Woldemarstraße 60 (Detmold): Unterschied zwischen den Versionen

Joachim Kleinmanns (Diskussion | Beiträge)
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Als Baudenkmal eingetragen in die Denkmalliste der Stadt Detmold am 2.8.2011, Nr. A670.
Als Baudenkmal eingetragen in die Denkmalliste der Stadt Detmold am 2.8.2011, Nr. A670.
==Gebäude==
==Gebäude==
[[File:Detmold - 670 - Woldemarstraße 60.jpg|thumb|Woldemarstraße 60, 2012, Foto: Tsungam]]
[[Datei:Detmold - 670 - Woldemarstraße 60.jpg|thumb|Woldemarstraße 60, 2012, Foto: Tsungam]]


Zweigeschossiger Massivbau auf halbhohem Sockel. Grundriss dem Zuschnitt des spitzwinkligen Eckgrundstücks zwischen Woldemarstraße und [[Blomberger Straße (Detmold)|Blomberger Straße]] angepasst. Südseite des Gebäudes parallel zur Woldemarstraße, Nordseite des Gebäudes parallel zur Blomberger Straße. Dachkonstruktion aus zwei Satteldächern im stumpfen Winkel zueinander. Das größere der beiden Satteldächer endet über einer sehr breiten gebogenen Giebelfront im Westen. Durch die Biegung steht die Giebelwand an beiden Ecken im rechten Winkel zu den Traufwänden. Außenwände mit hellem Putz und Backsteingliederungen an den Ecken, Sockelgesims und Gurtgesims im Obergeschoss. In Sturz- und Brüstungshöhe der Fenster in beiden Geschossen und gleichmäßig verteilt dazwischen vier waagerechte Zierbänder um das gesamte Gebäude. Fenstereinfassungen sowie Traufgesimse aus Backstein. Die Loggia von 1969 an der Südseite, ersetzt eine ursprüngliche Holzveranda.
Zweigeschossiger Massivbau auf halbhohem Sockel. Grundriss dem Zuschnitt des spitzwinkligen Eckgrundstücks zwischen Woldemarstraße und [[Blomberger Straße (Detmold)|Blomberger Straße]] angepasst. Südseite des Gebäudes parallel zur Woldemarstraße, Nordseite des Gebäudes parallel zur Blomberger Straße. Dachkonstruktion aus zwei Satteldächern im stumpfen Winkel zueinander. Das größere der beiden Satteldächer endet über einer sehr breiten gebogenen Giebelfront im Westen. Durch die Biegung steht die Giebelwand an beiden Ecken im rechten Winkel zu den Traufwänden. Außenwände mit hellem Putz und Backsteingliederungen an den Ecken, Sockelgesims und Gurtgesims im Obergeschoss. In Sturz- und Brüstungshöhe der Fenster in beiden Geschossen und gleichmäßig verteilt dazwischen vier waagerechte Zierbänder um das gesamte Gebäude. Fenstereinfassungen sowie Traufgesimse aus Backstein. Die Loggia von 1969 an der Südseite, ersetzt eine ursprüngliche Holzveranda.
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1925 Eigentümer: Müller G. Huth/Berlebeck; Bewohner*innen: Paul Kersting, Buchhalter; Wilhelm Weser, Agent; Lisette Wofram [sic], Lehrerswitwe.<ref>Adreßbuch der Landeshauptstadt Detmold, Detmold 1925.</ref>
1925 Eigentümer: Müller G. Huth/Berlebeck; Bewohner*innen: Paul Kersting, Buchhalter; Wilhelm Weser, Agent; Lisette Wofram [sic], Lehrerswitwe.<ref>Adreßbuch der Landeshauptstadt Detmold, Detmold 1925.</ref>


1925 Eigentümer: Müller G. Huth/Berlebeck; Bewohner*innen: Paul Kersting, Buchhalter; Wilhelm Weser, Agent; Lisette Wolfram, Lehrerswitwe.<ref>Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926.</ref>
1926 Eigentümer: Müller G. Huth/Berlebeck; Bewohner*innen: Paul Kersting, Buchhalter; Wilhelm Weser, Agent; Lisette Wolfram, Lehrerswitwe.<ref>Adreßbuch des Landes Lippe, Detmold 1926.</ref>


==Literatur==
==Literatur==


==Quellen==
==Quellen==
Zu Johann Berger siehe: Stadtarchiv Lage, A I / Altbestand Flecken und Stadt Lage, Nr. 2130: Akten betr[effend]. Verkauf eines Bauplatzes an der Fischerstraße an den Architekten Johann Berger in Detmold, 1902-1903.


==Weblinks==
==Weblinks==