Str. 170 gehörenden Grasflächen überregionale Reitturniere (Springen und Dressur) des Reitvereins Bad Meinberg statt. Viele Pferde und Reiter waren dazu vorübergehend auf den Höfen in Oberschönhagen, Fissenknick usw.  untergebracht. &lt;br /&gt;
In der Dressur startete die damals sehr erfolgreiche Frau Vrony Meier-Johann aus Lenstrup. &lt;br /&gt;
[[Datei:Windmühle Fissenknick.1964.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
Bei den Springturnieren hatten Schüler und Jugendliche die Möglichkeit, durch wiederauflegen der abgeworfenen &amp;quot;Barren&amp;quot; sich zum kostenlosen Eintritt etwas Taschengeld zu verdienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen ist ein sog. Hagenhufendorf, eine Siedlungsform aus dem 13. Jahrhundert. Es entstand nach Waldrodungen, daher auch die Bezeichnung: Waldhufensiedlung; die Höfe liegen zwischen Straßen und Bächen/Flüssen, Grundstücke handtuchförmig. Ein Hagenrecht bedeutete, Besitzer durften ihren Grund und Boden einhegen, es entstanden Bauerngärten und Kleintierhaltung; als Hufe wurden die Hofgrundstücke, die Breiten und die Hoflagen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorla entspringt im Moerholz im Bad Meinberger Ortsteil Fissenknick und fließt von dort aus in nördliche Richtung durch das Tal in Ober- und Niederschönhagen. In Mosebeck fliesst sie mit der Passade zusammen. Das Quellgebiet der Dorla umfasst eine Fläche von ca. 10,6 ha. Nach wenigen Kilometern mündet ein namenloser Bach von links und danach die Homberg-, Hagen- und Sassenbäche in die Dorla. Auf der gesamten Fließstrecke ist die Dorla in die Gewässergüteklasse II eingeordnet, d.h. sie ist mässig verschmutzt.&lt;br /&gt;
Wiesen und Auen im gesamten Tal entlang der Dorla und östliche Wälder usw. sind Landschaftsschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinschaftliche Fissenknicker Anger mit einer Fläche von etwa 66,5 Scheffelsaat (Schfls.) wurde 1864 aufgeteilt. 1 Schfls. entspricht 1.717 qm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmäler:&lt;br /&gt;
In die Denkmalliste der Stadt Detmold sind im September 2024 eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkhäuser, Bad Meinberger Str. 152a und 154a&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkbauernhäuser, Bad Meinberger Str. 154 und 158&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage, Bad Meinberger Str. 170&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage mit 8 Objekten,Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
* 1 Bauernhaus mit Backhaus (ohne östliche Anbauten), Bad Meinberger Str. 130&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Uraufnahme von 1836-1850.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen 1912 - Karte.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Liegenschaftskarte vom 24.11.2025.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen topographische Karte von 2016.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Flächennutzungsplan von 2015.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 erschien der Name Oberschönhagen mit 10 Höfen erstmals in alten „Steuerregesten“ (Abgaben-/Steuerbüchern) – damals als „tom Rodedale“ (vom gerodeten Tal). Darin angegeben waren: Anzahl Personen und Viehbestand, Größen der Ackerflächen (genannt Fudersaat), des Grünlandes (genannt Wiesewachs), der Schulden, Außenstände, vergebene Darlehn, Steuern für Barleistungen, Naturalabgaben, Hand- und Spanndienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1871 wurde ein „Ortschafts-Verzeichnis des Fürstenthums Lippe veröffentlicht. Es war geordnet und aufgestellt „nach der politischen Eintheilung“ nebst Angabe der Zahl der Wohnhäuser, Haushaltungen und Einwohner auf Grund der Volkszählung vom  1. Dezember 1871. Herausgegeben wurde es von der Meyer’schen Hofbuchdruckerei (Gebr. Klingenberg) im Jahr 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin ist unter der Nr. 42 der politischen Gemeinde die „Bauerschaft Oberschönhagen“ mit den Wohnplätzen Fissenknick, Hülsen und Oberschönhagen (Nr. 132 - 134) aufgeführt; für das Dorf Oberschönhagen: 17 Häuser mit 16 Haushaltungen und 127 Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Oberschönhagen 357 Einwohner, davon in den Wohnplätzen&lt;br /&gt;
* Fissenknick (82), &lt;br /&gt;
* Hülsen (102), &lt;br /&gt;
* Krähenbruch (14) &lt;br /&gt;
* Oberschönhagen (159).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Der Ortsteil Krähenbruch wird seit 1926 nicht mehr erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zum Stichtag 23. Nov. 2025 hat Oberschönhagen folgende Einwohner:&lt;br /&gt;
* 44 Erwachsene mit Hauptwohnsitz, &lt;br /&gt;
* 18 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Hof Bad Meinberger Str. 140 wird bis heute im Vollerwerb bewirtschaftet, alle anderen Höfe und Ländereien/Wälder sind verkauft und/bzw. verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 1 | [[Bad Meinberger Straße 120 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 2 | [[Bad Meinberger Straße 170 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 150 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 4 | [[Bad Meinberger Straße 160 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 6 | [[Bad Meinberger Straße 168 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 7 | [[Bad Meinberger Straße 134 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 8 | [[Bad Meinberger Straße 140 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 9 | [[Bad Meinberger Straße 130 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 10 | [[Bad Meinberger Straße 132 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 11 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 12 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 13 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 14 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 15 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 16 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 17 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 18 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 19 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 20 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 21 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 22 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 23 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 24 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 25 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 26 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 27 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 28 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 29 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 30 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 31 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 32 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 33 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 34 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 35 | [[Bad Meinberger Straße 158 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 36 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 37 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 38 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 39 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 40 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 41 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 42 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 43 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 44 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 45 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 46 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 47 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 48 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 49 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 50 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 51 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
Ausser der Bad Meinberger Strasse sind asphaltierte Wege, einige als mit Bäumen bepflanzte Alleen, zu den Hofanlagen vorhanden.&lt;br /&gt;
Die Wege zu den landwirtschaftlichen bzw. Waldflächen sind geschottert bzw. naturbelassen.&lt;br /&gt;
An mehreren Stellen sind noch Gelände-Vertiefungen und -Steilwände vorhanden, aus denen Mergel für die Feldwege-Befestigungen abgebaut wurde. Auch wurde Mergel für Bodenverbesserungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Strassen-/Wegebeleuchtung ist nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Buslinie Detmold - Oberschönhagen - Bad Meinberg fuhr erstmals im Jahr 1953 durchs Dorf. Aktuell gibt es fünf Haltestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
[[Bad Meinberger Straße (Oberschönhagen)|Bad Meinberger Straße]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um 1850 wurde die Meinberger Chaussee gebaut als Schotterstraße  - danach im Jahr 1954 asphaltiert und schliesslich im Jahr 1965 als Kreisstraße K 92 ausgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Herbst des Jahres 2025 wurde mit dem Bau eines Fahrradweges von der Strassenkreuzung Dorla-/Bad Meinberger Strasse bis zum Ortseingang von Fissenknick begonnen. Der Zeitpunkt der Fertigstellung ist nicht absehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Detmolder Landfrauen erzählen, 1986&lt;br /&gt;
* Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 01. Oktober 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024 und der darin aufgeführten Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
   4. Beschreibung des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024, http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;amp;oldid=19346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Obersch%C3%B6nhagen&amp;diff=49103</id>
		<title>Oberschönhagen</title>
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		<updated>2025-12-22T17:28:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Siedlungscharakteristik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Ort info&lt;br /&gt;
|Großgemeinde=Detmold&lt;br /&gt;
|Koordinaten=51.92582, 8.9709&lt;br /&gt;
}}Oberschönhagen ist ein Ortsteil der Stadt [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen liegt am östlichen Stadtrand von Detmold und grenzt an die Nachbarstädte [[Blomberg]] (Brüntrup) und [[Horn-Bad Meinberg]] (Fissenknick).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Breitengrad     = 51°55&#039;N&lt;br /&gt;
*Längengrad      = 08°58&#039;O&lt;br /&gt;
*Bundesland      = DE-NRW&lt;br /&gt;
*Höhen: (aus Google earth pro)          &lt;br /&gt;
*                = 179 m üNN (Dorla nördliche Ortsgrenze zu Niederschönhagen)&lt;br /&gt;
*                = 267 m üNN (Homberg)&lt;br /&gt;
*                = 295 m üNN (Waldrand Nähe des Opfersteins)&lt;br /&gt;
*Fläche          = 4,12 km²&lt;br /&gt;
*Postleitzahl    = 32760&lt;br /&gt;
*Telefon-Vorwahl = 05231&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächennutzung, Stand 2005:  &lt;br /&gt;
* Fläche - ha - in %&lt;br /&gt;
* Gebäude        =  19,088        =   4,6  (einschl. Hof und Hausgärten)&lt;br /&gt;
* Verkehr        =   8,859        =   2,1&lt;br /&gt;
* Erholung       =   0,357        =   0,1&lt;br /&gt;
* Acker          = 234,280        =  56,9&lt;br /&gt;
* Grünland       =  22,723        =   5,5&lt;br /&gt;
* Wald           = 124,212        =  30,2&lt;br /&gt;
* Wasser         =   2,595        =   0,6&lt;br /&gt;
* Sonstige       =   0,079        =   0,0&lt;br /&gt;
________________________________________&lt;br /&gt;
* Fläche gesamt  = 412,15 ha      = 100,0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind noch viele gut erhaltene bzw. sanierte Fachwerkbauten aus dem 18. und 19. Jahrhundert vorhanden. Nur wenige Häuser sind unbewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltungszugehörigkeit==&lt;br /&gt;
Die ehemals eigenständige Gemeinde Oberschönhagen ist mit der Gemeindereform am 1. Januar 1970 neu strukturiert worden. Die ehemaligen Wohnplätze Fissenknick und Hülsen wurden abgetrennt, [[Fissenknick (Horn-Bad Meinberg)|Fissenknick]] wurde der Stadt [[Horn-Bad Meinberg]] zugeordnet, Hülsen dem Detmolder Ortsteil [[Diestelbruch (Detmold)| Diestelbruch]]. Der Ortsteil Oberschönhagen gehört seither zu [[Detmold]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin hatten alle Ortsteile eigene Bürgermeister mit eigenen Finanzhaushalten und Ortsräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Im Landschatzregister von 1590 wird Oberschönhagen zusammen mit [[Niederschönhagen]] als Schonhagen im Kespell Dehtmoldt genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/hiko-download/HiKo-Reihe_030_Band_001_reduziert_(2017).pdf Die lippischen Landschatzregister von 1590 und 1618, Seite 1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oberschönhagen gibt es auch einen älteren „-hausen“-Ort mit der Bezeichnung Hunychusen als frühmittelalterlichen Siedlungskern. Das wurde vom Autor Herbert Stöwer im Jahr 2008 als Quelle und am 01. Okt. 2024 in LippeLex&amp;lt;ref&amp;gt;http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;lt;/ref&amp;gt; wie folgt u.a. beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 verpfändete Otto, Edelherr zur Lippe, seinen Zehnten zu Schonenhaghene im Kirchspiel Detmold an den Knappen Hermann de Wendt. Im gleichen Jahr verpfändete Bernhard V. den Zehnten zu Mederkesborn, das 1394 in einem Kuhgeldregister als „to dem Eyderkesborne“ bezeichnet wird, an Konrad von Bega. Es handelt sich um die Höfe Oberschönhagen Nr. 1 und Nr. 9, die ab 1516 nicht mehr zu Brüntrup, sondern zur Bauerschaft Oberschönhagen gerechnet werden, weil der Meier zu Eveskeborn -  wie er beim Verkauf der Burg und des Hauses Horn mit Zubehör an Rave Westphal im Jahre 1516 genannt wird – zusammen mit dem Hof Heidenreich von Simon V. für die Burg Detmold vorbehalten wird. Kirchlich gehörten die Höfe damals schon weiterhin zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute noch im östlichen Bereich des Waldgrundstücks des Hofes Bad Meinberger Strasse 170 vorhandenen zwei Hügelgräber und drei im Leistruper Wald lassen darauf schliessen, dass die ersten Besiedlungen des Dorlatales bereits während der Bronzezeit, also ca. 1.200 v.Chr., erfolgten; eine genaue Datierung ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Namen der Hofbesitzer wurden erstmals um 1600 genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 30-jährigen Krieges von 1618-1648 erfolgten Plünderungen durch sog. „abgöttische schwedische Reutter“. Es lagen nach dem dreissigjährigen Krieg (1652)        7 Hofstätten wüst: 1 Vollspänner, 5 Hoppenplöcker, sowie 1 weitere kleinere Stätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1650 wurden die „Meier- oder Hägerrechte“ vergeben und die Einordnung in Vollspänner und Halbspänner.&lt;br /&gt;
Zu der Zeit erfolgte auch die Besiedlung von Fissenknick und Hülsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es entstanden Streusiedlungen durch Aufteilung unter den hudeberechtigten Bauern und Köttern und Leibzuchten. Kleinere Flächen wurden an „Neusiedler“ verkauft – darauf gebaut die „Ziegler-Häuser“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gehörten 8 Höfe zur Kirchengemeinde Detmold und 2 Höfe zu Cappel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als älteste Hofstellen sind dokumentiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1737 Leibzucht Reineke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1756 Leibzucht Dickewied&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1765 Haupthaus Hunkemeier&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausnummern wurden erst am 13. Mai 1766 („Verordnung wegen Nummerierung der Häuser von 1766“) durch den regierenden Grafen und Edlen Herrn Simon August zur Lippe vergeben. Die Reihenfolge der Nummerierung richtete sich nach der Höhe des Steueraufkommens, d.h. die Nr. 1 als größte Hofstelle hatte die meisten Steuern zu zahlen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. April 1768 gab es von Herrn Simon August zur Lippe eine weitere „Verordnung wegen Gebäude auf dem Lande“, die wegen des Brandschutzes vorgab, dass die bei „Errichtung neuer Gebäude hinkünftig die Wohnhäuser von den Scheunen und Fruchthäusern gänzlich abgesondert und so angelegt werden sollen, dass der Hausmann aus seiner Wohnung alles überschauen kann“. Die Gründe (Holz-Sockelschwellen) an den Häusern und Scheunen mussten einige Fuss hoch untermauert werden, um sie vor Fäulnis zu bewahren. Auch der Brand-Assecurations-Kasse mussten die Hauseigentümer beitreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schliesslich wurde am 27. Dezember 1808 von Pauline Christine Wilhelmine, Souveräne Fürstin, Vormünderin und Regentin zur Lippe usw. die „Verordnung zur Aufhebung des Leib- und Guts-Eigenthums betreffend“ verabschiedet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergab sich, dass „alle Unterthanen. die sich bisher in Herrschaftlichem Leibeigenthum bzw. auch Colonaten befanden, zum ersten des nächsten Jahres daraus entlassen werden“. Die auf den Gütern befindlichen verschiedenen Verbindlichkeiten zu Spann- oder Handdiensten, Zins und Pachtgefällen, und anderen Geld- und Naturalabgaben blieben allerdings unverändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Bauernbefreiung zwischen 1810 bis 1850 erfolgte die Ablösung der Hand- und Spanndienste für das fürstliche Domanium in Detmold und der Huderechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1828 liess der damalige Landesherr eine Volkszählung – auch Census genannt – durchführen, um sich eine Übersicht über die Anzahl der Untertanen und deren Lebensverhältnisse in den verschiedenen Bauerschaften zu verschaffen.&lt;br /&gt;
Es wurden alle Wohnstätten, die Anzahl der darauf befindlichen Wohnhäuser, die Anzahl der Menschen auf diesen Stätten, unterteilt in Erwachsene, Ehepaare und deren Kinder erfasst. Ferner auch die auf dem Altenteil der Hofstätten, auch Colonate genannt, lebenden Leibzüchter und die als Mieter auf den Höfen lebenden Einlieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bauerschaft, auch Einwohnerschaft, entspricht als kleinste Verwaltungseinheit des Landes den späteren Gemeinden. Innerhalb einer Bauerschaft erfolgte die Auflistung der Volkszählung der Reihenfolge der Colonatsnummern, die für Lippe erst im Jahr 1766 festgeschrieben wurden. Sie behielten in der Regel ihre Gültigkeit bis zum Zeitpunkt der Einführung von Strassennamen im 20. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
Die Vergabe der Hausnummern erfolgte für die nach 1766 entstandenen Colonate in der Reihenfolge deren Gründungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der fehlenden Elektrizität und Beleuchtung mit Petroleumlampen, Kerzen usw. waren einige Gebäude abgebrannt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  1903 Hof Meier, Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
*  1906 Hof Vietmeier, Bad Meinberger Str. 152&lt;br /&gt;
*  1950 Hof Görder, Bad Meinberger.Str. 140&lt;br /&gt;
*  1954 Leibzucht Reineke, Bad Meinberger Str. 154a&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Gebäude wurden wieder aufgebaut, falls möglich, in ursprünglicher Form und Konstruktion in Fachwerkbauweise. Nur der Hof Bad Meinberger Strasse 140 wurde in Massivbauweise neu errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den vorbeschriebenen Feuern wurde die Dorla auf dem damaligen Flurstück 109 (Vietmeier) durch eine Betonmauer angestaut für eine Löschwasser-Nutzung. Die Zufahrt erfolgte über den Weg zum Hof Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
Löschwasser musste nie entnommen werden.&lt;br /&gt;
Die zugefrorene Teichfläche wurde danach im Winter von den Dorfkindern genutzt. Heute ist der Teich sehr stark verlandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberschönhagen gehört zu der am 30. April 1913 gegründeten reformierten Kirchengemeinde Vahlhausen. Die neu gebaute Kirche wurde am 10. Dezember 1915 eingeweiht (aus Chronik der Kirchengemeinde Vahlhausen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofeigentümer Meier und Mischer bauten im Jahr 1919 einen privaten Friedhof auf dem Hofgelände Meier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1943 stürzte in der Wiese Brokamp, Bad Meinberger Strasse 168, ein kleines britisches Militärflugzeug ab. Der Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten. Über seinen Verbleib ist nichts bekannt. Spätere Sondenuntersuchungen des britischen Militärs waren erfolglos.&lt;br /&gt;
Die Vertiefung wurde bei Schnee von den Kindern als &amp;quot;Skipiste&amp;quot; zum &amp;quot;Slalomfahren&amp;quot; genutzt; seit längerem ist sie eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Zuwegung zum Hof Bad Meinberger Str. 152 in der Waldböschung östlich der Dorla befanden sich bis ca. 1980 zwei Höhlen, deren Eingänge mit Holzstämmen befestigt waren. Sie wurden vom damaligen Hofbesitzer Vietmeier zu Beginn des II. Weltkrieges hergestellt, um sich darin bei Gefahr zu verstecken. Die Eingänge verfielen immer mehr und sind seit vielen Jahren vollständig verschnwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektrizität kam für einige Höfe ca. 1921/1946 mit Freileitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Wasserleitung erfolgte im Jahr 1958. Bis dahin wurde Trinkwasser aus gemauerten Brunnen entnommen. Wasser für sonstige Zwecke entnahm man der Dorla. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein unterirdischer Frischwasserbehälter aus dem Jahr 1957/58 ist an der Bad Meinberger Strasse gegenüber der Zuwegung zu den Grundstücken Nr. 158 und 160 vorhanden und in Betrieb. Dort befindet sich auch eine Elektro-Umspannstation mit einem Schild des damaligen Versorgers &amp;quot;Elektrizitätswerk Wesertal&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Telefonanschluss hatten bis ca. 1960 nur wenige Gehöfte. Einen öffentlichen Fernsprecher gab es beim damaligen Bürgermeister K. Meierjohann, Bad Meinberger Str. 160.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine öffentliche Kanalisation ist bis heute nicht vorhanden. Die Abwässer werden seit ca. 2010 in mechanischen Mehrkammer-Kläranlagen gereinigt und dann in die Dorla abgeleitet. Bis ca. 1980 waren überwiegend Dunggruben vorhanden. &lt;br /&gt;
Die Gülle wurde auf den Feldern und Gärten untergepflügt/-gegraben.&lt;br /&gt;
Die anderen Abwässer (Küche usw.) versickerten auf den Grundstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1964 gehörte Oberschönhagen zur Verwaltungsgemeinschaft „Amt Detmold Land“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Gaststätte, Einkaufsmöglichkeit oder Gemeinschaftsräume waren bzw. sind bis heute nicht vorhanden. Nur in Fissenknick war bis Ende der 1960er Jahre ein Kolonialwarenladen mitten im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1950 bis ca. 1955 kam der Bäcker Buschmann aus Bad Meinberg mit Pferd und Wagen ins Dorf und verkaufte Brote und andere Backwaren. Danach noch einige Jahre mit einem Verkaufswagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schule gab es nicht, die Kinder mussten bis ca. 1940 die Schule in der heutigen &amp;quot;Neue Reihe Nr. 6&amp;quot; in Diestelbruch/Grenze zu Hülsen besuchen. [[Datei:Alte Diestelbrucher Schule.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 1965 (?) fanden neben der Windmühle in Fisseknick auf den zum Hof Bad Meiberger Str. 170 gehörenden Grasflächen überregionale Reitturniere (Springen und Dressur) des Reitvereins Bad Meinberg statt. Viele Pferde und Reiter waren dazu vorübergehend auf den Höfen in Oberschönhagen, Fissenknick usw.  untergebracht. &lt;br /&gt;
In der Dressur startete die damals sehr erfolgreiche Frau Vrony Meier-Johann aus Lenstrup. &lt;br /&gt;
[[Datei:Windmühle Fissenknick.1964.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
Bei den Springturnieren hatten Schüler und Jugendliche die Möglichkeit, durch wiederauflegen der abgeworfenen &amp;quot;Barren&amp;quot; sich zum kostenlosen Eintritt etwas Taschengeld zu verdienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungscharakteristik==&lt;br /&gt;
Oberschönhagen ist ein sog. Hagenhufendorf, eine Siedlungsform aus dem 13. Jahrhundert. Es entstand nach Waldrodungen, daher auch die Bezeichnung: Waldhufensiedlung; die Höfe liegen zwischen Straßen und Bächen/Flüssen, Grundstücke handtuchförmig. Ein Hagenrecht bedeutete, Besitzer durften ihren Grund und Boden einhegen, es entstanden Bauerngärten und Kleintierhaltung; als Hufe wurden die Hofgrundstücke, die Breiten und die Hoflagen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dorla entspringt im Moerholz im Bad Meinberger Ortsteil Fissenknick und fließt von dort aus in nördliche Richtung durch das Tal in Ober- und Niederschönhagen. In Mosebeck fliesst sie mit der Passade zusammen. Das Quellgebiet der Dorla umfasst eine Fläche von ca. 10,6 ha. Nach wenigen Kilometern mündet ein namenloser Bach von links und danach die Homberg-, Hagen- und Sassenbäche in die Dorla. Auf der gesamten Fließstrecke ist die Dorla in die Gewässergüteklasse II eingeordnet, d.h. sie ist mässig verschmutzt.&lt;br /&gt;
Wiesen und Auen im gesamten Tal entlang der Dorla und östliche Wälder usw. sind Landschaftsschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gemeinschaftliche Fissenknicker Anger mit einer Fläche von etwa 66,5 Scheffelsaat (Schfls.) wurde 1864 aufgeteilt. 1 Schfls. entspricht 1.717 qm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Baudenkmäler:&lt;br /&gt;
In die Denkmalliste der Stadt Detmold sind im September 2024 eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkhäuser, Bad Meinberger Str. 152a und 154a&lt;br /&gt;
* 2 Fachwerkbauernhäuser, Bad Meinberger Str. 154 und 158&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage, Bad Meinberger Str. 170&lt;br /&gt;
* 1 Hofanlage mit 8 Objekten,Bad Meinberger Str. 120&lt;br /&gt;
* 1 Bauernhaus mit Backhaus (ohne östliche Anbauten), Bad Meinberger Str. 130&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pläne, Ortsansichten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Uraufnahme von 1836-1850.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen 1912 - Karte.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Liegenschaftskarte vom 24.11.2025.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen topographische Karte von 2016.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberschönhagen Flächennutzungsplan von 2015.jpeg|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ortsname==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1352 erschien der Name Oberschönhagen mit 10 Höfen erstmals in alten „Steuerregesten“ (Abgaben-/Steuerbüchern) – damals als „tom Rodedale“ (vom gerodeten Tal). Darin angegeben waren: Anzahl Personen und Viehbestand, Größen der Ackerflächen (genannt Fudersaat), des Grünlandes (genannt Wiesewachs), der Schulden, Außenstände, vergebene Darlehn, Steuern für Barleistungen, Naturalabgaben, Hand- und Spanndienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1871 wurde ein „Ortschafts-Verzeichnis des Fürstenthums Lippe veröffentlicht. Es war geordnet und aufgestellt „nach der politischen Eintheilung“ nebst Angabe der Zahl der Wohnhäuser, Haushaltungen und Einwohner auf Grund der Volkszählung vom  1. Dezember 1871. Herausgegeben wurde es von der Meyer’schen Hofbuchdruckerei (Gebr. Klingenberg) im Jahr 1875.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darin ist unter der Nr. 42 der politischen Gemeinde die „Bauerschaft Oberschönhagen“ mit den Wohnplätzen Fissenknick, Hülsen und Oberschönhagen (Nr. 132 - 134) aufgeführt; für das Dorf Oberschönhagen: 17 Häuser mit 16 Haushaltungen und 127 Bewohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1895 hatte Oberschönhagen 357 Einwohner, davon in den Wohnplätzen&lt;br /&gt;
* Fissenknick (82), &lt;br /&gt;
* Hülsen (102), &lt;br /&gt;
* Krähenbruch (14) &lt;br /&gt;
* Oberschönhagen (159).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Der Ortsteil Krähenbruch wird seit 1926 nicht mehr erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;Zum Stichtag 23. Nov. 2025 hat Oberschönhagen folgende Einwohner:&lt;br /&gt;
* 44 Erwachsene mit Hauptwohnsitz, &lt;br /&gt;
* 18 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur der Hof Bad Meinberger Str. 140, wird bis heute im Vollerwerb bewirtschaftet, alle anderen Höfe und Ländereien/Wälder sind verkauft und/bzw. verpachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohnstätten==&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 1 | [[Bad Meinberger Straße 120 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 2 | [[Bad Meinberger Straße 170 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 150 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 3 | [[Bad Meinberger Straße 152a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 4 | [[Bad Meinberger Straße 160 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 5 | [[Bad Meinberger Straße 154a (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 6 | [[Bad Meinberger Straße 168 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 7 | [[Bad Meinberger Straße 134 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 8 | [[Bad Meinberger Straße 140 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 9 | [[Bad Meinberger Straße 130 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 10 | [[Bad Meinberger Straße 132 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 11 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 12 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 13 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 14 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 15 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 16 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 17 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 18 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 19 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 20 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 21 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 22 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 23 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 24 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
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* Oberschönhagen Nr. 26 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 27 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 28 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 29 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 30 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 31 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 32 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 33 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 34 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 35 | [[Bad Meinberger Straße 158 (Oberschönhagen)]]&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 36 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 37 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 38 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 39 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 40 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 41 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 42 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 43 | Wohnplatz 1901: Krähenbruch&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 44 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 45 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 46 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 47 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 48 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 49 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 50 | Wohnplatz 1901: Hülsen&lt;br /&gt;
* Oberschönhagen Nr. 51 | Wohnplatz 1901: Fissenknick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswege==&lt;br /&gt;
Ausser der Bad Meinberger Strasse sind asphaltierte Wege, einige als mit Bäumen bepflanzte Alleen, zu den Hofanlagen vorhanden.&lt;br /&gt;
Die Wege zu den landwirtschaftlichen bzw. Waldflächen sind geschottert bzw. naturbelassen.&lt;br /&gt;
An mehreren Stellen sind noch Gelände-Vertiefungen und -Steilwände vorhanden, aus denen Mergel für die Feldwege-Befestigungen abgebaut wurde. Auch wurde Mergel für Bodenverbesserungen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Strassen-/Wegebeleuchtung ist nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Buslinie Detmold - Oberschönhagen - Bad Meinberg fuhr erstmals im Jahr 1953 durchs Dorf. Aktuell gibt es fünf Haltestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Straßen==&lt;br /&gt;
[[Bad Meinberger Straße (Oberschönhagen)|Bad Meinberger Straße]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um 1850 wurde die Meinberger Chaussee gebaut als Schotterstraße  - danach im Jahr 1954 asphaltiert und schliesslich im Jahr 1965 als Kreisstraße K 92 ausgebaut.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Herbst des Jahres 2025 wurde mit dem Bau eines Fahrradweges von der Strassenkreuzung Dorla-/Bad Meinberger Strasse bis zum Ortseingang von Fissenknick begonnen. Der Zeitpunkt der Fertigstellung ist nicht absehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Detmolder Landfrauen erzählen, 1986&lt;br /&gt;
* Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 01. Oktober 2024.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
Aufzeichnungen des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024 und der darin aufgeführten Literatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
   4. Beschreibung des Herrn Herbert Stöwer vom 1. Oktober 2024, http://lippelex.de/index.php?title=Detmold-Oberschönhagen&amp;amp;oldid=19346&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil]] [[Kategorie:Ortsteil von Detmold]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
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		<title>Bad Meinberger Straße 160 (Oberschönhagen)</title>
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		<updated>2025-12-21T17:01:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Gebäude */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
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|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=0&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901= Oberschönhagen&lt;br /&gt;
}}Ehemals Oberschönhagen Nr. 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 160 O.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 160, 1969 Panorama, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 160 S.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 160, 1965, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 160 NW.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 160, 12.2025, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
In der Südgiebelspitze/First ist die Lippische Rose dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; NN&lt;br /&gt;
* 1926&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt; NN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
XXX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haupthaus wird derzeit nach erneutem Umbau von einer Familie bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
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		<updated>2025-12-21T16:57:39Z</updated>

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&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
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}}Ehemals Oberschönhagen Nr. 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 160 O.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 160, 1969 Panorama, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 160 S.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 160, 1965, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 160 NW.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 160, 12.2025, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
In der Südgiebelspitze/First ist die Lippische Rose dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; NN&lt;br /&gt;
* 1926&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt; NN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
XXX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haupthaus wird derzeit nach erneutem Umbau von einer Familie bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
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}}Ehemals Oberschönhagen Nr. 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 160 O.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 160, 1969 Panorama, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
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[[Datei: Bad Meinberger Straße 160 S.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 160, 1965, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
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[[Datei: Bad Meinberger Straße 160 S.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 160, 2018, Giebel, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Datei: Bad Meinberger Straße 160 NW.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 160, 12.2025, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
In der Südgiebelspitze/First ist die Lippische Rose dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; NN&lt;br /&gt;
* 1926&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt; NN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
XXX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haupthaus wird derzeit nach erneutem Umbau von einer Familie bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<updated>2025-12-21T16:55:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Gebäude */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
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|Ortsteil1901= Oberschönhagen&lt;br /&gt;
}}Ehemals Oberschönhagen Nr. 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 160 O.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 160, 1969 Panorama, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 160 S.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 160, 1965, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 160 N.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 160, 2018, Giebel, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
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[[Datei: Bad Meinberger Straße 160 NW.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 160, 12.2025, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
In der Südgiebelspitze/First ist die Lippische Rose dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; NN&lt;br /&gt;
* 1926&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt; NN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
XXX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haupthaus wird derzeit nach erneutem Umbau von einer Familie bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Gebäude */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
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|Ortsteil1901= Oberschönhagen&lt;br /&gt;
}}Ehemals Oberschönhagen Nr. 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 160 O.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 160, 1969 Panorama, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 160 S.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 160, 1965, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 160 S.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 160, Giebel, 2018, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 160 NW.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 160, 12.2025, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
In der Südgiebelspitze/First ist die Lippische Rose dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; NN&lt;br /&gt;
* 1926&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt; NN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
XXX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haupthaus wird derzeit nach erneutem Umbau von einer Familie bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
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		<title>Bad Meinberger Straße 160 (Oberschönhagen)</title>
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		<updated>2025-12-21T16:54:20Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
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}}Ehemals Oberschönhagen Nr. 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 160 O.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 160, 1969 Panorama, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
In der Südgiebelspitze/First ist die Lippische Rose dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; NN&lt;br /&gt;
* 1926&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt; NN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
XXX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haupthaus wird derzeit nach erneutem Umbau von einer Familie bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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==Autor*innen==&lt;br /&gt;
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}}Ehemals Oberschönhagen Nr. 4&lt;br /&gt;
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==Geschichte==&lt;br /&gt;
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==Gebäude==&lt;br /&gt;
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==Inschriften==&lt;br /&gt;
In der Südgiebelspitze/First ist die Lippische Rose dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; NN&lt;br /&gt;
* 1926&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt; NN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
XXX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haupthaus wird derzeit nach erneutem Umbau von einer Familie bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
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==Quellen==&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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		<updated>2025-12-21T16:51:17Z</updated>

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==Inschriften==&lt;br /&gt;
In der Südgiebelspitze/First ist die Lippische Rose dargestellt.&lt;br /&gt;
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* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; NN&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
XXX&lt;br /&gt;
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Das Haupthaus wird derzeit nach erneutem Umbau von einer Familie bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
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==Inschriften==&lt;br /&gt;
In der Südgiebelspitze/First ist die Lippische Rose dargestellt.&lt;br /&gt;
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* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; NN&lt;br /&gt;
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XXX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haupthaus wird derzeit nach erneutem Umbau von einer Familie bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
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		<updated>2025-12-21T16:49:33Z</updated>

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==Inschriften==&lt;br /&gt;
In der Südgiebelspitze/First ist die Lippische Rose dargestellt.&lt;br /&gt;
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* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; NN&lt;br /&gt;
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XXX&lt;br /&gt;
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Das Haupthaus wird derzeit nach erneutem Umbau von einer Familie bewohnt.&lt;br /&gt;
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==Literatur==&lt;br /&gt;
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		<updated>2025-12-21T16:47:49Z</updated>

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[[Datei: Bad Meinberger Straße 160 NW.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 160, 12.2025, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
In der Südgiebelspitze/First ist die Lippische Rose dargestellt.&lt;br /&gt;
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==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; NN&lt;br /&gt;
* 1926&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt; NN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
XXX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haupthaus wird derzeit nach erneutem Umbau von einer Familie bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
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		<title>Bad Meinberger Straße 160 (Oberschönhagen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.lippe-haeuser-wiki.de/index.php?title=Bad_Meinberger_Stra%C3%9Fe_160_(Obersch%C3%B6nhagen)&amp;diff=49087"/>
		<updated>2025-12-21T16:47:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Gebäude */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
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|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
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|Ortsteil1901= Oberschönhagen&lt;br /&gt;
}}Ehemals Oberschönhagen Nr. 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 160 O.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 160, 1969 Panorama, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 160 S.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 160, 1965, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 160 N.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 160, 12.2018 Giebel, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 160 NW.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 160, 12.2025, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
In der Südgiebelspitze/First ist die Lippische Rose dargestellt.&lt;br /&gt;
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==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; NN&lt;br /&gt;
* 1926&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt; NN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
XXX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haupthaus wird derzeit nach erneutem Umbau von einer Familie bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{AutorKategorie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Koordinaten}}&lt;br /&gt;
{{Hausstättenkategorien}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wilfried Funke</name></author>
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		<title>Bad Meinberger Straße 160 (Oberschönhagen)</title>
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		<updated>2025-12-21T16:45:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wilfried Funke: /* Gebäude */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
|Straße={{AutoStraße}}&lt;br /&gt;
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}&lt;br /&gt;
|Koordinaten= 51.923821, 8.972869&lt;br /&gt;
|Adressbuch1901=Ja&lt;br /&gt;
|Hausnummer1901=0&lt;br /&gt;
|Ortsteil1901= Oberschönhagen&lt;br /&gt;
}}Ehemals Oberschönhagen Nr. 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 160 O.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 160, 1969 Panorama, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 160 S.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 160, 1965, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 160 NW.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 160, 12.2025, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
In der Südgiebelspitze/First ist die Lippische Rose dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; NN&lt;br /&gt;
* 1926&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt; NN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
XXX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haupthaus wird derzeit nach erneutem Umbau von einer Familie bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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}}Ehemals Oberschönhagen Nr. 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 160 O.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 160, 1969 Panorama, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 160 S.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 160, 1965, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 160 N.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 160, 2018, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Inschriften==&lt;br /&gt;
In der Südgiebelspitze/First ist die Lippische Rose dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; NN&lt;br /&gt;
* 1926&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt; NN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
XXX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haupthaus wird derzeit nach erneutem Umbau von einer Familie bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hausstätte info&lt;br /&gt;
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}&lt;br /&gt;
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}}Ehemals Oberschönhagen Nr. 4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude==&lt;br /&gt;
[[Datei: Bad Meinberger Straße 160 O.jpg|thumb|Bad Meinberger Straße 160, 1969 Panorama, Foto:  Wilfried Funke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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==Inschriften==&lt;br /&gt;
In der Südgiebelspitze/First ist die Lippische Rose dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==&lt;br /&gt;
* 1901&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1901}}&amp;lt;/ref&amp;gt; NN&lt;br /&gt;
* 1926&amp;lt;ref&amp;gt;{{LippeAdressbuch1926}}&amp;lt;/ref&amp;gt; NN&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
XXX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haupthaus wird derzeit nach erneutem Umbau von einer Familie bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Autor*innen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{PAGEAUTHORS}}&lt;br /&gt;
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