Hohenhauser Straße 34 (Hohenhausen): Unterschied zwischen den Versionen
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==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
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1979/80 umfassende Renovierung. | |||
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Verputzter Bruchsteinbau. Chorjoch mit dreibahnigen Maßwerkfenstern, Mitte 14. Jh., in der Südwand des Chors Ausgussnische mit kleeblattförmiger Rahmung und bärtigem Kopf, gegenüberliegende Nische mit Wandmalerei Kreuzigung Christi (14. Jh.). Schiffjoch 1496 [i] neu gewölbt, in der Westwand Sandsteinrelief 1523 [i]. Südportal "1603" [i]. Glocke von 1446 [i] aus der Grawick-Werkstatt. | |||
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Aktuelle Version vom 21. April 2026, 12:03 Uhr
Ev.-ref Kirche Hohenhausen
| Hohenhauser Straße 34 (Hohenhausen) | |
|---|---|
| Ortsteil | Hohenhausen |
| Straße | Hohenhauser Straße (Kalletal) |
| Hausnummer | 34 |
| Karte | |
Johann Konrad Stöcker trat 1680 seinen Dienst als Pfarrer der Gemeinde Hohenhausen an. Da es in der romanischen Gewölbekirche aus der Zeit um 1200 nicht genügend Sitzplätze gab, ließ er einige Holzbänke anfertigen und im Chorraum aufstellen.[1]
Romanischer Kirchenbau des 12./13. Jh. mit archäologisch belegtem Vorgängerbau.
Geschichte
St. Paulus-Kirche, romanische Saalkirche des 12. oder 13. Jh. mit Westturm, über einem archäologisch nachgewiesenen Vorgängerbau mit Flachdecke. 1887 im neugotischen Stil auf kreuzförmigem Grundriss erweitert und nach Westen ausgerichtet, im Turm zugleich die Schallarkaden verändert und Turmuhr eingebaut. Das Aquarell von Emil Zeiß zeigt noch den Zustand vor der Erweiterung um die Querhäuser.
1979/80 umfassende Renovierung.
Am 12.7.1984 als Baudenkmal in die Denkmalliste der Gemeinde Kalletal eingetragen.
Gebäude


Verputzter Bruchsteinbau. Chorjoch mit dreibahnigen Maßwerkfenstern, Mitte 14. Jh., in der Südwand des Chors Ausgussnische mit kleeblattförmiger Rahmung und bärtigem Kopf, gegenüberliegende Nische mit Wandmalerei Kreuzigung Christi (14. Jh.). Schiffjoch 1496 [i] neu gewölbt, in der Westwand Sandsteinrelief 1523 [i]. Südportal "1603" [i]. Glocke von 1446 [i] aus der Grawick-Werkstatt.
Otto Preuß fand noch die Datierungen "1684" an einer Prieche und "1690" an der Kanzel.[2]
Inschriften
Glocken
Auf der Glocke: "Maria. Johannes. Anno Domini milesimo CCCCXXXXVI" [1446]
Orgel
Eigentümer*innen, Bewohner*innen
Ev.-ref. Kirchengemeinde Hohenhausen
Pastoren
bis 1926 [3]
- JJJJ
Literatur
- Burkhard Meier, Lippische Kirchen, 2004
- Otto Preuß, Die baulichen Alterthümer des Lippischen Landes, Detmold 1873.
- Ursula Quednau, Dehio-Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Nordrhein-Westfalen II Westfalen, Berlin/München 2011.
Quellen
Weblinks
- Internetseite der Kirchengemeinde: https://www.ev-kirche-hohenhausen.de
- Archiv der Lippischen Landeskirche: Archivseite
- Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Evangelisch-reformierte_Kirche_Hohenhausen
Einzelnachweise
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 10.04.2026 von Joachim Kleinmanns
Letzte Änderung am: 21.04.2026 von Wolfgang Kramer
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