Braker Straße 127 (Brokhausen): Unterschied zwischen den Versionen
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Beining, erstmals 1782 belegte Hoppenplöckerstätte, ehemals Brokhausen Nr. 11. | |||
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Im Salbuch von 1782 ist der Hof unter Nr. 11, Behning, auf dem Klüterberg verzeichnet und als Hoppenplöcker klassifiziert, ist gnädigster Landesherrschaft leibeigen, entrichtet derselben Weinkauf und Sterbfall, besitzt an Gebäuden: Wohnhaus, Leibzucht, Backhaus.<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 37, Salbuch der Vogtei Detmold von 1782, S. 1664.</ref> | Im Salbuch von 1782 ist der Hof unter Nr. 11, Behning, auf dem Klüterberg verzeichnet und als Hoppenplöcker klassifiziert, ist gnädigster Landesherrschaft leibeigen, entrichtet derselben Weinkauf und Sterbfall, besitzt an Gebäuden: Wohnhaus, Leibzucht, Backhaus.<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 37, Salbuch der Vogtei Detmold von 1782, S. 1664.</ref> | ||
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==Gebäude== | ==Gebäude== | ||
[[Datei: BRO-Brakerstr125_BA_TB-9-56.png|thumb|Braker Straße 127, Foto: Friedrich-Wilhelm Pahmeier, 1970 (LLB, BA TB-9-56)]] | [[Datei: BRO-Brakerstr125_BA_TB-9-56.png|thumb|Braker Straße 127, Foto: Friedrich-Wilhelm Pahmeier, 1970 (LLB, BA TB-9-56)]] | ||
Kötterhaus von 1849, Vierständer-Fachwerkbau mit Backsteinausfachung und Brettergiebel, Durchgangsdiele. Torbogen mit wiederhergestellter Weißfassung und aufgemalten Inschriften in schwarzer Fraktur, auf den Torständern schwarz aufgemalte Torsäulen. | |||
==Inschriften== | ==Inschriften== | ||
Auf dem | Auf dem Torrsturz in gemalter Fraktur: | ||
"Alles ist an Gott gelegen, Menschen richten | |||
wenig auß . Kommt von Dir Herr nur der Segen, | "Alles ist an Gott gelegen, Menschen richten / wenig auß . Kommt von Dir Herr nur der Segen, / so ist Wohl bestelt mein Haus" | ||
so ist Wohl bestelt mein Haus" | |||
Im Scheitel des Bogens: "N 11". | Im Scheitel des Bogens: "N 11". | ||
Sowie in zwei weiteren rechteckigen Feldern oben auf den Torständern: | In drei rechteckigen Feldern am Kopf der Torständer und in der Mitte: | ||
links: "Diß Hauß/hat Bau/en lassen/F.Beining" | |||
rechts: "und/W.Beini/ng aus/Klüterberg" | "Dieß / Hauß ist / Gericht / Den / 20ten Juni / Im/Jahre 1849. | ||
Sowie in zwei weiteren rechteckigen Feldern oben auf den Torständern: | |||
links: "Diß Hauß / hat Bau / en lassen / F.Beining" | |||
rechts: "und / W.Beini / ng aus / Klüterberg" | |||
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen== | ==Eigentümer*innen, Bewohner*innen== | ||
Aktuelle Version vom 26. Juli 2026, 17:59 Uhr
| Braker Straße 127 (Brokhausen) | |
|---|---|
| Ortsteil | Brokhausen |
| Straße | Braker Straße (Brokhausen) |
| Hausnummer | 127 |
| Karte | |
| Adressbuch von 1901 | Ja |
| Gemeinde | Brokhausen |
| Hausnummer | 011 |
Beining, erstmals 1782 belegte Hoppenplöckerstätte, ehemals Brokhausen Nr. 11.
Geschichte
Im Salbuch von 1782 ist der Hof unter Nr. 11, Behning, auf dem Klüterberg verzeichnet und als Hoppenplöcker klassifiziert, ist gnädigster Landesherrschaft leibeigen, entrichtet derselben Weinkauf und Sterbfall, besitzt an Gebäuden: Wohnhaus, Leibzucht, Backhaus.[1]
Gebäude

Kötterhaus von 1849, Vierständer-Fachwerkbau mit Backsteinausfachung und Brettergiebel, Durchgangsdiele. Torbogen mit wiederhergestellter Weißfassung und aufgemalten Inschriften in schwarzer Fraktur, auf den Torständern schwarz aufgemalte Torsäulen.
Inschriften
Auf dem Torrsturz in gemalter Fraktur:
"Alles ist an Gott gelegen, Menschen richten / wenig auß . Kommt von Dir Herr nur der Segen, / so ist Wohl bestelt mein Haus"
Im Scheitel des Bogens: "N 11".
In drei rechteckigen Feldern am Kopf der Torständer und in der Mitte:
"Dieß / Hauß ist / Gericht / Den / 20ten Juni / Im/Jahre 1849.
Sowie in zwei weiteren rechteckigen Feldern oben auf den Torständern:
links: "Diß Hauß / hat Bau / en lassen / F.Beining"
rechts: "und / W.Beini / ng aus / Klüterberg"
Eigentümer*innen, Bewohner*innen
1782 Behning.
1849 F. und W. Beining [i].
1901 (Apenberg) Heinrich Beining, Landwirt.[2]
1926 (Apenberg) Heinrich Beining, Landwirt.[3]
Literatur
Quellen
LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 37, Salbuch der Vogtei Detmold von 1782.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ LAV NRW OWL, L 101 C I (Lippische Salbücher und Katasterbücher), Nr. 37, Salbuch der Vogtei Detmold von 1782, S. 1664.
- ↑ Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901 Digitalisat, S. 205.
- ↑ Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926 Digitalisat, S. 671.
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 25.07.2026 von Joachim Kleinmanns
Letzte Änderung am: 26.07.2026 von Heinrich Stiewe