Niedernkamp 44 (Heiden): Unterschied zwischen den Versionen

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==Geschichte==
==Geschichte==
Brüning, 1781 ein großer Halbmeyer, gnädigster Landes-Herrschaft leibeigen, entrichtet Sterbfall und Weinkauf.<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 109: Salbuch der Vogtei Heiden, 1781 [https://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Ostwestfalen-Lippe%2FL101CI%2F~001%2F00109%2Fmets.xml&tx_dlf%5Bpage%5D=48&cHash=62ebd24dee7f484e9f8482148a61fd45 Digitalisat].</ref>
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Das Gebäude Niedernkamp 44 hatte für das Dorf Heiden eine besondere Bedeutung. In dem östlichen Gebäudeteil, der einen eigenen Zugang mit Stichweg zur Hauptstraße hatte, befand sich seit ca. 1937 ein Kindergarten, der nach 1945 von der ev.-ref. Kirchengemeinde Heiden übernommen wurde. Dieser Kindergarten mit nur einem Gruppenraum wurde bis 1973, bis zum Neubau des Kindergartens auf dem Gelände des Pfarrhofes, genutzt.
Das Gebäude Niedernkamp 44 hatte für das Dorf Heiden eine besondere Bedeutung. In dem östlichen Gebäudeteil, der einen eigenen Zugang mit Stichweg zur Hauptstraße hatte, befand sich seit ca. 1937 ein Kindergarten, der nach 1945 von der ev.-ref. Kirchengemeinde Heiden übernommen wurde. Dieser Kindergarten mit nur einem Gruppenraum wurde bis 1973, bis zum Neubau des Kindergartens auf dem Gelände des Pfarrhofes, genutzt.


==Gebäude==
==Gebäude==
[[Datei: Niedernkamp 44.jpg | thumb | Niedernkamp 44, Abbruch in 2024, Foto 2010, L. Kaup]]
Die Hausstätte Niedernkamp 44 / vor 1970 Mühlenweg 3 / Heiden Nr. 5 liegt im unteren Dorf von Heiden, nahe dem Oetternbach. Die niedrige Kolonats-Nr. 5 weist die Hofstelle als einen der frühen Siedlungsplätze im Dorf Heiden aus.
Die Hausstätte Niedernkamp 44 / vor 1970 Mühlenweg 3 / Heiden Nr. 5 liegt im unteren Dorf von Heiden, nahe dem Oetternbach. Die niedrige Kolonats-Nr. 5 weist die Hofstelle als einen der frühen Siedlungsplätze im Dorf Heiden aus.
Das Wohnhaus Niedernkamp 44 wurde im Jahre 2024 abgebrochen. Es war ein großes Gebäude, ehemals in Fachwerkkonstruktion, bei dem die Außenwände in den 1950-er Jahren durch massive Wände mit Außenputz ersetzt worden waren. Das mit mit Dachziegeln gedeckte Satteldach hatte auf der Nordseite einen Quergiebel, darunter befand sich der Eingang und das Deelentor.  
Das Wohnhaus Niedernkamp 44 wurde im Jahre 2024 abgebrochen. Es war ein großes Gebäude, ehemals in Fachwerkkonstruktion, bei dem die Außenwände in den 1950-er Jahren durch massive Wände mit Außenputz ersetzt worden waren. Das mit mit Dachziegeln gedeckte Satteldach hatte auf der Nordseite einen Quergiebel, darunter befand sich der Eingang und das Deelentor.  
[[Datei: Niedernkamp 44.jpg | thumb | Niedernkamp 44, Abbruch in 2024, Foto 2010, L. Kaup]]
 
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==Inschriften==
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==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
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Aktuelle Version vom 16. Februar 2026, 14:47 Uhr

Niedernkamp 44 (Heiden)
OrtsteilHeiden
StraßeNiedernkamp (Heiden)
Hausnummer44
Karte
Adressbuch von 1901Ja
GemeindeHeiden
Straße./.
Hausnummer005

Das Gebäude hatte ehemals die Nr. 5 in Heiden.

Geschichte

Brüning, 1781 ein großer Halbmeyer, gnädigster Landes-Herrschaft leibeigen, entrichtet Sterbfall und Weinkauf.[1]

Brüning, 1829 ein großer Halbmeier, gnädigster Landes-Herrschaft leibeigen, entrichtet Sterbfall und Weinkauf.[2]

Das Gebäude Niedernkamp 44 hatte für das Dorf Heiden eine besondere Bedeutung. In dem östlichen Gebäudeteil, der einen eigenen Zugang mit Stichweg zur Hauptstraße hatte, befand sich seit ca. 1937 ein Kindergarten, der nach 1945 von der ev.-ref. Kirchengemeinde Heiden übernommen wurde. Dieser Kindergarten mit nur einem Gruppenraum wurde bis 1973, bis zum Neubau des Kindergartens auf dem Gelände des Pfarrhofes, genutzt.

Gebäude

Niedernkamp 44, Abbruch in 2024, Foto 2010, L. Kaup

Die Hausstätte Niedernkamp 44 / vor 1970 Mühlenweg 3 / Heiden Nr. 5 liegt im unteren Dorf von Heiden, nahe dem Oetternbach. Die niedrige Kolonats-Nr. 5 weist die Hofstelle als einen der frühen Siedlungsplätze im Dorf Heiden aus. Das Wohnhaus Niedernkamp 44 wurde im Jahre 2024 abgebrochen. Es war ein großes Gebäude, ehemals in Fachwerkkonstruktion, bei dem die Außenwände in den 1950-er Jahren durch massive Wände mit Außenputz ersetzt worden waren. Das mit mit Dachziegeln gedeckte Satteldach hatte auf der Nordseite einen Quergiebel, darunter befand sich der Eingang und das Deelentor.

Besitzt 1781 laut Salbuch 1 Wohnhaus, 1 Leibzucht, 1 Schoppen, 1 Backhaus.[3]

Besitzt 1829 laut Salbuch 1 Wohnhaus, 1 Leibzucht, 1 Schoppen, 1 Backhaus.[4]

Besitzt 1855 laut Salbuch 1 Wohnhaus, 1 Leibzucht.[5]

Inschriften

Eigentümer*innen, Bewohner*innen

1781 Brüning. [6]

1829 Brüning.[7]

1855 Brüning.[8]

1901[9] Wrampe, Heinrich, Steuererheber; Kropp, Philipp, Ziegler

Im Adresssbuch von 1901 wird für Heiden (S.257) Heinrich Wrampe als Bauerrichter genannt.

1926[10] Stölting, Hermann, Fabrikarbeiter; Fischer, Emilie, Witwe

Literatur

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 109: Salbuch der Vogtei Heiden, 1781 Digitalisat.
  2. LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 123: Salbuch der Vogtei Heiden, 1829 Digitalisat.
  3. LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 109: Salbuch der Vogtei Heiden, 1781 Digitalisat.
  4. LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 123: Salbuch der Vogtei Heiden, 1829 Digitalisat.
  5. LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 137: Salbuch Vogtei Heiden 1855 Digitalisat.
  6. LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 109: Salbuch der Vogtei Heiden, 1781 Digitalisat.
  7. LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 123: Salbuch der Vogtei Heiden, 1829 Digitalisat.
  8. LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 137: Salbuch Vogtei Heiden 1855 Digitalisat.
  9. Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901 Digitalisat
  10. Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926 Digitalisat

Autor*innen

Joachim Kleinmanns, Lothar Kaup

Seitenhistorie

Seite erstellt am 17.12.2025 von Lothar Kaup

Letzte Änderung am: 16.02.2026 von Joachim Kleinmanns