Detmolder Straße 261 (Heiden): Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| (2 dazwischenliegende Versionen von einem anderen Benutzer werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 7: | Zeile 7: | ||
|Ortsteil1901=Heiden | |Ortsteil1901=Heiden | ||
|Hausnummer1901=078 | |Hausnummer1901=078 | ||
}} | }}Ehemals Heiden Nr. 78 in Sülterheide | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Die Hausstätte Detmolder Straße 261 / (bis 1970) Detmolder Straße 26 / Heiden Nr. 78 liegt nördlich der Detmolder Straße (B 239) auf der Sülterheide in Heiden. Das Ursprungsgebäude ist ein Vier-Ständer-Fachwerkhaus, traufständig mit Satteldach. Die Inschrift im Torbogen an der Westseite gibt 1851 als Datum der Gebäudeerrichtung an, das war kurz nach dem Neubau der Chaussee. Der Giebel ist i.w. unverändert erhalten, doch Fenster und Deelentor wurden erneuert. | |||
==Gebäude== | ==Gebäude== | ||
An der Ostseite des Hauses ist um 1900 ein zweigeschossiger Anbau aus Bruchsteinmauerwerk mit 45° Satteldach erbaut worden. Auch der Mittelrisalit an der Ostseite ist mit Satteldach abgedeckt. Im Zuge dieses Anbaus wurde auch Südseite des Fachwerkbaus aus Bruchstein erstellt. Der straßenseitige Südgiebel des Bruchsteinanbaus erhielt einen Außenputz mit profilierten Einfassungen der Fenster. Der ehemalige Hauseingang an der Südseite musste in den 1950-er Jahren samt Eingangspodest wegen des Neubaus eines Fahrradweges an der Bundestraße 239 an die Ostseite verlegt werden. | |||
[[Datei: Detmolder Str 261.1.jpg | thumb | Detmolder Str. 261.1, Foto 2010, L.Kaup]] | |||
[[Datei: Detmolder Str 261.2.jpg | thumb | Detmolder Str. 261.2, Foto 2010, L.Kaup]] | |||
[[Datei:Heiden_78.jpg|thumb|Torbogen Heiden ehem. Nr. 78, Foto: Wolfgang Bechtel, 2015]] | [[Datei:Heiden_78.jpg|thumb|Torbogen Heiden ehem. Nr. 78, Foto: Wolfgang Bechtel, 2015]] | ||
==Inschrift<ref>[https://www.nhv-ahnenforschung.de/Torbogen/lippe.htm | ==Inschrift<ref>[https://www.nhv-ahnenforschung.de/Torbogen/lippe.htm Hausinschriftensammlung des Genealogischen Arbeitskreises im NHV]</ref>== | ||
AN GOTTES SEEGEN IST ALLES AN GELEGEN<br> | AN GOTTES SEEGEN IST ALLES AN GELEGEN<br> | ||
Dieses Haus hat Bauen lassen Adolf Windmeier Geb. aus<br> | Dieses Haus hat Bauen lassen Adolf Windmeier Geb. aus<br> | ||
| Zeile 19: | Zeile 23: | ||
Nr. 78<br> | Nr. 78<br> | ||
==Eigentümer*innen, Bewohner*innen== | ==Eigentümer*innen, Bewohner*innen== | ||
* | * 1901<ref>{{LippeAdressbuch1901}}, S. 257.ff.</ref> Wilhelm Meier, Ziegelmeister | ||
* | * 1926<ref>{{LippeAdressbuch1926}}, S. 731.ff.</ref> Wilhelm Meier, Landwirt | ||
==Literatur== | ==Literatur== | ||
Aktuelle Version vom 29. Dezember 2025, 14:10 Uhr
| Detmolder Straße 261 (Heiden) | |
|---|---|
| Ortsteil | Heiden |
| Straße | Detmolder Straße (Heiden) |
| Hausnummer | 261 |
| Karte | |
| Adressbuch von 1901 | Ja |
| Gemeinde | Heiden |
| Hausnummer | 078 |
Ehemals Heiden Nr. 78 in Sülterheide
Geschichte
Die Hausstätte Detmolder Straße 261 / (bis 1970) Detmolder Straße 26 / Heiden Nr. 78 liegt nördlich der Detmolder Straße (B 239) auf der Sülterheide in Heiden. Das Ursprungsgebäude ist ein Vier-Ständer-Fachwerkhaus, traufständig mit Satteldach. Die Inschrift im Torbogen an der Westseite gibt 1851 als Datum der Gebäudeerrichtung an, das war kurz nach dem Neubau der Chaussee. Der Giebel ist i.w. unverändert erhalten, doch Fenster und Deelentor wurden erneuert.
Gebäude
An der Ostseite des Hauses ist um 1900 ein zweigeschossiger Anbau aus Bruchsteinmauerwerk mit 45° Satteldach erbaut worden. Auch der Mittelrisalit an der Ostseite ist mit Satteldach abgedeckt. Im Zuge dieses Anbaus wurde auch Südseite des Fachwerkbaus aus Bruchstein erstellt. Der straßenseitige Südgiebel des Bruchsteinanbaus erhielt einen Außenputz mit profilierten Einfassungen der Fenster. Der ehemalige Hauseingang an der Südseite musste in den 1950-er Jahren samt Eingangspodest wegen des Neubaus eines Fahrradweges an der Bundestraße 239 an die Ostseite verlegt werden.
Inschrift[1]
AN GOTTES SEEGEN IST ALLES AN GELEGEN
Dieses Haus hat Bauen lassen Adolf Windmeier Geb. aus
Orbke und Karoline Meier. Gebaut am 10 ten Mai 1851
Nr. 78
Eigentümer*innen, Bewohner*innen
Literatur
Quellen
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Hausinschriftensammlung des Genealogischen Arbeitskreises im NHV
- ↑ Adressbuch für das Fürstenthum Lippe, Detmold 1901 Digitalisat, S. 257.ff.
- ↑ Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926 Digitalisat, S. 731.ff.
Autor
Seitenhistorie
Seite erstellt am 13.03.2025 von Hans-Christian Schall
Letzte Änderung am: 29.12.2025 von Lothar Kaup