Haselnussweg 2 (Hiddesen): Unterschied zwischen den Versionen
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''' Kath. Kirche Hiddesen''' | |||
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|Ortsteil={{AutoOrtsteil}} | |Ortsteil={{AutoOrtsteil}} | ||
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==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
[[ | [[Datei:Detmold - Katholische Kirche Hiddesen.jpg|thumb| Katholische Kirche St. Stephanus, Hiddesen, 2012, Foto: Tsungam]] | ||
Als Baudenkmal eingetragen in die Denkmalliste der Stadt Detmold am 25.3.2022, Nr. A731. | Als Baudenkmal eingetragen in die Denkmalliste der Stadt Detmold am 25.3.2022, Nr. A731. | ||
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==Gebäude== | ==Gebäude== | ||
[[Datei: HID-Haselnussw2-W_JK2021.jpg|thumb|Kath. Kirche St. Stephanus, Ansicht von Westen, 2021, Foto: Joachim Kleinmanns]] | |||
[[Datei: HID-Haselnussw2-SW_JK2021.jpg|thumb|Kath. Kirche St. Stephanus, Fenster an der Südwestseite, 2021, Foto: Joachim Kleinmanns]] | |||
[[Datei: HID-Haselnussw2-NW_JK2021.jpg|thumb|Kath. Kirche St. Stephanus, Fenster an der Nordwestseite, 2021, Foto: Joachim Kleinmanns]] | |||
[[Datei: HID-Haselnussw2-SO_JK2021.jpg|thumb|Kath. Kirche St. Stephanus, Fenster an der Südostseite, 2021, Foto: Joachim Kleinmanns]] | |||
[[Datei: HID-Haselnussw2-Altar_JK2021.jpg|thumb|Kath. Kirche St. Stephanus, Altar, 2021, Foto: Joachim Kleinmanns]] | |||
"Die Kirche St. Stephanus ist ein giebelständiger, breit gelagerter Baukörper mit Satteldach und zwei seitlichen Zugängen. Der weiß gefasste Bau erhält im Äußeren seine markante Form durch eine der Giebelwand vorgestellte Glockenwand in rötlichem Wesersandstein, in der asymmetrisch eine mit einem Rundbogen nach oben abgeschlossene schmale Öffnung mit den beiden frei hängenden Glocken angeordnet ist und an deren östlicher Seite ein großes, weiß gefasstes Kreuz angebracht ist. Der Entwurf nutzt das vom Haselnußweg stark abfallende Gelände für ein ebenerdig erschlossenes Untergeschoss mit Nebenräumen, das von der höher gelegenen Straße auf der Giebelseite nicht sichtbar ist. Im Innern ergibt sich durch zwei straßenseitige Einbauten ein T-förmiger Grundriss des eigentlichen Kirchenraums, der mit der dreiseitigen Gestühlstellung um den blockhaften Altar korrespondiert. Prägend für den Kirchenraum sind ferner die großflächigen Buntverglasungen nach Entwurf von Hubert Spierling."<ref>Stadt Detmold, Untere Denkmalbehörde, Denkmalkartei.</ref> | "Die Kirche St. Stephanus ist ein giebelständiger, breit gelagerter Baukörper mit Satteldach und zwei seitlichen Zugängen. Der weiß gefasste Bau erhält im Äußeren seine markante Form durch eine der Giebelwand vorgestellte Glockenwand in rötlichem Wesersandstein, in der asymmetrisch eine mit einem Rundbogen nach oben abgeschlossene schmale Öffnung mit den beiden frei hängenden Glocken angeordnet ist und an deren östlicher Seite ein großes, weiß gefasstes Kreuz angebracht ist. Der Entwurf nutzt das vom Haselnußweg stark abfallende Gelände für ein ebenerdig erschlossenes Untergeschoss mit Nebenräumen, das von der höher gelegenen Straße auf der Giebelseite nicht sichtbar ist. Im Innern ergibt sich durch zwei straßenseitige Einbauten ein T-förmiger Grundriss des eigentlichen Kirchenraums, der mit der dreiseitigen Gestühlstellung um den blockhaften Altar korrespondiert. Prägend für den Kirchenraum sind ferner die großflächigen Buntverglasungen nach Entwurf von Hubert Spierling."<ref>Stadt Detmold, Untere Denkmalbehörde, Denkmalkartei.</ref> | ||
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==Inschriften== | ==Inschriften== | ||
==Glocken== | |||
Die Glocken wurden bei Petit & Gebr. Edelbrock in Gescher gegossen und am 22. Juni? 1958 geweiht. | |||
<ref>[https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=BESTAND-A92x91131204366683920220210101553727 Lippische Landeskirche, Archivbestand 07.17]</ref>, <ref>{{WiesekopsiekerGlocken1970}}</ref><br /> | |||
{| class="wikitable" style="text-align:center;" | |||
| '''Schlagton''' || '''Gussjahr''' || '''⌀ in mm''' || '''m in kg''' || '''Inschrift''' | |||
|- | |||
| ''' cis<sup>2</sup> ''' || 1958 || n.a. || n.a. || Daß alle eins seien, Joh. 17,11 | |||
|- | |||
| ''' e<sup>2</sup> ''' || 1958 || n.a. || n.a. || Ihr sollt meine Zeugen sein. Ap. 1,8 | |||
|} | |||
==Orgel== | |||
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen== | ==Eigentümer*innen, Bewohner*innen== | ||
==Literatur== | ==Literatur== | ||
* Brigitte Grosche, Der katholische Pfarrbezirk St. Stephanus in Hiddesen, in: Kneipp- und verkehrsverein Hiddesen e. V. (Hg.), Dorfchronik Hiddesen, Detmold 2006, S. 183–189. | |||
Brigitte Grosche, Der katholische Pfarrbezirk St. Stephanus in Hiddesen, in: Kneipp- und verkehrsverein Hiddesen e. V. (Hg.), Dorfchronik Hiddesen, Detmold 2006, S. 183–189. | * Katholisches Dekanat Lippe (Hg.), Katholische Kirche in Lippe. 100 Jahre Dekanat 1892–1992. Berichte, Bilder Dokumente aus der Geschichte, Schlangen 1992. | ||
* Heinrich Otten, Der Kirchenbau im Erzbistum Paderborn 1930–1975, Paderborn 2009, S. 220. | |||
Katholisches Dekanat Lippe (Hg.), Katholische Kirche in Lippe. 100 Jahre Dekanat 1892–1992. Berichte, Bilder Dokumente aus der Geschichte, Schlangen 1992. | * Augustinus Reineke, Katholische Kirchengemeinde Detmold im Gestern und Heute in Wort und Bild, Paderborn 1988. | ||
* Natalie Schlik, Kirchenbau in Lippe 1945–2001, Detmold 2001, S. 134–136 (Diplomarbeit Fachhochschule Lippe). | |||
Heinrich Otten, Der Kirchenbau im Erzbistum Paderborn 1930–1975, Paderborn 2009, S. 220. | |||
Augustinus Reineke, Katholische Kirchengemeinde Detmold im Gestern und Heute in Wort und Bild, Paderborn 1988. | |||
Natalie Schlik, Kirchenbau in Lippe 1945–2001, Detmold 2001, S. 134–136 (Diplomarbeit Fachhochschule Lippe). | |||
==Quellen== | ==Quellen== | ||
* Kirchenerfassung LWL-DLBW, Dokumentation Detmold-Hiddesen, katholische Kirche St. Stephanus (Bearbeiter Heinrich Otten), 2009. | |||
Kirchenerfassung LWL-DLBW, Dokumentation Detmold-Hiddesen, katholische Kirche St. Stephanus (Bearbeiter Heinrich Otten), 2009. | * Stadt Detmold, Bauakte Haselnußweg 2. | ||
* Erzbischöfliches Bistumsarchiv Paderborn, Acta specialia, Detmold, Kapelle Hiddesen, 1955–1969. | |||
Stadt Detmold, Bauakte Haselnußweg 2. | |||
Erzbischöfliches Bistumsarchiv Paderborn, Acta specialia, Detmold, Kapelle Hiddesen, 1955–1969. | |||
==Weblinks== | ==Weblinks== | ||
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