Währentruper Straße 88 (Hörste): Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Hof Krawinkel.jpg|mini|Hof Krawinkel - heute Reiterhof/Reitanlage: Wohnhaus; seitlich Wirtschaftsgebäude, diese großenteils als Pferdeställe genutzt, 2025, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]
[[Datei:Hof Krawinkel.jpg|mini|Hof Krawinkel - heute Reiterhof/Reitanlage: Wohnhaus; seitlich Wirtschaftsgebäude, diese großenteils als Pferdeställe genutzt, 2025, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]
[[Datei:Krawinkel Leibzucht.jpg|mini|Hof Krawinkel, ehemaliges Leibzuchtshaus von 1834, 2025, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]
[[Datei:Krawinkel Leibzucht.jpg|mini|Hof Krawinkel, ehemaliges Leibzuchtshaus von 1834, 2025, Foto: Dr. Horst Wissbrock]]
==Geschichte (nach Aug. Kr.)==
==Geschichte (nach Krawinkel 1914)==
Ursprünglich waren die Grafen von Ravensberg Grundherren des Hofes Krawinkel, was aus einem Erbvertrag von 1226 hervorgeht. Auf nicht belegte Weise ist der Hof dann bald nach der Gründung des Stiftes St. Marien zu Bielefeld (1293) zu dessen Eigentum geworden.
Ursprünglich waren die Grafen von Ravensberg Grundherren des Hofes Krawinkel, was aus einem Erbvertrag von 1226 hervorgeht. Auf nicht belegte Weise ist der Hof dann bald nach der Gründung des Stiftes St. Marien zu Bielefeld (1293) zu dessen Eigentum geworden.


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==Gebäude==
==Gebäude==
Laut Salbuch 1640 gab es zu jener Zeit auf dem Hof Krawinkel ''3 gebuwete vnnd ein backhauß, dazu 2 dieche zu 200. Karp''(f)''en zusammen''. Im Salbuch 1685 wird das Gleiche vermerkt. 1731 werden 5 Gebäude genannt; im Messbuch von 1752/53 und in den Salbüchern 1781 und 1829 wird genauer spezifiziert: Wohnhaus, Leibzucht, Pferdehaus, Schafstall und Schoppen. 1855 wird nur Wohnhaus und Leibzucht aufgeführt.  
Laut Salbuch 1640 gab es zu jener Zeit auf dem Hof Krawinkel ''3 gebuwete vnnd ein backhauß, dazu 2 dieche zu 200. Karp''(f)''en zusammen''. Im Salbuch 1685 wird das Gleiche vermerkt. 1731 werden 5 Gebäude genannt; im Messbuch von 1752/53 und in den Salbüchern 1781 und 1829 wird genauer spezifiziert: Wohnhaus, Leibzucht, Pferdehaus, Schafstall und Schoppen. 1855 wird nur Wohnhaus und Leibzucht aufgeführt.  
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==Literatur==
==Literatur==
H(einrich). <u>August</u> Krawinkel: Hof Krawinkel; in: Mitteilungen aus der lipp. Geschichte und Landeskunde Bd. 10 (1914), S. 109 – 151 [https://digitale-sammlungen.llb-detmold.de/periodical/titleinfo/1479588 (Download)] (hier mit "Aug. Kr." gekennzeichnet)


==Quellen==
==Quellen==
H(einrich). <u>August</u> Krawinkel: Hof Krawinkel; in: Mitteilungen aus der lipp. Geschichte und Landeskunde Bd. 10 (1914), S. 109 – 151 [https://digitale-sammlungen.llb-detmold.de/periodical/titleinfo/1479588 (Download)] (hier mit "Aug. Kr." gekennzeichnet)  
H(einrich). <u>August</u> Krawinkel: Hof Krawinkel; in: Mitteilungen aus der lipp. Geschichte und Landeskunde Bd. 10 (1914), S. 109 – 151 [https://digitale-sammlungen.llb-detmold.de/periodical/titleinfo/1479588 (Download)] (hier: Krawinkel 1914)  


Heinrich <u>August</u> Krawinkel (* 1881 in Lage, † 1954 in Hamburg), dessen Vater Gottlieb Kr. vom Hof Krawinkel stammte, war ein historisch und genealogisch interessierter Berufschullehrer und -direktor in Detmold und Hamburg. Er hat das umfangreiche Archivgut zu dem Hof ausgewertet und zu einer gleichermaßen präzisen wie spannenden, lebendig geschriebenen Hofgeschichte verarbeitet. Sein genealogischer Nachlass liegt im Detmolder Landesarchiv (LAV NRW OWL, D 72 Krawinkel/Nachlass Heinrich August Krawinkel).
Heinrich <u>August</u> Krawinkel (* 1881 in Lage, † 1954 in Hamburg), dessen Vater Gottlieb Kr. vom Hof Krawinkel stammte, war ein historisch und genealogisch interessierter Berufschullehrer und -direktor in Detmold und Hamburg. Er hat das umfangreiche Archivgut zu dem Hof ausgewertet und zu einer gleichermaßen präzisen wie spannenden, lebendig geschriebenen Hofgeschichte verarbeitet. Sein genealogischer Nachlass liegt im Detmolder Landesarchiv (LAV NRW OWL, D 72 Krawinkel/Nachlass Heinrich August Krawinkel).