Kirchplatz Kriegerdenkmal (Heiden): Unterschied zwischen den Versionen

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Rechteckiger Denkstein aus Sandstein, auf breiterem Sockel, oben in Wulst und Platte gestuft endend und ein durchbrochenes gusseisernes Kreuz tragend. Das Kreuz in Vierpässen endend. Ursprünglich mit einem Baum ["Friedenseiche?"] gepaart. Die Breitseiten des Steins jeweils mit einem leicht eingetieften annähernd quadratischen Inschriftfeld, darunter ein querrechteckiges mit gekreuzten Waffen (Westseite unten: zwei gekreuzte Gewehre, im Kreuzungspunkt die Lippische Rose, Ostseite zwei gekreuzte Säbel, im Kreuzungspunkt der Schwalenberger Stern) und Sinnspruch. Die Schmalseiten ebenfalls mit Inschriften, jedoch ohne Felder.
==Inschriften==
Westseite, oben: "Der Baum ist des / Fürsten Geschenk / und gepflanzt / im ersten Jahre / des Deutschen / Kaiserreichs 1871", unten: "Für Kaiser / und Vaterland".
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Aktuelle Version vom 5. Juni 2026, 18:06 Uhr

Kirchplatz Kriegerdenkmal (Heiden)
OrtsteilHeiden
Karte
StraßeKirchplatz (Heiden)

1872 von der Gemeinde Heiden errichtet.

Geschichte

Denkmal für die im Deutsch-Französischen Krieg gefallenen Soldaten aus Heiden. Das Fürstlich-Lippische Regierungs- und Anzeigeblatt berichtete über die Einweihung am Sonntag, 30. Juni 1872, Pastor Friedrich von Bodelschwingh, der im Krieg 1870/71 Feldprediger des 15. und 55. Infanterie-Regiments und bei der Belagerung und Einnahme von Metz dabei war, habe in der überfüllten Kirche eine Ansprache gehalten. Danach versammelten sich die Soldaten und Reservisten bei dem neben der Kirche errichteten Denkmal, welches die Gemeinde ihren im Krieg Gebliebenen gesetzt hat.[1]

Beschreibung

Kriegerdenkmal auf dem Kirchhof für die Gefallenen des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, Foto: Joachim Kleinmanns, 2020
Kriegerdenkmal auf dem Kirchhof für die Gefallenen des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, Westseite, Foto: Joachim Kleinmanns, 2020
Kriegerdenkmal auf dem Kirchhof für die Gefallenen des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, Ostseite, Foto: Joachim Kleinmanns, 2020
Kriegerdenkmal auf dem Kirchhof für die Gefallenen des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, Nordseite, Foto: Joachim Kleinmanns, 2020
Kriegerdenkmal auf dem Kirchhof für die Gefallenen des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, Südseite, Foto: Joachim Kleinmanns, 2020

Rechteckiger Denkstein aus Sandstein, auf breiterem Sockel, oben in Wulst und Platte gestuft endend und ein durchbrochenes gusseisernes Kreuz tragend. Das Kreuz in Vierpässen endend. Ursprünglich mit einem Baum ["Friedenseiche?"] gepaart. Die Breitseiten des Steins jeweils mit einem leicht eingetieften annähernd quadratischen Inschriftfeld, darunter ein querrechteckiges mit gekreuzten Waffen (Westseite unten: zwei gekreuzte Gewehre, im Kreuzungspunkt die Lippische Rose, Ostseite zwei gekreuzte Säbel, im Kreuzungspunkt der Schwalenberger Stern) und Sinnspruch. Die Schmalseiten ebenfalls mit Inschriften, jedoch ohne Felder.

Inschriften

Westseite, oben: "Der Baum ist des / Fürsten Geschenk / und gepflanzt / im ersten Jahre / des Deutschen / Kaiserreichs 1871", unten: "Für Kaiser / und Vaterland".

Ostseite, oben: "Dem Andenken / der im Kriege mit / Frankreich / im Jahre 1870 / ehrenvoll Gefallenen / aus dieser Gemeinde", unten "Gott mit uns".

Nordseite: "Wir sollen / auch das / Leben für / die Brüder / lassen. / 1 Joh. 3. 16".

Südseite: "Sie leben / weil sie / gestorben / sind / für das / Vaterland".

Eigentümer:innen

Literatur

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Fürstlich-Lippisches Regierungs- und Anzeigeblatt, 30. Jg. Nr. 83 (5.7.1872).

Autor*innen

Joachim Kleinmanns

Seitenhistorie

Seite erstellt am 05.06.2026 von Joachim Kleinmanns

Letzte Änderung am: 05.06.2026 von Joachim Kleinmanns