Heustraße 53 (Lemgo): Unterschied zwischen den Versionen
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Ein traufständiges Fachwerkgebäude aus dem Jahr 1807. Ursprünglich als Teil der Marien-Bauerschaft (Abkürzung: M.B.) Nr. 38 geführt, später als Heustraße Nr. 53. Eintragung in die Denkmalakte der Stadt Lemgo im Jahr 2005. | |||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Direkt am ehemaligen Heutor errichteten die Eheleute Krügermeier im Jahre 1807 auf einer bis zum Wallgraben reichenden Parzelle ein traufständiges landwirtschaftliches Wohn- und Wirtschaftsgebäude. Die beiden Gebäudeteile wurden später in die Hausstätten Heustraße 53 und [[Heustraße 55 (Lemgo)]] geteilt. Die heutige Heustraße 53 diente dabei ursprünglich als Wirtschaftsteil. [[Datei:Heustr.53-55.1.jpg|thumb|Heustraße Nr. 53 und 55, gemeinsame Ansicht, 2016, Foto: Alte Hansestadt Lemgo/Michael Reimer]] | |||
==Gebäude== | ==Gebäude== | ||
[[Datei:Heustr.53.1.jpg|thumb|Heustraße Nr. 53, 2016, Foto: Alte Hansestadt Lemgo/Michael Reimer]] | |||
Dieses im frühen 19. Jahrhundert errichtete Fachwerkgebäude ist als eines der wenigen Querdeelenhäuser bedeutend für die Stadt Lemgo. Mit den erhaltenen Strukturen, nämlich dem ablesbar erhaltenen Wirtschaftsteil, der charakterisiert ist durch die Querdeele in der (östlichen) Haushälfte, der heutigen Heustraße Nr. 53. Die Toreinfahrt in dieser Haushälfte ist durch das Einstellen einer Fachwerkkonstruktion zwar verändert worden, aber weiterhin ablesbar. Heute befindet sich hier eine Hauseingangstür. Die Fenster stammen zum größten Teil aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. | |||
==Inschriften== | ==Inschriften== | ||
[[Datei:Heustr.53.2.jpg|thumb|Heustraße Nr. 53, Nahaufnahme der Inschrift über dem Eingang, 2016, Foto: Alte Hansestadt Lemgo/Michael Reimer]] | |||
Oberhalb der Eingangstür des Hauses Nr. 53 ist eine Inschrift erhalten, "Anton Henrich Krügmeier und Catrina Elisabet Borcats. Den 21 Juli Anno 1807" | |||
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen== | ==Eigentümer*innen, Bewohner*innen== | ||
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==Quellen== | ==Quellen== | ||
"Straßenverzeichnis mit Hausnummern. Neue und alte Hausnummern -vor 1890- ermittelt aus B 2601", Lemgo 1972, S. 11. | |||
Denkmalliste der Stadt Lemgo, Nr. A 411. | |||
==Weblinks== | ==Weblinks== | ||
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Aktuelle Version vom 22. Februar 2026, 17:00 Uhr
| Heustraße 53 (Lemgo) | |
|---|---|
| Ortsteil | Lemgo (Kernstadt) |
| Straße | Heustraße (Lemgo) |
| Hausnummer | 53 |
| Karte | |
| Adressbuch von 1901 | Ja |
| Gemeinde | Lemgo (Kernstadt) |
| Straße | Heustraße |
| Hausnummer | MB 38 |
Ein traufständiges Fachwerkgebäude aus dem Jahr 1807. Ursprünglich als Teil der Marien-Bauerschaft (Abkürzung: M.B.) Nr. 38 geführt, später als Heustraße Nr. 53. Eintragung in die Denkmalakte der Stadt Lemgo im Jahr 2005.
Geschichte
Direkt am ehemaligen Heutor errichteten die Eheleute Krügermeier im Jahre 1807 auf einer bis zum Wallgraben reichenden Parzelle ein traufständiges landwirtschaftliches Wohn- und Wirtschaftsgebäude. Die beiden Gebäudeteile wurden später in die Hausstätten Heustraße 53 und Heustraße 55 (Lemgo) geteilt. Die heutige Heustraße 53 diente dabei ursprünglich als Wirtschaftsteil.

Gebäude

Dieses im frühen 19. Jahrhundert errichtete Fachwerkgebäude ist als eines der wenigen Querdeelenhäuser bedeutend für die Stadt Lemgo. Mit den erhaltenen Strukturen, nämlich dem ablesbar erhaltenen Wirtschaftsteil, der charakterisiert ist durch die Querdeele in der (östlichen) Haushälfte, der heutigen Heustraße Nr. 53. Die Toreinfahrt in dieser Haushälfte ist durch das Einstellen einer Fachwerkkonstruktion zwar verändert worden, aber weiterhin ablesbar. Heute befindet sich hier eine Hauseingangstür. Die Fenster stammen zum größten Teil aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Inschriften

Oberhalb der Eingangstür des Hauses Nr. 53 ist eine Inschrift erhalten, "Anton Henrich Krügmeier und Catrina Elisabet Borcats. Den 21 Juli Anno 1807"
Eigentümer*innen, Bewohner*innen
Literatur
Quellen
"Straßenverzeichnis mit Hausnummern. Neue und alte Hausnummern -vor 1890- ermittelt aus B 2601", Lemgo 1972, S. 11.
Denkmalliste der Stadt Lemgo, Nr. A 411.
Weblinks
Einzelnachweise
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 22.02.2026 von Nils Lienenlüke
Letzte Änderung am: 22.02.2026 von Nils Lienenlüke