Junckernhof 1 (Fromhausen): Unterschied zwischen den Versionen

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|Straße={{AutoStraße}}
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|Hausnummer={{AutoHausnummer}}
|Hausnummer={{AutoHausnummer}}
}}An dieser Stelle bitte eine kurze Einführung einfügen, u.a. wann gegründet/erbaut, ehem. Haus-Nr.
|Koordinaten=51.8923, 8.8999
|Adressbuch1901=Ja
|Ortsteil1901=Fromhausen
|Hausnummer1901=007
}}Als Fromhausen Nr. 7 in das Kataster eingetragen. Gründung der Hofstelle vor 1721.


==Geschichte==
==Geschichte==
Das Salbuch von 1854 notiert: Nr. 7 Jürgensmeier, besitzt Hofraum, Wohnhaus, Leibzucht, Ländereien, 1 Wiese, Hude, Gehölze. 1889 kommen hinzu Wohnhaus und Garten des früheren Kolonats 28.<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I / Lippische Salbücher und Katasterbücher, Nr. 56: Salbuch der ehem. Vogtei Falkenberg von 1854, Bd. 2, 1854–1889/1892 (1769), S. 3251.</ref>


==Gebäude==
==Gebäude==
[[Datei:HBM-Fro-Junckernhof1_BA_TB-14-3.png|thumb|Fromhausen Nr. 7, Haupthaus, Foto: Friedrich Wilhelm Pahmeier, 1970 (LLB: BA-TB-14-3)]]
[[Datei:HBM-Fro_Junkernhof1_Scheune-JK2026.jpg|thumb|Hof Jürgensmeier, Scheune parallel zur Straße, Hofansicht, 2026, Foto: Joachim Kleinmanns]]
[[Datei:HBM-Fro_Junkernhof1_Scheune2-JK2026.jpg|thumb|Hof Jürgensmeier, Scheune, Straßenansicht, 2026, Foto: Joachim Kleinmanns]]
1721 ein Wohnhaus, Leibzucht, Backhaus und Schoppen.<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 24.</ref>
1782 ein Wohnhaus.<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 39.</ref>
1827 ein Wohnhaus, eine Leibzucht.<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 45.</ref>
1854 ein Wohnhaus, eine Leibzucht.<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 56.</ref>
Längsdeelenhaus mit Satteldach, Fachwerk, nach Westen (links) Kübbung angebaut. Abgängig, durch Neubau ersetzt. An der Straße quer aufgeschlossene Scheune.


==Inschriften==
==Inschriften==
Auf dem Torriegel des Haupthauses:
DIS IRDISCH HAWS MEIN FROMMER CHRIST . EINE KURZE ZEIT DEINE WOHNUNG IST . DEMÜTIG SEI STOLTZ ZIRE NICHT . DEN GOTT DER RECHTE BAUHERR IST . DENSEL BEN BITT UM GNAD UND SEGN . DAS ER BEWAHR FÜR FEUR WINT UND REGEN . DAN WIRDS ERST ZUM ALTER KOMMEN . WAN DICH DER TODI HAT HINGENOMMEN.
MDCCLXXXVI JÖRGEN HENDRICH KULLEMEIER AUS SCHMÄDISSEN ANNA MARIA LIESABET AUS HORNOLDENDORF HABEN DIS HAUS LASSEN BAUEN DEN 17. JULIUS ANNO 1786 M.IASP(ER)


==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
1721 Johann Tönnies Strohmeyer, ein Mittelkötter.<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 24.</ref>
1754 Jürgensmeier.<ref>{{WendtAmt1965}}, S. 74.</ref>
1782 Jürgensmeier, ein Mittelkötter.<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 39.</ref>
1786 Jörgen Hendrich Kullemeier aus Schmedissen und Anna Maria Liesabet aus Hornoldendorf [i].
1827 Jürgensmeier, ein Mittelkötter.<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 45.</ref>
1854 Jürgensmeier.<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 56, S. 3251.</ref>
1901 Heinrich Jürgensmeier, Landwirt; Heinrich Brinkmann, Maurer.<ref>{{LippeAdressbuch1901}}.</ref>
1926 Gustav Hue, Landwirt, Gemeindevorstand.<ref>{{LippeAdressbuch1926}}.</ref>


==Literatur==
==Literatur==