Marktstraße Kirche (Oerlinghausen): Unterschied zwischen den Versionen

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}}'''Kath. Kirche St. Michael Oerlinghausen'''
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==Geschichte==
==Geschichte==
Die katholische Pfarrkirche St. Michael wurde in den Jahren 1954/55 errichtet. Mehrere namhafte Künstler haben beim Bau mitgewirkt. Der Bildhauer Berthold Müller-Oerlinghausen<ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Berthold_Müller-Oerlinghausen</ref> schenkte seiner Heimatgemeinde neben den kupfergetriebenen Kirchenportalen, den Tabernakeltüren und dem Diogenes auf dem Kirchplatz auch eines seiner bedeutendsten Werke: "Christi Angst am Ölberg". Vinzenz Pieper aus Berlin schuf das große Südfenster, Max Faller aus München den Osterleuchter, H. G. Bücker aus Vellern das Triumphkreuz, Josef Rikus aus Paderborn das zwischen zwei Barockfiguren errichtete "Pater-Schulte-Kreuz" zur Erinnerung an den weltbekannten "Fliegenden Pater". In den 1980er Jahren wurde die Kirche erstmals renoviert. Es folgten 2013/14 weitere umfassende Renovierungsarbeiten in den Innenräumen.
Die katholische Pfarrkirche St. Michael wurde in den Jahren 1954/1955 nach Plänen von Heinrich Stiegemann aus Warstein errichtet<ref Name="Schlik">{{SchlikKirchenbau2001}}, S. 130-133.</ref>. Mehrere namhafte Künstler haben beim Bau mitgewirkt. Der Bildhauer Berthold Müller-Oerlinghausen<ref>https://de.wikipedia.org/wiki/Berthold_Müller-Oerlinghausen</ref> schenkte seiner Heimatgemeinde neben den kupfergetriebenen Kirchenportalen, den Tabernakeltüren und dem Diogenes auf dem Kirchplatz auch eines seiner bedeutendsten Werke: "Christi Angst am Ölberg". Vinzenz Pieper aus Berlin schuf das große Südfenster, Max Faller aus München den Osterleuchter, H. G. Bücker aus Vellern das Triumphkreuz, Josef Rikus aus Paderborn das zwischen zwei Barockfiguren errichtete "Pater-Schulte-Kreuz" zur Erinnerung an den weltbekannten "Fliegenden Pater". In den 1980er Jahren wurde die Kirche erstmals renoviert. Es folgten 2013/14 weitere umfassende Renovierungsarbeiten in den Innenräumen.
 
Die [[Steinbruchstraße 12 (Oerlinghausen)|Antoniuskapelle]] an der Steinbruchstraße war zuvor die Kirche für die kath. Gemeinde Oerlinghausen.


==Gebäude==
==Gebäude==
[[File:St. Michael Oerlinghausen Außen 3.jpg|thumb|St. Michael Oerlinghausen, Foto: Daniel Brockpähler]]
[[File:St. Michael Oerlinghausen Außen 3.jpg|thumb|St. Michael Oerlinghausen, <br />Foto: Daniel Brockpähler]]
Der Kirchenbau hat einen längsgerichteten Grundriss mit einer Apsis. Im Westen steht ein Glockenturm, der mit dem Kirchenschiff verbunden ist. Die Außenwände sind verputz und hell gestrichen. Die Kirchendecke ist aus dunkel gebeiztem Holz. Der Fußboden ist aus Naturstein.<ref Name="Schlik" />
 
Der Glasmaler Vinzenz Pieper akzentuierte die Kirche St. Michael mit einem raumhohen Betonglasbild (1960/61). Mit rauen Oberflächen und in tiefen Farben vermitteln symbolische Motive zentrale Glaubensinhalte.<ref>Kirchenbau nach 1945: Entwicklung und Bestand in Westfalen-Lippe, 2026, S. 366.</ref>


==Inschriften==
==Inschriften==


==Glocken==
==Glocken==
[[Datei: Glocken Kath. Kirche Oerlinghausen.png|thumb|Glockenweihe 1958, Foto: NN, 1958, Quelle LLB: OE-1-28]]
[[Datei: Glocken Kath. Kirche Oerlinghausen.png|thumb|Glockenweihe 1958, Foto: NN, 1958, <br />Quelle LLB: OE-1-28]]
Die Glocken wurden 1958 vom Bochumer Verein gegossen.<ref>{{WiesekopsiekerGlocken1970}}</ref>
Die Glocken wurden 1958 vom Bochumer Verein gegossen.<ref>{{WiesekopsiekerGlocken1970}}</ref>
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==Literatur==
==Literatur==
* {{SchlikKirchenbau2001}}
* Katholische Kirche in Lippe: 783 – 1983, Paderborn 1983
* Katholische Kirche in Lippe: 783 – 1983, Paderborn 1983
* Kirchenbau nach 1945: Entwicklung und Bestand in Westfalen-Lippe, 2026
* Kirchenbau nach 1945: Entwicklung und Bestand in Westfalen-Lippe, 2026