Wallgraben 1 (Detmold): Unterschied zwischen den Versionen
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|Straße1901=Wallgraben | |Straße1901=Wallgraben | ||
|Quartiersnummer= | |Quartiersnummer=C 127 | ||
}}Eine im Jahr 1752 aus dem Hinterhaus der [[Lange Straße 6 (Detmold)]] gegründete Hausstätte. Nach einem Brand 1848 wurde das Haus im Garten am Kanal an der heutigen Stelle neu errichtet. Alte Quartiersnummer C 127. Ehemalige Hausnummer 45.<ref>StadtA Detmold, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (bearb.), Detmolder Häuserbuch.</ref> | }}Eine im Jahr 1752 aus dem Hinterhaus der [[Lange Straße 6 (Detmold)|Langen Straße 6]] gegründete Hausstätte. Nach einem Brand 1848 wurde das Haus im Garten am Kanal an der heutigen Stelle neu errichtet. Alte Quartiersnummer C 127. Ehemalige Hausnummer 45.<ref>StadtA Detmold, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (bearb.), Detmolder Häuserbuch.</ref> | ||
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[[Datei:DT-Wallgr1_FDv1922_HSA_6409.png|thumb|Wallgraben 1, Ansicht von Süden, vor 1911, Foto: Ferdinand Düstersiek, LLB: HSA 6, 409]] | [[Datei:DT-Wallgr1_FDv1922_HSA_6409.png|thumb|Wallgraben 1, Ansicht von Süden, vor 1911, Foto: Ferdinand Düstersiek, LLB: HSA 6, 409]] | ||
[[Datei:Detmold2025 0010tm.jpg|thumb|Wallgraben 1, abendliche Ansicht 2025, Foto: Falko Sieker]] | |||
Traufständiges, zweigeschossiges Fachwerkhaus. Balkenkeller, Kellerwände aus Bruchstein verputzt, zur Wasserseite mit 3 Segmentbogenfenstern. Fachwerk stockwerksweise abgezimmert. Die beiden Traufseiten symmetrisch gestaltet, zum Wasser fünfachsig mit 4 Fensterachsen, zur Straße dreiachsig mit mittlerer Eingangstür. Schwelle-Rähm-Streben, symmetrisch angeordnet. Kehlbalkendach mit 9 Sparrengebinden, zweitverwendet. Vor der westlichen Giebelwand Veranda-Anbau von 1913. Im Inneren die Grundstruktur aus Fachwerk ohne Ausfachungen mit Mittelflur teilweise erhalten. | Traufständiges, zweigeschossiges Fachwerkhaus. Balkenkeller, Kellerwände aus Bruchstein verputzt, zur Wasserseite mit 3 Segmentbogenfenstern. Fachwerk stockwerksweise abgezimmert. Die beiden Traufseiten symmetrisch gestaltet, zum Wasser fünfachsig mit 4 Fensterachsen, zur Straße dreiachsig mit mittlerer Eingangstür. Schwelle-Rähm-Streben, symmetrisch angeordnet. Kehlbalkendach mit 9 Sparrengebinden, zweitverwendet. Vor der westlichen Giebelwand Veranda-Anbau von 1913. Im Inneren die Grundstruktur aus Fachwerk ohne Ausfachungen mit Mittelflur teilweise erhalten. | ||