Taller Straße Kirche (Talle): Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 17. Juni 2026, 10:02 Uhr
Ev.-ref. Kirche Talle
| Taller Straße Kirche (Talle) | |
|---|---|
| Ortsteil | Talle |
| Straße | Taller Straße (Talle) |
| Hausnummer | Kirche |
| Karte | |
| Adressbuch von 1901 | |
..., daher diese Kirche auch Peterskirche ist genennet worden und zu dessen Ehre gebawet.[1]
Geschichte
Die Kirche ist von 1485-1492 gebaut worden. Der Chorraum ist 1555 angebaut worden. Der Turm scheint noch älteren Datums zu sein.[2]
Gebäude

Doppeltes Querschiff mit Deckung aus Sandsteinplatten. Kirchturm mit Uhr und zwei Glockenhauben im schiefergedeckten Pyramidendach.
Die Kirche steht seit 1984 unter Denkmalschutz.
Inschriften
Glocken
Seit 1927 besteht das Geläut aus drei Stahlglocken, gegossen vom Bochumer-Verein. Außen am Turm befinden sich zwei Uhrglocken.
1917 musste eine Glocke als Kriegsabgabe abgeliefert werden, die Glocke von 1727 als Kriegsabgabe im Jahr 1942.
Das Geläut hat die Disposition: [3][4]
- Auf dis' gestimmt
- Auf fis' gestimmt
- Auf gis' gestimmt
Glockeninschriften sind nicht genannt.
Orgel
Im Laufe der Jahrhunderte existierten in der Kirche Talle mehrere Orgeln. Erstmalig wird eine Orgel in den Konsistorialakten von 1695 erwähnt. 1873 wurde das Instrument durch die von Ernst Klaßmeyer gebaute Orgel ersetzt. In den nachfolgenden 100 Jahren wurde sie mehrfach überholt.
1971 wurde das derzeitige Instrument aus der Orgelbauwerkstatt Gustav Steinmann (Vlotho) auf der Westempore eingebaut. Es ist eine Schleifladenorgel mit zwei Manualen, Pedal und 17 Registern.[5]
- Hauptwerk (C-g3) mit Prinzipal 8', Spitzflöte 8', Oktave 4', Waldflöte 2'
- Rückpositiv (C-g3) mit Holzgedackt 8', Rohrflöte 4', Prinzipal 2', Gemsquinte 1 1/3', Zimbel, Krummhorn 8', Tremulant
- Pedal (C-f1) mit Subbaß 16', Prinzipal 8', Metallgedackt 8', Dolkan 4', Trompete 8'
| Hauptwerk C-g3 |
Rückpositiv C-g3 |
Pedal C-f1 |
Koppeln |
| Prinzipal 8' | Holzgedackt 8' | Subbass 16' | HW/RP |
| Spitzflöte 8' | Rohrflöte 4' | Prinzipal 8' | HW/P |
| Oktave 4' | Prinzipal 2' | Metallgedackt 8' | RP/P |
| Waldflöte 2' | Gemsquinte 1⅓' | Dolkan 4' | |
| Zimbel | Trompete 8' | ||
| Krummhorn 8' | |||
| Tremulant |
Eigentümer
Ev.-ref. Kirchengemeinde Talle
Pastoren
bis 1926 [2]
- JJJJ
Literatur
- Burkhard Meier, Lippische Kirchen, 2004
- Margit Lenniger (Hg.), Talle. Das Kirchdorf und seine Nachbarn Niederntalle, Röntorf und Osterhagen, Bielefeld/Norderstedt 2005
Quellen
Weblinks
- Internetseite der Kirchengemeinde: https://ev-ref.kirchengemeinde-talle.de
- Archiv der Lippischen Landeskirche: Archivseite
- Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Kirche_Talle
Einzelnachweise
- ↑ Burkhard Meier, Lippische Kirchen, 2004, S. 107
- ↑ 2,0 2,1 Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926, Seite 608 ff
- ↑ Glocken- und Orgelsachverständiger Alexander Wagner
- ↑ Theolog. Bibliothek der Lippischen Landeskirche: "Die Glocken des Lipperlandes"
- ↑ Alexander Wagner, Orgeln in Lippe (Sonderveröffentlichungen des Naturwissenschaftlichen und Historischen Vereins für das Land Lippe; 80), Detmold 2008
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 30.04.2026 von Wolfgang Kramer
Letzte Änderung am: 17.06.2026 von Wolfgang Kramer