Bruchstraße 27 (Detmold): Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:DT-Bruchstr25+27_BA_DT-4-25.png|thumb|Rückseite der Häuser Bruchstraße 25 und 27, um 1970, LLB: BA DT-4-25]] | [[Datei:DT-Bruchstr25+27_BA_DT-4-25.png|thumb|Rückseite der Häuser Bruchstraße 25 und 27, um 1970, LLB: BA DT-4-25]] | ||
[[Datei:Detmold2020 0163.jpg|thumb|Ansicht durch die Krumme Straße, 2020, Foto: Falko Sieker]] | |||
Verputzter giebelständiger Bruchsteinbau, eingeschossig 3 Fensterachsen breit, 7 lang, Mansarddach, an der Straßenfront umgebaut zu einem Steilgiebel. Ursprünglich Zellen im Erdgeschoss, Mansardgeschoss mit mittigem Längsflur erschloss Wohn- und Arbeitsräume (Schreibstube) des Zuchtmeisters sowie Zellen für weibliche Gefangene. Der ursprüngliche Eingang lag an der westlichen Längsseite vom Hof aus, 1851 Einbau eines Tores in der Mittelachse der Straßenfront. Nach dem Zweiten Weltkrieg die vordere Achse als Fußgängerpassage entkernt, originale Tür zurückgesetzt. Rückbau und Restaurierung 1990 mit bauarchäologischer Untersuchung (Lippisches Landesmuseum, Helmut Luley). Einbau einer Gastronomie und Studiobühne des Landestheaters, das Obergeschoss ist Sitz der Grabbe-Gesellschaft e. V. | Verputzter giebelständiger Bruchsteinbau, eingeschossig 3 Fensterachsen breit, 7 lang, Mansarddach, an der Straßenfront umgebaut zu einem Steilgiebel. Ursprünglich Zellen im Erdgeschoss, Mansardgeschoss mit mittigem Längsflur erschloss Wohn- und Arbeitsräume (Schreibstube) des Zuchtmeisters sowie Zellen für weibliche Gefangene. Der ursprüngliche Eingang lag an der westlichen Längsseite vom Hof aus, 1851 Einbau eines Tores in der Mittelachse der Straßenfront. Nach dem Zweiten Weltkrieg die vordere Achse als Fußgängerpassage entkernt, originale Tür zurückgesetzt. Rückbau und Restaurierung 1990 mit bauarchäologischer Untersuchung (Lippisches Landesmuseum, Helmut Luley). Einbau einer Gastronomie und Studiobühne des Landestheaters, das Obergeschoss ist Sitz der Grabbe-Gesellschaft e. V. | ||