Brokhauser Straße Spritzenhaus (Brokhausen): Unterschied zwischen den Versionen
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Am 5.10.2015 als Baudenkmal eingetragen in die Denkmalliste der Stadt Detmold, Nr. A705. | |||
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Giebelständiger Fachwerkbau mit Satteldach und zweiflügeligem Einfahrttor. Bruchsteinsockel, Backsteinausfachung, zur Belichtung auf beiden Traufseiten ein weiß gestrichenes Holzfenster mit Kreuzsprosse, Hohlziegeldeckung, Giebeldreieck mit Holzverschalung. | |||
==Eigentümer*innen== | ==Eigentümer*innen== | ||
Lippische Regierung. | |||
==Literatur== | ==Literatur== | ||
Festschrift zum 175jährigen Jubiläum des Löschzuges Brokhausen der Freiwilligen Feuerwehr Detmold, Detmold 1984 (LLB: ZXSB 161). | |||
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Aktuelle Version vom 22. Juli 2026, 09:07 Uhr
| Brokhauser Straße Spritzenhaus (Brokhausen) | |
|---|---|
| Ortsteil | Brokhausen |
| Karte | |
| Straße | Brokhauser Straße (Brokhausen) |
1809 erbautes Spritzenhaus.
Geschichte
Zwischen den Höfen Potthoff und Brinkmeier auf einer kleinen Parzelle (Nr.20) gegenüber den Dorfteich gelegen. 1809 auf Anordnung der lippischen Regierung von Zimmermeister Krome gebaut. Kammerrat Gerke berichtete: "Da zwischen Detmold und Lemgo, welche über 2 Stunden voneinander entfernt sind, nothwendig eine Sprütze gestellt werden muß, so wäre dazu Brokhausen zu wählen. Das Sprützenhaus ist dann in der Nähe der Schule zu erbauen, von da aus kann den nahe gelegenen Orten Klüterberg, Manhenkenhöfe, Loßbruch, Wahmbeckerheide, Brokhausen und Mosebeck schnell zur Hilfe geeilt werden."[1] Am 2.9.1809 wurde die von Simon Strickling in Blomberg gefertigte Feuerspritze für 228 Taler geliefert und bis zur Fertigstellung des Spritzenhauses im Schuppen des Kolons Holzmeier untergestellt. Anzuschaffen waren noch 12 öffentliche Feuereimer, 2 große und 2 kleine Feuerleitern sowie 2 große und 2 kleine Feuerhaken. 1833 Erhöhung des Sockels um 1 ½ Fuß und Verlängerung des Gebäudes um 5 Fuß, 1891 durch einen Sturm beschädigt. 1911 Instandsetzung und Umbau durch Zimmermeister Krome für die 1912 gelieferte neue Spritze, die auch Wasser ansaugen konnte. Dabei die Lehmgefache herausgeschlagen, das Haus 85 cm angehoben und mit Bruchstein untermauert und anschließend mit Backstein ausgefacht. Bis 1956 als Feuerwehrgerätehaus genutzt.[2]
Am 5.10.2015 als Baudenkmal eingetragen in die Denkmalliste der Stadt Detmold, Nr. A705.
Beschreibung

Giebelständiger Fachwerkbau mit Satteldach und zweiflügeligem Einfahrttor. Bruchsteinsockel, Backsteinausfachung, zur Belichtung auf beiden Traufseiten ein weiß gestrichenes Holzfenster mit Kreuzsprosse, Hohlziegeldeckung, Giebeldreieck mit Holzverschalung.
Eigentümer*innen
Lippische Regierung.
Literatur
Festschrift zum 175jährigen Jubiläum des Löschzuges Brokhausen der Freiwilligen Feuerwehr Detmold, Detmold 1984 (LLB: ZXSB 161).
Quellen
Weblinks
Einzelnachweise
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 22.07.2026 von Joachim Kleinmanns
Letzte Änderung am: 22.07.2026 von Joachim Kleinmanns