Hornsche Straße 40 (Detmold): Unterschied zwischen den Versionen
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}}Eine im Jahr 1840 in der Neustadt gegründete Hausstätte. Alte Quartiersnummer B 121. Die Hausstätte wurde 1981 abgebrochen.<ref>StadtA Detmold, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (bearb.), Detmolder Häuserbuch.</ref> | |Hausnummer1901={{AutoHausnummer3}} | ||
|Quartiersnummer=B 121 | |||
}}Eine im Jahr 1840 in der Neustadt gegründete Hausstätte. Alte Quartiersnummer B 121. Die Hausstätte wurde im Januar 1981 abgebrochen.<ref>StadtA Detmold, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (bearb.), Detmolder Häuserbuch.</ref> | |||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
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Um 1890 zog die Fa. Gebr. Klingenberg hier ein und nutzte das Haus als Kontorgebäude mit Hausmeisterwohnung. | Um 1890 zog die Fa. Gebr. Klingenberg hier ein und nutzte das Haus als Kontorgebäude mit Hausmeisterwohnung. | ||
1979 siedelte der gesamte Betrieb in einen Neubau im Hansaweg um. Der gesamte Fabrikkomplex an der Leopoldstraße stand nun leer. Als der Abriss drohte, kam es am 2. November 1980 | 1979 siedelte der gesamte Betrieb in einen Neubau im Hansaweg um. Der gesamte Fabrikkomplex an der Leopoldstraße stand nun leer. Als der Abriss drohte, kam es am 2. November 1980 zu einer Hausbesetzung, mit der die Vernichtung der historischen Fabrikgebäude verhindert werden sollte. Am 12. Januar 1981 um 4 Uhr morgens räumte ein starkes Polizeiaufgebot die Gebäude, die sofort gegen den Protest Detmolder Bürger abgerissen wurden.<ref>DIE ZEIT, 13.2.1981.</ref> <ref>Lippische Landes-Zeitung 23.2.1981.</ref> <ref>Lippische Landes-Zeitung 21.3.1981.</ref> Zum Firmenkomplex gehörte auch das unter Denkmalschutz stehende neoklassizistische [[Hornsche Straße 38 (Detmold)|Haus Münsterberg]], das erhalten blieb und aufwendig um 7,10 Meter nach Norden verschoben wurde. | ||
==Gebäude== | ==Gebäude== | ||
[[Datei:DT-Hornschestr40_1977_DT BA 4421.jpg|thumb|Hornsche Straße 40, 1977, StadtA DT: BA 4421]] | |||
Zweigeschossiger traufständiger Massivbau mit Quaderputz-Fassade, Satteldach, sieben Fensterachsen und Mitteleingang mit Freitreppe (Abbruch vor 1977), mittiges breites Zwerchhaus zu vier Fensterachsen, flacher Dreiecksgiebel mit Okulus. Alle Fenster, auch die sieben Kellerfenster, mit Halbrundbögen geschlossen. Sockel- und im ersten Obergeschoss Brüstungsgesims. | |||
==Inschriften== | ==Inschriften== | ||
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