Freiligrathstraße 8 (Detmold): Unterschied zwischen den Versionen
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{{Hausstätte info | {{Hausstätte info | ||
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|Koordinaten=51.93375, 8.87457 | |Koordinaten=51.93375, 8.87457 | ||
|Quartiersnummer=C 280 | |||
|Adressbuch1901=Ja | |Adressbuch1901=Ja | ||
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}}Eine im Jahr 1893 gegründete Hausstätte. Alte Quartiersnummer C 280.<ref>StadtA Detmold, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (bearb.), Detmolder Häuserbuch.</ref> Bis 1909 lautete die Adresse Freiligrathstraße 2. | |||
}}Eine im Jahr 1893 gegründete Hausstätte. Alte Quartiersnummer C 280.<ref>StadtA Detmold, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (bearb.), Detmolder Häuserbuch.</ref> | |||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
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==Gebäude== | ==Gebäude== | ||
[[ | [[Datei:Detmold - 510 - Freiligrathstraße 8+10.jpg|thumb|Freiligrathstraße 8/10, 2012, Foto: Tsungam]] | ||
Eckgrundstück Freiligrathstraße/Weinbergstraße (seit 1970 [[Paulinenstraße (Detmold)|Paulinenstraße]]). Die linke Gebäudehälfte (Hausnummer 8) mit größeren und aufwändigeren Räumen ausgestattet. Ursprünglich von einer rundbogigen Einfahrt am linken (östlichen) Gebäudeende erschlossen. Von hier Zugang zum großzügigen Treppenhaus. "Die Initialen des Bauherrn in der Stuckrahmung der Toreinfahrt (heute durch Schaufenster eines Ladens teilweise verdeckt) bestehen heute noch. Diese anspruchsvolle und komfortable Gebäudeerschließung ist für die Zeit des Historismus nach bisherigen Kenntnissen kein weiteres Mal in Detmold belegt. Die Fassade des Gebäude folgt konsequent dem gebogenen Straßenverlauf. Dadurch entsteht ein vom rechten Winkel sich lösender Hausgrundriß, der bis in die Räume hineinwirkt und diesen individuelle Gestalt gibt. Auch die Fassade bezieht aus der Biegung eine starke Prägung für den Straßenraum, die durch die Plastizität des seitlichen Risalits mit zweigeschossiger Balkonnische noch gesteigert wird."<ref>Stadt Detmold, Untere Denkmalbehörde, Denkmalbegründung.</ref> | Eckgrundstück Freiligrathstraße/Weinbergstraße (seit 1970 [[Paulinenstraße (Detmold)|Paulinenstraße]]). Die linke Gebäudehälfte (Hausnummer 8) mit größeren und aufwändigeren Räumen ausgestattet. Ursprünglich von einer rundbogigen Einfahrt am linken (östlichen) Gebäudeende erschlossen. Von hier Zugang zum großzügigen Treppenhaus. "Die Initialen des Bauherrn in der Stuckrahmung der Toreinfahrt (heute durch Schaufenster eines Ladens teilweise verdeckt) bestehen heute noch. Diese anspruchsvolle und komfortable Gebäudeerschließung ist für die Zeit des Historismus nach bisherigen Kenntnissen kein weiteres Mal in Detmold belegt. Die Fassade des Gebäude folgt konsequent dem gebogenen Straßenverlauf. Dadurch entsteht ein vom rechten Winkel sich lösender Hausgrundriß, der bis in die Räume hineinwirkt und diesen individuelle Gestalt gibt. Auch die Fassade bezieht aus der Biegung eine starke Prägung für den Straßenraum, die durch die Plastizität des seitlichen Risalits mit zweigeschossiger Balkonnische noch gesteigert wird."<ref>Stadt Detmold, Untere Denkmalbehörde, Denkmalbegründung.</ref> | ||