Eschenbredestraße 2 (Hörste): Unterschied zwischen den Versionen
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|Hausnummer1901=048 | |Hausnummer1901=048 | ||
}}Neuwohnerstätte Hanning, später Riesenberg; ehemals Hörste Nr. 48 | }}Neuwohnerstätte Hanning, später Riesenberg; ehemals Hörste Nr. 48 | ||
[[Datei:Hanning Nr 48.jpg|mini|Eschenbredestraße 2, Straßenansicht, 2024, Foto: Dr. Horst Wissbrock]] | |||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Die Anfänge der Stätte Nr. 48 in Hörste sind nicht ganz geklärt: | Die Anfänge der Stätte Nr. 48 in Hörste sind nicht ganz geklärt: | ||
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Das Ehepaar bleibt wohl teils lebenslänglich in der Verantwortung. Zwar heiratet ihr Sohn und Anerbe Hermann Hanning 1905 und führt das Schusterhandwerk weiter, nach einer 1906 geborenen Tochter aber verstirbt die junge Ehefrau und Mutter bereits im Sommer 1907. Eher ungewöhnlich: Der junge Witwer bleibt allein und stirbt zehn Jahre später ebenfalls noch vor seinen Eltern, den Leibzüchtern. | Das Ehepaar bleibt wohl teils lebenslänglich in der Verantwortung. Zwar heiratet ihr Sohn und Anerbe Hermann Hanning 1905 und führt das Schusterhandwerk weiter, nach einer 1906 geborenen Tochter aber verstirbt die junge Ehefrau und Mutter bereits im Sommer 1907. Eher ungewöhnlich: Der junge Witwer bleibt allein und stirbt zehn Jahre später ebenfalls noch vor seinen Eltern, den Leibzüchtern. | ||
Wohl in diesen Jahren zieht der Ziegler Wilhelm Riesenberg mit seiner Familie auf die Stätte Nr. 48, von der er 1933 das Haus mit Schuppen und Garten, 1952 dann ein weiteres Grundstück erwirbt. 1,6 Hektar Ackerland und Holzung wird Anfang 1939 durch die RUGE an einen Käufer vermittelt, der zuvor Flächen in Haustenbeck für Zwecke der Wehrmacht hatte abgeben müssen.<ref>LAV NRW OWL, D 23 B Detmold, | Wohl in diesen Jahren zieht der Ziegler Wilhelm Riesenberg mit seiner Familie auf die Stätte Nr. 48, von der er 1933 das Haus mit Schuppen und Garten, 1952 dann ein weiteres Grundstück erwirbt. 1,6 Hektar Ackerland und Holzung wird Anfang 1939 durch die RUGE an einen Käufer vermittelt, der zuvor Flächen in Haustenbeck für Zwecke der Wehrmacht hatte abgeben müssen.<ref>LAV NRW OWL, D 23 B (Detmold) Nr. 300240, Bl. 61f</ref> | ||
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==Gebäude== | ==Gebäude== | ||
zweigeschossiges Haus mit Walmdach, offenbar nach dem Kauf des Grundstücks 1933 errichtet | |||
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==Inschriften== | ==Inschriften== | ||
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Kinder aus 2 Ehen: | Kinder aus 2 Ehen: | ||
* | * August Wilhelm 1832 († 1833) | ||
* | * Töns <u>Hermann</u> August, * 1834 Schuhmacher u. ab 1865 Col. Billinghausen Nr. 56, († 1903) | ||
* | * <u>Friederike</u> Justine, * 1839 wird Colona Büker im Uekenpohl (Hörste Nr. 27), († 1907) | ||
* | * <u>Heinrich</u> Christoph, * 1842, Anerbe | ||
* | * Friedrich <u>Wilhelm</u>, * 1845, Schuhmacher, wird durch Kauf 1874 Colon Hörste Nr. 39, († 1922) | ||
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Kinder: | Kinder: | ||
* | * Juliane Pauline, * 1869 († 1870) (Zwill.) | ||
* | * Ernst August, * 1869 († 1870) (Zwill.) | ||
* | * <u>Friederike</u> Henriette, * 1872 | ||
* | * Töns <u>Hermann</u> Friedrich, * 1874, Anerbe | ||
* | * Heinrich Wilhelm, * 1876 († 1877) | ||
* | * Johanne Wilhelmine Sophie, * 1877 († 1877) | ||
* | * Friedrich Wilhelm, * 1879 († 1889) | ||
* | * Johanne Auguste, * 1882 | ||
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Kind: | Kind: | ||
* | * Minna <u>Mathilde</u> Johanne, * 1906, Erbin | ||
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1933 - 1956 Wilhelm Rieseberg, Ziegler (* 1879, † nach 1956), Eigentümer durch Kauf | 1933 - 1956 Wilhelm Rieseberg, Ziegler (* 1879, † nach 1956), Eigentümer durch Kauf 1933, zuvor dort Einl. | ||
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[[Kategorie:Hausstätte in Hörste]] [[Kategorie:Eschenbredestraße (Hörste)]] [[Kategorie:Neuwohner]] | |||