Junckernhof 1 (Fromhausen): Unterschied zwischen den Versionen
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Das Salbuch von 1854 notiert: Nr. 7 Jürgensmeier, besitzt Hofraum, Wohnhaus, Leibzucht, Ländereien, 1 Wiese, Hude, Gehölze. 1889 kommen hinzu Wohnhaus und Garten des früheren Kolonats 28.<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I / Lippische Salbücher und Katasterbücher, Nr. 56: Salbuch der ehem. Vogtei Falkenberg von 1854, Bd. 2, 1854–1889/1892 (1769), S. 3251. | Das Salbuch von 1854 notiert: Nr. 7 Jürgensmeier, besitzt Hofraum, Wohnhaus, Leibzucht, Ländereien, 1 Wiese, Hude, Gehölze. 1889 kommen hinzu Wohnhaus und Garten des früheren Kolonats 28.<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I / Lippische Salbücher und Katasterbücher, Nr. 56: Salbuch der ehem. Vogtei Falkenberg von 1854, Bd. 2, 1854–1889/1892 (1769), S. 3251.</ref> | ||
==Gebäude== | ==Gebäude== | ||
[[Datei:HBM-Fro-Junckernhof1_BA_TB-14-3.png|thumb|Fromhausen Nr. 7, Haupthaus, Foto: Friedrich Wilhelm Pahmeier, 1970 (LLB: BA-TB-14-3)]] | |||
[[Datei:HBM-Fro_Junkernhof1_Scheune-JK2026.jpg|thumb|Hof Jürgensmeier, Scheune parallel zur Straße, Hofansicht, 2026, Foto: Joachim Kleinmanns]] | |||
[[Datei:HBM-Fro_Junkernhof1_Scheune2-JK2026.jpg|thumb|Hof Jürgensmeier, Scheune, Straßenansicht, 2026, Foto: Joachim Kleinmanns]] | |||
1721 ein Wohnhaus, Leibzucht, Backhaus und Schoppen.<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 24.</ref> | 1721 ein Wohnhaus, Leibzucht, Backhaus und Schoppen.<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 24.</ref> | ||
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1854 ein Wohnhaus, eine Leibzucht.<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 56.</ref> | 1854 ein Wohnhaus, eine Leibzucht.<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 56.</ref> | ||
Längsdeelenhaus mit Satteldach, Fachwerk, nach Westen (links) Kübbung angebaut. Abgängig, durch Neubau ersetzt. An der Straße quer aufgeschlossene Scheune. | |||
Längsdeelenhaus mit Satteldach, Fachwerk, nach Westen (links) Kübbung angebaut. | |||
==Inschriften== | ==Inschriften== | ||
Auf dem Torriegel: | Auf dem Torriegel des Haupthauses: | ||
DIS IRDISCH HAWS MEIN FROMMER CHRIST . EINE KURZE ZEIT DEINE WOHNUNG IST . DEMÜTIG SEI STOLTZ ZIRE NICHT . DEN GOTT DER RECHTE BAUHERR IST . DENSEL BEN BITT UM GNAD UND SEGN . DAS ER BEWAHR FÜR FEUR WINT UND REGEN . DAN WIRDS ERST ZUM ALTER KOMMEN . WAN DICH DER TODI HAT HINGENOMMEN. | DIS IRDISCH HAWS MEIN FROMMER CHRIST . EINE KURZE ZEIT DEINE WOHNUNG IST . DEMÜTIG SEI STOLTZ ZIRE NICHT . DEN GOTT DER RECHTE BAUHERR IST . DENSEL BEN BITT UM GNAD UND SEGN . DAS ER BEWAHR FÜR FEUR WINT UND REGEN . DAN WIRDS ERST ZUM ALTER KOMMEN . WAN DICH DER TODI HAT HINGENOMMEN. | ||
Aktuelle Version vom 16. April 2026, 18:47 Uhr
| Junckernhof 1 (Fromhausen) | |
|---|---|
| Ortsteil | Fromhausen |
| Straße | Junckernhof (Fromhausen) |
| Hausnummer | 1 |
| Karte | |
| Adressbuch von 1901 | Ja |
| Gemeinde | Fromhausen |
| Hausnummer | 007 |
Als Fromhausen Nr. 7 in das Kataster eingetragen. Gründung der Hofstelle vor 1721.
Geschichte
Das Salbuch von 1854 notiert: Nr. 7 Jürgensmeier, besitzt Hofraum, Wohnhaus, Leibzucht, Ländereien, 1 Wiese, Hude, Gehölze. 1889 kommen hinzu Wohnhaus und Garten des früheren Kolonats 28.[1]
Gebäude



1721 ein Wohnhaus, Leibzucht, Backhaus und Schoppen.[2]
1782 ein Wohnhaus.[3]
1827 ein Wohnhaus, eine Leibzucht.[4]
1854 ein Wohnhaus, eine Leibzucht.[5]
Längsdeelenhaus mit Satteldach, Fachwerk, nach Westen (links) Kübbung angebaut. Abgängig, durch Neubau ersetzt. An der Straße quer aufgeschlossene Scheune.
Inschriften
Auf dem Torriegel des Haupthauses:
DIS IRDISCH HAWS MEIN FROMMER CHRIST . EINE KURZE ZEIT DEINE WOHNUNG IST . DEMÜTIG SEI STOLTZ ZIRE NICHT . DEN GOTT DER RECHTE BAUHERR IST . DENSEL BEN BITT UM GNAD UND SEGN . DAS ER BEWAHR FÜR FEUR WINT UND REGEN . DAN WIRDS ERST ZUM ALTER KOMMEN . WAN DICH DER TODI HAT HINGENOMMEN. MDCCLXXXVI JÖRGEN HENDRICH KULLEMEIER AUS SCHMÄDISSEN ANNA MARIA LIESABET AUS HORNOLDENDORF HABEN DIS HAUS LASSEN BAUEN DEN 17. JULIUS ANNO 1786 M.IASP(ER)
Eigentümer*innen, Bewohner*innen
1721 Johann Tönnies Strohmeyer, ein Mittelkötter.[6]
1754 Jürgensmeier.[7]
1782 Jürgensmeier, ein Mittelkötter.[8]
1786 Jörgen Hendrich Kullemeier aus Schmedissen und Anna Maria Liesabet aus Hornoldendorf [i].
1827 Jürgensmeier, ein Mittelkötter.[9]
1854 Jürgensmeier.[10]
1901 Heinrich Jürgensmeier, Landwirt; Heinrich Brinkmann, Maurer.[11]
1926 Gustav Hue, Landwirt, Gemeindevorstand.[12]
Literatur
Quellen
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ LAV NRW OWL, L 101 C I / Lippische Salbücher und Katasterbücher, Nr. 56: Salbuch der ehem. Vogtei Falkenberg von 1854, Bd. 2, 1854–1889/1892 (1769), S. 3251.
- ↑ LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 24.
- ↑ LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 39.
- ↑ LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 45.
- ↑ LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 56.
- ↑ LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 24.
- ↑ Hermann Wendt, Das ehemalige Amt Falkenberg, Lemgo 1965, S. 74.
- ↑ LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 39.
- ↑ LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 45.
- ↑ LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 56, S. 3251.
- ↑ Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901 Digitalisat.
- ↑ Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926 Digitalisat.
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 05.04.2026 von Joachim Kleinmanns
Letzte Änderung am: 16.04.2026 von Joachim Kleinmanns
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