Exterstraße 8a (Detmold): Unterschied zwischen den Versionen

Joachim Kleinmanns (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
K Textersetzung - „\[\[Kategorie:Hausstätte\]\]↵\[\[Kategorie:.*\)\]\]↵\[\[Kategorie:Hausstätte in.*\]\]“ durch „{{Hausstättenkategorien}}“
 
(4 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
{{Hausstätte info
{{Hausstätte info
|Ortsteil={{#sub:{{PAGENAME}}|{{#expr: {{#pos:{{PAGENAME}}|(}}+1 }}|{{#expr: {{#pos:{{PAGENAME}}|)}}-{{#pos:{{PAGENAME}}|(}} -1 }}}}
|Ortsteil={{AutoOrtsteil}}
|Straße={{#sub:{{#sub:{{PAGENAME}}|0|{{#expr:{{#pos:{{PAGENAME}}|(}}-1}}}}|0|{{#expr:{{#len:{{#sub:{{PAGENAME}}|0|{{#expr:{{#pos:{{PAGENAME}}|(}}-1}}}}}}-{{#len:{{#sub:{{#sub:{{PAGENAME}}|0|{{#expr:{{#pos:{{PAGENAME}}|(}}-1}}}}|{{#rpos:{{#sub:{{PAGENAME}}|0|{{#expr:{{#pos:{{PAGENAME}}|(}}-1}}}}| }}|0}}}}}}}} {{#sub:{{PAGENAME}}| {{#pos:{{PAGENAME}}|(}}|0}}
|Straße={{#sub:{{#sub:{{PAGENAME}}|0|{{#expr:{{#pos:{{PAGENAME}}|(}}-1}}}}|0|{{#expr:{{#len:{{#sub:{{PAGENAME}}|0|{{#expr:{{#pos:{{PAGENAME}}|(}}-1}}}}}}-{{#len:{{#sub:{{#sub:{{PAGENAME}}|0|{{#expr:{{#pos:{{PAGENAME}}|(}}-1}}}}|{{#rpos:{{#sub:{{PAGENAME}}|0|{{#expr:{{#pos:{{PAGENAME}}|(}}-1}}}}| }}|0}}}}}}}} {{#sub:{{PAGENAME}}| {{#pos:{{PAGENAME}}|(}}|0}}
|Hausnummer={{#sub:{{#sub:{{PAGENAME}}|0|{{#expr:{{#pos:{{PAGENAME}}|(}}-1}}}}|{{#rpos:{{#sub:{{PAGENAME}}|0|{{#expr:{{#pos:{{PAGENAME}}|(}}-1}}}}| }}|0}}
|Hausnummer={{#sub:{{#sub:{{PAGENAME}}|0|{{#expr:{{#pos:{{PAGENAME}}|(}}-1}}}}|{{#rpos:{{#sub:{{PAGENAME}}|0|{{#expr:{{#pos:{{PAGENAME}}|(}}-1}}}}| }}|0}}
Zeile 12: Zeile 12:


[[File:Detmold - 006 - Exterstraße 8A (2).JPG|thumb|Ehem. Synagoge, Exterstraße 8a, Ansicht von Nordosten mit dem Denkmal im Hof, Foto 2012, Tsungam]]
[[File:Detmold - 006 - Exterstraße 8A (2).JPG|thumb|Ehem. Synagoge, Exterstraße 8a, Ansicht von Nordosten mit dem Denkmal im Hof, Foto 2012, Tsungam]]
[[File:Detmold - 006 - Exterstraße 8A (Rückseite).jpg|thumb|Ehem. Synagoge, Exterstraße 8a, Ansicht von Nordwesten mit dem Denkmal im Hof, Foto 2012, Tsungam]]


Das Gebäude an der Exterstraße 8a wurde dendrochonologischen Befunden nach bereits 1683 errichtet und diente zunächst als Scheune des Hauses [[Exterstraße 5 (Detmold)|Exterstraße 5]].<ref>StadtA Detmold, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (bearb.), Detmolder Häuserbuch.</ref>
Das Gebäude an der Exterstraße 8a wurde dendrochonologischen Befunden nach bereits 1683 errichtet und diente zunächst als Scheune des Hauses [[Exterstraße 5 (Detmold)|Exterstraße 5]].<ref>StadtA Detmold, DT Manuskripte Nr. 19: Ingeborg Kittel (bearb.), Detmolder Häuserbuch.</ref>
Zeile 21: Zeile 23:
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde aufgrund der Größe der jüdischen Gemeinde Detmolds der Neubau eines größeren Gotteshauses an der [[Lortzingstraße 3 (Detmold)|Lortzingstraße 3]] beschlossen und 1905 erwarb die Gemeinde das dortige Gebiet.<ref>{Mitschke.BuchholzSpuren2020}}, hier S. 75.</ref> Das Gebäude der Synagoge an der Exterstraße wurde gemeinsam mit dem davor liegenden Vorsängerhaus 1907 an den Gastwirt Wilhelm Schmidt verkauft. Schmidt nutzte das Vorsängerhaus als Wohn- und Geschäftsraum, wohingegen die ehmalige Synagoge zu einer Schlosserwerkstatt und einem Lager umfunktioniert wurde.<ref>Dina van Faassen, Ortsartikel Detmold, in: {{HengstHandbuch2013}}, S. 368</ref>
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde aufgrund der Größe der jüdischen Gemeinde Detmolds der Neubau eines größeren Gotteshauses an der [[Lortzingstraße 3 (Detmold)|Lortzingstraße 3]] beschlossen und 1905 erwarb die Gemeinde das dortige Gebiet.<ref>{Mitschke.BuchholzSpuren2020}}, hier S. 75.</ref> Das Gebäude der Synagoge an der Exterstraße wurde gemeinsam mit dem davor liegenden Vorsängerhaus 1907 an den Gastwirt Wilhelm Schmidt verkauft. Schmidt nutzte das Vorsängerhaus als Wohn- und Geschäftsraum, wohingegen die ehmalige Synagoge zu einer Schlosserwerkstatt und einem Lager umfunktioniert wurde.<ref>Dina van Faassen, Ortsartikel Detmold, in: {{HengstHandbuch2013}}, S. 368</ref>


Eingetragen in die Denkmalliste der Stadt Detmold, 22.12.1982, Nr. A 006. 1982 von der Christengemeinschaft Bielefeld erworben und renoviert.<ref>{{Mitschke-BuchholzSpuren2020}}, hier S. 30.</ref> Bei der Sanierung der alten Synagoge für die Nutzung als Kirche der Freien Christengemeinde wurden Schriftstücke aus der Zeit zwischen 1723 und 1880 gefunden.<ref>LAV NRW OWL, D 72 E Sievert, darin u. a. Bittschriften an den Landesherrn, Verordnungen, Rechnungen und Judengeleite.</ref>
Eingetragen in die Denkmalliste der Stadt Detmold, 22.12.1982, Nr. A 006. 1982 von der Christengemeinschaft e. V. Bielefeld erworben und 1983 renoviert.<ref>{{Mitschke-BuchholzSpuren2020}}, hier S. 30.</ref> Architekten Heinemann + Schreiber, Detmold.<ref>Ensemble Alte Synagoge, in: Sanieren und Modernisieren mit Holz, Hg. Wolfgang Ruske, 1989, S. 8–26.</ref> Bei der Sanierung der alten Synagoge für die Nutzung als Kirche der Freien Christengemeinde wurden Schriftstücke aus der Zeit zwischen 1723 und 1880 gefunden.<ref>LAV NRW OWL, D 72 E Sievert, darin u. a. Bittschriften an den Landesherrn, Verordnungen, Rechnungen und Judengeleite.</ref>


==Gebäude==
==Gebäude==
Zeile 56: Zeile 58:


{{GaulStadt1968}}, S. 119.
{{GaulStadt1968}}, S. 119.
Ensemble Alte Synagoge, in: Sanieren und Modernisieren mit Holz, Hg. von Wolfgang Ruske, 1989, S. 8–26.


{{PrachtKulturerbe1998}}.  
{{PrachtKulturerbe1998}}.  
Zeile 91: Zeile 95:
{{AutorKategorie}}
{{AutorKategorie}}


[[Kategorie:Hausstätte]]
{{Koordinaten}}
[[Kategorie:Exterstraße (Detmold)]]
 
[[Kategorie:Hausstätte in Detmold]]
{{Hausstättenkategorien}}
[[Kategorie:Baudenkmal]]
[[Kategorie:Baudenkmal]]
[[Kategorie:Synagoge]]
[[Kategorie:Synagoge]]