Helle 23 (Lemgo): Unterschied zwischen den Versionen

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==Gebäude==
==Gebäude==


Bei dem Gebäude Helle 23 handelt es sich um ein kleines, 2-geschossiges Fachwerkgiebelhaus mit einer Breite von drei Fensterachsen. Die Fassade wurde zum Anfang des 20. Jahrhunderts im Erdgeschoss auf verputztem Mauerwerk erneuert, darüber ist das Fachwerk mit den für die Bauzeit im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts charakteristischen Doppelstielen erhalten geblieben. Wobei die Giebeldreiecke auf eingezapften Balkenköpfchen knapp vorgekragt sind.
Bei dem Gebäude Helle 23 handelt es sich um ein kleines, 2-geschossiges Fachwerkgiebelhaus mit einer Breite von drei Fensterachsen. Die Fassade wurde zum Anfang des 20. Jahrhunderts im Erdgeschoss auf verputztem Mauerwerk erneuert, darüber ist das Fachwerk mit den für die Bauzeit im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts charakteristischen Doppelstielen erhalten geblieben. Die Giebeldreiecke sind auf eingezapften Balkenköpfchen knapp vorgekragt.


Das sechs Gebinde lange Hausgerüst ist stöckig abgezimmert. In jedem Stockwerk zeigt das Gefüge je eine Riegelkette und unregelmäßig verteilte lange Fußstreben. Der einfache Eichenholzdachstuhl, dessen Rückgiebel ehemals verbrettert war, ist stark verräuchert, das Haus hat demnach wohl eine offene Feuerstelle oder einen halben Schornstein gehabt. Die Dachbalken sind in die Wandriegel eingehälst, darüber liegt das Wandrähm als Sparrenschwelle.
Das sechs Gebinde lange Hausgerüst ist stöckig abgezimmert. In jedem Stockwerk zeigt das Gefüge je eine Riegelkette und unregelmäßig verteilte lange Fußstreben. Der einfache Eichenholzdachstuhl, dessen Rückgiebel ehemals verbrettert war, ist stark verräuchert, das Haus hat demnach wohl eine offene Feuerstelle oder einen halben Schornstein gehabt. Die Dachbalken sind in die Wandriegel eingehälst, darüber liegt das Wandrähm als Sparrenschwelle.