Paderborner Straße 49 (Heiligenkirchen): Unterschied zwischen den Versionen

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1841 erbaut, ehem. Heiligenkirchen Nr. 34, seit 1875 durch Teilung Nr. 60.
{{Hausstätte info
|Straße=Paderborner Straße (Heiligenkirchen)
|Hausnummer=49
|Ortsteil=Heiligenkirchen
|Koordinaten=51.91278, 8.87272
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|Hausnummer1901=060
}}1841 erbaut, ehem. Heiligenkirchen Nr. 34, seit 1875 durch Teilung Nr. 60.


==Geschichte==
==Geschichte==
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Aus dem Salbuch 1782<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 45.</ref> geht hervor, dass Grote Nr. 34 sich 1841 als Neuwohner und Straßenkötter auf Land des Kolons [[Denkmalstraße 31 (Heiligenkirchen)|Siesenop Nr. 10]] neu angebaut hatte. Grote besaß ein Wohnhaus mit dem üblichen Taxwert von 4 Talern und 18 Groschen und zwei Stücke Land von etwas über 10 Scheffelsaat, nämlich "im Krümpel" (zwischen Paderborner Straße und Berlebecke), bei Dammeier 1 Scheffelsaat 2 ½ Metzen und "am Berge" zwischen Timmerhans und Dammeier 9 Scheffelsaat 6 Metzen. 1852 konnte seine Witwe von Peter Nr. 11, [[Denkmalstraße 41 (Heiligenkirchen)]], fünf Parzellen erwerben.
Aus dem Salbuch 1782<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I, Nr. 45.</ref> geht hervor, dass Grote Nr. 34 sich 1841 als Neuwohner und Straßenkötter auf Land des Kolons [[Denkmalstraße 31 (Heiligenkirchen)|Siesenop Nr. 10]] neu angebaut hatte. Grote besaß ein Wohnhaus mit dem üblichen Taxwert von 4 Talern und 18 Groschen und zwei Stücke Land von etwas über 10 Scheffelsaat, nämlich "im Krümpel" (zwischen Paderborner Straße und Berlebecke), bei Dammeier 1 Scheffelsaat 2 ½ Metzen und "am Berge" zwischen Timmerhans und Dammeier 9 Scheffelsaat 6 Metzen. 1852 konnte seine Witwe von Peter Nr. 11, [[Denkmalstraße 41 (Heiligenkirchen)]], fünf Parzellen erwerben.


Die Stätte Nr. 34 wurde einige Jahre später, 1844, vom Kolon und Müller Grote für 600 Reichstaler an Kanzleirat Petri in Detmold verkauft.<ref> LAV NRW OWL, L 108 Detmold Fach 30 Nr. 8 Bd. III, 37. </ref> Petri übernahm damit auch die ingrossierten Schulden von 400 Reichstalern.  
Die Stätte Nr. 34 wurde einige Jahre später, 1844, vom Kolon und Müller Grote für 600 Reichstaler an Kanzleirat [https://lippelex.de/index.php?title=Petri,_Friedrich_Simon_Leopold_(1775-1850) Petri] in Detmold verkauft.<ref> LAV NRW OWL, L 108 Detmold Fach 30 Nr. 8 Bd. III, 37. </ref> Petri übernahm damit auch die ingrossierten Schulden von 400 Reichstalern.  


1865 kam es zum Verkauf an Rechtsanwalt Runnenberg in [[Allee 25 (Detmold)|Detmold, Allee 25]], von diesem 1875 für 10.800 Mark an den Einlieger August Meierjohann, der eine Teilung veranlasste.<ref> LAV NRW OWL, L 108 Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 8, Band VI, 94. </ref> Das Wohnhaus mit Hofraum und Garten daneben wurde geteilt. Aus der nördlichen Hälfte wurde die Neuwohnerstätte Nr. 60, Paderborner Straße 49, gebildet.<ref> LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 55: Salbuch 1854. </ref>
1865 kam es zum Verkauf an Rechtsanwalt Runnenberg in [[Allee 25 (Detmold)|Detmold, Allee 25]], von diesem 1875 für 10.800 Mark an den Einlieger August Meierjohann, der eine Teilung veranlasste.<ref> LAV NRW OWL, L 108 Detmold, Nr. Fach 30 Nr. 8, Band VI, 94. </ref> Das Wohnhaus mit Hofraum und Garten daneben wurde geteilt. Aus der nördlichen Hälfte wurde die Neuwohnerstätte Nr. 60, Paderborner Straße 49, gebildet.<ref> LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 55: Salbuch 1854. </ref>
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==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==


1876 August Meyerjohann.
1876 August Meyerjohann († 1909), Ehefrau Anna geb. Wall (Woll), Tochter Henriette (später verheiratete 1. Heißenberg, 2. Wienecke, 3. Stahlberg), Schwiegervater Wilhelm Wall (Woll).<ref>Auskunft Miriam Düker, Detmold.</ref>


1894 Meyerjohann.<ref> LAV NRW OWL, L 107 C / Landesbrandversicherungsanstalt, Nr. 102: Brandkataster des Amtes Detmold Bd. 1: Barkhausen - Heiligenkirchen, 1894-ca. 1960. </ref>
1894 Meyerjohann.<ref> LAV NRW OWL, L 107 C / Landesbrandversicherungsanstalt, Nr. 102: Brandkataster des Amtes Detmold Bd. 1: Barkhausen - Heiligenkirchen, 1894-ca. 1960. </ref>
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1901 (Adressbuch) Eigentümer: Meierjohann; Bewohner*innen: Schreiber Fritz Struck; Witwe Minna Stukenbrok.
1901 (Adressbuch) Eigentümer: Meierjohann; Bewohner*innen: Schreiber Fritz Struck; Witwe Minna Stukenbrok.


1919 (Volkszählung) Stuckarbeiter August Rabe mit Ehefrau Florentine sowie Töchter Lucie und Hertha; Witwe Minna (?) Kligge mit Söhnen Wolf und Wilhelm; Arbeiter Friedrich Zimmermeister mit Ehefrau Wilhelmine sowie Töchter Wilhelmine, Marie und Luise.
1919 (Volkszählung) Stuckarbeiter August Rabe mit Ehefrau Florentine sowie Töchter Lucie und Hertha; Witwe Minna (?) Kligge mit Söhnen Wolf und Wilhelm; Arbeiter Friedrich Zimmermeister [Zimmermann?] mit Ehefrau Wilhelmine sowie Töchter Wilhelmine, Marie und Luise.


1926 (Adressbuch) Eigentümerin: Witwe Henny Stahlberg; Bewohner*innen: Ziegler Friedrich Zimmermann; Witwe Minna Kligge.
1926 (Adressbuch) Eigentümerin: Witwe Henny Stahlberg; Bewohner*innen: Ziegler Friedrich Zimmermann; Witwe Minna Kligge.
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