Im Seligen Winkel 12 (Blomberg): Unterschied zwischen den Versionen
K →Gebäude |
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| (3 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 9: | Zeile 9: | ||
|Hausnummer1901=12 | |Hausnummer1901=12 | ||
}} | }} | ||
Das Haus wurde 1661 erbaut von dem Blomberger Küster Hans Lalke und seiner Frau Ilsabein Brachts, alte Hausnummer 19. Heute gehört das Gebäude zum Gemeindehaus der ev.-ref. Kirchengemeinde Blomberg. | |||
[[Datei:Im Seligen Winkel 12 Stiewe 2019.jpg|mini|Blomberg, im Seligen Winkel 12, 1661. Foto: Stiewe 2019]] | [[Datei:Im Seligen Winkel 12 Stiewe 2019.jpg|mini|Blomberg, im Seligen Winkel 12, 1661. Foto: Stiewe 2019]] | ||
[[Datei:Im Seligen Winkel 12, 1936 LWL-Denkmalpflege.jpg|mini|Im Seligen Winkel 12, 1661, Zustand 1936. Foto: LWL-Denkmalpflege, Landschafts und Baukultur, Bildarchiv]] | [[Datei:Im Seligen Winkel 12, 1936 LWL-Denkmalpflege.jpg|mini|Im Seligen Winkel 12, 1661, Zustand 1936. Foto: LWL-Denkmalpflege, Landschafts und Baukultur, Bildarchiv]] | ||
| Zeile 18: | Zeile 18: | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Das Haus wurde 1661 von "Hans Lalke, dem Küster" als privates Wohnhaus errichtet. Später wurde es von Handwerkern, dem Schlosser und Kleinschmied Striekling und mehreren Schuhmachern, bewohnt. | Das Haus wurde 1661 von "Hans Lalke, dem Küster" als privates Wohnhaus errichtet. Später wurde es von verschiedenen Handwerkern, u. a. dem Schlosser und Kleinschmied Striekling und mehreren Schuhmachern, bewohnt. | ||
==Gebäude== | ==Gebäude== | ||
Fachwerk-Giebelhaus, dreischiffiges Dielenhaus mit Mitteldiele von sechs Fachen (7 Gebinden). Breites Seitenschiff mit straßenseitiger Stube | Fachwerk-Giebelhaus, dreischiffiges Dielenhaus mit Mitteldiele von sechs Fachen (7 Gebinden). Breites Seitenschiff links mit straßenseitiger Stube, anschließender Kammer und zweifachiger hoher Lucht (Herdraum), später Räucherbühne eingezogen. Schmales Seitenschiff rechts, vermutlich mit bauzeitlichem Kuhstall, später zur Diele verbreitert und an Stelle des Stalles eine zweite unterkellerte Stube eingebaut. | ||
Zweifach auf Stichbalkenköpfen vorkragender Giebel mit Spätrenaissance-Dekor: Inschrift, Zahnschnitt, Beschlagwerk, Füllhölzer mit gereihten Akanthusblättern und paarweise angeordneten Rankenmotiven. Breiter Sturzriegel mit Beschlagwerk-Schnitzerei über den Stubenfenstern, hier bestand früher ein breites Fensterband mit Bleiverglasung. | Zweifach auf Stichbalkenköpfen vorkragender Giebel mit Spätrenaissance-Dekor: Inschrift, Zahnschnitt, Beschlagwerk, Füllhölzer mit gereihten Akanthusblättern und paarweise angeordneten Rankenmotiven. Breiter Sturzriegel mit Beschlagwerk-Schnitzerei über den Stubenfenstern, hier bestand früher ein breites Fensterband mit Bleiverglasung. | ||