Lopshorner Allee Jagdschloss Lopshorn (Augustdorf): Unterschied zwischen den Versionen

Joachim Kleinmanns (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Olaf Biere (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
Zeile 20: Zeile 20:


Die ab 1680 entstandene Schlossanlage bestand aus dem Schlossgebäude und den seitlich angeordneten Nebengebäuden, Pferdehaus und Zeughaus, die einen Ehrenhof bildeten, der durch ein Gitter an der vierten Seite abgeschlossen war. Das Eingangstor darin wurde beidseits von zwei ruhenden Hirschen flankiert. Fassade an beiden Schauseiten mit einem Portikus von vier jonischen Säulen mit Balkon und flachem Dreiecksgiebel, darin Uhr, Freitreppe mit Eisengeländer, kräftiges Hauptgesims, Dachreiter mit Glocke und Wetterfahne in Form eines Pferdes. Im Inneren sorgte der Dekorationsmaler Carl Falcke aus Hannover 1840 im großen Saal und im kleinen Saal (Speisesaal) für eine neue Ausmalung der Decken und Wände sowie der Öfen, zwei Spiegel für den großen Saal aus der Spiegelfabrik Federlein in Hannover. Bildhauergehilfe Friedrich Nothholz schuf und restaurierte Hirschköpfe, Kränze, Bänder und Rosen aus Stuck, der Königliche Hofstuckateur Wilhelm Nolte in Hannover lieferte Platten von gelbem Stuckmarmor. Im Garten ein 216 Fuß tiefer Brunnen, überdacht von einem achteckigen Brunnenhäuschen.
Die ab 1680 entstandene Schlossanlage bestand aus dem Schlossgebäude und den seitlich angeordneten Nebengebäuden, Pferdehaus und Zeughaus, die einen Ehrenhof bildeten, der durch ein Gitter an der vierten Seite abgeschlossen war. Das Eingangstor darin wurde beidseits von zwei ruhenden Hirschen flankiert. Fassade an beiden Schauseiten mit einem Portikus von vier jonischen Säulen mit Balkon und flachem Dreiecksgiebel, darin Uhr, Freitreppe mit Eisengeländer, kräftiges Hauptgesims, Dachreiter mit Glocke und Wetterfahne in Form eines Pferdes. Im Inneren sorgte der Dekorationsmaler Carl Falcke aus Hannover 1840 im großen Saal und im kleinen Saal (Speisesaal) für eine neue Ausmalung der Decken und Wände sowie der Öfen, zwei Spiegel für den großen Saal aus der Spiegelfabrik Federlein in Hannover. Bildhauergehilfe Friedrich Nothholz schuf und restaurierte Hirschköpfe, Kränze, Bänder und Rosen aus Stuck, der Königliche Hofstuckateur Wilhelm Nolte in Hannover lieferte Platten von gelbem Stuckmarmor. Im Garten ein 216 Fuß tiefer Brunnen, überdacht von einem achteckigen Brunnenhäuschen.
Bei der Auflösung des Gutsbezirks Lopshorn und Eingemeindung nach Augustdorf wurden 1933 vier Hausnummern vergeben: Schloß Lopshorn, Augustdorf 262; Inspektorwohnung Lopshorn, Augustdorf 263; Gestütsaufseherwohnung Lopshorn, Augustdorf 264; Meierei Lopshorn, Augustdorf 265.<ref>LAV NRW OWL L 101 C IV Nr. 3: Gebäudesteuerrolle des Bauerschaftsbezirks Augustdorf,
[1890] – ca. 1961.</ref>


==Inschriften==
==Inschriften==