Oberschönhagen: Unterschied zwischen den Versionen

Wolfgang Kramer (Diskussion | Beiträge)
K Bevölkerung: Referenz
Wilfried Funke (Diskussion | Beiträge)
 
(2 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 40: Zeile 40:
Die ehemals eigenständige Gemeinde Oberschönhagen ist mit der Gemeindereform am 1. Januar 1970 neu strukturiert worden. Die ehemaligen Wohnplätze Fissenknick und Hülsen wurden abgetrennt, [[Fissenknick (Horn-Bad Meinberg)|Fissenknick]] wurde der Stadt [[Horn-Bad Meinberg]] zugeordnet, Hülsen dem Detmolder Ortsteil [[Diestelbruch (Detmold)| Diestelbruch]]. Der Ortsteil Oberschönhagen gehört seither zu [[Detmold]].
Die ehemals eigenständige Gemeinde Oberschönhagen ist mit der Gemeindereform am 1. Januar 1970 neu strukturiert worden. Die ehemaligen Wohnplätze Fissenknick und Hülsen wurden abgetrennt, [[Fissenknick (Horn-Bad Meinberg)|Fissenknick]] wurde der Stadt [[Horn-Bad Meinberg]] zugeordnet, Hülsen dem Detmolder Ortsteil [[Diestelbruch (Detmold)| Diestelbruch]]. Der Ortsteil Oberschönhagen gehört seither zu [[Detmold]].


Bis dahin hatten alle Ortsteile eigene Bürgermeister mit eigenen Finanzhaushalten und Ortsräten.
Bis dahin hatten alle Ortsteile eigene Bürgermeister mit eigenen Finanzhaushalten und Gemeinderäten.


==Geschichte==
==Geschichte==
Zeile 140: Zeile 140:


==Siedlungscharakteristik==
==Siedlungscharakteristik==
Oberschönhagen ist ein sog. Hagenhufendorf, eine Siedlungsform aus dem 13. Jahrhundert. Es entstand nach Waldrodungen, daher auch die Bezeichnung: Waldhufensiedlung; die Höfe liegen zwischen Straßen und Bächen/Flüssen, Grundstücke handtuchförmig. Ein Hagenrecht bedeutete, Besitzer durften ihren Grund und Boden einhegen, es entstanden Bauerngärten und Kleintierhaltung; als Hufe wurden die Hofgrundstücke, die Breiten und die Hoflagen bezeichnet.
Oberschönhagen ist ein Hagenhufendorf, eine Siedlungsform aus dem 13. Jahrhundert. Es entstand nach Waldrodungen, daher auch die Bezeichnung: Waldhufensiedlung; die Höfe liegen zwischen Straßen und Bächen/Flüssen, Grundstücke handtuchförmig. Ein Hagenrecht bedeutete, Besitzer durften ihren Grund und Boden einhegen, es entstanden Bauerngärten und Kleintierhaltung; als Hufe wurden die Hofgrundstücke, die Breiten und die Hoflagen bezeichnet.


Die Dorla entspringt im Moerholz im Süden Oberschönhagens und fließt von dort aus in nördliche Richtung durch das Tal in Ober- und Niederschönhagen. In Mosebeck fliesst sie mit der Mosebecke zusammen und heisst dann Passade. Das Quellgebiet der Dorla umfasst eine Fläche von ca. 10,6 ha. Nach wenigen Kilometern mündet ein namenloser Bach von links und danach die Homberg-, Hagen- und Sassenbäche in die Dorla. Auf der gesamten Fließstrecke ist die Dorla in die Gewässergüteklasse II (Wasserschaftsschutzgebiet) eingeordnet, d.h. sie ist mässig verschmutzt.
Die Dorla entspringt im Moerholz im Süden Oberschönhagens und fließt von dort aus in nördliche Richtung durch das Tal in Ober- und Niederschönhagen. In Mosebeck fliesst sie mit der Mosebecke zusammen und heisst dann Passade. Das Quellgebiet der Dorla umfasst eine Fläche von ca. 10,6 ha. Nach wenigen Kilometern mündet ein namenloser Bach von links und danach die Homberg-, Hagen- und Sassenbäche in die Dorla. Auf der gesamten Fließstrecke ist die Dorla in die Gewässergüteklasse II (Wasserschaftsschutzgebiet) eingeordnet, d.h. sie ist mässig verschmutzt.
Zeile 183: Zeile 183:
* Krähenbruch (14)  
* Krähenbruch (14)  
* Oberschönhagen (159).
* Oberschönhagen (159).
Der Ortsteil Krähenbruch gehört seit 1926 nicht mehr zu Fissenknick.<ref>{{LippeAdressbuch1926}}</ref>
Der Ortsteil Krähenbruch gehört seit 1926 zu Fissenknick.<ref>{{LippeAdressbuch1926}}</ref>


Zum Stichtag 23. Nov. 2025 hat Oberschönhagen folgende Einwohner:
Zum Stichtag 23. Nov. 2025 hat Oberschönhagen folgende Einwohner: