Kirchhofstraße 3 (Blomberg): Unterschied zwischen den Versionen
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|Straße={{AutoStraße}} | |Straße={{AutoStraße}} | ||
|Hausnummer={{AutoHausnummer}} | |Hausnummer={{AutoHausnummer}} | ||
}}Alte Hausnummer 34. Das bestehende Haus wurde zwischen 1652 und 1663 von Paul Lesemann erbaut, vermutlich Erstbebauung der Hausstätte. | |Koordinaten=51.94411, 9.09017 | ||
|Adressbuch1901=Ja | |||
|Straße1901=Kirchhofstraße | |||
|Hausnummer1901=3 | |||
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Alte Hausnummer 34. Das bestehende Haus wurde zwischen 1652 und 1663 von Paul Lesemann erbaut, vermutlich Erstbebauung der Hausstätte. | |||
[[Datei:Kirchhofstraße 3 Pahmeier 1970.jpg|mini|Kirchhofstraße 3, Giebel. Foto: Pahmeier 1970 (Sammlung LLB Detmold)]] | [[Datei:Kirchhofstraße 3 Pahmeier 1970.jpg|mini|Kirchhofstraße 3, Giebel. Foto: Pahmeier 1970 (Sammlung LLB Detmold)]] | ||
[[Datei:Kirchhofstraße 3 NHV Penke 2012.jpg|mini|Kirchhofstraße 3, Giebel. Foto: Herbert Penke 2012]] | [[Datei:Kirchhofstraße 3 NHV Penke 2012.jpg|mini|Kirchhofstraße 3, Giebel. Foto: Herbert Penke 2012]] | ||
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==Gebäude== | ==Gebäude== | ||
Fachwerk-Giebelhaus, zweischiffiges Dielenhaus mit ehemaliger Diele links, erbaut zwischen 1652 und 1663. Diele im 19. Jahrhundert zweigeschossig durchgebaut, zweiflügelige Haustür mit Oberlicht, Torsturz mit Inschrift und Erbauernamen entfernt. Zweifach vorkragender Giebel, Spätrenaissance-Dekor: Stockwerkschwellen mit Schuppenmuster, Beschlagwerk und Fasen an den Kanten zwischen den Balkenköpfen; Füllhölzer mit gereihten Akanthusblättern und paarweise angeordneten Walfischen. Oben im Giebel ehemaliges Speicherfenster mit Holzladen und Lüftungsgitter, später durch vertikales Schiebefenster mit Bleiverglasung ersetzt (bei Sanierung 1988 beseitigt). | Fachwerk-Giebelhaus, zweischiffiges Dielenhaus von sieben Fachen (8 Gebinden) mit ehemaliger Diele links, erbaut zwischen 1652 und 1663. Diele im 19. Jahrhundert zweigeschossig durchgebaut, zweiflügelige Haustür mit Oberlicht, Torsturz mit Inschrift und Erbauernamen entfernt. Zweifach vorkragender Giebel, Spätrenaissance-Dekor: Stockwerkschwellen mit Schuppenmuster, Beschlagwerk und Fasen an den Kanten zwischen den Balkenköpfen; Füllhölzer mit gereihten Akanthusblättern und paarweise angeordneten Walfischen. Oben im Giebel ehemaliges Speicherfenster mit Holzladen und Lüftungsgitter, später durch vertikales Schiebefenster mit Bleiverglasung ersetzt (bei Sanierung 1988 beseitigt). | ||
Fünf Fache langes Dielen-Vorderhaus, dahinter zwei Fache langes Hinterhaus mit Stall im Erdgeschoss und Saal (Hinterkammer) im Obergeschoss. Rechts zweigeschossiger Stubeneinbau mit breitem Sturzriegel über den Stubenfenstern, unter der Stube Tonnengewölbekeller. Im Anschluss an Stube und Kammer (3 Fache) zwei Fach lange, hohe Lucht (Herdraum) am Ende der Diele. | Fünf Fache langes Dielen-Vorderhaus, dahinter zwei Fache langes Hinterhaus mit Stall im Erdgeschoss und Saal (Hinterkammer) im Obergeschoss. Rechts zweigeschossiger Stubeneinbau mit breitem Sturzriegel über den Stubenfenstern, unter der Stube Tonnengewölbekeller. Im Anschluss an Stube und Kammer (3 Fache) zwei Fach lange, hohe Lucht (Herdraum) am Ende der Diele. | ||
==Inschriften== | ==Inschriften== | ||
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1873 oder kurz danach Erwerb durch Gärtner Carl Gronemann aus Katlenburg bei Northeim, der 1875 die Gärtnerei auf der Niederburg pachtete ("Gronemanns Nelkengarten"). | 1873 oder kurz danach Erwerb durch Gärtner Carl Gronemann aus Katlenburg bei Northeim, der 1875 die Gärtnerei auf der Niederburg pachtete ("Gronemanns Nelkengarten"). | ||
1901 (AB): | |||
1926 (AB, S. 564): Schmiedeskamp, Wilh., Schneidermeister. | |||
==Literatur== | ==Literatur== | ||