Lange Straße 18 (Bad Salzuflen): Unterschied zwischen den Versionen
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}} | }}Die Hausstätte Lange Straße 18. Bis 1878 als Salzuflen Nr. 84 geführt.<ref>Vgl. Otto Pölert, Alte Häuser Salzuflens. Besitzer, Bewohner. Um 1960. Stadtarchiv Bad Salzuflen Msc 13, Nr. 84.</ref> Nach dem früher dort ansässigen Tanzcafé auch als „Haus Rheingold“ bezeichnet. | ||
Die Hausstätte Lange Straße 18. Bis 1878 als Salzuflen Nr. 84 geführt.<ref>Vgl. Otto Pölert, Alte Häuser Salzuflens. Besitzer, Bewohner. Um 1960. Stadtarchiv Bad Salzuflen Msc 13, Nr. 84.</ref> Nach dem früher dort ansässigen Tanzcafé auch als „Haus Rheingold“ bezeichnet. | |||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
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==Eigentümer*innen, Bewohner*innen== | ==Eigentümer*innen, Bewohner*innen== | ||
1530 Bernt Nyggeman; 1556/67 „geschrieben: Berndt Nyggebuyr“.<ref> Vgl. Otto Pölert, Alte Häuser Salzuflens. Besitzer, Bewohner. Um 1960. Stadtarchiv Bad Salzuflen Msc 13, Nr. 84.</ref> | |||
1556/67 Frans Hußemann (wohnte in Salzuflen Nr. 180). | |||
1556/67 Berndt (Berent) Gockel; später Jürgen Gockel; baute 1590 die Hausstätte Salzuflen Nr. 13 „Spiker an der Salze her“; außerdem „zur Heuer“: Frantz Rust und Jasper Stakelbecke. | |||
1610 „Die Witwe des Berndt Gockel kauft für 55 Thaler die Borg von der Stadt; (1655 zur Waschstuben gebrauchet).“ | |||
1628/33 Der Bäcker Johan Gockel; Vetter des Schusters Joh. Gockel aus Salzuflen Nr. 121. | |||
1645/75 Der Bäcker Johan Gockel Bäcker „verzinst zu Gunsten der Armen eine Grundschuld von 20 Thalern; die Tochter heiratet den Bäcker Jost Rodewich." | |||
1677/84 Johan Jost Rodewich „(1677 Deche des Bäckeramtes); er und Jürgen Diekmeier sind Schwiegersöhne und Erben des sel. Joh. Gockel.“ | |||
bis 1724 Der Ratsherr Conrad Roddewich; kaufte 1724 die Hausstätte Salzuflen Nr. 70; später: Johan Herman Klopper, gestorben im Jahre 1746; vgl. auch Salzuflen Nr. 49. | |||
1748 Johan Klöpper, Halbbruder des Henr. Rennert. | |||
1752/55 „Ratsverwandter Joh. Henr. Rennert seines Vorsohnes sein Haus (350 Thaler Brand-Assecuranz).“ | |||
1760/67 „Ratman Henrich Rennert's sein Haus.“ | |||
1772 Die Erben Heinrich Ratmanns. | |||
1776 Dies. | |||
1778 Die „Erben des Ratsherren J. Henr. Rennert, nämlich: Ratsherr Sim. (Herm.) Windmeier, Bäckermeister ([Salzuflen] Nr. 83 + 84)“ mit seiner Ehefrau, der 1801 geheirateten „Tochter des Joh. Gotfried Münter Nr. 157/172; (*1776).“ | |||
1782/95 Der Ratsherr und Bäckermeister Simon (Herm.) Windermeier; später: Friedr. Wilh. Münter, verheiratet mit Mar. Henr. Windmeier.“ | |||
1806, am 02.12.: „von Münter kauft das Haus die Witwe Windtmeier.“ | |||
1807 Besitzerin: die Witwe des Sim. (Herm.) Windmeier (getauft um den 05.05.1776). | |||
1808, am 20.04.: Joh. Florentine Windmeier, verehelichte Steinmeier. | |||
1812, am 17.11.: Der Ratsherr Joh. Christian Pottharst, Salzuflen Nr. 78. | |||
1813/14 „zur Miete“: der Schmiedemeister Simon Pegel; geboren um 1760, gestorben zwischen 1817 und 1820. | |||
1825 „Windmeyers Erben“; Bewohner: der Hutmacher Phil. Piele. | |||
1829/51 Der Bäcker Carl Windmeyer. | |||
1844/61 „Zur Heuer“: Der Tagelöhner Heinr. Brandt. | |||
1845 „Zur Heuer“: Der Buchbinder Vineator, vorher Salzuflen Nr. 122. | |||
1857 Der Bäcker C. Windmeyer. | |||
1870/74 Der Bäckermeister und Chausseegelderheber Carl Windmeyer. | |||
1871/73 Der Wirt Karl Windmeyer; Kinder: August, Heinrich, Louise und Minna. | |||
1878 Geschwister Windmeyer; Besitzer: der Kaufmann August W., Kolonial-Waren. | |||
1889 Carl u. Louise W. „ wollen Gast- u. Schankw. w.[eiter] tr.{eiben].“ | |||
1894 Die „Schenkwirtschaft Carl Windmeier, auch Kleinhd. mit Branntwein.“ | |||
1901 Der Gastwirt Karl und das „Frl. Louise Windmeier.“ | |||
==Literatur== | ==Literatur== | ||
Otto Pölert, Alte Häuser Salzuflens. Besitzer, Bewohner. Um 1960. Stadtarchiv Bad Salzuflen Msc 13. | |||
==Quellen== | ==Quellen== | ||
Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901. | |||
==Weblinks== | ==Weblinks== | ||