Langer Steinweg 20 (Blomberg): Unterschied zwischen den Versionen

→Eigentümer*innen, Bewohner*innen: Lit. -Nachweis ergänzt.
 
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==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen==
Erster nachweisbarer Besitzer ist Hermann Kleinsorge (Bürgerrecht 1637); 1662 Erwerb durch Pastor Christoph Levinus Theopold, der im selben Jahr den erhaltenen Saalbau anfügen ließ.<ref>{{StieweHausbau1996}}, S. 299f.; ausführlicher: {{RolfBürger1996}}, S. 112.</ref> Theopold, Sohn des ersten reformierten Pfarrers Abraham Theopold, war von 1657 bis zu seinem Tode 1676 Pastor an der Stadtkirche St. Martini.<ref>{{ButterweckGeschichte1926}}, S. 332.</ref> Sein zweiter Sohn, der Arzt Dr. Heinrich Werner Theopold, erbte das Haus und praktizierte dort ab 1683 als Arzt und Apotheker. 1726 Braugerechtigkeit, auch Beschwerden wegen unrechtmäßigen Branntweinbrennens.  
Erster nachweisbarer Besitzer ist Hermann Kleinsorge (Bürgerrecht 1637); 1662 Erwerb durch Pastor Christoph Levinus Theopold, der im selben Jahr den erhaltenen Saalbau anfügen ließ.<ref>{{StieweHausbau1996}}, S. 299f.; ausführlicher: {{RolfBürger1996}}, S. 112.</ref> Theopold, Sohn des ersten reformierten Pfarrers Abraham Theopold, war von 1657 bis zu seinem Tode 1676 Pastor an der Stadtkirche St. Martini.<ref>{{ButterweckGeschichte1926}}, S. 332.</ref> Sein zweiter Sohn, der Arzt Dr. Heinrich Werner Theopold, erbte das Haus und praktizierte dort ab 1683 als Arzt und Apotheker. 1726 Braugerechtigkeit, auch Beschwerden wegen unrechtmäßigen Branntweinbrennens.<ref>{{RolfBürger1996}}, S. 112.</ref>


1735 heiratete der Schlosser und spätere Ratsbeisitzer Franz Henrich Fette ein (Bürgerrecht 1733); er lebte 1776 (VZ) mit einem Sohn und einer Magd im Haus und hielt 2 Kühe und 1 Rind.  
1735 heiratete der Schlosser und spätere Ratsbeisitzer Franz Henrich Fette ein (Bürgerrecht 1733); er lebte 1776 (VZ) mit einem Sohn und einer Magd im Haus und hielt 2 Kühe und 1 Rind.