Teutoburger-Wald-Straße 16 (Hörste)
| Teutoburger-Wald-Straße 16 (Hörste) | |
|---|---|
| Ortsteil | Hörste |
| Straße | Teutoburger-Wald-Straße (Hörste) |
| Hausnummer | 16 |
| Karte | |
| Adressbuch von 1901 | Ja |
| Gemeinde | Hörste |
| Hausnummer | 012 |
Frühere Kleinkötterstätte Weber, alte Kolonatsnummer Hörste Nr. 12. Das Kötterhaus von 1566 wurde 1985-89 saniert und als Begegnungsstätte in das ca. 1985 auf dem Hofgelände errichtete Alten- und Pflegeheim "Weberhof" einbezogen.
Geschichte
Die Kleinkötterstätte Weber in Hörste ist seit dem frühen 16. Jahrhundert in den Landschatzregistern nachweisbar.
Gebäude
Kleiner Zweiständerbau von 1566 von 4 Fachen (5 Gebinden), Kübbungen verändert. Verbrettertes Giebeldreieck vorn auf Stichbalkenköpfen, hinten auf gekehlten Knaggen vorkragend, tragende Hauptständer mit beidseitigen Kopfbändern markiert. Rückwärtiger unterkellerter Kammeranbau und vorderer Stallanbau links vom Dielentor im 18. Jahrhundert angefügt.[1]




Ein weiteres, zuletzt verputztes Kötterhaus, möglicherweise die Leibzucht der Stätte, stand vorne rechts an der Hofzufahrt. Es war um 1986 noch bewohnt und wurde um 1990 abgebrochen.
Inschriften
Auf dem Torsturz Jahreszahl 1566 und liegender Wappenschild mit Rose in Kerbschnitt.
Eigentümer*innen, Bewohner*innen
- Adressbuch 1901: 12 Weber, August, Ziegler. Weber, Gottlieb, Ziegler. Fußknecht, Karl, Ziegler.
- Adressbuch 1926: 12 Weber, Aug. sen., Kolon u. Ziegler. Weber, August, Ziegler. Weber, Auguste, Kriegerwitwe. Weber, August, Tischler. Holländer, Wilhelmine, Witwe. Burmeier, Wilh., Kriegsbeschäd. u. Ziegler. Schulze, Wilhelmine, Witwe.
Literatur
- Fred Kaspar, Fachwerkbauten des 14.-16. Jahrhunderts in Westfalen (Beiträge zur Volkskultur in Nordwestdeutschland, 52), Münster 1986.
- Heinrich Stiewe, Die ältesten Bauernhäuser der Grafschaft Lippe. Neue Befunde zum ländlichen Hausbau des 16. Jahrhunderts, in: Heinrich Stiewe (Red.), Ländlicher Hausbau in Norddeutschlannd und den Niederlanden (Berichte zur Haus- und Bauforschung, 4), Marburg 1996, S. 293-328.
Quellen
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Vgl. Fred Kaspar, Fachwerkbauten des 14. bis 16. Jahrhunderts in Westfalen, 1986 S. 133; Heinrich Stiewe, Die ältesten Bauernhäuser der Grafschaft Lippe. Neue Befunde zum ländlichen Hausbau des 16. Jahrhunderts, in: Heinrich Stiewe (Red.), Ländlicher Hausbau in Norddeutschlannd und den Niederlanden (Berichte zur Haus- und Bauforschung, 4), Marburg 1996, S. 293-328, hier: S. 320f.
Autor
Seitenhistorie
Seite erstellt am 23.01.2025 von Dr. Horst Wissbrock
Letzte Änderung am: 27.07.2026 von Heinrich Stiewe