Bruchmauerstraße 37 (Detmold): Unterschied zwischen den Versionen
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1831/32 wurde die ehem. Hofsynagoge zum Wohnhaus umgebaut. | 1831/32 wurde die ehem. Hofsynagoge zum Wohnhaus umgebaut. | ||
Bis 1897 ( | Bis 1897 (Adressbücher) unbewohnt, ab 1901 (Adressbücher, s. u.) wieder Wohnhaus. | ||
Als Baudenkmal eingetragen in die Denkmalliste der Stadt Detmold am 15.11.1988, Nr. 293. | Als Baudenkmal eingetragen in die Denkmalliste der Stadt Detmold am 15.11.1988, Nr. 293. | ||
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==Gebäude== | ==Gebäude== | ||
[[ | [[Datei:Detmold - 293 - Bruchmauerstraße 37.jpg|thumb|Bruchmauerstraße 37, 2012, Foto: Tsungam]] | ||
Fachwerkbau über einer Grundfläche von 8,50 x 5,55 m, Walmdach. Eingang an der Südseite, ursprünglich an der Nordseite. Im Süden ursprünglich eine durchgehende Fensterfront. "Der Betsaal umfasste im Erdgeschoss bis auf einen schmalen östlichen Streifen die gesamte Grundfläche des Gebäudes. Westlich war ein zwei Gefach breiter Eingangsraum mit Frauenempore darüber integriert. Diese hatte bei einer Tiefe von 2,25 m trotz des zu rekonstruierenden Treppenloches noch ausreichend Fläche für die in den Quellenbelegen belegte beengte Situation der Sitze. Es lässt sich erschließen, dass der mittlere hohe Luftraum des Betraumes seitlich von schmalen Galerien begleitet wurde. Diese reichten von der Frauenempore bis zu einer anzunehmenden weiteren östlichen Empore oberhalb der Abtrennung für die Thorawand."<ref>{{KasparGebäude2017}}.</ref> | Fachwerkbau über einer Grundfläche von 8,50 x 5,55 m, Walmdach. Eingang an der Südseite, ursprünglich an der Nordseite. Im Süden ursprünglich eine durchgehende Fensterfront. "Der Betsaal umfasste im Erdgeschoss bis auf einen schmalen östlichen Streifen die gesamte Grundfläche des Gebäudes. Westlich war ein zwei Gefach breiter Eingangsraum mit Frauenempore darüber integriert. Diese hatte bei einer Tiefe von 2,25 m trotz des zu rekonstruierenden Treppenloches noch ausreichend Fläche für die in den Quellenbelegen belegte beengte Situation der Sitze. Es lässt sich erschließen, dass der mittlere hohe Luftraum des Betraumes seitlich von schmalen Galerien begleitet wurde. Diese reichten von der Frauenempore bis zu einer anzunehmenden weiteren östlichen Empore oberhalb der Abtrennung für die Thorawand."<ref>{{KasparGebäude2017}}.</ref> | ||
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