Kantorstraße 41 (Heiden): Unterschied zwischen den Versionen
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==Gebäude== | ==Gebäude== | ||
Das Gebäude ist zweigeschossig aus Bruchsteinmauerwerkerbaut mit Satteldach in Ost-West-Ausrichtung. Das Deelentor an der Ostseite hat als Torbogen ein schmuckloses, aus Sandstein gefertigtes Gewände ohne Jahreszahlangabe und Inschriften. Der Hauseingang zum Wohnbereich liegt an der Nordseite und wird mit vier Stufen erreicht. Eingeschossige Anbauten an der Ostseite und ein kleines, inzwischen abgebrochenes Nebengebäude rundeten die bis ca. 1995 landwirtschaftlich genutzte Hofstelle ab. | |||
Neue Wohnbebauung aus den letzten fünf Jahrzehnten ist zwischenzeitlich an das zuvor alleinstehende Gebäude herangerückt. | |||
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Aktuelle Version vom 29. Juli 2026, 20:19 Uhr
| Kantorstraße 41 (Heiden) | |
|---|---|
| Ortsteil | Heiden |
| Straße | Kantorstraße (Heiden) |
| Hausnummer | 41 |
| Karte | |
| Adressbuch von 1901 | Ja |
| Gemeinde | Heiden |
| Straße | ./. |
| Hausnummer | 016 |
Das Gebäude hatte ehemals die Nr. 16 in Heiden.
Geschichte
Die Hofstätte Heiden Nr. 16 gehört zu den sehr frühen Ansiedlungen, somit zu den ältesten Höfen in Heiden. Der Hof lag ursprünglich westlich der Durchgangsstraße im unteren Dorf (heute Hauptstraße). Im Landschatzregister von 1568 wird der Hof als Mauritius benannt und 1728 in den Aufzeichnungen von Friemel als Balstert Moritz bezeichnet. In der Karten, in denen Hüls nach der Friemelschen Karte die Besitzverhältnisse von 1728 im Dorf darstellt, weist er aus, dass B. Moritz neben seiner Hofstelle noch überschaubare Flächen am Hang östlich der Straße nach Niewald sowie im Osterfeld besitzt. [1]
Vor oder um 1900 siedelt Moritz aus dem Dorf aus und errichtete eine neue Hofstelle auf seinen Flächen im Osterfeld. Die Hausstätte Kantorstraße 41 / (bis 1970) Kantorstraße 16 / die neue Stätte Heiden Nr. 16 liegt am östlichen Ende der Kantorstraße und am östlichen Ortsrand von Heiden. Es war über viele Jahrzehnte eine einzeln gelegene landwirtschaftliche Hofstätte, die zum Ende des 19. Jahrhundert errichtet wurde. Der Hof ist im Katasterplan von 1883 nicht erfasst und im Plan von 1919 als bestehendes Gebäude eingetragen.
Gebäude
Das Gebäude ist zweigeschossig aus Bruchsteinmauerwerkerbaut mit Satteldach in Ost-West-Ausrichtung. Das Deelentor an der Ostseite hat als Torbogen ein schmuckloses, aus Sandstein gefertigtes Gewände ohne Jahreszahlangabe und Inschriften. Der Hauseingang zum Wohnbereich liegt an der Nordseite und wird mit vier Stufen erreicht. Eingeschossige Anbauten an der Ostseite und ein kleines, inzwischen abgebrochenes Nebengebäude rundeten die bis ca. 1995 landwirtschaftlich genutzte Hofstelle ab.
Neue Wohnbebauung aus den letzten fünf Jahrzehnten ist zwischenzeitlich an das zuvor alleinstehende Gebäude herangerückt.


Inschriften
Eigentümer*innen, Bewohner*innen
- 1781 [2] Nr. 16 Baltzert Moritz, ein Kleinkötter
- 1829 [3] Nr. 16 Balzert Moritz, ein Kleinkötter
- 1885 [4] Nr. 16 Moritz
- 1901[5] Moritz, Wilhelm, Landwirth
- 1926[6] Moritz, Wilhelm, Landwirt
Literatur
Quellen
LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 137: Salbuch Vogtei Heiden 1855 Digitalisat.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Hans Hüls: Heiden in Lippe, Zur Genese und Struktur eines dörflichen Lebensraumes. Im Auftrag der Stadt Lage herausgegeben vom Naturwissenschaftlichen und Historischen Verein für das Land Lippe. Detmold 1974. Gleichzeitig im Selbstverlag der Geographischen Komission für Westfalen erschienen. Online abrufbar S.123 und Abb.38 u. 39
- ↑ LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 109: Salbuch Vogtei Heiden 1781, S. 66
- ↑ LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 121: Salbuch Vogtei Heiden 1829, S. 98
- ↑ LAV NRW OWL, L 101 C I Nr. 137: Salbuch Vogtei Heiden 1855, S. 51
- ↑ Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901 Digitalisat
- ↑ Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926 Digitalisat
Autor*innen
Seitenhistorie
Seite erstellt am 29.12.2025 von Lothar Kaup
Letzte Änderung am: 29.07.2026 von Lothar Kaup