Huxwiedestraße 16 (Blomberg): Unterschied zwischen den Versionen

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==Geschichte==
==Geschichte==
Im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts gab es in der Stadt Blomberg und ihrer Umgebung nur wenig Lutheraner.<ref>{{MeierLippischeKirchen2004}}, S. 51</ref>
Die Kirche "Am Hagenplatz" wurde 1955/56 errichtet. Sie trägt den Namen Martin-Luther-Kirche.
Die Kirche "Am Hagenplatz" wurde 1955/56 errichtet. Sie trägt den Namen Martin-Luther-Kirche.


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==Orgel==
==Orgel==
Die Orgel wurde 1879 von Gebr. Euler aus Gottsbüren für die Kirche St. Marien in Dalhausen bei Beverungen gebaut. 1956 wurde das Instrument verkauft, vom Orgelbaumeister Stegerhoff aus Steinheim umgebaut und in der Kirche in Blomberg aufgestellt. 1969 wurde durch Steinmann aus Vlotho eine neue Windlade im 2. Manual sowie eine Zimbel eingebaut. Die Pedalklaviatur wurde 1999 durch Stockmann aus Werl erneuert.
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==Eigentümer==
==Eigentümer==
Ev.-luth. Kirchengemeinde Blomberg
Ev.-luth. Kirchengemeinde Blomberg

Aktuelle Version vom 1. November 2026, 18:16 Uhr

Huxwiedestraße 16 (Blomberg)
OrtsteilBlomberg (Kernstadt)
StraßeHuxwiedestraße (Blomberg)
Hausnummer16
Karte
Adressbuch von 1901

Ev.-luth. Martin-Luther-Kirche Blomberg

Geschichte

Im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts gab es in der Stadt Blomberg und ihrer Umgebung nur wenig Lutheraner.[1] Die Kirche "Am Hagenplatz" wurde 1955/56 errichtet. Sie trägt den Namen Martin-Luther-Kirche.

Gebäude

Lutherische Kirche Blomberg, 2012, Foto: Grugerio

Das Kirchenschiff in annähernder Ost-West Richtung hat einen rechteckigen Grundriss, verputztes Mauerwerk mit schmalen, hohen Fenstern und einem Satteldach mit einem Winkel von ca. 30°. Der Turm befindet sich an der Südseite Richtung Hagenplatz. Die Kirche entstand nach den Plänen von Architekt Albert Hesse, Detmold.[2]

Inschriften

Glocken

Glockenweihe Martin-Luther-Kirche,
LLB BA BL-1-61

Daten zu Durchmesser und Masse der Glocken sind nicht angegeben. Das Foto ist datiert auf ca. 1960. Die drei Stahlglocken wurden vom Bochumer Verein gegossen. [3], [4]

Schlagton Gussjahr ⌀ in mm m in kg Inschrift
fis1 1956 ./. ./. Jer. 22,9 O Land + Land + Land höre des Herrn Wort
a1 1956 ./. ./. 1. Sam. 7,12 Bis hierher hat uns der Herr geholfen
cis2 1956 ./. ./. Offb. 2,1 Sei getreu bis in den Tod

Orgel

Die Orgel wurde 1879 von Gebr. Euler aus Gottsbüren für die Kirche St. Marien in Dalhausen bei Beverungen gebaut. 1956 wurde das Instrument verkauft, vom Orgelbaumeister Stegerhoff aus Steinheim umgebaut und in der Kirche in Blomberg aufgestellt. 1969 wurde durch Steinmann aus Vlotho eine neue Windlade im 2. Manual sowie eine Zimbel eingebaut. Die Pedalklaviatur wurde 1999 durch Stockmann aus Werl erneuert. Wagner[5] Orgeln in OWL[6] Kirchengemeinde[7]

I. Manual
C-f3
II. Manual
C-f3
Pedal
C-d1
Prinzipal 8' Holzgedackt 8' Subbaß 16'
Holzflöte 8' Gemshorn 4' Oktavbaß 8'
Oktave 4' Prinzipal 2' Quintade 4'
Pommer ged. 4' Zimbel 2fach
Quinte 2⅔'
Sifflöte 2'
Mixtur 3-4fach

Eigentümer

Ev.-luth. Kirchengemeinde Blomberg

Pastoren

bis 1926 [8]

  • JJJJ

Literatur

  • Burkhard Meier, Lippische Kirchen, Detmold 2004
  • Natalie Schlik, Kirchenbau in Lippe 1945-2001, Detmold 2001

Quellen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ↑ Burkhard Meier, Lippische Kirchen, Detmold 2004, S. 51
  2. ↑ Natalie Schlik, Kirchenbau in Lippe 1945-2001, Detmold 2001, S. 27.
  3. ↑ Lippische Landeskirche, Archivbestand 07.17, Glockensachverständiger
  4. ↑ Ernst Wiesekopsieker, Die Glocken des Lipperlandes, 1970. Unveröffentlichtes Manuskript, Archiv der Lippischen Landeskirche 02.01.01 Nr. 3237
  5. ↑ Alexander Wagner, Orgeln in Lippe (Sonderveröffentlichungen des Naturwissenschaftlichen und Historischen Vereins für das Land Lippe; Band 80), Detmold 2008, Seite 49-52.
  6. ↑ Orgeln in OWL.
  7. ↑ Internetseite der Kirchengemeinde
  8. ↑ Wilhelm Butterweck, Die Geschichte der Lippischen Landeskirche, Schötmar 1926, Seite 324 ff

Autor*innen

Wolfgang Kramer

Seitenhistorie

Seite erstellt am 24.02.2026 von Wolfgang Kramer

Letzte Änderung am: 01.11.2026 von Wolfgang Kramer