Bruchstraße 8 (Detmold): Unterschied zwischen den Versionen

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}}Erbaut wohl 1666 und nicht 1655,<ref>Archiv der Lippischen Landeskirche, 03.04 Klasse Detmold Nr. 7, Rechnungsbuch des Superintendenten Konrad Sustmann</ref> <ref>{{WegemannAlter1957}}</ref> Hausstätte sicherlich älter. Alte Hausnummer: 180/180; Quartiernummer: C 118.
}}Erbaut wohl 1666 und nicht 1655,<ref>Archiv der Lippischen Landeskirche, 03.04 Klasse Detmold Nr. 7, Rechnungsbuch des Superintendenten Konrad Sustmann</ref> <ref>{{WegemannAlter1957}}</ref> Hausstätte sicherlich älter. Alte Hausnummer: 180/180; Quartiernummer: C 118.
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==Geschichte==
==Geschichte==


Im 17. Jh. aus dem Besitz der Witwe Strapen vom Landesherrn angekauft und dem Generalsuperintendenten Sustmann (1657–1677) zum Witwensitz für seine Ehefrau geschenkt. Von deren Erben 1687 von der Kirchengemeinde zur 2. Pfarre [für 820 Taler] angekauft.<ref>{{GaulStadt1968}}, S. 389 f.</ref> <ref>LAV NRW OWL, L 1, 1686 Aug. 17.</ref> 1688-1689 Prozess Ludolf Körber bzw. Ehefrau geb. Wittig ./.Erben Sustmann wegen eines Armenkapitals, das auf dem vor Jahren von Sustmann von der Witwe Kahlen erworbenen alten Haus gestanden hatte.<ref>LAV NRW OWL, L 83 A 7 K 73; vgl. auch LAV NRW OWL,  L 69 Nr. 40.</ref>
Im 17. Jh. aus dem Besitz der Witwe Strapen vom Landesherrn angekauft und dem Generalsuperintendenten Sustmann (1657–1677) zum Witwensitz für seine Ehefrau geschenkt. Von deren Erben 1687 von der Kirchengemeinde zur 2. Pfarre [für 820 Taler] angekauft.<ref>{{GaulStadt1968}}, S. 389 f.</ref> <ref>LAV NRW OWL, L 1, 1686 Aug. 17.</ref> 1688-1689 Prozess Ludolf Körber bzw. Ehefrau geb. Wittig ./.Erben Sustmann wegen eines Armenkapitals, das auf dem vor Jahren von Sustmann von der Witwe Kahlen erworbenen alten Haus gestanden hatte.<ref>LAV NRW OWL, L 83 A 7 K 73; vgl. auch LAV NRW OWL,  L 69 Nr. 40.</ref> Ursprünglich lag das 2. Pfarrhaus, die sog. Kaplanei, unter der Wehme und gehörte zu dem 1464 von Bertold dem Schwarzen gestifteten Benefizium St. Angelorum. "Weil die Kaplanei zu unbequem war, wurde sie im J. 1687 an den Bürger Hunäus für 375 Thlr. verkauft."<ref>{{PreußAlterthümer1873}}, S. 23.</ref>


Von 1686–1837 Haus der 2. Pfarre. Nach Bau des 2. Pfarrhauses in der [[Leopoldstraße 10 (Detmold)|Leopoldstraße 10]] 1837–1838 Pfarrhaus der 3. Pfarre bis 1871. Danach privatisiert, Nutzung als Metzgerei.
Von 1686–1837 Haus der 2. Pfarre. Nach Bau des 2. Pfarrhauses in der [[Leopoldstraße 10 (Detmold)|Leopoldstraße 10]] 1837–1838 Pfarrhaus der 3. Pfarre bis 1871. Danach privatisiert, Nutzung als Metzgerei.
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Über dem Eingang auf dem Rest einer Türumrahmung die ineinander verschlungenen Initialen: "WR" (Wilhelm Röhr), darüber das fürstlich lippische Wappen zur Kennzeichnung als Holflieferant.
Über dem Eingang auf dem Rest einer Türumrahmung die ineinander verschlungenen Initialen: "WR" (Wilhelm Röhr), darüber das fürstlich lippische Wappen zur Kennzeichnung als Holflieferant.
Nach Preuß gab es 1873 noch ein gemaltes Glasfenster ("Fensterbierscheibe") von 1671 mit den Namen dreier Bürger, u. a. des Hofapothekers Georg Samuel Gloxin.<ref>{{PreußAlterthümer1873}}, S. 23.</ref>


==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
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==Literatur==
==Literatur==
{{PreußAlterthümer1873}}, S. 23.


{{ButterweckGeschichte1926}}.
{{ButterweckGeschichte1926}}.