Alter Postweg 29 (Detmold): Unterschied zwischen den Versionen

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}}An dieser Stelle bitte eine kurze Einführung einfügen, u.a. wann gegründet/erbaut, ehem. Haus-Nr.
|Koordinaten=51.92783, 8.87915
|Adressbuch1901=Nein
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1904 gegründete Hausstätte. In den Adressbüchern (s. u.) bis 1909 Alter Postweg 3, ab 1912 Nr. 5, ab 1916 Nr. 9.


==Geschichte==
==Geschichte==
1904 durch den Bauunternehmer und Maurermeister August König errichtet, vermutlich noch als Rohbau an den Rentner Hugo Kirschstein veräußert, der
dann das Innere nach seinen Vorstellungen äußert aufwendig ausstatten ließ.
Als Baudenkmal eingetragen in die Denkmalliste der Stadt Detmold am 2.2.1996 Nr. A496.


==Gebäude==
==Gebäude==
[[File:Detmold - 2022-01-01 - Alter Postweg 29 (DSC04240).jpg|thumb|Alter Postweg 29, 2022, Foto: Tsungam]]
Schlichter Vertreter der Heimatschutzstil-Architektur mit individueller und wertvoller Innenausstattung. "Vielfach gegliedertes, teilunterkellertes, eingeschossiges Massivhaus mit verputzten Fassaden über Bruchsteinsichtmauerwerk am Sockel. Dem zur Straße giebelständigen Hauptbaukörper mit hohem Drempel und Satteldach ist nach Westen ein schmaleres und niedrigeres Hinterhaus, ebenfalls mit Satteldach bei gleicher Firstrichtung angefügt. Nach Norden tritt ein Treppenhausanbau mit quergestelltem Satteldach kräftig vor; in dem Winkel nach Nordosten ist das hochgelegene Podest mit 11stufiger Freitreppe vor der originalen Hauseingangstür von einer auf profilierten Holzstützen ruhenden Walmdachkonstruktion mit Biberschwanzziegeln überdeckt. Ein großes Zwerchhaus mit Krüppelwalmdach und noch erhaltenem Freigespärre auf profilierten Pfettenköpfen und Konsolen gliedert die südliche Dachfläche. Dem Straßengiebel ist links ein Altan mit massiver Pfeilerbrüstung vorgelagert; in dem Winkel rechts daneben ist eine offene Veranda in Holzbauweise mit profilierten Pfeilern und ornamental gestalteter Holzbretterbrüstung von einem biberschwanzgedeckten Pultdach geschützt. Der Unterbau der Veranda besteht aus Bruchsteinpfeilern und weiten Korbbögen. Die Satteldachflächen sind mit roten Muldenfalzziegeln gedeckt. Die bauzeitlichen Fenster sind in den Giebelflächen symmetrisch, sonst frei angeordnet und weitgehend original erhalten, teilweise mit inneren Holzklappläden versehen. Im Inneren ist die Raumkonzeption und bauzeitliche Ausstattung mit ornamental gestalteten Wand- und Bodenfliesen, Wandtäfelung, Stuck, Holzpodesttreppe und
Zimmertüren einschließlich der Beschläge weitgehend vollständig erhalten. Das bedingt durch den ehemaligen Hohlweg “Alter Postweg” höher gelegene
Gartengrundstück wird von einer Mauer aus gebrochenen Muschelkalksteinen gestützt [...]."<ref>Stadt Detmold, Untere Denkmalbehörde, Denkmalkartei.</ref>


==Inschriften==
==Inschriften==


==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
1909 Kirschstein, Oberbergamtssekretär a. D.<ref>{{DetmoldAdressbuch1909}}, S. 4.</ref>
1912 Kirschstein, Oberbergamtssekretär a. D.<ref>{{DetmoldAdressbuch1912}}, S. 4.</ref>
1914 H. Kirschstein, Oberbergamtssekretär a. D.<ref>{{DetmoldAdressbuch1914}}, S. 18.</ref>
1916 H. Kirschstein, Oberbergamtssekretär a. D.<ref>{{DetmoldAdressbuch1916}}, S. 68.</ref>
1918 Hugo Kirschstein, Oberbergamts-Sekretär a. D.<ref>{{DetmoldAdressbuch1918}}, S. 17.</ref>
1920 Wilhelmine Kirschstein, Witwe.<ref>{{DetmoldAdressbuch1920}}, S. 60.</ref>
1923 Wilhelmine Kirschstein, Witwe; Richard Hasse, Waffenmeister.<ref>{{DetmoldAdressbuch1923}}, S. 16.</ref>
1925 Wilhelmine Kirschstein, Witwe; Heinz Buchholz, Schriftsteller.<ref>{{DetmoldAdressbuch1925}}, S. 122.</ref>
1926 Wilhelmine Kirschstein, Witwe; Heinz Buchholz, Schriftsteller.<ref>{{LippeAdressbuch1926}}, S. 178.</ref>


==Literatur==
==Literatur==
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{{Koordinaten}}
{{Koordinaten}}


{{Hausstättenkategorien}}
{{Hausstättenkategorien}} [[Kategorie:Baudenkmal]]