Teutoburger-Wald-Straße 16 (Hörste)

Aus lippe-haeuser-wiki.de
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Teutoburger-Wald-Straße 16 (Hörste)
OrtsteilHörste
StraßeTeutoburger-Wald-Straße (Hörste)
Hausnummer16
Karte
Adressbuch von 1901Ja
GemeindeHörste
Hausnummer012

"Weberhof" heißt das heute hier befindliche Alten- und Pflegeheim, das eib noch vorhandenes Haus der hier verorteten früheren Kleinkötterstätte Weber Nr. 12 miteinbezieht.

Geschichte

Gebäude

Kleiner Zweiständerbau von 1566 von 4 Fachen (5 Gebinden), Kübbungen verändert. Verbrettertes Giebeldreieck vorn auf Stichbalkenköpfen, hinten auf gekehlten Knaggen vorkragend, tragende Hauptständer mit beidseitigen Kopfbändern markiert. Jüngere Vorbauten an beiden Giebeln.[1]

Hörste, ehem Haus Weber Nr. 12, 1566. Foto: Hans-Christian Schall, 2010
Torbogen des ehem. Hauses Weber, Hörste Nr. 12. Foto: Hans-Christian Schall, 2010
Hörste, Kötterhaus Weber von 1566, Giebelansicht. Aufmaß und Zeichnung: Stiewe 1986
Kötterhaus Weber von 1566, Querschnitt. Aufmaß und Zeichnung: Stiewe 1986

Inschriften

Liegender Wappenschild mit Rose und Jahreszahl 1566 in Kerbschnitt am Torbogen.

Eigentümer*innen, Bewohner*innen

- Adressbuch 1901:

12 Weber, August, Ziegler.

Weber, Gottlieb, Ziegler.

Fußknecht, Karl, Ziegler.


- Adressbuch 1926:

12 Weber, Aug. sen., Kolon u. Ziegler

Weber, August, Ziegler

Weber, Auguste, Kriegerwitwe

Weber, August, Tischler

Holländer, Wilhelmine, Witwe

Burmeier, Wilh., Kriegsbeschäd. u. Ziegler

Schulze, Wilhelmine, Witwe

Literatur

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Vgl. Fred Kaspar, Fachwerkbauten des 14. bis 16. Jahrhunderts in Westfalen, 1986 S. 133; Heinrich Stiewe, Die ältesten Bauernhäuser der Grafschaft Lippe. Neue Befunde zum ländlichen Hausbau des 16. Jahrhunderts, in: Heinrich Stiewe (Red.), Ländlicher Hausbau in Norddeutschlannd und den Niederlanden (Berichte zur Haus- und Bauforschung, 4), Marburg 1996, S. 293-328, hier: S. 320f.

Autor

Seitenhistorie

Seite erstellt am 23.01.2025 von Dr. Horst Wissbrock

Letzte Änderung am: 27.07.2026 von Heinrich Stiewe