Lustgarten (Detmold): Unterschied zwischen den Versionen

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|Koordinaten=51.93775, 8.88089
|Straße=Zum Lustgarten (Detmold)
}}Mitte des 17. Jh. nördlich gegenüber dem Schloss angelegte Parkanlage.
 
==Lage==
 
[[File:Situationsplan Detmold Schlossgarten 1839.jpg|thumb|Situationsplan des Lustgartens, 1839 (Landesarchiv NRW, Abt. OWL]]
 
Die ehemalige Parkanlage erstreckte sich vom "Faulen Graben" (nach Zuschüttung [[Rosental (Detmold)|Rosental]]) nördlich des Schlossplatzes bis zur Lageschen Chausse (heute [[Behringstraße (Detmold)|Behringstraße]] im Norden und von der Lemgoer Straße (heute obere [[Lange Straße (Detmold)|Lange Straße]] im Osten bis zum [[Theaterplatz 1 (Detmold)|Landestheater]] im Westen. Sie lag außerhalb der Stadtmauern und wurde von der Werre zweiteilt. Die Fläche des nach französischem Geschmack angelegten Lustgartens betrug rd. 2,2 Hektar.


==Geschichte==
==Geschichte==
Nach Ende des Dreißigjährigen Krieges 1648 für Graf Hermann Adolf zur Lippe angelegt. Die Werre wurde so umgelegt, so dass sie mitten durch den Lustgarten floss und am westlichen Ende rechtwinklig nach Norden abbog. Nordwestlich schloss sich hier ein Wäldchen, das "Bosquet" an. Zwei diagonale Alleen bildeten im Kreuzungspunkt einen runden Platz mit dem Denkmal des Grafen Simon August. Dieses wurde um 1891 in den [[Neustadt 22 (Detmold)#Palaisgarten_2|Palaisgarten]] versetzt und von dort 1960 in den Bad Meinberger Kurpark.
Seit 1820 verlor der Lustgarten an Bedeutung, da das Fürstenhaus am östlichen und südlichen Rand Baugrundstücke für die stark anwachsende Bevölkerung auswies. Nachdem von 1893-1895 die Eisenbahnlinie von Detmold in Richtung Altenbeken, die den Lustgarten zerschnitt, verlängert worden war, wurden nur noch Restflächen bis 1965 vom Fürstenhaus als Gemüsegarten genutzt und danach an die Stadt Detmold verkauft, die hier einen Parkplatz und später das Parkhaus Lustgarten errichtete.


==Beschreibung==
==Beschreibung==
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==Literatur==
==Literatur==
Traute Prinzessin zur Lippe, Parkanlagen in Detmold gestern und heute: I. Der Lustgarten, in: Heimatland Lippe, Juli 1987, hg. v. Lippischen Heimatbund.


==Quellen==
==Quellen==