Moltkestraße 20 (Detmold): Unterschied zwischen den Versionen
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|Quartiersnummer=020 | |||
}}1899 gegründete Hausstätte, ehem. Quartiernummer D 430.<ref>{{WegemannAlter1957}}.</ref> | }}1899 gegründete Hausstätte, ehem. Quartiernummer D 430.<ref>{{WegemannAlter1957}}.</ref> | ||
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==Gebäude== | ==Gebäude== | ||
[[ | [[Datei:Detmold - 586 - Moltkestraße 20.jpg|thumb| Moltkestraße 20, 2012, Foto: Tsungam]] | ||
Zweigeschossiger traufständiger Mauerwerksbau mit Putzfassade (Innenwände bis auf die Treppenhauswände aus Fachwerk), halbhoher Sockel, 5-Fensterachsen (ursprünglich 4), Viertelwalmdach. Die rechte Haushälfte mit 2 Fensterachsen über die gesamte Fassadenhöhe risalitartig vorgezogen, der Anbau links von 1937 mit einer Fensterachse etwas zurücktretend, so dass die Straßenfassade zweifach gestuft ist. Schlichter Sockel mit 4 Kellerfenstern, kräftiges Sockelgesims. Erdgeschoss horizontal gegliedert durch Putznuten und Putzvorlagen, die in die Sohlbänke überleiten oder in Diamantquader auf den profilierten Putzrahmungen enden. Über dem profilierten Stockwerksgesims im Obergeschoss die Wandflächen backsteinsichtig mit ockerfarbigen Steinen. Die Gebäude- bzw. Risalit-Ecken durch gequaderte Pilaster betont, Brüstungsfelder gerahmt, Fenstereinfassungen profiliert mit horizontaler Verdachungen mit Diamantquader auf dem Sturzfeld. Weit ausladendes, um die Ecken verkröpftes Kranzgesims mit integrierter Regenrinne wird von Stuckkonsolen an den Enden getragen. Darunter Gurtgesims als Abschluss der Backsteinflächen. Die Rück- und Giebelseiten schlicht. Ortgänge mit profilierten Brettern umkleidet. | Zweigeschossiger traufständiger Mauerwerksbau mit Putzfassade (Innenwände bis auf die Treppenhauswände aus Fachwerk), halbhoher Sockel, 5-Fensterachsen (ursprünglich 4), Viertelwalmdach. Die rechte Haushälfte mit 2 Fensterachsen über die gesamte Fassadenhöhe risalitartig vorgezogen, der Anbau links von 1937 mit einer Fensterachse etwas zurücktretend, so dass die Straßenfassade zweifach gestuft ist. Schlichter Sockel mit 4 Kellerfenstern, kräftiges Sockelgesims. Erdgeschoss horizontal gegliedert durch Putznuten und Putzvorlagen, die in die Sohlbänke überleiten oder in Diamantquader auf den profilierten Putzrahmungen enden. Über dem profilierten Stockwerksgesims im Obergeschoss die Wandflächen backsteinsichtig mit ockerfarbigen Steinen. Die Gebäude- bzw. Risalit-Ecken durch gequaderte Pilaster betont, Brüstungsfelder gerahmt, Fenstereinfassungen profiliert mit horizontaler Verdachungen mit Diamantquader auf dem Sturzfeld. Weit ausladendes, um die Ecken verkröpftes Kranzgesims mit integrierter Regenrinne wird von Stuckkonsolen an den Enden getragen. Darunter Gurtgesims als Abschluss der Backsteinflächen. Die Rück- und Giebelseiten schlicht. Ortgänge mit profilierten Brettern umkleidet. | ||