In der Tränke Jüdischer Friedhof (Schwalenberg): Unterschied zwischen den Versionen
Die Seite wurde neu angelegt: „{{Objekt info |Ortsteil={{AutoOrtsteil}} |Koordinaten=51.87651, 9.20155 |Straße=In der Tränke (Schwalenberg) }}Mitte des 18. Jh. angelegt. ==Geschichte== Der um 1750 von der jüdischen Gemeinde Schwalenberg angelegte Friedhof wurde bis 1922 belegt. ==Beschreibung== 47 Grabsteine sind erhalten. Sie wurden nach 1945 neu aufgestellt. ==Inschriften== ==Eigentümer*innen== ==Literatur== {{StratmannFriedhöfe1987}}. {{LiedkeGeschichte1993}}. {{Pracht-Jör…“ |
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|Straße=In der Tränke (Schwalenberg) | |Straße=In der Tränke (Schwalenberg) | ||
}}Mitte des 18. Jh. angelegt. | }}Mitte des 18. Jh. angelegt (erster Beleg 1761). | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Der um | Der unterhalb der Burg am östlichen Abhang des Burgbergs gelegene jüdische Friedhof wurde wahrscheinlich seit 1761 und bis 1922 belegt, möglicherweise auch mit Juden aus [[Wöbbel]]. 1921 suchte der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Schwalenbergs, Gustav Bachrach, bei der Lippische Direktion der Domänen und Forsten um eine Einzäunung des Friedhofs nach, um einerseits Menschen von Grabschändungen als auch Schafe fernzuhalten. Die Direktion lehnte den Antrag aber mit der Begründung ab, der Platz sei dem Domänenpächter zur Hude mitverpachtet. Zwar wurde das Friedhofsgelände 1926 aus der Hauptpacht herausgenommen, doch sollte die jüdische Gemeinde selbst für die Einzäunung sorgen. Ab 1938 wurde der Friedhof mehrfach verwüstet und sollte 1940 eingeebnet werden, was jedoch nicht geschah. Ab 1945 ließ die Stadt Schwalenberg die umgeworfenen und verschleppten Grabsteine wieder aufstellen, die Reste der alten Einfriedung beseitigen. Die Beweidung der Fläche wurde verboten. Als sich 1949 der Vertreter der Detmolder jüdischen Gemeinde, Wilhelm Ehrmann, über den ungepflegten Zustand des Friedhofs beklagte, übernahm die Stadt die regelmäßige Pflege der noch vorhandenen 55 Grabstätten. 1992 wurde der Friedhof unter Denkmalschutz gestellt.<ref>Willy Gerking, Ortsartikel Schwalenberg, in: {{HengstHandbuch2013}}, S. 693-700, hier S. 699.</ref> | ||
==Beschreibung== | ==Beschreibung== | ||
47 Grabsteine sind | Auf dem Friedhof sind mindestens 170 Personen beigesetzt worden. Die meisten der 47 erhaltenen Grabsteine sind hebräisch beschriftet. Sie wurden nach 1945 neu aufgestellt. | ||
==Inschriften== | ==Inschriften== | ||
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{{Pracht-JörnsKulturerbe1998}}. | {{Pracht-JörnsKulturerbe1998}}. | ||
{{HengstHandbuch2013}}, S. | {{HengstHandbuch2013}}, S. 693-700. | ||
{{KleinmannsZeichen2019}}. | {{KleinmannsZeichen2019}}. | ||
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==Weblinks== | ==Weblinks== | ||
[https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/epidat?id=ssb&release=beta&lang=de Steinheim-Institut] | |||
==Einzelnachweise== | ==Einzelnachweise== | ||
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[[Kategorie:In der Tränke (Schwalenberg]] [[Kategorie:Friedhof]] [[Kategorie:Jüdischer Friedhof]] [[Kategorie:Friedhof in Schieder-Schwalenberg]] | [[Kategorie:In der Tränke (Schwalenberg)]] [[Kategorie:Friedhof]] [[Kategorie:Jüdischer Friedhof]] [[Kategorie:Friedhof in Schieder-Schwalenberg]] | ||