Kurzer Steinweg 14 (Blomberg): Unterschied zwischen den Versionen
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Die Hausstätte "in bester Lage" an der Ecke Kurzer Steinweg/Peterslilienstraße befand sich seit dem 17. Jahrhundert im Besitz der Kaufmannsfamilien Kersting und Heringlake. | Die Hausstätte "in bester Lage" an der Ecke Kurzer Steinweg/Peterslilienstraße befand sich seit dem 17. Jahrhundert im Besitz der Kaufmannsfamilien Kersting und Heringlake. | ||
Nach 1890 Erwerb durch den jüdischen Viehhändler und Schlachter Marcus Königheim (Bürgerrecht 1885), Sohn des Meier Königheim. Der Sohn Gustav Königheim musste das Haus 1934 unter Druck des NS-Regimes verkaufen (Zwangsversteigerung), seit 1937 Gewerbebank (Volksbank). Im Dezember 1937 gelang Gustav Königheim und seiner Familie die Flucht nach Argentinien; später lebte die Familie in Israel.<ref>Zur Familie Königheim vgl. Stadtgeschichtlicher Arbeitskreis Blomberg, Juden in Blomberg, Blomberg 1988.</ref> Seit Dezember 2023 erinnern vier Stolpersteine vor dem Eingang der Volksbank an Gustav und Elsa sowie Max-Julius und Ilse Königheim (verh. Wildau), die 1937 nach Argentinien | Nach 1890 Erwerb durch den jüdischen Viehhändler und Schlachter Marcus Königheim (Bürgerrecht 1885), Sohn des Meier Königheim. Der Sohn Gustav Königheim musste das Haus 1934 unter Druck des NS-Regimes verkaufen (Zwangsversteigerung), seit 1937 Gewerbebank (Volksbank). Im Dezember 1937 gelang Gustav Königheim und seiner Familie die Flucht nach Argentinien; später lebte die Familie in Israel.<ref>Zur Familie Königheim vgl. Stadtgeschichtlicher Arbeitskreis Blomberg, Juden in Blomberg, Blomberg 1988.</ref> Seit Dezember 2023 erinnern vier Stolpersteine vor dem Eingang der Volksbank an Gustav und Elsa sowie Max-Julius und Ilse Königheim (verh. Wildau), die 1937 nach Argentinien auswandern mussten. | ||
==Gebäude== | ==Gebäude== | ||
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==Quellen== | ==Quellen== | ||
Nachlassinventar des Abraham Kersting von 1758, Stadtarchiv Blomberg, Altes Archiv III/J I c 2, Vol. IV. | |||
==Weblinks== | ==Weblinks== | ||