Lange Straße 15 (Bad Salzuflen): Unterschied zwischen den Versionen

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}}Die Hausstätte Lange Straße 15. Bis 1878 als Salzuflen Nr. 19 geführt.<ref>Vgl. Otto Pölert, Alte Häuser Salzuflens. Besitzer, Bewohner. Um 1960. Stadtarchiv Bad Salzuflen Msc 13, Nr. 19.</ref>


==Geschichte==
==Geschichte==
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==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
1549 Cordt Gießenbeir, Sohn des Tonyes Gießenbeir von Salzuflen Nr. 17; später: Christoffer Warner, „zur Heuer“: Tonies Heibeke und Herm. Schmale (vgl. auch Salzuflen Nr. 21).
1623/33 Adrian Oberg; Sohn: Christian Oberg „besitzt 36 Schff. Land“; „Adr. Oberg vermacht 1630 den Stadtarmen 150 Thaler Kapital a.d. Nebenhause.“
1644 Christopf Oberg; „klagt über zu hohe Kontribution, die er verschuldet sei.“
1645 Christoffer Oberg; „hat ein Wohnhaus und noch ein Beihaus (19/20); seine Tochter Elis. heiratete vor 1658 den Witwer Johannes Giesenbeir.“
1658 „Zur Heuer“: der Conrector Mag. Christoff Kracht.
1658/65 Der Chirurg Johannes Gießenbier, Sohn des Chirurg Joh. G. von Salzuflen Nr. 19 „ist sich wegen des Hauses (Nr.19) mit seinem Schwager Otto Henrich Oberg noch nicht einig“; außerdem die „Alferman'sche Witwe“, die Mutter seiner zweiten Ehefrau.
1675/84 Die Witwe des „Lohnherren“ Johannes Gießenbier.
1702 Der Kramer Joh. Christoph Gießenbier.
1748/55 Der Doctor Johannes Giesenbier heiratete 1738 Anna Cathr., geb. Lüdeking, Witwe von Jobst Henr. Potharst; außerdem ein Kind.
1760 Johan Conrad Barckhausen; „Haus u. Scheune (500 + 300 Thaler)“; „hat des Doctor Gießenbiers Tochter zur Ehe, jur. d. 18.3.1758.“
1767 Der Witwe des Conrad Barckhausen „ihr Haus und Scheune“.
1772/78 Die Witwe des J. Conrad Barckhausen; „Joh. Charl. Sophie, Tochter des Dr. med. Gießenbier; sie heiratet am 26.11.1779 wieder HC. Ferd. Ad. Gelhaus zu Ribbentr., geboren in Schötmar.“
1782/95 J. David Mosel sen.; „Wohnhaus u. Scheune; von ihm erbte die Stätte sein Sohn Christoph, Stadtchirurg.“
1803/15 J.Christoph Mosel, besaß außerdem Salzuflen Nr. 17,18 und 19; „dessen Schwestermann war der aus Detmold gekommene Chirurgus Wilh. Christian Bernhardi (1803 geerbt; Eleonore Mosel, Tochter des Chirurgus M., heiratete am 13.10.1769 den Chirurgus Wilh. Christ. Eberhardi aus Detmold); Umbau des Hauses für 800 Thaler (Vorschiebung zur Straße um 32 Zoll, Höherlegung, Durchbau der Diele.“
1820 Der Obergeometer/Landmesser Eberhardi; „in München verkauft das Haus 19 (nebst Scheune, ehemaliger Brennerei, Länderei, Bibliothek, Haus Nr. 17) für 1.675 Thaler an den Baron Ferd. von Hohenhausen in Herford“; zur Miete: der Lieutenant Hölzermann.
1821, am 09.11.: „Verkauf von Nr.19 (ohne Nr. 17) an die Rentkammer für 1.675 Thaler.“
1825/29 Die Fürstliche Rentkammer; zur Miete: der Lieutenant Hölzermann („Salinen-Kontrolleur?“), der Rendant Rohdewald und „schon seit 1813“ der Kunstmeister Culemann.
1848/51 Der Salinenrendant Goedecke.
1854/57 Der Direktor Gödecke.
1873 Der Rendant Karl Knipping mit seiner Ehefrau Adele.
1874/80 Der Rendant Jul. Dussel und der Musicus Joh. Christoph Dussel.
1901 Die Fürstliche Rentkammer, Salzsteueramt, Rendantur; der Rendant Theodor Schieferdecker.
1956 Der Installateur-Meister Horstmann erwirbt die Stätte.
1956 Die Witwe Paula Gronemeier.


==Literatur==
==Literatur==
Otto Pölert, Alte Häuser Salzuflens. Besitzer, Bewohner. Um 1960. Stadtarchiv Bad Salzuflen Msc 13.


==Quellen==
==Quellen==
Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901.


==Weblinks==
==Weblinks==

Aktuelle Version vom 9. März 2026, 10:27 Uhr

Lange Straße 15 (Bad Salzuflen)
OrtsteilBad Salzuflen (Kernstadt)
StraßeLange Straße (Bad Salzuflen)
Hausnummer15
Karte
Adressbuch von 1901Ja
GemeindeSalzuflen
StraßeLangestraße
Hausnummer015

Die Hausstätte Lange Straße 15. Bis 1878 als Salzuflen Nr. 19 geführt.[1]

Geschichte

Gebäude

Inschriften

Eigentümer*innen, Bewohner*innen

1549 Cordt Gießenbeir, Sohn des Tonyes Gießenbeir von Salzuflen Nr. 17; später: Christoffer Warner, „zur Heuer“: Tonies Heibeke und Herm. Schmale (vgl. auch Salzuflen Nr. 21).

1623/33 Adrian Oberg; Sohn: Christian Oberg „besitzt 36 Schff. Land“; „Adr. Oberg vermacht 1630 den Stadtarmen 150 Thaler Kapital a.d. Nebenhause.“

1644 Christopf Oberg; „klagt über zu hohe Kontribution, die er verschuldet sei.“

1645 Christoffer Oberg; „hat ein Wohnhaus und noch ein Beihaus (19/20); seine Tochter Elis. heiratete vor 1658 den Witwer Johannes Giesenbeir.“

1658 „Zur Heuer“: der Conrector Mag. Christoff Kracht.

1658/65 Der Chirurg Johannes Gießenbier, Sohn des Chirurg Joh. G. von Salzuflen Nr. 19 „ist sich wegen des Hauses (Nr.19) mit seinem Schwager Otto Henrich Oberg noch nicht einig“; außerdem die „Alferman'sche Witwe“, die Mutter seiner zweiten Ehefrau.

1675/84 Die Witwe des „Lohnherren“ Johannes Gießenbier.

1702 Der Kramer Joh. Christoph Gießenbier.

1748/55 Der Doctor Johannes Giesenbier heiratete 1738 Anna Cathr., geb. Lüdeking, Witwe von Jobst Henr. Potharst; außerdem ein Kind.

1760 Johan Conrad Barckhausen; „Haus u. Scheune (500 + 300 Thaler)“; „hat des Doctor Gießenbiers Tochter zur Ehe, jur. d. 18.3.1758.“

1767 Der Witwe des Conrad Barckhausen „ihr Haus und Scheune“.

1772/78 Die Witwe des J. Conrad Barckhausen; „Joh. Charl. Sophie, Tochter des Dr. med. Gießenbier; sie heiratet am 26.11.1779 wieder HC. Ferd. Ad. Gelhaus zu Ribbentr., geboren in Schötmar.“

1782/95 J. David Mosel sen.; „Wohnhaus u. Scheune; von ihm erbte die Stätte sein Sohn Christoph, Stadtchirurg.“

1803/15 J.Christoph Mosel, besaß außerdem Salzuflen Nr. 17,18 und 19; „dessen Schwestermann war der aus Detmold gekommene Chirurgus Wilh. Christian Bernhardi (1803 geerbt; Eleonore Mosel, Tochter des Chirurgus M., heiratete am 13.10.1769 den Chirurgus Wilh. Christ. Eberhardi aus Detmold); Umbau des Hauses für 800 Thaler (Vorschiebung zur Straße um 32 Zoll, Höherlegung, Durchbau der Diele.“

1820 Der Obergeometer/Landmesser Eberhardi; „in München verkauft das Haus 19 (nebst Scheune, ehemaliger Brennerei, Länderei, Bibliothek, Haus Nr. 17) für 1.675 Thaler an den Baron Ferd. von Hohenhausen in Herford“; zur Miete: der Lieutenant Hölzermann.

1821, am 09.11.: „Verkauf von Nr.19 (ohne Nr. 17) an die Rentkammer für 1.675 Thaler.“

1825/29 Die Fürstliche Rentkammer; zur Miete: der Lieutenant Hölzermann („Salinen-Kontrolleur?“), der Rendant Rohdewald und „schon seit 1813“ der Kunstmeister Culemann.

1848/51 Der Salinenrendant Goedecke.

1854/57 Der Direktor Gödecke.

1873 Der Rendant Karl Knipping mit seiner Ehefrau Adele.

1874/80 Der Rendant Jul. Dussel und der Musicus Joh. Christoph Dussel.

1901 Die Fürstliche Rentkammer, Salzsteueramt, Rendantur; der Rendant Theodor Schieferdecker.

1956 Der Installateur-Meister Horstmann erwirbt die Stätte.

1956 Die Witwe Paula Gronemeier.

Literatur

Otto Pölert, Alte Häuser Salzuflens. Besitzer, Bewohner. Um 1960. Stadtarchiv Bad Salzuflen Msc 13.

Quellen

Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Vgl. Otto Pölert, Alte Häuser Salzuflens. Besitzer, Bewohner. Um 1960. Stadtarchiv Bad Salzuflen Msc 13, Nr. 19.

Autor*innen

Lennart Stephan

Seitenhistorie

Seite erstellt am 09.03.2026 von Lennart Stephan

Letzte Änderung am: 09.03.2026 von Lennart Stephan