Papendiek 101 (Heiden): Unterschied zwischen den Versionen
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„Hinter dem Ellernkrug hatten sich offenbar noch einzelne Wehmachtssoldaten versteckt, die bei den heranrückenden Panzern die Flucht ergriffen und wegliefen in Richtung des Hofes Dröge. Der auf die flüchtenden Soldaten gerichtete Beschuss von einem Panzer traf auch die dahinter liegenden Gebäude der Hofstelle Dröge, die sofort in Brand geriet. Eine Brandlöschung war unter diesen Bedingungen nicht möglich. Der Hof brannte bis auf die Grundmauern ab.“ Dies ist eine zusammengefasste Schilderung der Ereignisse durch die Geschwister Gerlinde und Friedrich-Wilhelm Dröge, die diese Ereignisse damals als Heranwachsende und Zeugen miterlebten und darüber einer Besuchergruppe aus Heiden persönlich berichteten. | „Hinter dem Ellernkrug hatten sich offenbar noch einzelne Wehmachtssoldaten versteckt, die bei den heranrückenden Panzern die Flucht ergriffen und wegliefen in Richtung des Hofes Dröge. Der auf die flüchtenden Soldaten gerichtete Beschuss von einem Panzer traf auch die dahinter liegenden Gebäude der Hofstelle Dröge, die sofort in Brand geriet. Eine Brandlöschung war unter diesen Bedingungen nicht möglich. Der Hof brannte bis auf die Grundmauern ab.“ Dies ist eine zusammengefasste Schilderung der Ereignisse durch die Geschwister Gerlinde und Friedrich-Wilhelm Dröge, die diese Ereignisse damals als Heranwachsende und Zeugen miterlebten und darüber einer Besuchergruppe aus Heiden persönlich berichteten. | ||
Zu diesem Vorfall gibt es | Zu diesem Vorfall gibt es eine nur kleine Anmerkung bei Hüls, Heiden in Lippe <ref>Hüls 1974 S. 221 </ref> | ||
==Gebäude== | ==Gebäude== | ||
Die heute bestehenden Gebäude des Hofes Dröge wurden nach dem 2. Weltkrieg unter schwierigsten Bedingungen aufgrund von Materialmangel und Transportproblemen neu errichtet. Das schlichte kleine Wohnhaus ist eingeschossig aus Bruchsteinmauerwerk erbaut worden. Das ausgebaute Dachgeschoss hat ein Satteldach, das mit Hohlpfannen eingedeckt ist. Mit der Scheune an der Hofsüdseite und dem Stall an der Ostseite, beide in verputzter massiver Konstruktion mit Satteldächern, entstand ein geschlossener Hofraum. | Die heute bestehenden Gebäude des Hofes Dröge wurden nach dem 2. Weltkrieg unter schwierigsten Bedingungen aufgrund von Materialmangel und Transportproblemen neu errichtet. Das schlichte kleine Wohnhaus ist eingeschossig aus Bruchsteinmauerwerk erbaut worden. Das ausgebaute Dachgeschoss hat ein Satteldach, das mit Hohlpfannen eingedeckt ist. Mit der Scheune an der Hofsüdseite und dem Stall an der Ostseite, beide in verputzter massiver Konstruktion mit Satteldächern, entstand ein geschlossener Hofraum. | ||
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==Eigentümer*innen, Bewohner*innen== | ==Eigentümer*innen, Bewohner*innen== | ||
* | *1781<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 109: Salbuch Vogtei Heiden 1781, S.57</ref> Nr.10 Dröge, ein Mittelkötter | ||
*1829<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 121: Salbuch Vogtei Heiden 1829, S.82</ref> Nr.10 Dröge, ein Mittelkötter | |||
*1855<ref>LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 137: Salbuch Vogtei Heiden 1855, S.40</ref> Nr.10 Dröge, jetzt Dröge, Wilhelm | |||
*1901<ref>{{LippeAdressbuch1901}} S.258</ref> (Wilhelm Dröge); Brokmann, Gottlieb, Landwirth; Büker, Wilhelm, Ziegler | |||
*1901<ref>{{LippeAdressbuch1901}} S.258</ref> (Wilhelm Dröge); Brokmann, | |||
*1926<ref>{{LippeAdressbuch1926}} S.732</ref> Dröge, Fritz, Landwirt | *1926<ref>{{LippeAdressbuch1926}} S.732</ref> Dröge, Fritz, Landwirt | ||
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==Quellen== | ==Quellen== | ||
LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 109: Salbuch Vogtei Heiden 1781 [https://dfg-vie-wer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Ostwestfalen-Lip-pe%2FL101CI%2F~001%2F00109%2Fmets.xml&tx_dlf%5Bpage%5D=38&cHash=a48468ba4cef757fee0d065258df547e Digitalisat]. | |||
LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 121: Salbuch Vogtei Heiden 1829 [https://dfg-vie-wer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Ostwestfalen-Lip-pe%2FL101CI%2F~001%2F00123%2Fmets.xml&tx_dlf%5Bpage%5D=47&cHash=009c4f366fa4093c68cace68c4a6b711 Digitalisat]. | |||
LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 137: Salbuch Vogtei Heiden 1855 [https://dfg-vie-wer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fwww.landesarchiv-nrw.de%2Fdigitalisate%2FAbt_Ostwestfalen-Lip-pe%2FL101CI%2F~001%2F00137%2Fmets.xml&tx_dlf%5Bpage%5D=16&cHash=a0314269b902a51d874837571dd8a664 Digitalisat]. | |||
==Weblinks== | ==Weblinks== | ||