Lange Straße 7 (Bad Salzuflen): Unterschied zwischen den Versionen
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}}Die Hausstätte Lange Straße 7 wurde bis 1878 als Salzuflen Nr. 15 geführt.<ref>Vgl. Otto Pölert, Alte Häuser Salzuflens. Besitzer, Bewohner. Um 1960. Stadtarchiv Bad Salzuflen Msc 13, Nr. 15.</ref> Das Gebäude war früher unter anderem das Wohnhaus des reformierten Pfarrers Johann Loofher. Heute [Stand: 2025] befindet sich dort ein Friseursalon. | }}Die Hausstätte Lange Straße 7 wurde bis 1878 als Salzuflen Nr. 15 geführt.<ref>Vgl. Otto Pölert, Alte Häuser Salzuflens. Besitzer, Bewohner. Um 1960. Stadtarchiv Bad Salzuflen Msc 13, Nr. 15.</ref> Das Gebäude war früher unter anderem das Wohnhaus des reformierten Pfarrers Johann Loofher. Heute [Stand: 2025] befindet sich dort ein Friseursalon. | ||
[[Datei:Lange_Straße_7_Gröppel_1909_02.png|thumb|Lange Straße 7 (Bad Salzuflen) um 1909. Der Giebel stammt nicht "aus dem 15. Jahrhundert", sondern ist inschriftlich 1621 datiert. Entnommen aus: Gröppel, Inschriften, S. 4.]] | |||
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Im Jahr 1621 ließ Johann Loofher, der erste reformierte Pfarrer in Salzuflen, dieses Gebäude als privates Wohnhaus errichten. Es entstand ein ein relativ schmales, zweischiffiges Dielenhaus mit linksseitiger Diele und Speicherstock. Die Vorderfront des Hauses ist auf Ständern, Riegeln, Rähmen und hölzernen Brüstungsplatten nahezu flächendeckend mit Beschlagwerkschnitzerei der Spätrenaissance reich verziert. Die Stockwerkschwelle trägt eine Inschrift in lateinischer Kapitalis (Großbuchstabenschrift) in Form eines „Cronodistichons“ (s. unten unter "Inschriften"). 1958 erfolgten größere Umbaumaßnahmen vor allem im Erdgeschoss, wobei die Inschrift am Torbogen verloren ging.<ref>Vgl. Stefan Wiesekopsieker, Inschriften an Bad Salzufler Häusern (Bad Salzufler Haus- und Hofgeschichten 2), Bad Salzuflen 2017 [2009], S. 12-13.</ref> | Im Jahr 1621 ließ Johann Loofher, der erste reformierte Pfarrer in Salzuflen, dieses Gebäude als privates Wohnhaus errichten. Es entstand ein ein relativ schmales, zweischiffiges Dielenhaus mit linksseitiger Diele und Speicherstock. Die Vorderfront des Hauses ist auf Ständern, Riegeln, Rähmen und hölzernen Brüstungsplatten nahezu flächendeckend mit Beschlagwerkschnitzerei der Spätrenaissance reich verziert. Die Stockwerkschwelle trägt eine Inschrift in lateinischer Kapitalis (Großbuchstabenschrift) in Form eines „Cronodistichons“ (s. unten unter "Inschriften"). 1958 erfolgten größere Umbaumaßnahmen vor allem im Erdgeschoss, wobei die Inschrift am Torbogen verloren ging.<ref>Vgl. Stefan Wiesekopsieker, Inschriften an Bad Salzufler Häusern (Bad Salzufler Haus- und Hofgeschichten 2), Bad Salzuflen 2017 [2009], S. 12-13.</ref> | ||
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