Lange Straße 11 (Bad Salzuflen): Unterschied zwischen den Versionen
Die Seite wurde neu angelegt: „{{subst:Hausstätte}}“ |
|||
| (3 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
{{Hausstätte info | {{Hausstätte info | ||
|Ortsteil= | |Ortsteil=Bad Salzuflen (Kernstadt) | ||
|Straße= | |Straße=Lange Straße (Bad Salzuflen) | ||
|Hausnummer= | |Hausnummer=11 | ||
}} | |Koordinaten=52.08419, 8.7457 | ||
|Adressbuch1901=Ja | |||
|Ortsteil1901=Salzuflen | |||
|Straße1901=Langestraße | |||
|Hausnummer1901=011 | |||
}}Die Hausstätte Lange Straße 11. Bis 1878 als Salzuflen Nr. 17 geführt.<ref>Vgl. Otto Pölert, Alte Häuser Salzuflens. Besitzer, Bewohner. Um 1960. Stadtarchiv Bad Salzuflen Msc 13, Nr. 17.</ref> | |||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
| Zeile 12: | Zeile 16: | ||
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen== | ==Eigentümer*innen, Bewohner*innen== | ||
1512 erbaut. | |||
1549/53 Thonnies (Tonnyges) Geissenbeyr; „zur Heuer“: 1549/56: Barth Vette, dann Bestian | |||
van Becken.<ref>Vgl. Otto Pölert, Alte Häuser Salzuflens. Besitzer, Bewohner. Um 1960. Stadtarchiv Bad Salzuflen | |||
Msc 13, Nr. 17.</ref> | |||
1623/33 „gehört Bürgermeister Herm. Heillersieg [Salzuflen] Nr. 18.“ | |||
1635 Bewohner: der Salzsieder Jacob Jenner; „vorher und nachher Nr. 3.“ | |||
1645/55 „Scheune zu Nr. 18“; die „Witwe Bürgermeister Heilersiek.“ | |||
1675 „dto. des Bmstr. Hermannus v. Beckingen“ (gestorben im Dezember 1732). | |||
1680 „Zur Heuer“: Hans Ahr. Hörentrup (vgl. auch Salzuflen Nr. 44 im Jahr 1681). | |||
1681/84 Die Witwe des Johannes Rüther. | |||
1702 Der Richter Hermann von Beckingen (wohnte Salzuflen Nr.11). | |||
1702 Mieter: Johann Henich Regel. | |||
1706 Der Pastor Joh. Henrich Schemmel; „vielleicht später“: Joh. Jürgen Krudup. | |||
1748/55 Der Witwer Herman Henrich Steffen mit Kind. | |||
1760 Herm. Henrich Steffen sowie Fratz Hahmeyer mit Ehefrau, 3 Kinder. | |||
1767 „Herm. Henrich Steffen sein Haus.“ | |||
1772 „J. D. Mosels Nebenhaus (zu [Salzuflen] Nr. 18 gehörig).“ | |||
1776 „Johan Davied Mosel sein Nebenhaus (zu [Salzuflen] Nr. 18).“ | |||
1778/93 J. David Mosel sen. ([Salzuflen] Nr. 17, 18 und 19). | |||
1779 „Nebenhaus des Joh. David Mosel.“ | |||
1782/93 Johann David Mosel sen., „das Nebenhaus zu Nr. 18“; später: der Chirurgus Joh. Christoph Mosel (vorher Salzuflen Nr. 99), „die Schwester Eleonore heiratet 1769 den Chirurg. W. Chr. Eberhardi“; Friedrich Eberhardi (Sohn des Chirurgus Wilh. Christian Eb.). | |||
1803 „Verkauf der Stätte von den Mosel'schen Erben an: Joh. Conrad Huep, Ratsdiener. | |||
1805, am 28.02.: „Verkauf an den Bäcker Henr. Arnold Huth (noch 1814).“ | |||
1825 „Besitzer: die Schröder'sche Erbschaftsmasse.“ | |||
1826, am 08.09.: Baron von Hohenhausen in Herford kauft zur Stätte Nr. 19 das jetzt landwirtschaftlich genutzte Haus Nr. 17 hinzu.“ | |||
1831 Scheune und Stallung werden abgebrochen. | |||
1834/42 Der Bäcker Henr. Obenhaus jun. („verkauft am 13.1.1842 an Goldstein“). | |||
1841/57: Der Lohgerber Sal. Goldstein (bis zum 13.01.1842 als Mieter). | |||
1841, am 07.01.: „Salomon Goldstein, Sohn des Meier Manchen G., hat einen blödsinnigen Bruder, Herz G., (*29.7.1823); er erwirkt dessen Aufnahme ins Irrenhaus Brake.“ | |||
1861/78 Der Kaufmann und Lohgerber Salomon Goldstein, „Israelit“, geboren 1813; „(Sohn: Meyer Goldstein, kauft 1877 das Haus Nr. 151a); Geschäft mit Produkten, Leder, Heede und Manufaktur-Waren“; „zur Heuer“: der Handarbeiter A. Schure. | |||
1879, am 02.08.: Der Handelsmann Isaac Katzenstein eröffnet ein Kolonialwaren-Geschäft. | |||
1890 Isaak Katzenstein, geboren im Jahr 1843, mit seiner Ehefrau Fanny und den Söhnen Alfred (geboren 1881) und Moritz (geboren 1886). 1894, am 18.09.: „Fritz Tellmann erhält die Genehmigung zum Betrieb einer Weißgerberei in dem hintersten südöstlichen Raume des Hauses Nr. 17.“ | |||
1901 Der Weißgerber Fritz Tellmann (früher Salzuflen Nr. 11a) sowie Friedrich Tellmann, | |||
Getreidehandlung. | |||
==Literatur== | ==Literatur== | ||
Aktuelle Version vom 9. März 2026, 15:36 Uhr
| Lange Straße 11 (Bad Salzuflen) | |
|---|---|
| Ortsteil | Bad Salzuflen (Kernstadt) |
| Straße | Lange Straße (Bad Salzuflen) |
| Hausnummer | 11 |
| Karte | |
| Adressbuch von 1901 | Ja |
| Gemeinde | Salzuflen |
| Straße | Langestraße |
| Hausnummer | 011 |
Die Hausstätte Lange Straße 11. Bis 1878 als Salzuflen Nr. 17 geführt.[1]
Geschichte
Gebäude
Inschriften
Eigentümer*innen, Bewohner*innen
1512 erbaut.
1549/53 Thonnies (Tonnyges) Geissenbeyr; „zur Heuer“: 1549/56: Barth Vette, dann Bestian van Becken.[2]
1623/33 „gehört Bürgermeister Herm. Heillersieg [Salzuflen] Nr. 18.“
1635 Bewohner: der Salzsieder Jacob Jenner; „vorher und nachher Nr. 3.“
1645/55 „Scheune zu Nr. 18“; die „Witwe Bürgermeister Heilersiek.“
1675 „dto. des Bmstr. Hermannus v. Beckingen“ (gestorben im Dezember 1732).
1680 „Zur Heuer“: Hans Ahr. Hörentrup (vgl. auch Salzuflen Nr. 44 im Jahr 1681).
1681/84 Die Witwe des Johannes Rüther.
1702 Der Richter Hermann von Beckingen (wohnte Salzuflen Nr.11).
1702 Mieter: Johann Henich Regel.
1706 Der Pastor Joh. Henrich Schemmel; „vielleicht später“: Joh. Jürgen Krudup.
1748/55 Der Witwer Herman Henrich Steffen mit Kind.
1760 Herm. Henrich Steffen sowie Fratz Hahmeyer mit Ehefrau, 3 Kinder.
1767 „Herm. Henrich Steffen sein Haus.“
1772 „J. D. Mosels Nebenhaus (zu [Salzuflen] Nr. 18 gehörig).“
1776 „Johan Davied Mosel sein Nebenhaus (zu [Salzuflen] Nr. 18).“
1778/93 J. David Mosel sen. ([Salzuflen] Nr. 17, 18 und 19).
1779 „Nebenhaus des Joh. David Mosel.“
1782/93 Johann David Mosel sen., „das Nebenhaus zu Nr. 18“; später: der Chirurgus Joh. Christoph Mosel (vorher Salzuflen Nr. 99), „die Schwester Eleonore heiratet 1769 den Chirurg. W. Chr. Eberhardi“; Friedrich Eberhardi (Sohn des Chirurgus Wilh. Christian Eb.).
1803 „Verkauf der Stätte von den Mosel'schen Erben an: Joh. Conrad Huep, Ratsdiener.
1805, am 28.02.: „Verkauf an den Bäcker Henr. Arnold Huth (noch 1814).“
1825 „Besitzer: die Schröder'sche Erbschaftsmasse.“
1826, am 08.09.: Baron von Hohenhausen in Herford kauft zur Stätte Nr. 19 das jetzt landwirtschaftlich genutzte Haus Nr. 17 hinzu.“
1831 Scheune und Stallung werden abgebrochen.
1834/42 Der Bäcker Henr. Obenhaus jun. („verkauft am 13.1.1842 an Goldstein“).
1841/57: Der Lohgerber Sal. Goldstein (bis zum 13.01.1842 als Mieter).
1841, am 07.01.: „Salomon Goldstein, Sohn des Meier Manchen G., hat einen blödsinnigen Bruder, Herz G., (*29.7.1823); er erwirkt dessen Aufnahme ins Irrenhaus Brake.“
1861/78 Der Kaufmann und Lohgerber Salomon Goldstein, „Israelit“, geboren 1813; „(Sohn: Meyer Goldstein, kauft 1877 das Haus Nr. 151a); Geschäft mit Produkten, Leder, Heede und Manufaktur-Waren“; „zur Heuer“: der Handarbeiter A. Schure.
1879, am 02.08.: Der Handelsmann Isaac Katzenstein eröffnet ein Kolonialwaren-Geschäft.
1890 Isaak Katzenstein, geboren im Jahr 1843, mit seiner Ehefrau Fanny und den Söhnen Alfred (geboren 1881) und Moritz (geboren 1886). 1894, am 18.09.: „Fritz Tellmann erhält die Genehmigung zum Betrieb einer Weißgerberei in dem hintersten südöstlichen Raume des Hauses Nr. 17.“
1901 Der Weißgerber Fritz Tellmann (früher Salzuflen Nr. 11a) sowie Friedrich Tellmann, Getreidehandlung.
Literatur
Quellen
Weblinks
Einzelnachweise
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 03.11.2025 von Lennart Stephan
Letzte Änderung am: 09.03.2026 von Lennart Stephan