Marktstraße 24 (Heiden): Unterschied zwischen den Versionen

Lothar Kaup (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Lothar Kaup (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
(Eine dazwischenliegende Version desselben Benutzers wird nicht angezeigt)
Zeile 3: Zeile 3:
|Straße={{AutoStraße}}
|Straße={{AutoStraße}}
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}
}}Das Gebäude hatte ehemals die Nr. 70 in Heiden.
|Koordinaten=51.97998, 8.8477
|Adressbuch1901=Ja
|Ortsteil1901=Heiden
|Wohnplatz1901=./.
|Straße1901=,/,
|Hausnummer1901=070
}}
Das Gebäude hatte ehemals die Nr. 70 in Heiden.


==Geschichte==
==Geschichte==
Zeile 15: Zeile 22:
[[Datei: Marktstraße 24, Ansicht v. Kirchplatz.jpg | thumb | Marktstraße 24, Ansicht v. Kirchplatz, Foto L. Kaup 2006]]
[[Datei: Marktstraße 24, Ansicht v. Kirchplatz.jpg | thumb | Marktstraße 24, Ansicht v. Kirchplatz, Foto L. Kaup 2006]]


Die Stadt Lage hat das Gebäude 1987 als Baudenkmal in ihre Denkmalliste eingetragen mit folgender Begründung:
Die Stadt Lage hat das Gebäude 1987 als Baudenkmal in ihre Denkmalliste eingetragen mit folgender Begründung (Auszug):


  Kernbau des Hauses ist der rückwärtige, am Kirchplatz gelegene zweistöckige Fachwerktraufenbau von 8 Gebinden Länge, der nach den Detailformen aus dem 18. Jahrhundert stammt. An Süd- und Ostseite lässt die Anordnung und Größe der Fensteröffnungen ver-muten, dass mit Ausnahme des größeren Fensters im Erdgeschoss links Veränderungen mit Eingriffen in das Fachwerkgefüge nicht vorgenommen wurden.Die Köpfe der Dachbalkenlage an der Traufe sowie die an der östlichen Giebelseite sind mit Voluten beschnitzt; die Balkenköpfe des Westgiebels sind schlicht behandelt. Das westliche Giebeldreieck zeigt eine (erneuerte) senkrechte Verbretterung, der Ostgiebel ist unter der Bekleidung waagerecht unter Verwendung älteren Materials verbrettert. Der Dachstuhl hat eine Kehlbalkenlage und einen Hahnenbalken. Allein der Fachwerk-Kernbau zum Kirchplatz, in dem sich nach örtlicher Überlieferung die Schule befunden hat, entspricht den Kriterien des § 2.1 DSchG; an seiner Erhaltung und Nutzung besteht aus volkskundlichen und besonders aus städtebaulichen Gründen ein öffentliches Interesse. Die zur Marktstraße gelegenen Teile des Hauses sind Anbauten aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, welche durch Umbauten, Erneuerungen und Verputz verändert sind, so  dass diesen Teilen kein Denkmalwert zukommt. Quelle: Benehmen LWL vom 20.10.1987
  Kernbau des Hauses ist der rückwärtige, am Kirchplatz gelegene zweistöckige Fachwerktraufenbau von 8 Gebinden Länge, der nach den Detailformen aus dem 18. Jahrhundert stammt. An Süd- und Ostseite lässt die Anordnung und Größe der Fensteröffnungen vermuten, dass mit Ausnahme des größeren Fensters im Erdgeschoss links Veränderungen mit Eingriffen in das Fachwerkgefüge nicht vorgenommen wurden. Allein der Fachwerk-Kernbau zum Kirchplatz, in dem sich nach örtlicher Überlieferung die Schule befunden hat, entspricht den Kriterien des § 2.1 DSchG; an seiner Erhaltung und Nutzung besteht aus volkskundlichen und besonders aus städtebaulichen Gründen ein öffentliches Interesse. Die zur Marktstraße gelegenen Teile des Hauses sind Anbauten aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, welche durch Umbauten, Erneuerungen und Verputz verändert sind, so  dass diesen Teilen kein Denkmalwert zukommt. Quelle: Benehmen LWL vom 20.10.1987
  Das Gebäude wurde in den 1990-er Jahren umgebaut. Die Schieferplatten an der Kirchhofseite wurden entfernt und die Fassade ist unter Beachtung von denkmalrechtlichen Gesichtspunkten erneuert worden.  
  Das Gebäude wurde in den 1990-er Jahren umgebaut. Die Schieferplatten an der Kirchhofseite wurden entfernt und die Fassade ist unter Beachtung von denkmalrechtlichen Gesichtspunkten erneuert worden.